Intern

Zugegeben, es war ein etwas langer Anlauf für ein Interview. Die Weltwoche-Redaktoren Urs Paul Engeler und Roger Köppel trafen den neuen FDP-Bundesrat Didier Burkhalter, nach gewissen Verwirrungen zwischen dem Freisinn, dem Schweizer Fernsehen und der Weltwoche, am Ende doch noch zum Gespräch. Erschwerend kam hinzu, dass die Berner Innenstadt wegen der Ankunft des russischen Präsidenten wie ein Hochsicherheitstrakt abgeriegelt war, so dass das Treffen in der Parteizentrale und nicht im Bundeshaus stattfinden musste. Der neue Innenminister gab den einfühlsamen Gastgeber. Wofür er politisch steht und was er wirklich will, das lesen Sie auf in unserem grossen Interview.

Die weibliche Evolution hat einen weiten Weg hinter sich. Während sich unsere affenhafte Urmutter noch ganz allein um ihren Nachwuchs kümmerte und es Monate dauerte, bis überhaupt ein anderer das Baby berühren durfte, bringen Frauen wie Madonna und Angelina Jolie ihre Kinder nicht einmal mehr selbst zur Welt. Die menschliche Natur ist flexibel. Unser Wissensredaktor Kai Michel hat viele Bücher und Studien zum Thema gelesen. Sein Fazit: Die Psyche der Frau wird immer noch von Verhaltensmustern bestimmt, die sich über Jahrtausende hinweg bewährt haben. Gerade in Sachen Mutterliebe.

Wer wäre nicht gespannt auf eine Begegnung mit ehemaligen Mitgliedern einer Schweizer Geheimorganisation? Im idyllischen Krauchthal BE fanden sich schliesslich drei ältere Herren ein, die jahrelang als Kader des militärischen Netzwerkes P-26 wirkten. Ihr Auftrag lautete, den nationalen Widerstand aufzubauen, sollte die Schweiz von einer fremden Armee besetzt werden. Achtzehn Jahre nach Auflösung der P-26 hat der Bundesrat die Vete- ranen von ihrer Schweigepflicht entbunden. Bei Kalbsleber, Rösti und einem Glas Weiss-wein lockerten sich die Zungen, und die Erinnerungen flossen. Unser Redaktor Peter Keller traf keine helvetischen James Bonds an. Vielmehr besorgte, manchmal rührende Patrioten, die in ihrer Freizeit die Rettung der Schweiz übten.

Als Kultur- und Gesellschaftschef Philipp Gut ein Treffen mit Gunter Sachs im Kurort Baden-Baden plante, fragte er dessen Sekretär, wie lange die Fahrt ungefähr dauere. «Kommen Sie per Zug?» «Nein, mit dem Auto.» «Dann kommt es auf die Motorisierung an.» «Sie können von rund 200 PS und italienischem Temperament ausgehen.» «Allerhand», entfuhr es dem Sekretär, «bei einem Kulturjournalisten hätte ich eher einen rostigen Deux Chevaux erwartet.» Pünktlich traf unser Mann im Nobelhotel «Brenner’s» ein. Gunter Sachs, Mathematiker, Playboy-Legende und vierfacher Grossvater, führte in einem privaten Rundgang durch seine neuste Fotoausstellung. Mit einer digitalen Handkamera nahm er jedes Bild für den Besucher auf. Bald wurde klar, dass Kunst und Leben bei Gunter Sachs untrennbar verbunden sind: Beide sind eine fortgesetzte Verneigung vor der weiblichen Schönheit. Nach der Besichtigung stärkte sich Sachs an der Hotelbar. Dann lud er zum Essen. Neben ihm sass seine Frau, gegenüber Pierre Brice («Winnetou»).

Ihre Weltwoche

Kommentare

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  • Christine
  • 30.09.09 | 21:32 Uhr

Ja, Henry, BR EWS zeigte sich hoch erfreut und dankbar über die Ehre, zur Schweizerin des Jahres gekürt worden zu sein.

Ich bin versucht, ihr zuzugestehen, dass sie das um des Publikums Willen getan hat. Die Wahl an sich ist ein eher peinlicher Anlass, und sie muss sich dessen bewusst gewesen sein, sie ist ja intelligent. Um den anderen Peinlichkeiten zu ersparen, spielt man manchmal mit im Wissen, dann selber ein bisschen blöd da zu stehen. In ihrer Position kann sie sich nicht erlauben, ihre Fans vor den Kopf zu stossen, indem sie ihnen auf ebendiesen zusagt, wie daneben sie es finde, dass ein Bundesrat an einer solchen Show teilnehme. Wobei, ich hätte das gesagt, wenn ich Bundesrätin wäre..

  • Christine
  • 30.09.09 | 21:16 Uhr

Je mehr Gegrinse, lieber HP, umso saurer die eigene Miene: Aus unerklärlichen Gründen wirkt es nicht ansteckend, sondern ablöschend.

Nach der Abstimmung über die PF zirkulierte ein Bild mit drei extrem grinsenden Bundesrätinnen. Was gibt es da zu grinsen?, war man versucht zu fragen. Bundesräte sollten sich bezüglich grinsen zurückhalten. Der Bundesrat hat nicht zu grinsen, wenn die halbe Schweiz lacht und die andere Hälfte weint. Im mathematischen Durchschnitt gesehen muss er die Mundwinkel weder unten :-( noch oben :-), sondern ebengesichtig :-/ halten.

  • HenryVIII
  • 30.09.09 | 20:38 Uhr

"Ich sage nur, dass die Mehrheit der Schweizer Bevölkerung deine Meinung über EWS nicht teilt!"

Da habe Sie durchaus recht, Schlehmil. Sollten Sie es bereits vergessen
haben: Sie wurde ja auch von den Glanz-& Gloria Guckern zur "Schweizerin des Jahres" gewählt.

Nun, das ist nicht so schlimm. Vor allem wenn man weiss - wieder einmal mehr dank der WeWo - wie die Jury zusammengestellt wurde. Wirklich schlimm an der Geschichte war, dass die Dame das für bare Münze nahm!

It's in line with her character.

  • Christine
  • 30.09.09 | 20:04 Uhr

Das Problem der jungen Mütter in Brasilien, Schlemihl, ist auch ein Problem der extremen Armut, die dort nebst extremem Reichtum herrscht: Ein Resultat davon sind die Strassenkinder in den grossen Städten (Rio, Sao Paulo), die Strassengangs bilden, um ueberhaupt eine Ueberlebenschance zu haben. Ohne eine Familie (die sie der Armut wegen verstossen hat), enden die Mädchen noch als Kinder in der Prostitution, werden sehr jung Mütter oder sterben, wie Du schreibst, bei der Geburt ihres Kindes.

Undenkbar für unseren Wohlfahrtsstaat ist, dass die Polizei die Kinder verfolgt und vertreibt und sie nur hin und wieder einfängt, um sie einer der wenigen wohltätigen Institutionen zuzuteilen, die sich dann in Form einer Art Heimbetreuung, wie wir sie kennen, um sie kümmert.

  • petter
  • 30.09.09 | 19:13 Uhr

Los Angeles County District Attorney's Office:
Feb 3, 1978: Extradition Services open file after fed.authorities conf. P was living in France
May 3, 1978: prov. arrest req.prep. Polanski may live in England-.Formal extrd. package was submitted.
April 2, 1981: conf. with Office of Intern.Affairs....continue to seek P.
Dec.1986: consulted with Royal Canadien Mounted Police
May 1988: verified arrest warrant P. traveling Germany, Denmark, Sweden, Brazil
June 1994: prov. Office of Intern., Affairs conf. ....submitted a prov. arrest warrant request to France
Oct. 2005: inf. that P. would travel to Thailand. P. appeared in Thailand, but was not arrested.
July 10, 2007: inf. P. was scheduled to Israel. Israel requested add. details.
P.had left Israel and was not arrested (Kein Wunder, vom selben Ufer)
Sept.22, 2009. informed that P. ----------------to Zurich.
Application for a provisional arrest warrant was prepared to theUS.Dept. of Justice, Office of Int.Affairs. It was excecuted by Swiss authorities on Sept.
27., 2009.
Frau Widmer-Schlumpf: Schweigen Sie endlich. Sie haben zu entscheiden, nicht zu erklären. Zudem noch in einem lächerlichen Francais Fédéral.,
Nehmen Sie einen professionellen Pressesprecher für Franz. Gleiches gilt für Leuthard und Merz. Einfach provinziell, Dieser Bundesrat.

  • autonomous
  • 30.09.09 | 17:01 Uhr

"Ausserdem stellt eine grosse Mehrheit der Bevölkerung EWS ein sehr gutes Zeugnis aus. Das belegen repräsentative Umfragen"

Tatsache ist, dass die Feinde der Rechten dank heimlichen Abmachungen eine eine im rechten bürgerlichen Lager stehende zu sich hinüberziehen konnten. Keine Geiss schleckt weg, dass die linke Koalition ein Päckli schnürte, die "demokratisch" Erkorene ihre eigene Partei anlügen musste und mit den Gegnern paktierte. Vor allem ist eines klar: Eveline Widmer-Schlumpf wurde von den Rechten NICHT gewünscht.

  • Schlemihl
  • 30.09.09 | 14:48 Uhr

@mediabuehler:

Niemand will dir vorschreiben, was du zu denken hast. Ich sage nur, dass die Mehrheit der Schweizer Bevölkerung deine Meinung über EWS nicht teilt!

Das gleiche würde wahrscheinlich auch betreffend dem Lachen von Doris Leuthard zutreffen...

Leider sind viele Blocher-Anhänger immer noch beleidigt über dessen Abwahl und sind deshalb nicht in der Lage objektiv und sachlich über die Leisung von EWS zu urteilen.

  • mediabuehler
  • 30.09.09 | 14:12 Uhr

Solche Umfragen stellen den Befragten offenbar nicht gerade ein gutes Zeugnis aus. Ich bin immer noch ein selbständig denkender Mensch und lasse mir von niemandem vorschreiben was ich zu denken, zu tun und zu lassen habe - mit allfälligen Konsequenzen. Wer in der Schweiz kuscht kommt vorwärts - nur für sich selber nicht...

Eines kann Frau Leuthard aber gut - sie grinst immer breit - auch wenn's überhaupt nicht lustig ist - etwa wie eine Serviertochter die gerade ein gutes Trinkgeld erhalten hat.

  • Schlemihl
  • 30.09.09 | 13:14 Uhr

@Ginestra:

"Ja ganz bestimmt, wenn man am richtigen Ort fragt... "

Repräsentative Umfragen!!!

  • Ginestra
  • 30.09.09 | 13:03 Uhr

"Leuthart und EWS geniessen klar die grösste Glaubwürdigkeit aller BR in der Bevölkerung!"

Ja ganz bestimmt, wenn man am richtigen Ort fragt...

Nettowertschöpfer lachen sich jedoch einen Schranz über's Duschdorisli und deren Prognosen und über die andere schweigen die meisten aus reiner Höflichkeit in der Öffentlichkeit.

  • Ginestra
  • 30.09.09 | 12:58 Uhr

Vögelifischer, Dick Marty, Andy Gross und einige andere Linke verstehen zum Gück noch etwas mehr von Anstand und Moral als die charakterlose Lügnerin und die Schlemihls dieser Welt.

  • Schlemihl
  • 30.09.09 | 11:25 Uhr

@mediabuehler:

"Für mich ist Frau Schlumpf keine BR."

Ok. Nur wer BR wird und ist, entscheiden die demokratisch gewählten Volksvertreter. Und die habe EWS gewählt!

Ausserdem stellt eine grosse Mehrheit der Bevölkerung EWS ein sehr gutes Zeugnis aus. Das belegen repräsentative Umfragen.

Leuthart und EWS geniessen klar die grösste Glaubwürdigkeit aller BR in der Bevölkerung!

  • mediabuehler
  • 30.09.09 | 10:35 Uhr

Schlemihl
Für mich ist Frau Schlumpf keine BR. Für mich ist und bleibt sie eine charakterlose Karrieristin die sich mit Hilfe der SVP und mit vielen Halbwahrheiten ja sogar dreisten Lügen in ein Amt gedrängt hat. Im Übrigen muss jemand der nur sehr wenig von Psychologie versteht nur anschauen, wie sie artikuliert, immer wieder den Blick senkend und mit vielen "ähs", dass sie ein zutiefst unsicherer Mensch darstellt. Zudem beweisen ihre mehr als umstrittenen Personalentscheide ein abnormales verwurzeltes Misstrauen gegen andere. Unverhältnismässig misstrauisch sind vor allem solche die selber Anlass geben dazu. Ich denke, dass sie auch keine fähige Magistratin ist, nur weil sie als Frau wagte sich dem Demagogen Blocher entgegenzustellen. Das ist keine Qualifikation.

Ich kann nichts dafür - aber schon wenn ich diese "Dame" höre geschweige denn noch anschauen muss, kommt bei mir die Galle hoch. Ich lasse mir hier meinen Alters-Sarkasmus nicht nehmen und zeige so meine grenzenlose Ablehnung gegen Verräter, Intriganten und Charakterschw.....!

  • Schlemihl
  • 30.09.09 | 09:16 Uhr

@Christine:

"Gut, dass ich die Gerichtsbarkeit der Justiz überlassen kann."

Mir geht es genau so. Für mich ist ausserdem unverständlich weshalb hier gewisse Kreise im Forum mit übelsten Beschimpfungen an die Adresse einer gewissen BRin auffahren.

Ich bin auf die Haltung der "Welt"woche gespannt.

Ausserdem, in Brasilien sterben leider jährlich Dutzende von Mädchen zwischen 10 und 13 an der Geburt. Die Ärzte raten zu einer frühen Abtreibung. Die katholischen Priester lehnen eine Abtreibung strikt ab. Die gläubigen Eltern der Mädchen hören leider auf die Priester...

  • Christine
  • 30.09.09 | 07:13 Uhr

Ansonsten habe ich keine Meinung zum Fall P.,

**
- das Vergehen ist schlimm
- das Vorgehen ist schlimm
**

weil sich die Fakten gegenseitig fast "neutralisieren". Gut, dass ich die Gerichtsbarkeit der Justiz überlassen kann.

  • Christine
  • 30.09.09 | 07:05 Uhr

Andere Länder, andere Sitten:

In Amerika bekommt der 44-Jährige lebenslänglich, wenn er sich an einem 13-jährigen Kind vergeht.

Im Jemen stirbt das 12-jährige Kind bei der Geburt seines Kindes, weil sein Mann sich an ihm vergangen hat, resp. es entkommt diesem Schicksal, wenn es klug genug ist, sich als 8-Jährige nach 2 Jahren Zwangsehe mit einem 28-Jährigen noch vor dem Einsetzen seiner Fraulichkeit einer Schwangerschaft mittels Scheidung zu entziehen.

http://tagesschau.sf.tv/nachrichten/archiv/2009/09/13/international/zwangsverheiratete_12_stirbt_beim_gebaeren

  • mediabuehler
  • 30.09.09 | 06:13 Uhr

Zwischen pragmatischer Auslegung der Rechtsgrundsätze und einer notorischen typisch schweizerischen Selbstzerfleischung liegen Welten.

Ich wiederhole: die Schweizer Diplomatie ist kaum anspruchsvoller als vor 2000 Jahren diejenige unserer keltischen Vorfahren und unsere Regierung in Bern sind ein Haufen unter sich zerstrittener Einzelkämpfer, deren persönliches Ego ganz sicher wichtiger ist als die ureigensten Interessen des Images der Schweiz.

Dass Polanski schuldig ist und für seine Tat bestraft werden muss, ist sonnenklar. Sein Vergehen ist kein Gentlemans-Delikt - aber auf diese Weise weltweit für Kopfschütteln zu sorgen ist nach dem katastophalen Kuschen wegen des Bankkundengeheimnisses (das es faktisch nicht mehr gibt) und der Libyenaffäre einfach dilettantisch.

Frau Calmy-Rey hat von der überstürzten, ja fast pansich vollstreckten Aktion des Dept. des Bündner Trockenfleisches nichts gewusst.

  • Josef
  • 29.09.09 | 22:54 Uhr

Da ist ja allem Anschein nach im WW-Forum wieder einmal ein höchst kontrovers geführter Chat um eine kurios anmutende Geschichte im Gange;-).

Ein Mann macht sich mit unlauteren Mitteln ein Mädchen gefügig und vollzieht mit ihm den Geschlechtsakt. Der Mann gibt dieses Vergehen zu. Was er zu diesem Zeitunkt nicht wissen kann ist die Tatsache, dass hierfür im Land der unbegrenzten Möglichkeiten eine lebenslange Haftstrafe verhängt wird. Nachdem ihm diese unerfreuliche Konsequenz seiner üblen Tat bewusst wird, entzieht er sich der nach seiner Ansicht unverhältnismässigen Strafe durch einen nicht sehr eleganten Abgang - aber verständlicherweise - aus ebendiesem Lande. Es vergehen 31 Jahre, während derer er sich quitschfidel und unbehindert im Rest der Welt bewegt, Filmpreise einheimst, vielfach geehrt wird, sich im idyllischen Gstaad ein schmuckes Häuschen anschafft und von den Einheimischen als äusserst liebenswerter Zeitgenosse nicht geringe Zuneigung erfährt.

Und nun schlägt das Schicksal zu und die Vergangenheit holt ihn ein. Pflichtbewusste Polizeibeamte verhaften ihn aufgrund höherer Weisung, und man gedenkt, ihn zum Absitzen der lebenslangen Einbuchtung an das oben erwähnte Land auszuliefern.

Die Geschichte verspricht Spannung bis zur nächsten Bundesratswahl, zumindest aber bis zur nächsten Abstimmung über die GSoA-Initiative.

  • petter
  • 29.09.09 | 21:48 Uhr

Das Rechtsverständnis von Vischer ist etwa gleichzusetzen mit dem von Ziegler. Dass man denen immer wieder die Presse öffnet.
Ziegler ist ein notorischer Lügner (Panzer. Thun). Ob man das von diesem skurrilen Vischer sagen kann, weiss ich nicht.

  • petter
  • 29.09.09 | 21:44 Uhr

Ich habe den französchen Donneurs de Lecons den Tip gegeben doch einmal abzuklären ob das Chalet in Gstaad, zu dessen Betrieb auch ein Bankkonto in der Schweiz gehört( Begleichen von Rechnungen), auch
wirklich versteuert ist.
Der franz. Minister Woerth, der kürzlich 4o weitere Massnahmen, die teilweise bestehende Verträge und Abkommen tangieren, gegen Steuerflucht veröffentlicht hat, müsste eigentlich, zusammen mit seinen vielen Bürokraten selbst darauf kommen und abklären ob Chalet und vermutliches Konto versteuert sind, in Frankreich.

Aber vielleicht hat der P. sogar seinen Wohnsitz in Gstaad. Das wäre dann ein weiterer Skandal. Ich glaube nicht dass P. es in diesem Nest 180 Tage aushalten würde. Ich glaube auch nicht, dass die Steuerbehörde in Gstaad
solche Anwesenheitskontrollen macht, obwohl sie dazu verpflichtet wäre.
Würde sie es tun würden manche Reiche so schnell wieder gehen wie sie gekommen sind.

  • petter
  • 29.09.09 | 21:35 Uhr

Wir erleben gegenwärtig in Deutschland einen spektakulären politischen Vorgang. Die SPD, die Gutmenschenpartei Deutschlands (sie sagt sie war immer gegen die Nazis) verschwindet fast sang- und klanglos. Jedenfalls hat sie aufgehört die Internationale zu singen. Wäre ja auch ein Grabesgesang.

Ich empfehle Mr. Levrat und Mr. Leuenberger die Vorgänge in Deutschland zur Kenntnis zu nehmen. Der in europäischen Ländern zunehmende Rechtsruck ist das Zeichen an der Wand für ewiggestrige Marxisten "and the like". Aber kein gutes.
Vielleicht merken es die vielen Schweizer, die immer noch Ideologien nachrennen wie z.B. der Heilung der IV durch mehr Steuern statt mittels klaren Entscheiden,dass die Zeiten ändern und wieder die Vernunft einzieht.
Zu wünschen wäre es.

  • autonomous
  • 29.09.09 | 21:03 Uhr

Blitz aus heiterem Himmel.

Der Coup erfolgte schnell. Blitzartig und völlig überraschend wurde der weltberühmte Regisseur Roman Polanski verhaftet. Ohne zu zögern und, so wie’s aussieht, ohne zu überlegen. Die USA suchten ihn polizeilich als Verbrecher. Seit 31 Jahren.

Seit langem hat er in der Schweiz ein Zuhause. Kein Staat in Europa wollte ihn behändigen und liess ihn seit Jahrzehnten frei zirkulieren. Nun hat die Schweiz plötzlich zugeschlagen. Jetzt hält sie (unverhofft?) eine heisse Kartoffel in der Hand. Und hat damit ein neues Problem für längere Zeit. Eine Auslieferung in die USA wird nicht möglich sein. Halb Europa wird dafür sorgen.

Über die Gründe dieser überstürzten Aktion lässt sich spekulieren. Vielleicht will sich die Person im Ministeramt , dank ihrer Effizienz und überraschendem Handeln, beliebt machen und sich frühzeitig für 2011 den Sitz im Bundesrat sichern. Konkordanz hin oder her.

  • Ginestra
  • 29.09.09 | 18:28 Uhr

http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Man-hat-Polanski-ganz-bewusst-in-eine-Falle-gelockt/story/12554707

"Ich hoffe es kommt zu einer vernünftigen Lösung." Ja, wenn man so blöd ist wie der Vögelifischer und erst Jahre nach der Wahl merkt, was man für eine charakterlose Wasserträgerin der Hochfinanz in den Bundesrat gewählt hat, dann kann man nur noch hoffen...

  • Schlemihl
  • 29.09.09 | 18:13 Uhr

@mediabuehler:

Ich gebe dir absolut recht. Was gewisse konservative Republikaner im Gerichtsstand da urteilen, ist jenseits von gut und böse. Lebenslänglich ist völlig übertrieben.

Trotzdem, das Verhalten von Polanski ist damit nicht zu entschuldigen.

Die Frage ist auch, ob die Schweizer Justiz eine andere Möglichkeit hatte als Polanski zu verhaften, da es unmittelbar vor der Einreise Polanskis ein klares Begehren der USA gab und einen formellen Antrag auf Auslieferung.

Ich hoffe es kommt zu einer vernünftigen Lösung.

  • Schlemihl
  • 29.09.09 | 18:04 Uhr

@Wunder:

Die SVP hat rechtsextreme Ideen übernommen! Siehe 18%-Initiative und Minarett-Initiative, die heute von der SVP unterstützt werden!

Bei SVP-Kundgebungen laufen Rechtsradikale mit!

Und die rechtsextreme Szene nimmt in der Schweiz laufend zu!

Das sind die Fakten!

  • mediabuehler
  • 29.09.09 | 17:02 Uhr

Ja schon lieber Schlemihl - das mit den Betäubungsmittel soll wohl stimmen. Offenbar war es ein Beruhigungsmittel schwacher Art. Zusammen mit dem verabreichten Champagner dürfte es wohl gereicht das zwar damals schon sehr "reif" aussehende Girl gefügig zu machen. Aber:

Was in den USA an Pornoindustrien läuft, die es ja nicht geben dürfte, auch mit Minderjährigen, ist ein Trauerspiel. 99 % der Unsitten laufen in den USA "unterirdisch". Ich kann die heuchlerische Mentalität, allerdings vermehrt unter der Landbevölkerung, vor allem jene die sofort wieder Bush wählen würden, nicht ausstehen. Offenbar war der zuständige Richter ein sehr konservativer Republikaner, der schon weil Polansky ein "Fremder" und trotzdem Erfolgreicher darstellte, meinte, er müsste ein Exempel statuieren und mit P. ein ganz übles Katz' und Maus-Spielchen trieb. Offenbar drohte P. Lebenslänglich und das ist einfach überzogen - auch wenn das Gesetz es so vorschreibt. Das Gesetz schreibt ja in den meisten Staaten der USA bei Mord die Todesstrafe vor, und trotzdem würde ich jedem zur Flucht verhelfen wenn ich es könnte, denn kein Gesetz darf Rache üben.

Das Delikt ist ja auch seitens Polansky unbestritten. Fakt ist aber auch, dass die inzwischen reife Frau P. schon lange verziehen hat und auch zugibt, ein durchgeknallter Teanager mit galoppierenden Holywood-Ambitionen gewesen zu sein

  • Wunder
  • 29.09.09 | 14:40 Uhr

@Schlemihl
"Richtig! In D gibt es keine grosse rechtskonservative Partei wie in der Schweiz."

...genau und die es fertiggebracht hat, Werte, die vielen Schweizern wichtig sind mit sinnvollen und klugen Lösungen und Gesetzten zu verbinden. Und andere Gesetze und Mitgliedschaften nicht zuzulassen. Dies hat viele vormals rechtsextreme so besänftigt, dass sie sich politisch nicht mehr zeigten - zum nutzen und zur Erleichterung von uns allen.

Radikalen, extremistischen und dummen Meinungen wird der Nährboden weggenommen, wenn man kluge und vernünftige politische Entscheidungen trifft und Ängste und "Hirngespinste" von Menschen an den Rändern der zivilen Menschheit nicht mit dogmatischem und ideologischem Müll-Gedankengut provoziert.

  • Larry
  • 29.09.09 | 13:11 Uhr

"ich lasse dich in deinem Glauben"

Dass Sie keine Gegenargumente vorbringen konnten ist kein Glaube, sondern eine Tatsache.

"Wieso lässt sich denn die Schweiz im Steuerstreit von einer Kolonie derart unter Druck setzen?"

Wenn der Druck ausschliesslich aus dieser Kolonie stammen würde, hätte selbst der schwache BR nicht so schnell nachgegeben. Aber dass dem leider nicht so ist, haben offenbar nur Sie nicht mitbekommen.

  • Larry
  • 29.09.09 | 13:07 Uhr

"wer immer sich mit irgend einer Sache in wissenschaftlicher Weise befasst, muss auch immer bereit sein, die bisherigen Lehrmeinungen in Frage zu stellen, also zu revidieren, wenn dies neue Fakten oder Modellerklärungen nahe legen oder gar verlangen sollten: Nur Idioten und totalitäre Ideologen begnügen sich mit sakrosanktem Dogmenwissen."

Das ist mir schon klar. Mit "revisionistisch" meinte ich hier die spezifische Bedeutung, die dieses Wort im Zusammenhang mit dem 2. WK bekommen hat. Persönlich bin ich ein Ahänger dessen, was Murray Rothbard den "breiten Revisonismus" genannt hat (s. http://www.lewrockwell.com/rothbard/rothbard27.html). Die von mir hier zitierten Quellen gehören jedoch nicht zu dieser Litteratur.

  • Larry
  • 29.09.09 | 12:44 Uhr

"Mein Vorwurf diese Quellen seien revisionistisch, begruenden sich dadurch, dass der Einfluss der „Konservativen Revolution“ mit keinem Wort erwaehnt wird."

Eine solche "Revolution" hat es nie gegeben (s. http://www.comlink.de/cl-hh/m.blumentritt/agr221s.htm). Was es gegeben hat, war eine weitverbreitete Opposition gegenüber Liberalismus, Demokratie und Kapitalismus und eine zunehmende Begeisterung für den Kollektivismus (Sozialismus und Faschismus). Oswald Spengler z.B., der meisten als erstes Beispiel dieser angeblichen "Revolution" zitiert wird, war ein begeisterter Sozialist, wie eben auch die Kathedersozialisten oder einflussreiche konservative Autoren GBs wie Houston Stewart Chamberlain und John Ruskin, dessen Hass auf den Kapitalismus noch stärker war als jener Karl Marx. Dies erklärt auch, weshalb die englischen Konservativen sich den Fabiern genähert haben und auch Bismarck Kontakte zu Lassalle pflegte.

"Ihr Rechtskonservatismus unterschied sich vom traditionellen Konservatismusbegriff des Zentrums oder der DNVP grundlegend."

Weshalb man auch nicht mehr von Konservatismus sprechen sollte, sondern eben von Sozialismus oder Faschismus.

Die Nazis waren alles andere als konservativ, sie waren gegen die Tradizionen, gegen die Religion und wollten den Mensch "neu erfinden", genauso wie die linken Sozialisten.

  • Larry
  • 29.09.09 | 12:38 Uhr

"Finde den Link nicht mehr, bin mir aber sicher, dass ich eine Serie mit ca 7-8 Artikel ueber Suedtirol in einem Deiner Link gelesen habe."

Sicher nicht in meinen Links.

"Was mir stoerrt ist die Tatsache, dass die Verfasser gewisse Zitate des A.H. verwenden um zu beweisen, dass die Nazis im Grunde Sozialisten waren."

Diese Zitate sind nur ein Argument unter vielen anderen. Hitler hat tatsächlich den Integralsozialismus (Zwangswirtschaft) eingeführt.

"H. hat gemaess seiner Aussage die Methoden des Marxismus uebernommen und weiterentwickelt."

Nicht nur die Merhoden, sondern auch das Ziel: den Sozialismus (Vergesellschaftung der Produktionsmitteln). Mises wies darauf hin, dass die Nazis 8 von 10 Punkte des Kommunistischen Manifests umsetzten, "mit einer Radikalität, die Marx entzückt hätte".

  • Larry
  • 29.09.09 | 12:15 Uhr

Korr.: Ivan Maisky.

  • Larry
  • 29.09.09 | 12:14 Uhr

"Einsichtige sahen schon 1933, dass die Nazi Deutschland in einen Krieg führen würden, der nicht zu gewinnen war."

Hitler hatte sich zwar in Mein Kampf für den Krieg gegen F und die UdSSR ausgesprochen. Als er dann aber an die Macht kam, änderte er seine Strategie und versuchte, eine breite antibloschewistische Front zu schaffen und weite Teile des britischen und französichen Establishments waren diesem Ansinnen eigentlich sehr positiv gegnüber eingestellt. Chamberlain und viele Bürgerliche hofften, dass Hitler mit einem Krieg gegen Stalin die Welt vom Leninismus befreien würden (ein Krieg, der auch D schwächen würde).

"sein Ziel war es möglichst ganz zuletzt in einen solchen Krieg einzutreten"

Dies hätte im Grunde genommen auch das Ziel GBs und Fs sein sollen (und das war es auch für Chamberlain und viele konservative Politiker und Offiziere in beiden Ländern).

"Hitler war halt dümmer oder mindestens weniger rational"

Er war vor allem davon überzeugt, dass die internationale jüdische Hochfinanz wieder einmal "gegen die Völker Europas" komplottierte. Die Verdrängung Chamberlains und Machtergreifung Chruchills war für ihn ganz klar ihr Machwerk und er fürchtete eine Falle. Es galt für ihn, möglichst schnell anzugreifen, bevor die Rote Armee zu mächtig wird.

  • Larry
  • 29.09.09 | 11:56 Uhr

"Wer sagt denn, dass alle gleiche Löhne haben sollen, ja nur schon, dass dies ein vernünftiges Ziel sei?"

Sie vergessen offenbar, wie schlecht es den Deutschen in den 1930er Jahren ging: Der Mittelstand war bereits von der Hyperinflation vernichtet worden und dann kam die Weltdepression. Die Nazis versprachen eine Besserung und sie konnten konkret aufzeigen, wie sie diese erbringen werden. Die anderen Parteien hatten keine glaubwürgige Rezepte. Das einzige andere glaubwürdige Rezept wäre der Liberalismus und Freihandel gewesen, aber Liberale gab es in D zu dieser Zeit leider keine mehr.

"Und woher wollen Sie wissen, dass die militärische Eroberung die einzige Lösung ist?"

Wenn die Exportmärkte nicht mehr zugänglich sind, ist deren militärische Eroberung der einzige Weg, sie wieder zugänglich zu machen.

"Leider wollten das damals fast alle."

Viele schon, aber bei weitem nicht alle.

"Was für Gespräche?"

Churchill hat Ivan Maisy in den 30er Jahren mehrmals besucht, es heisst sogar, beide seien befreundet gewesen. Dies ist den Deutschen nicht entgangen (da Churchill auch offen für eine Allianz mit Stalin plädierte).

  • Kegelbruder
  • 29.09.09 | 11:19 Uhr

@mediabuehler:

Mein Bedauern für Herrn Polanski hält sich in engen Grenzen. Was mich aber extrem stört, ist die jährlich breiter werdende Schleimspur die von Bern nach Washington führt.

  • Schlemihl
  • 29.09.09 | 10:07 Uhr

@Wunder:

"Es ist auch hinlänglich bekannt, dass die deutsche Parteienlandschaft auf der Achse zwischen links und rechts eher weiter links beheimatet ist als in der Schweiz"

Richtig! In D gibt es keine grosse rechtskonservative Partei wie in der Schweiz.

  • Schlemihl
  • 29.09.09 | 10:05 Uhr

@mediabuehler:

"Das 13-jährige Mädchen war ein Fan, eine die sich aufgedrängt hat."

... und mit Medikamenten betäubt werden musste...

Du stellst hier Polanski fast als Opfer dar.

Aber was die US-Judikative angeht, da bin ich mit dir weitgehend einig.

  • mediabuehler
  • 29.09.09 | 09:39 Uhr

Irin
Wer wie ich 10 Jahre in den USA gelebt hat, relativiert die Judikative der USA , die sicher nicht über alle Zweifel erhaben ist. Das 13-jährige Mädchen war ein Fan, eine die sich aufgedrängt hat. Dafür Lebenslänglich? Ich wäre auch abgehauen - ganz sicher. Der damals zuständige Richter war alles andere als ein unvoreingenommener Mann, sondern ein religiöser Heuchler - wie es ja viele sind die vordergründig brav tun und in Gedanken Schwerverbrecher ...

  • Wunder
  • 29.09.09 | 08:22 Uhr

@Schlemihl
So dumm ist das gar nicht. Es ist auch hinlänglich bekannt, dass die deutsche Parteienlandschaft auf der Achse zwischen links und rechts eher weiter links beheimatet ist als in der Schweiz (mit Ausnahme der rechten Flügelparteien, die es in der Schweiz gar nicht gibt). Die CDU würde in gewissen Themen gar unsere SP locker noch links überholen. Insofern ist das gar nicht so dumm, wie du das gerne hättest.
Vermutlich wird aber die CDU in der nächsten Legislatur dies etwas korrigieren müssen, möchten sie die gelb-schwarze Koalition über die Runden bringen. Mal sehen, vielleicht werden es dann plötzlich Adoptivschwestern.

  • TejanoJose
  • 29.09.09 | 00:58 Uhr

Fortsetzung:
Mein Vorwurf diese Quellen seien revisionistisch, begruenden sich dadurch, dass der Einfluss der „Konservativen Revolution“ mit keinem Wort erwaehnt wird. Wie wir wissen ist die Ideologie der Konservativen Revolution entschieden antiliberale, antidemokratische und antiegalitäre. Ihr Rechtskonservatismus unterschied sich vom traditionellen Konservatismusbegriff des Zentrums oder der DNVP grundlegend.

  • TejanoJose
  • 29.09.09 | 00:57 Uhr

@Larry 28.09.09 16:46
„Welche Serie? Es gibt nur einen Artikel, wo das Welschtirol (≠ Südtirol) erwähnt wird.“
Finde den Link nicht mehr, bin mir aber sicher, dass ich eine Serie mit ca 7-8 Artikel ueber Suedtirol in einem Deiner Link gelesen habe.
„Es sind alles seriöse Quellen. Das NS-Archiv besteht vorab aus Primärquellen (Originaldokumente). Spartacus Educational ist zwar manchmal etwas oberflächlich aber sicher nicht revisionistisch. Auch "Weimar and Nazi Germany” gilt nicht als revisionistisch.“
Ich habe nicht behauptet diese Quellen seien unserioes. Was mir stoerrt ist die Tatsache, dass die Verfasser gewisse Zitate des A.H. verwenden um zu beweisen, dass die Nazis im Grunde Sozialisten waren. Z.B. in http://www.home.pages.at/einspruch/nationalsozialismus.html Hermann Rauschnig, „Gespräche mit Hitler“ Seite 174 f
„Ich bin nicht bloß der Überwinder, ich bin auch der Vollstrecker des Marxismus,.......Ich habe vom Marxismus viel gelernt...... Nicht etwa von dieser langweiligen Gesellschaftslehre und materialistischen Geschichtsauffassung......Aber von ihren Methoden habe ich gelernt. Nur, ich habe damit ernst gemacht, womit die kleinen Krämer-und Sekretärseelen zaghaft angefangen haben“
H. hat gemaess seiner Aussage die Methoden des Marxismus uebernommen und weiterentwickelt. Was er nicht uebernommen hat ist die Gesellschaftslehre und die Geschichtsauffassung.
ff..

  • Schlemihl
  • 28.09.09 | 23:54 Uhr

@Larry:

"Kuehnelt-Leddihn ist ein Liberaler"

"Keiner von Euch beiden war in der Lage, ein echtes Gegenargument vorzubringen."

Aber ja, mein Guter, ist ja gut, ich lasse dich in deinem Glauben...

"D ist ohnehin eine EU- und US-Kolonie und somit kein souveränes Land."

Genau, Larry. Wieso lässt sich denn die Schweiz im Steuerstreit von einer Kolonie derart unter Druck setzen?

  • Wolff
  • 28.09.09 | 23:43 Uhr

"Spartacus Educational ist zwar manchmal etwas oberflächlich aber sicher nicht revisionistisch. Auch "Weimar and Nazi Germany” gilt nicht als revisionistisch."

Kenne zwar weder "Spartacus ..." noch "Weimar ...", aber wer immer sich mit irgend einer Sache in wissenschaftlicher Weise befasst, muss auch immer bereit sein, die bisherigen Lehrmeinungen in Frage zu stellen, also zu revidieren, wenn dies neue Fakten oder Modellerklärungen nahe legen oder gar verlangen sollten: Nur Idioten und totalitäre Ideologen begnügen sich mit sakrosanktem Dogmenwissen.

  • Wolff
  • 28.09.09 | 23:32 Uhr

"Von der SVP hingegen hält die CDU gar nicht viel! Die Wahlerfolge der SVP in der Schweiz wurden bei der CDU mit Besorgnis zur Kenntnis genommen!"

Aber noch viel grösser war die Besorgnis bei der CVP mit ihrem tiefroten Putschpräsidenten und Alpenstalin Darbellay.

  • Wolff
  • 28.09.09 | 23:25 Uhr

„In einer Welt von protektionistischen Staaten ist die einzige Lösung, um die Löhne auf das Niveau der anderen Industriestaaten zu steigern die militärische Eroberung.“

1. Wer sagt denn, dass alle gleiche Löhne haben sollen, ja nur schon, dass dies ein vernünftiges Ziel sei?

2. Und woher wollen Sie wissen, dass die militärische Eroberung die einzige Lösung ist?

„Sie wollten Krieg und Imperialismus.“

Leider wollten das damals fast alle.

„Er erachtete den Krieg als unausweilich, weil er über die Gespräche zwischen Churchill und dem sowjetischen Botschafter in London im Bilde war.“

Was für Gespräche? Einsichtige sahen schon 1933, dass die Nazi Deutschland in einen Krieg führen würden, der nicht zu gewinnen war. Aber andererseits war schon klar, dass die labile Situation in den Ländern zwischen Deutschland und Russland nach der Zerschlagung der Donaumonarchie einen „klärenden“ Krieg äusserst wahrscheinlich machte. Das wusste z.B. Stalin schon spätestens ab etwa 1925, und sein Ziel war es möglichst ganz zuletzt in einen solchen Krieg einzutreten, was ihm auch beinahe gelungen wäre;aber Hitler war halt dümmer oder mindestens weniger rational, als Stalin annahm.

„Wenn Sie das Thema interessiert, kann ich Ihnen folgende Links empfehlen:“

Danke, aber es ist weniger das Thema als der sehr instruktive und allgemein wenig bekannte Blickwinkel darauf aus der Donaumonarchie.

  • Larry
  • 28.09.09 | 23:10 Uhr

"einem Larry, der die Unterschiede zwischen links und rechts, zwischen Faschismus und Sozialismus, zwischen Republik und Monarchie, zwischen Zentralstaat und Staatenbund sowie zwischen nationalkonservativ und liberal nicht kennt"

Meine Standpunkte diesbez. sind argumentiert. Keiner von Euch beiden war in der Lage, ein echtes Gegenargument vorzubringen.

  • Larry
  • 28.09.09 | 23:05 Uhr

"Bei der Zweitstimme kannst du nur eine Partei wählen und damit zwingend alle Kandidaten, die auf der betreffenden Liste stehen!"

Dann würde ich gar nicht stimmen gehen, diese Farce darf auf keinen Fall unterstützt werden. D ist ohnehin eine EU- und US-Kolonie und somit kein souveränes Land.

"Und objektiv und wissenschaftlich auch"

Im geistes- und sozialwissenschaftlichen Sinn sind sie durchaus wissenschaftlich und sicher nicht weniger objektiv als jene etatistsche Quellen, welche der Bildungsapparat als die allein gültige Wahrheit unseren Kindern eintrichtert.

"genau wie www.konservativ.de"

Kuehnelt-Leddihn ist ein Liberaler, sie können noch so oft mit der domain name daher kommen.

  • Lohmann
  • 28.09.09 | 21:32 Uhr

@Schlemihl:

Du kannst von einem Larry, der die Unterschiede zwischen links und rechts, zwischen Faschismus und Sozialismus, zwischen Republik und Monarchie, zwischen Zentralstaat und Staatenbund sowie zwischen nationalkonservativ und liberal nicht kennt, nicht erwarten, dass er das deutsche Wahlsystem begreift.

  • Schlemihl
  • 28.09.09 | 20:02 Uhr

@Larry:

"Auch in D würde ich für keine Partei stimmen, sondern höchstens für einzelne Kandidaten (wobei mir gegenwärtig keine bekannt ist)."

Offensichtlich hast du das deutsche Wahlsystem nicht ganz begriffen. Bei der Zweitstimme kannst du nur eine Partei wählen und damit zwingend alle Kandidaten, die auf der betreffenden Liste stehen!

"Es sind alles seriöse Quellen."

Aber natürlich, Larry. Und objektiv und wissenschaftlich auch... genau wie www.konservativ.de, ....lach

  • Schlemihl
  • 28.09.09 | 19:57 Uhr

@Wunder:

Dumm nur, dass die CDU selbst die CVP als Schwesterpartei versteht. Es finden regelmässig grenzüberschreitende Treffen der Christdemokraten statt.

Von der SVP hingegen hält die CDU gar nicht viel! Die Wahlerfolge der SVP in der Schweiz wurden bei der CDU mit Besorgnis zur Kenntnis genommen!

  • Larry
  • 28.09.09 | 16:46 Uhr

"Besonders die Artikelserie ueber Suedtirol hat mir gefallen."

Welche Serie? Es gibt nur einen Artikel, wo das Welschtirol (≠ Südtirol) erwähnt wird.

"Meiner Meinung nach sind die aufgefuehrten Quellen einen ziemlich plumpen Versuch des Revisionismus."

Es sind alles seriöse Quellen. Das NS-Archiv besteht vorab aus Primärquellen (Originaldokumente). Spartacus Educational ist zwar manchmal etwas oberflächlich aber sicher nicht revisionistisch. Auch "Weimar and Nazi Germany” gilt nicht als revisionistisch.

  • Larry
  • 28.09.09 | 16:29 Uhr

"Ich fühle mich geehrt, dass du einen Flügel der Freisinnigen nach mir benennst."

Nicht der Freisinnigen, sondern der "Freisinnigen" (oder Pseudofreisinnigem oder Möchtegernfreisinnigen).

"Wen wählen denn die katholischen, rechtsradikalen Liberalen wie Erik und Larry in D?"

Auch in D würde ich für keine Partei stimmen, sondern höchstens für einzelne Kandidaten (wobei mir gegenwärtig keine bekannt ist).

"Die CSU in Bayern."

Ganz sicher nicht. Katholische Sozialdemokratie ist und bleibt Sozialdemokratie.

  • HenryVIII
  • 28.09.09 | 15:15 Uhr

Meines Wissens hat Polanski das Mädchen zuerst mit Alkohol "abgefüllt".
Das macht die Sache nun wirklich nicht besser.

  • Wunder
  • 28.09.09 | 15:12 Uhr

@Schlemihl
"In Deutschland haben haben heute rot-grüne Parteien ca. 46% Wähleranteil auf sich vereint!!! Gemäss deiner Aussage wünscht dir dieses Ergebnis auch für SP und Grüne plus Linksaussen in der Schweiz..."

DENKFEHLER: SP, Grüne, Linksaussen, CVP/BDP müsste es heissen.
Dann bleiben für die FDP und die SVP noch die genannten ca. 48% und 5% für die rechtsaussen.

Immer sachlich bleiben.... ;-)

CVP/BDP sind zwar extrem biegsam, aber zu einer Mitte-Partei kann man sie nicht mit Fug machen.

  • Irin
  • 28.09.09 | 13:22 Uhr

@mediabühler
Warum ein schlechtes Gefühl. Der Mann war zur Internationalen Fahndung (Ripol) ausgeschrieben. Er ist der Polizei ins Netz gegangen. Rechtlich ist die Sache sauber über die Bühne gegangen. Es ist mir nicht bekannt, Gesetz für Prominente nicht gelten sollten.

Das damals 13 jährige Mädchen zu missbrauchen, war für ihn ein Vergnügen. Fürs Mädchen jedoch nicht. Sie war schwer traumatisiert und wird ihr ganzes Leben darunter leiden. Und auch wenn es gegenseitig gewesen wäre, so wäre es trotzdem Unzucht gewesen. Ein 44 jähriger Mann und ein 13 jähriges Mädchen. Betrachten Sie doch mal den Altersunterschied!

Polanski hat sich der Strafverfolgungsbehörde feige entzogen. Und nun holt ihn die Vergangenheit ein. Es wäre auch für ihn besser sich dieser Situation zu stellen.

Noch eine Frage an Sie Herr Mediabühler. Wie würden Sie sich fühlen, wenn ein Mann einer Ihrer Töchter als Kind vergewaltigt hätte und nur weil er Prominentenstatus besitzt, nicht zur Verantwortung gezogen wird?

  • mediabuehler
  • 28.09.09 | 10:01 Uhr

Ich habe bezüglich der Verhaftung von Polansky ein sehr schlechtes Gefühl. Es mag ja sein, dass er sich mit einer 13jährigen vergnügt hat. Wer aber diese jungen Teanager kennt in Kalifornien, mit ihrem Hang zu Prominenten, viel reifer und herausfordernder als dem Alter entsprechend, muss den Übergriff relativieren. Die USA sind bekanntlich eines der heuchlerischsten Länder der Welt, man tut alles was verboten ist, spricht aber nicht darüber sondern täuscht vordergründig Religiosität vor (Ex-Präsident Clinton hat es der Nation ja vorgemacht!).

Wenn wir Verträge haben mit solchen Ländern, müssen wir uns fragen, ob diese tatsächlich in der Praxis sinnvoll sind, wenn wir blind und ohne exaktes Hinsehen Leute auf einen Haftbefehl der USA hin einfach inhaftieren und in wochenlange Auslieferungshaft nehmen. Polanski ist ja in Frankreich wohnhaft und dort ist er vor dem Gesetz auch nicht in Gefahr verhaftet zu werden. Wir sind eine Schleimer-Nation die sich allen Ländern der Welt unterwirft - sogar dem Schurkenstaat Libyen. Diese typische Überkorrektheit wird weltweit belächelt, und jeder der in der Welt herumkommt weiss das auch.

  • petter
  • 28.09.09 | 08:22 Uhr

Polanski: Aufschrei bei den Kunstschaffenden. Wieder eine tolle Gelegenheit über die Schweiz herzufallen. Die Kunstschaffenden versuchen in den Medien, die sie teilweise beherrschen, das Märchen der Exterritorialität(!) von Filmfestivals zu etablieren.Dabei sind die von ihnen erzählten Filmgeschichten ja normalerweise Lügengeschichten, meist auch jenseits der Wirklichkeit.
Ich finde die Verhaftung ok.
Aber es wird interessant sein, wie sich die Verantwortlichen für die Durchsetzung des Schweizer Rechts diesmal aufführen. Krebsen sie zurück vor den linken Fälschern in den Medien weltweit?
Haben wir einen zweiten Fall Ghadaffi?
Ist unsere Polizei zu gut, zu hart gegen Prominente? Eine harte Polizei ist in der heutigen Zeit angebracht, aber nicht nur bei den Ploanskis.

  • petter
  • 27.09.09 | 23:13 Uhr

Polanski: Im Ausland (sein franz. Anwalt) will man nicht verstehen, dass Polanski in der SChweiz verhaftet wurde. Besitze er doch in Gstaad ein Chalet und reise regelmässig in die Schweiz.
Die Erklärung ist denkbar einfach. Unsere Einreisekontrollen sind nichts, gar nichts mehr wert. Jeder GAuner kann einreisen. Jetzt bei Schengen sowieso.
Wenn die unsere Zeitungen lesen würden (die liest man doch nicht), so hätten sie es erfahren können, dass die Anreise diesmal zum Voraus bekannt war, nicht nur der Schweiz, auch den Amerikanern, die ihn seit Jahren verfolgen, zwecks Anwendung der Gesetze bei einem Flüchtigen, der sich der Gerichtsbarkeit entzogen hat, durch Flucht.
Ein Franzose meinte, die Verhaftung sei lediglich, um in der Presse die Geschichten um das Bankgeheimnis zu überdecken und um Amerika zu gefallen.So ein Blödsinn.

  • petter
  • 27.09.09 | 23:04 Uhr

Polanski: Jetzt wird es lustig. Ein Franzose hat bereits dem Sarkozy empfohlen mit seinem Regierungsjet nach Z ürich zu fliegen um Polanski rauszuholen. Wäre er intelligent, und das ist er ja auch, schickt er seine bessere Hälfte.Madame war ja noch nie in Zürich.Wir möchten sie gerne einmal aus der Nähe sehen und checken ob die Realität mit den Nacktfotos
einigermassen übereinstimmt.
Auch unser Kulturmagnat Jauslin kann jetzt seine Hommage im Gefängnis durch die Essensklappe flüstern. Vergebens hat es der oberste und beamtete Kulturschaffende nicht geschrieben.
Polanskis Verhaftung ist in Frankrecih eine grosse Sache. Die werden denken sie hätten nicht so hart mit uns Geldsammlern umgehen sollen.
Jetzt haben sie den Dreck.

  • TejanoJose
  • 27.09.09 | 22:28 Uhr

O.K. Larry, habe mir die von Dir geposteten Links durchgelesen. Wie schon einmal gesagt, die Ansichten sind nicht ganz un-interessant. Besonders die Artikelserie ueber Suedtirol hat mir gefallen.

Meiner Meinung nach sind die aufgefuehrten Quellen einen ziemlich plumpen Versuch des Revisionismus.

  • Schlemihl
  • 27.09.09 | 22:12 Uhr

@Larry:

"Alle Schlemihl-"Freisinnige" stimmen in D linksgrün."

Ich fühle mich geehrt, dass du einen Flügel der Freisinnigen nach mir benennst.

Und ich bin dir dankbar, dass du mir sagst, wen ich in D wählen würde...

Wen wählen denn die katholischen, rechtsradikalen Liberalen wie Erik und Larry in D? Die CSU in Bayern. Aber sonst? Die CDU ist ja viel zu links. Die FDP viel zu weltoffen.

  • petter
  • 27.09.09 | 22:07 Uhr

Gute Neuigkeiten: Fertig Steinbrück, fertig Steinmeier, fertig linke Politik.
Ringsum sehen wir einen Rutsch nach rechts, nur die Schweizer Sozialisten wählen noch für Marx-Programme (IV und Diebstahl bei der AHV, das von unseren Eltern ersparte Gold geht in den Kosovo und in die Türkei, als IV-Rente).
Der Sozialismus ist tot in Europa, töter geht es gar nicht. Nur der Levrat und der Leuenberger in Genf, sowie Frau Wyss in Bern rennen noch den Marxisten nach. Und der Darbellay erfindet jede Woche eine neue "Allianz". Der Kerl ist doch lächerlich mit seinen politischn Rohrkrepierern.

  • Ginestra
  • 27.09.09 | 21:15 Uhr

In Deutschland wurde die grosse Koalition beendet. Die Regierungsmehrheit ist rechts. Links ist in der Opposition.

Bei uns wäre es auch an der Zeitm, die Linken in die Opposition zu schicken!

  • Larry
  • 27.09.09 | 21:10 Uhr

"Jetzt komm aber nicht wieder mit dem Märchen, die Mehrheit der Stimmberechtigten seien entweder Staatsangestellte oder Rentner."

Immer mehr profitieren vom Staat, Tendenz steigend:

"Aus sehr sorgfältigen Untersuchungen im Auftrag des Bundes – nämlich aus sogenannten Generationenbilanzen – wissen wir, dass heute im Durchschnitt ein Kind über sein ganzes zukünftiges Leben gerechnet mehr Leistungen und Transfers vom Staat erhält, als es an ihn mit all seinen Steuern und Abgaben bezahlt. Rein finanziell betrachtet kostet ein Kind die Gemeinschaft im Durchschnitt also mehr, als es ihr bringt."

http://www.nzz.ch/nachrichten/schweiz/wirtschafts-_nicht_bevoelkerungswachstum_braucht_das_land_1.2609777.html

"Gemäss deiner Aussage wünscht dir dieses Ergebnis auch für SP und Grüne plus Linksaussen in der Schweiz..."

Die SPS ist wesentlich linker als die SPD:

http://www.tagesanzeiger.ch/mobile/schweiz/standard/Die-Schweizer-Genossen-kommen-tief-rot-daher/s/28493764/index.html

Alle Schlemihl-"Freisinnige" stimmen in D linksgrün.

  • Schlemihl
  • 27.09.09 | 20:42 Uhr

@Ginestra:

"Deutschland ist anscheinend schon einen Schritt weiter."

In Deutschland haben haben heute rot-grüne Parteien ca. 46% Wähleranteil auf sich vereint!!! Gemäss deiner Aussage wünscht dir dieses Ergebnis auch für SP und Grüne plus Linksaussen in der Schweiz...

Die Freisinnigen und Christdemokraten haben zusammen ca. 48% geholt. Gemäss deiner Aussage wünscht dir dieses Ergebnis auch für CVP/BDP und FDP Schweiz...

Rechtsaussenparteien blieben insgesamt klar unter 5%. Gemäss deiner Aussage wünscht dir dieses Ergebnis auch für die SVP plus andere kleine Rechtsaussenparteien in der Schweiz...

  • Ginestra
  • 27.09.09 | 19:24 Uhr

Man zählt die Staatsbänkler, viele Rechtsverdreher, die Pillendreher in Basel, die Landschaftsgärtner in den Alpen usw. zwar offiziell nicht zu den Staatsangestellten, aber die sind oft ebenso umverteilungsabhängig wie die normalen Staatsangestellten auch. Ein Blick auf die Karte von heute genügt.

Dass mangergeführte Grossfirmen, welche aussgiebig von der Möglichkeit Gebrauch gemacht hatten, Frühpensionierungen über die IV abzuwickeln, heute Millionen in eine MWSt.-Erhöhungskampagne stecken, zeigt, wie faul unser System inzwischen geworden ist.

Immerhin hat die SVP heute 46% hinter sich vereinigen können, das stimmt einigermassen zuversichtlich für 2011. Und es ist ja so, dass erst etwa 25% der Haushalte etwas von der Weltwirtschaftskrise spüren. Das dürfte sich in den nächsten beiden Jahren noch ändern. Deutschland ist anscheinend schon einen Schritt weiter.

  • Schlemihl
  • 27.09.09 | 18:53 Uhr

@Ginestra:

Jetzt komm aber nicht wieder mit dem Märchen, die Mehrheit der Stimmberechtigten seien entweder Staatsangestellte oder Rentner. Das ist lächerlich.

Insbesondere darum, weil die SVP bei Rentenbezügern die mit Abstand stärkste Partei ist!

  • Ginestra
  • 27.09.09 | 18:18 Uhr

Je real wertschöpfender desto SVP:

http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/IVZusatzfinanzierung-Knappes-Ja/story/26206575

Staatsbanken, Staatsmedien, Staatsfluggesellschaften, Staatsbildungsindustrie, Staatskrankenindustrie, Staatsgärntereien und alle, die von Umverteilung und automatischen Lohn- und Rentenerhöhungen profitieren, sind in diesem Land halt heute deutlich in der Mehrheit.

  • Bürgerin
  • 27.09.09 | 17:36 Uhr

Ein Gespenst geht um, oder sind es deren zwei?:

die "typisch Schweizerische Seele" und die "Wahrheit", die in ihr "schlummert".

Erzähl uns heute Abend als Bett-(oder: Schreck?-)mümpfeli doch bitte ein wenig mehr über diesen interessanten Volkseelen-Voodoo geschätzter Mediabühler, ich bin ganz Ohr und so gespannt über die Beschaffenheit dieser "typischen schweizerischen Seele". Was mich aber natürlich noch viel brennender interessieren würde, ist die "Wahrheit" (oh, welch grosses Wort!), die in ihr schlummert.

  • mediabuehler
  • 27.09.09 | 10:11 Uhr

Taxilomax

Ich stehe immer auf meiner Seite, d.h. ich lasse dann etwas verlauten, quer über jede Parteidoktrin hinweg, wenn ich etwas so meine. Ich bin, und das sei endlich einmal festgehalten, weder ein SVP-Mitglied noch ein Mitglied irgendeiner anderen politischen Partei. Mir gefällt nur nicht die Linke in ihrem Absolutismus, wie beispielsweise die Goll, dieses unmöglichen Schwarz-Weiss-Malerei. Alle SVP-Anregungen werden nur schon abgeschmettert, weil diese aus den Reihen der SVP kommt - und differenziert wird selten.

Es ist mir klar, dass die SVP oft hemdsärmlig, ja sogar plump daherkommt mit ihren einfachen Parolen. Und doch steckt darin eine gehörige Portion Wahrheit, eine Wahrheit die in der typisch Schweizerischen Seele schlummert. Daher kommt auch, dass wir eine Wertschöpfung haben die weit über 90 % von Einzel-, Klein- und Mittel-Unternehmen generiert wird.

Ein Sozialstaat lebt nun einmal nicht vom Beamtentum sondern von der Wirtschaft. Und das müssen doch selbst Sie zugeben, es gibt in Bern viele Politiker die noch nie und oder nur am Rande wirtschaftlichen Härten ausgesetzt worden sind. Diese Beamten-Politiker wollen mehr Staat um sich selber zu rechtfertigen. Ich bin für so viel Staat wie absolut notwendig und nicht mehr. Jetzt reden diese Leute schon wieder von einer allfälligen Mitgliedschaft beim Debattierclub G20, ein weiteres unnötiges Gremium, und zwar nur deshalb, weil die UNO ihre Möglichkeiten ihrer Statuten nicht wahrnimmt.

  • Larry
  • 27.09.09 | 10:05 Uhr

"Wie war nochmals der Name des Verfassers des ersten Links?"

Keine Ahnung, die Quellen werden jedoch hier angegeben (ganz unten):

http://www.referate10.com/referate/Geschichte/28/Uber-die-Idee-des-National-Sozialismus-reon.php

  • TejanoJose
  • 27.09.09 | 01:40 Uhr

@Larry 26.09.09 20:17

Interessante Links! Wie war nochmals der Name des Verfassers des ersten Links?

Danke

  • Larry
  • 26.09.09 | 20:18 Uhr

"Du setzt offensichtlich mehr auf Andeutungen als auf Logik!"

Das eine schliesst das andere nicht aus.

  • Larry
  • 26.09.09 | 20:17 Uhr

"Eine Dankeschön für die vielen, instruktiven Zitate."

Wenn Sie das Thema interessiert, kann ich Ihnen folgende Links empfehlen:

http://209.85.135.132/search?q=cache:SmPEEtHXHVIJ:www.home.pages.at/einspruch/nationalsozialismus.html

http://www.konservativ.de/radikal/hitler.htm

http://www.ef-magazin.de/2008/05/04/bewaltigung-der-sozialismus-des-nationalsozialismus

"Nationalismus per se ist etwas durchaus Positives, genau wie auch Sozialismus per se etwas Positives sein kann"

Integralsozialismus kann nur in einem autarken Staat existieren oder aber weltweit. Das langfrisige Ziel der Leninisten, Nationalsozialisten und Fabier ist deshalb die Schaffung eines Weltstaates. Im Wettbewerb mit kapitalistischen Staaten hat ein sozialistischer Staat keine Chance, dies hatten Lenin und Trotzki ganz klar eingesehen, weshalb sie sich für die NEM aussprachen. Trotzki warf Stalin zu Recht vor, mit seiner Planwirtschaft den Leninismus zur sicheren Niederlage zu führen.

Der Nationalismus ist dann schädlich bzw. gefährlich, wenn er interventiontisch ist. Wie unten bemerkt: Protektionismus führt zu Krieg.

  • Larry
  • 26.09.09 | 20:05 Uhr

"Hitler hat Russland nicht aus rationalen Gründen – wie seinerzeit Napoleon – angegriffen, sondern weil er Lebensraum bzw. Kolonien im Osten für „die Deutschen“ erobern wollte"

1. war die Lebensraumdoktrin absolut rational, wie Ludwig von Mises in Omnipotent Government sehr gut aufgezeigt hat: Sobald die Staaten protektionistisch werden leidet D unter ihrer starken Bevölkerung und somit unter tieferen Löhnen. In einer Welt von protektionistischen Staaten ist die einzige Lösung, um die Löhne auf das Niveau der anderen Industriestaaten zu steigern die militärische Eroberung. Die Kathedersozialisten, welche den Protektionismus empfahlen, waren sich dessen vollkommen bewusst, auch wenn sie es nie in ihren Werken geschrieben haben (jedoch an Vorlesungen zugaben). Sie wollten Krieg und Imperialismus.

2. Hitler hätte sich vermutlich mit Zentraleuropa begnügt (kurz- bis mittelfristig), wenn GB das Friedensangebot akzeptiert hätte.

"Rational wusste er ganz genau, dass sich Deutschland keinen Zweifrontenkrieg leisten konnte"

Er erachtete den Krieg als unausweilich, weil er über die Gespräche zwischen Churchill und dem sowjetischen Botschafter in London im Bilde war. Er wusste auch, dass die Rote Armee jeden Tag stärker wurde, was für einen möglichst frühen Krieg sprach.

  • Bürgerin
  • 26.09.09 | 14:28 Uhr

Nachtrage zu einem kürzlich in der Weltwoche erschienen, die Folter als eine "erstklassige Quelle" preisenden Artikel:

http://www.drs2.ch/www/de/drs2/sendungen/wissenschaft-drs-2/2803.bt10100633.html

Auf den Cherfredaktor Roger Köppel, der derart schludrig und zynisch mit diesem Thema umspringt (siehe die Titelgebung "erstklassige Quelle") kann ich verzichten, nicht nur in der Arena.

  • Schlemihl
  • 25.09.09 | 22:55 Uhr

@Larry:

Du setzt offensichtlich mehr auf Andeutungen als auf Logik!

Aber natürlich spielen bei mir auch die Listenverbindungen eine Rolle bei der Entscheidung welche Liste in wähle. Aber nicht nur...

  • Wolff
  • 25.09.09 | 22:32 Uhr

Grundsätzlich und leicht überspitzt:

1. Nationalismus per se ist etwas durchaus Positives, genau wie auch Sozialismus per se etwas Positives sein kann, brandgefährlich wird Nationalismus erst in Kombination mit Kolonialismus, Imperialismus und Totalitarismus mit Gestapo, genau wie Sozialismus erst in Kombination mit Kolonialismus, Imperialismus und Totalitarismus mit Tscheka brandgefährlich wird.

2. Oder noch kürzer: Nationalismus und Sozialismus werden erst brandgefährlich und kriminell, wenn sie international/imperialistisch agieren und nach einer Weltpolizei, Weltsprache und Einheitskultur, gar Weltregierung schreien.

3. Rassismus kann wie Nationalismus etwas durchaus Positives sein, solange man sich darauf beschränkt die eigene Kultur zu erhalten und zu fördern, was die unabdingbare Voraussetzung für Vielfalt ist, denn nur wenn jeder sich für seine eigenen Eigenarten einsetzt, kann er das Gleiche auch von andern erwarten/erhoffen. Kurz: Wir brauchen auf unserem Planeten nicht Milliarden von Klonen, die nur die Natur und Umwelt zerstören, was niemand effizienter tut als unsere internationalen Sozialisten, indem sie möglichst viele Leute hierher holen, damit sie auf einen Schlag wohl 10 bis 100 mal so viel Energie zum Schaden der Natur verbrauchen wie zuvor in den zumeist viel wärmeren Ländern, aus denen sie kommen.

  • Wolff
  • 25.09.09 | 22:27 Uhr

„Hitler hat die Sowjetunion nicht aus ideologischen Gründen angegriffen, sondern weil er GB isolieren und zu einer Friedenserklärung zwingen wollte.“

Das glaube ich nicht:

Hitler hat Russland nicht aus rationalen Gründen – wie seinerzeit Napoleon – angegriffen, sondern weil er Lebensraum bzw. Kolonien im Osten für „die Deutschen“ erobern wollte in Nachahmung der von ihm letztlich bewunderten Amerikaner und Engländer.

Rational wusste er ganz genau, dass sich Deutschland keinen Zweifrontenkrieg leisten konnte: Das ist meines Erachtens sogar eine der Quintessenzen von „Mein Kampf“; ja, ich habe den mal gelesen, musste mich allerdings richtig zwingen ihn fertig zu lesen, derart langweilig fand ich das Buch. Trotzdem: Nur Banausen können meinen die Meinung von Hitler, Mussolini oder Stalin zu Faschismus/Nazi/Kommunismus sei irrelevant.

Ansonsten: Eine Dankeschön für die vielen, instruktiven Zitate.

Einge grundsätzliche Aspekte folgen im nächsten Kommentar

  • Larry
  • 25.09.09 | 17:24 Uhr

"Aussagenlogik"

Die Andeutung war klar.

"Von der SVP kam damals der Vorwurf sie betreibe eine zu aktive Aussenpolitik und mische sich in "fremde Händel" ein!"

Zu Recht, natürlich.

  • Schlemihl
  • 25.09.09 | 16:57 Uhr

@mediabuehler:

"Was er aber verschweigt sind die illegalen, menschenverachtenden Schiedlungsbauten in der Westbank, die eine menschenwürdige Existenz und eine selbständige Heimat der Paläsinenser immer weniger ermöglicht."

Da bin ich mit dir völlig einverstanden! Frau Calmy-Rey sieht das übrigens ähnlich. Sie ist hat das auch schon verurteilt.

Von der SVP kam damals der Vorwurf sie betreibe eine zu aktive Aussenpolitik und mische sich in "fremde Händel" ein!

  • Schlemihl
  • 25.09.09 | 16:53 Uhr

@Larry:

Logik scheint nicht deine Stärke zu sein!

Wenn Aussage A wahr ist und daraus folgt, dass Aussage B wahr ist, heisst das noch lange nicht, dass wenn Aussage A nicht wahr ist daraus folgt, dass auch Aussage B nicht wahr ist.

Aussagenlogik, mein guter Larry!

  • Taxilomax
  • 25.09.09 | 14:41 Uhr

Sorry, Larry, ich habe einzig und allein wegen H gefragt. Da Sie zwei Prosastückchon von/über ihn brachten.

Aber nochmals, die persönliche Einschätzung H ist vollkommen deplatziert.

  • Larry
  • 25.09.09 | 14:20 Uhr

"Was H sah oder nicht"

Ich habe in meinem Beitrag vom 25.09.09 00:58 ein ganze Reihe von objektiven Tatsachen Aufgeführt. Die persönliche Einschätzung Hitlers war lediglich ein Addendum, eine weitere objektive Tatsache unter vielen anderen.

"Interessant, dass Ihnen beim WWII gerade diese Nuance einfällt: 1941."

Ich dachte, Sie erwähnten den 2. WK wegen des Krieges zwischen D und der UdSSR, nach dem Gedanken "sie kriegten ja gegeneinander, also konnten sie nicht ideologisch nahe stehen". Offenbar hab' ich Sie da falsch verstanden. Was meinten Sie denn mit "Genügt Ihnen der WWII nicht?"?

  • Taxilomax
  • 25.09.09 | 13:31 Uhr

Und was bezwecken Sie mit dieser Feststellung, geehrter Larry?

Was H sah oder nicht, das war ja sein Problem. Das heisst ja nicht, dass wir das gleiche Problem nochmals durchkauen müssen. Oder nochmals die ganze Sache aus den Augen von H betrachten müssen.

Nebenbei: Interessant, dass Ihnen beim WWII gerade diese Nuance einfällt: 1941. In dem Jahr las chateau (ehem. Forumsteilnehmer, ev. petter, wegen dem fronsösisichen...) eifrig Bücher und versteckte sich im Keller.

Dann reduziert sich Ihr Verständnis also auf den Beginn des Untergangs von H? Als der Grössenwahl in der Pizzeria Barbarossa auf ein Stück Teig gewalzt und aus dem Muster der Schlachtplan erstellt wurde.

  • Larry
  • 25.09.09 | 12:00 Uhr

"Was für eine Wahrheit denn?"

Hitler sah keine grosse ideologische Divergenzen zwischen seinem Nazionalsozialismus und Stalins russisch-nationalem Sozialismus.

"Genügt Ihnen der WWII nicht?"

Hitler hat die Sowjetunion nicht aus ideologischen Gründen angegriffen, sondern weil er GB isolieren und zu einer Friedenserklärung zwingen wollte.

  • Taxilomax
  • 25.09.09 | 09:15 Uhr

"Aber ich würde keineswegs davor zurückschrecken, auch aus solchen Werken zu zitieren, wenn es der Wahrheitsauffindung nützt."

Was für eine Wahrheit denn? Genügt Ihnen der WWII nicht?

  • Larry
  • 25.09.09 | 08:45 Uhr

"Schon alleine die Tatsache, dass Hitlerbücher gelesen werden würde genügen, Sie von allen Foren zu streichen. Traurig ist es jedoch, aus diesen Büchern auch noch zu zitieren."

Wie Sie feststellen können (oder zumindest sollten), stammen die Zitate nicht aus Büchern, die Hitler verfasst worden sind. Aber ich würde keineswegs davor zurückschrecken, auch aus solchen Werken zu zitieren, wenn es der Wahrheitsauffindung nützt.

"wer links und rechts bewusst und ohne Skrupel revisioniert, dem ist nicht mehr zu helfen"

Es gibt keine allgemein anerkannte Definition für rechts und links. Also kann auch nichts "revisioniert" werden. Dass die ursprüngliche Deutsche Arbeiterpartei in Böhmen und Mähren (also im österreich-ungarischen Reich) eine linke Partei war und auch als eine solche von allen Seiten betrachtet wurde, steht ausser Frage.

  • Taxilomax
  • 25.09.09 | 08:26 Uhr

Geehrter mediabühler, sie tönen ja wie BRin MCR. Und die wird ja in diesem Forum immer durch den Dreck gezogen. Wenn Sie da mal nicht auf der falschen Seite stehen.

Der Zeitpunkt für eine Lösung dieses Konflikts ist für immer und ewig passé.

Mit der Rückkehr Jesus wird der letzte Punkt erreicht sein. Fragen Sie mal das Sprachrohr Uriella, wann dieser genau sein wird, aber bitte noch bevor sie selber vor ihn tritt.

  • mediabuehler
  • 25.09.09 | 08:18 Uhr

Da kein Artikel auf die UNO-Generalversammlung eingeht, benütze ich diesen Eingang für eine Anmerkung.

Nach dem zweifellos antisemitischen Auftritt des iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad vor der UNO-Vollversammlung in New York hat der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu den Vereinten Nationen mangelnde Unterstützung vorgeworfen.

Was er aber verschweigt sind die illegalen, menschenverachtenden Schiedlungsbauten in der Westbank, die eine menschenwürdige Existenz und eine selbständige Heimat der Paläsinenser immer weniger ermöglicht. Das ist auch eine Art Völkermord - nur subtiler und mit stillschweigender Akzeptanz der westlichen Politiker.

  • Taxilomax
  • 25.09.09 | 06:44 Uhr

"Die EUzi sind selbstverständlich allesamt Nationalisten. Aber noch mehr sind es Etatisten, die für Abwrackprämien und ähnlichen Blödsinn wohl auch vor einer MWSt. über 30% nicht zurückschrecken."

Wenn damit die Lohnkoksten gesenkt werden und die Löhne steigen, bzw. die Lohnnebenkosten sinken - warum nicht?

  • Taxilomax
  • 25.09.09 | 06:42 Uhr

Schon alleine die Tatsache, dass Hitlerbücher gelesen werden würde genügen, Sie von allen Foren zu streichen. Traurig ist es jedoch, aus diesen Büchern auch noch zu zitieren.

Das Wort von AH als Erklärung für den Nazionalfaschismus. Oder Ihr geehrter Freund Erik, ein liberaler Rechtsradikaler.

Oder wollen Sie, dass ein SPler von aussen die SVP erklärt? Oder dass ein Grüner die FDP ergründet? Oder international, dass Gaddaffey die Schweiz beschreibt?

Aber wer links und rechts bewusst und ohne Skrupel revisioniert, dem ist nicht mehr zu helfen.

  • Larry
  • 25.09.09 | 00:58 Uhr

"Ich habe in keinster Weise behauptet, dass ich Markwalder nicht wähle oder nicht gewählt habe."

Sie haben es ganz klar angedeutet.

"Stalin war ja ein Nationalsozialist"

Da er sich nach der Machtübernahme für den "Sozialismus in einem Staat" entschied, kann man das tatsächlich als nationalen Sozialismus benennen. Zudem gibt es mehr Ähnlichkeiten als Unterschiede mit dem Nazi-Regime: Sozialismus, Planwirtschaft, Totalitarismus, rote Fahne, Konzentrationslager, Massenmord, Führerkult, Einheitspartei, Einheitsgewerkschaft, Einheitsjugendorganisation, Geheimpolizei, usw. usf.

"Übrigens gibt es mehr Verbindendes als Trennendes zwischen uns und dem Bolschewismus. Vor allem die echte, revolutionäre Gesinnung, die auch in Russland überall dort lebt, wo keine jüdischen Marxisten ihr Wesen treiben. Ich habe diesem Umstand immer Rechnung getragen und Anweisung gegeben, daß man ehemalige Kommunisten sofort in die Partei aufnimmt."

Adolf Hitler (Hermann Rauschnig, „Gespräche mit Hitler“, S. 124)

"Russland erlebt seit dem endgültigen Siege Stalins ohne Zweifel eine Wandlung des bolschewistischen Prinzips in der Richtung auf eine nationale russische Lebensform... Das was den Nationalsozialismus zum tödlichsten Feind des Kommunismus gemacht hat, war dessen jüdisch-internationale Führung mit dem ausgesprochenen Ziel einer Vernichtung der nichtjüdischen Völker bzw. ihrer führenden Kräfte."

A.H., Brief an Mussolini (Akte zur Deutschen Auswärtigen Politik, D VIII, Dok. 663)

  • Ginestra
  • 25.09.09 | 00:16 Uhr

"d.h. die SPler sind Nationalisten. Und wenn jetzt der Markwalderfreisinn diese Nationalisten links überholt, wo stehen dann die Markwalderfreisinnigen?"

Die EUzi sind selbstverständlich allesamt Nationalisten. Aber noch mehr sind es Etatisten, die für Abwrackprämien und ähnlichen Blödsinn wohl auch vor einer MWSt. über 30% nicht zurückschrecken.

  • Schlemihl
  • 24.09.09 | 21:25 Uhr

@Larry:

""Sollte die Berner FDP für einmal keine Listenverbindung mit der SVP eingehen, werde ich Markwalder mit Sicherheit wählen (2x)! Dazu stehe ich!"

Sie stimmen also alleine wegen einer Listenverbindung nicht für jene Politiker ab, die Ihnen am nächsten stehen. Ihre Anti-SVP-Psychose scheint wirklich sehr akut zu sein. Sie sollten schon mal an eine Behandlung denken."

Larry, versuch zuerst korrekt zu lesen und dann logisch zu denken! Ich weiss, das ist viel verlangt von dir, aber...

Ich habe in keinster Weise behauptet, dass ich Markwalder nicht wähle oder nicht gewählt habe. Versuch meine Aussage nochmals genau zu lesen!

Ausserdem, Politiker wählt man, mein Guter...

"Ökostalinismus"

Wow. Und wo stehen die Ökostalinisten politisch? Stalin war ja ein Nationalsozialist, oder nicht Larry?

  • petter
  • 24.09.09 | 20:55 Uhr

P-26. Nähme mich wunder was der Antischweizer und Staatsphylosoph Muschg dazu sagt.

  • petter
  • 24.09.09 | 20:51 Uhr

Markwalder ist für die FDP was Gadient für die SVP war,
ein unguided missile.
Nur hat die FDP den Mut nicht die Reihen zu lichten und sich damit erst einmal den Ansdatz eines Profils zu geben.

  • Larry
  • 24.09.09 | 20:36 Uhr

"Christa Markwalder ist eine der wenigen von der deutschschweizer FDP, die sich klar für eine aussenpolitische Öffnung und für wirklichen Freihandel einsetzt!"

Markwalder ist vor allem, nebst EU-Zentralismus, für Ökostalinismus.

"Sollte die Berner FDP für einmal keine Listenverbindung mit der SVP eingehen, werde ich Markwalder mit Sicherheit wählen (2x)! Dazu stehe ich!"

Sie stimmen also alleine wegen einer Listenverbindung nicht für jene Politiker ab, die Ihnen am nächsten stehen. Ihre Anti-SVP-Psychose scheint wirklich sehr akut zu sein. Sie sollten schon mal an eine Behandlung denken.

  • Schlemihl
  • 24.09.09 | 19:46 Uhr

@Larry:

"Sie ausweichen aus."

Larry, Christa Markwalder ist eine der wenigen von der deutschschweizer FDP, die sich klar für eine aussenpolitische Öffnung und für wirklichen Freihandel einsetzt!

Sollte die Berner FDP für einmal keine Listenverbindung mit der SVP eingehen, werde ich Markwalder mit Sicherheit wählen (2x)! Dazu stehe ich!

  • Larry
  • 24.09.09 | 17:04 Uhr

"wie ist das nun"

Sie ausweichen aus. Wenigstens streiten Sie nicht ab, was einer impliziten Bestätigung gleichkommt.

  • Larry
  • 24.09.09 | 17:01 Uhr

"an mir kommt keiner links vorbei"

Hier war nur die Rede von der SP.

  • Schlemihl
  • 24.09.09 | 16:43 Uhr

@Larry:

"sog. "Markwalderfreisinn, der die SP links überholt""

Also wie ist das nun Larry. Du bist hier der Experte. Die SP ist doch eine linke Partei, d.h. die SPler sind Nationalisten. Und wenn jetzt der Markwalderfreisinn diese Nationalisten links überholt, wo stehen dann die Markwalderfreisinnigen? Sind es extreme Nationalisten oder stehen sie in der Mitte?

  • Taxilomax
  • 24.09.09 | 15:27 Uhr

"(dem sog. "Markwalderfreisinn, der die SP links überholt", wie Christoph Mörgeli zugespitzt bemerkte)."

Sorry Larry,

an mir kommt keiner links vorbei. Mit tut schon der linke Ellenbogen weh.

Oder meinten Sie nach Erik dem liberalen rechtsradikalen rechts? Dann lass ich natürlich jedem noch so gern die Vorbeifahrt!

  • Larry
  • 24.09.09 | 11:04 Uhr

"nach dem, was hier im Forum vorgefallen ist"

Vorgefallen und aufgefallen ist, dass Sie Lohmann und Kröger einen verdächtig ähnlichen Schreibstil haben (Stichwort Ausrufzeichen), verdächtig ähnliche (wenn nicht haargenau gleiche) Meinungen vertreten und Änderungen auf der WW-Website offenbar im Minutentakt beobachten. Gewisse Hinweise deuten darauf hin, dass Sie alle im Kanton BE wohnen und dem linken Flügel der FDP nahe stehen (dem sog. "Markwalderfreisinn, der die SP links überholt", wie Christoph Mörgeli zugespitzt bemerkte).

  • Schlemihl
  • 24.09.09 | 08:25 Uhr

"nach gewissen Verwirrungen zwischen dem Freisinn, dem Schweizer Fernsehen und der Weltwoche"

Die "Welt"woche macht schon einen Rückzieher. Vorher sprach sie noch von "Arena-Zensur" heute nur noch von "Verwirrungen".

Aber nach dem, was hier im Forum vorgefallen ist, versucht die "Welt"woche das Wort "Zensur" möglichst zu vermeiden...

  • petter
  • 23.09.09 | 22:54 Uhr

Also verneigen wir uns vor ihnen, täglich.

 
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