Karriere

Hilfe, die Chefin ist schwanger

Der Bauch einer Frau ist Privatsache. Gehört er einer Topmanagerin, wird er zum Politikum. Im Fall ihrer Chefin Jasmin Staiblin handelt die ABB Schweiz ungeschickt.

Von Pierre Heumann

Ungewisse Zukunft: ABB-Chefin Staiblin. Bild: Dominic Büttner (pixsil.com)

Jasmin Staiblin hat kürzlich ein Kind zur Welt gebracht und will jetzt den ihr zustehenden Mutterschaftsurlaub geniessen. Na und? Vor ihr sind unzählige Frauen schwanger geworden, und unzählige werden es nach Jasmin Staiblin sein.

Aber die 39-Jährige ist nicht irgendwer, sondern Topmanagerin bei ABB. Eine der ganz wenigen, die es an die Spitze eines Industriekonzerns geschafft haben. Und weil sie in den nächsten Monaten zu Hause ihr Kind versorgen und verwöhnen will, entfacht sie eine alte Diskussion neu: Lassen sich Mutterschaft und Karriere miteinander vereinbaren? Wie steht es um Staiblins Verantwortung gegenüber der Firma, der Schweizer Ländergesellschaft der ABB und den tausenden von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die dort ihr Auskommen haben?

Diese Fragen hätte die Weltwoche gerne Jasmin Staiblin persönlich gestellt. Ein Interview mit ihr sei aber «leider nicht möglich», beschied die Medienstelle, die Chefin sei bis Ende Oktober im Mutterschaftsurlaub. Punkt. Ende der Kommunikation.

Diese kurze Antwort zeigt: Jasmin Staiblin ist als Topmanagerin eines börsenkotierten Unternehmens zwar eine Person des öffentlichen Interesses. Und dennoch betrachten die Öffentlichkeitsarbeiter der ABB das Privatleben Staiblins als tabu. Es ist beispielsweise nicht bekannt, wer der Vater des Kindes ist. Die Karrierefrau hatte auch ihre Schwangerschaft bis zum Schluss verheimlicht. Sie sah offenbar keine Notwendigkeit, das bevorstehende freudige Ereignis mit anderen Menschen zu teilen. Ganz abgesehen davon, dass dies auch bedeutet, dass die Chefin sechzehn lange Wochen in den Mutterschaftsurlaub geht. Erst als Jasmin Staiblin im neunten Monat war, informierte die Managerin die Belegschaft, und zwar mit einer dürren Mitteilung über das firmeneigene Intranet. Und auch seit der Niederkunft achtet sie streng auf die Respektierung ihrer Privatsphäre. Weder Geburtsdatum noch Name ihres Babys gibt sie zur Veröffentlichung frei.

Die Spielregeln der Topmanager

Die Frau macht aus ihrem Privatleben ein Geheimnis. Verschweigt, wie sie Mutterglück und berufliche Ambitionen in Einklang bringen will. Sie lässt zentrale Fragen unbeantwortet: Wie will sie künftig ihr Kind betreuen? Hat sie einen Partner, der ihr dabei hilft? Und vor allem: Wird sie für die Firma nach dem Ende der Auszeit wieder voll zur Verfügung stehen?

Indem sie bei diesen Fragen stumm bleibt, missachtet sie eine der wesentlichsten Management-Spielregeln. Top-Führungskräfte, weibliche wie männliche, haben sich Fragen nach ihrer persönlichen Belastbarkeit gefallen zu lassen. Sie müssen bereit sein, Konsequenzen zu ziehen, sollten sie aus irgendwelchen Gründen den Anforderungen des Topjobs nicht mehr genügen können.

Das ist mehr als eine reine Formsache, mehr als Stoff für sensationshungrige Medien. Bei der Frage nach der Einsatzfähigkeit geht es um das Wohl des Unternehmens. So will zum Beispiel die US-Börsenaufsicht die Informationspolitik von Apple im Fall der Krankheit des Firmengründers Steve Jobs prüfen. Seine medizinischen Probleme seien relativ einfach zu behandeln, hatte er im Januar behauptet. Wenige Tage später gab er zu, sie seien doch komplexer als gedacht, worauf er eine Auszeit bis Ende Juni ankündigte und sich einer Lebertransplantation unterzog. Die Börsenaufsicht will jetzt in Erfahrung bringen, ob Jobs bewusst etwas verschwiegen hat, was von öffentlichem Interesse und damit auch börsenrelevant gewesen wäre. Es geht um die Frage, ob Steve Jobs mit seiner vagen Informationspolitik Anleger getäuscht haben könnte.

«Erstaunliche Sozialkompetenz»

Was für Männer gilt, gilt auch für Frauen – selbstredend auch bei Schwangerschaften. Doch weder ABB noch Staiblin äussern sich zu diesem zentralen Punkt. So bleibt beispielsweise offen, wie die zur Chefin mutierte Mutter ihre Doppelbelastung nach Ablauf des Mutterschaftsurlaubs bewältigen will.

Die Informationspolitik, so viel lässt sich festhalten, ist in diesem Fall weder der ABB noch deren Schweizer Chefin wirklich gelungen. Beide haben es versäumt, frühzeitig und offen über die Schwangerschaft zu informieren, proaktiv kundzutun, wer die Verantwortung für ABB Schweiz übernehmen wird, während die Spitzenmanagerin zu Hause ihr Baby ernährt. Statt der mageren Ankündigung via Bildschirm wäre eine persönliche Mitteilung der Schwangeren angebracht gewesen. Mit Sätzen wie «Wir bereiten uns darauf vor» oder «Wir haben die Führungsstrukturen voll im Griff» hätte Jasmin Staiblin klarmachen können, dass ihre Abwesenheit kein Vakuum in der Führung hinterlassen werde.

Die Firma hat die Auszeit Staiblins zwar vorbereitet, die Kompetenzen während ihrer Abwesenheit klar geregelt – aber sie hat dies ausserhalb der Firma nicht kommuniziert.

In den nächsten Wochen und Monaten wird Staiblin ihre Kontakte in die Firma hinein nicht abbrechen lassen, Mutterschaftsurlaub hin oder her. Sie sei fürs Topmanagement «selbstverständlich erreichbar», versichert die Medienabteilung von ABB Schweiz. Und ihr interimistischer Nachfolger ist keine Verlegenheitslösung, sondern ein erfahrener ABB-Mann: Peter Smits. Der 58-jährige Diplom-Wirtschaftsingenieur, der jetzt bis Ende Oktober den Vorsitz der Geschäftsleitung von ABB Schweiz übernimmt, kennt die Firma als Verwaltungsratspräsident von ABB Schweiz bestens. Er ist übrigens bereits vor drei Jahren für Staiblin eingesprungen. Aus beruflichen Gründen konnte sie damals die Position als Länderchefin Schweiz erst drei Monate nach ihrer Ernennung antreten.

Wie die Zukunft Staiblins bei ABB aussieht, bleibt offen. Was erstaunt: Denn heute ist sie Vorgesetzte von 6300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, ist für einen Umsatz von über vier Milliarden Franken verantwortlich – und für ihren beruflichen Einsatz und Ehrgeiz bekannt. Im März 2006, just zu ihrem 36. Geburtstag, wurde sie Landeschefin ABB Schweiz. Seit ihrem Eintritt in die Firma als Forschungsassistentin am ABB-Forschungszentrum Dättwil im Jahre 1997 hat sich die studierte Elektrotechnikerin und Physikerin nicht nur in mehreren Führungspositionen bewährt, sondern auch Auslanderfahrung sammeln können. Indem sie sich wie selbstverständlich in der Männerwelt ABB durchsetzen konnte, habe sie bewiesen, dass sie über eine «erstaunliche Sozialkompetenz» verfüge, lobt ein Headhunter, der Jasmin Staiblin bestens kennt.

Rücktritt: SVP-Nationalrätin Jasmin Hutter. Bild: Alessandro della Bella (Keystone)

Umstrittenes Mutterglück

Ihr steiler Aufstieg ist eine Ausnahme. Denn die Schweiz ist ein besonders hartes Pflaster für Mütter, die sich auch beruflich verwirklichen wollen. «Karriere und Beruf sind in der Schweiz nach wie vor nur sehr schwierig unter einen Hut zu bringen», sagt der ehemalige Generaldirektor von Manpower Charles Bélaz. Bewerbungen von Frauen für die höchsten Positionen seien nach wie vor selten. «Kinder verunmöglichen oft Auslandeinsätze. Über diesen Mangel stolpern Frauen zusätzlich», sagt Bélaz. Eine erdrückende Mehrheit der Frauen in Führungspositionen ist kinderlos – bis zu 80 Prozent sind es zum Beispiel bei der Zürcher Kantonalbank.

Die Kombination von Mutterglück und Karriere ist nicht nur selten – sie ist auch umstritten. Entscheidet sich eine prominente Mutter für oder gegen eine Karriere, hat das nicht nur eine praktische Dimension, sondern reflektiert oft auch eine Weltanschauung. Die Reaktionen von Topmanagerinnen und Politikerinnen auf den Schwangerschaftsurlaub Staiblins sind denn auch entsprechend heftig ausgefallen.

So will die SVP-Frau Jasmin Hutter, die Ende Jahr ein Kind erwartet, vor allem für ihren Säugling da sein. «Eine Mutter sollte sich primär um ihre Kinder kümmern», gab sie kürzlich zu Protokoll. Die Mehrheit der Frauen, meint Hutter, fände genug Befriedigung im Muttersein. Sie will deshalb als Nummer zwei der SVP und eventuell auch als Nationalrätin zurücktreten. «Ich muss zwischen Unternehmen, Politik und Kind wählen», sagt die 31-jährige Politikerin, die als Verkaufsleiterin in der Baumaschinenfirma ihres Vaters arbeitet: «In Zukunft wird mein Kind im Vordergrund stehen.» Auch die ehemalige Bundesrätin Ruth Metzler hatte wiederholt gesagt, dass sich Mutterschaft und Bundesratsposten gegenseitig ausschlössen.

Isabelle Moret, FDP-Frau mit Bundesratsambitionen, hält die Kombination «Mutter und Verantwortung im Beruf» hingegen für machbar. Unterstützt wird sie darin von der SP-Ständerätin Géraldine Savary, deren zweites Kind kurz nach ihrer Wahl in den Nationalrat zur Welt kam. Ihre Ambitionen waren damit aber nicht zu Ende: Sie liess sich in die Kleine Kammer wählen.

Verantwortung im Beruf: FDP-Politikerin Moret. Bild: Peter Schneider (Keystone)

In der Wirtschaft ist es unter weiblichen Führungskräften ebenfalls umstritten, ob sich Topmanagement und Muttersein vereinbaren lassen. «Beides zu haben – Job und Kind –, liegt nicht drin», sagt zum Beispiel die Fernsehdirektorin Ingrid Deltenre. Die Unternehmerin Magdalena Martullo-Blocher sieht es anders: Als sie vor fünf Jahren die Konzernführung bei der EMS von ihrem Vater übernahm, war sie hochschwanger. Es wäre für sie aber nicht in Frage gekommen, den Mutterschaftsurlaub voll zu beanspruchen – «ich wollte präsent sein», sagte sie Mitte Juli in einem Gespräch mit der Sonntagszeitung.

An diesem emotionalen Thema scheiden sich die Geister somit nicht nur zwischen Mann und Frau, sondern auch zwischen Frau und Frau. Umso mehr wäre eine klare Kommunikation im Fall Jasmin Staiblin wichtig gewesen. Diese Chance ist vertan.

Kommentare

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  • Imperator
  • 23.07.09 | 22:40 Uhr

Ob Frau Köppel Wesentliches im Leben entgeht oder vielmehr zuteil wird, wenn sie bei Versorgung durch den Partner das Aufwachsen des Kindes hautnah erlebt, bleibt dahingestellt.

Sofern beide in ihrer selbstgewählten Rolle zufrieden sind, hat keine feministin das Recht, diesen Menschen etwa eine "50/50"- Rollenverteilung aufzuzwingen.

Genau darin, in der Möglichkeit selbstgewählt ungleiche Lebensentwürfe zu verwirklichen, besteht der Unterschied zwischen Gleichberechtigung und totalitärer "Gleichstellung".


.

  • Imperator
  • 23.07.09 | 22:34 Uhr

""Fast 70% in der Umfrage in diesem Heft finden diese Debatte unnötig! ""


Genau. Und darum beteiligen Sie sich ja auch so eifrig.


""Es ist längst an der Zeit diese "Bluemets Trögli" Direkte Demokratie endlich mal abzuschaffen und eine Parlamentarische Demokratie einzuführen und dieses Land mal zu reformieren.""


Ja, ich habe mir schon gedacht, daß Sie die demokratische Mitbestimmung des Volkes es nicht so gerne sehen.


""Jetzt hat man die Dauererpresserin und Heuchlerin jeanna rausgeworfen und flux mutiert die Hermaphrodite jeannaZaraEleonoraTejanoJosé neuerdings zum Imperator... nomen est omen!""


Kennen Sie den Begriff "Angstbeißer"?


""kann man da nur sagen. Niemand anderes ist so dumm und verwendet dreifach Anführungsstriche ..." "" ... macht dieses Layout... schweift ab in Insrael Kritik und braucht Ausdrücke wie ...ad personam... ""

ad personam sind hier nur Sie. Aber ich kann das verstehen, auf meine Argumente können Sie ja nicht wechseln.

Das macht aber nichts weiter.

@Coubert, wer sagt denn, daß ein Jahrtausende bewährtes System der Rollenaufteilung - sofern selbstgewählt - grundsätzlich falsch sein muß? Es sind die Frauen, die sich freiwillig aus dem Berufsleben zurückziehen, weil nach diversen Studien ihnen Lebensqualität wichtiger als Verdienst ist - das muß dann der Mann zwangsweise tun.

Ob als Frau Köppel Wesentliches im Leben entgeht oder zuteil wird, wenn sie bei Versorgung durch den Partner das Aufwachsen des Kindes erlebt, bleibt dahingestellt.

  • Christine
  • 22.07.09 | 19:01 Uhr

Werni. Eine spezielle Motivation für Männer, beruflich hintenan zu stehen, zuhausen zu bleiben und ihren Frauen den Vortritt im Berufsleben zu lassen, halte ich für kontraproduktiv. Das muss unter den Paaren selber ausgemacht werden. Jedoch muss dieses Ausgemachte nachher gesellschaftlich auch so akzeptiert werden, dass keinem berufliche oder private Probleme daraus entstehen. Das wäre nichts als logisch angesichts der Bildungsmöglichkeiten, die den Frauen mittlerweile gleichberechtigt zustehen.

Erstaunlicherweise wird das in der Gesellschaft nicht so gesehen: Das Heimchen am Herd bekommt scheele Blicke, der Hausmann desgleichen und die Karrierefrau darf sich eine Karriere ebenfalls nicht leisten, wenn sie Mutter wird. Nur den Karrieremann rührt keiner an.

Es muss freigestellt sein, wie sich eine Familie/Paar/Liebes- oder/und Erwerbsgemeinschaft mit und ohne Kind(er) organisiert, um den Lebensunterhalt zu erwirtschaften.

  • Coubert
  • 22.07.09 | 13:11 Uhr

>> "Der Top Human Ressource Manager Mölleney hat es gestern in der SF Club Sendung zum Thema Mutter und Karriere auf den Punkt gebracht:"

Einerseits hat dieser Praktiker - wenig überraschend -gezeigt, das der Köppel von real existierendem Industrie-Management keinen Schimmer hat und dass sich die ABB mit diesem Zug auf dem Markt für "Human Ressources" bestens positioniert.

Was dieser Scheffredakti immer von "theorielastig" und "abgehoben" faselt, ohne irgendeinen Fuss am Boden zu haben ist schon enorm. Seine Überlegenheit suggerieren sollende Dauer-Grinse-Maske ist somit verständlich.

  • lucena
  • 22.07.09 | 12:08 Uhr

tatsächlich, die vollidioten haben keine ahnung von rechtschreibung:

»Hier die zwei Corpus Delikti«

wer eine ahnung von rechtschreibung hat, sieht die fehler selber.

  • liberalmind
  • 22.07.09 | 10:33 Uhr

Dass Hutter sich zukünftig der Mutterrolle widmen will, ist höchst erfreulich, sind wir dann doch eine der grössten Hetzerinnen los. Zu hoffen ist, dass sie ihre Ankündigungen dann auch wirklich wahr macht.

Aktuell lässt sie sich auf ihrer Site gross und breit über die Schuldbildung aus. Zurück zu den Kernaufgaben Lesen, Schreiben und Rechnen und dem Leistungsprinzip... Realsatire liefert Hutter selber, indem sie nicht mal imstande ist, ihr Kürzest-CV fehlerfrei darzustellen! Gleich zwei Fallfehler in neun dürftigen Zeilchen! Die Schul- und Ausbildung wird dem Publikum verschwiegen. Wenn man die Fehler im CV sieht, wohl zu recht!

Hier die zwei Corpus Delikti. Wer eine Ahnung von Rechtschreibung hat, sieht die Fehler selber:

• Mitglied der Staatpolitischen Kommission

• Mitglied Kommission Entlastungprogramm

Aber gross über Schulbildung dozieren. Wie immer bei den SVPlern: Den Dorn im Auge sehe ich wohl aber das dicke Brett vor dem eigenen Kopf nicht!

  • liberalmind
  • 22.07.09 | 10:05 Uhr

Der Top Human Ressource Manager Mölleney hat es gestern in der SF Club Sendung zum Thema Mutter und Karriere auf den Punkt gebracht:

<Ich komme mir in dieser Sendung vor wie in den 70er, 80er Jahren. Die Wirtschaft ist heute viel weiter und weiss was Diversity den Unternehmen bringt. Unternehmen, die heute diese Flexibilität nicht mehr anbieten, werden auch die top ausgebildeten Fachkräfte und Spezialisten nicht mehr finden...>

Köppel sass als verdatterter Chauvi da und repetierte schulbubenhaft, wie immer, seine Nachkriegs-Familienidylle mit dem Mami am Herd. Auf die insistierende Frage von Mölleney, wei er's denn nach der baldigen Ankunft des eigenen Nachwuchses halten werden, weiss der nichts besseres (und entlarvenderes) zu antworten als: Meine Frau hat ja gewusst, dass ich mit meiner Firma verheiratet bin... Der Typ hat einmal mehr ziemlich alt ausgesehen, wie die Rösli Zuppiger von der Familienliga auch. Denen ist ob der Souveränität der beiden anwesenden Unternehmerinnen und Mütter nur noch die Kinnlade unten geblieben! lol!

Eben wie Mölleney richtig bemerkte: Was soll das eigentlich alles? So hat man doch vor einer Generation geredet aber nicht im 21 Jh.

Seit Jahren gibt es mehr Frauen mit einem Uniabschluss als Männer. Anstatt diese mit Wertvorstellungen der Nachkriegsgeneration zu brüskieren, sollte man vorwärtsschauen. Das Potential der Frauen muss genutzt werden. Dafür braucht es Ganztagesschulen und Kinderbetreungsstätten und nicht Altchauvis!

  • Coubert
  • 22.07.09 | 08:55 Uhr

>> "und den Herrn Köppel andauernd unterbrochen,"

Der Köppel hat ja auch immer nur das gleiche wiederholt: seine kenntnisfreie Bedenkenträgerei.

  • werni425
  • 22.07.09 | 08:10 Uhr

Christine,
Der mit Hintenanstehen stimmt. Was schlagen Sie dagegen vor? Wie sollten die Männer motiviert werden? Wahrscheinlich muss schon zuerst die Männer- und Frauenwelt revolutioniert ( gedreht, umgepolt) werden.
Werni

  • Christine
  • 22.07.09 | 07:21 Uhr

Wer hat sich denn so unverschämt benommen und den Herrn Köppel andauernd unterbrochen, Coubert?

Schönen Tag.

  • Christine
  • 22.07.09 | 07:15 Uhr

Da tritt sie zutage, die tiefste und wahrste Begründung: Der Schrecken, die Angst der Männer, sich im Falle einer Vaterschaft hintenan stellen zu müssen und statt einem trendigen Job im Büro mit Status Bedient-mich-ich-bin-der-Boss, zuhause dem fordernden Nachwuchs dienen zu müssen, dem naturgemäss ferner nichts läge, als seinen Vater im Glauben des Ich-bin-der-Boss zu destabilisieren. ;-)

http://blog.tagesanzeiger.ch/mamablog/

  • Coubert
  • 21.07.09 | 23:24 Uhr

Köppel ungefähr so:

"Also wänn öpper wott diä ganz Verantwortig ..."

"Also nomal. Wänn öpper wott diä ganz Verantwortig ..."

"Also nomal. Wänn öpper wott diä ganz Verantwortig ..."

"Also nomal. Wänn öpper wott diä ganz Verantwortig ..."

"Also nomal. Wänn öpper wott diä ganz Verantwortig ..."

  • Coubert
  • 21.07.09 | 23:13 Uhr

>> "dass jetzt daraus heute noch eine Clubsendung gemacht wird."

Ich finds interessant. Köppel wird wiedermal als fürchterlicher Dampfplauderi geoutet. Alles reine Theorie bei ihm, halt reaktionär statt fortschrittlich.

Jetzt wird er dann Pappi, und seine Frau kann das Leben leben, das ihm vorschwebt.

  • werni425
  • 21.07.09 | 21:08 Uhr

liberalmind,
Ihr Frust muss seh gross sein, dass soviele Leute die Direkte Demokratie wollen. Und sie funktioniert sogar bestens. Nirgends wurde bis heute ein Schnitzer gemacht, der einschenkt.
Also, starten Sie eine Initivative, die letzte dann und es wird alles noch besser.
Werni

  • liberalmind
  • 21.07.09 | 11:49 Uhr

Fast 70% in der Umfrage in diesem Heft finden diese Debatte unnötig! Genau das finde ich auch - Ich vertrete also, wie meistens, die Mehrheitsmeinung. Also die Stimme der Ratio und des gesunden Menschenverstandes. Dass man auf diesem Forum deswegen laufend angefeindet wird, zeigt ja, dass hier eben nicht der Mainstream bloggt sondern v.a. Freaks, Rechtskonservative bis Rechtsradikale, Fundis und Rassisten!

Wie tief das Sommerloch ist, zeigt, dass jetzt daraus heute noch eine Clubsendung gemacht wird. Wie immer mit null Folgen. Das übliche paritätische Geschwafel: Zwei Karrierefrauen mit Kindern, die zeigen, dass es geht. Dann noch ein Rösli Abderhalden von der Familien Lobby und der Chauvi und Wasserträger Blochers, Köppel. Peinlich, peinlich kann man da nur noch sagen!

Es ist längst an der Zeit diese "Bluemets Trögli" Direkte Demokratie endlich mal abzuschaffen und eine Parlamentarische Demokratie einzuführen und dieses Land mal zu reformieren. Zwei Generationen Mief hat sich angesammelt und muss weg!

  • liberalmind
  • 21.07.09 | 11:35 Uhr

Jetzt hat man die Dauererpresserin und Heuchlerin jeanna rausgeworfen und flux mutiert die Hermaphrodite jeannaZaraEleonoraTejanoJosé neuerdings zum Imperator... nomen est omen! kann man da nur sagen. Niemand anderes ist so dumm und verwendet dreifach Anführungsstriche ..." "" ... macht dieses Layout... schweift ab in Insrael Kritik und braucht Ausdrücke wie ...ad personam...

Anyway, die Heuchlerin hat hier dutzendemal über angebliche multiple Pseudonymen Blogger dotziert und x-mal angedroht sich "umzubringen" resp. nie mehr...! wiederzukehren! Paranoia Paradise kann man da nur noch sagen!

  • lucena
  • 21.07.09 | 11:07 Uhr

die begeisterung der beamtenschaft im forum für die 16 wochen abwesenheit des chefs ist nachvollziehbar.

es ist jedoch anzunehmen, dass man in der GL-etage der ABB über den betriebsunfall Staiblin etwas anders denkt.

  • Imperator
  • 21.07.09 | 10:34 Uhr

@Coubert:

"" ".. weil sie wüssten, dass sie [...] jeden Krieg verlieren würden".


In Israel z.B. herrscht allgemeine Wehpflicht für Frauen.


Imperiale Ahnungslosigkeit. Hat aber schon was für sich. Man kann frei von Fakten und Kenntnissen herumplaudern.""

Auch wenn das wenig zur Sache tut: Israel ist ein Beispiel für absolut garnichts. Die Wehrpflicht für Frauen dauert dort nur zwei, die für Männer aber drei Jahre. Zudem hat das israelische Militär Probleme, so viele Büros mit Kaffeemaschine für die Damen einzurichten, denn auch dort werden sie privilegiert und nicht "unnötig" zu den riskanteren Jobs herangezogen.

Wobei die Israelis bekanntlich ohnehin die zweitbeste Armee der Welt haben und ihre Nachbarn rettungslos unterbewaffnet sind. Insofern ist das Risiko bei der israelischen Armee zuschaden zu kommen sehr gering.

Der Punkt war aber ein Anderer:
Wenn Sie eine Firma nur aus Frauen bestehend, oder "gerecht zu 50% quotiert" hätten und ich als Konkurrent die Mitarbeiter-Auswahl ohne Ansehen des Geschlechtsteils nur nach Befähigung träfe, wer würde sich wohl im fairen Wettbewerb behaupten?

Und wer in einem totalitären, sagen wir feministischen, System?


.

  • Imperator
  • 21.07.09 | 10:23 Uhr

@Christine:

""Zur Gegenwart: Frauenquoten bringen Gleichberechtigung in der Beteiligung. In der Qualität bringen sie nichts. Von daher sehe ich den Sinn einer Quote nicht ein.""

Frauenquoten bringen nicht einmal Gleichberechtigung in der Beteiligung, sondern zahlenmäßige Gleichstellung.

Das aber ist totalitär. Leider haben Teile der Gesellschaft das noch nicht erkannt und feiern Frauenquoten noch als "Erfolg". Sie sehen nicht, daß als nächster Schritt - nach der Werbemaßnahme mit den Topjobs - die Gleichverpflichtung im Schlepptau kommt.

Warum sollte die Quote außerhalb der Sahnejobs Halt machen? Warum sollen nicht auch bei der Müllabfuhr, im Straßenbau und in der Schwerindustrie 50% Frauen arbeiten müssen?

Wie groß ist der Frauenanteil im Büro mit Kaffemaschine und wie groß draußen auf dem Bau bei Regen und Schnee?

1930 haben die Kommunisten in der Sowjetunion alle Frauen auf einen Schlag "gleichgestellt" - indem sie die (Männer)-Löhne auf 50% senkten. Damit waren alle Frauen gezwungen, mitzuarbeiten.

Heute macht man es geschickter in Salamitaktik und erfindet Salärunterschiede als "Benachteiligung", die bei absolut gleichen Stundenlöhnen lediglich auf selbst gewählter unterschiedlicher Arbeit beruhen.

Dahinter steckt das Ziel, die (Männer)-Löhne zu senken. Wie damals 1930, nur etwas besser versteckt und auf Jahre verteilt.

  • Coubert
  • 21.07.09 | 09:49 Uhr

>> ".. weil sie wüssten, dass sie [...] jeden Krieg verlieren würden".


In Israel z.B. herrscht allgemeine Wehpflicht für Frauen.


Imperiale Ahnungslosigkeit. Hat aber schon was für sich. Man kann frei von Fakten und Kenntnissen herumplaudern.

  • Christine
  • 21.07.09 | 07:03 Uhr

".. weil sie wüssten, dass sie [...] jeden Krieg verlieren würden".

Imperator, flösse dieser Gedanke in das kollektive Bewusstsein der Menschheit ein, man wäre versucht, darin einen Ansatz von beginnendem Weltenfrieden erahnen zu wollen. Allein, der Gedanke ist seinem Wesen nach zu "un-menschlich", als dass er nichts als ein blosser Gedanke bleiben könnte. Es drängte sich gar eher die Vorstellung einer auferstehenden, kriegerischen Amazone auf.

Zur Gegenwart: Frauenquoten bringen Gleichberechtigung in der Beteiligung. In der Qualität bringen sie nichts. Von daher sehe ich den Sinn einer Quote nicht ein.

  • Christine
  • 20.07.09 | 22:19 Uhr

Doch. 8 Jahre nehm ich mit Handkuss. Woher sie auch kommen mögen.

Guet Nacht.

  • Christine
  • 20.07.09 | 22:09 Uhr

Es flutet und watet und lispeltepistelt.. durch Gruften und Foren.. dunkel wars, der Mond schien helle.. lang der Mantel, schwer der Schritt..

Hallo Constanze, das zaubert mir ein gar fröhlich Bild ;-)

  • chateau
  • 20.07.09 | 21:33 Uhr

Manche Frauen wissen gar nicht welche Privilegien ihnen die schweizerische Gesellschaft gewährt. Dieses dümmliche Rechnen mit dem Salärnievau ist doch zu einfach.
Ich will hier diese Privilegien der Frau nicht aufzählen. Das müssen sie selbst wissen. Und viele wissen und anerkennen das.
Bitte dabei die Soft-Fakoren nicht übersehen.

Nur noch etwas, die grösste gesellschaftspolitische Tatsache ist die weit längere Lebensdauer der heutigen weissen Schweizerin. 8 Lebensjahre, meist finanziell sorgenfrei, ist das nichts?

  • constanze
  • 20.07.09 | 20:11 Uhr

@Christine.

Einen Tausender oder noch mehr.

Ist dies nicht bereits der dritte oder vierte Artikel, in dem Martullo Blocher und Jasmin Hutter als - jede auf ihre Weise - beispielhafte Frauen dargestellt werden, eben im Gegensatz zu Staiblin, deren Schwanger- und Mutterschaft als irgendwie unseriös und unangebracht gelten soll? Aus solchen Beiträgen schlägt einem ein schwer zu ertragender geistiger Muff entgegen und ich kannForisten wie liberalmind verstehen, dass er aus schierer Verzweiflung das Forum mit langen Episteln flutet.

Ich wünsch dir auch einen schönen Abend, très chère amie.

  • Coubert
  • 20.07.09 | 17:08 Uhr

Richtig lucena.

Wenn man es so rechnet, dann hat F. Gerber pro Konzern als Chef noch weniger gemacht als Frau Staiblin Mutterschaftsurlaub nimmt.

  • lucena
  • 20.07.09 | 16:11 Uhr

Richtig ... Coubert

»Als Fritz Gerber die Roche und die Zürich gleichzeitig leitete, liess er jeden Konzern ca. 6 Monate pro Jahr im Stich«

sie schlafen ja auch ein drittel des jahres, d.h. von Januar bis April.

  • Coubert
  • 20.07.09 | 13:52 Uhr

>> "Und war das nicht vertraglich VORHER so vereinbart?"

Ach so. Es geht nicht um "4 Monate im Stich lassen" (was ohnehin nicht stimmt) sondern nur noch drum, was vertraglich vereinbart ist.

Waseliwas ist denn vertraglich vereinbart zwischen ABB und Staiblin? VR-Mitglied, wa?

  • Imperator
  • 20.07.09 | 13:33 Uhr

""Als Fritz Gerber die Roche und die Zürich gleichzeitig leitete, liess er jeden Konzern ca. 6 Monate pro Jahr im Stich.

Aber halt, er war ja ein Mann. Schlechtes Argument also.""

Und war das nicht vertraglich VORHER so vereinbart?

Schlechtes Argument also.


@ Christine

""Gleichheit bei der Militärpflicht".
Die Männer, und nicht etwas die Frauen allein, wären die ersten, die sich einer solchen Anordnung quer stellen würden.""

Ja, weil sie wüßten, daß sie dann jeden Krieg verlieren würden.

Das ist halt der Nachteil der Quote: Es wird nicht nach Leistung sondern nach Geschlechtsteil befördert. Irgendwann sagt dann, wenn das so weitergeht, eine Sprecherin:

"Die Schweizer Wirtschaft ist nun komplett feindlich übernommen worden, aber WIR waren wenigstens gerecht quotiert!"

  • Coubert
  • 20.07.09 | 13:02 Uhr

>> "Kein Mann könnte sich als CEO so etwas erlauben, wegen seines Kindes in schwierigen Zeiten vier Monate die Firma im Stich zu lassen..."

Als Fritz Gerber die Roche und die Zürich gleichzeitig leitete, liess er jeden Konzern ca. 6 Monate pro Jahr im Stich.

Aber halt, er war ja ein Mann. Schlechtes Argument also.

  • Christine
  • 20.07.09 | 12:44 Uhr

"Gleichheit bei der Militärpflicht".

Die Männer, und nicht etwas die Frauen allein, wären die ersten, die sich einer solchen Anordnung quer stellen würden.

  • Imperator
  • 20.07.09 | 11:52 Uhr

@Chateau:

""Eine Frau auf diesem Verantwortungslevel ist ohne weiteres in der Lage, Kinder zu planen um ein Führungsvakuum zu vermeiden.
Die Gleichberechtigung ist vollends überzogen, und das kann Konflikte geben, wenn aus der Gleichberechtigung eine "Mehrberechtigung" wird.

Die weiteren Informationen über die Dame zeigen mir, dass sie
"kapriziös" ist, um wenig zu sagen.Auf Deutsch, sie ist eine Wichtigtuerin.""

Genau so verhält es sich. Kein Mann könnte sich als CEO so etwas erlauben, wegen seines Kindes in schwierigen Zeiten vier Monate die Firma im Stich zu lassen - also handelt es sich um sexistische Frauenprivilegien. Diese müssen abgeschafft werden. Wer "die Hälfte des Himmels" will, muß auch die Erfahrung mit der Hälfte der Hölle machen.

PS, es war ein schwerer Fehler, mit der Einführung des Frauenwahlrechts nicht auch Gleichheit bei der Militärpflicht herzustellen.

  • Coubert
  • 20.07.09 | 11:12 Uhr

werni:
>>"Und wenn die Frau schon mit 38 Chefin von mehreren Tausend Leuten ist, muss sie sich halt solches gefallen lassen."

Sicher. Es ist nicht verboten, eine schlechte Zeitschrift zu sein und Dummheiten zu schreiben und noch dümmere Fragen zu stellen. Insofern begrüsse ich, was die WeWo hier mit sich anstellt.

  • lucena
  • 20.07.09 | 08:35 Uhr

selbstverständlich geht der arbeitsvertrag von Barnevik, Lindahl, Vasella, Ospel und Staiblin den aktionär etwas an.

Barnevik und Lindahl hätten vor gericht gestellt werden müssen und haben dies mit rückzahlungen verhindert.

die affäre Ospel gehört untersucht und der mann vor gericht gestellt. sein salär hat er jeweils mit der höhe der saläre in USA begründet. die vorgänge in den USA sind mittlerweile bekannt.

Vasella ist ein weiterer irrläufer, der die aktionäre für dumm verkauft.

Staiblin ist offensichtlich leicht ersetzbar, weshalb ihr arbeitsvertrag insbesondere hinsichtlich des salärs und weiterer entschädigungen interessiert.

  • werni425
  • 20.07.09 | 07:48 Uhr

Coubert,
Nein, der Arbeitsvertrag geht niemanden etwas an. Gilt für Barnevik wie für Staibling als auch Vasella.

Tratschen ist etwas anderes. Das braucht die Menschheit. Siehe Artikel mit Affeld weiter hinten.

Und wenn die Frau schon mit 38 Chefin von mehreren Tausend Leuten ist, muss sie sich halt solches gefallen lassen. Gut dass wir verschiedene Meinungen haben dürfen.

Werni

  • Christine
  • 19.07.09 | 21:02 Uhr

Einen Tausender? Potz!

Muss mich jetzt unbedingt vom Bürostuhl erheben, sonst schläft mir der Hintern noch vor der Bettruhe ein.

Schönen Abend und Gruss.
Salu, Christine :-)

  • constanze
  • 19.07.09 | 19:34 Uhr

@Christine ;-)

"äs UNEHLICHS!!!", hiess es noch bis in die siebziger Jahre und allein der genüsslich-entrüstete Tonfall, in dem man sich über Annebääbis Fehltritt erging, liess uns Kinder erahnen, was es damit auf sich hatte:
!Ausserehelicher Sex!

Dass einige WeWo-Autoren diesen Ton noch heute (unfreiwillig) drauf haben, quasi sämtliche bigotten Betroffenheitstanten aller Zeiten aus ihnen sprechen, stimmt aber schon etwas bedenklich. Natürlich kaschiert man das Ganze mit Überlegungen zur ausserhäuslichen Kinderpflege und dem offenbar nationalen Problem, ob eine Topmanagerin einen Mutterschaftsurlaub nehmen darf der nicht (soll sie doch).

Dass Hinweise auf die Blochersche Ausnahmesippe und Jasmin Hutter (die Frau wie sie sein soll) in diesem Artikel nicht fehlen würden, war ebenfalls zu erwarten (da hätt ich einen Tausender drauf gewettet) -

  • Coubert
  • 19.07.09 | 19:07 Uhr

werni:
"Wenn es um Ospel, Vasella, Barnevik usw geht, sind der Arbeitsvertrag Sache der Öffentlichkeit, bei der Staiblin nicht. "

Soll das heissen, die Schwangerschaft, die Identität des Vaters, die Art der Kinderbetreuung etc. sind alles Teil des Arbeitsvertrags von Staiblin? Erstaunlich!

  • liberalmind
  • 19.07.09 | 19:03 Uhr

Frägt sich nur wer polemisiert und wer noch Anstand und Realitätssinn hat und vorallem nicht darauf angewiesen ist, Frauen zu diskriminieren!

Meine Posts lesen und nachdenken anstatt nur provozieren!

  • HenryVIII
  • 19.07.09 | 18:38 Uhr

@ werni

Einfach nicht auf die Polemiken von terrormind eingehen.
Links (in doppeltem Sinne) liegen lassen.

  • liberalmind
  • 19.07.09 | 16:18 Uhr

Wenn einem die pure Logik, die Fakten nicht passen, dann wird gepöbelt und proletet wie immer. Frau Staiblin ist 38 und schon Chefin Schweiz der ABB. Es gibt x andere männliche Exponenten in gleichwertigen Positionen in der gleichen Altersgruppe. Ich kenne einige persönlich, die immer noch eine militärische Karriere machen, daneben auch verheiratet sind und Kinder haben und eben einen Job mit Verantwortung über tausende Angestellte.

Keinem dieser Chauvis hier wäre es wohl in den Sinn gekommen, einem Herrn XYZ, der nicht nur Familie und Karriere vereinbart sondern auch noch im Militär Karriere macht und auch Monate vom Job weg ist, durch die Presse zu schleifen!

Keiner dieser Herren würde je durch den Chauvi Reisswolf der WW gedreht werden und müsste sich Fragen gefallen lassen: Ja und wer betreut denn ihre Kinder? wer ist ihre Partnerin? Wie heissen ihre Kinder? und vorallem wie kann ein Unternehmen in der Krise einen 40jährigen Topmanager für 3 Monate Abverdienen eines Regimentskommandanten entbehren?!

Das zeigt doch ganz genau, dass es um einseitige Diskriminierung einer Frau in einer Führungsposition geht und eine unerlaubte Einmischung in ihre Privatsphäre!

Es ist endlich Zeit, dass auch eine Schweiz, als letztes Industrieland der Welt, endlich die in der Verfassung und dem seit 20 Jahren exisitierenden Eherecht stipulierte Gleichberechtigung umsetzt! Im neuen Eherecht steht ausdrücklich, dass die Eltern gleichwertig für die Kindererziehung aufkommen müsse

  • werni425
  • 19.07.09 | 15:50 Uhr

liberalmind macht auf Quiz,
Er möchte wohl herausfindenlassen, ob wir seine versteckten Murkse erkennen. Wenn es um Ospel, Vasella, Barnevik usw geht, sind der Arbeitsvertrag Sache der Öffentlichkeit, bei der Staiblin nicht.

Sind die Bestimmungen nun Sache der Öffentlichkeit oder nicht?

Immer dieses zweierlei Recht.

Werni

  • Coubert
  • 19.07.09 | 15:39 Uhr

>> "Fremdvergeben von Kindern"

Hübscher Ausdruck.

Immerhin positioniert sich die ABB damit auf dem Peronalmarkt gut, wenn es um die Aquisition von weiblichen Spitzenkräften geht. Ein cleverer Schachzug. Die alte Unternehmens-Regel heisst ja: versuche die besten Leute zu kriegen. Kinder oder nicht sind sind da weniger ein Thema.

Und insofern zeigt die Weltoche mit ihrer impertinenten Art und reaktionären Dampfplauderei, welche Zirkel tüchtige Mütter mit Karrierewünschen dann besser meiden. Das ist vielleicht der beste Effekt dieser dümmlichen Kampagne.

  • werni425
  • 19.07.09 | 15:16 Uhr

Der liberalmind ist ein Blender.


Hoffentlicg sind seine gemachten jeweils Aussagen besser fundiert als der mit dem Militärdienst.

Er argumentiert mit dem Militär die Abwesenheit von der ABB-Chefin zu rechtfertigen. Die Offiziersschule macht einer mit 22 und ist dann noch in der Ausbildung, also nicht Länderchef von 6000 Leuten. Der Hauptmann mit 28, dann auch noch nicht. Mit 40 ist er Major vielleicht Oberst und dann vielleicht Chef von 500 Leuten. Und dann ist die Abwesenheit jeweils 3 Wochen und 3 Tage plus einzelne Tage während dem Jahr. Heute ist es ein biscchen schwieriger, dafür auch das Netzwerk der Frimenchefs anders.

Aber dem Köpple ging es ja um Frauen und Fremdvergeben von Kindern (outsourcen) und Unterbruch der Frimenleitung. Kann sie fernbleiben und erhält den gleichen Lohn wie wenn nicht, dann ist sie bevorteilt, muss jemand anders nachhelfen, was ist ihr Beitrag, wurde sie als Vorzeigefrau genommen, wurde ein (event.) Mann diskriminiert. Aber anregen tut Köppels Artikel schon und einige geifern so richtig mit ihrer Weltsicht.
Werni

  • Christine
  • 19.07.09 | 12:53 Uhr

Constanze, ja, ohne nähere Kenntnis über den Autor Deiner drei ersten Zeilen vermutete man dahinter eine jammernde Betroffenheitstante aus dem vorigen Jahrhundert: "dr Vatter isch nit bekannt! he neeei! u gseit het si o nüüt! aus im Dunklä bhautä het's, ds Annäbääbi..... we de das nume guet chunnt...".

;-) Schönen Tag Dir.


PS:Jasmin Hutter, allerdings, sieht härzig aus auf dem Foti. Ich verstehe überhaupt nicht, dass man sie verteufelt.

  • Christine
  • 19.07.09 | 12:37 Uhr

Nein also, so gehts nicht. In zwei Sätzen den gleichen Fehler. Ihr seidddd ihm seitttt gestern gleich zweimal erlegen, mein Herr.

SirFalstaff schreibt zurecht, dass das Fachlehrerkonzept in den Schulen überdacht wird, weil sehr viele Kinder eine enge Beziehung zu ihrem Lehrer aufbauen, was bei mehreren Fachlehrern schwierig ist. Das 1-Bezugslehrer-Prinzip lässt sich jedoch eins zu eins nicht so einfach auf die Familie übertragen, wo explizit die Kleinstfamilie mit alleinerziehender Mutter als einziger Bezugsperson mit 1 Kind denkbar ungünstig ist. Ideal sei die Grossfamilie von vor 100 Jahren mit mehreren nahen Bezugspersonen.

http://volkshochschule-glarus.blogspot.com/2008/12/wie-werden-kinder-sozialisiert.html

  • constanze
  • 19.07.09 | 12:36 Uhr

"...nicht bekannt, wer der Vater des Kindes ist...ihre Schwangerschaft bis zum Schluss verheimlicht... sah offenbar keine Notwendigkeit, das bevorstehende freudige Ereignis mit anderen Menschen zu teilen"

Ei, ei, ei, in welchem Jahrhundert leben wir eigentlich? Was geht denn das die WeWo-Schreiberlinge an? Offenbar steckt in ihren Köpfen noch eine Welt, wo Dienstmädchem ihre Schwangerschaft verheimlichen mussten, usw. und mann sich man so richtig selbstgerecht in heuchlerischer Entrüstung darüber ergehen durfte. Ich hoffe für Frau Staiblin, dass ihr die Mutterschaft und die allzu kurze Auszeit gut tun wird. Schade nur dass sie meint, sie müsse dem Unternehmen auch während ihres Urlaubs zur Verfügung stehen.

Also die Hutter Jasmin seh ich ja nicht als Madonna mit dem Kind vor dem Bundeshaus. Mon dieu! Seht euch doch dieses Kinn an, dieses Gebiss, die aerodynamische Frisur, wie sie redet. Da ist nicht viel Sanftes. Nein, ich säh die Frau eher in einem dieser allzeit beliebten Filme über das 3. Raich, etwa in der Rolle einer bis zum bitteren Ende parteitreuen Gretel mit fünffachem Mutterkreuz.

Wie ich schon sagte bin ich fast sicher, dass Hutter nicht auf den Bagger und die Politik wird verzichten können. Dazu ist sie viel zu sehr Machtmensch. Auf die eine oder andere Weise wird die der Schweizer Politiklandschaft erhalten bleiben.

  • SirFalstaff
  • 18.07.09 | 23:57 Uhr

@ Coubert: Das mit dem Neid hat was an sich. Es ist ja seit kurzem erwiesen, dass gewisse Leute schon als CEO leicht überfordert waren - ohne dass sie in der Armee, im Haushalt oder im Kaninchenzüchterverein eine wichtige Funktion eingenommen hätten. Guter Gedanke zum Wochenende.

  • Coubert
  • 18.07.09 | 23:34 Uhr

Am Ende ist es natürlich bloss eine Neiddebatte:

«Man kann nicht alles haben», R. Köppel

"Frau kann nicht alles haben", meint er natürlich.

Mann schon. Oder hat er sich mal beschwert, dass jemand Unternehmer, Vater, Offizier, Bundesrat, etc. etc. alles gleichzeitig sein will und kann?

  • Coubert
  • 18.07.09 | 23:28 Uhr

Was ernstzunehmende Zeitungen über Probleme des Topmanagements schreiben:

"Das Psychogramm der Zocker"
http://www.ftd.de/karriere_management/management/:Risikofreude-vs-Leichtsinn-Das-Psychogramm-der-Zocker/541066.html

  • liberalmind
  • 18.07.09 | 20:11 Uhr

/2

Die Mutter als alleinige Bezugsperson für ein heranwachsendes Kind birgt zudem das Risiko einer ganzen Reihe von psychischen Störungen von Neurosen bis zu schweren Persönlichkeitsstörungen etc. Das Mütter sehr oft zu possessiv, zu beschützend, zu ängstlich sind und sogar selber psychisch gestört, kommt viel häufiger vor, als das öffentlich bekannt ist. Zudem herrscht da eine grosse Dunkelziffer des Missbrauchs. Man braucht nicht Psychologie studiert zu haben, um die Resultate von solchen Beziehungsmustern zu sehen (s. oben).

Sämtliche Erfahrungen in fortschrittlicheren Ländern, die eine kindergerechtere Familienpolitik mit Ganztagesschulen und Kinderbetreungsangebot flächendeckend umgesetzt haben, sind die Resultate durchwegs positiv. Es erlaubt nicht nur den gutausgebildeten Frauen eine bessere Teilhabe am Berufsleben und die Möglichkeit einer Karriere, es erhöht zudem die Geburtenrate und für die heranwachsenden Kinder ist es ein Segen, da sie als intelligentere, sozialkompatiblere, tolerantere und weltoffenere Menschen heranwachsen dürfen; anstatt einer possessiven Mutter ausgeliefert zu sein!

Das alles ist längst so selbstverständlich, dass es wirklich nur noch nervt, dass wir hierzulande über Jahrzehnte immer wieder den gleichen Scheiss (sorry) wiederkäuen müssen!

  • liberalmind
  • 18.07.09 | 20:11 Uhr

Da sich Frauen nicht auf dieses Forum trauen oder es ihnen schlichtweg zu dumm ist, sich hier mit unverbesserlichen Chauvis und ewiggestrigen Betonköpfen und Bhauptis abzugeben, dann mache ich das, bis es mir auch zu dumm wird. (was eigentlich schon länger gegen mich spricht...)

Die Rechtskonservativen schieben das längst überholte Rollenbild in den Familien immer wieder als einzig richtiges und erfolgreiches Modell der Kindererziehung vor. Die Mutter soll sich der Kinderbetreuung widmen. Das sind Legenden, die den Fakten seit Sigmund Freud nicht mehr standhalten! Alle breitest angelegten Erhebungen in den USA und Kanada über nun zwei Generationen hinweg, sagen genau das Gegenteil aus! Für ein heranwachsendes Kind nach dem ersten Jahr ist es für die Entwicklung viel besser, wenn es so früh wie möglich mehrere nahe Bezugspersonen neben der Mutter hat und so früh wie möglich in einer Gruppe mit anderen Kindern heranwächst. Dadurch wird nicht nur die Intelligenz und Kreaktivität eines Kindes früh gefördert sondern auch sein Sozialverhalten und seine Sozialkompetenz in Gruppen und später in der Gesellschaft. Es spricht überhaupt nichts gegen Ganztagesschulen und Kinderbetreungsstätten bereits für Kleinkinder! Das traditionelle Modell: Kind bei der Mutter ist in der Realität schon lange nicht mehr mehrheitsfähig. An die 50% der Ehen werden geschieden, dann muss die Mutter meist wieder arbeiten.

  • liberalmind
  • 18.07.09 | 20:10 Uhr

Wenn ich hier nicht bloggen würde, hättest gerade du Idiot nichts mehr zu begeilen und herumwäffelen. Ich habe noch nie eine eigenständige Meinung zu einem Thema gehört! Nur entsetzen über Leute wie mich, die normal denken und das Mainstream Gedankengut wiedergeben! Dass ihr Provinzeier, die noch nie 500m weiter als eure Bude gekommen seit, nichts versteht und keine Ahnung hat versteht sich von selber!

Wenn ihr so krank seit und nicht selber checkt, wer auf eine "schwarze" Liste gehört, dann erübrigt sich jede weitere Unterhaltung.

  • SirFalstaff
  • 18.07.09 | 19:32 Uhr

...zudem möchte ich Ihnen ganz herzlich danken, dass Sie für die dummen, wehrlosen Frauen das Wort ergreifen. Ich finde das heroisch, echt! Ich meine - Frauen können ja nicht denken (oder schreiben, haha!) und sind auf Halb- und Ganzgötter wie Sie angewiesen! Hier schreiben ja nur aus inzestuösen Familien stammende SVP-Wähler und transsexuelle Neoliberale, die sich in niederträchtiger Weise der Frauennamen bedienen, um Ihre hinterwäldlerischen Positionen spazieren zu führen.
Mein Gott, wie gut, dass es einen Frauenversteher wie Sie gibt!
Wäre ich eine Frau würde ich mich zwar fragen, was sich dieser Chauvi einbildet, in meinem Namen zu reden. Aber ich bin ein engstirniger, in Basel gestrandeter Talib aus der Innerschweiz, der nicht die Bohne eine Ahnung von Frauen hat. Darum bin ich froh, dass Sie mir die Frauenwelt näher bringen. Vielleicht sollten Sie den ollen Köppel fragen, ob Sie nicht allwöchentlich eine Kolumne im Stile von "aus dem Nähkästchen geplaudert" schreiben könnten, wo wir erfahren dürfen, wie Frauen ticken! Auch Christoph Mörgeli wäre froh drum, weil er eine neue Frau sucht und natürlich als SVP-Brutalo gefühlsmässig überfordert ist und auf Ihr Feingefühl angewiesen wäre. Ich freue mich auf diese neue Kolumne: "Frauen. Erklärt von einem Mann für SVP-Männchen." Go for it!

  • SirFalstaff
  • 18.07.09 | 19:18 Uhr

Lieber Frauenversteher,
Woher Sie den Quatsch mit den vielen Bezugspersonen haben, ist mir schleierhaft. Dieses Prinzip funktioniert nur, wenn die Bezugspersonen eine absolut einheitliche Erziehungslinie haben. Im Normalfall ist dies nicht der Fall, das Kind spielt die Personen gegenseitig aus und wird zudem durch die verschiedenen Erziehungsstile stark desorientiert. Besonders schön ist das Spielchen bei geschiedenen Eltern zu beobachten, zusätzlich gefördert durch den beliebten Elternwettbewerb "Wer ist das liebere Elternteil?". Gibt jeweils ganz tolle Kinder!
Auch in der Schule wirkt sich die Aufsplittung der Lehrerstellen teilweise ungünstig aus. Zwar können die intelligenteren/sozial stabileren Kinder mit den vielen Bezugspersonen besser umgehen. Für die Leistungsschwächeren ist die Situation eher desorientierend. Dass Erziehung bei 10 Bezugspersonen nicht mehr stattfindet, weil ja jeder die Verantwortung abschiebt, ist selbsterklärend.

Natürlich haben Sie recht, dass eine gestörteR Mutter/Vater schlimmer ist als drei Kinderbetreuer. Dumm nur, wenn der eine Kinderbetreuer ein pädophiler Babyficker ist. Na, dann viel Spass im Kinderhort!
Nun werden Sie einwenden, dass Talib Falstaff eine Extremposition einnimmt, um Sie zu diskreditieren. Stimmt, tue ich. Nur: Sie tun's auch. Die meisten Mütter bewegen sich im Rahmen des Normalen. Alle Mütter haben Macken und geben diese teilweise ihren Kindern weiter. Das haben Sie aber auch in Kinderhorten.

  • HenryVIII
  • 18.07.09 | 18:44 Uhr

Ich glaube es wird langsam Zeit, leider, leider, dass wir den WeWo Webmaster bemühen müssen, den völlig ausgerasteten liberalmind, alias terrormind, alias bergmann, aka "buffone" auf die "schwarze Liste" zu setzen.

  • liberalmind
  • 18.07.09 | 18:41 Uhr

/2

Die Mutter als alleinige Bezugsperson für ein heranwachsendes Kind birgt zudem das Risiko einer ganzen Reihe von psychischen Störungen von Neurosen bis zu schweren Persönlichkeitsstörungen etc. Das Mütter sehr oft zu possessiv, zu beschützend, zu ängstlich sind und sogar selber psychisch gestört, kommt viel häufiger vor, als das öffentlich bekannt ist. Zudem herrscht da eine grosse Dunkelziffer des Missbrauchs. Man braucht nicht Psychologie studiert zu haben, um die Resultate von solchen Beziehungsmustern zu sehen (s. oben).

Sämtliche Erfahrungen in fortschrittlicheren Ländern, die eine kindergerechtere Familienpolitik mit Ganztagesschulen und Kinderbetreungsangebot flächendeckend umgesetzt haben, sind die Resultate durchwegs positiv. Es erlaubt nicht nur den gutausgebildeten Frauen eine bessere Teilhabe am Berufsleben und die Möglichkeit einer Karriere, es erhöht zudem die Geburtenrate und für die heranwachsenden Kinder ist es ein Segen, da sie als intelligentere, sozialkompatiblere, tolerantere und weltoffenere Menschen heranwachsen dürfen; anstatt einer possessiven Mutter ausgeliefert zu sein!

Das alles ist längst so selbstverständlich, dass es wirklich nur noch nervt, dass wir hierzulande über Jahrzehnte immer wieder den gleichen Scheiss (sorry) wiederkäuen müssen!

  • Coubert
  • 18.07.09 | 18:38 Uhr

mpeter:
>> "dass man nicht einmal darüber Diskutieren darf ob es Schlau ist wen man Kinder so erzieht."

Im Artikel meint dieses Blatt, eine Recht zu haben, sich in impertineter Weise in das Privatleben einer bestimmten Person einmischen zu dürfen. Das ist etwas ganz anderes als "eine Diskussion von Erziehungsfragen".

"Die Frau macht aus ihrem Privatleben ein Geheimnis. Verschweigt, wie sie Mutterglück und berufliche Ambitionen in Einklang bringen will. Sie lässt zentrale Fragen unbeantwortet: Wie will sie künftig ihr Kind betreuen? Hat sie einen Partner, der ihr dabei hilft? Und vor allem: Wird sie für die Firma nach dem Ende der Auszeit wieder voll zur Verfügung stehen?
Indem sie bei diesen Fragen stumm bleibt, missachtet sie eine der wesentlichsten Management-Spielregeln."

  • liberalmind
  • 18.07.09 | 18:32 Uhr

Da sich Frauen nicht auf dieses Forum trauen oder es ihnen schlichtweg zu dumm ist, sich hier mit unverbesserlichen Chauvis und ewiggestrigen Betonköpfen und Bhauptis abzugeben, dann mache ich das, bis es mir auch zu dumm wird. (was eigentlich schon länger gegen mich spricht...)

Die Rechtskonservativen schieben das längst überholte Rollenbild in den Familien immer wieder als einzig richtiges und erfolgreiches Modell der Kindererziehung vor. Die Mutter soll sich der Kinderbetreuung widmen. Das sind Legenden, die den Fakten seit Sigmund Freud nicht mehr standhalten! Alle breitest angelegten Erhebungen in den USA und Kanada über nun zwei Generationen hinweg, sagen genau das Gegenteil aus! Für ein heranwachsendes Kind nach dem ersten Jahr ist es für die Entwicklung viel besser, wenn es so früh wie möglich mehrere nahe Bezugspersonen neben der Mutter hat und so früh wie möglich in einer Gruppe mit anderen Kindern heranwächst. Dadurch wird nicht nur die Intelligenz und Kreaktivität eines Kindes früh gefördert sondern auch sein Sozialverhalten und seine Sozialkompetenz in Gruppen und später in der Gesellschaft. Es spricht überhaupt nichts gegen Ganztagesschulen und Kinderbetreungsstätten bereits für Kleinkinder! Das traditionelle Modell: Kind bei der Mutter ist in der Realität schon lange nicht mehr mehrheitsfähig. An die 50% der Ehen werden geschieden, dann muss die Mutter meist wieder arbeiten.

  • lucena
  • 18.07.09 | 18:30 Uhr

richtig ... mpeter, es ist zu differenzieren, was nicht jedermanns sache ist.

  • mpeter
  • 18.07.09 | 16:50 Uhr

Ich finde es immer ein bisschen komisch dass man nicht einmal darüber Diskutieren darf ob es Schlau ist wen man Kinder so erzieht. Liberalmind macht das sofort zum Tabuthema. Nur beschtreited hier niemand (auch Köppel nicht) das die Frauen fähig sind Karriere und Kind unter einen Hut zubringen.
Die Frage ist aber was ist mit dem Kind? Mal schnell ein Kind hingestellt und dann zurück an die Arbeit. Und jezt der aufschrei von Liberalmind... ich dänke Frauen sind im allgemeinen besser im Kindererziehen als Männer. Halt Halt liberalmind, ich bin nicht der Meinung das nur Frauen Kinder grossziehen können aber einfach besser. Darum im Intersse des Kindes darf man darüber Diskutieren!
Einfach jemand als Frauenfeindlich oder als Rückständig zubezeichnen ist sehr einfach und den Bogen zu Blocher mehr als absurd.
Sonst können wir wieder darüber Reden wieso nur Männer Militär oder Zievildienst leisten müssen.

  • liberalmind
  • 18.07.09 | 16:15 Uhr

Hier noch die Mitarbeiterzahlen, deren Schicksal u.a. vom Können ihrer Chefinnen abhängt:

Pepsi: 185'000
Kraft Foods: 98'000
Xerox: 58'000
Sara Lee: 44'000
Avon Products: 42'000
Archer Daniels Midland: 28'000
Viacom: 12'000
Citigroup (Konzern): 309'000 (61'000)
Timer Warner (Konzern): 86'000 (20'000)
Oprah Winfrey: 500

Also allein rund 550'000 Arbeitsplätze unterstehen nur den 10 wichtigsten weiblichen CEO's in Amerika! (Citi und Time adjustiert auf Subbereiche)

Nie und nimmer würde sich jemand die Blamage leisten über eine Schwangerschaft einer Chefin auch nur ein Wort zu verlieren. Das wäre nicht nur politically incorrect sondern frauenfeindlich und wäre deshalb ein absoluter Boomerang, weil Frauen viel selbstbewusster und gleichberechtigter auftreten!

  • liberalmind
  • 18.07.09 | 15:42 Uhr

Hier nur die 10 wichtigsten Frauen CEO's in den USA. Die meisten davon sind Chefinnen von Weltkonzernen!

Indra Nooyi, Pepsi
Anne Mulcahy, Xerox
Pat Woertz, Archer Daniels Midland
Irene Rosenfeld, Kraft Foods
Brenda Barnes, Sara Lee
Andrea Jung, Avon Products
Anne Moore, Time Inc.
Judy McGrath, Viacom
Oprah Winfrey, Harpo
Sallie Krawcheck, Citigroup

Please weak up to the 21st Century !!!

Die von der WW entfachte Vendetta gegen die Frauen ist höchstpeinlich und nichts als ein Wasserträgerdienst für den Altpatriarchen Blocher, der die Annahme des neuen Eherechtes vor 20 Jahren immer noch nicht akzeptiert hat! So einer wagt sich noch Demokrat zu nennen!

Frauen lasst euch das nicht mehr länger bieten und kündigt euere Abos bei der WW! Das wäre ein Statement das Wirkung zeigen würde! Aber kann ja sein, dass es bereits gar keine Frauen mehr gibt unter den Abonnenten??!!

  • liberalmind
  • 18.07.09 | 15:25 Uhr

Diese von der WW konstruierte Diskussion zeigt einmal mehr wie weit die Hirne gewisser Chauvis und Altpatriarchen von der seit Jahrzehnten gelebten Realität entfernt sind!

In den USA allein gibt es um die 50 Frauen Top-CEO's der 500 grössten Unternehmen. (S&P500). Die meisten von ihnen haben Familie und Kinder mit ihrer Karriere vereinbart. Eines der prominentesten Beispiele ist wohl

Meg Whitman

die CEO von e-Bay, die 1998 mit 30 Angestellten angefangen hat und Ende 2008 das Zepter übergeben. Ein Unternehmen mit 17000 Mitarbeitern geschaffen und einer Börsenkapitalisierung von gegen 50 Milliarden! Meg Whitman hat 2 Boys grossgezogen, die nun im College Alter sind. Ihr Mann ist ein bekannter Professor für Neurochirurgie.

Whitman wird nächstes Jahr als Gouverneurin von Californien kandidieren und hat grosse Chancen gewählt zu werden. Ihr traue ich zu, dass sie dann 2017 auch als Präsidentschaftskandidatin antritt und vielleicht als erste Frau reüssieren wird!

Eine solche patronisierende und zuteifst chauvinistische Diskussion um eine Frau in einer Führungsperson zu entfachen, wäre in Nordamerika schlicht undenkbar, politically incorrect und man würde sich damit lächerlich machen!

  • chateau
  • 18.07.09 | 15:04 Uhr

lucena. Lassen wir doch den liberalmind (ob der weiss, was sein Name übersetzt bedeutet) seinen Mist erzählen. Wie sagt man doch: Papier ist geduldig. Seine Argumente sind sackschwach. Da bringt er den Militärdienst bei CEO's alsVergleich. Der weiss gar nicht, was eine Milizarmee ist. Bei Frauenbossen gibt es KEINE allgemeine Geburtspflicht.

Aber Worte sind gratis, Taten kosten. Das ist wohl eine mögliche Erklärung.

  • Coubert
  • 18.07.09 | 13:50 Uhr

"... wenn Frau Hutter jeweils 5 Minuten vor einer Abstimmung im Bundeshaus mit ihrem Kind an der Brust medienwirksam vor der Eingangspforte zwecks Stimmabgabe erschiene."

Sie kann ja einen Parteikollegen ihr Knöpflein drücken lassen. Das hat in der SVP Tradition.

  • Tüfenowe
  • 18.07.09 | 12:20 Uhr

Ein Aspekt, der leider selten beleuchtet wird, ist doch auch, dass Karriere-Eltern (ich rede hier ausdrücklich von beiden Elternteilen) später mal bereuen werden, dass sie ihren Kindern nicht die erste Priorität gaben. Die Zeit der Kleinkinder verstreicht extrem schnell und wird nie wiederkehren. Die allerwenigsten würden wohl je zugeben, dass sie das bereuen. Aber in dem Punkt scheiterten sie eben doch. Es endet ja immer in Beteuerungen und Rechtfertigungen.

Man möge sich auch mal folgendes überlegen: Warum sind Grosseltern in der Regel bereit, sich so intensiv und geduldig mit den Enkeln zu befassen? Wohl nicht nur, weil man mehr Zeit hat, die läuft schliesslich auch langsam ab (oder wieviele Grosseltern gibt es mit der scheusslichen Einstellung "he, ich hab noch 10-15 Jahre zu leben, da will ich mich nicht mit den Bälgern abgeben, sondern noch was von der Welt sehen"?). Ich bin zum Schluss gekommen, dass man als Grossvater oder Grossmutter Gelegenheit hatte, mitzuerleben, wie schnell die wunderbare Kinderzeit vergeht, und wie wertvoll und unwiederbringlich sie ist. Deshalb wollen die Grosseltern diese zweite Chance nicht verspielen.

Dabei geht es nicht um Männlein oder Weiblein (ich finde Väter, die ihre Kinder als morgendlich/abendliche Nebenpflicht betrachten genauso bemitleidenswert wie die Mütter der gleichen Einstellung).

  • Miggu,dasKnechtli
  • 18.07.09 | 11:29 Uhr

>> "Wenn allerdings dann so Typen wie Schlüer wieder aus der Gruselgruft wieder aufsteigen, wird die Freude kurz sein."

Eben deshalb, liberalmind, bat ich das Jasminli, auf den Rücktritt zu verzichten. Es würde durchaus reichen, wenn Frau Hutter jeweils 5 Minuten vor einer Abstimmung im Bundeshaus mit ihrem Kind an der Brust medienwirksam vor der Eingangspforte zwecks Stimmabgabe erschiene. Das nennt man pragmatisches Jobmanagement.

  • Christine
  • 18.07.09 | 10:59 Uhr

Umgehaut, man legt sich flach,
Ach Kultur, wie lieb ich Dach.

:-))

  • Christine
  • 18.07.09 | 10:32 Uhr

**********************************

Dort, wo längst der Sitte Wahrung
tüchtigst im Plenar versank,
lasst, O Busen, eure Nahrung
fliessen gleich der Götter Trank.

Bringt zum Schosse Daseins Hehre,
müht der Quellen Reichtum, teilt,
wirf, O Longinus, Deine Speere,
seht den Fortschritt, wie er eilt.

***********************************

  • liberalmind
  • 18.07.09 | 10:28 Uhr

...dachte ich... machen wir doch weiter ... den Goof im Parlament säugen... no way José!

die Hutteri soll nun ihre jahrelange Kläfferei gegen die Frauen, die intelligenter sind als sie (man beachte die Rechtschreibefehler auf der Site der Baggerverkäuferin...) und Karriere, Familie und Kinder sehr wohl vereinbaren können und diese als Rabenmütter verschrien hat, wahr machen und zurücktreten! Das wird ein Freudentag werden, wenn diese Hetzerin abtritt! Wenn allerdings dann so Typen wie Schlüer wieder aus der Gruselgruft wieder aufsteigen, wird die Freude kurz sein.

Ob der Goof der Hutter dann besser sozialisiert wird, als das Kind von Frau Staiblin darf bezweifelt werden. Diese hasserfüllte Hetzerin als Mutter wird kaum ein Vorbild sein können, für ein Kind das sozialkompatibel verträglich heranwachsen soll!

  • liberalmind
  • 18.07.09 | 10:15 Uhr

Die kleinen, feigen Mitsurfer auf den rechtsextremen Widerlichkeiten eines chateau (Falsestuff, lukrezia..) outen sich selber als rechte Prollo Blogger. Von nichts eine Ahnung und vorallem nicht von Moral, Wahrheit, Redlichkeit und Anstand aber hier zu allem und jedem den Senf dazugeben!

Weder die seit Wochen durch die Weltwoche geschleifte Frau Staiblin noch die ABB haben zu irgendeinem Zeitpunkt die Öffentlichkeit gesucht mit dieser absolut privaten Story! Wieso sollten sie auch?! Wie immer steht offensichtlich eine gezielte Intrige und Missgunst aus der Firma dahinter. Nochmals, es geht doch absolut niemandem einen feuchten Dreck an, wie und wie lange diese Frau sich auf einen Schwangerschaftsurlaub mit ihrer Firma geeinigt hat!

Und der Faschoidiot chateau kommt mit: die Dame ist kapriziös, sprich sie ist eine Wichtigtuerin... wer ist wohl der Wichtigtuer! das genau ist öffentlicher Rufmord!

Wenn Herr Generaldirektor Unteregger 3 Monate seinen Oberst abverdient, wird die Weltwoche kaum eine mehrteilige Serie darüber bringen. Wie kann er das nur mitten in der Krise...? (La crise n'existe pas...Köppel). Das ganze ist ein gezielte und geplante Vendetta der rechtskonservativen Chauvis gegen Frauen in Kaderpositionen und gegen jeglichen Fortschritt in der Familienpolitik, sprich Ganztagesschulen, Kinderbetreuungsangebot etc.!

  • Miggu,dasKnechtli
  • 18.07.09 | 09:42 Uhr

Liebe Frau Hutter

Ueberlegen Sie sich doch das mit dem Rücktritt aus dem Nationalrat noch einmal. Ich habe in einem Spital erlebt, wie Krankenschwestern mit ihrem Säugling an der Brust ihren Pflegeberuf ausübten. Und dem Vernehmen nach gar nicht schlecht! Und da es bekanntlich strickende Frauen in Parlamenten gibt, dachte ich, Sie könnten doch auch . . .

  • lucena
  • 18.07.09 | 09:06 Uhr

endlich wieder einmal ein humoristischer Beitrag von ... Liberalmind

»Entschuldigen Sie sich für diese Äusserung chateau oder ich werde sie an die Geschäftsleistung der ABB und an Frau Staiblin weiterleiten, damit rechtliche Schritte wegen Verleumdung, üble Nachrede und Nötigung der Privatsphäre gegen Sie unternommen werden können! «

zweifellos wird die ABB unverzüglich eine strafverfahren einleiten, denn der menschenverachtende (richtig so?) begriff "kapriziös" darf nicht hingenommen werden!

es ist anzunehmen, dass Liberalmind die geschäftsleitung von ABB und die juristen des landes ebenfalls seinem 1/3 vollidioten zurechnet.

  • lucena
  • 18.07.09 | 08:48 Uhr

hinsichtlich der personalpolitik von ABB fehlen wesentliche informationen.

der aktionär der ABB hat bereits pensionskassen von Lindahl und Barnevik gefüllt und ist zu recht misstrauisch.

sollten herren und damen für ihre abwesenheit hunderttausende oder millionen kassieren, besteht ein problem.

nützt die sozial- und personalpolitik nicht nur den mitarbeitern, sondern auch der firma und den aktionären sieht es anders aus.

  • Christine
  • 18.07.09 | 08:38 Uhr

Chateau. Meinen besten Vorgesetzten habe ich in einem weltweit tätigen, sehr grossen Unternehmen erleben dürfen. Als CEO einer Gruppe dieses Unternehmens war er unschlagbar, menschlich und fachlich, unschlagbar in seinen Kompetenzen. Er hat seine Bereiche so organisiert, dass nie ein Führungsvakuum aufkommen konnte. Er hat seine Macht nicht nur organisatorisch, sondern auch informations- und wissensmässig geteilt, was ihm die Zuneigung und den Respekt aller Mitarbeitenden einbrachte. Fehlte er, dann fehlte ein motivierender Motor und eine charismatische Persönlichkeit, aber nie war die Gruppe aufgeschmissen ohne ihn. Es hatte in seinem Sinne weiter zu laufen. Wichtig ist, dass die Führung jederzeit zu 100% gewährleistet ist, was aber nicht zwingend mit einer Person allein durchgesetzt werden muss.

Selber hatte ich in dem Betrieb eine Abteilungsleitung inne mit ca. 10 Mitarbeitenden. Um mich zu halten, offerierte man mir bei meinem Weggang eine 80%-Anstellung, was mir ungemein schmeichelte. Beweist das nicht, dass man g u t e Leute braucht und nicht nur 100%-Stellen-Leute? Und wenn das für kleine Kaderpositionen wie meine galt, gilt das umso mehr für grosse Kaderpositionen, wie das Beispiel mit meinem damaligen Vorgesetzten aufzeigt, den die Firma durch Fusionen verlor.

  • SirFalstaff
  • 17.07.09 | 23:10 Uhr

@ liberalmind: Junge, spielen Sie sich nicht so auf! Gerade Sie, der Inbegriff des verbalen Totschlägers fordert Leute auf, sich für ihre Äusserungen zu entschuldigen! Mann, wie krank sind Sie eigentlich? Nehmen Sie endlich die Pillen, die Ihnen Ihr Psychiater verschrieben hat und kommen Sie wieder auf die Erde zurück.
Und wenn wir schon dabei sind: Teilen Sie Ihrem alter ego marksvp mit, dass er ein ganz elender Kläffer ist - ich habe immer noch nichts von seinem Psychiater, pardon, seinem Anwalt gehört...

  • liberalmind
  • 17.07.09 | 22:24 Uhr

Entschuldigen Sie sich für diese Äusserung chateau oder ich werde sie an die Geschäftsleistung der ABB und an Frau Staiblin weiterleiten, damit rechtliche Schritte wegen Verleumdung, üble Nachrede und Nötigung der Privatsphäre gegen Sie unternommen werden können!

"Die weiteren Informationen über die Dame zeigen mir, dass sie
"kapriziös" ist, um wenig zu sagen.Auf Deutsch, sie ist eine Wichtigtuerin."


Jeden Dreck können auch Sie sich hier nicht erlauben. Der Tag wird kommen, da bin ich vollauf überzeugt, wo Sie wirklich voll an die Wand fahren und endlich zahlen müssen, und das hoffentlich nicht zu knapp, für ihren rassisitschen, menschenfeindlichen Hass und widerlichen Rassismus den Sie hier täglich verbreiten!

  • liberalmind
  • 17.07.09 | 22:15 Uhr

Just shut the f... up chateau ! Von ihrem persönlichkeits- und ehrverletzenden, chauvisinistisch-rassisitschen Schmutz haben wir genug!

Nochmals es geht niemanden einen feuchten Dreck an, was Frau Staiblin für arbeitsrechtliche Vereinbarungen mit ihrem Arbeitgeber der ABB trifft und getroffen hat! Das ist eine uneralubte Einmischung in die Privatsphäre und dient letzlich nur als Vorwand der Fundis und Erzkonservativen, die Frauen wieder zu unterdrücken!


Wenn wir endlich Ganztagesschulen, Kinderbetreuungsangebote hätten, wie jeder fortschrittliche Industriestaat und die alt Chauvis und Patriärsche nicht Jahrzehnte diese familien- und kindergerechten Einrichntungen mit retardierter Verhinderungspoltik verhindern würden, dann könnten wir uns längst viel bedeuteren Reformaufgaben der Schweiz widmen.

Nein, es ist wirklich zum Kotzen: Jahrzehntelang wird um den gleichen Saich immer und immer wieder gestritten!

  • chateau
  • 17.07.09 | 21:58 Uhr

Ich bleibe bei meinem Standpunkt, dass die Führung von ABB ganz klar egomanisch orientiert ist und selbstgerecht für sich Sonderrechte in Anspruch nimmt.
Hier kann jeder seine Meinung dazu sagen und das soll auch so sein.
Ich frage mich allerdings wie mancher, der sich äussert, a) entweder aus der Sicht des Unternehmers aus eigener Erfahrung und Wahrnehmung der Verantwortung dazu auch die Kompetenz hat oder b) sich bereits in der Aufgabe eines CEO's bewährt hat. Und zwar nicht in einem Miniunternehmen (ich meine das nicht abwertend), sondern in einem Multi bzw. in einer grossen Ländergesellschaft.
Ein ABB* CEO hat so zu rapportieren und sich zu verhalten, dies gemäss Führungsvorgaben, wie dutzende andere CEO der Gruppe auch.
Frau Staiblin nimmt sich hier Sonderrechte heraus, die a)entweder ihr zugebilligt wurden, z.B. bei der Anstellung (was unwahrscheinlich ist) oder das Management (VR, Gruppenleitung) hat sich ihrem Verhalten nicht wiedersetzt, sondern ihre eigenwillige Entscheidung hingenommen, warum auch immer.(weil es eine Frau ist)
Eine Frau auf diesem Verantwortungslevel ist ohne weiteres in der Lage, Kinder zu planen um ein Führungsvakuum zu vermeiden.
Die Gleichberechtigung ist vollends überzogen, und das kann Konflikte geben, wenn aus der Gleichberechtigung eine "Mehrberechtigung" wird.

Die weiteren Informationen über die Dame zeigen mir, dass sie
"kapriziös" ist, um wenig zu sagen.Auf Deutsch, sie ist eine Wichtigtuerin.

  • liberalmind
  • 17.07.09 | 21:37 Uhr

Nochmals was geht das die Weltwoche, Köppel oder seinen Adlaten Heumann einen feuchten Dreck an, was Frau Staiblin tut und lässt und was für ein Arrangement sie mit ihrem Arbeitgeber getroffen hat!!??

Wie man im digital vernetzten Cyber Space Age und Videokonferenz Zeitalter nicht auch temporär von zu Hause auch arbeiten könnte! Wie gesagt ich finde es eine absolute Frechheit und eine illegale Einmischung in die Privatsphäre einer Privatperson!

Es gibt immer noch männliche Topkader, die zugleich eine militärische Karriere verfolgen. Also wenn einer zB den Hauptmann abverdient oder eine OS besucht, ist er länger abwesend als eine Frau, die ein paar Wochen Schwangerschaftsurlaub nimmt!

Es geht Köppel wie immer darum seinem widerlichen Spezi Blocher als Wasserträger für eine Gesellschaft des 19 Jh. zu dienen, mit dem rechtlosen Huscheli am Herd! Amstatt endlich die Tahmendedingungen für eine moderene Gesellschaft zu schaffen, wie jedes andere moderne Industrieland! Mit Ganztagesschulen, Betreuungsangebote für Kinder etc. Diese Angebote führen nachweislich wieder zu einer höheren Geburtenrate!

  • Christine
  • 17.07.09 | 14:17 Uhr

Dieses Thema wird im Laufe der Entwicklung automatisch angegangen werden: Mit dem unausweichlichen Wandel der Zeit.

Der Artikel in der WeWo vermag nur hier im Forum, und auch das nur im Ansatz, eine Art Grundsatzdebatte anstossen. Frau Staiblins Geschichte hat als Einzelbeispiel kaum eine Chance, gesellschaftlich gross zur Kenntnis genommen, geschweige denn zum Anlass als Auslöser für eine Grundsatzdebatte genommen zu werden. Die Bank-Obersten, die als Auslöser der Finanzkrise gelten, könnten so ein Auslöser sein. Sie werden jedoch nicht in ihrer Position als Einzelkämpfer hinterfragt, von Alpha-Tieren als Einzelführer löst man sich anscheinend nicht, sie werden nur charakterlich hinterfragt. Dabei wäre es nötig, nicht nur die gigantische Grösse einiger Firmen-Konglomerate zu überdenken, was bereits gemacht wird (Aufsplittung der UBS), sondern auch die gigantische Kleinheit der Führungsgrössen: Darf man eine Firma von 1 Führungsperson abhängig machen?

  • Coubert
  • 17.07.09 | 12:29 Uhr

Das ist ein weit wichtigeres Thema. Und immerhin ist die ABB ein gebranntes Kind mit diesem Thema. Andere wie die UBS mussten ja erst noch ihre (und unsere Steuerzahler-) Hand auf die Herdplatte legen:

"Obwohl sie bereits Macht und Geld haben, setzen manche Manager alles aufs Spiel. Warum?"
http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Das-Psychogramm-des-Topmanagers/story/25797522

Die "zentrale Frage" (aufgepasst! Herr Heumann) ist wirklich nicht ob 100% oder nicht, oder ob dieser Mutterschafts-Urlaub oder nicht, und wer denn dieser Vater wäre und wie dieses Kind heissen wird und wie es betreut wird.

  • Irin
  • 17.07.09 | 12:27 Uhr

Wenn eine Frau Staiblin bei der ABB als Länderchefin so entbehrlich ist, wie manche glauben wollen, dann macht sie ihren Job nicht richtig.

Klar darf eine Frau jederzeit schwanger werden. Auch Topmanagerinnen und Unternehmerinnnen.

Allerdings frage ich mich, warum Eltern Kinder auf die Welt stellen und sich dann nicht für sie interessieren und sie nur eine Belästigung und Einschränkung der persönlichen Selbstverwirklichung darstellen. Entweder will man Kinder und kümmert sich dann auch selbst um sie oder man lässt sein. Kinder sind keine Fruchtbarkeits- Potenz- oder Statussymbole. Es sind Menschen und haben ein Recht auf Liebe, Wärme und Geborgenheit. Vergessen wir nicht, wir waren alle auch mal Kinder.

  • Christine
  • 17.07.09 | 10:35 Uhr

Manipu. Propaganda. Ja, es ist die Stopfung des Sommerlochs. Auch wenn man einiges darüber zu diskutieren hat, so werden die Firmen weiterhin das tun, was ihnen am erfolgversprechendsten für das Unternehmen scheint.

  • mediabuehler
  • 17.07.09 | 08:18 Uhr

Vielen Dank, SirFalstaff, ich hätte es kaum besser formulieren können. Jeder und jedem steht es hier frei, seine persönlichen Befindlichkeiten darzustellen - aber eben bitte mit Contenance. Es kommt eben schon darauf an auch bei gegenteiliger Meinung seine Worte so zu wählen, dass der Antagonist nicht persönlich beleidigt wird.

Das Beste bei solchen unsachlichen Beschimpfungen ist es diese einfach zu ignorieren. Das Problem besteht jedoch darin, dass die die es tun nicht einmal merken, dass sie eigentlich niemand wirklich ernst nehmen kann.

Ich habe in diesem Forum seit Monaten viele Verfasser kennengelernt, die teilweise andere Meinungen vertreten wie ich, beispielsweise Jeanna, Z, Coubert, Schlemihl, Taxilomax u.a. und doch haben wir eine gemeinsame Ebene - die Höflichkeit - eigentlich ein Selbstverständnis ....

  • SirFalstaff
  • 16.07.09 | 22:57 Uhr

Werte Verena,

Ich glaube, Sie missverstehen mediabühler. Das ist 100%ig nicht gegen Sie gerichtet.
Es gibt einige Forumsschreiber, die sich permanent brüsten, die Wewo nicht zu kaufen (und somit nicht zu unterstützen), weil sie ein Sch..blatt von rechtsreaktionären Vollidioten sei. Und zwar exakt in diesem Tonfall. (Wieso sie sich aber hier tummeln, sei dahingestellt) Daran stört sich mediabühler. Es versteht sich von selbst, dass diese ein, zwei Neandertaler nicht nur die Wewo und ihre Leserschaft im Allgemeinen runterputzen, sondern sich in primitivster Art und Weise auch gegen einzelne Forumsschreiber (beispielsweise mediabühler) ereifern. Und darüber regt sich mediabühler auf - verständlicherweise.
Was ich selber nicht verstehe, ist die Forumsmoderation, die solche Beiträge kaum löscht und noch seltener gewisse Schreiber sperrt. Denn in einigen Fällen erfüllen die Beiträge den Tatbestand der Beschimpfung gemäss StGB Art. 178. Da macht sich die Forumsmoderation mitschuldig, dass es ob dieser Primitivität vielen alten Hasen ablöscht.
Natürlich hat es hier Schreiber, die zwischen rechtsbürgerlich und xenophob argumentieren. Aber kaum jemand äussert sich so arrogant, intolerant und beleidigend wie die Schreiber salinger/liberalmind/philosopher. Wenn Sie deren pseudohumanitäre, inquisitorische Beiträge lesen, werden Sie mediabühlers Groll verstehen...

  • Verena
  • 16.07.09 | 20:59 Uhr

@mediabuehler
Sie bezeichnen einen Teil der Leser als Volk der Rüppel, nur weil diese die Weltwoche nicht abonniert haben, und diese sich dennoch getrauen auf die offen gelegten Kommentare zu antworten. Ich kann Ihnen sagen ich lese z.B. diese Zeitung auch, nur mit 1 bis 2 Wochen Verspätung, weil ich diese von einem Bekannten erhalte.
Ich denke ich kann mein Geld für Abonements ausgeben wie ich will, ansonst könnte die Weltwoche ja sämtliche Ausgaben mit einem * bringen, dann könnten nur noch genehme Abonnenten hier schreiben.
Aber wie gesagt jeder hat seine Meinung und kann die kund tun, was Sie ja selber auch machen.

  • Manipulierter Propagandakritiker
  • 16.07.09 | 20:03 Uhr

Auch die Weltwoche muss halt ihr Sommerloch stopfen. Nun ist's Jasmin Staiblin mitsamt Nachwuchs, die als Themenlieferant hinhalten muss...

  • mediabuehler
  • 16.07.09 | 17:29 Uhr

Was mich hier schon sehr stört ist die Tatsache, dass die Forumsteilnehmer ohne WeWo-Abonnement bei den zwei oder drei für Nicht-Abonnenten geöffneten Artikeln viel Unrat abladen gegen die WeWo, und es nicht als opportun erachten, auch die anderen, teils wirklich wertvollen, auch unpolitischen Beiträgen zu evaluieren.

Es sei den Schreibern unbenommen, zu tun was sie möchten, aber fraglich ist diese Art von Kritik schon. Wer sich kein Gesamtbild machen kann, weil er ein Printmedium nur partiell kennt, sollte wenigstens zurückhaltend sein und zu rabiat werden. Das verlangt schon die Höflichkeit. Manchmal glaube ich wirklich wir sind zu einem Volk der Rüppel verkommen ....

  • Christine
  • 16.07.09 | 17:24 Uhr

Ui, Roschee... der bitterböse Coubi Coubert ........ :-)

  • Coubert
  • 16.07.09 | 17:17 Uhr

Dank Guugel finden wir aber Antworten auf "zentrale Fragen" um Roger Köppel:

http://www.klatschheftli.ch/tag/roger-koppel
http://www.klatschheftli.ch/bilder-von-bich-tien-ton/1630

Selber ist der Roger, der seine Sottisen und Halbdummheiten bald täglich in irgendwelche TV-Kanäle hineinzumischeln weiss, halt sehr schweigsam in Privatsachen. Aber vielleicht macht er ja wieder mal ein Tagebuch auf.

  • Christine
  • 16.07.09 | 17:17 Uhr

Ui, Coubi... der bitterböse Gerhard Polt. Ich liiebe ihn :-)

  • Christine
  • 16.07.09 | 17:13 Uhr

Wo ich klar antworten könnte, lieber Sun Fun, wäre z.B. bei Frau Staiblin: Sie hat die 100%-Chef-Position bereits. Würde ihr aus dem Mutterschaftsurlaub ein Strick gedreht in dem Sinne, dass dadurch ihr Chef-Posten gefährdet wäre, sähe ich darin einen klaren Verstoss (gegen jegliches Treu und Glauben oder was es diesbezüglich sonst noch gibt).

Deiner Schwester kann ich leider nichts raten. Wird das Arbeitspensum reduziert, wird es in der heutigen Konstellation schwierig, einen Chef-Posten zu behalten oder zu erreichen, da Job-Sharing in Kaderpositionen unüblich ist. Job Sharing finde ich eine sehr gute Sache, das löste vielfältige Probleme, wie z.B. Mutterschaft, Kindbetreuung, Arbeitslosigkeit, ausgewogenes Lebenskonzept. Schade eigentlich, dass wir so sehr auf die Top-Positionen für Einzel-Protagonisten festgefahren sind.

  • Coubert
  • 16.07.09 | 17:11 Uhr

"Roger Köppel (Bild), Chefredaktor und Herausgeber der «Weltwoche», heiratet. Im März. In Berlin. Im familiären Kreis. Damit sind alle Gerüchte, der 44-jährige eiserne Junggeselle möge keine Frauen, entschärft. Nähere Auskünfte über die Braut wollte Köppel gestern Sonntag nicht geben. Es darf vermutet werden, dass es sich um seine vietnamesische Freundin handelt,"

Soso. "Keine näheren Auskünfte". Beim eigenen Privatleben sind sie schweigsam, die Herren. Nur beim Privatleben anderer stellen sie "zentrale Fragen".

Immerhin wissen wir jetzt, der Roger mag Frauen:
http://www.youtube.com/watch?v=mHcqKYfV8k4

  • sun fun
  • 16.07.09 | 16:45 Uhr

liebe christine

meine schwester hat hier und in den staaten studiert, sie hat sich entschieden nur noch 80 % zu arbeiten weil sie auch noch zeit für ihr kind haben wollte, nach und nach sind leute karrieremässig an ihr vorbeigezogen weil dieser job eine gigantische arbeitsleistung erfordert, was würdest du den vorschlagen? einen stop für die firmeninterne konkurrenz?

  • Christine
  • 16.07.09 | 16:33 Uhr

Ja, selber schuld. ;-)

Ich stelle einfach eine Diskrepanz fest:

Man lässt Frauen die genau gleichen Ausbildungen machen wie die Männer. Doch bei der Umsetzung stoppt man sie. Meiner Ansicht nach nur ein strukturell-organisatorisches Problem, das aber der "letzten Bastion" wegen nicht ausgeräumt werden will.

Oder: Andere Variante:
Wenn ich n i c h t davon ausgehe, dass Ausbildung (unter anderem) da ist, in der Arbeitswelt zu bestehen, sondern ausschliesslich zur persönlichen Bereicherung, sieht es anders aus: Dann müssen Frauen sich damit abfinden, nur zum Teil zur Arbeitswelt zugelassen zu werden.

Die Ausschliesslichkeit gilt natürlich nicht in meiner Aussage, da ich weiss, dass sehr viele Frauen sehr wohl und auch zurecht die Mutterrolle ausüben wollen. Im Gegenteil, ich finde es z.B. absolut nicht in Ordnung, dass die Kinderfrage bei Vielen eine Frage des finanziellen Vermögens ist, resp. Viele gezwungen sind, der Finanzen wegen als Doppelverdiener am Arbeitsmarkt aufzutreten.

  • eidgenosse
  • 16.07.09 | 16:20 Uhr

nun sind auch noch die männer schuld, dass sie keinen bauch kriegen und nicht stillen müssen....

irgendwie kommt mir deine erklärung vor, als Ihr Frauen genau die gleichen Fehler machen wollt, wie wir Männer sie begangen haben, begehen und auch noch künftig tun werden.

Machtkampf ist hier nicht das thema; sonder die Tragweite von Entscheidung und Konsequenzen in der Familienplanung; und die sind naturgegeben für männer und frauen nicht GENAU gleich.

  • sun fun
  • 16.07.09 | 16:17 Uhr

die arbeit eines ceo's mit verantwortung für tausende von angestellten erfordert nun mal eine arbeitsleistung von mindestens 100 %, besonders in diesen sehr schwierigen zeiten, natürlich kann man jeden menschen ersetzen aber ob das die beste variante ist um eine firma erfolgreich zu führen wage ich zu bezweifeln, frauen bekommen nun mal kinder die viel zeit, wärme und geduld erfordern, ist das die richtige beschäftigung für einen ceo oder umgekehrt?

  • Christine
  • 16.07.09 | 15:47 Uhr

.. Fortsetzung:

Das ist ein freches Ansinnen, das die noch frechere männliche Ansicht beinhaltet, dass eine Firma nur auf die männliche Art zu führen sei, also ohne Schwangerschaft. Wer sagt das eigentlich? Statt wie Klammeraffen an den strukturmässig rein und nur nach männlichen Bedürfnissen ausgelegten Organisationsformen festzuhalten, sind die Strukturen der Führungs-Organisation zu hinterfragen.

Wenn Männer u n d Frauen ausgebildet werden, dann muss die Infrastruktur „Arbeitswelt“ danach ausgerichtet werden. Es ist ein Mangel, wenn sie es nicht ist. Schwangerschaften müssen berücksichtigt werden. Und dann soll es dem Einzelnen überlassen sein, wie er sich in die Arbeitswelt einbringen will: He, jupeidi und jupeida, die Arbeit ist für alle da. Und zudem nicht umgekehrt.

  • Christine
  • 16.07.09 | 15:46 Uhr

Darf denn ein solcher Artikel in der heutigen Zeit ernst genommen werden? Auch wenn man darüber streiten darf, ob und wie lang und intensiv eine Mutter in den ersten Jahren für ihr Kind da sein sollte: Darüber streiten, ob sie als Schwangere oder nicht Schwangere oder als seit kurzem Mutter etwas in einer Chefetage zu suchen hat, darf man nicht. Wir bilden Mann und Frau aus, damit beide in die Arbeitswelt integriert sein können.

Dass ein solches Brimborium um Schwangerschaft und Mutterschaft in Kombination mit einem Chef-Posten veranstaltet wird zeigt eines, ich wiederhole mich: Die letzte Männerbastion der „männlichen Führung“ darf mindestens in den Augen der Männer, die in dieser Ansicht allerdings auch weibliche Gefolgschaft finden, nicht einfach so fallen. Darum bemüht man sich auch sicherzustellen, das dies, obwohl man erkannt hat, dass der knappe Platz an der Spitze mit Frauen geteilt sein will, nur unter der Beibehaltung der ausschliesslich männlichen Bedingungen erfolgt: Nämlich ohne Schwangerschaft.

Fortsetzung ..

  • lucena
  • 16.07.09 | 15:38 Uhr

das ist offensichtlich das kernproblem von Coubert.

nicht die kritischen artikel der WW, die seinem politischen weltbild widersprechen, sondern die angst, aus der WW könnte ein bedeutungsloses blatt werden.

  • Coubert
  • 16.07.09 | 15:24 Uhr

>> "WeWo, bitte weiter so."

Das unterstütz ich voll. Nur nichts ändnern. Dann wird's zum bedeutungslosen Blatt mit bedeutungslosen Lesern.

  • werni425
  • 16.07.09 | 14:58 Uhr

Anstand ist immer beim Andern zu verlangen. Selbst kann man ja nur anständig sein.
WeWo, bitte weiter so.
Werni

  • Coubert
  • 16.07.09 | 13:27 Uhr

Aber nein, die WeWo darf "zentralen Fragen" zum Privatleben irgendwelcher Leute aufwerfen.

Meinetwegen wochenlang. Das gehört zur Selbstverwirklichung dieser Sorte Paparazzi-Jounaillen. Es ist nicht verboten.

  • lucena
  • 16.07.09 | 13:18 Uhr

Coubert ... spielt die linke lieblingsnummer, "die stilfrage".

also WW, in zukuft keine fragen und schon gar kein ressortwechsel ohne vorherige genehmigung der linken truppe.

der stil der linken, e.g. frau calmy mit schleier beim diktator oder das ausrasten der linken parlamentarier bei einer bundesratswahl, ist demgegenüber etwas ganz feines.

  • Coubert
  • 16.07.09 | 12:22 Uhr

>> "hielten sie die info's aus dem privatleben von z.B. R.Nef als irrelevant für die Öffentlichkeit?"

Nicht, solange sie strafrechtliche relevante Dinge betrafen. Herr Nef bekleidete zudem ein politisches Amt.

Nichts von alledem ist hier zu erkennen. Die "zentralen Fragen", die hier Herr Heumann zum Privatleben einer Angestellten einer Privatfirma "aufwirft" sind unflätig und ungehörig. Er sollte sich schämen für solchen "Journalismus".


@Imperator
>> "Daß sie den Vater verheimlicht ist der Gipfel der Perversion, das Kind gehört doch nicht ihr alleine! Das sollte mal ein Vater wagen."

Jedenfals gehört das Kind nicht Ihnen, und auch nicht der Weltwoche. Es gibt keine, und auch keine moralische Auskunftspflicht den Massenmedien gegemüber. Steckt Eure Schnüfflernasen in Eure eigenen Angelegenheiten.

Väter, die nicht ganz eindeutig zu ihrer Vaterschaft stehen, gibt es genug. Es hat uns aber nicht zu interessieren, welcher Topmanager wo mal herumgevögelt hat und was er allenfalls mit dem Ergebnis des Abenteuers anfängt. Ob er sich persönlich kümmert oder alles mit einem Scheck erledigt. Das sind kein Fragen, die in anständigen Massenmedien abzuhandeln sind. Sondern halt nur in unanständigen.

  • eidgenosse
  • 16.07.09 | 11:47 Uhr

@coubert

hielten sie die info's aus dem privatleben von z.B. R.Nef als irrelevant für die Öffentlichkeit?
mir gehts es ums prinzip (nicht um einen inhaltlichen vergleich der fälle) das einfordern!
dort wo es ihren vorstellungen entspricht sind sie dafür, falls nicht sind sie dagegen?!? doch, das ist integer.........ts

  • Imperator
  • 16.07.09 | 11:05 Uhr

In Zeiten der größten Wirtschaftskrise wird die Chefin "unerwartet" schwanger. Es ist wie immer in Krisenzeiten, etwa bei den US-Soldatinnen vor dem Irakkrieg, wenns brenzlig wird, wird in die "Heldenrolle" der Mutterschaft geschlüpft und den Männern die Schmutzarbeit überlassen.

Später kann sie entweder behaupten, sie habe mit der Krise nichts zu tun gehabt, oder aber - bei Erfolg des Ersatzmannes - den Sieg als Ihren ausgeben.

Daß sie den Vater verheimlicht ist der Gipfel der Perversion, das Kind gehört doch nicht ihr alleine! Das sollte mal ein Vater wagen.

Und noch etwas: Die Frage "Topjob oder Kinderglück" stellt sich doch nicht nur für Frauen. Beides zu schaffen ohne Partner, das geht eben nicht, und das ist auch gut so, zum Wohl des Kindes, das immer auch einen Vater braucht. Warum soll dieser Spagat also ausgerechnet für Frauen möglich gemacht werden? Kein männlicher Topmanager würde seinen Job behalten, wenn er z.B. wegen Kind "nur Halbtags" arbeiten wollte.

Soll sie sich einen weniger fordernden Job suchen, bei dem ihre Abwesenheit weniger Probleme schafft. Aber schon in der Titelzeile wurde die Schuld sogleich von Frau Staiblin auf "die ABB" umgelenkt. Warum sind eigentlich immer Andere Schuld, wenn Frauen Fehler machen?

Anderersits - wenn der Ersatzmann gut ist, und in Krisenzeiten nicht kneift wie Frau Staiblin, sollte er den Job doch auch gleich behalten. Er hätte es dann verdient.

  • Coubert
  • 16.07.09 | 10:55 Uhr

@lucena
>> "derselbe forist schreibt »Jasmin-"Leck-isch-diä-tumm"-Hutter«"

Das sind Worte, die dieses Dame als Politikerin und öffentlich am Fernsehen geäussert hat. Das zu wiederholen ist keine impertinete Indiskretion.


@Verena: es ist unglaublich, was diese frechen Lümmel der WeWo glauben, Anspruch auf Information über ein Privatleben zu haben. Kann ja Herr Köppel mal selber detailliert ausbreiten, wie es um seine Schlafzimmergeschichten steht.

  • Verena
  • 16.07.09 | 10:46 Uhr

Ich denke wir sehen dann, ob die ABB in den Abgrund fällt oder nicht. Es ist eine Frechheit und Anmassung so in einem privaten Leben herum wühlen zu wollen. Ich verstehe Frau Staiblin voll und ganz, hat Sie Ihnen Herr Köppel oder Hr. Heumann kein Interview gegeben. Hätte ich auch nicht, weil ich mein Privatleben auch vor einer Weltwoche oder jeglicher Presse schützen würde.
Herr Köppel's Videokommentar ist absurd, er lacht auf eine sehr verächtliche Weise und seine Hände sind viel zu Fäusten geballt. Ja er entschuldigt sich er hätte niemand beleidigen wollen. Herr Köppel Ihnen sieht man immer wieder an, wie Sie das Diffamieren und schlecht machen lieben.
Was geht es uns an, z.B. wer der Vater des Kindes ist u.s.w. Es gibt zum Glück noch Topmanager die nicht für alles in der Presse erwähnt werden wollen.
Ja glauben Sie, wenn ABB oder Frau Staiblin, die Presse über alles informiert hätte, die Weltwoche, nicht doch einiges gefunden hätte, dass sie in ihrer alten gewohnten üblen Manier gefunden hätte?

  • lucena
  • 16.07.09 | 10:34 Uhr

@Coubert ... die welt ist schizophren.

da werden die eher banalen fragen,
"Wie will sie künftig ihr Kind betreuen? Hat sie einen Partner, der ihr dabei hilft?"
von einem foristen als impertinente & dumme fragen eines journalisten bezeichnet, der die grenze von anstand überschreitet.

derselbe forist schreibt »Jasmin-"Leck-isch-diä-tumm"-Hutter« und glaubt, dies sei eine anständige und intelligente bemerkung.

  • mediabuehler
  • 16.07.09 | 10:14 Uhr

Mir geht es eigentlich nicht um private Dinge wie Babys kriegen wollen oder persönliche Selbstverwirklichung. Das ist jeder Frau selbst zu überlassen. Sie muss sich einfach organisieren.

Was mich aber im Unterschied zu früheren Zeiten bedenklich stimmt, sind die schlechten Eigenschaften die Frauen in Führungspositionen - vormutlich von den Männern - angenommen haben. Früher hatte ich den Eindruck, dass Damen die effektiven Geschäftsbelange ernster und seriöser angegangen sind als Männer. Das kam vermutlich daher, dass die Damen die in Führungspositionen kamen wirklich besser sein mussten als ihre männlichen Mitbewerber. Heute kehrt bei den Damen der genaugleiche Schlendrian ein indem beispielsweise keine Rückrufe mehr getätigt, keine Angebote mehr beantwortet oder auch keine ernstgemeinten Vorschläge mehr korrekt evaluiert werden. Vieles wird auch bei den Damen zu Tagesroutine, Mittelmass allenthalben - so wie es die Herren handhaben. Der Damenbonus den ich früher mit "besserer Qualifikation" gleichgesetzt habe, scheint verflogen.

  • Coubert
  • 16.07.09 | 10:01 Uhr

>> "die aktionäre der ABB wurde in den letzten jahren von der führungsriege mit Barnevik und Lindahl um hunderte von millionen geprellt und mit dem tiefsten fall der aktie konfrontiert."

Leider hat die Weltwoche über diese konkreten Schäden nie wochenlange Ausklappteile verfasst. Auch über den Multi-Vater Ospel, der zum Schaden seiner Bank keinen mehrjährigen Vaterschaftsurlaub nahm, wurde nie eine Sopa verfasst. Dubiose, blendend verfilzte Grossabschöpfer wie der Pensionskassen-Matter von der Swissfirst werden gar noch vehement verteidigt.

So steht's hier um die Oberstübchen.

  • lucena
  • 16.07.09 | 09:44 Uhr

durch welchen anlass die mehrmonatige absenz eines führungsmitglieds verursacht wird, ist letztendlich gleichgültig.

die aktionäre der ABB wurde in den letzten jahren von der führungsriege mit Barnevik und Lindahl um hunderte von millionen geprellt und mit dem tiefsten fall der aktie konfrontiert.

die frage des aktionärs, ob die ABB wieder zu einem selbstbedienungsladen mutiert, ist daher mehr als gerechtfertigt.

  • Duke of Underachievers
  • 16.07.09 | 08:49 Uhr

herr heumann, sie haben die sache auf den punkt gebracht: affirmative action, wie sie die ABB offenbar betreibt, ist absolut kontraprouktiv und schadet sämtlichen stakeholder mittelfristig. eine CEO einer globalen firma muss tag und nacht bereit sein, dafür kassiert er auch die millionengagen. alles andere ist betrug am shareholder.

  • Jeanna
  • 16.07.09 | 01:37 Uhr

@Coubert:
Es erfasst einem weiterhin und nur noch das nackte Grauen ob der sogenannten "THEMEN-"Auswahl und deren notorischer in extenso-"Bewirtschaftung" durch diese sogenannte Weltwoche, die notabene dem Etikettenschwindel frönt, indem sie sich stur "Weltwoche" zu nennen die Chuzpe hat.

Dass nun auch noch der für seine jeweiligen "Befunde" hinlänglich bekannte Nahostkorrespondent dieses Blattes offensichtlich das Ressort gewechselt hat, schlägt dem Fass DEN Boden aus, den es in seiner Bodenlosigkeit ja schon längst nicht mehr hat.

Dir einen herzlichen Gruss !

J.

  • Coubert
  • 15.07.09 | 23:52 Uhr

Hemann schreibt:

"Sie lässt zentrale Fragen unbeantwortet: Wie will sie künftig ihr Kind betreuen? Hat sie einen Partner, der ihr dabei hilft?"

Das, Herr Heumann, sind sicher keine "zentralen Fragen", die Sie oder die Öffentlichkeit in irgendeiner relevanten Art betreffen. Es sind vielmehr impertinente & dumme Fragen eines Journalisten, der die Grenze von Anstand überschreitet.

  • Coubert
  • 15.07.09 | 22:52 Uhr

Schön, dass wir Jasmin-"Leck-isch-diä-tumm"-Hutter nochmals in der WeWo sehen können. Und jetzt adieu! und s'Nastuech use und noch einmal winken bevor sie endgültig verschwindet.

  • Coubert
  • 15.07.09 | 22:42 Uhr

Hilfe, die WeWo hat wieder ihre Tage!

Vielleicht würden die WeWo-Herren mal KONKRET und mit Zahlen aufzeigen, was bei der ABB schlecht läuft und das geballte Expertentum der WeWo-Redaktion bezüglich Managment von privaten Industrieunternehmen in ihre argumentative Waagaschale werfen, statt wieder wochenlang inhaltslos herumdünnpfiffen.

>>"Es ist beispielsweise nicht bekannt, wer der Vater des Kindes ist." "Die Frau macht aus ihrem Privatleben ein Geheimnis." "Verschweigt, wie sie Mutterglück und berufliche Ambitionen in Einklang bringen will."

Ja was ist jetzt das? Meine Herren - wenn Sie Fragen haben zur ABB: stellen sie sie. Ansonten lesen Sie die Glückspost, wenn sie an der Beantwortung solcher Fragen interessiert sind. Verona Feldbusch oder Tatjana Gsell wird Ihre unverschämte Neugier auf Privates gerne befriedigen.

 
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