Editorial

Mütter

Auf Väter können wir verzichten. Mütter sind unersetzlich. Darum geht es in der Diskussion um ABB-Chefin Jasmin Staiblin.

Von Roger Köppel

Sind Mütter bessere Chefs oder schlechtere? Ist es richtig, wenn die Unternehmensleiterin trotz Wirtschaftskrise ein Kind bekommt und sich für vier Monate aus dem Geschäft zurückzieht? Was bedeutet verantwortungsvolle Firmenführung in einer schweren Rezession? Das waren die Fragen, die in der vorletzten Weltwoche massive Debatten auslösten. Anlass war der Fall von Jasmin Staiblin, Länderchefin Schweiz der ABB. Die Spitzenmanagerin wurde unerwartet schwanger, brachte ein Kind zur Welt und überliess die Geschäfte vorübergehend einem Kollegen, was die Weltwoche als «Fünfer und Weggli»-Mentalität bemängelte. Die Leserreaktionen fielen negativ bis vernichtend aus. Man kritisierte die Kritik als Ausfluss einer frauenfeindlichen Steinzeitideologie. Ich erlaube mir eine Replik.

Videokommentar: «Man kann nicht alles haben»

Um die Frage zuzuspitzen und auf den Punkt zu bringen: Was eigentlich ist verantwortungsloser? Wenn eine Chefin während der Krise ihre Firma im Stich lässt oder wenn sie auf Druck der Firma bereits wenige Wochen nach der Geburt wieder ins Büro zurückkehrt, um ihr Baby einem Kindermädchen abzugeben? Welche Vernachlässigung wiegt aus Sicht der Frau schwerer: die des Unternehmens oder die des Kindes?

Es hat sich mittlerweile eingebürgert, dass gutausgebildete Frauen ihre Babys so rasch wie möglich in die Fremdbetreuung abschieben. Ich erlebe ungezählte Ehepaare, die sich noch vor der Geburt fast ausschliesslich mit dem Problem befassen, wie sie das Kind, das noch gar nicht auf der Welt ist, am wirksamsten wieder loswerden können. Die Erziehung des Nachwuchses geniesst oft geringeres Prestige als die teure Stereoanlage, die Designerkleider oder der neue Porsche Cayenne. An die Stereoanlage, die Kleider oder den Offroader lässt man keine Drittpersonen. Den Kindern mutet man von Geburt weg Legionen auswärtiger Experten zu.

Wir haben uns daran gewöhnt, die biologischen Unterschiede zwischen Mann und Frau für unerheblich zu halten. Man geht nicht mehr so weit wie in den sechziger oder siebziger Jahren, als uns verrückte Psychologen und Taliban-Feministinnen einreden wollten, das Geschlecht sei eine soziale Konstruktion. Noch immer allerdings sind nur die wenigsten bereit, der Tatsache ins Auge zu schauen, dass es zwischen Männern und Frauen einschneidende biologische Differenzen gibt, gerade wenn es um Beziehungs- und Kinderfragen geht.

Ich kenne viele Leute, die in der Kindheit unter berufstätigen Eltern litten. Eine spontane Umfrage unter Freunden und Bekannten ergab den interessanten Befund: Dort, wo die Eltern oft abwesend waren, wurde die Mutter stärker vermisst als der Vater. Von allen Varianten der Umsorgung (Eltern, Grosseltern, Hort oder Krippe) kam die Fremdbetreuung am schlechtesten weg, dann folgten die Grosseltern oder die Verwandten. Ich habe niemanden gefunden, ausser er hatte verkrachte oder drogensüchtige Eltern, der sich nicht am wohlsten fühlte, wenn er bei der Mutter und/oder dem Vater war.

Mit andern Worten: Es ist ein Mythos, anzunehmen, es sei den Kindern egal, wer sich um sie kümmert. Aus eigener Erfahrung kann ich bestätigen: Die Abwesenheit des Vaters war mir meistens gleichgültig. Aber wenn ich die Mutter länger nicht sah, wurde ich unglücklich. Meine Feldforschungen belegen, dass ich mit dieser Empfindung nicht alleine war. Ein Au-pair-Mädchen aus dem In- oder Ausland hätte ich nie als valablen Ersatz akzeptiert.

Worauf will ich hinaus? Man kann es nicht deutlich genug sagen: Frauen haben gegenüber Männern einen eindeutigen, unerreichbaren Wettbewerbsvorteil, wenn es um die Erziehung und Pflege der eigenen Kinder geht. Einmal abgesehen davon, dass der sich ausschliesslich um die Kinder kümmernde Vater jegliche sexuelle Attraktivität verliert und zwar gelobt, aber mit Sicherheit irgendwann verlassen wird, können Frauen, so meine Behauptung, in der Regel besser mit Kindern umgehen. Natürlich gibt es Ausnahmen, natürlich sind auch andere Fertigkeiten vorhanden, aber wir sollten uns nicht um die Realität herumlügen: Frauen haben in der Vermittlung von Liebe, Selbstvertrauen und Geborgenheit eine unendlich grössere Macht, eine viel stärkere Wirkung als Männer.

Ich hätte mir nie vorstellen können, zu meinem Vater eine ähnlich intime und vertraute Beziehung aufzubauen wie zur Mutter. Den meisten meiner Freunde ging es ähnlich. Das heisst nicht, dass einem der eigene Erzeuger zwingend fremd bleiben muss, aber es besteht eine andere, intensivere Chemie zwischen Müttern und ihren Kindern. Daher ist es weltfremd, die Mutter auf die Rolle einer austauschbaren Betreuungsfunktionärin reduzieren zu wollen, deren sachliche Aufgabe von amtlich anerkannten Kinderfrauen genauso gut übernommen werden kann. Es ist absurd und ein Alarmsignal, wenn Mütter unter gesellschaftlichem Druck sich angeblich nicht mehr trauen, Mütter zu sein. Mütter sind speziell. Daraus ergeben sich spezielle Verantwortungen. Das ist zu berücksichtigen, wenn man sich auf einer etwas grundsätzlicheren Ebene mit der Frage beschäftigt, wie sich Kind und Karriere unter einen Hut bringen lassen.

Auf Väter kann man verzichten. Mütter sind unersetzlich. Ich bin davon überzeugt, auch weil es alle so empfinden: Es muss naturwissenschaftliche Gründe dafür geben, dass die emotionale Bindung zu einer Person, die mich körperlich geboren hat, von einer ganz anderen Qualität ist als die Beziehung zu allen anderen Personen, auch wenn ich die Rolle des Vaters bei der Zeugung nicht kleinreden möchte und ich durchaus anerkenne, dass die Pflegemütter, Tanten oder Babysitter im Leben eines Menschen wichtige Bezugspunkte bilden können.

Aus dem Gesagten folgt: Frauen haben gegenüber ihren Kindern eine Verantwortung, die sie nicht delegieren können. Wenn sie sich dafür entscheiden, müssen sie sich bewusst sein, dass die Rolle der Mutter die wichtigste und exklusivste Rolle ihres Lebens ist. Das Nachrichtenmagazin Der Spiegel diagnostizierte in einem aufsehenerregenden Essay vor Jahren die Gefahren der «vaterlosen Gesellschaft». Ich glaube, es ist viel schlimmer, wenn uns die guten Mütter abhandenkommen.

Zurück zum Eingangsthema: Die Frage lautet nicht, wie schnell ABB-Chefin Jasmin Staiblin wieder in die Firma zurückkehrt. Die Frage lautet, warum sie nicht länger bei ihrem Kind bleibt.

Kommentare

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  • Imperator
  • 23.07.09 | 23:00 Uhr

@oho:

""Bindung entsteht, wenn ein Elternteil Zeit verbringt.
Ob das die Mutter oder der Vater ist, ist dabei vollkommen egal. Das war bei Konrad Lorenz so, und gilt für Menschen gleichermassen.""


Es ist erwiesenermaßen nicht egal, weil wir von Vätern und Müttern Unterschiedliches lernen. Z.B. ist gerade die als so negativ empfundene männliche Aggressivität etwas sehr Positives, wenn sie kanalisiert wird (Z.B. Übernahme von Verantwortung. Mut, Erfindergeist). Das aber kann normalerweise nur ein männlicher "Leitwolf" mit Autorität (noch so ein Unwort...).

""Und die Unersetzbarkeit einer Chefin/eines Chefs, und sei es nur für einige Monate, ist ein Zeichen für ein schwaches Unternehmen. Souverän dagegen ist es, Leute unter sich grosszuziehen, denen man die Führungsaufgaben vertrauensvoll überlassen kann.""

Das ist nicht souverän, das ist Geldverschwendung. Gerade Topjobs werden nicht dafür so hoch bezahlt, daß sie sich X-beliebig vom Acker machen und dann X-beliebig durch reichlich vorhandene, hochbezahlte personelle Redundanz ersetzt werden.


.

  • oho
  • 23.07.09 | 17:49 Uhr

Bindung entsteht, wenn ein Elternteil Zeit verbringt.
Ob das die Mutter oder der Vater ist, ist dabei vollkommen egal. Das war bei Konrad Lorenz so, und gilt für Menschen gleichermassen.

Und die Unersetzbarkeit einer Chefin/eines Chefs, und sei es nur für einige Monate, ist ein Zeichen für ein schwaches Unternehmen. Souverän dagegen ist es, Leute unter sich grosszuziehen, denen man die Führungsaufgaben vertrauensvoll überlassen kann.

  • Irin
  • 22.07.09 | 14:41 Uhr

@Roland Knecht

Mit dem Ausdruck "Auf Väter können wir verzichten" prahlen sonst die Frauen. Die finden, es reicht, wenn der Mann als Samenspender fungiert. Das findet man sehr modern, bewundert die Frau und stellt sie als Mustermutter hin.

Die Aussage Roger Köppels in seinem Editorial ist überzeichnet. Er hat provoziert und sein Ziel erreicht, man spricht darüber, über ihn und die Weltwoche. Das Thema wurde sogar im Fernsehen aufgegriffen.

Würde Herr Köppel das Ganze ernst meinen, hätte er die Frau die sich von ihm schwängern lies, sicher nicht geheiratet und würde nun auch nicht für sie und das Kind in Zukunft finanziell aufkommen. Sein Kind hat Glück. Es ist mehr als ein Status- und Fruchtbarkeitssymol und kann auf Liebe, Wärme und Geborgenheit hoffen. Auf Eltern, die um das Kindeswohl bemüht und interessiert sind!

Leider gibt es viele Kinder, die in Krippen abgeschoben werden. Nicht jedes Kind hat Spass dorhin zu gehen und verträgt dies. Dies wurde mir kürzlich von einer Spielgruppenleiterin bestätigt. Die Eltern gehen da oft ziemlich kalt und gefühlslos vor. Anders sieht es bei den Mütter und Väter aus, die aus finanziellen Gründen arbeiten müssen. und sich nicht den ganzen Tag ums Kind kümmern können. Diese bemühen sich weitaus besser um ihre Kinder, als die Eltern, welche Geld eigentlich nicht nötig hätten und es sich leisten könnten, fürs Kind da zu sein.

  • Roland Knecht
  • 22.07.09 | 11:26 Uhr

Diese Aussage „Auf Väter können wir verzichten“ ist etwas vom dümmsten was ich je gelesen habe. Es ist nicht so einfach, einen gleich dummen Satz zu finden, um ihnen dies zu erschliessen. Z.B. jener: „Auf Chefredaktoren können wir verzichten“, taugt nicht als Vergleich. Damit werden nur Chefredaktoren getroffen. Mit ihrer Aussage verunglimpfen sie aber nicht nur die Väter im Allgemeinen, sondern auch die Kinder. Dies ist eine schallende Ohrfeige für die vielen tausend Kinder, die von ihren Vätern entfremdet werden und darunter leiden. Glauben sie mir, das gibt es, auch wenn Sie das selber nicht erleben mussten.
Ich möchte ihnen erklären, warum ihre Provokation uns „geschiedene“ Väter vor den Kopf stösst:
Die Trennung der Eltern ist für das Kind eine Katastrophe. Diese Katastrophe kann jedoch ohne grösseren Schaden überstanden werden, wenn man dafür sorgt, dass das Kind seine Beziehung zu Mutter und Vater möglichst ungestört weiterleben kann. In der Schweiz wird durch die Eineltern-Ausgrenzungs-Praxis genau das Gegenteil gemacht: Es wird jener Elternteil belohnt, der sich meist aus egoistischen Gründen weigert, die sogenannte gemeinsame elterliche Sorge auch nach der Scheidung zu praktizieren.
Wir Väter von www.mannschafft.ch kämpfen für die Kinder. Wir kämpfen gegen eine Armada von hochsubventionierten Gleichstellungsbüros und bestens vernetzte Strippenziehern in Medien, Politik und Behörden.
Sie sind uns eine Gegendarstellung schuldig, das gebührt der Anstand. Danke!

  • liberalmind
  • 22.07.09 | 09:47 Uhr

Der Top Human Ressource Manager Mölleney hat es gestern in der SF Club Sendung zum Thema Mutter und Karriere auf den Punkt gebracht:

<Ich komme mir in dieser Sendung vor wie in den 70er, 80er Jahren. Die Wirtschaft ist heute viel weiter und weiss was Diversity den Unternehmen bringt. Unternehmen, die heute diese Flexibilität nicht mehr anbieten, werden auch die top ausgebildeten Fachkräfte und Spezialisten nicht mehr finden...>

Köppel sass als verdatterter Chauvi da und repetierte schulbubenhaft wie immer seine Nachkriegs-Familienidylle mit dem Mami am Herd. Auf die insistierende Frage von Mölleney, wei er's denn nach der baldigen Ankunft des eigenen Nachwuchses halten werden, weiss der nichts besseres (und entlarvenderes) zu antworten als: Meine Frau hat ja gewusst, dass ich mit meiner Firma verheiratet bin... Der Typ hat einmal mehr ziemlich alt ausgesehen, wie das Rösli Zuppiger von der Familienliga auch. Denen ist ob der Souveränität der beiden anwesenden Unternehmerinnen und Mütter nur noch die Kinnlade unten geblieben! lol!

Eben wie Mölleney richtig bemerkte: Was soll das eigentlich alles? So hat man doch vor einer Generation geredet aber nicht im 21 Jh.

Mehr als ein peinlicher Versuch Köppels das Sommerloch zu füllen, ist das Ganze nicht!

  • Miggu,dasKnechtli
  • 21.07.09 | 12:30 Uhr

>> "Wenn man die lausigen Geburtenzahlen der Schweiz ansehen und interpretieren will, empfehle ich zu unterscheiden zwischen Schweizer Müttern katholischer und evangelischer Herkunft und Musliminnen.
Musliminnen haben weit mehr Kinder als Schweizerinnen."

Pech für dich, chateau. Die Schweizerinnen begehen Fahnenflucht an der Gebärfront. Zu untersuchen bliebe, ob zu wenig Osteuropäer integrationswillig genug sind, um eine Schweizerin zu schwängern. Keep cool man.

  • Imperator
  • 21.07.09 | 10:41 Uhr

@Sailor:

""ich vertehe die Aufregung nicht. Tatsache ist doch, dass ABB in politischer Korrektheit eine vernachlaessigbare Frau Chefin anstellte die jetzt eben mal 4 Monate Urlaub braucht. Das sollte kein Problem sein fuer die wohlhabende ABB. Politische Korrektheit kosted eben auch ein bisschen Geld.""

So kann man es natürlich auch sehen... ;-)

Ich finde nur, man sollte sich das Geld lieber sparen. Man sollte Frauen nicht hochquotieren. Entweder man setzt sich bis zur Spitze selber durch - oder man gehört dort nicht hin.

Wie kann man denn von einer Quotenfrau erwarten, die Interessen der Firma aggressiv zu verteidigen, wenn sie nicht mal die Kraft gehabt hat sich hochzukämpfen?

  • vichava
  • 21.07.09 | 09:35 Uhr

Danke Roger Köppel für Ihren Einsatz. Der wird sich zwar nie lohnen bei diesem Thema, aber die Verirrungen der heutigen Familienpolitik muss thematisiert werden. Durch die Gehirnwäsche einiger Feministinnen und linker Politiker glauben aber schon viele, Krippen seien die normale Art der Betreuung, währenddem Frau Mutter dem Mammon dienen geht. Dass die Leidtragenden einmal mehr die Kinder sind, davon spricht niemand. Denn alle verdienen: Der Staat (Steuern, Arbeitskräfte), die Krippen, die Eltern, die Wirtschaft durch Kaufkraft. Nur die, die noch keine höhrbare Stimme haben oder einfach nicht wahrgenommen werden, die Kinder, das sind die Verlierer. Eine Schande für die Schweiz.

  • chateau
  • 20.07.09 | 21:26 Uhr

Linke und Grüne haben doch den Schweizer Müttern das Kinderkriegen ausgeredet. Die reden heute noch gleich dumm daher wie vor zwanzig Jahren die Sozialisten hinter dem Vorhang, nur aus anderen Motiven.
Die wollen die Welt schützen (Club of Rome). Sie sagen Kinder seien schlecht für die Welt, CO2negativ sozusagen.
Und viele Müter und Väter haben das geglaubt und glauben es noch immer.
Sie übersehen, dass weit südlich und südöstlich der Schweiz Mütter bis zu zehn Kindern haben.
(Es sind Schwarze und Araber, so beliebt bei einigen Forumsteilnehmern)

Früher hat bei den Katholiken der Pabst dafür gesorgt, dass keine Verhütung stattfand (in meiner Jugend war die Schweiz mehrheitlich protestantisch, später haben uns die Katholiken überholt).
Das passiert jetzt mit den Imamen und dem Koran. Dasselbe Lied, aber ein ganz anderer Takt.
Wenn man die lausigen Geburtenzahlen der Schweiz ansehen und interpretieren will, empfehle ich zu unterscheiden zwischen Schweizer Müttern katholischer und evangelischer Herkunft und Musliminnen.
Musliminnen haben weit mehr Kinder als Schweizerinnen. Da sieht dann die Geburtenziffer nochmals ganz anders aus.
Die Schweizer sterben dann nicht 2080 aus, sondern 2050, oder so.
(Bin jetzt zu faul zum rechnen.Soll jeder selber rechnen)

  • Christine
  • 19.07.09 | 18:56 Uhr

Nur nicht beirren lassen, Henry. ;-)

  • HenryVIII
  • 19.07.09 | 18:31 Uhr

@ Christine

"Kinder-Kriegen beginnt im Kopf!"

"Ja, das ist so, Taxi."

Gestern Abend auf Pro 7, "All about Sex", wurde das aber ganz anders
kommuniziert !

  • Christine
  • 19.07.09 | 10:04 Uhr

"Kinder-Kriegen beginnt im Kopf!"

Ja, das ist so, Taxi. ;-)

  • Taxilomax
  • 18.07.09 | 20:14 Uhr

"Propagieren wir also die Grossfamilie."

Jawohl!

Die Ein-Kind-Gross-Familie!

Plakat:

'Kinder-Kriegen beginnt im Kopf!'

  • Coubert
  • 18.07.09 | 13:46 Uhr

>> "eine vernachlaessigbare Frau Chefin"

Super, dass sich endlich ein Kenner und Insider meldet.

  • Sailor
  • 18.07.09 | 05:06 Uhr

ich vertehe die Aufregung nicht. Tatsache ist doch, dass ABB in politischer Korrektheit eine vernachlaessigbare Frau Chefin anstellte die jetzt eben mal 4 Monate Urlaub braucht. Das sollte kein Problem sein fuer die wohlhabende ABB. Politische Korrektheit kosted eben auch ein bisschen Geld.

  • SirFalstaff
  • 17.07.09 | 21:32 Uhr

Auch Dir gute Nacht, Christine,

Salam aleikum!

Mullah Falstaff

  • SirFalstaff
  • 17.07.09 | 21:30 Uhr

@ Christine: Danke für den Link. Gerd Fröbe ist cool!

@ enrico01: Eben... Im Falle von liberalmind spricht man von Kompensation (da er in seinen Grundzügen totalitärer als seine geliebte SVP ist) und Komplexitätsreduktion (da er die Welt in exakt zwei Schubladen packt).
Oder es mit Bertrand Russel zu sagen: "Das ist der Jammer: Die Dummen sind so sicher und die Gescheiten so voller Zweifel..."

  • Christine
  • 17.07.09 | 21:26 Uhr

ladies and gentlemen, Herr Taliban ;-)

guet Nacht!

  • Christine
  • 17.07.09 | 21:23 Uhr

.. zwei Fraktionen .. schwarzweissschwarzweiss.. zackzack.. linksrechtslinksrecht.. http://www.youtube.com/watch?v=McFj_vq3cwk

  • liberalmind
  • 17.07.09 | 21:03 Uhr

auch so einer, der Mühe hat mit anderen als rechtskonservativen Meinungen...

Es gibt hier zwei Fraktionen, ein paar wenige Rationale, die eine Ahnung vom realen, lebendigen Leben haben wie Coubert, Taxilomax, Lohman und u.a. mich, dann gibt es natürlich, wen würde das auf einem Weltwoche Forum verwundern, eine ganze Reihe rechtskonservative bis rechtsradikale und ganz klar rassistische Blogger und absolute Widerlinge wie chateau, der sich seit langem auf der Watchliste der ERK befindet. Ausser primitiver Nachplapperei von Blocher und Mörgeli Phrasen bringen die rechtsradikalen Blogger hier nicht viel. Es geht nur darum zu provozieren und hier den Platz zu halten.

Wenn es nicht die liberalen, weltoffenen und weltmännischen Blogger gäbe und sich die nationalistischen Rassisten an nichts mehr ergeilen könnten, wäre dieses Forum so gut wie tot!

  • SirFalstaff
  • 17.07.09 | 20:46 Uhr

@ enrico01: Offensichtlich sind Sie noch neu hier. Sie müssen wissen, dass es in diesem Forum genau zwei Ansichten gibt. Die falschen und diejenigen von liberalmind. Aber nehmen Sie's nicht persönlich: Wenn liberalmind Sie als Idiot/Dumpfbacke betitelt, dann gehören Sie zum diskurs- und konsensfähigen mainstream. Also dann: Welcome to the club!
Aber abgesehen davon gibt's auch interessante Gegenspieler.

  • enrico01
  • 17.07.09 | 20:16 Uhr

@liberalmind
ja das ist das Problem mit Leuten wie Sie es sind, einfach mal schreiben ohne zu lesen ewas man selber geschrieben hat:
lesen Sie doch mal Ihr Post vom
15.07.09 23:47 durch!

Ansonsten würde ich sagen, mit Leute wie Sie die nur in Schubladen und Vorurteilen "denken" können lohnt sich eine Diskussion schlicht nicht.

  • Coubert
  • 17.07.09 | 18:04 Uhr

Die Mutterhymnen, die Köppel singt, ist natürlich ergreifend.

Sehr gut für Kinder wären wohl Grossfamilien. Propagieren wir also die Grossfamilie.

  • liberalmind
  • 17.07.09 | 17:57 Uhr

Obschon nirgend etwas von "Idiot" steht, macht sich dieser Typ enrico 01(01 muss für den IQ stehen...) tatsächlich selber zum Idioten. Es wäre jeweils wertvoll zu wissen aus welcher Ecke da gebloggt wird:

-als bigotter Fundi der Familienlobby
-als trainierter Blocher Papagei
-als rechtsextreme Dumpfbacke oder
-als profaner Prollo Pöbler

alles hier vertreten! In diesem Fall ist es wohl das letztere.

Ich habe mich über den Alten ausgelassen und mich über die wöchentliche Mediengeilheit ausgelassen und mockiert. Dadurch den Schluss zu ziehen man beleidige gleich 25% des Volkes kann nur eine dumme Dumpfbacke machen!

Frauen, die das Thema vorallen angeht, werden sich an dieser Debatte hier kaum beteiligen. Ich kann nur nochmals auf den Artikel von Irene Dietschi in dieser Ausgabe hinweisen, welche die Probleme beim Namen nennt und Tacheles redet! Die Frau und Mutter weiss von was sie redet und verwehrt sich zurecht gegen die patronisierenden, retardierten Ansichten der Rechtskonservativen, die wie immer durch ihre retardierte Verhinderungspolitik der Schweiz Schaden zufügen!

  • enrico01
  • 17.07.09 | 16:26 Uhr

@Taxilomax

ok ich werde in Zukunft bei meinen Äusserungen immer klar und deutlich "ACHTUNG SATIRE" schreiben wenn etwas mit Augenzwinkern gemeint ist.

Nein die Nigerianer schicken nicht alle früher oder später zu uns, denn bei 150 Millionenn Menschen wäre das schlicht unmöglich.

Was mich immer wieder wundert ist, dass wildfremde Menschen zu wissen scheinen was für mich erstrebenswert ist oder auch nicht.

Erstrebenswert würde ich es finden wenn wir mit unserem Verhalten (fairer Handel etc.) dazu beitragen würden dass menschenwürdiges Leben auf der ganzen Welt möglich wäre und kein Mensch gezwungen würde aus politischen oder wirtschaftlichen Gründen aus seinem Land zu fliehen.

  • Taxilomax
  • 17.07.09 | 16:00 Uhr

"Wie gesagt ist die Rate in der CH bei 9.6, in Nigeria ist sie allerdings bei 39. WOW Super! In Nigeria hat es demzufolge ein viel besseres System der Fremdbetreuung ..."

Ja, ja die Nigerianer schicken doch früher oder später alle zu uns - auch eine Art der Fremdbetreuung! Aber ob die für Sie enrico01 erstrebenswert ist, bezweifle ich.

eine andere Statistik: Anzahl Kinder je Frau
CH: 1.46
D: 1.37
Irland: 1.99
Fronkraisch: 1.90 (Gruss an chateau: die Hälfte sind schwarz und wollen Ihr Haus!)
Finnland: 1.8
Dänemark: 1.78
Schweden: 1.75

  • enrico01
  • 17.07.09 | 15:35 Uhr

ach und dann wäre da ja noch die Aussage dass die Geburtenrate zu erhöhen wäre indem die Fremdbetreuungsplätze massiv erhöht werde.
Das scheint mir absolut logisch zu sein wenn ich mir folgende Daten ansehe und vergleiche.
Die Geburtenrate in der CH ist bei 9.6 und in D bei 8.1. Daraus können wir logisch schliessen. Die Rate in der CH ist höher also ist die Fremdplatzierung in der CH besser gelöst. BRAVO CH.
Wie gesagt ist die Rate in der CH bei 9.6, in Nigeria ist sie allerdings bei 39. WOW Super! In Nigeria hat es demzufolge ein viel besseres System der Fremdbetreuung und wir sollten uns also was die Fremdbetreuung anbelangt doch lieber Nigeria als Vorbild nehmen und weniger Deutschland.

Oder ganz einfach ausgedrückt. Es ist eigentlich schon seit Jahren belegt dass die Geburtenrate keinen ursächlichen Zusammenhang hat mit der Möglichkeit der Fremdbetreuung.

  • enrico01
  • 17.07.09 | 15:26 Uhr

@liberalmind

ich finde es eine absolute Frechheit wenn Sie hier 25% der CH Wähler als
dumme, wenig intelligente und unwissende Menschen(def. Idiotie!) abkanzeln.
Woher nehmen Sie die Frechheit sich über die Meinung anderer Menschen so abwertzend zu äussern.
Woher nehmen sie die Arroganz für sich in Anspruch zu nehen was richtig und falsch ist?

Äusserungen von Menschen ihres Schlages kann ich weder ernst nehmen noch Achtung davor haben. Und trotzdem verbietet es mir mein Anstand sie als ......(denken Sie sich was feines aus) zu bezeichnen.

Zum Artikel kann ich Herr Köppel einfach nnur gratulieren. Wieder mal brillant!
In diesem Sinne oute auch ich mich als Idiot und bin stolz darauf ein Idiot zu sein!

  • liberalmind
  • 17.07.09 | 13:00 Uhr

...andere ... ja die Schweiz wird eine Enklave des Kosovo...lol!

...nein Spass beiseite... so wie meine Vorredner können nur Leutchen ohne Kinder reden. Die sind ja sowieso die Experten für alles und jedes! Da halt ich mich lieber an Frau Dietschi (in diesem Heft), die genau sagt was Sache ist und mit der ich meine (unsere) eigenen Erfahrungen teile.

Der Alte, nachdem er sich letzte Woche als Swimwear Model... vor der Nation blamiert hat, meldet sich diese Woche als alttestamentarischer Zwilling von Bruder Gerhardli ( kann man Senilität messen...??) zurück. So nach dem Motto... d'Schwiiz bruucht mich... lol! ... wird der Nation jede Woche ein neues Kapitel in der Senilensoap zugemutet!

Der Alte hat vor 20 Jahren eigenhändig das Referendum gegen das neue Eherecht finanziert und durchgezogen ... d'Froue müend zrugg an Härd... hat die Niederlage bis heute nicht verkraftet! Wie er alle politischen Niederlagen als guter Demokrat....lol! nie akzeptieren kann und wird! Jetzt wird wieder alles vom Alten mit Millionen und seinen Rachereferenden blockiert: Von Harmos - einer seit Jahrzehnten dringendst benötigten einheitlichen Schuldbildung - von Ganztagesschulen bis zu staatlich subventionierten Kinderkrippen etc. Bildung und Forschung sei angeblich der einzige Rohstoff der Schweiz. Wenn es darum geht Farbe zu bekennen, klemmt diese Partei regelmässig und wird immer mehr zum Klumpenrisiko für die Schweiz!

  • Coubert
  • 17.07.09 | 12:35 Uhr

>> "Dass die ABB kein Aufhebens darum macht, versteht sich von selbst. Wie gesagt, nach Barnevik und Co. kann man die Personalpolitik dieses Unternehmens kaum ernst nehmen."

Ich würde mal optimistisch annehmen, diese Firma hat sogar was gelernt:
http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Das-Psychogramm-des-Topmanagers/story/25797522

Andere Verwaltungsräte und Aktionariate sind noch lange von solcher Erkenntnis entfernt und glauben sich immer noch abhängig von ihren Sonnenkönigen.

  • SirFalstaff
  • 17.07.09 | 12:03 Uhr

Salve Christine,

Gutes Wort zum Freitag! Kann ich voll unterstützen. Der Anteil reinrassiger Helvetier dürfte heute schon im einstelligen Prozentbereich liegen. Und wer vor den Helvetiern da war - das wissen die Götter! Nach uns kommt nicht die Sintflut, sondern andere Menschen...

  • Christine
  • 17.07.09 | 11:36 Uhr

Der Spass, Kinder zu machen ist wohl grösser, als der Gedanke, seine Nation nicht aussterben zu lassen. Sonst wäre der Spass daran pure Verschwendung und kein innovativer Trick der Natur, den Fortbestand zu gewährleisten.

Die dannzumalige zukünftige Realität kann diesbezüglich sein wie sie will: Sie hat mit der heutigen Angst des Aussterbens seiner Staats-Mitbewohner nichts gemein. Oder wie will der Ausgestorbene dannzumal seinem Aussterben nachtrauern können? Nönö. Es werden andere Gedanken herrschen, die wohl wissen, dass da mal Schweizer waren, schade drum, aber nun sind andere da. Die Evolution hat zugeschlagen.

  • liberalmind
  • 17.07.09 | 10:58 Uhr

Gerade die Nationalisten und Patrioten sollten ein Interesse haben, dass die Schweizer nicht aussterben... also nehmt euch ein Vorbild an den Ländern mit einer modernen familien- und kinderfreundlichen Infrasturktur, die alle deutlich höhere Geburtenraten auefweisen. Gerade wegen der Demographie = Überalterung brauchen wir eine angemessene Reproduktion. Um ausnahmsweise eine rassistische Anspeilung zu machen... wenn der Staat nicht für bessere Strukturen sorgt, wird bis in 30 - 50 Jahren der Ausländeranteil gegen 40% betragen mit gegen 20% muslimischer Bevölkerung; die haben im Durchschnitt immer noch 5 Kinder, auch in der Schweiz!

Aus Dietschi in dieser Ausgabe:

<<Fazit: Der Staat tut gut daran, die familienergänzende Kinderbetreuung weiter auszubauen. Oder sollen sich nur noch die Wohlhabenden fortpflanzen dürfen, wie die Weltwoche insinuiert? Dann sterben wir aus! Wie es anders geht, zeigt ein Blick über die Grenzen: Je mehr ein Land in die Kinderbetreuung investiert, desto höher ist die Geburtenziffer. In Schweden beträgt sie 1,77 Kinder pro Frau, in Norwegen 1,84, in Frankreich fast 1,94. In der Schweiz liegt sie lediglich bei 1,46, aber auch hierzulande kommen wieder mehr Babys zur Welt – in modernen, partnerschaftlichen Familien. >>

  • SirFalstaff
  • 17.07.09 | 10:55 Uhr

..dass es die ABB tut, beweist nicht, dass sie fortschrittlich wäre. Eine Firma, die zig Millionen gechassten Managern hinterherschiesst, kann offensichtlich nicht rechnen oder hat so volle Kassen, dass es auf 5, 10 oder 50 Mio. mehr oder weniger nicht draufankommt. Dass die ABB kein Aufhebens darum macht, versteht sich von selbst. Wie gesagt, nach Barnevik und Co. kann man die Personalpolitik dieses Unternehmens kaum ernst nehmen. Es wäre ja peinlich, wenn sie zugäbe, dass sie sich wieder 'mal vergriffen habe. Da macht man lieber auf "alles im Lot auf dem Riverboat". Oder kennt jemand ein Statement aus der Privatwirtschaft, wo explizit ein Fehler in der Personalpolitik eingestanden wurde??
Für jene Unternehmen, die rechnen müssen, ist die Anstellung einer Frau unter 40 ein zu grosses finanzielles Risiko, als dass sie darauf eingehen würden. Solange es die Marktwirtschaft gibt, werden junge Mütter in hohen Positionen Ausnahmeerscheinungen bleiben. Nicht, weil sie schlechter wären. Nicht, weil Unternehmer Machos wären. Sondern weil jede Firma gute Leute anstellt in der Hoffnung, sie 30 Jahre lang behalten zu können...

  • liberalmind
  • 17.07.09 | 10:47 Uhr

Ich finde es mehr als peinlich, wie hier ältere Herren, einmal mehr, patronisierend und in chauvinistischer Manier ihr retardiertes Weltbild verteidigen wollen und als alte Patriärsche den Frauen sagen möchten, was SIE für die Frauen als richtig empfinden...! Da wird einmal mehr persönlich Freiheit und per Verfassung und Eherecht garantierte Gleichberechtigung mit Füssen getreten!

Der Artikel von Irene Dietschi in dieser Ausgabe zum Thema zeigt genau auf, um was es geht und und was noch zu tun ist, um als moderner Staat konkurrenzfähig zu bleiben!

Sie moniert zurecht, dass die Gleichstellung im neuen Eherecht, das seit 20 Jahren in Kraft ist, familienpoilitisch und in Bezug auf die Kinder immer noch nicht annähernd umgesetzt ist. Eben Ganztagesschulen, Kinderkrippen und Kinderbetreuungsmodelle. Den grossen Teil dieser Kosten tragen die Eltern, welche diese Angebote in Anspruch nehmen.

Die Argumente der Gegner, der verlangte Steuerabzug für externe Betreuung sei ungerecht, ist total falsch wie Dietschi richtig ausführt:

<<Welche Verdrehung! Es ist nicht die Doppelverdienerfamilie, die vom Staat profitiert, sondern umgekehrt: Der Staat profitiert, indem diese Familie ein doppeltes Einkommen versteuert. Und mit diesen Einnahmen werden ja nicht nur Kinderkrippen unterstützt, sondern viele andere Dienstleistungen der öffentlichen Hand. Das bedeutet mehr Wohlstand für alle, auch für traditionelle Familien.>>

  • SirFalstaff
  • 17.07.09 | 10:46 Uhr

"Einmal abgesehen davon, dass der sich ausschliesslich um die Kinder kümmernde Vater jegliche sexuelle Attraktivität verliert und zwar gelobt, aber mit Sicherheit irgendwann verlassen wird..." Mit Sicherheit verlassen? Ups! Da frage ich mich schon, wieso Köppel eine Frau schwängert, wenn er in drei Jahren eh' nur noch die Alimentenrechnung zu sehen kriegt. Ich bin ja wirklich kein Optimist. Aber wenn das meine Gewissheit wäre, dann würde ich mein Geld hauptsächlich in Callgirls und Nutten investieren. Befremdliche Aussage. Auch heute noch werden 50 % der Ehen NICHT geschieden...
Zum anderen verwundert es mich, dass er als Neoliberaler sich über Frau Staiblin enerviert. Fruchtbare Managerinnen - das regelt der Markt von selber. Wenn eine Firma 100'000e von Fr. in die Auswahl einer Kaderfigur investiert und diese nach zwei Jahren die Freuden der Mutterschaft entdeckt (aber sich 2 Jahre krankschreiben und voll bezahlen lässt, wie bei Kaderleuten mit Motivationsproblemen üblich). Dann wird man automatisch nur drei Mal eine Frau unter 40 anstellen: Das erste, das einzige und das letzte Mal.
Ich bin nicht Unternehmer und kann mir so ein bisschen Menschenfreundlichkeit leisten. Nur letztlich zählt die Kasse. Ich könnte mir vorstellen, eine Frau zum CEO zu ernennen. Sie müsste einfach so fruchtbar wie die Gobi-Wüste sein. Kein Unternehmer kann es sich leisten, einen Posten doppelt zu besetzen (eben, wegen der Krankgeschriebenen) oder leer zu lassen.

  • Rudenz
  • 17.07.09 | 10:10 Uhr

@taxilomax
"Der Text könnte von Blocher sein, so patronisierend, patriarchalisch und chauvinistisch ist die oberpeinliche Schreibe!"
und
An der Veranstaltung von Alt BR Dr. CB gewesen? Da fragt sich nun was zuerst war, das Ei oder das Huhn.

Nein ich war nicht vor Ort und ich habe mir Mühe gegeben die obgenannten Aussagen zu verstehen:
http://www.blocher.ch/uploads/media/090716rede.pdf

Taxilomax haben Sie die Rede gelesen? Waren Sie vor Ort?
Oder haben sie nur den wahrheitswidrigen Titel im www.20min oder die tendentiöse SDA/Tagi-Zusammenfassung gelesen?

Na, ertappt?

  • Christine
  • 17.07.09 | 09:00 Uhr

Hallo, Mediabuehler, Du Nicht-Feind der Damen.

" Er wäre absolut unglaubwürdig, weil er damit ja indirekt aussagt, dass es auch ohne ihn geht ....".

Das Gegenteil, das Gegenteil, lieber HP, er wäre absolut glaubwürdig, und drückte das mit einer 3 monatigen Job-Abwesenheit sogar sehr direkt aus. Aber das weisst Du ja, wie Deine vier .... vermuten lassen.

PS: Nur zu gern pflegt man das Image der Unentbehrlichkeit. Und hockt sich dann bei erstbester Gelegenheit schnellstmöglich in die Startlöcher, um die Lücke zu füllen, die der Unentbehrliche hinterlässt..

  • mediabuehler
  • 17.07.09 | 08:34 Uhr

Ich bin weiss-gott kein Feind der Damen - im Gegenteil. Nur machen viele Damen, vor allem solche die sich in der Businesswelt profilieren möchten den Fehler, sich den Männern angleichen zu wollen. Es steht jedoch fest, dass die biologischen Unterschiede bei der natürlichen Fortpflanzung, ohne die die Menschheit ausstreben würde (was vielleicht für unseren Planeten das Beste wäre!) elementar sind.

Statistisch gesehen haben Frauen weit mehr Arbeitsabsenzen als Männer. Und ich bin trotz der Ansicht, dass gleicher Lohn für gleiche Arbeit eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein sollte, gegen die Gleichmacherei der Geschlechter.

Ich bin auch gegen Frauen und Mütter, die für ihre Kleinkinder lediglich während der Nacht und den Ferien Babysitter spielen. Es ist erwiesen, dass Kinder die das Privileg haben in einer intakten Familie aufwachsen zu dürfen, einen besseren Lebensstart haben als solche die von Hand zu Hand gereicht werden. Das muss nicht heissen "Frauen zurück an den Herd" - es sei denn diese möchten das freiwillig. Aber es gibt eben auch einen Mittelweg.

Businessladys jedoch, die eine internationale Karriere möchten, sollten - trotz aller Vorbehalte in Bezug auf ihre Privatsphäre - darauf achten, dass nicht ein Ungleichgewicht zwischen den Rechten von Frau und Mann entsteht. Fest steht, dass kein einziger Top-Manager 3 Monate seinem Job fernbleiben dürfte. Er wäre absolut unglaubwürdig, weil er damit ja indirekt aussagt, dass es auch ohne ihn geht ....

  • Taxilomax
  • 17.07.09 | 07:26 Uhr

@ sun fun + rudenz

"Der Text könnte von Blocher sein, so patronisierend, patriarchalisch und chauvinistisch ist die oberpeinliche Schreibe!"

An der Veranstaltung von Alt BR Dr. CB gewesen? Da fragt sich nun was zuerst war, das Ei oder das Huhn.

Ich denke nun sogar, dass der vorliegende Text von Alt BR Dr. CB ist und gehe damit noch einen Schritt weiter als Ihr heiss geliebter Forumsteilnehmer.

  • Irin
  • 17.07.09 | 05:53 Uhr

Herr Köppel bringt es in seinem Editorial auf den Punkt. Die Frau steht im Zentrum der Familie und ist für das Kind die wichtigste Bezugsperson. Sie gibt ihm neben Liebe, Wärme, Aufmerksamkeit auch die emotionale Sicherheit!

Allerdings bin ich nicht damit einverstanden, dass es den Vater nicht braucht. Der Vater spielt einfach eine andere Rolle. Hätte Herr Köppel einen Vater gehabt, der sich mit ihm abgegeben hätte und für ihn da gewesen wäre, würde er heute positiver darüber denken. Es braucht für ein Kind beide Elternteile, die ihm Aufmerksamkeit, Liebe, Wärme und Respekt entgegenbringen und es zu einem wertvollen Menschen formen und erziehen.

  • SirFalstaff
  • 16.07.09 | 21:30 Uhr

Ups, da ich noch nicht konvertiert habe (obwohl ich ja schon fast ein Taliban bin mit meinen extremen politischen Ansichten), ist mir die falsche Formel in den Sinn gekommen.

"salam alaikum" (Friede sei mit Euch!) müsste es korrekt heissen. Aber da ich ein intoleranter, retardierter Hinterwald-Fuzzi bin und meinen vermeintlichen oder echten Feinden den Frieden nicht wünschen kann, ist"allahu akbar" angemessener.

Also, in diesem Sinne,

Mullah Falstaff

  • SirFalstaff
  • 16.07.09 | 21:16 Uhr

Lieber liberalemind,
Ich teile die Einschätzung einiger Schreiber, dass eine schwangere Chefin nicht schlechter sein muss als ein Ospel oder eine Lehman-Pfeife. Da haben Sie und Ihre Vordenker vollkommen recht. Sollte Frau Staiblin Mutterschaft und Management nicht unter einem Hut bringen können, kann sich die ABB immer noch von ihr trennen. Wobei ich bezweifle, dass Frau Staiblin so viel Kohle wegrafft wie ihre Vorgänger Barnevik und die andere Pfeife (es waren glaub' ich deren zwei, die hübsch kassiert haben).
Was Sie als echt Liberaler immer noch nicht begriffen haben, ist dass die Wewo nicht die Pravda ist und die Wahrheit nicht ausschliesslich in Ihrem Besitz. Köppel kann vertreten, was er will. Er muss dafür geradestehen. Manchmal ist's Bullshit (z.B. sein Bush-Nekrolog), manchmal ist's brauchbar (aber auch meine Meinung ist sekundär...).
Werter liberalmind, wenn Sie genauso frauenfreundlich wie liberal sind, dann möchte ich nicht Ihre Frau sein. Genauso wenig möchte ich ein Schwarzer sein - aber das wissen Sie ja schon.
Und da Sie unser Land wieder mit dem Iran verwechseln: Möchten Sie nicht politisches Asyl in Deutschland beantragen? Dort ist alles besser, und die Deutschen haben jahrhundertelange positive Erfahrungen mit fremden Kulturen und anderen politischen Meinungen. Ein Hort liberalmindscher Liberalität. Und natürlich total schuldenfrei, da die Deutschen das Geld erfunden haben, das auf den Bäumen wächst!
Allah saleikum

Ihr Obertaliban

Mullah Falstaff

  • liberalmind
  • 16.07.09 | 21:10 Uhr
  • liberalmind
  • 16.07.09 | 20:30 Uhr

Hier bloggen keine Frauen - eine Frau würde sich nie auf das primitive Prollo-Niveau von ein paar hier bloggenden Chauvi-Dumpfbacken herablassen!

Typisch, dass hier ein paar ewiggestrige Chauvinisten sich über Frauen auslassen und ihnen vorschreiben wollen, was sie zu tun und lassen haben! Und nochmals Köppel: Es geht sie einen feuchten Dreck an, was Frau Staiblin oder Frau XYZ tut oder nicht tut!! Ich würde mal die BV oder das neue Familienrecht lesen, bevor ich mich hier mit 50ties Retro-Chauvinismus lächerlich machen würde! Die Frau ist dem Manne untertan, steht seit bald 100 Jahren nicht mehr in der Verfassung...!!

Seit Jahrzehnten palavert diese Nation immer um den gleichen Brei herum und macht keinen Millimeter Fortschritt! Immer mehr rächt sich der Reformstau und die Schweiz ist am Anfang einer grösseren Rückstuftung!

Was jede moderne, international kompatible Wirtschaftsnation seit Jahrzehnten als Selbstverständlichkeit durchgesetzt hat, bringt diese Bünzli Nation nicht fertig:

-Ganztagesschulen und ein schweizweit einheitliches Schulsystem
-Kinderkrippen und Kinderbetreuungsstätten

Darum müssen diese Aufgaben endlich den Kantonen weggenommen werden und dem Bund übertragen werden und vorallem durchgezogen werden.

Es wäre angebracht, dass sich Köppel für diese Anliegen einsetzt und sich nicht als chauvinistischer Pseudopatriarsch vor der Nation und vorallem vor den Frauen einmal mehr zur Lachnummer degradiert!

  • Zora
  • 16.07.09 | 19:59 Uhr

an meine Vorschreiber anknüpfend:

Warum stellt die WW nicht den Vorgängern so "präzise" Fragen bezüglich Verantwortung? Die haben ja Fehler gemacht.
@mamalia Bin absolut ihrer Meinung ...die Familie wie es R.K. sieht gibt es in der Menschheitsgeschichte nur ca. 30 Jahre lang, genau in dem von Ihnen erwähnte Zeitpunkt.

@Imperator Sie haben völlig recht, wenn Sie die vaterlose Kindheit ansprechen.....Väter sind unverzichtbar! Wir müssen uns Fragen, ob nicht viele der desorientierten KIDS deshalb da sind weil die Väter fehlen! Sprich; Prügelkraft als Männeridendität sehen, weil reale (nicht filmische) Vorbilder fehlen?

Und zu guter Letzt.....warum kommt das Thema jetzt in der WW? Bereitet Köppel die Heimkehr der Frauen an den Herd nun wieder auf damit die Männerhoheit in der Wirtschaft (trotz Versagen) in Krisenzeiten gewährleistet ist?
Dass Frauen zur Manipulier- und Puffermasse der Wirtschaft gehören ist ja keine Neuheit.

  • Coubert
  • 16.07.09 | 18:15 Uhr

@mamalia

Vielleicht ist die ABB genau jene Firma, die nach Barnevik und Jeker gelernt hat, dass 70 Stunden-Wochen ohne soziale und unternehmerische Kompetenz nicht durch massloser Gier und Ahnungslosigkeit kompensiert werden kann.

Im übrigen hat ein Fritz Gerber seine Management-Fähigkeiten und Arbeitszeit jahrelang auf die Leitung zwei ganz verschiedener Grosskonzerne (Finanz und Pharma) verteilt. Die Firmen haben nicht darunter gelitten.

Alles andere hier ist Küchtentisch-Erziehungspsychologie. Auch werden sich die allermeisten Mütter (und mit ihnne viele Väter) im Land keine Deut drum scheren, was die WeWo für ihr Privatleben so alles empfiehlt.

  • mamalia
  • 16.07.09 | 17:32 Uhr

Mein Gott, Herr Köppel, welchem (klein)bürgerlichen Familienideal der späten 50er Jahre rennen Sie da hinterher? Niemand bestreitet, dass die Mutter oder eine mütterliche Bezugsperson (gemeint ist hier mehr die Funktion als das Geschlecht) und hohe Kontinuität in der Kinderbetreuung wesentlich sind. Aber meinen Sie wirklich, eine Bäuerin mit 13 Kindern ging mit jedem Kind ins Mutter-Kind-Turnen? Meine Grossmutter hatte 8 Kinder, für die Betreuung war ein Kindermädchen da. Meine Grossmutter musste nämlich: arbeiten. Das war zwischen den beiden Weltkriegen. Wenn sich heute also der weibliche Topshot der ABB entscheidet, ein Kind zu bekommen und die Karriere dennoch nicht sein zu lassen, passt das vielleicht nicht in Ihr Familienideal, so abwegig ist es dennoch nicht. Für mich liest sich die aktuelle Ausgabe teilweise wie eine der berühmten Schmutzkampagnen, für die allerdings bisher eher ein anderes Blatt bekannt war.

  • Imperator
  • 16.07.09 | 13:35 Uhr

Für zwei böse Fehler tadele ich Sie, erstens:

"Man geht nicht mehr so weit wie in den sechziger oder siebziger Jahren, als uns verrückte Psychologen und Taliban-Feministinnen einreden wollten, das Geschlecht sei eine soziale Konstruktion."

Da irren Sie. Das gerade in der EU eingeführte "Gender mainstreaming" betreibt genau das! Sogar die Hausfrau in der Werbung soll demnächst als "Stereotype" verboten werden (die Stereotype der Powerfrau und des dämlichen Mannes bleibt natürlich unangetastet...)

Zweitens, Sie halten Väter für verzichtbar.

Wissen Sie nicht, daß ein Großteil der Schwerverbrecher, Drogensüchtigen und anderen Problemfälle ohne Vater aufwachsen mußte? Auch wenn der Vater eine andere, spätere Funktion bei der Sozialisation einnimmt, so ist er einfach unverzichtbar. Vaterlosigkeit wiegt in den US-Kriminalstatistiken offenbar schwerer als "falsche" Hautfarbe oder soziales Milieu.

Die heutige Jungenkrise in Schulen ist darauf zurückzuführen, daß Jungen oft in dem ersten kompletten Jahrzehnt ihres Lebens kein männliches Leitbild zur Orientierung haben, weil Familien zunehmend vaterlos und Schulen feminisiert sind.

Auch wenn Sie es nicht gemerkt haben: Ihr Vater hat Ihnen ganz andere, wichtige Werte für Ihre Rolle als Mann vermittelt, ohne die Sie ein hilfloses Weichei geworden wären (was wir alle natürlich nicht wollen..;-)

Sollten Sie aber weiter der Meinung sein, "Väter seien verzichtbar", müßte ich Ihnen eine ganz normale Scheidung mit Kindesentzug wünschen.

  • Taxilomax
  • 16.07.09 | 13:16 Uhr

"Der Text könnte von Blocher sein, so patronisierend, patriarchalisch und chauvinistisch ist die oberpeinliche Schreibe!"

1. Danke, rudenz und sun fun. Habe ich wahrlich überlesen. Ich denke, dass alle anderen dies auch überlesen haben müssen, denn die vereinigten Linken haben nicht weiter ausgeholt - der forumszorn blieb auf normaler temperatur.

2. Früher hat es Asoziale und Unerzogene gegeben? Sie meinten wohl Spitzbuben und Vorlaute? Das ist dann aber nicht dasselbe - das verbiete ich mir aber!

  • Rudenz
  • 16.07.09 | 11:38 Uhr

@taxilomax
1.Liberalmind (Gruss auch noch an all seine Aliasnamen) geifert gleich in seinem 1. Beitrag gegen Blocher, obwohl der Beitrag von Herr Köppel nichts damit zu tun hat.
2.Asoziale und Unerzogene hat es immer gegeben und wird es immer geben. Es kommt in einer Klasse mit 20 Schüler nur darauf an wieviele es sind. Einen oder zwei Querschläger mag es immer leiden. Mit einem guten, autoritären Lehrer mag es auch noch 4 oder fünf leiden. Nachher kippt das System.

  • sun fun
  • 16.07.09 | 11:28 Uhr

blocher! der hals schwillt an, die augen blut unterlaufen... im übrigen lies doch einfach die beiträge, falls du schwierigkeiten haben solltes mit begreifen... ich helfe gerne

  • Taxilomax
  • 16.07.09 | 11:14 Uhr

@sun fun + damokles1

"...es entsteht aber ein Sturm von Hass gegen die "Teufel" Köppel und Blocher." "du solltest das reizwort blocher nicht erwähnen..."


Was hat denn nun Blocher mit dem ganzen zu tun? Oder: ev. habe ich den Namen Blocher im obigen Text übersehen, bzw. in den Beiträgen unten überflogen?

Bitte um Information!

  • sun fun
  • 16.07.09 | 10:56 Uhr

@damokles1

du solltest das reizwort blocher nicht erwähnen, dann beginnt das adrenalin bei unserer vereinigten linken zu pumpen, für die sind doch alle menschen gleich, mütter und ceo's können durch x-beliebige ausgetauscht werden, dann dürfte es doch auch keinen blocher geben... :-)

  • damokles1
  • 16.07.09 | 10:32 Uhr

Es ist faszinierend, wie verbissen einige reagieren, wenn man ihren Traum von Selbstverwirklichung platzen lässt.

Roger Köppel möchte eine Diskusion anstossen, es entsteht aber ein Sturm von Hass gegen die "Teufel" Köppel und Blocher.

  • Coubert
  • 16.07.09 | 10:06 Uhr

Duke of Underachievers

>> "glücklicherweise bin ich kein shareholder, "

Eben. Null betroffen, aber vorne beim Plagören über die Privatsphäre von anderen Menschen. Nomen est omen.

  • Taxilomax
  • 16.07.09 | 10:01 Uhr

@el suizo

"Beobachte ich das Paarungsverhalten der Kommilitoninnen ..."

Welcher Webcam-Anbieter ist es denn? Ist es eine 24-Stunden-Schaltung?

"Im übrigen wird die ländliche, retardierte, subventionsempfangende, finanzausgleichsempfangende Minderheit automatisch bald wieder zur Mehrheit,"

Kommt drauf an, was die Kinder dieser retardierten Minderheit, bzw. Bald-Mehrheit dann mal machen werden und wie sie sich familienmässig denn entscheiden.

  • Taxilomax
  • 16.07.09 | 09:54 Uhr

"Mein ausdrückliches Lob gilt hier aber auch für die Alleinerziehenden oder Geringverdiener, die arbeiten müssen, obwohl sie gerne selber für die Familie sorgen würden. Auch dies gilt es zu würdigen."

@rudenz
Ja aber diese Kinder werden dann ja als Asoziale und Falscherzogene (siehe Spartianer) herumlungern und die Guterzogenen und sozial bestens verankerten Gutkinder versauen!

@köppel
Jede Familie oder besser gesagt Frau entscheidet selbst, was sie denn selber will. Sie informiert danach ihren Arbeitgeber und der entscheidet dann aus seiner Sicht, ob das Modell vereinbar ist oder nicht. Dass jetzt jede börsenkotierte Firma (Banken, Versicherungen, Industrie) bei jeder Schwangerschaft einer Mitarbeiterin in höherer Kaderfunktion einen Info-Anlass durchführen muss ist ziemlich übertrieben. Ebenfalls wäre es wichtig zu erfahren, welche Kaderleute gerade Vater werden und wie Sie die Kindererziehung familienintern gestalten werden. Dann kann nicht nur die Börse reagieren sondern auch der jeweilig (nicht)einverstandene Konsument. Das wäre doch was!

  • sun fun
  • 16.07.09 | 09:51 Uhr

guter artikel RK, niemand kann mutterliebe substituieren!

  • El Suizo
  • 16.07.09 | 09:27 Uhr

Tach,

"...Mehr Frauen als Männer haben heute einen Uniabschluss und sehen sich zurecht nicht dazu bestimmt, ein Leben als Huscheli am Herd zu verbringen!..."

Köstlich. Beobachte ich das Paarungsverhalten der Kommilitoninnen meines Abschlussjahrgangs (Wiwi) von 1996 bis heute haben sich in dieser Zeit 85% irgendeinem Typen an die Brust geworfen und Kinder gezeugt. Davon sind gerade mal ein Siebtel wieder in die gleiche Karrierestufe zurückgekehrt, der grosse Rest macht auf Teilzeit oder Huscheli am Herd. Nach vielen Gesprächen angeblich "...mit voller Zufriedenheit, denn das Arbeitsleben ist stress pur, immer diese Hühnerleiterkämpfe und überhaupt hatte ich keine Lust in diesem Trott weiterzumachen [...] Kinder haben ist sooo schön...". Worte der Jahrgangsbesten.

Neinnein, liberalmind, ein Körnchen Wahrheit steckt auch im Klöppel. Im übrigen wird die ländliche, retardierte, subventionsempfangende, finanzausgleichsempfangende Minderheit automatisch bald wieder zur Mehrheit, da die kinderlosen Uniabschlussmädels (und -boys) nach einer Generation Darwins Law zum Opfer fallen werden.

  • eidgenosse
  • 16.07.09 | 08:53 Uhr

gute zeilen rk

  • Bär287
  • 16.07.09 | 08:49 Uhr

Hey Sozen, passt auf, dass Euch nicht die Gutmenschen-Maske vor lauter Geifern vom Gesicht fällt. Wer allen Ernstes verzapft, dass "möglichst viele Bezugspersonen" besser für die Entwicklung eines Kindes seien, als die Präsenz der eigenen Mutter, hat für mich einfach nicht mehr alle Latten am Zaun. So etwas wird doch nicht wahrer, wenn man es gebetsmühlenartig dauernd wiederholt. Sogar die Spartiaten haben wenigstens gewartet, bis die Kinder 7 Jahre alt waren, bevor sie der Mutter weggenommen und von "der Gemeinschaft erzogen" wurden und die Typen waren ja nicht gerade für eine besonders kinderfreundliche Erziehung bekannt. Aber immerhin hatten sie anscheinend verstanden, dass ein Kind seine Eltern und in den ersten Lebensjahren vor allem seine Mutter braucht.
Fragt doch die Kinder einfach einmal selbst...

  • Duke of Underachievers
  • 16.07.09 | 08:42 Uhr

wie wahr, herr köppel. ich gebe ihnen vollumfänglich rech, die these stimmt und lässt sich beweisen; sämtliche linkge gender experimente sind gescheitert. allerdings, und das schein mir noch wichtig anzufügen: der komparative kostenvorteil nach ricardo muss eben und gerade auch bei unternehmen die richtschnur sein, mit der folge, dass bestimmte personen dort eingesetzt werden, wo deren produktivät maximal ist. auf einen CEO, der mutterschaftsurlaub nimmt, trifft das mit sicherheit auch zu. insofern lässt die entscheidung von ABB tief blicken: glücklicherweise bin ich kein shareholder, aber wenn schon der CEO nicht effizient eingesetzt wird, dürfte es auf tieferen stufen noch viel "schlimmer" sein....

  • Rudenz
  • 16.07.09 | 07:55 Uhr

Danke Herr Köppel
Meine voll familienarbeitstätige Ehefrau und ich danken Ihnen für die Ehrerbietung für unsere Arbeitsteilung und für unser Geldverdienverzicht zugunsten unserer Kinder. Wir und hunderte Familien allein in unserem grossen Dorf lieben unsere Kinder mehr als ein Zweitauto oder Auslandsferien.
Wir (vor allem meine Frau) werden mit Missachtung und Herablassung gegen unser "reaktionäres" Familienverhalten regelrecht terrorisiert. Das Erfolgsmodell Familienbetreuung, übrigens auch in der Betreuung unserer Erzeuger, muss auf dem Altar der Selbstverwirklichung und des Konsumwachstums geopfert werden.
An alle althergebrachten Familien: Ihr seit nicht allein. Nur von den Medien und den Eliten allein gelassen. Nicht aufgeben! Wir werden wieder Vorbild für eine neue Generationen, denen das Wohl der Kinder mehr wert ist als Selbstverwirklichung und Mainstream-Image.
Mein ausdrückliches Lob gilt hier aber auch für die Alleinerziehenden oder Geringverdiener, die arbeiten müssen, obwohl sie gerne selber für die Familie sorgen würden. Auch dies gilt es zu würdigen.

  • Christine
  • 16.07.09 | 07:17 Uhr

"Warum sie nicht länger bei ihrem Kind bleibt".

Warum bleibt das Kind nicht bei ihr?

  • Coubert
  • 15.07.09 | 23:57 Uhr

Wollen wir nicht vergessen, dass der verlogene, reaktionäre "geistige" Anführer der rechtsnationalen SVP selber noch das Referendum gegen das neue Eherecht ergriffen hat. Es lese jeder selber nach, was an Bestimmungen hätte erhalten werden sollen.

  • liberalmind
  • 15.07.09 | 23:47 Uhr

tempi passati....!!! wir leben zum Glück nicht mehr im bigotten Nachkriegsmief sondern im 21. Jahrhundert. Die Realität ist eine andere: Mehr Frauen als Männer haben heute einen Uniabschluss und sehen sich zurecht nicht dazu bestimmt, ein Leben als Huscheli am Herd zu verbringen!

Seit Jahrzehnten wird eine der Zeit gerechte Kindererziehung von der ländlichen, retardierten, subventionsempfangenden, finanzausge
leichsempfangenden Minderheit mittels Ständemehr etc. verhindert. Sämtliche Länder, die eine Kinder- und Familienfreundliche Politik seit Jahrzehnten in die Praxis umgesetzt haben - Skandinavien etc. - haben selbstverständlich Ganztagesschulen, Kinderkrippen etc.

Die gleichen SVP Idioten verhindern jeden Ansatz zur Verbesserung im Keime - s. Ablehnung Harmos, Kinderbetreuung etc. und wollen quasi per Gesetz Mütter mit Kindern zwangsweise wieder an den Herd verdammen!

Wo die Probleme sind und wer verhindert, wissen wir längstens! Die gleichen Kreise schlagen dann aus den von ihnen kreierten Missständen wiederum politisches Kapital! Das ist doch die Perversion und die Doppelmoral der SVP!

  • Coubert
  • 15.07.09 | 23:38 Uhr

>> "Darum sind für mich solche Ansichten überhaupt nicht absurd."

Niemand hält das für absurd. Jeder nach seinem Pläsier, solange er nicht Mitmenschen direkt schadet.

Absurd, unverschämt und reaktionär ist es aber, mit der medialen Gewalt der WeWo aus einer Privatsache ein Politikum zu konstruieren und Modelle der richtigen Lebensweise von Müttern zu propagieren.

Einen konkreter Schaden für die private Firma, die offenbar keine besonderen Probleme sieht und deren Unternehmensleitung wir zunächst den nötigen Sachverstand zutrauen dürfen, ist nicht bekannt und nicht benannt.

  • Patricia
  • 15.07.09 | 23:12 Uhr

Bravo, Herr Köppel!

Der Text könnte aber nicht nur von Köppel oder Blocher sein, liberalmind, er könnte sogar auch noch von mir stammen..

Denn genau so bin ich aufgewachsen. Ich hatte eine wirklich glückliche Kindheit, in der sogenannten heilen Welt. Die Mutter war immer zu Hause und der Vater arbeitete viel. Zu viel eigentlich, denn abends war er nie zu Hause. Aber wir kannten es nicht anders. Die Mutter managte alles, kochte jeden Mittag und Abend etc. Das Verhältnis untereinander ist auch heute noch sehr eng. Scheidung hat es auch keine gegeben. Die Scheidungsrate ist in der gesamten Verwandtschaft praktisch bei Null. Bei uns haben alle das Glück gehabt, eine Familie im traditionellen Sinne haben zu können.
Darum sind für mich solche Ansichten überhaupt nicht absurd.

  • liberalmind
  • 15.07.09 | 22:57 Uhr

Köppel:

<< ..Die Frage lautet nicht, wie schnell ABB Chefin Staiblin wieder in die Firma zurückkehrt. Die Frage lautet, warum sie nicht länger bei ihrem Kind bleibt...>>

Schlicht weil es Sie Köppel einen feuchten Dreck angeht!!! Wie steht es mit der sonst vom libertären Köppel so heuchlerisch gepriesenen individuellen Freiheit?!? Der Text könnte von Blocher sein, so patronisierend, patriarchalisch und chauvinistisch ist die oberpeinliche Schreibe! Ich würde empfehlen wieder mal eine Bevölkerungsstatistik beim Bundesamt für Statistik anzuschauen. Die von den rechtskonservativen so gepriesene Ehe ist längst ein Minderheitsmodell. Fast 50% der Ehen werden geschieden und sehr oft genau aus dem Grund weil die Ehefrau unterdrückt wird und ihre Fahigkeiten und ihr Potential nicht leben darf!

Praktisch sämtliche grossampligen Studien in angelsächsichen Ländern zeigen genau das Gegenteil von dem was Köppel in einer chauvinistischen Anmassung behauptet. Die Entwicklung eines Kindes verläuft generell umso positiver je mehr Bezugspersonen es hat. Eine gestörte und possessive Mutter (und das kommt sehr oft vor) bewirkt nämlich genau das Gegenteil von dem was ein Kind braucht und später für dessen Sozialkompetenz, sein Urvertrauen und seine Selbstsicherheit notwendig ist. Eine zu protektive, gestörte Mutter erzeugt zwangsneurotische, sozial inkompetene Psychokrüpel. Eine Tageskrippe und zwei aufmerksame Elternteile, ergeben kreative, sozialkompetente, interessantere Menschen!

  • Coubert
  • 15.07.09 | 22:44 Uhr

"Worauf will ich hinaus?" "Wenn eine Chefin während der Krise ihre Firma im Stich lässt"


Crisis, what crisis? La crise n'existe pas, Herr Knörpel!

 
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