Intern

Die beiden Weltwoche-Journalisten Daniel Ammann und Philipp Gut sind vom Statthalteramt Zürich rechtskräftig verurteilt worden. Gemäss Artikel 293 des Strafgesetzbuches wird ihnen vorgeworfen, «amtlich geheime Verhandlungen» veröffentlicht zu haben. Es handelt sich um landesweit bekannte Enthüllungen: Daniel Ammann brachte durch minuziöse, jahrelange Recherchen die skandalösen Praktiken ans Licht, die zur fragwürdigen Verhaftung des Zürcher Bankiers Oskar Holenweger führten. Vor allem aber konnte Ammann im Herbst 2007 durch die Publikation von Geheimakten darlegen, dass die von der parlamentarischen Geschäftsprüfungskommission (GPK) unter Nationalrätin Lucrezia Meier-Schatz (CVP) gegen den damaligen Justizminister Christoph Blocher (SVP) lancierten Komplottvorwürfe Hirngespinste waren. Ammann zerzauste die von zahlreichen Medien nachgebetete Verschwörungstheorie gegen Blocher, indem er geheim gehaltene Unterlagen publik machte, auf die sich Nationalrätin Meier-Schatz bei ihren falschen Anschuldigungen berief. Dank Ammanns Aufdeckungen fiel die Komplott-These in sich zusammen.

Im gleichen Fall recherchierte damals auch Philipp Gut. Ihm gelang es, die vertraulichen GPK-Protokolle zum Fall Holenweger/Blocher im Blatt zu dokumentieren. Es waren hochbrisante und hochrelevante Unterlagen. Erst durch diese Enthüllungen kam heraus, wie sehr sich die GPK und Meier-Schatz von der Bundesanwaltschaft hatten instrumentalisieren lassen, um den Justizminister mit haltlosen Vorwürfen aus dem Amt zu drängen. Die Feindschaft zwischen Bundesanwaltschaft und Blocher rührte daher, dass der Justizminister Missstände innerhalb der Ermittlungsbehörde zu beheben angefangen hatte. Ohne falsches Selbstlob kann heute festgehalten werden: Ohne die Arbeit der beiden Weltwoche-Journalisten Ammann und Gut sowie von Weltwoche-Bundeshaus-Chef Urs Paul Engeler wäre kaum bekanntgeworden, mit welch skandalösen Methoden und Intrigen innerhalb der Bundesanwaltschaft gearbeitet wurde. Der Fall hielt damals während Wochen die politische Schweiz in Atem.

Nun sind also Gut und Ammann für ihre Enthüllungen verurteilt und gebüsst worden. Die Richter haben korrekt gearbeitet, das Problem ist der fragliche Artikel 293 StGB, auf den sie sich beriefen. Der Paragraf ist eine obrigkeitsstaatliche Regelung, er schützt die Kabinettspolitik und die Behörden vor wirksamer Kontrolle. Das Gesetz verhindert, dass die Öffentlichkeit von relevanten Vorgängen erfährt. Schliesslich sorgt der Paragraf dafür, dass in der Regel nicht die Urheber der Indiskretion (Beamte, Politiker), sondern die Überbringer der Nachrichten (Medien) bestraft werden. Ironischerweise wissen alle Journalisten, dass sie bei der Verrichtung ihrer Arbeit gegen Artikel 293 verstossen. Sie recherchieren dennoch, weil sie den absurden Paragrafen verletzen müssen, wenn sie unabhängig und ernsthaft berichten wollen. Artikel 293 StGB entfaltet keinerlei abschreckende Wirkung und könnte daher ersatzlos gestrichen werden. Wie bizarr sich die Rechtsgrundlage gestaltet, belegt auch die Urteilsbegründung des Zürcher Statthalteramts. Da die GPK, heisst es, gesetzlich verpflichtet gewesen sei, die Öffentlichkeit über ihre Arbeit zu informieren, sei der «Kerngehalt der Meinungsäusserungs- und Informationsfreiheit» gewahrt gewesen. Was für ein Unsinn: Erst die Weltwoche-Recherchen haben die Machenschaften aufgedeckt, welche die GPK von sich aus nicht publik machen wollte.

Wir haben uns entschieden, die Busse sowie die fast so hohen Schreib- und Beamtengebühren zu bezahlen. Dadurch behalten wir die Freiheit, weiterhin über den Fall in all seinen Verästelungen zu berichten. Bei einem laufenden Gerichtsverfahren wäre dies nicht mehr möglich gewesen. Die Verurteilung und die Busse haben darüber hinaus sogar eine für die Leser vorteilhafte Wirkung: Rechtskräftig verurteilt werden nur Journalisten, die eindeutige und echte Amtsgeheimnisse veröffentlichen. Mit andern Worten: Der Zürcher Urteilsspruch beglaubigt offiziell, dass die Weltwoche-Enthüllungen vom Herbst 2007 vollständig der Wahrheit entsprechen und stimmen. Wären die Umstände nicht so absurd, man müsste sich für dieses amtliche Echtheitszertifikat bedanken.
Ihre Weltwoche

Kommentare

Bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel zu kommentieren

  • Christine
  • 02.07.2009 | 08:24 Uhr

"keine Ahnung von Satire!"

Auf Satire spricht man an oder eben nicht. Es ist schwerlich die Aufgabe einer Gebrauchsanleitung, "Ahnung" zu vermitteln, und nach Vorgabe von Absatz 2c) der Gebrauchsanleitung die Satire gefälligst als solche zu erkennen und zu würdigen.

  • salinger
  • 01.07.2009 | 20:57 Uhr

Wer sich durch die Giacobbo Satire angesprochen und betupft fühlt outet sich selber als rechtsextreme Dumpfbacke, bei chateau erstaunt das ja nun wahrlich nicht die dümmste Sau!

Das schlisste an diesen Wichtigtuern und Nestbeschmutzern ist der Fakt, dass sie null Humor haben und keine Ahnung von Satire! Humorlosigkeit ist ein untrügliches Zeichen von Dummheit und das habe nicht ich herausgefunden sondern bereits Einstein!

  • Christine
  • 01.07.2009 | 18:48 Uhr

In der Darstellung seiner, auch echten, Figuren, finde ich Giacobbo durchaus auch lustig, nur hat man, mindestens geht es mir so, sie bald einmal gesehen.

Was ihm meiner Meinung gar nicht liegt, was bei mir auch überhaupt nicht ankommt, sind seine rein verbalen Verballhornungen (ein gediegenerer Ausdruck dafür fällt mir im Moment nicht ein) ohne Maske. Gegen die feine, spitze, aber auch leise Kunst des Analysierens und Spiegel Vorhaltens eines Gerhard Polt wirken sie platt und plätter.

  • chateau
  • 01.07.2009 | 18:05 Uhr

Weshalb zahlt Giacobbo keine Tantièmen an die SVP. Er lebt ja -fast ausschliesslich von ihr.
Ist auch so ein bei der SRG verrenteter Pseudospassmacher.

  • salinger
  • 01.07.2009 | 17:04 Uhr

soll heissen:

..Grundvoraussetzung um eine Aufnahme in die Völkische Partei:

http://www.youtube.com/watch?v=5pZh0ur4b1I

http://www.youtube.com/watch?v=-Nir5miW06I

  • salinger
  • 01.07.2009 | 16:38 Uhr

Erreneously sent to me: forwarded to:


HenryVIII
Sir Falstaff
chateau

Kaufen Sie sich eine Taser Stunt Gun.

Das neue Markenzeichen der Skin und Nazi Szene! Grundvoraussetzung um eine Ausnahme in die SVP!!!

http://www.youtube.com/watch?v=5pZh0ur4b1I&feature=related

  • HenryVIII
  • 01.07.2009 | 15:21 Uhr

@ Salinger

Kaufen Sie sich eine Taser Stunt Gun.

  • chateau
  • 30.06.2009 | 21:18 Uhr

Gold hat seit 2001 durchschnittlich 10,6% an Wert gewonnen, in CHFr.
Und das bei Nullrisiko. Die Goldförderkosten, die Explorationskosten sind
jährlich gestiegen und rechtfertigen den Preis. Zudem geht die Goldförderung regelmässig zurück und so verknappt das Angebot. Wer die Unsicherheit der Papiermärkte hinter sich lassen will kauft eben u.a. Gold in Barren und Münzen.
Unsere Währungssysteme gehen möglicherweise schneller ihrem Ende entgegen, so wie ALLE vorherigen Papierwährungen.

  • salinger
  • 30.06.2009 | 21:11 Uhr

Ist jetzt dieser kranke Spinner endlich zu seinem Gun gekommen? Damit könnte der noch viel was Gscheiteres machen, als in der Strasse rumballern... besteht noch Hoffnung?


chateau 10.06.09 17:31
Vielleicht können Sie mir raten. Ich suche schon lange nach einer geeigneten Verteidigungswaffe, im Falle eines Angriffs auf meine Person.
Haben Sie eine Idee? Bitte melden.
Ich habe zwar schon die üblichen Waffen die jeder Wehrmann hat. Diese sind aber unbrauchbar für die Verteidigung auf offener Strasse oder in einer Bahnunterführung.

  • philosopher
  • 30.06.2009 | 20:45 Uhr

...Short Bet....natürlich...

  • philosopher
  • 30.06.2009 | 20:43 Uhr

Ja wählt doch diese Spinner Larry und chateau ins Direktorium der SNB. Damit würde der CHF üner Nacht zum sichersten Short Bert der Welt und die Schweiz wäre innert einer Woche erledigt und bankrott!

Schon 1933 hat man endlich erkannt dass die Goldparität der Hautpgrund der Weltdepression war! Mindestens hat man das daraus gelernt!

Widerlich wie sich dieses Proletenpack hier aufspielt und meint es habe den Hauch einer Ahnung!

  • Larry
  • 30.06.2009 | 16:23 Uhr

"Ich glaube nicht, dass SVP/ZH-Mann Kaufmann in einem Gedanken mit einem SNB-Direktor genannt werden will."

Wird er auch nicht (zumindest nicht meinserseits).

"Es geht hier chateau vorab um die Frage, ob der Goldverkauf sinnvoll oder weniger sinnvoll ist."

Nein, es geht hier darum, ob das Gold, das in den Büchern aufgeführt wird, auch tatsächlich physisch vorhanden ist.

"wie steht's mit dem Gold?"

Gold wird nicht wegen seines Ertrags gehortet, sondern aufgrund seiner einmaligen Bonität.

"nehmen Sies leicht, die Waschweiber auf dem Bankenplatz sind ja davon nicht betroffen"

Es geht hier nicht um irgend welche "Waschweiber" (wer auch immer damit gemeint ist), sondern um das Schweizer Volk.

  • chateau
  • 30.06.2009 | 14:33 Uhr

Forts;...................Charts beobachten. Aber das Goldkartells drückt jeden Tag den Preis wieder hinunter.
(Es ist ein altes Anliegen von Volcker, dass man den Goldpreis drücken muss.Auch Summers hat sich wissenschaftlich zum Gold geäussert)

  • chateau
  • 30.06.2009 | 14:31 Uhr

Gold muss man nicht VERKAUFEN, sondern KAUFEN.
ICH MÖCHTE DA NICHT FALSCH ZITIERT WERDEN.
Diejenigen die unser Gold verkauft haben, gehören ebenso auf die Anklagebank, wie ein Madoff, oder Ospelt.
China ist heute der grösste Goldförderer der Welt und hat SA und andere überholt. China äussert sich fast täglich zum verfallenden Wert des US$ und zu den Ausweichmöglichkeiten. China kauft möglicherweise jeden Tag Gold. Manmuss nur die Charts beobachten.
China hat heimlich und ohne zu informieren bereits 550 Tonnen Gold gekauft(2-Jahrenproduktion von China) und will, offiziös, weiter 2500 Tonnen kaufen. Das können die aus der Portokasse bezahlen. Es entspricht etwa 80 Milliarden Dollar. Die Summe die sie beim Dollar jährlich etwa verlieren.

  • chateau
  • 30.06.2009 | 14:23 Uhr

Muss das FED die Hosen herunterlassen?
Ron Paul hat fast zweihundert Abgeordnete dazu gebracht, seinen Antrag, das FED zu auditieren, zu unterstützen.
Bernanke hat sauer reagiert und meinte ein solches Anliegen könnte/würde (threatens) den Kollaps herbeiführen.
Dieses Hickhack ist besonders jetzt hoch interessant, will doch Obama, gesteuert von seinen Finanzhintermännern (Summers, Geithner, Volcker)dem FED (ein Privatunternehmen, nicht vergessen) fast unbeschränkte Machtmittel zuschanzen.
Obama ist offensichtlich ein komplett überforderter Finanzhanswurst.
Es wird immer schlimmer..................

  • Taxilomax
  • 30.06.2009 | 13:54 Uhr

"Wir sind jetzt dort, wo die Erträge sämtlicher Sparguthaben wie Pensionskassen, Versicherungen, AHV, Privatanlagen, nur in einer Richtung gehen, Richtung NULL-Ertrag."

@Larry

wie steht's mit dem Gold? Sind die auch im 'sämtlichen' enthalten?

  • Taxilomax
  • 30.06.2009 | 13:52 Uhr

Ich glaube nicht, dass SVP/ZH-Mann Kaufmann in einem Gedanken mit einem SNB-Direktor genannt werden will.

Es geht hier chateau vorab um die Frage, ob der Goldverkauf sinnvoll oder weniger sinnvoll ist.

Aber nehmen Sies leicht, die Waschweiber auf dem Bankenplatz sind ja davon nicht betroffen.

  • Larry
  • 30.06.2009 | 10:47 Uhr

"Wer der SNB misstraut und der Meinung ist, er möchte sein Notengeld zu 100% durch Gold gedeckt haben"

Es geht hier nicht nur um das Vertrauen in den CHF, sondern vorab um die Bonität der Reserven, die dem Volk gehören und nicht den SNB-Direktoren. Dass der linke und nützliche Idiot der Bankenlobby Taxilomax den SVP-Banklobbyisten Kaufmann zitiert spricht Bände.

  • Taxilomax
  • 30.06.2009 | 07:59 Uhr

"Einzig die SVP (wieder einmal) kümmert sich darum und verlangt die Rückführung in die Schweiz. "

Zwecks Verkauf?

Dazu NR Kaufmann SVP ZH:
"Wer der SNB misstraut und der Meinung ist, er möchte sein Notengeld zu 100% durch Gold gedeckt haben, kann sein Notengeld jederzeit für den Kauf von Goldbarren auf dem freien Markt, in der Regel am Bankschalter, einsetzen und diese privat oder im Banksafe aufbewahren. Wer dieses Risiko nicht auf sich nehmen will, muss sich allerdings fragen, warum er dann ein solches Risiko der SNB zumutet. "

  • chateau
  • 29.06.2009 | 21:21 Uhr

The Royal Canadian Mint: Denen fehlen seit geraumer Zeit Goldbarren im Wert von 15,3 Mio. Dollar. Das wurde zwar schon vor einiger Zeit entdeckt, aber die bisherigen Sucharbeiten waren ergebnislos. Man hat das fehlende Gold nicht gefunden. Wahrscheinlich sei es kein Buchhaltungsfehler!

Wenn man denkt, dass ein erheblicher Anteil Schweizer Gold in fremden Händen und in fremden Kellern liegt, dann darf man sich auch fragen, ob es noch da ist. Insbesondere dann, wenn die offiziellen Aufbewahrer, vermutlich die USA inzwischen klar feindliche Aktivitäten gegen die Schweiz pflegt. In der FT von heute wird von einem Krieg gesprochen und unser Mirabeau macht sich lustig über die Tatsache, dass es sehr einfach sei sowohl in engl. Trusts als auch in amerikanischen Staaten Geld vor dem Fiskus zu verstecken! Spät kommt ihr aber ihr kommt!

Den USA ist inbezug auf die Aufbewahrung keines falls zu trauen. Es ist ein Lügenstaat, von A bis Z. Seit über 50 Jahren hat die USA kein Audit gemacht über das eigene Gold in Fort Knox oder anderswo. Nicht einmal eine Farbanzeige für $ 264'000.- in der NYT hat ein Ergebnis gebracht. Goldfachleute können nachweisen, dasss von den 30'000 Tonnen Gold in den Nati0nalbanken weniger als 15'000 noch vorhanden sind.
Wo ist der Rest? Wo ist das Schweizer Gold?
Einzig die SVP (wieder einmal) kümmert sich darum und verlangt die Rückführung in die Schweiz. Alle andern Parteien interessiert das nicht.

  • liberalmind
  • 29.06.2009 | 12:38 Uhr

"White Collar Crimes" werden in der Schweiz kaum geahndet. Höchstens ab und zu mal ein Buchhalter, der unterschlagen hat. Insider Geschäfte gelten auf den Topetagen als Gentelmensdelikte und bleiben praktisch unverfolgt. Im letzten Fall: Vögeli/ZKB wurde Vögeli freiegesprochen, obschon jeder Dubel weiss, dass er sich mit Sulzer Optionen kurzfritig um 300k bereichert hatte, gleichzeitig war die ZKB Hausbank für eine Sulzer Übernahmeabwehr mittels grosser Derviattransaktionen. Vögeli als ZKB CEO hat natürlich davon gar nichts gewusst...

Das gleiche gilt für lusche Geldtransaktionen bei Finanzintermediären die nicht Banken sind. Dort wird, im Gegensatz zu Banken, Geldwäscherei kaum verfolgt.

Justizminister Blocher hat es immer tunlichst vermieden, diese miesen "Gentlemensdelikte" härter anzugehen und endlich eine glaubwürdige Gesetzgebung durchzuziehen! Für mich steht die Absetzung Roschachers durch Blocher auch in diesem Zusammenhang, eben weil Roschacher für Blochers Gusto zu aktiv wurde in der Bekämpfung von White Collar Crimes!

  • liberalmind
  • 29.06.2009 | 12:37 Uhr

Nicht nur für mich stinkt dieser ganze Fall seit er Publik wurde. Für mich bleibt der Verdacht und die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass es sich um ein geplantes Set Up und eine Falle von Drahtziehern aus der SVP und dem Blocherkreis handelt. Das Ziel war klar: Der viel zu aktivistische BA Roschacher musste weggemobbt werden, weil er sich erdreistete gegen alte Blocher Spezis zu ermittelt - vermutete Beihilfe zur Geldwäscherei von Holenweger (Dienstkamerad Blochers und Schulgspänli von Frau Silvia). Holenweger streunt stundenlang um das KA in Stuttgart, bis er (bewusst geplant) verhaftet wird und die zweifelhaften (Setup) Unterlagen, die er bei sich trägt beschlagnahmt und der Bundesanwaltschaft in der Schweiz übergeben werden. Man wusste im Voraus, dass diese Akten schlussendlich in die Hände der GPK gelangen würden. Meier-Schatz hatte lediglich ein Statement vorgelesen, dass die GPK vorher mehrheitlich abgesegnet hatte. Die Mehrheit war der Meinung, dass es sich bei den ihr zugespielten Akten um eine Konspiration handeln dürfte. Die WW und v.a. Mörgeli waren bestens vorbereitet auf den Eklat. Waren widerrechtlich im Voraus im Besitz eines Vorabdrucks des GPK Berichtes. Mörgeli hatte von Spezi Holenweger lange vorher schon gewusst, dass es sich bei den Diagrammen um eine absichtliche Irreführung handelte!

Das ganze stinkt mächtig zum Himmel und riecht nach

  • chateau
  • 28.06.2009 | 23:42 Uhr

Forts. bei fast 20%.
Weshalb eigentlich gibt es noch keine Revolution im gelobten Land. Die sollten doch den Stall Obama, indem die alten Finanzgangster das Sagen haben, endlich ausmisten!
Die beinahe Nullzinspolitik wird von unseren Finanzgangstern übernommen. Wir sind jetzt dort, wo die Erträge sämtlicher Sparguthaben wie Pensionskassen, Versicherungen, AHV, Privatanlagen, nur in einer Richtung gehen, Richtung NULL-Ertrag.
Dies allein ist schon schlimm genug. Die beinahe Nullzinspolitik heisst aber auch, dass bei einem Zins von 1% statt 4% sich der Staat ums Vierfache Verschulden kann, ohne seine Rechnung jetzt mit mehr Zinsen belasten zu müssen.Dies ist der andere Teil der Wahrheit der Niedrigzinspolitik.
Was macht man, wenn es keine Zinsen mehr gibt und die Aktien viel zu riskant sind?
Ich kenne nur einen Weg, den Weg in Sachwerte. Aber nicht überteuerte Eigentumswohnungen und Villen, oder moderne (nihilistische)Kunst. Es bleibt nur Gold und Silber.Evtl. noch Wald oder Land. Aber da halten die Bauernfunkt0näre die Hand über die Privilegien der BAuernkaste..

  • chateau
  • 28.06.2009 | 23:30 Uhr

ObAMAS Stimulus Plan.
"Lets take a trip back in time to one of the worst economic disasters the USA ever faced....The Great Depression. At that time FDR was President and he embarked on a plan to create jobs, which sounds similar to the Obama STimulus Plan. Today Tim Geithner is the Secretary of Treasury, but back
in FDR times Henry Morgenthau, Jr. was Secretary of Treasury. Here is what Morgenthau said about FDR's Stimulus Plan, like the Works Progress Administration (WPA), Public Works Administration (PWA) and Civilian Conservation Corps (CCC), after some eight years of enactement. FDR created jobs alright, but the unemployment rate remained in double digits for twelve years after the 1929 Stock Market Crash.
Morgenthau, testifying before the House Ways and Means Committee in May 1939: "We are spending more money than we have ever spent before and it does not work. I want to see this country prosperous. I want to see people get jobs. We have never made just as much unemployment as when we started and an enormous debt to boot." END
Obama, der Grosssprecher und Schuldenfürst hat seine Versprechungen, jobs zu gestalten une zu beschaffen gesteigert. Fast jede Woche hat er eine Million neue Jobs dazugerechnet und versprach am Ende 5 Millionen neue Jobs. Selbst wenn er 5 Mio schaffen könnte, blieben noch über 10 Mio. Arbeitslose im Land.Die Statistiken lügen. Die Arbeitslosigkeit ist jetzt, gerechnet mit den ursprünglichen, durch Clinton verfälschten, stastistischen Werten b

  • chateau
  • 28.06.2009 | 23:17 Uhr

Financial Times: So so, jetzt hat es den Nathan Meyer Rothschild erwischt. Er sei aktiv im Sklavenwesen gewesen. Eigentlich nicht verwunderlich.Verwunderlich dabei ist lediglich, dass die Chefhistorikerin der Rothschilds "überrascht" ist.

  • Christine
  • 28.06.2009 | 20:44 Uhr

Der mit den Ghost writern war Masni, glaube ich. (?)

  • Christine
  • 28.06.2009 | 20:37 Uhr

Andichten? Dichten? Schrieb hier jemand von dichten?

Das muss ein Hochstapler sein!

"Einzig die Veröffentlichung eines Gedichtes hier und jetzt könnte uns vom Gegenteil überzeugen! Doch das wird der Hochstapler kaum wagen!"

Hinweg ansonst, Vermaledeit!
Brächt' er uns nicht Glückseligkeit!

  • Christine
  • 28.06.2009 | 20:13 Uhr

Also, Herr Salinger, bist Du ein Mehrlings-Ich? Neiden tue ich Dir diese nicht. Man stelle sich nur schon den Aufwand vor, immer richtig in der Spur zu bleiben, damit die Persönlichkeit eines Nicks eben auch Persönlichkeit erhält. Es will mir nicht einfach scheinen, mehrere Nicks stringent am Laufen zu halten.

Wir hatten hier einmal einen Schreiber unter 1 Nick, von dem ich überzeugt war, dass dahinter verschiedene Ghostwriter steckten, denn er präsentierte meiner Ansicht nach multiple Persönlichkeiten.

Der Fall wurde nie aufgeklärt. (Mangels Eingeständnisses).

Watson.

  • Christine
  • 28.06.2009 | 19:54 Uhr

"So ist mein Leben". Ja, lieber Nuot, und ich habe einen kleinen Blick hinein getan. So wie Deine Ratschläge hier, so humorig und ernsthaft und so selbstverständlich gewährt, so kam auch Deine Hilfestellung zum Anziehen der Prothese rüber. Ich habe mich richtig gefreut, Dich live zu sehen.

Alle Achtung, Nuot, ich kann verstehen, dass Du von der Mechanik sehr angetan bist, die angesichts Deiner Bergtouren verhebe mues. Wie schriebst Du noch? Du liefst so schnell, dass die Schrauben heiss liefen? ;-)

Lieber Nuot, Ihr fünf habt einer ganzen Menge Leute gut getan. Mir sowieso. Super, sag ich da nur, zu Deinem aufgestellten "Drauf!" am Schluss.

Herzlichste Grüsse
Christine

  • Larry
  • 28.06.2009 | 18:27 Uhr

"lustig was einem alles angedichtet wird"

Ja, lustig wie sich alle Forumsteilnehmer in dieser Frage scheinbar einig sind.

  • salinger
  • 28.06.2009 | 17:42 Uhr

eine wahre Untertreibung! die wichtigsten habt ihr noch vergessen, als da noch wären:

Einstein, Gandhi, Mozart, Goethe, schiller, Proust, Wilde...

nein Spass beiseite... lustig was einem alles angedichtet wird. Aber eben passt zur Neid- und Missgunst-"Kultur" der Bünzli Schweizer!

  • Larry
  • 28.06.2009 | 15:51 Uhr

"Grosszügig. Sehr grosszügig."

Kaum: "Alle" bezieht sich natürlich auf alle seine Pseudos (salinger, markb, Philosopher, liberalmind und Bergmann).

  • Christine
  • 28.06.2009 | 15:00 Uhr

".. sind wir uns alle einige .."

Grosszügig. Sehr grosszügig.

  • salinger
  • 28.06.2009 | 14:28 Uhr

Drum lebt der Typ im Exil, weil er sich hier nicht mehr blicken lassen darf. Wäre zwar interessant, um was für Briefkasten-Einzelfirmen es sich gehandelt hat. Wenn man die Namen wüsste, würde man beim Kassensturz sofort fündig. Dass es sich nur um etwas lusches, halblegales oder illegales gehandelt haben kann, da sind wir uns alle einig. Wer hier täglich so auf unterstem Niveau rassistisch Krankes verbreitet, der kann nie und nimmer in einer Geschäftsleitung einer richtigen Firma gesessen haben!

Einzig die Veröffentlichung der Firmennamen und seines Namens könnte uns vom Gegenteil überzeugen! Das wird der Hochstapler und Hetzer kaum wagen!

  • chateau
  • 28.06.2009 | 13:50 Uhr

Ich war g l e i c h z e i t ig in drei Geschäftsleitungen, wovon in zwei von mir persönlich gegründeten Unternehmen. Und zudem Verwaltungsrat.
So etwas kann sich eben ein kleiner Fritzli nicht vorstellen.

  • Christine
  • 27.06.2009 | 18:02 Uhr

Hallo Nuot, mit bestem Gruss an Dich :-)

Hier nochmals als Erinnerung an alle, die Dich hier jeweils mitgelesen haben und sich an Deinen unnachahmlichen Gesundheits-Beratungs-Tipps erfreuten, die Sendung, auf die Du mich aufmerksam gemacht hast: http://tvprogramm.sf.tv/28.06.2009

Morgen, 28.6.09 / 17:30 h auf SFDRS Cuntrasts: " Wer an Prothesen denkt, denkt meist zuerst an die Zähne. In der Sendung «Cuntrasts» geht es jedoch um Bein- und Armprothesen. Fünf Personen zeigen, wie sie mit ihrer Prothese leben. Nuot Grass hat ein Bein durch eine Blutvergiftung nach einem Verkehrsunfall verloren, Antonia Tschuor lag 25 Stunden... "

  • Schlemihl
  • 27.06.2009 | 16:17 Uhr

Da wäre es aber miserabel um die schweizer Wirtschaft gestanden, wenn einer wie unser chateau in "Geschäftsleitungen" gelandet wäre... Wenn er da mit Zahlen so umgesprungen wäre, wie mit Einwanderungszahlen heute... na dann viel Vergnügen!

Oder war es die "Geschäftleitung" einer Hinterwäldlersektion der Nationalen Aktion oder der Republikaner?

  • gutemine
  • 27.06.2009 | 09:48 Uhr

Die SVP-Presse sieht sich offenbar nicht genötigt, die Gesetze unseres Landes zu achten. Was auf den Strassen die Balkan-Raser, sind in der Medienlandschaft die WeWo-Journis.

http://www.youtube.com/watch?v=cGg_BotWZnc&feature=related

  • liberalmind
  • 26.06.2009 | 18:32 Uhr

Den haben sie nicht mal zum Toilettenputzen gebrauchen können!...Geschäftsleitung...rofl!!! So ein rassistisches Schwein ist zu 100% ausgesteuert, da wette ich drauf!

"...Ich weiss wovon ich rede, denn ich habe das in Geschäftsleitungen miterlebt...."

Das sind immer die Verlogensten, die selber am Tropf des Staates hangen!

  • chateau
  • 26.06.2009 | 17:03 Uhr

Wer etwas Bescheid weiss über die Art der in der Schweiz im vergangenen Jahrzehnt durchgeführten Umstrukturierungen in der Industrie und im Dienstleistungsbereich, der weiss auch, dass ein beachtlicher Anteil des Personalabbaus via IV "erledigt" wurde. Ich weiss wovon ich rede, denn ich habe das in Geschäftsleitungen miterlebt.
Dafür ist die Allgemeinheit aufgekommen.
Bei den hier fanatisierten Beiträgern, die für solches Wirtschaftswissen immun sind, handelt es sich offensichtlich um nicht ernst zu nehmende dummi Plauderi.
Dieses "abservieren" von älteren Arbeitnehmern* ist zwar unschön, hat aber die Produktivität der Unternehmen gesteigert, was teilweise via Steuern ja auch wieder der Allgemeinheit zugekommen ist.

*Und wer kann als Aelterer nicht irgendwelche Gebresten glaubhaft bezeugen. Dagegen ist schlimm, was heute in der IV landet. Junge, arbeits- und lebensunfähige Drögeler etc.

  • liberalmind
  • 26.06.2009 | 15:25 Uhr

Das beweist doch nur, wie immer, wenn ich hier nicht die Wahrheit bloggen würde, würden sich die rechten Dumpfbacken kaum zu solchen selbstdisqualifizierenden Beschimpfungen hinreissen lassen! Und diesem Vollidioten geht es sowieso nur darum hier für ein möglichst tiefes "Niwo" zu sorgen (eigenes Zitat). Wenn man 24/7 besoffen ist und nicht mal mehr weiss mit welchem Pseudo man einloggt und anderen Pseudos andichtet, dann macht man sich selber zum Charakterlump!

  • HenryVIII
  • 26.06.2009 | 13:57 Uhr

Und kaum ist die neue WeWo erschienen, werden wir hier wiederum mit der cerebralen diarrhea eines Falschmünzers namens "liberalmind", auch unter dem Namen Bergmann und "Buffone" bekannt, eingedeckt.

  • Duke of Underachievers
  • 26.06.2009 | 13:04 Uhr

die geschichte ist ein guter grund, der "demokratie" zu misstrauen: wo bitte wird man sonst bestraft, wenn man nachgwiesenermassen die wahrheit sagt? die antwort liegt auf der hand...

  • liberalmind
  • 26.06.2009 | 12:02 Uhr

"White Collar Crimes" werden in der Schweiz kaum geahndet. Höchstens ab und zu mal ein Buchhalter, der unterschlagen hat. Insider Geschäfte gelten auf den Topetagen als Gentelmensdelikte und bleiben praktisch unverfolgt. Im letzten Fall: Vögeli/ZKB wurde Vögeli freiegesprochen, obschon jeder Dubel weiss, dass er sich mit Sulzer Optionen kurzfritig um 300k bereichert hatte, gleichzeitig war die ZKB Hausbank für eine Sulzer Übernahmeabwehr mittels grosser Derviattransaktionen. Vögeli als ZKB CEO hat natürlich davon gar nichts gewusst...

Das gleiche gilt für lusche Geldtransaktionen bei Finanzintermediären die nicht Banken sind. Dort wird, im Gegensatz zu Banken, Geldwäscherei kaum verfolgt.

Justizminister Blocher hat es immer tunlichst vermieden, diese miesen "Gentlemensdelikte" härter anzugehen und endlich eine glaubwürdige Gesetzgebung durchzuziehen! Für mich steht die Absetzung Roschachers durch Blocher auch in diesem Zusammenhang, eben weil Roschacher für Blochers Gusto zu aktiv wurde in der Bekämpfung von White Collar Crimes!

  • liberalmind
  • 26.06.2009 | 11:52 Uhr

Bei der Verurteilung der WW Journis geht es um den Fall GPK/Roschacher/Blocher

Nicht nur für mich stinkt dieser ganze Fall seit er Publik wurde. Für mich bleibt der Verdacht und die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass es sich um ein geplantes Set Up und eine Falle von Drahtziehern aus der SVP und dem Blocherkreis handelt. Das Ziel war klar: Der viel zu aktivistische BA Roschacher musste weggemobbt werden, weil er sich erdreistete gegen alte Blocher Spezis zu ermittelt - vermutete Beihilfe zur Geldwäscherei von Holenweger (Dienstkamerad Blochers und Schulgspänli von Frau Silvia). Holenweger streunt stundenlang um das KA in Stuttgart, bis er (bewusst geplant) verhaftet wird und die zweifelhaften (Setup) Unterlagen, die er bei sich trägt beschlagnahmt und der Bundesanwaltschaft in der Schweiz übergeben werden. Man wusste im Voraus, dass diese Akten schlussendlich in die Hände der GPK gelangen würden. Meier-Schatz hatte lediglich ein Statement vorgelesen, dass die GPK vorher mehrheitlich abgesegnet hatte. Die Mehrheit war der Meinung, dass es sich bei den ihr zugespielten Akten um eine Konspiration handeln dürfte. Die WW und v.a. Mörgeli waren bestens vorbereitet auf den Eklat. Waren widerrechtlich im Voraus im Besitz eines Vorabdrucks des GPK Berichtes. Mörgeli hatte von Spezi Holenweger lange vorher schon gewusst, dass es sich bei den Diagrammen um eine absichtliche Irreführung handelte!

Das ganze stinkt mächtig zum Himmel und riecht nach Irreführung der Justiz!

  • liberalmind
  • 26.06.2009 | 11:35 Uhr

Wohltuend, dass es hier nicht nur rechte Proletenkommentare gibt constanze und Schlemihl!

  • Schlemihl
  • 26.06.2009 | 10:34 Uhr

Einmal mehr wurde die Weltwoche oder ihre Journalisten völlig zurecht verurteilt, weil sie sich nicht an das Recht gehalten haben!

Das Statthalteramt Zürich hat völlig korrekt gehandelt!

Der Rechtsstaat gilt auch für Weltwoche-Journalisten!

  • constanze
  • 26.06.2009 | 10:28 Uhr

"Stigmatisierung und Diskriminierung von Menschen mit psychischen Leiden und Schmerzpatienten"

...hiess es nicht kürzlich, Schmerzpatienten (wahrscheinlich viele mit Fibrmyalgie, einer Krankheit, die in den letzten Jahren an Arbeitplätzen in Grossraumbüros mit Stress und starker Elektropollution am Zunehmen ist) wolle man aus der IV kippen? Im dem Artikel auf den ich mich hier beziehe (habe leider die Referenz nicht zur Hand) wurde ohne jeglichen Zynismus angeführt, diese Menschen könnten sich an das Sozialamt wenden können, falls sie keine geeignete Arbeitsstelle fänden - was angesichts der Wirtschaftslage ziemlich unwahrscheinlich ist. Von der Schaffung geeigneter Arbeitsplätze war nicht die Rede, obwohl dies dem Volk bei der letzten IV-Revision glauben gemacht wurde. Hingegen werden in vielen Betrieben faschistoide Kontroll-Gefässe geschaffen, um krankheitsbedingte Abwesenheiten zu kontrollieren und zu "managen" - meist verbunden mit lukrativen Abwesenheitsmanagements-Aufträgen für externe Firmen oder Krankenkassen.

Es würde mich nicht erstaunen, wenn in einigen Jahren Menschen, die "die Sozialwerke zu stark belasten" eine mehr oder weniger freiwillige Euthanasie angeboten würde. Der braune Bodensatz in Europa feiert leider immer wieder Urständ, weil er nie wirklich in Licht des Bewusstseins gebracht wurde, schon gar nicht in der Schweiz. (S.a. Puer aeternus, von Marie Luise von Franz, Kap. "Reich ohne Raum") -

  • liberalmind
  • 26.06.2009 | 09:38 Uhr

/2

Wer meint, dass durch eine rigorose Sparpolitik bei der IV und ein massives hochlegen der Eintrittskriterien und den Rauswurf von Versicherten am Ende für Staat und Steuerzahler Geld gespart werden könne, der täuscht sich gewaltig! Die meisten Fälle landen auf dem Sozialamt und kosten dann schnell ein Mehrfaches!

Dann die ewige Mär von den Ausländern, die angeblich unsere Sozialswerke plündern...

Zitat Yves Rossier, Direktor BVS: Die EU Ausländer sind ein Segen für unsere Sozialwerke! Ausländer haben in den letzten 3 Jahren 5 Mia netto in unsere Sozialwerke einbezahlt!

Eine Dumpfbacke kann und will natürlich nicht begreifen, dass nur durch Zuwanderung unsere Sozialwerke überhaupt noch finanziert werden können. Ohne Zuwanderung steht die Schweiz in ein paar Jahren da wie Japan mit einem Drittel über 65 und unsere Sozialwerke werden kaum mehr bezahlbar sein!

Die durchschnittlich ins Ausland bezahlte IV Rente beträgt weniger als 1000 chf. Die meisten Bezüger haben hier jahrelang Schwerstarbeit verrichtet va. Bau und haben nachweisbare Schäden durch Unfälle oder eben Rückenleiden etc. Die alle als Sozialschmarotzer zu bezeichnen ist rassistisch, reine Propaganda und feige!

Wir müssen aufpassen, dass wir auch in der aktuellen Krise nicht unsere Grundsolidarität aufgeben und auf dem Buckel der Schwächsten eine Schein-Sparpolitik betreiben, die bei genauem Hinsehen genau das Gegenteil bewirkt!

  • liberalmind
  • 26.06.2009 | 09:20 Uhr

Jeden Tag diese unerträglichen Nazi-Hasstiraden und die Lügen, die primitiven Behauptungen und der Rassismus dieses alten, verbitterten Misantrophen chateau ist einfach zuviel! Das ist das Resultat von ständigen Plädoyers Köppels zur Abschaffung des Antirassismusparagraphen! Man zieht den Dreck förmlich an!

Dass die Schwächsten, die man nun aufgrund des Spardrucks?! (für die UBS macht man über Nacht 50 Mia locker.....!!!???) nach Jahren wieder aus der IV herauswirft, landen mit wenigen Ausnahmen in der Sozialhilfe und sind praktisch nicht mehr in den Arbeitsprozess integrierbar! Dass jeder Fall, der in der Sozialhilfe landet dem Staat und dem Steuerzahler wesentlich mehr kostet als in der IV, an das denken die Proleten und rechten Dumpfbacken nicht oder wollen es nicht wahrhaben. Darüber lesen wir nun nichts in der WW, dass in den letzten Jahren die Sozialfälle massiv zugenommen haben. Einerseits durch Abschiebungen aus der IV und durch Ausgesteuerte aus dem Arbeitsprozess! Jeder Sozialvorsteher kann bestätigen, dass Sozialfälle dem Staat im Durchschnitt ca. 50% mehr kosten (!) als in der IV! Dazu kommt es immer mehr zu einer Stigmatisierung und Diskriminierung von Menschen mit psychischen Leiden und Schmerzpatienten. Das sind in den Augen der Dumpfbacken alles Simulanten. Dafür haben sich die Suizidraten in den letzten 10 Jahren in der Schweiz verdoppelt!

  • chateau
  • 25.06.2009 | 21:30 Uhr

Korr. Deshalb auch sind...........zuerst alle Altrenten in beschleunigtem Verfahren zu überprüfen.

  • chateau
  • 25.06.2009 | 21:27 Uhr

Apropos Sozialmissbrauch. Der Erfolg der WW lässt sich kaum beziffern. Dass aber die IV-Neurenten dieses Jahr im Vergleich zum Vorjahr um volle 40% abgenommen haben, zeigt, wie massiv der Betrug und die rentenfreundlichen Gefälligkeitsgutachten der Aerzteschaft waren.
Die 40% sind für mich nur ein Anfang. Bitte berücksichtigen, dass dieses Resultat trotz massiver weiterer Einwanderung zustande kam.
Ich gehe davon aus, dass auch 50% zu erreichen sind, wenn die Leute der IV so mal richtig in Fahrt kommen.
Deshalb gehe ich davon aus, dass die Hälfte aller IV-Renten unberechtigt sind. Deshalvb auch sind, vor allen Sanierungsbestrebungen mit dem der AHV zu stehlenden Goldertrag ZUERST saniert werden muss.
So arbeitet auch der verantwortliche Haushaltvorstand.
Nicht vergessen. Pro Monat gehen 230'000 (alte Zahl) Renten ins Ausland.

  • chateau
  • 25.06.2009 | 21:20 Uhr

Ich gratuliere der WW, aber vor allem den beiden Journalisten zu ihrer Leistung und zu ihrer Haltung. Die WW macht sich zwar im schweizerischen Politgewühl mit ihren ständigen Attacken auf Fehlentwicklungen und richtige Politschweinereien unbeliebt. Das ist aber auch ihre edelste Aufgabe. Wir haben genug gouvernamentale Tageszeitungen, die keinen Bezug mehr zeigen zum Bürger, also zum Kernelement der Demokratie.
Da sind Fehlentwicklungen zwischen den Medien und den Spindoctors, alias Pressesprechern im Gang, so à la Söihäfeli und Söideckeli.
Man hat ja alle Beweise der Leistung dieser PR-Nullen gesehen in den Disputen Schweiz-Deutschland. Man sollte alle die fünfhundert PR-Heinis entlassen. Oder noch besser tun was Mao tat. Schickt sie für ein Jahr in die Landwirtschaft oder an den Giessereiofen. Dann werden sie anders reden.

Es ist wieder einmal so weit bei uns. Der Ueberbringer der Botschaft wird bestraft, nicht der Rechtsbrecher. Uebrigens sprach man vor nicht allzu langer Zeit von der offenen Administration. Neuerdings ist kehrt zurück zum Ausgangspunkt. Ja, mehr und mehr wird als geheim deklariert. Dasist doch lächerlich. Wenn ich das Geplauder unserer Bundesräte anhöre so muss ich sagen, dass die alle ihre vermeintlichen "Strategien" in der Presse ausgebreitet haben, vor den Verhandlungen. Sei es USA/UBS, sei es er Steuerstreit. Einfach lächerlich.

  • liberalmind
  • 25.06.2009 | 17:36 Uhr

/2

Das UBS Debakel kostet ca. 8'000 chf pro Kopf und 5 Mia sind bereits von der SNB abgeschrieben worden. Also ca. 800 pro Kopf, was gleichviel ausmacht, wie der Sozialmissbrauch über 60 Jahre!!!

Legt sich die WW nun auch so ins Zeug, wenn es wirklich um Geld geht und der Steuerzahler wirklich zur Kasse gebeten wird?! Ein paar fade Artikelchen, so nach dem Motto: Shit happens, so what! Wir mussten halt zahlen, um das System zu retten! Ist das nicht etwas wenig, für eine Zeitung die sich: Schreiben was ist, auf die Fahne geschrieben hat?! Das UBS Debakel und die teilweise kriminell handelnden Protagonisten würde viel mehr Stoff abgeben, als eine mehrfach aufgeplusterte Story für den rechten Pöbel über eine Asylantenfamilie im Hotel!

Das beweist wieder mal mehr, dass die WW nichts als ein billiges Organ und ein Hetzerblättchen der SVP ist. Von SVP nahestehenden Quellen finanziert und nach deren Gusto schreibend! Da lässt man dann halt auch einen der Hauptsponsoren der SVP, die UBS und den Blocher/Maurer Spezi Ospel schön in Ruhe!

Das ist der wahre Skandal!

  • liberalmind
  • 25.06.2009 | 17:28 Uhr

Da sieht man doch wieder mal deutlich wie die rechten SVP-Dumpfbacken ticken. Da recherchiert eine WW jahrelang über Sozialmissbrauch - alle Artikel würden mehr als eine ganze Ausgabe füllen! - und was kommt unter dem Strich heraus? Aufgedeckte Fälle, die allerhöchstens ein paar hunderttausend CHF ausmachen! Geändert hat sich nichts, mit dieser ganzen Hype-Serie der WW. Unser Sozialstaat ist von der Mehrheit der Bürger gewollt und die Leistungen sind gestzlich verpflichtend und abgestützt. Zwischenzeitlich sind die Sozialausgaben der Stadt Zürich aufgrund der Wirtschaftskrise massiv angestiegen! Sozialmissbrauch kann in keinem Staat ganz ausgeschlossen werden. Das BA für Sozialversicherungen schätzt den jährlichen Missbrauch auf ca. 100 Millionen ein. Das ergäbe ca. 15 chf pro Einwohner pro Jahr. Im internationalen Vergleich ist diese Missbrauchsrate sehr tief.

Was hat das Ganze gebracht? Ausser Hetzerei und billiger Polemik praktisch nichts! Die Rechten sollen doch den politischen Weg beschreiten, wenn sie wirklich einen Abbau des Sozialstaates wollen! Dieses Doppelspiel ist wie immer feige und heuchlerisch. Die SVP will keinen Sozialabbau, weil ihre Basis davon fast am meisten betroffen wäre. Sie will nur nicht dafür zahlen und wie immer auf billige Polemik machen!

  • Christine
  • 25.06.2009 | 15:42 Uhr

Ja, lieber HP, wenn keiner dadurch zum Vorbestraften wird, kann man doch gut weiter so kutschieren. Das bisschen Busse (wieviel war es wohl?) zahlt doch so ein Medien-Zar mit links, und alle sind beschäftigt.

Wenn es allerdings zum "vorbestraft" reicht, würde ich mich um eine Verbesserung des Gesetzesartikels oder seine Abschaffung bemühen.

Gruss

  • mediabuehler
  • 25.06.2009 | 14:04 Uhr

Ja, Ja - der Schildbürger-Staat lässt grüssen und der Amtschimmel wiehert. Nach wie vor obrikeitsrelevante, widersprüchliche Paragrafen im Gesetz. Und wer pflügt diesen Acker einmal durch?

  • Christine
  • 25.06.2009 | 07:05 Uhr

".. vom Statthalteramt Zürich rechtskräftig verurteilt worden."
Sind die vom Statthalteramt Gebüssten damit vorbestraft? Falls ja, scheint dies der einzige negative Aspekt in einem solchen Zwitter-Fall, wo Gesetz und legitimer Wahrheitsanspruch sich in die Quere kommen:

"Die Richter haben korrekt gearbeitet, das Problem ist der fragliche Artikel 293 StGB."
Die Richtigkeit der statthalterlischen Handlung ist bestätigt, das Problem ist erkannt (fraglicher Artikel).

"..die Journalisten müssen den absurden Paragrafen verletzen, wenn sie unabhängig und ernsthaft berichten wollen."
Die Richtigkeit der journalistischen Handlung ist ebenfalls erkannt (unabhängig berichten wollen).

Das lässt eigentlich nur das zu:
"Artikel 293 StGB [...]könnte daher ersatzlos gestrichen werden".
Warum tut man es nicht? Weil journalistischer Rufmord drohen kann?

 
|


weitere Ausgaben