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«Jardin à Auvers»: im Kunstmuseum Basel. Bild: Benoit Landais (Privatarchiv)

Als Gesellschafts-Chefin Bettina Weber unlängst ein paar Freundinnen auf ein Bier traf, schaute sich die eine in der Bar um, schüttelte den Kopf und sagte trocken: «Also wenn ich nicht den besten aller Männer hätte, ich hätte ja keine Ahnung, wo ich ein vernünftiges Exemplar hernehmen sollte.» Der Satz sass. Die Single-Frauen am Tisch verdrehten die Augen, die Runde, ob ungebunden oder nicht, war sich einig: Männer können einfach nicht mit starken Frauen. Ist das tatsächlich so? Weber wollte es genauer wissen und machte sich zusammen mit der Journalistin Nicole Althaus daran, der Sache auf den Grund zu gehen. Die Recherche brachte Niederschmetterndes an den Tag: Zahlreiche Statistiken im In- und Ausland beweisen klar, dass gutausgebildete, erfolgreiche Frauen ab 30 tatsächlich deutlich weniger häufig in einer Partnerschaft leben als ihre Geschlechtsgenossinnen mit einer bescheideneren Karriere. Glück im Beruf, Pech in der Liebe. Immerhin, wenn man mit Psychologinnen wie Julia Onken spricht, ist die Lage nicht hoffnungslos. Es gibt Strategien gegen die Liebesmisere.

Die Ausstellung mit den Landschaften Vincent van Goghs lockt täglich Tausende von Besuchern ins Kunstmuseum Basel. Manche staunen und erschauern vor den Bildern des niederländischen Meisters mit dem Status eines Kunst-Popstars. Doch sind wirklich alle der in Basel ausgestellten Werke echt? Matthias Arnold, Verfasser mehrerer dicker Bücher über den Maler, vertritt die These, mindestens zwei der in Basel gezeigten und gefeierten Bilder seien «Fälschungen». Kunsthistoriker Arnold argumentiert in erster Linie stilkritisch. Zweifel an der Echtheit mancher van Goghs gibt es schon seit Jahrzehnten. Wir nehmen die Fälschungsdebatte aus aktuellem Anlass wieder auf. Vielleicht findet sich ja ein Autor, der in einer der nächsten Ausgaben die Gegenthese vertritt.

Man konnte es kaum glauben, als Martina Hingis vor anderthalb Jahren in einer Dopingkontrolle wegen angeblichen Kokainkonsums hängenblieb. An einer emotionalen Pressekonferenz verkündete sie ihren Rücktritt, dann ist die ehemalige Nummer eins im Frauentennis abgetaucht. Jetzt gewährte sie unserem Redaktor Andreas Kunz ihr erstes grosses Interview seither. Sie habe den ganzen Samstag Zeit für ihn, erklärte sie Kunz am Telefon, früher habe sie am Wochenende ja immer Halbfinal und Final spielen müssen. Unser Redaktor liess sich nicht zweimal bitten, besuchte Hingis in ihrem Reitstall, bretterte in ihrem knallgelben Porsche Turbo den Zürichsee entlang und führte ein langes Gespräch, in dem sich Hingis als bodenständige und selbstbewusste junge Frau zeigte, die nichts zu verbergen hat.

 

Das Interview mit dem ehemaligen UBS-Kunden Igor Olenicoff wurde in der letzten Ausgabe mit dem Satz angekündigt, er spreche erstmals über die dramatischen Ereignisse. Das ist so nicht ganz richtig, die «Rundschau» des Schweizer Fernsehens konnte Olenicoff schon früher interviewen. Wir wollten die Leistung der Kollegen keinesfalls schmälern, unsere Ankündigung bezog sich lediglich auf Interviews in Printmedien. Ihre Weltwoche

Kommentare

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  • Miggu,dasKnechtli
  • 01.06.09 | 21:05 Uhr

Bitte, loans, gern geschehen. Vielleicht fällt dir nach den über 40 Zuschriften in jenem Forum auch noch selber etwas zu schreiben ein?

  • Miggu,dasKnechtli
  • 28.05.09 | 14:41 Uhr
  • loans
  • 28.05.09 | 11:41 Uhr

Und wo ist das Hingis Interview?

  • mediabuehler
  • 28.05.09 | 08:55 Uhr

Auch Doris Leuthard "besitzt" einen Mann. Er heisst "Hausin", und niemand kennt ihn.

 
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