Editorial

Obwalden

Die Innerschweizer hatten eine gute Idee mit ihren Sonderzonen. Die schliesst einen Vergleich.

Von Roger Köppel

Egal, wie man sich zu der Idee der Obwaldner Behörden stellt, vermögende Steuerzahler mit der Aussicht auf schöne Grundstücke anzulocken (ich finde sie hervorragend): Der Vorstoss steht für die ungebrochene anarchische Kraft des «Kantönligeists», der eine Säule der Schweiz und ein Standortvorteil unseres Landes bleibt. Die Obwaldner liefern ein Anschauungsbeispiel für einfallsreiche Nischenpolitik und marktwirtschaftliches Denken. Wieso soll man die Top-Verdiener und Reichen kampflos der Zürcher Goldküste oder dem Archipel Wollerau überlassen? Genau darin liegt ja der Sinn des Föderalismus: Selbst Kantone, die sich an der Peripherie der Wirtschaftszentren behaupten müssen, können durch geschickte Gesetze ihre Nachteile in Qualitäten verwandeln, indem sie etwas besser machen als die andern. Interessant war die erschreckte Reaktion des Zürcher Tages-Anzeigers, noch immer ein verlässlicher Seismograf, wenn es um die freudlose Früherkennung gleichheitswidriger Postulate geht. Das Blatt rügt die Obwaldner seit Tagen und bringt jetzt fordernd das Bundesgericht in Lausanne gegen die Schlaumeier aus der Innerschweiz in Stellung («Jeder Obwaldner kann sich vor Bundesgericht gegen die Wohnzonen für Reiche wehren»). Wir rufen unseren Freunden hinter den Bergen zu: Haltet durch und lasst euch nicht unterkriegen. Gerade in wirtschaftlich angespannten Zeiten sollte die Schweiz an ihren Stärken festhalten. Der Wettbewerb der Kantone ist eine ihrer grössten.

 

Schreiben, was ist» – an dieses Credo hielt sich Weltwoche-Autor Urs Paul Engeler, als er den Bericht über die zwei Albaner verfasste, die in ihrer Heimat wegen bestrittener terroristischer Machenschaften unter Anklage stehen, von Interpol (nach wie vor) weltweit zur Verhaftung ausgeschrieben sind und dank einem umstrittenen Entscheid der vormaligen Asylrekurskommission unbehelligt in der Schweiz leben. Die Konstellation ist pikant, zumal die Schweiz Mitglied von Interpol ist und den albanischen Rechtsstaat über ein Rechtshilfeabkommen explizit anerkennt.

Da die Albaner von sich aus über die Sonntagszeitung und die «Rundschau» an die Öffentlichkeit gelangt waren, sahen wir keinen Grund, ihre Identität zu verheimlichen. Illustriert wurde Engelers Bericht durch eine Reproduktion des nach wie vor gültigen internationalen Haftbefehls, den jedermann auf der Website von Interpol einsehen kann.
Letzte Woche mussten wir uns von der Zürcher Bezirksrichterin Carla Brodbeck eines Besseren belehren lassen: Nach Ansicht der Richterin war es trotz allem unstatthaft, die beiden Albaner beim Namen zu nennen und im Bild zu zeigen. Sachliche Fehler wurden an Engelers Bericht keine beanstandet – es geht ausschliesslich um die Nichtverheimlichung der Albaner, die nach Ansicht der Richterin einer unnötigen Anprangerung gleichkommt.
Was ist «nötig» für eine korrekt dokumentierte Berichterstattung? Muss die Identität von Personen des öffentlichen Interesses verschleiert werden, auch wenn diese Personen zuvor von sich aus an die Öffentlichkeit getreten sind?
Wir standen vor der Wahl, den Fall durch die Instanzen zu ziehen oder einen Vergleich einzugehen. Hätte die Weltwoche die Frage richterlich entscheiden lassen, hätte sie faktisch das gesamte Prozessrisiko getragen. Die Gegenseite hatte dagegen nichts zu verlieren: Richterin Brodbeck hatte den beiden Albanern beziehungsweise ihrem Anwalt unentgeltlichen Rechtsbeistand in Aussicht gestellt.
Vor diesem Hintergrund haben wir auf eine höchstrichterliche Abklärung der Frage verzichtet, ob Leute, die von sich aus an die Öffentlichkeit gehen, sich nicht auch gefallen lassen müssen, öffentlich kritisiert zu werden, und halten fest: Gemäss Richterin Brodbeck ist dies nicht zulässig. Die journalistische Grundsatzfrage bleibt damit freilich offen.

Kommentare

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  • liberalmind
  • 22.05.2009 | 00:56 Uhr

ja salinger, danke genau so ist es - das sind Trojaner von der WOZ Redaktion, die hier täglich mit ihrem unsäglichen menschenfeindlichen Quatsch hausieren müssen wie die Zeugen Jehovas und subito alles zumüllen, was nicht der trotzkistischen WOZ-Linie entspricht und dann noch meinen, jemand würde ihnen ihre von der Geschichte längst auf die Müllhalde geworfene Ideologie auch noch abkaufen...lol!

  • Jeanna
  • 21.05.2009 | 22:32 Uhr

Ja, Larry, so ganz nach dem Motto "man gönnt sich ja sonst nix"

(Ich spendiere jetzt auch mal ein LOL)

  • Larry
  • 21.05.2009 | 22:08 Uhr

Und wieder mal ein neuer Pseudo.

  • salinger
  • 21.05.2009 | 21:28 Uhr

@ liberalmind

wieso sich auf eine solche primitive eskalation einlassen? für das müssten sie sich eigentlich zu schade sein, um sich auf dieses tiefe niveau herabzulassen. ihre beiträge machen sinn und sind gut dokumentiert. ich teile ihre meinung , dass die us wirtschaft schneller als erwartet wieder durchstarten wird.

@ zara

sie provozieren nur und liefern überhaupt nichts. ich konnte mit keinem ihrer beiträge irgend etwas anfagen und die links sind absolut unbrauchbar, unseriös und alter kaffee. alles was sie hier schreiben kann getrost ignoriert werden. dazu sind sie noch ein feigling.

  • Zara Zarathustra
  • 21.05.2009 | 16:40 Uhr

Tatsächlich ! Der Hochstapler wütet in der alten Weltwoche weiter.
Für sich selber.

  • liberalmind
  • 21.05.2009 | 09:03 Uhr

Die Behauptung, die Totalverschuldung eines Landes (Staat, Unternehmen, Private) in Relation zum BIP würde irgendetwas Relevantes aussagen, ist totaler Humbug. Die entsprechenden Leverage Ratios der reichen, westlichen Industrieländer liegen alle in derselben Grössenordnung von +/- 300% vom BIP. Ich habe bewiesen, dass die Verschuldungsrate der Schweiz, vorallem aufgrund der rekordhohen Hypothekarverschuldung pro Kopf in ähnliche Dimensionen , wie die der USA, liegt. Die laut SIX rund 445 Mia ausstehenden Kapitalmarktschulden Schweizerischer Schuldner (v.a. Obligationen), wurden noch gar nicht dazugerechnet, ebenso die Geldbuchmarktforderungen und Repogeschäfte der Eidgenossenschaft bei der SNB von rund 80 Mia.

Viel entscheidender ist, wie sicher die Schulden bedient werden können und die Assets die dahinter stehen. Die Grösse und die Diversifikation der USA bieten da natürlich insgesamt eine wesentlich höhere Sicherheit! Die Bedienung der Hypothekarschulden und der Konsumkredite der Privaten Haushalte in den USA machen im Schnitt 10,5% und 5,2% von den frei verfügbaren Einkommen aus (Nach Steuern und Abgaben). Also eine durchschnittliche Belastung von 15,7% der Nettolöhne pro Jahr. In der Schweiz beträgt die Hypothekarverschuldung pro Kopf mehr als das Doppelte der USA! und die Schuldzinsen machen um die 30% der Nettoeinkommen pro Jahr aus. Also auch hier mehr als das Doppelte wie in den USA!

  • liberalmind
  • 21.05.2009 | 09:00 Uhr

weiter:

Das Klumpenrisiko des Schweizer Immobilienmarktes wird unterschätzt, speziell bei einem Rückgang der Wirtschaftskraft und des Wohlstandes. Bei einer Redimensionierung des Schweizer Finanzplatzes ist ein Einbruch durchaus nicht auszuschliessen.

Zu den Unternehmensschulden habe ich mich mehrfach geäussert. Das Debt/Equity Ratio der 500 grössten US Gesellschaften im S&P 500 wurde seit 1980 von 57/43 auf nun 40/60 verbessert. Das checkt jeder, der rechnen kann: Wenn das BIP pro Jahr 2% steigt und die Gewinne 10%, werden Mehrwerte kreiert, die eine Schuldenrückzahlung ermöglichen. Die US Wirtschaft ist insgesamt so diversifiziert, wie keine andere der Welt und hat diesebzüglich keine Klumpenrisiken. Ich spreche nicht von den Banken.

Die alarmierendste Neuverschuldung passiert bekanntlich beim Staat. Vorallem Private und auch Unternehmen zahlen immer noch deutlich Schulden zurück. Die US Staatsschuld stellt sicher das grösste Problem dar, nur ist mit jetzt knapp 80% des BIP das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht. Japan sitzt bekanntlich immer noch auf einem Schuldenberg von um die 150% BIP. Die USA ist trotz allem in einer deutlich besseren Lage als das Uninformierte und Dauerpessimisten wahrhaben wollen und zugeben!

Laut Krugman wird das Problem für die nähere Zukunft eher sein, dass weltweit nur noch gespart wird und Schuldenabbau betrieben wird anstatt einen Teil wieder zu investieren!

  • liberalmind
  • 20.05.2009 | 21:30 Uhr

Dieses menschenfeindliche Trotzkisten- Spontiblatt WOZ liest sich über weite Strecken wie eine Stasi-Akte! und ist auch sonst ein Blatt, das auch in der DDR als radikal trotzkistisch eingestuft worden wäre! Die menschenfeindliche - und realitätsfremde Scheisse, die sich dort anhäuft, würde niemand für möglich halten, stände sie nicht schwarz auf weiss dort!

"Filz an der Uni

Delegierter des Vorstandes des SIAF ist Martin Meyer, Feuilleton-Chef der NZZ. Er ist auch ein guter Freund von Philosophieprofessor Kohler, an lauen Sommerabenden sieht man sie manchmal in der Zürcher Altstadt zusammen einen schöngeistigen Grappa trinken. Und beide sind Mitglied in Zürichs Rotary Club, wo auch die Zürcher Wirtschafts­elite ein und aus geht. Mit von der Partie ist dort auch Hans-Ulrich Doerig, frischgebackener Credit-Suisse-Verwaltungsratspräsident, Präsident der Vereinigung Zürcher Kunstfreunde und Mitglied des Zürcher Universitätsrates. Dieser hat Macht: Jede Professorenberufung beispielsweise braucht die Zustimmung des höchsten Gremiums..."

Ja wäre ja schlimm Lehre, Forschung & Bîldung hätten tatsächlich einen Realitätsbezug und würde den Studierenden später Arbeit und Brot bringen. Ja und noch schlimmer wäre natürlich, wenn Schweizer Firmen auch noch einen Vorteil herausholen und vielleicht sogar Wachstum kreieren würden...!!! lol!

Dieser blutleere Trotzkisten Verein muss ein wahnsinniges Triumphgefühl haben, auf diesem Forum ihre kranken Trojaner platziert zu haben...

  • liberalmind
  • 20.05.2009 | 21:29 Uhr

Der Hochstapler und blutleere, menschenfeindliche WOZ Zombie führt wieder Selbstgespräche, wie immer!

Ich würde mal wieder in den Spiegel schauen und dann mal mindestens eine Stunde ausführlich Kotzen! Das funktioniert allerdings nur bei zugehörigen der menschlichen Spezies, die noch einen Funken Leben, Ehre und Anstand im Ranzen haben!

Stasi Pack und nichts anderes ist das!

  • Zara Zarathustra
  • 20.05.2009 | 21:23 Uhr

Bis der Hochstapler realisiert, dass längst eine neue Weltwoche aufliegt und niemand mehr dessen cholerische Anfälle und Ausfälligkeiten verfolgt, dauerts wohl noch ein wenig.

Aufwachen !

  • liberalmind
  • 20.05.2009 | 21:20 Uhr

Dieses menschenfeindliche Trotzkisten- Spontiblatt WOZ liest sich über weite Strecken wie eine Stasi-Akte! und ist auch sonst ein Blatt, das auch in der DDR als radikal trotzkistisch eingestuft worden wäre! Die menschenfeindliche - und realitätsfremde Scheisse, die sich dort anhäuft, würde niemand für möglich halten, stände sie nicht schwarz auf weiss dort!

"Filz an der Uni

Delegierter des Vorstandes des SIAF ist Martin Meyer, Feuilleton-Chef der NZZ. Er ist auch ein guter Freund von Philosophieprofessor Kohler, an lauen Sommerabenden sieht man sie manchmal in der Zürcher Altstadt zusammen einen schöngeistigen Grappa trinken. Und beide sind Mitglied in Zürichs Rotary Club, wo auch die Zürcher Wirtschafts­elite ein und aus geht. Mit von der Partie ist dort auch Hans-Ulrich Doerig, frischgebackener Credit-Suisse-Verwaltungsratspräsident, Präsident der Vereinigung Zürcher Kunstfreunde und Mitglied des Zürcher Universitätsrates. Dieser hat Macht: Jede Professorenberufung beispielsweise braucht die Zustimmung des höchsten Gremiums..."

Ja wäre ja schlimm Lehre, Forschung & Bîldung hätten tatsächlich einen Realitätsbezug und würde den Studierenden später Arbeit und Brot bringen. Ja und noch schlimmer wäre natürlich, wenn Schweizer Firmen auch noch einen Vorteil herausholen und vielleicht sogar Wachstum kreieren würden...!!! lol!

Dieser blutleere Sponti Verein muss ein wahnsinniges Triumphgefühl haben, auf diesem Forum ihre kranken Trojaner platziert zu haben...

  • liberalmind
  • 20.05.2009 | 20:55 Uhr

Brauchts noch einen Beweis mehr! Genau aus dieser Küche kommt dieser Dreck, dieses menschenfeindliche, blutleere Gesabber über ihre trotzkistischen, marxistischen Brüder - alle längst tot! zum Glück! - Die Brüder meinen doch tatsächlich sie sähen Morgenrot für ihren Verlierer-Kollektivismus, angesichts einer grösseren Kontraktion und einer geplatzten Blase und schreien den Untergang des Kapitalsimus herbei. Täglich sich die Finger wund copy pastend mit Schrott und Verleumden und Zumüllen von Bloggern, die sich wagen einen ach so feindlichen Bezug zur realen Welt zu tun. Gut, dass wir die blutleeren, versteinerten, menschenfeindlichen Trotzkisten Zombies nicht auch noch anschauen müssen. Das nackte Grauen würde jeden augenblicklich die Flucht ergreifen lassen!!!

http://www.woz.ch/artikel/ressort/wirtschaft.html

.

  • liberalmind
  • 20.05.2009 | 20:35 Uhr

Zurück zur Realität und den harten Fakten!

Die Vergleiche der Pessimisten und Misantrophen der aktuellen Weltwirtschaft mit der grossen Depression der 30er Jahre entbehren jeglicher Realität und sind nichts mehr als blödes Geschwätz!

1930 -33 kontraktierte die US Wirtschaft um praktisch einen Drittel (-32%!) vorallem darauf zurückzuführen, dass man die Geldpolitik aufgrund des Goldstandards viel zu lange viel zu restriktiv hielt und dadurch den Kollaps des Weltbankensystems provozierte mit tausenden von Bankpleiten, welche die Depression auslösten, akzelerierten und verlängerten.

Die Konsensuszahlen für 2009/10 (OECD/Weltbank) sehen wie folgt aus:

BIP 2009
Welt insgesamt -1,7%
OECD (high income countries) -2,9%
USA -2,4%

BIP 2010
Welt insgesamt +2,3%
OECD (high income countries) + 1,6%
USA + 2%

Angesichts der Realität von Depression zu sprechen und noch eine Analogie mit der grossen Depression zu ziehen, ist nicht nur total daneben, es ist auch absichtliche negative Stimmungsmache und Wichtigtuerei. Den Damen und Herren Pessimisten wäre zu wünschen, sie hätten tatsächlich während der grossen Depression leben müssen, dann würden sie nämlich jetzt nur noch den Mund halten! Übrigens gab es seit den 30er Jahren zwei weitere Jahre mit wirtschaftlichen Kontraktionen in den USA: 1974 und 1981.

  • liberalmind
  • 20.05.2009 | 20:32 Uhr

Das stalinisten Pack vom Woz Sponti Bureau hat darum immer das letzte Wort, weil es einer gewagt hat, ihren Dauerspam, den sie mit Links auf Websites von ihnen nahestehenden, durchgeknallten Altstalinisten und Spinnern versehen, eben als das was es ist zu entlarven: Spam, Dreck, Abfall!

Wer alles und jedes unserer westlichen, freiheitlichen Gesellschaftsordnung und den Wohlstand und die Freiheit, die wir geniessen dürfen, mit Füssen tritt und auf krankhafteste Weise jeden Fakt zumüllt, der hat tatsächlich in unserem Land nichts zu suchen und soll nach Nordkorea auswandern! Das sind ja die Vorbilder, von denen sie hier ständig schwärmen: Ahmedinedjad, Kim Il Yung, Gadaffi und all die Kotzbrüder! Passt hervorragend zu diesem Dreck!

  • Zara Zarathustra
  • 20.05.2009 | 18:03 Uhr

Der Faxenblogger hat bewiesen, dass er sich ausserstande sieht, SNB-Statistiken zu lesen, dass er von Finanzen nicht die geringste Ahnung hat, dass wir es mit einem Hochstapler zu tun haben, der jedesmal, wenn er überführt wird, ausfällig wird und mittlerweile mit seinen 4 Nicks sämtliche Gesichter verloren hat, die es zu verlieren gab. Wobei man diese Fratzen schwerlich Gesichter nennen kann. Unser Mitgefühl sei mit ihm, dem erbarmenswürdigen Tropf.

  • liberalmind
  • 20.05.2009 | 17:19 Uhr

weiter:

Das Klumpenrisiko des Schweizer Immobilienmarktes wird unterschätzt, speziell bei einem Rückgang der Wirtschaftskraft und des Wohlstandes. Bei einer Redimensionierung des Schweizer Finanzplatzes ist ein Einbruch durchaus nicht auszuschliessen.

Zu den Unternehmensschulden habe ich mich mehrfach geäussert. Das Debt/Equity Ratio der 500 grössten US Gesellschaften im S&P 500 wurde seit 1980 von 57/43 auf nun 40/60 verbessert. Das checkt jeder, der rechnen kann: Wenn das BIP pro Jahr 2% steigt und die Gewinne 10%, werden Mehrwerte kreiert, die eine Schuldenrückzahlung ermöglichen. Die US Wirtschaft ist insgesamt so diversifiziert, wie keine andere der Welt und hat diesebzüglich keine Klumpenrisiken. Ich spreche nicht von den Banken.

Die alarmierendste Neuverschuldung passiert bekanntlich beim Staat. Vorallem Private und auch Unternehmen zahlen immer noch deutlich Schulden zurück. Die US Staatsschuld stellt sicher das grösste Problem dar, nur ist mit jetzt knapp 80% des BIP das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht. Japan sitzt bekanntlich immer noch auf einem Schuldenberg von um die 150% BIP. Die USA ist trotz allem in einer deutlich besseren Lage als das Uninformierte und Dauerpessimisten wahrhaben wollen und zugeben!

Laut Krugman wird das Problem für die nähere Zukunft eher sein, dass weltweit nur noch gespart wird und Schuldenabbau betrieben wird anstatt einen Teil wieder zu investieren!

Eine Entschuldigung des Pöbelpacks ist überfällig!!!

  • liberalmind
  • 20.05.2009 | 17:15 Uhr

Die Behauptung, die Totalverschuldung eines Landes (Staat, Unternehmen, Private) in Relation zum BIP würde irgendetwas Relevantes aussagen, ist nur Humbug. Die entsprechenden Leverage Ratios der reichen, westlichen Industrieländer liegen alle in derselben Grössenordnung von +/- 300% vom BIP. Ich habe bewiesen, dass die Verschuldungsrate der Schweiz, vorallem aufgrund der rekordhohen Hypothekarverschuldung pro Kopf in ähnliche Dimensionen , wie die der USA, liegt. Die laut SIX rund 445 Mia ausstehenden Kapitalmarktschulden Schweizerischer Schuldner (v.a. Obligationen), wurden noch gar nicht dazugerechnet, ebenso die Geldbuchmarktforderungen und Repogeschäfte der Eidgenossenschaft bei der SNB von rund 80 Mia.

Viel entscheidender ist wie sicher die Schulden bedient werden können und die Assets die dahinter stehen. Die Grösse und die Diversifikation der USA bieten da natürlich insgesamt eine wesentlich höhere Sicherheit! Die Bedienung der Hypothekarschulden und der Konsumkredite der Privaten Haushalte in den USA machen im Schnitt 10,5% und 5,2% von den frei verfügbaren Einkommen aus (Nach Steuern und Abgaben). Also eine durchschnittliche Belastung von 15,7% der Nettolöhne pro Jahr. In der Schweiz beträgt die Hypothekarverschuldung pro Kopf mehr als das Doppelte der USA! und die Schuldzinsen machen um die 30% der Nettoeinkommen pro Jahr aus. Also auch hier mehr als das Doppelte wie in den USA!

  • liberalmind
  • 20.05.2009 | 17:14 Uhr

Die Impertinenz und die Lügen als reinen und einzigen Lebensinhalt! der WOZ Trotzkisten geht weiter! Im fünf Minuten Takt- gleich mit zwei Pseudonymen auftreten - und dann hier seit Monaten weismachen wollen man sei eine ganze Gruppe von Trotzkisten...! und dann noch die bodenlose Frechheit haben auf den angeblichen Gebrauch mehrer Pseudonyme hinzuweisen!

Wer sich hier rein zum Zweck der Pöbelei und der Lügen- und Legendenverbreitung rumtreibt, der muss tatsächlich, wie Henry VIII richtig bemerkt, hat als das betrachtet werden als was es ist: nämlich

SPAM

Abfall, Dreck in jeder Beziehung: menschlich sowieso und inhaltlich ebenso!

  • Jeanna
  • 20.05.2009 | 17:04 Uhr

“““Eine Entschuldigung der Dauerpöbler fehlt immer noch!“““

Chuzpe haben Sie, das muss man Ihnen lassen. Wer hier auf's Primitivste rumpöbelt - und auch noch die Chuzpe hat, die beleidigte Leberwurst zu mimen - ist schwarz auf weiss und in Hülle und Fülle nachzulesen. Das kompensieren auch Ihre paar Bemühungen um sachbezogene Beiträge nicht- die notabene von wirklichen Sachverständige (wenn auch erfolglos !) - widerlegt werden. DA lernt man auch etwas ! Gerade wenn man selbst von einem anderen Fachgebiet (!) kommt, aber dennoch (!) auch in wirtschaftlichen und finanzmarktlichen Fragen durchaus urteilsfähig ist.

Mit verachtungsvollen Grüssen:

Zit philomarkbergmind: ""Jeannafutz""

  • Zara Zarathustra
  • 20.05.2009 | 16:59 Uhr

Debt does'nt matter. Das glauben nur lebenszeitbeamtete Bankbeamten, die nicht wissen können was Schulden für ein KMU-Unternehmen bedeuten. Nämlich nicht das selbe, wie für Banken, für die sofort der Steuerzahler einspringt, wenn der Leverage den Point of no return überschritten hat. Und solche, die SNB-Statistiken nicht lesen können, die können überhaupt gar nichts wissen von dem, was in der Welt so abgeht.
Wenn in den Fünfzigern mit 1 Doller Zusatzschulden 3 Dollar Zusatz-BIP generiert wird, und nach der Jahrtausendwende bei einer Schuldenquote von 350 BIP-Prozent dieser Multiplikator auf einen Zehntel schrumpft, dann müssten spätestens dann die Alarmglocken läuten bei diesen Fantasten, und nicht erst jetzt, wo jeder Dollar an Zusatzschulden keinen müden Cent Zusatz-BIP mehr zu genierieren vermag, sondern im Gegenteil nur noch zu einer weiteren Kontraktion führt.

Und hör' bloss auf mit diesem Debt/Equity Quatsch. Das ist alles vorbei.

http://www.goldseiten.de/content/diverses/artikel.php?storyid=10583

  • liberalmind
  • 20.05.2009 | 16:10 Uhr

weiter:

Das Klumpenrisiko des Schweizer Immobilienmarktes wird unterschätzt, speziell bei einem Rückgang der Wirtschaftskraft und des Wohlstandes. Bei einer Redimensionierung des Schweizer Finanzplatzes ist ein Einbruch durchaus nicht auszuschliessen.

Zu den Unternehmensschulden habe ich mich mehrfach geäussert. Das Debt/Equity Ratio der 500 grössten US Gesellschaften im S&P 500 wurde seit 1980 von 57/43 auf nun 40/60 verbessert. Das checkt jeder, der rechnen kann: Wenn das BIP pro Jahr 2% steigt und die Gewinne 10%, werden Mehrwerte kreiert, die eine Schuldenrückzahlung ermöglichen. Die US Wirtschaft ist insgesamt so diversifiziert, wie keine andere der Welt und hat diesebzüglich keine Klumpenrisiken. Ich spreche nicht von den Banken.

Die alarmierendste Neuverschuldung passiert bekanntlich beim Staat. Vorallem Private und auch Unternehmen zahlen immer noch deutlich Schulden zurück. Die US Staatsschuld stellt sicher das grösste Problem dar, nur ist mit jetzt knapp 80% des BIP das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht. Japan sitzt bekanntlich immer noch auf einem Schuldenberg von um die 150% BIP. Die USA ist trotz allem in einer deutlich besseren Lage als das Uninformierte und Dauerpessimisten wahrhaben wollen und zugeben!

Laut Krugman wird das Problem für die nähere Zukunft eher sein, dass weltweit nur noch gespart wird und Schuldenabbau betrieben wird anstatt einen Teil wieder zu investieren!

Eine Entschuldigung der Dauerpöbler fehlt immer noch!

  • liberalmind
  • 20.05.2009 | 15:56 Uhr

Die Behauptung, die Totalverschuldung eines Landes (Staat, Unternehmen, Private) in Relation zum BIP würde irgendetwas Relevantes aussagen, ist nur Humbug. Die entsprechenden Leverage Ratios der reichen, westlichen Industrieländer liegen alle in derselben Grössenordnung von +/- 300% vom BIP. Ich habe bewiesen, dass die Verschuldungsrate der Schweiz, vorallem aufgrund der rekordhohen Hypothekarverschuldung pro Kopf in ähnliche Dimensionen , wie die der USA, liegt. Die laut SIX rund 445 Mia ausstehenden Kapitalmarktschulden Schweizerischer Schuldner (v.a. Obligationen), wurden noch gar nicht dazugerechnet, ebenso die Geldbuchmarktforderungen und Repogeschäfte der Eidgenossenschaft bei der SNB von rund 80 Mia.

Viel entscheidender ist wie sicher die Schulden bedient werden können und die Assets die dahinter stehen. Die Grösse und die Diversifikation der USA bieten da natürlich insgesamt eine wesentlich höhere Sicherheit! Die Bedienung der Hypothekarschulden und der Konsumkredite der Privaten Haushalte in den USA machen im Schnitt 10,5% und 5,2% von den frei verfügbaren Einkommen aus (Nach Steuern und Abgaben). Also eine durchschnittliche Belastung von 15,7% der Nettolöhne pro Jahr. In der Schweiz beträgt die Hypothekarverschuldung pro Kopf mehr als das Doppelte der USA! und die Schuldzinsen machen um die 30% der Nettoeinkommen pro Jahr aus. Also auch hier mehr als das Doppelte wie in den USA!

  • Zara Zarathustra
  • 20.05.2009 | 12:21 Uhr

-
Dante's Inferno: das Jüngste und letzte Gericht in Kalifornien

Von nun an ging's bergab:

http://www.handelsblatt.com/politik/international/arnies-letzte-grosse-schlacht;2284607

  • Zara Zarathustra
  • 20.05.2009 | 11:59 Uhr

Gar nichts hast Du geliefert. Ausser diesen hanebüchernen Stuss mit den Doppeladditionen:
------------------
Bund/Kantone/Gemeinden: 217 Mia

Hypothekarschulden: 699 Mia

Übrige Kredite Banken Inland -ohne Hypotheken: 982 Mia

Also total Schulden: 1'898 Mia oder 385% vom BIP
---------------------

Sowohl die SNB-Tabelle als auch swissbanking.org widerlegen diesen Stuss aufs schönste. Von Deinen 1898 Mia brauchst Du bloss Deine stümperhaften Doppeladditionen rauszurechnen, dann kommst Du auf das Ergebnis.

  • liberalmind
  • 20.05.2009 | 11:43 Uhr

Ich will genau Zahlen sehen! Ich habe mir die Mühe genommen darüber Recherche zu betreiben.

Die schnoddrige Antwort aus der WOZ Stube ja 200 -250%... absolut unbrauchbar! ...wie war das mit dem doofsten Banker...?!?

Genaue Zahlen auf den Tisch! Dann bitte der Vergleich mit der Schuldzinsbelastung für Private Schweiz vs USA. Die US Zahlen habe ich geliefert. Die Belastung in der Schweiz für Schuldzinsen (Hypotheken) vs frei verfügbare Einkommen (nach Steuern und Abgaben) ist höher als in den USA. Das ist der nächste Schritt zur Demontage der Lügen!

  • Zara Zarathustra
  • 20.05.2009 | 11:04 Uhr

Der Fall ist klar: zu den Total Inlandkrediten von 853 Milliarden (und nicht 1,6 Billionen, wie der Faxenblogger glaubt) kommt noch der Kapitalmarkt hinzu. Womit wir dann bei 200-250 BIP-Prozenten landen. Was selbstverständlich ein Problem aber immer noch wesentlich "gesünder" ist als in den USA, zumal dort ein Gutteil der Schuldzinsen ins Ausland abfliesst.

  • liberalmind
  • 20.05.2009 | 11:00 Uhr

660 Mia ....lol! lol!

Frage beantworten! Wieviel ist die Totalverschuldung der Schweiz und in Relation zum BIP !!!

Genau Zahlen, mit Links


Der Strick zieht sich immer mehr zu!

  • liberalmind
  • 20.05.2009 | 10:54 Uhr

660 Mia ....lol! lol!

Frage beantworten! Wieviel ist die Totalverschuldung der Schweiz und in Relation zum BIP !!!

Genau Zahlen, mit Links


Der Strick zieht sich immer mehr zu!

  • Zara Zarathustra
  • 20.05.2009 | 10:48 Uhr

""Also jetzt behauptet der Volltrottel doch seit meiner Faktenenthüllung 853 Mia sei die Totelverschuldung der Schweiz.""

Lesen kann er auch nicht. Nur schamlos vor sich her lügen.
Was bist du bloss für eine falsche Kreatur.
Was habe ich geschrieben:
Was jeder Alt- und Jung-SVPler schafft, schafft unser Banker und Oekonom (!) nicht: die Zahl 853 Milliarden in der Spalte 2: Total Inlandkredite abzulesen. Der Gipfel der Peinlichkeit, sowas."

Wenn Du es schon nichts schaffst, Tabellen zu lesen, dann vielleicht den Text in einem Banker-Organ:

"Das gesamte im Inland beanspruchte Kreditvolumen betrug Ende 2005 rund 660 Mrd. CHF, was einem Zuwachs im Vergleich zum Vorjahr von 4.2 Prozent entspricht (Wachstum 2004: +3.7%). Wie im Vorjahr verzeichneten die Hypothekarkredite auch 2005 den höchsten Nachfragezuwachs: Sie stiegen aufgrund der weiterhin günstigen Hypothekarzinsen 2005 um rund 5 Prozent."

4.2 Kreditgeschäft:
http://www.swissbanking.org/20060907-5000-bankenbarometer2006_bak_d_pdf_komplett-jre.pdf

  • liberalmind
  • 20.05.2009 | 10:28 Uhr

Also jetzt behauptet der Volltrottel doch seit meiner Faktenenthüllung 853 Mia sei die Totelverschuldung der Schweiz. Nur um seine lächerliche These zu stützen die US Total Debt vs GDP hätte irgendeine Bedeutung.

Wenn man keine Ahnung hat was in Bankbilanzen steht und was nicht, dann sollte man sich tatsächlich nicht weiter blamieren. Das Gros der Schulden des Bundes und der öffentlichen Hand wird am Kapitalmarkt aufgenommen. Ebenso der Pfandbriefbanken und der Unternehmen.

Nochmals, der Leverage der Schweiz ist mindestens so gross wie in den USA und diese Zahl allein sagt überhaupt nichts aus, wenn man sie nicht in Relation zu all den anderen relevanten Faktoren zu setzen weiss!

Ich warte auf den Beweis, mit Links und genauen Fakten, was denn nach den Recherchen des WOZ Bureaus die Gesamtschulden in der Schweiz betragen inkl. in Relation zum BIP!

Nur provozieren und motzen, weil man seine These entlarvt sieht, kann jeder!

  • Zara Zarathustra
  • 20.05.2009 | 10:11 Uhr

Was jeder Alt- und Jung-SVPler schafft, schafft unser Banker und Oekonom (!) nicht: die Zahl 853 Milliarden in der Spalte 2: Total Inlandkredite abzulesen. Der Gipfel der Peinlichkeit, sowas.
Da packt er die Hypothekarforderungen peinlicherweise einfach noch ein zweites mal drauf. Und die Staatsschulden addiert er auch noch mit dem vollen Betrag, obwohl die Inlandkredite auch Kredite an den Staat beinhalten. So kommt man natürlich schon auf 400 Prozent Schulden zum BIP, wenn man alles doppelt addiert.

Hier noch ein Artikel von Barry Eichengreen zum Tempo der Depression der Dreissiger im Vergleich mit der heutigen:

http://www.voxeu.org/index.php?q=node/3421

  • liberalmind
  • 20.05.2009 | 09:53 Uhr

Ich würde jetzt endlich Ruhe geben - Die Peinlichkeiten der letzten Monate wurden gestern durch ein paar Fakten widerlegt und die Behauptung die Totalverschuldung eines Landes in Relation zum BIP würde irgendetwas aussagen, definitiv in die Wüste geschickt!

Die Fakten liegen alle auf dem Tisch. Die Links und alle meine Aussagen können überprüft werden. Auch dass die Hypothekarschulden in der Bankenstatistik immer separat ausgewisen wurden.

Wer, wie die Altstalinisten vom WOZ Bureau, bei den konstruierten Lügen ertappt wird, der kann offensichtlich nur mit persönlichen Beledigungen Antworten. Ich wäre mit Äusserungen wie Toilettenputzen, doofster Banker etc. vorsichtig! Der Tag wo die WOZ Blogtrollen weggeputzt werden ist nicht mehr fern!

Die Lügen und Märchen gehen weiter: Ich habe die Krugman Aussage vor ein paar Tagen in den Blog gestellt, dass die Welt in Ersparnissen ersäuft und die Amis nun ihre Schulden selber finanzieren können!

Und die oberdoofste Aussage betrifft wohl die angebliche superiore Bewertung von Schweizer Immobilien. Die gleichen wünschen den Finanzplatz zum Teufel und reiben sich schadenfreudig die Hände, wenn das Bankgeheimnis fällt. Die Konsequenzen eines Niedergangs des Finanzplatzes auf die Immobilienpreise wird dann natürlich ausgeblendet.

Und die Aussage US Immoblienbewertungen seien allgemein tiefer als in der CH ist soviel Vodoo wie der Rest des Dauerspams!

  • Zara Zarathustra
  • 20.05.2009 | 08:57 Uhr

Der doofste Banker der Schweiz. Er hat es immer noch nicht geschnallt, dass die Spalte 12 mit den Hypothekarforderungen ein Teil des TOTALS in Spalte 2 ist.
Was er auch nicht schnallt, ist, dass die Häuser in der Schweiz wesentlich mehr Wert sind wie jene in den USA.
Was er auch nicht schnallt, ist, dass die Schweizer ihre Schulden selber finanzieren, während die USA einer Infusion von 3 Milliarden pro Tag aus dem Ausland bedarf. Aber das reicht jetzt nirgends mehr hin, wenn man ein Zwillingsdefizit von 10 Milliarden pro Arbeitstag an den Tag legt.

CHANGE ! HOPE !

  • liberalmind
  • 20.05.2009 | 00:34 Uhr

Hier nochmals die Fakten zur aktuellen Wirtschaftslage, die wie üblich vom WOZ Bureau zugemüllt wurden, weil natürlich nicht mit den kollektiven Verarmungsideologien vereinbar!

  • liberalmind
  • 20.05.2009 | 00:32 Uhr

Hier die Vergleichszahlen für die SCHWEIZ:

BIP 2008 : 493 Mia


AUSSTEHENDE SCHULDEN:

Bund/Kantone/Gemeinden: 217 Mia

Hypothekarschulden: 699 Mia

Übrige Kredite Banken Inland -ohne Hypotheken: 982 Mia

Also total Schulden: 1'898 Mia oder 385% vom BIP

UND IST JETZT DESWGEN DIE SCHWEIZ PLEITE???

Der Verschuldungsgrad liegt damit höher als in den USA!!! Vorallem für die Privathaushalte! Diese Zahlen allein sagen eben sehr wenig aus. Man muss dies in Relation setzen zu den Assets und vorallem auch zu den Gewinnen der Unternehmen und den Einkommen der Privaten!

Zahlen: SNB

  • liberalmind
  • 20.05.2009 | 00:31 Uhr

Die Haushaltschulden liegen übrigens in der Schweiz aufgrund der höchsten Hypothekarverschuldung pro Kopf der Welt um einiges höher als in den USA!

Zu den angeblich so explodierten Unternehmensschulden... Das Debt/Equity Ratio sämtlicher 500 grössten Unternehmen im S&P 500 beträgt aktuell 4o%/60%. Also 40% Fremdverschuldung in den Bilanzen. Das ist auch langfristig und global gesehen eher moderat und entspricht einer gesunden Unternehmensfinanzierung!

(Quelle: Morgan Stanley - Link ist Passwortgeschützt und kann hier nicht kopiert werden)

Soweit zur wirklichen, realen Welt!

  • liberalmind
  • 20.05.2009 | 00:30 Uhr

Es geht bei meinen Posts zur Wirtschaft nur darum, unter den massenhaften, reinen Provokationspost, ab und zu wieder mal einen REALITÄTSBEZUG herzustellen. Sich mit den Dauerprovokateuren aus der WOZ Sponti Redaktion zu streiten, ist so sinnlos wie Wasser ins Meer tragen. Wer nicht unterscheiden kann zwischen absoluten und relativen Zahlen und auch von nominell und real keine Ahnung hat, der müllt einfach nur Blogs zu!

Das BIP der USA hat sich in den letzten 60 Jahren versechzigfacht und die Produktivität der US Wirtschaft hat sich vervierzigfacht!

Real $ BIP 1947: 237,2 bn $

Real $ BIP 2008: 14'264,6 bn $

http://home.att.net/~rdavis2/gdpchg08.html


Dann diese hier hundertfach gepostete Aufrechnung von absolute total Debt in den USA, ja im Vergleich zu was???!!! Absoluter Sponti Quatsch, wie immer!

Die totalen Schulden der US Haushalte im Vergleich zu den verfügbaren Einkommen sind per Ende 1.Q.09 bereits wieder deutlich gesunken. Reine Konsumkreditschuldenbedienung gegen 5% von den verfügbaren Einkommen. Auch im langjährigen Vergleich sind die Haushaltschulden eben überhaupt nicht explodiert. Man muss sie ganz klar in Relation zu den Einkommen setzen!

http://www.federalreserve.gov/releases/housedebt/

  • liberalmind
  • 20.05.2009 | 00:28 Uhr

Die Vergleiche der Pessimisten und Misantrophen der aktuellen Weltwirtschaft mit der grossen Depression der 30er Jahre entbehren jeglicher Realität und sind nichts mehr als blödes Geschwätz!

1930 -33 kontraktierte die US Wirtschaft um praktisch einen Drittel (-32%!) vorallem darauf zurückzuführen, dass man die Geldpolitik aufgrund des Goldstandards viel zu lange viel zu restriktiv hielt und dadurch den Kollaps des Weltbankensystems provozierte mit tausenden von Bankpleiten, welche die Depression auslösten, akzelerierten und verlängerten.

Die Konsensuszahlen für 2009/10 (OECD/Weltbank) sehen wie folgt aus:

BIP 2009
Welt insgesamt -1,7%
OECD (high income countries) -2,9%
USA -2,4%

BIP 2010
Welt insgesamt +2,3%
OECD (high income countries) + 1,6%
USA + 2%

Angesichts der Realität von Depression zu sprechen und noch eine Analogie mit der grossen Depression zu ziehen, ist nicht nur total daneben, es ist auch absichtliche negative Stimmungsmache und Wichtigtuerei. Den Damen und Herren Pessimisten wäre zu wünschen, sie hätten tatsächlich während der grossen Depression leben müssen, dann würden sie nämlich jetzt nur noch den Mund halten! Übrigens gab es seit den 30er Jahren zwei weitere Jahre mit wirtschaftlichen Kontraktionen in den USA: 1974 und 1981.

  • philosopher
  • 20.05.2009 | 00:23 Uhr

Die entlarvte trolle kann's nicht lassen und lügt und spamt weiter:

853 Mia Kredite + 699 Mia Hypotheken + 217 Mia Staatsschulden + 250 Mia Kapitalmarktschulden (ohne Staat)

das in Relation zum BIP von 495 mia

macht nach Adam Riese: 408% Schulden vs BIP Schweiz

und der hausiert hier seit monaten mit einer zahl, nämlich total us debt vs gdp sei bei über 300% und meint diese zahl hätte irgendwelche relevanz. dabei sagt diese zahlt überhaupt nichts aus! vorallem wenn man sie nicht zu interpretieren und in relation zu relevanten faktoren zu setzen weiss! die type ist noch lächerlicher als eine uriella, die seit 20 jahren vom weltuntergang spricht und das datum mindestens 20 mal verschoben hat. und das arschloch hat noch die impertinenz zu sagen: und keinen mucks machst du mir mehr! wie durchgeknallt muss man sein, um zu meinen die lügnerei würde noch von irgendeiner dummen sau geglaubt!

  • Zara Zarathustra
  • 19.05.2009 | 23:32 Uhr

853 Milliarden totale Kreditsumme im Inland, schwarz auf weiss aus DEINEM Link. Da bist Du platt. Kein Wunder, willst Du von DEINEM Link nun nichts mehr wissen.
So doof muss man erst einmal sein, die Totalziffer und die Unterziffern zu addieren. Du bist wirklich zum Schiessen, philomarkbergmind. Gut bist Du hier in diesen Foren, sonst gäbe es hier nicht viel zu lachen.

Gruss !

  • Bergmann
  • 19.05.2009 | 23:30 Uhr

Die Impertinenz, Arroganz und Hochstapelei dieser multiplen Bloggerhorde von der WOZ Redaktion in wirtschaftlichen Theman hier eine Meinungsführerschaft erlangen zu wollen, übertrifft wohl jeden jeh gesehenen öffentlichen Bluff auf öffentlichen Blogs! Da hat doch diese klebrige Blogtrolle monatelang versucht der Welt einzureden, Schulden in Relation zum Wirtschaftsprodukt hatte irgendwelche signifikante Bedeutung und würde irgendetwas über den komplexen Gesamtzusammenhang des Wirtschaftsgefüges aussagen! Wie eine auf's abstruseste verblendete Sekte, meinten diese Trolle tatsächlich irgendwelche Dummen würden ihre Abstrusitäten glauben. Blogger liberelmind hat es mit ein paar Posts geschafft, die Lügengebilde der Trollen um zara zum Einsturz zu bringen. Indem er bewiesen hat, dass jede funktionierende Wirtschaft eines Leveragefaktors bedingt, um Wachstum und Wohlstand zu erreichen. Ausserdem hat er bewiesen, was Experten längstens wissen, dass die Gesamtverschuldung der Schweiz höher ist als in den USA und die rekordhohe Hypothekarverschuldung pro Kopf für unser Land ein potentielles zukünftiges Klumpenrisiko darstellen kann. Ein mutmasslich höheres als die Verschuldung in den USA.

Ob Realitätsbezug und Fakten auf diesem Blog überhaupt gefragt sind, wird sich noch weisen müssen!

  • philosopher
  • 19.05.2009 | 22:28 Uhr

genau zarapeinlichpeinlich! keinen mucks machst du mir hier mehr! absolut richtig, diesen eigenen rat endlich zu befolgen! wer so entlarvt und vorgeführt wird wie dieser, der kann nur noch ausfällig werden! kennen wir alles zur genüge. übrigens wo bleibt das gallüsschen heute. noch nicht aus - und eingeloggt in all der empörung mit den heruntergelassenen hosen fotografiert worden zu sein!!! lol!

  • liberalmind
  • 19.05.2009 | 22:17 Uhr

Wir kennen doch die Humen Spezies in und auswedig: Je mehr man sie in ihrem Unrecht entlarvt, desto ausfälliger werden sie! Klar wenn man ihnen ihre seit Monaten hier dutzedemal gepostete Lügenbehauptung entlarvt, dann werden sie ausfällig! Eben die angeblich einseitige Schuldenanhäufung in den USA sei vom Teufel und führe in den Totalkollaps. Jetzt hat man beweisen, dass sogar die Schweiz noch schlechter dasteht und da wird dann mit allen erdenklichen Pseudonymen aus allen Rohren zurückgeschossen. Gibt es einen besseren Beweis der Schuld?!!

Dazu kommt noch, dass die Kapitalmarktschulden der Schweiz nicht dazugerechnet wurden. Die Pfandbriefbank und Pfandbriefzentrale allein haben Obligationen von mehr als 150 Mia ausstehend! Dazu kommen noch alle anderen Kapitalmarktschulden von Schweizer Schuldnern ohne die öffentliche Hand, die mindestens nochmals 150 Mia ausmachen!

Also die Gesamtbilanz aus Bankschulden an Private und Unternehmen, Hypothekarschulden und öffentliche rechtliche Schulden plus Kapitalmarktschulden ex staatliche Institutionen erhöht sich nochmals um mindestens 60% vom BIP. Zusammen mit der höchsten Hypothekarverschuldung pro Kopf der Welt, liegt die Verschuldungsrate deutlich über dem Niveau der USA. Ich wäre persönlich längerfristig wesentlich mehr über die hohe Hypothekarverschuldung in der Schweiz beunruhigt als über die Verschuldung der USA!

  • Zara Zarathustra
  • 19.05.2009 | 22:11 Uhr

Keinen Mucks machst Du mehr mit Deinem 2 Billionen Kreditvolumen-Voodoo, philomarkbergmind.
Dafür alle Nicks hervorholen und Zeter und Mordio schreien. Wem soll das imprägnieren ?

  • Bergmann
  • 19.05.2009 | 21:55 Uhr

Ich muss philosopher leider recht geben. Immer die gleichen Dreckspielchen hier der selben Truppe von Blogtrollen (eh alles der gleiche) die tatsächlich meinen, gegen die Realität und gegen das ureigenste, menschliche Naturell nur mit Lügen bloggen sei eine Lebensaufgabe. Das können wirklich nur entweder psychisch Kranke oder ideologisch Verblendete tun! Interessant, dass die Weltwoche diesen Miesmachern und diesem charakterlichen Abschaum hier seit Jahren eine Plattform bietet?! Ist es das schlechte Gewissen über die immer auf dem rechten Auge blinde Maxime: Schreiben was (nicht) ist? Wohl kaum! Es ist eine Verirrung. Nämlich die sture Annahme das absolute Meiungsfreiheit und die Abschaffung des Antirassismusartikels ein Segen für unsere Gesellschaft sei. Das Resultat: Die Geister die ich rief (nämlich die Falschen) werde ich nicht mehr los! Das ganze ist wohl eher eine Zumutung als ein erstrebenswertes Ziel. Zeit diesem Schmierentheater ein Ende zu setzen?

  • TejanoJose
  • 19.05.2009 | 21:54 Uhr

@Zara. O.K. Rechnungsfehler von mir. Sorry

@philosopher
Habe nichts mit Zara, Jeanna oder Gallus zu tun. Sorry! Mein nick hat auch nichts mit Mexico am Hut. Google mal Tejano!

Gruss

  • Jeanna
  • 19.05.2009 | 21:49 Uhr

Ja, philomarkbergmind:
Persönliche Beleidigungen und Primitivsmen , wie sie NUR vom Vierling in Personalunion kommen sofort dem Webmaster ! (Hello, Serverprotokoll !)

Btw: Wie läuft's eigentlich mit der Anklage ... geht's vorwärts ?

Nochmals: Schön's Öbigli

  • Zara Zarathustra
  • 19.05.2009 | 21:45 Uhr

""Die Hypothekardarlehen werden immer separat ausgewiesen.""

WIR, bester Philo, können sehr gut lesen, wie die Hypothekardarlehen hier ausgewiesen werden. Nämlich in der Spalte 12 mit 679 Milliarden, als Teilbereich des Totals, welches in Spalte 2 mit 853 Milliarden ausgewiesen wird. Schliesslich sind WIR keine blinden Nüsse.

http://www.snb.ch/ext/stats/bstamon/pdf/defr/Kreditstatistik_IABG.pdf

Mir wäre das langsam peinlich an Deiner Stelle. Philosophier' doch endlich hier über Themen, von denen Du etwas verstehst, zum Beispiel von der SVP. Von Finanzen hast Du definitiv keine Ahnung. Diesen Tatbeweis hast Du nun weissgott eindrücklich genug erbracht.

Mit diesem Tipp und den besten Grüssen

Z.

  • Christine
  • 19.05.2009 | 21:42 Uhr

Schiefe Töne?

Here we are. Mit Hund.

http://www.youtube.com/watch?v=mj1VhIfV48w

Good night to all the Plutos on this earth. ;-)

  • philosopher
  • 19.05.2009 | 21:40 Uhr

Jetzt wird die wieder die ganze Palette der WOZ Redaktion herausgeholt: die Zarahure, die jeannafutz, jetzt muss noch der arme mexikanische Wasserträger Tejano Joe herhalten, bald wird noch das kanadische Echo namens Gallus ertönen, wetten!

Immer das gleiche Spielchen: Meinungshoheit mit allen Mitteln der Altstalinisten von der Hardturmstrasse 66: Provozieren mit allen Mitteln bis der (dumme) Gegner ausrastet, dann zum heulend zum Webmaster secklen und Foul, Foul rufen. Bis jetzt hat's immer funktioniert. Wie lange macht das kranke Speilchen der Webmaster noch mit???

  • Zara Zarathustra
  • 19.05.2009 | 21:34 Uhr

Sehr richtig, TejanoJose

Sie sind in 853 249 Millionen aufgeführt. Nun rechne ...

Grüsschen

  • TejanoJose
  • 19.05.2009 | 21:29 Uhr

Sehr geehrter Zara Zarathustra,

Kreditvolumenstatistik – In- und Ausland ist in Millionen Franken und nicht Milliarden wie von Dir am 19.05.09 20:48 gepostet.

Gruss

  • philosopher
  • 19.05.2009 | 21:25 Uhr

Es langt jetzt! Ich habe die persönlichen Beledigungen dem Webmaster gemeldet - eure Zeit hier Zara/Jeanna wird bald abgelaufen sein!

Ich brauche keinen Nachhilfeunterricht im Bankenstatistik lesen, ich habe das nämlich über 20 Jahre gemacht. Die Hypothekardarlehen werden immer separat ausgewiesen. Dazu kommen noch die Statsschulden von 44% vom BIP die natürlich in der Bankenstatistik nicht enthalten sind. Das weiss übrigens fast jedes Kind.

Nochmals und letzmals:

BIP 2008 : 493 Mia


AUSSTEHENDE SCHULDEN:

Bund/Kantone/Gemeinden: 217 Mia

Hypothekarschulden: 699 Mia

Übrige Kredite Banken Inland -ohne Hypotheken: 982 Mia

Also total Schulden: 1'898 Mia oder 385% vom BIP


Eine Entschuldigung wäre längst überfällig!!!

  • Zara Zarathustra
  • 19.05.2009 | 21:11 Uhr

Unser aller philomarkbergmind, der nicht einmal eine SNB-Statistik lesen kann, hat sich wieder einmal bis auf die Knochen blamiert.
2 Billionen Kredite in der Schweiz ! Gröööhhhhllllll ..........
Aber typisch Banker. Null Flair für Zahlen. Dafür umso mehr für Voodoo.
Da würde ich auch schäumen, wenn ich dauernd mit derart abgesägten Hosen rumstünde.

Aber mach Dir nichts draus. Du kannst auch nichts dafür.

Gruss / Z.

  • Jeanna
  • 19.05.2009 | 21:08 Uhr

Hi, """philosopher""" .... häsch auch widermal als eine vo
3 zuesätzliche Nicks vom "Fakteblogger" markb zu dä Schublade us törfe !

Schön's Öbigli dänn no, gäll

  • philosopher
  • 19.05.2009 | 20:49 Uhr

ja, liberalmind hat vollkommen recht und ist hier der einzige, der eine konkrete ahnung über wirtschaftliche zusammenhänge hat. das kann ich als oekonom beurteilen. nur würde ich nie und nimmer auf die provokationen dieses arschlochs zara hereinfallen! vollkommen sinnlos - dieser typ ist ein so widerlicher charakterlump und feiger provokateur, dass dem beim in den spiegel schauen sicher kotzübel werden muss! wenn es jemand wirklich verdient hätte, dass man ihm seine fresse poliert und ihn windelweich schlägt, dann dieser widerliche abschaum zara!

  • Zara Zarathustra
  • 19.05.2009 | 20:48 Uhr

-
Das ist ja nicht zu fassen. Selbst in dem Link, den er hier präsentiert, sind die Zahlen eindeutig:

Kann jeder hier nachlesen: Kredite Inland 2009/2: 853 249
(in Worten: Achthundertdreiundfünfzig Milliarden)

http://www.snb.ch/ext/stats/bstamon/pdf/defr/Kreditstatistik_IABG.pdf

Mit welcher Aufgabe haben Sie Dich eigentlich betraut bei der Bank ?
Papierkörbe geleert ? Kaffee serviert ? Toiletten geputzt ?

  • liberalmind
  • 19.05.2009 | 20:32 Uhr

Hier nochmals die Vergleichszahlen für die SCHWEIZ:

(Damit der letzte Vollidiot auch noch den Link öffnen kann und dann endlich den Mund hält!)

BIP 2008 : 493 Mia


AUSSTEHENDE SCHULDEN:

Bund/Kantone/Gemeinden: 217 Mia

Hypothekarschulden: 699 Mia

Übrige Kredite Banken Inland -ohne Hypotheken: 982 Mia

Also total Schulden: 1'898 Mia oder 385% vom BIP

UND IST JETZT DESWGEN DIE SCHWEIZ PLEITE???

Der Verschuldungsgrad liegt damit höher als in den USA!!! Vorallem für die Privathaushalte! Diese Zahlen allein sagen eben sehr wenig aus. Man muss dies in Relation setzen zu den Assets und vorallem auch zu den Gewinnen der Unternehmen und den Einkommen der Privaten!

Zahlen unter Kreditvolumenstatistik Schweiz

http://www.snb.ch/de/iabout/stat/statpub/bstamon/stats/bstamon

  • liberalmind
  • 19.05.2009 | 20:22 Uhr

Jetzt langst aber mit dieser Lügnerei! - Ja klar, die Bankenstatistik der Schweizerischen Nationalbank ist natürlich total falsch und alle Zahlen sind frisiert und nicht durch die WOZ Redaktion beglaubigt!

Wer meinst du eigentlich wer du seist he ?!?

  • Christine
  • 19.05.2009 | 20:16 Uhr

.. hach, ist das anstrengend ..

ich bleib am Ball .. hach ..

  • Zara Zarathustra
  • 19.05.2009 | 20:07 Uhr

Ausserdem verbreitest Du hier wieder mal Zahlen-Voodoo.
Du hast wirklich keine Ahnung vom Kreditvolumen in der Schweiz und liegst wieder mal umd das doppelte daneben. Aber für Deine Verhältnisse ist das noch gut, wenn ich mich zurück erinnere, was Du beim Thema Japan zum besten gegeben hast.

Wen wunderts, dass die Banken reihenweise beim Steuerzahler anklopfen müssen, wenn sie solche Flaschen beschäftigen.

Lies es halt nach hier unter "D3: Bewilligte und beanspruchte inländische Kredite", Du erbarmenswürdiger Versager:

http://snb.ch/de/mmr/reference/stat_monatsheft_2009_04/source/stat_monatsheft_2009_04.de.pdf

  • liberalmind
  • 19.05.2009 | 19:36 Uhr

Ja, papperlappap papperlapap... jetzt ist fertig mit Tsatsiki-Vodoo Sponti Formeln!!!! Der andere soll mal zuerst ein CFA machen bevor er sich hier mit seiner Copy Paste Meisterschaft über längst erstarrte Relikien aus der Oesterreicher Schule die Finger wund pasted!!!

Sämtliche Fakten liegen ausführlichst auf dem Tisch! Noch die Frechheit haben hier weiter zu maulen und Stuss rauszulassen.

Es gibt keine einfacher gestellt Frage:

IST DIE SCHWEIZ JETZT TROTZ EINEM HÖHEREN VERSCHULDUNGSGRAD ALS DIE USA PLEITE???

Diese Frage möchte ich jetzt beantwortet haben! Nachdem man mich tagelang mit solchem Stuss aufgehalten hat!

  • Zara Zarathustra
  • 19.05.2009 | 19:06 Uhr

Mal abgesehen davon, dass nur jene Länder mit Sparaufkommen ihre Schulden bedienen können, ist es einfach zu beurteilen, ob das System fertig hat oder nicht. Deshalb zur Repetition:

Die alles entscheidende Schuldenformel findet man in Larry's Link: MARGINAL PRODUCTIVITY OF DEBT von Melchior Palyi und in Dottores Tsatsiki-Effekt.

In den Fünfzigern generierte jeder Dollar Zusatzschulden noch 3 Dollar zusätzliches BIP. In den Siebzigern generierte 1 Dollar Zusatzschulden lediglich noch 1 Dollar Zusatz-BIP. In den letzten Jahren, also in der Schlussphase des Kapitalismus genierierte 1 Dollar Zusatzschulden lediglich noch 25 cents Zusatz-BIP.
Und jetzt, im Postkapitalismus, im Stamokap und Uebergang in den Faschismus, vermögen selbst die Billionen, die auf die Kinder und Enkel gezogen werden, kein Wachstum mehrzu erzeugen.
Zusammengefasst: das Spiel ist aus.

  • liberalmind
  • 19.05.2009 | 17:51 Uhr

Hier die Vergleichszahlen für die SCHWEIZ:

BIP 2008 : 493 Mia


AUSSTEHENDE SCHULDEN:

Bund/Kantone/Gemeinden: 217 Mia

Hypothekarschulden: 699 Mia

Übrige Kredite Banken Inland -ohne Hypotheken: 982 Mia

Also total Schulden: 1'898 Mia oder 385% vom BIP

UND IST JETZT DESWGEN DIE SCHWEIZ PLEITE???

Der Verschuldungsgrad liegt damit höher als in den USA!!! Vorallem für die Privathaushalte! Diese Zahlen allein sagen eben sehr wenig aus. Man muss dies in Relation setzen zu den Assets und vorallem auch zu den Gewinnen der Unternehmen und den Einkommen der Privaten!

Zahlen: SNB

  • liberalmind
  • 19.05.2009 | 17:26 Uhr

Der Sponti Stalinisten von der WOZ Redaktion machen sich laufend selber zu Vollidioten! Dass die natürlich nicht für Wachstum und Wohlstandsvermehrung sind, liegt an ihrer verstaubte Ideologie der kollektiven Verarmung!

Ich habe hier x mal mit Fakten und seriösen Links bewiesen auf was es ankommt? Natürlich kann ohne Leverage kein Wachstum entstehen. Nur mit Leverage kann Wachstum und Mehrwert entstehen! Wer kann sein Wohneigentum zu 100% finanzieren, der melde sich hier! Die entscheidende Frage ist doch: Können wir uns die Schulden leisten?

Was die Idioten vollständig ausblenden, ist die Wertvermehrung und der Produktivitätsfortschritt, den die Wirtschaft über die gleichen Zeiträume generiert hat. Während sich das BIP in sechzig Jahren versechzigfacht hat und die Produktion vervierzigfacht, haben sie die UNTERNEHMENSGEWINNE VERDREIHUNDERTFACHT! Daher haben die Unternehmen heute wesentlich weniger Fremdkapital als vor 20 Jahren! Und die Interest Coverage Ratios sind heute deutlich besser als vor 20 Jahren!

Das gleiche bei den Privathaushalten. Natürlich sind die Schulden in absoluten Zahlen gestiegen. Entscheidend ist auch hier die Relation zu den frei verfügbaren Einkommen! Und die ist in 20 Jahren kaum gestiegen. Dass heisst nach Adam Riese, dass die Löhne wesentlich stärker gestiegen sind als das BIP Wachstum!

Also den WOZ-Spontis geht's nur um Provokation. Mit der Realität hat das absolut nada zu tun!

  • Zara Zarathustra
  • 19.05.2009 | 15:43 Uhr

Schwer von Begriff, der esoterische Mainstreamer und Systemling.

(Staats-/-Unternehmens-/Privat-) Schulden im Verhältnis zum BIP:
1980: 160 %
2009: 360 %

Kann jeder Trottel auf der Grafik ablesen.

Aber eben, die alles entscheidende Schuldenformel findet man in Larry's Link: MARGINAL PRODUCTIVITY OF DEBT von Melchior Palyi und in Dottores Tsatsiki-Effekt.

In den Fünfzigern generierte jeder Dollar Zusatzschulden noch 3 Dollar zusätzliches BIP. In den Siebzigern generierte 1 Dollar Zusatzschulden lediglich noch 1 Dollar Zusatz-BIP. In den letzten Jahren, also in der Schlussphase des Kapitalismus genierierte 1 Dollar Zusatzschulden lediglich noch 25 cents Zusatz-BIP.
Und jetzt, im Postkapitalismus, im Stamokap und Uebergang in den Faschismus, vermögen selbst die Billionen, die auf die Kinder und Enkel gezogen werden, kein Wachstum mehrzu erzeugen.
Zusammengefasst: das Spiel ist aus.

  • liberalmind
  • 19.05.2009 | 15:23 Uhr

Kurzzusammenfassung für Schnellleser - zur Legende über den angeblichen Bankrott der USA - Vergleich zu 1980:

Einzig die Staatsschulden haben sich massiv erhöht. Die Privaten nur moderat und die Unternehmen haben netto Schulden abgebaut!

1) STAATSSCHULDEN
Staatsschulden USA 1980 in rel. zum BIP: 42%
Staatsschulden USA 2009 (31.3.) in rel. zum BIP: 78%

2) SCHULDEN PRIVATE HAUSHALTE
Private Haushaltschulden in rel. zu den Verfügbaren Einkommen (Private Household debt service vs disposable net income after taxes and employment benefits)
1980: Hypotheken 8.12%, Konsumkredit: 5,65%, totel 13,77%
2009: Hypotheken 11,01%, Konsumkredit: 5,05%, total 16,06%

3) UNTERNEHMENSSCHULDEN
1980: Debt/Equity Ratio S&P 500: 57%/43%
2009: Debt/Equity Ratio S&P 500: 40%/60%

  • liberalmind
  • 19.05.2009 | 14:59 Uhr

Nochmals: Meine letzten Posts GENAU lesen, die Links ÖFFNEN dann nachdenken und sagen: JA GENAU SO IST ES !

.

  • liberalmind
  • 19.05.2009 | 14:56 Uhr

Diesen lächerlichen Vodoo Chart haben wir jetzt auch schon über 10 mal gesehen! Jeder Chart über BIP- und Produktivitätswachstum über die gleiche Zeitreihe sieht viel stieler aus! Wenn man das ganze nicht in Relation zu irgendetwas setzt, dann bleibt es rein Vodoo und reine Provokation. Diese Leverage Charts sehen in praktisch allen reichen Industrieländern ähnlich aus und sagen u.a. nur soviel aus dass eben über die letzten Jahrzehnte auch massiv Mehrwerte sprich höhere Einkommen und Wohlstand geschaffen wurden. Anfangs der 30er Jahre hatten in den westlichen Industrieländern nicht mal 20% ein Eigenheim. Heute sind es über 60%! Allein die Hypothekarverschuldung macht den Löwenanteil des Leverage aus.

Würde man den Geldwert sämtlicher Assets dieser Welt für die gleiche Zeitreihe aufrechnen und um das geht es ja um die Relation von etwas, dann wären die Schulden realtiv zu den Aktiven den Assets deutlich gesunken. Und das andere Kriterium: Die Schuldenbedienung. Die Staatsschulden sind bekanntlich vom Steuerzahler garantiert und bewegen sich in den USA gegen 80% BIP - anfangs 30er gegen 200% und nach 45 um 120%. Die Haushaltschulden in Relation zu den verfügbaren Einkommen bewegen sich auch im Langfristvergleich auf einem stabilen Niveau. Zu den Unternehmensschulden Debt/Equity Ration 40/60 habe ich mich geäussert. Dass die Unternehmensgewinne sich in den letzten 60 Jahren verdreihundertfacht!!! haben, wird nicht mal zur Kenntnis genommen!

Realität oder Vodoo ur choice

  • Zara Zarathustra
  • 19.05.2009 | 14:47 Uhr

Ja, Larry, der Libero hat nicht nur Lese-Schwierigkeiten, sondern auch Verständnisschwierigkeiten.

PCM hat das Palyi-Theorem übrigens Anfangs April einmal kommentiert:

http://www.dasgelbeforum.de.org/forum_entry.php?id=95041

  • Larry
  • 19.05.2009 | 14:43 Uhr

"Real $ BIP"

Wie ich bereits schon einmal erklärt habe, das sog. "reale" BIP ist kein zuverlässiger Indikator, da Inflation von den Scharlatanen fälschlicherweise mit Konsumentenpreissteigerung verwechselt wird. Die Inflation wirkte sich, wie bereits in den 1920ern, vorab auf die Wertpapiere (sowie den Immobilien), welche im BIP-Deflator nicht berücksichtigt werden. Auch das "reale" BIP misst somit zum grossen Teil lediglich Inflation.

"im Vergleich zu was???!!!"

Leseschwierigkeiten?

"U.S. Total Credit Market Debt ***as % of GDP***"

  • liberalmind
  • 19.05.2009 | 14:37 Uhr

Diesen lächerlichen Vodoo Chart haben wir jetzt auch schon über 10 mal gesehen! Jeder Chart über BIP- und Produktivitätswachstum über die gleiche Zeitreihe sieht viel stieler aus! Wenn man das ganze nicht in Relation zu irgendetwas setzt, dann bleibt es rein Vodoo und reine Provokation. Diese Leverage Charts sehen in praktisch allen reichen Industrieländern ähnlich aus und sagen u.a. nur soviel aus dass eben über die letzten Jahrzehnte auch massiv Mehrwerte sprich höhere Einkommen und Wohlstand geschaffen wurden. Anfangs der 30er Jahre hatten in den westlichen Industrieländern nicht mal 20% ein Eigenheim. Heute sind es über 60%! Allein die Hypothekarverschuldung macht den Löwenanteil des Leverage aus.

Würde man den Geldwert sämtlicher Assets dieser Welt für die gleiche Zeitreihe aufrechnen und um das geht es ja um die Relation von etwas, dann wären die Schulden realtiv zu den Aktiven den Assets deutlich gesunken. Und das andere Kriterium: Die Schuldenbedienung. Die Staatsschulden sind bekanntlich vom Steuerzahler garantiert und bewegen sich in den USA gegen 80% BIP - anfangs 30er gegen 200% und nach 45 um 120%. Die Haushaltschulden in Relation zu den verfügbaren Einkommen bewegen sich auch im Langfristvergleich auf einem stabilen Niveau. Zu den Unternehmensschulden Debt/Equity Ration 40/60 habe ich mich geäussert. Dass die Unternehmensgewinne sich in den letzten 60 Jahren verdreihundertfacht!!! haben wird dann natürlich auch nie erwähnt!

Vodoo oder Realität ur choice!

  • Zara Zarathustra
  • 19.05.2009 | 14:16 Uhr

Larry hat zurecht auf Melchior Palyi und die Grenzproduktivität hingewiesen. Diese zeigt, dass bei der aktuellen Schuldenhöhe zusätzliche Schulden kein Wachstum mehr erzeugen können. Die letzten Jahre waren jeweils 4 Dollar Aufschuldung nötig für jeden zusätzlichen Dollar BIP. Und nun sind die Schulden so hoch, dass zusätzliche Schulden auch nichts mehr helfen.

http://www.financialsense.com/editorials/fekete/2009/0330.html

  • Zara Zarathustra
  • 19.05.2009 | 14:04 Uhr

-
Mann, ist es denn zu fassen ? Rechnen kann er auch nicht.

Die Schulden sind 2009 im Vergleich mit dem BIP, also der Volkswirtschaft, sowohl nominal als auch real wesentlich höher als 1929. Die Voraussetzung vor der jetzigen Depression also wesentlich schlechter als vor der Depression der Dreissiger.

http://www.urbandigs.com/total-credit-debt-percentage-gdp.jpg

  • liberalmind
  • 19.05.2009 | 13:59 Uhr

Die Haushaltschulden liegen übrigens in der Schweiz aufgrund der höchsten Hypothekarverschuldung pro Kopf der Welt um einiges höher als in den USA!

Zu den angeblich so explodierten Unternehmensschulden... Das Debt/Equity Ratio sämtlicher 500 grössten Unternehmen im S&P 500 beträgt aktuell 4o%/60%. Also 40% Fremdverschuldung in den Bilanzen. Das ist auch langfristig und global gesehen eher moderat und entspricht einer gesunden Unternehmensfinanzierung!

(Quelle: Morgan Stanley - Link ist Passwortgeschützt und kann hier nicht kopiert werden)

Soweit zur wirklichen, realen Welt!

  • liberalmind
  • 19.05.2009 | 13:54 Uhr

Es geht bei meinen Posts zur Wirtschaft nur darum, unter den massenhaften, reinen Provokationspost, ab und zu wieder mal einen REALITÄTSBEZUG herzustellen. Sich mit den Dauerprovokateuren aus der WOZ Sponti Redaktion zu streiten, ist so sinnlos wie Wasser ins Meer tragen. Wer nicht unterscheiden kann zwischen absoluten und relativen Zahlen und auch von nominell und real keine Ahnung hat, der müllt einfach nur Blogs zu!

Das BIP der USA hat sich in den letzten 60 Jahren versechzigfacht und die Produktivität der US Wirtschaft hat sich vervierzigfacht!

Real $ BIP 1947: 237,2 bn $

Real $ BIP 2008: 14'264,6 bn $

http://home.att.net/~rdavis2/gdpchg08.html


Dann diese hier hundertfach gepostete Aufrechnung von absolute total Debt in den USA, ja im Vergleich zu was???!!! Absoluter Sponti Quatsch, wie immer!

Die totalen Schulden der US Haushalte im Vergleich zu den verfügbaren Einkommen sind per Ende 1.Q.09 bereits wieder deutlich gesunken. Reine Konsumkreditschulden gegen 5% von den verfügbaren Einkommen. Auch im langjährigen Vergleich sind die Haushaltschulden eben üb erhaupt nicht explodiert. Man muss sie ganz klar in Relation zu den Einkommen setzen!

http://www.federalreserve.gov/releases/housedebt/

  • Zara Zarathustra
  • 19.05.2009 | 12:43 Uhr

Wahnsinn, jetzt werden hier noch die Prognosen der Fehlprognostiker zum Besten gegeben.

Zu den Schulden in den USA (Staat, Unternehmen, Private):

1929: 160 BIP-Prozent
2009: 360 BIP-Prozent

Wie gross da der Absturz im Vergleich mit 1929 werden MUSS, kann man sich somit leicht ausmalen.

Noch Fragen, Kienzle ?

  • Larry
  • 19.05.2009 | 12:35 Uhr

"Clinton war der letzte President der Überschüsse produziert hat und die Schulden konsolidierte."

Falsch, die Schulden sind auch unter Clinton gewachsen:

http://www.craigsteiner.us/articles/16

  • Larry
  • 19.05.2009 | 12:35 Uhr

"vorallem darauf zurückzuführen, dass man die Geldpolitik aufgrund des Goldstandards viel zu lange viel zu restriktiv hielt"

Märchen werden nicht wahrer, indem sie ständig wiederholt werden. Hauptschuld für den Megacrash von 1929 ist die Aufgabe des klassischen Goldstandard 1914. Dieser hätte jedoch nicht zwingend eine lange Depression zur Folge gehabt, wäre die US-Regierung unter dem Sozialisten FDR nicht massiv interveniert, sei es mit Arbeitsmarktreglementierungen, höchst schädlichen Zöllen und vor allem seine verfassungswidrige National Recovery Administration (nach dem Modell des faschistischen Italiens, welches selbst nach dem Modell der nazideutschen Zwangswirtschaft erstellt wurde).

"Die Konsensuszahlen für 2009/10 "

Die vorläufigen Zahlen mit jenen am Ende der Grossen Depression zu vergleichen, da sieht man wie "seriös" der "Faktenbanker" Philomarkbergmind arbeitet.

"Während der grossen Depression stiegen die US Staatsschulden gegen 200% vom BIP."

Dass es hier nicht um die Staatsschulden, sondern um die Gesamtschulden gehr, hat er auch -trotz mehrmaligem Hinweisen darauf - nocht nicht kappiert:

http://paul.kedrosky.com/WindowsLiveWriter/U.S.TotalCreditMarketDebtbySector1929200_93C7/debt-trend-breakdown_2.jpg

"Clinton war der letzte President der Überschüsse produziert hat und die Schulden konsolidierte."

Falsch, die Schulden sind auch unter Clinton gewachsen:

"obwohl die Regierungen und Notenbanken weltweit alles unternehmen, Wachstum und Inflation zu erzeugen, ist beides nicht in Sicht"

Wenn die Grenzproduktivität der Schulden negativ ist, dass ist ja wohl klar, dass zusätzliche Schulden kein Wachstum erzeugen können, sondern ganz im Gegenteil die Kontraktion massiv verschärfen. Also sollte es hier nicht "obwohl", sondern "weil" heissen.

  • liberalmind
  • 19.05.2009 | 11:37 Uhr

Die Vergleiche der Pessimisten und Misantrophen der aktuellen Weltwirtschaft mit der grossen Depression der 30er Jahre entbehren jeglicher Realität und sind nichts mehr als blödes Geschwätz!

1930 -33 kontraktierte die US Wirtschaft um praktisch einen Drittel (-32%!) vorallem darauf zurückzuführen, dass man die Geldpolitik aufgrund des Goldstandards viel zu lange viel zu restriktiv hielt und dadurch den Kollaps des Weltbankensystems provozierte mit tausenden von Bankpleiten, welche die Depression auslösten, akzelerierten und verlängerten.

Die Konsensuszahlen für 2009/10 (OECD/Weltbank) sehen wie folgt aus:

BIP 2009
Welt insgesamt -1,7%
OECD (high income countries) -2,9%
USA -2,4%

BIP 2010
Welt insgesamt +2,3%
OECD (high income countries) + 1,6%
USA + 2%

Angesichts der Realität von Depression zu sprechen und noch eine Analogie mit der grossen Depression zu ziehen, ist nicht nur total daneben, es ist auch absichtliche negative Stimmungsmache und Wichtigtuerei. Den Damen und Herren Pessimisten wäre zu wünschen, sie hätten tatsächlich während der grossen Depression leben müssen, dann würden sie nämlich jetzt nur noch den Mund halten! Übrigens gab es seit den 30er Jahren zwei weitere Jahre mit wirtschaftlichen Kontraktionen in den USA: 1974 und 1981.

  • Zara Zarathustra
  • 19.05.2009 | 11:36 Uhr

Auf die grösste Blase aller Zeiten muss notwendigerweise die grösste Kontraktion aller Zeiten folgen. Alles andere ist esoterisches Wunschdenken ohne reale Basis.
Die Welt hat ein Schuldenproblem von nie dagewesenem Ausmass. Und wer glaubt, noch mehr Schulden seien die Lösung des Schuldenproblems, der ist schlicht und einfach nicht ganz dicht. Mehr als ein Strohfeuer kann es auf diese Weise nicht geben. Soviel steht fest.

  • HenryVIII
  • 19.05.2009 | 09:55 Uhr

Die wahrscheinliche Entwicklung der Weltwirtschaft dürfte wohl die verhalten pessimistische Meinung von pinkzoo wie auch den Optimismus von liberalmind (der sich ausnahmsweise wieder einmal anständig benimmt) beinhalten. Da müssen in den nächsten Jahren noch gigantische Ueberkapazitäten, z.B. im Automobil- und Bankensektor etc. abgebaut werden. Vieles spricht deshalb für eine mehrere Jahre andauernde "Wellblech-Konjunktur".

  • pinkzoo
  • 19.05.2009 | 00:59 Uhr

Ich teile deinen Optimismus leider nicht, liberalmind. Auch zwischen 1929 und 1932 gab es 4 Mal ein Rally an der Wallstreet, wobei der DJ jeweils um mehr als 20% stieg, nur um jedes Mal wieder unter sein vorheriges Niveau zu fallen.

Und zu den Lagerbeständen: Diese sind tatsächlich auf einem Rekordtief. Das bedeteut aber nicht zwangsläufig, dass es jetzt wieder aufwärts geht. Es heisst nur, dass das Schimmste insofern vorüber ist, als dass der absolut dramitsische Einbruch der letzten Monate bei der Industrieproduktion und dem Welthandel sich abschwächt oder sogar zum Stillstand kommt. Mehr nicht.

Machen wir uns nichts vor: Was wir erleben, ist keine "normale" Rezession, auch keine "tiefe", sondern etwas Schlimmeres. Denn obwohl die Regierungen und Notenbanken weltweit alles unternehmen, Wachstum und Inflation zu erzeugen, ist beides nicht in Sicht. Stattdessen wird die Weltwirtschaft dieses Jahr zum ersten Mal seit dem Zweiten Weltkrieg schrumpfen, in einzelnen Staaten dramatisch, mit zweistelligen Arbeitslosenzahlen in praktisch alllen reichen Ländern.

Ob und wann die Weltwirtschaft aus dem diesem Deflationssumpf heraus findet, ist aus heutiger Sicht nicht absehbar. Wahrscheinlich wird es Jahre dauern. Die Lage jedenfalls hat sich nicht aufgehellt.

  • liberalmind
  • 18.05.2009 | 21:29 Uhr

Die neusten Zahlen von der Wirtschaftsfront sind ermutigend und lassen eher auf eine tiefe Rezession und nicht eine Depression schliessen! Der PMI Index (Einkaufsmanager Index USA) stieg seit Dezember um 22% auf Ende April 40,1 Punkte an! Der PMI ist ein klassischer vorauseilender Indikator für die Wirtschaft (Leading Indicator). Zudem sind die Lagerbestände seit 20 Jahren nicht mehr so tief. Die Weltbörsen haben sich im Schnitt seit Mitte März um 30% erholt und werden kurzfristig weiter ansteigen. Das allein aufgrund des ebenfalls sehr verlässlichen Kontraindikators der letzten Welle an entnervten Anleger, die wie immer als Lezte das Handtuch werfen und in den letzten 2 Monaten nochmals im grossen Stil Aktienfonds abgebaut haben.

Ich rechne eher mit einer W-Shape Recovery oder bestenfalls einem linksschiefen L aber sicher keinem klaren V. Die tiefe Rezession und die Folgen brauchen mehr Zeit bis sie verarbeitet sind. Aber die Lage hat sich, zusammen mit der nun unter Kontrolle gebrachten Bakenkrise, deutlich schneller aufgehellt als vor ein paar Monaten hätte erwartet werden können!

  • Zara Zarathustra
  • 18.05.2009 | 21:17 Uhr

Im Falle der USA, Werni, kam das meiste Geld für die neuen Staatsschulden bisher von China, Japan, Europa, Russland und dem Nahen Osten. In diesem Jahr aber, wo sich der Staat um rund 2 Billionen oder 15 Prozent des BIP zusätzlich verschuldet, reicht das Geld, das die Ausländer überweisen, natürlich nirgends mehr hin. Erstmals muss also die Zentralbank direkt die Staatspapiere aufkaufen, ansonsten die Zinsen explodieren würden. Das heisst, sie druckt Geld.

  • Christine
  • 18.05.2009 | 21:03 Uhr

Coubi, von Zeit zu Zeit finden sich immer mal wieder Schreiber, die der Meinung sind, dass ein wenig Selbstgeisselung den Menschen nicht schaden könne, verordnen sie via Medien den Lesern, die sich dann je nach Gewissen die Absolution gleich selber erteilen. Dabei funktioniert das Gewissen durchaus auch ohne diese Zwischenrufe der Medien.

  • chateau
  • 18.05.2009 | 20:59 Uhr

zwei Millionen Häuser nie eine Baubewilligung hatten. Die EU wird abgezockt, dass Gott erbarm, insbesondere von den neuen Staaten und von der Landwirtschaft. Darüber schreiben Schweizer nicht, weil sie nichts wissen und weil es einfacher ist, über Nichtigkeiten sich auszulassen.
da gibt es jede Menge Schwätzer grüner und roter Sauce, die den grössten Mais veranstalten, wenn wir ein paar Flügerli exportieren. Die haben keine Vorstellung davon, dass solche Jahres- Umsätze von Deutschland, Frankreich, England, China, USA, Russland in Tagen gemacht werden.
Lächerlich, einfach lächerlich.

  • chateau
  • 18.05.2009 | 20:54 Uhr

Man kann nichts dagegen haben, wenn richtige und glaubhafte Schweizer ihr eigenes Land kritisieren. Wir in der Schweiz verfügen allerdings über eine besondere Spezies von Nestbeschmutzern. Ich denke an Titel, wie das Boot ist voll von Häsler, an den Lügenfilm über die Swissair, über den so Kapagnenfilm die Schweizermacher und so weiter. Eines der übelsten Beispiele für dümmliches Nestbdeschmutzen ist natürlicht der Blick, mit seinen Intelligenzbestien Meyer (ein subtiler Nestbeschmutzer) oder der intellektuelle Blindflieger Roger de Weck.
Sie alle leben fett und gut vom Nest, das sie beherbergt.

Was ich nicht feststellen kann, ist dieselbe Erscheinung in Ländern, die wirklich die höchste Korruptionsstufe erreicht haben. England, mit total korrupten "Arbeiterführern", den verlogenen Narren Brown, der der Cita und all seinen Steuerhinderziehung die Absolution erteilt hat, nachdem er sich über Merz amusierte. Oder man nehme die heilige Mutter Merkel, die klammheimlich ihren Steuerbulldog laufen lässt, aber Chefin eines der korruptesten Industriestaaten ist. Siemens, MAN, Mercedes, alles Spitzenunternehmen, korrupt seit Jahrzehnten .
Da schreibt niemand Nestbeschmutzerliteratur, denn die wären dann in ihre€m Land erledigt. Die Schweiz leistet es sich, obwohl sie es nicht kann,
und hätschelt sie, ihre internen "Feinde". Das Ausland lacht. Ringsherum sind wir umgeben von korruptesten Staaten (Liechtenstein ist da geradezu sauber). In Italien zeigte die Luftübersicht, dass

  • Larry
  • 18.05.2009 | 20:51 Uhr

"Die Antwort ist nicht gegeben worden."

Leiden Sie etwa unter Leseschwierigkeiten?

  • Christine
  • 18.05.2009 | 20:44 Uhr

"Die Realität im Globalvillage".

Ist doch verrückt, dass man immer im Zugzwang ist zu tun. Auch wenn man nicht will.

Hiermit verordne ich einen Tag Stillstand, der dem Denken und dem nichts Tun gewidmet ist. Ein Tag Stillstand. Die globale Welt ertrüge das mit links, der Magen auch, die Beine auch. Und dem Kopf auch.

  • Christine
  • 18.05.2009 | 20:36 Uhr

Ja, Taxilomax, die gleiche Massnahme aus dem gleichen Beweggrund: Der Sicherheit. Auf der einen Seite vollzieht man sie, auf der anderen Seite wird sie an einem vollzogen. Das ist ein schönes Beispiel der Medaille, die zwei Seiten hat.

  • Jeanna
  • 18.05.2009 | 20:15 Uhr

Genau: "In the long run we are all dead !" Dann gebe man sich halt auch damit zufrieden, da es alle bis dahin sich stellenden Fragen eigentlich erübrigt. Wozu sie also überhaupt stellen?

  • werni425
  • 18.05.2009 | 20:01 Uhr

Die Antwort ist nicht gegeben worden. Wo kommt der Kredit her, der dann die Wirtschaft hochfährt und an wen muss er zurückbezahlt werden. Event. an die Wirtschaft selbst, an uns alle? Es ist tatsächlich komplex. Am Schluss geben wir uns den Kredit selbst. Die Schuld wird mit dem Tod eingelöst resp. vernichtet.
Werni

  • Larry
  • 18.05.2009 | 19:34 Uhr

"Schurkenstaat Schweiz?"

Das Fragenzeichen ist freilich nur rhetorisch. Da sieht man wieder einmal, was für Leute bei Ringier arbeiten.

  • Larry
  • 18.05.2009 | 19:30 Uhr

"wo ist die Gegenbuchung der Schulden, die heute gemacht werden? Jemand gibt ja das Geld. Komt es von interstellar?"

Geld vom Staat (Treasury):

Es kommt von den Obligationären: wenn die Aktien runter gehen, dann flüchten sich alle in die treasuries, weshalb es dem Staat am allerletzten an Geld fehlt.

Wobei der Staat natürlich nicht wartet, bis die Oblis gekauft werden: die Banken schöpfen das Geld ex nihilo und verkaufen erst danach die Obligationen weiter an ihre Kunden und an der Börse.

Geld von der Fed:

Hier handelt es sich lediglich um Kredit, der gegen Hinterlegung von Wertpapieren befristet vergeben wird.

  • liberalmind
  • 18.05.2009 | 18:58 Uhr

Noch vergessen: Über 1 Million Schweizer und Schweizerinnen haben ihre persönliche Daten auf Face Book heruntergeladen! Den gläsernen Bürger haben wir also längst! Es ging nur, wie üblich, um billige Propaganda der Referendisten gegen den neuen Pass. Mit solchem Quatsch verschleudern wir Steuermillionen, eben für total unnötige Referenden!

  • liberalmind
  • 18.05.2009 | 18:10 Uhr

Wer Zugriff auf Facebook hat, kann selber nachsehen: Der Präsi der JSVP Schweiz, Erich J. Hess, Lastwagenfahrer, hat sein Profil mit 512 Freunden verlinkt, davon praktisch alle aus der JSVP Truppe. Eben die gleichen Idioten palavern dann vom gläsernen Bürger....!!!


http://www.facebook.com/s.php?q=hess+erich+j&k=100000020&init=q&sid=5f73232ffc4b547bbe07bf445c3f9ff9#/friends/?id=1047400506

Der Alte machts ja vor: Hauptsache man ist in der Presse! Mit was spielt eigentlich keine Rolle. Hauptsache Realsatire wie eine Ethikprofessur... an der HSG durch den Alten himself...lol!

  • liberalmind
  • 18.05.2009 | 17:49 Uhr

Man muss sich wirklich fragen, wo die Fastmehrheit gegen einen biometrischen Pass lebt?? Bekanntlich hat ein 9/11 stattgefunden, verursacht durch die von der Sponti Fraktion hier so verehrte Radikal Fraktion der Islamfundis. Die USA verlangt für die Einreise seit 2002 biometrische Daten und seit einiger Zeit wird von jedem Einreisenden auch noch ein Pic. gemacht. Viele Länder haben sich diesem Sicherheitsprozedere angeschlossen. Begeistert ist darüber natürlich niemand nur ist das einfach die Realität im Globalvillage! Zu meinen die Schweiz könnte international irgendwelche Standards bestimmen, ist typisch für den Grössenwahn vorallem der Rechtsnationalen. Die Sache ist einfach: Wer nicht reisen will und muss, der braucht auch keinen Pass und soll zu Hause bleiben. Wer reisen will und muss, der ist froh dass er einen sicheren biometrischen Pass hat, damit er beim Reisen nicht noch zusätzlich schikaniert wird. So simpel ist das! Dafür brauchen wir kein Referendum der jungen Vollidioten der SVP, von denen sich jeder bis zur Schuhgrösse auf Facebook der ganzen Welt preisgibt und dann pägget ein biometrischer Pass schaffe den gläsernen Bürger...lol!

  • Taxilomax
  • 18.05.2009 | 16:13 Uhr

"...irgendwo bricht die totale Sicherheits-Hysterie aus..."

"...man gibt seine Fingerbeeri zum Druck frei..."

"...und geht am unsichtbaren Gängel wie in der Augsburger Puppenkiste die Puppen..."

Zuerst waren es nur die Verbrecher, denen man die Finger schwärzte, dann waren es die Asylbewerber und die von der grünen Grenze und nun sind es die Schweizer, die gezeichnet werden. Darum wisse: Bringe nie einen Stein ins Rollen und verlange nie von anderen, was DU nicht selber auch mitmachen willst!

  • Zara Zarathustra
  • 18.05.2009 | 15:21 Uhr

Hallo Werni.
Das mit der Geld-, respektive Schuldenschöpfung durch Banken und Zentralbanken ist ein komplexer Vorgang, dessen Buchungssätze selbst die allermeisten Volkswirte nicht darstellen können. Banken verleihen nämlich kein Geld. Sie vergeben Kredite.

Die Koryphäe Bill Hicks hat diesen Vorgang im gelben Geldforum gründlich und auch für Laien verständlich dargestellt:

http://www.dasgelbeforum.de.org/forum_entry.php?id=65798

  • Coubert
  • 18.05.2009 | 13:38 Uhr

Zeit für eine Nestbeschmutzer-Diskussion:

"Schurkenstaat Schweiz?"
"Steuerflucht: Wie sich der größte Bankenstaat der Welt korrumpiert und andere Länder destabilisiert"

http://www.nzz.ch/nachrichten/teaser_nzz_finance/buchbesprechung_oekonomische_literatur_2.45022/literaturliste_oekonomische_literatur/schurkenstaat_schweiz_1.2579347.html

"Habgierig und eigennützig bis an die Grenze des Akzeptablen seien die helvetischen Politiker und Wirtschaftslenker, und das auch noch auf Kosten anderer Staaten."

  • Coubert
  • 18.05.2009 | 13:01 Uhr

Mit Prognosen ist es so eine Sache. Unser Scheffredakti hier kann ja nicht mal die Aktuialität halbwegs einschätzen, wie wir uns erinnern:

"La crise n'existe pas":

http://www.nzz.ch/nachrichten/wirtschaft/aktuell/schweiz_kmu_1.2577903.html

"Schweizer KMU-Betriebe in Nöten"

  • Christine
  • 18.05.2009 | 12:37 Uhr

Ja, lieber Mediabuehler, irgendwo bricht die totale Sicherheits-Hysterie aus, und die ganze Welt steht unter Zugzwang. Man kann gar nicht anders als mittun, nur schon des Tourismus wegen, wie Doris Fiala immer wieder betonte.

Da greift kein vernünftiges Argument wie "der gläserne Mensch" mehr, man gibt seine Fingerbeeri zum Druck frei, lässt sich (bald) einen Chip unter die Haut jagen und geht am unsichtbaren Gängel wie in der Augsburger Puppenkiste die Puppen. Dort kommt allerdings wenigstens hin und wieder der Drache mit dem Schwert und haut die Fäden durch. Das käme keinem unserer politischen Ritter in den Sinn: Im Gegenteil, die häkeln fleissig die Fäden zum weltweiten Deckeli zusammen. Bünzligi Blaustrümpfe halt.

Schönen Tag, lieber HP :-)

  • Christine
  • 18.05.2009 | 12:19 Uhr

Man könnte meinen, Du ässest mit Genuss unbesehen alles, was Dir der Fortschritt und der sogenannte Fortschritt und die Weiterentwicklung des Fortschritts und die weiterentwickelte Fortschreitung des Fortschritts auf dem Teller serviert, Liberalmind.

  • liberalmind
  • 18.05.2009 | 12:06 Uhr

Die Schweiz beschäftigt sich wie immer mit lächerlichen Bagatellen und die Vollidioten (JSVP) und die rechten Proleten, die diese Peinlichkeiten zu verantworten haben, meinen tatsächlich die Schweiz sei der Nabel der Welt und könne dem Rest der Welt diktieren was Sache ist. Die gleichen Hosenscheisser sind alle auf Facebook und palavern dann vom gläsernen Bürger...!!! Unsere direkte Demokratie ist schon lange zu Seldwyla Satire verkommen und die tiefe Stimmbeteiligung ist das Resultat. Mit 5500 Stimmen konnte gestern zum Glück eine weitere Blamage und Vollidiotie für unser Land vermieden werden! Die Nationalisten und Wachstumsgegner, die gegen diese internationale Anpassung opponiert haben, haben sich noch nie darum gekümmert, wie und wo unsere Volkswirtschaft Geld verdient. Man stelle sich vor, was ein Nein für unsere global vernetzte Exportindustrie und unseren Tourismus bedeutet hätten?!? ...Klar die Aufträge kommen alle von alleine hereingeflattert und dafür braucht man gar nicht mehr zu reisen...lol!

Die grosse Mehrheit des Volkes weiss sehr wohl, wann es zur Urne geht, eben wenn wirklich wichtige Entscheide anstehen und nicht wegen jeder lächerlichen Bagatelle. Wenn unsere direkte Demokratie nicht zur total Realsatire verkommen will, müssen jetzt endlich die Unterschriftenzahlen für Referenden und Initiativen angepasst werden. Seit 1848 hat sich die Bevölkerung verdreifacht. Also Erhöhung auf 150' Referenden und 300' Initiaitven!

  • werni425
  • 18.05.2009 | 11:26 Uhr

Zarathustra,
Mit Intresse lese ich Ihre Beiträge, ehrlich;und finde vieles passend. Frage: wo ist die Gegenbuchung der Schulden, die heute gemacht werden? Jemand gibt ja das Geld. Komt es von interstellar?
Werni

  • HenryVIII
  • 18.05.2009 | 10:33 Uhr

" Dieser Präsident ist schwächer als ich es je hätte vermuten können. "

Tut mir aufrichtig Leid für Sie, mediabuehler.

Er irrlichtert in der Politik herum und macht einen salto mortale nach
dem andern. Aber, er hat jetzt wenigstens den Dr. h.c. von der renommierten "Notre Dame University" erhalten.

  • Taxilomax
  • 18.05.2009 | 10:33 Uhr

Da hilft alles Lamentieren nicht. Der Biopass kommt (zwingend auch für alle Schweizer: hahaha) und neu kann ich auch meine Heulausbrüche durch meinen Guru behandeln und vergolden lassen. Wenn da keine Freude aufkommt.

Ich kann ja nun auch meine selber hergestellten Glöbüli patentieren lassen und mein Taschengeld ein bisschen aufbessern.

  • mediabuehler
  • 18.05.2009 | 10:25 Uhr

Taxilomax
Nur gerade 38 % der Stimmbürger haben es zur Urne geschafft. Traurig. Also haben praktisch 19 % der Bürger für, und 19 % gegen den Bio-Pass gestimmt.

Die Stimmabstinenz kommt sicher nicht von ungefähr, ist aber nicht zu entschuldigen. Damit wird unsere direkte Demokratie ausgehöhlt und solche Zufallsergebnisse - obwohl demokratisch zustande gekommen - ad absurdum geführt.

  • Taxilomax
  • 18.05.2009 | 09:58 Uhr

"Geleistet hat sie bis hierher noch gar nichts - im Gegenteil - sie verunreinigt mit ihrem Erscheinen am Bildschirm regelmässig meine Privatsphäre."

Das ist ja auch eine Leistung und gelingt ja auch nicht jedem! Da würde ich raten, noch ein bisschen mehr in das Schneckenhaus kriechen! Unter der Gefahr natürlich, noch weniger reales von der Welt - sorry Schweiz - mitzubekommen.

  • Taxilomax
  • 18.05.2009 | 09:55 Uhr

"Praktisch alle Vorlagen die vors Volk kommen, werden begleitet mit Drohungen wie etwa: "Wenn die Stimmbürger das ablehnen, dann werden wir wirtschaftliche und politische Folgen zu tragen haben ....." Ich frage mich, weshalb wir überhaupt noch zur Urne gehen wenn wir nicht frei und unbelastet abstimmen dürfen."

Das ist gelebte Demokratie. Man sollte den Bürger nicht für dumm verkaufen - auch wenn einem die Resultate der letzten 25 Abstimmungen nicht passt.

  • Taxilomax
  • 18.05.2009 | 09:50 Uhr

"Ich bin sehr für den Biopass, aber nur für Einwanderer, Asylanten und sans papier."

@chateau

Ich bin auch dafür, dass ALLE den Schweizer Pass erhalten sollen. Nur erstaunt mich, dass auch Sie da keine Probleme sehen. Gedenkt man der Erleichterung für alle SANS papier!

"Die politische Schweiz bzw. der linke Teil ist schlicht verrückt."

Und mit ihr mehr als Zweidrittel der CH-Bevölkerung. Nun ja, liebe Zurückgebliebene und Zuspätkommende, die Welt verändert sich und mit ihr die Gepflogenheiten.

  • Larry
  • 18.05.2009 | 09:47 Uhr

"Die Zukunft lässt sich nicht vorher sagen."

Ein durch Kreditausweitung induzierter Boom endet zwingend mit einem Crash und einer Rezession. Je länger der Boom, desto schlimmer die Rezession. Diese Zyklen nennt man Konjunkturschwankungen. Der Elliottwellentheorie verdanken wir die Erkenntnis, dass diese Schwankungen einem sich ständig wiederholenden Muster folgen, das sich durch eine fraktale Struktur kennzeichnet.

Dass sich diese Erkenntnis in der Finanztheorie im Besonderen und in den Wirtschaftswissenschaften im Allgemeinen nicht durchsetzen konnte "verdanken" wie den Anhängern der sog. efficient-market hypothesis:

"Critics of the Elliot Wave Theory contended that it contradicts the efficient-market hypothesis which, as of 2008, remains the mainstream of financial analysis."

http://en.wikipedia.org/wiki/Ralph_Nelson_Elliott#The_Elliot_Wave_Theory

Die gegenwärtige Krise hat diese efficient-market hypothesis nun definitiv diskreditiert.

  • mediabuehler
  • 18.05.2009 | 08:46 Uhr

Und auch Dir, Z, einen guten Tag

Ich bin mit Dir einer Meinung, dass die strukturierten Finanzprodukte langfristig zu einer Inflation oder sogar zu einer Deflation führen werden, denn die Staaten können nicht unendlich Geld drucken oder sich endlos verschulden zulasten der Steuerzahler. Es kommt noch eniges auf uns zu, denn das Ende der Fahnenstange im aufgeblasenen Finanzhimmel ist noch lange nicht erreicht.

Auch Obama sitzt den falschen Überlegungen auf, dass mit gigantischen Finanzspritzen der Ursache des Übels (Gier und Dummheit) Paroli geboten werden kann. Dieser Präsident ist schwächer als ich es je hätte vermuten können.

  • mediabuehler
  • 18.05.2009 | 08:38 Uhr

Guten Morgen liebe Christine
Ich denke nach wie vor, dass die Komplementärmedizin in die Zusatzversicherung gehölrt und nicht in die obligatorische Krankenversicherung. Man kann nur spekulieren, wie die Gesundheitskosten weiter explodieren werden .. Hängt wohl davon ab, welche komplementärmedizinischen Methoden aufgenommen werden.

Zum biometrischen Pass ist nur zu sagen, dass es weit weniger Passbestellungen geben wird. Ich habe mit Reisen in Länder die diesen Pass verlangen ohnehin abgeschlossen. Meinen Pass habe ich vor 1 Jahr neu erstellt. Ich fühle mich verar....

Alle diese neuen Sicherheit-Hysterie-Machenschaften hängen mir ohnehin zum Halse raus. Wohin führt uns das am Ende? Richtig: zum gläsernen Bürger, der ohnehin schon seit geraumer Zeit durch politische Drohungen für dumm verkauft wird. Praktisch alle Vorlagen die vors Volk kommen, werden begleitet mit Drohungen wie etwa: "Wenn die Stimmbürger das ablehnen, dann werden wir wirtschaftliche und politische Folgen zu tragen haben ....." Ich frage mich, weshalb wir überhaupt noch zur Urne gehen wenn wir nicht frei und unbelastet abstimmen dürfen.

Und zum Schluss: Nach wie vor ist es mir ein Rätsel wie eine Widmer-Schlumpf zur Bundesrätin gewählt werden konnte. Geleistet hat sie bis hierher noch gar nichts - im Gegenteil - sie verunreinigt mit ihrem Erscheinen am Bildschirm regelmässig meine Privatsphäre.

  • Christine
  • 18.05.2009 | 07:22 Uhr

@Chateau. Abstimmung.
Die Komplementärmedizin ist noch nicht im Grundkatalog verankert. Vielleicht wird sie das zulasten einiger Leistungen aus der wissenschaftlichen Medizin? Darüber müssten wir abstimmen. Bis von 15 Jahren waren die Prämien ohne Versicherungszwang bezahlbar. Nichtversicherte wurden behandelt, auch wenn sie nicht bezahlen konnten. Am Leistungs-Katalog ist unschön, dass der Versicherte via Prämien für Kosten aufkommen muss, die nichts mit Medizin zu tun haben: Spekulationsverluste, die uns auch die Pensionsgelder wegfressen, sollten anderweitig zwischengelagert werden oder anders aufgefangen werden als mit Prämienerhöhung und Rentenkürzung: Z.B. in einem sep. Topf zur gegenseitigen Ausgleichung. Daraus könnten auch gleich die Löhne der Versicherungsmanager und allfällig anderer, die alle nichts (!) mit dem Gesundheitswesen zu tun haben, gespiesen werden! Soll das bitte einer an die Hand nehmen.

Der Bio-Pass ist im Zug der Entwicklung ein weiterer Schritt zum gläsernen Menschen. Internet und Kreditkarten lassen grüssen. Die Verchipung, wie sie bei Hunden bereits vorgeschrieben ist und beim Menschen in Holland bereits gemacht wird, wird nicht auf sich warten lassen und man denkt mit Unfreude an den Ueberwachungsstaat. Globalisierung, Grenzfall und Auflösung von Kleinstaaten und damit die Auflösung von Strukturen, die ein selbstverantwortlich organisiertes Leben ermöglichen, lassen nichts anderes zu.

  • Jeanna
  • 18.05.2009 | 02:17 Uhr

Fortsetzung und "Schluss":
„Fortschritt“ heisst aber auch, dass hier und heute alle paar Sekunden ein Kind stirbt an Unterernährung oder mangels Zugang zu sauberem Wasser. Derweil „wir unser Bisi mit Trinkwasser runtersspülen und sich ein kleine Elite auf kriminellste Art und Weise goldene Nasen“verdient, als bestünde auch noch das letzte Hemd ausschliesslich aus Taschen. Etceteraundsoweiter. „Man könnte Bücher schreiben“, wären sie nicht schon längst geschrieben. Aufzeigen – auch jetzt noch – ist möglich. Begreifen und verstehen muss indessen jeder selbst. Aber die – auch die diesbezügliche - Absurdität ist schreiend. Und wird’s wohl allen Anzeichen nach auch bleiben, ist zu befürchten.

  • Jeanna
  • 18.05.2009 | 02:16 Uhr

@Zara noch ein kleiner Zusatz re „zurücklehnen“:
Ja und nein und kam vielleicht etwas salopp „daher. Aber was soll man „machen“ ? Man kann die drastisch aktuellen und aktuell gewordenen systemimmanenten Eigenheiten (hier jene eines Kettenbriefsystemes) und dessen bedingende Faktoren aufzeigen ... und die unweigerlichen Konsequenzen bei deren Wegfall ( genügend Nachzahler, Nachschuldner). Nun springen die Staaten in diese entstandene Bresche ... mit denselben Konsequenzen über kurz oder lang ... eher über kurz, da sich aus all den privatwirtschaftlichen Abschüngen, Arbeitslosigkeiten und Pleiten auch weniger (Steuer-)Einnahmen generieren lassen. „Bleibt“ das Anwerfen der Notenpresse ... mit den seinerseeitigen Konsequenzen. Ein Teufelskreis und ganz bestimmt kein Heilmittel. Und dies notabene und mittlerweile mit dominoartig globalisierten Konsequenzen.
Im Kontrast zur grossen Depression in den 30er-Jahren ist indessen auch mitzuberücksichtigen, dass „humankapital“-intensive Arbeits- und Produktionsabläufe drastisch reduziert wurden („Fortschritt“ .. mit und ohne Anführungszeichen) bei stetig zunehmender Anzahl der Weltbevölkerung.

  • pinkzoo
  • 18.05.2009 | 00:21 Uhr

Gallus hat Recht. Seine Argumentation ist überzeugend. Die Zukunft lässt sich nicht vorher sagen. Nur weil jemand im Nachhinein Recht bekommt, heisst das noch lange nicht, dass er oder sie das Eintreffen eines bestimmten Ereignisses im Voraus hat wissen können.

Trotzdem hat jede Epoche ihre Gurus und "Wahrsager". Vielleicht treffen ihre Prognosen eine gewisse Zeit sogar ins Schwarze. Doch sobald eine Entwicklung nicht mehr linear verläuft und ein unvorhersehbares Ereignis eintrifft, liegen sie falsch. So konnte zum Beispiel im letzten August niemand WISSEN, dass der Oelpreis pro Fass ein paar Monate später auf unter 50 Dollar fallen würde. Niemand.

Auch George Soros nicht, den Zara erwähnt, und dem sie am liebsten ihr Geld anvertrauen würde. Frage: Würdest du dein Vermögen auch Martin Ebener oder Donald Trump anvertrauen? Wahrscheinlich nicht. Obwohl auch diese beiden Investoren einst gefeierte "whizz kidz" waren.

Aber mittlerweilen hat sie das Glück verlassen. Donald Trump musste mit seinen Casinos sogar Konkurs anmelden. Der selbe Trump übrigens, der, wie dies viele Börsen- und Marketing-Gurus tun, ein Buch über seinen Erfolg geschrieben hat. Nach dem selbstgefälligen Motto: "I did so can you". Und dem sinnigen Titel "How to get rich".

  • Larry
  • 17.05.2009 | 21:18 Uhr

"In diesem Jahr steigt dieser Wert ins Unendliche."

Falsch, die Grenzproduktivität der Schulden ist seit Ende 2006 NEGATIV:

"The year 2006 was the watershed. Late in that year the marginal productivity of debt dropped to zero and went negative for the first time ever, switching on the red alert sign to warn of an imminent economic catastrophe. Indeed, in February, 2007, the risk of debt default as measured by the skyrocketing cost of CDS (credit default swaps) exploded and, as the saying goes, the rest is history."

http://www.financialsense.com/editorials/fekete/2009/0330.html

  • Zara Zarathustra
  • 17.05.2009 | 21:02 Uhr

Nun Gallus, das alte Game ist bereits over. Wir befinden uns bereits im Stamokap. Vielleicht habt Ihr das noch nicht realisiert, aber der kapitalistische Kettenbrief, der aufgrund seiner tödlichen, zinseszinsbedingten Exponentialfunktion stets neue Nachschuldner benötigt, läuft nur noch mit staatlicher Neuverschuldung künstlich weiter.
Die Aufrufe der Politiker und Notenbanker an die Banken, sie sollen endlich ihrer Aufgabe nachkommen und wieder Kredite vergeben, ist doch lachhaft und zeigt nur die Hilflosigkeit dieser Ideologen. Immer noch mehr Schulden, ansonsten Ende Gelände.
Es sind schlicht und einfach keine neuen Nachschuldner mehr da, weil deren pfändbares Vermögen immer mehr an Wert verliert.
Wie lange dieses staatsschuldeninduzierte Strohfeuer nun brennen wird, weiss ich natürlich auch nicht. Schon möglich, dass es noch einmal kurz aufflackert, angesichts der Billionen. Ich weiss nur, dass es nichts nachhaltiges sein kann, auf Kosten der Kinder und Enkel zu prassen. Das ist kriminell. In den letzten Jahren des Idiotenkapitalismus brauchte es jeweils 4 Dollar Zusatzschulden, um einen zusätzlichen Dollar Bruttosozialprodukt zu erzeugen.
In diesem Jahr steigt dieser Wert ins Unendliche. Trotz Zusatzschulden fällt das BIP. Das logische Fazit kann deshalb nur lauten: die Schulden (=Vermögen auf der anderen Seite der Bilanz) müssen grösstenteils verschwinden.

  • Jeanna
  • 17.05.2009 | 20:55 Uhr

Liebster Gallus ... die Frage aller Fragen, die wie ein Menetekel an den Wänden steht ist doch, inwiefern eine rekordhohe und notabene hirnlos verursachte Verschuldung mit NOCH mehr Verschuldung bekämpft werden kann.
Und wenn ja, auf wessen Kosten ! Die massgebliche Frage ist nicht ob "wir das noch in aller Härte auslöffeln müssen, oder ""bloss"" unsere Enkel. Das ist absolutes après nous le deluge-Denken und ich kann das in allerkeinster Weise gut heissen.

  • Gallus
  • 17.05.2009 | 20:29 Uhr

Zara und Jeanna, ihr prophezeit ja seit Jahren den Untergang des "Idiotenkapitalismus". Was, wenn dieser Untergang dieses Jahr nicht eintritt? oder nicht in den nächsten 10, 20 Jahren? Pech gehabt, oder werdet Ihr zugeben, dass ihr die Lage falsch eingeschätzt habt?

Skinner machte interessante Versuche mit Ratten und Tauben. Bekannt sind jene Experimente, wo er die Tiere dazu brachte, gewisse Signale mit Futter zu assoziieren (sie lernten z.B., dass nach dem Drücken eines Hebels Futter geliefert wird). Weniger bekannt (aber eigentlich interessanter) sind seine Experimente, wo er Futter zufällig lieferte. Die Tiere entwickelten sehr spezifische und iodiosynkratische Verhaltungsmuster. Eine hungrige Taube schüttelte den Kopf auf eine bestimmte Art und Weise, eine andere schwang ihn im Gegenuhrsinn, eine dritte zog sich immer in eine bestimmte Ecke zurück. Bei Menschen würde man das Aberglauben nennen.
Erfolgreiche Menschen neigen dazu, ihren Erfolg oder dem ihrer Freunde/Vorbilder dem Können und Wissen zuzuschreiben; den Erfolg ihrer Feinde schreiben sie dem Glück zu.

“Felix, qui potuit rerum cognoscere causas.” Habe ich an diesem schönen Victoria Day gelernt – ein verführerisches und gefährliches Motto.

  • Jeanna
  • 17.05.2009 | 20:20 Uhr

Tja, Zara, wir lehnen einfach gelassen zurück und schauen uns all das Nonstop-Gerette der Retter an und was die alles noch (!) für Chüngel aus ihren Zylindern zaubern werden ... ganz nach dem Motto die Fantasie stirbt zu letzt. Und an der mangelts denen ja nicht.
Das überrascht werden überlassen wir ebenso getrost jenen (Junkies), die von HopeHope-Beschwörungsformeln und Überraschungen offenbar nie genug kriegen können.

  • Zara Zarathustra
  • 17.05.2009 | 19:54 Uhr

Ja, Jeanna, die heutige Ausgangslage ist ja abermals relativ klar.
Die rekordhohe Schuldenquote von 360 BIP-Prozenten in den USA (50 Prozent höher als 1929) wird nun also mit noch mehr Schulden bekämpft von den Offiziellen.

Wie hoch ist wohl die Wahrscheinlichkeit, dass das funktionieren kann ? Gallus findet anscheinend, die Prognose sei wieder eine Lotterie und wer das Scheitern dann richtig voraussagt, lediglich ein Glückspilz mit einem Glückstreffer.

  • Zara Zarathustra
  • 17.05.2009 | 19:42 Uhr

Was erzählst Du denn da für einen sagenhaften Quatsch, Gallus ?
Ein Unternehmer ist am Markt dann erfolgreich, wenn er den Markt mehrheitlich richtig statt fallsch einschätzen kann. Soros ist erfolgreich, weil der das besser kann als Nationalökonomen und Anlageberater, deren Trefferquote tatsächlich noch schlechter ist als jene der Schimpansen. Aber Du glaubst anscheinend, es käme nicht darauf an, ob Du Deinen Zaster von Soros oder einem Mainstream-Bankertrottel verwalten lässt. Soros ist keiner, der 32'000 mal würfelt und dann behauptet, aus den 16'000 Treffern resultiere sein Gewinn.

  • chateau
  • 17.05.2009 | 19:41 Uhr

35 Arztkonsultationen, inkl. Spezialärzte einer einzigen Person! Und wäre nicht erwischt worden, hätte sie die Rechnungen bezahlt.
Todkranke werden bei uns vor der Spitaltüre abgelegt. 100'000 Franken sind zu bezahlen, nicht vom Verursacher, nein von uns den STeuerzahlern.
Das ist kein einmaliger Fall. Auch in der Westschweiz spielte sich einähnlichre Fall ab.
Mit der Personenfreizügigkeit sind kranke Leute scharenweise in die Schweiz eingereist, um sich da, im zweitteuersten System, gesundpflegen zu lassen.
Meine Analyse: Um 20-4o Milliarden Franken Prämien hat die Schweiz, ohne es zu realisieren, den Immigranten geschenkt.Man müsste einen Eintrittspreis in die Schweiz verlangen. Die frühere Einbürgerungsgebühr hatte schon ihren Sinn. Statt sie der Teuerung anzupassen, wurde sie von den Linken abgeschafft. Dümmer geht es nicht.

  • chateau
  • 17.05.2009 | 19:33 Uhr

Ein Sonntag voller Aerger:
1. Jetzt müssen wir dann noch Aromatherapien, Streicheln, Wahrsagerei und Tarok-Kartenlesen bezahlen. Die Prämien explodiereren, aber wir bezahlen Fitnessstudios, Brustreparaturen und weiteren Unsinn, aus der Grundversicherung.
2. Der Thurnheer plappert mit einem mir unbekannten Huggel eine volle halbe Stunde und dem Weltsieger Federer widmet man kaum zwei Minuten.
Das ist Schweizer Fernsehen.
3. Der Ueli Leuenberger, ein Rosstäuscher derGrünen bejaht nicht nur den Biopass (und die Fichierung aller Schweizer mitsamt intimster Daten, die
völlig untkontrollierbar sind), auch die alternative Medizin. Der BGB Typ Grunder (einer dieser dumben Berner) feiert den Sieg der Lügnerin aus dem Bündnerland. Das ;;Rezept der Grünen und Roten: Mehr Einwanderung und PF, diese aber finanzieren mit zusätzlichen Konjunkturprogrammen, die dann die Kinder berappen bzw. abstottern müssen.
Die politische Schweiz bzw. der linke Teil ist schlicht verrückt.
4. Ich bin sehr für den Biopass, aber nur für Einwanderer, Asylanten und sans papier. Mit Erreichung des Schweizer Bürgerrechts kann er dann ad acta gelegt werden, vorausgesetzt der Einbürgerungsvorgang hat die Vergangenheit des Einzubürgernden auch in seinem Herkunftsland abgeklärt.

  • Gallus
  • 17.05.2009 | 18:48 Uhr

Ein anderer Hinweis: der Turnover bei den Tradern/financial advisors ist hoch. Jene, die über Monate, vielleicht Jahre, Anlagen empfehlen, die sich als rentabel erweisen, bilden sich ein, sie verstehen den Markt und werden vermutlich mehr Lohn und Boni erhalten. Dabei hatten sie häufig einfach mehr Glück als ihre Kollegen. Wie war das doch mit den Schimpansen, die praktisch den gleichen Erfolg wie menschliche Traders hatten? War das nicht eines Deiner beliebten Vergleiche? Oder waren das vielleicht die Gibbons? Hehehe.

“.. man müsste also alle Prognosen "unter der Voraussetzung, dass.." machen”
Ja, das machen alle klugen Prognostiker.

  • Gallus
  • 17.05.2009 | 18:47 Uhr

Du solltest Dich etwas in die Wahrscheinlichkeitstheorie einlesen, Zara, bevor Du solchen Quatsch erzählst. Z. B.: Keynes, Treatise on probability, oder von Mises: Wahrscheinlichkeit, Statistik und Wahrheit. Nicht die besten Bücher, von einem wissenschaftlichen Standpunkt aus betrachtet, aber klar und relativ leicht zu lesen.

Mit Deinem Vertrauen in “Prognostiker mit hoher Trefferquote” wärest Du ein ideales “Patsy” für Con Artists. Stell Dir eine Firma vor, die 32000 Prognosen an potentielle Kunden schickt. In 50 % der Briefe wird für den nächsten Monat (oder Jahr) ein Ansteigen der Börse prophezeite, in 50 % ein Verlust. Im zweiten Monat (oder Jahr) schickt sie Briefe an jene 16000 Kunden, die zufällig die richtige Voraussage erhalten haben (unter der vereinfachten Annahme, dass die Wahrscheinlichkeit eines Gewinns oder Verlustes gleich war). In 50 % wird wieder ein Verlust, in 50 % ein Gewinn propheziert. 8000 potentielle Kunden haben nun zweimal eine richtige Voraussage erhalten. Wird das 6 mal wiederholt, bleiben immer noch 500 potentielle Kunden, denen die Firma sechs mal hintereinander den Markt richtig vorausgesagt hat – zweifelsohne, wie Du sagen würdest, weil sie den Markt versteht. Wenn man an die zahllosen Historiker, Ökonomen, Philosophen, Klimatologen denkt, die Prognosen erstellen, wundert es nicht, dass einige zwei-, drei- oder sogar sechsmal richtig raten.

  • Larry
  • 17.05.2009 | 17:51 Uhr

"Meiner Meinung nach sind das alle Scharlatane."

Die wahren Scharlatane sind jene, die berufsmässig regelmässig Konjunkturprognosen erstellen und die Krise überhaupt nicht vorgesehen haben, mangels richtiges Verständnis ökonomischer Gesetzesmässigkeiten.

  • Jeanna
  • 17.05.2009 | 17:46 Uhr

@ Gallus:
"""Dabei haben sie nur eine Lotterie gewonnen."""

Meinst Du damit auch die Lotterie eines idioten- und raubtierkapitalischen Kettenbriefsystems, das wie jedes andere Kettenbriefsystem (!) zum systemimmanten Scheitern verurteilt ist ? Es gibt keine Zufälle! Nur längere oder kürzere Zeitspannen des "Funktionierens" ... das "Funktionieren", die "Lotterie" des Idioten- und Raubtierkapitalismus hat fertig und demontierte sich innerhalb von lumpigen 20 Jahren gleich selbst.

  • Zara Zarathustra
  • 17.05.2009 | 17:46 Uhr

Erzähl' keinen Blödsinn, Gallus. Es gibt Prognostiker mit hoher Trefferquote und solche mit tiefer. Sei dies auf dem Gebiet der Meteorologie, der Börse, der Wirtschaft, der Gesellschaft oder des Unternehmertums. Mit notorisch falschen Prognosen scheitert ein Unternehmer sehr schnell. Nationalökonomen dagegen können ewig Stuss verzapfen, da spielt das keine Rolle, für die kommt der Steuerzahler so oder so auf.
Dass es diesmal nicht zu einer Rezession, sondern etwas ganz anderem kommen musste, hatte nichts mit Kaffeesatzleserei oder Lotterie zu tun. Das war einfach nur logisch und berechenbar. Komischerweise nur für die Wenigsten. Und die Anderen stehen jetzt halt dumm da. Und machen ein wenig auf HOPE. Und an der Spitze dieser HOPE-Bewegung sitzt nach wie vor die Goldman Sachs Gang. Einfach mit neuen Marionetten in der Politik. Dies wird den Ahnungslosen dann als CHANGE verkauft. Und sie glauben's, und jubeln noch ein Weilchen, und dann werden sie enttäuscht sein, und revoltieren, und marodieren.
Und alle werdet Ihr wieder sagen: "DAS konnte man aber nicht wissen". Staunt meinetwegen weiter, ob dem, was noch kommen wird.

  • Christine
  • 17.05.2009 | 17:05 Uhr

:-)

  • Christine
  • 17.05.2009 | 17:05 Uhr

.. man müsste also alle Prognosen "unter der Voraussetzung, dass.." machen. Weil das "dass" aber nicht gewährleistet ist, fällt auch die Prognose dahin.

Wenn sie aber stimmt, dann ist der Fall des "dass" eingetreten.

Ja. Logisch.

  • Christine
  • 17.05.2009 | 17:02 Uhr

@Gallus. Zukunftsprognosen sind immer schwierig. Auch wenn alle Wahrscheinlichkeitsrechnungen und die Empirie auf einen Trend oder ein Resultat hindeuten, muss der "Zufall" mitberücksichtigt werden, der nicht in den Trend hineinspielt: Die Wahrscheinlichkeit ist gross und auch die Empirie beweist, dass jemand dick wird, wenn er jeden Tag 10'000 Kalorien futtert. Man kann also davon ausgehen, dass er in 10 Jahren dick ist. Also wagt man die Zukunftsprognose und verlautbart, dass dieser Mensch in 10 Jahren dick sein wird.

Er stirbt in 5 Jahren. Was ist nun mit der Zukunftsprognose, dass er in 10 Jahren dick sein wird? Sie war falsch.

  • pinkzoo
  • 17.05.2009 | 16:49 Uhr

@ Zara

Natürlich fallen die happigen Kosten nicht bei der Komplementärmedizin an. Trotzdem ist es meistens so, dass Akupunktur etc oft erst dann ausprobiert wird, nachdem andere Therapien nichts gebracht haben. Deshalb scheint mir klar, dass die Grundversicherung heute verteuert wurde.

Und zur Zwangsversicherung: Zwang ist immer fragwürdig. Auch bei Versicherungen. Das Problem mit der Freiwilligkeit ist halt, dass jemand, der sich nicht versichern will, bei Krankheit trotzdem damit rechnen kann, (Schul)medizinisch versorgt zu werden. Wie die totkranke Mazedonierin, die im Kanton Zürich vor einem Spital ausgesetzt wurde.

Deshalb macht eine obligatorische Grundversicherung Sinn. Aber nur für Behandlungen, die medizinisch notwendig sind. Alles, was darüber hinaus geht, sollte freiwillig sein und privat oder gar nicht versichert werden.

  • Gallus
  • 17.05.2009 | 16:43 Uhr

Ich traue keinem Historiker, Philosophen, Ökonomen, Politiker oder Klimatologen, der vorgibt, zuverlässige Prognosen für die kommenden Jahre oder gar Jahrzehnte erstellen zu können. Meiner Meinung nach sind das alle Scharlatane. Bei der Vielzahl verschiedenster Prognosen, die erstellt wurden und werden, ist es unvermeidlich, dass einige zutreffen werden. Deren Ersteller werden dann als Genies betrachtet (mindestens für einige Zeit). Dabei haben sie nur eine Lotterie gewonnen.

  • Zara Zarathustra
  • 17.05.2009 | 15:24 Uhr

"Sie nehmen die Komlementärmedizin wieder in die obligatorische Grundversorgung. Obwohl offensichtlich ist, dass dadurch die Prämien noch stärker steigen werden."

Oder sie fallen, weil Schmerztherapie mit Akupunktur beispielsweise günstiger ist als eine medikamentöse Behandlung mit einem Rattenschwanz an Folgekosten.

"ich sehe auch nicht ein, warum ich als Anhänger der Schulmedizin von der Mehrheit gezwungen werde, für eine bestimmte Behandlungsmethode, die ich nicht will, zwangsversichert zu werden."

Du bist lustig. Gezwungen wird man von der Mehrheit in erster Linie, sich hauptsächlich für schulmedizinische Behandlungen zwangsversichern zu lassen.

  • Jeanna
  • 17.05.2009 | 15:01 Uhr

Ja, Gallus und Larry: Hobsbawm ist sicher nicht DIE erste (1.) Referenzadresse ... erwähnt er doch nur "Blühendes", das andere schon dutzendfach auch gesehen und dargelegt haben: Roubini, Celente, Sloterdjik etc etc.etc.

Wie und wo z.B. selbst die 787 Mio. Konjunkturankurbulungsprojekte dilettantisch vertubelt werden, wurde hier auch schon dargelegt.
Solange man nicht zur unverzichtbaren Einsicht gelangt, dass "der Kapitalismus" und wohin der sich in den letzten 20 Jahren degeneriert hat, wird's auch keine Lösungen geben und weiterhin bei irgendwelchen Beschwörungsformeln bleiben, weil's da irgendwie und offensichtlich eine Kirche gibt, die im buchstäblichen Sinne des Wortes "um's Verrecken" im Dorf bleiben muss.
Sondern weiterhin bloss Resultate und Entwicklungen wie auch diese Grafik anzeigt:
http://www.dasgelbeforum.de.org/forum_entry.php?id=101532

  • pinkzoo
  • 17.05.2009 | 14:42 Uhr

Manchmal verstehe ich die Mehrheit nicht. Seit Wochen wird öffentlich über die hohen Krankenkassenprämien gejammert - und was machen die Wähler bei der ersten Gelegenheit an der Urne? Sie nehmen die Komlementärmedizin wieder in die obligatorische Grundversorgung. Obwohl offensichtlich ist, dass dadurch die Prämien noch stärker steigen werden. Wenn schon, sollten wir uns endlich Gedanken machen, was man aus der Grundversicherung rausnehmen könnte, um die Kosten im Gesundheitswesen zu senken.

Und abgesehen von den Kosten: ich sehe auch nicht ein, warum ich als Anhänger der Schulmedizin von der Mehrheit gezwungen werde, für eine bestimmte Behandlungsmethode, die ich nicht will, zwangsversichert zu werden. Ich nehme ohnehin nie homoöpathische Medikamente - egal, ob ich oder meine Krankenkasse für deren Kosten aufkommt.

  • Zara Zarathustra
  • 17.05.2009 | 14:40 Uhr

Die Lösung hat er natürlich nicht, der Hobsbawm, aber er sieht immerhin, was der Gesellschaft blüht.

Die nachhaltige Alternative zu den Grosskollektivismen - dem Stalinismus und Kapitalismus - kann nur staaten- und somit kapitalfreie Subsistenz sein.

  • Larry
  • 17.05.2009 | 14:02 Uhr

Höchts interessant ist auch sein konkreter Lösungsvorschlag:

"Ich sehe nur einen Weg aus dem Dilemma, der aber setzt eine fundamentale Bewusstseinsveränderung voraus, er ist ein internationales, ein Riesenprojekt: die Welt gegen die Umweltgefahr sicherer machen. Das würde helfen, die Wirtschaft anzukurbeln, aber es wäre auch ein Projekt, das man gegen die Marktkräfte durchsetzen müsste."

Ein ganz klares Zeichen dass Ökosozialismus zur Erstazreligion für Altmarxisten geworden ist.

  • Larry
  • 17.05.2009 | 13:57 Uhr

Der Altstalinist Hobsbawm hat wohl noch nie von Mises und Hayek je etwas gehört:

"Was wir im Augenblick erleben, ist ja etwas, was es nach der radikalen Moraltheologie des Marktes gar nicht geben kann und darf, es ist also etwas, was das Denkvermögen der Akteure sprengt."

Und von der Geschichte gelernt hat er offenbar auch nicht viel:

"Vielleicht wird die Menschheit noch bedauern, dass sie nicht auf Rosa Luxemburg gehört hat: Sozialismus oder Barbarei."

http://www.stern.de/wirtschaft/unternehmen/maerkte/:Eric-Hobsbawm-Es-Blut-Blut/700669.html?p=2

  • Gallus
  • 17.05.2009 | 13:45 Uhr

War das etwa dieser Eric Hobsbawm:

http://en.wikipedia.org/wiki/Eric_Hobsbawm#cite_note-kamm-26

http://www.timesonline.co.uk/tol/comment/thunderer/article460555.ece

"In his memoir Interesting Times (2002), Hobsbawm writes of his fellow student Communists of the 1930s: “Hardness, indeed ruthlessness, doing what had to be done, before, during and after the revolution was the essence of the Bolshevik.” He means it descriptively rather than approvingly — yet the principle has stayed with him. According to the historian Robert Conquest, Hobsbawm was asked by Michael Ignatieff in a BBC interview in 1994: “What (your view) comes down to is saying that had the radiant tomorrow actually been created, the loss of 15, 20 million people might have been justified?” He replied: “Yes.”

Hofft er etwa, dass dieses Mal "the radiant tomorrow" (irgend ein stalinistisches Paradies" erreicht werden wird, und dadurch das Blut, das viele Blut, das fliessen wird, gerechtfertigt werden kann?

  • Zara Zarathustra
  • 17.05.2009 | 11:55 Uhr

Eric Hobsbawm:
"Es wird Blut fliessen - viel Blut. (...) Der Kapitalismus wird verschwinden".

http://www.stern.de/wirtschaft/finanzen-versicherung/finanzen/:Historiker-Eric-Hobsbawm-Es-Blut-Blut/662937.html

  • liberalmind
  • 17.05.2009 | 11:36 Uhr

Hauptsache man ist in den Schlagzeilen und das mindestens einmal wöchentlich. Diese Woche hat er's sogar zwei mal geschafft. Der Arme ist so frustriert und unterbeschäftigt... Nun ist ja klar, dass die HSG nichts wissen will von eine "Ethikprofessur Blocher" - schon nur die Wortkombination Ethik und Blocher erzeugt Bauchschmerzen vom Lachen!

http://www.sonntagszeitung.ch/home/artikel-detailseite-sda/?newsid=80756

Ja und immer noch keine Ehrendoktorwürde ... und I han doch sovil glaischtet für das Land... wie wär's mit einem Zuschuss von ein paar Millionen? das hilft meistens! Aber im Fall Blocher schwierig, denn der Scherbenhaufen an Beleidigungen - mir (ich) d' SVP und die andere - ist gross und Elefanten, die mal beleidigt wurden, haben bekanntlich ein gutes Gedächtnis!

  • Zara Zarathustra
  • 17.05.2009 | 00:14 Uhr

So ist es, Larry. Krugman verweist auf Ferguson und kritisiert ihn.
Sagte ich ja: das war noch das Beste in Krugmans Beitrag: der Verweis auf Ferguson.
Ich meinerseits verwies auf Ferguson und lobte ihn, weil er exakt das zu sagen hat, was es zu sagen gilt zu diesem Geithner/Bernanke-Irrsinn.
Mein Guru ist er deswegen noch längst nicht, Gallus, wenngleich er einer der ausgewiesensten Wirtschaftshistoriker ist, politisch eher konservativ, übrigens.

  • Larry
  • 16.05.2009 | 23:31 Uhr

Keynesianismus ist nichts anderes als Sozialismus und führt zu immer mehr Sozialismus. Niemand besser hat Keynesianismus besser beschrieben als Henry Hazlitt in seinem Klassiker "Failure of the “New Economics”":

"Like Marxism, this is a class theory of the business cycle, a class theory of unemployment. As in Marxism, the capitalists become the scapegoats, with the sole difference that the chief villains are the money-lenders rather than the employers.

And that, I suspect, rather than any new discoveries of technical analysis, is the real secret of the tremendous vogue of the General Theory. It is the twentieth century’s Das Kapital."

  • Larry
  • 16.05.2009 | 23:24 Uhr

"auf den Krugman verweist"

Krugman verweist auf Ferguson, um ihn zu kritisieren:

"Niall Ferguson “explaining” that fiscal expansion will actually be contractionary, because it will drive up interest rates. At least that’s what I think he said; there were so many flourishes that it’s hard to tell. But in any case, this is really sad: John Hicks knew far more about this in 1937 than people who think they’re sophisticates know now."

Hier liegt Ferguson tatsächlich falsch, denn die expansive Geld- und Fiskalpolitik wird vor allem die Obligationspreise hinaufschrauben und somit den Zins hinunter. Genau dies wird jedoch die Krise verschlimmern, wehalb Ferguson eben doch richtig liegt und Krugman falsch:

"The buying of bonds for speculative purposes depresses interest rates from their true level. The mechanism that transmits the fall in the interest-rate structure to a fall in the commodity price structure is provided by the rising bond price. It makes the present value of total debt rise. As a rule of thumb, the present value of debt gets doubled every time the rate of interest gets halved."

http://www.safehaven.com/showarticle.cfm?id=599

  • Gallus
  • 16.05.2009 | 23:04 Uhr

Ferguson/Niall nach Zarathustra:
"The best evidence that we are in denial about this is the widespread belief that the crisis can be overcome by creating yet more debt...."

Krugman:
"President Obama’s plan to stimulate the economy was “massive,” “giant,” “enormous.” So the American people were told, especially by TV news, during the run-up to the stimulus vote. Watching the news, you might have thought that the only question was whether the plan was too big, too ambitious.
Yet many economists, myself included, actually argued that the plan was too small and too cautious.... the inadequate size of the stimulus plan..."

http://www.nytimes.com/2009/03/09/opinion/09krugman.html?_r=2&ref=opinion

Soviel zur Konsequenz dieses neuesten Gurus von Liberalmind und Zarathustra

  • Zara Zarathustra
  • 16.05.2009 | 22:12 Uhr

Es gibt hier geau einen einzigen Schlüsselsatz, und zwar bei Niall Ferguson, auf den Krugman verweist:

"The best evidence that we are in denial about this is the widespread belief that the crisis can be overcome by creating yet more debt...."

  • HenryVIII
  • 16.05.2009 | 20:48 Uhr

@ liberalmind

Ein Tip, den andere Foristen hier bereits offensichtlich verfolgen:
Die trotzkistischen Faschisten von der WOZ einfach ignorieren.
Nichts beantworten. Auf nichts einsteigen was diese Anarchisten hier
verbreiten. Einfach ins Leere laufen lassen.

  • liberalmind
  • 16.05.2009 | 20:47 Uhr

Zurück zum Thema - das ist wichtiger, als sich hier auf endlos dumme Provokationen der Provokatinen willen aus der unterbeschäftigten WOZ Redaktion einzulassen...


Hier noch der Schlüsselsatz aus dem neusten Blogbeitrag von Prof. Paul Krugman (dem letztjährigen Nobel Laureate für Economics):


" In this situation, America has too large a supply of desired savings. If the Chinese spend more and save less, that’s a good thing from our point of view. To put it another way, we’re facing a global paradox of thrift, and everyone wishes everyone else would save less. "


http://krugman.blogs.nytimes.com/2009/05/15/china-and-the-liquidity-trap/

  • Zara Zarathustra
  • 16.05.2009 | 19:53 Uhr

Steht hier irgend etwas davon, dass Sloterdijk zum Konsumverzicht aufruft ? Sloterdijk beschreibt schlicht und einfach was abläuft und wo das hinführen muss.
Hat Dürrenmatt irgendwelche Postulate an die Bevölkerung verfasst ? Natürlich nicht. Auch er hat lediglich die Welt beobachtet und beschrieben. Aber selbstverständlich nicht so saublöd wie die HOPE-Deppen das tun und mit diesem Mist auch noch den ganzen Mainstream in Ekstase versetzen.

  • liberalmind
  • 16.05.2009 | 18:36 Uhr

Lustig, wie Sloterdjik hier immer für die Wachstumsgegner den Kopf hinhalten muss. Er mag fähig sein, analytisch zu denken und sich eloquent auszudrücken aber seinen angeblichen, doppelmoraligen Aufruf zum Konsumverzicht nehm ich dem Herrn nicht ab! Aus dem Munde des Herrn Professor mit seinem sicheren Professorengehalt und den fetten Tantiemen aus seinen Medienaktivitäten, dem Landgut in der Toscana und einem Weinkeller mit den besten Bordeaux' und Barolos...(hat er mal selber, offensichtlich bereits mindestens eine Bouteille Château Latour intus, in einem Fernsehinterview gelüftet), tönt Konsumverzicht ziemlich hohl und zynisch! Ich habe überhaupt nichts gegen Hedonismus und Zweitwohnsitze und bin überhaupt nicht neidisch aber ich wäre an seiner Stelle mit solchen Äusserungen etwas zurückhaltender.

Noch viel schlimmer ist diese Kinder-Shopping-Tante named Madonna. Am letztjährigen "Live-Earth" Konzert aus London hat die dumme Kuh doch tatsächlich in einem BBC Interview gemeint, wir müssten jetzt alle Verzicht üben zur Rettung unseres Planeten und am besten auf unser Auto verzichten und uns mit dem ÖV fortbewegen. Die Oberheuchlerin ist mit ihrem Privatjet eingeflogen und verbraucht mit ihren 8 Residenzen und einem Wagenpark von 20 Fahrzeugen, die meisten SUV's, gemäss englischer Presse soviel Energie jährlich wie 200'000 Menschen in einem Schwellenland!

Get real!

  • Jeanna
  • 16.05.2009 | 16:10 Uhr

Schnatter, schnatter, schwadronier und ständig irgendwelche bescheurten Schubladen (wie Altkommis) „bedienen“, wie’s halt grad in’s Oberstübchen passt ! Es muss der verkümmerten Aufmerksamkeit des „Faktenbloggers“ halt entgangen sein, dass hier die unsägliche Dreckschleuder und gnadenlos umweltvergiftende Wirtschaftsmacht China nebst all (!) seinen anderen katastrophalen „Spezialitäten“ die dieses Land des „nicht verloren gehen dürfenden Gesichtes“ sonst noch alles so zu bieten hat weissgott schon des mehrfachen en detail (!) kritisiert und angeprangert worden ist. (Mein Bruder hat jaaaahrelang dort gelebt und gearbeitet und zwar nicht in den irgendwas vorgaukelnden Glitzerfassaden und Dinge gesehen, die „da draussen“ kein Mensch glaubt. Oder ihm dann halt egal ist. )

  • Zara Zarathustra
  • 16.05.2009 | 15:07 Uhr

Was hast Du bloss, Du grösstkollektivistischer Karikaturlibero. Der chinesische Drecksstaat ist doch der passendste Wirtschaftspartner der ressourcenplündernden Weltrekordkrieger. Früher oder später wuchs noch immer zusammen, was zusammen gehört. Und nun sind diese siamesischen Zwillinge auf Gedeih und Verderb von einander abhängig und geben dem Planeten mit vereinten Kräften den Todesstoss.

Amused to death / we've got Pepsi in the Andes, McDonalds in Tibet

Bloss kein Konsumismus-Verzicht ! Hopp Libero !

  • liberalmind
  • 16.05.2009 | 14:49 Uhr

Klar, dass sich Altkommis noch nie um den Gang der Konjunktur, um Arbeitsplätze, die Würde der Menschen einen Deut gekümmert haben. Der kollektivistische Staat füttert ja engeblich jeden und jede auf tiefstem Niveau durch und sonst hilft ja der Vodkakonsum.... alles déjà vu!

Die grösste Perversion der neueren Weltgeschichte bleibt wie immer ausgeklammert! China betreibt unter dem heuchlerischen Deckmäntelchen der "Kommunistischen Partei" einen Raubtierkapitalismus der allerübelsten Sorte mit der skrupellosen Ausbeutung sämtlicher vorhandenen Ressourcen, um sich illegale komparative Vorteile zu verschaffen: Menschliche Arbeit und Kinderarbeit ohne jede Rechte, soziale Absicherung und Würde, skrupelloseste Rohstoffverschwendung, dazu eine staatliche Repression und Unterdrückung von mehr als einem dutzend ethnischen Volksstämmen bis zum Genozid im Tibet.

Das sind die Vorbildnationen der Altstalinisten!?!

  • Zara Zarathustra
  • 16.05.2009 | 14:33 Uhr

Klar doch, Karikaturlibero. Die Welt leidet im Zeitalter der umweltvernichtenden Grossmacht (Sloterdijk) an Konsumverzicht !
Was sonst ! Wie durchgeknallt darf man eigentlich sein in der Schlussphase dieser jämmerlichen, grösstkollektivistischen Veranstaltung, die der Planet jemals gesehen hat ?

  • Jeanna
  • 16.05.2009 | 14:32 Uhr

Klar "was das Zeug hält" ... ich kann Ihnen gerne nochmals das Serverprotokoll (!) einer Ihrer ""Beweisführungen"" posten.

Bye und schön's Tägeli noch in Ihrem Wolkenkuckucksheim

  • liberalmind
  • 16.05.2009 | 14:25 Uhr

Schnell ausloggen und wieder einloggen und dann kommt die devote Sekretärin aus der WOZ Stube und rastet vollkommen aus und phantasiert was das Zeug hält und unterstellt mir Dinge, die nur erbärmliche Kreaturen unter multiplem Substanceabuse erfinden und von sich geben können! Bald wird dann noch der dritte im Bunde autauchen...le ridicule se répète!

Seit Monaten die gleiche Platte mit dem Sprung ... nur Sponti Ideologen, die immer noch von Kollektivismus und Klassenkampf träumen und faseln, verzapfen immer den gleichen Stuss, obschon die Welt sich mittlerweile bereits meilenweit vorwärtsbewegt hat!

Dass sich der Hysteriepegel der Groupe LMR ins Unermessliche steigert, liegt daran, dass der unumstrittenste Oekonom und Nobelpreisträger Krugman eben sagt, was Sache ist:

Die Welt ersäuft in den geäufneten Sparguthaben und dadurch leidet die Konkunktur durch den Konsumverzicht!

Wenn man keine Ahnung hat über globale Wirtschaftszusammenhänge und es hier nur um das Verzapfen ad infinitum von längst von der Geschichte als untauglich abgelegten, stalinistischen Gruseltheorien geht, dann sollte man wirklich den Mund halten, anstatt sich hier andauernd der Lächerlichkeit preiszugeben!

Und Banker können angeblich nicht rechnen... das können nur stalinistische Zombies verzapfen, die noch nie haben rechnen müssen! da sie ihre klägliche Existenz sowieso aus Rache auf Kosten der "kapitalistischen Gesellschaft" finanzieren!

  • Jeanna
  • 16.05.2009 | 13:57 Uhr

Sorry: KONJUNKTUR-Ankurbelungsprogramm.

Dass mir aber "Kultur" rausgerutscht ist ... entbehrt nicht einer gewissen Realsatire. Hat das besagte Vertubeln, doch ziemlich viel mit Kultur zu tun

  • Jeanna
  • 16.05.2009 | 13:53 Uhr

Ja, und nicht schlecht war auch das ziemliche Feuerwerk an Konjunktiven: Wenn, dann, hätte, würde, dann ....

Dass unser aller "Faktenblogger", "Beweis"-Konstrukteur (hello Pöschwies etcetc.) in "eigener Sache", ausrastender Choleriker und nach eigenem Bekunden "freischaffender Journalist" und "Berater" - dem ich keinen müden Euro anvertrauen würde - sich seine Fakten nach Belieben zusammenpickt erstaunt hier niemanden mehr. Auch nicht der Umstand, dass so ein Hope-Hope-Jubelperser kein (!) Wort verliert über die kriminellen Machenschaften nur schon der FED und ihren "Köpfen" ... und auch darüber nicht, wie jenseits dilettantisch das 787 Millionen Kulturankurbelungspaket vertubelt wird ... in diesem Land der wahrlich unbegrenzten Möglichkeiten.

  • Zara Zarathustra
  • 16.05.2009 | 13:49 Uhr

Null Schimmer, unser Systemling. Faselt allen Ernstes etwas von einer Sparquote von 5 Prozent daher, wenn diese Quote durch den Staat um mehr als das Doppelte verbraten wird. Der versteht weder den Krugman noch den von Krugman zitierten Niall Ferguson. Wie auch !

"The best evidence that we are in denial about this is the widespread belief that the crisis can be overcome by creating yet more debt...."

  • liberalmind
  • 16.05.2009 | 13:28 Uhr

Amüsant, dass die gelangweilten Sponti-Provokateure jetzt im überschlagenden Tonfall die SVP Proleten übertreffen. Linke und Rechte Chaoten treffen sich ja bekanntlich schnell um die Ecke und sind geistesverwandt. Alles ein Zeichen, dass man mit Lügen und Provozieren überfordert ist!

Hier nochmals der Schlüsselsatz aus dem neusten Blogbeitrag von Prof. Paul Krugmann (dem letztjährigen Nobel Laureate für Economics):

" In this situation, America has too large a supply of desired savings. If the Chinese spend more and save less, that’s a good thing from our point of view. To put it another way, we’re facing a global paradox of thrift, and everyone wishes everyone else would save less. "

Man muss sich diese Worte des heute angesehnsten und global respektiertesten und linksliberalen Oekonomen im Mund zergehen lassen. Er ist eben kein Vodoo Oekonom sondern ein Realist, der sehr wohl das Gesamtpicture im Auge behält!

Die US Basher vom Dienst haben dem nichts entgegenzusetzen als veraltete und zweifelhafte Quellen von ausgemusterten ex Stasi Professoren und ein paar durchgeknallten selbsternannten "Experten". Solange die WeWo diesen lächerlichen Altkommis von der WOZ-Redaktion diesen Gratisspace zur Verfügung stellt, werden sie's wohl nicht lassen können und sich hier ad infinitum der Lächerlichkeit preisgeben!

  • Zara Zarathustra
  • 16.05.2009 | 13:07 Uhr

Das beste in diesem Krugman-Blog war noch dessen Hinweis auf Niall Ferguson: "Call it the Great Repression. The reality being repressed is that the western world is suffering a crisis of excessive indebtedness. Many governments are too highly leveraged, as are many corporations. More importantly, households are groaning under unprecedented debt burdens. Worst of all are the banks. The best evidence that we are in denial about this is the widespread belief that the crisis can be overcome by creating yet more debt...."

  • Zara Zarathustra
  • 16.05.2009 | 12:53 Uhr

Dass der Anhänger des angelsächsischen Weltrekordkriegers, der als bestialischste bisher gesehene Macht Kriege in Rekordzahl führte, mit Atombomben nicht nur droht sondern sie auch noch einsetzt, gezielt auf Zivilisten, so, wie man auch in WWII gezielt die Zivilisten in den Städten anstelle der Gleise nach Auschwitz bombardierte, nicht rechnen kann, ist klar. Banker konnten noch nie rechnen.

5 Prozent Sparquote reichen nicht einmal für die Investitionen einer Wirtschaft, geschweige denn für die Bedienung der Schulden, die unter der Führung von Obamas schwerstkriminellen Hintermännern allein in diesem Jahr um die doppelte bis dreifache Sparquote ansteigt. Auf die Gesamtsparquote kommt es an, Du Träumer.
Aber eben, die Masse dieser blinden Tröpfe hat ihren Untergang redlich verdient, wenn sie diesen Schwerstkriminellen noch gutes Management attestiert. Perverser gehts wohl nicht mehr.

  • liberalmind
  • 16.05.2009 | 12:03 Uhr

sorry: Krugman

  • liberalmind
  • 16.05.2009 | 12:01 Uhr

Hier noch der Schlüsselsatz aus dem neusten Blogbeitrag von Prof. Paul Krugmann (dem letztjährigen Nobel Laureate für Economics):


" In this situation, America has too large a supply of desired savings. If the Chinese spend more and save less, that’s a good thing from our point of view. To put it another way, we’re facing a global paradox of thrift, and everyone wishes everyone else would save less. "


.

  • liberalmind
  • 16.05.2009 | 11:41 Uhr

Der LMR von der WOZ Redaktion ist jede Lüge und Legendenbildung gut genug um ihr krankhaftes US Bashing-Theater hier weiter aufzuführen. Glauben tut das ausser Ihnen (nicht mals sie tun es, denn es ist reine Provokation...) längst kein normal tickender Leser.

Ausgerechnet ein ex Stasi Professor wird zitiert, der angeblich beweisen soll, dass die Amis in über 200 Kriege verwickelt waren.... Das Geschichtsverständnis reicht nicht mal mehr bis 1989 zurück! Geschweige denn bis 1945 wo die Amis und die Engländer das Tausenjährige Nazireich bekanntlich beendet haben! und anschliessend mit dem Marshall Plan Deutschland wieder aufgebaut haben! Sonst würde Europa heute noch unter der Fuchtel von Nazis und Bolschewiken dahinsiechen!

Und genau das Gegenteil spielt sich in den USA ab. Während der Staat die Bankenkrise äusserst erfolgreich in den Griff gekriegt hat, haben die Konsumenten massiv zu sparen angefangen. Die neuste Sparquote übertrifft bereits 5% der verfügbaren Einkommen! Dazu wurden die privaten Schulden allein im letzten Monat um 2% reduziert!

Krugman bestätigt in seinem letzen Blog selber, dass die Amis bereits heute in der Lage wären ihre Staatsschulden selber zu finanzieren mit den mittlerweile über 1500 Milliarden vorhanden Sparguthaben. Er verneint die Gefahr einer Liquiditytrap wenn China sich total ausklinken würde. Was es aus Eigeninteresse nie tun wird!

http://krugman.blogs.nytimes.com/2009/05/15/china-and-the-liquidity-trap/

  • Zara Zarathustra
  • 16.05.2009 | 10:59 Uhr

Obamas Bankster (Geither, Bernanke und Konsorten) völlig ausser Kontrolle. Trillions werden verjubelt, und die Chef-Kontrolleure haben keine blasse Ahnung. Es ist schon atemberaubend, in welchem Tempo dieses Land zerfällt.

Text und Video in der Huffington Post, die der ahnungslose Karikaturlibero ja angeblich liest.

http://www.huffingtonpost.com/2009/05/06/fed-inspector-general-kno_n_197934.html

  • Zara Zarathustra
  • 16.05.2009 | 09:54 Uhr

Allein seit 1945 war der geofaschistische Hegemon in 80 Prozent der 200 Kriege involviert, und das eher direkt als indirekt, gemäss Wolfgang Richter, Professor für Philosophie und Friedensforschung an der Berliner Humboldt-Universität.

http://www.heidelberg.vvn-bda.de/artikel/2008/20080708.html

Und die Karikaturliberos dieser Welt realisieren nicht mal, wie sie als willfährige schafistische Systemlinge hinter den Führern dieser Welt geradewegs in den Stamokap hineinstolpern. Genau genommen marschiert diese Masse an blinden Tröpfen den Politikern sogar voraus. Das ist ja das traurige an diesem traurigen Geschlecht. Es hat nichts anderes verdient als genau das, was ihm nun widerfährt.

  • liberalmind
  • 16.05.2009 | 00:24 Uhr

Die Paranoia Paradise Redaktion der WOZ League Marxiste Revolutionaire kreiiert jeden Tag ein paar neue Lügenmärchen ... 200 Kriege werden mittlerweile den Amis angedichtet....lol!

Die Kollektivismusprediger von der Hardturmstrasse machen sich jeden Tag lächerlicher mit ihrer roboterhaften Bloggerei gegen die freiheitliche Welt. Dass die Führer ihrer Vorbildstaaten zu den widerlichsten Potentaten, welche diese Welt je hervorgebracht hat, gehören, stört sie nicht. Hauptsache Typen wie Gadaffi, Kim Yong-il, Ahmedinedjad und Co. sind amifeindlich. Allein durch diesen Fakt ist aufgrund dieser Vollidioten "the world a much better place..." lol! Eben Paranoia Paradise!

  • Jeanna
  • 16.05.2009 | 00:17 Uhr

Ein Interview mit Prechter:
http://uk.reuters.com/article/companyNewsMolt/idUKTRE54D4IL20090514?pageNumber=1&virtualBrandChannel=0

Oder was Faber sagt:
http://www.cnbc.com/id/30742936

Emanuel Todd hat bekanntlich als Erster den determinierten Kollaps der Sowjetunion vorausgesagt.
Und so war’s dann auch und alle freuten sich und der übriggebliebene "Sieger" überschlug sich fast und tat seither nichts anderes als sich in seinem Siegestaumel kontinuierlich sein eigenes Grab zu schaufeln. So blöd muss man ja auch erst mal sein.

Wer nun– und es sind ja nicht Wenige = die Auswahl ist gross und es sind halt nicht die Dümmsten - den Kollaps des ach so freiheitlichen und ach so zivilisierten Kapitalismus nicht nur prophezeit, sondern mit aller Deutlichkeit, Unvermeidlichkeit gar kommen sieht und aufzeigt, ist natürlich ein Idiot. Zumindest in der Wahrnehmung so eines ultimativen „Faktenbloggers“

Hope-hope and yes we can !

........

L.H. korrigierend: Sie waren nicht nur, sie sind noch immer lustig, diese ...............

  • Zara Zarathustra
  • 15.05.2009 | 23:44 Uhr

The Bailout Bubble - The Bubble to End All Bubbles

Ein bisschen Education für den Fantasten:

http://ednews.org/articles/the-bailout-bubble----the-bubble-to-end-all-bubbles.html

  • Jeanna
  • 15.05.2009 | 22:48 Uhr

Das ist ja das Kümmerliche an diesen notorisch ausrastenden fleischgewordenen Realsatiren. Da gäbe es zuhauf Fakten und Indikatoren, mit denen ernsthaft auseinanderzusetzen sich lohnen würde. Bloss wär’s dann wohl für’s Erste mal vorbei mit dem voll beknackten und infamen Rumschäumen ad hominem.
Und was dann ?

  • Zara Zarathustra
  • 15.05.2009 | 22:32 Uhr

Wenn hier irgend jemand Kollektivismus predigt, lieber Karikaturlibero, dann bist Du das. DU predigst den globalisierten Idioten-Kapitalismus, die monströseste aller bisher gesehenen Kollektiven mit dem globalisierten Konsum-Idioten als vermeintliches Individuum in dieser Schluss-Veranstaltung. Ich dagegen predige die kleinstmögliche Kollektive: die staatenlose Subsistenz- und Solidargemeinschaft. Das ist das einzige, was nachhaltig funktioniert.
Das Video mit Celente solltest Du Dir wirklich ansehen. Von diesem Trendforecaster mit der höchsten Trefferquote könnten Phantasten Deines Kalibers mal so richtig was lernen.

  • Larry
  • 15.05.2009 | 21:47 Uhr

"Naturrecht herrscht nur bei staats- und kapitalfreien Subsistenzgesellschaften"

Man könnte in dier Tat auch von zivilisatorischem Recht sprechen, wobei der Kern dieses Recht bereits in den Subsistenzgesellschaften vorhanden ist. Das persönliche Bestitztum wird bereits dort anerkannt, es beschränkt sich einfach auf jene Gegenstände, die das Individuum selbst braucht. Das Eigentum im liberalen Sinn ist die logische Erweiterung des Besitzumsprinzip.

  • liberalmind
  • 15.05.2009 | 21:20 Uhr

Die Lügen des xenophoben Hetzerpacks (autonomous, chateau) etc. halten sich über Jahre und werden immer wieder aufgetischt. Hier die Fakten zur Falschbeschuldigung durch den damaligen höchsten Justizbeamten Blocher:

http://www.nzz.ch/2006/01/29/il/articleDJ391.html

Die ganze Story war von Schlüer Schweizerzeit gezielt als rassitische Hatz konstruiert! Die Albaner wurden nie verurteilt. Blocher hat sich übrigens nach seiner Entgleisung im Albisgüetli in der Fragestunde des Nationalrates für seine Entgleisung entschuldigt! Das war wohl auch besser so, sonst hätte er nämlich schon damals zurücktreten müssen. Ich brauche wohl hier nicht das Pflichtenheft eines Justizministers aufzulisten. Das mindeste ist wohl die Unschuldsvermutung, die man von einem Justizminister erwarten darf, bevor jemand rechtskräftig verurteilt ist!

  • liberalmind
  • 15.05.2009 | 21:06 Uhr

Die Paranoia Paradise Redaktion der WOZ League Marxiste Revolutionaire kreiiert jeden Tag ein paar neue Lügenmärchen ... 200 Kriege werden mittlerweile den Amis angedichtet....lol!

Die Kollektivismusprediger von der Hardturmstrasse machen sich jeden Tag lächerlicher mit ihrer roboterhaften Bloggerei gegen die freiheitliche Welt. Dass die Führer ihrer Vorbildstaaten zu den widerlichsten Potentaten, welche diese Welt je hervorgebracht hat, gehören, stört sie nicht. Hauptsache Typen wie Gadaffi, Kim Yong-il, Ahmedinedjad und Co. sind amifeindlich. Allein durch diesen Fakt ist aufgrund dieser Vollidioten "the world a much better place..." lol! Eben Paranoia Paradise!

  • autonomous
  • 15.05.2009 | 20:34 Uhr

Die beiden albanischen Schwerverbrecher sind
In ihrem eigenen Staat wegen Terrorismus rechtkräftig verurteilt worden. In einem Staat, welcher wohlverstanden von der Schweiz explizit als Rechtsstaat anerkannt wird. Folglich muss man diese gefährlichen Asylanten offiziell als rechtskräftig verurteilte Verbrecher „anerkennen“.
Trotz Interpol- Ausschreibung zur Verhaftung hat unsere Schweizer Asylrekurskommission entschieden, dass diese zwei Verbrecher unbehelligt in der Schweiz leben dürfen.
Eine der vielen Ohrfeigen an die Adresse der ohnmächtigen Bürger und Steuerzahler unseres Landes.

  • Zara Zarathustra
  • 15.05.2009 | 20:28 Uhr

Die freie Welt ! Der war gut, Karikaturlibero ! Die freie Welt unter der Fuchtel eines Hegemon Usrael, der mit 200 Kriegen die vielleicht bestialischste Macht darstellt, die die Welt je gesehen hat. Mit dem Abschlachten der Indianer hat's angefangen, und mit der Implosion der Bestie hört's jetzt dann endlich auf.

"It's Fääschism !" "They keep selling it." Celente, seines Zeichens Trendforcaster mit der höchsten Trefferquote und politischer Atheist.

http://de.truveo.com/Gerald-Celente-on-Alex-Jones-Tv-HD-34/id/3134468780

  • liberalmind
  • 15.05.2009 | 19:42 Uhr

Man beachte die Zeitgleichheit der Sponti Responses aus der WOZ Küche... Das läuft hier seit Menschengedenken gleich ab... Sobald ein differenzierter Post auftaucht, der eine realitätsnahe Einschätzung der Dinge liefert, dann wird die Müllequipe der Marxistentruppe hyperaktiv!

Dem geneigten Leser, sofern es solche noch gibt... muss längst aufgefallen sein, dass die zombiehaft wiederholte einseitige Verurteilung der USA und Israels für angeblich alles Übel in dieser Welt immer auf die Speerspitzen der freien Welt gerichtet sind. Die Ideologie der Altmarxisten ist bekanntlich nur unter schlimmsten diktatorischen und fundamentalitischen Regimen noch praktizierbar, wie Nordkorea, China, Iran, Libyen etc. Das sind die Vorzeigestaaten dieser unverbesserlichen Idioten!

  • Zara Zarathustra
  • 15.05.2009 | 19:25 Uhr

Ja, da sollte er sich mal keine unnötigen Sorgen machen, der Libero.
Die Schlächter vom Tiananmen nennen wir hier schon seit Forengedenken beim Namen, und nicht nur den Weltrekordkrieger, die USA mit ihren mittlerweile 200 Kriegen oder so. Die Historiker kommen ja mit dem Zählen gar nicht mehr nach.

Und wer von Obamas Israel-Lobby (man lese Mearsheimer/Walt) und den Wallstreet-Bankstern den grosen Change erwartet, der muss ganz schön naiv sein.
Das Approval Rating des Showman in chief gibts wie immer täglich aktualisiert beim Herr Rasmussen und seinen Leuten zu bestaunen:

http://www.rasmussenreports.com/public_content/politics/obama_administration/obama_approval_index_history

  • Jeanna
  • 15.05.2009 | 19:22 Uhr

Und er bekämpfte mit allen Mitteln die Ausbreitung des Drogenanbaus- und handels. Setzte sich tatkräftig und vehemnt für alternative Einkommensmöglichkeiten der einfachen Landbevölkerung ein !
Alles tempi passati ! Unter den Augen der zunehmenden Talibanisierung nahm sowohl Anbau wie auch Handel drastisch zu !
Schon gewusst ? Der Bruder z.B. des US-Verbündeten Karzai hat eine Schlüsslenposition im Drogenhandel inne !

Auch Deutschland wird ja bekanntlich am Hindukusch verteidigt. Was alles wird noch dort "verteidigt" ? In dieser absoluten Farce und Verlogenheit erster Güte !

  • liberalmind
  • 15.05.2009 | 19:17 Uhr

Die Legendenstrickung der Sponti Fraktion aus der WOZ Redaktion von der Hardturmstrasse 66 geht, wie tausendmal gehabt, weiter. Das einzige Ziel der marxistisch leninistischen Fraktion ist gegen das Zentrum der freien Welt und des Kapitalismus zu zielen und dafür ist ihnen jede noch so dumme, erlogene und konstruierte Story gut genug. Dass sie dafür laufend die übelsten Diktaturen und mittelalterlichen Gottesstaaten als erstrebenswerte Alternative darstellen, gehört zu dem verblendeten Fanatismus der Altmarxisten!

  • Jeanna
  • 15.05.2009 | 19:02 Uhr

Ja-ja, die wahren und wirklichen Gefahrenherde.

Um das zu „wissen“ muss man ja auch keinen Schimmer haben WIE und von WEM dirigiert, die entstanden sind und alles angefangen hat.. „Man“ muss auch nicht wissen, wer die Taliban – nicht die Mujaheddin ! - in A. gefördert (!) hat ... noch zu Zeiten des SU / A –Krieges ! Ich sage nur Brzezinski, der beinharte kalte Krieger und damalige „Sicherheitsberater". Hat er übrigens selbst eingestanden, 2006 oder so ! Und was für ein „Zufall“ aber auch, dass Shah Massoud – der Löwe vom Panschirtal - 2 Tage vor 9/11 - ermordet wurde von einem als „Journalist“ Verkleideten. Für afghanische Verhältnisse (!) war Shah Massoud ein Hoffnungsträger. Er förderte u.a. den Bau von Schulen für Mädchen.

Auch (!) Afghanistan und Pakistan ist bloss Bestandteil einer endlosen Geschichte im Rahmen des hegemonialen Anspruchs der USA - wo Demokratie in Goznamen herbei gebombt werden muss, wenn's sonst nicht geht ... was für ein Zynismus im Quadrat, als ob denen Menschenrechte auch nur irgendwas bedeuteten !

  • liberalmind
  • 15.05.2009 | 17:56 Uhr

weiter:

Und genau dort sollen sich die Amis jetzt total zurückziehen (mediabühler)? Die geopolitischen Superstrategen... hier, wären die ersten die hier laut schreien würden, wenn inmitten Europas ein weiterer Terroranschlag der AlQaida passieren würde und genau dieselben würden mit dem ausgestreckten Finger auf die Amis zeigen und Obama einen Schwächling schimpfen.

Ich bitte um mehr Realitätsbezug, obschon es jetzt grad Zeit ist für Kindermärchen...!

Ob die Obama Administration schlussendlich reüssiert, ist viel zu früh um beurteilen zu können. Ganz sicher hat er das schwerste Erbe, das je ein Präsident tragen musste, übernehmen müssen. Ich möchte hier wieder mal in Erinnerung rufen, dass es vorallem die Republiknaischen Präsidenten waren, welche die Staatsschuld haben explodieren lassen. Unter den Suply Side Vodoo Economics (das Wort hat Bush I kreiert) von Reagan hat sich die Staatsschuld verdreifacht! Unter Bush I nochmals verdoppelt. Clinton hat konsolidiert und über mehrere Jahre Überschüsse geliefert. Bush II hat nochmals 150% Schulden dazugelegt, trotz guter Wirtschaftslage aber wegen dem unnötigen Irakkrieg. Der Irakkrieg war geopolitisch und strategisch unnötig. Afghanistan Pakistan ist heute der wirkliche Gefahrenherd für die ganze Welt und da einfach zuzuschauen wäre tatsächlich verantwortungslos.

  • liberalmind
  • 15.05.2009 | 17:47 Uhr

Der "Polit Thinktank" der Proleten hat wieder mal getagt und die ewige Leier des US Bashing setzt sich fort. Was diese blinde, einseitige Hetzerei antreibt, bleibt mir mehrheitlich ein Rätsel. Ich bin der Letzte der nicht auch Kritikpunkte sieht aber dieses einseitige Bashing ist wirklich nur noch dumm und entspricht überhaupt nicht der Realität.

China betreibt unter dem Label der Kommunistsichen Partei den schlimmsten Raubtierkapitalismus den es je auf dieser Erde gegeben hat! China hat von der Globalisierung am meisten profitiert aber nur weil es praktisch alle Regeln einseitig für sich zurechtgebogen hat. Der Währungspeg des Yuan zum $, eine total manipulierte Geldpoltik mit viel zu tiefen Zinsen, Ausnützung der Arbeiterschaft, massenhaft Kinderarbeit, keine Sozialwerke, Verantwortungslose Umweltverschmutzung, Unterdrückung des tibetischen Volkes etc. Hier habe ich noch NIE eine Chinakritik gehört;nur einseitiges US Bashing.

Obama hat das höchste Approvalrating, das je ein Präsident nach 100 Tagen gehabt hat. Offenbar kommen die Amis selber zu einer anderen Einschätzung über die Arbeit der Obama-Administration. Und meinen man könne die geopolitische Lage so schnell aus dem Bauch heraus beurteilen, ist blamabel. Im Hindukusch eben Afghanistan/Pakistan befindet sich das Gros der AlQaida Zellen und bekanntlich Bin-Laden und seine Truppen halten sich dort versteckt. Pakistan ist ein totales Pulverfass mit teilweise nicht gesicherten Atomanlagen.

  • liberalmind
  • 15.05.2009 | 17:28 Uhr

Genau Coubert - man hat schon gehofft der veritable lose Ziegel vom Dach sei heruntergefallen und hätte mal genau den Richtigen getroffen! Wie wir sehen, war dem leider nicht so und der alte NDP-Hetzbruder und Le Pen Plakatschmierer hatte leider nur einen temporären Stromausfall. Jetzt ist der Strom wieder da aber das Hirn bleibt, wie wir alle bis zum Abwinken wissen, für immer total ausgeschaltet!

  • Coubert
  • 15.05.2009 | 16:57 Uhr

"Albaner .... Aber was ist jetzt?Bleiben die Mörder hier?"

Vorsicht jetzt. Sie geniessen keine Immunität wie der Alt-Lugi-Bundesrat.

  • chateau
  • 15.05.2009 | 16:32 Uhr

Albaner haben unter tätiger Mithilfe eidgenössicher Anwälte (gratis) eine Verurteilung der WW erreicht. Ich bin enttäuscht über das Nachgeben der WW.Der Name Brodbeck sagt mir etwas!
Aber was ist jetzt?Bleiben die Mörder hier?
Weshalb kommen die nicht auf eine Interpolliste und werden spediert?
Diese Geshichte geht mir wirklich gegen den Strich.

  • chateau
  • 15.05.2009 | 16:27 Uhr

Mediabühler. Sie sind wie oft zu konziliant. Obama ist der allergrösste Lügner von allen, zumindest, wenn man Wahlversprechen mit der Wirklichkeit vergleicht. Er hat bereits soviele Schulden angehäuft, wie 43 Präsidenten vor ihm.
Wenn er so gescheit und klug wäre, wie es seine Anhänger über die Welt verstreut herausposaunt haben, dann hätte er die kommende Finanzkatastrophe (er versprach 95% der Amerikaner Steuersenkungen) wirklichkeitsnahe in seinen Reden behandeln können. Obama ist für mich einer der coolsten Politspieler, die ich kenne. Er passt gut zu den Wallstreet-Verbrechern und lässt sich auch gut von diesen Typen instrumentalisieren.
Vordergründig Steuersenkungen anzukündigen mit sicherem Wissen der zukünftigern Inflation, die ja eine 1-2 jährige Inkubationszeit hat, und dem weltweit erwarteten Kaufkraftverfall (zerfall) der US Währung, braucht schon mehr als nur Chuzpe.
Der Mann, als bisher lebenslanger Funktionäre hat doch wirklich keine Ahnung woher das Geld (Wertschöpfung) kommt. Er ist wie Bernanke der Meinung, man könne es, bei Bedarf, einfach drucken, folgenlos.

  • Christine
  • 15.05.2009 | 15:43 Uhr

Habe ich auch nicht. Aber wenn ich davon ausgehe, dass das gesetzliche Recht nicht alles Recht abdeckt, dann gibt es das Naturrecht sehr wohl in allen Gesellschaften.

  • HenryVIII
  • 15.05.2009 | 15:39 Uhr

Tut mir aufrichtig Leid für Sie, mediabuehler.
Ich bin dem R.....fänger von H. nicht auf den Leim gekrochen.
Der hatte für mich immer einen viel zu keinen "Rucksack". Was heisst da Rucksack ! Ein kleines Nécessaire. Oder anders formuliert: Unglaubwürdig war der Barack Hussein Obama für mich von Beginn weg.

  • Zara Zarathustra
  • 15.05.2009 | 14:36 Uhr

Naturrecht herrscht nur bei staats- und kapitalfreien Subsistenzgesellschaften, aber sicher nicht im expansivsten und grösstmöglichen Kollektivismus, dem Kapitalismus.
Die Austrians haben einfach keine Ahnung von Geschichte und Anthropologie, deshalb beten sie ewig den selben ahistorischen Quatsch runter, bis zum Abwinken.

  • mediabuehler
  • 15.05.2009 | 14:14 Uhr

Gehört sicher nicht hierher, aber ich muss es loswerden:
Ich finde, dass Obama schwach reagiert und derselbe Lügner zu sein scheint wie alle US-Präsidenten. Zudem bricht er laufend seine abgegebenen Versprechen an seine Wähler. Das ist unentschuldbar und er macht sich unglaubwürdig.

Und in Sachen Afganistan ist er ohnehin auf dem grundfalschen Weg. Die USA hat am Hindukusch nichts verloren. Der politische Prozess muss sich selber entwickeln und braucht keine US-Dekadenz.

  • werni425
  • 15.05.2009 | 13:30 Uhr

Schlemihl,
Es kommen mehr solche Abstimmungen und Gesetze zustande als man sich denken kann. Eigentumsrecht und dann die progressiven Steuern und andere Abgaben. Sehr selektiv Ihre Festellungen.

Wenn's dann soweit ist, dass über unzulässige Gesetze abgestimmt werden muss oder solche eingeführt wurden, sind die Kontrolmechanismen wie BV schon ausgehebelt. Dann ist die Gesellschaft schon stark radikalisiert. Läuft teilweise heute schon so. Bankkundendaten von UBS an USA.
Viel hier im Forum glauben, dass alles in Stein gemeisselt und Stahl gegossen ist. Vieles ist Butter und Eis.
Nur schon das unverhandelbare Bankgeheimnis. Warum sollte es mit anderen Werken nicht so gehen?

Und zwingendes Völkerrecht wird nur angewandt wenn das Volk will. Wenn das Volk nicht will, wer schreitet dan ein? Die UNO, die USA, China oder Andorra?
Die Welt zeigt es jeden Tag. Praxis ist vieeeel anders als Theorie.
Werni

  • Schlemihl
  • 15.05.2009 | 12:44 Uhr

@Christine:

Liebe Christine, du hast völlig recht. Solche Abstimmungen kommen von Gesetzes wegen (Stufe Verfassung) nicht zustande. Zum Glück!

Es ist richtig, dass in solchen Fällen der Rechtsstaat die Demokratie einschränkt!

  • Larry
  • 15.05.2009 | 11:37 Uhr

""Probleme" mit diesem Gesetz, das zeigen auch die Erfahrungen, haben in erster Linie rechtsextreme Gruppierungen."

Probleme mit einem solchen Gesetz, das immer öfter missbraucht wird, um die Meinungsäusserungsfreiheit einzuschränken, sollte eigentlich jeder Freiheitliebender haben.

(Aber für "Liberale" in Anführungs-und Schlusszeichen ist dies offenbar nicht der Fall.)

  • Christine
  • 15.05.2009 | 11:37 Uhr

Wenn durch Mehrheitsbeschluss alle Menschen über 80 euthanasiert werden könnten, wäre das nicht recht mässig, das wäre recht saumässig.

Abstimmungen über rechtswidrige, unsittliche Anliegen kommen deshalb nicht zustande. Sie dürfen von Gesetztes wegen nicht. Fehlte noch, sowas.

Ich glaube, mit 80 erlebt man einen ganz neuen Humor. Es bleibt einem gar nicht viel anderes übrig. Immer vorausgesetzt natürlich, dass man an Leib und Seele gesund ist. Auf jeden Fall hatte ich eine fidele ca. 90-Jährige Grossmutter, die des morgens schaute, ob der Gatte, auf dem Sofa eingeschlafen, noch atme (is he still breathing? chuckle.. chuckle). Damals fand ich das schockierend makaber. Na, wenigstens fast ;-)

  • Larry
  • 15.05.2009 | 11:26 Uhr

"Ich habe aber nie behauptet, dass die Umkehrung gelte, also dass die Zustimmung der Mehrheit der Stimmberechtigten und der Stände automatisch zu einer Verfassungsänderung führe."

Sie haben die Rechtmässigkeit von Art. 35 BV (genauer: dessen 3. Absatz) ausschliesslich mit dem Mehrheitsverfahren gerechtfertigt. Das schläckt ke Geiss wäg.

"Hier gibt es inhaltliche Schranken (zwingendes Völkerrecht, fundamentale Normen der Verfassung), die übrigens auch in der BV geregelt sind."

Sie argumentieren schon wieder ausschliesslich positivrechtlich. Die Schranken werden vom Naturrecht vorgegeben:

"Nicht weil die Menschen Gesetze erlassen haben, gibt es Persönlichkeit, Freiheit und Eigentum. Im Gegenteil, weil Persönlichkeit, Freiheit und Eigentum vorherbestehen, erlassen die Menschen Gesetze."

Frédéric Bastiat, "Das Gesetz"

http://bastiat.de/bastiat/gesetz.html

  • sun fun
  • 15.05.2009 | 11:15 Uhr

@schleimihl

und die allfälligen opfer dieser albaner haben kein recht vor den albanischen gerichten? wieso masst sich die schweiz an alles zu wissen was in albanien passiert! zudem ist es nicht unbedeutend wenn man von interpol gesucht wird, solche sachverhalte sollten geklärt werden

  • Schlemihl
  • 15.05.2009 | 11:14 Uhr

@Werni:

Ich als "Liberaler" werde durch das Antirassismus-Gesetz nicht im geringsten eingeschränkt.

"Probleme" mit diesem Gesetz, das zeigen auch die Erfahrungen, haben in erster Linie rechtsextreme Gruppierungen. Und so soll es auch sein!

  • liberalmind
  • 15.05.2009 | 10:38 Uhr

Ob die jährliche Schulterklopfübung der Blocherianer im Albisgüetli öffentlich sei, wurde hier gefragt. Sie ist jedes Jahr im Voraus ausgebucht. Dafür sorgt die Zürcher Parteileitung indem sie mit dutzenden von Cars ganze Altersheime einsammelt und ins Schützenhaus verfrachtet. Das Durchschnittsalter des Blocherfanclubs liegt denn auch um die 80. Die Interviews auf Tele Züri zeigen jedes Jahr die gleiche Realsatire, wenn Besucher, die meisten kurz vor dem Gagaismus, befragt werden.

TZ: Und wie händ'Sis gfunde?
Alter: Ja isch toll gsi , ja gället d'Si dr Herr Blocher isch halt scho en tolle Ma... und dänn hätt's no Kaffi und Chueche gäh, gället d'Si... und alles gratis.. grinst...chuckle...chuckle...
TZ: Toll gället d'Si ...gueti Heifahrt

Jedes Jahr die gleiche Realsatire...lol!

  • Schlemihl
  • 15.05.2009 | 10:36 Uhr

@Larry:

Ich habe geschrieben, dass für eine Verfassungsänderung die Mehrheit der Stimmberechtigten und der Stände benötigt wird.

Ich habe aber nie behauptet, dass die Umkehrung gelte, also dass die Zustimmung der Mehrheit der Stimmberechtigten und der Stände automatisch zu einer Verfassungsänderung führe. Hier gibt es inhaltliche Schranken (zwingendes Völkerrecht, fundamentale Normen der Verfassung), die übrigens auch in der BV geregelt sind.

Dir scheinen die Argumente auszugehen, dass du mit derartigen Beispielen daher kommst...

  • HenryVIII
  • 15.05.2009 | 10:33 Uhr

"Gerade in der BV kann nichts ohne Zustimmung der Mehrheit der Bevölkerung und der Stände geändert werden."

2 Wölfe und 1 Schaf sitzen zusammen und diskutieren was es zum Nachtessen gibt.

  • HenryVIII
  • 15.05.2009 | 10:27 Uhr

Never in the history of the world has there been a situation so bad, that government can't make it worse.

by unknown clairvoyant

  • Schlemihl
  • 15.05.2009 | 10:03 Uhr

@Werni:

Lach, ich wünsche dir guten Appetit beim Verspeisen deines Besens...

Ob die Veranstalter für die Räumlichkeiten zahlen oder nicht, tut überhaupt nichts zur Sache.

Wenn Blocher auf offiziellem Staatsbesuch in der Türkei ist, dann hat er die offizielle Haltung der Schweiz zu vertreten, dafür wurde er ja schliesslich auch bezahlt (Du sagst ja selbst, wer zahlt befiehlt)!

  • Larry
  • 15.05.2009 | 10:02 Uhr

"Gerade in der BV kann nichts ohne Zustimmung der Mehrheit der Bevölkerung und der Stände geändert werden."

Wenn also die Mehrheit beschliesst, alle Menschen über 80 werden euthanasiert, dann soll das rechtmässig sein?

  • Schlemihl
  • 15.05.2009 | 09:53 Uhr

@sun fun:

Wenn diese Albaner politisch verfolgt waren, dann haben sie Anrecht auf Asyl. Dabei ist es völlig unbedeutend, ob sie bei Interpol auf der Fahndungsliste standen.

  • werni425
  • 15.05.2009 | 09:13 Uhr

Taxilomax,
Grundsätzlich Geldverteilen ist schon gut, nur sind die Verhältnisse langsam abartig. Die Lokalen haben ein Projekt, Der Bund untersützt es mit 90%, 10% von den späteren Besitzern oder man chlönet in bern bis es Ttotal vom Bund finanziert wird oder eben gar nicht. Vereintunnel, Fluimsumfahrung, der gestoppte bahnhof unter Sedrun.

Wie blödsinnig solche Transferes sind, sieht man an der Fahrzeugflotte der Lokalen in diesen Gegenden.
Die Bauern schweizweit das gleiche Bild ab.

Werni

  • werni425
  • 15.05.2009 | 09:06 Uhr

Schlemihl,
"Ihri Meinig, mini Meinig, eusi Meinig", war mal eine intressante Sendung an Samstagen im Radio Berömünster.

Sie legen alles so zu recht, damit es in Ihre Sichtweise passt. Ihr Recht. Missionieren können Sie auch.
Wenn Albisgüetli öffentlich war, dann fress ich einen Besen. Probieren Sie mal einen Eintritt zu erlangen. Öffentlich wäre sie auf dem paradeplatz. Im Albisgüetli mussten die Veranstalter noch bezahlen. Wer zahlt befielt.

Wenn Medien eingeladen sind, dann haben sie entsprechend zu berichten, nach ihrer Intressenlage. Die war ja wohl klar.

Und warum sollte gerade er ein Gesetz nicht kritisieren dürfen? Die andern BR machen es ja am Laufmeter.
Sie sind auf beiden Augen blind.

Der Blocher hat das Gesetz kritisiert. Schaden nahm die Schweiz darum aaber nicht und viele sind sich über dieses schlechte Gesetz einig. Gerade Sie als "Liberaler" sollten die massiven Einschränkungen erkennen.

Die CR hat aber die Schweiz schlecht gemacht und gegen von den meisten Schweizern anerkanntes Gebahren geredet. Der abgefangene Brief an die OECD spricht Bände holt aber keinen Hund hinter dem Ofen hervor.

Gewaltentrennung? Welche Gewalt hatte den der Blocher im Bundesrat? Keine einzige Ausführungsgewalt, oder?

Die Bundergerichte und deren Theaterei sagen genug.

Ich finde es penibel, dass nur dem Blocher immer etwas untergejubelt werden muss, Wernian

  • sun fun
  • 15.05.2009 | 08:52 Uhr

wieso müssen wir zwei albanern, die von interpol gesucht werden, asyl gewähren? hat es nicht tausende die dieses asyl viel eher nötig hätten? was sollen wir entscheide die von albanien gefällt werden sollten beurteilen und korrigieren?

  • Schlemihl
  • 15.05.2009 | 08:39 Uhr

@Larry:

Weich jetzt nicht auf totalitäre Staaten aus. Dort ist positives Recht selbstverständlich was heikles.

Wir sprechen hier aber über Artikel 35 der Schweizer BV. Gerade in der BV kann nichts ohne Zustimmung der Mehrheit der Bevölkerung und der Stände geändert werden.

  • Christine
  • 15.05.2009 | 08:39 Uhr

who knows, maybe

yeahhhh ;-)

  • Taxilomax
  • 15.05.2009 | 08:33 Uhr

@christine

"But the fact is that there would have been far less good music from the 60s/70s,or maybe not at all ,without the use of all kind of drugs! "

Free Hemp!

  • Christine
  • 15.05.2009 | 08:26 Uhr

Was zwischendurch

http://www.youtube.com/watch?v=rxux5LdmjQU&feature=related

grossartig, gets you in the mood for the day

schönen Tag :-)

  • Taxilomax
  • 15.05.2009 | 07:03 Uhr

@werni

sag' ich ja, lieber werni, dass man grundsätzlich Geld nur verteilen soll und zwar mit einem klaren Auftrag, bzw. Verwendungszweck.

  • Coubert
  • 15.05.2009 | 00:45 Uhr

"so wenig Staat wie möglich"

So wenig Staat wie nötig.

  • Larry
  • 15.05.2009 | 00:00 Uhr

"Aber auch dieser wird vorübergehen."

Er ist es zum grössten Teil schon längst. Aber er wieder kommen:

"Der Sozialismus kann dazu dienen, die Gefahr aller Anhäufungen von Staatsgewalt recht brutal und eindringlich zu lehren und insofern vor dem Staate selbst Misstrauen einzuflössen. Wenn seine rauhe Stimme in das Feldgeschrei "so viel Staat wie möglich" einfällt, so wird dieses zunächst dadurch lärmender, als je: aber bald dringt auch das entgegengesetzte mit um so größerer Kraft hervor: "so wenig Staat wie möglich"."

Friedrich Nietzsche, "Menschliches, Allzumenschliches"

http://www.textlog.de/22056.html

  • Larry
  • 14.05.2009 | 23:52 Uhr

"Letzlich hat sich die Weltwoche auch an Positives Recht zu halten."

Demzufolge müsste man sich in einem totalitären Staat auch an positives Recht halten.

"sie haben auch eine Wirkung auf Private"

Insofern sie die Privaten vor staatlicher Willkür und sonstigen staatlichen Übergriffen schützt, ja.

  • Coubert
  • 14.05.2009 | 23:49 Uhr

"Es gibt keine Liberalismen alter und neuer Schule, sondern nur einen Liberalismus."

Amen.

Aber auch dieser wird vorübergehen. Das ist das erste und letzte Gesetz des Lebens. Nur Parmenides hatte eine ernstzunehmende, radikal andere Aufassung des Seins. Aber lassen wir das ....

  • Schlemihl
  • 14.05.2009 | 23:43 Uhr

@Larry:

Mir sind die Begriffe Naturrecht und Positives Recht durchaus bekannt. Es ist letzlich unbedeutend, dass es sich bei Art. 35 um Positives Recht handelt.

Letzlich hat sich die Weltwoche auch an Positives Recht zu halten.

Ausserdem haben Grundrechte in allen Rechtsstaaten auch eine Drittwirkung, d.h. sie haben auch eine Wirkung auf Private.

  • Schlemihl
  • 14.05.2009 | 23:21 Uhr

@Werni:

Schade, dass du diesen Unsinn, den du da schreibst ernst meinst, ansonsten müsste man dir ein gewisses Talent als Komiker zugestehen...

In deinen Ausführungen gibt es so viele Fehler, dass ich hier nur einige korrigiere...

1. Die Albisgüetli-Tagung war im rechtlichen Sinne öffentlich. Ausserdem wurden Medienvertreter eingeladen.

2. Blocher hatte ein bedeutendes öffentliches Amt inne. Wenn er als Justizminister an einer öffentlichen Veranstaltung die Entscheidung der Asylrekurskommission kritisert, dann ist das von öffentlichem Interesse! In diesem Fall hat das nichts mit Privatsphäre zu tun!

3. Albanien war zum Zeitpunkt der Verurteilung der beiden Albaner mitnichten ein Rechtsstaat. Es gab klare Unregelmässigkeiten in diesem Prozess und klare Anzeichen für ein politisch bedingtes Urteil.

4. Wir haben das Asylrecht, um Leute zu schützen, die von ihrem Staat politisch verfolgt werden.

5. Vielleicht sagt dir ja der Begriff Gewaltentrennung was, Werni.

6. Blocher hat ein vom Volk abgesegnetes Gesetz in der Türkei schlecht gemacht anstatt die Interessen der Schweiz zu vertreten.

7. ...
.
.
.

  • Larry
  • 14.05.2009 | 23:16 Uhr

"Die Grundrechte wurden einmal erfunden"

Nicht erfunden, erruiert.

"Individuen und Gesellschaften dürfen alles entwickeln, aber niemals sich selber."

Das Rütteln an den Grundrechten mit "Selbstentwicklung der Individuen und Gesellschaften" zu verwechseln kann nur ein von kollektivistischer Propaganda hirngewäschener Positivrechtler.

  • Larry
  • 14.05.2009 | 23:10 Uhr

"Wirf doch mal einen Blick in die Bundesverfassung"

Sie sollten eher einen Blick in die Definitionen der Begriffe Naturrecht und Positivrecht werfen…

"bevor du hier weiter Unsinn verbreitest"

… bevor Sie hier weiter positivrechtlichen Unsinn verbreiten.

  • Larry
  • 14.05.2009 | 23:06 Uhr

"der Liberalismus alter Schule"

Es gibt keine Liberalismen alter und neuer Schule, sondern nur einen Liberalismus. Die orwellsche Umdeutung auch dieses für die Freiheit zentralen Schlüsslbegriffes verdanken wir ebenfalls den totalitären Fabiern.

"Zum Glück gibt es noch das richtige, dynamische Leben."

Sie meinen wohl dasjenige, das uns gegenwertig Richtung totalitäre Weltregierung führt?

  • Coubert
  • 14.05.2009 | 22:54 Uhr

"und Artikel 35 sagt klipp und klar"

Ja, aber das sind Manipulationen des Teufels. Die Grundrechte wurden einmal erfunden, und so haben sie zu bleiben, jetzt und immerdar. Individuen und Gesellschaften dürfen alles entwickeln, aber niemals sich selber.

  • Schlemihl
  • 14.05.2009 | 22:46 Uhr

@Larry:

Ich habe mich explizit auf die Grundrechte bezogen wie sie in der BV definiert sind. Wirf doch mal einen Blick in die Bundesverfassung bevor du hier weiter Unsinn verbreitest!

Artikel 7-34 erläutern die Grundrechte und Artikel 35 sagt klipp und klar, dass die Behörden dafür zu sorgen haben, dass die Grundrechte auch von Privaten (und wenn es um die Privatsphäre geht insbesondere auch von den Medien!!!) eingehalten werden.

  • Coubert
  • 14.05.2009 | 22:18 Uhr

"sind und waren immer"

Klar. Wie der Liberalismus alter Schule: er kommt und bleibt. Für immer.

Zum Glück gibt es noch das richtige, dynamische Leben.

  • Larry
  • 14.05.2009 | 22:10 Uhr

"Diese "inländische Entwicklungshilfe" macht Sinn"

Kaum, da kontraproduktiv. Sobald es objektgebundene Subventionen gibt (und fast alle sind es) richten sich alle Entscheidungen nach dem Prinzip Maximierung der Subventionen, statt nach dem tatsächlich Sinnvollen und die Entwicklung wird somit gehemmt, nicht gefördert. Die Erfahrungen mit dem Marshallplan machen dies eindeutig: stark gewachsen sind nicht jene Staaten, die verhältnismässig mehr Hilfe bekommen haben, sondern die anderen.

Oder nehmen Sie die Nationalstrassen: Sie fördern nicht die Region, die besser verbunden werden sollte, sondern die Auwanderung aus dieser Region, weil deren Einwohner dann öfters in die urbane Zentren einkaufen gehen und schlussendlich dort bleiben wollen, weil es sich dort eben doch besser lebt.

  • Larry
  • 14.05.2009 | 21:54 Uhr

"Gemäss Artikel 35 der BV müssen die Behörden dafür sorgen, dass die Grundrechte auch unter Privaten wirksam werden!!!"

Das ist positivrechtliche, orwellsche Umdeutung der natürlichen Grundrechte durch die Kollektivisten. Grundrechte sind und waren immer Abwehrrechte gegenüber dem Staat.

  • Christine
  • 14.05.2009 | 20:42 Uhr

Diese "inländische Entwicklungshilfe" macht Sinn, Larry. Ein gewisses Ausbalancieren von groben strukturellen oder wohlfahrtsmässigen Unterschieden zwischen Kantonen oder Gemeinden heisst, dass es dem Gemeinwesen Land dadurch insgesamt besser geht. Grad in einem so kleinen Land wie der Schweiz ist dies anzustreben. Es macht Sinn, die "soziodemografischen und geografisch-topografischen" (wie es so schön heisst) Lasten/Unterschiede nicht in Gräben ausarten zu lassen. Diese minime Form der Solidarität gilt ja auch für die Leistungserbringer mit Zentrumsfunktion, die im Finanzausgleich Gelder bekommen. "Beschi...." vorkommen mögen sich einige zahlende Gemeinden/Kantone, die der Meinung sind, die anderen "Faulen" hätten ihre Hausaufgaben nicht gemacht. Stimmt vielleicht. Jänu. Grundsätzlich geht es aber nicht um diese, sondern um die "Ressourcenschwachen".

Keiner wünscht sich eine Schweiz, in welcher die Kommunen nicht mehr ihren Verpflichtungen nachkommen können.

  • werni425
  • 14.05.2009 | 20:19 Uhr

Schlemihl,
Sie haben die Arbeit nicht direkt kritisiert, aber mit Ihrer Logik
lassen Sie diesen Schluss zu. Fakt ist, dass die beiden nach Albanien gehören und dort verurteilt werden sollten.
Damit dass die Medien die private Veranstaltung im Albisgüetli mit dem Blocherverspreche publik machten, ist sehr wohl ein öffentliches Intresse vorhanden. Wohlverstanden Albisgüetli war nicht öffentlich. Somit hätte auch dem Blocher die Privatsphäre gehört, oder? Ist doch einfach nachvollziebar.
Auch wenn die Vendetta auf diese beiden wartet. Das ist eine Privatangelegenheit und meiner Meinung nach kein Asylgrund. Basta. Bald hätten wir halb Süditalien wegen der Mafia und ihrer Methoden.
Und wegen Privatsphäre. Die Mazedonierin und alle andern Fälle. Wieder einmal alles sehr selektiv. Aber halt Blick etc. und nicht die seriöse WeWo.

Was antworten Sie auf den Teil der CR und des Blochers. Spucke weg? Wie Sie jeweils sofort auf einen Beitrag reagieren, schliesse ich, dass Sie mit mir übereinstimmen.
Werni

  • Schlemihl
  • 14.05.2009 | 16:14 Uhr

@Werni:

Zuerst gründlich lesen, dann denken und dann schreiben! Versuch es doch mal in dieser Reihenfolge...

Ich habe weder die Arbeit von Interpol noch die der Asylrekurskommission beurteilt. Erst recht habe ich nicht von "internationalen Agenturen" gesprochen (was immer du auch damit meinst).

Es ging einzig und allein um den Schutz der Privatsphäre, wie er in der BV verankert ist.

  • Schlemihl
  • 14.05.2009 | 15:39 Uhr

@Larry:

Gemäss Artikel 35 der BV müssen die Behörden dafür sorgen, dass die Grundrechte auch unter Privaten wirksam werden!!!

Und der Schutz der Privatsphäre gegenüber den Medien ist ein klassisches Beispiel für diesen Grundsatz in der BV!

  • Larry
  • 14.05.2009 | 15:24 Uhr

"Der Schutz der Privatsphäre ist ein Grundrecht"

Grundrechte sind negative Rechte gegenüber dem Staat, nicht gegenüber Privaten. Private können Grundrechte nicht verletzen, das kann nur der Staat.

  • werni425
  • 14.05.2009 | 15:23 Uhr

Taxili...
Sie sind schon lustig mit Ihrem Argument betreffend Steueresenkung. Als EU Freund sollten Sie wissen wie das in Osteuropa mit dem Förderungsgeld, auch Scjweizergeld, geht. Die Steuern wurden massiv gesenkt. Flatrate in Slowakien und dann Ansiedelung von Industrie mit Subventionen, bezahlt von den Westeuropäern und die Profite zurück zu den Firmen. Peugeot, VW, usw.

Und wenn es um Persönlichkeitsrechte geht, trifft man alle möglichen Varianten an. Ihnen passt es halt, dass die interpolgesuchten hier Asyl haben. Sagen Sie doch einfach, dass Sie Regeln von internationalen Gremien und Agenturen nur akzeptieren, wenn es in Ihr Weltbild passt.

Lustig, eigentlich traurig, wie sich niemand wegen der Calmy-Rey und dem Höfelen und Anschwärzen der CH in Brüssel aufregt und wenn der Blocher etwas wegen ARG in der Türkei sagt, ist ein Kesseltreiben los.
Alle vor dem Gesetz und der Öffentlichkeit gleich, gell?

Das ist gröbste Schleimerei.
Also nicht zuviel aufregen, Werni

  • Larry
  • 14.05.2009 | 15:21 Uhr

Der Finanzausgleich (= interkantonaler Sozialismus) ist die logische Folge des Zentralismus. Die Mehrheit überstimmt die Minderheit und zwingt diese zur Umverteilung. Ein Rückgang zum Staatenbund wäre deshalb zu begrüssen.

  • Larry
  • 14.05.2009 | 15:18 Uhr

"Betrachte es als inländische Entwicklungshilfe."

Entwicklungshilfe, ob in- oder ausländisch, ist immer schädlich und kontraproduktiv und gehört somit dringend abgeschafft.

  • Schlemihl
  • 14.05.2009 | 15:16 Uhr

@Larry:

Ich bin weder gegen die Freie Meinungsäusserung noch bin ich Sozialist. Offensichtlich sind dir die Argumente ausgegegangen, dass du mit solchen Klischees und Vorurteilen kommen musst.

Aber vielleicht wirfst du mal einen Blick in die Bundesverfassung: Artikel 13 (Grundrecht auf Privatsphäre) und Artikel 36 (Einschränkung von Grundrechten). Grundrechte dürfen nur eingeschränkt werden, wenn ein öffentliches Interesse besteht. Hier gab es sicherlich kein gerechtfertigtes öffentliches Interesse an den Namen und insbesondere an den Bildern, die ohne Zustimmung der betroffenen veröffentlicht wurden. Ob die beiden vorher selbst in die Öffentlichkeit getreten sind, ist völlig irrelevant!

Was Märchenonkel Engeler betrifft: Diesen Ruf hat er sich selbst erarbeitet. Oder wer ist der 112. Bundesrat? Oder gehörte das Land auf dem das Eisstadion in Langnau gebaut wird zur Industrie- und Gewerbezone? Oder wer hat den SCL-Tigers das Land gratis zur Verfügung gestellt? Das VBS oder die Gemeinde? Oder...

  • Coubert
  • 14.05.2009 | 15:10 Uhr

@BVG, wg. Individualrecht

Da sein schon ein paar spezielle Probleme: weil man im Recht Gleiches gleich und Ungleiches ungleich behandeln soll, entsteht noch kein Individualrecht.

Hier deutet aber OW sowas an wie: komm mal her, wir reden a bisserl, und u.U. schneidern wir Dir dann eine passende Bespoke-Made-To-Measure-Custom-Bauzone.
Dort darf's dann a bisserl wild zu- und hergehen, während Deine pauperistischen Nachbarn schon noch an profane Dinge wie Landschaftsschutz, Einordnung, etc. etc. gebunden bleiben. Damit Deine kühne Hadid-Traumvilla weitherin den Blick auf ein härziges Dörfli mit unbedeutenden Normalmenschen geniessen kann:

http://coolandsublime.files.wordpress.com/2007/12/zahahadidinnsbruck.jpg

Schwierigkeiten enstehen dann auch: eine Baubewilligung ist ein dingliches Recht. Eine Bewilligung oder eine Bauzone besteht unbesehen der Person, die dort ein Gesuch eingereicht hat. Kann man dann das Land (mit der Bewilligung) auch weiterverkaufen? Kann einer verzichten und das Land - oder das fertige Haus- an jemanden verkaufen, der sich in OW gar nicht niederlassen will? Oder sonst kein Geld hat? Gar an einem nur mittelvermögenden Obwaldner Rentner, der sich nichts ausser einem exklusiven Haus leisten will auf's Alter?

Du siehst ....

  • Schlemihl
  • 14.05.2009 | 15:01 Uhr

@Christine:

Die Neugier der Leute ist mit Sicherheit kein Argument. Ein Grossteil der schweizer Öffentlichkeit ist möglicherweise auch neugierig, was für sexuelle Vorlieben die Miss Schweiz oder der Mister Schweiz haben. Trotzdem hat niemand das Recht ohne deren Zustimmung das zu veröffentlichen.

Der Schutz der Privatsphäre ist ein Grundrecht und in der BV verankert (Art. 13 BV). Grundrechte dürfen nur eingeschränkt werden wenn ein öffentliches Interesse besteht (Art. 36 BV). Das war in diesem Fall mit Sicherheit nicht gegeben. Namen und erst recht nicht Bilder trugen zur Verbesserung der öffentlichen Information bei. Ob sie bereits vorher selbst an die Öffentlichkeit getreten sind, ist völlig irrelevant.

  • Taxilomax
  • 14.05.2009 | 14:27 Uhr

Eigentlich sollte beim kantonalen Finanzausgleich klar festgelegt werden, was mit dem Geld überhaupt gemacht werden darf. Es ist ein Witz, wenn dieser Finanzausgleich nur zum Steuernsenken eingesetzt wird, zum Nachteil der Nettozahler im Finanzausgleich (siehe Aussage liberalmind).

Denn: wer zahlt, sollte eigentlich befehlen! und wer erhält, sollte seine Struktur-Defizite - der eigentliche Zahlungsgrund - ausMerzen.

  • Christine
  • 14.05.2009 | 14:26 Uhr

Beleidige die Obwaldner nicht.

Es ist nicht der Fehler des Finanzausgleichs, wenn er zu Steuersenkungen missbraucht wird. Es ist auch nicht der Fehler der 6 Milliarden an die UBS, wenn sie zu Boni-Zahlungen missbraucht werden. Die Regeln sind falsch.

Zu den Gated Communities habe ich mich schon geäussert. Ob Obwalden gegen die Verfassung verstösst, weiss ich nicht. Die hätten, wenn das der Fall ist, vorher ihr Hirn einschalten sollen. Mieni Idee.

  • liberalmind
  • 14.05.2009 | 14:14 Uhr

@ christine

Nur eine OWaldnerin kann ohne das Hirn einzuschalten so reden.

Wer wie die Köppel Weltwoche ständig dem Libertarismus huldigt und damit dem uneingeschräbkten freien Markt, der sollte auch klar denken und argumentieren und nicht wie üblich mindestens auf einem Auge blind.

Steuerwettbewerb, so wie er seit über 10 Jahren in der Schweiz betrieben wird v.a. von Kleinkantonen, die keine Zentrumslasten zu finanzieren haben, kann akzeptiert werden aber eben nur unter der Bedingung, dass Steueranreize, sprich Steuersenkungen und Abschaffung der progressiven Steuersätze mittels Flattaxen, nicht von den grossen urbanen Kantonen subventioniert werden! Es ist absolut pervers, dass der Zürcher Steuerzahler 500 Mio Finanzausgleich an genau diese Kantone hinüberschiebt, die dann damit Steuern senken und den zahlenden Kantonen die potentesten Steuerzahler abwerben. Das hat überhaupt nichts mit Wettbewerb und Markt zu tun! Das ist pervertierter helvetischer Vodoo Föderalismus!

Und Gated Communities und Sonderrechte nur für die Reichsten verstösst ganz klar gegen unsere Verfassung und unseren Rechtsstaat! Und ich bin strikte für die Einhaltung unserer rechtsstaatlichen Gepflogenheiten und die Gewaltentrennung. Sonst verkommen wir innert Kürze zu einer darwinistischen Banenrepuplik wo nur noch der Stärkere und Schläuere (mit Geld) sich Sonderrechte und Privilegien herausnimmt!

  • Christine
  • 14.05.2009 | 14:04 Uhr

.. nach dem "darf" bitte noch ein "darf man" ergänzen. Und das "auch" durch ein "aus" ersetzen.

Anmerkung des Lehrers: "Zuviele Flüchtigkeitsfehler, sollte sich zuerst Gedanken machen, bevor sie schreibt und danach das Geschriebene nochmals sorgfältig durchlesen. Note: 4".

Danke höfli.

  • Christine
  • 14.05.2009 | 14:00 Uhr

Schlemihl, die Oeffentlichkeit will ja gar nicht nur informiert werden, sie will, dass ihre Neugier gestillt wird. Und geteilter Meinung sein darüber, ob jemand, der von sich auch bereits an die Oeffentlichkeit getreten ist, von anderer Seite ebenfalls öffentlich erwähnt werden darf.

Das schreibt Larry zurecht.

  • Christine
  • 14.05.2009 | 13:55 Uhr

Warum sollte man etwas gegen den inländischen Finanzausgleich haben, Liberalmind? Betrachte es als inländische Entwicklungshilfe.

  • Brunnenvergifter
  • 14.05.2009 | 13:55 Uhr

Hallo Coubert

Grundsätzlich bin ich mit Dir einverstanden, was Obwalden betrifft (ich bin auch gegen die Pauschalbesteuerung).

Nur werden eben viele "fallweise Individualrechte" auch von linker Seite gefordert: Lex Koller, Bankgeheimnis (bezüglich Steuerhinterziehung Unterscheidung zwischen In- und Ausländern), Sonderrechte für Zaffaraya, Progr oder Reitschule.

Dann kommt im weiteren Sinne auch noch die willkürliche Unterscheidung von "Reichen", "Armen" und "Mittelstand" (durch progressive Steuern, Solidaritätsprozente, Anrecht oder eben nicht auf verbilligtes Eigentum, Krippenplätze, Prämienverbilligungen, Stipendien, Kulturlegi etc. je nach Einkommens- und Vermögenssituation). Dabei könnte man dieses willkürliche System durch ein paar simple Steuerabzüge pro Kopf und eine negative Einkommenssteuer elegant lösen. Dabei bräuchte die Putzfrau noch nicht einmal einen Steuerberater, der alle Abzugsmöglichkeiten kennt.

Soziale Grüsse

  • Jeanna
  • 14.05.2009 | 13:45 Uhr

In etwa so ist es mediabühler ... ein oligarchisches "Was kostet die Welt? Preis spielt keine Rolle !" Nomadentum der Sonderklasse. Sie fielen z.B. in Zypern ein. Bis die Destination wieder "out" war. St. Moritz ist inzwischen auch "abgehakt". Wie noch x andere Destinationen auch.
Dass der Moritz Leuenberger solcherlei "privilegierte Geldsäcke" dann mit rollenden Äuglein auch noch "Nützlinge" (nein und 1001 mal nein: aus mir spricht nicht der Neid ! ) nennt ist mehr als nur eine Sünde wider den guten Geschmack.

  • Larry
  • 14.05.2009 | 13:41 Uhr

"Märchenonkel Urs Paul Engeler"

Was für "Märchen" soll er denn erzählt haben?

"Namen und Bilder tragen rein gar nichts zur Information der Öffentlichkeit bei!"

Doch, da sie selbst an die Öffentlichkeit getreten sind, sind sie öffentliche Persönlichkeiten geworden und da will man wissen, dass es dieselbe Person ist, die etwas öffentlich gesagt hat (mit dem Ziel, das Publikum zu beeinflussen).

"Es war völlig unzulässig die Namen und Bilder der beiden zu veröffentlichen!"

Selbst wenn es sinnlos gewesen wäre (was nicht der Fall ist), so wäre es auf jeden Fall zulässig, da die erwähnten Personen selbst an die Öffentlichkeit getreten sind und somit selbstgewollt zu öffentlichen Persönlichkeiten geworden sind.

Sie entarnen sich somit ganz klar als Feind der Meinungsäusserungsfreiheit, für einen Sozialist freilich nicht sehr überraschend.

  • mediabuehler
  • 14.05.2009 | 13:26 Uhr

Nein, nein, HenryVIII
nicht so weit abschweifen. Ich denke z.B. an all die neureichen Russen, die (fast) alle mit dem Düsenjet durch die Kinderstube gerast sind - wenn sie überhaupt je einmal eine Kinderstube gehabt haben. Aber nicht nur diese, denn wenn Sie einmal eine Zeitlang in Genf gelebt haben wissen Sie von welchen Typen ich rede. Nur beschränkt sich deren Ausdehnung nun nicht mehr auf die welsche Schweiz.

  • Schlemihl
  • 14.05.2009 | 13:25 Uhr

Roger Köppel ist am Jammern. Die Weltwoche muss zahlen. Sie hatte in einem Artikel von Märchenonkel Urs Paul Engeler die Persönlichkeit zweier Albaner verletzt.

Die Sachlage ist völlig klar. Namen und Bilder tragen rein gar nichts zur Information der Öffentlichkeit bei! Es war völlig unzulässig die Namen und Bilder der beiden zu veröffentlichen! Die Weltwoche muss völlig zurecht zahlen! Übrigens ist es auch äusserst fragwürdig den Namen der Richterin im Artikel zu nennen. Das ist reiner Populismus und bringt dem Leser keinerlei relevante Informationen

Dieses Urteil beeinträchtigt übrigens in keiner Weise die Pressefreiheit wie dies Köppel andeutet. Köppel, Engeler und Baur sollten mal zur Kenntnis nehmen, dass Journalisten auch eine gewisse Verantwortung tragen. Sie würden gut daran tun sich etwas mehr auf die korrekte Wiedergabe der Fakten zu konzentrieren.

  • Taxilomax
  • 14.05.2009 | 10:22 Uhr

Ich z.B. als Zürcher würde - analog Berlusconi - den unangemeldeten Übertritt der Pforte des Zürcher Opernhausses für Nichtzürcher (oder wahlweise nur für einzelne Kantone) als Straftat aufnehmen und mit einer Busse von CHF 5'000.00 ahnden. Wer sich denn vorher anmeldet hat einen höheren (Eintritts-)Preis zu bezahlen.

Das wäre auch innovativer 'Kantönligeist' und sogar noch nach dem Verursacherprinzip!

  • HenryVIII
  • 14.05.2009 | 10:10 Uhr

@ mediabuehler

"Diese bilden vielleicht eine Geldgesellschaft aber keine positive Einwohnersubstanz".

Keine positive Einwohnersubstanz ? ? ? ?

Dachten Sie da an Eugenics oder an unsere Gäste aus Südosteuropa ?

  • liberalmind
  • 14.05.2009 | 09:18 Uhr

Köppel's anarcho-libertäre Schreibe will wie immer vorallem provozieren. Wen kümmert unsere Verfassung (wir sind alle vor dem Gestze gleich...) und unser Rechtsstaat (Rechtsgleichheit...) noch? Hauptsache jeder (Reiche) holt zu Lasten der Gesellschaft das Optimum heraus!

Da wird von marktwirtschaftlichem Denken und Wettbewerb gefaselt und gleichzeitig betreibt die Schweiz mit ihrem Finanzausgleich eine riesige Umverteilungspoltik von den grossen, urbanen Kantonen zu den kleinen ländlichen.

Jeder OWaldner erhält 1800 chf pro Kopf Finanzausgleich! Der Kt. Zürich bezahlt um die 500 Mio jährlich an die ach so armen Kantone wie OW, die dann mit illegalen Mitteln den grossen zahlenden Kantonen die Reichen abjagen! Die Zürcher Steuerzahler finanzieren nicht nur alle Zentrumslasten, die ganze Infrastruktur auch das Kulturangebot, das dann von den Reichen in Wollerau und Sarnensüd benutzt wird. Oft arbeiten diese Reichen auch noch in Zürich, bezahlen dort aber keinen Rappen Steuern!

Das soll Wettbewerb sein? Perverser geht's fast nicht mehr! Seit über 10 Jahren herrscht in der Schweiz ein ruinöser Steuerwettbewerb angetrieben von den kleinen Kantonen ohne Infrastruktur und Zentrumslasten. Der Finanzausgleich gehört demzufolge subito (!!!) abgeschafft. Das hört man vom Pseudo-Marktwirtschaftler Köppel natürlich nicht. Hautsache die Reichsten profitieren wie immer auf dem Buckel der Gesellschaft!

  • Larry
  • 14.05.2009 | 09:06 Uhr

"dann sollen sie aus der Eidgenossenschaft austreten"

Ja, warum nicht? Dann bekommen sie auch keine Subventionen mehr und es geht die übrigen Schweizer dann nichts mehr an.

  • mediabuehler
  • 14.05.2009 | 07:29 Uhr

Grundsätzlich sollte der Ausverkauf unserer Schweiz nicht endlos weitergehen können. Eine Zweiklassen-Gesellschaft haben wir ja bereits seit langem. Was vor allem auffällt ist die Überschwemmung der Schweiz mit Neureichen und Petrodollar-Magnaten, die offenbar jede Verhältnismässigkeit mit effektiven Werten vermissen lassen. Diese bilden vielleicht eine Geldgesellschaft aber keine positive Einwohnersubstanz. Dekadenz und Masslosigkeit scheint überhand zu nehmen.

  • Christine
  • 14.05.2009 | 07:17 Uhr

Das Anlocken von Reichen, welche die Gemeindekassen füllen sollen, ist gar nicht das Unschöne. So funktioniert Wettbewerb. Es sind die benutzten Mittel in diesem Wettbewerb, die unschön sind: Sie schliessen den Grossteil der Bevölkerung von A m t e s wegen aus:

1) Parzellen sollen explizit nur an Reiche gehen, womit normal Verdienende, deren Familien für den Hausbau Geld zusammenlegen würden, von Amtes wegen ausgeschlossen werden.

2) Mit ebendiesen Parzellen, die nur bei 1) umgezont werden und zur Verfügung stehen, wird das kantonale Planungs- und Baurecht ausgehebelt zugunsten eines Individualrechts von Amtes wegen.

Solches Vorgehen trifft man sonst nur bei den normalen Spitzfindigkeiten, wenn höher gebaut werden darf, wenn der Nachbar dafür tiefer baut und näher an die Strasse, wenn diese neu als Weg (und wassweissich) deklariert wird.

  • Coubert
  • 14.05.2009 | 00:19 Uhr

Wenn Bundesrecht und -verfassung nicht mehr verbindlich sein soll, dann sollen sie aus der Eidgenossenschaft austreten. Die CH ist ein Bundesstaat, kein Staatenbund.

Für fallweise Individualrechte soll kein Platz sein in unserer Gesellschaft. Sollen sie Villen- und Park-Bauzonen ausscheiden, soviel sie wollen. Aber nicht diese rechtstaatliche Groteske aufführen. Beschämend das, und das vor allem für die Obwaldner.

  • Larry
  • 14.05.2009 | 00:09 Uhr

"Es geht um Planungs- und Baurecht"

Schon, aber das ändert nichts an der Sache: Es geht hier um die internen Angelegenheiten des Kantons Obwalden, in die sich der Bund nicht einzumischen hat.

  • Coubert
  • 13.05.2009 | 23:35 Uhr

"mittels gezielten Steuersenkungen"

Es geht um Planungs- und Baurecht, Larry! Sie können sich wieder hinsetzen und zuhorchen versuchen.

  • Larry
  • 13.05.2009 | 22:57 Uhr

"Sic!"

Nein, der Tippfehler liegt schon bei Ihnen alleine.

"Gesetze, die nach Herkunft und Vermögen unterscheiden."

Ihr Linke seid die Ersten, die ständig alles einkommensabhängig (also nach dem Vermögen unterschiedlich) gestaltet wird. Die Kritik ist somit unglaubwürdig und, was die 2 letzten Paragraphen betrifft, lächerlich.

Und wenn die Obwaldner demokratisch entscheiden, mittels gezielten Steuersenkungen Reiche anzuziehen, ist dagegen überhaupt nichts einzuwenden.

  • Coubert
  • 13.05.2009 | 22:12 Uhr

"Gechickte Gesetze". Sic!

Gesetze, die nach Herkunft und Vermögen unterscheiden. Individualgeschneiterte Gesetze. "Bespoke Law", sozusagen.

Zurück also in die Schweiz vor der Helvetischen Republik. Nach der Pleite des Neoliberalismus ist regressiver Neo-Feudalismus die Antwort auf die Krise. Atavismus ersetzt den Konservativismus.

Selten ist das liberal-aufgeklärte Projekt des modernen Staates so demontiert, ja karikiert worden.

 
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