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Hymne auf die Deutschen

Wer sind sie? Woher kommen sie? Wie denken sie? Ein Hommage zum 60. Geburtstag der Bundesrepublik. 

Von Alexander Demandt, Hans Zippert, Roger Köppel u. a.

Illustration: René Habermacher (Bildvorlage: Getty Images)

Ungefähr 60 Kilometer ausserhalb von Frankfurt liegt das Dörfchen Lindheim, der emeritierte Geschichtsprofessor Alexander Demandt bewohnt einen intakten Flügel des 1929 abgebrannten Stadtschlosses. Als wir eintreffen, spielt der Altertumsforscher an seinem Flügel. Im Wohnzimmer stehen bis unter die Decke Bücherregale, an den Wänden hängen afrikanische und, vermutlich, indonesische Speere. Der renommierte Experte der römischen und germanischen Geschichte hat vor zwei Jahren eine Fundamentalstudie, «Über die Deutschen», vorgelegt, in der er sich kulturgeschichtlich diesem bedeutenden Volk annähert. Demandt behauptet und belegt in seinem Buch eine genealogische und sprachliche Kontinuität von den antiken Germanen bis hin zu den modernen Deutschen. Aus diesem Grund treffen wir ihn zum Gespräch über den deutschen Volkscharakter, seine Wurzeln und Entstehungsbedingungen. Anlass ist der 60. Geburtstag der BRD, aber auch der etwas einseitige Steinbrück-gefärbte Blick der Schweizer auf ihre nördlichen Nachbarn. Die Deutschen sind faszinierender, als es die aktuelle Polemik vermuten lässt.

Erich Vogel ist das, was man als einen freischwebenden Intellektuellen bezeichnen könnte. Er hat eine makellose Achtundsechziger-Biografie: Aufgewachsen im Zürcher Industriequartier, Matur auf dem zweiten Bildungsweg, leidenschaftliches Interesse für Theater und Literatur. Hin und wieder tauchte er in der «Malatesta»-Bar auf, wo die Studenten die Weltrevolution vorbereiteten. Dort traf ihn Peter Hartmann zum ersten Mal und hatte keinen Zweifel: Vogels Herz schlug links. Aber der schmale, blonde Proletarier hatte, wie Hartmann, eine etwas unheimliche Liebe zum Fussball mit dreissig wurde Vogel Berufstrainer. Er ist der erste, erfolgreichste und umstrittenste Fussballmanager des Landes und gerade in einer Skandalgrube gelandet, die ihm der Blick gegraben hat. Grund für Hartmann, Vogel wieder zu treffen.

Vor einigen Monaten begann sich im Keller unseres Redaktors Urs Gehriger Seltsames zuzutragen. Nachmittagelang sprangen sein zehnjähriger Sohn und dessen Klassenkameraden von Tischen und hielten sich mit allerlei Würgegriffen fest. Als schliesslich aus der Schule die Kunde kam, das Klassensofa sei bei tollkühnen Sprüngen zu Bruch gegangen, beschloss Gehriger, der Sache auf den Grund zu gehen. Vater und Sohn reisten nach Genf an die «Wrestlemania Revenge Tour», eine Art Roadshow der weltbesten Wrestling-Ikonen. Im Pulk der ringenden Giganten wurde unserem Reporter einiges klar.

 

25 Jahre ist es her, seit der Privatsender RTL das Fernsehen aufmischte. Heute ist der Sender unangefochtener Marktführer. Möglich gemacht hat den einzigartigen Aufstieg Helmut Thoma. Wenige Tage vor seinem 70. Geburtstag empfing Thoma unseren Redaktor Andreas Kunz in seinem denkmalgeschützten Herrenhaus in der Nähe von Köln. Als Kunz den Sicherheitszaun, die Überwachungskameras und den bellenden Hund hinter sich gelassen hatte, belohnte ihn Thoma mit Luxemburgerli aus der Schweiz – und einem ausführlichen Gespräch über das Privatfernsehen.

Ihre Weltwoche

Kommentare

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  • chateau
  • 13.05.09 | 20:10 Uhr

Berlusconi muss man Beifall zollen. Er rettet im Mittelmeer die boatpeople und bringt sie gleich zurück da wo sie herkommen, ans sichere Ufer von Ghadaffi.
Jetzt wird er Euro 5'000 bis 10'000 Strafe über diejenigen verhängen, die unerlaubterweise oder clandestin immigriert sind. Gratuliere.
Die marchands de nuits bzw. jene, die Geld verdienen, indem sie
unberechtigt Anwesende nächtigen lassen, sollen ins Gefängnis. Bravo.
Zur selben Zeit schafft es Frau Bundesrätin Widmer-Schlumpf problemlos
die Asylanteneintritte zu verdoppeln. Das gibt einen Nuller, Madam.Schämen sie sich.

  • jonas r
  • 12.05.09 | 16:27 Uhr

Die Deutschen. Die Schweizer. Natürlich zwei homogene Völker, über die man allgemein Berichten kann, denen man generell bestimmte Eigenschaften zuweisen kann. Pardon, sowas ist kein seriöser Journalismus, sowas ist Unsinn.

  • chateau
  • 11.05.09 | 11:38 Uhr

Entscheidend bei der Einwanderung ist die Erhöhung des Personal- Angebots bzw. die erweiterte Auswahl an Kandidaten(-innen)
für Unternehmer. Damit kann das Salärniveau (nach unten) stabilisiert werden. Wenn die Zuwanderer dann anfänglich, um die Konkurrenz auszustechen, noch zurückhaltende Salärforderungen stellen, die sie später erhöhen können, ist die Sache gelaufen, für den Ausländer.
Die Arbeiter schreien dann nach Kontrollen (zweihundert Kontrolleure), die Kader und Chefs (Schweizer)stehen dumm da und sagen ja zur
Personenfreizügigkeit (60% JA).
Das ist meinetwegen Altruismus, aber dumm alleweil.

  • chateau
  • 11.05.09 | 11:31 Uhr

Schlehmil: Entwicklungshilfe: Ich habe viel zu wenig gerechnet. Vermutlich beträgt sie ein Mehrfaches der von mir genannten Zahl. Die Transferzahlungen aus der Schweiz in Entwicklungsländer ( nach USA und Saudiarabien ist die Schweiz Nr. 3) betragen viele Milliarden jährlich.
Diese interessante Zahl steht mir nicht zur Verfügung. Aber auch die echten und ertrogenen Sozialleistungen im In- und Ausland gehören berücksichtigt. Leider werden solche Zahlen verschwiegen bzw. nicht einmal erfasst oder geschätzt.
Das wäre einer Doktorarbeit würdig.

  • chateau
  • 11.05.09 | 11:25 Uhr

Schlehmil: Es ist ganz einfach. Jeder hat seine Zahlen, je nach Quelle.Sie haben die Ihren, ich habe die meinen. Ich schreibe hier keine Dissertation, sondern bearbeite die öffentlich zugänglichen Zahlen. Basta.
Sie müssen auch genau lesen. Ich habe von Zuwanderung, nicht von Nettozuwanderung gesprochen und weiss sehr wohl, dass Personen auch aus- bzw. rückwandern.Bei 7,5 Mio. betragen die 162'000 2,16% Zuwanderung. Da ist nichts falsch.

Aber abgesehen davon wird im heutigen TA wieder gelogen und getäuscht. Ich frage mich, wessen Sprachrohr der TA ist. Der ist doch rot und damit Sprachrohr der Linken der sog. Arbeiter, fast alles Ausländer denn Schweizer Arbeiter gibt es immer weniger).Immerhin ist der Artikel
auf der ersten Seite, was der Bedeutung des Inhalts entspricht. Für die NZZ, die Vertreterin der anstellenden Klasse (Unternehmer) ist es für mich recht vielsagend, dass das Thema auf Seite 9 (!) abgehandelt wird, nach Pabst Benedikt, Russland Eishockey, Rotlichtmilieu etc.
So etwas geschieht bei der NZZ natürlich mit Berechnung. Sie wollen das Häschen Arbeitlose und Einwandererschwemme klein halten.
dabei versorgt sich die NZZ auch mit Ausländerpersonal.

  • Schlemihl
  • 11.05.09 | 00:52 Uhr

@chateau:

Einmal mehr gibts du Zahlen falsch wieder!!!

Die Einwanderung von Ausländern im Jahr 2008 betrug 157'000. IM GLEICHEN JAHR SIND ABER 54'000 AUSLÄNDER AUSGEWANDERT!!! DIE NETTOEINWANDERUNG BETRUG ALSO NUR ETWA 100'000!

Zudem hat die Bevölkerung der Schweiz um 1,4% zugenommen und nicht um 2,16%!

Soviel zu deinen "Fakten"!!!


Ausserdem, wenn du Zahlen zur Entwicklungshilfe nennst, solltest du auch wissen, was darin alles enthalten ist! In den 2 Mrd Entwicklungshilfe sind auch die Kosten für die Asylsuchenden aus Entwicklungländern inbegriffen. Und die Mehrheit der Asylsuchenden kommt aus Entwicklungsländern. Die Mehrheit der Kosten des Asylwesens ist also bereits bei der Entwicklunghilfe berücksichtigt!!!

  • Schlemihl
  • 11.05.09 | 00:37 Uhr

@Christine:

So ausgeklügelt ist dieser Mechanismus nun auch wieder nicht!

Da ist überhaupt nichts aus den Fugen geraten. Die Einwanderung war immer abhängig vom Wirtschaftswachstum. Und in den Jahren 2007 und 2008 hatten wir eben ein hohes Wirtschaftswachstum. Auch in den 90er Jahren hatten wir schon ähnlich hohe Einwanderungsraten.

  • chateau
  • 10.05.09 | 22:47 Uhr

Korr. "letztes Jahr..."
Christine, den Begriff "Ventilklausel" habe ich auch erst heute gehört.
Es gab und gibt nachlesbare Protokolle des BR., wo er die Wiedereinführung der Kontingente versprach,..................wenn
Nun haben wir eine Mordseinwanderung von 162'000 Personen 2008. Und im Vorjahr waren es kaum weniger. In einem Jahr 2,16% Bevölkerungszuwachs! Kein Land auf der Welt ist mir bekannt mit solchen Zuwächsen. Und da schaut man drei Jahre (gemäss Vertrag ist dies die Beobachtungsfrist für die Entscheidfassung) lang zu und tutnix.
Die Auswirkungen spüren und sehen die Schweizer über all. Für mich, der ich mit Pausen regelmässig in die Schweiz fahre, ist sie nur noch das "Kranenland". Von Genf bis Zürich, von Basel bis Chur Krane, Baukrane.
Und da sagt so ein Löl im Blick, die Alten verstopften die Schweizer Strassen.Also jene,die sie schon mehrmals bezahlt haben, sollen verschwinden. Ich meine, die Zuwanderer sollten wieder verschwinden, denn sie verstopfen nicht nur die Strassen, sondern auch die Spitäler etc.
Aber eben, das war Blickniveau.

  • Christine
  • 10.05.09 | 20:31 Uhr

"Ventilklausel" nennt sich das? Ha ... wär häts erfunde?

Soo war mir der Begriff nicht bekannt, er zeigt aber, dass der Erfinder sich einer möglichen Dampfkochtopf-Entwicklung bewusst gewesen sein muss. Eigentlich ist es ein Wahnsinn, zu welch ausgeklügelten Mechanismen man greifen muss http://tagesschau.sf.tv/content/view/comments/1126722/ (10% höher als Durchschnitt letzter drei Jahre), um einen "Normalzustand" zu halten. Das zeigt, wie zerbrechlich das Staatsgebilde ist, aber auch, dass etwas aus den Fugen geraten scheint.

".. diä Schwie-iez.. mmm, isch nümme mi Schwie-iez.."
http://www.youtube.com/watch?v=07-Fzfhb71w

  • chateau
  • 10.05.09 | 19:29 Uhr

Unser Tunix Bundesrat kommt ein volles Jahr zu spät mit seinen "Ueberlegungen" zur Wiedereinführung von Kontingenten. Letztes hat er sich wohl noch dem Diktat der Enonomiesuisse und dem Seco unterzogen und gesagt. "Hereinspaziert, die Schweiz bietet beste Konditionen¨"

  • chateau
  • 10.05.09 | 11:23 Uhr

Schlehmil. Was glauben Sie halte ich von Ihren Auslassungen, wenn Sie Fakten leugnen oder nicht zur Kenntnisnehmen wollen. Da ist wohl viel Wunschdenken mit dabei.
Schöne Träume wünsch ich Ihnen.

  • chateau
  • 10.05.09 | 11:20 Uhr

Endlich kapiert es auch der Bundesrat. Was ich schon lange anmahne, der Stopp der extremen Einwanderung im Rahmen der von 60% der Schweizer (dummerweise) bejahten Personenfreizügigkeit, scheint jetzt (endlich) auch im Bundesrat diskussionswürdig. Er muss, er ist gezwungen, das Problem zu diskutieren.
Aber so wie ich diesen BR einschätze, wird er wohl vor der EU*= kuschen und keine Beschränkung der Einwanderung aus EU-Ländern vornehmen. Dieser unser Bundesrat ist schliesslich ein christlicher und hält, nach einer Ohrfeige auch die andere Backe noch hin. Das kennen wir doch.
Es gibt aber eine viel üblere Einwanderung, den Familiennachzg, aus Nicht-EU-Ländern. Diesen zu stoppen hätte er längst die Möglichkeit - die Franzosen tun's auch - aber dies ist eben der TuNix Bundesrat.
Reiterer hielt schon seinen Finger auf, weil Deutschland die PF mit acht Ländern um zwei Jahre verschieben will.

  • Schlemihl
  • 10.05.09 | 10:17 Uhr

@chateau:

Nochmals: Anstatt PNOS-Parolen nachzuplappern, versuch doch mal dein Hirn einzuschalten, dann kommt vielleicht endlich mal etwas Licht in das braune Loch in deinem Kopf!

  • chateau
  • 09.05.09 | 14:13 Uhr

Sozialrapport Schweiz:
6,1% Kürzung der ALTrenten bei G+F!
4,9% Betrüger im Zürcher Sozialwesen. Dunkelziffer nicht genannt, da es das ja nicht geben darf.
81% der Betrüger waren Ausländer, Migranten und eingebürgerte.

Lösung für G+F Pensionskassenproblem:
1. Rückführung aller Asylanten = 1 Milliarde pro Jahr
2. Anhalten der (unnützen) Entwicklungshilfe = 2 Milliarden pro Jahr

Damit könnte man noch einen Teil der durch Ausländer verursachten Spitalkosten( Ambulante) finanzieren.
(Ausländer sind unfähig unser berwährtes Hausarztprinzip anzunehmen, bzw. sie verweigern sich konsequent diesem kostengünstigen System)

Was uns die Immigration kostet geht auf keine Kuhhaut.Aber man lügt sich einfach daran vorbei.Dabei ist das nur ein geringer Teil der Immigrantenkosten.

  • chateau
  • 08.05.09 | 13:41 Uhr

Celloswiss: Immerhin ist Köppel einer der wenigen Schweizer, die in Deutschland Verantwortung auf höchster Ebene getragen haben. Wie Ackermann, wie Francioni und dessen Vorgänger.
Wenn man sieht, wie deutsche Kreise bis weit ins rechte Spektrum(FTD) mit Schweizern umgehen, die erfolgreich waren (Unersetzlich wie Ackermann derzeit), so muss man sich schon nach den Motiven solcher Leute fragen.
Kennen Sie sie vielleicht?

  • Steiner648
  • 08.05.09 | 13:37 Uhr

Blondie,
ja, welch ein Lob... die blonde Frau mit den blauen Augen...
gerne würden wir nun ein Bild von Herrn Köppels Frau sehen und vielleicht gibts dann auch eine Lobeshymne auf deren Herkunft.
Vielen Dank für diesen entlarvenden und aufschlussreichen Artikel.

  • chateau
  • 08.05.09 | 13:37 Uhr

Miggu: Es ist ja nett von Ihnen, dass wenigstens einer, neben Lafontaine, Partei für Steinbrück ergreift. Aber Steinbrück ist ein Bankrotteur, nicht nur inbezug auf die Banken, wo er die Aufsicht hatte, nein, auch inbezug auf Deutschland.
Manche Leute vergessen zu schnell, dass die Finanzen des heutigen Europas a u c h zu den Spätfolgen deutscher (verlorener) Agressionskriege sind.
Wären Deutsche friedlich gewesen - wie die Schweizer- so hätten sie ebenso mittel- und langfristig die Friedensdividende einziehen können. DAS ist es was man der Schweiz so neidet!
Mich stört weder das Klagen dieser deutschen Roten noch dass viele Deutsche, in berechtigter Selbstvorsorge, einen Teil ihrer Ersparnisse vor dem Bankrotteurstaat weggebracht haben. Das nennt man Verantwortung tragen gegenüber den Seinen.

  • Miggu,dasKnechtli
  • 08.05.09 | 10:52 Uhr

Aus Steinbrück spricht die deutsche Seele, o.k. Abder er ist ein aufrechter Sozialdemokrat und hat je länger desto mehr meine Achtung. Seinen boshaften Schalk sehe ich ihm nach.
Was unsere kantonalen Steuerhohheiten anbelangt: Was früher sinnvolle Massarbeit bedeutete, verkommt heute zu Schindluderei. Durch den Steuerwettbewerb kommen die Reichen nämlich noch nicht einfach so. Da wird von biederen Beamten proaktiv geworben. Und wenn die manchmal zweifelhaft zu Geld gekommenen Neuzuzüger einmal da sind, beginnen sie schon mit Erpressungsversuchen, will sagen, sie Drohen mit Wegzug, wenn man ihnen nicht mit sogenannten "Steuer-Rulings" entgegenkommt.
Und im Kt. Obwalden wird nun bereits Land an Vermögende abgegeben, das ausserhalb der Bauzone liegt. Eine Sauerei!
Traurig, dass solche Zustände erst von unseren nördlichen Nachbarn, die - obwohl wir das nicht gerne zugeben - meistens alles ein bisschen besser können und wissen, gegeisselt werden müssen.

  • celloswiss
  • 07.05.09 | 23:25 Uhr

Zu viel Hymnos!

Ich kann mich des Eindrucks nicht verwehren, dass sich die Weltwoche (oder vielmehr, Roger Köppel), einen Narren an Deutschland gefressen haben.

Bei allem Respekt vor unseren nördlichen Nachbarn, sie leiden seit jeher an grenzenloser Selbstüberschätzung und Grössenwahn.

Was sich in Sachen Steinbrück im Moment abspielt ist illustrativ. Hier führt sich ein deutscher Provinzpolitiker in der üblichen selbstherrlichen Art auf und meint, er könne kleineren Nachbarländern den Marsch blasen.

Aber wir kennen das ja alles schon: In Deutschland hat man immer schon Grösse mit Grösse verwechselt.

  • Miggu,dasKnechtli
  • 07.05.09 | 22:09 Uhr

@chateau

>> "Und sie waren grosszügig, haben die Gefangenen nur entwaffnet und in die Freiheit entlassen."

Hoffentlich auch! Die Preussen liessen ihnen stets viel Freiheiten. So durften die Eingeborenen im Val de Travers ziemlich ungehindert der Grünen Fee huldigen und im schmucken Städtchen Le Landeron liessen sie das Wiibervolch ungehindert einen reformierten Pfaffen samt seinem Predigerstuhl davonjagen und die Leutchen dort sind bis heute katholisch geblieben, im reformierten Kanton.

  • chateau
  • 07.05.09 | 13:15 Uhr

Nicht vergessen, dass 1845 die Neuenburger Republikaner die Preussen aus der Stadt gejagt haben. Nicht umgekehrt!
Und sie waren grosszügig, haben die Gefangenen nur entwaffnet und in die Freiheit entlassen.

 
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