Kommentar

Hype hin, Hype her

Noch ist nicht gewiss, ob die Aufregung um die Schweinegrippe gerechtfertigt ist. Fest steht: Wir müssen uns an Pandemie-Warnungen gewöhnen wie ans Lawinenbulletin.

Von Beda M. Stadler

Es lauert die Pandemie. Das Szenario, das sich bei der Vogelgrippe abzeichnete, ist Realität geworden. Mit dem in Mexiko aufgetretenen Schweinegrippevirus liegt eine neue Mutation vor, deren Tragweite man noch nicht abschätzen kann. Hat der Erreger dank seiner neuen Genabschnitte das Potenzial zum echten Pandemievirus, das sich schnell von Mensch zu Mensch verbreitet?

Sollen wir jetzt wie die Maus vor der Schlange in Furcht erstarren oder die Pandemiegefahr als Alarmismus der WHO und anderer Hysteriker abtun? Aus der Ecke der Weltgesundheitsorganisation stammen schliesslich so handfeste Bedrohungen wie Passivrauch, thirdhand smoke und Übergewicht als Ursache für den Klimawandel. Nein, diesmal geht es um Biologie pur, ein Paradebeispiel für evolutionäre Selektionsprinzipien.

Ich fürchte mich weder vor dem Teufel noch vor Genfood. Bloss, jetzt Furcht aufkommen zu lassen, das wäre kindisch. Die besondere Gefahr, die sich über uns zusammenbraut, kann bekämpft werden. Influenzaviren verhalten sich ähnlich und doch ganz anders als Erdbeben, die ebenfalls in Zyklen auftreten.

Wohnt jemand in Visp im Wallis, muss er wissen, alle 50 Jahre droht ein Beben. Ohne Experte zu sein, kann man den 30-Jahre-Zyklus der Influenza-Pandemien erkennen. Die Vogelgrippe war ein Vorbote, und dank ihr gibt es einen Pandemieplan. Mit der Schweinegrippe nähert sich das Virus phylogenetisch dem Menschen. Die Gefahr einer Rekombination mit Influenzaviren, die Menschen krank machen, ist damit grösser als bei der Vogelgrippe. Werden wir nochmals Schwein haben? Gegen Erdbeben kann man, wie in Italien, billigen Beton benutzen und hat dann den Schaden. Aber ein Erdbeben verhindern können wir nicht.

Tamiflu im Apothekerkästchen

Könnte man denn ein Pandemievirus verhindern? Im Moment nicht, die Möglichkeit aber besteht. Leider sind wir Schweizer dazu nicht mehr in der Lage, weil seit Anbeginn der Vogelgrippe der Bundesrat die Impfindustrie in der Schweiz ausgerottet hat. Die Influenzaviren haben überlebt, nicht so die Impfstoffproduzenten. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat damals argumentiert, wir würden schliesslich die Impfstoffproduktion nur auslagern: Amerika werde die Impfstoffe für uns produzieren. Jetzt kann man lesen, das CDC (Centers for Disease Control and Prevention) in Atlanta habe eine Impfstoffproduktion gegen das neue Virus in Auftrag gegeben, aber in Hühnereiern! Das ist die veraltete Methode, die man bei uns nicht mehr wollte.

Fest steht, die Amerikaner haben noch keine rekombinanten, also gentechnisch veränderten Impfstoffe gegen Influenza hervorgebracht. Auch weltweit liegt die Impfforschung im Argen, weil die kommerziellen Erträge zu gering erscheinen, als dass man vermehrt in die Forschung investierte. Ein Impfstoff für die Dritte Welt darf höchstens 50 Cent kosten.

Diesmal scheint die Hysterie gerechtfertigt. Es gibt wenig vergleichbare Bedrohungen für die Menschheit. Sollte sich trotzdem herausstellen, dass es bloss ein Hype war, war er gerechtfertigt: Springt ein neues Virus, wie jetzt bei der Schweinegrippe, von Mensch zu Mensch, hat es in einem Land eine 10-prozentige Mortalität und schafft den Sprung über den Atlantik, muss Alarm geschlagen werden. Denn eine Pandemie ist ein exponentieller Vorgang. Was man ganz am Anfang verhindern kann, hat massive Auswirkungen auf den weiteren Fortgang. Jeder Flugpassagier, der dank Wärmekamera oder Thermometer aus dem Verkehr gezogen wird, bremst die Vermehrung des Virus.

Hype hin oder her, wir sollten uns daran gewöhnen, wie an das Lawinenbulletin. Ist es diesmal ein Pandemievirus, war der Alarmismus gerechtfertigt. Ist es eine etwas gravierendere Grippe als die saisonale Grippe, haben wir nochmals Zeit zum Reagieren. Da die Pharmaindustrie zu wenig unternimmt, sollten nicht nur philanthropische Organisationen, sondern für einmal der Staat die Impfforschung unterstützen. Es geht sprichwörtlich um die Volksgesundheit. Wir brauchen globale Anstrengungen, damit weltweit an diesem Problem gearbeitet wird, aber wir sollten dezentral in jedem Land eine eigene Impfstoffversorgung aufbauen.
In der Schweiz sind das Wunschträume. Wir exportieren derzeit die Masern, und die Impfgegner wiegeln ungeschoren die Bauern gegen die Blauzungenkrankheit-Impfung auf. Unsere grösste Sorge scheint die Berücksichtigung der Komplementärmedizin zu sein; wir bauen ein Gesundheitssystem mit billigem Beton.

Umso mehr ist jetzt das BAG gefordert. Sein Direktor, Thomas Zeltner, soll den verängstigten Müttern mit Kindern erklären, wie sie an Tamiflu kommen, ohne sich beim Schlangestehen anzustecken. Das Virus wird wahrscheinlich relativ rasch Resistenzen entwickeln. Aber das Virus wird nicht schon allein dadurch resistent, dass jemand bei einer belanglosen Erkältung Tamiflu schluckt. Wo kein Influenzavirus ist, entsteht keine Resistenz. Ich verstehe nicht, warum man stur an der Rezeptpflicht für Tamiflu festhält. Aus Erfahrung weiss ich: Eine Packung Tamiflu, im Apothekerkästchen neben den Jodtabletten, wirkt psychologisch wesentlich stärker als ein paar homöopathische Chügeli.

 

Kommentare

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  • Crasta Mora
  • 06.05.09 | 11:13 Uhr

Ja, ein aufgewecktes Pürschtli, unser Beda. Erkennt als "bekennender Atheist" (hey!) die Zeichen der Zeit so etwas von klar, schlägt in den Medien (etwas semi-professoral) um sich und sirachert vor sich hin - alle wollen sie mich, alle! Für jedes Thema. Jetzt, wo ich Atheist bin -, während sein innerer Ministrant - es ist schrecklich - frierend, klein, wimmernd und flehend in der Ecke sitzt, denn der innere Ministrant weiss: einmal katholisch, immer katholisch.

  • gutemine
  • 06.05.09 | 10:33 Uhr

Ganz schön originell, mutig und aufgeweckt, dieser Beda, Atheist im 21. Jh.! Ein noch unentdecktes Universalgenie?

Solange sich sein religiöser Eifer auf das Um-sich-werfen mit Tamiflu beschränkt, wollen wir es mit Fassung tragen. Darf er doch nun endlich auch einmal den Weihrauchkessel schwenken, während er sich als kleiner Junge mit der Lektüre von "Ursli und die heilige Kommunion" begnügen musste.

  • Crasta Mora
  • 06.05.09 | 09:34 Uhr

Beda ist "bekennender Atheist" (wow!), musst Du wissen...

  • gutemine
  • 06.05.09 | 08:18 Uhr

Endlich darf der Immunologe und Spassguerillero Stadler etwas über Viren schreiben und verschont uns mit der Aufarbeitung seiner katholischen Vergangenheit, welche in fast so berechenbaren Abständen wie das walliser Erdbeben zu antitreligiösen Tiraden auf dem wissenschaftlichen Niveau eines pubertierenden Konfirmanden führen.

  • mediabuehler
  • 05.05.09 | 15:18 Uhr

WHO schickt Tamiflu in die ganze Welt. Wunderbar! Jetzt wissen wir wenigstens wiedereinmal wohin unsere Steuern auch hinfliessen. Diesen Verhältnisblödsinn und Zynismus darf man sich überhaupt nicht exakt überlegen sonst bleibt nichts anderes übrig als eine unendlich Ohnmacht.

Etwa 5 Millionen Menschen sterben jährlich an den Folgen verunreinigten Trinkwassers. Nach Schätzungen der WHO sind 80% aller Krankheiten und mehr als ein Drittel aller Todesfälle im Süden der Welt auf eine unzureichende Wasserversorgung zurückzuführen. Alle acht Sekunden stirbt laut WHO ein Kind durch Wasserverschmutzung. Weltweit gelangen immer noch 95% aller Abwässer ungeklärt in die Umwelt. Hier sollte angesetzt werden. Hygiene, Aufklärung und echte nachhaltige Wasserbeschaffungen. www.the-desert-lives.org ist eine Organisation (CH!!), die fast kein Geld erhält und effizient Wasserversorgungen in Trockengebieten schafft.

  • Miggu,dasKnechtli
  • 03.05.09 | 10:27 Uhr

Ach, chateau, ich habe schon vor Jahren hier prophezeit, dass die weisse Rasse untergehen wird und die Schweizer die ersten sein werden. Aber was kratzt Dich das, das erlebst Du nicht mehr.

Saluti
k

  • chateau
  • 02.05.09 | 19:55 Uhr

HenryVIII. Ja, einverstanden. Und wo findet die Bevölkerungsexplosion statt: Bei Muslimen, Arabern und Afrikanern.Und niemand sagt es ihnen. Da waren die Chinesen schon etwas gescheiter.

Und den Schweizerinnen, immerhin meist in ordentlichen Verhältnissen lebend, hat man eingeredet, dass Kinderkriegen schlecht ist für die Natur usw.Und die haben es geglaubt, über weite Strecken. Deshalb sterben sie aus, über kurz oder lang. Muslime und möglicherweise andere Ausländer
in der Schweiz kennen solche Hemmungen nicht und gebären weit mehr. Vielleicht 50% mehr!

  • Jeanna
  • 02.05.09 | 15:33 Uhr

Zwei liebevoll in Seidenpapier gehüllte herzliche Grüsse:

Einen dem knechtli
und
Dem t. seinen den hier - ""Jeanna 30.04.09 21:36 "" - sträflicherweise vergessenen.

J.

  • tyrannosaurus
  • 02.05.09 | 13:09 Uhr

Tschuldigung gewährt, K., und hab Dank für diese Mistgabel voll Heublumen!

R.

  • Miggu,dasKnechtli
  • 02.05.09 | 11:15 Uhr

Tschuldigung für mein Einmischen, tyrannosaurus. Aber wer schreibt denn da in manieristischem Stil des deutschen Hochbarocks, will sagen in gekünstelter Schreibweise mit Neigung zum Willkürlichen, Spielerischen, Geistreichen, Zugespitzen, Ueberladenen, Grotesken, wenn nicht unser Bänninger? Oder irren sich meine kostbaren Lauscher? - Keine Antwort wird als Bestätigung interpretiert. Ein Kuss für Jeanna auch von mir.

  • chateau
  • 01.05.09 | 19:33 Uhr

GOOD NEWS FOR SWITZERLAND. USA ORDERS FOR 200 MIO $ DRUG. BIGGEST PART FOR TAMIFLU, BALANCE RELENZA.

  • Jeanna
  • 30.04.09 | 21:36 Uhr

:-) .... für einmal sei auch mir das Verpönte gestattet.

"Kommt Zeit, kommt bald" .... wie der sogenannte Volksmund, der für sich den Anspurch erhebt sich nie zu irren, zu sagen pflegt.

  • tyrannosaurus
  • 30.04.09 | 21:20 Uhr

Hallo Jeanna!

"Umarm" und "Küss"!

So long, und hoffentlich bis bald,

t.

  • Jeanna
  • 30.04.09 | 21:15 Uhr

Ja, Tyranno

Hiess es früher noch panem et circenses, hat uns der allgemein grassierende Fortschritt auf allen Ebenen in die Gefilde von panic et circenses befördert.

Allzeit fröhliches Zähneputzen und gepflegte Maniküre wünscht

J.

  • tyrannosaurus
  • 30.04.09 | 21:04 Uhr

Ja ja,
gestern boellerten sie mit Panikkanonen auf influenzierte Sperlinge und gar manch anderes Gevögel, heute treiben sie die Grippesau durchs medial ifiszierte Globalkaff, diese "unsere" Gesundheitshysteriker sämtlicher politischer Ebenen; und morgen? Werden wir morgen womöglich sogar die Luft anzuzuhalten haben, nur weil da und dort ab und zu ein paar gestrandete Pestfische herumrülpsen oder das Ruhrkrokodil (hallo Nachtkroki, gibt es Dich noch?, how are you?) okkasionalflatuliert?
Tyrannosaurus meint: Tyrannosaurus würde sich einer schweinsvergrippten Dame ohne weiteres einen Zungenkuss und in dessen Folge auch Weitergehendes zu verabreichen in der durchaus glücklichen Lage sehen können, immer vorausgesetzt, besagte Dame genügte den primär auf ästhetischen, auf welche die geistigen dicht zu folgen hätten, Gesichtspunkten beruhenden paarungstechnischen Kriterien des grossen Tyrannosaurus.

Er geht jetzt Zähne putzen und Krallen wetzen.

  • HenryVIII
  • 30.04.09 | 16:28 Uhr

"Von irgendeiner Lösung des Welthungerproblems durch Einsatz dieser Technologie kann keine - absolut keine ! - Rede sein. "

Das Welthungerproblem und eine ganze Reihe "hartnäckiger" (unlösbarer) Probleme kann nur angegangen werden wenn es gelingt die irrwitzige Bevölkerungsexplosion zu stoppen.

  • chateau
  • 30.04.09 | 14:40 Uhr

Roche und die Schweizer Wirtschaft profitieren wenigstens. Tamiflu kostet in der Schweiz Fr. 86.50. Ich weiss nicht ob es schadet wenn Leute allzu voreilig und ohne Arzt Tamiflu "konsumieren". Nützen tut es alleweil der Schweizer Wirtschaft, den Arbeitnehmern von Roche. Nicht unwichtig
in diesen Zeiten.
Was interessant ist, sind die Diskussionen im Fernsehen, in einer Beziehung. Gewisse Leute (bezahlte oder nicht bezahlte Journalisten und Lobbyisten) vermeiden um jeden Preis den Markennamen Tamiflu, wohl nur deshalb, weil es ein Produkt aus der Schweiz ist.

  • Jeanna
  • 30.04.09 | 14:13 Uhr

"""Ich kann diese Hysterie nicht mehr hören."""
Geht mir auch so, Hanspeter.

Akkurat dasselbe wie schon bei der Vogelgrippe 2005.

Und auch damals schon hat der Herr Beda Stadler, den Leuten empfohlen, sich mit Tamiflu einzudecken.
Nach einem kürzlichen Interview im Blick soll daraufhin ein regelrechter Run auf Tamiflu stattgefunden habe. Selbst der Dekan der Uni Bern war empört.
Wenig glaubwürdig erwähnte er im Tagi, dass er das "so nicht gesagt habe."

Der gleiche Herr Stadler befürwortete glühend den Einsatz von gentechnisch verändertem Saatgut. Als unverzichtbaren Beitrag zur Lösung des Welthungerproblems.

Wie jeder weiss, verdienen sich global tätige Monopolkonzerne wie Monsanto damit dumm dämlich. Und schaffen damit obendrein hochproblematische (!) kostspielige Abhängigkeiten, zusätzlich übrigens dadurch, weil ein weitgehender Wegfall von Schädlingsbekämpfungsmitteln sich als reinen Traum aus Fantasyland entpuppte. Das blanke Gegenteil ist der Fall! Monsanto verdient sich also eine goldene Nase in doppelter Hinsicht, da sie auch das Monopol auf entspr. Bekämpfungsmittel besitzt.

Von irgendeiner Lösung des Welthungerproblems durch Einsatz dieser Technologie kann keine - absolut keine ! - Rede sein.

  • kurtkoblet
  • 30.04.09 | 10:49 Uhr

somit also alle tamiflu wieder auf der hitliste, wenn auch mit verspätung.
dank pharmamarketing und fleissiger pressehilfestellung erneut eine neue panik ist endlich da, was soll man mit dem angebrochenen un"vergrippten" frühling sonst machen, wie sich erkälten? nur weiter so, hat doch jeder sein notköfferli unterm bett, und je mehr je besser sind wir doch alle noch so atomaren erstschläge vorbereitet.
apropos: nach wie vor sind wir weltweit die einzigen , mittlerweile umgebauten kellern und müssten zur not mit verosteten velos und kinderspielsachen den ernstfall überwintern.
wo bleibt das sonst so eigennützige parlament und schlaue wegweisungen, oder besser mit nützlichem abbau ?
eben, da leben doch immer industriezweige davon, und sonst wird man halt nicht wiedergewählt, gell ?!

  • Schlemihl
  • 30.04.09 | 09:20 Uhr

@mediabuehler:

Ich gebe dir vollkommen recht! Das Risiko sich in Mexiko mit dem Schweinegrippevirus anzustecken ist extrem klein. In gewissen Regionen Mexikos sogar gar nicht vorhanden.

Vorsicht aber mit dem Badewannen-Vergleich. Der galt in Grossbritannien mit der Creutzfeldt-Jakob-Krankheit. In Mexiko haben die wenigsten Leute eine Badewanne. Aber man schaue sich nur mal die täglichen Verkehrstoten auf Mexikos Strassen an.

Es zeigt sich einmal mehr, dass die Menschen die wahren Risiken sehr schlecht abschätzen können und oft hysterisch auf solche Ereignisse reagieren.

  • mediabuehler
  • 30.04.09 | 08:40 Uhr

Ich kann diese Hysterie nicht mehr hören. Gestern sind in Mexiko mehr Leute gestorben weil sie in der Badewanne ausgerutscht sind als wegen der Schweinegrippe.

Der Vorteil meines Alters ist, dass ich diese Dinge nicht mehr ernst nehme, denn ich hänge wirklich nicht mehr verbissen am Leben. Jeder muss irgendwann abtreten, und wenn ich das beeinflussen könnte wäre mein Wunsch möglichst rasch. Man könnte etwas zynisch sagen: Eine bösartige Schweinegrippe dauert nicht sehr lange.

Gestern habe ich einen guten Spruch vernommen:

You don't stop laughing because you grow old,You grow old because you stop laughing!!!

  • sun fun
  • 30.04.09 | 08:03 Uhr

bei mir stellt sich die frage, wie kann ein patient aus einem spital (baden) entlassen werden und im nachhinein stellt man fest, dass dieser doch mit dem "schweinevirus" infiziert ist? für was haben wir eigentlich mediziner? oder muss ich anfügen, für was haben wir investmentbanker? politiker?...

 
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