Editorial

Rassismus

Die Genfer Konferenz ist ein Instrument der Kriegführung. Die Schweiz wird durch ihre falsche Aussenpolitik in fremde Konflikte hineingezogen.

Von Roger Köppel

Die Aufregung ist gross, die Medien sind entsetzt. Der ungeschickte Auftritt des Schweizer Bundespräsidenten Merz mit dem iranischen Holocaust-Leugner Machmud Achmadinedschad hat in Israel Verstörung ausgelöst. Amtskollegin Calmy-Rey bemühte sich, die Wogen zu glätten, doch die Bilder bleiben: In Genf hetzt der iranische Mullahpolitiker gegen den Judenstaat. Mehrere Diplomaten verlassen den Saal, die Schweizer Delegation verharrt auf ihren Sitzen. Wenn Politik auch die Kunst ist, Signale zu vermeiden, die man nicht aussenden will, dann hat sich die Berner Diplomatie ins Abseits manövriert. Es verfestigt sich der Eindruck, dass die Eidgenossenschaft eine seltsame, eine verwirrende, auf jeden Fall eine mit der langjährigen Neutralität und Zurückhaltung des Landes unvereinbare Position einnimmt.

Calmy-Rey glaubt, Konflikte liessen sich an Konferenzen und runden Tischen wirksam entschärfen. Vor allem dank ihrem Engagement ist der Uno-Menschenrechtsrat geschaffen worden, und man kann davon ausgehen, dass die geistig eng mit dem Rat verwandte Genfer Rassismustagung von unserer Aussenministerin als wichtige Bühne zur Befriedung der Welt empfunden wird. Es ist fast rührend, mit welchem Nachdruck sich Calmy-Rey der Illusion hingibt, dass sich Drittwelt-Potentaten und Fundamentalisten durch Zureden und Erklärungen zivilisieren lassen. Die Realität in Genf war eine ganz andere.

Der Auftritt des iranischen Präsidenten machte einmal mehr und wenig überraschend deutlich, dass die Menschenrechtskonferenzen der Uno nicht Plattformen der Völkerverständigung und des Dialogs sind, sondern Instrumente der Kriegsführung zwischen verfeindeten Staaten. Dankbar und geschickt nützte Achmadinedschad das ihm dargebotene Forum zur Anprangerung und moralischen Herabsetzung seines Erzgegners Israel. Die Rassismuskonferenz war die Fortsetzung des iranischen Propagandakriegs mit den Mitteln der Massenkommunikation und dem Heiligenschein der Uno.

Journalisten, die an den Sinn solcher Tagungen glauben, bezichtigten den Mullahpolitiker des Missbrauchs einer an sich segensreichen Einrichtung. Die Einschätzung ist falsch. Es liegt in der Natur der Sache, dass Rassismuskonferenzen dazu benützt werden, die jeweils andere Seite des Rassismus zu beschuldigen. Die Iraner verfluchen die Israelis. Die Israelis kritisieren die Iraner. Die Palästinenser klagen die Israelis an, von denen sie ihrerseits aufs schärfste angeprangert werden. Vor allem der Nahostkonflikt ist eine unerschöpfliche Quelle wechselseitiger Verunglimpfungen, die dank einer Rassismus- oder Menschenrechtskonferenz wie mit einem Megafon in die Welt verbreitet werden können.

Nichts, aber auch gar nichts an einer Rassismustagung dient der Bekämpfung des Rassismus, was immer man darunter verstehen will. Die Iraner sind nicht mit dem Motiv nach Genf gereist, sich über die Steinigung untreuer Ehefrauen, antisemitische Karikaturen oder die religiös motivierte Ermordung Homosexueller zu unterhalten. Sie kamen mit der Absicht, antiisraelische Attacken zu entfesseln und die Stimmung anzuheizen. Wenn afrikanische Staaten im Uno-Menschenrechtsrat auftreten, geht es weniger um Klitorisbeschneidungen als um Reparationszahlungen der USA. Indem sich die Uno für solche Rituale hergibt, verschärft sie die Konflikte, die sie eigentlich beenden will.

Menschenrechtsräte und Rassismuskonferenzen sind nicht harmlos. Als Schlachtfeldersatz bilden sie hochpolitische Gefechtsräume, die einen Kleinstaat wie die Schweiz enormen Risiken aussetzen. Einst galt der eidgenössische Leitsatz: Mischt euch nicht in fremde Händel ein. Neutralität hiess die kluge Strategie, sich nie an Konflikten Dritter zu beteiligen, aber auch im Frieden auf Distanz zu bleiben gegenüber andern Mächten. Das gab der Schweiz Freiräume in den Aussenbeziehungen, aber auch Respekt. Gerade weil sie sich draussen hielt, war die Schweiz gefragt als Vermittlerin zwischen den Fronten. Die oft zitierten guten Dienste waren immer auch das Resultat einer anspruchsvoll interpretierten Neutralitätspolitik, die den Politikern Diskretion und den Mut zum Abseitsstehen abverlangte.

Dieses anspruchsvolle Denken hat sich in den Amtsperioden der Bundesräte Cotti und Calmy-Rey weitgehend verflüchtigt. Unter dem Label «aktive Neutralität» soll die Schweiz kamerasüchtig auf der Weltbühne inszeniert werden. Der neue Aktivismus schadete der Glaubwürdigkeit massiv. Unberechenbarkeit kam auf. Den völkerrechtswidrigen Angriff auf das Kosovo begrüsste der Bundesrat, der völkerrechtswidrige Angriff auf den Irak wurde einhellig verdammt. Warum? Unbedarfte Nahostinitiativen verstimmten Israel und die USA. Auf einmal gab die Berner Kollegialbehörde Kommentare und moralische Zensuren zum Weltgeschehen ab. Der Moralismus fällt auf die Schweiz zurück. Wer global den Gutmenschen spielen will, darf seine Diplomaten nicht im Saal sitzen lassen, wenn ein Holocaust-Verneiner gegen Israel vom Leder zieht.

Auf den moralisierenden Menschenrechts- und Rassismusplattformen der Uno verstrickt sich die Schweiz unnötig in fremde Händel. Es stimmt zwar, dass die Konferenzen keine rechtlichen Verpflichtungen mit sich bringen, aber sie zwingen ihre Teilnehmer zu politischen Stellungnahmen. In hochumstrittenen Auseinandersetzungen kann jedes Wort, jede Geste, aber auch jede Unterlassung als Parteinahme, als Bruch der Neutralität interpretiert werden. Warum sollte sich die Schweiz das antun?

Nehmen wir nur das aktuelle Beispiel: Natürlich darf die Schweiz als Mandatsträgerin den iranischen Präsidenten empfangen. Vor dem Hintergrund einer Rassismuskonferenz allerdings, die Teheran als Waffe eines Propagandakriegs benützt, wirkte das Zusammentreffen der Staatsoberhäupter wie ein informeller Beistandspakt.

Weit davon entfernt, einen Beitrag zur Friedenssicherung zu leisten, bringt die aktivistische Menschenrechts- und Antirassismusagenda unserer Aussenministerin die Schweiz in die Gefahrenzonen der Weltpolitik. Ein Kleinstaat kann es sich nicht leisten, seine Spielräume durch einen falschen aussenpolitischen Eifer einzuengen. Moralische Autorität entsteht nicht durch Teilnahme an Konferenzen, die den Krieg mit anderen Mitteln fortsetzen. Wer sich nicht einmischt, lebt sicherer und freier. Es gibt keinen Grund, diese uralte aussenpolitische Weisheit über Bord zu werfen.

Kommentare

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  • turik
  • 03.05.09 | 23:24 Uhr

"Der Iran hat erstmals mit einer konkreten Zielnennung die Zerstörung Israels angekündigt. Das israelische Fernsehen zeigte ein Interview mit dem iranischen Generalstabschef Attalah Salihi. Er kündigte eine "Zerstörung Israels innerhalb von elf Tagen" an.

Der Arabienexperte Oded Granot erklärte dazu: "Noch nie haben wir eine so klare und offene Ankündigung des Iran gehört." Zwar habe Präsiden Mahmoud Ahmadinedschad die Vernichtung Israels immer wieder "in großen Zügen und als politisches Ziel" angekündigt, doch noch nie so konkret und mit Zeitangabe, wie es Salihi getan habe."
- - - - - -
Das ist von heute 3. Mai 09 in n-tv.
Jetzt müssen Calmy-Merz rasch nach Teheran und einen Krieg verhindern. Die können das, ganz bestimmt. Die dealen ja mit dem Kerl dort.

  • Eleonora
  • 29.04.09 | 22:26 Uhr

Sali Chateau

1/2

"Anderseits würde ich verstehen dass diese Länder von den Westlern einheimische Kleidung ...verlangen könnten."

Du siehst das richtig. Es ist jedoch meilenweit von den Tatsachen entfernt. Wir Westler verlangen, dass wir uns in jedem Land, wo wir uns gerade aufhalten, so kleiden koennen, wir wir das wollen.

Um bei unseren ewigen Zankapfel zu bleiben: die islamischen Laender muessen akzeptieren, dass die Frauen halb- bis dreiviertelnackt rumlaufen, am Strand und am Pool den Busen zeigen und sich die Paare in der Oeffentlichkeit kuessen und begrapschen.

Wir haben in saemtlichen reinmuslimischen Laender durchgesetzt, dass wir Kirchen (mit Tuerme) ueberall hinstellen wollen und koennen, obschon wir bloss ein paar Jahre da zu Gast sind. Wir schreien laut auf, weil Saudi wohl inoffizielle Gebetsraeume fuer die Christen bereitstellt, aber noch keine offiziellen Kirchen. ... (Und wir schweigen beharrlich, obschon Israel noch keine einzige Kirche und/oder Moschee bewilligt hat.)

Wir verlangen, dass wir ueberall unseren BigMac, unsere Coke, unseren Alkohol und unsere Salami kriegen.

  • Eleonora
  • 29.04.09 | 22:25 Uhr

2/2
Das alles geht unter Religionsfreiheit, Freiheit der Selbstbestimmung, Demokratie, Kulturaustausch, Toleranz und Moderne bestenfalls ... und was der schoenen Dinge mehr sind.

Aber wir sind nebst den Schuhen und raufen uns die Haare und schreien nach Verboten, wenn die islamischen Frauen – und ausschliesslich die – eines der Gebote ihrer Religion, namentlich das Kopftuchtragen, befolgen wollen.

Dann ist ploetzlich nichts mehr mit der hochgelobten und eingeforderten Religionsfreiheit, Freiheit der Selbstbestimmung, Demokratie, Kulturaustausch, Toleranz und Moderne – aber auch solche Verbote gelten natuerlich nur fuer die Muslims. Die Sikhs, Juden, Christen, Buddhisten et al … die duerfen sich natuerlich weiterhin so kleiden, wie sie wollen.

Bigottes, hypokritisches Pack, allesamt.

Dir einen schoenen Abend noch,

Eleonora

  • Christine
  • 29.04.09 | 22:17 Uhr

Noch ursprünglicher war dieses Zitat von C. Sandburg: ""Sometime they'll give a war and nobody will come." - Carl Sandburg,

der hier ein gesellschaftsbeobachtendes Stimmungsbild spricht über die Zeit der Grossen Depression im Amerika der 30er:

http://www.youtube.com/watch?v=woAtxjlA2ZE

  • Eleonora
  • 29.04.09 | 21:58 Uhr

@Ikarus

Lies meinen Beitrag nochmals, u.a. sage ich da: "Und bis wir von den Mutawwa (sogen. "Religionspolizei") nicht mehr angepoebelt werden, muessen wir das halt verstecken." Ich dachte, das wuessten heute alle, dass Saudi (nebst Iran, das sehr loker geworden ist) als einziges islamisches Land noch Kleidungsvorschriften fuer Frauen aufrecht erhaelt. Scheint noch nicht bis Hintertupfingen vorgedrungen zu sein.

@Henry

Da du als nichtmuslimischer, maennlicher Westler ganz genau aus eigener Erfahrung weisst, lassen wir das ... "Korrekte Antwort: Erniedrigt." ... mal so stehen, weil es so schoen logisch ist und Sinn macht.

In einem moechte ich dir aber widersprechen, wenn ich darf: "religioeser Fanatismus". Ich habe mit beiden soviel am Hut wie mit dem "Hornberger Schiessen". Aber das duerfte wohl schwieriger nachvollziehbar sein.

Schoenen Abend noch, Euch beiden aufrechten Recken

Eleonora

  • chateau
  • 29.04.09 | 19:08 Uhr

HenryVIII und Eleonora:
Ich möchte die Sache ja nicht weiter zuspitzen. Ich bin klar gegen das Tragen all dieser Kopftextilien bei uns.Ich bin da für Anpassung wg. der schieren Menge von Zuwanderern aus diesen Ländern.
Anderseits würde ich verstehen dass diese Länder von den Westlern einheimische Kleidung, also nicht Hosen und Tschopen, sondern diese Nachthemdartigen Kleidungsstücke, verlangen könnten.
Das wäre nur korrekt.

  • HenryVIII
  • 29.04.09 | 16:37 Uhr

@ ikarus:

Wir sollten Eleonora jetzt nicht weiter bedrängen.
Vor lauter Widersprüchen, Ungereimtheiten und religiösem Fanatismus, weiss die Arme gar nicht mehr wo ihr Kopf steht.

  • HenryVIII
  • 29.04.09 | 16:34 Uhr

@ Eleonora:

"wie sich jene zu fuehlen haben unter dem Kopftuch, dem Tschador, der Abayya, der Burka ..."

Korrekte Antwort: Erniedrigt.

Also Schluss mit der Diskussion. Tatbeweis ist angesagt.
Weg mit dem Kohlesack und dem Kopftuch.

  • ikarus
  • 29.04.09 | 16:34 Uhr

@Eleonora
Wenn Kopftuch, Tschador, Abayya und Burka von den Musliminnen freiwillig und gerne getragen werden, warum entledigen sie sich denn dieser Kleidung sobald sie sich an Bord eines Flugzeug befinden?

  • Eleonora
  • 29.04.09 | 16:15 Uhr

@werni

"Es gibt kein christliches Kopftuch. Und die Nonnen haben eine Uniform und kommen aus unserem Kulturkreis. Sie tragen es nicht, weil der Papst es vorschreibt, sondern sie es wollen."

Na, dann nennen wir es halt das un-christliche Tuch, welches sich jede Frau im Vatikan ueberziehen muss - ist mir auch recht.

Moechte mal sehen, wie lange eine Nonne im Konvent bleiben duerfte, sollte sie sich weigern, die "heiligen" Kleider zu tragen. Na?

Interessant aber ist dies: "Sie tragen es nicht, weil der Papst es vorschreibt, sondern sie es wollen."

Sagen Sie. Und diese Aussage muss man einfach glauben... tu' ich auch.

Genau dieselbe Aussage in Bezug auf Musliminnen wird von den meisten "FrauenunterdrueckungsbekaempferInnen" vehement als Luege hingestellt, weil ... ja ... weil den Musliminnen glaubt man ja eh' nicht und schliesslich wissen es die "FrauenunterdrueckungsbekaempferInnen" sowieso immer besser als die Betroffenen, wie sich jene zu fuehlen haben unter dem Kopftuch, dem Tschador, der Abayya, der Burka ...

Tschuess

Eleonora

  • HenryVIII
  • 29.04.09 | 15:42 Uhr

@ mediabuehler:

Also, Jack Nicholson, der Schauspieler ?

I love him !

Jedoch, wenn es um Zitate von Schauspielern geht, ziehe den
Ronald Reagan allemal vor. Besonders, - aus aktuellem Anlass - dieses:

"The trouble with our liberal friends is not that they're ignorant: It's just that they know so much that isn't so."

Grossartig ! And nothing but the TRUTH !

  • werni425
  • 29.04.09 | 14:42 Uhr

mediabuehler,
Hackt allen Menschen die Hände ab und es wird nicht geschlagen, die Arme und es wird nicht gerung und die Beine und eswird nicht gelaufen. Ist doch logisch, oder? Der Rest ist rein Träumerei. Den Menschen manipulieren wäre es. Eine Friedensdroge. Aber wer reicht sie? Sie event.?
Wer braucht die Polizei? Wer will sie abschaffen und verlangt dann die Polizei für Steuerbetrüger? Alles dreht sich im Kreis.
Werni

  • mediabuehler
  • 29.04.09 | 14:23 Uhr

HenryVIII

Das Thema möchte ich zwar nicht vertiefen. Es ist zu schrecklich. Ich zitiere aber noch Jack Nicholson derirgendwann letztes Jahr sagte:

"Wir sollten ein riesiges Referendum abhalten, gleichzeitig auf der ganzen Welt, sogar in den finstersten Gegenden. Es ginge nur um eine einzige Frage: Wer ist dafür, nie wieder einen Krieg zu führen? Und jetzt überlegen Sie mal, wie diese Wahl wohl ausgehen würde! Das ist nicht nur ein alberner Traum, das wäre tatsächlich machbar. Aber nein, nicht mit den Politikern, die wir haben." Zital Ende.

  • HenryVIII
  • 29.04.09 | 13:13 Uhr

@ mediabuehler

Schön, wenn man den alten Schlachtruf der "Friedensbewegten" einfach
so s e l e k t i v wiedergeben kann:

"Ich sage darum eher:
"Stell Dir vor, es ist Krieg, und niemand geht hin!""

Aufgrund des Niveaus Ihrer bisherigen Beiträge darf ich annehmen, dass Sie das ganze "Gedicht" unseres Freundes B.B. kennen. Falls nicht, hier die ungekürzte, nicht manipulierte Fassung:

stell dir vor es wäre krieg
und keiner geht hin -
dann kommt der krieg zu euch !
wer zu hause bleibt
wenn der kampf beginnt
und lässt andere kämpfen
für seine sache
der muss sich vorsehen: denn
wer den kampf nicht geteilt hat
der wird teilen die niederlage.
nicht einmal den kampf vermeidet
wer den kampf vermieden
will denn:
er wir kämpfen für
die sache des feinds
wer für seine eigene sache
nicht gekämpft hat.

Ja, mediabuehler, es geht hier
auch um E H R E .

Und um Defaitismus.

  • mediabuehler
  • 29.04.09 | 11:59 Uhr

HenryVIII
"Jedes Land hat eine Armee, eine eigene oder ein fremde."

Das tönt auf den ersten Blick logisch. Welches Leid aber diese Einstellung schon über die Menschheit gebracht hat, kann nur derjenige nachvollziehen, der solche Greuel auch mitangesehen hat. Ich denke heute, dass ich lieber eine fremde Armee im eigenen Land hätte, als dass ich Hunderttausende auf dem "Schlachtfeld der Ehre" opfern würde. Gedanken sind schliesslich frei und diese kann mir niemand nehmen.

Ich sage darum eher:

"Stell Dir vor, es ist Krieg, und niemand geht hin!" Aber leider lassen sich die Völker der Welt oder Gruppierungen davon immer wieder dazu hinreissen.

  • mediabuehler
  • 29.04.09 | 11:49 Uhr

Schlemihl
Da kann ich nur zustimmen - der Katholizismus ist ebenso ein Auslaufmodell wie die Fundis aller christlichen Konfessionen und Sekten oder bei allen anderen Religionen. Ich spreche nicht von echt gläubigen Menschen, die ethische Grundsätze hochhalten (die doch für jeden normalen Menschen eigentlich klar sein sollten - oder doch nicht?) sondern von denjenigen Heuchlern die für sich selber Recht einfordern, andern dieses aber verwehren möchten.

In Bezug auf "Glauben" wäre ich manchmal gerne in der Lage derjenigen die das das können. Leider ist mir im Laufe meines Lebens jegliche religiöse Basis entglitten. Aber solche einfachen Gemüter die glauben, haben es schon leichter im Leben, denn immerhin können "Gläubige" immer alles als gottgewollt abhaken.

  • Taxilomax
  • 29.04.09 | 11:29 Uhr

"" Der Grund ist die Waffenlobby der Welt, die ein ungeheurer Wirtschaftsfaktor darstellt."

Und das tönt in meinen Ohren allzusehr nach "sozialistischer Internationale". "

@HenryVIII

Ja, das kann schon sein, aber warum hat der NR und SR einem Waffenausfuhrverbot (inkl. Initiative) NICHT zugestimmt? War es wegen der wirtschaftlichen Situation der militärischen Bundesbetriebe?

  • HenryVIII
  • 29.04.09 | 10:59 Uhr

@ mediabuehler, ehemaliger Stabsoffizier:

Tja, da kann ich nicht mithalten. Mir wurde nur am letzten Tag des letzten
WK's (*) der "Gefreite" verliehen. Ohne grossen Zapfenstreich.

(*) So konnte die Swiss Army die 30 Rappen pro Tag "Soldaufbesserung" sparen.

" Der Grund ist die Waffenlobby der Welt, die ein ungeheurer Wirtschaftsfaktor darstellt."

Und das tönt in meinen Ohren allzusehr nach "sozialistischer Internationale".

Und noch ein altchinesisches Sprichwort: "Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt."

Vermutlich sind wir uns darin einig, dass heutzutage die Gefahr nicht von grossen Landarmeen mit Panzerdivisionen ausgeht.

  • Schlemihl
  • 29.04.09 | 10:35 Uhr

Nachtrag: Gerade im Iran gibt es zahlreiche Frauenbewegungen, die gegen die Beschneidung von Mädchen protestieren...

  • Schlemihl
  • 29.04.09 | 10:28 Uhr

@mediabuehler:

Da bin ich mit dir einverstanden. Nur wie sieht es denn mit der Aufklärung im christlichen Afrika aus? Oder im katholischen Lateinamerika? Auch dort ist von Aufklärung nicht viel zu spüren und gerade die katholische Kirche ist in vielen Regionen ein riesiges Hindernis in Sachen Aufklärung.

  • HenryVIII
  • 29.04.09 | 10:07 Uhr

@ Eleonora:

"Auf dem Rueckflug dann kam wieder die wundersame Wandlung (frei nach Reinhard May) ... rein in die Toilette vor der Landung (gab immer ein Stau) und sich wieder in eine "black tent" verwandeln."

Da haben Sie ja selbst - und Sie merken's nicht mal ! - das Paradebeispiel der Unterdrückung der Frauen in der islamischen Welt geliefert.

Wie kann ein Mensch dermassen faktenresistent, ideologisch verblendet und "zugebrettert" sein !

  • mediabuehler
  • 29.04.09 | 10:07 Uhr

HenryVIII
Diesen Spruch habe ich mir früher auch immer vorgesagt - gebetsmühlenartig. Und doch stimmt dieser nicht. Überlegen Sie doch: alle Armeen der Welt deklarieren sich als Defensivarmeen, und doch gibt es immer wieder bewaffnete Konflikte. Der Grund ist die Waffenlobby der Welt, die ein ungeheurer Wirtschaftsfaktor darstellt.

Ich finde eine Armee höchst zynisch, denn was ist der Hintergrund einer Armee - immer? Die möglichst effiziente Tötung von anderen Armeeangehörigen - von Menschen die von einer Regierung in den Krieg geschickt werden - Kollateralschäden manchmal nicht unbeabsichtigt. Und glauben Sie mir: als ehemaliger Stabsoffizier weiss ich Bescheid.

  • mediabuehler
  • 29.04.09 | 09:59 Uhr

Schlemihl
So oder so, lieber Schlemihl, ist diese Tradition, wer diese auch immer durchführt und wo sie auch immer praktiziert wird, eine unglaubliche Barbarei. Und der Islam sollte eben auch dagegen votieren - auch so laut wie viele Leute in der christlichen Welt es tun. Auch mit Aufklärung, die in Teilen der Länder mit islamischem Hintergrund eben noch nicht gelebt wird.

  • HenryVIII
  • 29.04.09 | 09:58 Uhr

@ mediabuehler:

Jedes Land hat eine Armee. Entweder die eigene oder eine fremde.
(Altes chinesisches Sprichwort !)

  • Schlemihl
  • 29.04.09 | 09:50 Uhr

@mediabuehler:

Werter mediabuehler, deine Behauptung, die Beschneidung von Mädchen werde in nahezu allen islamischen Gebieten Afrikas durchgeführt ist falsch!

Die Gründe für die Beschneidung von Mädchen liegen in der Tradition der einzelnen Ethnien und haben wenig mit der Staatszugehörigkeit und der Religionszugehörigkeit zu tun. In weiten Teilen des islamischen Afrika (Nordwestafrika) werden nahezu keine Beschneidungen von Mädchen durchgeführt.

Zum Teil sind Beschneidungen von Mädchen tatsächlich religiös begründet. Solche Gruppierungen gibt es aber im Islam, im Christentum, im Judentum und auch in traditionellen Religionen.

Ausserdem kommt die Beschneidung von Mädchen nicht nur in Afrika vor, sondern war und ist auch in verschiedenen Regionen Asiens oder bei gewissen Indianer-Stämmen in Südamerika verbreitet.

Im Iran ist die Beschneidung von Mädchen einzig in gewissen kurdischen Gebieten verbreitet.

  • Taxilomax
  • 29.04.09 | 09:21 Uhr

Gibt es nicht irgendwo eine Stadt, die 'auf den Boden spucken' büsst?

Da würde sich ja ein Ortswechsel auf jeden Fall lohnen!


"Aber ich bin für die Freiheit, die Freiheit auch, hier so leben zu dürfen und können, wie ich es mag."

Das wollen glaube ich alle. Nur verstehen halt die einen was anderes darunter als die anderen!

  • Taxilomax
  • 29.04.09 | 09:17 Uhr

"Sie tragen es nicht, weil der Papst es vorschreibt, sondern sie es wollen."

Genau, und darum waren auch die Blumenkinder der 70er Jahre und Jimi Hendrix Mitglieder der christlichen Kirche und zwar als Nonnen und Mönch!


"Nützen tut's wenig."

Schon mal einem achtlos wegwerfenden oder auf den Boden spuckenden Passanten die Leviten gelesen?

  • mediabuehler
  • 29.04.09 | 09:10 Uhr

Guten Tag liebe Christine
Ich habe zurzeit nicht viel Zeit für dieses Forum, denn ich schlage mich mit der saudummen Labortarif-Erhöhung des Departementes Couchepin herum. Blöder geht's nicht mehr. Die sind jetzt froh, wenn sie sich durch die aufgepauschte Schweinegrippe-Problematik etwas Luft verschaffen können.

Aber noch kurz zu den Parteien und meinem Wahl- und Stimmverhalten: Ich wähle nie eine Partei, ich wähle und stimme für diejenigen Anliegen, die mich überzeugen, und das jeweils schon frühzeitig, brieflich. Jeder weiss, dass ich - entgegen meiner Jugendzeit - grundsätzlich gegen jede Armee der Welt bin - auch gegen die CH-Armee. Das richtet sich also gegen bürgerliche Politik.

Aber ich bin für die Freiheit, die Freiheit auch, hier so leben zu dürfen und können, wie ich es mag. Ich kämpfe gegen alles, was dem widerspricht: Gegen Nivellierung unseres Lebensstandards, gegen ethisches schweizerisches Selbstverständnis, gegen Dummheit (wer hat schon wieder gesagt: "Das Universum und die Dummheit der Menschen ist unendlich!" - Einstein?), gegen Hundekot der von den "Sauhunden" (ich meine nicht die Hunde!) irgendwo liegengelassen wird, gegen die McDonald's-Bags und Getränkedosen die achtlos weggeworfen werden, gegen Verrohung allgemein gültiger Prinzipien usw.

Ich gebe zu, dass vieles davon subjektiv ist, aber es gibt schon Standards die allgemeine Gültigkeit haben. Und da kann jeder für sich politisch agieren. Nützen tut's wenig.

  • werni425
  • 29.04.09 | 08:47 Uhr

Eleonora,
Es gibt kein christliches Kopftuch. Und die Nonnen haben eine Uniform und kommen aus unserem Kulturkreis. Sie tragen es nicht, weil der Papst es vorschreibt, sondern sie es wollen.
Werni

  • Eleonora
  • 29.04.09 | 08:20 Uhr

Ja, da hat's doch wieder mal etwas abtgeschnitten, trotz verbleibender Zeichen. WANN endlich aendert dies die Weltwoche??? Also:

Da wird sich Israel und seine neue (Nazi)Regierung Bibi und Avi sicher etwas einfallen lassen. Man koennte ja wieder einmal in Gaza etwas Kriegsverbrecher verueben, welche als humanitaere Hilfe verkauft werden koennte und damit man Frieden vermeiden kann - alles wie gehabt (http://www.kibush.co.il/show_file.asp?num=33169).

Man wird sehen.

  • Eleonora
  • 29.04.09 | 08:15 Uhr

Schon noch saubloed - und dies in der einzigen Demokratie, welche sich A'jad auch noch zu kritisieren getraute:

Pressemitteilung von Gush Shalom:
Witchhunt against peace seekers
http://zope.gush-shalom.org/home/en/channels/press_releases/1240788964/

Dazu Uri's Meinung zu A'jad - sehr lesenswert:
Can Two Walk Together?
http://zope.gush-shalom.org/home/en/channels/avnery/1240695086/

Kommt dazu, dass die Palestinenser ein Unity Government einmal mehr in greifbarer Naehe haben (s. Verhandlungen in Kairo) - selbst Obama waere gluecklich damit und wuerde es unterstuetzen - und die "friedliebenden und friedensuchenden" Israelis sind wieder mal nebst den Schuhen vor lauter Aufregung (http://www.kibush.co.il/show_file.asp?num=33175).

Was, wenn es jetzt Ernst wird und Amerika endlich endlich!!! richtige Friedensverhandlungen von Israel verlangt mit wirklichen Resultaten??? Oh' Graus und Schreck, lass nach!!

Da wird sich Israel und seine neue (Nazi)Regierung Bibi und Avi sicher etwas einfallen lassen. Man koennte ja wieder einmal in Gaza etwas Kriegsverbrecher verueben, welche als humanitaere Hilfe verkauft werden koennete und damit man Frieden vermeiden kann (http://www.kibu

  • Christine
  • 29.04.09 | 07:23 Uhr

Guten Morgen, Eleonora, ich sehe keinen Sinn darin, meine Person hier in- und auswendig zu erklären oder mich zu äussern, dort wo ich mich nicht äussern will. Vereinzelt habe ich das doch bereits in meinen Posts an Dich getan. Dein nachhakendes Insistieren zeigt mir Dein Interesse an mir und den jeweiligen Sachverhalten, aber auch, dass meine Bemerkungen nicht reichten, da Du aus ihnen keine als ernsthaft gemeinte, gültige Bemerkung aufgenommen hast, ausser jenen, die Du nicht hören willst.
Liebe Eleonora, lass das doch kein Problem sein.

Schönen Tag und Gruss aus einer tiefgrünen, regennassen Natur.
Christine

  • chateau
  • 28.04.09 | 23:45 Uhr

liberalmind: Mit Ihrem grossartigen Pseudon. wäre eigentlich denken angesagt, liberales denken.
Doch aus Ihren bedenklichen bis hasserfüllten Worten kommt nur Engstirnigkeit heraus.
Der grösste Fehler aller Ein- und Zuwandererfreunde ist der, dass sie behaupten, wir seien auf die Ausländer angewiesen. Das war immer falsch und ist es wieder, denn..
...je mehr Zuwanderung es gibt desto mehr Zuwanderung ist erforderlich um die Probleme der neu zugewanderten zu lösen.
Nochmals: Wenn in den Spitälern, wie in meinem, prozentual mehr Patienten ausländischer Herkunft, als Einheimische sind, dann braucht es halt immer mehr ausländisches Arzt- und Pflegepersonal. Ganz verrückt wird es fürs System, wenn ausländische Patienten (ohne KK und Aufenthaltsrecht) zur Erledigung nachts vor dem Schweizer Spital abgelegt werden. Mit dem Hintergedanken: Da Schweizer, erledigt unseren ausländischen Dreck. Bitte nachdenken.

  • Eleonora
  • 28.04.09 | 22:02 Uhr

Uebrigens, wer mal attraktive Kopftuchtraegerinnen sehen moechte, schalte sich bei Al Jazeera (Arabisch) oder einem sonstigen arabischen Sender ein. So laufen die Frauen (ausser den Alten) auch bei uns herum und es sieht topchic aus.

Beruflich haette “mediabuehler” bei diesen modischen Zus’stellungen seine helle Freude!

Ich frage mich, warum das in der Schweiz nicht moeglich ist. Bei Euch laufen die Meisten mit dem “Buurechopftuech” (keine Beleidigung) oder in Sack und Asche herum. Scheusslich altbacken.

Gruss und viel Spass wuensch' ich,

Eleonora

  • Eleonora
  • 28.04.09 | 21:55 Uhr

@Taxilomax

Du fragst, was die Frauen unter der Burka tragen? Da jene nur in Afghanistan getragen wird (und ich auch noch nie da war), bleibt das wohl DIE Preisfrage!

Was sie jedoch unter der Abayya tragen, kann ich dir verraten. Ich amuesierte mich immer bei der Zwischenlandung in Riad. Ein ganzes Geschwader von schwarzen Raben kam jeweils rein. Kurz nach take-off verschwanden die meisten in der Toilette. ... Und dann rieb ich mir beim ersten Mal die Augen: raus kamen moderne Frauen, aufs modischste angezogen, mit sexy Décolleté und der Jupe war oftmals eher ein breiter Guertel.

Auf dem Rueckflug dann kam wieder die wundersame Wandlung (frei nach Reinhard May) ... rein in die Toilette vor der Landung (gab immer ein Stau) und sich wieder in eine "black tent" verwandeln.

Schliesslich wollen wir alle attraktiv sein fuer unsere Maenner, meinte mal eine. Und bis wir von den Mutawwa (sogen. "Religionspolizei") nicht mehr angepoebelt werden, muessen wir das halt verstecken.

Schoen jedoch, dass auch in Saudi eine allmaehliche Lockerung stattfindet. Auslaenderinnen koennen jetzt auch ohne Hijab rumlaufen. Man hat einfach noch ein Kopftuch dabei, falls einer mal wirklich ganz bloed tut.

Gruss, Eleonora

  • liberalmind
  • 28.04.09 | 21:49 Uhr

Dieser rassistische Vollidiot chateau ist doch der gleiche wie seinerzeit auf den NZZ Foren dieser W. Kuhn. Dort hat man den längst rausgeworfen. Das ist eben der Unterschied zwischen Anstand, Verantwortung und journalistischer Ethik (NZZ) und Provokation, Pöbelei und journalistischem Dauerpubertieren (Weltwoche).

Dieser Vollprolet hetzt seit Jahren gegen "Multikulti" und alles sog. Unschweizerische. Die Schweiz ist schon per Verfassung eine mulitikulturelle Nation, 4 Kulturen, 4 Sprachen! Die sog. Schweizer haben immer Sündenböcke im eigenen Land gebraucht, um von ihrer eigenen Minderwertigkeit abzulenken. In den 60er Jahren waren es die Italiener, wo angeblich jeder ein Messer bei sich trägt und zusticht, wenn man ihn reizt...lol! Heute sind es halt die Balkanstämmigen. Morgen dann die Schwarzafrikaner, Inder oder Chinesen!?!

Dieses feige rassistische Proletenpack, wäre die ersten, die ausrufen würden, würden die hier ansässigen "Ausländer" mal für unbestimmte Zeit in einen Generalstreik treten. Das Land käme zu einem Totalstillstand! Oder sind es diese Feiglinge, die sich bei der Müllabfuhr bewerben, nachts die Büros, Spitäler etc. putzen, als Hilfspfleger den Alten im Pflegeheim das Fudi abputzen, auf dem Bau arbeiten oder in der Restaurantküche abwaschen?!? Wohl kaum!

  • Eleonora
  • 28.04.09 | 21:42 Uhr

@mediabuehler

Sali Hanspeter

1/2
Mich erstaunt es einfach immer wieder aufs Neue, wie das islamische Kopftuch ueber die letzten ca. 10 Jahre zu einem absoluten Politikum hochgepusht wurde und immer noch wird. Die vorherigen 1’400 Jahre war man offensichtlich wesentlich toleranter!

Zu den Beschneidungen habe ich das letzte Mal im Jahre 2006 ausfuehrlich geschrieben (im alten Forum), inkl. Aufteilung auf welche Staaten mit welchen Religionen sowie den rechtlichen Systemen. Da du damals auch dabei warst, nehme ich an, dass du dich erinnerst (?). Entgegen der (falschen) Annahme sind es eben nicht hauptsaechlich praedominant islamische Laender in Afrika, welche dieses scheussliche Verbrechen immer noch ungestraft und ohne Sanktionen zu befuerchten ausueben duerfen. Zudem sind auch juedische Frauen davon betroffen (“Beta Israel”). Auch hier, wie beim Kopftuch, wird der christliche und juedische Anteil der Verbrecher ausgeblendet. … Ein Schelm, der Boeses dabei denkt.

  • Eleonora
  • 28.04.09 | 21:41 Uhr

2/2
Und ja, wenn denn die Menschenrechtler und deren Auftraggeber (die div. Staaten) ernsthaft etwas dagegen unternehmen wollten, muesste man einfach mal Klartext mit den entsprechenden Staaten reden, wirtschaftliche Sanktionen bis zum Boykott verhaengen bzw. wirkliche und nachhaltige Aufklaerungsunterstuetzung anbieten bzw. leisten und das Problem waere in verhaeltnismaessig “kurzer” Zeit geloest.

Diesbezuegliche Vorstoesse stossen jedoch … auf eisernes Schweigen bzw. stupide diplomatische Ausfluechte.

Ich gehe mit dir einig: die Bestrafung kann gar nicht hart genug sein. Bei uns wird den Aerzten auf Lebzeiten dieApprobation entzogen und dazu gibts Gefaengnis. Bloss kommen nicht viele dieser Verbrechen zur Anzeige, da es von den Menschen nicht als solches wahrgenommen wird. “Das” gehoert zum Frauenleben und war schon immer so! Eben wieder: Aufklaerung und Erziehung – etwas das immer (wen ueberhaupt) am untersten Ende des Liste steht, weil man damit kein grosses Geld verdienen kann.

Herzlichen Gruss, Eleonora

  • Eleonora
  • 28.04.09 | 21:39 Uhr

Liebe Christine,

1/2
wie du sehr wohl weisst, geht es mir nicht darum, div. Formen der Unterdrueckung gegeneinander auszuspielen. Ich habe – for the sake of the argument und weil DU ja immer so sehr lauthals ueber die Unterdrueckung der muslimischen Frauen via Kopftuch schimpfst – den naheliegenden Vergleich zu den juedischen Frauen gezogen, welche sich nach der Heirat kahlscheren und i.d.R. heute einen Pothut tragen (also sehr wohl sehr gut wahrnehmbar sind und keinesfalls unsichtbar sind, wie unser Henry das so sueffisant anmerkte) oder wahlweise ein Peruecke.

Dass du keine gerade, ehrliche Antwort geben kann und anstelle dessen auf einen lahmen, hinkenden Tiervergleich ausweichen musst, spricht eine klare Sprache.

Du belegst damit nur eines und das sehr eindruecklich: dir geht es offenbar keineswegs um die Unterdrueckung und/oder Demuetigung der Frau als solches. Dir geht es scheinbar wirklich nur darum, alles was irgendwie nach Islam riecht, zu denunzieren und zu verteufeln.

Schade, so haette ich dich nach unserem Kennenlernen und den zahllosen Diskussionen hier nie und nimmer eingeschaetzt.

  • Eleonora
  • 28.04.09 | 21:38 Uhr

2/2
Fazit: es stoert dich ueberhaupt nicht, dass Frauen (welchen Glaubens die nun auch immer sind) sich nach der Heirat die Koepfe kahlscheren muessen wollen. Etwas in meinen Augen wesentlich demuetigenderes als ein Kopftuch, da ich auch zu Hause und ganz privat immer noch bestenfalls einem kleinen Kaktus mehr aehnlich sehe als einer Frau – schlimmstenfalls kann ich mit einer Billiardkugel verwechselt werden. Es stoert dich auch nicht eigentlich, dass sie ein Kopftuch tragen.

Es STOERT dich nur und ausschliesslich, dass sie Muliminnen sind. Denn das Christliche Tuch stoert dich nicht. Auch nicht, dass Queen Elisabeth II mit Vorliebe … Kopftuecher traegt, wenn sie privat unterwegs ist.

(Was wundere ich mich – dich stoert ja auch die verbrecherische Politik Israel’s nicht, nehme ich an, da du dich ja geflissentlich auch darueber in Schweigen huellst.)

Tut mir leid, Christine, ich verstehe nicht (mehr) wie du dich mit dieser Doppelmoral, welche du auch noch immer laut kundtust und als “Frauenbefreiungskampf” verkaufen willst, mit dir selber leben kannst. Aber das geht mich ja eigentlich nichts an.

Schade. Dir noch einen schoenen Abend und Gruss
Eleonora

  • Christine
  • 28.04.09 | 19:47 Uhr

Danke für Deine Beurteilung und die Informationen, Chateau.

Wenn Verhandlungen generell so über die Bühne laufen, wie das Gespräch heute zwischen Ex-Finanzminister Eichel und Gilli, dann braucht es Stamina und Nerven wie Drahtseile. Und Schwyzerdüütsch als unsere Verhandlungssprache. Gegen rasantes Hochdeutsch chunsch fasch nöd aa.

  • Christine
  • 28.04.09 | 19:36 Uhr

**
O, Tonomous mine ..

so tenderly rendered,
so sweet thy soft words,
how subtle this nature of thine,

o, blessings on thee, sweet Autonomie ..

**

Hallo Autonomous ;-))

  • chateau
  • 28.04.09 | 19:11 Uhr

Taxi: Pardon, gemeint sind natürlich Diebstähle ohne Fahrzeug. Raten Sie mal wieviele Fahrezeuge in der gleichen Periode gestohlen wurden?

Multikulti.
Könnten Sie mal Ihre Position hier darlegen?
Wofür und wogegen sind Sie? Haben Sie eine Meinung? Zahlen?
Ein Meinungsaustausch in dieser, der Schweiz vor allem sehr schadenden Entwicklung wäre ja sinnvolll. Vor allem die Meinung anderer. Sonst gibt es keine Diskussion.

Doch feststellen möchte ich, dass die Zuwanderung den schlimmsten Effekt für alle schon in der Schweiz Wohnenden in den extremen Mietpreisen, Preisen für Stockwerkeigentum (in der Regel handelt es sich um verkaufte Mietwohnungen, zwecks Optimierung des Gewinns)und Land- und Einfamilienhauspreisen(Tendenz 200-300 m2 Land zum Haus!)hat.
Der permanente Mangel an vernünftig gestalteten Preisen (Angebotsmangel)treibt die Preise auf höchste Höhen, dies bei einmalig tiefen Hypozinsen. Die Renditen explodieren bei den Eigentümern von Mehrfamilienhäusern bzw. Mietskasernen.

  • autonomous
  • 28.04.09 | 19:02 Uhr

Korrektur:

...diese subtilen Gedanken...

Da bin ich doch wieder mal ausgerutscht vor dem wirklichen Ausrutscher.

  • chateau
  • 28.04.09 | 18:59 Uhr

Christine:
Ich glaube daran, dasss weder C-R noch Merz den jetzt angekündigten (richtigen) Weg der Einzelverhandlung verlassen können. Mit USA fängt es an und die Europäer, insbesondere Frankreich warten gespannt auf diese Resultate. Das wird aber noch Monate dauern, bevor ein Resultat vorliegt. Dieses Resultat ist eine Angelegenheit zwischen den Staaten und der Schweiz und als solches vertraulich und wird kaum im Blick erscheinen.
Es handelt sich ja auch um einen Deal: Rückzug der Klage gegen UBS etc.

Lustig ist es jetzt, die französischen Kommentare zur Aufweichung der "Hinterzieherfront" zu lesen. Das neue Steuerbüro, das die reuigen Sünder empfängt hat bisher, trotz grosser Propaganda, erst 15 Fälle in Bearbeitung. Alles läuft über Anwälte. Da Frankreich keine Amnestie wie Berlusconi anbietet, sondern lediglich entkriminalisierte hohe Steuerstrafen, ist die Meinung hier von den Anwälten, dass die Steuersünder gar nichts beschleunigen sollten, nach dem Prinzip "pas vu pas pris".Es wird informiert, dass nur Personen, die einer vertieften Steuerrevision unterliegen, überhaupt daran denken sollten, sich zu offenbaren. Gleichzeitig erfolgte der Hinweis auf Ausweichbankenplätze Singapore und Bahamas.
Die Frenchies werden sich die Zähne ausbeissen. Aber wenigstens hat die Regierung etwas gemacht "fürs Orchester" sozusagen.
Gruss

  • autonomous
  • 28.04.09 | 18:53 Uhr

Philosopher
Oh, diese subtile Gedanken. So fein formuliert. Wahrlich philosophisch. Und ein Genuss. Sie kommen mir vor wie ein Täfeli Giandor. Frohen Herzens geniessen, und die Seele baumeln lassen. Das braucht es doch zur Abwechslung mal. Das mag man sich und den anderen gönnen.
Ja, das tut richtig wohl. Und hebt sich ab vom rüden, unappetitlichen Ton dieses Blattes.
Ich wusste bis anhin gar nicht, dass man die Wahrheit so und mit so viel Anstand und so hoher Qualität zu Papier bringen kann.
Jetzt fällt es mir wie Schuppen von den Augen. So war (es) und so wahr: wie kann ein normal Denkender und philosophischer Ignorant dieses Blatt geniessen und seinen Inhalt „fressen“. Ich bitte um Entschuldigung für den verbalen Ausrutscher.

  • Christine
  • 28.04.09 | 18:17 Uhr

@Chateau. Obwohl sich BR M.C. gegenüber der EU geäussert hat, Du hast darüber geschrieben, dass die Schweiz die Steuerabkommen mit den einzelnen Ländern n i c h t pauschal mit der EU-Gruppe, sondern einzeln mit den Ländern neu verhandeln werde, kommt sie nun wieder unter Druck: Die EU will pauschal verhandeln.

Unglaublich, wie die einzelnen EU-Länder an die Kandare genommen werden!

Ob die Schweiz standhaft bleiben wird?

  • Jeanna
  • 28.04.09 | 16:57 Uhr

Korr:
Und am Schönsten finde ich halt sowieso immer ""Erkenntnisse"" an die sich einer selbst zu halten nicht im Stande sieht.

(erstes "nicht" im Satz entfernt. Natürlich)

  • Jeanna
  • 28.04.09 | 16:52 Uhr

Helau, """philosopher""" !

""""Jeder normal Denkende hat das längst erkannt und macht einen grossen Bogen um dieses Blatt!""""

Der Knick in der persönlichen ““philosopher““-Logik obigen Satzes ist schlicht nicht zu übersehen. Das war schon so als der Beitrag zum 1. Mal gepostet wurde. Und jetzt ist's schon das 3. Mal.

Und am Schönsten finde ich halt sowieso immer ""Erkenntnisse"" an die sich einer selbst nicht zu halten nicht im Stande sieht.

  • philosopher
  • 28.04.09 | 16:31 Uhr

So nimmt denn dieser Vollidioten Exhibitionismus hier seinen Lauf - tagein- und tagaus müssen immer die gleichen Notdürftigen ihre Notdurft Gassi führen! Für Hunde besteht Robidog Pflicht;hier bleibt die ganze Scheisse auf einem Haufen liegen - nur weiss man wo dieser Haufen Scheisse genau liegt, so kann man eine grossen Bogen darum machen!

Kein anderes Blatt dieser Welt würde unter seiner Affiche einen solchen Berg von geistigem Abfall, das jahrelange Wiederkäuen der gleichen tendenziösen Lügen, Revisionismus und Rassismus auch nur annähernd dulden! Wem Wahrheit, Qualität und Anstand - den wahren Tugenden der Schweiz - sowas von egal sind und hier bestenfalls eine lächerliche Graffiti Wand für den Schmutz linker und rechter Chaoten gratis zur Verfügung stellt, der entlarvt sein wahres Gesicht!

Jeder normal Denkende hat das längst erkannt und macht einen grossen Bogen um dieses Blatt!

  • Christine
  • 28.04.09 | 16:11 Uhr

Mir schwirrt noch eine Pendenz im Kopf herum, lieber HP, die mir als Frage schon beim Lesen im Kopf hing: Du schriebst, Du sehnest Dich nach den Wahlen, das heisst, Du kannst die Parlamentswahlen kaum abwarten. Wenn ich aber richtig las, gingst Du alle Parteien durch, und keine, ausser der SP, vermochte Deinen Erwartungen zu entsprechen.

Wie willst Du denn wählen? so ohne Auswahl? ;-)

Gruss aus dem Regen.

  • Taxilomax
  • 28.04.09 | 15:24 Uhr

@chateau

ich denke, dass hat was mit ihrer Religion zu tun. Auch schon mal daran gedacht. aber: warum reden Sie eigentlich übers Wetter? Kopftuch hat doch nichts mit Wetter zu tun.

Was meinen Sie, was tragen die Frauen eigentlich unter der Burka?

Und was zum Teufel sind: "Dienstähle ohne Fahrzeug". Haben Sie die immer wieder auftauchenden Zahlen aus dem tiefen Fundus Ihrer Informationen, akribisch gesammelt seit dem Ende des WW II? Wieviele Dienstähle ohne Fahrzeug wurden denn in den 50er oder 70er Jahren verübt?

  • chateau
  • 28.04.09 | 15:08 Uhr

Neues aus der Kriminalstatistik des Bundesamtes für Polizei, Bern:

2'018'871 Dienstähle ohne Fahrzeug in zehn Jahren(angezeigte, 3 pro/h)

80% der Verbrechen wurden von Ausländern begangen.

Das ist auch und vor allem Multikulti.

  • chateau
  • 28.04.09 | 15:04 Uhr

Taxi: Wo liegt der Unterschied wenn eine (ältere) Schweizerin aus Wettergründen ein Kopftuch trägt und einer Muslimin, die in UNSERER Gesellschaft slbst bei heissem Wetter ein solches trägt?
Ich vermute, Sie sehen da keinen Unterschied.

Ich glaube, dass das Kopftuch, das auch sehr hübsch ein Gesicht umranden kann, bei nichtmuslimischen Europäerinnen zu 500% verpönt ist.

So sind mir gewisse Leute suspekt, ja ich meine sie benützen nur einen Teil ihrer grauen Masse, wenn sie dem Minarettbau mit religiöser Gleichberechtigung oder mit der Bauordnung beikommen wollen.

  • Jeanna
  • 28.04.09 | 14:23 Uhr

Und davon dass jene, die dennoch im Tschador unterwegs sind, abgelöschte, hinterwäldlerische, unterdrückt gebückt herumschleichende Frauen wären, kann auch keine Rede sein!
Ich lernte etwelche von Ihnen persönlich kennen, Studentinnen, gestandene Akademikerinnen, Frauenrechtlerinnen.

Das notorisch phobische, ignorante Gelafer hier, gewisser entsprechend ""Engagierter"" ist eine reine Beleidgung all dieser Frauen ! Die so daher quatschenden würden sich einerseits wundern und andererseits könnten sie - auch intelligenzmässig - glatt zusammenpacken !

  • Taxilomax
  • 28.04.09 | 14:21 Uhr

Bombenmässig. Die hätte ich für kommenden Freitag gebraucht!

40 Milliarden verzockt - und unsere Solzialwerke?

  • Jeanna
  • 28.04.09 | 14:12 Uhr

Und das gepostete Bild ist weder gestellt, noch ist es die berühmte Ausnahme von der Regel !
Ich weiss wovon ich spreche. Und Tatsache ist auch, dass ca. 40% der Frauen - notabene auch junge - nach wie vor im Tschador unterwegs sind. Obschon der NICHT vorgeschrieben ist, sondern bloss das Kopftuch.

  • Jeanna
  • 28.04.09 | 14:07 Uhr

@Taxilomax
Obschon ich alles andere als ein"angegreistes Rumpelstilzchen" bin, wie aus berufenem Munde schon oft verkündet werden "musste"(!) ...kannte ich noch viele Schweizerinnen, die mit Kopftuch unterwegs waren. U.a. die steinreiche Frau Sulzer ... NIE ohne Kopftuch.

UND
http://www.sf.tv/webtool/data/pics/10vor10manualx/transasia-3.jpg

  • Taxilomax
  • 28.04.09 | 13:46 Uhr

Kopftücher waren in den 50er Jahren Mode.

Die Forumteilnehmer älteren Semesters (z.B. chateau) sollten sich daran noch erinnern (sollten!).

Und sooo schlecht sahen ja die Frauen nicht aus, in dieser Zeit, sonst wären wir (die jüngeren Semster) ja nicht auf der Welt.

  • mediabuehler
  • 28.04.09 | 13:41 Uhr

Jede die ein Kopftuch trägt hier in der Schweiz - und vom Gesetz her nicht müsste - ist ja selber schuld, wenn sie sich verunstalten möchte: Ich finde Kopftücher einfach unschön und es macht die Trägerin älter (in der Regel).
Allerdings gibt eine Mehrzahl der Kopftuchträgerinnen an, dass sie das Kopftuch gerne tragen würden, und es sich um keinerlei Repression der islamischen Männer handelt. Dass es mir nicht gefällt, werden die Kopftuchträgerinnen sicher überleben.

Unendlich schwerer wiegt allerdings eine andere Tradition, die ich nie gutheissen kann, die aber nicht grundsätzlich islamische Wurzeln hat, aber fast durchwegs in islamischen Gebieten Afrikas wahrgenommen wird: die Bescheidung der jungen Mädchen, die sogar hier in der Schweiz durchgeführt werden soll. Hier muss der Gesetzgeber rigoros durchgreifen - und auch jedliche Beihilfe dazu äusserst hart und nachhaltig bestrafen!

  • HenryVIII
  • 28.04.09 | 11:25 Uhr

@ Eleonora;21.03 h

Q.: Kopftuch vs. Glatzkopf mit Perücke.

A.: Weder noch. Beides sind unsägliche religiös/fanatische Symbole.

Und die meisten Kriege wurden wegen "Religionen" geführt.
Nur ist eine Jüdin mit Perücke erstens viel seltener anzutreffen und
eigentlich "unsichtbar" währenddem die "Kopftücher" nicht zu übersehen sind und demzufolge auch als "Umweltverschmutzung" wahrgenommen werden können.

  • Taxilomax
  • 28.04.09 | 10:52 Uhr

Yupp, medibühler.

Darum interessiert mich ja das ganze so.

  • mediabuehler
  • 28.04.09 | 10:35 Uhr

Nur eine Frage: Haben Sie schulpflichtige Kinder, Taxi, die die Volksschule besuchen? Die keine Privatschule besuchen weil das Geld ja schliesslich nicht auf der Strasse liegt?

  • Taxilomax
  • 28.04.09 | 09:51 Uhr

@mediabühler

Ist das jetzt ein Plädoyer für die freie Schulwahl?

"20 Schülern aufweisen, davon 13 mit Immigratantenhintergrund..."

welche ...Tanten... meinen Sie denn? Die mit Kopftuch?

Ich denke Sie reden da von einer Traumschulklasse mit dem Verhältnis 20/13. Hört man sich ein bisschen um, dann ist eher 20/18 das vorherrschende Verhältnis (siehe vorletzte WeWo).

"ob das der Sinn der Sache ist?"

Nun kommen die Kinder ja nicht per Import in die Schweiz, sondern nehmen noch den Umweg über den Mutterbauch. Da stellt sich natürlich schon die Frage, warum die CH-Bäuche in den letzten Jahren so unproduktiv waren. Oder gibt es gar keine CH+CH-Ehen mehr? Gilt ein 1/2-'Immigratantenhintergrund' auch als 'Immigratantenhintergrund'?

Glaubt man den Statistikern, so ist seit 2 Jahren ein Geburtenanstieg auch bei CH zu verzeichnen. Auf dass das Verhältnis an CH-Schulen wieder etwas ausgeglichener werde!


"...intensiv die Durchmischungen..."

ich hoffe doch sehr, dass nur gerührt und nicht geschüttelt wurde.

  • mediabuehler
  • 28.04.09 | 08:19 Uhr

Und noch zu Multikulti:
Es hat immer schon Vermischungen gegeben, es kommt aber darauf an, wie intensiv die Durchmischungen sind. In der Tat sind die Schweizer Städte und Agglomerationen jetzt schon an einem Punkt angekommen, die kultur- und sozialpolitisch kritisch geworden sind. Wenn Volksschulen Klassen mit 20 Schülern aufweisen, davon 13 mit Immigratantenhintergrund, sieht alles zwar recht farbenfroh und exotisch aus - ob das der Sinn der Sache ist?

  • werni425
  • 28.04.09 | 08:09 Uhr

Eleonora,
Sie schreiben es richtig und aufrecht. Sie haben immer geistige Arbeit ausgeführt. Auch schon gemerkt, dass geistige Arbeit keine schmutzigen Hände macht? Und die eigene Schwiegermutter pflegen ist Verwandtenhilfe wie dem eigenen Säugling die Windeln wechseln. Das aber zum Beruf machen, das ist gemeint mit "kein Schweizer würde diese Arbeit machen". Auf dem Lande sieht es noch ganz wenig besser aus.
Aber eben, man holt lieber solche aus dem Ausland gegen Bezahlung. Schwarzenbach nannte diese Herrenhaltung. Die Kommunisten Imperialismus. Andere die Arbeit machen lassen, wenn man bezahlen kann. Nur muss man auch bezahlen können.
Wobei schmutzige Hände auch Gemüsebauerangestellte kriegen. Der Gerber in Fehraltorf, Hauptabnehmer ist MIGROS, beschäftige zur grossen mehrheit Leute aus Südosteuropa. Wäre doch etwas für die arbeitslosen Bänkler, oder? Oder überflüssige Sozialarbeiter, denen jetzt, nach mehreren Jahren Dienst, noch ein Pflichtenheft erstellt werden muss. Russiker Schule
Werni

  • mediabuehler
  • 28.04.09 | 08:05 Uhr

Ja - richtig, Jeanna - und gestern war der "saubere" Präsident von Weissrussland beim "gnädigen" Papst! Ich könnte ko......

  • Christine
  • 28.04.09 | 06:49 Uhr

Eleonora, es gibt keinen Grund, Formen von Demütigungen gegeneinander auszuspielen. Es verbessert weder die eine, noch verschlechtert es die andere.

Als ob man mich fragen würde, ob, angenommen, beides sei Tierquälerei,

a) es für den Hund verletzender ist, wenn man ihm den Schwanz abhackt

oder

b) ihm lebenslang die Augen zuklebt


Schönen Tag
Gruss
Christine

  • Jeanna
  • 27.04.09 | 22:49 Uhr

""Schön, dass ich auch hier bin"" ... habe ja geradegesagt, wie sich das immer wieder "anfühlt".

Eigentlich gib's ja kaum noch etwas zu sagen, das nicht längst auf hundert und zurück dargelegt worden wäre. Man kann sich praktisch nur noch wiederholen.

Aber gegen Phobien und "liebevoll gepflegte" Feindbilder kämpfen ja bekanntlich selbst Götter vergebens.

Warten wir mal, bis der Avigdor - wie vorgesehen - seine Aufwartung in Europa macht und protokollarisch comme il faut empfangen wird. Ich höre das Schweigen unserer EmpörtInnen und "widerlich-widerlich-widerlich"-SchreierInnen jetzt schon !

Und was dem-schreiben-was-ist Köppel dazu einfällt.

Dir ebenfalls und herzlich,Eleonora !

J.

  • Eleonora
  • 27.04.09 | 22:35 Uhr

Liebe Jeanna

Schoen, dass du auch hier bist ;-). Erstaunlich, wie es immer um dieselben Problemzonen geht - es aendert sich nichts. Vorhersehbar eben.

A'jad hat wieder fuer einen - auch vorhersehbaren - Aufruhr gesorgt. Immer wieder interessant, zu sehen, wie sich die Stiefellecker ueberschlagen und ueberbieten in ihrem blinden Eifer, es USrael ja recht zu machen.

Wie wurden eigentlich die Aktionen der zionistischen Organisationen ausserhalb der Halle in Genf in den Medien kommentiert? Jene Flugblaetter, auf welchen die Delegationen aufgefordert wurden, sofort beim Eintreten A'jad's die Halle zu verlassen? Bevor er ueberhaupt ein Wort sagte? Ging wohl unter ... oder die Zeilenzahl war ausgeschoepft so wie beim Hr. Koeppel!

Wuerden doch z.B. die Armenien-Holocaust-Leugner auch fuer solchen Explosivstoff sorgen. Aber das geht halt nicht, weil man dann auch wieder, nebst anderen Staaten, Israel kritisieren muesste und das geht ja eben nicht. Also schweigen wir ueber die anderen "Holocausters".

Dir wuensche ich noch einen schoenen Abend und herzlichen Gruss,

Eleonora

  • Eleonora
  • 27.04.09 | 22:20 Uhr

Komm Christine, lass dich nicht noch extra bitten! Du kannst nicht ein Kruemel picken und den Rest geflissentlich "uebersehen". Oder muss ich mein Bild, welches ich aus dem "Himmel" von dir habe, revidieren?

Hier nochmals:

Lass’ mich mal eine grundsaetzliche Frage klaeren, welche an alle Teilnehmer gerichtet ist:

Angenommen, dass die Kopftuchtraegerinnen tatsaechlich unterdrueckt sind. Was ist eine schlimmere und demuetigendere Form der Unterdrueckung:

a) wenn die Frauen in der Oeffentlichkeit das Kopftuch tragen muessen, mithin sich die Haare bedecken muessen, oder

b) wenn sich die Frauen nach der Heirat den Kopf kahl scheren muessen und fortan entweder eine Peruecke, einen alles bedeckenden Hut oder eine sonstige alles bedeckende Kopfbedeckung tragen muessen?

Nun, Christine?

Schlaf gut und bis morgen - da du ja jetzt weg bist!

Eleonora

PS Die "Indoktrination der Kinder" sowohl als auch der Erwachsenen geht ueberall auf Hochtouren weiter, Christine. Bloss stoeren tut es dich nur bei den Einen ... bei den Muslims, welche du offenbar in- und auswendig zu kennen scheinst.

  • Jeanna
  • 27.04.09 | 22:09 Uhr

Und die andere gaukelt wieder mal sich und dem Forum vor, sie hätte irgendwelche Kenntnisse darüber, wie Menschen im Iran leben, als habe sie mit eigenen Augen all die Pärke voll mit Familien und ihren Kindern gesehen, wie Väter ihre Kleinen liebevoll rumtragen etceteraundsoweiterundsofort

Ja, warum auch nicht ... im Gegensatz zu mir war sie ja schon oft dort !

  • Jeanna
  • 27.04.09 | 22:03 Uhr

Ich find's gut, wie hier gewisse Leute emtsprechend ihrem wahren Charakter tagtägliche ihre verachtungs- und hasstriefende Gesinnung abgeifern dürfen über alle, die nicht auf dem Rütli gezeugt und geboren worden sind.

Zwar wendet man sich gelegentlich nur noch ab mit Grausen, ob solcher Mitbürger ... andererseits ist völlig richtig, sich nicht zu scheuen, in solche stinkenden Abgründe zu blicken. Es sind Blicke in die Realität und vor Realitäten sollte man nicht die Augen verschliessen.

Nur wünschte man sich, sie wären dann auch konsequent und zwar mit allen (!) sich daraus ergebenden Konsequenzen und Einschränkungen und genössen nicht die Bereicherungen und Fortschritte, welche die Schweiz seit je durch Ausländer erfahren hat.

  • Christine
  • 27.04.09 | 21:58 Uhr

Schönen Abend, Eleonora. Bin weg.

  • Christine
  • 27.04.09 | 21:55 Uhr

Es kam vielleicht nicht wie Sarkamus rüber, Eleonora, weil ich bei dem Video eher Bitterkeit verspürte, und da war für dümmlichen Spott nicht auch noch Platz.

Ich habe die beiden ergoogelt, und bei Sami hiess es, "sein Freund" habe für ihn geschrieben. Sami selber sei Brite, weshalb ich dachte, das Video könne in England an Schulen gezeigt werden, vor allem, weil es Instruktionen gibt, wie die Ablehnung der Anderen überwunden werden muss: Indem man stolz seinen Hijab bewahre: "I'm proud to preserve my hijab" , keine Angst zeige: "no fear" und denen, die einen auslachen vergebe: "y o u forgive those who laugh at you". Und anderes mehr. Im Iran wäre solches ja nicht nötig, oder?

Wenn meine Annahme stimmt, heisst das nichts anderes, als dass bei uns die Indoktrination der Kinder weiter geht, nie eine Modernisierung des Islam statt finden kann und alles auf zukünftige Parallelgesellschaften hinausläuft.

  • Taxilomax
  • 27.04.09 | 21:29 Uhr

"Und die Arschputzer sind meistens wohlangepasste, das Gesetz respektierende Leute , die nicht provozieren sonder dem Gastland noch Ehre antun."

Da ist einer aber bei den Schubladen bereits ganz tief unten angekommen. Wohl ein weiterer Prügelknabe und Zahlenliebhaber à la chateau.

Lieber Werni425 - das soll sicher heissen: 425 auf einen Schlag? - lassen Sie mal hören, welchen Dreck Sie unter den Fingernägel haben: Und gut dass niemand weiss, dass ich Braunstilzchen heiss?

  • Taxilomax
  • 27.04.09 | 21:21 Uhr

ja, ja, der liebe chateau, er hat schon (als Jugendlicher oder bereits als Greis - das sei nicht gesagt) vor dem WW II Bücher gefressen (die Moorfresser), in Kellern ausgeharrt und Hunger erlebt, vor allem in Arabien und Türkei studiert und grosse Unternehmen in aller Welt geleitet und heute schlägt er den Ausländern auf der Strasse die Fresse ein und bezahlt in zwei Ländern Steuern.

und in seinem biblischen Alter sei es ihm verziehen, wenn er ein paar Zahlen durcheinanderbringt oder das eine oder andere in seinen Erinnerungen verrückt ist.

Da ist er nicht allein: bereits einem Dr. BR a.D. ist das eine oder andere Beispiel seit seinem kürzer treten mächtig in die Hosen gegangen.

Sagen wir ihm Danke, für seinen Fundes an Wahrheiten und Anekdoten, welche er in unser allen Forum von sich gibt. Der erste Highlander, den ich literarisch kenne - möge er seinen Kopf noch lange behalten, in seinen Strassenkämpfen.

  • Eleonora
  • 27.04.09 | 21:12 Uhr

@Werni

Ich weiss nicht, was Sie zu diesem Kommentar veranlasst: "Sie sind wahrscheinlich auch eine die noch nie Dreck unter den Fingenägeln hatte." Sie duerfen natuerlich ruhig ueber meine Person spekulieren, das sei Ihnen unbelassen.

Ich helfe Ihnen auch gerne aus: Ich habe immer sogenannt "geistige" Arbeiten ausgefuehrt. Habe jedoch einige Jahre meine Schwiegermama (welche dann auch bei uns lebte) mit Hilfe einer Tagespflege betreut und fand ueberhaupt nichts dabei, sie nachts ein paar Mal zu saeubern. Wo sollte das Problem liegen? Schliesslich kann man sich nachher waschen.

Geistigem Unrat beizukommen ist da viel schwieriger ;-) ...

In diesem Sinne - schoenen Abend, Eleonora

  • Eleonora
  • 27.04.09 | 21:03 Uhr

Lass mal, Christine, Sarkasmus ist nicht deine Staerke ;-) -

Ist dir schon mal eingefallen, dass “Bara” gar ein weiblicher Name sein koennte? Zu schrecklich oder zu unvorstellbar? – Was veranlasst dich, London einzubringen? Ich kann deinem Gedanken nicht folgen. Wie auch immer.

Lass’ mich mal eine grundsaetzliche Frage klaeren, welche an alle Teilnehmer gerichtet ist:

Angenommen, dass die Kopftuchtraegerinnen tatsaechlich unterdrueckt sind. Was ist eine schlimmere und demuetigendere Form der Unterdrueckung:

a) wenn die Frauen in der Oeffentlichkeit das Kopftuch tragen muessen, mithin sich die Haare bedecken muessen, oder

b) wenn sich die Frauen nach der Heirat den Kopf kahl scheren muessen und fortan entweder eine Peruecke, einen alles bedeckenden Hut oder eine sonstige alles bedeckende Kopfbedeckung tragen muessen?

Mit Interesse warte ich auf Antworten. Danke und Gruss, Eleonora

PS Damit niemand unterstellt, ich hiesse Unterdrueckung gut - ich bin gegen jede Form von Zwang diesbezueglich. Und fuer die "newcomer" im Forum - ich bin sowohl gegen a) wie auch gegen b). Aber das hat mit dem Prinzip der Freiheit der Wahl nichts zu tun.

  • werni425
  • 27.04.09 | 21:01 Uhr

Eleonora,
Ihr Kommentar bezüglich Arbeit und Schweizern tirfft den Nagel auf den Kopf. Aber gerade die Multikulti-Leute sind nie bereit solche Arbeiten zu machen. Zu aus- und eingebildet. Siehe gerade die Bänkler jetzt auf Arbeitssuche.
Darum müssen ja für die dauernd neue Posten von der öffentlichen Hand geschaffen werden, ohne je eine positive, nachhaltige Wirkung. Und die Arschputzer sind meistens wohlangepasste, das Gesetz respektierende Leute , die nicht provozieren sonder dem Gastland noch Ehre antun. Sie sind wahrscheinlich auch eine die noch nie Dreck unter den Fingenägeln hatte.
Werni

  • Eleonora
  • 27.04.09 | 20:56 Uhr

@Werni

Warum ist es eigentlich so schwierig zu verstehen, dass die Kopftuchtraegerinnen weder einem Elitedenken anhaften noch sich unterscheiden wollen?

Was sie aber sicher wollen, ist, ihr Leben und ihre Religion so leben, wie sie das im Rahmen der hiesigen Gesetze als richtig empfinden. Wir stoeren uns doch auch nicht daran, dass die Christen, Juden, Sikhs, Hindus et al ihre Religion leben wollen. Auch bei uns. Mit Turban, christl. und juedischen Kopfbedeckungen etc. Niemandem wuerde es doch einfallen, da ein Elitedenken vorauszusetzen.

Wollen wir aber spezifische Religionsassoziationen verbieten, dann muessen wir das fuer alle Religionen verbieten und der Religionsfreiheit Ade sagen. Wir koennen, wollen wir den Grundsatz des gleichen Rechtes fuer Alle und der Demokratie nicht mit Fuessen treten, nicht den Einen das Ausleben ihrer Religion gestatten und gleichzeitig den Anderen verbieten – ganz nach unserem Gutduenken und Gefuehlen.

Was immer “unsere” Entscheidung ist, sie muss fuer Alle Gueltigkeit haben.

Gruss, Eleonora

PS Gleichzeitig muessten wir dann auch aufhoeren, in unseren Gastlaender unzaehlige Forderungen zu stellen, um unsere Befindlichkeiten und eingebrachten Religionen zu akkomodieren ...

  • werni425
  • 27.04.09 | 20:55 Uhr

Philosopher,
Aus welcher Kometenbahn kommen Sie um die Tatsachen nicht zu sehen? Viel Glück mit Ihrer Blindheit. Exponieren Sie sich ein bisschen wie der Meienberg und stecken Sie ein. Nicht die Andern für Sie. Für den war es heilsam und eine abgrundtiefe Enttäuschung.
Werni

  • Eleonora
  • 27.04.09 | 20:51 Uhr

@chateau

"... sehe ich heute auf Kleidung und Teint um herauszufinden ob es ein Jugo oder ein Schweizer ist. Damit ich bereit bin, ihm nötigenfalls, sollte er agressiv sein,eins in die Fresse zu hauen. Mein Faust ist allzeit bereit, vor allem in der Schweiz. "

Gratulation - ich kann aufgrund des Aussehens selten unterscheiden, woher ein Europaer kommt. Mir ist es auch egal, solange er/sie sich angenehm und nicht daneben benimmt. Und auch dann ist's halt primaer ein Mensch und nicht eine "Nationalitaet".

Schade, dass deine Faust allzeit bereit ist - verstehe ich das richtig, du haust nur bei agressiven Fremdlingen rein. Was machst du mit agressiven Schweizern? Gehst du denen aus dem Weg?

Wenn Multikulti so schlecht ist, dann muesste halt der Schweizer wieder anfangen, alle Arbeiten selber zu erledigen. Wie sagte mir kuerzlich eine junge Frau (seit 7 Mten auf Arbeitssuche): "I gang doch nid de Arsch und d'Chotzete vo andere goge butze!" als ich bemerkte, dass AuslaenderInnen im Pflegebereich absolut uebervertreten sind.

Man kann eben nicht den Kuchen aufbewahren und gleichzeitig essen. Das ging noch nie, trotz unzaehligen Versuchen.

Gruss, Eleonora

Gewalt ist keine Antwort und keine Loesung, aber das ist meine unmassgebliche Meinung.

  • werni425
  • 27.04.09 | 20:49 Uhr

Taxi...,
Wenn Sie meine Feststellung und Aussage als Rassimsu betrachten, ist das Ihre Sache. Aber dann handeln Sie danach und geben Sie sich Mühe. Leben Sie es vor, nicht einfach schreiben. Alle und ich sagen alle, wollen immer nur von den Andern das Richtige. Sie sind ein Missionar und die waren bekanntlich recht übel. Im nachhinein betrachtet.
Und wenn die Leute gerufen wurden, dann unter gewissen Annahmen. Soll das heissen, wenn wir Chinesen und Japaner in der Schweiz beschäftigen, wir auch deren Eiinstellung zur Todesstrafe akzeptieren? Die überwiegende Mehrheit in China findet sie richtig. Effzient und kurzenschlossen ausgeführt.
Aber Sie finden sicher wieder ein Hintertürchen um meinen Kommentar zu widerlegen. Viel Glück im Suchen.
Werni

  • philosopher
  • 27.04.09 | 20:21 Uhr

Mit Rassisten wie Ihnen chateau spricht man nicht. Weil es nichts bringt! Bringen tut nur eine richterlich verfügte Strafe wegen systematischer Verbreitung von Rassismus und Revisionismus!

Und da dieses unsägliche Blatt kranke Typen wie sie hier jahrelang gewähren lässt, dann werden es ein paar Parlamentarier tun, die endlich begreifen, dass das ARG nicht nur eine Farce ist, die täglich tausende Mal lächerlich gemacht werden kann. Genau weil die Schweiz das 4 kulturige und 4sprachige Land ist und deshalb per se ein multikulturelles Land ist, muss sie diesem rassistischen Dammbruch Einhalt gebieten!

  • chateau
  • 27.04.09 | 19:37 Uhr

philosopher: Sie sehen an Tatsachen vorbei. Sind Sie blind:
Kriminalstatistik des Bundesamtes für Polizei, Bern.

50'053 vorsätzliche Körperverletzungen in zehn Jahren!

80 Prozent der Verbrechen wurden von Ausländern begangen. Werden die Neuschweizer dazu gezählt, kommen wir den 100% sehr nahe.

Die Australier sagen den Fremden: Ihr seid hierhergekommen. Wenn es Euch nicht passt, so seid Ihr frei wieder zu gehen.

Noch einmal: Multikulti ist schlecht für die schweizerische Gesellschaft.
Sie desintegriert die Gesellschaft. Multikulti entzweit Schweizer unter sich (Minarett, Kopftuch, fremde Bräuche aus dem Kanun, Blutrache usw.)
Genügt Ihnen das noch nicht?

  • Christine
  • 27.04.09 | 19:14 Uhr

Ja, die Animation ist nett, Eleonora, und auch speziell nett ist, wie sich zwei Männer, der Texter und der Sänger, für die Belange der Frau einsetzen.

Wird dieses Video in Schulen, z.B. in London, vorgespielt? Die Animation scheint gemacht zu sein für Kinder, speziell für kleine Mädchen.

Gruss
Christine

  • philosopher
  • 27.04.09 | 18:16 Uhr

So nimmt denn dieser Vollidioten Exhibitionismus hier seinen Lauf - tagein- und tagaus müssen immer die gleichen Notdürftigen ihre Notdurft Gassi führen! Für Hunde besteht Robidog Pflicht;hier bleibt die ganze Scheisse auf einem Haufen liegen - nur weiss man wo dieser Haufen Scheisse genau liegt, so kann man eine grossen Bogen darum machen!

Kein anderes Blatt dieser Welt würde unter seiner Affiche einen solchen Berg von geistigem Abfall, das jahrelange Wiederkäuen der gleichen tendenziösen Lügen, Revisionismus und Rassismus auch nur annähernd dulden! Wem Wahrheit, Qualität und Anstand - den wahren Tugenden der Schweiz - sowas von egal sind und hier bestenfalls eine lächerliche Graffiti Wand für den Schmutz linker und rechter Chaoten gratis zur Verfügung stellt, der entlarvt sein wahres Gesicht!

Jeder normal Denkende hat das längst erkannt und macht einen grossen Bogen um dieses Blatt!

  • philosopher
  • 27.04.09 | 18:14 Uhr

Seit Jahren UNTERSTÜTZT die Weltwoche das Verbreiten von übelstem, primitivstem Rassismus und Revisionismus unter ihrem Namen! Wenn der Antirassismusartikel nicht zur lächerlichen Makulatur verkommen soll, dann gehört dieses Portal geschlossen und die Weltwoche zu einer happigen Strafe verurteilt! Die Angelegenheit wird nun unter Einspannung des Parlamentes der Antirassismuskommission vorgelegt!

""Ab einer gewissen Zahl stören Ausländer, ALLE,..."

"Sollen doch dahin gehen wo sie herkommen."

"Multikulti schadet dem Klima der Gesellschaft."

Sie sind irgendwo in den 50er Jahren stehen geblieben. Getrauen Sie sich noch aus dem Haus? Sehen Sie die vielen jungen Ausländer? Die sind in ein paar Jahren eingebürt - die Scharia ruft! Und das Kopftuch!

Lang lebe Multi-Kulti!""

  • chateau
  • 27.04.09 | 16:31 Uhr

Jeanna: Ihr Problem mit Blocher können sie lösen, indem sie Teleblocher ansehen. Solllten Sie dabei feststellen, dass ihre eigenen Ideen zur Sache, denjenigen Blochers überlegen sind, können sie ihn immer noch beliebig oft verspotten. Das schert ihn wohl kaum.

  • chateau
  • 27.04.09 | 16:25 Uhr

Eleonora, ich habe kein Problem bei Begegnungen andern Respekt zu zollen.
Bei den Engländern lernte ich einmal: Solange einer nicht das Gegenteil bewiesen hat, sei er ein Gentlemen.
Dieser gerade Grundsatz kann leider nicht mehr vollumfänglich angewandt werden.
Heute (ich bin viel an der deutschen Grenze zur Schweiz) weiss man bei dieser Ueberschwemmung von Zuwanderern nicht mehr ob man einer Deutschen oder Schweizerin gegnüber ist. Man hält sich raus, bis man weiss, wer da ist.
Die ganze schweizerische (von Grossmäulern belächelte und doch gesuchte)
Intimität des freundlichen Grüssens auch völlig Unbekannter geht jetzt verloren.
Bei Jugendlichen sehe ich heute auf Kleidung und Teint um herauszufinden ob es ein Jugo oder ein Schweizer ist. Damit ich bereit bin, ihm nötigenfalls, sollte er agressiv sein,eins in die Fresse zu hauen. Mein Faust ist allzeit bereit, vor allem in der Schweiz.
Leider kam ich zu spät, um beim Waffenhändler ein Abwehrinstrument zu finden. Die Firma hat sich verzogen. Wenn jemand guten Rat weiss, bin ich dankbar.

  • Taxilomax
  • 27.04.09 | 16:22 Uhr

"(s.meine früheren Postings über arabische Verhältnisse)"

"Ab einer gewissen Zahl stören Ausländer, ALLE,..."

"Sollen doch dahin gehen wo sie herkommen."

"Multikulti schadet dem Klima der Gesellschaft."

Sie sind irgendwo in den 50er Jahren stehen geblieben. Getrauen Sie sich noch aus dem Haus? Sehen Sie die vielen jungen Ausländer? Die sind in ein paar Jahren eingebürt - die Scharia ruft! Und das Kopftuch!

Lang lebe Multi-Kulti!

  • chateau
  • 27.04.09 | 16:14 Uhr

Taxi. Ich will Ihre Uninformiertheit nicht ergänzen. Sie müssen sich schon selbst Kenntnisse aneignen.
(s.meine früheren Postings über arabische Verhältnisse)

Die Herren Gül und Erdogan meinten zu Obama, die Aufarbeitung des Problems "Armenien" sei nicht seine Sache, sondern die der Historiker.
Es scheint, dass noch einige Historikergenerationen sich mit dem "Problem Armenien" zu verweilen gedenken.

  • chateau
  • 27.04.09 | 16:09 Uhr

Rauchen schadet der Gesundheit.

Multikulti schadet dem Klima der Gesellschaft.

Ab einer gewissen Zahl stören Ausländer, ALLE, wegen ihrer "Eigenarten" und ihrer bewussten Unangepasstheit.

Sollen doch dahin gehen wo sie herkommen. Da können sie ihre Eigenarten ausleben. Z.B. unter der Scharia in einem Feudalstaat, wo es weder Spültoiletten noch fliessendes Wasser in der Küche gibt.

So erledigt sich j e d e r vermeintliche oder tatsächliche Rassismus von selbst.

  • Taxilomax
  • 27.04.09 | 15:55 Uhr

"Die sollten doch einmal ein Reisli machen in arabische Länder oder in die Türkei."

Was genau müssten Sie denn machen, in der Türkei oder in den arabischen Ländern, um den Rassismus zu spüren?

Ähnlich soviel wie in der Schweiz? Nämlich gar nichts? Nur durch das Existieren (siehe Werni425) bereits Missfallen erzeugen? Durch nichts bereits provozieren? Nicht mal den Mund aufmachen und bereits als Lump dastehen?

  • Taxilomax
  • 27.04.09 | 15:51 Uhr

"Muss jemand akzeptieren, wenn er nicht in der Lage dazu ist?"

Ja. Sonst nennt man das Rassismus! Dass Sie das als Provokation ansehen, ist bereits die Rechtfertigung von Rassismus.

"In der Schweiz nehme ich die Kopftuchrtägerinnen so war, dass sie sich explizit von den andern unterscheiden wollen."

Nehmen Sie sie doch so wahr, wie sie sind: als mündige Personen in einem Land mit Äusserungsfreiheit. Wieviele Frauen tragen ein Kopftuch, z.B. beim Heuen? Die glauben auch an die Wirksamkeit von Pflanzen, die eigentlich verboten sind. Haben Sie damit etwa auch ein Problem?

"Dem kann man auch Gesinnungsterror sagen." Warum sind denn die Einwanderer gekommen?

Frisch klatscht ab!

  • chateau
  • 27.04.09 | 15:49 Uhr

Wenigstens ist das Bundesgericht nicht auf diesen üblen Antirassismuszug
aufgesprungen. Die Staatsanwaltschaft Unterwallis hat die SVP wegen ihres Plakats der betenden Muslime vor unserem Bundeshaus (solches sollte verboten sein. Gab es da eine Bewilligung? Welcher Infantile hat sie ausgestellt?Alles nicht bekannt.)verzeigt.
Diese Staatsanwaltschaft sollte angeklagt werden wegen Missbrauchs von Steuergeldern. Jedenfalls wissen wir jetzt, dass da Zuträger wg. des Antirassismusgesetzes hocken und von uns bezahlt werden.
Die sollten doch einmal ein Reisli machen in arabische Länder oder in die Türkei.Da könnten sie Rassismus pur erleben.

  • werni425
  • 27.04.09 | 15:38 Uhr

Taxi...,
Muss jemand akzeptieren, wenn er nicht in der Lage dazu ist? Dem kann man auch Gesinnungsterror sagen. Es ist halt schon so, dass man Gast-sein leben muss. Ich kann etwas im Gastland (fremden Land) demonstative tun, muss mich dann aber auch die negativen Reaktionen ertragen. Man sagt dem auch provozieren.
Multikulti habe ich nie gewollt. Das ist ein Markenzeichen der Cüpli-Brigade, die dann in der Konsequenz doch nicht lebet. Kinder nicht in Schulklassen mit hohem Ausländeranteil usw.
Meienberg grüsst.
In der Schweiz nehme ich die Kopftuchrtägerinnen so war, dass sie sich explizit von den andern unterscheiden wollen. Auch ein Elitedenken. Wäre noch zu eruieren warum überhaupt das Kopftuch so getragen werden will. In der modernen Zeit mit hautreparierender Kosmetik in einem moderaten Klima.

Werni

  • Zara Zarathustra
  • 27.04.09 | 15:36 Uhr

Weils so schön war:

gutemine 27.04.09 11:32

"Das Kopftuch wird so wahr genommen hier", ja, vor allem in gewissen kleinkarierten Vorgartenzwergenkreisen, welche sich mit konstanter Doofheit gegen alles wehren, was ihre "Wahrnehmungen" ev. einmal in Frage stellen könnte. Wären diese Kreise am Ruder, hätten wir das Frauenstimmrecht heute noch nicht.

  • Christine
  • 27.04.09 | 15:01 Uhr

Da ich keinen hier von meiner Meinung überzeugen oder seine Meinung zu ändern versuchen will, Eleonora, liegt mir auch nichts daran, jeden meiner Gedanken hier zu veröffentlichen, mich zu rechtfertigen oder alles und jedes klar zu stellen, das (bewusst und provokativ) falsch „verstanden“ wird. Das interessiert mich nicht. Na, vielleicht hin und wieder ;-). Ich finde auch nicht, dass man jeden Kommentar von Jedem bis ins Detail zerpflücken und aburteilen muss. Man kann ihn auch ohne zu werten stehen lassen. Wie schon mal erwähnt, bin ich nicht zum endlos Diskutieren geeignet.
Da nützen auch keine Methoden „Presskopf à la Schwartenmagen“, die mit Hochdruck das herauspressen wollen, was gehört werden will, weil die verlangte „Einsicht“ doch irgendwo vorhanden sein muss ;-). In mir ist mehr drin als raus kommt, und bei anderen kommt halt mehr raus, als drin ist… womit nicht Du gemeint bist ;-)

Gruss
Christine

Muss arbeiten.

  • Eleonora
  • 27.04.09 | 14:47 Uhr

Christine – hier ist etwas fuer dich:

http://www.youtube.com/watch?v=rGnBUR4Er3M&feature=PlayList&p=F167E2D4A5286044&index=32.

Die Animation ist nett :-). Und hier hast du noch den Text:

FREE by and from Sami Yusuf and Bara Kharigi

What goes through your mind?
As you sit there looking at me
Well, I can tell from your looks
That you think I’m so oppressed
But I don’t need for you to liberate me

My head is not bare und you can’t see my covered hair
So you sit there and you stare
And you judge me with your glare
You’re sure I’m in despair, but are you not aware
Under this scarf that I wear, I have feelings, and I do care
So don’t you see?
That I’m truly free, this piece of scarf on me
I wear so proudly, to preserve my dignity, my modesty, my integrity
So don’t judge me, open your eyes and see

“Why can’t you just accept me” she says
“Why can’t I just be me?” she says
Time and time again
You speak of democracy
Yet you rob me of my liberty
And all I want is equality
Why can’t you just let me be free?

  • philosopher
  • 27.04.09 | 14:46 Uhr

So nimmt denn dieser Vollidioten Exhibitionismus hier seinen Lauf - tagein- und tagaus müssen immer die gleichen Notdürftigen ihre Notdurft Gassi führen! Für Hunde besteht Robidog Pflicht; hier bleibt die ganze Scheisse auf einem Haufen liegen - nur weiss man wo dieser Haufen Scheisse genau liegt, so kann man eine grossen Bogen darum machen!

Kein anderes Blatt dieser Welt würde unter seiner Affiche einen solchen Berg von geistigem Abfall, das jahrelange Wiederkäuen der gleichen tendenziösen Lügen, Revisionismus und Rassismus auch nur annähernd dulden! Wem Wahrheit, Qualität und Anstand - den wahren Tugenden der Schweiz - sowas von egal sind und hier bestenfalls eine lächerliche Graffiti Wand für den Schmutz linker und rechter Chaoten gratis zur Verfügung stellt, der entlarvt sein wahres Gesicht!

Jeder normal Denkende hat das längst erkannt und macht einen grossen Bogen um dieses Blatt!

  • Eleonora
  • 27.04.09 | 14:44 Uhr

For you I sing this song
My sister, may you always be strong
From you I’ve learnt so much
How you suffer so much
Yet you forgive those who laugh at you
You walk with no fear
Through the insults you hear
You wish so sincere
That they’d understand you
But before you walk away
This time you turn and say:

But don’t you see?
That I’m truly free, this piece of scarf on me
I wear so proudly, to preserve my dignity, my modesty,
My integrity

So let me be, she says with a smile
“I’m the one who’s free”

~*~*~*~

Ja, was ist das bloss mit uns Westlern, dass wir immer alle anderen zu unserem Lebensstil und Ansichten zwingen wollen und gleichzeitig im Brustton der Ueberzeugung verkuenden, dass wir die Freiheit und Demokratie zu den “Unterdrueckten” bringen? Projektion nennt sich das in der Psychologie …

Wir wollen unseren nackten Busen am Strand von Abu Dhabi und im Bazar von Kairo zeigen und verlangen, dass das als Teil unserer Kultur akzeptiert wird ... aber umgekehrt duerfen die Frauen kein Kopftuch in Zuerich und Paris tragen - natuerlich nur wenns ein muslimisches ist. Ein christliches Kopftuch stoert niemand ...

Freiheit die ich meine ... und Gruss and Alle

Eleonora

  • Jeanna
  • 27.04.09 | 14:08 Uhr

Ja, Eleonora, das einäugige Duckmäusertum und seine dienst- und eilfertigen HohepriesterInnen haben Hochkonjunktur.

Das andere Auge auch mal auftun oder die "gedankenvollen" Köpfe mal in eine andere Richtung schwenken - müsste zwar aus ärztlicher Sicht zu beurteilen - nicht weh tun ! Aber vermutlich, gingen dann eben ""die Argumente"" und somit "der Stoff" aus. Und wo käme man dann hin ???

  • Eleonora
  • 27.04.09 | 13:57 Uhr

Christine und deine Kopftuch-"Phobie"

Fragst du dich eigentlich wirklich nie, absolut NIE, warum dieses Stueck Tuch auf dem Kopf der muslimischen Frauen seit ca. 10 Jahren so ein Politikum ist? Warum nie vorher? Schliesslich existiert und wird es seit ca. 1430 Jahren getragen. Und die Burka und Purdah sind noch aelter.

Hast du (solche) Beruehrungsaengste? Statt die wohlinszenierte Propaganda nachzuplappern, geh' doch auf die Frauen zu und rede mit Ihnen. Lerne sie und ihr Denken kennen und - wie Gutemine das richtig sagt - du wuerdest erstaunt sein, was du unter dem Kopftuch findest. Von Engstirnigkeit bis zur absoluten Toleranz und alles dazwischen. Bloss von Zwang durch Eltern und Ehemaenner wuerdest du hoechst selten etwas finden. Ich weiss, es passt nicht in dein Weltbild - versuch's trotzdem mal.

Warum ist das Kahlscheren der juedischen Frauen und deren Peruecken bzw. Pothuete nach der Heirat bei niemandem - auch bei dir nie - ein Politikum und Thema? Die Yarmulka? Umgekehrt, warum stoert sich niemand am Turban und dem Schwur, sich erst wieder die Haare zu schneiden, wenn der letzte Muslim umgebracht wurde?

Rassismus war und ist immer sehr durchsichtig.

  • Zara Zarathustra
  • 27.04.09 | 13:55 Uhr

Gutemine wie sie leibt und lebt ! DAS sind mir noch Postings !

Hochachtungsvoll

Z.

  • Eleonora
  • 27.04.09 | 13:46 Uhr

1/5

Lieber Herr Koeppel

In diesen 4 Saetzen mit den sehr bezeichnenden Adjektiven

“Die Iraner verfluchen die Israelis. Die Israelis kritisieren die Iraner. Die Palästinenser klagen die Israelis an, von denen sie ihrerseits aufs schärfste angeprangert werden.”

legen Sie Ihre ganze “Einstellung” offen. Danke.

Trotzdem e in paar Worte zu Ihrem Artikel:

Wer die Rede A’jad’s gelesen und verstanden hat, kann nur den Kopf in Unglauben schuetteln, wenn er Ihre Einschaetzung … “antiisraelische Attacken zu entfesseln und die Stimmung anzuheizen” liest. Wo denn?

Er hat korrekt und richtigerweise das an Israel bzw. der Zionistischen Ideologie kritisiert, was jeder Mensch und vor allem jeder Journalist und jeder Politiker mit einem gesunden, intakten Menschen- und Demokratieverstaendnis auch kritisieren muesste – aber nicht mehr darf. Es sind alles ueberpruefbare, durch Beweise erhaertete Vorwuerfe und Anschuldigungen.

Das EINZIG Richtige, was Israel haette tun koennen bzw. muessen, waere an der Konferenz teilnehmen und die Vorwuerfe enthaerten bzw. widerlegen mit nachvollziehbaren Beweisen.

  • Eleonora
  • 27.04.09 | 13:44 Uhr

2/5
Da Israel und dessen eifrige US- und EU-Stiefellecker das aber mangels ueberpruefbaren Beweisen nicht tat(en) – anstelle dessen aber zu Polemik, Druck, Repressionen und Propaganda der uebelsten Sorte greifen musste – muss man nun A’jad angreifen und aufs Uebelste verleumden und ihm Worte in den Mund legen (wie gehabt mit seiner Aussage des Regimewechsels in Israel welches flugs WISSENTLICH falsch uebersetzt wurde), welche er nie sagte. Auch nicht zwischen den Zeilen.

Ich finde, dass sich die Schweiz absolut richtig verhalten hat. Oberster Grundsatz der Neutralitaet ist, dass man jeden Staatschef eines souveraenen fremden Landes auf gleichgestelltem Niveau empfaengt. DAS ist Neutralitaet. Alles andere ist vorauseilender Gehorsam gegenueber USrael.

Dass Sie C-R als eine “ruehrende” Gutmenschin hinstellen, ist geschmackslos. Sie gibt sich keinerlei Illusionen hin, aber sie ist sich bewusst, dass mit Dialog langfristig mehr und nachhaltiger erreicht werden kann als mit Erpressung und Bombardierungen.

  • Eleonora
  • 27.04.09 | 13:43 Uhr

3/5
Sie finden es unpassend, weil A’jad den jued. Holocaust nicht glaubt? So what? Schliesslich wird die offizielle Tuerkei, welche bis heute den armenischen Holocaust leugnet (auch andere Staaten tun das u.a. Israel), auch ueberall entsprechend dem Protokoll empfangen. Oh – Sie meinen, das kann man nicht vergleichen? Nein? Ah, wohl weil es da nicht um den juedischen Holocaust geht. In solchen Faellen, wo es nicht-juedische Holocausts involviert, gilt dann wohl die Rede- und Meinungsfreiheit …

Sie bemaengeln, dass “die Steinigung untreuer Ehefrauen, antisemitische Karikaturen oder die religiös motivierte Ermordung Homosexueller” nicht diskutiert wurde. Da muessten Sie vielleicht mal mit den Veranstaltern Ruecksprache nehmen, warum solches nicht auf der offiziellen Agenda stand. A’jad da einen Vorwurf machen zu wollen, ist falsch gestrickt.

Uebrigens standen auch die anti-islamischen Karrikaturen nicht auf der Agenda.

Ebensowenig die systematische Hetze eines Avigdor Liebermanns und der "Heiligen Maenner von Hebron" gegen alles Arabische.

Ebensowenig die seit 17 Jahren systematische westliche Hetze gegen den Islam und dessen Menschen als politisches Einheitsthema mit Dauerbrennerfunktion. Stoert Sie aber gluecklicherweise nicht …

  • Eleonora
  • 27.04.09 | 13:41 Uhr

4/5
Ebensobemaengeln Sie, dass die Klitorisbeschneidung in afrikanischen Staaten nicht diskutiert wurde – da haette man jene der “Beta Israel” auch diskutieren muessen – was wiederum als Antisemitismus gebrandmarkt worden waere, da dies Juden sind. Eine wirkliche Sackgasse.

Lehrreich jedoch, dass Sie die zahllosen Menschenrechtsverletzungen, Kriegsverbrechen und Apartheidpolitk Israels offenbar gutheissen. Jeder zeigt frueher oder spaeter sein wahres Ich; das erklaert auch die einseitigen Propagandaartikel, welche Sie von P. Heumann abdrucken.

Zudem: ob Israel verstoert ist oder nicht ueber die Tatsache, dass sich zwei Staatshaeupter zweier souveraener, befreundeter Staaten trafen … das mag vielleicht Sie beschaeftigen, aber damit hat es sich auch schon. Wen genau, ausser Stiefellecker und Buecklingers, kuemmert’s? Oder ist man heute soweit, dass man erstmal Israel und USA konsultieren muss? Ist es das, was Sie unter Neutralitaet verstanden haben wollen? Weit ist es gekommen.

  • Eleonora
  • 27.04.09 | 13:40 Uhr

5/5
Ich jedenfalls bin stolz darauf, dass sich die Schweizer Delegation standhaft zeigte, den Prinzipien der Neutralitaet und Objektivitaet verpflichtet sowohl als auch der Tatsache dass die Schweiz die Gastgeberin ist und sich nicht dem Druck der Israellobby gebeugt hat.

Dass auch jenen zionistischen Organisationen, welche vor Konferenzbeginn draussen Flugblaetter verteilten, mit der Aufforderung, bei Eintreten von A’jad den Saal zu verlassen, kein nennenswerter Erfolg beschieden war, nehme ich auch mit Genugtuung zur Kenntnis.

Es gibt immer noch viele aufrechte Menschen, welche sich und ihre Prinzipien und Grundsaetze nicht verkauft haben.

Kennen Sie uebrigens diese Aussage: “Je tiefer man sich bueckt, je tiefer haengt die Decke” … zuletzt kriecht man auf dem Bauch, wie wir das heute von den US- und EU-Stiefelleckern bestens kennen.

Als Letztes: ich wuerde Ihnen herzlichst empfehlen, mal die UDHR zu lesen und zu verinnerlichen. Und dann vergleichen Sie … sofern Sie duerfen.

Alles Gute wuensche ich Ihnen,

Eleonora

  • Taxilomax
  • 27.04.09 | 13:06 Uhr

"Neutrum."

Sie wünschen sich ja Neutrümmer in der Regierung und verteufeln die Menschen und ihre Tätigkeiten, die jetzt an der Macht sind. Wenn ich ja ein gewählter Vertreter wäre, dann wäre ich ja kein Neutrum sondern ein aalglatter Interessenvertreter, der jedeN abknutscht und geifert. (?)

  • Taxilomax
  • 27.04.09 | 12:53 Uhr

"Tatsache ist, dass Kopftücher in moslemische Regionen gehören und Fast-Totalentblössung in westliche. "

Multi-Kulti! Schon vergessen?

"Man ist Gast. und wenn eine unbedint ihr moslemisches Kopftuch tragen will und sich schräg angesehen fühlt, ist sie schlicht am falschen Ort."

Eigentlich ist es ja umgekehrt - und wenn einem das Kopftuch schräg reinkommt, dann ist man schlicht überfordert mit der heutigen Zeit und sollte Schluss machen.

"Man passt sich den lokalen Sitten an."

So wie die Brafwurst mit/ohne Senf?

  • Christine
  • 27.04.09 | 12:42 Uhr

Angenehm wohltuend unaufgeregt Dein Kommentar, Werni.

  • werni425
  • 27.04.09 | 12:08 Uhr

Die einen regen sich an Kopftüchern auf, den andern gefällt Nacktwandern nicht. Was ist jetzt richtig? Tatsache ist, dass Kopftücher in moslemische Regionen gehören und Fast-Totalentblössung in westliche. Schon in Sudeuropa sieht man es lieber anders.
Man ist Gast. und wenn eine unbedint ihr moslemisches Kopftuch tragen will und sich schräg angesehen fühlt, ist sie schlicht am falschen Ort.
Man passt sich den lokalen Sitten an. Geht ohne sich zu verleugnen.
Werni

  • Jeanna
  • 27.04.09 | 11:41 Uhr

@gutemine
So ist es ! Die Quatschdrohne hat keinen Schimmer und will v.a. auch keinen haben ... sonst könnte sie ja auch nicht einem ihrer Lieblingsthemen frönen bei dem sie regelmässig zu einer nicht enden wollenden "Hochformen" auflebt: Dem Islambashing.

Köstlich, wie nun auch noch der Bastien Girod erwähnt wird! Bastien Girod, das ist der, der von unserer begnadeten, und sich jeweils fast überschlagenden Arenenbeurteilerin als profilneurotisch charakterisiert werden musste (!)

Klar und Eleonora "packt viel" in ihre Beiträge. "Viel" = kein Gelafer ! In der Welt der zuverlässigen Kontraindikatoren, wo der ruderende Brüllaffe Blocher "ein sehr guter Zuhörer" ist, und der Fun4you-Reimann "sehr besonnen" und die EWS "sehr hysterisch" auf ihn reagierte.

Noch Fragen ? Nein !

Schönen Tag alle zusammen !

J.

  • gutemine
  • 27.04.09 | 11:32 Uhr

"Das Kopftuch wird so wahr genommen hier", ja, vor allem in gewissen kleinkarierten Vorgartenzwergenkreisen, welche sich mit konstanter Doofheit gegen alles wehren, was ihre "Wahrnehmungen" ev. einmal in Frage stellen könnte. Wären diese Kreise am Ruder, hätten wir das Frauenstimmrecht heute noch nicht.

  • Christine
  • 27.04.09 | 11:14 Uhr

Für die, welche wohl lesen, aber unfähig sind zu verstehen, sei wiederholt:
"Das Kopftuch wird so wahr genommen hier wie ich schrieb (dass das selbstverständlich nicht ausschliesslich so ist, brauche ich wohl nicht explizit zu erwähnen..),"

Taxilomax: Ein Neutrum? Politisch gewählt? O, dann habe ich wohl in ein Fettnäpfchen getreten.. ;-)

  • gutemine
  • 27.04.09 | 11:03 Uhr

Papperlappapperlappapperlapapp, Christine,

das Kopftuch muss keinesfalls ein Zeichen der Unterdrückung sein. Es gibt sehr viele muslimische Frauen, die modische Kopftücher mit viel Selbstbewusstsein und Stolz tragen!

Gerade vielleicht auch deswegen, weil sie merken, wie profillos viele "säkularisierte" Frauen sind.

Das Herummäkeln an Kopftüchern unter dem absolut verlogenen Vorwand, es gehe einem um Freiheit und Menschenrechte, finde ich widerlich. Hinter den muslimischen Frauen steckt noch viel Potential. Da wird so manch herumlavierendes Christkindchen sich noch umgucken, wenn die mal richtig loslegen.

  • Taxilomax
  • 27.04.09 | 10:53 Uhr

"- Die Aussage über Neutrümmer versah ich mit einem Emoticon."

Ich bin halt ein Neutrum! Emoticon sagen mir nichts!

  • Christine
  • 27.04.09 | 10:37 Uhr

Taxilomax,

- Schleimiges Höfelen. Ja, daran störe ich mich.

- Knutschen und Küssen: Sag das denen, die andauern von "das Merkel" sprechen.

- Die Aussage über Neutrümmer versah ich mit einem Emoticon.

  • Christine
  • 27.04.09 | 10:16 Uhr

Eleonora, Du verpackst so viel in Deine Posts mit rein.. Es geht mit dem Schleier der Frau BR C.R. darum, dass man in einer angespannten Situation nicht noch mehr aufheizt. Grad eben darüber negativ geäussert, in ähnlicher Argumentation wie der meinen, haben sich Bastien Girod, Andreas Durisch und Ueli Giezendanner im Talk. die Diskussion um den Schleier kam wieder auf, auch bei mir, weil Achmadinedschad in aller Leute Mund ist mit seiner Rede an der Rassismus-Konferenz. Das Kopftuch wird so wahr genommen hier wie ich schrieb (dass das selbstverständlich nicht ausschliesslich so ist, brauche ich wohl nicht explizit zu erwähnen..), und die Diskussionen darüber fanden/finden statt. Das lässt sich leider nicht nur auf eine Wahrnehmung, eine falsche, wie Du meinst, von mir reduzieren.
Liebe Eleonora, ein Fokus muss sich zwingend ändern, wenn man "20 Jahre und mehr" im arabischen Raum lebt. Das ist mir klar. Und es sollte auch Dir klar sein. Es ist normal.

Gruss
Christine

  • Taxilomax
  • 27.04.09 | 10:05 Uhr

"Das wirklich Abstossende in der Politik ist doch auch das schleimige Höfelen voreinander im Namen der "Achtung vor dem Amt" (ein unsäglicher Blödsinn, vor einem A m t Achtung haben zu sollen/müssen), im Namen der Diplomatie und im Namen des Protokolls."

Daran stören Sie sich? Diese Leute sind von einer Mehrheit der Wählenden eingesetzt worden und entsprechen damit dieser Gesellschaft! Was wollen Sie denn? Ein paar Eidgenossen mit Hellebarden, die die Hände abhacken?

"Lies mal, wie Andere hier zum "Küssen und Abknutschen" ihrer "Lieblinge" schreiben!"

Wollen Sie lieber eine Gerade in die Fritten als Begrüssungsprozedere?

"Wie sie das verhöhnen und ins Lächerliche ziehen."

Was machen Sie, wenn Sie eine 'gute' Freundin sehen? Spucken oder Küssen?

"Neutrümmer in die Politik"

Das Neutrum ist ein Autist: eine Person mit einer angeborenen, unheilbaren Wahrnehmungs- und Informationsverarbeitungsstörung im Gehirn. Wer zum Teufel kann sich das nur wünschen? Zu allem nichts sagen und nur bei einigen Reizen (Neutralität, Bankengeheimnis, Ausländer, Betrugsverdacht) das Gehirn einschalten?

  • Eleonora
  • 27.04.09 | 09:57 Uhr

Christine – zum Abknutschen

Ich finde es auch abstossend, wie die westliche Politikerklasse und jene, welche sich dafuer halten, die russischen und arabischen Sitten uebernommen haben und weiterstricken und verunstalten. Denn bei den Russen und Arabern umarmen sich ja bloss die Maenner gegenseitig ...

Als der Sadat die Golda Meir in der Knesset abknutschte – bbrrrrrrrrr – mich schauderts heute noch. Vor allem, weil dies absolut NICHTS mit arabischer Gepflogenheit zu tun hatte – aber alles mit Unterwerfung. Oder das Merkel den Olmert – igitt-igitt! Schleimiger und unterwuerfiger gehts wohl nimmer. Oder wenn der Sarkozy das Merkel befummelt – autsch! (Na ja, das Merkel hat halt den etwas groesseren Busen als die Sarkos’sche Hausman(n)skost …)

Wer das gut findet, dem ist tatsaechlich nicht zu helfen. Vor allem aber verstehe ich nicht, was damit bewiesen werden soll. Ausser eben …

Und jetzt freue ich mich schon, wenn das Merkel den Nazi Avigdor Lieberman abknutscht und ihm dabei der Sabber runterlaeuft vor Genugtuung und Befriedigung ... oder ob sie dem wohl eher die Hand kuesst, welche so gerne mit Veloketten auf Palaestinenser eindrischt? Oder ob sie ihm LKW's zusichert, damit er die Palis endlich ausschaffen kann? Wir werden sehen.

Traurig und ekelerregend, das Ganze!

  • Eleonora
  • 27.04.09 | 09:52 Uhr

Guten Morgen, chateau

Das ist die Krux – wenn man(n)/frau sich tatsaechlich gegenseitig respektiert, dann respektiert man automatisch und ohne Aufhebens auch die jeweiligen Traditionen, Gepflogenheiten und Usanzen. Und da liegt der Hase ganz arg und tief im Pfeffer.

WIR verlangen Respekt, weigern uns jedoch, jenen den Anderen zukommen zu lassen. Oder bestenfalls soviel, wie und als dass es uns nuetzt. Ich sehe das fast taeglich seit ueber 20 Jahren.

Wuerden wir uns alles gegenseitig auf gleicher Augenhoehe und mit wirklichem, gelebten Respekt begegnen, haetten wir nicht den geopolitischen Schlamassel, in welchem wir heute gezwungenermassen leben muessen.

Gruss, Eleonora

  • Eleonora
  • 27.04.09 | 09:51 Uhr

Lieber Zara

Schoen, wieder von dir zu lesen – und immer noch mit dem guten Biss! Ja, mir geht’s gut, obschon das Leben im Moment mich lebt und nicht umgekehrt.

Ja, die Ueberlegenheitsfanatiker – die vermehren sich heutzutage wie die Karnickel, es ist ein Graus. Und man muss das auch noch gut finden und Beifall klatschen … sonst wird man geklatscht.

Gut zu wissen, dass auch jene, welche sich getrauen, selber zu denken, enormen Zuwachs haben. So gleicht es sich hoffentlich aus. Bloss das Manko, dass die “Herrenmenschen” so viel lauter schreien … das muss man noch rausfinden, wie das ueberwunden werden kann. Und die eigene Bequemlichkeit … und … und … und dann wird moeglicherweise eine einigermassen gerechtere Welt entstehen – Fruehmorgentraeume halt ;-).

Dir einen schoenen Tag und lieben Gruss und ich hoffe, dass du gesundheitlich obenauf bist, Eleonora

  • Eleonora
  • 27.04.09 | 09:48 Uhr

1/3

Ja liebe Christine, so ist das eben:

der Fokus MUSS auf die islamischen Merkmale gerichtet bleiben. Er DARF ja nie woander hinschwenken, weil sonst das Feindbild ins Wanken geraten koennte. Und das wollen wir doch nicht, nicht wahr?

“Du weißt, dass hier das islamische Kopftuch verbreitet als ein Zeichen der Unterdrückung der islamischen Frau gesehen wird.” DU siehst das so, weil du das so sehen willst oder musst. Du bist ja auch "gezwungen", das in Abstaenden immer wieder zu bringen. Wie ich zu meiner Freude ueber den letzten Monat feststellen durfte, ist dies eher Propaganda denn Wirklichkeit und natuerlich grassiert dieses Denken bei jenen, welche denken lassen und keine Kenntnis der jeweiligen Kultur besitzen – no insult meant.

Und – gerade ein Regierungsmitglied hat sich nun mal an das Staatsprotokoll zu halten. Genauso, wie wir auch darauf pochen. Sonst schaffen wir das ab – aber fuer alle. Nichts mehr mit gehaekelter Yarmulka fuer Obama, welche eine klare, unausgesprochene Mitteilung an die Siedler schickte. Denn ueblich ist die Yarmulka aus Stoff oder Leder. Und nicx mehr mit Kopftuch und Ring kuessen im Vatikan.

  • Eleonora
  • 27.04.09 | 09:46 Uhr

2/3

Nie wuerde sich aber jemand auch nur ansatzweise getrauen, Kritik an der Yarmulka und der juedisch-weiblichen Kopfbedeckung oder am christlichen Kopftuch zu ueben. Bei Ersterem haette man sofort die ganze Lobby und moeglicherweise die Anwaelte am Hals weil dies absolut “anti-semitisch” waere, bei Zweiterem ist es absolut in Ordnung, weil … schliesslich … ist unsere “saekulaere” Kultur uns ja am naechsten und daher ist es voellig in Ordnung, wenn wir andere zwingen, unsere Gebraeuche zu respektieren resp. zu honorieren indem sie (die Andersglaeubigen eben) sich gefaelligst das katholische Kopftuch ueberziehen, wenn sie im Petersdom sind.

WIR duerfen den anderen ja auch unsere Kirchen und Gebraeuche aufzwingen – Reziprozitaet ist natuerlich und selbstredend tabu – wo kaeme man da auch in!!! Nicht wahr? Nicht wahr!!!

Die Ahnnehmlichkeiten der fremden Gebraeuche – wie z.B. die immer wieder gepriesene und erlebte Gastfreundschaft der arabischen, afrikanischen, asiatischen und latino Staaten … ja, also … die nehmen wir natuerlich gerne an.

  • Eleonora
  • 27.04.09 | 09:45 Uhr

3/3


Auch die vielen Rohstoffe – immer mal her damit! “Und bist du nicht willig, gebrauch’ ich Gewalt” … DAS ist ja auch was anderes, DIE brauchen WIR, damit WIR UNSEREN unberuehrbaren Lebensstil und –Standard aufrecht erhalten koennen. Dass die Anderen dabei verarmen und verrecken, kuemmert uns nicht. Wir sind ja schliesslich die Guten!

Macht Sinn, das Ganze … zumindest fuer Engstirnige, Bigotte, Doppelmoralisten und Rassisten – fuer die “Avigdor Liebermann’s” dieser Welt eben – und nicht zu vergessen die Leichtglaeubigen und -verfuehrbaren. Und all’ jene, welche fuer sich denken lassen.

Lustig diese Menschen, wuerde mein Freund Zara sagen …

Gruss und schoenen Tag wuensch’ ich dir, Eleonora

  • mediabuehler
  • 27.04.09 | 08:52 Uhr

Dass die CS einen Gewinn ausweist ist überraschend. Wir können gespannt sein auf die Zukunft. Bei der UBS scheint alles komplizierter zu sein. Auf eine kleine Null folgt die grosse Null als VR-Präsident, ein harmoniebedürftiger Hanswurst. Sein Buch wird aber von der einfach gestrickten Mehrheit des Volkes sicher gekauft. Ob sie auch lesen können? Alle haben ja nur auf diese Weisheiten gewartet. Ich halte mich diesbzüglich standhaft zurück. Mit dem Swissair-Fiasko hat sich Villiger ja nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Und sein Leistungsausweis bei der Swiss Re ist ja auch nicht berauschend. Der UBS-Retter .... Da können wir auch ohne weiteres noch Schildbürger wie Krisen-Lohn-Opportunist Steinegger, Dreifuss und Stich in ähnliche Ämtli holen, und die Schweiz hat komplettt abgewirtschaftet. Kann doch nicht der wirkliche Ernst der FDP sein, dass sie diese Schildbürgerstreich-ähnliche Farce noch gutfindet.

Zurzeit ist es für einen Bürger, der etwas "dahinter" sehen kann, nicht einfach Vertrauen in die politischen Pareien zu haben - vor allem nicht in die FDP und die CVP. Die SP bleibt immerhin ihrer Linie treu - ist also glaubwürdig. Die "Grünen" meinen es gut, sind aber keine politisch relevante Partei - eher eine Lebensanschauung die je nach "Umwelttrends" wechselt. Und die SVP - und das ist immerhin der Erfolg von Mitte/Links - hat sich seit dem Abwahldebakel von Blocher nicht mehr erholt, ihre Phalanx bröckelt.

Ich sehne mich nach den Parlamentswahlen.

  • Christine
  • 27.04.09 | 07:19 Uhr

Aber auch:
"Man kann trotzdem alle seine Partner respektieren".

Das wirklich Abstossende in der Politik ist doch auch das schleimige Höfelen voreinander im Namen der "Achtung vor dem Amt" (ein unsäglicher Blödsinn, vor einem A m t Achtung haben zu sollen/müssen), im Namen der Diplomatie und im Namen des Protokolls. Ein kühles Neutrum wäre oftmals besser. Lies mal, wie Andere hier zum "Küssen und Abknutschen" ihrer "Lieblinge" schreiben! Wie sie das verhöhnen und ins Lächerliche ziehen. Stimmst Du denn diesem "Küssen und Abknutschen zu", Taxilomax? Wohl auch nicht. Am besten, wir schicken nur noch Neutrümmer in die Politik. ;-)

Schönen Tag.

  • Taxilomax
  • 27.04.09 | 06:59 Uhr

"Es gilt auch: Ein freier Schweizer verbeugt sich vor niemandem.
Ein freier Mensch macht keine Demutsgesten."

Die Herrenrasse spricht!

  • chateau
  • 27.04.09 | 00:31 Uhr

Eleonora:
Es gilt auch: Ein freier Schweizer verbeugt sich vor niemandem.
Ein freier Mensch macht keine Demutsgesten.
Die Seuche des Verbeugens, Deutsche Underlinge machen das auch, kommt vorwiegend aus Japan. Ich habe mich nie verbeugt in Japan oder irgendwo auf der Welt. Das wäre Anerkennung des Feudalwesens.
Man kann trotzdem alle seine Partner respektieren.

  • chateau
  • 27.04.09 | 00:25 Uhr

Für Zara: (Amerika ist faschistisch.

Ich zitiere Dr. Russell McDougal:
What are the tpical traits of a fascist regime?
1. Government is proportionally huge and dominates its citizens.It ist the master.(Jetzt ist Wall Street der Master)
2.Markets are heavily retulated with every attempt to intervene and control them.
3.Corporations are inbred with government (Government Sachs).They take precedence over citizens.
4.Elitists run the government
5.Individualism is highly discouraged
6.Propaganda and obfuscations predominate.
7.There are burdensome taxes.Income transfer policies are commonplace.
8.Imperialism is the order of the day.
9.The middle and working class get destroyed
10.There are abuses in human rights
11.Patriotic fever is whipped up in regards to "communists" and "terrorists" etc.
12.The mass media is controlled
13.Military funding is overweight.There is a major focus on national security
14.Greed, corruption, and cronyism replace the law and order (Madoff)
15.Suppression of a class of people
16.Fear is used to control people.
Ich hoffe Sie sehen das ähnlich.

  • Larry
  • 26.04.09 | 23:49 Uhr

[A] decision pronounced by [the Spanish Supreme Court] on June 21, 1928 led to a very similar conclusion:
According to the commercial practices and customs recog-
nized by jurisprudence, the monetary deposit contract con-
sists of the deposit of money with a person who, though he
does not contract the obligation to retain for the depositor
the same cash or assets handed over, must maintain posses-
sion of the amount deposited, with the purpose of returning it, partially or in its entirety, the moment the depositor should claim it;the depositary does not acquire the right to use the deposit for his own purposes, since, as he is obliged to return the deposit the moment it is requested of him, he must maintain constant possession of sufficient cash to do so.

Jesús Huerta de Soto: Money,Bank Credit, and Economic Cycles, S. 11-12

  • Larry
  • 26.04.09 | 23:43 Uhr

Die Banken des antiken Athens zahlten keinen Zins auf Sichteinlagen:

"Les dépôts de paiement pouvaient donc avoir différentes formes. Ce qu'ils ont en commun est l'absence d'intérêts. Dans aucun des cas précités nous n'en avons trouvé des traces. Il est même possible que certains banquiers aient demandé une commission pour la tenue de comptes de dépôt ou pour “l'exécution des mandats.”" (Raymond Bogaert, "Banques et banquiers dans les cités grecques", S. 336)

Auch das römische Recht unterschied zwischen Depositum (Depotvertrag) und Mutuum (Kreditvertrag). Eine Sichteinlage ist ganz klar ein Depot, wie europäische Gerichte bis ins 20. JH festhielten:

"As late as twentieth century, court decisions in Europe
have upheld the demand for a 100-percent reserve require-
ment, the embodiment of the essential element of custody and
safekeeping in the monetary irregular deposit. On June 12,
1927, the Court of Paris convicted a banker for the crime of
misappropriation for having used, as was the common practice
in banking, funds deposited with him by a client. On January
4, 1934, another ruling of the same court maintained the same
position."

  • Larry
  • 26.04.09 | 23:30 Uhr

"Der Kunde müsste zwingend seinerseits ein Aktivum haben, das er der Bank andient und das sie auch akzeptiert. Ein solches Aktivum setzt wiederum voraus, dass der Kunde selbst in einem Gläubiger-Status ist"

Keineswegs, er kann z.B. sein Haus oder eine seiner Kühe andienen, die ihm gehören und ihm niemand schuldet.

">A potential depositor goes down to his bank and sees what savings plans are available. He is told that he can make a deposit and get paid interest on it, but withdraw his money at any time. He can have his cake and eat it, too.

Sicher nicht. Entweder "saving plan" oder Sichteinlage. "

Falsch, für Sichteinlagen gibt es ebenfalls Zins. Demnach ist es eindeutig Betrug, denn entweder ist es ein Depot (und man verfügt jederzeit über das Geld) oder ein Kredit (und man bekommt Zins für den Verzicht auf die Verfügbarkeit).

  • Larry
  • 26.04.09 | 23:25 Uhr

"deshalb konnten Metallwährungen niemals bestehen über längere Zeit"

Gold, Silber und Kupfer haben über Jahrtausende bestanden!

"Dottore PCM hat das Thema mit einem Foristen einmal ausführlich hier abgehandelt"

S. nächster Beitrag.

"Leihe ist nicht Kredit. "

Was Debitisten unter "Kredit" verstehen ist in Tat und Wahrheit Kreditausweitung ("Schöpfung ex nihilo"). Kredit ist Leihe.

  • Zara Zarathustra
  • 26.04.09 | 22:23 Uhr

Den rechten Bauern und Berufsmilitaristen wurde etwas abgezwackt, chateau ? Ja säg au ! Wem denn noch ? Den FDP-Yuppies bei den Banken und den Beratungsinstituten ?

Grüezi Eleonora,
ja, wie Du siehst sind die christlichen Religionskrieger und Ueberlegenheitsfanatiker hier noch keinen Schritt weiter gekommen. Und in Israel wird es auch immer verreckter.
Nun lancieren sie schon einen Nazi als Aussenminister. So sind sie halt, gell. Kann man nichts machen.

Hoffentlich geht's wenigstens Dir gut !?

Grüsse/ Zara

  • Christine
  • 26.04.09 | 22:15 Uhr

Hallo, Eleonora, es geht mir gut, danke der Nachfrage und Dir hoffentlich auch, vor allem gesundheitlich.

Sooo sehr stört es mich nicht, auch wenn das „immer wieder durchkommt“. Aber: Es war absolut unpassend, in Zeiten, wo in ganz Europa des islamischen Kopftuches wegen Diskussionen, Streitereien und Konflikte (an Schulen und anderen öffentlichen Orten) statt fanden, demonstrativ die Unwichtigkeit einer solchen „Geste“ aufzeigen zu müssen, oder wie auch immer sie sich das als Wirkung für die Welt gedacht haben mag. Gerade ein Regierungsmitglied auf Staatsbesuch hätte diesbezüglich Zurückhaltung zeigen müssen. Du weißt, dass hier das islamische Kopftuch verbreitet als ein Zeichen der Unterdrückung der islamischen Frau gesehen wird. Bilder gehen um die Welt, und sie vermitteln einen Eindruck. Wie und ob dieser täuscht wird beim Anschauen nicht mehr hinterfragt: Das Bild spricht eine Sprache, und sie reicht, um einen Eindruck zu festigen. Auf viele wirkte BR Calmy-Rey wie ein dienliches, weibliches Wesen, das dem Herrn Achmadinedschad zu gefallen unter dem Schleier hervor ein verschämtes Jungmädchenlächeln sich getraute, ihm zu schenken. Ich empfand das als anbiedernd peinlich. Immerhin ist sie unsere Aussenministerin..

Schönen Abend, Eleonora.
Gruss
Christine

  • Eleonora
  • 26.04.09 | 21:31 Uhr

Sali Christine, ich hoffe, es geht dir gut und du hast den Sonn-Tag genossen! Ich w ill nicht gross debattieren - bloss eine kleine Frage: wieso stoert es dich eigentlich soooooo sehr (dass es immer wieder durchkommt!), dass sich Frau C-R ans Protokoll gehalten hat im Iran?

Denn: es stoert dich nicht im geringsten, dass sich die besuchenden Politiker- und -innen in Israel sowohl als auch im Vatikan mit der Yarmulka (die Maenner in Israel) und mit dem Kopftuch (die Frauen im Vatikan) schmuecken muessen - egal welchen Glaubens (oder nicht) die Besucher sind.

G'spaessig, finde ich jedenfalls. All die Jahre habe ich nicht einen einzigen (!!!) Vorwurf deinerseits gehoert.

Herzlichst, Eleonora

  • Jeanna
  • 26.04.09 | 20:12 Uhr

Wie praktisch aber auch ... ein neuer Hype ! ... wie damals schon die Vogelgrippe ! Und wie damals schon gibt’s ja ein Mittel dagegen, nödwahr: Tamiflu aka Rummy-Flue des Konzerns Roche bzw. Gilead-Science. Ist zwar nachweislich wirkungslos gewesen gegen die Vogelgrippe (H5N1), aber der Absatz jedenfalls ““stimmte““ ... funktioniert sicher auch diesmal gegen den viralen Subtyp Schweinegrippe (H1N1) ...wetten ?

““Das US-Verteidigungsministerium wird Millionen von Tamiflu-Präperate an die Bevölkerungausgeben.““
http://www.radio-utopie.de/2009/04/26/EILMELDUNG-US-Regierung-ruft-Nationalen-Gesundheits-Notstand-aus

Wäre man eine Verschwörungstheoretikerin, könnte man glatt auf die Idee kommen, wie nützlich diese quasi viral verordnete Ausgangsperre gerade in Mexiko sein könnte angesichts diverser Zustände dort und dem kommenden 1. Mai.

Und gemäss Gerald Celente (s. Link im Malik-Forum) gärt’s ja täglich auch in den Uässah !

  • chateau
  • 26.04.09 | 19:38 Uhr

Chistine: Einfach umwerfend die vier "Aussenminister".

  • Christine
  • 26.04.09 | 19:17 Uhr

Um zu vermeiden, Chateau, dass unsere Bundesrätinnen sich bei jedem Auslandbesuch wie ein Chamäleon den dortigen Verhältnissen anzupassen verpflichtet sehen (z.B. Schleier bei Achmadinedschad), sollte ihnen bei Amtsantritt ein Auslandtenue verpasst werden: Schüpp und Jäggli, Pömps und Huet und Täschli. Fertig. Bei den Männer funktioniert das schon lange.

http://www.acappella-online.de/files/images/acapickels.zuerich.ch.jpg

Na? :-)

  • chateau
  • 26.04.09 | 17:31 Uhr

Christine: Ich war bisher sehr kritisch eingestellt gegenüber Frau C-R. Sie hat eine eigenwillige Vorstellung von Schweizer Politik, um nicht schärfer zu urteilen. Dass sie aber heute verkündet hat, dass es keine Verhandlungen mit der ganzen EU-Gruppe gibt, rechne ich ihr hoch an, selbst wenn sie dies lediglich in ihrer Funktion als Aussenminsiterin verkünden musste.

  • chateau
  • 26.04.09 | 17:27 Uhr

Zara Der Unterschied zwischen linken und rechten Geldverteilern ist doch längstens klar. Die rechten verteilen das ihnen zu reichlich abgezwackte, die Linken das Geld der andern. D a s ist wohl ein erheblicher Unrterschied würd ich meinen.

  • Jeanna
  • 26.04.09 | 14:00 Uhr

Unsere glühende Jihadistin in – öhm – komplett eigener Sache zimmert, drechselt und nagelt doch nicht erst „seit gestern“ permanent irgendwelche Gschichtchen, Gewissheiten und Sachverhalte zusammen. Würde mal sagen, das sei alles andere als "Nichts", sondern kommt aus der Gestaltungs- und Schaffenskraft eines ganz spezifischen Talentes.

  • Christine
  • 26.04.09 | 11:59 Uhr

Mit so vielen aus der Luft gegriffenen kleinen Nichts möchte ich auch gerne Geschichtchen zimmern können :-)

Ich habe ja schon mal geschrieben hier, dass ich es mag, wenn man mir Geschichten vorliest. Aber mehr in der Dämmerstunde, nicht unbedingt jetzt, wo's draussen herrlichst ist. In diesem Sinne: Guten Sonn-Tag :-))

  • Zara Zarathustra
  • 26.04.09 | 11:49 Uhr

Wie leicht haben es doch die Zioschisten und Siegermächte, ihre Geschichtsschreibung den Christkindern dieser Welt anzudrehen.
Die fressen alles unbesehen. Seht, wie sie diesen fauligen Frass schlingen, kauen und wiederkäuen und zwischendurch immer mal wieder erbrechen. Und es wird ihnen nicht einmal schlecht davon, da sie den üblen Geruch des servierten Menues gar nicht zu riechen sich imstande sehen, diese blinden Lemminge. Die revoltieren erst, wenn sie die Steuern nicht mehr bezahlen können, wie aktuell in den USA. Vorher geht gar nichts.

  • Zara Zarathustra
  • 26.04.09 | 11:36 Uhr

Nun, chateau, immer weiter wachsende Staatsschulden haben wenig mit links/rechts zu tun, sondern mit der Demokratie, also des Wählerstimmenkaufs. Die Klientel muss immer bedient werden. Bei den Rechten ist nur die Klientel eine andere als bei den Linken. Das Schuldenwachstum geht bei den Rechten aber mindestens so schnelle voran. Eher noch schneller, siehe Japan und USA.

  • Christine
  • 26.04.09 | 11:28 Uhr

Ja, Chateau, ich las heute früh im Teletext, dass wir entgegen dem Wunsch der EU betreffend Steuerbetrug nicht über ein Pauschalabkommen mit ihr verhandeln werden. Wahrscheinlich ist das die Ansicht des Gesamtbundesrates, oder mindestens der Mehrheit, aber BR Calmy-Rey hat es verkündet. Bei ihr denke ich immer, dass sie alles, was sie tut, mit voller Ueberzeugung tut. Leider auch, wie z.B. bei der unbedachten Verschleierung bei Achmadinedschad, oder dem unsäglichen Vorschlag zu einem Seminar mit ihm über die "unterschiedliche Perzeption des Holocaust".

  • chateau
  • 26.04.09 | 11:22 Uhr

zara: Wir könnten uns lange unterhalten über einen vollen oder teilweisen Goldstandard.
Was die Leute (selbst das von den Goldminen gesponserte WGC (World Gold Council) nicht (10$ für jede geförderte Unze)wissen bzw. wissen wollen ist, dass die seit etwa zwanzig Jahren andauernde Unterdrückung des Goldpreises, die irrsinnige Kreditwirtschaft erst zugelassen hat. Würde der Goldpreis nicht permanent unterdrückt, würde er noch oben fliegen und den Kaiser ohne Kleider zeigen.
Fast ausnahmslos alle Politiker wollen ihrer Klientel Geschenke machen und so Stimmen kaufen und das ist teuer und beschleunigt die Staatsquote, die Steuern, die Teuerung. Eines der schönsten Beispiele hiefür war die Prämienverbilligung von Frau Dreifuss für anfänglich 700'000 KK Versicherte. 700'000 stimmen für links. Das ist schon was.
Das allein hat genügt, aus der bürgerlich denkenden Schweiz eine linke Schweiz zu machen

  • chateau
  • 26.04.09 | 11:11 Uhr

Christine: Ja, es ist schlimm, fast überall.
Der kürzlich verstorbene Dr. Eduard Stäubli sagte: " Die Antirassisten sind heute die gefährlichsten Rassisten.".
Habe soben einen ausgewogenen Artikel "Die ewigen Antirassisten" via mail zugestellt erhalten (zur Genfer Konfererenz und dem Schaden für die Schweiz). Lesbar unter "www.szeit@schweizerzeit.ch".
Gruss

Anderes Thema:
Ich muss gestehen dass ich heute zum ersten Mal Mme. Calmy-Rey ein Kompliment machen muss. Sie sagt die Schweiz werde mit der EU nicht verhandeln über eine EU-weites Steuerthema, wie von der EU gewünscht.Wir würden unsere bilateralen Abkommen, unter OECD Regeln, durchführen.

  • Christine
  • 26.04.09 | 10:59 Uhr

Rassismus, Chateau, gibt es weltweit. Auch ohne Beispiele aufzuzählen wird das jedem klar sein. Betreffend VAE hat mir ein tamilischer Kollege, der dort arbeitete ein wenig erzählt: Die Angestellten werden wie Dreck behandelt. Es sei "schlimm".

  • Christine
  • 26.04.09 | 10:55 Uhr

Na siehst Du. Es braucht doch gar nicht so viel, damit auch Du es richtig siehst.

  • Zara Zarathustra
  • 26.04.09 | 10:48 Uhr

Na wer hätte das gedacht ! Ueberraschung für die Christkinder: Leute aus dem Osten sprechen "nicht nach der westlich GÜLTIGEN Terminologie" ! Ist ja unglaublich.

@chateau
Ist mir auch klar, dass Gold und andere Rohstoffe langfristig eher ihren Wert behalten als eine Zinseszinswährung. Aber das ist nunmal der Witz des Kapitalismus: Wachstumszwang und Zinseszins, deshalb konnten Metallwährungen niemals bestehen über längere Zeit. Eine Währung mit hundertprozentiger Golddeckung wäre das sofortige Ende des Kapitalismus (Kreditwirtschaft).

Dottore PCM hat das Thema mit einem Foristen einmal ausführlich hier abgehandelt:

"Ein Goldstandard mit 100 %-"Deckung" ist witzlos, da es dann, sofern Gold der einzige Cash ist, weder ein Standard ist noch eine Goldwährung, sondern eine schlichte Goldumlaufswährung, für die niemand Banken braucht, da niemals Kredite vergeben werden können. Jeder kann jedem Gold leihen, wie er will, erhält einen Titel und wartet ab, bis der fällig ist = Gold wieder bei ihm zurück. Ein Diskont des Titels (= Kredit) entfällt. Merke: Leihe ist nicht Kredit. "

http://www.dasgelbeforum.de.org/sammlung/htm/350519.htm

  • chateau
  • 26.04.09 | 10:23 Uhr

Länder und auch Japan rassistische Länder sind. Wer nach Japan kommt soll sich doch einmal nach dem Status der Kereaner und der comfort women erkundigen.
Trotzdem schönen Sonntag und Gruss an Georg Kreis.

  • chateau
  • 26.04.09 | 10:21 Uhr

Forts. STimmungsbilder aus arabischen Staaten/Dubai:

Meinung über eine engl. expat:
"They have been in Dubai for 20 years, and they are happy to explain how the city works."You've got a hierarchy, haven't you?"Ann says. It's the Emiratis at the top, then I'd say the British (auch alte Rassisten und Herrenmenschen) and other Westerners. Then I suppose it's the Finlipinos,
because they've got a bit more brains than the Indians.Then at the bottom you've got the Indians and all them lot."

They admit, however, the have "never" spoken to an Emirati.Never? "No. They keep themselves to themselves." Yet Dubai has disappointed them. Jules Taylor tells me:"If you have an accident here it's a nigthmare. There was a British woman we knew who ran over an Indian guy, and she was locked up for four days! If you have a tiny bit of alcohol on your breaath they're all over you. These Indians throw themselves in front of cars, because then their familiy has to be given blood money - you know, compensation. But the police just blame us. That poor woman."

Ich würde sagen dass alle arabischen Gesellschaften extreme Klassengesellschaften bzw. Rassistengesellschaften sind, in einem Ausmass, das unsere Fremdenfreunde und Multikulti ehrlicherweise einmal zur Kenntnisnehmen sollten, statt bei jeder Gelegenheit in der Schweiz "Rassismus" zu rufen.
Uebrigens, ein Paradebeispiel für ein extrem rassitisches Land ist Indien.
Ich gehe soweit zu sagen, dass alle muslimischen, buddhistischen

  • Christine
  • 26.04.09 | 09:44 Uhr

Einer Umfrage zufolge in Ausgabe 12/09 der WeWo sind von 349 Antworten 66,5% dafür, dass Lobbyisten im Bundeshaus nichts verloren haben.

  • Jeanna
  • 25.04.09 | 21:28 Uhr

Ich glaube nicht, dass DU Coubert irgendwelche Ratschläge erteilen musst worüber er was zu DENKEN und zu befinden hat und davon, dass er "sich einfangen" lässt kann keine Rede sein. Du kannst Dir also Deine Warnungen sparen.

  • Christine
  • 25.04.09 | 21:06 Uhr

t.

  • Christine
  • 25.04.09 | 21:06 Uhr

Nein, Coubert, so schnell sollte man sich von einer Rede Achmadinedschads nicht einfangen lassen, die nicht verheimlichen kann, mit Israel und dem Zionismus abrechnen zu wollen. Seine Rede ist gegen den Zionismus und gegen Israel, auch wenn er das raffiniert verpackt. Weltfrieden und Gerechtigkeit sagt er. Und meint damit "in Allahs Namen".
Spricht er nicht ein wenig zu viel über Gott, wenn er zu den Delegierten spricht? Ueber s e i n e n Gott? Und schmiert er ihnen nicht Honig ums Maul, wenn er sie adressiert mit "Denker wie Sie"? Und kommt das mit "God" nicht noch klarer rüber in diesem Video hier mit einer Rede an der UNO im 2008, das ich nicht zu Ende schaute?:
http://www.youtube.com/watch?v=H-sKSjr69PM&feature=PlayList&p=548AC47F12B1BBD6&playnext=1&playnext_from=PL&index=82
".. living in obedience to god, carrying out his orders ..", ".. return to the path of god and the prophets [...] otherwise gods hands of power will emerge from the sleeve of the oppressed nations and will make your life difficult ..". Die folgende Bemerkung entbehrt auch nicht eines gewissen Zynismus, wie ich finde: ".. the Iranian people are prepared to help you be rescued from your current situation ..".

Er spricht von Menschenrechten, von alle Menschen sind gleich. Und das interpretiert er nach dem Koran und nicht nach der westlich gültigen Terminologie. Zurückhaltung ist angesagt, Coubert.

  • chateau
  • 25.04.09 | 19:55 Uhr

Zara:
Manche eingeweihte Amerikaner (und auch ich) sind einig mit Ihrer Bezeichnung Amerikas als faschistisch.
Aber es geht noch weiter. Wall Street hat jetzt den Staat übernommen.
Wenn Sie interessiert sind an einer, zum Establishment distanzierten Stimme, lesen Sie:
www.theatlantic.com/doc/200905/imf-advice

Viel Vergnügen. Ist ein bisschen lang.

  • chateau
  • 25.04.09 | 19:39 Uhr

Zara: Wie ich höre ist Celente ein Goldfreund. Wie ich. Und das Interview mit Jim Puplava (Mineneigner) zeigt mir auch, dass er dabei ist. Von Puplava habe ich Goldminenaktien. Er soll sich sputen und schneller graben,damit es etwas wird.

  • gutemine
  • 25.04.09 | 15:49 Uhr

Köppel wird immer progressiver und innovativer. Die politischen Direktiven in seinen Editorial-Ansprachen werden nun schon in Form von wiederaufgewärmten national-mytologisch verbrämten Niklaus von der Flüe-Zitaten ("Mischt euch nicht in fremde Händel ein") durchgegeben. Soooo härzig!

  • chateau
  • 25.04.09 | 15:32 Uhr

Zara: Vielleicht ist es ein Trost für Sie. Amerikanische Statistiken lügen. Das US-Gold ist weg, zum grossen Teil. Seit über fünfzig Jahren wurde kein korrektes Audit gemacht. Gold hat mehrmals neue Namen erhalten, zwecks Täuschung des Publikums. Letztes Jahr hat www.GATA.org im WSJ ein ganzseitiges Farbinserat erscheinen lassen (Kosten: $ 264'000.-) mit der Frage" Wo ist unser Gold?.
Im Rahmen des Freedom of Information Act wurde nachgestossen. Es kamen ein paar hundert Seiten Papier, mit vielen, vielen geschwärzten Stellen. Sie können das Inserate bei GATA.org ansehen.

Gold ist das einzige Zahlungsmittel/Geld, das fünftausend Jahre überstanden hat. Der Schweizer Franken wird, wenn man so weiter macht, auch nicht mehr so lange existieren, wie es ihn bereits gibt.
Das sind alles blosse IOU-Papierchen, ohne echten, ständig abnehmenden Wert.
Unterstützen Sie die SVP:Das Schweizer Gold muss zurück in die SChweiz.
(Das könnte ein sehr grosses Problem sein für die USA:?

  • chateau
  • 25.04.09 | 15:21 Uhr

Forts.Dubai:"...Ethiopian woman with a drooping smile, tells me what happened to her - and thousands like her.She was promised a paradise in the sands by an agency, so she left her four year- old daugther at home and headed here to earn money for a better future. "But they paid me half what they promised. I was put with an Australian famil - four children - and Madam made me work from 6am to 1am every day, with no das off. I was exhausted and pleaded for a break, but they shouted: "You came here to work, not sleep!." Then one day )I just couldn't go on, and Madam beat me. She beat me with her fists and kicked me. My ear still hurts. They wouldn^t give me my wages: they sqaid they'd paay me at the end of the two years. What could I do? I didn't know qanybody here. I was terrified."

So, wenn heute in der Schweiz meint er habe schweizerischen Rassismus entdeckt (wie Blogger hier)dann soll er solche Verhältnisse in arabischen Staaten (nicht nur) zur Kenntnis nehmen.
Da kamen so schwarze UNO-Delegierte in die Schweiz und beanstandeten, dass noch nicht jeder Asylant eine Vier-Zimmer Wohnung hat usw.

Dieses Gesindel an Staatschefs hat soeben in unserem Land getagt. Davon wird das Image der Schweiz und Genfs nicht besser.Die sollen wieder nach Durban gehen. Dort gibt es ab gestern den ZUMA-Rassismus.

  • chateau
  • 25.04.09 | 15:07 Uhr

Rassimus, Ein Stimmungbild aus Dubai:
Quote:"On theme unites every expat I speak to: their joy at having staff to do the work that would clog their lives up Back Home. Everyone, it seems, has a maid. The maids used to be predominantly Filipino, but with the recession, Filipinos habe been judged to be too expensive, so a nica Ethiopian servant girl is the latest fashionable accessory.
It is an open secret that once you hire a maid, you have absolute power over her (Sklaverei!). You take her passport - everyone does;you decide when to pay her, and when - if ever - she can take a break; and you dedice who she talks to (!).She speaks no Arabic. She cannot escape.

At a Burger King, a Filipino girl tells me it is "terrfying" for her to wander the mails in Dubai because Filipino maids or nannies always sneak away from the familiy they are with and beg for help. "They say Please, I am being held prisoner, the don't let me call home, they make me work every waking hour seven days a week.? At first I would say - my God, I will tell the consulate, where are you staying? But they never know their address, and the consulate isn't interested.I avoid them now. I keep thinking about a woman who told me she hadn't eaten any fruit in four years. They think I have power because I can walk around on my own, but I'm powerless.

The only hostel for women in Dubai - a filthy porivate villa on the brink of being repossessed - is filled with escaped maids. Mela Matari, a 25-year old

  • Jeanna
  • 25.04.09 | 13:59 Uhr

Korr: ZuckERschnute ... natürlich

  • Jeanna
  • 25.04.09 | 13:58 Uhr

Tja, Coubert.
Demnächst nimmt ja die Zuckschnute Avigdor Liebermann einen Europatrip in Angriff.

Warten wir mal - nö, leider NICHT gespannt ! - ob dann wohl bei den üblichen EmpörtInnen (auch in diesen Foren) aus ihren ansonsten ständig überquellenden Mündern auch etwas kommt.
Natürlich nicht.

So, über Auen und Hügel jetzt ... und Dir eine gute Zeit !

J.

  • Coubert
  • 25.04.09 | 13:41 Uhr

@Jeanna

>> "Habe den Link mit seiner Rede hier auch schon gepostet. Aber klaro : "alles nicht wahr, geschönt und reine Propaganda.""

Jede schlecht Polit-Kultur braucht halt ihren Juden.

  • Zara Zarathustra
  • 25.04.09 | 12:19 Uhr

Schweizer Gold in den Tresoren der mittlerweile faschistischen USA (Celente*) nützt nichts, chateau, das ist doch wohl klar. Also weg damit und umtauschen in etwas nützliches. Getreidespeicher beispielsweise, aber nicht ennet dem Teich. So blöd muss man erst einmal sein !
Und so dumm wie der Westen ist China noch längstens. Die wollen das, was der Westen in den letzten hundert Jahren gemacht hat, nachäffen: Die Verhundertfachung von Produktion und Wert-Abschöpfung innert hundert Jahren. "Tut mir Leid, aber der Chinese kommt zu spät", meinte Colin Campbell dazu so lapidar wie treffend.

*Niemand spricht das Wort "Fäschism" so schön aus wie Gerald Celente: Hier eine kleine Auswahl an Videos, vor allem Part 3/4, Celente bei Alex Jones, auch über den kriminellen Optimismus-Irrsinn in der neuen Administration.

http://geraldcelentechannel.blogspot.com/

  • Jeanna
  • 25.04.09 | 12:06 Uhr

Btw.: Es war ein anderer Link mit der deutschen Übersetzung dessen was er wirklich gesagt hat. Es ist also überhaupt nicht so, dass es unmöglich wäre, es zu erfahren.
Aber was soll man da auch noch erfahren und wissen wollen, wenn das was man "wissen muss" einem doch von den Mähdien unablässig in's Hirn gehämmert wird.

  • Jeanna
  • 25.04.09 | 11:53 Uhr

So ist es Coubert ! Auch ich bin kein Freund von A, wie hier schon längstens und des öfteren dargelegt.
Habe den Link mit seiner Rede hier auch schon gepostet. Aber klaro : "alles nicht wahr, geschönt und reine Propaganda."
Und auch seine langen Briefe an Bush und das Merkel habe ich erwähnt, wo halt leider-leider auch kein Wort darin steht, von dem was ihm beharrlich unterstellt wird. Auch mein geposteter Artikel von Claudia Kühner und ihr Befund zur Konferenz unter dem Titel "Alles Heuchler" und dem Fazit, dass IL seit Jahrzehnten und unbehelligt Menschen- und Völkerrecht mit Füssen tritt.

Aber nicht ist was halt was nicht sein darf, in dieser wunderbar verlogenen Welt der indoktrinierten Doublstandars, zweckmässig aufgebauten Feindbildern und ungleichen Messlatten.

  • Coubert
  • 25.04.09 | 11:31 Uhr

Das Antimäinschtreemblatt schwimmt halt doch mit dem grossen Strom, wenn's brenzelt:

"Hat Ahmadi-Nejad auch wirklich gesagt, was ihm vorgeworfen wird?"
http://derstandard.at/?url=/?id=1240549821541

Die Rede auf Deutsch:
http://www.mein-parteibuch.com/blog/2009/04/21/was-hat-ahmadinejad-eigentlich-in-genf-gesagt/

Nicht mein Typ, der Mann, aber ein paar Dinge spricht er an, die gesagt werde müssen. Respekt vor der CH-Diplomatie, die nicht einfach die Mäinschtreem-Haltung annimmt.

  • Christine
  • 25.04.09 | 09:44 Uhr

Präzisierung: Mehr z u d i e s e m F a l l sprechen möchte ich nicht, Werni.

Für mich hat sich verdeutlicht, generell gesprochen, wie der Verwaltungsapparat im Sozialwesen an der Kostenspirale nach oben dreht. Ohne dass ich genauen Einblick hätte, hat dieses Beispiel mir gezeigt, dass einige der getroffenen Massnahmen falsch sind. Sie zu unterlassen, bedeutete Reduzierung von Leiden und Kosten.

  • Christine
  • 25.04.09 | 09:00 Uhr

@Werni

Nein, nichts dergleichen. Die Bitte um Hilfe führte zur Heimeinweisung (um späteren, teureren Problemen in der Schule vorzubeugen), wobei der geregelte Tagesablauf eine Hauptrolle spielte.

M.E. eine unangemessene Massnahme. Zudem eine sehr teure (Fr. 100'000.--/Kind/Jahr sind möglich). Solche Kostengutsprachen zu hinterfragen würde bedeuten, die Massnahmen zum Kindswohl zu hinterfragen, was in diesem Fall aus meiner (Laien-)Sicht nötig gewesen wäre.

Gruss
Christine

PS: Mehr darüber sprechen möchte ich nicht.

  • chateau
  • 25.04.09 | 00:31 Uhr

Zara: Ein weiterer Beweis nicht nur für die Dummheit unserer Regierung und ihrer (unserer) Institute. Ein schöner Teil des Schweizer Goldes ging nach China. China hat seit 2003 unauffällig Gold gekauft. Wir haben es verkauft.
Das allein zeigt den anhaltenden Blödsinn der Politik. China weiss (wir haben das alte Wissen vergessen und hören den Mahnern nicht mehr zu)was es bedeutet eine Gold unterlegte Währung zu haben. Wir wollen es nicht sehen aber China geht konsequent auf die Führerrolle der Welt zu.China ist
nicht aufzuhalten. Macht Euch bereit und lernt chinesisch könnte eine vernünftige Parole sein.(Nihau!)
Ob China als Weltführer angenehmer sein wird als die USA kann mit gutem Grund bezweifelt werden. Die sind hart, nach den harten "Prüfungen", die Mao verordnet hatte. Provozierte Massenhungersnöte, Abschlachtungen von Feinden, Massenerschiessungen und Menschenfresserei waren so die highlights, an der die Bevölkerung gehärtet wurde.
Die Zukunft wird zeigen, dass nur Währungen mit Gold unterlegt unter den vielen durch nichts gedeckten Papierwährungen, die gegenwärtig mit Helikoptern über Banken, Industrien (Autos!) und Privaten (Privilegierten) ausgeschüttet werden, Zukunft haben.
DerCHFr. wurden schon stark abgewirtschaftet. Würfe man das restliche Gold in den Bodensee gliche der Franken der alten Lira oder noch schlimmer, dem Zimbabwe Geld.
Abwarten, noch ca. 2 Jahre, bis wir die Auswirkungen des neuen Geldsegens (sog. Konjunkturprogramme) sehen.

  • werni425
  • 24.04.09 | 21:25 Uhr

Aussen fix und innen nix, sagte der Paul Schmider. Also warum immer das Äussere als Entschedungskriterium verwendnen? Der Merz soll lachen und der A... auch. Wenn die Andern saure Miene machen, auch gut.
Die Slawen sind , wenn man deren Mine über den Tag betrachtet, sehr traurige Leute. Sind sie aber eben nicht. Also doch der Schein.
Hoch lebe die Kosmetik.
Werni

  • werni425
  • 24.04.09 | 21:19 Uhr

Christine,
Ihre Latinos können einem leid tun. Nur anpassen muss man sich halt schon, wenn man einen entsprechenden Lebensraum wählt. Integrationhisst das und damit auch die kulturellen Wurzeln teilweise abstreifen. Wurde diese Frau in ihre neue Umgebung gezwungen, entführt?
Manchmal ist es halt einfach hart mit einer solchen Situation umzugehen.
Das Gleiche kann auch für einen Mafioso gelten.
Werni

  • Zara Zarathustra
  • 24.04.09 | 17:27 Uhr

Man sollte ALLES Gold verscherbeln, das sich angeblich in den Tresoren der sterbenden USA befindet, chateau. Das ist doch wohl klar.

  • chateau
  • 24.04.09 | 17:24 Uhr

Das Grinsen von Herrn Merz.
Er ist ein typischer Vertreter jener Sorte Leute, die überfordert sind mit ihrer Aufgabe. Der Mann hat seine Mimik nicht unter Kontrolle. Das sieht man oft bei Westlern.
Man kann von ihren Gesichtern Gedanken lesen.
Man vergleiche einmal die Gesichter von Asiaten und auch von anderen Menschentypen (Rassen ist ja verpönt). Die haben kaum eine Zuckung bei ihren Reden und Verhandlungen.
Das Grinsen von A. kann man auch interpretieren. Ein sehr interessantes und nicht einmal vieldeutiges Grinsen.
Dass die da nicht einmal die Fotografen unter Kontrolle hatten gehört
zur Unfähigkeit heutiger Funktionäre.

  • chateau
  • 24.04.09 | 17:16 Uhr

Der Topic Bankgeheimnis ist offensichtlich mit Iran und A. ausgetauscht.
Schade, dass man nichts mehr über Finanzen hört, ein unendlich wichtiges Thema.
Als Mann mit "Goldfimmel" wie Larry sagt (es ist viel ernster als Fimmel, es ist schon Passion und Verstand und Warnung an Schlafende) freut es mich zu hören, dass China seine Goldreserven um 75% gesteigert hat und - wie vermutet - als geduldiger und ausdauernder Goldkäufer aufgetreten ist.
Der Goldpreis ist jetzt über $ 900.- gesprungen. Das sieht sehr gut aus.
China ist inzwischen der grösste Goldförderer und besitzt jetzt 1'054 Tonnen, fast so viel wie die Schweiz.
China sagt (Vice General Secretary Hou Huimin)dass China die Goldreserven auf 5'000 Tonnen aufstocken will. Das wird nicht nur dem Goldpreis weiteren, dauernden Schub nach oben geben. es ist eine Ohrfeige für die USA, die Hauptanzettler der Goldpreismanipulation (nach unten).
Damit ist die Rolle des US$ klar begrenzt. Und Gold kommt mit grosser Macht als Währungsstütze wieder zum Zug. Unsere dummen SNB-Bänkler werden sich mit dem Zeigefinger an die Schläfe zeigen müssen, nachdem sie 1250' Tonnen Schweizer Gold zu lächerlichen Preisen verscherbelt haben.
Vergesst alles andere und investiert in Gold. Wenn nicht, so werdet ihr an mich denken müssen.
Wenn China Jahr für Jahr 400 Tonnen kauft und die Goldproduktion weiter sinkt (und sie sinkt weiter, bis der Preis wieder stimmt, ergo viel höher ist)
dann wird es lustig werden.

  • Zara Zarathustra
  • 24.04.09 | 14:44 Uhr

Mein Foren-Umfeld, also all' jene, die ich 2-3 mal getroffen hatte, habe ich weiss Gott genug kritisiert. Soviel Anlass wie Du mit Deinem sinnfreien Dauergeschwafel gab allerdings niemand auch nur annähernd.

  • Christine
  • 24.04.09 | 14:04 Uhr

Du mit Deinen dümmlichen Vergleichen, da können wir auch gleich bei Dir bleiben: Dümmste Bemerkungen in Deinem nächsten Umfeld trägst Du mit geschlossenem Mund mit. Da, wo Du nichts mit zu tun hast, in Deinem weitern Umfeld bei mir, machst Du ihn weit auf. Warum hältst Du Dich nicht an Deine eigenen Empfehlungen?

Ist mir allerdings Wurst. Es gibt Interessanteres: Fred is back. :-) Fred, Henry, ist der Frosch, der, so scheint’s, dieses Jahr eine Fröschin mitgebracht hat. ;-) Ich werde sie allerdings dislozieren, sobald sie mir melden, dass sie Nachwuchs machen möchten. Da kenne ich kein Pardon.

Muss weiter arbeiten.

  • Zara Zarathustra
  • 24.04.09 | 13:33 Uhr

Der argumentationsfreie Heiri0815, seines Zeichens glühender Bewunderer des Chemical Ali Churchill, ist auch wieder irgendwie da.

  • HenryVIII
  • 24.04.09 | 13:25 Uhr

Da haben wir wieder so einen typischen gehaltvollen Beitrag unseres
Regenwaldkommuisten (Eigendeklaration) Zara.

In wenigen Minuten wird sich sein Echo Jeanna melden.

  • Zara Zarathustra
  • 24.04.09 | 12:51 Uhr

-
Nichts Neues. Die überlegenheitsfanatischen Christkinder des Westens werden sich nie gegen die Massen-Abschlachtungen der Weltrekord-Krieger des Westens wenden. Dafür aber gegen jene Kulturen, mit welchen sie nichts zu tun haben. Dümmer gehts einfach nimmer, und eine Kultur, in der solche Einäuger die Mehrheit bilden, kann keinen Bestand haben.

  • Christine
  • 24.04.09 | 09:32 Uhr

Hej :-) hast Du kleine Latino-Kinder? Que me encanta :-).

Die Mutter war kurzfristig überfordert und bat bei den Behörden um Hilfe..

Schönen Tag.

  • Taxilomax
  • 24.04.09 | 09:25 Uhr

Da muss ich wohl mit meinen kleinen Latinos aufpassen! Wer hat denn die Anzeige gemacht? Die Abendschule oder der TV-Anbieter?

  • Christine
  • 24.04.09 | 09:19 Uhr

"Heutige Sozialinstitutionen"

Glaub nur nicht, Taxi, dass da nicht Ungerechtigkeiten geschehen. Ich war dabei (nur zum Uebersetzen), als aus vormundschaftlicher Sicht der Mutter zwei Kinder weggenommen werden mussten!, weil diese nicht so erzogen wurden (Schlafenszeit, Essenszeit, u.ä. nicht tolerierbare! Latino-Legèrfreiheitlichkeiten, die nicht kompatibel mit den unseren waren), wie man das hier gewohnt ist. Es war traurig für mich mitanzusehen, ich fand die Massnahme übertrieben, und die Mutter tat mir sehr leid.

So, got work to do.

  • Taxilomax
  • 24.04.09 | 09:06 Uhr

Peace! Aber leider werden Kriege nie verboten - nicht mal von der CH und auch nicht in 100 Jahren - ausser der Big Blast hat uns alle ausgelöscht.

Wieviele 'schwierige' Jugendliche gibt es an unsere Schulen? Da müssten - je nach Ansicht - ganze Quartiere zwangsein(bzw.aus)gewiesen werden.

Hindelbank: wenn ich heute mein Kind nicht erziehen kann, dann schicke ich es in die Wüste im Westen der USA zur Umerziehung nach militärischer Art. Wenn das denn nicht klappt, dann schicke ich es an eine Militärakademie in Südamerika. Und irgendwann ist es volljährig und kann machen, was es will - und trägt die Konsequenzen selber.

Leider gab es in den 50er Jahren die heutigen Sozialinstitutionen noch nicht - aber halt, sind es nicht diejenigen Institutionen, die kritisiert werden, da Sie zuviel 'sozial'isieren?

  • celloswiss
  • 24.04.09 | 09:03 Uhr

Ich fand das Treffen zwischen Merz und Ahmedinejad zum kotzen. Hier hat die Schweiz sich mit einem ueblen Diktator auf ein Gespraech eingelassen. Das ganze erinnert mich an die unsaeglichen Pilgerfahrten ausrangierter westlicher Politiker bei Saddam Hussein, als es um die Geiselbefreiung ging.

Dass die Schweizer Delegation bei der Ansprache Ahmedinedjads sitzen blieb halte ich fuer einen kolossalen Fehler. Neutralitaet heisst nicht Meinungslosigkeit und vor allem nicht Geschmacklosigkeit.

Ich habe mich fuer mein Land geschaemt.

  • Christine
  • 24.04.09 | 08:34 Uhr

So aktuell lässt sich das für mich nicht beantworten, Taxilomax.

"Das hat was" hat was in dem Sinne, dass sich Zeiten ändern. Und mit ihr die Gesetzgebung. Wenn in hundert Jahren Krieg verboten ist, wird die dannzumalige Ansicht jeden Krieg verurteilen. Sie wird gewesene Kriege im Kontext der damaligen Zeit zu beurteilen suchen und versuchen, ihn durch die Umstände zu relativieren, aber er wird falsch bleiben. Im Gegensatz zu heute, wo er auch rückblickend zum Teil als richtig, weil nicht anders möglich, erachtet wird.

Oder wie will man ausschliessen, dass die Verbrechen an jungen Mädchen, die in Hindelbank versorgt wurden, weil sie "gefallene" Mädchen waren, nicht jemals wieder als "angebracht" erachtet werden, auch wenn dies heute umöglichst scheint.

Von daher "hat" der Gedanke von Werni "was".

  • Taxilomax
  • 24.04.09 | 08:19 Uhr

""Sie (Anm.: Die Geschichte) ist nie aufgearbeitet, sondern nur neu ausgelegt für die gerade herrschende Meinung und Erwartung."

Das hat was, Werni."

@werni425 und christine
welche neue Auslegung gibt es für Chile, Südafrika und Nazideutschland?

  • Taxilomax
  • 24.04.09 | 08:16 Uhr

"Da übt man fromme Zurückhaltung und mischt sich nicht ein oder überlässt das sich einmischen und anprangern relativ einflusslosen Menschenrechtlern."

Die Weltgeschichte (Chile - Pinochet, Südafrika - Apartheid) zeigt leider, dass diese Einschätzung zutrifft. Da wird fröhlich weitergeschäftet und
-politisiert, wie wenn nichts passieren würde.

Nun, was soll eine Regierung, die eine Verantwortung gegenüber einem ganzen Land hat, denn sonst machen? Den Handel mit muslimischen Staaten mit prakt. Scharia einstellen? Den Handel mit Schurkenstaaten (Venezuela, Iran) der eigenen Wirtschaft verbieten? Den Handel mit Ländern mit moralischen Bedenken (China - Menschenrechte, USA - Guantanamo, Frankreich - Jugendunruhen, Thailand - Kinderprostitution) erschweren oder mit Strafzöllen versehen, bis das moralische Negativum behoben ist?

Bis anhin wurden Einzelfälle aus den jeweiligen Ländern - die bekannt werden! - nicht zu Staatstragödien heraufbeschworen. Soll oder muss man dies nun machen?

@werni425
Aus der Geschichte kann man lernen. Das heisst, dass man nicht gerade erst 60 Jahre noch dem Holocaust wieder Öfen aufstellen sollte, um darin irgendwelche unangenehme Völker zu verbrennen, oder die Gesellschaft nach Farben aufzuteilen und zu klassieren beginnen sollte. Das ist die Geschichte noch ein bisschen zu frisch.

Ihre Wahrheit können Sie behalten, kein Problem! Nur gibt es halt Einschränkungen, wenn ein Staat legitim durch Abstimmung gewisse 'Wa(h)rheiten' verbietet!

  • Christine
  • 24.04.09 | 07:55 Uhr

"Sie (Anm.: Die Geschichte) ist nie aufgearbeitet, sondern nur neu ausgelegt für die gerade herrschende Meinung und Erwartung."

Das hat was, Werni.

  • Christine
  • 24.04.09 | 07:23 Uhr

Genau, Chateau. Aber: Bis anhin gelingt das Listen-Erstellen ja nur für vergleichsweise trivial gelagertes Pekuniäres, weil man von Finanzkollapsen immer auch länderübergreifend betroffen ist. Die Auswirkungen der Kriterien, die Du auflistest, bleiben dagegen lokal und regional, weswegen sich andere Länder kaum veranlasst sehen aufzulisten. Ausser wenn sich Flüchtlingsströme, bedingt durch solche Kriterien, ergiessen sollten. Dann müsste man sich wiederum mit Listen wehren: Solche Listen dienen n u r dem Eigeninteresse, weil man durch das Handeln anderer glaubt, Schaden zu nehmen. Nimmt man keinen Schaden, gibt es keine Listen. Und welches Land nimmt schon Schaden, wenn irgendwo eine Frau beschnitten wird, oder jemand gesteinigt wird. Da übt man fromme Zurückhaltung und mischt sich nicht ein oder überlässt das sich einmischen und anprangern relativ einflusslosen Menschenrechtlern.

  • Schlemihl
  • 23.04.09 | 22:13 Uhr

@Werni:

Mein guter Werni, lies doch noch mal auf Wikipedia nach wie das war mit der Revolution 1979 und dem Sturz des Schahs. Wer hat davon profitiert und wer nicht? Du bringst da einmal mehr etwas durcheinander.

  • Jeanna
  • 23.04.09 | 21:11 Uhr

@autonomus:
Nur kurz, muss noch weg:
Ich stelle die z. T. überaus hanebüchern angewandten Doblestandards und Verlogenheiten (!!!) in allerlei Hinsicht hier seit Jahren dar. Erfolg verspreche ich mir indessen keinen, gehöre aber zu jenen nicht Wenigen, die überzeugt sind, dass sie aufgezeigt werden nicht nur sollen sondern müssen ! Das hat herzlich wenig zu tun mit der "bodenlosen Schlechtigkeit" des Westens und halt eben auch nicht mit der medial betriebenen pauschalen Verteufelung von Menschen in islamischen Ländern und insbesondere der Dämonisierung des Iran ! Wo jeder einigermassen informierte Zeitgenosse weiss, wann und warum das begonnen hat.
Re Iran habe ich Dir auf Anfrage hin schon im Terrasse versucht eine kompakte Entwicklungsanalyse in druckreifen Sätzen (=kein Gelafer) zu geben: Angefangen von der westlich (!) inszenierten Abservierung (!) des Hoffnungsträgers Mossadegh und der „Reinschraubung“ des Protégés Shah Reza Pahlavi zu geben. Die Resulatate dieses pompösen Regenten für das Volk selbst sind verschwindend klein ! Ausserdem wurde schon damals mit tatkräftiger Unterstützung der USA mit ersten Buklearanreicherunge begonnen. Dein Intersse an meinenAusf¨hrungen erlahmte relativ rasch, was bloss erwähnt, aber Dir keinesfalls vorgeworfen werden soll.

  • werni425
  • 23.04.09 | 21:03 Uhr

Schlemihl,
Zivilisiert ist ein Land, wenn es in ihm einigermassen abschätzbar zu und her geht. Ich kenne den Iran nicht und mache bei dem Geschnorr nicht mit. Ob deren Präsident sagt, was er denkt, ist seine Sache und wird seine Gründe haben. Wenn er ein Podest für seine Sache erhält, hat man es ihm gegeben. Warum muss immer alles irgendwie interpretiert werden? Und dann noch einseitig?
Sicher haben die Iraner die Regierung, die sie verdienen. Den Schah schickte man in die Wüste, was gut für das Grosskapital und einige Möchtegern Grand Nations war. Denn er bot so ziemlich allen die Stirne. Und wurde sogar dreist.
Und warum kommt immer die Sache mit dem Aufarbeiten der Geschichte? Sie ist nie aufgearbeitet, sondern nur neu ausgelegt für die gerade herrschende Meinung und Erwartung. Es wird die Zeit kommen, da allles wieder als Gut und umgekehrt, schlecht verbreitet wird.
Man soll sich keine Illusionen machen. Die Wahrheit ist immer sehr persönlich. Sogar für Regenwaldkommunisten und Kanibalen.
Werni

  • TejanoJose
  • 23.04.09 | 20:34 Uhr

Sorry chateau,

Bin kein Blick-Leser, nicht mal on-line! Zum anderen geht mir die Praemienerhoehung fuer KK am A. vorbei, da ich keine in der CH habe.

Im weiteren ist es billig und falsch alles auf die Auslaender abzuschieben. Vielmehr sollte man sich ueberlegen die Leistungen abzubauen. Wie z.B. in den US. Hast Du Geld (KK) bekommst du einen guten Service, falls nicht, ist die Versorgung nicht so besonders.

Und noch etwas chateau, falls Du einmal dein enges Heimattal verlaesst, bist Du ein Fremder.

  • autonomous
  • 23.04.09 | 20:25 Uhr

Zara, Jeanna
Ich bin nicht imstande mit Euren Augen zu sehen.
Gemäss Eurer Überzeugung steckt in den Aussagen von Ahmedinedschad erschreckend viel Wahres, und die Konferenzteilnehmer mussten sich wie begossene Pudel ob der Wahrheit schämen. Der Westen sei nicht fähig, diese Wahrheiten auszusprechen usw.
Dass in Euren Augen der Westen bodenlos schlecht ist und es gut ist, dass er endlich am Abgrund steht, wissen wir inzwischen. Was ich ehrlich nicht imstande bin zu begriffen, was Herr Achmedinedschad nebst dem viel Wahren noch (weniges?) Falsches sagte? Irgendwie muss er ja dem Prädikat Despot noch gerecht werden.

  • Christine
  • 23.04.09 | 19:57 Uhr

Chateau: Mir war vor dem Finanzcrash nicht richtig bewusst, dass die Performance der Kassen in die Prämien mit eingepackt werden. Jetzt, mit den horrenden Verlusten an den Börsen, wurde das explizit so kommuniziert. Da stellt sich doch die Frage, wieso diese Verluste in die Prämien mit eingebaut werden?? Diese Verluste gehören raus aus den Prämien, dann kann man auch sinnvoll über ein Abspecken des Leistungskataloges diskutieren.

Nochmals: Die Performance der Kassen sollte im negativen Fall die Prämien nicht belasten dürfen, sollten aber im positiven Fall zur Reduktion beigezogen werden können. Wenn ich per Gesetz mich mit Prämien an den Krankenkosten beteiligen muss, dann sollte ich mit bestimmen können, was hinein gehört (vielleicht nicht über Apparaturen/Infrastrukturen in Spitälern, etc.).

  • Christine
  • 23.04.09 | 19:43 Uhr

Schlemihl, natürlich einverstanden mit dem Generalisieren. Ich versuchte, das klar zu machen mit dem "Sippenhaftung", wo über das Land geurteilt wird, was notgedrungen dem Einzelnen Bürger nie gerecht wird.

Knechtli, kein Problem, das Schroffe ist in erster Linie ja Deine Befindlichkeit. Ich habe vor langem einmal gelernt, davon weg zu kommen, alles persönlich zu nehmen: Wieso grüsst der mich nicht, was schaut der jetzt nicht her, wieso ist er so kurz angebunden, weil mir wie ein Licht aufgegangen ist, dass nicht ich gemeint war, sondern die jeweiligen selber an etwas zu gnagen hatten. Was Du ansprichst, das absolut Unerträgliche, "meistert" jeder irgendwie auf seine Art. Dabei spielt die Gewichtung eine entscheidende Rolle spielt. Und diese ist absolut vom Empfinden, Wissen und der eigenen Lebenssituation geprägt.

  • chateau
  • 23.04.09 | 19:38 Uhr

Man sollte über die Rassismuskonferenz auch eine Liste erstellen:

1. eine weisse Liste für Demokratien ohne Waterboarding und solches Zeug

2. eine graue Liste für Scheich- und Fürstentümer, die versprechen, die Sklaverei abzuschaffen.

3. eine schwarze Liste wo Steinigungen, Klitorisbeschneidungen, Sklavenhaltung, KInderschändung (Frühverheiratete), Menschen- und organisierter Organhandel, Seeräuberei, wo weniger als 40% der Entwicklungshilfe von den Regierungsmitgliedern persönlich angeeignet werden.

  • chateau
  • 23.04.09 | 19:30 Uhr

Pictet (Privatbank Genf) gibt die einzig richtige Antwort. Es ist so schön, schöner geht gar nicht.
Im linken LeMonde erscheint heute eine ganzseitige, zweifarbige Anzeige der Bank Pictet. Titel:
"Cinq ans et déjà banquier privé der référence en France."

Also scheint P. in Frankreich erfolgreich zu sein. Diese Anzeige kommt zum richtigen Zeitpunkt um dem Sarkozy die rote Wut in's Gesicht zu treiben. Es ist noch keine Woche her seit die Franzosen einen Spezial"guichet" geöffnet, wo sie reuige franz. Steuersünder empfangen wollen. Je nach Eile bei der Selbstanzeige errechnet sich der Straftarif.
Vielleicht hat Pictet aber auch Kunden verloren. Umso frecher macht sich dann das Inserat. Gratuliere.
Ich würde das gerne auch im deutschen Spiegel sehen oder in der FAZ.

  • chateau
  • 23.04.09 | 19:23 Uhr

Bezog sich auf HenryVIII, nicht auf TJ.Pardon.

  • chateau
  • 23.04.09 | 19:20 Uhr

Und jetzt wollen die Verrückten die Rechnung noch mehr aufblähen.Selbstverständlich habe ich nein gestimmt.Mir ist der Zauber KK zu teuer geworden. Ich bezahle jetzt ca. Fr. 10'000.- pro Jahr.Ein erheblicher Teil davon für ausländische Missbraucher.

  • chateau
  • 23.04.09 | 19:17 Uhr

TejanoJose: Lt. heutigem Blick solles öfter vorkommen, dass Ausländer hier in der Schweiz Krankentourismus machen, um sich gratis bzw. zu Lasten des dummen SChweizers behandeln zu lassen. Sehr wohl ist das auch ein Grund für die Abneigung gegen Ausländer. Das Wort, das Sie verwenden ist blanke Uebertreibung. Die Sache wird zu hoch gehängt.
Wenn Sie die Verhältnisse in Scherzingen kennten (ich wurde da mehrmals behandelt und operiert) dann würden Sie sich nicht mit der Kleinigkeit lächerlich machen wollen. Der Garten liegt v o r dem Haupteingang. Ich kann Ihnen den Busch ja einmal zeigen.

Das Thema kommt ja zur rechten Zeit. Die Prämien gehen 14% hinauf. Die Ausländer sind in ausserordentlichem Ausmass an der Prämiensteigerung beteiligt. Diese Frau, hätte sie denn einen Aufenthaltsstatus hätte nur einmal eine Prämie zahlen müssen - und wäre dabei im zweitteuersten
Gesundheitssystem.
Unsere Rechenkünstler bei Couchepin haben es immer noch nicht geschnallt, dass uns wegen der Wahnsinnszuwanderung etwa 30 Milliarden in der Kasse (bezw. Reserven der KK)fehlen. 99% der Leute kapieren das gar nicht. Statt Revolution gegen die permanente Teuerung zu machen, gehen sie zur Gemeinde und erhalten Prämienverbilligung oder sie lassen sich betreiben. Mir tut nur der vermögenden Mittelstand leid. Einmal mehr muss der die Zeche aller Glünggi bezahlen, nur schon wenn er eine Eigentumswohnung hat. Dann hat er ja Vermögen, auch wenn's zur Hauptsache Schulden sind.

  • Jeanna
  • 23.04.09 | 19:08 Uhr

Klar steckt da viel Wahres drin. Und klar ist's ein Armutszeugnis, sondergleichen, dass ein Despot diese Tatsachen ausspricht. Allerdings ist er nicht der Einzige und auch nicht erst seit gestern, der darauf hinweist, gibt es ja im "zivilisierten" Westen genügend andere, die in allen Facetten darauf hinweisen ! Aber nicht mal mit diesen schlichten Tatsachen (!) können die exemplarischen Heiris und Heidis "etwas anfangen" und die Version in deutsch deshalb zwingend für geschönt halt müssen

Denn nicht ist, was nicht sein darf. Entsprechend der Reinkultur des Cheerleadertums eben.

  • Zara Zarathustra
  • 23.04.09 | 18:49 Uhr

In dieser Rede steckt geradezu erschreckend viel Wahres. Kein Wunder, trotteten diese Leutchen politisch korrekt aus dem Saal wie begossene Pudel. Auch ein Armutszeugnis für den Westen sondergleichen ist es, dass man einen Despoten diese Wahrheiten aussprechen lassen muss und selber dazu nicht fähig ist.

  • Jeanna
  • 23.04.09 | 18:15 Uhr

Fortsetzung@ knechtli:
Wer hier von all den ""EmpörtInnen"" empört sich über einen Stellvertreter Gottes auf Erden - das ist der vormalige Chef der Glaubenskongregation, die Nachfolge der Inquisition ! - der eine tatsächlichen Holocaustleugener, dieser Piusbruder Williams, wieder an Bord holt. Und erst nach massenhaften Protesten, irgendwas von Missverständnis in den medialen Gegenden rumstammelt ?
In seiner Fasnachtstracht mitsamsamt entsprechendem Gefolge nach Afrika oder sonst wohin reist und seinen bigotten Stuss rauslässt .. auch in Sachen Aids. Und wozu der Verein sich sonst noch alles befugt sieht seine scheinheiligen Empfehlungen abzugeben.
Apropos Protesten für vor die eigene Haustür: Die flauen so schnell ab, wie sie aufgekommen sind.
Denn der medial inszenierte Fokus der Massen ist und "gehört" nun mal Richtung Islam-Islam .. inkl. das unter Generalverdacht stellen sämtlicher Menschen islamischen Glaubens !

Was für eine Arroganz ! Was für eine Ignoranz.
Ich habe in diesen Foren ein gerne gerufenes Wort kennen gelernt. Es ist das Wort "widerlich". Passt !

  • Jeanna
  • 23.04.09 | 18:04 Uhr

@knechtli:
""Aber ich muss wohl hier nicht erwähnen, dass Steinigungen - so sie dann tatsächlich stattfinden - eine derart heillose Tragödie sind, ......... ob das hier jemand versteht.""

Doch ich meine, Dich zu verstehen.
Was ich "nicht verstehe" - oder vielleicht nur zu gut, weshalb es mir auch auf den Wecker geht - ist dieses einseitige EmpörtInnen-Gedöns. Ich bin total gegen jegliche Form von Todesstrafe ! Allerdings zuweilen nicht ganz gefeit davor, gewisse Herren der Schöpfung dort baumeln zu sehen, wo sie hingehören: An der Laterne ! Wüsste ich nicht, dass aus den Reihen der "Aufknüpfer" nicht schon bald wieder solche entstehen, die dann ebenfalls andie Laterne gehörten !

Das Allergroteskeste allerdings ist, dass ich als Atheistin gegen die Widersinnigkeiten und Verlogenheiten sämtlicher monotheistischer Vereine protestiere!
Wer ausser mir, hat hier traurigst zur Kenntnis nehmen müssen, dass z. B. ein Stanley "Tootsie" Williams - der im Gefängnis zu einem völlig anderen Menschen wurde, Kinderbücher schrieb, Jugendliche vor dem Absaufen in Brutalität und Kriminalität gewarnt hat - trotz erfolgloser internationaler Proteste hingerichtet wurde ! Niemand.

  • HenryVIII
  • 23.04.09 | 17:47 Uhr

@ Jeanna: Mit der vom Iranischen Propogandaministerium höchst wahrscheinlich geschönten, polierten und von Unflätigkeiten gesäuberten deutschsprachigen Version der Rede von Achma.. kannst Du uns verschonen.

  • HenryVIII
  • 23.04.09 | 17:41 Uhr

@ Chateau: Man legte sie vor die Tür des Spitals ? Ich habe gelesen, dass man die erbarmenswerte Frau (ehrlich gemeint !) hinter einen Busch auf dem Parkplatz legte.

  • TejanoJose
  • 23.04.09 | 16:40 Uhr

Guter cateau!
Dein post von 16:02 passt ausgezeichnet zu dem Thema Rassismus! A real bulls-eye!

  • chateau
  • 23.04.09 | 16:02 Uhr

Wie Zuwanderung und Familiennachzug auf (vermutlich) mazedonische Art funktioniert: Man legt eine schwer kranke Frau einem Schweizer Spital (nächtlicherweise) vor die Tür. Diese neue Spielart der Kulturbereicherung sollte allen Fremdenfreunden und Unterstützern unlimitierter Personenfreizügigkeit (funktioniert für Mazedonien ohne PF-Abkommen!)
zu denken geben, wenn sie denken können.
Aber vielleicht haben die einfach Krankenkassenprämien sparen wollen .
Das Schweizer Paradies, resp. die dummen reichen Schweizer werden es wohl richten.

  • Jeanna
  • 23.04.09 | 15:54 Uhr

und hier noch der letzte Absatz meines Textes ... sa gerade, dass es trotzdem etwas abgeschnitten hat:

Und einfach nicht vergessen: Es ist der Iran, der konstant in der Kritik und im Fokus hegemonialer Begehrlichkeit steht. Und nicht etwas das steinzeitliche Saudiarabien, wo Frauen nicht mal Auto fahren dürfen , aber das dafür BuseNFREUND der US-amerikanischen Interessen ist ... ein Busenfreund, schon von Bush Senior intensiv gepflegt und ebenso von seinem "in Jesus I believe and was reborn"-Sohnemann Dubya.

  • Jeanna
  • 23.04.09 | 15:46 Uhr

Und das hat Ahamadinejad in seiner langen-langen Rede vor der Rassismuskonferenz tatsächlich gesagt:
http://german.irib.ir/index.php?option=com_content&view=article
&id=23034:ansprache-des-iranischen-staatspraesidenten-ahmadinedschad-auf-der-antirassismus-konferenz-in-genf&catid=13:kommentare&Itemid=11

Ahmadinejad ist beileibe kein "change-change yes we can" Obama. Und ich bin kein Freund von A. und habe seine fulminante Rhetorik schon vor Jahren kritisert ... gerade auch weil sie ein notorisch "gefundenes Fressen" für den Westen darstellt, der daraus ebenso notorisch einfach irgendwelche Vernichtungsabsichten Israel gegenüber "herauskristallisiert" und nonstop kolportiert, was natürlich "dankbar aufgenommen und für ewig in den Köpfen hängen bleibt.

Aber wo er recht hat, hat er recht, das kann einem passen oder auch nicht. A. ist notabene alles andere als der Einzige, der kritisiert,was nun mal zu kritisieren ist, und was z.B. auch US-amerikanische oder auch israelische Publizisten, darunter mit Seymour Hersh ein Pulitzerpreisträger, tun ! !

Auch wer A's lange Briefe an Bush und Merkel gelesen hat, weiss, dass nichts vom notorisch "Herauskristallisierten" in diesen Briefen stand !

Und einfach nicht vergessen: Es ist der Iran, der konstant in der Kritik und im Fokus hegemonialer Begehrlichkeit steht. Und nicht etwas das steinzeitliche Saudiarabien, wo Frauen nicht mal Auto fahren dürfen , aber das dafür Busenfreund der USA ist !

  • Miggu,dasKnechtli
  • 23.04.09 | 15:41 Uhr

@Gallus@Christine

Ich masse mir natürlich nicht an, hier absolut gültige Abgrenzungen zwischen Zivilisation, Kultur und Kunst posten zu können. Die von mir erwähnte "Definitionen" könnten, so nehme ich an, ein Geistesblitz von einem etwas chauvinistischen Franzosen aus dem 18. Jhd. sein, der wohl erkannt hat, das die Franzosen in Sachen Hygiene den Engländern nicht die Stange halten können und sich dafür als Gralshüter der Kultur hielt.

Mein Post an Dich, Christine, war etwas schroff. Aber ich muss wohl hier nicht erwähnen, dass Steinigungen - so sie dann tatsächlich stattfinden - eine derart heillose Tragödie sind, dass wir sie, als machtlos Aussenstehende, manchmal nur mit grotesken Reaktionen und nicht mit zivilisierten Entgegnungen ertragen können, wobei ich nicht weiss nicht, ob das hier jemand versteht.

  • Gallus
  • 23.04.09 | 13:38 Uhr

Here we go again. Ist Neuronow etwa ein Verwandter von Lyssenko? zumindest Intelligenz hat eine grosse "narrow-sense heritability".

  • Zara Zarathustra
  • 23.04.09 | 13:35 Uhr

Ja, das glaub ich Dir gerne, dass Du das kaum glaubst, Gallus. Der Forscher Neuronow (passender Name) hat aber gezeigt, dass es ein paar Generationen braucht, damit sich diese Eigenschaft durchsetzt.

  • Zara Zarathustra
  • 23.04.09 | 13:31 Uhr

Zivilisation, Gallus, bedeutet VOR ALLEM die Abkehr von der natürlichen Lebensform in staaten- und schuldenfreien Kleinstkommunen (Dunbar) hin zur Bildung von monsterkollektivistischen Mega- und Gigagebilden, einem Leben als Arbeits- und Schuldsklave (genannt Bürger), als Kollektivistentrottel, der seiner Tributpflicht innerhalb eines National- oder Supranationalstaates nachkommen muss. Ein Wettlauf, welche dieser Zivilisationen den Planeten am schnellsten plündert. Zusammenraffen, anhäufen, raubbauen und vernichten, statt sammeln, teilen und tanzen.

  • Gallus
  • 23.04.09 | 13:22 Uhr

Hoi Zarathustra,
ich glaube kaum, dass das Verhalten mit Vererbung erworbener Tatsachen zu tun hat. Es ist aber ein hübsches Beispiel dafür, dass Tiere "Kultur" haben, d.h., in verschiedenen Populationen entwickeln sich verschiedene Gebräuche, die von den Jungtieren erlernt werden (Kultur ist der übliche Ausdruck bei Tieren). Dass Lamarckism höchstens in Spezialfällen "nützlich" wäre, hat z.B. Hayes durch Computermodelle anschaulich gemacht.

http://www.americanscientist.org/issues/id.3310,y.0,no.,content.true,page.1,css.print/issue.aspx

Cheers

  • Zara Zarathustra
  • 23.04.09 | 13:02 Uhr

Grüezi Gallus

Für Dich habe ich noch ein bisschen etwas zum Thema Vererbung erworbener Eigenschaften:

http://www.tagesanzeiger.ch/panorama/vermischtes/Strassenhunde-pendeln-gezielt-durch-Moskau/story/22364137

Gruss

  • Jeanna
  • 23.04.09 | 13:02 Uhr

@Schlemihl
Wann ? Im 2007 und 2008 ... und nicht einfach weil ich "in meinem Leben halt auch mal in Persepolis gewesen sein wollte".
Sondern als Folge ausgiebiger Auseinandersetzung mit diesem Land, seiner Geschichte, seiner aktuellen Situation als "Herz der Achse des Bösen" unter dem Titel "Weltfriedensbedrohung Nr.1"

Der Iran ist zu einem Lieblings-Tummelfeld geworden für westliche Geheimdienst- und Wühlmausaktivitäten (z.T. unter tatkräftiger Mitwirkung dubioser Exiliranischer Kreise !) zum Zwecke seiner Destabilisierung und westlich iniizierten Umsturzversuchen nach deren Gusto.
Dies hat z. T. bedauerlicher- aber auch verständlicherweise zum Anziehen diverser Daumenschrauben geführt, da man sehr allergisch reagiert auf Unterwanderungsversuche.

Sowas wiederum goutieren selbst renommierte und das theokratische System ebenfalls kritiserende Exiliraner nicht, z.B. Bahman Nirumand.

Und selbst Shirin Ebadi (!) hat ganz klar gesagt: ""Sollte der Iran angegriffen werden" (von wem, ist glasklar !) "werde ich und das ganze Volk zu unserem Land und zu unserer Regierung stehen und sei sie nochso verhasst. ""

Es gibt in der Bevölkerung selbst ein enormes Reformierungs- und Demokratisierungspotential !Kommt Zeit, kommt Wandel ... aber niemand, absolut niemand, der/die sein/ihr Land liebt, wünscht diesbezüglich ""Nachhilfe"" - oder was gewisse Wühlmäuse dafür halten - von aussen !

  • Gallus
  • 23.04.09 | 12:55 Uhr

@Miggu:

Interessante Interpretation von Zivilisation vs. Kultur.

Dann hat Huntington offenbar den falschen Ausdruck für sein Buch "The Clash of Civilizations" gewählt. Ich glaube kaum, dass es ihm um den Besitz von Badewannen oder Theatern ging.

"Cultured" kann bedeuten, dass man sich in der Literatur oder Kunst auskennt, gewisse Bücher gelesen hat (oder es zumindest vorgibt). "Civilized" bedeutet eher, dass man gewisse Grundsätze, wie Demokratie und andere Menschenrechte anerkennt. Mindestens hier im post-kolonialen Kanada.

Cheers,

Gallus

  • Schlemihl
  • 23.04.09 | 12:42 Uhr

@antonomous:

In verschiedenen Staaten (auch in westlichen Demokratien) tun sich viele Leute sehr schwer im Umgang mit den dunklen Kapitel der eigenen Geschichte (USA, Italien, Australien, Japan, Südafrika, Türkei; nur um einige Beispiele zu nennen). Das gleiche gilt auch für die Schweiz. Man versteckt sich lieber hinter Mythen als historische Fakten zur Kenntnis zu nehmen!

Exemplarisch für solche Mythen sind die Argumentationen von Werni zum Thema Südafrika.

Wer sich lieber an die historischen Fakten hält und nicht an diese Mythen, dem wird gerne mal eine Anti-Schweiz-Haltung vorgeworfen...

  • Schlemihl
  • 23.04.09 | 12:30 Uhr

@Miggu, Jeanna, Lohmann:
Besten Dank für eure klärenden Voten.

@Jeanna:

Ich denke, du hast recht: Im Westen wird grossmehrheitlich ein falsches Bild vom Iran verbreitet. Ich persönlich interessiere mich seit langem für dieses faszinierende Land. Leider war ich noch nie dort. Wann hast du den Iran bereist?

  • Zara Zarathustra
  • 23.04.09 | 12:28 Uhr

Von den Strafen der Zivilisierten

Warnung: sensible Gemüter dieses Bild besser nicht anklicken !:

http://1.bp.blogspot.com/_MAIDScDNy6I/SWx6E7Lz7kI/AAAAAAAADcw/9zenJkzw0Pg/s400/gaza12.jpg

  • autonomous
  • 23.04.09 | 11:57 Uhr

Lohmann 23.04.09 11:07 „Es ist wenig verwunderlich, dass die rechtskonservative Weltwoche versucht die Bekämpfung des Rassismus durch die UNO in den Schmutz zu ziehen“

Die freie Meinungsäusserung in der WW zielte vor allem (auch) dahin zu zeigen, dass der Herr Achmadinedschad nicht unbedingt der geeignetste aller Partner ist, um den Rassismus in der Welt zu bekämpfen und dass es vielleicht doch ein bisschen (zu) blauäugig sein könnte zu glauben, man(n) bzw. frau (Frau) Calmy-Rey) könne diesen Herrn belehren und überzeugen.



Schlemihl 23.04.09 11:21 @ Christine:
„Ich erachte es etwas arrogant, wenn sich Staaten, die sich am Vermögen ermordeter Nazi-Opfer berreicherten oder in Guantanamo Gefangene folterten, als "zivilisiert" bezeichnen und andererseits ganze Gesellschaften als "unzivilisiert" deklassieren“

Herr Schlemihl ist sehr skeptisch und hart verurteilend gegen sein eigenes Land und die USA und findet, dass es keine unzivilisierten und in der Rechtssprechung zurück liegende Völker gibt. In einer Art (die ich bewusst nicht qualifiziere), gibt er zu verstehen, dass die Schweiz und die USA zu verurteilen sind, weil sie sich angeblich über die Opfer der Nazis hermachten und profitierten. Von den Nazi-Deutschen, die den Holocaust und den Weltkrieg inszenierten, spricht man offenbar aus Pietät nicht mehr.

Andere gehen noch weiter und bezeichnen Churchill und die Westmächte als Dreckskerle und brutale Kriegsverbrecher, weil sie am 2. Weltkrieg teilnahmen und den Lauf der Geschichte beeinflussten…

  • Jeanna
  • 23.04.09 | 11:50 Uhr

@Schlemihl und Lohmann:

Dieses wie üblich ignorante und rein aversionsgesteuerte, daherdozierende Gelafer tut mir beinah physisch weh.

Ich habe über den Iran hier in diversen Foren schon soviel informiert, dass es beinah ein Buch füllen würde. Alles Tatsachen, die natürlich überhaupt nich kompatibel sind mit dem westlich dämonisierten (!) Bild des Iran und seiner Bevölkerung. die durchwegs auffällt durch einen hohen Bildungsgrad ... und durch eine natürliche, beeindruckendeAufgeschlossenheit, Herzlichkeit und Dialogfähigkeit, die schon beinah Volkscharakter genannt werden könnte.

Ich habe den Iran schon zweimal ausgiebig und bodennah bereist, und hatte und (habe z.T. noch immer) viele-viele Kontakte zu unterschiedlichsten Leuten UND auch zu einer Gruppe von Frauenrechtlerinnen! Ich attestiere mir deshalb eine gewisse Urteilsfähigkeit.

Ich unterstütze das Mullah-Regime überhaupt nicht ! Sowie ich auch andere Glaubensorientierte Regierungen nicht unterstütze (z.B.Israel!). Fakt ist dennoch, dass die Alphabetisierungsrate unter Shah Reza Pahlavi nicht ein einziges Prozent zugenommenhat. Und 30 Jahre später gibt es so gut wie keine Analphabetenmehr ... ausser wie überall ein paar in irgendwelchen hinterletzten Käffern.

  • Miggu,dasKnechtli
  • 23.04.09 | 11:31 Uhr

@Christine

>> "Ein Land, das derart barbarische Strafen wie z.B. das Steinigen etc. zulässt, ist barbarisch und nicht zivilisiert."

Dir scheint offenbar der Unterschied zwischen Zivilisation undKultur ebensoweinig klar zu sein wie neulich der Unterschied zwischen Menschenrechten und Rassismus. Zivilisiert ist, sagen die Franzosen, wer ein Theater besitzt - kultiviert, wer es auch besucht. Einen ähnlichen Unterschied machen auch die Briten, allerdings mit Badewannen.

  • Schlemihl
  • 23.04.09 | 11:21 Uhr

@ Christine:

Ich erachte es etwas arrogant, wenn sich Staaten, die sich am Vermögen ermordeter Nazi-Opfer berreicherten oder in Guantanamo Gefangene folterten, als "zivilisiert" bezeichnen und andererseits ganze Gesellschaften als "unzivilisiert" deklassieren. Ich bin mit dir nicht einverstanden! Man muss unterscheiden zwischen den iranischen Mullahs und der Mehrheit des iranischen Volkes!!! Gerade in undemokratischen Staaten ist diese Unterscheidung sehr wichtig!

  • Lohmann
  • 23.04.09 | 11:07 Uhr

Es ist wenig verwunderlich, dass die rechtskonservative Weltwoche versucht die Bekämpfung des Rassismus durch die UNO in den Schmutz zu ziehen. Schliesslich sind Köppel und die SVP auch gegen das Anti-Rassismusgesetz in der Schweiz.

  • Lohmann
  • 23.04.09 | 11:00 Uhr

@Christine:

"Sehr wohl trifft dieser Kopf den Nagel"

;-) Dieser Kopf trifft vielleicht den Nagel. Aber mit Bestimmtheit trifft die Aussage von Köppel nicht den Nagel auf den Kopf;-)

Die von dir zitierte Aussage Köppels behauptet ja, dass Calmy-Rey versuche diese Staaten zu "zivilisieren". Und diese Aussage stimmt so nicht!

Was die Steinigungen im Iran betrifft: Seit 2002 gibt es im Iran eine Moratorium betreffend Steinigungen. Das Parlament hatte Steinigungen per Gesetz verboten. Der mächtige Wächterrat hatte dieses Gesetz leider blockiert! Seither ist die Situation blockiert, wegen dem Moratorium werden aber keine Steinigungen mehr durchgeführt. Eine klare Mehrheit der Bevölkerung ist aber gegen Steinigungen.

Ich erwähne dies nur damit die Fakten korrekt wiedergegeben werden. Ich bin mit dir einverstanden, viele Gesetze im Iran widersprechen fundamental den Menschenrechten! Die iranische Gesellschaft generell als "unzivilisiert" zu bezeichnen ist falsch!

  • Christine
  • 23.04.09 | 10:25 Uhr

Wass, Schlemihl? Sehr wohl trifft dieser Kopf den Nagel.

Ein Land, das derart barbarische Strafen wie z.B. das Steinigen, etc. zulässt ist barbarisch und nicht zivilisiert. Dank den Mullahs, die Du erwähnst.

Dass unter diesen vernichtenden Landeseindruck auch Menschen fallen, die gute Menschen sind, ist leider der "Sippenhaftung" zu verdanken, was jedoch jedem Bürger eines Landes widerfährt (man ist Deutscher, Schweizer, Iraner, Italiener..).

  • gutemine
  • 23.04.09 | 10:09 Uhr

@Werni425

Ihre Beiträge zu lesen, bereitet mir immer wieder ein dadaistisches Vergnügen der extraklasse!

In ergebenster Verehrung, Ihr Fan

Gutemine

  • autonomous
  • 23.04.09 | 09:58 Uhr

Schleemihl
Die Behauptung vonm Schleemihl, die Schweiz seit nie neutral gewesen, zumindest seit dem 1. Weltkrieg, und – unterschwellig in Bergier, Kreis Manier erwähnt - immer auf der Seite der Unrechtstaaten gestanden, ist eine subversive Anti-Schweiz-Haltung, um es mal brutal auszudrücken.
„Die dauernde Neutralität ist ein Grundsatz der schweizerischen Aussenpolitik. Sie dient der Sicherung der Unabhängigkeit der Schweiz und der Unverletzlichkeit ihres Staatsgebiets. Im Gegenzug verpflichtet sich die Schweiz, am Krieg zwischen anderen Staaten nicht teilzunehmen“.
Die andere Behauptung „Calmy-Rey ist eine kluge Frau“ gilt für dieselben Kreis als richtig. In meinen Augen ist sie eine schwere Hypothek für die Schweiz, welche pro-aktiv kontraproduktiv gegen das eigene Land handelt.

  • Larry
  • 23.04.09 | 09:55 Uhr

"Der Mythos der "schweizer Neutralität" wurde längst historisch widerlegt! "

Dass Revisionisten, die dringend in die EU wollen, die Geschichte neu interpretieren trifft zu. Mit objektiver Widerlegung hat das jedoch herzlich wenig zu tun.

"Die Schweiz war weder während des 1. Weltkriegs, noch während des 2. Weltkriegs noch während des Kalten Krieges neutral!"

Unsere Neutralität wurde von allen Parteien anerkannt und das ist das einzige, was zählt. Alles andere ist Augenwischerei.

  • Schlemihl
  • 23.04.09 | 09:43 Uhr

@Larry:

Der Mythos der "schweizer Neutralität" wurde längst historisch widerlegt! Die Schweiz war weder während des 1. Weltkriegs, noch während des 2. Weltkriegs noch während des Kalten Krieges neutral!

Du lieferst uns ja extrem glaubwürdige Quellen (wikipedia, Blick). Ein solides Grundwissen lässt sich eben nicht durch gelegentliche Lektüre von wikipedia oder des Blicks erlangen...

  • Schlemihl
  • 23.04.09 | 09:38 Uhr

@Christine:

Diese Satz ist Unsinn und trifft rein gar nichts auf den Kopf; erst recht nicht den Nagel.

1. Calmy-Rey ist eine kluge Frau und unterscheidet im Gegensatz zu Köppel und dir nicht zwischen "zivilisierten" und "unzivilisierten" Staaten. Aus diesem Grund will sie auch niemanden "zivilisieren" wie dies Köppel behauptet. Calmy-Rey geht es um Demokratie und Einhaltung der Menschenrechte.

2. Köppel spricht vom Iran und von afrikanischen Staaten und bezeichnet diese pauschal als "Drittwelt-Staaten", "Fundamentalisten" und "unzivilisiert". Es gibt Staaten in Afrika, die weder Drittwelt-Staaten, noch undemokratisch und erst recht nicht "unzivilisiert" sind! Auch wenn das nicht ins Weltbild von Herrn Köppel passt!

3. Der Iran ist sicherlich kein Drittwelt-Staat. Die iranische Gesellschaft ist sicherlich nicht "unzivilisiert"! Die persisch-iranische Gesellschaft war seit jeher sehr fortschrittlich und aufgeklärt! Leider versuchen die Mullahs seit 30 Jahren diese Aufgeklärtheit zu unterdrücken.

  • werni425
  • 23.04.09 | 09:15 Uhr

Der Schlemihl gibt sich wiider zum Besten. Wennn dem so ist wie er glaubt, dann glaubt er falsch. Und wie die CR angesehen ist, ist nur bei ihren Treuen zu finden. Es gibt sehr viele, die anderer Meinung sind. Gut dass sie s sein dürfen.
Aber es Reisli isch immer guet. Z. B. nach Mali um ihre Parteikollegin aus dem selbstverursachten Dreck zu holen. Jene reiste freiwillig für den Ego.
Werni

  • Larry
  • 23.04.09 | 09:00 Uhr

""Mischt euch nicht in fremde Händel" war nie ein eidgenössischer Leitsatz, sondern eine Erfindung von Christoph Blocher."

"Die zurückhaltende Aussenpolitik, das heisst, die Nichteinmischung in sogenannte fremde Händel (das sind kriegerische Auseinandersetzungen unter ausländischen Staaten), gilt als Grundlage für den geschichtlichen Erfolg des Kleinstaates Schweiz seit dem Stanser Verkommnis."

http://de.wikipedia.org/wiki/Aussenpolitik_der_Schweiz#Der_.C3.9Cbergang_zur_Neutralit.C3.A4t

"Die Aussenpolitik von Calmy-Rey geniesst im Ausland und in der Schweiz viel Ansehen und Zustimmung."

Calmy-Rey ist ganz klar eine Verräterin:

http://www.blick.ch/news/wirtschaft/calmy-rey-schrammte-an-skandal-vorbei-115031

  • Christine
  • 23.04.09 | 07:06 Uhr

"Es ist fast rührend, mit welchem Nachdruck sich Calmy-Rey der Illusion hingibt, dass sich Drittwelt-Potentaten und Fundamentalisten durch Zureden und Erklärungen zivilisieren lassen."

Diese Aussage trifft den Nagel auf den Kopf. Das Dilemma zivilisierter Gesellschaften liegt darin, dass sie als "zivilisiert" erstmal zwingend davon ausgehen müssen, sich anbahnende Konflikte mittels Dialog vermeiden zu können, wo dieser Gedanke grundsätzlich einem Grundlagenirrtum unterliegt: Erstens sind die Vorgehensweisen zur Lösung oder Vermeidung von Konflikten nicht dieselben und zweitens werden Konflikte nicht in gleichem Masse als Konflikte wahr genommen: Der gemeinsame Nenner fehlt. Der den Dialogen innewohnende erzieherische Aspekt unterliegt ebenfalls einem Grundlagenirrtum, indem er meint, mit Ueberzeugungsarbeit in Form von Dialogen auf die gesellschaftliche Entwicklung des anderen Landes Einfluss nehmen zu können.

Was bleibt? Zivilisierten Gesellschaften bleibt vorerst wirklich nur der Dialog. Wie sehr er strapaziert werden muss, indem er als Gegenpropaganda missbraucht wird, ist dabei die Frage.

  • Schlemihl
  • 23.04.09 | 00:35 Uhr

1. Die Neutralität wie sie Blocher und Köppel anpreisen, hat es in der Schweiz so nie gegeben! Sie ist ein Mythos! "Mischt euch nicht in fremde Händel" war nie ein eidgenössischer Leitsatz, sondern eine Erfindung von Christoph Blocher. DASS KÖPPEL DIE PROPAGANDA DER SVP ALS EIDGENÖSSISCHE LEITSÄTZE WAHRNIMMT, ZEIGT AUF, WIE SEHR ER DEN BEZUG ZUR REALITÄT VERLOREN HAT!

2. Die Aussenpolitik von Calmy-Rey geniesst im Ausland und in der Schweiz viel Ansehen und Zustimmung. Die klare Mehrheit der schweizer Bevölkerung steht hinter der Aussenpolitik der Aussenministerin, trotz der Hetzkampagnen von SVP und Weltwoche!

  • Jeanna
  • 22.04.09 | 23:54 Uhr

Nicht unmittelbar zu Köppel Fokus, aber dennoch alles andere als off topic !

Heuchler auf allen Seiten
http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/europa/Heuchler-auf-allen-Seiten/story/25281124

Auch wenn vermutlich Viele beim ersten Abschnitt des Artikels von Claudia Kühner
aus dem Zustimmung nicken kaum mehr heraus kommen:

Man lese bitte (!) mit der gleichen Aufmerksamkeit, dem gleichen Interesse auch jenen Teil unter dem Zwischentitel „Motive einer neuen Regierung“

Denn es sind punktgenau DIESE Sachverhalte, wie sie bereits im Haupttitel angekündigt werden: Heuchler auf allen Seiten. Denn IL tritt Menschen- und Völkerrecht seit Jahrzehnten mit Füssen.

 
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