Gesellschaft

Bis dass das Bett euch scheidet

Die Zahl der Paare, die getrennte Schlafzimmer bevorzugen, nimmt zu. Darüber zu reden, ist den meisten allerdings peinlich. Denn die Umwelt wittert sofort erlahmte Triebe. Ganz falsch, sagen Psychologen und Schlafforscher.

Von Beatrice Schlag

Designerin Diane von Fürstenberg und Medienmogul Barry Diller, ein notorisch verliebt auftretendes Ehepaar, schlafen nach Worten der Gattin getrennt, «weil er mich so sehr respektiert». Entertainer Jürgen von der Lippe wahrt seit 27 Ehejahren nächtliche Distanz zu seiner Frau, weil «jeder Psychologe getrennte Schlafzimmer empfiehlt». Das Schauspielerehepaar Nadja Tiller und Walter Giller feierte vor zwei Monaten den 53. Hochzeitstag und zog von der gemeinsamen Villa in Lugano in zwei getrennte Apartments einer Altersresidenz in Hamburg, «weil wir völlig verschiedene Schlafrhythmen haben». Die Queen schläft traditionell allein.

Umfrage: Sind getrennte Schlafzimmer besser für die Beziehung?

Auch bei Paaren ohne klingende Namen verbreitet sich das Bedürfnis, sich abends an der Bettkante vom Partner zu verabschieden und im eigenen Zimmer oder zumindest im eigenen Bett unter die Decke zu kriechen. 2001 schliefen laut einer US-Studie 12 Prozent der verheirateten Paare getrennt, 2005 waren es bereits 23 Prozent. Architekten schätzten in einer von der New York Times zitierten Umfrage, dass 2015 60 Prozent der im Auftrag gebauten Einfamilienhäuser zwei Elternschlafzimmer haben werden. Bereits jetzt steigt die Nachfrage nach einem zusätzlichen Erwachsenen-Schlafzimmer deutlich an. Die Architekten nennen es diskret den «flexiblen Raum», weil die meisten Auftraggeber nicht offen sagen mögen, dass sie lieber getrennt von ihren Ehepartnern nächtigen. «Der Architekt weiss es, der Auftraggeber weiss es, der Innenarchitekt ebenso, aber man will es nicht aussprechen, weil sonst die Leute gleich denken, in der Ehe stimme etwas nicht», sagte einer der befragten Architekten.

Dabei gibt es eine Reihe von handfesten Gründen, die für den Schlaf im eigenen Bett sprechen, und keiner von ihnen hat mit getrübter Liebe oder schlaff gewordenen Sexualtrieben zu tun. 75 Prozent aller Menschen sind nach wissenschaftlicher Erhebung entweder Schnarcher oder wachen nachts mehrmals auf und wälzen sich dann im Bett.

 

Äusserst individuelle Angelegenheit

Beides ist dem Schlaf des Partners äusserst abträglich, ebenso das Schwächeln der Blase, das zu mehrfachen nächtlichen Gängen auf die Toilette nötigt. Von Körpergeräuschen und mit dem Alter strenger werdenden nächtlichen Ausdünstungen nicht zu reden. Und müssen eigentlich jedes Mal, wenn ein kleines Kind nachts schreiend aufwacht und sich erst im elterlichen Bett wieder beruhigt, zwingend beide, Mutter und Vater, ihren kostbaren Schlaf opfern?

Für getrennte Betten spricht auch, dass die meisten Paare unterschiedliche Aufstehzeiten und Einschlafrituale haben. Manche Männer wollen den späten Eishockeymatch im Fernsehen vom Bett aus geniessen, was Frauen in der Regel wenig interessiert, was aber leider nicht zu überhören ist, auch wenn man wegsieht. Viele lesen vor dem Einschlafen in Büchern oder Magazinen, checken nochmals die E-Mails oder die neuen Facebook-Einträge auf dem Laptop. Ebenso viele liegen todmüde daneben und können wegen des Lichts nicht einschlafen. Augenmasken schaffen zwar Abhilfe, aber ein Gummizug um den Schädel beim Einschlafen ist nicht jedermanns Sache. Ausserdem sieht man damit blöd aus.

Auch das Bett selber ist eine äusserst individuelle Angelegenheit, die das Vergnügen, unter einer Decke zu stecken, empfindlich beeinträchtigen kann. Der eine kann nur auf einer Hartmatratze schlafen, der andere kriegt Rückenweh, wenn sie nicht weich genug ist, um sich seinem Körper anzupassen. Soll die Decke bis zum Kinn oder höchstens bis zur Brust hochgezogen sein? Nur Daunendecke oder darunter ein Leintuch, das auch noch dringend unter der Matratze eingeschlagen sein muss, damit die Füsse ja nicht nackt herausragen? Was tun, wenn geliebte, aber im Schlaf sehr raffgierige Partner die Gewohnheit haben, immer mehr Deckenanteil um sich zu wickeln, der dann auf der eigenen Seite fehlt? Soll das Fenster offen stehen, weil kühle Nachttemperatur dem Schlaf zuträglich ist? Oder auf jeden Fall zubleiben, damit es im Zimmer kuschelig warm bleibt und man beim Aufstehen keinen Kälteschock bekommt? Das Bett kühn freistehend im Zimmer oder in die Ecke geschoben zur Hebung des Geborgenheitsgefühls? Katze mit im Bett oder nachts strikt ausgesperrt? Es gibt keine Paare mit identischen Schlafgewohnheiten.

Dennoch ist aus emotionalen Gründen die Bereitschaft zu schlafraubenden Kompromissen gross, vor allem bei Frauen. Die Erkenntnis, dass Liebe nicht automatisch zur gemeinsamen Nachtruhe befähigt, verstört und beschämt noch immer viele. Wie sagt man dem geliebten Menschen, dass man die Nacht lieber allein als in seiner unmittelbaren Nähe zubringt? Wie überzeugt man Freundinnen und Freunde, dass getrennte Schlafzimmer nur besseren Schlaf und keineswegs selteneren Sex bedeuten?

In einer Umfrage der National Sleep Foundation bekannten mehr als die Hälfte der befragten Frauen zwischen 18 und 64, die ihr Bett mit einem Partner teilten, dass sie nur wenige Tage in der Woche gut schlafen. 43 Prozent waren überzeugt, dass dadurch ihre Leistungen am nächsten Tag beeinträchtigt sind.

«Ein Mythos»

Gerhard Klösch, Schlafforscher an der Medizinischen Universität in Wien, bestätigt: «Frauen schlafen unruhiger und schlechter, wenn ein Mann mit im Bett ist. Männer dagegen schlafen besser mit einer Frau. Frauen scheinen durch Erziehung oder evolutionsgeschichtlich konditioniert zu sein, sich auch in der Nacht verantwortlich zu fühlen. Das Schlafen beim Partner bedeutet Schlafen an der Arbeitsstelle Familie. Die Männer hingegen denken: Beruhigend, dass da jemand auf mich aufpasst.» Eine unrepräsentative Umfrage im Kollegenkreis ergab, dass der Wunsch nach getrennten Schlafzimmern durchaus auch bei Männern vorhanden ist, aber aus Angst vor der Reaktion der Partnerin verschwiegen wird. «Sie würde sich abgewiesen fühlen», sagte ein Kollege, der erst vor wenigen Monaten mit seiner Freundin zusammenzog, «da schlafe ich lieber schlecht. Vorläufig.»

Neil Stanley, Schlafforscher am Norfolk and Norwich University Hospital, ist vom Segen getrennter Schlafzimmer überzeugt: «Man hat uns einen Mythos verkauft», schimpft der Brite, «entweder wir teilen ein Bett, oder unsere Ehe ist zum Scheitern verurteilt. Dabei ist das geteilte Bett lediglich eine kulturelle Norm, von keiner Wissenschaft gestützt. Feine Leute haben ihr Bett nie geteilt. Getrennt zu schlafen, war immer ein Zeichen von Reichtum. Das sollten wir alle anstreben. Denn Schlaf ist die selbstsüchtigste Sache, die wir betreiben. Man kann sie nicht teilen.»

Kommentare

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  • constanze
  • 27.04.09 | 12:22 Uhr

Na Jungs, da verstummt ihr, wenn wir Mädels uns für einmal zu Fragen des Automobils äussern, gelle?

Tja, das Fortbewegungsmittel muss nämlich nicht notgedrungen ein protziger SUV sein oder einer dieser Sportwagen, dessen Design an eine Seife erinnert (Audi TT) oder der so teuer (Mercedes, Porsche usw.) aussieht, dass wir uns bald einmal an gewissen Orten nicht mehr damit werden zeigen können - es sei denn, wir gäben uns damit zufrieden, mit unserem Protzgefährt traurig und verzweifelt in der Gated Communitiy herumzukurven und von den guten alten Zeiten zu träumen, als man uns noch neidische Blicke zuwarf.

  • constanze
  • 23.04.09 | 08:11 Uhr

Der neue Mini Cooper sieht übrigens im Halbprofil nicht schlecht aus. Aber die Felgen finde ich auch impossible und dieses Gelb einfach schrecklich. In dieser Version würde ich das Auto nicht kaufen, die Potenzaccessoires wären mir auch zu schrill.
Meinem eleganten 106 GTI (mauritiusblau mit silbernen Felgen) sieht man nicht auf den ersten Blick an, dass ich mit ihm mühelos die längsten Laster auf den RN Frankreichs überholen und abhängen kann. Auch nach 6 Jahren hat er nichts von seiner Wendigkeit und feinen Steuerbarkeit verloren, gleitet elegant und leicht wie eh und je um Passkurven und enge Parkplätze. Der einzige Nachteil ist, dass er etwas leicht ist im Vergleich beispielsweise zum Clio Williams, den eine meiner Schwestern fährt - der Clio ist ja eines dieser Autos, unter dessen Windscheibe Sie bei fast jeder Ausfahrt ein in holprigem Deutsch gehaltenes Kärtli finden, in dem ein "Barkauf ab Platz" angeboten wird. Manchmal findet man gar das Billet eines spontan Verliebten, der ebenfalls kaufen will -

@miggu, das Knechtli: der Clio Williams hat übrigens goldene Felgen, dîe dem Gesamtbild etwas Irritierendes geben ohne protzig oder aufdringlich zu wirken.

Von japanischen Autos würd ich stark abraten. In meiner Mutterphase hatte ich einen nicht unschönen Subaru Justy und danach irgendeinen Toyota, den wir "Albertine, la Garette" nannten, weil er sich wie eine Stosskarre fuhr.

  • constanze
  • 22.04.09 | 21:25 Uhr

Aslo ich würde schon erwarten, dass du vierspännig vorfährst, falls du mich in Sonntagstracht (oder wäre hier Werktagstracht angesagt?) zu einem Vorstellungsgespräch in konservativen Kreisen chauffieren müsstest ;-)

Der Charmebolzen war übrigens in der Version Mini Cooper mein erstes Auto (das ich damals noch mit meinen Geschwistern teilen musste) und ich bin bei den kleinen, wendigen und potenten Autos geblieben. Im Moment haben ich einen Peugeot 106 GTI mit eleganten silbernen Felgen, nachdem ich vorher einen roten 205 GTI hatte - ein heissgeliebtes Auto, das ich nur deshalb stilllegen musste, weil mir ein Bänker mit seinem protzigen schwarzen SUV hinten reingefahren ist. Ich mag keine grossen Autos (mein Bruder, der einen etwas makabren Humor hat, pflegt immer zu sagen, ich hätte eine Vorliebe für Autos, deren Insassen immer mal wieder von den Alleebäumen kratzen müsse. )

Aston Martin? Kenn i net. Aber ich habe ja auch nicht vor, mich als Hausdame in besseren Kreisen zu bewerben.

  • Miggu,dasKnechtli
  • 21.04.09 | 17:47 Uhr

>> "Angenommen, ich wäre die Gattin eines aufstrebenden Karrieristen und müsste in der Art, die du beschrieben hast, als Accessoire auftreten, dh. man würde mich als "die Frau an seiner Seite" begutachten und Rückschlüsse auf meinen Mann ziehen. Was müsste ich d anziehen und wie mich verhalten?"

Das kommt auf den anvisierten Job an, constanze. Angenommen, der Kerl an Deiner Seite möchte in einer Hutfabrik einsteigen, dann wäre es ein faux-pas, ohne Kopfbedeckung zu erscheinen. Du müsstest mit Deinem Hütchen das signalisieren, was Fachleute "affektives commitment" nennen. Aber Vorsicht, der Affekt als Mittel der Kommunikation muss äusserst vorsichtig eingesetzt werden. Vergiss auch nicht, dass ein Mann bei einer Bewerbung neben seiner besseren Hälfte noch andere accessoires zur Verfügung hat, z.B. seinen Wagen.
Für einen stellensuchenden Banker würde ich für die Vorfahrt auf dem Parkplatz eines potentiellen zukünftigen Arbeitgebers den "Charmebolzen", der in dieser Ausgabe vorgestellt wird, eher nicht empfehlen. Bolzen ist gut, aber die grossen Räder haben keinen Charme. Der originale Mini aus den Fünfzigern hatte kleine Räder, war aber schneller als die Konkurrenz. Das verströmte den aparten Charme des British Understatement.
Sollte ich mich jemals wieder als Butler bewerben, würde ich in meinem spartanisch-schlichten Aston Martin vorfahren. Wäre eine Begleiterin in einer Tracht angezeigt, kreuzte ich im Zweispänner bei Dir vor.

Saluti
k

  • constanze
  • 20.04.09 | 21:22 Uhr

à propos Trachten möchte ich dir noch verraten, dass ich tatsächlich einmal einen Auftritt ein einer Bärner Tracht hatte. (Ein Freund, der in konservativen Kreisen punkten wollte, bat mich, ihn an eine Veranstaltung begleiten und eine Tracht anzuziehen.) Ich hatte ja sowas von Erfolg in diesem Outfit, ich hab mich selber gewundert wieso...Wenn ich mich recht erinnere war es eine dieser properen Sonntagstrachten mit einem spitzenbesetzten Hütchen.

  • constanze
  • 20.04.09 | 21:08 Uhr

@Miggu, das Knechtli

Danke für den Tipp. Ich hatte im Lauf meiner Karriere mehrere Stellen in renommierten Institutionen und erinnere mich, dass bei der Vorstellung nicht sonderlich auf die Kleidung geschaut wurde. Man konnte ruhig in Jeans und T-Shirt antreten, solange man nett aussah. Im universitäts-wissenschaftlichen Miljöh oder der privatwirtschaftlichen Forschung & bei den Kreativen, die ich ein wenig kenne, spielt es kaum eine Rolle, wie du angezogen bist, solange du nicht an einen Kongress musst oder Kunden triffst.

Meine Frage zielte eigentlich auf folgendes Szenario: Angenommen, ich wäre die Gattin eines aufstrebenden Karrieristen und müsste in der Art, die du beschrieben hast, als Accessoire auftreten, dh. man würde mich als "die Frau an seiner Seite" begutachten und Rückschlüsse auf meinen Mann ziehen. Was müsste ich d anziehen und wie mich verhalten? (Am ehesten sehe ich noch den beschriebenen mémé-Style, ein bisschen so wie Laura Bush...?)

  • Miggu,dasKnechtli
  • 19.04.09 | 21:30 Uhr

Falls Du dich mal für eine freie Stelle vorstellen musst: Wähle um Himmels Willen kein Dekolleté. Das ist ein Stückchen Stoff, das hinten und vorne nicht reicht, vor allem vorne. Und wenn schon Tracht, dann eine Werktagstracht, bitte schön. Ein Deux-Pièces? Unser Josef hat einmal kund getan, dass er darauf abfährt (es ging um eine erfolgreiche CEO).

Saluti
k

  • constanze
  • 19.04.09 | 14:13 Uhr

@ miggu das knechtli: ich hatte eigentlich den modischen Auftritt vor Augen, den ein Paar bietet, wenn der Mann farbiger und koketter angezogen ist als die Frau. Es gab ja diese Zeiten, wo Männer Spitzenjabots und Samtöcke trugen, riesige Perücken usw.

Einen Auftritt als Accessoire eines aufstrebenden Büromenschen hatte ich nie.
Herr Mediabühler könnte dazu sicher etwas sagen. Ich wüsste ehrlich gesagt nicht, was ich da anziehen müsste. Ein pastellfarbenes Deux-Pièces in einer Länge, die die Beine unattraktiv aussehen lässt + Schlupfenbluse ("mémé")? Ein Kleidli mit einem diskreten Dekolletee + moderate Highheels ("feminin")? Würde ein Hosenanzug zu businesslike wirken? An manchen Orten seien Schweizer Sonntagstrachten gern gesehen, heisst es...

  • Miggu,dasKnechtli
  • 18.04.09 | 22:53 Uhr

>> "Coco hatte natürlich Recht, mit dem Accessoire. Umgekehrt würde es ja auch komisch wirken, . . . "

Nicht in jedem Falle, constanze. Es kommt auf die Umstände an. In den USA ist es (oder war es zumindest) üblich, dass ein Mann, wenn er zu einem Anstellungsgespräch für eine Kaderstellung aufgeboten wird, seine Frau mitnimmt. Obschon das, salopp ausgedrückt, dem Vorzeigen einer Jagdtrophäe gleichkommt, wäre es aber doch eher kontraprodukiv, wirkte er bloss wie ein Accessoire seiner Frau. Das Erscheinungsbild der Partnerin sagt aber recht viel über das Format eines Stellenbewerbers aus.
Im übrigen ist es so, dass eine Frau in der Regel weitgehend den Sozialstatus ihres Mannes annimmt, insbesondere auch dann, wenn sie aus einer unteren Schicht und er aus einer höheren stammt. Der umgekehrte Fall, dass eine Frau einen sozial tiefer gestellten Mann heiratet, tritt ja bekanntlich selten ein.
Vielleicht äussert sich mediabuehler auch noch zum Thema Klasseauftritt beim Ergattern einer Stelle. Ich will jetzt nicht weiter in seinem Revier jagen.

  • constanze
  • 18.04.09 | 12:05 Uhr

@miggu, das Knechtli

ja, Coco hatte natürlich Recht, mit dem Accessoire. Umgekehrt würde es ja auch komisch wirken, n'est-ce pas, Knechtli? La Chanel war bekanntlich eine äusserst willenstarke, zähe und kluge Frau, in der französischen Provinz am Ende des 19.Jh. in ärmlichen Verhältnissen aufgewachsen und somit bar jeglicher herzig-verwunderten Rehäugigkeit à la Tatou. Ehrlich gesagt zweifle ich, ob Tatou Chanel wird nachzeichnen könnten. In dieser Rolle würde ich eher Fanny Ardant oder Anna Mouglalis sehen, ich finde, der Tatou fehlt das Format, die "envergure". Aber ok, sie ist halt weltbekannt, sieht Coco entfernt ähnlich und alle mögen (was bei Chanel vermutlich nicht der Fall war).

  • Miggu,dasKnechtli
  • 17.04.09 | 12:09 Uhr

>> "Dieser Frau wäre beispielsweise schon geholfen, wenn sie allein mal schlafen könnte und keinen Mann neben sich hätte, der ihr die Luft zum Atmen raubt."

Ja, constanze, das musste mal gesagt sein, nach diesem Artikel über das Coco Chanel Model. Es gibt sie noch, die atemberaubenden Accessoires. Und dann noch diese Arme. Obschon sie angeblich das schönste Schmuckstück der Frau sind, die liebenden Männerarme, wie YSL meinte.

Saluti
k

  • constanze
  • 17.04.09 | 11:07 Uhr

"Dennoch ist aus emotionalen Gründen die Bereitschaft zu schlafraubenden Kompromissen gross, vor allem bei Frauen" -

obwohl:

(sie) "unruhiger und schlechter schlafen, wenn ein Mann mit im Bett ist. Männer dagegen schlafen besser mit einer Frau. "

Ist eigentlich keine sonderlich neue Erkenntnis. Aber gut, dass dies endlich mal thematisiert wird. Auch gesellschaftlich sind (Ehe)-Paare oft nur im Doppel- oder gar Familienpack mit quengelnden und aufmerksamheitsheischenden Kinderchen zu haben - was für den Gastgeber eine anstrengende Sache sein kann.

Kürzlich sagte mir eine Kollegin, dass ihr der Ehering zu eng geworden sei - obwohl sie kein Gramm zugenommen hatte. Nicht ganz nett, sagte ich ihr: "es handelt sich wohl um ein psychologischen Engegefühl, ma chère!" Dieser Frau wäre beispielsweise schon geholfen, wenn sie allein mal schlafen könnte und keinen Mann neben sich hätte, der ihr die Luft zum Atmen raubt.

 
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