USA

Überall und nirgendwo

Früher als erwartet, verliert Barack Obamas Stern an Glanz. Der neue Präsident droht sich an zu vielen Fronten aufzureiben. Die Fehler häufen sich, doch es gibt Lichtblicke.

Von Urs Gehriger

Barack Obamas Einstand verdient kein anderes Prädikat als «fulminant». Angetreten ist der 44. US-Präsident mit dem Versprechen, er werde die Politik seines Vorgängers auf den Kopf stellen. Seinen Bewunderern zu Hause und in der Welt hat er dies bereits eindrücklich bewiesen. Klimaerwärmung, Stammzellenforschung, der neue Umgang mit Iran sind ein paar Kostproben davon. Allmählich kann man sich vorstellen, was Obamas berühmter Wahlkampfslogan «Change» in der realen Welt bedeuten könnte.

Umfrage der Woche: Wie beurteilen Sie Barack Obamas bisherige Amtsführung?

Zehn Wochen erst ist er im Amt, und bereits kann er eine Reihe von Errungenschaften vorweisen. Allen voran das Konjunkturpaket zur Ankurbelung der Wirtschaft. 787 Milliarden Dollar schwer ist es und damit das grösste der amerikanischen Geschichte überhaupt. Kein Zweifel, Obama hat Grosses vor. Das zeigt schon ein Blick auf seine Agenda. Seit der Reagan-Revolution hat man ähnlich Ambitiöses nicht gesehen. Von der Heilung des Gesundheitswesens über die Bildungsreform bis zur Einführung von Hybridautos ist alles enthalten, was es braucht, um eine Gesellschaft von den Wurzeln her umzukrempeln.

Kann er das alles bewältigen? Viele Amerikaner beginnen zu zweifeln. Seit Wochen verirrt sich ihr Präsident im Traktanden-Dschungel, wirkt unfokussiert und sprunghaft. Viele von Obamas Errungenschaften haben «potemkinsche Qualitäten», wie der Economist treffend festhält. Hier wird ein Plan präsentiert, dort ein Papier veröffentlicht, Details folgen morgen.

Im Prinzip hat Obama zwei Aufgaben. Er muss, erstens, sein Land aus der wirtschaftlichen Todesspirale manövrieren. Zweitens gilt es, Amerikas Sicherheit zu garantieren, zu Hause und in der Welt. Besonders Ersteres verlangt einen Kraftakt von herkulischer Dimension. Man fragt sich also, warum der Präsident seinen wichtigsten Mann, Schatzkanzler Timothy Geithner, seit nunmehr 75 Tagen im Stich lässt. Geithner ist allein zu Hause. Das Wirtschaftsministerium ist ein Skelett. Schlüsselstellen bleiben unbesetzt.

Fehlende Mindeststandards

Die Personalpolitik ist eine der grossen Schwächen in Obamas Startphase. Gegen ein Dutzend designierte Minister musste er zurückziehen, weil erhebliche Bedenken gegen ihre Wahl laut wurden. Bill Richardson, Handelsminister in spe, strauchelte, noch bevor Obama überhaupt im Weissen Haus angekommen war. Dann stolperte der designierte Gesundheitsminister Tom Daschle, legendärer Strippenzieher auf dem Kapitol, über eine Steueraffäre und bescherte Obama die erste Pleite seiner Amtszeit.
Einen Wahlkampf lang stilisierte sich Barack Obama zum Saubermann, der Washington mit eisernem Besen kehren werde. Umso peinlicher ist es nun, da sich herausgestellt hat, dass zahlreiche seiner engsten buddies nicht einmal den Mindeststandards für ein Ministeramt genügen. Selbst Finanzminister Geithner musste Fehler bei seiner Steuererklärung einräumen. Dieser Makel indessen ist längst vergessen. Der juvenile Geithner macht dem Volk andere, gewichtigere Sorgen. Sein Rettungsplan für die Finanzwirtschaft, den er portionenweise an die Öffentlichkeit trug, liegt den Amerikanern schwer auf.

Mittels eines komplizierten Fonds will Geithner den Privatsektor dazu animieren, den Banken ihre faulen Wertpapiere abzukaufen. Sein Plan geht davon aus, dass sich die grossen Banken in einem guten Zustand befinden und sie bloss Hilfe brauchen, um das Vertrauen wiederherzustellen. Aber führende Wirtschaftsexperten trauen ihm nicht. Sie glauben, dass diese Banken in Wahrheit pleite sind und ihr Kreditgeschäft nicht wiederaufnehmen, bis sie verstaatlicht sind.

«Cash for trash» nennt Obamas prominentester Kritiker, Wirtschaftsnobelpreisträger Paul Krugman, den Geithner-Plan. Die privaten Investoren bekämen die Chance, gute Gewinne zu machen, während der Staat alle Risiken trage. Obama schicke sich an, die Bush-Politik zu rezyklieren. Mehr als enttäuschend sei das. «Es überkommt mich ein Gefühl der Verzweiflung.»

Schleichender Staatsstreich

Tiefer und tiefer kreist der Pleitegeier über den USA. Nach Berechnungen des Kongresses wird Obamas Haushaltspolitik dem Land bis 2019 ein Defizit von nahezu einer Billion Dollar (eine 1 mit 12 Nullen!) jährlich bringen – eine Zahl, die die menschliche Vorstellungskraft übersteigt. «Halten wir an den im Haushaltsentwurf avisierten Programmen fest», so der republikanische Senator Judd Gregg warnend, «wird dieses Land bankrottgehen.»

Bei aller Kritik: Obama hat eine gewaltige Erblast übernommen. Die Rezession schlägt mit voller Wucht ein. Einige der bekanntesten Finanzhäuser Amerikas sind kollabiert. In rasantem Tempo verschwinden Jobs, die Arbeitslosenrate liegt bei 8,1 Prozent und droht bald in den zweistelligen Bereich zu klettern. Mitten in diesem Sturmtief fällt es leicht, Obamas erste Bilanz in der Luft zu zerfetzen.

Der agile Jurist verstehe aus Fehlern schnell zu lernen, heisst es in seiner Entourage. Möglich, dass er sich bald auffängt. So viel allerdings steht fest: Die grösste Hypothek des jungen Präsidenten ist er selber. Genauer: seine an Obsession grenzende Ambition, das Land in dessen Fundament zu verändern.

Obama erweckt den Eindruck, er nehme die Wirtschaftskrise als Vorwand, um einen radikalen Gesellschaftswandel einzuleiten, auch in Gebieten, die nichts mit der Wiederankurbelung der Wirtschaft zu tun haben. Politische Urgesteine beider Parteien werfen Obama gar einen schleichenden «Staatsstreich» vor. In einem Brief an den Präsidenten beklagt sich der demokratische Senator Robert Byrd, er installiere ein Zaren-Regime im Weissen Haus und unterwandere die Macht des Senats. Sein republikanischer Kollege Newt Gingrich geht einen Schritt weiter. Wenn Obamas Finanzminister für sich allein in Anspruch nehme, welche Firmen verstaatlicht würden, sei dies nichts anderes als «diktatorische Machtpolitik».

Gespielte Empörung

Obamas Ambition steht im Widerspruch zu seinen Fähigkeiten. Die ausserordentliche wirtschaftliche Herausforderung zeigt seine Grenzen schonungslos auf. Es fehlt ihm an Kompetenz. Der Mann, der im Wahlkampf Gelassenheit, in den TV-Debatten «präsidiale Aura» ausstrahlte, hinkt seit dem Einzug ins Weisse Haus von einer Panne zur andern. Er kündigt grosse Pläne an, geizt aber mit Details. Er verspricht Budgetdisziplin, um die harten Entscheide zu vertagen. Hagelt es Kritik, flüchtet er aus der Hauptstadt und setzt sich – als erster amtierender Präsident überhaupt – in eine Talkshow. Dort mimt er publikumswirksam den Empörten («Ich bin wütend») und zieht über die Bonizahlungen an Manager des Versicherungskonzerns AIG her. Mit keinem Wort erwähnt er, dass seine Regierung über die Überweisungen informiert war, dass die Boni sogar im Stimulus-Paket verbucht waren.

Vielen Patzern Obamas liegt derselbe strategische Fehler zugrunde: zu viel zu schnell. Die Finanzkrise allein ist eine Herausforderung, die jeden Präsidenten – egal, welcher Ära bis an den Rand der Erschöpfung getrieben hätte. Doch Obama hat beschlossen, an allen Fronten gleichzeitig zu kämpfen. Der Präsident ist überfordert, dämmert es der US-Presse, die während des Wahlkampfs noch wacker im Gleichschritt mit dem Senator aus Illinois marschiert war.

Auch das Volk wird langsam nervös. Die Zustimmungsrate für den neuen Präsidenten (net approval rate: die Prozentzahl der Zustimmenden minus die der Ablehnenden) ist seit seinem Amtsantritt von 46 auf 28 Prozent geschrumpft. Obama liegt in der Volksgunst tiefer als George W. Bush in der Startphase seiner Präsidentschaft.

Aber es gibt auch Lichtblicke. Ausgerechnet dort, wo sie am dringendsten nötig sind. Die jüngst präsentierten US-Pläne für Afghanistan zeugen von wichtigen Weichenstellungen. 17 000 zusätzliche Soldaten schickt Obama ins Gefecht. Längst heisst es in Washington, Afghanistan sei «Obamas Krieg». Entsprechend martialisch verlautet er an die Adresse der Extremisten: «Wir werden euch besiegen!» Wer hätte gedacht, dass solche Worte einmal über Obamas Lippen kommen würden.

Im Schatten der Sieger-Rhetorik offenbart sich ein differenziertes Bild. Man erkennt den Willen, das Land von unten, aus dem Volk, zu befrieden. An Obamas Seite ist ein Team am Werk, das seine Fähigkeit bereits im Irak unter Beweis gestellt hat. Unter der Ägide von Centcom-General David Petraeus arbeitet der australische Anti-Guerilla-Spezialist David Kilcullen an einer mehrstufigen Strategie, um den harten Kern der Aufständischen zu isolieren. Oberstes Prinzip soll es sein, die Sicherheit der Zivilbevölkerung zu gewährleisten, um diese für den Kampf gegen die Dschihadisten zu gewinnen.

Der Afghanistan-Plan lässt vermuten, dass Obama auch an anderen Brennpunkten der Welt auf ausgewiesene Experten baut, die hinter den Kulissen an langfristigen Lösungen arbeiten. Die Politik im Rampenlicht manifestiert sich indessen als gewohnt symbolschwangere Megafon-Diplomatie. Vieles davon wirkt rätselhaft bis kontraproduktiv. So etwa, wenn Obama den Iranern – sprich dem Mullah-Regime – via Fernsehen ein frohes neues Jahr wünscht und dabei «gegenseitigen Respekt», «geteilte Hoffnungen» und Irans historische «Fähigkeit, zu bauen und zu kreieren», beschwört. Die Antwort fiel unterkühlt aus. «Ein Wandel nur in Worten ist nicht genug», schallte Religionsführer Chamenei zurück. Es bleibt mit Spannung abzuwarten, mit welchem Trick Obama die iranische Führung beim nächsten Versuch dem Atomprogramm abschwören zu lassen gedenkt.

Mit artverwandten Charme-Ouvertüren hat Obama auch versucht, andere Regime freundlich zu stimmen. So bot er etwa Russland öffentlich die Aufgabe der Raketenabwehrpläne in Polen und Tschechien an, ohne jedoch von Moskau dafür nachweisliche Leistungen einzufordern. Was in westeuropäischen Ohren bisweilen als weitsichtige Deeskalationsstrategie missverstanden wird, verpufft bei den Adressaten wie warme Luft. Das einzig greifbare Resultat zeigt sich darin, dass Nordkorea, Russland, China, Iran, selbst Hamas und Chávez seit dem Amtsantritt Obamas alle einen Gang hochgeschaltet haben und noch selbstbewusster auftreten. Der Verdacht liegt nahe, dass sie die «Change»-Schalmeien aus den USA als Schwäche auslegen und die Gelegenheit wittern aufzutrumpfen.

Weder im Ausland noch zu Hause hat sich Obama zu Beginn seiner Ära als Präsident von herausragender Statur profiliert. «Grosse Führer sind entweder Fuchs oder Igel», sagt Peggy Noonan, Redenschreiberin von Ronald Reagan, in Referenz auf den Vers des griechischen Dichters Aischylos: «Der Fuchs weiss viele Sachen, aber der Igel weiss ein grosses Ding.» Vielfronten-Kämpfer Obama, so Noonan, sei weder das eine noch das andere.

Kommentare

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  • markb
  • 08.04.09 | 16:03 Uhr

Contrary to the right wing pundits here, the Obama honeymoon still continues at home. His approval ratings reach new highs after his trip to Europe:


http://voices.washingtonpost.com/white-house-watch/007obama-approval-confounds-pundi.html?wprss=white-house-watch

  • markb
  • 07.04.09 | 17:22 Uhr

Nichts für dies Miesmacher und Dauernörgler:


Überzeugt euch lieber von "den human qualitites and the intellectual eloquence and the great sense of humour" of Barack "Steve" Obama.

Für das brauchts aber Inside Kenntnisse über Amerika, seine Gesellschaft und den angelsächsischen Sense of Humour:

Vom letztjährigen, traditionellen "Alfred E. Smith" Dinner in New York - ein Leckerbissen für Amerikakenner! :

http://www.youtube.com/watch?v=xk5YJkhizRs

http://www.youtube.com/watch?v=6SkFjTCscM4&feature=related

Great stuff!!!

  • HenryVIII
  • 07.04.09 | 16:15 Uhr

Forts.

Summa Summarum ein sehr verlustreicher Europatrip für den
Präsidenten und die USA.

Aber wie bereits erwähnt, die Medien hüben und drüben werden der Sache einen völlig anderen "Spin" geben.

  • HenryVIII
  • 07.04.09 | 16:12 Uhr

No I can't do. Die Europäer haben den neuen Hoffnungsträger für Alle und Alles, 3 x im Regen stehen lassen, d.h. ihm ganz klar 3 Niederlagen zugefügt. Selbstverständlich wird dies von allen Massenmedien völlig anders berichtet.
1. Obama wollte, dass die Europäer ein massives Konjunktur-Stimulierungs-
Programm beschliessen, analog zu den USA. Die Idee war, dass nicht nur
die USA den Karren aus dem Dreck ziehen sollten, wovon dann die
Europäer (Export-Weltmeister) einseitig profitiert hätten. Merkel hat
sich dagegen gestemmt und gewonnen.

2. Obama wollte, dass die Hilfe für die im Dreck steckenden Osteuropäischen
Staaten primär von der EU (als Nachbarn) getragen werden sollte. Die
Europäer (Merkel) wollten, dass diese Hilfe vom IWF ausgehen sollte,
womit die Last für die Europäer spürbar reduziert wurde und die USA
(und China, Japan und die CH !) ebenfalls zur Kasse gebeten wurden.
Auch bei diesem Haupttraktandum wurde Obama "zweiter Sieger".

3. Obama glaubte die Europäer davon überzeugen zu können, dass wenn
er einen neuen Ton anschlage und die Europäer "auf Augenhöhe" mit
den Yanks diskutieren könnten, diese Tausende von Kampftruppen
nach Afghanistan entsenden würden. Auch hier konnte sich Obama
nicht durchsetzen.

Summa Summarum ein sehr verlustreicher Europatrip für den Präsidenten
und die USA.

  • Stäbiuz
  • 06.04.09 | 18:45 Uhr

@pitxi
... wenn man bedent, was der Mann alles versprochen und an Hoffnungen geschürt hat, dann darf man mit gutem Grund enttäuscht sein.
Wie man über das Wochenende erfahren hat, ist mit Versprechnungen noch nicht genug! Schon wieder hat der Schönredner tausende von Zuhörern in seinen 'Bann' gezogen, indem er die Welt ohne Atomwaffen versprach. Ich weiss nicht in welcher Welt dieser Obama lebt, aber ich glaube definitiv nicht auf unserer!
PS: Ich hätte einen guten Vorschlag für Obama, mit dem er seinen guten Willen unter Beweis stellen könnte: die USA beginnen mit der Entsorgung ihrer Atomwaffen .... gehen als gutes Beispiel voran, entwaffnen die anderen mit Taten! Zugleich müsste die USA aber vermutlich dem Imperialismus abschwören.

  • Pitxi
  • 06.04.09 | 14:36 Uhr

Die Enttäuschung über Obamas bisherige "Leistungen" ist normal, wenn man bedenkt, mit welch überspannten Erwartungen der Mann zum U.S.-Präsidenten gewählt wurde. Alle Welt sah in ihm eine Art Messias, der die Probleme der USA und der übrigen Menschheit wie durch ein Wunder sofort lösen würde.... Nun stellt sich nach etwas mehr als zwei Monaten Amtszeit heraus, dass er eben nur ein normaler Mensch ist - wenn auch ein sehr intelligenter und charismatischer - der sich vor übermenschliche Probleme gestellt sieht. Man soll ihm nun Zeit lassen, in sein Amt richtig hineinzuwachsen und die nötigen Massnahmen zu ergreifen, um Amerika - und die übrige Welt, die ihn so bejubelt hat - wieder funktionstüchtig zu machen...

  • chateau
  • 06.04.09 | 00:37 Uhr

Gutemine: Die offiziellen US AL-Statistiken sind ein (schlechter) Witz.Die werden jeden Monat manipuliert. Ich schätze, dass die Arbeitslosigkeit ca. 17-20% beträgt. Genau nachsehen kann man das bei.www.shadowstats.com.

  • Jeanna
  • 05.04.09 | 16:59 Uhr

@ Gutemine noch dies:
Ob bereits an der „frischen Luft“ oder (noch) mit Dach über dem Kopf, essen muss, bzw. will der Mensch halt nun mal. Ist auch in Goz own kauntri nicht anders, aber:
In den USA ist jeder zehnte (!) Bürger auf die Lebensmittelhilfe der Regierung angewiesen. Im Januar hat eine Rekordzahl von 32,2 Millionen Bedürftigen Lebensmittelmarken erhalten, teilte das Landwirtschaftsministerium am Donnerstag mit. Der Anteil der Bedürftigen legte gegenüber Dezember um 580.000 Menschen zu. Im Durchschnitt wurden pro begünstigter Person 112,82 Dollar bezahlt.
Die Gesamtzahl ist der dritte Rekord in fünf Monaten und spiegelt die wachsenden Folgen der inzwischen seit 16 Monaten anhaltenden Rezession wider. In den Bundesstaaten Vermont, Alaska und South Dakota wuchs die Zahl sogar um mehr als fünf Prozent.

Allein an Lebensmittelhilfe müssen die USA pro Monat rund 3,6 Mia. Dollar aufbringen.

Im Februar stieg die Arbeitslosenrate in den USA auf 8,1 Prozent und damit den höchsten Stand seit einem Vierteljahrhundert. In der vergangenen Woche meldeten sich 669.000 Menschen für die Arbeitslosenunterstützung an - so viel wie seit 26 Jahren nicht mehr.
Laut einer Umfrage können ausserdem bei einem Jobverlust 50% der Bevölkerung (!) keinen Monat (!) ihren finanziellen Verpflichtungen nachkommmen.

Und der Trend hält an, jede Wette !

  • chateau
  • 04.04.09 | 17:33 Uhr

Gutemine: Man stelle sich das einmal vor auf der Bellevuewiese!
Wenn es dann soweit für die verwöhnten SChweizer, müssen sie die Asylanten aus den Luftschutzräumen zuerst rauswerfen.
Aber die meisten Schweizer glauben, dass ihnen so etwas nie im Leben passieren könnte.
Dabei sorgen gewisse Kreise mit grossem Erfolg, schweizerische und ausländische, dass uns das Geld aus den Händen rinnt. Jährlich Milliarden!
Und das gibt es jede Anzahl Schweizer und Ausländer in der SChweiz, die hoffen, dass unsere Banken pleite gehen .
Aber wir sind in einer guten Situation, denn:
-etwa 70'000 Asylanten sind noch da
- schätzungsweise 100'000 bis 300'000 sans papiers sind noch da
- 1,5 Millionen Ausländer sind noch da
Es ist viel zu tun, packt es an.

  • chateau
  • 04.04.09 | 17:19 Uhr

Herr Obama besucht die Königin von England, derweil hat er zuhause eine ausgesprochene Naturkatastrophe und , wie auch schon, Terror.
Die Presse hält sich allerdings in vorauseilendem Gehorsam bemerkenswert zurück.
Eine seiner riesigen und in der Geschichte wohl für ewig vermerkten Grosstaten ist seine Einwilligung zu einer gefälschten und verfälschten Liste der Steueroasen. Der Kerl täuscht sich wenn er meint wir wüssten nicht welche Steueroasen er im eigenen Land hat und dass er eine unübersehbare Anzahl Tax havens unmittelbar vor seiner Türe hat.
Aus Amerika:
"Mr. No change Obama:
The truth is incontrovertible, malice may attack it, ignorance my deride it, but in the end; there it is" ...Winston Churchill."

"The mor e things are supposed to change, the more they stay the same.As charming, articulate and smart as President Obama is, he is full of hot air when it comes altering the business as usual drill emanating from Whasington and the banking world on Wall Street................

The bankers are still running the show via US Treasury in Washington.
Two of his key economic advisers, Larry Summers and Thimothy GEithner, have been two of the key hit men in this(Gold-) price- fixing scheme for the past decade.

The rigging of the prices of gold and silver has not skipped the beat.This manipulation, which has led directly to the financial chaos of the day in America, has to have had the full approval of the new President"

  • Alexej
  • 04.04.09 | 17:18 Uhr

Die 1,2 Billionen Defizit fuer 2010 (bei einem prognostizierten Wirtschaftswachstum von 3 bis 4 %) entsprechen 4000 USD pro Einwohner. Auf die Schweiz uebertragen: Wir koennten uns ein Defizit von knapp 40 Milliarden Franken leisten. Das wuerde ausreichen, um jedem Mitglied der Bundesversammlung das Recht zu erteilen, 100 Millionen CHF nach Gutduenken zu verteilen.
Offenbar ist es neuerdings so, dass Defizite keine Rolle mehr spielen, und man sich ueber das Zurueckzahlen keine Gedanken mehr machen muss.

  • chateau
  • 04.04.09 | 16:06 Uhr

5 Millionen neue Arbeitslose seit Januar 2007! Allein diesen März 777'000. Der Obama hat ja als Ziele genannt, zuerst 2, dann 3 und schliesslich hat er gesteigert bis auf die Zahl von 5 Millionen Arbeitslosen, die er mit seinen Massnahmen wegputzen will. Jetzt hat er 3 Mio neue zu den alten hinzubkommen.
Bei den ersten 750 Millionen $ hat er sich schon gewaltig geirrt.Die sind in den Taschen der Banker inkl. AIG gelandet, z.T. als Boni.
Das hat aber noch der Ex-Goldman Sachs crony Paulson geschafft, unter Bush, aber mit Kontrolle von Obama.
Von den neuen oder insgesamt geplanten 5'000 Milliarden inkl. Europa wird wohl nichts bei amerikanischen Arbeitslosen landen. Es wir d alles versickern in diesem mafiösen amerikanischen Finanzsystem. Und auch wieder in den Banken, allenfalls bei den Autofirmen oder bei Fanni May etc.

  • chateau
  • 04.04.09 | 15:56 Uhr

Jetzt wollen sie noch Geld von der Schweiz, nachdem sie die Schweizer beleidigt und lächerlich gemacht hat.Wer es immer noch nicht kapiert hat, der Angriff galt nur der nicht EU-hörigen Schweiz. Die sozialistischer EU und "europäische" Kopie des Sowjetstaats hat mit vereinten Kräften, mit Hilfe eines naiven (in Finanzdingen)Obama und mittels gefälschter Listen die Attacke immer auf die Schweiz ausgerichtet.
Es war unerträglich geworden für Sarkozy, Merkel, Steinbrück, Eichel wie sich die reichsten der Gesellschaft und damit die potentiell grössten Steuerzahler ZU HUNDERTEN JEDES JAHR verqabschiedet haben,. Nach Belgien, London, in die Schweiz und anderswo hin.
Im Figaro wird ob dem Sieg einmal mehr unsere Fahne gezeigt, vor der Kulisse Genfs.
Nun will man Geld. Man sucht 1 100 Milliarden Dollars, um sie irgendwelchen Insidern in die Tasche zu stecken.
Der Text dazu, da die Schweiz ja auch Mitglied der Geldsammelstelle FMI ist:
"Parmi les membres de ce club, on retrouve la Suisse par exemple:comme elle a été humilié (!) avex la question des paradis fiscaux, on se demande si elle va accepter de payer pour la relance mondial", ironise un baquier.
Man weiss natürlich dass die Schweiz anständig ist und dass sie im FMI so mitmachen wird wie es sich ziemt.

  • gutemine
  • 04.04.09 | 09:46 Uhr

Ja, Jeanna, zumal auch für Köppel die Camping-Saison sozusagen eröffnet ist, nun da sich sein Götzenhimmel innert kürzester Zeit bedenklich gelichtet hat:

-Blocher abgewählt.

-Neoliberaler "wer nur den lieben deregulierten Markt lässt wüten und hoffet auf ihn alle Zeit"-Turbo- und Raubtierkapitalismus bruchgelandet.

-Hochburg des mythischen überhöhten schweizer Bankgeheimnisses von den pösen Piraten da draussen, die aus einer schlechten Laune heraus der Schweiz den Krieg erklärt haben, geschleift.

Die WeWo wird sich auf dem ihr noch verbliebenen Camping-Kocher in nächster Zeit einiges einfallen lassen müssen, um die geneigte Leserschaft und Gemeinde der Gläubigen weiterhin bei guter Laune zu halten ...

Herzliche Grüsse,

Gutemine

  • Jeanna
  • 03.04.09 | 16:21 Uhr

Tja, Gutemine, nachdem es schon unter dem 3.-klassigen Schauspieler-Präsidenten unzählige Leute gab, die sich in einem extrem harten Winter halt entscheiden mussten, ob sie - präsidialer O-Ton: - verhungern oder erfrieren wollen, zieht's nun halt zunehmend Leute an die frische Luft . Ein Trend, der sich unweigerlich noch verstärken wird.
Aber "Spass beiseite" ... wie wir Griesgrame so zu sagen pflegen:

Wär doch ein WeWo-Cover und einen umfassenden Läifschteil-Beitrag in der WeWo wert: ""Die Campingsaison steht vor der Tür. Die Weltwoche gibt ihren Lesern als Erste einen Überblick über die ausrüstungsmässig aktuellsten, trendigsten must-haves für einen ungetrübt plauschigen Aufenthalt unter freiem Himmel.""

Grüsse: J.

  • gutemine
  • 03.04.09 | 15:51 Uhr
  • Duke of Underachievers
  • 03.04.09 | 13:01 Uhr

obama ist ein verwandter von mir.

  • chateau
  • 03.04.09 | 12:13 Uhr

Korr: ..abysmally low...............

  • chateau
  • 03.04.09 | 12:09 Uhr

Meine Fachleute sagen ganz klar
"Dollar devaluation is inevitable........just like in 1934."
Here are the economic problems causing havoc today in the USA:

-The banking system is collapsing
-Tidal waves of foreclosures sweep the country
-Tumbling housing prices
-A bear market ravages Wall Street STocks
-Massive unemployment throughout the nation
-Overall in a deflationary spiral
-Interest rates are abysmally ow
-Consumer confidence is bottomless
1933 war es genau so.
Der Dollar wurde um 41% abgewertet, das Gold (von FDR) um 70% , aufgewertet, von $20.67 auf $ 35.-).
Wird der Dollar auch demnächst nochmals so abgewertet(realistisch bie diesen Schuldenbudgets) kostet di Unze Gold $2500 und Silber 30.

Auch Obama hat keine andere Wahl als F.D.R.

  • markb
  • 03.04.09 | 10:11 Uhr

Die FJS Ermahnung gilt natürlich auch grad für den nächsten Prollo-Kleckser kobelt. Nebst dem zusammenhangslosen, von rassistischen und hasserfüllten Ressentiments triefenden Gefasel, haperts auch gewaltig mit der Rechtschreibung!

"...Halten's doch den Mund sie Trottel!...wenn's scho kei Hirn habn, dann halten's wenigstens ds'Maul!..." FJS


http://www.youtube.com/watch?v=pvfyjLj0IVY

  • kurtkoblet
  • 03.04.09 | 09:04 Uhr

das ganze inkl. wahl o'baraka ist als hommage an die schwarze us-bevölkerung zu deuten. klar, auch eine ausweglosigkeit nach 8jahren bush ist zu bekunden, welche man sich selber , wie jetzt wieder ,geschaffen hat.
in welchem land können schauspieler, tellerwäscher und andere fantasten den sonst noch präsi werden ? eben ! dies ist durchaus nicht als lob zu verstehen, denn diese gesellschaft ist das gegenteil von offen.
solange man bombenteppiche ins ausland trägt und zuhause von friede-freude finanzkrise diskuttiert und nur an die eigene suppe denkt ist dem weit gefehlt. trotzdem erstaunlich wie viele gute ansätze aus den us kommen, vielleicht eben wegen der naivität? amerika ist ein opportunist der über leichen für" seine" gerechtigkeit geht. die mangelnde voraussicht nach jedem versagen (nixon/reagen/bush/clinton) ist immer schnell unter'm teppich - vorausschauen ist die devise, und gegen uno und andere urteile wird halt selber entschieden. dazu stehen ? denkste' , weiter im schritt - eine denkpause würde ja die worldleadership düppieren und kulturellen mankos aufzeigen.... .

  • markb
  • 03.04.09 | 01:05 Uhr

Da haben sie's vom Altmeister der Rhetorik, der glasklaren Sprache und der Debattierkunst! F.J. Strauss:

"...Halten's doch den Mund sie Trottel!...wenn's scho kei Hirn habn, dann halten's wenigstens ds'Maul!..." (chateau)

.. und seine Verballhornung des Wortes "Crisis Management" - von dem der Volltrottel chateau u.a. auch noch sabbert...


http://www.youtube.com/watch?v=pvfyjLj0IVY

  • chateau
  • 02.04.09 | 23:52 Uhr

USA pervers: 742'000 neue Arbeitslose, aber die Börse geht hinauf.

  • chateau
  • 02.04.09 | 21:13 Uhr

China opens gold futures trade to banks.
Heute aus Chinamining.org
Das ist die richtige Reaktion.,
China und Russland haben heute verloren. Aber die werden nicht aufgeben. Der Dollar ist nur im Moment gerettet. Für wie lange bleibt offen.

  • chateau
  • 02.04.09 | 21:11 Uhr

Also doch schwarze Listen. Dem Sarkozy ist es erstaunlicherweise gelungen die Chinesen (Macau) und Obama (Delaware) dazu zu bringen.
Und erst noch Sanktionen, die noch nicht spezifiert sind.
Gordon Brown meint offenbar, seine Tax havens seien nicht gemeint.

Der Idiot Brown, der das englische Gold zum schlechtesten Preis verkaufte, will dass der IMF jetzt endlich einmal die 400 Tonnen Gold verkaufe, über die man geredet hat. Die Heuchler tun so als würden sie dieses Geld für die Armen brauchen! Mit den Südafrikanern hätte man geredet. Gemeint ist, dass die SA beruhigt wurden wg. des Golddumpings. Und das ist es wirklich. Man will um jeden Preis Gold unten haben, weil Gold frei gehandelt, anzeigt, wie schlecht es um die Weltfinanzen steht.
Aber Gold hielt sich ganz gut.
Die 5000 Milliarden, auf die man sich geeinigt hat sind eine irrsinnige Aufblähung der Geldmenge, Papiergeldjetons aus nichts als aus Luft bzw. mittels
eines Clicks auf die Tastatur.
Japan, Deutschland, USA, Korea brechen zweistellig ein und man versucht alles mit nochmehr wertlosem Papiergeld zu stützen und zu retten.
Das hat noch n i e funktioniert.
Warten wir ab.
Eines hab ich nicht gehört aus London: Dass die Leute zur Verantwortung gezogen werden, die das alles verursacht haben.
Die Lösung von heute heisst.: Die sog. Steuerparadiese austrocknen in der Hoffnung, da komme dann genügend Geld, um die bankrotten Staaten zu retten. Das glauben die wirklich.

  • chateau
  • 02.04.09 | 17:14 Uhr

>Korr. $ satt £ (gleiche Taste)

  • chateau
  • 02.04.09 | 17:11 Uhr

Noch etwas Mr. Obama:
Es gibt da so ein Sprichwort. Zuerst vor der eigene Türe wischen.

Mehr als 40% der an der New Yorker Börse kotierten US-Unternehmen sind in Delaware domiziliert!
Genügt Ihnendas?

  • chateau
  • 02.04.09 | 17:08 Uhr

L'étât du Delaware, le paradis ficscal américain qui irrite Luxembourg.

Unser bester Freund ist schon lange Jean Claude Juncker.Ob man wenigstens das weiss in Bern?

Was ist Luxembourg? Nichts anderes als eine perfektionierte Schweizer Bankenorganisation. Deshalb hat Gewicht, was Juncker, als Vertreter eines EU-Landes (ähnlich strukturiert wie die Schweiz) sagt.
UND DAS SAGTE ER:
"LE G20 EST UNE ENTREPRISE SANS CREDIBILITE SI SUR LA LISTE DITE "NOIRE" DES PARADIS FISCAUX, IL N'Y A PAS LE DELAWARE, IL N'Y A PAS LE WYOMING, L E NEVADA."
a-t-il expliqué mardi. etc.
Man stelle sich doch einmal vor unser Hösi Merz oder seine Kolleginnen im BR hätten so etwas sagen müssen¨U N D E N K B A R!
Der Juncker ist eben kein Hosenscheisser und fährt auch dem Sarko an den Karren, und dem Obama und Steinbrück. Drei Fliegen auf einen Schlag.
Den ganzen Artikel kann man (nicht in SChweizer Zeitungen) im Figaro nachlesen.
PS-. Der Anteil des US$ in den Währungsreserven weltweit nimmt ab, leider zu langsam.
Jetzt werden wir sehen, ob und welche Listen erstellt werden.

  • chateau
  • 02.04.09 | 16:51 Uhr

Obama hat alle Finanzgangster um sich, die schon bei Clinton und teilweise bei Bush ihr Unwesen trieben. Als ehemaliger Sozialarbeiter hat er keine Ahnung vom Funktionieren der Wirtschaft, schon gar nicht von Crisis Management.
Wallstreet, auch die zahlungsunfähigen, mit Steuergeld vor dem Ersaufen bewahrten Banken und AIG haben ihn völlig im Griff. Er weiss nicht was vor sich geht. Er war sich ja daran gewöhnt, dass der Staat, wo immer nötig, Geld hervormacht. Aus dieser Welt kommt er.
Zudem ist Goldman Sachs sein grösster Spender. Und die Goldman Sachs Leute (ex) hocken überall in einflussreichen Positionen.Er kann gar rein nichts machen, nur zuschauen und viel reden(zu viel).
Jeder Satz kann auch eine Angriffsfläche sein.
Und jetzt machen ihm noch die Chinesen und Russen Probleme mit der Attacke auf den Dollar. War auch Zeit!
China will Garantien für seine Dollarreserven von £ 1 800 Milliarden.
Die einzige Garantie, die unter solchen Umständen gegeben werden kann, ist Gold!
Jetzt müssten die Amerikaner die Hosen runter lassen und endlich einmal beweisen (mit Audit), dass sie tatsächlich noch 8 000 Tonnen Gold haben. Es gibt daran berechtigte Zweifel. Es könnte auch nur die Hälfte sein, und diese Hälfte erst noch aus Gold mit ungenügener Reinheit (Seinerzeit den Bürgern abgepresst)
Wir leben in interessantenZeiten.

  • Jeanna
  • 02.04.09 | 14:45 Uhr

@mediabühler
"""Nichts hat sich geändert - aber etwas netter ist der Auftritt ..."""

Das mag für den yes we can Hope-Hope Obama zutreffen, der ein kaum zu verkraftende Hinterlasssenschaft angetreten hat, und sich bei der Bewältiung derselben heillos über überlupfen könnte, da muss ich markb recht geben (inkl. Stellungnahmen dazu von WeWo-Schreiberlingen). Zumal da Interessenskräfte weiterhin am Werk sind, deren Problematiken und Dynamiken - sowohl geopolitisch wie auch wirtschaftlich - nicht einfach auszuschalten sind.

Nicht zutreffend ist der "nette Auftritt" re israelischer Regierung. Lies' meine 3 Beiträge von heute dazu im Heumann-Forum.

  • mediabuehler
  • 02.04.09 | 12:03 Uhr

Hab' ich nicht immer schon geschrieben, dass sich - ausser dem Ton - wenig bis gar nichts ändern wird mit Obama. Die Opportunistin Clinton wird auch nichts gewegen. Die Verlagerung der Truppen vom Iraq nach Afganistan bringt nichts. Das dort herrschende Mittelalter wird auch von den USA weder kurz- noch langfristig zu ändern sein. Heraushalten wäre die Devise. Mein Freund Mark Rissi, der dort vor vielen Jahren einen brisanten Film (Ghame Afghan – die Trauer der Afghanen - teilweise als Taliban verkleidet) gedreht hat, weiss wovon er spricht, wenn er auf die Unmöglichkeit hinweist dort etwas zu verändern. Nur die Zeit wird das können. Auch der unbestrittene Kenner der Region, Peter Scholl-Latour, sagt das Gleiche.

In Israel wüten die Fundamentalisten - ebenfalls indem sie Kreide fressen - weiter, und ein Palästina-Staat entrückt in weite Fernen. Nichts hat sich geändert - aber etwas netter ist der Auftritt ...

  • kurtkoblet
  • 02.04.09 | 11:18 Uhr

was hat "man"? jedes system verdient ihr oberhaupt! fertig soap, hollywood und monopolywährung. man wusste , er kann nix, nur war man so desillusioniert von bush , dass man das "kleinere" übel wählte. dies zahlt sich nun aus - um sich von medienattacken retten, agiert er, eben, mit sprunghaften entscheiden.
ohne schwarzmalerei: die US wahr schon immer eine pappnase, nur wollte man ja an den "dream" glauben. beschissen hat man sich selbst , einzig was noch intakt ist, der wille des kleinbürgers übernatürliches zu leisten. sparen ist in den den US (konsum) unbekant, deshalb sind die heiligen ikonen dort anders zu setzen (konsum,auto) , und nur über dessen und derivate kann man die 300mio. "ruhigstellen".
es lohnt sich, alte geschichtsbücher und der migraten motivation zu verstehen um dessen resultat heute zu interpretieren.

  • markb
  • 02.04.09 | 01:44 Uhr

Seien wir doch ehrlich - dieser Job ist unmöglich und Lorbeeren zu holen auch fast unmöglich. Es sind noch nicht zwei Monate vergangen hat ihr Chefindianer eine kitschige Lobeseloge auf den abgetretenen Bush II abgehalten, dass einem beim Lesen kotzübel wurde! Der hat doch diese ganze Scheisse zu verantworten und läuft immer noch fei herum und wird nächstens als Senior Advisor bei Carlysle die hohle Hand hinhalten und gross abkassieren! Das ruft doch nach einer Korrektur von Köppel und nicht die Arschtreterei an die Adresse von Obama, der die ganze Scheisse erben durfte. Was sie da tun ist Zynismus pur.

Das einzige was ich gelten lasse und wo sie recht haben, ist mit der Prioritätensetzung. Die Obama Administration will tatsächlich zuviel auf einmal. Da wird eine neue Prioritätensetzung unumgänglich sein, sonst riskiert er tatsächlich als HansdampfinallenGassen unter zu gehen.

 
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