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25.03.2009, Ausgabe 13/09

Patchwork-Familien

Aschenputtel der Gegenwart

Jugendliche aus Patchwork-Familien werden eher kriminell als Kinder, die in traditionellen Familien aufwachsen. Das belegt eine breit angelegte Studie der Universität Lausanne. Es stellen sich Fragen gesellschaftlicher und politischer Natur.  

Von Philipp Gut

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«Familien und Delinquenz»: Unter diesem nüchternen Titel hat der Lausanner Kriminologe Marcelo Aebi kürzlich einen Vortrag an einer Fachtagung in Interlaken gehalten. Der in Buenos Aires geborene Wissenschaftler arbeitet an der bisher umfassendsten Studie über den Zusammenhang von Familientypen und Jugendkriminalität. Was er herausgefunden hat, birgt Sprengstoff.

Zunächst bestätigen Aebis Untersuchungen ein bekanntes Phänomen: Kinder von alleinerziehenden Eltern verstossen häufiger gegen das Gesetz als Kinder aus intakten Familien. Schon dies ist ein bemerkenswerter Befund, der die Auflösung der klassischen Familie in einem kritischeren Licht erscheinen lässt, als dies in jüngster Vergangenheit oft der Fall war.

Aebi kommt überdies zu Ergebnissen, die das gängige Bild der Wissenschaft verändern. Bis anhin verglich man lediglich traditionelle Familien mit – wie es im englischen Fachjargon heisst – broken homes, auseinandergebrochenen Haushalten, bei denen mindestens ein Elternteil abwesend ist. Aebi weitete die Untersuchungen aus: nicht nur auf klassische Familien und Alleinerziehende, sondern auch auf Patchwork- oder Stieffamilien, bei denen die Kinder mit einem Elternteil aufwachsen, der nicht ihre leibliche Mutter oder ihr leiblicher Vater ist. Der Anteil dieser «Flickenteppiche» (deutsch für patchwork) ist in den letzten Jahren rasant gestiegen. Man geht davon aus, dass er sich heute auf rund 15 Prozent beläuft.

Der interessante Befund: Jugendliche aus Patchwork-Familien neigen (noch) stärker zu kriminellen Handlungen als solche, die nur von einem Elternteil erzogen werden. Sie führen die Kriminalitätsrangliste an, vor den Jugendlichen mit einem alleinerziehenden Elternteil. Am wenigsten delinquent sind Jugendliche aus traditionellen Familien.

Die Studien des Lausanner Teams um Professor Aebi sind Teil eines internationalen Forschungsprojekts über die «selbst berichtete Delinquenz» von Jugendlichen. In dreissig Ländern werden dazu ausführliche Umfragen durchgeführt. Allein in der Schweiz befragten die Wissenschaftler 3648 Schüler zwischen 13 und 16 Jahren an 70 Schulen in 20 Kantonen.

Ein erster Bericht zur jüngsten Umfragerunde, an dem der renommierte Kriminologe Martin Killias beteiligt war, liegt seit Juni 2007 vor. Jetzt ist Marcelo Aebi daran, die Daten mit Blick auf die verschiedenen Familienformen auszuwerten. Erste Resultate sollen im Sommer erscheinen.

Der Weltwoche liegen – nachdem die Sonntagszeitung in ihrer jüngsten Ausgabe Teile daraus zitiert hat – die neusten Ergebnisse vor. Der generelle Befund der Studie bestätigt sich mit einer Ausnahme bei allen Delikt-Arten: Stets bereiten Jugendliche aus Patchwork-Familien die grössten Probleme. Die Unterschiede sind beträchtlich. 39,7 Prozent der Jugendlichen aus traditionellen Familien geben an, schon ein oder mehrere Male gegen das Gesetz verstossen zu haben. Bei Kindern mit einem alleinerziehenden Elternteil sind es 48,4 Prozent. Jugendliche aus Patchwork-Familien kommen auf 58,4 Prozent. Das sind fast 20 Prozent mehr als bei den Altersgenossen, die in intakten Familien aufwachsen.

Das Muster zeigt sich bei allen Delikten mit Ausnahme des Computer-Hacking. In diesem Bereich sind die Kinder von Alleinerziehenden an der Spitze. Sonst wiederholt sich das Bild: Bei schweren und leichten Gewalttaten, bei Vandalismus, Ladendiebstahl, Eigentumsverstössen oder Drogenhandel – überall delinquieren Kinder aus zusammengeflickten Familien am häufigsten. Am wenigsten anfällig für kriminelle Handlungen ist durchweg der Nachwuchs aus traditionellen Elternhäusern.

Gleich sind die Verhältnisse beim Alkohol- und Drogenkonsum, wenn auch mit geringeren Unterschieden. Und schliesslich werden Jugendliche, die aus Patchwork-Familien stammen, öfter Opfer von Übergriffen.

Schwache Bindungen

Wo liegen die Ursachen der erstaunlichen Befunde? Kriminologe Aebi ist auf eine interessante Fährte gestossen. Er wollte herausfinden, wie stark die Beziehungen der Jugendlichen aus den verschiedenen Familientypen zu ihren Eltern sind. Die stärksten Bindungen an die Eltern bestehen in klassischen Familien, die schwächsten in Stieffamilien. Dort gibt mehr als jeder fünfte Jugendliche an, eine schwache Beziehung zu mindestens einem Elternteil zu haben (in traditionellen Familien sind es lediglich knapp 6 Prozent).

Von der Eltern-Kind-Beziehung hängen laut Aebi Verhaltensweisen ab, die das Abgleiten in die Kriminalität begünstigen. «Es kommt auf eine gute und starke Beziehung zu den Eltern an», so Aebi. Das «Auskommen» mit Vater oder Mutter sei ein «entscheidender Faktor».

Genau dies bereitet vielen Patchwork-Familien Probleme: «Wenn man nicht der biologische Vater oder die biologische Mutter eines Kindes ist, hat man Mühe, Autorität zu erlangen», beobachtet der Kriminologe.

Ein Blick auf die zahlreichen Beratungsseiten und Selbsthilfegruppen im Internet scheint die Schwierigkeiten zu bestätigen. Auf www.patchwork-familie.ch springt einen auf der Startseite ein «SOS-Telefon» an. «Eines unserer Anliegen», heisst es dort, «ist die Sofort-Telefon-Beratung, für dringende Probleme und auch als Massnahme, bevor man etwas tut, was man später bereuen würde.»

Weiterführende Artikel gibt es unter Titeln wie «Fünf Faktoren, wie Kinder die Trennung leichter bewältigen können», «Empfehlungen für Zweitehen und Stieffamilien» oder «Der Sohn meines Partners ignoriert mich».
Auf www.mein-kummerkasten.de schreibt eine Mutter: «Hallo. Ich bin recht verzweifelt, dass ich mich hier an euch wende. Auch ich lebe in einer Patchworkfamilie. Mein Mann und ich lieben uns sehr, gehen sehr harmonisch miteinander um, haben ein liebevolles und respektvolles Klima miteinander. Gehabt. Leider. Vor etwa drei Monaten zog der 13-jährige Sohn meines Mannes bei uns ein . . .»

Damit begannen die Probleme: Streit zwischen den Kindern aus verschiedenen Ehen, mangelnde Autorität der Stiefmutter, Entfremdung vom Partner usw.

Für Kriminologe Aebi sind solche Vorkommnisse von mehr als anekdotischem Belang. Wie eine statistische Analyse zeigt, bestimmen in erster Linie drei Faktoren, ob Jugendliche straffällig werden: das (männliche) Geschlecht, «schwache Bindungen» an die Eltern sowie ein niedriger Grad an «Überwachung» und Betreuung durch die Eltern. Um zwei dieser drei Faktoren steht es in Patchwork-Familien besonders schlecht – das ist der springende Punkt. Hier sieht Aebi die Erklärung für das Phänomen, dass Jugendliche aus Patchwork-Familien so häufig delinquieren.

Das Team des Lausanner Professors kann durch Detailbefragungen belegen, dass wichtige Kontrollmechanismen in Patchwork-Familien schlechter spielen als in den anderen Familienmodellen. In Stieffamilien werden weniger klare Limiten gesetzt, wann ein Kind abends zu Hause sein muss. Gleichzeitig gehorchen Jugendliche aus solchen Familien schlechter.

Die neuen Erkenntnisse scheinen nicht nur für die Kriminalistik bedeutsam zu sein. Es stellen sich Fragen gesellschaftlicher und politischer Natur.

Mehr Scheidungskinder

Was ist zu tun? Marcelo Aebi fordert, dass Kinder aus Patchwork-Familien «mehr Aufmerksamkeit» erhalten sollten, beispielsweise in den Schulen. Doch reicht das? Sollen die Lehrer einmal mehr einspringen, wenn das Elternhaus versagt?

Die Ursachen der Misere reichen wohl tiefer. Der gesellschaftliche Trend der letzten Jahre begünstigt jene Tendenzen, die Jugendliche leichter in die Kriminalität treiben. «Die Zahl der Scheidungskinder steigt weiter», schreibt das Bundesamt für Statistik im Bericht «Familien in der Schweiz» aus dem vergangenen Jahr: «Bei knapp der Hälfte aller Scheidungen sind Kinder betroffen. Liessen sich 2002 die Eltern von 12 700 unmündigen Mädchen und Jungen scheiden, so waren es 2007 14 700 mitbetroffene Kinder.» Ein markanter Anstieg in bloss einem halben Jahrzehnt. Nach wie vor seien «die meisten Kinder bei einer Scheidung der Eltern zwischen 5 und 14 Jahre alt». Das ist genau das Altersspektrum, auf das es ankommt – im Guten wie im Schlechten.

Im Vorwort des Berichts heisst es: «Die Institution Familie unterliegt einem starken Wandel. Ihre Veränderungen prägen die Gesellschaft von heute und morgen, denn die Familie ist eines ihrer tragenden Elemente. Als Ort der Sozialisierung vermittelt sie viele Werthaltungen und beeinflusst viele Verhaltensweisen.»

Im Licht der jüngsten kriminologischen Forschungen zum Zusammenhang von «Familie und Delinquenz» haben diese Zeilen einen dramatischeren Hintergrund, als sich die Verfasser wohl träumen liessen.
Denn: Für Kinder aus Patchwork-Familien interessierten sich die Statistiker des Bundes bisher nicht. «Wie viele Paare nicht mehr die leiblichen Eltern sind, ist nicht bekannt», heisst es dazu lapidar.

Ausführungen zu Alleinerziehenden finden sich hingegen zuhauf, oft mit politisch imprägnierten Verweisen auf die Internetseiten von Gleichstellungsbüros und ähnlichen Lobbyorganisationen.

Kult um Alleinerziehende

Insofern erscheinen die Bundesstatistiker als Symptom eines Zustands, den sie mit ihren Daten eigentlich erhellen sollten: der einseitigen Fokussierung auf die Alleinerziehenden. Um sie, meist Frauen, hat sich in den letzten Jahren eine Art Kult entwickelt. Die alleinerziehende Mutter, schrieb ein gewitzter Zeitgenosse, sei so etwas wie die heilige Muttergottes des säkularen Zeitalters. Man verehrte sie als Ikone einer von angeblich restriktiven Bindungen befreiten Gegenwart. Die Politik suchte die Verhältnisse alleinerziehender Mütter zu verbessern – was diese Schrumpfform der Familie wiederum attraktiver machte.

Aufgeschreckt durch die kriminologischen Fakten zur Patchwork-Familie, schreibt Jacqueline Fehr, Zürcher Nationalrätin und Vizepräsidentin der SP Schweiz: «Bei allem Respekt vor den Bedürfnissen der Eltern: Die Bedürfnisse der Kinder gehen vor.» Die Kinder aus Patchwork-Familien dürften nicht die «Aschenputtel der Gegenwart» werden.

Sollte das ein Argument für die klassische Familie sein – ihm wäre nichts beizufügen.

Erschienen in der Weltwoche Ausgabe 13/09
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Kommentare

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smurphy     31.03.09 08:04

Aus persönlichem Anschauungsunterricht in der eigenen Familie sowie bei einigen Nachbarn kann ich der Schlussfolgerung grundsätzlich zustimmen. Derjenige Nachwuchs, der bei seinen "biologischen" Eltern lebte, hatte grösseres Vertrauen in die Familienbande. Denjenigen, die (bis zum Erreichen der Volljährigkeit eventuell sogar mehrmals) jeweils zum aktuellen Freund/zur Freundin der Mutter/des Vaters zogen, ging dieses intime Zutrauen ab. Prinzip: warum Gefühle in jemand investieren, der in absehbarer Zeit im eigenen Leben sowieso keine Rolle mehr spielen wird. Diese Emotion hing grundsätzlich nicht vom Bemühen der "Stief"-Eltern ab. Wie sehr sich der biologisch nicht verwandte Elternteil auch bemühte, die familiäre Bindung zum Stiefkind kam praktisch nie zustande. Man leb

Miggu,dasKnechtli     30.03.09 21:57

@constanze

>> "Man ist dort auf Alleinerziehenden und Patchworker, die die Sozialsysteme ausnutzen, spezialisiert."

Das ist so, constanze. Die Beiträge der WeWo zur Volksgesundheit sind allesamt etwas speziell. Der aktuelle Artikel gehörte in jedes deutsche Hygiene-Museum.

Miggu,dasKnechtli     29.03.09 19:44

Dass die peer group in der Entwicklungsphase der Adoleszenz eine eminent wichtige Rolle spielt, ist unbestritten, Gallus. Interessant ist aber die Tatsache, dass Kinder, die ausserschulischen Musikunterricht geniessen dürfen, ihre(n) Musiklehrer/in als wichtigste Bezugsperson neben ihren Eltern bezeichnen. Erziehungsprogramme (in Nord- und Südamerika) in Form von Orchesterschulung mit klassischer Musik bei Problemkindern zeigen verblüffende Resultate.

Gallus     29.03.09 13:37

Besseres Erbgut oder besseres Umfeld wegen Eltern?

Das ist die Frage, und die Antwort ist nicht so eindeutig, wie Du schreibst, und wie es viele Sozialarbeiter aus professionellem Selbstbewusstsein annehmen. Es gibt gute Gründe zur Annahme (beruhend auf empirischen Untersuchungen), dass es vor allem die Genetik und “peers” (andere Kinder) sind, welche den grösseren Einfluss ausüben (wobei die Auswahl der Peers durch Kinder z.T. ebenfalls von Genetik bestimmt wird).

“Give me a child..........until he is seven, and I will give you the man" ist nur sehr beschränkt gültig.


Judith Harris, The nurture assumption.
Steven Pinker, The blank slate.

Inzucht bei Herrscherfamilien: ich weiss, das sagen uns die Historiker

Miggu,dasKnechtli     29.03.09 12:31

Lieber Gallus,

dass sich Kinder in der Regel besser entwickeln, wenn sie bei den biologischen Eltern aufwachsen, ist mir schon klar. Da braucht es für mich keine empirischen Untersuchungen. Aber diese Kinder entwickeln sich nicht erfolgreicher, weil sie dasselbe Erbgut wie die Eltern besitzen, sondern weil solche Eltern in der Regel für ein besseres Umfeld, d.h. unter anderem wichtige Bezugspersonen für die Karriere, besorgt sind.

>> "'Familie' ist nicht Synonym für Inzucht."

Bei vielen Herrscherfamilien im Mittelalter schon.

Gallus     28.03.09 21:57

Lieber Miggu,

Dein Argument erscheint mir etwas sybillinisch. Ich glaube, beim Artikel ging es darum, ob sich Kinder in der Regel besser entwickeln, wenn sie in bei den biologischen Eltern aufwachsen oder nicht. Und die Antwort, aufgrund von empirischen Untersuchungen, ist da ziemlich eindeutig. Die Wahrscheinlichkeit, dass sie überleben, dass sie ohne Misshandlungen aufwachen, dass sie nicht kriminell werden, ist tatsächlich höher. Natürlich gibt es Ausnahmen, wo man Kinder von den natürlichen Eltern entfernen sollte.

Es gibt genügend Beispiele, wo der Staat sich in die Erziehung der Kinder eingemischt hat - z.B. in Kanada, wo vor ein paar Jahrzehnten die Kinder der Einheimischen entfernt und in Institutionen "erzogen" wurden. Dasselbe geschah mit

Miggu,dasKnechtli     28.03.09 21:26

Lieber Gallus,

die wahre Elite hatte es noch nie nötig, mit der Herkunft zu bluffen. Der NATUERLICHE Adel ist so ziemlich das Gegenteil von Inzuchttubeli.

Gallus     28.03.09 20:45

Da gehen wir doch lieber nur in die nähere Vergangenheit zurück, z.B. nach Lambeth (London), wo der Gemeinderat das Wort “Familie” verbannt hattte, weil es “diskriminatorisch” sei.

Oder vorwärts zur “Brave New World”, wo menschliche Embryonen und Foeten durch eine Mischung von Chemikalien, Temperatur und anderen Umwelt Stimuli für die gewünschten gesellschaftliche Funktion gezüchtet werden. Der schädliche, traditionell biologische Einfluss von Blut- und Familienbanden lässt sich damit ausklammern (denken zumindest Progressive).

gutemine     28.03.09 18:26

Ja, zurück zur hehren und guten, auf reinen Blutsbanden gegründeten Keimzelle unserer Gesellschaft! Dass diese einem verruchten Zeitgeist (Schuld daran sind bestimmt die 68-er!) huldigende Scheidungs- und Patchworkfamilienzusammenbastlerwut nichts anderes als unsere Gesellschaft zersetzende, verkappte Al Quaida-Zellen hervorbringt, habe ich mir schon immer gedacht, dafür muss man nicht erst Teleblocher sehen. Höchste Zeit, dass all diese Scheineltern und die von ihnen verursachten Auswüchse endlich ordentlich registriert und statistisch erfasst werden. Ausserdem schlage ich vor, den auf reinen Blutsbanden basierenden Familie bei Erreichen ihres 25-Jährigen Bestehens jeweils einen Sittenzuchtsverdienstorden zu überreichen, der dann gut sichtbar für die Mitbürger am 1. August zusammen mit de

Gallus     28.03.09 13:03

"dass fast 40% der Kinder aus "traditionellen" Familien, dem Hort des Guten, Wahren und Aufrechten, kriminelle Taten begehen..."

Erstaunliche Statistik - mindestens 40 % der Schweizer sind also kriminell? bei Kindern aus nicht-traditionellen Familien dürfte die Rate ja mindestens gleich hoch sein.

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