Editorial

Sturheit

Die Schweizer Politik soll im Steuerstreit handeln. Falsch. Nichtstun ist das politische Gebot der Stunde.

Von Roger Köppel

Warum eigentlich gibt es das Bankkundengeheimnis? Als eigentliche Urheber erwiesen sich im 18. Jahrhundert die Franzosen. Ihre Könige brauchten zur Aufrechterhaltung ihres aufwendigen Lebensstils Kredite, die sie sich im angrenzenden Genf bei den Banken besorgten. Die Franzosen waren Katholiken, die Genfer Bankiers Protestanten. Um die konfessionell heiklen Geschäftsbeziehungen vor dem eigenen Volk geheim zu halten, drangen die Könige auf Vertraulichkeit. Bereits 1713 erliess der Genfer Grosse Rat ein Gesetz, das die Genfer Banker zur strikten Geheimhaltung verpflichtete.

Der moderne Schweizer Finanzkundenschutz war eine Folge des 1934 verabschiedeten Bankengesetzes. Ihm lagen Entwicklungen der frühen dreissiger Jahre zugrunde, als die serbelnde Weimarer Republik mit Polizeimethoden nach deutschen Vermögen im Ausland fahndete. Wie Jahrzehnte später in Liechtenstein wurde versucht, die Bankangestellten mit Schmiergeldern zur Herausgabe vertraulicher Daten zu bewegen. Das gesetzlich verankerte Bankgeheimnis sollte helfen, diese illegalen Übergriffe in die Privatsphäre der Kunden zu unterbinden. Die Situation verschärfte sich, als in Berlin die Nationalsozialisten das Kommando übernahmen. Hitler hatte eine Reihe von Gesetzen erlassen, wonach die Deutschen gezwungen wurden, ihre Auslandguthaben ins Reich zurückzuführen. Auf Verstösse stand die Todesstrafe. Anfang 1934 wurden drei deutsche Juden hingerichtet, weil sie nichtdeklarierte Vermögen in der Schweiz hatten. In dieser Zeit rettete das Bankgeheimnis Existenzen vor dem Untergang.


Die Schweiz steht als Fluchtburg für Schwarzgeldkonten am Pranger. Unter Schwarzgeld verstehen wir rechtmässig erwirtschaftete Vermögen, die irgendwann einmal versteuert, dann aber unter dem Schutz des Bankgeheimnisses vor dem Staat versteckt wurden. Wer Geld am Staat vorbei parkiert, wird lediglich gebüsst, aber nicht strafrechtlich verfolgt. Die Banken sind nicht berechtigt, den Behörden im Verdachtsfall Kundendaten auszuhändigen. Den Milliardenbergen verdankt die Schweiz viel Wohlstand und Arbeitsplätze. Das ist nicht nur, aber auch eine Folge unserer Milde gegenüber Steuerhinterziehern.
Man mag es verwerflich finden, doch es gibt ehrenhafte Motive, sein Geld vor dem Fiskus zu verstecken. Die Leute misstrauen der Obrigkeit. Sie wollen nicht, dass der Staat über alles Bescheid weiss. Sie legen fürs Alter in Kopfkissen, Truhen oder auf Konten stille Notreserven (Schwarzgeld) an, weil sie Angst haben, ihr Geld könne politischen Fehlentscheiden zum Opfer fallen. Die Befürchtungen sind nicht abwegig. Es gibt in der europäischen Geschichte genügend Beispiele, wie über Generationen hinweg angehäufte Sparguthaben über Nacht enteignet und zerstört wurden.

In der Schweiz wird das Restmisstrauen des Bürgers gegenüber dem Staat respektiert. Es herrscht das Vertrauens- und Mündigkeitsprinzip. Man traut dem Bürger zu, unter Abwägung der persönlichen Risiken selber zu entscheiden, wie viel Vermögen er in seiner Steuererklärung angibt. Die rechtliche Unterscheidung zwischen Steuerbetrug und Steuerhinterziehung ist so gesehen Ausdruck einer freiheitlich-republikanischen Staatsauffassung. Sie gibt den Leuten in Vermögensfragen ein Recht auf Notwehr gegenüber den Behörden. Es ist kein Zufall, dass in der Schweiz weniger Steuern hinterzogen werden als in den unersättlichen Hochsteuerländern der EU. Es ergibt keinen Sinn, die segensreichen Gepflogenheiten über Bord zu werfen.


In der aktuellen Krise sollte sich die Schweizer Politik ruhig und abwartend verhalten. Die Hektik der letzten Wochen schadet dem Land. Es braucht keine Arbeitsgruppen und Task-Forces, ein schlauer, zurückhaltend operierender Bundesrat reicht. Der Fall UBS wird falsch gedeutet. Die Banker haben in den USA nach eigenem Bekunden die Gesetze gebrochen. Offensichtlich gab es Fälle von Steuerbetrug. Steuerbetrug wird durch das Bankgeheimnis nicht geschützt, und die Banken sind verpflichtet, den Behörden zu helfen. Normalerweise hätte man die fraglichen Kundendaten ohne Aufhebens an die amerikanischen Steuerämter weitergeleitet. Der Fehler lag darin, dass Bundesbern die Datensätze zu lange liegenliess und sich daher unter Druck der ungeduldigen Obama-Amerikaner gezwungen sah, das Bankgeheimnis via Notrecht auszuhebeln. Das war ein Sündenfall, keine Frage, aber es ist noch lange kein Grund dafür, dass der Bundesrat jetzt «proaktiv» einknickt, um das Bankkundengeheimnis endgültig abzuhalftern. Der Fall UBS ist durch die Nachlässigkeit und später durch den unbedachten, hysterischen Aktivismus unserer Regierung zu einem Fall Schweiz gemacht worden. Es ist höchste Zeit, diese unselige Verquickung wieder aufzuheben.

Die Schweiz muss nicht handeln, sie muss nichts aufgeben, sie muss keine Konzessionen machen. Der Kleinstaat ist am stärksten, wenn er sich aus Streitereien heraushält und, neudeutsch, ein «low profile» kultiviert. Wenn die Amerikaner neue Abkommen mit unseren Banken aushandeln wollen, sollen sie diese vorlegen. Wenn unsere Grossbanken, wie sie in letzter Zeit fast scheinheilig betonen, keine ausländischen Steuerhinterzieher schützen möchten, dann können sie sich durch freiwillige Verträge mit ihren Kunden vom Bankgeheimnis entbinden lassen. Wer hindert sie daran? Gegenüber der EU ist Gelassenheit gefragt. Schon heute sammelt die Schweiz Steuern für Europa. Wir halten die von Brüssel gewünschten Verträge ein. Will die EU neue Abkommen, kann sie entsprechende Schritte einleiten. Das aggressive Getrommel fällt auf die Union zurück. Im Konfliktfall kann die Schweiz die Durchfahrgebühren am Gotthard erhöhen. Wirtschaftskrieg wäre ein Verlustgeschäft für alle Seiten.

Im Grunde ist es einfach. Die Schweiz ist ein souveräner Rechtsstaat. Sie hat andere Steuergesetze als die meisten anderen Länder. Dank ihren Gesetzen ist die Schweiz ein attraktives Land geworden, das Kapital und Talent aus aller Welt anzieht. Es ist nicht einzusehen, warum wir unsere Souveränität auf Druck von aussen preisgeben, warum wir unsere Gesetze den Forderungen einiger amerikanischer Staatsanwälte und europäischer Politiker anpassen sollten. Ein guter Bundesrat kann stillsitzen. Festigkeit, ja Sturheit ist das Gebot der Stunde. Wer Widerstand leistet, bleibt sich treu.

Kommentare

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  • markb
  • 11.03.09 | 19:40 Uhr

Hauptsache lügen und Scheisse rauslassen Spamblogger chateau:

Performance Vergleich

1 Jahr
Barrick -18%
Goldcorp -21%

3 Jahre
Barrick + 16%
Goldcorp + 12%

5 Jahre
Barrick + 78%
Goldcorp +75%

Barrick ist Nr 1 und Goldcorp Nr. 2 in Canada und weltweit. Ich habe nicht gesagt Goldcorp sei schlecht. Die Performance der beiden läuft praktisch gleich. Beide verkaufen ihre Produktion forward! Zu behaupten Barrick sei schlecht ist Bullshit und gelogen!

MIT FAKTEN BLOGGEN - GEGEN SPAMBLOGGER!

  • chateau
  • 11.03.09 | 18:14 Uhr

Barrick ist schlecht für die Aktionäre:
Kursentwicklung: tiefst/höchst 6M:
Barrick: plus 59% /immer die gleiche Enttäuschung, seit Jahren schon!
Goldcorp: plus 102 %

  • markb
  • 11.03.09 | 16:44 Uhr

"I was wrong!" - Alan Greenspan


http://www.youtube.com/watch?v=55-A1-D3MR0


from minute 8' on is the juicy part...

  • markb
  • 11.03.09 | 16:03 Uhr

Es ist so, dass Menschen jüdischer Abstammung überdurchschnittlich geschäftstüchtig sind und die Geldvermehrung geradezu mit den Genen eingeimpft bekommen. Materieller Reichtum ist bei vielen Juden der eigentliche Lebenszweck. Das haben die WASP's (White Anglosaxen Protestants) also die weisse Elite in USA und UK begriffen, darum helfen sie regelmässig mit jüdische Funktionsträger in höchste Positionen zu hieven;das kommt ihren kapitalistischen Zielen zugute. Die Amis haben begriffen, dass Juden die besseren Kapitalisten sind als alle anderen. Die eigentlichen Machtpositionen der reichen Welt sind vorab FED Chairman (mit grossem Abstand), dann auch IMF, Weltbank etc. Überall wo es um die Kontrolle von Geld und Reichtum geht sitzen Juden fest im Sattel. Die Jobs werden sogar untereinander vererbt: Bernanke von Greenspan aka Grünspan (FED), Wolfowitz von Wolfensohn (Weltbank), Strauss-Kahn (IMF) - Dazu kommen die Oekonomen: Friedman etc. Ich erwähne das, auf die Gefahr hin, dass das rassitisch ausgeschlachtet wird (was nicht mein Ziel ist). Ich sage nur, dass eben Juden die besseren Kapitalisten waren und sind. Am gegenwärtigen Schlamassel tragen sie eine überdurchschnittliche Verantwortung. Der Hauptsünder ist klar Greenspann, der mit einer über zwei Jahrzehnte viel zu laschen Geldpolitik und viel zu billigem Geld die immer grösseren Blasen geradezu befördert hat!

  • Larry
  • 11.03.09 | 15:15 Uhr

Ich bestreite keineswegs, dass es in den USA viele reiche Juden gibt und die jewish community einen grossen Einfluss auf die US-Politik ausübt. Aber zu meinen, das US-Establishment bestehe ausschliesslich oder vornehmlich aus Juden ist völlig realitätsfremd.

Dass die Juden in vielen Bereichen stark überdurchschnittlich repräsentiert sind hat historische Gründe: Im Feudaleuropa war es ihnen verboten, Land zu besitzen, weshalb sich die Ghettos alle in urbanen Zentren befanden, wo der Lebensstandard höher war als auf dem Land;das Zinsgeschäft war den Christen lange verboten und ausschliesslich in jüdischer Hand (s. http://de.wikipedia.org/wiki/Hofjude);die Feudalherrscher sowohl im christlichen Europa als auch in der islamischen Welt instrumentalisierten die Juden für gewisse unpopuläre Aufgaben (z.B. Steuereintreibung), weil sie auf deren Loyalität zählen konnten. Dasselbe gescheht heute: das Establishment instrumentalisiert jüdische Funktionäre (oder andere Minderheiten, welche von der Mehrheit angefeindet werden), um die Massen besser zu knechten.

  • mediabuehler
  • 11.03.09 | 14:08 Uhr

Larry
Ich befürchte Sie unterschätzen die hintergründige Macht der jüdischen US-Amerikaner. Meine Erfahrungen in meiner aktiven Zeit in den USA (bereits 1965 - 1970) in einer Branch der Rockefeller Foundation haben mir das klar bewiesen.

  • Larry
  • 11.03.09 | 12:37 Uhr

Das Beispiel des deutschen Großindustriellen Fritz Thyssen, der 1931 der NSDAP beitrat und Hitler finanziell unterstützte zeigt eindrucksvoll, wie der Hang zum Totatlitarismus am Ende auch den Kapitalisten zum Verhängnis wird:

http://de.wikipedia.org/wiki/Fritz_Thyssen#Flucht_und_Haft

  • Larry
  • 11.03.09 | 12:31 Uhr

Der Faschismus übt auf die Finanzoligarchen eine starke Anziehungskraft, weil er die Etablierten unternehmen vor der aufstrebenden Konkurrenz schützt und somit bestehende wirtschaftliche Strukturen zementiert. Gary Allen hat es in seinem Klassiker "None Dare Call It Conspiracy" relativ zutreffend formuliert, jedoch den Faschismus mit dem Kommunismus verwechselt, ein gängiger Fehler der US-Rechte:

"If one understands that socialism is not a share-the-wealth program, but is in reality a method to consolidate and control the wealth, then the seeming paradox of superrich men promoting socialism becomes no paradox at all. Instead it becomes the logical, even the perfect tool of power-seeking megalomaniacs. Communism, or more accurately, socialism, is not a movement of the downtrodden masses, but of the economic elite. "

  • Larry
  • 11.03.09 | 12:24 Uhr

Die USA waren ursprünglich der Staat mit der liberalsten Verfassung der Welt. Sie sind jedoch - unter dem Einfluss der Fabier - im Verlauf des 19. und vor allem des 20. JH zunehmend sozialistischer geworden. Wobei es sich bei diesem Sozialismus weniger um die direkte Verstaatlichung der Produktionsmittel geht, als viel mehr um das (deutsche) Modell der Zwangswirtschaft, in der die "Kapitalisten" nominelle Bestitzer ihres Eigentums bleiben, der Privatsektor jedoch vollkommen vom Staat dirigiert wird (dieses Modell wird heute meisten "Wirtschaftsfaschismus" oder kurz "Faschismus" genannt, weil es von den Nazis und Mussolini-Faschisten angewandt wurde).

  • Larry
  • 11.03.09 | 12:03 Uhr

Soros is American only in his passport. He is a global financial operator, who happens to be in New York, simply because "that's where the money is," as the bank robber Willy Sutton once quipped, when asked why he always robbed banks. Soros speculates in world financial markets through his offshore company, Quantum Fund NV, a private investment fund, or "hedge fund." His hedge fund reportedly manages some $11-14 billion of funds on behalf of its clients, or investors---one of the most prominent of whom is, according to Soros, Britain's Queen Elizabeth, the wealthiest person in Europe."

http://www.questionsquestions.net/docs04/engdahl-soros.html

  • Larry
  • 11.03.09 | 12:02 Uhr

Der einzige nennenswerte jüdische Einfluss ist die Rothschild-Dynastie und ihr Aushängeschild George Soros. Dazu folgendes Zitat:

"The secret of the Quantum Fund NV

Soros is the visible side of a vast and nasty secret network of private financial interests, controlled by the leading aristocratic and royal families of Europe, centered in the British House of Windsor. This network, called by its members the Club of Isles, was built upon the wreckage of the British Empire after World War II.

Rather than use the powers of the state to achieve their geopolitical goals, a secret cross-linked holding of private financial interests, tied to the old aristocratic oligarchy of western Europe, was developed. It was in many ways modeled on the 17th-century British and Dutch East India Companies. The heart of this Club of the Isles is the financial center of the old British Empire, the City of London. Soros is one of what in medieval days were called Hofjuden, the "Court Jews," who were deployed by the aristocratic families.

The most important of such "Jews who are not Jews," are the Rothschilds, who launched Soros's career. They are members of the Club of the Isles and retainers of the British royal family. This has been true since Amschel Rothschild sold the British Hessian troops to fight against George Washington during the American Revolution.

Ff.

  • Larry
  • 11.03.09 | 11:58 Uhr

"dass die Wirtschaft der USA von wenigen superreichen und dadurch einflussreichsten jüdischen Familien kontrolliert wird"

Die mächtigste Familie in den USA sind die protestantischen Rockefellers. Eines der mächtigsten Netzwerke ist der Skull & Bones-Orden, welcher den Juden (sowie den Katholiken) bis ins späte 20. JH verwehrt blieb. Ein anderes mächtiges Netzwerk, die Rhodes scholars, steht klar unter britischem Einfluss (Cecil Rhodes war ein anglikanischer britischer Imperialist). Unter den grossen Industrie-Dynastien (sog. "Robber Barons") ist keine einzige jüdisch:

http://en.wikipedia.org/wiki/Robber_baron_(industrialist)#List_of_businessmen_who_were_called_robber_barons

Unter den "Big Three" (Carnegie, Rockefeller, Ford) war letzterer sogar ausgesprochen antisemitisch, Autor eines virulent antisemitischen Pamphlets ("The International Jew: The World's Foremost Problem"), welches Hitler explizit in "Mein Kampf" als wichtiger Einfluss erwähnt.

  • mediabuehler
  • 11.03.09 | 10:54 Uhr

Es tut etwas weh - aber in einem muss ich Markb recht geben: auch ich bin der Ansicht, dass die Wirtschaft der USA von wenigen superreichen und dadurch einflussreichsten jüdischen Familien kontrolliert wird. Diese Vermögen sind so immens, dass selbst die künstlich aufgeblähten Finanzkonstrukte diesen Familien nichts anhaben können. Und diese Familien haben an allen relevanten Stellen - in der Politik und in allen anderen bestimmenden Orten - ihre Zudiener. Levin ist ein solcher Zudiener, der zurzeit die UBS und auch die Schweiz auf perfideste Art und Weise angreift. Man möchte den Bankenplatz USA stärken - auf Kosten der lausig organisierten Schweiz - was die Öffentlichkeitsarbeit betrifft.

Nebenschauplatz:
Schon aus diesem Grunde wird wohl auch ein fairer autonomer Palistinänderstaat zynische Utopie bleiben.

  • Christine
  • 10.03.09 | 20:29 Uhr

Ein Trippel auf dem Tippel,

hallo Mark, ich bin ein Doppel auf dem Hoppel.

  • Christine
  • 10.03.09 | 20:28 Uhr

Ah, unser Problem ist die Besitzstandswahrung. Deshalb kommt nichts Neues.

  • markb
  • 10.03.09 | 20:25 Uhr

Wenn der Typ hier nur proleten kann, billigsten Chauvinismus und Rassimus verbreiten und einfach über was auch immer herziehen kann. So ein Typ wie chateau muss krank sein. Mich bringt er zum Kotzen auf jeden Fall!

Ich bin kanadisch-US- und schweizerischer (Tripple) Bürger und kenne Peter Munk persönlich seit über 20 Jahren! Ich finde es eine bodenlose Frechheit einem der erfolgreichsten, solidsten Unternehmer (und nettesten Menschen) der westlichen Hemisphäre so zu kommen. Barrick ist eine grundsolide Gesellschaft und wie jede seriöse Miningcompany verkauft sie ihre Produktion forward wenn sie das für richtig empfindet und nicht irgendein ausgesteuerter Schweizer Sozialfall der in einem Schopf in der französischen Provinz lebt und von dort seine rassistisch-chauvinistischen
Hochstapeleien und Lügen loslässt. Dass der Typ mit Spekulationen in Goldminen eins auf die Fresse bekommen hat, ist für mich offensichtlich!

Ich habe 1980 - beim letzten Goldboom bei James Capel & Co. in London im Miningdepartment gearbeitet und bin immer noch bestens vertraut mit der ganzen Materie (auch von meiner Zeit als Finanzanalyst in Toronto). Ich weiss also genau von was ich rede!

Fakten waren und sind meine Maxime!

  • Christine
  • 10.03.09 | 20:14 Uhr

Und Gold habe ich auch keines, Chateau. Ich sage Dir, da nützt alles Lesen über Gold und seinen Preis von Dollar zweitausend nichts. Besorgen kann ich mir auch keines, weil ich den Sinn nicht sehe. Immerhin hat Mark noch den Herr Köppel und seinen Aerger mit ihm, worin er einen Sinn sieht, aber dem gemeinen Menschen wie mir hilft das in der Krise auch nicht.

Das Abo auf Lebenszeit täte ich schon gerne gewinnen, so ist es nicht, aber eine Namensänderung strebe ich nicht an: Never change a winning horse!;-)

PS: Fürs Abo müsste die WeWo das "Darf man das" wieder einführen".

  • Christine
  • 10.03.09 | 20:05 Uhr

Warum beginnt man nicht mit dem Rückzug?

Rückzug aus der Börse, aus besetzten Ländern, aus dem internationalen Handel mit seinen absurden Mechanismen (Milchtransport nach Griechenland -> Joghurtherstellung -> Rücktransport)?

Ich sehe nirgends Umstrukturierungsversuche. Wieso kommt diesbezüglich nichts in Gange, das irgendwie darauf schliessen liesse, dass wir den Umbruch, in dem wir uns befinden, gestalten wollen. Wir halten stattdessen, als ob wir sie bremsen könnten, die Kuh am Schwanz und lassen sie uns Fers-über-Schotter ins Nirwana schleipfen.

Wo ist der Aufbruch im Umbruch? Also bei mir nicht.

  • chateau
  • 10.03.09 | 19:21 Uhr

Der Antivagant (kommt von vagabond Mr.markb) hat doch wieder voll in die von ihm so gehörig angerührte SCh..... gelangt. Barrick ist doch die lausigste Wahl einer Goldgesellschaft. Völlig gehedgt und Kumpan der amerikanschen Finanzmafia haben die kein Interesse ihre Hedges auf zulösen., Die Bude würde kompfüber konkurs gehen.

Aber Peter Munk, der Präs. hat insofern recht, als er den Goldpreis so um die zweitausend Dollar sieht. Da bin ich mit ihn einig.

Barrick hat soeben eine afrikanische Mine geschlossen, weg. Unfähgikeit des Mnagements. Die können nicht mit den Blackies............

  • Jeanna
  • 10.03.09 | 18:06 Uhr

So ein ""interner Bereinigungsprozess" fand ja schon mal statt. Als Köppel das erste Mal - vor seinem Versuch bei der "Welt" - antrabte und das Blatt umgehend und eindeutig erkennbar umfunktionierte in eine SVP-Wahlkampfpostille. Reihenweise wurde ""illoyales"" Personal wegkomplimentiert.

Man muss nachgerade darauf schliessen, dass dem strebsamen Bürschchen der Begriff ""Welt"" irgendwie einfach angetan zu haben scheint. Gross, grösser, Köppel.

  • Christine
  • 10.03.09 | 17:57 Uhr

Es darf getratscht werden. Mich stört's nöd ;-)

  • markb
  • 10.03.09 | 17:44 Uhr

Die Autorenzeitung WW ist sowieso schon längst gestorben. Das war die Substanz dieses Blattes! Born, Sorg, Baumann alle weg... Köppeli nennt dies nun "...interner Bereinigungsprozess..." ! Also Brainwashing und ideologische Säuberung! WW c'est moi! Da sich die Postille nun ideologisch in keinster Weise mehr von der Schlüersche "Schweizerzeit" unterscheidet, empfehle ich eine Fusion der zwei Blätter zur "Schweizer Weltzeit" ! Anregungen für die Namensgebung bitte an die WW richten. Der oder die Gewinnerin erhält ein Abonnement auf Lebenszeit!

  • Jeanna
  • 10.03.09 | 16:11 Uhr

Aus der Weltwoche wird die Köppelwoche. Sagten wir ja schon lange .... allerdings nicht „wird“, sondern wurde !

http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Aus-der-Weltwoche-wird-die-KoeppelWoch

Einfach endlich mal ehrlich sein jetzt und das Blatt umbenennen.

  • Larry
  • 10.03.09 | 15:52 Uhr

"alles von Juden kontrolliert"

Klar, Adolf hatte es ja geschrieben.

Wenigstens sind Sie ehrlich.

  • markb
  • 10.03.09 | 15:21 Uhr

Dass chateau ein charakterloser Fagant und ein zwanghafter, notorischer Lügner ist, kann man praktisch nach jedem seiner Spamposts nachweisen!

"....Gold stocks have risen by more than 100% on average the last four months..."

Unten der Link auf die grösste Minengesellschaft der Welt, dxie kanadische Barrick Gold: Die Aktienperformance im Vergleich zum breiten Gold- und Silberminenindex sieht wie folgt aus:

1 Monat:
Barrick -12% Gold- und Silberminenindex -28%

6 Monate:
Barrick + 20% Gold- und Silberminenindex 0%

12 Monate
Barrick -31% Gold- und Silberminenindex -41 %

http://www.barrick.com/Investors/default.aspx

Einzelanlagen in Goldminenaktien sind nichts für unerfahrene Investoren. Vielleicht Barrick als Beimischung ins Portfolio, weil sie so breit diversifiziert ist. Minenaktien sind extrem volatil und der Hebelfaktor der Gewinne über den Produktionskosten funktioniert natürlich in beide Richtungen!

Wer immer noch glaubt, die massive Geldmengenvermehrung führe in ein paar Jahren in eine Inflationsphase, der soll sich physisches Gold zulegen: Krügerrand und physische Barren im Banksafe und nicht als Papierzertifikat im Depot. Aber wie immer nicht alles auf eine Karte setzen bitte sondern diversifizieren!

  • markb
  • 10.03.09 | 14:46 Uhr

Das hier ist kein Sektenportal, Manieblogger Larry - ihr von Mieses Zeugs können sie sich an den Hut stecken! Gerade die libertären und neolibaralen Theoretiker und ihre Nachahmer (von Friedman bis.....) haben die Welt dahin gebracht, wo sie heute ist. Ich bin nicht rassitisch aber stelle doch fest, dass die grössten Übeltäter des neueren Kapitalismus praktisch alle jüdischen Ursprungs sind und waren (auch ihr Mieses...). Friedman (als Kopf der neoliberalen, freien Markt über alles Prediger), Greenspan, Bernanke (FED), Wolfenson (Weltbank), Strauss-Kahn (IMF) bis zu den Verbrechern Madoff und Co. alles von Juden kontrolliert. Das kann fast kein Zufall sein! Die jüdische Lobby hat sich in den letzten paar Jahrzehnten übermässig bereichert und wir haben uns über den Tisch ziehen lassen. Meistens zweimal, den Levin wird dafür sorgen, dass wir Schweizer, wie immer, zweimal zur Kasse gebeten werden!

  • chateau
  • 10.03.09 | 14:37 Uhr

Weshalb wir in markbs "Sch....." sind.
"The real cause, I believe, is the gold price suppression scheme and the understatement of the inflation index which enabled governments to borrow too cheaply and to spend too much."
-plus banking deregulation (incl.cancellation of Glass-Steagall Act by Clinton )
-plus declining lending standards
-plus launch of products nobody understood"
(Zitate)

Eigentlich ist es einfach. Aber vorerst wird unglaubliche Geldvermehrung
appliziert. Mal sehen. Wenn man Gold hat, kann man einfach zusehen und abwarten.

  • chateau
  • 10.03.09 | 14:26 Uhr

Wenn man Gold hat braucht man keinen Schweizer Banker und keinen Herr Steinbrück und kein Steueramt. "Fluchtgold" kann jeder in seinem Garten, in seiner Garage oder hinter dem Kühlschrank einlagern.
Ein weiterer riesiger Vorteil für Gold statt Papiergeld. Die Banker haben, aus Gewinnsucht (Kommissionen) falsch beraten.

GOLD STOCKS RULE THE WORLD (mineweb von heute)

"Sentiment aside, the numbers show that listed gold stocks have risen on average by mor than 100% over the past four months."

  • Larry
  • 10.03.09 | 13:28 Uhr

"keine seriöse Quelle"

Das Hofhistoriker sich immer als Hüter der Seriosität betrachtet haben, das stimmt eindeutig. Und dass Narren ihnen stets geglaubt haben ebenfalls.

"FDR und Lincoln gelten durch alle Schichten hinweg als die erfolgreichsten, historisch grössten Präsidenten!"

Das ist in der Tat der Kern des kollektivistischen Propaganda. Beide - zusammen mit Woodrow Wilson - haben am meisten dazu beigetragen, dass die USA das geworden sind, was sie heute sind: ein hochkrimineller, machtbesessener Leviathan, der unweigerlich seinem Abgrund zusteuert, wie alle Imperien zuvor.

Der grosse liberale Historiker und politische Philosoph John Dalberg-Acton (Lord Acton) hatte es vorausgesehen:

"I saw in State Rights the only availing check upon the absolutism of the sovereign will, and secession filled me with hope, not as the destruction but as the redemption of Democracy…. Therefore, I deemed that you were fighting the battles of our liberty, our progress, and our civilization;and I mourn for the stake which was lost at Richmond more deeply than I rejoice over that which was saved at Waterloo."

(Brief an den General Robert E. Lee, 1866)

Falls Ihnen die Wahrheit etwas wert ist:

http://mises.org/story/2355

  • HenryVIII
  • 10.03.09 | 13:19 Uhr

@ Chateau

"Es ist auch die Rede davon, dass Geithners Halbwertzeit sein Ende per Mitte Jahr voraussieht. Was dann Mr. Obama?"

Das hat Mr Oh Bama bereits vor einem Monat an einem seiner beliebten "Town-Hall-Meetings" in Florida angekündigt:

"Wenn die Leute das Gefühl haben, dass ich das Land nicht in die richtige Richtung geführt habe, dann werden sie einen neuen Präsidenten haben wollen."

Ich vermute stark, dass der Mann gemerkt hat, dass er sich viel zu viel eingebrockt hat. Und ich vermute ebenfalls, dass er bereits resigniert hat. Anders kann man eine sole Aussage nicht interpretieren.

  • markb
  • 10.03.09 | 13:03 Uhr

Sie bloggen eindeutig zuviel Larry und widersprechen sich x-mal. Es gibt keine seriöse Quelle, die FDR auch nur annähernd als das bezeichnet, wie sie es gerne hätten. FDR und Lincoln gelten durch alle Schichten hinweg als die erfolgreichsten, historisch grössten Präsidenten!

  • Larry
  • 10.03.09 | 09:38 Uhr

"der kriminellste Präsident in der amerikanischen Geschichte - Bush II"

FDR war ganz klar noch einiges schlimmer.

  • markb
  • 10.03.09 | 09:27 Uhr

Die Obama Administration ist etwas mehr als einen Monat im Amt und jetzt kommt der Revisionisten Spamblogger chateau wieder mit seinem Stuss und will Obama für das aktuelle Schlamassel verantwortlich machen! Bald wird Obama auch noch für den Irak Krieg und die ganze Scheisse, die der kriminellste Präsident in der amerikanischen Geschichte - Bush II - hinterlassen hat, verantwortlich gemacht -

Die chateau Posts sind nicht mehr wert als einlagiges Toilettenpapier; die ganze Scheisse bleibt an den Händen hangen, an den Händen von chateau. You're full of shit chateau!

  • Larry
  • 10.03.09 | 09:02 Uhr

"Allerdings ist die Tendenz ersichtlich, auf tiefere Preise zu warten, etwas, das sie nur senken hilft."

Das ist auch gut so: "The only way that the economic system can adjust to deflation once it has occurred is by means of corresponding reductions in wage rates and prices."

Leuthards Ratschlag ist somit völlig verfehlt.

"Was passiert mit Haus und Hof, wenn es richtig krachen sollte? Was ist eine Hypothek dann noch wert und wem gehört dann?"

Das Haus verliert an Wert, die Schulden jedoch steigen real.

  • chateau
  • 10.03.09 | 08:54 Uhr

Die bisher grösste Leistung des "Heilsbringers" Obama. Seit dem letzten Tag der Bush Administration hat die Börse 25% verloren.*
Das wird einige gar nicht freuen. Aber im Moment wird es ausgeblendet.
Es ist auch die Rede davon, dass Geithners Halbwertzeit sein Ende per Mitte Jahr voraussieht. Was dann Mr. Obama?
* In der gleichen Zeit hat Gold zugelegt.Gold ist eben das einzig wahre Geld und keine "Fimmel".

  • Christine
  • 10.03.09 | 06:58 Uhr

"Massive deflation is always something that should be avoided".

BR Leuthard motiviert dazu die Bevölkerung: http://www.nachrichten.ch/detail/376387.htm
was gegewärtig vielleicht noch greift, wie ich in meinem Umfeld erkennen kann, wo nach wie vor Kauflust herrscht. Allerdings ist die Tendenz ersichtlich, auf tiefere Preise zu warten, etwas, das sie nur senken hilft. Dagegen mit dem Aufruf zu verstärkter Kauflust angehen zu wollen, scheint wirkungslos: Wer kauft schon zu höheren, wenn er tiefere Preise erwarten kann?

Was passiert mit Haus und Hof, wenn es richtig krachen sollte? Was ist eine Hypothek dann noch wert und wem gehört dann?

Schönen Tag.

  • Larry
  • 10.03.09 | 01:38 Uhr

"Jetzt "argumentieren" Sie wie der gute chateau mit seinem Goldfimmel."

Wie alle seriöse Ökonomen.

"Oder wie Jean Ziegler"

Das ist eine Beleidigung.

"Natürlich kann man die Welt, oder mindestens den US-Amrikanischen Teil von ihr, so pessimistisch sehen, wie Sie es tun."

Man kann realistischerweise kaum anders, kurz- und mittelfristig. Langfristig bin ich jedoch sehr optimistisch.

"Gute Nacht"

Danke, gleichfalls

  • pinkzoo
  • 10.03.09 | 01:09 Uhr

Jetzt "argumentieren" Sie wie der gute chateau mit seinem Goldfimmel. Oder wie Jean Ziegler, für den wir ohnehin alle Wegelagerer, Banditen und Raubtiere sind.

Natürlich kann man die Welt, oder mindestens den US-Amrikanischen Teil von ihr, so pessimistisch sehen, wie Sie es tun. Ich sehe es nicht so.

Deshalb werden wir uns nicht einig. Sie halten Ihre Sicht für richtig, ich die meine. Das ist eigentlich gut so. Es ist langweilig, sich mit Menschen auszutauschen, die gleicher Meinung sind. Oder noch schlimmer, die keine Meinung haben.

Morgen Abend werde ich mir die Links angukken, die Sie angegeben haben. Doch für heute gehe ich schlafen.

Gute Nacht Larry

  • Larry
  • 10.03.09 | 00:43 Uhr

"wie ich es das nächste Mal besser erklären könnte"

Das wird schwierig, denn Sie müssten mich davon überzeugen, dass der $ diese Krise überstehen kann. Sämtliche Experimente mit Papierwährungen sind gescheitert. Dies wird auch diesmal nicht anders sein.

"Ich denke tatsächlich, Bill Clinton war ein guter Präsident."

Dies sollte nach Anschauung meiner Links nicht mehr der Fall sein. (Wenn doch, dann ist Ihnen nicht mehr zu helfen.)

"Mein Favorit war John Mc Cain."

100 Jahre im Irak bei leeren Staatskassen? Ist Ihnen bewusst, dass der Imperialismus (sowie der innenpolitische Sozialismus) nur über Inflationierung finanziert werden konnte und somit massgeblich für die Finanzkrise verantwortlich ist?

McCain, Obama, Hillary und co. sind alles verantwortungslose, korrupte Diebe im Dienste der mächtigsten kriminellen Organisation dieser Welt.

  • pinkzoo
  • 10.03.09 | 00:27 Uhr

Lieber Larry

Das einzige, was ich Ihnen (und Jeanna) zu erklären versucht habe, ist, dass, und warum, meiner Meinung nach, die USA nicht pleite gehen können.

Dies habe ich zu erklären versucht. Offenbar ist mir dies, wie Ihre Reaktion zeigt, nicht gelungen. Dies nehme ich als mein eigenes Versagen zur Kenntnis und überlege mir, wie ich es das nächste Mal besser erklären könnte.

Zu Clinton: Ich denke tatsächlich, Bill Clinton war ein guter Präsident. Für die USA und für die Welt. Bei Hillary bin ich mir nicht so sicher. Erstens hat sie nicht Bills Intelligenz. Und zweitens hat sie sich im Wahlkampf populistisch und, ja, rassistisch verhalten.

Aber auch Obama hat mir nicht gefallen. Weil er instinktiv protektionistisch ist - und damit gegen den Freihandel. Mein Favorit war John Mc Cain. Bis er die religiöse Rechte umgarnte und die unsägliche Sarah Pallin aufs Ticket holte. Von da an schien mir Obama das kleinere Uebel zu sein.

  • Larry
  • 09.03.09 | 23:59 Uhr

"und eigentlich möchte ich schlafen gehen"

Man merkt's: Sie antworten völlig daneben.

  • pinkzoo
  • 09.03.09 | 23:54 Uhr

Ich weiss: die Materie ist schwierig und eigentlich möchte ich schlafen gehen. Trtozdem versuche ich es noch einmal.

Auch Deutschland, Japan oder die Schweiz haben Staatsdefizite. Trotzdem leben diese Staaten nicht "über ihre Verhältnisse". Warum nicht? Weil jemand im Inland da ist, der mit seinen Ersparnissen diese Defizite in einheimischer Währung finanziert. Statt Defizite anzuhäufen, könnten D, J oder die CH auch ihre Steuern erhöhen, und ihre Staatsausgaben so finanzieren. Es käme aufs gleich raus.

Im Gegensatz zu GB, Ungarn, Polen oder den Balteischen Staaten. Diese Länder leben tatsächlich "auf Kosten auländischer Sparer" und können deshalb durchaus pleite gehen.

Auch die USA finanzieren ihren Konsum durch ausländische (v.a. Chinesische, Japanische, Arabische und Deutsche) Sparer. Die USA können sich dies jedoch leisten, weil sie sich, als einziger Staat der Welt, in ihrer eigenen Währung verschulden können.

Ich weiss, dies ist schwer nachzuvollziehen, und Zahlungsbilanzen sind ohnehin nicht leicht zu verstehen. Ausserdem bin ich weder der ausgebildete, noch der geboren Didakt, um solche Zusammenhänge zu erklären.

Trotzdem ist es so. Ueberlegt es euch mal. Oder informiert euch mit einschlägiger Literatur.

  • Larry
  • 09.03.09 | 23:43 Uhr

"Die Welt als Ganzes kann nicht über ihre Verhältnisse leben."

Das müssen Sie mir als Hard-money-Anhänger nun wirklich nicht erklären. (Ihrer Clinton sollte man dies jedoch dringenst klar machen. Hat als Kandidatin die Schulden kaum thematisiert).

"Im Moment ist der USD akzeptierter denn je. "

Sie schreiben es: "im Moment".

"Als Clintonite"

Sie sollten sich mal dies anschauen:

http://www.youtube.com/watch?v=xq8aopATYyw
http://www.paulvclinton.com/default.php?page_id=2
http://www.apfn.org/apfn/Juanita.htm
http://whatreallyhappened.com/RANCHO/POLITICS/hillarygallery.html

  • Zara Zarathustra
  • 09.03.09 | 23:14 Uhr

"Ich dachte, in Solidargemeinschaften gäbe es weder Geld noch Zinsen?"

Den unterjochten Solidargemeinschaften, die mit dem erobernden Stamm dann einen Staat bilden, erwächst durch die Unterjochung das Schuldengeld mitsamt Tributzins, und zwar ex nihilo. In FREIEN Solidargemeinschaften dagegen wird nicht "gewirtschaftet", weil das dort mangels Tribut eben schlicht und einfach nicht nötig ist.

  • Larry
  • 09.03.09 | 22:55 Uhr

"> Da Silber in dieser Solidargemeinschaft keinen Wert hat, bringt es
> auch nichts, wenn der Machthaber eine große Truhe Silber hätte

Doch, weil die Abgabenschulden, sofern SOLL > IST geliehen werden müssen, damit der Zensit nicht untergeht."

Ich dachte, in Solidargemeinschaften gäbe es weder Geld noch Zinsen?

Und eben, dass Geld so entstanden ist, ist eine Hypothese.

  • pinkzoo
  • 09.03.09 | 22:45 Uhr

.ach... Jeanna und Larry, einen kleinen Exkurs in Volkswirtschaft.

Die Welt als Ganzes kann nicht über ihre Verhältnisse leben. Das geht nicht. Wenn jemand mehr konsumiert, als er (oder sie) produziert, ist jemand da, der spart. Die Welt kann mehr mehr konsumieren, als was sie prodzziert.. Punkt!

Das heisst: Die USA können nur über ihre Verhältnisse leben, wenn jeamand da ist, der mehr spart, als er konsumiert. Für die USA ist dies kein Problem. Ihre Schulden sind in ihrer eigenen Währung, dem USD. Alle aneren Staaten müssen sich in ausländischen Währungen verschulden. Ihnen kann tatsächlich die Zahlungsunfähigkeit drohen. Doch für die USA gilt: Solange China, Japan, Deutschland oder auch die Schweiz und Schweden unter ihren Verhältnissen leben und weiterhin das Amerkikanische Ertragsbilanzdefizit finanzieren, solange ist dies für die USA problemlos möglich.

Larry hat Recht: Wenn die Welt den USD nicht mehr als Weltwähung akzeptiert, ist es für die Amis vorbei mit ihrem schönen Leben. Nur: Im Moment ist der USD akzeptierter denn je.

Und noch etwas etwas: Als Clintonite behaupte ich nicht, "deficits don't matter". Die sind die Republikaner, die dies tun. Das war ein Zitat.

  • Zara Zarathustra
  • 09.03.09 | 22:36 Uhr

Wenn Du in diesem Link die Vorfinanzierung, Schuld, Zinsschuld und Schuldenzins auf dem Warengeld nicht erkennen kannst, dann kann ich Dir auch nicht helfen, Larry. Wenn man es nicht sehen will, dann kann man nichts machen.

  • Christine
  • 09.03.09 | 22:18 Uhr

"PCM erklärt es den Unwissenden bis zum heutigen Tag mit fast ü b e r m e n s c h l i c h e r G e d u l d".

Für einen guten Lehrer hat Geduld nichts Uebermenschliches an sich, weshalb man ihn auch nicht verklären sollte.

  • Larry
  • 09.03.09 | 22:18 Uhr

"Solange die Welt den USD als Reservewähung akzepiert"

Eben, wird sie nicht mehr lange tun.

  • Larry
  • 09.03.09 | 22:12 Uhr

"was denn sonst"

Ware, was denn sonst.

"PCM erklärt es den Unwissenden bis zum heutigen Tag"

Jedenfalls nicht in diesem Link.

  • Larry
  • 09.03.09 | 22:06 Uhr

"Für sie ist die "Umwelt" nicht die Umgebung des Menschen, deren Wert sich aus ihrer Beziehung zu ihm ableitet, sondern die Natur in und an sich, deren Wert sich von ihr selbst ableitet - d.h., dass sie angeblich "immanenten" Wert besitzt.""

Das ist ein Faktum, es zu bestreiten völlig absurd.

  • pinkzoo
  • 09.03.09 | 22:05 Uhr

"Immer Aerger mit Larry...?"

Die USA sind das einzige Land auf der Welt , das sich gegenüber Ausländern in seiner eigenen Währung verschulden kann. Kein einziger Staat kann dies. Keiner. Die ist der Vorteil, den eine weltweite Reservewährung wie der USD Amerkia bietet.

Deshalb, Larry: Die USA könne nicht zahlungsunfähig werden. Wirklich nicht. Glaub mir das. Es ist so. Amerika kann nicht pleite gehen. Deshalb hat der USD im Moment auch den den Status eines "save Heaven" . Und nicht mehr der CHF.

Solange die Welt den USD als Reservewähung akzepiert , solange können die USA, salopp gesagt, über ihre Verhältnisse leben.

  • Jeanna
  • 09.03.09 | 22:02 Uhr

@pinkzoo

"""Die USA können nicht zahlungsunfähig werden. Amerika kann auf Kosten der übrigen Welt leben, astronomische Zahlungsbinlanz- und Handelsbilanzdefizite auftürmen, und trotzdem nicht pleite gehen."""
De facto sind sie schon lange Pleite ... kommt dazu 0 (null) Sparquote.

"""Denn die USA sind das einzige Land auf der Welt, das sich in seiner eigenen Währung, dem USD, im Ausland verschulden kann. Deshalb konnten (und können) dieses Ungleichgewichte über Jahrzehnte Bestand haben. """

Damit gehts nun ganz steil und ganz rasant bergab und zu Ende .... game over !

""Deficits don't matter""
Auch mit diesem Irrglauben ist's definitiv vorbei.

  • Zara Zarathustra
  • 09.03.09 | 21:59 Uhr

Warengeld ist Schuldengeld, was denn sonst.

PCM erklärt es den Unwissenden bis zum heutigen Tag mit fast übermenschlicher Geduld.

http://www.dasgelbeforum.de.org/forum_entry.php?id=85014

  • Zara Zarathustra
  • 09.03.09 | 21:53 Uhr

Der Typus Reisman ist sozusagen die Schaumkrone des Abschaums der Schöpfung.

""Wenn Ökologisten von "Schaden an der Umwelt" sprechen in Zusammenhang mit Regenwaldrodung, Sprengung von Gesteinsformationen, Verlust dieser oder jener Pflanzen- oder Tierart von unbekanntem oder unvorhersehbarem Wert für den Menschen, was sie letztendlich wirklich meinen, ist der Verlust der angeblich immanenten Werte dieser Dinge, jedoch in keinster Weise irgendeinen Verlust für den Menschen. Im Gegenteil, sie sind bestrebt, menschliches Leben und Wohlergehen zum Zwecke des Erhalts dieser angeblichen immanenten Werte zu opfern. Für sie ist die "Umwelt" nicht die Umgebung des Menschen, deren Wert sich aus ihrer Beziehung zu ihm ableitet, sondern die Natur in und an sich, deren Wert sich von ihr selbst ableitet - d.h., dass sie angeblich "immanenten" Wert besitzt.""

  • Larry
  • 09.03.09 | 21:48 Uhr

"Kapitalismus IST Debitismus."

Nein, Debitismus fusst auf Kreditausweitung, also fractional banking, also Betrug.

"Erspartes sind immer die Schulden des Andern."

Falsch: wenn ich Warengeld ansammle ist dies keine Schuld.

  • Larry
  • 09.03.09 | 21:43 Uhr

"Die USA können nicht zahlungsunfähig werden."

Wetten, dass sie es können (und zwar ziemlich bald)?

  • Larry
  • 09.03.09 | 21:41 Uhr

Forts.

Unless the Fed's actions up to now prove sufficient to end the financial crisis, its next step will be the printing of money to prop up the banking system. Indeed, even if the crisis were to end as of now, there would still be the problem that the Fed's infusion of capital has thus far been only on a temporary basis. The banks are supposed to take back their low-grade and non-performing assets within a month or so and return the Fed's securities. Clearly, a solution to the problem of a lack of bank capital needs to be long-term, not something that must be renewed month by month.

Moreover, a proper solution to our present crisis should do more than merely overcome the difficulties of the moment. It should, in addition, provide a guarantee against the recurrence of such crises in the future. Above all, a proper solution to this or any other economic or political crisis should also meet the criterion of serving to advance the cause of economic freedom and should be designed with that objective in mind.

There is a means of accomplishing all three of these objectives.

That means is the use of gold as a major asset of the banking system."

http://mises.org/story/2926

  • Larry
  • 09.03.09 | 21:38 Uhr

"Ideen und Szenarien, wie dem entgegen zu halten ist, kommen nicht."

George Reisman hatte präzise Vorschläge bereits in März 2008 gemacht:

"Massive deflation is always something that should be avoided if it is humanly possible to do so. The surest and best way to avoid it is to avoid the prolonged credit expansions that set the stage for it.

The only way that the economic system can adjust to deflation once it has occurred is by means of corresponding reductions in wage rates and prices. These serve to increase the buying power of the reduced quantity of money and the reduced volume of spending that it supports. If they were sufficient, they would enable the reduced quantity of money and volume of spending to buy all that the previously larger quantity of money and volume of spending had bought.

[…]

How to Increase the Capital and Reserves of the Banking System

Since the problem behind our impending deflation is the lack of capital on the part of the banks, and beyond that the lack of monetary reserves to maintain the supply of checkbook money when banks fail, it should be obvious that what is needed to avoid the threat of deflation is an increase in the capital and reserves of the banks.

[…]

  • Zara Zarathustra
  • 09.03.09 | 21:36 Uhr

Kapitalismus IST Debitismus. Nur wissen es die kapitalistischen Weltrekord-Kollektivisten nicht. Spielt jetzt, am Schluss, allerdings auch keine Rolle mehr.


"Kapitalismus wäre sparen und Erspartes investieren."

Das ist derart infantil, dass es eine wahre Freude ist. Erspartes sind immer die Schulden des Andern.

  • Larry
  • 09.03.09 | 21:24 Uhr

"That way, the government cleans up the balance sheets"

Mit welchem Geld?

  • Christine
  • 09.03.09 | 21:23 Uhr

Ja dann bring sie, diese anderen Szenarien, statt nur immer die Untergangsszenarien zu verlinken.

PS: Du fällst ins alte Muster zurück, Blodderi, nachdem Du Dich die ganze letzte Zeit so geziemlich aufgeführt hast. Lach :-))

  • Larry
  • 09.03.09 | 21:22 Uhr

"das Schuldengeld des Weltrekordkollektivismus namens Kapitalismus "

Wenn schon Debitismus-Theorie, dann konsequent zugeben, dass es eben nicht Kapitalismus, sondern Debitismus ist. Kapitalismus wäre sparen und Erspartes investieren.

  • Zara Zarathustra
  • 09.03.09 | 21:17 Uhr

"Ideen und Szenarien, wie dem entgegen zu halten ist, kommen nicht."

Du wieder mit Deinem ewigen Geschwafel. Kannst es einfach nicht lassen. Was glaubst Du denn, was die dort tun ? Kannst Du nicht vielleicht ein einziges mal das Hirn einschalten, bevor Du loslaberst ?

  • pinkzoo
  • 09.03.09 | 21:16 Uhr

ät Jeanna

Die USA können nicht zahlungsunfähig werden. Amerika kann auf Kosten der übrigen Welt leben, astronomische Zahlungsbinlanz- und Handelsbilanzdefizite auftürmen, und trotzdem nicht pleite gehen. Denn die USA sind das einzige Land auf der Welt, das sich in seiner eigenen Währung, dem USD, im Ausland verschulden kann. Deshalb konnten (und können) dieses Ungleichgewichte über Jahrzehnte Bestand haben. Ob sie zur gegenwärtigen Finanzkrise geführt haben, ist möglichlich, aber nicht sicher. Für den IWF etwa ist nicht das Etragsbilanzdefizit der USA Schuld an der Krise, sondern die fehlene und falsche Kontrolle über die Risiko-Aktivitäten der Banken.

Und noch etwas: Es sind die Reagan / Bush 2 -Republikaner, die mit ihrer Politik der Steuersenkungen (v.a. für Konzerne und die Reichen), bei gleichzeitiger Aufblähung der Militärausgaben, die gewaltigen Staatschulden der USA hauptsächlich zu verantworten haben. Ganz gemäss dem republikanischen Motto "Deficits don't matter".

  • Christine
  • 09.03.09 | 21:06 Uhr

Think tanks müssen denken und Gedanken verbreiten. Dazu sind sie da. Lösungen zu den Gedanken wären an sich auch nicht schlecht.

Ob da neue Weltordnungen kommen, werden wir sehen. Nur auflisten, was kommt, ist so gut wie nichts ohne Gebrauchsanleitung dazu. Leider kommen nur Untergangsszenarien, die sich mittlerweile jeder selber ausmalen kann. Ideen und Szenarien, wie dem entgegen zu halten ist, kommen nicht.

Zudem stellt sich natürlich auch die Frage, ob es dem einzelnen besser geht, wenn er sehenden Auges in den Untergang marschiert? Irgendwie eigenartig, dass man ihm, wenn es denn schon sein muss, kein frohes Gemüt gönnen mag bei seinem persönlichen Untergang. Typisch Mensch, würde ich sagen.

  • Zara Zarathustra
  • 09.03.09 | 20:51 Uhr

Nein, die Hosenanzüge sind sich dessen nicht bewusst.
Die sind optimistisch. Voller HOPE. Bis zum Schluss.

  • Jeanna
  • 09.03.09 | 20:10 Uhr

"""Nach unserer Auffassung verbleibt nur ein sehr kleines Zeitfenster, während dem das Schlimmste noch vermieden werden kann, nämlich bis zum Sommer 2009. Dann wird die Zahlungsunfähigkeit erst Großbritanniens und dann der Vereinigten Staaten die Grundlagen des bestehenden Systems zusammen stürzen lassen (2) und Chaos ausbrechen. Wir gehen sehr konkret davon aus, dass der geplante G20-Gipfel April 2009 die letzte Chance für die bestehende Weltordnung ist, die aktuell wirkenden Kräfte so auszurichten, dass der Übergang in die neue Weltordnung sich mit dem geringst möglichen Schaden vollzieht. Wenn ihnen das nicht gelingt, wird den Mächtigen der aktuellen Weltordnung die Kontrolle über die Ereignisse vollständig entgleiten (3), und zwar nicht nur auf globaler Ebene, sondern für einige von ihnen auch in ihren eigenen Ländern; die Welt wird in die Phase, in der die öffentliche Ordnung zusammen bricht, gleiten wie ein Schiff, dessen Ruder gebrochen ist. """

Ob sich die vereinigten Hosenanzüge dessen bewusst sind, muss leider als fraglich eingestuft werden.

  • Larry
  • 09.03.09 | 20:01 Uhr

Forts.

Nichts illustriert dies besser als dieser Kommentar des "Supply-siders" Bruce Bartlett, indem plump altkeyesianische Rezepte gelobt werden:

http://www.forbes.com/2009/02/12/stimulus-depression-deficits-opinions-columnists_0213_bruce_bartlett.html

"Clinton hat Budgetüberschüsse erzielt und die Staatsschuld hat sich konsolidiert"

Falsch:

http://www.bloomberg.com/apps/news?pid=washingtonstory&sid=aGqLx61MRY6w

"Fakten und keine Märchen sind gefragt!"

Genau.

  • Zara Zarathustra
  • 09.03.09 | 19:58 Uhr
  • Larry
  • 09.03.09 | 19:57 Uhr

"Reagan, Greenspan, Bush I und II waren alles Sozialisten"

In einem gewissen Sinne durchaus. Reagan war in seiner Jugend ein linker Demokrat:

http://www.youtube.com/watch?v=uJDhS4oUm0M

Auch als Gouverneur von Kalifornien hat er eine linke Politik betrieben:

http://urocresolution1975.blogspot.com/2007/10/facts-only-facts-text-of-resolution.html

Eines der wichtigsten Wahlversprechen Reagans war die Wiedereinführung des Goldstandards. Dass er es gebrochen hat, "erklärte" er so:

http://www.lewrockwell.com/blog/lewrw/archives/019034.html

Bush I war seinerseits ein überzeugter Keynesianer. Supply side nannte er - zugegeben nicht ganz zu Unrecht - "voodoo economics". Wobei sowohl "Keynesianismus" wie "supply side" im Grunde genommen keine ökonomische Theorien sind, sondern pseudowissenschaftlicher Quark mit dem Ziel, die skandalösen Machenschaften der Politiker zu rechtfertigen.

Nichts illustriert dies besser als dieser Kommentar des "Supply-siders" Bruce Bartlett, indem plump altkeyesianische Rezepte gelobt werden:

http://www.forbes.c

  • markb
  • 09.03.09 | 18:39 Uhr

From a confidential memo (albeit fictional...) from the POUS BHO to his COS RE on how to handle the banking crisis


http://www.huffingtonpost.com/robert-kuttner/white-house-confidential_b_172918.html

Diese Option scheint mir auch immer wahrscheinlicher zu werden:

"...The third approach is "conservatorship" or "receivership" (let's keep avoiding the N-word) where a government agency--probably an expanded FDIC--takes temporary charge of the big banks (the top four hold more than half of all the deposits). That way, the government cleans up the balance sheets, existing management goes, and we can break them up into manageable parts where no bank is too big to fail. The taxpayer shares the loss with the bondholders. Bank stockholders lose, but they've already lost upwards of 95 percent of the value of the shares. .."

  • markb
  • 09.03.09 | 13:53 Uhr

So geht denn die täglich Spambloggerei und die paranoiden Wahnvorstellungen des Blogprolls chateau weiter:

"..die Geldvermehrung und der Geldhunger sind sozialistischen Ursprungs..."

Ja klar... Reagan, Greenspan, Bush I und II waren alles Sozialisten!?

Der Schulden Turm zu Babel, der jetzt einzustürzen droht oder schon eingestürzt ist, wurde von Reagan gebaut mit den Vodoo Supply Side Economics der 80er Jahre bis nach Bush II. Die US Staatsschulden haben unter Reagan über 300% zugenommen! Unter Bush I über 150%! Clinton hat Budgetüberschüsse erzielt und die Staatsschuld hat sich konsolidiert (Clinton war ja bekanntlich Republikaner...lol!) Unter Bush II, obschon eine sehr gute Wirtschaft bis Mitte letztes Jahr hat sich die Staatsschuld nochmals mehr als verdoppelt!

Fakten und keine Märchen sind gefragt!

Link auf Chart: US National Debt since WW II and the Presidents responsible for it:


http://www.cedarcomm.com/~stevelm1/USDebt.png

  • Zara Zarathustra
  • 09.03.09 | 13:22 Uhr

Ob das Schuldengeld des Weltrekordkollektivismus namens Kapitalismus auf Gewaltmetall oder Papier basiert ist einerlei. Die Folgen des Zinseszins sind die selben. Die Geschichte der Schuldengeldkulturen ist eine einzige Kriegs- und Gewaltgeschichte.
Die Staaten werden sich auflösen und der Wert des Papiers und des Metalls gegen Null gehen.

  • chateau
  • 09.03.09 | 12:40 Uhr

$400 für Silber statt $13.- und $6'500.- statt $935.- pro Unze sind die Zielwerte inflationsbereinigt sagt ein Interview in www.mineweb.co.za heute. Auch die NZZ sieht langsam ein dass der DJ auch 4000 erreichen könnte.
Immer stärker wird immer mehr Leuten bewusst, dass hinter dem Papiergeld - nichts - ist, ausser Illusionen, die täglich schmelzen. Die bittere Wahrheit wird umso schneller sichtbar werden, je mehr finanzielle Luftballons à la Obama losgelassen werden.
Der Gold- und Silberpreis wird manipuliert nach unten mit hunderten Milliarden US$ durch den ESF.
Der Geldhunger und die Geldvermehrung ist sozialistischen Ursprungs.
Mit der Vermehrung des Geldes wurden den Wählern eigentlich nicht bezahlbare Wohltaten "geschenkt" zwecks Stimmenkauf. Eigentlich ist es ziemlich einfach, zu erkennen, was da vor sich geht. Egal, ob in Frankreich, Deutschland, USA oder der Schweiz. Und dann, wenn's passiert hat man rasch einen Schuldigen zur Hand, die Banker.
Alle, wirklich alle, die Gelegenheit hätten, würden sich gleich verhalten wie die gescholtenen Bänker.
Ich habe den noch nicht kennengelernt, der Millionen ablehnt, die er sich relativ leicht vor Bildschirmen hätte verdienen können.
Die Kreditblase konnte vor allem durch die Manipulation des Goldpreises vertuscht werden. Man ermordet den Uebermittler schlechter Nachrichten, ein bekanntes menschliches Verhalten.

  • Larry
  • 09.03.09 | 11:35 Uhr

"nur bei Unwissenden und Gläubigen"

Sie sind hier der Gläubige, der meint, alles zu wissen. Bereits die Fokussierung auf Gold alleine ist irreführend.

"When men first began to trade, or to purchase goods with money, the money had no stamp or image, but a quantity of silver or bronze was exchanged for meat and drink and was measured by weight. And since it was tiresome constantly to resort to the scales and difficult to determine the exact equivalent by weighing, and since the seller could not be certain of the metal offered or of its degree of purity, it was wisely ordained by the sages of that time that pieces of money should be made of a given metal and of definite weight and that they should be stamped with a design, known to everybody, to indicate the quality and true weight of the coin, so that suspicion should be averted and the value readily recognized. And that the stamp on coins was instituted as a guarantee of fineness and weight, is clearly proved by the ancient names of coins distinguishable by their stamp or design, such as pound, shilling, penny, halfpenny, as, sextula, and the like, which are names of weights applied to coins . . ."

http://mises.org/article.aspx?Id=151

  • Zara Zarathustra
  • 09.03.09 | 09:33 Uhr

"Umstritten" ist das mit dem Gewaltmetall (Staatsmetall) und der Gewaltkultur (grosskollektivistische Schuldengeldkultur) nur bei Unwissenden und Gläubigen. Bei denen ist auch die Evolution umstritten. ("it's a theory !", Ron Paul)
Da nützt es auch nichts, wenn man denen die Empirie unter die Nase reibt oder einen Dackel präsentiert.

"Glauben heisst: nicht wissen wollen, was wahr ist"

http://www.goldseiten.de/content/kolumnen/artikel.php?storyid=17

  • Larry
  • 09.03.09 | 09:27 Uhr

"eine gewissen Gleichgültigkeit"

Sehr unwahrscheinlich.

"dass es mehr Ahnung als Wissen war"

Nein, es war durchaus Wissen und er war sich dessen bewusst, so wie er es im Interview formuliert.

"aber dann von den zuständigen Journalisten erwartet, dass sie ihre Aufgabe des Bekanntmachens gefälligst wahr zu nehmen hätten"

Sloterdijk gehört als Teilnehmer einer TV-Sendung zu den wenigen Menschen, die ja gerade nicht auf Journalisten angewiesen sind, um das Grosspublikum zu erreichen. Deshalb auch mein Vorwurf.

  • Jeanna
  • 08.03.09 | 23:41 Uhr

""Offensichtlich"" steht in diesem Fall von "Ich schwafle, also bin ich" auch für nachweislich !

  • Jeanna
  • 08.03.09 | 23:20 Uhr

"""Er hätte als Alternative einfach ganz schweigen können."""

Warum schlägt das Chrischchindli anderen (!) eine Atlernative vor, von der es selbst offensichtlich noch nie etwas hielt.

  • Christine
  • 08.03.09 | 22:19 Uhr

".. dass er es nicht versucht hat..".

Fehlender Mut mag es sein und eine gewissen Gleichgültigkeit, welche die Antriebslosigkeit erklären könnte, für eine gezielte Verbreitung seiner Schriften besorgt zu sein.

Allerdings wird die wirkliche Begründung einfach sein, dass es mehr Ahnung als Wissen war, das es zu vermitteln galt, und dass der Autor solcher Schriften diese sehr wohl selber aufschreibt, aber dann von den zuständigen Journalisten erwartet, dass sie ihre Aufgabe des Bekanntmachens gefälligst wahr zu nehmen hätten. Dass sie das nicht taten erklärt er selber mit "eingebettete Journalisten" und "Mainstream", womit er auch gleich erklärt: "Ich habe gerufen, aber ihr wolltet ja nicht hören". Was will er auch anderes sagen. Er hätte als Alternative einfach ganz schweigen können.

  • Larry
  • 08.03.09 | 21:25 Uhr

"Dann anzunehmen, man hätte es verhindern können, indem man zum richtigen Zeitpunkt richtig gehandelt hätte, ist ein Trugschluss."

Es geht hier weniger um die Frage, ob er es verhindern hätte können, als um die Tatsache, dass er es nicht versucht hat (zumindest nicht genug).

  • Christine
  • 08.03.09 | 20:40 Uhr

vor dem "somit kommt wieder die Krux zum Zuge" sollte es vielleicht noch heissen "und weil man nicht so einfach glaubt, kommt somit wieder die Krux".. Kruxifix.. stimmt's jetzt.. Kruxifix..

  • Christine
  • 08.03.09 | 20:33 Uhr

"Heuchlerisch ist er dann, wenn er sagt, er habe die Krise selbst vorausgesehen und es gäbe neben ihm noch "tausend Autoren", welche ebenfalls nicht überrascht seien."

Die Krux ist, dass Voraussehen erst im Nachhinein als solches erkannt wird. Dann anzunehmen, man hätte es verhindern können, indem man zum richtigen Zeitpunkt richtig gehandelt hätte, ist ein Trugschluss. Ein Trugschluss deshalb, weil es erstens ist, wie es ist, und weil zweitens richtiges Handeln zum richtigen Zeitpunkt ein "Voraussehen mit nachfolgendem Bedauern über Fehlentscheide" ausschliesst.

Erreichen die Vorausseher also nicht, dass richtig gehandelt wird (man sollte meinen, sie gehörten deshalb wegen fahrlässiger Inkompetenz angeklagt), ist ihr Voraussehen zu nichts nütze. Warum werden einige dennoch zu Gurus? Weil man sich erhofft, dass sie wie in der Vergangenheit wiederum richtig voraussehen werden und man sich das diesmal zunutze machen will: Man will j e t z t richtig handeln. Das bedingt glauben, weil Empirie und Erfahrungswerte allein diesbezüglich kein exaktes Wissen für die Zukunft gewähren. Somit kommt wieder die Krux zum Zuge, wie eingangs erwähnt. Und eine gewisse Esoterik. Genau wiä bi dr Muätitaler Wätterfresch.

Eppe Zyt, das dr Friälig chunt.

  • Jeanna
  • 08.03.09 | 19:18 Uhr

Ich habe das Sloterdijk-Interview als Kontrast zum völlig irrelevanten Sgarbi/Klatten -Quatsch gepostet.

Ob Sloterdijk zu jenen gehört, welche die Krise aufgrund des dem Gegenstand der Krise innewohnenden "parametrischen" Systems vorausgesehen haben, kann ich nicht beurteilen.

Ich weiss bloss, dass es "ein bisschen" allzu Viele gibt, die "überrascht" wurden. Im Kontrast zu diesen "Überraschten" wiederum gibt es einige, die aufgrund ihrer Erkenntnisse mitnichten überrascht wurden ! z.B. Paul C. Martin.

  • Larry
  • 08.03.09 | 19:09 Uhr

"die Anarcho-Egoisten um von Mises, die sich vom Staat das Zusammengeraffte beschützen lassen wollen"

Ein Anarchist, der sich etwas vom Staat beschützen lässt? Wo ist denn da Zs "legendäre" Scharfsinnigkeit geblieben?

"neben diesem ganzen kapitalistisch-grosskollektivistischen Schulden-Geld auch noch das Gewaltmetall der Gewaltkultur hochleben lassen"

Das Schuldengeld ist grossmehrheitlich ein Ergebnis des Zentralbanksozialismus, den Leute um von Mises ganz sicher nicht hochleben lassen. Ob Gold irgendwann einmal ein "Gewaltmetall" war ist hoch umstritten. Aber selbts wenn dem so gewesen wäre, so hiesse das keineswegs, dass dem noch heute so ist.

Auch Kultur kann es heutzutage durchaus gewaltfrei geben.

  • Larry
  • 08.03.09 | 18:51 Uhr

"Es ist nicht die Gier, die das System antreibt, die Fehlsteuerung geht von den Zwängen des Billigkreditsystems aus: Wenn die Zentralbanken kostenloses Geld ausspucken, wäre es für echte Global Player ruinös, es nicht zu nehmen."

Sloterdijk ist für einen Litteraten erstaunlich gut informiert. Diesem sehr gescheiten Satz folgt leider einen viel weniger gescheiten, in dem er (implizit) behauptet, dieser Zentralbanksozialismus käme einer "Selbstregulierung des Marktsystems" gleich.

Heuchlerisch ist er dann, wenn er sagt, er habe die Krise selbst vorausgesehen und es gäbe neben ihm noch "tausend Autoren", welche ebenfalls nicht überrascht seien. Ja wieso wurde denn KEIN EINZIGES Buch dieser Autoren im "Philosophischen Quartett" besprochen und somit einem breiten Publikum bekannt gemacht? Auf FAMs Frage, warum vorher niemand reagiert hat, gibt es somit nicht nur 2 Antworten, sondern mindestens 3. Die Dritte wäre dann, dass es Leuten wie Sloterdijk, die Zugang zum Grosspublikum haben, an Mut fehlte.

  • chateau
  • 08.03.09 | 17:28 Uhr

Ich lese gerne Sloterd.. Schade, dass er von Ringier-Meyer befragt wurde.
Seit ich lebe ist die Welt in einem Kartenhaus-Status. Nazismus, Kommunismus, Stalinismus, Raketenbedrohung, Waldsterben, CO2 und jetzt das Weltwährungssystem.
Die Lösung zum Problem, die gibt es auf www.GATA.org.
Man hört nicht hin, wie auch schon.

Es wurden zuviele eingebürgert, viel zuviele. Auch Gesindel. Das macht jetzt und später zu schaffen und kostet unglaubliche Summen.

  • Jeanna
  • 08.03.09 | 16:13 Uhr

Anstatt solch irrelevanten Sgarbi/Klatten-Boulevard-Scheiss zu posten und obendrein auch noch mit der empört-dümmlichen Nationalstolz-Frage "anzureichern" 'Was sich so alles Schweizer nennen darf', lese man vielleicht gescheiter ein Interview mit Peter Sloterdjik

http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/0,2828,611768,00.html

(5 Teile, "Artikel auf einer Seite anzeigen" leider nicht möglich.)

  • chateau
  • 08.03.09 | 13:24 Uhr

Was sich so alles Schweizer nennen darf..................und das Image der Schweiz, auch negativ, beeinflusst.
HELG SCARBI oder ähnlich, alias Russak, zugewanderter Ostjude war offensichtlich als CS-Mitarbeiter nicht so erfolgreich wie sein Glaubensbruder Bradley Birkenfeld bei der UBS. Er hat sich dann selbständig gemacht und den Markt der unzufriedenen Milliardärinnen "bearbeitet". Er hat sie flachgelegt, filmisch interpretiert und Millionen aus ihnen herausgekitzelt.
Auch ein Beruf. Steht jetzt in Deutschland vor Gericht in "Klatten gegen ihn".
Vermutlich wird er die Maximalstrafe, also den Schweizer Malus, den die Schwaben uns gegenwärtig so grosszügig zuteilen, erhalten oder eine Verdoppelung der Strafe. Die Deutschen waren ja mal Spezialisten der Sippenhaft udn so werden die Provinzler den "Schweizer" bestrafen.
Aber die deutschen Gerichte, die ja ihren Nazimief nie ausdrücklich abgelegt haben, sollten wissen, dass es sich hier um simplen Liebes- nicht einmal Heiratsschwindel handelt und ihn nicht allzu streng bestrafen. Die Zahlen für Liebesnächte sind heute einfach etwas grösser als früher.
Mit ein bisschen Humor geht vieles besser.

  • Zara Zarathustra
  • 08.03.09 | 11:04 Uhr

Als ob es irgend jemanden interessiert, wie der Unbelesene das Ungelesene beurteilt.

  • Ginestra
  • 08.03.09 | 09:27 Uhr

Da stellt sich eben die Frag, ob ein medizinischer oder technischer
Fortschritt eine humanitäre Leistung ist.

Dieser $oros sieht mir doch sehr nach Nettoschmarotzer aus...

  • Zara Zarathustra
  • 07.03.09 | 22:52 Uhr

""Nicht vergessen auch Zarathustra-Guru George $oros.""

Nicht zu vergessen die Anarcho-Egoisten um von Mises, die sich vom Staat das Zusammengeraffte beschützen lassen wollen und neben diesem ganzen kapitalistisch-grosskollektivistischen Schulden-Geld auch noch das Gewaltmetall der Gewaltkultur hochleben lassen. Wenn diese Zwergen nur halb soviel Zeit für humanitäre Zwecke investierten wie ein Soros, dann zöge ich den Hut vor diesen Zwergen.

  • Christine
  • 07.03.09 | 21:09 Uhr

So ist es halt im Leben, Taxi, die meisten Menschen kotzen einander an. Bei der Vielzahl an Menschen mit der Vielzahl an Mündern, aus denen eine Vielzahl von Wörtern und Sätzen quellen, die Hirnis mit einer Vielzahl an eigensinnigsten und eigenständigsten und einzigartigsten Gedanken entspringen, die aus unerfindlichen Gründen die Generosität besitzen, sich auf erwähntem Weg anderen zu eröffnen, ist es nicht erstaunlich, wenn vieles und sogar sehr vieles ungeniessbar ist für den einen oder andern.

Da bleibt nur, einen auf "Frau Nägeli" zu machen: Nicht lesen.

  • Taxilomax
  • 07.03.09 | 20:56 Uhr

"Die Zinsdifferenz zwischen Schweizer Hypozinsen und europäischen Zinsen betragen in der Regel 1 1/2% bis 2 %. Bei einer Hyposchuld von 500'000 kostet das den Schuldner innert 20 Jahren Fr. 200'000.-Mehrzinsen!"

Wie hoch war der Hypo-Zins vor 15 Jahren? 1% oder doch eher 4-5%? Wohl die Vergangenheit vergessen?

Tip:
Macht doch eine Initative, dass in der Schweiz nur das Christentum gelehrt werden darf und nach dem alten Testament gelebt werden MUSS. Dann könnt ihr die Stiefel der Oberen Kirchengänger lecken und werdet verbrannt, wenn ihr eigene Ideen habt. Schaut zu, dass ihr keine Glöbüli esst und keine Gräser raucht, sonst werden wieder Hexen verbrannt. Von den Rechten der Frauen will ich gar nicht reden!

Ihr kotzt mich richtig an, wie ihr über solchen Humbug überhaupt diskutieren könnt! Welcher Unterschied gibt es schon bei den Religionen! Wer nicht glaubt ist überall der 'gelackmeierte' und verachtenswerte. Gebt den Kirchen die alten Rechte und ihr lebt wieder im Mittelalter - überall, egal welches Land und welche Religion.

  • Christine
  • 07.03.09 | 20:52 Uhr

Dieser Minarettgeschichte wegen mache ich natürlich mit Deinem und meinem Kopf kein Eiertütschis, Lohmann. Das lohnt denn doch nicht.

Auch wenn die Minarett-Initiative nicht angenommen wird und die Minarette nach Bau- und Zonenordnung gebaut werden, was mir relativ egal ist, wie ich schon früher anmerkte, zeigt die Diskussion um diesen wichtigen Punkt des Nicht-Einlenkens von muslimischer Seite doch schön auf, wie unsympathisch fordernd ihr Auftreten ist (Afshar et al), wo es rein gar nichts mit der Religion zu tun hat und wie willig und gutmeinend tolerant darauf eingangen wird. Gutmeinende Toleranz, notabene nicht selten als Schwäche ausgelegt von denen, die damit beglückt werden, und die der Gegenseite mit ihren ernst zu nehmenden Anliegen in totaler Intoleranz entgegen schlägt.

Die Freiheit, selbst zu bestimmen, wie man seine Religion lebt, darf nicht unbeschränkt gelten. Hass- und Hetzpredigten gegen "Ungläubige" werden auch bei uns in keinen Gotteshäusern geduldet. Als ein Beispiel.

  • markb
  • 07.03.09 | 20:40 Uhr

Fakten bitte! und nicht nur Lügen und Hetzerei!

chateau 07.03.09 19:07
Die Muslime morden jetzt, jeden Tag irgendwo Christen.


Praktisch alle Kriege in der Weltgeschichte, insbesondere der neueren Geschichte sind alle vom Westen ausgegangen. Kein einziges muslimisches Land hat je Tyrannenregime wie das Naziregime, Stalin etc. hervorgebracht!
Eben denken anstatt nur Dumpfbackenparolen nachbeten!!!

  • Larry
  • 07.03.09 | 20:33 Uhr

Die Bundesverwaltungsrichter gehören nun auch zum Club der Verräter:

"Tatsächlich hält das Bundesverwaltungsgericht fest, dass das Amtshilfegesuch keine Namen von verdächtigen amerikanischen Steuerpflichtigen genannt hat. Dies galt bisher als absolute Voraussetzung."

http://www.nzz.ch/finanzen/nachrichten/reaktion_des_anwalts_1.2153433.html

  • Larry
  • 07.03.09 | 19:49 Uhr

"The Carlyle Group, die grösste Private Equity Gruppe der Welt, zu deren "Senior Advisors" mehrere ex CIA Bosse gehören, darunter Bush sen. und Carlucci und all die Bush Polit Croonies."

Nicht vergessen auch Zarathustra-Guru George $oros.

http://www.sourcewatch.org/index.php?title=Carlyle_Group

  • chateau
  • 07.03.09 | 19:32 Uhr

Die Israeli benehmen sich als Landdiebe und Kindermörder. Da wäre ich einverstanden. Sie besiedeln die Westbank bereits mit 600'000 Juden. Und sie wollen und werden es bekommen, die ganze Westbank.
Sie wollen und sie werden es bekommen, ein Grossisrael, wie gross weiss ich nicht, aber die Vereinigten Staaten könnten durchaus Teil davon werden. Faktisch ist die US-Israelpolitik eine von Israeli gewünschte und auch gesteuerte Politik.

Die Juden und die Schweiz(Zur Erinnerung).
Von Norman G. Finkelstein
aus: The Holocaust Industry, S.91:

In December 1995, Bronfman(der Schnapshändler) teamed up with Senator D'Amato. His poll ratings at a nadir and a Senate race not far off, D'Amato savored this occasion to boost his standing in the Jewish community, with his crucial votes and wealthy political donors (Madoff Freunde vermutlich)Before the Swiss were finally brougth to their knees, the WJC (World Jewish Congress), working with the gamut of Holocaust institutions (including the US Holocaust Mem.Museum and the Simon Wiesenthal Center) HAD MOBILIZED THE ENTIRE US POLITICAL ESTABLISHMENT.FROM PRESIDENT CLINTON, WHO BURIED THE HATCHET WITH D'AMATO (the Whitewater hearings were still going on/Whitewater=Clinton Immobilienskandal) TO LEND SUPPORT, THROUGH ELEVEN AGENCIES OF THE FEDERAL GOVERNMENT AS WELL AS THE HOUSE AND SENATE................ETC.
TO DENOUNCE THE PERFIDIOUS SWISS.
Heute ist es LEVIN und Obama. Wir sind wieder da!
Nie vergessen Schweizer!

  • Jeanna
  • 07.03.09 | 19:18 Uhr

@ Lohmann

Dieses ""Lieblingsthema"-Thema wurde in diesen Foren schon auf hundert und zurück (!) durchgekaut als die Schlüers die Initiative starteten ... ist ein Weilchen her.

Auch (!) ein Novecento und ein Stefan Di Giovanni hatten die ""Argumente"" der Sympathisanten von der Schlüerfront deutsch und deutlich widerlegt.

Hat sich irgendetwas verändert seither ? Nein. Bloss, dass durch die Behandlung im Parlament jetzt das Thema und damit die sowieso bestehenden und irreparablen Aversionen wieder Urstände feiern.

Dies einfach zur Information .

  • chateau
  • 07.03.09 | 19:07 Uhr

Die Muslime morden jetzt, jeden Tag irgendwo Christen.

  • markb
  • 07.03.09 | 19:03 Uhr

HIER NOCHMALS AN DIE IMPERTIENTEN KOLONILAISTEN, DIE DER SÜDLICHEN WELT JEDWELCHE RECHTE ABSPRECHEN! UM GLOBAL DENKEN ZU KÖNNEN BRAUCHT ES HIRN UND DAS IST FÜR DUMPFBACKEN ZUVIEL
Hass und Angst lähmt den Denkprozess - wenn einer mit einem festangenagelten Brett vor dem Kopf wie chateau (ein Wilders Bewunderer notabene...) etwas von Vertreibung und Enteignung von Christen in einem islamischen Land palavert, zeigt doch das die total einseitige und feige "Denksweise" (wenn man dem denken sagen kann...) Was unter dem Namen des Christentums in den letzten 2000 Jahren alles für Schreckliches angerichtet wurde und was in der neueren Geschichte unter dem Thema Kolonialismus an Ausbetung auch von muslimischen Ländern geschehen ist, das blenden die Rassisten und Hetzer vollständig aus! Der Katholizismus hat nach den Religionskriegen bis ins Spätmittelalter (Inquisition etc. Vernichtung und Vertreibung von Juden etc.) bis in die Neuzeit eine rigorose Machtpolitik betrieben und betreibt sie immer noch! Die Kolonialzeit der alten Welt, vorab der Engländer, Franzosen, Holländer etc. in Afrika, Asien und Mittelost (steht der Sklaverei der USA in nichts nach) eine skrupellose Ausbeutung und Bereicherung zu Lasten der Ärmsten der Welt, das wird alles ausgeblendet!!! Die muslimische Welt hat das alles zu recht nicht vergessen und sieht zB den Irakfeldzug Bush's natürlich zu recht als einen kolonialistischen Akt einer oelhungrigen Grossmacht und eine Einmischung in ihre Welt!

  • markb
  • 07.03.09 | 18:59 Uhr

/2

Und solange die westliche Welt, vorab die USA, nicht endlich dafür sorgen, dass die Palästinenser ihren eigenen souveränen Staat haben, solange werden die Ressentiments der muslimischen Welt gegen den Westen zu recht weitergehen.

Bevor man aus rassistischen Motiven, ohne das Hirn einzuschalten, einseitig der muslimischen Welt immer Schuld zuschiebt, sollte man sich vielleicht mal überlegen, was der Westen alles falsch gemacht hat und falsch macht und die arrogante Herrenmenschenmentalität das westliche Bündnis in den Augen der îslamischen Welt einnimmt. Solange die Palästinenser nicht ihren eigenen Staat haben, würde ich nicht mit dem Finger auf ein islamisches Land richten, das im kleineren Rahmen gleiches Unrecht tut.

  • Lohmann
  • 07.03.09 | 18:59 Uhr

@Christine:

ReligionsFREIHEIT bedeutet, dass jede Religionsgemeinschaft die FREIHEIT hat, selbst zu bestimmen, wie sie ihre Religion ausleben will.

"Die Muslime" gibt es nicht. Ein Minarett ist genauso wenig ZWINGEND für die Ausübung der Religion wie ein Kirchturm. Aber für einen grossen Teil der Muslime hat es eine Bedeutung für die Ausübung der Religion. Und deshalb sollen sie die FREIHEIT haben eines zu bauen.

Die Zuspitzung ist vor allem auf die Hasstiraden der Islamhasser um Schlüer zurückzuführen.

  • chateau
  • 07.03.09 | 18:19 Uhr

Ja Ja, die in der Gewerkschaftszeitung verkündeten Wahrheiten sind etwa so wahr wie die Reden der Päbste.

  • chateau
  • 07.03.09 | 18:16 Uhr

Ich bewundere den Mut NR SChlüers. Obwohl er weiss, dass die unsägliche Voreingenommenheit der Medien, der Gutmenschen usw., dass der Islam nur gut sei, ist er (fast allein) hingestanden und hat diskutiert. (Ich habe nur ein paar Ausschnitte gesehen.)
Tatsächlich hat der Islam längst grosse Territorien in den grauen Zellen der Europäer besetzt, mit seinen verlogenen Vorstellungen.
Wie sagte Erdogan: Ihr glaubt doch nicht, dass die Muslime nur des Geldverdienens wegen nach Europa kommen.
Es ist das Tragische des Islam, die Heimlichtuerei, die Unfähigkeit offen über wirklich alle Probleme zu reden. Hervorzukommen mit der "hidden agenda" bzw. zu ihr zu stehen.
Nichts ist klarer als die Tatsache, dass Personen, die aus einem mittelalterlichen Feudalsystem in den (ihrer Ansicht nach)verdorbenen Westen, unendliche Anpassungsprobleme haben.
Sie sollen sich Mühe geben und angenehme Nachbarn werden.

  • Christine
  • 07.03.09 | 17:57 Uhr

Nun, Lohmann, da irren die Experten. Die Muslime selber sagen, dass das Minarett nicht zur Ausübung ihrer Religion gehört.

Es ist bezeichnend für unsere Zeit, dass immer und bei allem darauf bestanden wird, das zu erhalten, was einem das Gesetz zugesteht und dass Vorschläge, die einen Verzicht beinhalten, rigoros abgelehnt werden. Dabei hat der CVP-Nationalrat Reto Wehrli in der Arena ebenfalls genau dieses Ansinnen gebracht: Wir bauen die Moschen und sie verzichten auf die Minarette. Das ist einer der intelligentesten Vorschläge überhaupt.

Es ist doch erstaunlich, wie sich das zugespitzt hat und mit welcher Vehemenz ein Farhad Afshar, den ich seiner schleimigen, falschen Art wegen überhaupt nicht leiden kann, sich für den Bau von Minaretten einsetzt. Nochmals, Lohmann: Ein Minarett gehört auch in muslimischen Ländern nicht zwingend zur Moschee. Leider deutet vieles auf zukünftige Parallelgesellschaften und nicht auf Integration hin.

  • Jeanna
  • 07.03.09 | 16:05 Uhr

Zu den erwähnten „Präferenzen““ mit Adabei-Rassist Schlüer passt u.a. auch das wie massgeschneidert

““Blocher und Merz – zwei alte Freunde Südafrikas““
http://www.workzeitung.ch/tiki-read_article.php?articleId=289

““Doch Südafrikafreund Blocher kümmerte das nicht. Seit Jahren kämpfte er zusammen mit dem Rechtsaussen- Propagandisten und heutigen SVP-Nationalrat Ulrich Schlüer «gegen die weit verbreitete Desinformation über das südliche Afrika».““

““BURENFREUND BLOCHER. 1982 gründete Blocher die «Arbeitsgruppe südliches Afrika» (ASA), der er als Präsident vorstand. Und er hob deren Kampfpostille, das «ASA-Bulletin », aus der Taufe. Darin durften Militärs, Rechtspolitiker und Wirtschaftsführer wortgewaltig das südafrikanische Regime rechtfertigen. Zum Beispiel die zentralen Säulen der Rassentrennung.““

ff.

  • Jeanna
  • 07.03.09 | 15:25 Uhr

@ Lohmann

Schlüer und seine "Präferenzen" : Tja, wem sagst Du das !

So pilgerte er unlängst ja auch mehrmals zu nachweislich rechtsradikalen Hassprediger-Kreisen in Deutschland, zwecks Austausch und gegenseitiger (!) Befruchtung

Solch exemplarische "Präferenzen" ziehen sich wie rote Fäden durch den Geist und das Wesen, welches solche Herren treiben sowie auch durch die Partei (!), welcher sie angehören. Und bereits gibt's ja auch Jüngere von dieser Sorte mit ihren dubiosen Verbindungen (Sonnyboy Fun4you-Reimann, z.B. Und den Freudentag-Toneli beehrte anlässlich einer Sektionsgründung kein Geringerer als Strache)

Doch wen interessiert das alles schon. Am wenigsten jene, die solchen Gestalten und "Vordenkern" an den Lippen hängen und sich von ihnen ""argumentativ"" inspirieren lassen.

  • markb
  • 07.03.09 | 14:41 Uhr

Das ist DIE wirkliche legale Mafia der Welt! The Carlyle Group, die grösste Private Equity Gruppe der Welt, zu deren "Senior Advisors" mehrere ex CIA Bosse gehören, darunter Bush sen. und Carlucci und all die Bush Polit Croonies. Mayor (ex Premier UK) und Ramos (ex Präsi Philippines) früher auch Salim bin Laden! (der Bruder von Osma bin Laden)... Nächstens wird auch W. Bush dazustossen....!

Der Filz des Bush Clans:

http://www.hereinreality.com/carlyle.html

Carlyle Group (Die grösste "legale" Insidergesellschaft der Welt...!)

http://www.carlyle.com/Portfolio/Alphabetically/item8773.html

...

  • Lohmann
  • 07.03.09 | 14:36 Uhr

@Jeanna

Du schreibst ganz richtig: Schlüer war ein klarer Gegner der Einführung des Frauenstimmrechts!

Zudem hat Schlüer die Zeitschrift "Protea" verausgegeben, die das Apartheid-Regime in Südafrika verherrlichte und immer wieder durch rassistische Artikel auffiel.

Weiter gab Schlüer auch die Zeitschrift "Bürger und Christ" heraus. Eine Zeitschrift, die klar islam- und judenfeindlich war.

Während seiner ganzen politischen Karriere ist Schlüer durch Frauenfeindlichkeit und die Diskriminierung von Bevölkerungsgruppen (Schwarzafrikaner in Südafrika, Muslime, Juden,...) aufgefallen.

  • markb
  • 07.03.09 | 14:04 Uhr

/2

Und solange die westliche Welt, vorab die USA, nicht endlich dafür sorgen, dass die Palästinenser ihren eigenen souveränen Staat haben, solange werden die Ressentiments der muslimischen Welt gegen den Westen zu recht weitergehen.

Bevor man aus rassistischen Motiven, ohne das Hirn einzuschalten, einseitig der muslimischen Welt immer Schuld zuschiebt, sollte man sich vielleicht mal überlegen, was der Westen alles falsch gemacht hat und falsch macht und die arrogante Herrenmenschenmentalität das westliche Bündnis in den Augen der îslamischen Welt einnimmt. Solange die Palästinenser nicht ihren eigenen Staat haben, würde ich nicht mit dem Finger auf ein islamisches Land richten, das im kleineren Rahmen gleiches Unrecht tut.

  • markb
  • 07.03.09 | 13:58 Uhr

Hass und Angst lähmt den Denkprozess - wenn einer mit einem festangenagelten Brett vor dem Kopf wie chateau (ein Wilders Bewunderer notabene...) etwas von Vertreibung und Enteignung von Christen in einem islamischen Land palavert, zeigt doch das die total einseitige und feige "Denksweise" (wenn man dem denken sagen kann...) Was unter dem Namen des Christentums in den letzten 2000 Jahren alles für Schreckliches angerichtet wurde und was in der neueren Geschichte unter dem Thema Kolonialismus an Ausbetung auch von muslimischen Ländern geschehen ist, das blenden die Rassisten und Hetzer vollständig aus! Der Katholizismus hat nach den Religionskriegen bis ins Spätmittelalter (Inquisition etc. Vernichtung und Vertreibung von Juden etc.) bis in die Neuzeit eine rigorose Machtpolitik betrieben und betreibt sie immer noch! Die Kolonialzeit der alten Welt, vorab der Engländer, Franzosen, Holländer etc. in Afrika, Asien und Mittelost (steht der Sklaverei der USA in nichts nach) eine skrupellose Ausbeutung und Bereicherung zu Lasten der Ärmsten der Welt, das wird alles ausgeblendet!!! Die muslimische Welt hat das alles zu recht nicht vergessen und sieht zB den Irakfeldzug Bush's natürlich zu recht als einen kolonialistischen Akt einer oelhungrigen Grossmacht und eine Einmischung in ihre Welt!

  • Jeanna
  • 07.03.09 | 13:30 Uhr

"""Die widerliche Oberdumpfbacke Schlüer hat sich gestern mehrfach eben als der Rassist und Hetzer entlarvt, der er immer war."""

Dieselben "Geistesgrössen" und ihre Mitlatscher im Vollch unten, lästerten vor nicht allzu langer Zeit und an sämtlichen Stammtischen auf's Hässlichste über "die Juden".
Nun sind halt - zweckdienliche (!) Muslimhetze sei dank - "die Muslime" dran.

Und wenn das Geschlüer jetzt auch noch dauernd über Rechtsgleichheit zwischen Mann und Frau lafert, wird mir speiübel.
WER, was für Kreise, haben sich vor 1971 mit Händen und Füssen und primitiven Parolen GEGEN die Einführung des Frauenstimmrechtes in der CH gewehrt ? Genau !

  • chateau
  • 07.03.09 | 13:29 Uhr

Empfehle den Muslimfreunden und -Verteidigern das WallStreetJournal von heute zu lesen. Thema "MOR GABRIEL".
Das sagt doch alles über Muslimenpolitik aus.
Land stehlen, Christen vertreiben (die seit 1600 Jahren dort sind).
Kom mentar überflüssig.

  • markb
  • 07.03.09 | 13:15 Uhr

Weil so etwas nicht in die Verfassung gehört, so einfach! Die gleichen Kreise, die dem Islam ständig vorwerfen, er sei im Mittelalter stecken geblieben, wollen nun selber den mehfachen Salto rückwärts weg von einer freien Bürgergesellschaft hinter die Aufklärung zurück direkt ins Mittelalter! Die Glaubens- und Gewissensfreiheit ist in der Verfassung stipuliert, zudem ist die Schweiz ein skulärer Staat und nicht ein religiöser Gottesstaat à la Iran!
Noch zu Beginn des letzten Jahrhunderts hatte man die Juden in der Schweiz in zwei Dörfern ghettoisiert. Ausgrenzung von Minderheiten bewirkt immer genau das Gegenteil von dem wo man hin will, nämlich Integration.

Die Argumente der Initianten sind rein rassistisch motiviert und schüren Ressentiments, Hass und Gewalt! Das ständige Geschwafel von Sharia Recht ist totaler Blödsinn. Kein westliches Land hat je Sharia Recht über dem gültigen Landesrecht akzeptiert! Das ist Angstmacherei und Hetzerei! Die widerliche Oberdumpfbacke Schlüer hat sich gestern mehrfach eben als der Rassist und Hetzer entlarvt, der er immer war: "Ein islamisches Mädchen geht immer noch nicht zum Schwimmunterricht, obschon das Gericht die Familie dazu verpflichtet hat"... "auch in der Schweiz gibt es immer noch muslimische Zwangsehen" (das gibt es in anderen ethnischen Gemeinschaften auch.. bei den Tamilien und Juden zB) ... Und deswegen wollen die Initianten Minarette verbieten und das soll in die Verfassung geschrieben werden? Rassistenpack!

  • Lohmann
  • 07.03.09 | 13:08 Uhr

Ein Minarett muss nicht gebaut werden, aber die Muslime sollten das Recht haben eines zu bauen, wenn sie es wollen! Das ist Religionsfreiheit!!! Es kann doch nicht sein, dass du bestimmst, was Muslime benötigen um ihre Religion auszuleben und was nicht. Das musst du schon den Muslimen selbst überlassen.

Die Experten sind sich einig, liebe Christine, ein Minarettsverbot widerspricht der Religionsfreiheit!

Übrigens Christine, vor ein paar Jahrzehnten wollten gewisse Leute in der Schweiz den Juden verbieten Synagogen zu bauen. Die Argumentation damals war unter anderem, Synagogen würden bei der Bevölkerung Unbehagen auslösen. Kommt mir irgendwie bekannt vor...

  • Christine
  • 07.03.09 | 11:50 Uhr

Nenn mir einen Grund, warum ein Minarett hier gebaut werden muss, Lohmann, nachdem es in muslimischen Ländern nicht gebaut werden muss.

Ich habe meine Ausführungen dazu bereits gemacht. Nochmals: Ein Minarettbau hat nichts mit Religionsfreiheit zu tun.

  • Lohmann
  • 07.03.09 | 11:36 Uhr

(Fortsetzung)

.... zurückzuführende Vorbehalte.

  • Lohmann
  • 07.03.09 | 11:34 Uhr

@Christine:

Ich habe nicht von Gesetzen gesprochen, sondern von einem fundamentalen Grundrecht in unserer Verfassung! Wenn du unnötige Vorschriften vermeiden willst dann solltest du die Minarett-Initiative ablehnen!

Muslime in der Schweiz tun nichts was die Nachbarn stören würde! Auch wenn du dies ihnen immer wieder vorwirfst.

Wieso sollten sich Nachbarn an einem Minarett stören?! Nenn mir einen Grund, weshalb ein Minarett störend sein soll oder störender als ein Kirchturm mit Glocken?!

Fakt ist, dass heute in der Schweiz vorwiegend Hinterhöfe, Keller, alte Fabrikhallen und Schöpfe als Moscheen dienen. Diese sind von aussen nicht als Moschee zu erkennen. Eben damit sie bei den überempfindlichen Schweizern ja kein Unbehagen auslösen!

Ich persönlich erachte unsere VERFASSUNG, genauer die RELIGIONSFREIHEIT als wichtiger als irgenwelche auf MANGELNDES WISSEN, FALSCHER VERALLGEMEINERUNG und HETZKAMPAGNEN

  • Christine
  • 07.03.09 | 11:14 Uhr

Wenn wir, und dafür stehe ich, nicht alles in Gesetze verbauen und reglementieren wollen, lieber Lohmann, dann sollten wir das Miteinander pflegen, dass z.B. im nachbarschaftlichen Zusammenleben gang und gäbe ist: Ich pflanze, auch wenn mir das Gesetz recht gäbe in Grenzabstand und Höhe, grade eben keinen Baum, wenn ich weiss, dass er meinen Nachbarn stören würde. Was hindert den Muslim daran, sich diesbezüglich nicht auch so zu verhalten? Das ist so einleuchtend, dass es eigentlich auch Dich blenden müsste in seiner Logik.

"Fundamentalistische Strömungen" brachte ich auf, um damit die Sensibilität der Bevölkerung zu verdeutlichen, die, aufgeschreckt durch die Auswirkungen derselben (Scharia-Viertel in Holland, Frankreich und England) in unserem europäischen Umfeld, sehr kritisch wahr genommen werden, und der man mit unnötigen! Minarett-Bauten noch zusätzlich Nahrung gibt. Wenn Du von 99 und 1 Prozent sprichst, verdeutlicht das ja umsomehr, dass es um ein Durestiäre geht. Nochmals: Was spricht dagegen, nachbarschaftlich-gutwillig darauf zu verzichten?

Minarettbau heisst nicht Moscheebau. Der Bau einer Moschee ist nicht Thema hier.

  • Lohmann
  • 07.03.09 | 10:47 Uhr

@Christine:

Du hast eine merkwürdige Vorstellung von einem Rechtsstaat, wenn Unbehagen und Abneigung mehr zählen sollen als unsere VERFASSUNG!

Minarette haben nicht das geringste mit fundamentalistischen Strömungen zu tun! Also kann ein Verzicht auf ein Minarett auch nichts auslösen. Die Leute, die Vorbehalte gegenüber Muslimen haben, werden diese nicht ablegen nur weil kein Minarett gebaut wird.

Ausserdem, meine Liebe, solltest du endlich zur Kenntnis nehmen, dass wir in der Schweiz nur 4 Minarette haben und 99% der islamischen Gemeinschaften in diesem Land auf Minarette verzichten.

Die Muslime in der Schweiz sind also extrem rücksichtsvoll!

Du findest es offenbar besser wenn die Muslime ihren Glauben irgendwo in einem Hinterhof, einem Keller oder einem Schopf ausüben, nur damit sie bei den ach so empfindlichen Schweizern ja kein Unbehagen auslösen.

  • markb
  • 07.03.09 | 10:12 Uhr

Genau wie ich gesagt habe: chateau hat sich damit selber als rechtsextreme Dumpfbacke entlarvt. Wilders ist ein rechtsextremer Hetzer und vergleicht ständig den Koran mit Hitlers "mein Kampf". Wer so hetzt, trägt absolut nichts zum interkonfessionellen Dialog und zur Mässigung bei, nein Wilders hetzt absichtlich gegen Muslime und provoziert damit geradezu einen Religionskrieg. chateau hat damit endgültig seine politische Gesinnung entlarvt. Eben genau wie ich immer sagte: Eine rechtsextreme Dumpfbacke!

...

chateau 07.03.09 09:27

PS: Geert Wilders wurde die Einreise verweigert, als Bürger eines freien Landes der EU.

  • Christine
  • 07.03.09 | 09:44 Uhr

Chateau, Verzicht auf den Bau von Minaretten.

Genau. In einem früheren Votum habe ich mich für diese Idee ausgesprochen. Angesichts der Tatsache, dass das Minarett eben nicht nötig ist zur Relionsausübung, kein Bestandteil der Religion Islam ist und in der Bevölkerung Unbehagen und Abneigung gegenüber fundamentalistischen Strömungen zum Ausdruck kommt, ist mir unerklärlich, dass von islamischer Seite her nicht stillschweigend auf den Bau von Minaretten verzichtet wird.

  • markb
  • 07.03.09 | 09:42 Uhr

Ich kann nur lachen, wer sich da alles als dumme Dumpfbacke betroffen fühlt - ich habe keine Namen genannt - dass allerdings die SVP Stinkfürze mediabühler und chateau gemeint waren, ist ja wohl allen klar!

Some more food for thought:

Nichts macht den Menschen argwöhnischer, als wenig zu wissen. (Francis Bacon)

Weil Denken die schwerste Arbeit ist, die es gibt, beschäftigen sich auch nur wenige damit. (Henry Ford)

Wenige Menschen denken, und doch wollen alle entscheiden. (Friedrich II. der Große)


markb 06.03.09 21:07
Dummheit ist untrennbar mit Humorlosigkeit verbunden! Wer sich also über meinen letzten satirischen Beitrag aufhält, der outet sich selber als Dumbass und arme Sau! Erstaunen tut das natürlich nicht im geringsten, dass genau die Dumpfbacken, die ich immer als solche bezeichne und meine, sich darüber aufregen!

Da bleibt mir, wie immer nur das Zitat des Meisters Einstein:

"Es gibt zwei Dinge, die endlos sind: Die menschliche Dummheit und das Universum;beim Universum bin ich mir aber noch nicht so sicher!"

  • Christine
  • 07.03.09 | 09:35 Uhr

Zensur, Chateau, moralisch angehauchte Fürsichinanspruchnahme zu bestimmen, was gesagt werden darf und was nicht, fördert Speichellecker und, noch wichtiger, angepasste Zombies, was ich an sich widerlich finde. Soll sich ihr beugen, wer will, für mich ist sie abzulehnen.

"Luuter Tuble um ein ume" war eine Momentaufnahme auf Marks Sicht der Dinge aus meiner Sicht. Mein persönliches Amüsemang. ;-)

Es gibt viel fiesere und subtilere Formen von Beleidigungsversuchen, als es direkte Anmachen je sein können, die kaum je einer anspricht, geschweige denn zensieren würde, weil sie eben subtil verpackt in Glamour-Paper und Schleifchen daherkommen.

Uebrigens fand ich das Gold mit seinen Füssen zum Schmunzeln, wie es sich über alle Berge davon machte.

Schönen Tag

  • chateau
  • 07.03.09 | 09:27 Uhr

Korr:.....MACHTDEMONSTRATION sein.
Ja, ein Nichtverzicht kann man auch als "religiöse Agression" benennen.

PS: Geert Wilders wurde die Einreise verweigert, als Bürger eines freien Landes der EU.

  • chateau
  • 07.03.09 | 09:22 Uhr

Freie Rede in der SChweiz, Redeverbot in England.Das sind die zwei möglichen Haltungen zu den Negativeinflüssen des agressiven Teils der Muslime!
In der Rundschau gab man ihnen einmal mehr Gelegenheit ihre Ideen lautstark, zum Teil unverschämt und unter kräftiger Mithilfe von Antischweizern und sonstigen Naiven, zu verbreiten.
Gleichzeitig nehmen wir zur Kenntnis, dass Geert Wilders nach Eintreffen in England mit dem Filmchen "Fitna" eröffnet wurde, dass er in ENGLAND diesen Film nicht zeigen dürfe, da Unruhen im Volk zu befürchten seien!!!
In England. Gibt es da nicht den Speakers Corner im Hyde Park, wo man angeblich frei sagen dürfe was man denkt.
Fazit: England (das feige) wird immer feiger!Brown hat ja die SChweiz bei Obama als erster angeschwärzt, dieser arme Tropf eines verlumpenden Landes.
Meine Sicht wg. Minaretten:
Bei der Sensibilität, die von den Muslimen(eines Teils, aber welches Teil?)
einverlangt wird (Karikaturenstreit, Mob wird internat. von den Pfaffen aufgehetzt)
ERWARTE ICH IN DER SCHWEIZ DIE GLEICHE SENSIBILITAET und freiwilligen Verzicht auf deren Bau. Der Islam ist ja grundsätzlich gegen den Bau von hohen Gebäuden (lt.Koran TA)
Sollten unsere Muslime wirklich friedliebend sein, verzichten sie.Setzen sie den Bau weiterhin dank unserer Bauordnung durch, so muss das für Schweizer ein weiterer Beweis für unfreundliche Absichten bzw. wie Schlüer sagte, für eine Machtdeonstration sein.

  • chateau
  • 07.03.09 | 09:06 Uhr

Christine, ich sage mir, wenn einer mit wüsten Beschimpfungen auftritt gibt es drei Möglichkeiten: 1. Er fällt dem Zensor zum Opfer.Das will ich nicht.
Er soll doch weiter seine Persönlichkeit ausbreiten k önnen.
2. Er wird noch intelligenter und lässt die persönlichen gemeinten Zoten weg(Halleluja)3.Er ändert sich nicht.
Aber warten wir ab. Wie Du sagtest luter Tuble (mich eingeschlossen oder?)

  • mediabuehler
  • 07.03.09 | 06:50 Uhr

Und noch rasch zu markb:
Lasst ihn doch gewähren, denn er hat ja sonst nichts anderes. Seine Frustrationen kann er ganz sicher nirendwo sonst anonym loswerden. Wer ihm im Leben persönlich begegnet findet eine arme hilflose Sau vor, die von niemandem beachtet wird.

  • mediabuehler
  • 07.03.09 | 06:43 Uhr

Warum nur müssen Politweiber (sorry - sonst bin ich nicht so despektierlich) wie Calmy-Rey, die Clinton, auch Leuthard , die absolut katastrophale österreichische Komplex-Zicke Ferrero-Waldner und seit kurzem auch Widmer-Schlumpf dauernd übers ganze Gesicht - endlos - grinsen wenn sie sich im Fokus einer Kamera befinden????

Ich muss jeweils sofort den Sender wechseln sonst kommt mir das grosse Ko..

Soooo sauglatt ist das politische Umfeld doch auch wieder nicht ..... Und weshalb sagt diesen dummen Kasperl-Weibern das nicht endlich jemand.

  • pinkzoo
  • 07.03.09 | 06:19 Uhr

Eigentlich wollte ich jetzt schlafen gehen. Aber weil das, was Sie über markb geschrieben haben, so köstlich ist, dass ich es 4 oder 5 mal lesen musste -und jedes Mal mehr Tränen in die Augen bekam vor lachen-, bin ich überhaupt nicht mehr müde.

Hmm.... Ich werde Ihren Text noch ein letztes Mal lesen, mich dann schlafend legen und hoffen, dass mir im Traum nicht markb mit seiner Satire begegnet. Denn ich fürchte, ich würde sie auch im Schlaf nicht als solche erkennen...

  • tyrannosaurus
  • 06.03.09 | 21:57 Uhr

Ihre grenzenlose Intelligenz, markb, Ihre absolut unerreichbare Vergeistigtheit und, nicht zu vergessen, Ihre sämtliches jemals Dagewesene in schwärzeste Schatten stellende Allwissenheit, vor welcher sich selbst ein Einstein als Sandkorn wiederfände, scheint offensichtlich untrennbar mit einem überschäumendem Humorausstoss ihrerseits einherzugehen, wie sich das uns hier versammelten Dumpfbacken, grenzdebilen Vollidioten und geistig vermoderten Scheintoten nie und nimmer eröffnen würde, hätten Sie nicht selbst erklärt, eine Satire geschrieben zu haben, die keiner von uns als eine solche zu erkennen im Stande gewesen wäre; allzu subtil, scheu verschlüsselt und kryptisch kam sie daher, Ihre Satire.

Hätte ich nicht wichtigeres zu tun, ich würde kurzerhand Ihre Stiefel glattlecken.

Und:

„Es gibt nur zwei Dinge: Die Leere und das gezeichnete Ich“

B.

Fürwahr.

Fuss,

R.

  • Christine
  • 06.03.09 | 21:21 Uhr

pfffffff..... luuter Tuble um eim ume ...:-))

Guet Nacht ;-)

  • markb
  • 06.03.09 | 21:07 Uhr

Dummheit ist untrennbar mit Humorlosigkeit verbunden! Wer sich also über meinen letzten satirischen Beitrag aufhält, der outet sich selber als Dumbass und arme Sau! Erstaunen tut das natürlich nicht im geringsten, dass genau die Dumpfbacken, die ich simmer als solche bezeichne und meine, sich darüber aufregen!

Da bleibt mir, wie immer nur das Zitat des Meisters Einstein:

"Es gibt zwei Dinge, die endlos sind: Die menschliche Dummheit und das Universum;beim Universum bin ich mir aber noch nicht so sicher!"

  • Christine
  • 06.03.09 | 19:50 Uhr

Das tönt ausserordentlich dramatisch, Chateau. Wärst Du denn besonders lieb zu ihm, wenn Du's wüsstest?

Ich weiss es natürlich: Ihm sind die Zügel los. Western Riding Art, presumably. Tina wüsste darüber bestens Bescheid. ;-)

Liebe Grüsse, Tina, wenn Du zuliest!

  • chateau
  • 06.03.09 | 19:09 Uhr

Das niveauvon markb wird täglich bedenklicher. Weiss jemand was mit ihm los oder nicht los ist. Bitte um Hilfe! S.O.S.

  • chateau
  • 06.03.09 | 19:07 Uhr

An Unwissende: FORT KNOX IST LEER.
Das behaupten einige Goldfachleute. Die SEC, die angefragt wurde, wo das US Gold ist und ob es tatsächlich vorhanden ist, hat zwar ein paar hundert Textseiten zugestellt, dabei viel Text geschwärzt und 300 Seiten nicht gesandt.
Amerika lügt, lügt, lügt (das offizielle!)
Seit 50 Jahren kein Audit über das US Gold! DAs sagt ja alles.
Alles nachzulesen bei www.GATA.org
gratis für den den es wirklich interessiert und nicht einfach daher schwadroniert.

  • chateau
  • 06.03.09 | 19:02 Uhr

Henry VII. Im Prinzip einverstanden mit Ihnen. Der Sozialtrog ist so reichlich angefüllt, dass mehr Leute als vielleicht erwartet, daraus schlürfen.
Anderseits sind statistische Tatsachen nicht zu ignorieren. Uns wird vom statistischen Amt meist nur der Wanderungssaldo, also Einwanderung minus Auswanderung bekanntgegeben. Es wandern aber Ausländer zurück, meist mit gut gefüllten Taschen. PK ausbezahlt plus Abfindung bei Personalabbau plus Erspartes ergeben erkleckliche Summen von mehreren hunderttausend Franken pro Kopf. Wenn es einem dann noch gelang eine IV-Rente herauszulocken, dann ist er ein gemachter Mann/Frau.

Man glaubt es nicht obwohl von der NZZ Folio berichtet (Folio).
Die Kapitalexporte an an Ausländer erreichen riesige Summen, drei bis vier mal die offizielle Entwicklungshilfe:
Reihenfolge der Länder mit dem grössten Kapitalexport in diese Länder:
1. USA
2. Saudia Arabia
3. SCHWEIZ

  • chateau
  • 06.03.09 | 19:01 Uhr

Henry VII. Im Prinzip einverstanden mit Ihnen. Der Sozialtrog ist so reichlich angefüllt, dass mehr Leute als vielleicht erwartet, daraus schlürfen.
Anderseits sind statistische Tatsachen nicht zu ignorieren. Uns wird vom statistischen Amt meist nur der Wanderungssaldo, also Einwanderung minus Auswanderung bekanntgegeben. Es wandern aber Ausländer zurück, meist mit gut gefüllten Taschen. PK ausbezalt plus Abfindung bei Personalabbau plus Erspartes ergeben erkleckliche Summen von mehreren hunderttausend Franken pro Kopf. Wenn es einem dann noch gelang eine IV-Rente herauszulocken, dann ist er ein gemachter Mann/Frau.

Man glaubt es nicht obwohl von der NZZ Folio berichtet (Folio).
Die Kapitalexporte an an Ausländer erreichen riesige Summen, drei bis vier mal die offizielle Entwicklungshilfe:
Reihenfolge der Länder mit dem grössten Kapitalexport in diese Länder:
1. USA
2. Saudia Arabia
3. SCHWEIZ

  • Zara Zarathustra
  • 06.03.09 | 13:24 Uhr

Grosskollektivistische, geldbasierende Gewaltkulturen sind immer untergegangen. Esoterik ist es, wenn man die Empirie verkennt, nichts lernt und sich am Gegenteil festklammert und notorisch alles verkehrt herum betrachtet. Wenn ein raubbauendes System verschwindet, dann ist das für den Planeten ein Aufgang, eine Art Wiedergeburt, und ganz bestimmt kein Untergang, wie die Verkehrten wahnwitzigerweise glauben.

  • markb
  • 06.03.09 | 13:19 Uhr

An die SVP-Dumpfbacken: Unser in Fort Knox gelagertes Gold ist doch längst über alle Berge... seit über 40 Jahren schon!... genauer gesagt seit dem 9. Januar 1965 als Auric Goldfinger Fort Knox knackte und mit all dem Mammon von dannen zog... wie üblich nicht informiert! noch nie einen James Bond gesehen?! ...

Heute wieder das allwöchentliche Mörgeli/Blocher Theater: Blocher als UBS VR Präsi...lol! Die übliche wöchentliche Realsatire nebst Giacobbo/Müller...! Hauptsache man besetzt die Medien! Ich wette, wenn Ratzinger stirbt, wird Blo noch zum Katholiken mutieren, damit er sich um die Nachfolge bewerben kann...lol! Vorschlag an Dr. Mörgele und die Blocher Sektenmitglieder: Mumifiziert euren Nationalheiligen, reisst Escher vom Sockel und stellt den heiligen, mumifizierten Blo vor den Zürcher Hauptbahnhof... dann können wenigstens ein paar Hunde dranpinkeln...!

  • HenryVIII
  • 06.03.09 | 13:11 Uhr

@ Chateau.

Das ist doch reines Wunschdenken. Oder haben Sie die Idee mit der Rückwanderung eventuell etwas voreilig in die Tasten gehauen ?

"wg. Rückwanderung von Arbeitskräften in die EU vor allem und andere Länder. (Endlich wird es wieder etwas mehr Luft geben für uns Schweizer)"

Die bleiben schön bei uns. Und laben sich an den Sozial-Fresströgen ALV, IV usw. usf.

  • chateau
  • 06.03.09 | 12:59 Uhr

Auswirkungen angeknacktes Bankgeheimnis auf den Schweizer Immobilienmarkt:
Die Zinsdifferenz zwischen Schweizer Hypozinsen und europäischen Zinsen betragen in der Regel 1 1/2% bis 2 %. Bei einer Hyposchuld von 500'000 kostet das den Schuldner innert 20 Jahren Fr. 200'000.-Mehrzinsen!
Damit ist auch gleich gesagt, dass das Liegenschaften Preisniveau sinken wird, besonders der Altliegenschaften und Geschäftshäuser. Prost Nägeli!

  • chateau
  • 06.03.09 | 12:54 Uhr

Ein paar Fakten zu den USA:
1.Seit November 2005 sind die Hausverkäufe rückläufig von $340 (Billions)Milliarden auf nunmehr noch $275.Ca. 31%. Gleichzeitig sanken die HAUSPREISE UM 25%.
2. Seit Juni 2008 sanken die Detailumsätze um 11% (Noch nie dagewesen).
Der Absturz begann abca. Juli 2008. Dabei ist zu berücksichtigen dass die Detailumsätze durch Finanzierung mit Neubewertung der Liegenschaften aufgeblasen wurden.
3.Pro Monat gibt es jetzt 250'000 Zwangsversteigerungen.
Die Auswirkungen auf die Schweiz werden kommen.

  • chateau
  • 06.03.09 | 12:47 Uhr

Konsequenzen eines aufgeweichten Bankkundengeheimnisses:
Ich behaupte:
1. Die daraus resultierenden Abgänge von Kapital (Kapital ist scheu wie ein Reh, so sagt man) haben zur Folge, dass Gewinne einbrechen, vorerst bei Banken, später bei der Serviceindustrie wie Treuhandberater, Steuerberater, Softwareunternehmen usf. Dann werden nicht nur die Steuern der natürlichen Steuerzahler einbrechen, es kommen Kosten dazu wie Arbeitslosenunterstützung, Moratorien für Schulden aller Art z.B. Hypo--. Vers. Zinsen und Prämien.
Ich gehe von ca.20 Milliarden pro Jahr aus!
2.Alle Sozialkässeli, angefangen von ALV, IV, AHV, PK und Spenden
werden erhebliche Einbussen erleiden.
3. Das BAugewerbe wird weder neue Bürogebäude, noch neue Wohnhäuser bauen müssen, wg. Rückwanderung von Arbeitskräften in die EU vor allem und andere Länder.
(Endlich wird es wieder etwas mehr Luft geben für uns Schweizer)

  • Larry
  • 06.03.09 | 12:38 Uhr

Weltuntergangsesotherik war schon immer populär unter den Kulturpessimisten.

  • Christine
  • 06.03.09 | 10:00 Uhr

Aha, man schneiderte die Herangehensweise also gerne eng uniformiert genormt: Im Gleichschritt Marsch dem Grab entgegen.

  • Zara Zarathustra
  • 06.03.09 | 09:40 Uhr

Und unerbittlich zerfällt der Nationalstaatskapitalismus der heimatlosen Nationalisten. Bald haben sie gar nichts mehr, woran sie sich halten können, zumal die Solidargemeinschaften und Familienbande in der Welt des nationalstaatskapitalistischen "Fortschritts" längst zu einem grossen Teil zerstört und alle abzuschöpfenden Werte mittlerweile abgeschöpft sind in dieser selbstmörderischen Wertabschöpfungsgesellschaft.
Noch immer palavert man über irgendwelche belanglosen Details und Banalitäten. Wie auf der Titanic: soll ich vielleicht die Betten noch einmal frisch beziehen ? Die Frisur herrichten ?

  • Larry
  • 06.03.09 | 08:40 Uhr

"dann dann stünde sie jetzt viel weniger unter Druck"

Wenn es nach Ihnen linken Nationalmasochisten ginge, gäbe es das Bankkundengeheimnis ohnehin schon lange nicht mehr. Sparen sie uns also bitte Ihre heuchlerischen Ratschläge.

  • Larry
  • 06.03.09 | 08:34 Uhr

"Wenn die UBS in den USA tätig ist, dann gelten dort eben amerikanische Gesetze und nicht schweizerische."

Dort gilt in Sachen Steuern (unter anderem) leider schon lange nicht mehr das Gesetz, sondern reine Willkür.

"Die Schweiz wäre gut beraten gewesen schon vor Jahren proaktiv das Bankgeheimnis zu lockern"

Konzession helfen sicher nicht weiter, das zeigt die Vergangenheit ganz eindeutig.

  • mediabuehler
  • 06.03.09 | 08:25 Uhr

markb
Zu Ihrer Info was Schengen/Dublin mit dem Bankgeheimnis zu tun hat. Tun Sie doch nicht so arrogant, wie wenn Sie alles besser wissen würden! Nicht alles was Sie schreiben ist Schrott - aber vieles. Nehmen Sie am besten einmal ein Finanzbuch des Autors Hans-Lothar Merten zurhand und Sie werden alles besser verstehen lernen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Bilaterale_Vertr%C3%A4ge_zwischen_der_Schweiz_und_der_EU#Bilaterale_Vertr.C3.A4ge_II

  • Ginestra
  • 06.03.09 | 08:23 Uhr

"dann dann stünde sie jetzt viel weniger unter Druck."

Noch so ein Schlaumeier der meint, die Grossen liessen sich einfach so durch vorsorgliches Kuschen befriedigen. Nein, man hätte PaineWebber nicht ins Mutterhaus integrieren sollen.

It was simply the Grössenwahn:
http://www.ubs.com/1/g/about/annual_review/2001/brand_and_identity/launch_ubs_pw_brand.html

  • gutemine
  • 06.03.09 | 08:15 Uhr

"Ein guter Bundesrat kann stillsitzen. Festigkeit, ja Sturheit ist das Gebot der Stunde. Wer Widerstand leistet, bleibt sich treu."

Es gibt wirklich kein besseres Satiremagazin als die WeWo und Köppel muss langsam aufpassen, dass er nicht Mike Müller die Show stiehlt. Nun propagiert er doch tatsächlich angesichts der angebrochenen Schweizser-Sonderfall und Würfelzucker-Götzendämmerung eine Sämi Schmid-Taktik (Kopf in den Sand stecken und stur bleiben) par excellence. Wo bleiben die innovativen, kreativen, optimistischen und schneidigen Ideen, die man vom jungen dynamischen Chefredaktor erwarten dürfte? Leidet er nun an vorzeitiger Vergreisung? Das Plätzchen im Altersheim schon gebucht?

  • Christine
  • 06.03.09 | 07:55 Uhr

Jetzt gesellt sich also auch noch das unsägliche "proaktiv" zu den unsäglichen "ultimativ" und "völkisch", die umgangssprachlich leider Fuss gefasst haben. Na, wenigstens setzt R. Köppel einen Gänsefuss drum herum.

  • Jeanna
  • 06.03.09 | 00:15 Uhr

Du bringst es wiedermal schnörkellos und sachlich auf den Punkt aller Punkte ! It’s as simple like that. Wäre da nicht dieser unsägliche Sonderfall-und "Schlaumeier"-Dünkel, der offensichtlich vorausschauendes, proaktives Denken und Handeln verhindert !

  • Schlemihl
  • 05.03.09 | 23:54 Uhr

Werter Herr Köppel

1. Wir leben nicht mehr im 18. Jahrhundert. Die Welt hat sich seit der Einführung des Bankgeheimnisses verändert. Nur weil sich das Bankgeheimnis in der Vergangenheit (z.B. 1930er Jahre) bewährt hat, muss es sich nicht auch in der Zukunft bewähren...

2. Wenn die UBS in den USA tätig ist, dann gelten dort eben amerikanische Gesetze und nicht schweizerische.

3. Die Schweizer Grossbanken hätten gut daran getan sich auf Qualität zu konzentrieren anstatt sich hinter dem Bankgeheimnis zu verstecken.

4. Gefahr droht dem schweizer Finanzplatz nicht in erster Linie durch die Aufhebung des Bankgeheimnisses, sondern durch den Vertrauensverlust durch das miserable Verhalten der UBS und anderer Banken.

5. Die Schweiz wäre gut beraten gewesen schon vor Jahren proaktiv das Bankgeheimnis zu lockern, dann dann stünde sie jetzt viel weniger unter Druck. Aber man hat eben nichts gelernt aus dem Kapitel nachrichtenlose Vermögen.

  • Zara Zarathustra
  • 05.03.09 | 21:23 Uhr

Ja, der Papierscheiss zerfällt, aber der Metallscheiss ebenso.
Der Goldwert basiert einzig und allein auf dem staatlichen Machtmonopol, auf der staatskapitalistischen Gewaltkultur.
Der Staat besichert das Eigentum und das auf Papier oder Metall basierende Schuldengeld.
Ohne Staat gibts kein Geld, keine Schulden, keinen Zinseszins und keinen Raubbau an Flora und Fauna. Empirisch eindeutig.
Ohne Staat wird Gold wertlos.

  • chateau
  • 05.03.09 | 21:14 Uhr

Bringt unser Gold zurück aus Amerika!
Ich weiss nicht, wieviel von UNSEREM Gold in Amerika noch ist. Aber die SVP hat recht mit der Forderung um Rückführung.
Die Amerikaner camouflieren ihr eigenes Gold mit Beschreibungen wie "Deep Storage Gold".
Seit fünfzig Jahren haben die ihre Goldvorräte NICHT AUDITIERT.
Vielleicht ist es gar nicht mehr da. Einfach aufgebraucht , auf den Markt geworfen (physisch) für die Preismanipulation.
Der FOI Act funktionierte nicht. Die haben hunderte Seiten nicht herausgegeben und ausserordentlich viele Textstellen geschwärzt.
Da wird der Freedom of Information Act unterlaufen.
So wie das in Amerika üblich ist.

  • chateau
  • 05.03.09 | 21:01 Uhr

Zara: Man muss GROSS, nicht klein sehen.
Der DJ hat schon 50% verloren, von 14'000 auf 6700! Gold hat seit 2001 JEDES JAHR 10% zugelegt. Ein anderer Beweis ist überflüssig.
Es wird aber voraussichtlich noch ganz wüst werden. Der DJ und Gold waren in der Vergangenheit schon zwei Mal gleich viel wert z.B. bei 850.Wir warten geduldig darauf bis Gold/DJ zum Beispiel 3'000 oder 4'000 sind.
Und zwar jeder. Eine Unze Gold für 3'000$ und ein Dow Jones zu 3'000.
Wir haben Zeit. All dieser Papierscheiss zerfällt und zerfällt und zerfällt. Und immer noch mehr Geld wird in den Umlauf geschickt. In 24 bis 36 Monaten sollten die Auswirkungen dramatisch sein.
Aber macht was Ihr wollt und verzichtet auf meine rentablen Gratisratschläge.

  • Larry
  • 05.03.09 | 21:00 Uhr

"Globalismus trifft genau das, was ich meine, Larry. Stecken wir nicht genau da mitten drin?"

Genau. Ich sehe, wir sind uns einig.

  • Larry
  • 05.03.09 | 20:58 Uhr

Forts.:

If one wants to avoid the recurrence of periods of economic depression, one must start by preventing the emergence of artificial booms. One must prevent the governments from embarking upon a policy of cheap interest rates, deficit spending, and borrowing from the commercial banks."

Ludwig von Mises, 28. August 1951

  • Larry
  • 05.03.09 | 20:57 Uhr

"Ihr kollektivistischen Nationalstaatskapitalismus-Enthusiasten"

Ich war nie ein Enthusiast des Nationalstaates. Meine Idealvorstellung wäre eine Welt von Kleinststaaten.

"dass der Nationalstaat und der Staat generell seinen Todeskampf kämpft"

Es ist weder der Nationalstaat, noch der Staat an sich die ihren Todeskampf kämpfen, sondern der Sozialstaat:

"This country, and with it most of the Western world, is presently going through a period of inflation and credit expansion. As the quantity of money in circulation and deposits subject to check increases, there prevails a general tendency for the prices of commodities and services to rise. Business is booming.

Yet such a boom, artificially engineered by monetary and credit expansion, cannot last forever. It must come to an end sooner or later. For paper money and bank deposits are not a proper substitute for non-existing capital goods.

Economic theory has demonstrated in an irrefutable way that a prosperity created by an expansionist monetary and credit policy is illusory and must end in a slump, an economic crisis. It has happened again and again in the past, and it will happen in the future, too.

If one wants to avoid the recurrence of periods of economic depression, one must start by preventing the emergence of artificial booms. One must prevent the governments from embarking upon a policy of cheap interest rates, deficit spending, and borrowing from the commercial banks."

Ludwig von Mises, 28. August 1951

  • chateau
  • 05.03.09 | 20:52 Uhr

WER IST GEITHNER:
Merz will ihn ja treffen. Aber der weiss nicht wer Geithner ist.
Geithner, als Steuerbetrüger von Obamas Gnaden.

Geithner ist einer der grössten Goldpreismanipulanten, jetzt mehr denn je.
Der ESF (Exchange Stabilization Fund) wurde seit 1962 durch die US-Notenbank, unter Federführung der Federal Reserve of New York(ex Arbeitsplatz von Geithner) gemanagt.
Der ESF hatte hiezu 1934 bei der Gründung 2 Milliarden Dollar zur Verfügung. Jetzt hat er gemäss eingeweihten Marktkennern mehrere hundert Milliarden zur Verfügung zur Manipulation nach unten des Goldpreises.
DerESF ist von jeder Rechenschaftspflicht gegenüber Congress, Parlament und Oeffentlichkeit befreit. Die können machen was sie wollen, damit der Goldpreis unten bleibt und der Dollar oben. So einfach ist das in Amerika.
Mafiöse Zustände von der Regierung so vorgesehen.
Wenn die Goldverkäufe letztes Jahr um 68% zugenommen haben, zeigt das ja nur die Macht des Goldes gegenüber staatlich sanktionikerter Manipulation.
Obwohl Geithner seine Funktion ja abgegeben hat bleibt er mächtig wie zuvor. Er ist jetzt Chef der von Reagan eingesetzen Working Group, genannt Plunge Protection Team, das ebenfalls die Stützung des Dollars und die Schwächung des Goldpreises zur Aufgabe hat.
Und mit solchen Leuten wollen unsere Politzwerge "verhandeln". Lächerlich, einfach lächerlich.

  • markb
  • 05.03.09 | 20:48 Uhr

Auch hier ist diese unheilige Allianz versammelt, welche die Schweiz immer mehr lahmlegt! Eben die grün-linken Fundis, die jedewelchen Touch mit der Realität verloren haben und die rechten SVP Dumpfbacke und Nationalisten, die jede Kritik an der Nation Schweiz mit den primitiven Reflexen eines Steinzeitneandertalers verteidigen. Diese unheilige Allianz findet sich in letzter Zeit immer mehr zusammen! Sie wird es tatsächlich noch fertigbringen dieses Land in den Abgrund zu stürzen. Die liberalen, gebildeten Pragmatiker (wie mich), die eine Ahnung haben, um was es wirklich geht und die die Zusasmmenhänge sehen und kennen, finden sich immer mehr in der Minderheit; natürlich zum Schaden dieses Landes. Aber wenn es das Schicksal offenbar so will, dann nützt auch liberales arguemtieren nichts mehr! Dummheit und Nationalismus hat in der Geschichte noch immer zu Untergang geführt!

  • Christine
  • 05.03.09 | 20:40 Uhr

Freihandel wäre ja gerade das Anzustrebende, aber es geht nicht mehr nur um Freihandel, sonst wären wir nicht in unserer Existenz bedroht. Der Zwang zum EU-Beitritt, der Ruf der Kassandra, hängt doch schon zum Aussprechen bereit in aller Leute Munde.

Globalismus trifft genau das, was ich meine, Larry. Stecken wir nicht genau da mitten drin?

  • Zara Zarathustra
  • 05.03.09 | 20:36 Uhr

Mit dem Gedanken, dass der Nationalstaat und der Staat generell seinen Todeskampf kämpft, müsst Ihr kollektivistischen Nationalstaatskapitalismus-Enthusiasten Euch langsam aber sicher anfreunden, Larry.

Und der gute chateau empfiehlt immer wieder Gold zum Kauf, exakt dann, wenn wieder mal ein Hoch erreicht wurde und ein Absturz fällig ist. Perfekte Kontraindikatoren, diese rechten Goldbugs.

  • chateau
  • 05.03.09 | 20:35 Uhr

Die Antiglobalisierungsschwätzer verkennen, dass über eine Milliarde Menschen dank der Globalisierung mehr verdient, sich besser ernährt und eine medizinische Betreuung erhält.
Die Globalisierungsgewinner finden wir in jenen Ländern, die keine Entwicklungshilfe mehr brauchen und sich aus eigener Arbeit aus dem Dreck ziehen. Das sind vorwiegend asiatische Länder.

Dann sehen wir diese Feudalstaaten in arabischen und muslimischen Regionen. Die bleiben weiter hin im Dreck und kassieren unsere Milliarden und gebären und gebären und verweigern sich Aidsmassnahmen. Die gehen nachher einfach duschen, wie der nächste Präsident Südafrikas, Zuma.

  • chateau
  • 05.03.09 | 20:27 Uhr

Fortsetzung: FORMEL 1 RENNEN stattfinden dürfen.
Das dümmste Parlament (Mehrheit Rot-Grün-Links-Nett)der Welt ist die Minarettinitiative.
Dieses Parlament hat keine Ahnung davon was inbezug auf die Schweiz in den internationalen Medien diskutiert wird. Da reden Stimmungsmacher davon dass die Schweiz Bankrott geht. Da gibt es aber auch wissende Stimmen des Telegraph, die nüchtern feststellen, dass die Schweiz eine "funding gap" habe (wg. Mittel-Osteuropa) von 300 Billions/Milliarden habe.Evans-Pritchard vom Telegraph ist ein Mann der wirklich die heissen Themen bringt.
Unser Parlament weiss von diesen Dingen nichts. Aber unsere Regierenden, allen voran der Bundesrat (wie üblich) hat schon alles aufgegeben bez. des Finanzplatzes Schweiz. Die Ahnungslosen sind intellektuell nicht in der Lage, zu antizipieren, dass ihnen zukünftig bis zu zwanzig Milliarden Steuereinnahmen wg. der Bankenkrise fehlen werden(pro Jahr). Es ändert bei denen im Einkommen ja nichts, möge die Schweiz drauf gehen oder nicht.Hauptsache, sie reden vom Formel 1 Rennen.

In Frankreich erhalten die Politiker jetzt Gewehrkugeln 9mm zugestellt.DA herrschen andere Bräuche.

  • Larry
  • 05.03.09 | 20:25 Uhr

""Nationalmasochistisch" können nur Nationalisten sein."

Falsch: ein Nationalmasochist ist ein schweizerischer CH-Hasser.

  • Zara Zarathustra
  • 05.03.09 | 20:21 Uhr

"Nationalmasochistisch" können nur Nationalisten sein.

  • Larry
  • 05.03.09 | 20:19 Uhr

"Globalisierer mit ihrem Freiheitswahn sind grössenwahnsinnig und um 180 Grad verirrt"

Verirrt sind hier Sie, werte Christine: Globalisierung ist das eine, Globalismus das (völlig) andere. Erstere ist harmlos, Zweiterer höchst gefährlich und im Endeffekt totalitär.

"Weil ohne Anpassung und Selbstaufgabe ein Miteinander in der globalen Masse friedlich nicht möglich ist."

Freihandel bedarf keineswegs irgendwelcher Anpassung oder Selbstaufgabe, es geht hier lediglich um die Wahrnehmung gegenseitiger Interessen.

  • chateau
  • 05.03.09 | 20:15 Uhr

Was unsere Parlamentarier als Priorität einstufen:
Anstatt ihren schwachen Bundesräten auf die Finger zu klopfen (Merz, C-R, Leuthard, W-S) beschäftigen sie sich
S E I T Z W E I J A H R E N damit, ob der Wehrmann seinen Schiessprügel bei sich zu Hause haben darf
Oder sie beraten darüber, ob in der Schweiz wieder

  • Christine
  • 05.03.09 | 20:15 Uhr

Solange Steuerdelikte nicht als global gleichwertiges Delikt anerkannt werden wie Mord, gelten die Gesetze der einzelnen Länder. Wie weit die Länder einander Rechtshilfe leisten, ist eine Frage der gegenseitigen Abmachung. Keinesfalls der einseitigen Erpressung.

  • Larry
  • 05.03.09 | 20:12 Uhr

"Jetzt bricht unter leichtem amerikanischem Druck das ganze Schweizer Kartenhaus in sich zusammen."

Die UBS wäre pleite gegangen, wenn sie die Daten nicht geliefert hätte, von "leichtem Druck" zu schwafeln ist Zynismus pur (und natürlich nationalmasochistisch, was bei Genosse Bodenmann kaum überrascht).

"In Wahrheit stirbt der Alleingang der Schweiz seit 1992 einen quälend langsamen Tod."

Was unseren Genossen ja nur freuen kann - wie alle Nationalmasochisten.

  • Larry
  • 05.03.09 | 20:06 Uhr

"Vergehen, wie sie Geithner, Daschle und Co. begangen haben"

Das waren keine Vergegen.

"Wenn also bei 3 von 25 Ministern Steuervergehen nachgewiesen werden können, die nach unserem Recht unter Steuerhinterziehung gehen und nach amerikanischem Recht ein strafbares Delikt sind"

Nach US-Recht sind es gar keine Vergehen.

  • Christine
  • 05.03.09 | 20:05 Uhr

Globalisierer mit ihrem Freiheitswahn sind grössenwahnsinnig und um 180 Grad verirrt: Nicht Freiheit wird damit erreicht sondern Anpassung bis zur Selbstaufgabe. Weil ohne Anpassung und Selbstaufgabe ein Miteinander in der globalen Masse friedlich nicht möglich ist. Und d a z u werden die Hirni wegamputiert werden müssen. Die Streber streben ja schon den Machtpöstli zu, die hirnlose Masse dereinst zu leiten und zu führen.

  • Zara Zarathustra
  • 05.03.09 | 19:55 Uhr

Nationalisten sind Heimatlose. (und Hirnamputierte)

  • Christine
  • 05.03.09 | 19:50 Uhr

Wie steht Herr Grübel eigentlich zur EU? Er hat verlautbaren lassen, dass er für das Bankkundengeheimnis einstehe. Hat man hier ein Weggli zum Bäcker gemacht?

  • Christine
  • 05.03.09 | 19:41 Uhr

"Der Alleingang der Schweiz stirbt seit 1992 einen quälend langsamen Tod".

Ja natürlich, der schlaue Herr Bodenmann hätte ja einen schnellen Tod bevorzugt, wer würde das bezweifeln! Das solche Dubis wie ein Herr Jositsch diesem Ziel noch heute eifrigst entgegenstreben, ist auch sonnenklar. Da schleimt man sich doch gleich der ganzen globalisierten Welt ein, was kümmert einen da ein Flecklein Heimat, wenn die Welt mit ihren Grössenwahnsinnigen ruft, und spielt den Advokaten für alle und jeden, die einen gebrauchen können, ausser natürlich für solche an der Heimfront, die ja eh bald nicht mehr existieren. Da zeigt man sich doch schon mal denen dienlich, die einem später, wenn es ohne das dumme Heimvolk weitergeht, am meisten nützlich sein könnten.

  • Zara Zarathustra
  • 05.03.09 | 19:21 Uhr

Forts. Bodenmanns Klartext

""Zweitens macht Grübel bereits keinen Unterschied mehr zwischen Steuerbetrug und Steuerhinterziehung. Weil es nach Hans Julius Bär keinen gibt.

Und drittens geht Grübel davon aus, dass das Bankgeheimnis in Zukunft nicht mehr Steuerhinterziehern dienen kann und wird. Und dies alles, nach Grübel, um das Bankgeheimnis zu retten. Jeder Bibel-Exeget erstarrt vor Bewunderung. Jeder Dialektiker staunt, wie das Schweizer Bankgeheimnis im dreifachen Wortsinn aufgehoben wird.

Neu wird das Bankgeheimnis für Steuerhinterzieher aufgehoben.Neu wird das Bankgeheimnis – dank dieser Preisgabe – für kommende Generationen erhalten und somit andersrum aufgehoben. Neu wird es – da nicht mehr unmoralisch – gleich noch auf eine höhere Stufe gehoben. Es geht nicht mehr um Geld und Steuerhinterziehung, sondern nur mehr um den Schutz der Privatsphäre.
Niederlagen muss man schönreden können. Genau wie Leichen. In Wahrheit stirbt der Alleingang der Schweiz seit 1992 einen quälend langsamen Tod. Die 40-Tönner brettern längst über unsere Landstrassen. In Sachen Umweltschutz hat uns die EU inzwischen überholt. Bald profitieren auch Bulgaren und Rumänen von der Personenfreizügigkeit. Und jetzt kippt im Vorbeigehen ein retrogefitteter deutscher Boni-Banker für uns das Swiss-Solid-Bankgeheimnis.""

  • Zara Zarathustra
  • 05.03.09 | 19:19 Uhr

""Das Schönreden von Niederlagen nützt nichts. Der Sonderfall Schweiz stirbt einen qualvollen Tod.
Von Peter Bodenmann

Man nehme einen nicht versteuerten Diamanten. Stecke ihn in eine Tube. Und tube mit dieser über die Grenze in die nächste Steueroase ab. Die Chügeli-Dealer der UBS standen den Chügeli-Dealern der Langstrasse in nichts nach.

Während der letzten Jahrzehnte verteidigten die Boni-Banker zusammen mit den bürgerlichen Boni-Politikern das Bankgeheimnis. Arm in Arm. Die zu grosse Abhängigkeit der Politik von den sie finanzierenden Banken führte zur Betriebsblindheit dieser Chlüngeli-Politik. Jetzt bricht unter leichtem amerikanischem Druck das ganze Schweizer Kartenhaus in sich zusammen. Plötzlich ist die UBS wichtiger als der lange zelebrierte Bankgeheimnis-Götzendienst.
Der neugewählte CEO der grössten Schweizer Bank gab letzte Woche in der Finanz und Wirtschaft den neuen Tarif durch: «Es ist fraglich, ob wir weiterhin unter dem Bankgeheimnis Steuerhinterzieher verstecken können.» Der Satz hat es in sich, und es tut gut, ihn mehrmals über helvetische Hirnlappen rinnen zu lassen.
Erstens gibt Grübel zu, dass die Schweizer Bankiers bisher Steuerhinterzieher mit Hilfe des Bankgeheimnisses aktiv versteckt haben. Wer wird dies besser wissen als er?""

  • markb
  • 05.03.09 | 19:15 Uhr

@ Jeanna und die CH-Masotruppe...

"...Gewusst hat's jeder und wer's gemacht hat, der muss bestraft werden..., so ist es Taxi...." ihre Worte.

Woher wissen sie eigentlich was genau passiert ist und von was sie reden?! Unser Rechtsstaat und die FINMA haben schlichtweg noch nicht endgültig festgestellt, ob es sich nach Schweizer Recht - und um das geht es!!! - um Steuerbetrug handelt. Die FINMA und die UBS haben sich erpressen lassen! Das kommt doch der Wahrheit näher. Genau gegen das Wende ich mich hier ständig in dieser Debatte: Wer keine Ahnung hat vom Banking und der komplexen Materie und ständig über 200'000 Banker in der Schweiz und unseren Finanzplatz unter Generalverdacht stellt und hahnebüchene Scheisse behauptet, soll schweigen!

Die IRS wollen Vergehen, wie sie Geithner, Daschle und Co. begangen haben-nämlich Steuerhinterziehung - mit jahrelangen Haftstrafen und saftigen Steuernachzahlungen ahnden. Beim US Cabinett hat man das nur aufdecken können, weil ein rigoroses Screening der Kandidaten gemacht wurde. Wenn also bei 3 von 25 Ministern Steuervergehen nachgewiesen werden können, die nach unserem Recht unter Steuerhinterziehung gehen und nach amerikanischem Recht ein strafbares Delikt sind, dann muss die Dunkelziffer in Amerika - gerade unter dem Politestablishment - sehr gross sein! Die Doppelmoral der Amis in dieser Frage und das Geithner und Daschle nicht bestraft werden, sind nicht nur störend sondern geradezu unerträglich!!!

  • Jeanna
  • 05.03.09 | 16:28 Uhr

Wohl schon wieder (!) verbal komplett am Durchdrehen, was. Wo aus meinem Posting geht hervor, dass ich die Schweiz in den Abgrund wünsche. Try to get a life !

  • markb
  • 05.03.09 | 16:10 Uhr

Kann man noch hoffen, dass es den Spambloggern und den Schweizmasochisten, trotz zur Verfügung stehender 1500 Zeichen, bald alles abschneiden wird...?! Zu wünschen wäre das, denn mehrheistfähig sind diese Nestbeschmutzer -Voten, die kaum warten können, bis die Schweiz in den Abgrund stürzt, kaum! Aber wie gesagt, die Schweiz war und ist halt aufgrund des Amateuer-Milizsystems auf allen Stufen unserer direkten Demokratie, eine JeKaMi Demokratie wo tatsächlich noch jedes Arschloch meint, auf seinen Senf und die übliche Proelterei habe man noch gewartet!

  • Larry
  • 05.03.09 | 15:59 Uhr

"Was bedeutsam ist an der Affäre UBS, ist nicht, was gesagt wird: ein Akt der amerikanischen Administration gegen die Steuerflucht ihrer Bürger, sondern was nicht gesagt wird, dass es nämlich um eine Reorganisation des internationalen Finanzsystems durch die dominierende Macht geht.

[…]

Das Ziel ist weniger die Umsetzung der steuerlichen Verfolgung, als die UBS und die schweizerischen Behörden zu verpflichten, ihre eigenen Gesetze zu verletzen. Es handelt sich deshalb um einen regelrechten Akt internationaler Machtausübung, durch den die US-Administration in der Lage ist, eine Entscheidung aufzuzwingen, die den gesetzlichen Rahmen verletzt.

[…]

Die amerikanische Souveränität definiert sich somit nicht nur durch die Fähigkeit, eine Ausnahmeregelung zu fordern, sondern vor allem einen dauerhaften Ausnahmezustand durchzusetzen.

[…]

Das Wesentliche für die amerikanischen Behörden bei ihren letzten Forderungen ist auch, sich die Informationen unter Verletzung der schweizerischen juristischen Verfahren zu verschaffen. Damit soll der Staat gezwungen werden, seine Hoheitsrechte zugunsten der US-Behörden aufzugeben."

So ist es.

  • Larry
  • 05.03.09 | 15:38 Uhr

"So ist es, Taxilomax."

Wieder stellt man fest: das ganze Geschwätz um den angeblichen "kollektivistischen Kapitalismus" war eben nur das: Geschwätz.

  • Larry
  • 05.03.09 | 15:35 Uhr

"alle haben gewusst, dass beschissen werden kann und haben sich auf diesen rechtsfreien Raum gestürzt"

Im Gegenteil: sie haben gesetzesmässig ihre Rechte wahrgenommen, um vom hochkriminellen US-Fiskus zu entkommen.

"das Wäschereigesetz"

Geldwäscherei ist ein ganz anderes Thema, hier gibt es schon lange kein Bankgeheimnis mehr (in der CH, anderswo ist das eine ganz andere Geschichte).

"und das ist absolut richtig so"

Anders gesagt: Faustrecht ist richtig. Wen staunt's: dass Recht für die Genossen nur dann gilt, wenn es ihren totalitären Ziele dient ist ja keine Neuigkeit.

  • Jeanna
  • 05.03.09 | 15:20 Uhr

Den "Schluss" hat's wieder abgeschnitten, trotz noch 308 zur Verfügung stehender Zeichen:

zur Überwachung des Informationsaustausches zwischen Banken innerhalb der Schweiz verfügen.“““

ff.

  • Jeanna
  • 05.03.09 | 15:18 Uhr

“““Gewusst hats jeder - und wers gemacht hat, der muss bestraft werden.““

So ist es, Taxilomax.

Dennoch muss in einem grösseren Kontext ""allmählich"" die nicht bloss rhetorische Frage erlaubt sein, weshalb sich die Browns, Sarkozys, Merkels und Konsorten auf die Schweiz fixiert haben. Und über all die z.T. eigenen „Steueroasen“ kein Wort verlieren.
http://www.zeit-fragen.ch/fileadmin/bilder/karten/web-karte-gross.jpg


http://www.zeit-fragen.ch/ausgaben/2009/nr9-vom-432009/usa-verfuegen-ueber-elektronischen-zugang-zum-innerschweizerischen-bankenverkehr/

“““Die Tatsache, dass die US-Administration über den auf amerikanischem Boden stehenden Server der Firma Swift über die Gesamtheit der Informationen verfügt, die mit internationalen finanziellen Transaktionen zusammenhängen, erlaubt die Vermutung, dass sie einen Grossteil der von der UBS verlangten Angaben über 52 000 Betrüger des amerikanischen Fiskus bereits besitzt. Erinnern wir uns ebenfalls daran, dass die US-Behörden dank Remotegate** über einen Spezialzugang zur Überwachung des Informationsaustausches zwischen Banken innerhalb der Schweiz verfügen.“““

ff.

  • Taxilomax
  • 05.03.09 | 14:59 Uhr

Die Paragraphenreiter, Waschweiber und Schlupfloch-Manager wittern Aufwind. Achtung: alle haben gewusst, dass beschissen werden kann und haben sich auf diesen rechtsfreien Raum gestürzt. Und da soll noch jemand sagen, dass ausgerechnet das Wäschereigesetz ohne Schlupfloch ausgestattet sein soll. Ein Witz!

Leider nützt das bei den Amis überhaupt nichts. Die kennen kein Pardon - und das ist absolut richtig so.

Gewusst hats jeder - und wers gemacht hat, der muss bestraft werden.

  • Larry
  • 05.03.09 | 14:19 Uhr

"Dass die UBS in den USA - mehr oder weniger - eigenmächtig aus Gier oder auch Dummheit - oder beides - die geltenden Steuerregeln mutwillig gebrochen hat, ist unverzeihlich."

Es ist nicht unverzeihlich, sondern schlicht und einfach falsch (s. mein erster Kommentar).

  • markb
  • 05.03.09 | 12:38 Uhr

Hauptsache mitwettern in diesem JeKaMi Game um den Finanzplatz Schweiz gell mediabühler. Rundumschläge hüben und drüben, Kraut und Rüben durcheinander und noch das übliche Feindbildchen à la SVP Schweiz; so reiht man sich denn in das leere Geschwätz der Spamblogger ein! Was soll Schengen-Dublin mit den Quellensteuerabkommen mit der EU zu tun haben??? Steinbrück eignet sich gut als Feindbild für die SVPler, weil er aus dem grössten EU Land kommt und man natürlich nicht versteht, was Senator Levin täglich von sich gibt. Wenn einer dann der Feind der Schweiz sein soll, dann sicher Levin. Dieser sitzt auch im Board des World Jewish Congress und weiss natürlich genau, dass die Schweiz unter Druck erpressbar ist und dann nachgibt. Das ist Hardball à la Americaine; dem sind die biederen Schweizer schlichtweg nicht gewachsen.

Steinbrück hat trotzdem Recht mit seiner Aussage, dass die Politik nichts zu tun hat in den Aufsichtsräten der Banken, die vom Staat gestützt werden mussten, wegen der globalen Systemkrise.

Brennen tut es z.Zt vorallem mit den USA. Ich bezweifle, ob die Schweizer BR da fähig sind, die Interessen der Schweiz würdig zu vertreten und einen gangbaren Kompromiss auszuhandeln. Mit der EU laufen noch Verträge und da sehe ich eine viel bessere Verhandlungsbasis.

  • mediabuehler
  • 05.03.09 | 12:19 Uhr

markb
Global ist die Finanzkrise sehr wohl, und richtig: diese geht alle Länder grenzüberschreitend an, was aber nicht bedeutet, dass Choleriker wie Steinbrück oder Paranoide wie Sarkozy entgegen dem Vertrag der unter dem Dach von Schengen/Dublin zwischen den CH-Juristen und der EU ausgehandelt worden ist, mit rüden Attacken eindecken dürfen. Zuerst müsste die EU dieses nach wie vor gültige Verlagswerk kündigen.

Ebenso hat die Schweiz gültige Verträge mit der USA. Dass die UBS in den USA - mehr oder weniger - eigenmächtig aus Gier oder auch Dummheit - oder beides - die geltenden Steuerregeln mutwillig gebrochen hat, ist unverzeihlich. Dieser Fehler lastet auf dem gesamten Swiss Banking.

Und offenbar merkt in der Schweiz immer noch niemand, welche Stunde dem Bankenplatz Schweiz geschlagen hat, denn niemand scheint die Gefahr zu erkennen. Man muss nun auf Augenhöhe mit den Amis an den Tisch sitzen und Nägel mit Köpfen machen - und zwar gepaart mit grosser Fachkompetenz. Kein Schnorri wie Jäger oder so, Figuren die sich gerne und oft in der SF-Soap ARENA tummeln. Roth wäre gut, Hummler auch.

  • markb
  • 05.03.09 | 12:02 Uhr

Steinbrück hat am Montag bei Beckmann (ARD) etwas sehr richtiges gesagt: Wir (die Regierung und das Volk) wollen keine Vertreter in den Aufsichtsräten der Banken, wir verstehen nichts von Banking und haben uns da raus zu halten! Man muss differenzieren können! Diese Aussage von Steinbrück ist genau richtig! Das ist eine globale Systemkrise und hat nichts mit Landesgrenzen zu tun!


Ich möchte nur daran erinnern, wieviele Banken bereits verschwunden sind: Vorab die Riesen: Merrill Lynch und Lehman und viele andere.

Die global tätigen Universalbanken sind alle im gleichen Boot und wurden alle mehr oder weniger hart getroffen. Hier die Performancerangliste der grössten Globalplayers seit dem 52 Wochen Hoch letztes Jahr:

Goldman Sachs -64%
JP Morgan -65 %
CREDIT SUISSE -73 %
Deutsche Bank -83 %
UBS -86 %
Morgan Stanley -86 %
Bank America -92 %
Lloyds TSB -92 %
Citigroup -95 %
Royal Bank of Scotland -96 %

Eben eine globale Systemkrise. Jetzt will sich hierzulande wieder Krethi und Plethi als Oberbanker und Besserwisser aufspielen - wie seinerzeit bei der Swissair natürlich jeder Oberschnurri ein Flugverkehrsexperte war - Wenn wieder jeder profilneurosensüchtige Politiker mitpalavern will und mit populistischen Rezepten kommt, dann kommt es sicher nicht besser. Der einzig gut Vorschlag aus der Politik war bisher: SNB Roth zum VR Präsidenten der UBS vorzuschlagen. Wäre ein bessere Wahl als Villiger.

  • Larry
  • 05.03.09 | 11:50 Uhr

"Wo liegt das Problem, Herr Prof? Herr Larry?"

Die USA wussten, dass das QI-Abkommen Schlupflöcher enthielt und haben trotzdem grünes Licht gegeben. Mit ihrer plötzlichen Kehrtwendung haben sie Bruch von Treu und Glauben in krassester Art begangen.

Das ganze riecht nach einer Falle.

  • Larry
  • 05.03.09 | 11:44 Uhr

"Können Sie mir dazu einen Link geben?"

S. NZZ-Link in meinem ersten Beitrag.

  • Larry
  • 05.03.09 | 11:44 Uhr

"Zuviel WeWo oder CH-Zeit gelesen?"

Meine Quellen habe ich angegeben, jeder kann sie prüfen.

"Doch 'ein bisschen' paranoid?"

Nicht ich bin paranoid, Sie sind leicht- und obrigleitsgläubig, wie alle Etatisten.

"die UBS musste vor Gericht gestellt werden"

Falsch, es wurde mit einer Strafverfolgung gedroht, unter Missachtung des Doppelsteuerabkommen.

"UBS-Banker mit einem Sündenregister von 47'000 Fällen"

Es liegt kein Gerichtsurteil vor. Reiner Bluff (auf den Sie natürlich reinfallen).

"aber sie nehmen sie ja nicht mehr zurück? Oder ist das nun kein Problem mehr?"

Wenn jemand Asyl beantragt, kann es ja sein, dass es auch gute Gründe dafür gibt. Oder soll politischen Flüchtlingen kein Asyl mehr gewährt werden?

  • Larry
  • 05.03.09 | 11:33 Uhr

"In den USA ist der Steuerbetrug bezüglich der Bankenverträge nachgewiesen und zugegeben."

Quatsch. Steuerbetrug kann es nur geben, wenn es auch eine Steuerpflicht gibt. Und dass Sie ein erpresstes "Schuldbekenntnis" als gültig betrachten sagt einiges über Ihr Rechtsverständnis aus.

"Daraus machte die WeWo ein Versagen der CH-Politik und der Verrat des BR an der CH."

Der BR und die Finma haben eindeutig das Bankgeheimnis gebrochen, das schleckt keine Geisse weg.

  • Taxilomax
  • 05.03.09 | 11:31 Uhr

"Eines der Ziele dieses Vertrags der Schweizer Banken mit den US-Steuerbehörden war, dass US-Steuerpflichtige keine US-Wertschriften mehr kaufen, halten und verkaufen können, ohne namentlich gegenüber den US-Steuerbehörden bekanntgegeben zu werden."

Die CH wusste mit ihrem Fomular 'XY' (Ge-Wä-Gesetz), ob der Investor der Scheinfirma ein Ami war oder nicht. Dann war es ja klar, dass diese Geschäfte nicht getätigt werden durften.

Wo liegt das Problem, Herr Prof? Herr Larry?

  • Larry
  • 05.03.09 | 11:28 Uhr

"Die UBS ist zwingend auf ihr US-Geschäft angewiesen"

Blödsinn, die UBS war lange ohne US-Präsenz höchst erfolgreich. Das US-Abenteuer hat wegen der Blase kruzfritig sehr profitabel ausgesehen, war aber, wie man nun sieht, der schlimmste Fehler, der von unseren Grossbanken je gemacht wurde.

"Die USA will ihre Rechte wahren (egal ob das jetzt kriminell, gerechtfertigt, übertrieben oder wasauchimmer ist...)"

Eine kriminelle Handlung kann niemals etwas mit Rechtswahrung zu tun haben.

"Das Faszienierende: Die achso unabhängige und neutrale Schweiz ist weitgehend von fremden Mächten und von Grossbanken abhängig."

Was soll da denn so faszinierend sein? In diesem Lande wimmelt es offensichtlich nur so von Nationalmasochisten (© Max Frenkel).

  • Taxilomax
  • 05.03.09 | 11:24 Uhr

"Wer hat wohl hier das Doppelsteuerabkommen gebrochen: Die USA natürlich."

Von was gehen Sie denn aus? Können Sie mir dazu einen Link geben? Oder wenigstens eine Gebrauchsanleitung?

  • Taxilomax
  • 05.03.09 | 11:22 Uhr

"Nein, einfach informiert"

Zuviel WeWo oder CH-Zeit gelesen?

"Kaum (vgl. Link in meinem ersten Kommentar)."

Doch 'ein bisschen' paranoid?

"Das einzige was zählt ist rohe Macht."

Bist du nicht willig... die UBS musste vor Gericht gestellt werden, bis sie es zugaben.

"Die 15 Jahren sind allenfalls eine Maximalstrafe, sicher jedoch nicht die übliche Dauer."

Und ausgerechet UBS-Banker mit einem Sündenregister von 47'000 Fällen sollen nun wieder eine minimierte Strafe erhalten? Lieber Larry, Sie können nur ein Banker sein!

"...weil ihr Land sie nicht mehr will?"

Nein, aber sie nehmen sie ja nicht mehr zurück? Oder ist das nun kein Problem mehr?

"Ist Ihnen noch zu helfen?"

ein klares nein. ich bin ja kein banker und brauche auch keine subventionen!

  • Larry
  • 05.03.09 | 11:16 Uhr

"Gegenüber gebrochenen Abkommen mit einem Partnerland (USA)?"

Wer hat wohl hier das Doppelsteuerabkommen gebrochen: Die USA natürlich. Nur ein CH-Hasser wie Taxilomax sieht das nicht.

  • Larry
  • 05.03.09 | 11:09 Uhr

"Wohl ein bisschen hochgradig paranoid?"

Nein, einfach informiert.

"Sie müssen die Sichtweise ändern"

Nein, Sie müssen Ihren Informationsstand ändern.

"Die IRS handelt nach US-Recht."

Kaum (vgl. Link in meinem ersten Kommentar).

"CH-Recht interessiert die jetzt überhaupt nicht."

Recht überhaupt interessiert sie nicht. Das einzige was zählt ist rohe Macht.

"Warum sind alle 'Zeugen' im Fall UBS gekippt?"

Die 15 Jahren sind allenfalls eine Maximalstrafe, sicher jedoch nicht die übliche Dauer.

"Nötigenfalls würde ich dann als Staatsoberhaupt auch alle Asylbewerber aus meinen Land zurücknehmen."

Sie meinen im Ernst, die Asylbewerber seien hier, weil ihr Land sie nicht mehr will? Ist Ihnen noch zu helfen?

  • Taxilomax
  • 05.03.09 | 11:07 Uhr

Das Bankengeheimnis wurde nur in Bezug auf die Verletzung der Bankenverträge mit den USA verletzt. DAS ist das Problem der UBS und damit auch der CH. In den USA ist der Steuerbetrug bezüglich der Bankenverträge nachgewiesen und zugegeben.

Daraus machte die WeWo ein Versagen der CH-Politik und der Verrat des BR an der CH. Die WeWo blendet aus, woher das Problem kommt.

Verletzen wir Verträge auch mit der EU (wer weiss das schon?), dann ist Helvetia auch in der EU eine Bittstellerin. Hoffen wir, dass dem nicht so ist.

Ob die besagten Inseln auch wie die UBS geschäfteten ist noch kein Thema.

  • El Suizo
  • 05.03.09 | 11:03 Uhr

Als Exzerpt kristallisiert sich für mich eine logische Folge von Fakten:

1) Die UBS ist zwingend auf ihr US-Geschäft angewiesen, sonst hätte sie sich schon vor Jahren auf ihre US-Banklizenz verzichtet.

2) Die UBS ist staatstragend für die Schweiz, sonst würden ihr nicht vom Bund 60'000'000'000.- CHF in den Rachen geworfen.

3) Die USA will ihre Rechte wahren (egal ob das jetzt kriminell, gerechtfertigt, übertrieben oder wasauchimmer ist...) und setzt die UBS primär und die Schweiz sekundär unter Druck.

4) Die USA braucht dazu nur einen profilierungssüchtigen Senator und die IRS ein wenig husten zu lassen und die Schweiz (pardon, der Bundesrat) kuscht wg. 2) und folglich 1)

Das Faszienierende: Die achso unabhängige und neutrale Schweiz ist weitgehend von fremden Mächten und von Grossbanken abhängig. Insbesondere die angeblich bereits im Abwrackmodus stehende Supermacht USA kann Instruktionen scheinbar direkt nach Bern übermitteln wo sie prompt ausgeführt werden (Aktenvernichtung Tinner, UBS-Datenübertragung). Eine drohende Aufkündigung des Doppelbesteuerungsabkommens erscheint am Horizont, und schon wird es hektisch im Bundeshaus.

Ob unter diesen Umständen das bankgeheimnis angepasst wird, spielt dann für mich keine Rolle mehr.

Der Grieche

  • markb
  • 05.03.09 | 10:45 Uhr

Noch ist die Schweiz ein Rechtsstaat. Bankgeheimnis und die Unterscheidung zwischen Steuerbetrug und Steuerhinterziehung sind Gesetz und im Volk immer noch mehrheitsfähig. Wenn wir für ausländische Kunden vor jedem grossen oder grösseren Staat in die Knie gehen und deren Recht über unser Recht gelten lassen, dann verkommen wir in der Tat endgültig zur Bananenrepublik und sind jederzeit erpressbar!

Die Position Köppels - Nichtstun auf stur schalten und bei Retorsionsmassnahmen zB der EU wieder Wegzölle einführen - ist auch nicht haltbar. Mit der EU gelten Verträge bis 2013 und die Schweiz erhebt Quellensteuern und liefert diese an die EU ab. Also da muss man jetzt sicher nicht grad subito vor Steinbrück und Co. einknicken! Cool bleiben und hart verhandeln ist angesagt. Es muss aber rasch Klarheit her damit alle wissen was jetzt gilt! Wenn ausländische Kunden sich nicht mehr darauf verlassen können, dass man sie nicht hinterrücks dem Fiskus ihres Landes auf dem Silbertablett ausliefert, dann werden hunderte von Millionen abwandern.

Die Schweiz muss vorallem auch verlangen, dass die anderen Offshore Zentren nicht einfach von der Erosion des Bankgeheimnisses profitieren. Jersey und Guernsey gehören bekanntlich zu GB und blieben bis jetzt unangetastet. Es geht nicht nur um die Steuerfrage, es geht schlicht darum der CH zu Schaden und Finanzzentren wie zB London und Singapur zu stärken!

  • Taxilomax
  • 05.03.09 | 10:40 Uhr

@markb

Wohl nicht kritikfähig? Wenn man halt nicht auf dem Bankenplatz CH Wäsche waschen kann, dann machts man halt im Ausland per Bankenaussenstelle.

Der Unterschied ist nur für Sie mit Ihrer Tripple-Moral (Ich, selber und mein) erträglich!

Mein Bürgerrecht ist unantastbar, lieber markb. Da müssen Sie wohl ein andere Strafe aushecken.

Greithner und Konsorten haben gebeichtet und zugegeben und bezahlt. Die UBS hat gelogen, verniedlicht und vertuscht. Erst vor einem Gericht (!) waren sie so dumm und haben gestanden. Nun ist es halt zu spät für die Beichte. Das 'jüngste' Gericht hat halt schon begonnen und das 'Fege'feuer wird gute Arbeit leisten.

Und was schlägt Köppel vor? Aussitzen, Widerstand, Sturheit? Gegenüber was? Gegenüber gestandenem Steuerbetrug? Gegenüber gebrochenen Abkommen mit einem Partnerland (USA)? Wie reagiert wohl ein betrogenes Partnerland?

Die Schweiz - oder ein grosser Teil davon - ist in den USA überführt. Glaubt man einem Lügner? Wer glaubt noch einem Lügner? Wir werden sehen.

  • markb
  • 05.03.09 | 10:23 Uhr

So geht denn die Märchenerzählerei hier munter weiter. Jeder und jede will noch eins draufhauen und weiss eine angeblich noch süffigere Story zu berichten! Die Spamanhäufung hier gleich mittlerweile einem Dammbruch einer Firewall! Die Rundumschläge und Verleumdung unseres Finanzplatzes sind eines jeden Schweizers (in) absolut unwürdig!

"Wie hiess es einmal: Die Schweiz wäscht weisser!Mit den USA hat sich nun ausgewaschen!" (Spamblogger Taxilomax) Wer so leugnet sollte effektiv das Bürgerrecht aberkannt bekommen und ausgewiesen werden! Die Schweiz hat seit über 10 Jahren das strengste Geldwäschereigesetz der Welt und immer Rechtshilfe geleistet, wenn irgendwo ein schwarzes Schaf den strengen Screeningvorschriften der Banken durch die Latten ging. Kriminelles Geld macht mindestens seit 15 Jahren einen grossen Bogen um die Schweiz!

Die Doppelmoral der Amis gerade in der Steuerfrage ist absolut unerträglich. Was haben der Finanzminister Geithner, der vorgesehene Gesundheitsminister Daschle und eine Topadvisorin denn anderes gemacht als Steuerhinterziehung (nicht Steuerbetrug eben) indem sie Einkommensteile nicht deklariert haben?! Geithner bleibt im Amt. Die USA wollen nun genau die gleichen möglichen Vergehen von US Bürgern, die in der Schweiz ein Konto haben und möglicherweise daraus Einkommen nicht versteuert haben, härtestens mit mehrjährigen Gefängnisstrafen ahnden?! Die Doppelmoral und die Erpressung der Schweiz schreien zum Himmel!

  • Taxilomax
  • 05.03.09 | 09:55 Uhr

@Ginestra

Die Politiker sind geschützt, sei es in der CH oder auf der ganzen Welt. Und wenn sie Scheisse bauen, gibt ihnen ein anderes Land politisches Asyl und... ein Konto auf einer Schweizer Bank.

Daran wird sich in nächster Zeit nichts ändern, ausser vielleicht, dass das Konto nicht mehr auf einer Schweizer Bank sondern auf einer Bank der Kanalinseln sein wird.

Die SVP hat sich ja leider gesträubt, einstimmig für die Staatsintervention zu trompeten. Damit hat sie es auch vertan, im Pöstlipoker mitzumischen. Dass jetzt natürlich alle Involvierten keine Ahnung haben sollen, ist politisch klar aber resultatmässig noch nicht absehbar.

Auf was sollen wir hoffen? auf die Installierung der alten Zeit? oder ein neues System?

  • Taxilomax
  • 05.03.09 | 09:47 Uhr

"Weil man vom hochkriminellen IRS verfolgt wird,..."

Hochkriminell? IRS?

Wohl ein bisschen hochgradig paranoid? Lieber Larry, Sie müssen die Sichtweise ändern. Die IRS handelt nach US-Recht. CH-Recht interessiert die jetzt überhaupt nicht.

Wenn ich nun weiterdenke, dass alle 47'000 Kunden der UBS gegen die UBS auf Schadenersatz klagen werden (lieber Larry: nach US-Recht), dann sehe ich ein grosses schwarzes Loch auf die UBS zukommen.

Ja lieber Larry, die hochkriminelle USA zwingt die ja so glückliche und saubere Schweiz in die Knie!

Wie hiess es einmal? Die Schweiz wäscht weisser? Mit den USA hat sichs nun ausgewaschen!

Wegen den 15 Jahren: Warum sind alle 'Zeugen' im Fall UBS gekippt? Weil ihnen eine Strafe nach EU- oder CH-Recht angedroht wurde? Wohl kaum.

Und wenn ich irgendeine Regierung im terziären Teil der Welt (nach CH-Ausländerrecht) wäre, dann würde ich ebenfalls Druck aufsetzen und Informationen über Konti verlangen. Nötigenfalls würde ich dann als Staatsoberhaupt auch alle Asylbewerber aus meinen Land zurücknehmen. Ja, ja, der Preis ist heiss.

  • Ginestra
  • 05.03.09 | 09:33 Uhr

«Unsere Leute sind im Unterschied zu den anderen bereit, Verantwortung zu übernehmen.»

Diese weichsinnigen Arschlöcher! Keine Ahnung von Verantwortung diese Knaben. Das Saupack kann man zwar vor Gericht bringen und sie verlieren auch, aber zahlen tun die nicht.
Schadenersatz ist ja generell ein Fremdwort für die politische Kaste!

Das einzige was diesen "Verantwortungsträgern" passieren kann, ist, dass sie ihre Pöstchen wieder abgeben müssen. Haftung und Verantwortung sind bloss etwas für echte, unabhängige Unternehmer und die findet man noch eher im Neandertal als im Verein von diesem Noser.

  • Larry
  • 05.03.09 | 09:21 Uhr

"der 47'000 Steuerbetrugsfälle aus den USA"

Weil man vom hochkriminellen IRS verfolgt wird, heisst das noch lange nicht, dass man ein Betrüger ist. Von Unschuldvermutung haben hier offenbar gewisse Leute noch nie etwas gehört.

"In den USA geht jeder Steuersünder 15 Jahre hinter Gitter"

Das ist glüclierweise auch (noch?) nicht so.

  • Taxilomax
  • 05.03.09 | 08:02 Uhr

Es wird unisono gesagt, dass die UBS nicht untergehen darf. Der Staat muss also einspringen. Und wer muss in diesem Fall den Karren aus dem Schlamassel ziehen? Der neue Besitzer, sprich der Staat.

SO sieht es aus. Klar kann man sich raushalten und die UBS den Amis 'kampflos' ausliefern, aber dann wird sie untergehen, unter dem Druck der 47'000 Steuerbetrugsfälle aus den USA. Die UBS hat es nicht zu tun mit den Merkels, Sarkozys und Browns der EU. Da wird mit Weichspühler gearbeitet.

In den USA geht jeder Steuersünder 15 Jahre hinter Gitter, wenn er denn erwischt wird. In der EU kriegt er eine Schale Wasser, um sich die Hände zu waschen. DAS ist der Unterschied.

Und jetzt kann man sich zusammenreimen, was mit einer Institution geschieht, die BEWUSST half, Steuern zu hinterziehen.

Nochmals: Soll die UBS gerettet werden? Das ist die Frage. Die Antwort bringt die Kosten/Schaden für die ganze Schweiz.

  • mediabuehler
  • 05.03.09 | 07:26 Uhr

(Wieder schneidet das Programm meinen letzten Absatz ab - trotz der Anzeige von genügend Anschlägen: Hier also der Schluss meiner Aussage für diejenigen die es überhaupt interessiert.)


Der Finanzzufluss wird weiter abnehmen und einem gegenteiligen Trend kann nur durch eine sofort zu startende, überzeugende Lobbyarbeit (internatioanle Medien, Parlamente, Politiker die im Fokus stehen etc.) entgegen gewirkt werden. Es geht nur um Finanzzufluss - also Kundengelder - bei Banken. Ohne diese kann ein Banker so gut sein wie er will - er scheitert.

  • mediabuehler
  • 05.03.09 | 07:22 Uhr

Was sicher im Argen liegt, ist die Lobbyarbeit der Schweiz. Ich meine nicht die Platitüden eines Borers, die an die Argumente eines Wollbettverkäufers erinnern, sondern echte Öffentlichkeitsarbeit von Leuten die wirklich einschlägige Erfahrungen in der Sache haben, die nachhaltig glaubwürdig sind, auch rhetorisch.

Es geht nicht um das Ersuchen um Nachsichtigkeit in Bezug auf unser Bankkunden-Geheimnis, sondern darum dieses so zu erklären und allenfalls zu erweitern, damit den Verfechtern einer harten Gangart gegen das Swiss Banking und explizit gegenüber dem verbrecherischen Agieren der UBS das Pulver ausgeht für weitere Attacken. Ich denke dabei an glaubwürdige Fachkräfte - beispielsweise - von der Universität St. Gallen oder konkret Persönlichkeiten, die Fachbücher zum Thema verfasst haben und bereits früh - und zwar bewiesenermassen - auf die heute bekannten Tatsachen in Bezug auf globale Finanz-Perversionen hingewiesen haben.

Ich fürchte, dass weder Grübel und schon gar nicht Villiger das Ruder herumreissen können bei der UBS, denn es geht um Vertrauen. Vertrauen aber ist weder mit einer braven, naiven, oft vielleicht auch nur gespielten Ehrlichkeit (FDP-Filz!!) eines Villigers noch mit einem "harten Macher" wie es Grübel sein soll, zurückzugewinnen.

Der Finanzzufluss wird weiter abnehmen und einem gegenteiligen Trend kann nur durch eine sofort zu startende, überzeugende Lobbyarbeit (internatioanle Medien, Parlamente etc.) entgegengewirkt werden.

  • Christine
  • 05.03.09 | 07:18 Uhr

Schleichend kommt sie, die Bevormundung: Sie tritt nicht einzeln an das Individuum heran, sie bemächtigt sich der Struktur der Kommunen und behändigt sich von dort als Bemächtigter des Einzelnen.

Man schaue uns an und unser Täubelen, dem wir noch in Freiheit frönen dürfen, bevor uns der Mantel der globalen Gleichmacher als Erstickungsversuch übergeworfen wird.

  • Christine
  • 05.03.09 | 07:10 Uhr

Der Preis der Globalisierung: Der Verlust, die Aufgabe der individuellen Freiheit, die wir meinten, damit gewonnen zu haben. So sieht's aus.

  • Larry
  • 05.03.09 | 00:20 Uhr

"In der aktuellen Krise sollte sich die Schweizer Politik ruhig und abwartend verhalten", "Die Schweiz muss nicht handeln"

Falsch, der BR muss das Quellensteuersystem den USA ebenfalls anbieten, sie davon überzeugen, dass sie so mehr Steuergeld holen können.

  • Larry
  • 05.03.09 | 00:17 Uhr

"Die Banker haben in den USA nach eigenem Bekunden die Gesetze gebrochen."

Ein solches erpresstes "Bekunden" unter Androhung einer Strafklage mit fatalen Folgen ist kaum mehr Wert als ein Schuldeingeständnis unter Androhung von Folter.

"Offensichtlich gab es Fälle von Steuerbetrug."

Falsch, s. http://www.nzz.ch/finanzen/nachrichten/ich_habe_keinen_steuerbetrug_gefunden_1.2066801.html?ticket=ST-39949-MkXWHW6nph4VSRl9rko29Kkg3QAJgeegsa3-20

sowie

http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2009-09/artikel-2009-09-ubs-diamanten-aus-der-tube.html?tx_comments_pi1[page]=1&cHash=d7807633a4#commentsanker (meine Kommentare vom 25.02.09 21:53 u. vom 27.02.09 10:16).

"Normalerweise hätte man die fraglichen Kundendaten ohne Aufhebens an die amerikanischen Steuerämter weitergeleitet."

Nur wenn die Rekurse vom Bundesverwaltungsgericht verworfen worden wären, was unwahrscheinlich ist (s. NZZ-Link oben).

 
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