Intern

«Der alte Volkstribun hat die Schweizer Politik in den vergangenen zwei Jahrzehnten geprägt», schrieb FDP-Präsident Fulvio Pelli vor wenigen Tagen in seinem Parteiblatt Freisinn. «Nun muss Schluss sein.» Es wirkt fast erheiternd, wie die Konkurrenz Christoph Blocher seit gut einem Jahr – seit er überraschend aus dem Bundesrat abgewählt wurde – ungeduldig in die Pensionierung wünscht. Doch der Alte weigert sich, Geschichte zu werden. Sicher ist: Blocher hat längst Geschichte geschrieben – ganz gleich, in welcher Phase seines politischen Lebens er steht. Seit den frühen neunziger Jahren hat der Dominator aus Herrliberg mit seiner Politik, seinem gut schweizerischen Charisma, seiner Intelligenz und seinem Geld die Schweiz umgepflügt. Keiner hat mehr Gegner gegen sich aufgebracht, keiner mehr Anhänger gewonnen. Was wird bleiben? Warum war Christoph Blocher möglich und nötig?

Unser Autor Markus Somm hat ein gutes Jahr lang recherchiert, mit namhaften Persönlichkeiten Gespräche geführt, Archive durchforstet und Bücher verarbeitet, um das Phänomen einer für dieses Land sehr seltenen Karriere zu ergründen. Blocher selbst stellte sich mehreren ausführlichen Interviews zur Verfügung. Entstanden ist eine neue politische Biografie, die Christoph Blocher autorisiert hat. Somm schildert mehr als Blochers Leben, er bietet auch eine neue Interpretation der Geschichte der Schweiz in den vergangenen dreissig Jahren. Das Buch erscheint diesen Donnerstag im Appenzeller-Verlag. Wir bringen einen Vorabdruck.

Als der Journalist Malte Herwig die vergilbte Karteikarte im Keller des Berliner Bundesarchivs sah, staunte er nicht schlecht. Doch die Angaben auf dem Fund in der NSDAP-Mitgliederkartei liessen keine Zweifel zu: Der berühmte, heute 82-jährige Komponist Hans Werner Henze wurde als Mitglied von Hitlers Partei geführt. Später trat Henze in die Kommunistische Partei Italiens ein und auch seine Werke sah er als Beitrag zum Antifaschismus. Seit Jahren schon beschäftigt sich Journalist Herwig mit der spät ans Licht kommenden NSDAP-Mitgliedschaft zahlreicher prominenter Angehöriger der Jahrgänge 1926 und 1927. Bis auf eine Ausnahme wollte sich kein einziger der führenden Vertreter aus Literatur, Kunst und Wissenschaft daran erinnern, jemals einen Aufnahmeantrag unterschrieben zu haben. Auch Henze gab sich am Telefon überrascht über seine «phantomatische Mitgliedschaft» in der NSDAP: «Es kommt einem so vor, als ob irgendwelche bösen Geister aus der Finsternis auftauchen.»

 

Wir freuen uns, auch in dieser Ausgabe eine ganze Reihe namhafter Gastautoren präsentieren zu dürfen: Matthias Rüb, USA-Korrespondent der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, schreibt über Obamas Konjunkturpolitik. Georg Meck, Wirtschaftsredaktor bei der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, kommentiert die PR-Meisterleistung des Schweizer Chefs der Deutschen Bank, Josef Ackermann. Der Publizist und Kolumnist Konrad Adam analysiert die Empörung über Papst Benedikt. Und Peter Rothenbühler, Redaktionsdirektor von Le Matin, hat die Schweizer Legende Hausi Leutenegger getroffen.

Ihre Weltwoche

Kommentare

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  • Christine
  • 18.02.09 | 20:32 Uhr

Liebe Tina
Du liebst die stolzen Federviecher. Ja, kann ich gut nachvollziehen. Wie trifft es doch so oft zu in unserem Verstehen, dass die Tiere in Würde, Stolz und einer Selbstsicherheit ihres Weges gehen, als wär die Welt die ihre (ist sie ja auch). Anders als mit unserem Vokabular, unseren Worten, sind sie nicht zu beschreiben, und man ist versucht zu glauben, dass sie sich auch "so fühlen und so sind". Umgemünzt auf die tierische Art natürlich. Da geht einem wirklich das Herz auf und oft ein Licht, wenn man beim Beobachten das Ausgeklügelte in ihrer Art und ihrem Tun erkennen kann.
Deinen Bauern finde ich sehr sympathisch. Genau so würde ich dem Füchslein auch Unterschlupf gewähren. Und dem Huhn auch. Unerträglich wird es halt, wenn sie einander fressen wollen..

Mein kleines Entenhüttli steht seit ein Paar Jahren leer, ist aber mit Stroh gefüllt für Pensionäre, die übernachen wollen. Im Sommer legt sich manchmal eine Katze rein, wohl um tagsüber Kraft zu tanken für ihre nächtlichen Streifzüge. Ich freue mich auf den Frühling.

Ein schönen Abend Dir, liebe Tina. Alles Gute, smile.
Christine
PS: Soeben habe ich mir das Buch "Bank, Banker, Bankrott" von R. Zeyer gekauft. Ich konnte der Werbung nicht widerstehen.

  • Hackel
  • 18.02.09 | 09:36 Uhr

Liebe Christine,
die Huehner haben einen gut gesicherten Huehnerhof mit mehreren Huesli (sind drum mindestens drei Rassen);aber wann immer die Besitzerin da ist, laufen sie frei, wo immer sie moegen, auch auf dem Misthaufen und in den Unterstaenden der Pferde und Ponys im Heu und Stroh, unter den Apfelbaeumen, oder stehn hoch erhobenen Hauptes mitten auf dem Fussweg, allen Spaziergaengern samt deren Hunden z'Trotz! Ich liebe diese stolzen Federviecher!

Unser naechster Bauern-Nachbar bietet einer ihm offenbar sympathischen Fuechsin jeweils in der Scheune einen Nestplatz der Luxusklasse!
Die wollen auch leben, findet er, und wenn die Fuechsin halt mal in den Huehnerhof reinkommt ... jaa....dann haben die Huehner Pech gehabt.

Liebe Gruesse,
Tina

Nein, so richtig angekommen fuehle ich mich noch nicht, aber das liegt wohl vor allem daran, dass mir der Alex nun auch hier fehlt, wo wir uns im Februar 1996 zuerst begegnet waren. Ich versuche, allmaehlich da anzukommen, wo ich immer schon zuhause war - in mir selbst. Aebe gaeu!

Heute ist hier wieder spiegelglatt gefroren, kein Problem fuer die Hunde mit ihren eingebauten Spikes, aber wir Menschen werden ihnen wieder einen Eiertanz vorfuehren :-)

Liebe Gruesse in den milden Osten!
Tina

  • Christine
  • 17.02.09 | 20:25 Uhr

Hallo, liebe Tina. "Leise rieselt der Schnee." Die Riesenmenge, die vorausgesagt wurde, gab es hier nicht. Umso nasser pflotscht es.

Gestern habe ich von zwei älteren Ladies erfahren, die mit über 60 ausgewandert sind, die eine nach Irland, die andere nach Australien. Die eine hat seit ein paar Jahren "gependelt" und ist nun def. in Irland, die andere zog es schon vor ein paar Jahren nach Australien. Keine käme mehr zurück, beide fühlen sich wohl, als wären sie "angekommen". Bist Du eigentlich auch "hier angekommen"? So richtig wieder daham?

Dass Migros und Coop, also die Grossen, mit Bio nachgezogen sind, ist den Konsumenten zu verdanken. Selber bin ich nicht konsequent. Beim Fleisch schon (eher), obwohl das so na dis na wie von selber fast gänzlich von meinem Tisch verschwunden ist. Mir fehlt absolut die Lust, um Wurst oder auch ein Steak zu essen. Mein Vater hätte wohl gesagt, 'die fehlt der richtige Hunger.' Sicher hat er Recht: Hunger deckt das Gewissen zu.

Sind der Gueggel und die Hühner im Stall? Der Fuchs hat einen langen Winter, und wie ich von den Enten her noch weiss, zögert er nicht, wenn ihm eine Feder um die Nase streicht.

Lieben Gruss und schönen Abend
Christine

  • Hackel
  • 17.02.09 | 10:25 Uhr

Liebe Christine, das vegetarische, biologische und regionale Angebot wird in der hiesigen Migros immer groesser, freut mich sehr, weil: in Florida war ich diesbezueglich sehr verwoehnt geworden!

Also nichts mit Oelsardinen. Aber zur Feier des Tages eine (Aktion) Packung Extra-feines ("Wellness" )Futter fuer Jacky Poo, worueber sich auch Kumpel Nino und Katzendame Nina ganz begeistert zeigten!

Nenei, grundsaetzlich hab ich nichts gegen Fleisch und Fisch, wir hocken nun mal oben auf der Nahrungspyramide. Aber im Hinblick auf Produktion und Herkunft ist mein Vertrauen amene chlyne Ort. Wenn auch mein Boykott weiter nichts bewirkt, als dass ich mich selber ein wenig besser (weniger beschissen) fuehle.

Was die Vierbeiner angeht, hab ich's auch schon mit "bio" von Demeter versucht: grosses Naseruempfen :-((

Leise rieselt der Schnee ums Haus, auch ohne Sonnenschein so schoen hier oben! Die Huehner und ihr Gueggel laufen, wo es ihnen gefaellt und gucken sehr selbstbewusst!
Liebe Gruesse,
Tina

  • Christine
  • 16.02.09 | 20:07 Uhr

Tina! Ich hoffe Du hast genug Kömerlet, Oelsardinen und so, es soll nämlich heute nacht und morgen gleich kübelweise schneien. Hier im flachen bis höheren Flachland sollen es 30 bis 70 cm werden.

  • chateau
  • 16.02.09 | 14:38 Uhr

thimc: ZU den Illusionen der Grünen. Es ist lobenswert Solarstrom und Windenergie (nicht vor meinem Haus) zu fördern. Aber sehen wir doch an welche Energieart gegenwärtig und noch für viele Jahrzehnte dominieren:
Erdoel 36%, Kohle 28 %, Gas 24%, Hydro 6%, Nuclaear 6%, sog. erneuerbare ohne Wasserkraft 1%!
Selbst wenn man die erneuerbaren vervielfachen könnte, wäre das nur ein Topfen auf einen heissen Stein.
Und wenn etwa in Grünen Kreisen die Tendenz dahin gehen sollte, Kernenergie zu verbieten, dann muss man ihnen Einhalt gebieten. Es gibt entschieden wirkungsvollere Alternativen. 1. Kernenergie ausbauen, da hervorragende CO2 Bilanz. 2.Einwanderungsstopp, denn jeder Einwanderer wird fortan soviel CO2 produzieren wie die Alteinwohner, also irgendwo zwischen 5 und 10 Tonnen Co2 pro Jahr. Also bei der bestehenden Einwanderung fünfhunderttausend bis ein Million Tonnen. PRO JAHR.
Auch dieses Beispiel zeigt, wie falsch und wenig weitsichtig die 60% Jasager zur PF gestimmt haben.
Uebrigens, Ende dieses Jahrhundert hat es, wenn wir nichts Neues finden bestenfalls einen Drittel der heutigen Energie aus klassischen Quellen zur Verfügung.Vermutlich wird dann längst Krieg für Energie geführt.

  • Hackel
  • 16.02.09 | 13:31 Uhr

Ja, Christine, ich geniesse es richtig, dass mein Zimmer hier zwar kleiner als eine Standard-Pferdeboxe ist, aber halt mit herrlichem Auslauf und weitem Blick grade vor der Tuere!
Da gaebe es nicht mehr viel zu putzen, aber ... an Mom's Restwohnung kann ich mich da schon noch austoben. Einkaufen gehe ich mit dem Rucksack, und das ganze Gestuerm samt Kosten um Auto-Besitz bin ich auch los.
Dafuer bekomme ich jetzt wieder - erstmals nach zehn Jahren - eine Steuererklaerung!

Nun laufe ich noch schnel los zum Koemerle, ehe's wieder schneit.
Liebe Gruesse,
Tina

  • Christine
  • 16.02.09 | 12:55 Uhr

Ja, Tina, beim Hausbesitzen ist ja nicht das schöne, besitzen zu können, sondern Freiheit und Platz geniessen zu können. Ein Grundbedürfnis, das von vielen gar nicht mehr als Grundbedürfnis erkannt wird, seit es der Uebervölkerung wegen in "Quadratmeter" umgetauft werden musste. Und die sind eine Angelegenheit des Preises und nicht des Bedürfnisses.

Dieses Prinzip hat man auf unser Nutzvieh umgeschlagen, was man sehr schön an ihren Käfigen und Behältern erkennen kann: Wir wollen uns für sie die Quadratmeter ebenfalls nicht leisten, obwohl bei ihnen das Bedürfnis noch vorhanden wäre.

Oder so. Gell, verschtasch :-)

Gruss aus dem Büro
Christine

  • Christine
  • 16.02.09 | 12:38 Uhr

Wie heisst es so schön zu Betrug, Chateau:

"Die Triebkraft des Geschäfts, die Seele der Religion, der Köder der Liebeswerbung und die Grundlage politischer Macht."

Sogar im Kind steckt der Betrüger, habe ich doch als solches versucht, meinen kleineren Bruder das grössere Geldstück wählen zu lassen, als ich ihm ein Füfzgerli und ein Zwänzgerli hinstreckte ("Wotsch nöd s'Grössere näh?"). Er nahm das grössere, worauf ich gerügt wurde. Zwischenzeitlich hat er gelernt und ich auch.

Heute rügt halt Keiner mehr.

  • chateau
  • 16.02.09 | 12:19 Uhr

thimc.Betrügereien grösser als Madoff sind noch nicht öffentlich. Der Madoff Skandal mit 50 Milliarden wird als Riesenskandal dargestellt. Es gibt in den USA Skandal von weit grösserem Ausmass, so gross, dass es nicht bezifferbar ist.
1.Der Silberskandal. Die SEC ist jetzt voll ausgelastet mit der Madoff Untersuchung, wo sie zehn Jahre lang geschlafen hat. Aber vielleicht hat sie nicht gechlafen,sondern mit gemacht.Alles ist in Amerika möglich.
Der Silberskandal (niedrig halten des Preises) hat ein viel grösseres Ausmass. Hunderte Minengesllschaften sind in Gefahr oder müssen schliessen und natürlich Personal entlassen, weil der Preis seit Jahren, aer beso nders im Juli 2008 nach unten manipuliert wurde. Welche Resultate die laufende Untersuchung zeitigt, wird man ja sehen.
2. Der Goldskandal. Aber darauf komme ich später.
(Auch hier geht es um die Preismanipulation nach unten, damit man nicht erkennt wie lausig die Papierwährungen abschneiden.

  • Hackel
  • 16.02.09 | 10:40 Uhr

Dieses NZZ Folio hab ich auch genossen - soviele Aha!-Erlebnisse!
Es ist wahr, ich hab drueben in Florida nur den Boom gesehen - auch den Bau-Boom, den unser Staedtli zurueckzudrangen versuchte -, und hatte trotz Zara's Unkenrufen uebern Teich wenig Ahnung, was da wirklich ablief.
Alex und ich waren nicht die einzigen in unserer Strasse, die ein fast noch neues, solides Haus mit grossem Garten und in guter Lage gekauft hatten ohne Hilfe einer Bank und zu einem Preis, fuer den man in der Schweiz kaum einen Wohnwagen bekaeme - und schon gar nicht ein eigenes Grundstueck dazu.
Einer unserer Nachbarn, dessen Haus noch neuer und wesentlich groesser als unseres ist, erzaehlte mir: als seine Frau vom See-Ufer an diese neue Strasse zuegeln wollte, sei er halt schnell zurueck nach Puerto Rico und habe dort das Geld geholt. Ohnehin hatte er als frommer Christ etwas gegen Zinsgeschaefte... musste also wohl auch etwas dagegen haben, zuhause Geld zu horten, von wegen den Motten und den Ratten ;-) - aber die gehn ja nicht ans Gold ...

However ... fuer mich ist Hausbesitzen nicht mehr das zweithoechste aller Gefuehle!

Bald geht's zum Hunde-Lauf - liebe Gruesse!
Tina

  • Christine
  • 15.02.09 | 20:06 Uhr

Es sind nicht alle debattierwütig, Markb, debattieren ist eine Gabe, die z.B. ich nicht habe, es überfordert mich schlichtweg und Dauergeschnorr macht mich sowieso ganz verrückt.

Also, sei doch zufrieden, dass Du hin und wieder mit jemandem debattieren kannst, dass die Fetzen fliegen, die gibt es ja auch hier. Ich bin froh um diejenigen, die hin und wieder was auf normaler Gesprächsebene mir zu sagen haben.

Nebenbei noch, darum schreib ich eigentlich: Hör auf mit Deinen versteckten Zensuraufrufen! Oder liebst Du es, Dich der Meinung eines Oberen unterzuordnen, der Dir sagt, was Du zu sagen hast?

  • markb
  • 15.02.09 | 19:46 Uhr

sie sind ein krankhafter Psychopath chateau - was sie hier an Revisionismus und Lügengebäuden basteln, fällt zusammen, wie bei der Brasilianierin, die sich selber gerizt hat und ihre Story erfunden hat!

Das ist halt das Resultat, wenn Blogs nicht redigiert werden. Geradezu eine Einladung ¨für Psychos wie chateau - bloggen werde ich hier über kurz nicht mehr. Ist mir schlichtweg zu dumm und das Niveau der Debatte fehlt!

Der Typ heisst Ospel - sie sind wirklich redkordverdächtig mit der Scheisse, die sie hier in den Blog scheissen!

  • chateau
  • 15.02.09 | 19:39 Uhr

Wer sind die Urheber der heutigen Finanzkrise?
Zitat:" For the trilateral crowd, the game is about over.The recent reemergence of original members HENRY KISSINGER, ZBIGNIEW BRZEZINSKI, BRENT SCOWCROFT and PAUL VOLCKER serves to reinforce the conclusion that the New International Economic Order is near.

The Tritlateral Commission and its members have engineered the global economic, trade and financial system THAT IS CURRENTLY IN A STATE OF TOTAL CHAOS."

Das wirkt für mich glaubwürdiger als alles Schimpfen auf Ospelt.

  • chateau
  • 15.02.09 | 19:31 Uhr

Ergänzung zu Text Obama: Kurz, Obama soll verheizt werden.

  • chateau
  • 15.02.09 | 19:30 Uhr

Markb.Seagram, das Whisky-Imperium entstand durch die Produktion Bronfman in Canada und SChmuggel in die USA zu den Speakeasis.
Ueberlegen Sie einmal das Elend, entstanden durch die Bronfman Distillerien und die damit verbundene Kriminalität.
Halten Sie sich bitte an die Fakten. Alles andere ist
billige Polemik.

  • chateau
  • 15.02.09 | 19:24 Uhr

Etwas für markb: Er kann perfekt Amerikanisch, also wird er jetzt auch verstehen was ich sage.
"The Obama presidency is a disingenuous fraud.He was elected by promising
to bring change, yet from the start change was never envisioned. He was carefully groomed and financed by The Trilateral Commission and their friends. "
"In short, Obama is merely the continuation of disastrous, non-American policies that have brought economic ruin upon us and the rest of the world. The Obama experience rivals that of Jimmy Carter, whose campaign slogan was "I will never lie to you".
Auf Deutsch: Obama soll von den Hintermännern, die ihn finanziert haben,
verheizt werden.

  • markb
  • 15.02.09 | 18:05 Uhr

Forts. /2

Von D'Amato, dem wirklichen Drahtzieher, habe ich nichts gelesen. D'Amato sass auch im Bankenausschuss des Senates und hat gedroht UBS und CS die Banklizenz in den USA zu entziehen. Das war der wahre Grund wieso bezahtl wurde und nicht irgendwelche, judenfeindliche und rassistisch motivierte Märchen!

Bemerkungen wie ...gewonnen durch Schnapshandel und mafiöse Tätigkeiten... in Bezug auf Bronfman sind inakzeptbale judenfeindliche Hetzerei. Klar beim Kennedy Clan, wo der alte Joe Kennedy, seinen Reichtum ganz klar während der Prohibition mit illegalem Spirituosenhandel gemacht hat, das ist natürlich was anderes. Weiss und katholisch irisches Establishment. Die Katholiken dürfen sowieso alles machen, ohne je gerügt zu werden. Massenmord während der Inqkuisition, heute Massenmord durch Verbot von Kondomen. Mafiöse Geldwäsche und Transaktionen durch die Vatikanbank. Wiederaufnahme von Holocaustlügnern etc.

Wenn man meint, man dürfe wegen Mörgeli und Co. hierzulande wieder unbedarft Rassismus, Diskriminierung und Ausgrenzung ungestraft pflegen, der täuscht sich gewaltig! Nationalisten und Rassisten, das sind für mich die Untermenschen und der Abfall der Menschheit!

  • markb
  • 15.02.09 | 17:55 Uhr

Hauptsache bloggen... auch wenn es nur Scheisse ist, wie bie Spamblogger chateau. Was der für Quatsch zusammenbloggt und proletet, ist wie bei einem Kleinkind, das ständig chötzlet, man muss die ganze Zeit aufwischen! Man sollte ihn seine Paranoias leben lassen, wären sie eben sehr häufig rassistisch motiviert und das wird natürlich überall gelöscht nur bei der WW bleibt das alles stehen. Darum bloggen ja diese Dumpfbacken alle hier:

Zu den Zahlungen der CHer Banken an den WJC wegen nachrichtenlosen Vermögen: (Judenhass, Verleumdung von Bronfman und Sen Clinton)
Die treibende Kraft hinter dem riesen Druck der auf die CHer Banken ausgeübt wurde, war vorallem Sen. Al D'Amato, Republikanischer Senator von New York. Die jüdischen Wähler im Staat New York sind praktisch die grösste Wählergruppe und jeder Politiker der gewählt wurde muss diese Lobby bearbeiten, sonst sind die Chancen gelich null. Mit Clinton hat das nichts zu tun! Edgar Bronfman, der frühere Chairman und Mehrheitsaktionär von Seagram, dem grössten Spitituosenkonzern der Welt, ist eine absolut integre, respektierte Persönlichkeit und war nie der Scharfmacher des WJC's. Ja die Schweiz wurde durch die Politlobby (v.a. D'Amato) zusammen mit den Anwälten des WJC lehrbuchhaft so unter Druck gesetzt, bis bezahlt wurde. Die Banken haben bezahlt und nicht der Steuerzahler! Jetzt auf Bronfman und Clinton herumzuhacken ist totaler Unsinn und rassistisch motiviert!

  • Christine
  • 15.02.09 | 17:11 Uhr

Du frönst also dem süssen Horror-Schauder, liebe Tina. Ich werde mich demnächst in den "Kater Murr" von Hoffmann vertiefen. Einen Anlauf dazu nahm ich früher schon mal.

Betr. NZZ: Das NZZ-Folio 01/2009 habe ich soeben verschlungen, als wäre es ein Krimi. Es erklärt auf höchst interessante Art dem nicht so Wirtschafts-Bewanderten sehr anschaulich, wie das mit der Finanzkrise so geschehen konnte: 'Der globale Geldtopf', 'Das Wall-Street-Massaker' und 'Wie konnte das nur passieren?'. Ich spüre die Faszination dahinter, wenn man das Métier beherrschte, etwas, das mich an den Kaffeehandel erinnert mit seinen faszinierenden Börsengeschäften. Und faszinierend war es, wenn man einen Blick in die Mechanismen tun konnte. Darf man fast nicht sagen heutzutage, gell.

Alle Leute und Kinder gut gelaunt. Ja, und die Vögel auch. Soeben habe ich den Garten mit Nussschläuchen, Meisenknödeln und Riesenmeisenknödeln versorgt. Die Meisenknödel werden von den Krähen gleich als ganzes abmontiert und fortgetragen und an die Nussschläuche hängen sich die Buntspechte. Ich habe ihnen quasi "den Tisch gedeckt". :-)

Schönen Abend Dir noch.
Gruss
Christine

  • Hackel
  • 15.02.09 | 13:07 Uhr

"Stöckel out und (Bohnen-)Stickel in", liebe Christine, ist wirklich immer noch die unentbehrliche Voraussetzung fuer was immer fuern Life Style - da hast Du vollkommen recht.
Ich finde auch gut, hin und wieder daran zu erinnern, dass ohne Bauern - in- oder auslaendische, aber von mir aus immer noch lieber regionale! - bald gar nichts mehr geht. Die obe drah vergessen das wohl zu leicht, solange ihnen immer noch jemand den Tisch deckt.

Gruessli,
Tina

  • Hackel
  • 15.02.09 | 13:03 Uhr

Salue Christine,

In "Otherland" und dergleichen simulierten Welten geht es darum, dass Kinder und Erwachsene) sich virtuelle Identitaeten erfinden (sog. Sims) und sich damit in virtuellen Welten umtun, lieben, hassen, bekriegen, besiegen usw. koennen - mit andern Freaks oder auch mit Figuren, die zum virtuellen Umfeld gehoeren, aber nur Code sind, dh. computergenerierte (mehr oder weniger) Intelligenzen ...
So koennte man zB den Trojanern gegen die Griechen gewinnen helfen, waehrend der "echte" Koerper hoffentlich gut genaehrt und getraenkt im heimischen Sessel liegt.

Boese Leute haben sich nun virtuelle Identitaeten geschnappt, indem diese nicht mehr offline gelassen werden, deshalb in ein sonderbares Koma verfallen und dazu ausersehen sind, den boesen Erschaffern von Otherland zu "ewigem Leben" zu verhelfen...

Ja, schon brrrr - auch dass gerade kuerzlich solch ein Game-Suechtiger in Sued-Korea nach ueber fuenfzig Stunden virtueller Identitaet zuhause tot vom Sessel fiel. Es war halt keiner da gewesen, der ihn zurueckholte und in "Real Life" fuetterte und traenkte.

Okay, ja, Otherland ist ein ziemlicher Horror - das Schlimmste finde ich aber nicht die Phantasien des Autors, sondern dass "Real Life" diese bereits verwirklicht. Schauder.

Der Wald in Sonne und Schnee war ganz toll und alle Leute und Kinder gut gelaunt - in Real Life!

Nochmals es liebs Gruessli!
Tina

  • Christine
  • 15.02.09 | 12:02 Uhr

Guten Morgen, Tina, ja, ich weiss, wo Du bist, und mich freut sehr, dass Dir Deine Aufgabe gefällt.

Dass Du Leseratte Dir ein Abo der NZZ wünschst, ist gut nachvollziehbar. Sie ist ein ganz anderes Info-Gefäss als die WeWo, wo ein Teil der Artikel zum Lifestyle gezählt werden muss (hioffentlich wird's nicht mehr). Interessant wird sein, die diesbezüglichen Aenderungen zu sehen, wenn es für die Bevölkerung des Wirtschaftskrachtums wegen heissen wird "back to the roots": Dann werden Stöckel out und (Bohnen-)Stickel in sein, und die WeWo wird die Rüebliansaat und Omas Kochtipps dazu zum Lifestyle Number One - Artikel erklären. :-)

Dein Otherland habe ich kurz ergoogelt, wirklich nur ganz kurz, und es hiess da was von Kinderhirnen anzapfen und die Körper zombiemässig erhalten, bis sie sterben.. brr... nöö, da müsste ich noch mal genauer schauen, um so was zu lesen. Solche Fiktionen zerren mir am Gemüt, grad wenn zu vermuten ist, dass es sich nicht um Fiktionen handeln könnte ... schauder...

Schönen Sonntag ! Draussen tropfen Kristalle vom Baum.

Lieben Gruss
Christine

  • Hackel
  • 15.02.09 | 10:34 Uhr

Liebe Christine,
mein anderes Forum - das der pflegenden Partner von Alzheimer-Kranken - hat mich zu seiner Moderatorin gemacht, so mache ich natuerlich dort meine taeglichen Besuche. Schoen auch fuer mich, weil doch die Meisten Alex noch "gekannt" haben :-).

Im Fruehlig werde ich sechzig, und zu mGeburi wuensche ich mir von der ganzen Verwandtschaft ein NZZ-Abo. Komplett mit NZZ Sunntyg.
Ob man das hier hinschreiben darf?
hehe.

Jetzt gehe ich bei strahlendem Sonnenschein mit den Hunden raus.

Liebe Gruesse,
Tina

Das Gute am Abnabeln ist ja das (Wieder)Geborenwerden.
Hmm ... dem Zara seine mega-scaennigen Simulationen vermisse ich auch (das ist Otherland-Speaking, by the way. Otherland von Tad Williams, ca 3600 Seiten soeben ueberstanden. Chizz!)

  • chateau
  • 15.02.09 | 09:02 Uhr

Nachtrag: Mrs.Clinton sagte: Edgar, do you believe we will win against the Swiss Banks?
Sie gewannen und aus der SChweiz flossen Milliarden an den WJC.
Von den damaligen Gegnern der Schweiz sind, so freut es mich, einige im Knast, so Melvyn Weiss, verurteilt, so Singer, bankrott so der komische Hintertreppenanwalt, dessen Namen ich vergessen habe, oder sie haben Milliarden ihres Vermögens (gewonnen durch SChnapshandel und mafiöse Tätigkeiten) weitgehend verloren wie Edgar.....?Auch diesen Namen habe ich verloren, irgendwo in den Gehirnwindungen.

  • chateau
  • 15.02.09 | 08:55 Uhr

autonomous: Das überlasse ich Ihnen. Tun Sie was Ihnen beliebt.Hauptsache die Streitkultur wird nicht vernachlässigt.So bleibt es unterhaltend.Gruss.chateau (braucht einen Anschlag weniger als château, ist doch logisch?) Gruss

  • autonomous
  • 15.02.09 | 01:06 Uhr

Château

Manchmal, ja eigentlich fast immer, sage ich chapeau bei Ihnen. Oder darf ich zu Ihnen Du sagen?

Bitte nochmals durchlesen. Ich habe das selbstverständlich ironisch gemeint. Es war einfach (wieder) mal ein Versuch, die andere Seite (falsch) zu interpretieren.

Gruss

  • chateau
  • 14.02.09 | 15:08 Uhr

markb. Wenn Sie Niveau zeigen wollen, dann bringen Sie doch Fakten, bitte.

  • chateau
  • 14.02.09 | 15:05 Uhr

markb. Wohl die für die Schweiz übelste Person der Obama-Regierung ist die Aussenministerin.
Ich sage Ihnen jetzt,was diese Dame gesagt hat, als der WJC die SChweiz verleumdete und erpresste.
Sie sagte: "Edgar,geworfen, damit sie ihre Karriere weiter verfolgen konnte. Leider bzw. glüclicherweise ist es ihr nicht gelungen Präsidenten zu werden. Aber als Aussenministerin, das müssten Sie ja als Amerikaner aus California (bankrotter Staat)besser wissen, ist sie für uns viel gefährlicher. Die Aussenpolitik ist ja die grosse Spielwiese der Präsidenten, wo sie, fast ohne Kontrolle, die Interessen Amerikas verwirklichen können. Die Dame ist ein Missgriff, wie viele andere, die ich schon erwähnt habe.
(Edgar = der Schnapshändler aus Kanada, der dann doch noch Milliarden verlor, als er bei Vivendi eingestiegen ist. Er zählt nicht mehr zu den Reichen.Gott sei dank. Ich gönn ihm den Abstieg)

  • chateau
  • 14.02.09 | 14:54 Uhr

autonomous. Sie zählen da erfolgreis die Feinde der SChweiz auf, die inneren.
Nehmen Sie doch einmal die erfolgreichen Schlachten der Schweizer gegen das damals luxuriöseste Reich in Europa, gegen die Burgunder als Beispiel.*Die stärkste Macht Europas wurde in vier (nicht drei) Schlachten im Staub zerrieben. Natürlich waren die alten Schweizer Raubauken. Das war so in der Zeit. Auch Schweizer wurden mitAllotria zerstochen, erwürgt, ertränkt.
Vor allem die Franzosen meuchelten mit Vorliebe Schweizer, wenn es ihnen ermöglicht wurde. Un Suisse ist heute noch ein Wächter/Türsteher.
Heute fahren die schuldbewussten, von Typen wie Kreis, Ziegler,Bergier eingeschüchterten Zwerge aus Bern zum Zentralkomitee in Brüssel und reichen ihre Morgengabe dar. Wenn Ihnen diese Schweiz,statt einer selbstbewussten, besser gefällt, dann weiss ich wenigstens wo ich sie katalogisieren kann. Aber gerade viel Schweiz dürfte bei Ihnen nicht zu holen sein.

  • chateau
  • 14.02.09 | 14:44 Uhr

markb. Ich kann und will Ihnen nicht davor stehen, jeden mainstream Unsinn zu glauben.Meine Quellen in Amerika sind nicht nur erstklassig, sie lassen sich nicht täuschen vom verhurten Regierungs-/Wallstreet-Gesindel.
Obama hat - vorläufig und immer noch - die Chance für "Transparency" zu sorgen, indem er wah macht was er gesagt hat. Nur, wir wissen ja wieviel Politiker VOR dr Wahl verzapfen.
Tatsache ist, die Regierung Bush hat wegen ihrer irren und fast psychotischen Anwandlungen, im FBI und in anderen Kontrollinstrumenten des Staates (SEC/CFTC) wg. des patriot act das Personal abgebaut. Jetzt müssen die wieder zurück.
Ich werde Sie gerne auf dem laufenden halten über die Korruptionsbekämpfung oder die deren weitere Unterdrückung. je nachdem.Obama ist bereits korrumpiert worden. Es tut mir leid, aber es ist so.
Warten wir doch ab wie die Wallstreetbande und der militärisch/industrielle Komplex reagiert und die Zäume wieder in die Hand nimmt.

  • HenryVIII
  • 14.02.09 | 11:46 Uhr

@ markb

Watch your language !

  • autonomous
  • 14.02.09 | 01:06 Uhr

MarxB hat recht.

Wie falsch der Nationalismus doch ist.

Bergier, Kreis, Longchamp und Konsorten haben uns, zumindest den Intelligenten unter uns, mit der Umschreibung der Geschichte viel zu spät die Augen geöffnet.

Die alten Eidgenossen waren primitive Gesellen. Die Geschichte Tell’s war eine Erfindung, um die Obrigkeit zu verhöhnen und zu verachten.

Diese falsche Geschichte wurde leider viel zu spät entlarvt und in den Schulen mit neuen Geschichtsbüchern korrigiert. Hätte es diese elende Geschichte vom Tell nicht gegeben, wären wir – zum Wohle der ganzen Obrigkeit und unseren sauberen, anständigen, stilreinen Politiker – schon längst in der EU.

Wie gesagt: da hat der MarxB recht.

  • markb
  • 13.02.09 | 20:11 Uhr

chateau, wieso gehen sie jetzt nicht endlich ihre ballons saufen und lassen uns in Ruhe mit ihren Schauermärchen... was sie hier über Obama schreiben ist solcher hahnebüchener Boulevard Quatsch, dass es nicht mehr zum Aushalten ist! Ich komme jetzt grad zurück von 3 Wochen Aufenthalt in California und kann als Doppelbürger wohl etwas besser beurteilen was vor sich geht! Sie meinen sie hätten irgendwelche Ahnung dabei können sie nur Quatsch aus einer Gratiszeitung nachplappern! Und ob das jemanden interessieren würde! Obama ist jezt drei Wochen im Amt und da irgendwelche Kommentare abzugeben ist nicht nur total unseriöse es ist schlichtweg Quatsch! Hacken sie besser auf Bush II herum, der disem ehrlichen Mann diese unerhöhrte Scheisse hintgerlassen hat!

  • Christine
  • 13.02.09 | 19:15 Uhr

Oha, Chateau, hier bin ich im falschen Forum. Wer hat denn das verbrochen? Ich zieh schnell um, Moment..

  • Christine
  • 13.02.09 | 19:04 Uhr

Hallo, liebe Tina im Schneeparadies :-)

Ja, um das Forum ist es schade. Und es ist schade, dass Du nur noch selten hier bist. Aber abnabeln an sich ist gut. Die neue Forumsart zwingt einen geradezu dazu. Schaun mer mal.

Lieben Gruss zu Dir,
herzlich
Christine

Lieber als Schnee hätte ich mittlerweile den Frühling.

  • Christine
  • 13.02.09 | 18:57 Uhr

@Chateau. Hab schon vermutet, dass Du nicht in einem Château wohnst ;-).

Betr. EU und ihre Probleme hier
http://www.bpb.de/themen/0R9ABL,0,Die_EU_und_ihre_Probleme:_eine_kurze_Bestandsaufnahme.html
aus dem Jahr 2004, welche heute immer noch Gültigkeit haben. Verschärfend dazu gekommen ist nun noch die Finanzkrise.
Die Organisation sei von einem ganzen Bündel ernster Probleme geplagt, analysiert J. Hippler:
-grosse Bürgerferne (merke: Unzufriedenheit der Bevölkerung)
-Mangel an Demokratie
-Innere Widerstände (merke: Unzufriedenheit der Bevölkerung)
-Beharren auf nationalen Eigeninteressen auf Kosten der EU (merke: Zentralismus! und Gleichschalterei)
-Kaum Findung einer gemeinsamen Aussen- und Sicherheitspolitik
-Kompensationsgeschäfte der Länder untereinander auf dem „Schwarzmarkt“ zur Umgehung formaler Verfahren (merke: Gschäftlimacherei = grenzt an Korruption)
-Ineffizienz
Lösungen dieser Probleme verlangen zwingend nach mehr Zentralismus, was im Gegensatz zum „Mangel an Demokratie“ steht. Das Veto-Recht einzelner Regierungen wurde in einigen Fragen abgeschafft, was der Effizienz, aber nicht der Demokratie förderlich ist. Ob die erweiterte EU den Herausforderungen in welchem Masse gewachsen sei, „sei alles andere als sicher“.

  • Hackel
  • 13.02.09 | 18:17 Uhr

Jo, liebe Christine und autonomus,
darf ich noch beifuegen: ich finde es sehr schade, dass einige witzige Kolumnen verschwunden sind, aber der BlaBlaBla von MvH immer noch da ist.

Um das Forum ist's natuerlich jammerschade.

Die neue WeWo lese ich noch - mehr oder weniger vollstaendig - solange sie im Briefkasten erscheint. Danach werde ich sie vermutlich vergessen - ausser dem guten alten, geliebten Forum.
Aber was wott me, gaellet :-}

Nuet fuer unguet und einewaeg Gruesse aus dem pulverigen Berner Schnee-Paradies (mein kleiner Vierbeiner aus Florida ist restlos begeistert!)
Tina

  • chateau
  • 13.02.09 | 17:28 Uhr

Von Obama ist nicht mehr so viel die Rede. Umso nötiger ist es, etwas genauer hinzusehen. Viele seiner Anbeter meinten ja, er könne auf Wasser gehen. Leider sieht es ganz anders aus.
Korrumpiert wurde er meiner Meinung nach bereits in Chicago, als seine Herzdame einen neuen Anstellungsvertrag erhielt mit etwa der dreifachen Honorierung (ca. 300'000.- Dollar). Wie ich höre, ist ihr Posten, nach seiner Wahl sang und klanglos und ohne Nachfolgerin aufgehoben wurden.
Man muss aber noch etwas weiter ausholen. Seine change-Mannschaft. Da ist nicht nur mir zuviel Clintonismus drin. Tim Geithner ist ein protégé von jenem Robert Rubin (ex treasury secretary von Clintons Gnaden), der die sogenannte "strong dollar policy" erfunden hat, deren Hauptbestandteil darin bestand, den Goldpreis nach unten zu manipulieren.Geithner, als ehemaliger Verantwortlicher (jetzt auch noch Lügner und Steuerbetrüger) war ja Chef der New York Fed, also einer derTäter der Finanzmisere.
Dann dieser Summers, ein Erz-Goldfeind, aus Harvard als President verjagt.* Der war "Treasury Secretary" von Clintons Gnaden- die Clinton Bande.Er war auch schon President der Weltbank.Auch er ein Manipulant des Goldpreises. Ja, er hat sogar eine Goldformel erfunden, mit der er nur Unsinn beweisen wollte. Hauptsache, es diente seinen unlauteren Zwecken.
Die Botschaft Obamas "to make goverment transparent" die Neuinterpretation des "Freedom of Information Act", auf das warten wir, Mr. Obama.
*wg.Frauendiskriminierung

  • gutemine
  • 13.02.09 | 14:49 Uhr

Liebe Weltwoche,

Gratulation zu diesem Titelbild! Da wird einem so richtig warm ums Herz. Bei der Weltwoche, sog i, ist halt immer Schweizerwoche,

http://www.youtube.com/watch?v=OUsXUPQcyR0

deshalb lese ich sie auch so gern!

  • markb
  • 13.02.09 | 10:24 Uhr

Das steht schon heute fest: Die Geschichte wird Blocher wesentlich anders beurteilen, als es der Viertel der politisch Aktiven meinen und die WW als Sprachrohr des unvoreingenommenen Blocher-Fanclubs! Die politische Leistung und der Erfolg Blochers und der SVP sind bei genauem hinsehen minimal, ja geradezu mickrig! Die Anliegen Blochers waren nie mehrheitsfähig. Die pragmatische Realpolitik und Tagespolitik wurden von den Mitteparteien fast vollständig bestimmt und umgesetzt, ganz zum Wohle der Schweiz! Auch die Rolle der CH ausserhalb von Europa wird viel sachlicher und aufgrund von Fakten und nicht falschen Emotionen und Nationalismus beurteilt werden. Diese sachliche Aufarbeitung ist schon längst überfällig! Die ersten Studien liegen bereits vor (KOF). Wirtschaftlich hat die CH nach der Ablehnung des EWR 10 Jahre lang durch die selbstgewählte Isolation einen hohen Preis bezahlt! Über 100 Milliarden entgangene Wertschöpfung, Volksvermögen und dadurch Steuereinnahmen, entangener Abbau von Staatsschulden und Mehrfinanzierung der Sozialwerke! Ja es wird sich sogar genau beweisen lassen, dass die CH auch bei einem Vollbeitritt in die EU sicher nicht schlechter gefahren wäre sondern eben schneller auf die Globalisierung und Öffnung eingestellt hätte mit dem Resultat einer wesentlich dynamischeren Wirtschaft, mehr Wohlstand, tieferen Steuern etc. - Blocher war und ist ein alttestamentarischer, machtbesessener Egomane, der Politik aus reiner Machtbesessenheit betreibt!

  • Christine
  • 13.02.09 | 08:51 Uhr

Liebe Weltwoche

dem Anliegen von Autonomous ist nichts beizufügen. Ich schliesse mich dem an.


Gruss an Dich, Autonomous.

  • autonomous
  • 13.02.09 | 03:52 Uhr

Liebe Weltwoche

Seit ungefähr 3 (oder 4?) Jahren bin ich Abonnent. Ich schätze die Kompetenz, das Fachwissen, die sachliche und souveräne Art Ihrer Journalisten. Auch bewundere ich den Mut und die Unabhängigkeit Ihrer Mitarbeiter. Qualitäten die es in der heutigen Zeit braucht, um Sachverhalte und Tatsachen aufzuzeigen.

Was ich nicht verstehe und äusserst bedaure ist, dass Sie Ende letztes Jahr das Leserforum extrem verschlechtert und kastriert haben. Angeblich aus Kostengründen.

Anhand der klaren Stellungnahmen und frustrierten Äusserungen im Forum wissen Sie, dass 95% (oder gar 99%) der Leser das frühere einmalige Forum sehr vermissen. Ich gehöre nicht zu dem einen Prozent, welche das neue Forum gut finden und akzeptieren können.

Sparen Sie doch Kosten an einem anderen Ort. Ich kann ganz gut ohne gesprochene Artikel leben. Oder führen Sie doch wenigstens eine einzige Änderung ein, nämlich diejenige einer Suchfunktion von Forumsteilnehmern, welche es mir erlaubt, andere Pseudonyme oder meine eigenen Beiträge wieder zu finden.

Das wäre toll.

 
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