Bilaterale

Unfreier Personenverkehr

Die EU will ein Schweizer Ja zur Personenfreizügigkeit. Die drohenden Töne aus Brüssel sind Ausdruck von Unsicherheit. Kein EU-Mitgliedstaat stimmte je über offene Grenzen ab. Dem freien Personenverkehr wird noch misstraut. Jetzt fürchtet man das Verdikt aus den Alpen.

Von Markus Somm

Nach aussen hin gibt sich die EU-Kommission gelassen. Zwar beobachte man den Entscheid der Schweiz an diesem Sonntag über die Personenfreizügigkeit mit Interesse, aber letztlich habe die EU andere Dinge zu tun; um Fragen von weltpolitischerem Format müsse man sich kümmern, vernimmt man aus Brüssel: die Finanzkrise, der Krieg in Gaza, der kaum beigelegte Gas-Streit zwischen Russland und der Ukraine. Das mag sein. Dennoch fällt auf, wie ungeschickt sich die EU-Vertreter anstellen, wenn es um die Schweiz geht. Ihre Äusserungen verraten Nervosität, oft sind es schlecht getarnte Drohungen gegen die angeblich so unwichtige Schweiz. Sagten die Schweizer nein, liess der tschechische Aussenminister Karel Fürst zu Schwarzenberg diese Woche via NZZ ausrichten, fielen alle bilateralen Abkommen dahin: «Damit ist die enge Beziehung der Eidgenossenschaft mit der Europäischen Union nun mal beendet. Es wäre eine Katastrophe, schlicht und einfach.» Der böhmische Fürst, der auch über eine schweizerische Staatsbürgerschaft verfügt, ist derzeit der Vorsitzende des EU-Ministerrates. Tatsächlich steht für die EU mehr auf dem Spiel, als ihr recht sein kann.

Die Personenfreizügigkeit in Europa ist unter Druck. Nie wurde in den Mitgliedstaaten darüber abgestimmt, nie fand eine echte politische Debatte darüber statt, und glaubt man Umfragen, würde sie in kaum einem Land eine sichere Mehrheit erhalten. Frankreich lehnte 2005 die EU-Verfassung ab. Experten gehen davon aus, dass die Furcht vor dem «polnischen Klempner» matchentscheidend war. Weil die Franzosen nicht über die Öffnung der Grenzen entscheiden durften, kippten sie das erstbeste Vertragswerk, das man ihnen vorgelegt hatte. Der Aussenseiter Schweiz ist das einzige Land, dessen Bevölkerung Stellung nehmen kann. Umso wichtiger ist der Entscheid — für die EU. Stimmen die Schweizer zu, wovon man nach wie vor ausgehen kann, verschaffen ausgerechnet sie, die grössten Euroskeptiker des Kontinents, der EU jene Legitimation, die sie sich nicht traut, bei der eigenen Bevölkerung einzuholen. Denn die Schweizer sind bei weitem nicht die einzigen Skeptiker — wie eine Umschau in Europa zeigt.

Zustrom aus Polen

Grossbritannien war mit Schweden und Irland eines der wenigen EU-Länder, die ihren Arbeitsmarkt von Beginn weg, ab 1. Mai 2004, für Arbeitnehmer aus den neuen EU-Mitgliedstaaten in Mittelosteuropa öffneten (Polen, Tschechien, Slowakei, Ungarn, Slowenien, Litauen, Lettland, Estland). Die britische Regierung spielte vorher die Folgen herunter und sprach von ein paar tausend Zuwanderern, die man erwarten müsse. Bloss zwei Jahre später gab es in Grossbritannien 228 000 offiziell registrierte Arbeitnehmer aus den östlichen EU-Ländern, Schätzungen gingen sogar von gegen einer halben Million aus. Mittlerweile hat sich der Zustrom zurückgebildet, dennoch zog die Regierung die Notbremse. Rumänen und Bulgaren wurden weniger grosszügig empfangen. Die beiden armen Länder des Ostbalkans sind seit Januar 2007 Mitglieder der EU. Für sie gelten Zulassungsbeschränkungen, die bisher jedes Jahr erneuert wurden. Im Grunde sind sie nicht wesentlich besser gestellt als Immigranten aus der Dritten Welt. Bis 2014 können die Briten mehr oder weniger ungestraft so verfahren, denn bis dann hat die EU ihren Mitgliedern eine Übergangsfrist gewährt. Ab 2014 müssen Rumänen und Bulgaren gleich behandelt werden wie alle EU-Bürger. Was die britische Regierung dann unternimmt, steht in den Sternen. Vor allem hofft man auf bessere Zeiten, worauf wenig hindeutet: Die Arbeitslosigkeit ist in den vergangenen Monaten steil gestiegen, in London spricht man von der schwersten Wirtschaftskrise seit den dreissiger Jahren. Mehr Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt ist den Bürgern schwer zu vermitteln.

 

Böse Post aus dem Oberhaus

Das britische Beispiel zeigt ein Dilemma, das alle EU-Länder plagt: Bei keinem Thema dürfte die parlamentarische Demokratie so deutlich an ihre Grenzen stossen wie in der Frage der Einwanderung. «Immigration ist heute eine der grössten politischen Fragen des Vereinigten Königreiches geworden», heisst es in einem Bericht des House of Lords, des britischen Oberhauses, der vergangenes Jahr erschien. «Die Nettozuwanderung von Ausländern nach Grossbritannien hat sich von weniger als 100 000 Personen pro Jahr in den frühen neunziger Jahren auf 300 000 im Jahr 2006 verdreifacht. Ein solches Ausmass hat die Zuwanderung in unserer Geschichte noch nie angenommen.» Der umfangreiche «Bericht über die wirtschaftlichen Auswirkungen der Einwanderung» erregte Aufsehen, weil die Lords der Regierung und der Mehrheit des Parlaments in einem wesentlichen Punkt widersprachen: «Entgegen den Behauptungen der Regierung und der Wirtschaft haben wir keinerlei Belege dafür gefunden, dass die Einwanderung der bestehenden britischen Bevölkerung irgendwelche ökonomische Vorteile bringt.» Der Bericht wurde heftig debattiert, doch politisch hat sich wenig getan. Beide führenden Parteien sind sich mehr oder weniger einig: Eine ernstzunehmende Anti-Immigrations-Partei gibt es in Britannien nicht. Es ist ironisch, dass ausgerechnet das abgehobene, ungewählte Oberhaus sich dieses Tabus annahm. Die Debatte über die Einwanderung krankt überall in Europa an einer einseitigen Perspektive.

 

Enthusiasmus in den Villen

In den heutigen Parlamenten Europas sitzen sich links und rechts Leute gegenüber, die oft über die gleiche (gute) Ausbildung verfügen, die ähnlich leben und gut verdienen. Es ist die obere Mittelschicht, die in den Parlamenten sitzt, ganz gleich, ob sie sich für konservativ oder grün oder sozialdemokratisch hält. Bei allen ökonomischen Vorzügen, welche die Einwanderung von fähigen oder billigen Arbeitskräften bietet: Sie bringt auch Kosten mit sich, die ungleich verteilt werden. Einfache Leute haben mehr mit Einwanderern zu tun als die Mittelschichten: Es herrscht die neue Ungleichheit vor der multikulturellen Herausforderung. Umso enthusiastischer schwärmen die Parlamentarier von der neuen Freiheit für Arbeitnehmer in Europa. Die Sorgen der einfachen Leute dringen kaum ins Parlament. Die hohe Zahl von Zuwanderungs-Gegnern müsste sich in der Zusammensetzung des Parlaments widerspiegeln — das tut sie aber nur bedingt. Politiker nehmen sich des Themas der Einwanderung nicht gerne an, lieber bildet man ein Kartell des Verschweigens. In der Schweiz mit ihrer direkten Demokratie verfängt diese Taktik schlecht, weil die einfachen Leute regelmässig abstimmen. In der EU dagegen, wo es nur parlamentarische Demokratien gibt, setzt man entweder auf Übergangsfristen, die man einseitig verlängert – oder hofft auf ein Wunder.

Deutschland hält seinen Arbeitsmarkt für Polen oder Tschechen nach wie vor geschlossen. Nur wenn sie hochqualifiziert sind, haben sie Aussicht auf eine Arbeitserlaubnis. Oder wenn sie als Saisonarbeiter für eine beschränkte Zeit in die Bundesrepublik kommen wollen. Noch vor Ausbruch der Wirtschaftskrise, im vergangenen Jahr, hat der Deutsche Bundestag beschlossen, dass diese Übergangsregelungen für die neuen EU-Staaten in Mittelosteuropa zum dritten Mal verlängert werden sollen. Nun gelten sie bis 2011, danach muss, so verlangt es die EU, auch Deutschland seinen Arbeitsmarkt endlich öffnen – wovor man sich fürchtet.
Im Bundestag begründete der CDU-Abgeordnete Michael Hennrich, warum die Regierungsmehrheit aus seiner Partei und der SPD für eine weitere «Steuerung der Arbeitsmigration», also die kontrollierte Einwanderung, eintrat. Er verwies auf England: «In der Tat waren am Anfang die Erfahrungen positiv. Aber wenn Sie in den letzten Wochen und Monaten die Medien verfolgt haben, dann wissen Sie, dass es zu einer Veränderung der Sichtweise in Grossbritannien gekommen ist. [. . .] Selbst offizielle Stellen in Grossbritannien räumen mittlerweile ein, dass sie mit der Migration überfordert sind. Ich frage Sie, warum fast alle EU-Staaten die Arbeitnehmerfreizügigkeit für Rumänien und Bulgarien beschränken. Schweden ist das einzige Land, das für Menschen aus Rumänien und Bulgarien die volle Arbeitnehmerfreizügigkeit garantiert.»
Spanien hat seine Grenzen inzwischen auch geöffnet, allein in einem Jahr, 2007, ist die Zahl der Rumänen hier um rund 200 000 auf über 700 000 gestiegen – während das kühle Schweden kaum Zuzug aus Rumänien zu verzeichnen hatte. Hennrich ist überzeugt, dass Deutschland exponiert ist: «Unsere Grenzen mit Polen und Tschechien sind Hunderte von Kilometern lang», sagt er im Gespräch. «Das Lohngefälle zwischen Deutschland und Polen ist erheblich, selbst in Ostdeutschland, wo die Arbeitslosigkeit hoch ist.» Zuerst müssten sich die Lohnunterschiede nivellieren. Dennoch glaubt der Christdemokrat aus Baden-Württemberg, dass Deutschland 2011 seinen Arbeitsmarkt öffnen kann. Woher er diesen Optimismus nehme? Er vermag es nicht zu erklären. In Deutschland ist im Januar 2009 die Arbeitslosigkeit wieder gestiegen. Es ist schwer vorstellbar, dass das Land den von der EU gesetzten Termin einhält.

 

Freizügigkeit je nachdem

In der EU gilt die Personenfreizügigkeit zurzeit je nachdem. Nicht in der alten EU-15 wohl, dort funktioniert sie; doch in der grossen erweiterten EU herrscht die Unübersichtlichkeit. Aus Angst vor dem Bürger, den man nicht befragt, retten sich manche Regierungen ins Vorläufige. Besonders die grossen Länder tun sich schwer, während die meisten kleinen sich geöffnet haben. Einige Länder sperren Einwanderer aus den neuen EU-Staaten aus, andere lassen sie zu, Dritte führen neue Regelungen ein. Während Dänemark im Mai 2009 Rumänen und Bulgaren zulassen will, hat Holland vor kurzem seinen Termin wieder verschoben. Frankreich spielt ebenfalls auf Zeit. Spanien ächzt unter den Rumänen. Österreich folgt Deutschland. Schweden und Finnland sind längst offen. Übergangsfristen sind in der EU alles. Mit Provisorien, an die sich die Bürger gewöhnten, weil sie angeblich vergassen, was früher galt, wurden schon grössere Integrationsschritte vollzogen.

Stimmte die Schweiz daher Nein, dürfte in Brüssel betretenes Schweigen ausbrechen. Wie will man den eigenen Bürgern erklären, dass sie nichts zu sagen haben, während die Insulaner in den Alpen das Projekt der europäischen Einigung erneut verschmähen? Die unverhohlenen Drohungen aus Brüssel haben wohl mehr mit dieser Angst zu tun als mit der Befürchtung, dass die bilateralen Abkommen fallen. Daran glaubt hinter geschlossenen Türen niemand, weder in Brüssel – noch in Bern.

Kommentare

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  • Christine
  • 11.02.09 | 21:06 Uhr
  • markb
  • 11.02.09 | 20:11 Uhr

@ Beisserchen und Forum

Der Neid trieft dir fast spürbar aus den Ohren! Das ist meistens so. Ich setzte die Themen und bin das Alpha Tier. Wer Substanz hat, kann mir Paroli bieten und sogar besser sein als ich z.B. Jeanna - Die Loser und Neider hingegegen versteigen sich in dümmlichen Kritiken ohne Substanz!

Interessant wie ich doch wieder fast vollkommen recht bekommen habe. Die SVP Zentrale ist vollkommen am durchdrehen und hat nun die SP links überholt mit ihrem Staatsinterventionismus! Wenn man das Gegacker von Blocher und seinen am Tropf hangenden Groupies beim Swissair Debakel wieder hervorholt, dann dreht sich diese Partei immer mehr im Kreise. Das ist mehr als eine 180 Grad Wende! Bald wirds einem fast so schwindlig, dass man nur noch kotzen kann! Ich bin natürlich hoch erfreut, dass nun der Zeitpunkt gekommen ist, wo sich dieser Haufen von innen her selber auffrisst und zerstört!

  • Zara Zarathustra
  • 11.02.09 | 15:14 Uhr

Die groteskesten Auswüchse eines imperialistisch-kapitalistischen Irrsinns im Endstadium. Noch eine Billion und noch eine Billion und noch eine Billion vom Steuerzahler, und siehe da, es hilft einfach nichts mehr.

http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/amerika/27000-PRBerater-polieren-Image-der-USA/story/20404513

  • Taxilomax
  • 11.02.09 | 13:45 Uhr

@chateau

deutschland untersucht ja nicht das völkerrecht nach kompatibilität mit dem deutschen recht.

dass im eu-recht nach lissabon ein paar dinge abweichen vom deutschen recht ist klar. aber hier gilt: eu-recht bricht deutsches recht. darum werden sie wohl die ganze sache prüfen.

was das mit unserem allseits geliebten alt-bundesrat dr. blocher zu tun?

  • chateau
  • 11.02.09 | 13:20 Uhr

Interessantes:
Europarecht zu nationalemRecht. Für Jeanna: Der deutsche Bundesgerichtshof untersucht derzeit den Lissabon-Vertrag.Die Frage: Ist Lissabon kompatibel mit deutschem Recht? Wird deutsches Recht überfahren und beeinträchtigt? (Das ist dasselbe was Chr.Blocher sagt, inbezug auf das Geschrei mit dem sog. Völkerrecht, das die Grün/Roten so gerne in der Schweiz sähen.)

Ausl. Manager: Dr Brady Dougan von CS. Nicht nur täuscht er laufend die Aktionäre und die Oeffentlichkeit, indem er Informationen zurückhält, er kann nicht einmal deutsch das Tubeli.Der meint, mit seinem beschissenen Englisch könne er uns beeindrucken. Eine ausl. Flasche ist er.

Dir Grünen werden abgewatscht durch folgenden Spiegelartikel:Windräder bringn nichts für CO2-Ziel." Klimapolitik paradox: Trotz Solar- und Windenergie-Booms wird in Europa kein Gramm CO2 eingespart.
Das ist das Resultat europäischer Grünenpolitik(Cohn-Bandit), das von dn Schweizer Grünen nachgeäfft wird. Wobei nicht vergessen werden soll, dass die Windrädli-Politik vielleicht zu 80% subventioniert wird, von den andern.
Es gibt nur ein Mittel (ausser Energiesparen etc.) die kommende Energielücke zu schliessen. Verdoppelung oder Verdreifachung der Kernenergie.............bis wir etwas besseres finden. Man vergesse nicht, alle wollen jetzt Elektroautos.Das ist nur mit Kernenergie zu schaffen.

  • (-) Beisserchen
  • 11.02.09 | 12:53 Uhr

Stinchen, abtauchen wie ein Frosch und hochschwingen wie ein Adler. Wir seien für das Mittelmass geschaffen, schreibst du.

Ja gut, die Spatzenperspektive ist auch eine Perspektive. Viel Glück beim Ruebli - und Kartoffelpflanzen. Ich kaufe mein Gemüse lieber auf dem Markt. Die Schrebergärtnerei ist mir zu anstrengend. Und ich mache erst noch etwas fürs notleidende BIP.

Und nun flieg mal schön.


Gruss (-) Beisserchen

  • Christine
  • 11.02.09 | 12:28 Uhr

Die meisten von uns können ja beides, abtauchen wie ein Frosch und hochschwingen wie ein Adler. Aber keiner hälts länger aus, oben oder unten. Wahrscheinlich sind wir prinzipiell fürs Mittelmass geschaffen, und weil er nicht auf Dauer sein kann, der Höhenflug, setzen wir erst gar nicht an zu einem. Schade eigentlich. Die dünne Luft versetzt das Hirn in Schwingungen, die sonst nur mit Drogen schwingen.

Themenwechsel: Wenn wir dereinst versorgungsmässig zur Scholle zurückkehren, indem wir unsere Rüebli und Kartoffeln wieder selber pflanzen, um uns zu ernähren, wer füttert dann die Tiere, die bis anhin in ihren Käfigen stets mit Kraftfutter überfüttert wurden? Fressen wir ihnen zuerst das Futter weg, um sie danach selber zu verspeisen, bis wir sie auf eine handelbare Menge dezimiert haben?

Auf alle Fälle teilte ich meine Kartoffeln mit jedem Haustier, für das ich verantwortlich wäre.

Es tun sich Fragen über Fragen auf. Zeit für einen Höhenflug.

  • (-) Beisserchen
  • 11.02.09 | 12:13 Uhr

CFA - gefragteste Weiterbildung im Finanzbereich für Klinkenputzer

"Da wäre zum Beispiel CFA: Die Kurzform steht für 'Chartered Financial Analysts'. Das ist international eine der am meisten nachgefragten Weiterbildungen im Finanzbereich. Seit 45 Jahren ist der Abschluss des amerikanischen CFA-Institutes auf Analysten und Händler für Aktien, Renten und Währungen, Investmentbanker, Fonds- und Portfoliomanager ausgerichtet. Sie weisen damit umfassende Expertise nach. (!!!)

Der Lohn für die Mühe ist üppig: CFA-geprüfte Mitarbeiter mit mehr als fünf Berufsjahren sind selten unter 100000 Euro Jahresbruttogehalt zu bekommen, Senior-Manager können leicht eine Viertelmillion Euro Gehalt jährlich verdienen."

Ja genau, so wars. Klinkenputzer waren die CFA's wie alle Banker immer. Jetzt verkaufen die CFA's halt wieder Staubsauger. Klinkenputzen haben Sie ja im Blut.

Gruss (-) Beisserchen

  • werni425
  • 11.02.09 | 11:42 Uhr

markb,
Ausgezeichnet. Ich kann Sie in meinen beschränkten Schubladen versorgen.
Ich wünsche Ihnen Heilungschancen.
Werni

  • (-) Beisserchen
  • 11.02.09 | 11:30 Uhr

Wenn man weit genug oben sitzt, hat man den Ueberblick. Man sieht den Wald und auch die Bäume.

Die Froschperspektive ist nicht unwichtig, man muss auch dort sein, wo die Leute sind mit ihren individuellen Problemen. Aber zur Lösung kommt man nur mithilfe der Adlerperspektive.

Wie du mich anreden willst, überlasse ich dir. Viele nennen mich Örl, einige sprechen mich korrekt mit "Earl of Lynx" an, andere mit Hochwürden, Durchlaucht, Eure Heiligkeit oder Eure Grossartigkeit oder Eure Weisheit. Die meisten nennen mich aber einfach (-) Beisserchen, bitte das (-) nicht vergessen.

Meinetwegen kannst du mich auch als "Eurer durchlauchter Durchfall" ansprechen.


:-) :-) zwinker zwinker und Gruss (-) Beisserchen

  • Taxilomax
  • 11.02.09 | 10:57 Uhr

(-) oder Beisserchen - wie soll ich dich demzumal anreden?

das mit den titeln glaub' ich dir. der hochstapler sei mit dir.

"diese Auesserungen sind sind zivil- und strafrechtlich verfolgbar"

... ausser es handelt sich um einen politiker, dessen immunität nicht aufgehoben wird.

du muss sehr weit oben sitzen, dass du nur moleküle siehst. zu weit, um überhaupt die zusammehänge zu sehen?

  • (-) Beisserchen
  • 11.02.09 | 10:47 Uhr

Taxilomäxchen ? Du bist doch der, der viel Steuern zahlt?

Ich war sehr häufig im alten Forum, hier bin ich eher selten anzutreffen. Ich lese nicht allen Schrott und noch viel weniger habe ich Zeit, allen Schrott "wissenschaftlich" richtigzustellen. So habe ich keine Ahnung, wer "das" (zit. unten) verbrochen hat. Bei den Verbalinjurien eines Mikromoleküls geht es aber nicht um den Stil - de gustibu(m)s non est disputandum - diese Auesserungen sind sind zivil- und strafrechtlich verfolgbar.

Wahrscheinlich kennst du mich nicht, ich dich auch nicht. Zara weiss, dass ich ein Hochstapler bin und dass ich mich selbst hier im Forum - in der virtuellen Realität - nicht ganz ernst nehme. In der dreimensionalen Realität umsomehr. Dort habe ich auch viele Titel und ein spezielles Curriculum. Wie es sich für einen Hochstapler gehört.

Gruss (-) Beisserchen und Örloflinks

  • Taxilomax
  • 11.02.09 | 10:09 Uhr

wer stellt denn da die stilfrage?

habe schon anderes mitlesen müssen ("piss auf dein grab deiner eltern"), und beisserchen hat nicht zugebissen. vielleicht war es keine merckwürtigkeit, also normal für den schreiber.

aber eben, sir und earl stehen sich halt nahe und bleiben auch im himmel vereint.

  • (-) Beisserchen
  • 11.02.09 | 09:50 Uhr

Trashisten, MBA, CFA und blödes Arschloch und talibanische Medrese

Selbst die übelsten Trashisten haben im alten Forum ihre Gegner nie als blödes Arschloch bezeichnet. Die Trashisten waren Blocherstalker, ausgeleierte Unterhosen, Mikromoleküle, die "Mann und Frau" halt einfach ignorierten. Ob jemand etwas drauf hat und vor allem, was jemand drauf hat, entscheidet die Forumsgemeinde.

Vor einigen Tagen war Brunner ein Vollidiot und Hutter eine braune Kuh, nicht etwa eine Braunkuh!

Die ausgeleierte Unterhose hier, die sich mit akademischen Titeln schmückt, erworben vermutlich in Bir Zeit, eventuell einer Afghanischen Universität oder sonst einer talibanischen Medrese*, eventuell auch einfach im "Fernstudium" einer Schwindeluniversität gegen 1000 Euro, gehört doch einfach ignoriert.

Gruss (-) Beisserchen, Earl of Lynx, Örloflinks und Merckwürdigckeiten


* nicht zu velrwechrslern mit "Mätresse"

  • markb
  • 11.02.09 | 09:24 Uhr

Wenn man selber nichts drauf hat und neidisch auf Blogger ist, die wirklich was drauf haben, kann man halt nur noch ausfällig werden, herr werni

Aber um ihnen entgegenzukommen gerne: sie sind doch nur ein ganz blödes Arschloch!

  • werni425
  • 11.02.09 | 09:19 Uhr

marb,
Sparen Sie sich Ihre Fäkalienkommentare.
Werni

  • werni425
  • 11.02.09 | 09:18 Uhr

chateau,
Überforderte Schweizer Manager? Ich meinte nicht die Tops, sondern wenn der einfache Arbeiter, der gute Arbeit leistet und plötzlich Vorarbeiter oder Meister wird, also selbst leiten muss. Da erlebte ich dann schon solche mit sehr grossen Mangelerscheinungen.
Für mich war es immer wieder überraschend, wie ich als Junior und auch heute noch mit lokalen Arbeitern, also Bürgern des Landes (USA, DK, I, S, A, CAN, PL etc.) arbeitete und arbeite.
Das passierte mir nie in der Schweiz. Hier waren meine Helfer immer Ausländer, die auch sehr gute Arbeit leisteten. Aber eben keine Schweizer. Ist in vielen Berufen hier der Fall. Service, Kasse, Gemüsebau, Metallarbeiter, Fleischverarbeitung. Eben Herrengesellschaft.
Die Apartheitgegner sollten eigentlich hier einschreiten. Tun sie aber nicht, weil es zu deren nachteil wäre (Eigennutz-> Blocher)

Dass eine Gesellschaft auch nur eine beschränkte Menge Talente hat sollte auch noch erwähnt sein, Chancengelicheit hin oder her
Werni

  • markb
  • 11.02.09 | 01:57 Uhr

@ chateau

der svp papagei vom dienst. was bezahlt dir die svp zentrale für jeden scheisspost, den du hier ablieferst? 50 rappen... wohl kaum mehr. auf anderen blogs wird solches als spam automatisch deleted. Klar auf der von Blocher gesponserten Hauspostille WW wird das halt nicht als Spam erkannt...

Pauschalbesteuerung für ausländer:

einfach nachplappern ohne zu denken, ist dümmer als dumm. was hat die abschaffung der pauschalsteuer mit Brüssel und der EU zu tun? rein gar nichts! ich würde mich mal besser fragen, wie viele CHer Reiche ausgewandert sind, da ihnen als cher staatsbürger von verfassungswegen keine pauschalsteuer gewährt werden kann! einen von hunderten von fällen kann man hier publik machen, weil er in der presse war. schon vor über 10 jahren hat donald hess (valserwasser, weingüter, kunstsammlungen vermögen um 1 milliarde chf) beim kt bern eine pauschalsteuer beantragt und dies aufgrund der rechtsungrechtigkeit, eben weil man sie ausländern gewährt und ihm nicht. er ist bis vor bundesgericht gegangen und auch dort abgeblitzt. der offizielle wohnsitz hat hess dann nach lonndon verlegt, wo er viel tiefere steuern als in der ch bezahlt. durch seinen wegzug sind dem staat jährlich steuern um die 50 mio entzogen worden. es gibt wie gesagt hunderte von anderen fällen, wo cher reiche ausgewandert sind. interessant wieder die doppelmoral der svpler: ausländern soll man pauschalsteuern gewähren und schweizer müssen auswandern! heuchler!

  • Christine
  • 10.02.09 | 21:48 Uhr

bei 245, Taxilomax.

Im Detail habe ich keine Erfahrung mit Renten im Ausland. War da nicht eine Dok über einen schwerkranken Schweizer, der (mit seiner Rente) nach Thailand (?) ging, sich dort eine Krankenschwester und Pflege leisten konnte im Privathaus und so auch schlussends in Würde sterben konnte?

Ruf noch mal, vielleicht kommt Tina zurück. :-)

  • Taxilomax
  • 10.02.09 | 21:38 Uhr

ein orden für ladendiebe. 20 jahre knast für fehler im ausfüllen der formulare der ahv, alv, uvg, ktg: egal ob durch arbeitgeber oder arbeitnehmer, bezüger oder einzahler!

wann ist der beginn der unterschriftensammlung?

  • Christine
  • 10.02.09 | 21:36 Uhr

Ja, Chateau, die Vergehen dürfen in ihrer Schwere natürlich einander nicht gleich gesetzt werden.

Einmal abgesehen vom Strafwesen bekämpft man die Verluste bei allen drei gleich: Man holt den Verlust wieder herein. Beim Ladendiebstahl durch höhere Preise, bei den Versicherungen durch Prämienerhöhung und im Sozialwesen durch höhere Budgets, die durch Steuergelder finanziert werden. Diese Art der Kalkulation hat sich zwingend ergeben, da mit Missbrauch in allen diesen Bereichen fest gerechnet wird.

Ich habe keine Ahnung, wie die Strafmasse angesetzt sind, aber das Erschleichen von öffentlichen Geldern scheint auch mir besonders verwerflich, da die Gelder im Sozialwesen explizit verwendungsspezifisch geäuffnet werden. Seine erarbeiteten Gelder als Steuergelder in diesem Bereich eingesetzt zu wissen, ist dem Steuerzahler, davon bin ich überzeugt, ein Anliegen. Er will sich solidarisch zeigen mit den Schlechtergestellten, seien sie nun arm, krank oder sonstwie bedürftig. Missbrauch erfährt daher überhaupt kein Verständnis. Was eben auch sehr verständlich ist.

  • Taxilomax
  • 10.02.09 | 21:35 Uhr

yeah baby yeah

wir sind schon bei 241.

wo sind die scha()fsinnigen kommentare, die sackmesser und blödeltröten? die eiferer und geiferer?


"Analyse. Nur sind die Schweizer viel zu fremdenfreundlich"

das wird sich auch nie ändern! wir sind das rote kreuz. wir sind die humantäre gesellschaft und wir sind die nettozahler ohne mitbestimmungsrecht. rotweiss: die drei gratisnummern.

  • Taxilomax
  • 10.02.09 | 21:29 Uhr

@chateau:
" verglichen mit der Einwohnerzahl"

seit wann scharf auf quoten?

@christine
"machen. Wenn Renten ins Ausland nicht dem Landesindex angepasst werden, ist das nicht die Schuld des Rentenbezügers"

Thailand?


@chateau:
" W-S war keineMeinungspluralität, sondern Verrat aus niederen Motiven."

eins, zwei oder drei, du sollst dich entscheiden, zwei meinungen sind frei! alles kann man aber nicht haben!


tina, wo bist du!?!

  • Taxilomax
  • 10.02.09 | 21:20 Uhr

"Sie bleiben, plündern und lassen sich Renten in schwergewichtigen Schweizerfranken in ihre Länder des Mittelalters überweisen"

gut dass niemand weiss, dass ich rumpelstilzchen heiss! was für ein scheiss!

@werni123 und tschüss
"Verachtender geht es wohl nicht"

doch, aber das überlass ich anderen.

@chateau:
"..., welche Ausländer denn besser sind als Schweizer..."

microsoft, apple, gm, cnn, bank of china? was für eine überheblichkeit!


@chateau
"...bewusst auf genügende Personalkontrolle verzichtet..."

hände hoch und hosen runter!

  • chateau
  • 10.02.09 | 21:02 Uhr

Vekselberg:................Freude herrscht natürlich in Brüssel, Berlin, Paris.

  • chateau
  • 10.02.09 | 21:00 Uhr

Christine, da bin ich gar nicht einverstanden, einen Ladendiebstahl mit Renten- und Sozialbetrug gleichzusetzen. Für den Betrug an öffentlichen Geldern müsste ein besonders hartes Strafmass angewandt werden, wie das z.B. in Frankreich der Fall ist.
Der Ladendiebstahl ist bis zu einem gewissen Grad entschuldbar. Wenn der Ladeninhaber bewusst auf genügende Personalkontrolle verzichtet, den Kunden die schönsten und verführerischsten Produkte unter die Nase reibt, dann kann ich verstehen, dass da manchmal eine(r) zugreift.
Rentenbetrug hängtvielfach mit zielbewusstem, ausgkügeltem Verhalten, mit lügen, täuschen, fälschen, verbunden mit ungleich grösserem kriminellen Aufwand zusammen.
Zudem, die Gelder der Sozialkassen werden auf Druck den Leuten abgepresst (manchmal auch freiwillig gegeben) und diese Leute haben keine Wahl, durch geeignete Massnahmen die Abgaben zu verkleinern. Ausser mit Hinterziehung, Schwarzarbeit und Tauschhandel.Und das wird immer mehr kommen, wenn nicht sorgältiger bei der Auszahlung vorgegangen wird.

  • Jeanna
  • 10.02.09 | 20:52 Uhr

CB verhöhnte ja auch umgehend bereits das Völkerrecht und nennt es sogenanntes Völkerrecht. Hat schon der Ueli so gemacht bevor er BR wurde.
Und Gelernt hat es der Stöff wohl von seinem Bruder Gerhard: Der sagt sogar: "Hallauerrecht bricht Bundesrecht !"
So sind sie halt, diese zusehends durchrehenden Gebrüder Sackmesser und "Musterdemokraten":

  • chateau
  • 10.02.09 | 20:50 Uhr

Werni ich bin durchaus einverstanden mit Ihrer Analyse. Nur sind die Schweizer viel zu fremdenfreundlich. Ich bin absolut für die Auswahl des besten und ich kann nicht abstreiten, dass Ausländer (kein Wunder bei der Menge die zur Auswahl steht) manchmal besser sind als Schweizer, im Einzelfall.
Der Beweis, dass Swiss Managment lange Zeit das weltbeste war, kann nicht ausser Acht gelassen werden. Kein Land auf der Welt hat soviele und so starke Multis wie die Schweiz, verglichen mit der Einwohnerzahl.
Das sagt etwas aus für den der es sehen will. Bis vor kurzem gab es keine Ausländer Top shots.
Im übrigen sehe ich immer noch nicht, welche Ausländer denn besser sind als Schweizer.
Kein Land lässt soviele Ausländer an die Spitze der Unternehmen wie die SChweiz. In Frankreich werden sie gemobbt, auch in Deutschland. Ackermann wird gemobbt, der Vorgänger von Francioni wurde gemobbt,
Francioni wurde anfänglich gemobbt, Löscher (Oesterr.) wird jetzt auch sukzessive gemobbt.
Den allergrössten Auslandsmanager hatten wir doch in Barnevik. Was der an Problemen geschaffen hat, ist jetzt noch nicht einmal erledigt (Combustion Eng. Asbest).
Freude habe ich so richtig, dass es jetzt dem russischen Rosstäuscher Vekselberg mit der Pauschalbesteuerung an den Kragen geht.Dieser ist schuld am Stimmverhalten der Zürcher. Jetzt hatten sie genug von der unglaublichen Privilegierung dieser ausl. Steuerprofiteure. Freude herrscht natürlich auch in Brüssel, Paris und Berlin.

  • Jeanna
  • 10.02.09 | 20:44 Uhr

"""Der Alte stellt die Befürworter der PFZ mit den Befürwortern Hitlers gleich!!?? und stellt die CH auf das Nivau von Zimbabwe...!!"""

Es erschien ja nicht nur im Privatsender Gerhard des Jüngeren, sondern auch im Tagesanzeiger.

Aber tja, das soll er nur angeblich gesagt haben, wie wir hier aus berufenem Munde vernommen haben. Und wissen (!) muss man solche "Peanuts" natürlich auch nicht .. stört ja bloss die Götzenverehrung.

ABER NEIN. man muss ihn nicht anklagen. Im Gegenteil: Er soll nur - und wird ! - so weitermachen mit seiner infamen Demokratie- und Volksverhöhung !
Das ist der beste Weg der Selbstdemontage mit den unweigerlichen Folgen: Immer mehr Leute wenden sich nachweislich von DIESER SVP ab und was sie unter CB und seinen devot ergebenen Mitstreitern wie Mörgeli et al geworden ist ... wie sich nur schon aus den über 280 Kommentaren im Tagesanzeiger erkennen liess.
Auch zurechnungsfähige Parteigenossen wenden sich ja nicht erst seit gestern nur noch mit Grausen ab. Ich warte nur noch bis Spuhler endlich diese Sekte verlässt.

  • Christine
  • 10.02.09 | 20:38 Uhr

Systemprofitierern kann man nicht mal einen Vorwurf machen. Wenn Renten ins Ausland nicht dem Landesindex angepasst werden, ist das nicht die Schuld des Rentenbezügers.

Sozialplünderern ist nicht beizukommen, erwischt man einen, steht schon der Nächste parat. Man muss sie quasi in die Kosten-Nutzen-Rechnung fix mit einbeziehen und sich damit abfinden. Das funktioniert wie bei den Versicherungsbetrügern und Ladendieben: Was die an Schaden anrichten, wird in die Prämien eingerechnet. Es bleibt nur das Fluchen über die hohen Prämien, das verärgerte Verdammen der Plünderer und das sich Freuen, wenn wieder einer erwischt worden ist.

A propos Prämien: Nächstes Jahr könnten die Prämien um 20% erhöht werden (Helsana?)? : Es hätten Papiere im ungünstigsten Moment verkauft werden müssen. Was wird denn da alles in die KK-Prämie mit eingerechnet?? Wie sollen die Prämien durch z.B. einen verschlankten Grundkatalog gesenkt werden können, wenn solche Kapitalverluste mit eingebaut werden? Ist das normal? Wie weit werden denn Gewinn und Verlust von Finanztransaktionen in die Prämien mit eingepackt?

Ich mag solches Versicherungsglump überhaupt nicht. Privat schon grad gar nicht.

  • chateau
  • 10.02.09 | 20:35 Uhr

Das ist eben der Unterschied einer echten Partei, in der gerungen und diskutiert wird um die richtige Meinung. Bei Grünen und Roten stimmen immer alle gleich (nachzusehen in dn Abtimmungsresultaten) wie es das Parteikommando befiehlt. Möglich, dass das bereits faschistische Tendenz ist. Jedenfalls kann keine Partei ausser der SVP Meinungspluralität aufweisen. W-S war keineMeinungspluralität, sondern Verrat aus niederen Motiven (Opportunismus und Egoismus.).

  • markb
  • 10.02.09 | 20:15 Uhr

Der Alte stellt die Befürworter der PFZ mit den Befürwortern Hitlers gleich!!?? und stellt die CH auf das Nivau von Zimbabwe...!!

http://www.teleblocher.ch/

Wenn Couchepin das Wort Duce für Blocher entgleitet, wird monatelang zeter mordio geschrien und mit Ehrverletzungsklagen gedroht! Blocher gehört nicht nur angezeigt für diese Aussage;nein jede demokratische Partei schliesst ein solches Mitglied subito aus der Partei aus! Aber eben die korrupte SVP hängt am Tropf dieses Volksverhetzers und Brandstifters!

Blocher war als Unternehmer immer für die PFZ, sogar die AUNS hat gegen das Referendum gestimmt! Erst im August 08 hat die SVP die Fahne nach dem Wind gestellt. Die SVP will unter allen Umständen verhindern, dass rechts von ihr wieder eine Partei sich etablieren kann. Es ist sonnenklar: Es ging nie um das Wohl unseres Landes und der Wirtschaft;es geht um die Bedienung der rechten Basis mit den üblichen degoutanten Methoden: Lügen, Angstmacherei, Rassismus und sogar der Ausgrenzung des kleinen wirtschaftskompetenten Flügels in der SVP um Spuhler/Walther/Giezendanner.

  • werni425
  • 10.02.09 | 20:12 Uhr

chateau,
Leider ist es so, dass nicht nur die Unternehmer profitieren. Ich kenne viele Schweizer, die Vorgesetzten Posten haben und diese mehr schlecht als recht erfüllen. Das war schon das Thema der Schwarzenbachinitiative und dann noch Oehen. Es ist halt schon so, dass jedes Volk seine Herren und Diener (Arbeiter) stellen sollte.
Aber jetzt sehen wir mal wie sich das Ganze entwickelt. Nur eine Umkehr wird sehr schwierig sein, auch wenn sie theoretisch möglich ist. Es ist wie mit der Schönheit, wenn man sie mal hat, bringt man sie fast nicht mehrweg. (Rotstift)

Taxilomax,

Danke für den Ausdruck Füllmaterial der SVP. Verachtender geht es wohl nicht. Und Sie predigen Anstand und Respekt.
Werni

  • chateau
  • 10.02.09 | 20:02 Uhr

Taxi sieht nicht, dass aus seinen Wanderarbeitern Sozialplünderer geworden sind. Sie bleiben, plündern und lassen sich Renten in schwergewichtigen Schweizerfranken in ihre Länder des Mittelalters überweisen und da leben sie wie Könige und trinken jeden Prost auf die dummen Schweizer.
Die ganz Kaltblütigen unter ihnen bleiben (vorerst) in der Schweiz und lachen sich kaputt.
Wa habe ich kürzlich lesen können? Eine Patienten hat für Total Fr. 80'000.-
Leistungen des Gesundeheitswesens konsumiert und nix bezahlt. Mit falschen Identitäten usf.

  • Zara Zarathustra
  • 10.02.09 | 19:13 Uhr

SVP gegen SVP.

Nicht sehr lang ist es her, seit ich prophezeit habe, dass die Völkischen auf Nationalen Sozialismus umschwenken werden, wenn ihnen die Felle davonschwimmen.

Diese Knalltüten sind doch so berechenbar, dass es eine wahre Freude ist.

http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/SVP-gegen-SVP-Die-Forderungen-meiner-Partei-kommen-nicht-infrage/story/30154834

  • Zara Zarathustra
  • 10.02.09 | 19:10 Uhr

Im Law-and-order-Land fehlt der Zaster zur weiteren Aufzucht von Kriminellen. Wie das halt absehbar war.

http://www.heise.de/tp/blogs/8/132274

  • Christine
  • 10.02.09 | 17:24 Uhr

Mir ein Rätsel, warum einige konstant ein Schwamm sein und alles aufsaugen müssen, was so gesagt, geschrieben und als News herumgereicht wird.

Also von Chr. Blocher habe ich weder gelesen, noch direkt gehört, was er betr. PF erzählt hat. Aber von den Schwämmen habe ich einen Spritzer davon erwischt, was da angeblich verlautbart worden ist. Nun habe ich mich entschlossen, selber diesmal nicht Schwamm zu spielen.

Den spiel ich dann wieder, wenn es Besseres aufzusaugen gilt.

Gruss und weg.

;-)

  • Taxilomax
  • 10.02.09 | 14:42 Uhr

"Die Ja-Sager sind ja die Fremdenfreunde und Asylantenfreunde und Funktionärsfreunde (immer mehr Staat)."

wir sind das volk!


"Hauptsächlich wg. der Ja-Sager vom 8.Feb"

man muss eben das kleingedruckte auf dem stimmzettel lesen. lohnerhöhung für bundespersonal (+20%), erhöhung der kontigente für eritrea (+50%), ausbau der migrationsfreundeförderung durch steuerrückvergütung der pf-ja-sager(+70%) - ja, ja, das sind Sie halt nicht dabei.

  • Taxilomax
  • 10.02.09 | 14:37 Uhr

"Natürlich ist es in erster Linie der Unternehmer, der von der Immigration profitiert."

der grundgedanke der pf ist eigentlich der 'wander'arbeiter. der flexible arbeitnehmer wandert der arbeit nach und muss sich nicht mehr länger den regulierenden oder einschränkenden kontingenten unterwerfen und hat bei den sozialversicherungen keine nachteile mehr (verlust oder komplizierte geltendmachung von kapitalien).

die interpretationen kommen von den gespenster- und angstmacherparteien, die die pf mit einer tatsächlichen immigration verwechseln.

  • chateau
  • 10.02.09 | 14:16 Uhr

Schön wie unser lieber Bundesrat Merz(der Ankündigungsminister) seine Pleitezahlen herauskotzt und mir schon wieder recht gibt. FUENF Milliarden Sonder-/Mehrausgaben für Asylwesen, Refinanzierung der refinanzierten Bundespensionskasse (faule und teure Funktionäre), Finanzausgleich usw.
Die Ja-Sager sollten das alles allein bezahlen müssen. Die Ja-Sager sind ja die Fremdenfreunde und Asylantenfreunde und Funktionärsfreunde (immer mehr Staat).
Die Schweiz wird noch zur BAnkrotteurnation. Die UBS und die Linken Hand in Hand!
Lösung:Geld drucken, Geld drucken, Geld drucken = Die sogenannte "kalte Enteignung" des Volkes.
Hauptsächlich wg. der Ja-Sager vom 8.Feb..

  • Jeanna
  • 10.02.09 | 13:26 Uhr

""" ..... bubis, die bis zu diesem zeitpunkt absolut nichts eigenes geleistet haben, .....""

Ja, ein weiterer Aspekt, Taxilomax.

Z.B. "Ziehsohn" Freudentag-Toneli mit Hang, sich obendrein zusammen mit Silvia B. als Bildungsexperte zu "profilieren". Ist zwar wieder etwas stiller geworden. "Neue Herausforderungen" stehen am sogenannten Horizont.

Und last but not least natürlich der Fun4you-Reimann, der dem in Sachen PF mal so mal so herumhupenden Übervater "die Stirn" geboten hat und das Referendum lancierte. Was hingegen dieser fröhliche, "besonnene" Emporkömmling für seltsame Verbindungen und Geschäftspartner hat, ist ja auch klar. Es gibt eben keine Zufälle !

  • chateau
  • 10.02.09 | 13:20 Uhr

FORTSETZUNG zum Multikulturalismus in Deutschland und Europa(auch Schweiz):
Die kulturelle, ethnische oder nationale Identität von Zuwanderern wurde als bewahrenswert, nahezu als sakrosankt angesehen. Dies stand im Gegensatz zu der Haltung, die man der eigenen Kultur un dem eigenen Volk gegenüber einnahm. Hier wären derartige Forderungen mindestens als rechtsraikal bezeichnet worden. Frank-Olaf Radtke notierte 1990 zu Recht:"Es ist ein merkwürdig verschobener Diskurs, wenn auch "Modernisierer" den Fremden zuschreiben, was sie für das eigene "Volk"(bislang) nicht gefordert hätten: ethnische Identität, das hiesse für die Ansässigen das Recht auf unangefochtenes Deutschtum/SChweiztum.
Die Kultur in Deutschland/Schweiz gilt Protagonisten des Multikulturalismus entsprechend als eine zu UEBERWINDENDE FEHLENTWICKLUNG.Eine "Kulturarbeit in der Einwanderungsgesellschaft" geht nicht vom provinziellen "Deutschen/Schweizer" aus und auch nicht von irgendwelchen darunter oder daneben liegenden, ebenso provinziellen Wurzeln in der Heimat."
(In der SChweiz hat es bald in jedem Kaff einen Ausländerrat, von uns bezahlt.)

  • chateau
  • 10.02.09 | 13:09 Uhr

Zara: Mit einem Teil Ihrer Feststellung bin ich einverstanden und predige es auch. Natürlich ist es in erster Linie der Unternehmer, der von der Immigration profitiert. (Sie nennen das Kapitalist).Er soll ja auch, unter der Bedingung, dass die Immigration (Umfang und Charakter) nicht auch noch dem Unternehmer überlassen ist. WAS BISHER GESCHAH und was - und das ist das Schlimme daran- durch diese Abstimmung noch verstärkt wurde, ist genau das Gegenteil einer gesteuerten volksverträglichen Immigration. Wir werden und wurden belogen.Und 59,6% haben einen schwerwiegenden, auf sie selbst zurückfallenden Fehlentscheid getroffen.
DA habe ich es, nach der Masseneinwanderung aus BAlkan, Türkei etc. , deren Auswirkungen unsere SChule zerstört haben, schon mit jenen,die pro Klasse max. drei Ausländer als Grenze setzen.
Es wird kosten. Heute die AHV-Meldung über 1-Jahresverlust von 4 550 Millionen Franken. DAS müssen auch die JA-Sager mitbezahlen.

  • Taxilomax
  • 10.02.09 | 13:04 Uhr

@chateau

die pf ist erweitert. die grenzen sind gefallen. die würfel sind gefallen.

  • Taxilomax
  • 10.02.09 | 13:02 Uhr

die demontage hat im zeitpunkt begonnen, als die jungspunde in der svp das ruder übernommen haben. es wurde übersehen, dass sich svp-wähler und gestandene politker nicht von bubis dreinreden lassen wollen. bubis, die bis zu diesem zeitpunkt absolut nichts eigenes geleistet haben, ausser einen oberen platz auf der wahlliste ergattert zu haben.

die herren mittleren alters der svp sind füllmaterial.

  • chateau
  • 10.02.09 | 12:56 Uhr

Korr. ...ab Schweizer GRENZE.......

  • chateau
  • 10.02.09 | 12:55 Uhr

Die Tessiner haben begriffen worum es geht.Ich warte darauf, dass die Tessiner den Mut aufbringen, Massnahmen im Grenzverkehr zu treffen, die ihre Interessen schützen, nachdem diese naiven Ja-Sager der EU die Türen noch weiter geöffnet haben, ohne genügend Gegenrech einzufordern. Tessin wird überall sein. Ab Schweizer erreicht man in ca. als 30 Minuten alle unseren grossen Städte. Mir der Zuwanderung (ungehindert, ja noch gefördert durch einseitige, den Ausländer bevorzugende Gesetze)verschenkt sich die Schweiz selbst.Nur merken tun's die Lappi nicht.
Also, das AHV-Debakel hat jetzt Zahlen. 18,2% Verlust auf dem Vermögen sind 4 550 MILLIONEN Franken. Ein Klacks für die JA-Sager, die es ja auch mit bezahlen müssen, das Defizit.

  • Zara Zarathustra
  • 10.02.09 | 12:24 Uhr

Es läuft gut. Ich finde solche Auftritte super.
Wenn man seine unterirdische Demokratieverachtung derart ungeschminkt zur Schau stellt aus lauter Blödheit, wie die Blochers, Fehrs, Schlüers und Mörgelis das tun, dann ist die Selbstdemontage ein Selbstläufer. Es sei denn, die Weltwirtschaftskrise verhelfe den nationalistischen Extremisten abermals an die Macht, was ich aber bezweifle.

  • Jeanna
  • 10.02.09 | 11:48 Uhr

Und ich hab's gewusst, Coubert !

Keine/r von der Trauergemeinde distanzierte sich hier bislang - siehe mein posting von gestern - von dieser ultimativ entlarvenden aber letztlich nicht mehr überraschenden Performance dieses Demagogen und vom hochgejubelten besten BR den die Schweiz je hatte ""Jahrhundertpolitiker"" zum veritablen Jahrhundertirren mutierten ""Volllchsvertreter".

Im Gegenteil, es wird weiter behauptet, dass die PF-Befürworter aus lauter Ignoranz oder bloss um der SVP eins auszuwischen Ja gestimmt hätten. Und wer sonst als Propagandaminister Mörgeli unterstützte umgehend die Aussagen Gerhards des Jüngeren vollumfänglich.

Das Gute daran ist einzig, dass nicht die untröstliche Trauergemeinde diesem widerlichen Volksverleumder die Rechnung präsentieren wird . Denn zum Glück gibt's noch ein anderes Volk in diesem Land und nicht nur das schrumpfende 29%-Vollch.

  • Zara Zarathustra
  • 10.02.09 | 11:02 Uhr

Selbstverständlich müssen Nationalstaaten zerstört und überwunden werden, Christine. Das ist das Wesen des Kapitalismus: Expansionismus ohne Ende, aufgrund des Zins- und Schuldendrucks.
Das ging bereits bei der "Gründung" des Kapitalismus los, mit der Erfindung des tributpflichtigen Schuld-Eigentums unter der Fuchtel einer Obrigkeit.
Warlords überfielen und zerstörten Stämme und gründeten Feudalstände, welchen sie Schuld und Zins auferlegten, Nationalstaaten zerstörten die Stände, Globalstaaten zerstören die Nationalstaaten. Und hier ist das Ende der Geschichte erreicht. Hier platzt der ganze Ballon.

  • Taxilomax
  • 10.02.09 | 10:21 Uhr

wenn Sie im asiatischen raum unterwegs gewesen wären (in den letzten 13 jahren), hätten Sie eine vorstellung, was mein name bedeutet.

die einschlägigen erfahrungen will ich von Ihnen gar nicht wissen. nur die schlägigen, die die pol. schweiz betreffen und auf die SIE sich berufen - und nicht ich!

wenn ich Ihre endlos-voten betr. pf und sozialversicherungen lese, hinterfrage ich aber ich diese schlägigen erfahrungen.

  • Coubert
  • 10.02.09 | 10:10 Uhr

In die Hochburgen der Rechtsnationalen sind mittlerweile psycholgisch geschulte Betreuer eingerückt, um grössere seelische Schäden abzuwenden.

Dieses arme Chögli hier, bei dem jetzt die völlige politische Umnachtung eingesetzt hat, der sollte sofort klinisch betreut werden:
"Worauf Blocher antwortete: «Doch, das ist insofern vergleichbar, weil viele denken, sie müssten zur Mehrheit gehören – und ja nicht zur Minderheit.»

  • mediabuehler
  • 10.02.09 | 10:01 Uhr

Taxilomax (was soll dieser idiotische Namen überhaupt bedeuten?)
Im Unterschied zu Ihnen bin ich auf der ganzen Welt in Sachen Wasserhilfswerk tätig gewesen und habe mehr gesehen als die meisten hier, die grosse Worte von sich geben.

Und um meine einschlägigen Erfahrungen vor Ihnen auszubreiten, sind ihre Voten mir doch etwas zu einfach.

  • Taxilomax
  • 10.02.09 | 09:27 Uhr

@mediabühler

wo haben Sie sich denn bis jetzt nicht getäuscht? damit ich mir ein bild machen kann, was Sie genau meinen, bzw. was Sie als schwerwiegend klassifizieren.

"...Aber die 30 % der Schweizerinnen und Schweizer die aus welchen Gründen auch immer..."

es zeugt schon von erheblicher überheblichkeit, wenn Sie meinen, dass ein JA nur eingelegt wurde, um der SVP eins auszuwischen. Kommen Sie zurück auf den boden der wirklichkeit.

trinken Sie ein bier in einem stripklub, werfen mit ein paar dollarnoten um sich und vergessen für ein paar stunden gott und die welt. das tut gut.

  • mediabuehler
  • 10.02.09 | 08:39 Uhr

Ich als bereits etwas erfahrener Mensch, Agnostiker aus Überzeugung, aber doch einigermassen bibelfest, kann zum Resultat nur sagen:

Fast die Hälfte der Schweizerinnen und Schweizer interessieren sich überhaupt nicht was politisch vorgeht, und die 20 % der Schweizerinnen und Schweizer die die Abstimmung verloren haben, haben sich wenigstens bemüht, und ich weiss dass deren Motive waren auch nicht alle über jeden Zweifel erhaben waren.

Ich habe den Eindruck, dass unsere "classe politique" nicht unglücklich ist darüber, dass sie nur 1/2 des "gewöhnlichen, unwissenden Volkes" beeinflussen muss.

Aber die 30 % der Schweizerinnen und Schweizer die aus welchen Gründen auch immer - allenfalls ideologisch oder einfach "aus Prinzip gegen die SVP" mit JA gestimmt haben, " sei vergeben, denn sie wussten nicht was sie getan haben!" (frei nach dem Lukas-Evangelium 23.34).

Die Folgen werden schwerwiegend sein. Die wenigsten haben die Tricks und Möglichkeiten die zwischen den Zeilen des Vertrages vorhanden sind und denjenigen die die PZF nutzen wollen offenstehen, verstanden.

Die Geschichte wird es weisen. Und ich hoffe, dass ich unrecht habe - was leider selten ist, denn meine Lebenserfahrung täuscht mich sehr selten.

  • Taxilomax
  • 10.02.09 | 07:23 Uhr

@christine

wunderbar dein text, aber zu sehr abgemüntzt für eine kleine schweiz, die schwierigkeiten hat, ihre identität zu finden.

globalisierung ist wirtschaft, wirtschaft schert sich einen dreck um politik oder vereine, gewissen oder staaten. wirtschaft will sich entwickeln ohne barrieren oder regulierungen. das hat überhaupt nichts zu tun mit staaten oder nationen.

solidarität ist ein wort, mehr nicht. gesetze gibt es auch im kleinsten raum bzw. staat und es gibt immer einige, die man dort hineinzwängen muss. wichtig ist hinsichtlich der gesetze nur, dass alle diese im gleichen mass befolgen müssen.

die pf und die bilateralen sind ein wirtschaftsabkommen. die länder bleiben bestehen, wie sie sind, sie werden nur in wirtschaftlichen normen (masse, versicherungen, freiheit, kontrollen) harmonisiert.

warum sollen auch firmen nach china verschifft werden, wenn sie in bulgarien oder rumänien gleich teuer oder gleich billig produzieren? warum sollen nicht länder unterstützt werden, die näher bei uns sind? warum sollen nicht länder auf einem kontinent am gleich strick ziehen?

  • Christine
  • 10.02.09 | 06:59 Uhr

Mit der Globalisierung ging zwingend, wenn auch nicht bewusst der Versuch einer Zerstörung des menschlichen Territorialverhaltens einher. Ist das Stammesterritorium, nebst dem Familien- und persönlichen Territorium, abzuschaffen? Müssen Nationalstaaten zerstört werden? Es wird kaum gelingen. Je grösser ein Gebilde, um so schwieriger wird es, ein Zusammengehörigkeitsgefühl zu entwickeln. Man weicht aus und bildet Untergruppen: Vereine, Klubs, Gewerkschaften, politische Gruppen, soziale Gruppierungen, etc. Diese dienen nicht nur als Zweck zur Erreichung von Zielen, sondern als "Stamm" der Zugehörigkeit. Markiert mit Abzeichen, Uniformen, Flaggen und Sprüchen. Mitglieder bilden ein Territorium. Sie können Feindesgruppierungen bilden, siehe Sportvereine, und verkörpern das Verhalten, das auf der höheren Ebene als Krieg auftritt.
Heute wird solidarisches Verhalten nicht selten mit der ganzen Welt verlangt. Das könnte als Arroganz, aber auch als nicht erfüllbares Unterfangen angesehen werden, weil ein Einzelner damit überfordert ist: Er kann in diesem Rahmen keine Zugehörigkeit finden, die in sich verantwortlich fühlen lässt. Folglich zwingt man ihn, die Globalisierung bringt es mit sich, in Gesetzesnormen, denen er nicht genügen kann. Darum dreht sich die ganze PF mit ihren Krämpfen und Kämpfen.

  • Taxilomax
  • 10.02.09 | 06:19 Uhr

@Wolff

Sicher mal diese Tschechin, die neben dem Tönneli bei der Pressekonferenz der SVP sass. Das ist so ein alter Spruch mit den Eingebürgerten, Sie selber wissen ja, wieviele junge und alte Neu-CH in der jungen SVP sitzen - nur schon im Kanton Zürich.

"Demokratieungewohnt"

Was ist so schwierig daran, seine Meinung zu Hause auf ein Blatt Papier zu schreiben (Kreuz bei Ja/Nein), danach zu unterschreiben und - wenn es denn sein müsste - in dunkler Nacht in den Briefkasten zu schmeissen?

"Die modernen Nazi"

da müsste ein neuer Name geschaffen werden, sonst disqualifizieren Sie sich jedes Mal wenn Sie das schreiben selber.

Der Frust sitzt tief, wenn die eigenen Argumente nicht gestochen haben. Aber in der Sache der Bilateralen ist nun mal aus der Geschichte der früheren Abstimmungen eine Niederlage absehbar gewesen. Tut mir leid für Ihre verpufften Parteigelder und unnötigen Einsatz.

"Fanatismus, Intoleranz, Weltherrschaftsansprüche"

Wer droht mit 2011 und einem Wähleranteil von 40%?

  • Wolff
  • 10.02.09 | 00:03 Uhr

Was mich noch interessierte: Wie viele Eingebürgerte haben ja gestimmt?

Ein direkt demokratisches Land wird durch zu viele Einbürgerungen demokratieungewohnter Menschen von Türken bis Deutschen an der Basis zerstört, und das hatten die modernen Nazi von den grünroten über die katholischen Marxisten bis zum totalitär/elitär/faschistischen 68-er-Freisinn längst erkannt.

Kurz: Die modernen Nazi, die sich natürlich nicht Nazi, sondern Antifaschisten nennen, haben mit den alten Goebbels- bzw. Nazimethoden ihre Macht verfestigt; die Wirtschaft half und hilft mit Geld wie eh und je.

Wer aber wissen möchte, wie denn richtig gemeingefährliche alte Nazi - also nicht nur schafsköpfige Mitläufer - getickt haben, der muss hier nur die Beiträge von Leuten wie MarkB oder so ähnlich lesen: Da ging und geht es nicht primär um National- oder Internationalismus, sondern um Fanatismus, Intoleranz, Weltherrschaftsansprüche mittels nationaler und/oder internationaler Globalisierung, die Verteufelung anders Denkender (was den alten Nazi die Juden waren, sind den modernen Nazi die SVP-ler) und eine ständige latente Gewaltbereitschaft.

Immerhin: Privatarmeen und aktuelle Kriegsgefahren gibt es heute nicht und darum auch keine KZ, aber das ist nicht das Verdienst der modernen Nazi.

  • Zara Zarathustra
  • 09.02.09 | 22:28 Uhr

Selbstverständlich hat die Schweiz von der Immigration profitiert aus kapitalistischer Sicht. Und die kapitalistische Sicht heisst: Wachstum und Expansionszwang aufgrund des Zinsdrucks, der auf den Schuldnern, den Kapitalisten lastet. Das kapitalistische System ist zur Expansion über alle Grenzen hinaus VERDAMMT. Daher kommt auch der grenzüberschreitende Handel von Waren, Kapital und Arbeitskraft. Wenn dieser expansionistische Kettenbrief gestoppt wird, fällt das System zusammen. Jetzt aber wird der Kettenbrief gestoppt, und zwar nicht, weil zuviele Ausländer sich hier und im Ausland aufhalten, sondern weil der Schuldenturm unter seiner eigenen Last kollabiert. Und zwar nachhaltig. Wie ich das eben seit 5 Jahren hier schreibe. Es kam, wie es kommen musste, und eben nicht so, wie man gemeinhin glaubt. Dass dieser kapitalistische Super-Gau von den Hetzern in der classe politique zum Anlass genommen werden wird, weiter gegen Fremde zu hetzen, ist so sicher wie das Amen in den Kirchen der Gerhardisten und deren Brüdern im Geiste und in den Eingeweiden.

  • chateau
  • 09.02.09 | 21:56 Uhr

Ja Zara, das ist es ja eben. Es wird behauptet, die Immigration bringe mehr Wohlstand für alle. Ich behaupte, die Immigration ist so teuer, dass wir sie nie bezahlen werden können.
Es geht jetzt hier nicht um die paar tausend deutschen Kaderleute, sondern
den BAlkan, die Türkei, Nordafrika, Schwarzafrika, Asylanten, die nie mehr wegzubringen sind, den enormen Familiennachzug usf.
Fakten die das zeigen habe ich erwähnt. Man müsste sie nur zur Kenntnis nehmen.Der über Generationen erarbeitete Wohlstand der SChweiz wird freiwillig übereignet an die Immigranten, in jeder Beziehung. Das gilt für die meisten der materiellen Werte, aber auch der immateriellen. Wer glaubt, die Schweiz sei besser geworden durch die Immigration, der ist ein Schwadroneur.
Eine Richtung steht fest, der Weg in eine unglaubliche Verschuldung, ein nie dagewesener Zustand in der früheren Schweiz.
Um es kurz zu machen. Wie wird ein Staat seine Schulden los?Durch Inflation. Wie entsteht Inflation? Durch Schuldenwirtschaft und Geldvermehrung, und auch durch den Goldverkauf der SNB.
1250 Tonnen hätten genügt, das UBS-Problem zu lösen.
Zara, man sollte endlich ehrlich sein bei der Frage weshalb 2 Millionen Leute in die SChweiz kamen. Es sind nun einmal Leute, die das bessere wollen und das ist die SChweiz, das Schweizsein. Nicht nur die Arbeitgeber sind Ursache, aber auch in erheblichem Masse.

  • Christine
  • 09.02.09 | 19:30 Uhr

Siehst Du, Lohmann, "Le Matin" beschreibt den Entscheid als Plebiszit für den bilateralen Weg und nichts mehr. Da kann ich also Appenzell Ausserr. guten Gewissens gleiches unterstellen.Aber wir wollen nicht pinggelen, gell, wir wollen mit der grossen Chelle anrichten.

BR MCR äusserte sich heute zu einem evtl. Rahmenabkommen. Was das genau heisst, wusste ich nicht. Für solche, die es auch nicht genau wissen:
quote
"Braucht es ein Rahmenabkommen für alle bilateralen Verträge?
Calmy-Rey: Der bilaterale Weg ist komplex. Denn die Abkommen mit der Schweiz sind statisch, während sich die EU und das EU-Recht ständig weiterentwickeln. Wir müssen also immer wieder verhandeln. Und hier können wir mit einem Rahmenabkommen die Verhandlungen rein institutionell vereinfachen, aber ohne dass wir die Souveränität aufgeben.
Was bedeutet das?
Calmy-Rey: Ein Rahmenabkommen würde nur dazu dienen, die Art und Weise zu regeln, wie wir verhandeln und wie wir unsere Abkommen verwalten. Das bedeutet nicht eine automatische Übernahme sämtlichen EU-Rechts. In materieller Hinsicht würden wir immer nur dann verhandeln, wenn wir dies auch wollen, etwa im Bereich der Elektrizität, wo die Verhandlungen nun begonnen haben."
unquote

  • Jeanna
  • 09.02.09 | 17:35 Uhr

Und dass es keine rechtliche Handhabe gibt, um ihn und sein unsägliches Geschnorr "aus dem Verkehr zu ziehen" weiss selbst.

Andere Dynamiken werden dafür sorgen. Selbst bisherigen ""Vollchs"Blocher-SVP-Wählern reicht's nämlich zusehends.

  • Jeanna
  • 09.02.09 | 17:15 Uhr

Ja, lafere nur infam und blöd daher, Du Blocherschlamm-Mitwatschler!

Ich - und nicht nur ich - hoffe, dass DAS nun endlich der Anfang vom längst fälligen Ende dieses widerlichen Demagogen ist. DAS muss sich das Volk von seinem selbsternannten (!) Vertreter nicht bieten lassen.

  • Zara Zarathustra
  • 09.02.09 | 17:11 Uhr

Die Gerhardisierung und Ginschterisierung des Sektenführers schreitet unerbittlich voran.

Es läuft gut ...

  • Ginestra
  • 09.02.09 | 17:01 Uhr

Dass alle Spielarten von Sozialisten nicht viel von Volksrechten und direkter Demokratie halten, hören die Sozialisten halt gar nicht gerne. Das ist nichts Neues, Genossin Jeanna.

Die Lügenpropagandisten wissen ja auch, dass sich kein Gericht finden lassen wird, welche die bundesrätlichen und anderen behördlichen Lügenbolde nach Art. 280 StGB verurteilen könnte.

  • Jeanna
  • 09.02.09 | 15:41 Uhr

Es reicht schon lange ! Das wahre Gesicht hat diese Kreatur schon x Mal gezeigt.

Wann taget's endlich ? Wer sich spätestens jetzt nicht endlich ganz klar von diesem unterirdischen Sprachrohr und Volksverleumder, seinen Aktivitäten und seinem Dunstkreis distanziert, zeigt dass er seinesgleichen ist !

  • Zara Zarathustra
  • 09.02.09 | 15:10 Uhr

Bruder Sackmesser dreht nun vollends durch.

Wer druckt Naziplakate ? Die SVP und die NPD oder die Anderen ?

Wahnsinn - der nackte Wahnsinn

  • Taxilomax
  • 09.02.09 | 14:36 Uhr

+++Er (Blocher) wirft den Gewinnern vor, das Volk zu manipulieren wie im Dritten Reich.+++

Heil dir, Helvetia!

+++«Nehmen Sie diktatorische Strömungen wie das Dritte Reich. Natürlich, wenn alle hinstehen und dem Hitler zujubeln, dann gehören sie immer zu den Gewinnern»+++

Heil dir, Helvetia!

  • Ginestra
  • 09.02.09 | 14:16 Uhr

"dann hätte ein NEIN auch keine auswirkungen auf die kommenden arbeitslosenzahlen von deutschen und portugiesen gehabt. die sind ja schon hier und werden hier auch entschädigung beziehen."

Hat irgend jemand etwas anderes behauptet, Taxi?

  • Zara Zarathustra
  • 09.02.09 | 14:14 Uhr

Nicht Kleinstaaten haben ausgedient, sondern der Staat an sich, weil das Kapital ausgedient hat. Ohne Kapital gibt es keinen Staat und ohne Staat gibt es kein Kapital. So einfach lautet die Gleichung aufgrund der Empirie.

Oder noch einfacher, die Formel des überragenden Historikers und Oekonomen PCM:

"Der Kapitalismus ist ein Staatsbastard"

  • Christine
  • 09.02.09 | 13:32 Uhr

Solange doch diese Riesenmasse an Leuten da ist, Gott hab sie dann dereinst selig, wird sie sich doch an die Nationalstaaten halten? Sie können sich nicht anders organisieren, weil sie viel zu viele sind. Also, denk ich.

Muss wieder arbeiten, die Selbstversorgung ruft.

Schönen Tag noch.

  • Christine
  • 09.02.09 | 13:26 Uhr

Ja, wenn's die Migros überlebt, Taxilomax, dann wird alles gut.

Long live King Ralph !

  • Taxilomax
  • 09.02.09 | 13:25 Uhr

das nennt man gobalisierung. darum haben die kleinstaaten auch ausgedient.

geht es den weg rückwärts - dann müssen wir mehr fressen, um unsere wirtschaft zu stützen - dann können auch die kleinstaaten wieder eingeführt werden.

tante emma wirds freuen.

  • Zara Zarathustra
  • 09.02.09 | 13:20 Uhr

Staatenlose und kapitalfreie Subsistenz-Kommunen gibt es nicht in der Einöde, sondern im Regenwald oder auch in der Tundra. Wogegen es Kapitalismus (=grosskollektivistische Schuldenwirtschaft) nur in Nationalstaaten mit Gewalt(!)-Monopol gibt. Doch das zerfällt jetzt nach und nach, und erst noch synchron, wie diese Bildli sehr eindrücklich zeigen:

http://www.oecd.org/dataoecd/40/27/42123113.pdf

  • Taxilomax
  • 09.02.09 | 13:18 Uhr

"Die kleinen Staaten werden wieder kommen..."

so der staat bayern, katalunien, niederösterreich, schottland, ostfriesland. je mit einem könig: le pen, haider sel., blocher, berlusconi, williamson?

so wenig wie die usa zusammenbricht, russland die ehemaligen gus-staaten wieder einverleibt, so wenig wird auch europa auseinanderdriften.


"...uns über das Wachstum der Rüebli unterhalten."

die in der migros?

  • Taxilomax
  • 09.02.09 | 13:12 Uhr

"Für die Deutschen in der Schweiz hätte ein Nein Null und gar keine Auswirkungen gehabt"

dann hätte ein NEIN auch keine auswirkungen auf die kommenden arbeitslosenzahlen von deutschen und portugiesen gehabt. die sind ja schon hier und werden hier auch entschädigung beziehen.

pure angstmacherei.

  • Zara Zarathustra
  • 09.02.09 | 13:11 Uhr

Gingschter, der anonyme SVP-Politiker des WeWo-Forums kommentiert den demokratischen Entscheid der Schweizer Stimmberechtigten:

"Die Dummen waren schon immer in der Mehrheit."

Zum Glück hat das Politbüro um den Oberguru diese wandelnden Provinz-Possen nicht im Griff. Wobei man im Politbüro auch nicht viel weniger wählerverachtend ist. Man äussert sich lediglich etwas vorsichtiger als diese Possenreisser an der Peripherie.

Es läuft gut...

  • Christine
  • 09.02.09 | 13:09 Uhr

Taxilomax, schade, dass ein EU-Beitritt nun für 10 Jahre hinter Gittern verschwindet? Wieso ist das schade? Weil wir 140 kleine Abmachungen mit der EU verhandeln mussten und es noch weitere werden? So sprechen nur faule Leute, die ein bisschen Anstrengung scheuen.

Aber Du hast doch gelesen, dass die EU der Finanzkrise wegen sowieso zusammenkrachen wird. Da wird niemand mehr Zeit haben, sich um solche Grossgebilde zu kümmern. Die kleinen Staaten werden wieder kommen, sie werden sich um sich selber kümmern und mit den anderen Handel treiben. Solange die Bevölkerung nicht rädiputz eliminiert ist, werden auch keine Selbstversorger-Kommunen entstehen. Die gibt es vorerst nur in der Einöde.

Glaubst Du, wir werden wieder hier stehen in 10 Jahren? Same time, same place? Und uns über das Wachstum der Rüebli unterhalten?

  • Zara Zarathustra
  • 09.02.09 | 12:55 Uhr

Was schwafelst Du da zusammen, chateau ? Was hat der 68 Milliarden-Raubzug gegen den Steuerzahler zuhanden der UBS, der die Löcher der ALV um Faktoren übertrifft und ohne jegliche Auflagen von den rechtsbürgerlichen Parlamentariern durchgewunken wurde, mit der Personenfreizügigkeit zu tun ? Die Zuwanderung geht im Zuge der Implosion des Kapitalismus nun sowieso drastisch zurück. Bald werden wir eine Netto-Auswanderung von Ausländern und eine Netto-Heimkehr von Auslandschweizern sehen. Ihr habt doch echt keine Ahnung. Von nichts.

  • chateau
  • 09.02.09 | 12:46 Uhr

Ich frage mich wie lange es dauern wird bis die Ja-Sager von gestern merken, was sie sich eingebrockt haben. Meine Damen und Herren, das wird nicht nur eine teure, sondern eine sehr teure Rechnung. Die IV ist bankrott und will sich bei der AHV gütlich tun (stehlen wäre besser), die ALV geht geradewegs in den Bankrott (Wiederauffüllung durch Ja-Sager), die AHV sieht sehr schlecht aus für 2015/2020(Sanierung durch Ja-Sager), die Pensionskassen haben MIlliarden verloren (Auffüllung durch die heute Aktiven Ja-Sager)
von der UBS wurden pro Person 80'000 Franken neue Verpflichtungen evtl Verluste eingebracht (AUCH FÜR DIE JA-Sager), aber die nicht zu bezahlende Immigration wird noch viel viel mehr kosten (Auch die JA- Sager).Viel Vergnügen!

  • Ginestra
  • 09.02.09 | 12:43 Uhr

Ich beschimpfe kein Volk als dumm. Ich habe bloss behauptet, dass die dummen Menschen zahlreicher seien.

Und mit Bildung lässt sich die Intelligenz ja bekanntlich nur beschränkt steigern.

  • Jeanna
  • 09.02.09 | 12:42 Uhr

Der - ““seinen““ Mitarbeitern sei Dank – BIP-Vernichter huldigt nach Absolvierung seiner extensiven Vorabstimmungs-Mission nun der „Aufarbeitung“ der Wahlschlappe.
Quod erat expectandum.

  • Ginestra
  • 09.02.09 | 12:28 Uhr

Die Lügenbolde vom Tagesanlüger lügen ungeniert weiter:

"Die gute Nachricht für die zehntausenden deutschen Arbeiter in der Schweiz" Für die Deutschen in der Schweiz hätte ein Nein Null und gar keine Auswirkungen gehabt, ihr elenden Systemschreiberlinge.

http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Bravo-Nachbar/story/31118011#kommentar

  • Zara Zarathustra
  • 09.02.09 | 12:21 Uhr

Der plakatgebildete anonyme SVP-Provinzpolitiker, der das Volk als dumm beschimpft, faselt wieder einmal etwas von Demokratie. Als ob dieser literaturlose Plakatheini und Götzendiener davon auch nur im entferntesten eine Ahnung haben könnte. Schön, dass das Politbüro diese Nullen in den Sektionen draussen nicht im Griff hat.

  • Ginestra
  • 09.02.09 | 12:04 Uhr

Dass Altsozialistinnen der jungen Generation auch noch vorwerfen, sie hätten erst nach der Volksschule gelernt, ganze Sätze zu schreiben, passt aber ins Bild:

http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2009-06/artikel-2009-06-in-allen-faechern-luecken.html

Dass ja die roten Scheuklappenheinis das Bildungswesen seit Jahrzehnten fest im Griff haben, erkennen die feudalistisch dekadenten Cüplisozis halt auch nicht mehr.

  • Jeanna
  • 09.02.09 | 11:39 Uhr

Das sieht ein plakatgebildeteter Debitorenbuchhalter, der in diesen Foren überhaupt gelernt hat, wie man ganze Sätze schreibt und sich hochstaplerisch ""Ich, als Unternehmer"" tituliert und sich auch sonst gerne alles Mögliche zusammen""reimt"" halt anders, Taxilomax.

Der Hohepriester und seine Messdiener der unntröstlichen Trauergemeinde sieht's ja auch anders.

  • Taxilomax
  • 09.02.09 | 11:26 Uhr

@Ginestra:

Wir sind das Volk.

  • Ginestra
  • 09.02.09 | 11:20 Uhr

Freut Euch doch, dass die Lügenkampagne so erfolgreich war.
Und nein wir Anhänger der direkten Demokratie, brauchen keine Nachilfe von aus dem Osten zugwanderten und eingebürgerten Sozialistinnen. Sonst könnten wir ja selber in die ehemaligen Sowjetrepubliken auswandern, wenn uns die EU-Demokratie überzeugte. Selbst Russland ist ja heute eine Demokratie, vermag uns aber ebenso wenig zu überzeugen.

Nachhilfe brauchen anscheinend aber Sozialistinnen. 60% von 51% der Stimmbürger sind nämlich bei weitem nicht "60% desVolkes"

  • Jeanna
  • 09.02.09 | 10:41 Uhr

Es wirft nicht gerade das beste Licht auf die Nein-Befürworter, 60% desVolkes nun als manipulierte Hohlköpfe zu titulieren, die wieder mal auf Angstmacherparolen reingeflogen seien. Auch dem Demokratieverständnis stellen derlei ""Befunde"" nicht gerade das beste Zeugnis aus. Demokratie "ist" nun mal nicht lediglich dann, wenn die SVP ihr Plazet gibt.

Und welche Partei traditionellerweise (!) mit Angstmacherparolen und -Plakten operiert ist auch schon längst kein Geheimnis mehr.

  • Zara Zarathustra
  • 09.02.09 | 08:24 Uhr

Es zetern die Nationalen und beschimpfen die Volksmehrheit wahlweise als dumm, hohl oder manipuliert, obwohl jeder weiss, welcher Teil der Bevölkerung einem Anführer hinterherkriecht. Und was auch jeder weiss: die Nationalen definieren sich weniger über Heimatliebe als vielmehr über Hass und/oder Angst vor Nichtschweizern.
Und nun die anstehende Wirtschaftskatastrophe: man kann sich leicht ausmalen, mit wievielen Naziplakaten das Land in den kommenden Monaten einmal mehr zugepflastert werden wird von den Pfründlern mit ihren Monopolen in ihren geschützten Gärtchen.
Von den Bulgaren könnten sie lernen, wie man überlebt, wenn Banken und Supermärkte geschlossen sind und auch noch der Strom weg ist. Aber die werden erst gar nicht mehr kommen ins Land der Hochqualifizierten, das für vieles qualifiziert sein mag, bloss nicht für das, was kommt und kommen musste. In Helvetistan wird man nicht einmal mehr Zeit haben, vom hohen Ross runter zu steigen.

  • Taxilomax
  • 09.02.09 | 07:42 Uhr

auch die pseudo-intellektualiserung der schlagwörter der pf-gegner durch die wewo à la: "Es herrscht die neue Ungleichheit vor der multikulturellen Herausforderung" sind fehlgeschlagen.

zählt man von den 40% befürwortern noch diejenigen wähler ab, die nur aus päckligründen nein gestimmt haben, sinkt der ablehnende teil der bevölkerung auf 25%, also unter den wähleranteil der svp.

eine grosse schmerzende niederlage für die svp.

schade, dass nun ein eu-beitritt wieder für 10 jahre in der schublade verschwindet.

  • Taxilomax
  • 09.02.09 | 07:28 Uhr

nach der abstimmung ist vor der abstimmung.

  • Christine
  • 09.02.09 | 07:14 Uhr

Chateau, richtig. Die Auswirkungen eines Abstimmungsresultates spüren alle Bevölkerungsteile. Einmal müssen diese es ertragen und einmal jene. Das bringt das Herdenleben mit sich. Man erträgt's nur nicht, ausgenommen die Schafe, wenn ein fremdes Herrentierchen sich erdreistet, Peitsche mit Zuckerbrot zu schwingen.

Ansonsten gilt: Am besten lebt der Mensch allein, wenn's hoch kommt auch zu zwein. Oder drein. Mit ein paar Vierbein. Aber keinen Achtbein. Und einem Wein, zu zwein, mit ein paar Vierbein, aber keinen Achtbein ..

@Mediabuehler
Bei zwei Vorlagen wäre die Weiterführung durchgekommen. Das ist unbestritten. Somit bleibt die Freude, dass uns der Wasserkopf Brüssel erspart bleibt. Aergerlich bleibt nur die Tatsache des Päckli-Schnürens.
Schönen Tag Dir!

  • mediabuehler
  • 09.02.09 | 06:32 Uhr

Die Gutmenschen und Schweiz-müden haben gewonnen. Gratuliere.

Die Triumphierenden des Ausgangs der Abstimmung über die PFZ sollten sich besser etwas zurückhalten - auch die drei wie Waschweiber grinsenden späten Mädchen im Bundeshaus. Die Kommentare der Deutschen mit etwas mehr EU-Erfahrung kommentieren fast unisono:

"Ach diese gutgläubigen Schweizer ....!"

Eins aber ist sicher: Die Folgen werden wir später bereuen, aber dann werden sich die Medien, Personen und Organisationen die mit einem noch nie dagewesenen Aufwand die Ja-Sager-Hohlköpfe - auch durch Angstmacherparolen - manipuliert haben, schon wieder in die Büsche geschlagen oder gute Begründungen für diesen tragweiten Fehler zurhand haben. Genaugleich wie niemand heute mehr etwas wissen will vom damaligen Passus im Abstimmungsmaterial der aussagte, dass bei jeder Erweiterung einzeln über die PFZ abgestimmt werden könne.

Das Problem besteht aber darin, dass sich manipulierte Hohlköpfe meistens noch triumphierend in ihr Unglück stürzen und es nicht einmal bemerken. Das beweist die Geschichte X-mal - Massenmanupulationen erreichen in der Regel ihr Ziel - das gewollte Ziel der Obrigkeit die die Mittel dazu einsetzen können.

Die Zeit wird die Wahrheit ans Tageslicht bringen.

  • markb
  • 09.02.09 | 01:06 Uhr

Neee, der Mörgele hat sich ja heute zurückgemeldet... noch etwas handzahm... aber aufgepasst beim nächsten Hirnstoss... er wird durch den Spiegel laufen, wenn er sich sieht... wird Mörgele vollends zum Papagei mutieren und die Volksidioten so mit niederen Propagandasprüchen beschallen, bis diese alle zu nachplappernden Papageien mutieren; ich meine die paar, die es noch nicht sind! Die hier bloggenden Volksidioten Trojaner - man kennt die Namen - sind bereits zur Beschallung in den Mörgele Zoo eingezogen, damit sie sich das neuste Vocabulaire der Volksdumpfbacken-Sprache aneigenen können. Die Dumpfbacken haben jetzt - nota bene - bereits selber begriffen, dass ihre ausgelutschten Propagandasprüche, wer kennt sie nicht, keine Sau mehr aus dem Schlaf wecken. So muss jetzt Gröberes her, ARG hin oder her. Insider berichten, dass man sogar Balkanrapper zwecks Anschauungsunterricht, in die SVP Camps eingladen habe... Erste Versuche, wo die Reise hingeht, hat Mörgele heute in Tele Züri vordemonstriert... das einzig interessante an Mauch sei ihre sexuelle Orientierung...vulgo in Balkandeutsch: Du schwul Sau! klar wenn man sonst nichts findet, reduziert der Feigling einen Menschen halt auf seine minoritäre sexuelle Orientierung! Wenn das nicht Ausgrenzung und Rassismus pur ist, dann weiss ich auch nichts mehr!!! Life can be a bitch - die Schweine überleben und die Guten lässt das Schicksal vorzeitig abkratzen!

  • Juliette
  • 09.02.09 | 00:19 Uhr

Lohmann, lach......

Die beauernswerte Eleniore, ;-)

Im virtuellen Südafrika des guten Werni gibt es wahrscheinlich keine Raben, lach....

  • Lohmann
  • 09.02.09 | 00:14 Uhr

Liebe Juliette,

Werni hat sich aus Angst vor den bösen, schwarzen Raben im Luftschutzkeller eingeschlossen...

...und mediabuehler muss einerseits Eleniore von Habsburg, Nachfahrin des letzten österreichischen Kaisers, trösten und andererseits fürchtet es sich vor den bärtigen Rumänen, Bulgaren und EU-Botschaftern, deren Gesichtsbehaarung nicht dem Code entsprechen...

  • Juliette
  • 09.02.09 | 00:08 Uhr

Wo sind eigentlich die anderen Ober-Horrorszenarien-Verbreiter wie Werni oder mediabuehler?

  • Coubert
  • 08.02.09 | 22:23 Uhr

"SCHWEIZER EU- VOLKSABSTIMMUNG"
"Die guten Europäer"

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,606293,00.html

"Entgegen ihres Images als Isolationisten zeigen sich die Schweizer damit als zuverlässige Europäer."


SVP! - geht's scheissen!

  • Coubert
  • 08.02.09 | 22:20 Uhr

>> Braunkuh Hutter

Ist damit die Jasmin-"Leck-isch-diä-tumm-"Hutter gemeint?


Und das Toggenburger Sünneli feiert die 40 %! "Wir haben eine Diskussion angeregt!" meint er. Ja-gar-am-Änd!

Da sollte er mal schauen, was die Alternative Liste im Kanton Zürich zustande gebracht hat - mir ihren ca. 100 (sic!) Mitgliedern. MEHRHEITSfähig, Tönneli!

  • Ginestra
  • 08.02.09 | 22:13 Uhr

...jemandeN...

  • Ginestra
  • 08.02.09 | 22:12 Uhr

(-) , Du grüsst hier jemandem vom Stamme Mose? Das kann nicht sein! Die greifen doch nie an, die verteidigen sich bloss.

Grüsse G.

  • (-) Beisserchen
  • 08.02.09 | 21:45 Uhr

Bokker tof, du edler Müllhaupt

"Braunkuh Hutter" und "Vollidiot Brunner" sind Verbalinjurien und als solche zivilrechtlich und strafrechtlich einklagbar.

Braunkuh Hutter könnte an sich noch knapp durchgehen, hier ist aber der K0ntext zu berücksichtigen und "Naktigall, ik hör dir trappsen.

Grüss dich, du edler Müllhaupt, gewesener Bankdirektor. Bokker tof. Gaute Nochten.

Gruss (-) Beisserchen

  • Ginestra
  • 08.02.09 | 21:16 Uhr

Apropos Neandertaler und Kinder:

http://www.sueddeutsche.de/panorama/542/457203/text/

  • Zara Zarathustra
  • 08.02.09 | 20:53 Uhr

""Den Schweizerinnen hat man eingeredet, wir könnten das Problem der Ueberbevölkerung durch Verzicht auf eigene Kinder lösen.""

Die Schweizerinnen lassen sich nichts einreden. Und falls doch, dann zuvorderst jene, die einen Meinungsführer benötigen. Also Ihr, chateau, und ganz bestimmt nicht die Anderen. Die entscheiden schon selber, ob sie auf eigenen Kinder verzichten wollen oder nicht.
Mach' Dir darob bloss keine unnötigen Sorgen.

  • chateau
  • 08.02.09 | 20:45 Uhr

Lohmann. Die EU und die USA behaupten vom andern das, was auf sie . selbst zutrifft. Wichtige und glaubwürdige Stimmen in den USA selbst sagen, alle unsere Grossbanken sind bankrott. Die Passiven übersteigen die Aktiven. Deshalb brauche nicht 700 "Billions", sondern 5 "TRillions" = 5'000 "Billions".
Die USA sagen die EU bricht auseinander. Spanien hat soeben sein Triple A verloren, Griechenland ist im Aufruhr, Island, Irland, baltische Staaten usw. müssen gestützt werden mit IMF Geld und Schweizer Geld, Oesterreich ist der stärkste Player in den Oststaaten (auweia), Italien lügt sich durch wie immer, Deutschland hat mehr konkursite Banken als zahlungsfähige (Behauptung von mir).Nicht Mitglied GB hat die wichtigsten BAnken verstaatlicht....................
und die Schweizer träumen weiter, obwohl jeder Schweizer inkl. Babies mit Fr. 80'000.- zusätzlichen Verpflichtungen(UBS), zu den eigenen Schulden, drin hängt. Aber das ist ja für manche Politiker courant normal, auch für die Leichtgläubigen unter uns.

  • Lohmann
  • 08.02.09 | 20:43 Uhr

@chateau:

Von arbeitslosen Deutschen, die in die Schweiz kommen um Arbeitslosengeld zu beziehen, steht nichts im Wallstreet Journal.

Das ist ein Märchen von dir!

  • chateau
  • 08.02.09 | 20:35 Uhr

Lohmann: Wallstreet Journal lesen. Tatsachen, nicht Horrorzahlen bzw. die HOrrorzahlen sind Tatsachen.

  • chateau
  • 08.02.09 | 20:32 Uhr

Noch ein Zitat für markb:
"Die Islamisierung ist Teil des Multikulturalismus in Deutschland und Europa.
Bis heute argumentiert mit der demographischen Entwicklung, wer die Berechtigung der Zuwanderungspolitik begründen will. So wurde jüngst die Behauptung aufgestellt, dass es ein Kennzeichen eines modernen Staates sei, dass er seine demogaphische Reproduktion über die Immigration regeln muss", was allerdings nicht näher begründet wurde..
Auch der "Think Tank" der Deutschen Bank GRuppe forderte im Juli 2006, mehr Zuwanderung zuzulassen aus demographischen Gründen und um "DEutschlands Wettbewerbsfähigkeit" im internationalen Vergleich zu erhalten".
Das und andere Grotesken hat man auch Ihnen markb verkauft. Den Schweizerinnen hat man eingeredet, wir könnten das Problem der Ueberbevölkerung durch Verzicht auf eigene Kinder lösen....................
und dann diese ungebildeten Völker einwandern zu lassen, die sich, auch wenn sie nichts arbeiten, vermehren mit doppelt so vielen Kindern, wie die Schweizerinnen.
So dumm sind die Leute, die das alles glauben. Das sind dieselben, die heute Ja gestimmt haben.
Gut heute ging es nicht primär um Muslime. Aber diese können vermehrt auch zu uns kommen, wenn sie EU-Bürger sind. Ein Glück, dass die EU nur ganz wenige einbürgert. Ein Glück für uns.

  • Lohmann
  • 08.02.09 | 20:29 Uhr

@chateau:

Wir exportieren nicht mal 10% in die USA. Zum Glück!!! Denn der USA geht es wirtschaftlich wesentlich schlechter als der EU. Deshalb können wir von Glück reden, dass wie so enge Handelsbeziehungen zur EU haben (über 62% der Exporte und fast 80% der Importe)!

Die lächerlichen Horrorszenarien habt ihr uns schon 2000 und 2005 angekündigt. Passiert ist das Gegenteil!!!

Übrigens auf ganze Prozente runden ist schwer für Rechtskonservative, von wegen 59%...

  • chateau
  • 08.02.09 | 20:19 Uhr

Markb Sie sind ein richtiger "Geiferer"! Bitte verbessern Sie doch Ihren schlechten Stil mit gewichtigen Argumenten, mit denen man sich allenfalls auseinandersetzen könnte. Offenbar können Sie sogar ein bisschen englisch.
Das können wir auch und noch viel mehr.Mir genügt es, wenn wir Schweizerdeutsch kommunizieren können.

  • markb
  • 08.02.09 | 20:12 Uhr

Nun wissen wir's: Selbstouting von Ginestra: Ich bin eine geldwaschende Hure! Wen sollte das erstaunen... nach soviel ficken ist kein Hirn mehr übrig! Fucked your brain out... Das ist die Klientel der Schweizerischen Volksverhetzungs Partei! White Trash pur!!!

  • chateau
  • 08.02.09 | 20:10 Uhr

Dem markb und den 59% Ja-Sagern wird es leider einmal gehen, wie den berühmten Kartoffeln, denen die Augen erst aufgehen, wenn sie im Dreck stecken.
Die 40% überlegten Nein-Sager könnten jetzt in Ruhe zurücklehnen und zuschauen, wie vielen Schweizern langsam die Augen aufgehen, wenn sich
die Wirtschaft weiter verschlechtert und zehntausende (Schweizer) ihren Job verlieren.
Bitte zur Kenntnis nehmen, dass die USA der zweitwichtigste Kunde der SChweiz sind und jetzt M O N A T L I C H zwischen 500,000 und 700,000 Arbeitslose mehr haben. Die Exportwirtschaften Deutschlands (Exportweltmeister?) werden fürchterlich leiden und deren Arbeitslose verstärkt in die Schweiz drängen und hier entweder Arbeit oder Arbeitslosenunterstützung kassieren und dabei gemütlich den Arbeitenden (Schweizern) zuschauen.
Viel Spass den Ja-Sagern.

  • Ginestra
  • 08.02.09 | 20:06 Uhr

Hier, Jeanna, Dein Brüllaffe ist seit 18.00h online:

www.teleblocher.ch

  • Jeanna
  • 08.02.09 | 20:02 Uhr

Bezeichnend schön, wie sie daherlafern, die Verlierer. Jetzt "warte" ich nur noch auf ein Schtäjtment des rudernden Brüllaffen aka "guter Zuhörer" .. sein siebenköpfiges "Präsidium" habe ich schon gehört.

  • Ginestra
  • 08.02.09 | 19:55 Uhr

Tja, Jeanna, jeder selbstständige Treuhänder und jede selbstständige Prostituierte ist halt mehr Unternehmer als Giezendanner, Ospel, Alder oder dieser Vincenz, die von den Systemmedien ständig als Unternehmer bezeichnet werden.

Köstliches gibt es zu Hauf:
http://www.bilanz.ch/edition/artikel.asp?Session=DC45A30C-1DCB-4C5D-9EC9-F4DE71481F73&AssetID=938

  • Christine
  • 08.02.09 | 19:37 Uhr

@Zara

".. noch ein Treppenwitz der Geschichte, da in Bälde nebst der EU auch die Nationalstaaten zerfallen werden..".

.. nebst der EU auch die Nationalstaaten zerfallen .. Das muss ich zweimal lesen.

Insgeheim war ich jeweils der Hoffnung, die EU würde sich auflösen, bevor sie der schieren unbewältigbaren Grösse wegen "explodiert". Ich habe das auch mal erwähnt.

Dass aber die Nationalstaaten zerfallen werden, kann ich nicht nachvollziehen, auch wenn dunkelste Zeiten auf uns zukämen: Im Gegenteil, ich würde ein sich Zurückziehen auf die Nationen erwarten, die sich allenfalls noch in kleinere Einheiten aufteilen würden.

Doch wie auch immer, keinesfalls wäre ich gerüstet für ein Szenario, wie beschrieben in Deinem Link. Kaum einer wäre das. Seuchen, im Dunkeln sitzen, im Halbdunkel, ..denn nebenan schiessen die radioaktiven Flammen des Atomkraftwerkes hoch. Man solle nach Kanada auswandern, per Schiff, da gäb es nicht so viele KKWs.. Als wär's ein Zeichen, habe ich hier noch ein John Seymour Book: The Forgotten Arts/A practical guide to traditional skills. Seite 106: Boatbuilding!.. Signs and wonders ..

Keep on scaring me .. ;-)

  • markb
  • 08.02.09 | 19:34 Uhr

@ Ginestra und Co..


Verlogener geht's wohl nicht mehr - sie und Unternehmer?? Wohl eher im Rotlichtmilieu. Wer ein wirklicher Unternehmer ist und wirtschaftliche Gesamtzusammenhänge versteht und etwas von Standort und Wertschöpfung gehört hat, der kann nur JA zur PFZ sagen! Und dieser Vollidiot Brunner und die Braunkuh Hutter verzapfen noch am Wahlabend die gleichen rassistischen Lügen... Plünderung unserer Sozialwerke... Rassismus pur! Genau das Gegentiel ist der Fall, ohne Zuwanderung hochqualifizierter Fachkräfte aus der EU ist die längerfristige Finanzierung unserer Sozialwerke hochgradig gefährdet. Die Demographie und die Zeugungsunwilligkeit der CHerInnen würden die CH in 100 Jahren aussterben lassen! Wenn die Gegner noch einen kleinen Anstand an Respekt vor der Demokratie hätten würden sie jetzt schweigen!!! Just shut up!

  • Jeanna
  • 08.02.09 | 19:29 Uhr

""Für mich als Unternehmer""

Oder :
Wenn sich ein plakatgebildeter Debitorenbuchhalter in seinem ""grosszügig" dimensionierten Geltungsbedürfnis zum ""Unternehmer"" befördert.

Tja !

  • Ginestra
  • 08.02.09 | 19:08 Uhr

Ich habe überhaupt keine Mühe damit, dass die Gutgläubigen sich von der Lügenpropaganda haben beeinflussen lassen und entweder JA gestimmt haben oder zu Hause geblieben sind.

Für mich als Unternehmer bringt die PF ja zuerst einmal Vorteile.

Unter direkter Demokratie verstehe ich halt aber einfach etwas anderes als solche Päckli begleitet von Behördenlügen. Deshalb habe ich mich gegen meine kurzfristigen persönlichen Interessen für ein NEIN eingesetzt. Ich möchte ja schliesslich noch in den Spiegel schauen können.

Wenn die Mehrheit das anders sieht - à la bonheur.

Die Personenfreizügigkeit können wir ja immer noch kündigen, wenn dann die Bürger so richtig spüren, was das überhaupt bedeutet.

  • Lohmann
  • 08.02.09 | 18:58 Uhr

SVP-Niederlage auf der ganzen Linie!!!

1) Europapolitische Vorlagen waren in der Vergangenheit immer knapp. Diese klare Entscheidung für die PF und gegen die Isolation ist deshalb eine schallende Ohrfeige für die Nationalkonservativen!

2) BDPler Martin Landolt wurde souverän in den Nationalrat gewählt. Mit 65% mehr Stimmen als der SVP-Kandidat. Besonders bitter für die SVP, denn sie hatte stets mit allen Mitteln versucht, die Fraktionsstärke der BDP zu verhindern. Erfolglos!!!

3) In der Stadt Zürich war der SVP-Kandidat völlig chancenlos bei der Wahl in den Stadtrat. Die SP-Kandidatin erhielt 3mal mehr Stimmen!

  • Zara Zarathustra
  • 08.02.09 | 18:40 Uhr

Der anonyme SVP-Provinz-Politiker, seines Zeichens von jeglicher Literatur unbelasteter Trottel, erklärt das Volk für dumm.

Passt.
Und ich finde es gut, dass solche Trottel im Namen der Nationalen hier abgeifern dürfen. Das ist das Gute am Internet.
Das Volk hat es dann schwarz auf weiss, was das für welche sind, die sich auf die Demokratie berufen.

  • Schlemihl
  • 08.02.09 | 18:03 Uhr

@Christine:

1. Zur Demokratie gehört auch, dass man demokratischen Entscheide akzeptieren kann!!! Jasmin Hutter hat offensichtlich Probleme damit. Das Resultat zur PF war zu dritten Mal seit 2000 eindeutig!

Ausserdem, ich habe ja nicht gesagt, dass sich Jasmin Hutter nicht blamieren darf, dass ist ihr Recht. Auch wenn sie das nächste Mal eine 70%-Schlappe einfängt!

2. Auch in der EU, würde die Schweiz weiterhin Abstimmungen aufgrund von Referenden und Initiativen durchführen!!! Beispiel Schweden: JA zur EU per Volksentscheid, NEIN per Volksentscheid zum Euro. Andere Beispiele Finnland, Irland,...

  • Christine
  • 08.02.09 | 17:52 Uhr

Das ist doch kein Polemik-Gesindel, Markb, das ist der tiefsten Hölle entsprungene Brut des Bösen. Die agiert kostenlos.

:-))

  • markb
  • 08.02.09 | 17:43 Uhr

Das braune Polemik Gesindel um Ginestra, chateau, mediabühler und co. müssen von der SVP bezahlte Trojaner sein, abgesandt, um Blogs mit ihren primitiven Viren zu verseuchen! Daher habe ich mich an dieser Debatte hier nicht beteiligt, weil es reine Zeitverschwendung ist. Stolz bin ich auf das CHer Volk, das sich trotz schwierigeren wirtschaftlicheren Bedingungen nicht von den Fakten und was Sache ist ablenken lässt. Dass die wirtschaftliche Sachkompetenz sogar um 6% ggü 2005 zugenommen hat, ist besonders bemerkenswert! - Was mich genauso freut, ist die Intelligenz der Glarner, die per Vox Populi der BDP in die Fraktionsstärke gehievt hat! Die dumpfe Angstmacherei und der offene Rassismus der SVP degoutiert immer mehr und das ist erfeulich und gut so!

  • Christine
  • 08.02.09 | 17:35 Uhr

Das ist eben die relative Freiheit in unserer Demokratie, Schlemihl, die es einer Jasmin Hutter und allen zugesteht, eine Initiative zu lancieren.

Wer natürlich in die EU will, dem sind solche Volksrechte ein Dorn im Auge. Dir ist wohl ein stummes Volk lieber. Wie sich die Stummheit anfühlt, kannst Du im Kleinen fühlen, wenn ein Forenzensor zuschlägt, wie wir das hier schon hatten. Ein saublödes Gefühl, kann ich Dir sagen, wenn Dir plötzlich der Mund verboten wird. Natürlich lässt sich die stumme Masse viel leichter führen von ein paar Gewählten, die zu allem Uebel auch noch glauben, sie wären mit der Wahl grad auch noch mit himmlischen Flügeln versehen worden, die ihnen das sich Erheben über die Anderen legitimieren.

Da wäre des Ausgleichs wegen jedem ein Schluck Red Bull zu empfehlen.

Cheers!

  • Ginestra
  • 08.02.09 | 17:35 Uhr

"Wenn nächstens Stellen abgebaut werden, dann hat das rein gar nichts mit der PF zu tun!"

Ah ja, interessant! Jetzt haben doch die Befürworter die ganze Zeit behauptet, nur dank der PF mit der EU seien 250'000 Arbeitsplätze geschaffen worden? Und jetzt wenn ein Teil davon wieder abgebaut wird, soll das nichts mit der PF zu tun haben? Wir werden ja bald sehen, wie diese Leute wieder nach Hause gehen und nicht unsere Sozialwerke belasten...

  • Ginestra
  • 08.02.09 | 17:23 Uhr

Die Dummen waren schon immer in der Mehrheit. Das zeigt sich auch deutlich daran, dass so viele der Lügenpropaganda geglaubt haben. Es ging nie darum irgendwelche Verträge zu kündigen.

  • Schlemihl
  • 08.02.09 | 16:40 Uhr

Es ist immer wieder köstlich, wo die Rechtskonservativen die Gründe für die Abstimmungsschlappe suchen...

Schlechte Verlierer, schlechte Demokraten!

Ich freue mich schon jetzt auf das Gejammer von Roger Köppel in der nächsten Woche!

  • Schlemihl
  • 08.02.09 | 16:36 Uhr

@Ginestra:

Wenn nächstens Stellen abgebaut werden, dann hat das rein gar nichts mit der PF zu tun! Im Gegenteil: ohne die Bilaterlen würden wir wesentlich schlechter da stehen!

  • Coubert
  • 08.02.09 | 15:53 Uhr

Jo,jo!

Unsere Jasmin-"Leck-isch-diä-tumm"-Hutter.

Sie kündigt an, das zu tun, was sie noch immer getan haben: keine Verantwortung übernehmen.
Und sie hat viel aufgezählt, wer und was jetzt die Verantwortung trägt: nur das Volk hat sie dabei nicht erwähnt.

Sonä Classe-Politique-Tusse, das.

  • Jeanna
  • 08.02.09 | 15:49 Uhr

Enttäuscht war der Jasmin über das haushohe Resultat, hätte sie nicht erwartet ! Ja, wenn ich der Jasmin wäre, wäre ich auch enttäuscht und nach all der "Raben"mühe, die man sich gegeben hat. Und wenn ich der Jasmin wäre, würde ich ja auch nicht mal eine Runde nachdenken (!), sondern brühwarm bereits die nächste Kampagne ankündigen.

Lustige Leutchen !

  • Zara Zarathustra
  • 08.02.09 | 15:48 Uhr

Es täubelen wie immer die Verlierer nach einer weiteren Kanterniederlage und bezichtigen den Wähler, manipuliert zu sein. Schöne Demokraten, die sich einmal mehr als das entlarven, was sie sind.

Die Kapitalisten (staatlich beschützte Eigentümer/Schuldner) werden schon sehr bald nach noch sehr viel mehr Polizisten rufen.
Wie das halt so üblich ist, wenn irgendwo ein Staatskapitalismus(es kann keinen anderen geben) kollabiert.

  • Ginestra
  • 08.02.09 | 15:45 Uhr

Ja, Schlemihl, so freue ich mich jetzt schon auf 2011. Das wird nämlich lustig! Und auf die Gesichter von gewissen Leuten nächste Woche, wenn die ersten Abbaupläne bekannt gegeben werden.

  • chateau
  • 08.02.09 | 15:43 Uhr

markb.Sie sind, so leid es mir tut, Ihnen das sagen zu müssen, ein simpler Nachplapperer, der nicht differenzieren kann.
Wenn Sie Rassist austeilen an Leute, denen die ethnische Ueberwältigung ihres eigenen Landes durch simple Wirtschaftsflüchtlinge und egoistische
Fremd- Gast- oder sonstige -arbeiter in ungeheuren Mengen wider den Strich geht, dann sie Sie einer derjenigen, der fremde Interessen vor seine eigenen stellt.
Zu Multikulti:"Multikulturismus führt nicht zu einer homogenen Einebnung ethnischer Konflikte, sondern betont vorhandene oder vermeintliche Unterschiede, führt zur ethnischen Abgrenzung der jeweiligen ethnischen GRuppen, nicht zu deren friedlichem Miteinander, bewirkt in der Regel die Transformation einer harmonischen Solidargemeinschaft in eine atomisierte "tribalisierte", von Interessengegensätzen paralysierte, inhomogene, disharmonische und chaotische Gesellschaft ständig im Streit liegender Gruppenegoismen.Mulitkulturismus ist das fatale, reaktionäre Bollwerk auf dem Weg von der schlechten zur guten Freiheit. Multikulturismus verheisst keinen Fortschritt, sondern nur Auflösung und Zerstörung, bestenfalls eine "Dauerbaustelle".

  • Schlemihl
  • 08.02.09 | 15:41 Uhr

Jasmin Hutter, die Lächerlichkeit in Person, hat angekündigt, sie überlege sich eine Initiatve gegen die PF zu starten.

Offensichtlich war ihr die Niederlage noch nicht hoch genug!

Es zeigt sich einmal mehr was für schlechte Demokraten die Rechtskonservativen sind. 3 mal hat jetzt die schweizer Bevölkerung klar ja zur Personenfreizügigkeit gesagt.

  • Ginestra
  • 08.02.09 | 15:30 Uhr

Die Lügenpropagande hat sehr gut funktionert. Bravo Economiesuisse!

http://tagesschau.sf.tv/nachrichten/archiv/2009/02/08/schweiz/satte_salaer_erhoehung_bei_der_snb

Und die staatsabhängigen Schweizer werden auch immer zahlreicher:

http://www.bernerzeitung.ch/schweiz/standard/Die-Schweiz-erhaelt-1000-neue-Polizisten/story/13402949

  • chateau
  • 08.02.09 | 15:28 Uhr

Liebe Chistine, Das Gerechte an dieser Abstimmung ist doch, dass die Ja-Sager nicht nur die Rechnung, die sie heute zu ihren Ungunsten erhöht haben, mitbezahlen müssen, sondern dass ihnen zukünftig noch stärker signalisiert werden wird, zu was sie heute Ja gesagt haben.
Natürlich geht es den Schweizern meist noch relativ gut und sie werden
gute Pensionen erhalten und ordentlich leben können, vorausgestzt sie haben eine gute Ausbildung, Weiterbildung, einen gutbezahlten Job oder sie sind Funktionäre. (Heute lese ich, das eintausend Polizisten über die Schweiz verteilt, angestellt werden müssen, was alles andere, aber nicht eine Verbesserung des sozialen Klimas bedeutet) Der Funktionärsstaat und der Polizeistaat, wächst und wächst und wächst. Ich höre, dass Führerausweise entzogen werden wg. "Unaufmerksamkeit". Das ist Anfang von Polizeistaatmethoden. Der Verlust an Freiheit nimmt zu, besonders mit dem Abtimmungsresultat. Freude herrscht...........in Brüssel.
Laden wir doch noch ganz Afrika ein (Ein Anfang mit Eritrea ist gemacht), laden wir doch alle Mittelmeeranrainer, alle Osteuropäer (Wendehälse und Nochkommunisten), alle Tamilen, alle Chinesen und was weiss ich noch ein, sich an unseren Töpfen zu laben. Es wird ja wohl noch genug haben für die restlichen 50% Schweizer.

  • markb
  • 08.02.09 | 15:05 Uhr

Ich hab es nicht für nötig empfunden, mich an der üblichen rassistischen Polemikdebatte der Gegner zu beteiligen (waste of time) da ich davon überzeugt war, dass die Mehrheit des Volkes eben weiss um was es geht und mehrheitlich zustimmen wird. Das Ergebnis ist um 5-6% positiver ausgefallen, als ich das angenommen habe. Ein toller Tag für die Demokratie !!und eine weitere Ohrfeige für die wie immer am Rande der Illegalität geführte Polemik und Propaganda der SVP.

Umso erfreulicher der per Volkswille erreichte Fraktionsstatus der BDP!

  • Zara Zarathustra
  • 08.02.09 | 15:01 Uhr

Was ein Darbellay daherschwafelt, ist mir wirklich wurscht, Christine. Wenn wir in der Endphase des Kapitalismus vom Passivmitglied der EU noch zum Aktivmitglied aufsteigen würden, wäre das lediglich noch ein Treppenwitz der Geschichte, da in Bälde nebst der EU auch die Nationalstaaten zerfallen werden, sobald die just-in-time Kette irgendwo abbricht.

Ob man auf diese Zeit gerüstet ist, kann jeder hier nachprüfen:

http://www.freitag.de/kultur/0907-apokalypse-wald-ueberlebenstraining

  • Kröger
  • 08.02.09 | 14:56 Uhr

Dieses klare Ja von 60% ist äusserst wichtig für die Sicherung der Arbeitsplätze in der Schweiz und für die Sicherung der Sozialversicherungen!

Ein Nein hätte den Anstieg der Arbeitslosenquote verstärkt. In den diesen Krisenzeiten wäre eine Abschottung das Schlimmste gewesen!

Zudem tragen die Einwanderer aus der EU einenen wesentlichen Teil zur Sicherung der Sozialversicherungen bei. Ohne Einwanderung wäre die AHV schon heute in dieser Form nicht mehr finanzierbar!

  • Christine
  • 08.02.09 | 14:36 Uhr

Statt freudiges Multikulti, lieber Chateau, kann ich mir durchaus Neid, Missgunst, Feindseligkeit und ähnliches Negatives mehr vorstellen, wenn die guten Zeiten wirklich dereinst vorbei sein sollten. Dann wird sich jeder selbst der Nächste und dem Nächsten Feind sein. Man kann da durchaus die maslowsche Bedürfnispyramide, die auf den Einzelnen ausgerichtet ist, als Veranschaulichung nehmen: Es bleibt nicht viel für den Nächsten, wenn die eigenen Grundbedürfnisse nicht gedeckt werden können. Dem Tier in sich werden dann wohl nur die Wenigsten wehren können und sich trotzdem um den Nächsten kümmern. Ich glaube ja nicht, dass es wirklich so weit kommt. Aber wissen tun wir das ja nicht.

  • chateau
  • 08.02.09 | 14:29 Uhr

Korr...............obwohl sie schon heute.................

  • Jeanna
  • 08.02.09 | 14:28 Uhr

Na also ! Das Volk ist selbst in wirtschaftlich verunsichernden Zeiten offensichtlich einmal mehr nicht bereit, so blöd zu sein wie es sein sollte. Ob man in der Plakat- und Gespenster an die Wand Maler-Partei endlich mal eine Runde darüber nachdenkt, anstatt nur ““Gedanken““gut zu verbreiten ?

Eine weitere Ohrfeige dürfte obendrein auch das Erreichen von Fraktionsstärke der BDP sein. Hat es doch Signalcharakter und dies ausgerechnet aus Glarus.

  • chateau
  • 08.02.09 | 14:27 Uhr

Die Internationalisten und Multikultifreunde, die jetzt zu jubilieren beginnen, haben eigentlich noch gar nichts begriffen.Aber für sie ist es noch einfach, obwohl sie bezahlen schon heute die Rechnung der PF und irren Immigration mitbezahlen. Schlimm wird es für die Kinder. Die werden mit kleineren Renten, extremer Teuerung im Gesundheitswesen (inkl. KK) abgebauten Sozialleistungen (z.B.ALV) Diebstahl von AHV-Geldern für ausländische Simulanten (IV-Betrüger) konfrontiert werden.
Am meisten leid tun mir meine verschiedenen Enkelinnen, wenn ich an ihre Zukunft denke.
Freuen tut mich allerdings, dass die Pauschalprofiteure wie Vekselberg, Milch-Müller etc. eine Watsche gekriegt haben. Das wird sogar in Brüssel, Paris und Berlin ein grosses Frohlocken auslösen.

  • Christine
  • 08.02.09 | 14:22 Uhr

Jaja, Lohmann, mittlerweile weiss das auch ich.

Und statt schadenfreudig wie Du, lieber Zara, bin ich freudig, weil Herr Darbellay heute, 8.2.2009 um 14:03:36 am DRS1 verkündete: Wir wollen nicht in die EU.

  • Zara Zarathustra
  • 08.02.09 | 13:58 Uhr

3 : 2, vollkrass, diese abermalige Mutter aller Niederlagen für die Isolatoren.
Freudentag-Toni, Pinkel-Erich und Fun-Lukas dürfen in Ebnat-Kappel mit Staunen zur Kenntnis nehmen, dass ihnen mittleweile selbst in der Urschweiz die Felle davon schwimmen.

So guet.

  • Schlemihl
  • 08.02.09 | 13:35 Uhr

Verstand hat sich gegen rechtskonservative Ideologie und Fremdenfeindlichkeit durchgesetzt!

Sachliche Argumente haben sich gegen Angstmacherei und Unwahrheiten durchgesetzt!

Ein ganz klares Resultat!!!

Es wird wirklich langsam Zeit, dass die Isolationisten den Volkswillen akzeptieren!!!

  • Lohmann
  • 08.02.09 | 13:27 Uhr

Zug: 59,2% JA
Solothurn: 57,8% JA
Basel-Land: 63,3% JA
Schaffhausen: 54,3%

EINE GANZ KLARE SPRACHE!!!

  • Lohmann
  • 08.02.09 | 13:12 Uhr

MARTIN LANDOLT / BDP SOUVERÄN GEWÄHLT!!!

SVP CHANCENLOS!

BDP NEU MIT FRAKTIONSSTRÄRKE!!! Das hatte die SVP mit allen Mitteln vesucht zu verhindern!

Pech für BDP-Hasser Urs Paul Engeler!

  • Lohmann
  • 08.02.09 | 13:06 Uhr

@Christine:

Die PF ist ein Teil der Bilateralen, falls du das noch nicht mitbekommen hast!

  • Lohmann
  • 08.02.09 | 13:04 Uhr

Nach 2000 und 2005 ist das bereits das DRITTE MAL, dass die PF deutlich angenommen wird!!!

Akzeptiert endlich den Volkswillen!!!

  • Christine
  • 08.02.09 | 12:45 Uhr

Vielleicht sagen sie Ja zu den Bilateralen?

  • Lohmann
  • 08.02.09 | 12:40 Uhr

APPENZELL AUSSERRHODEN SAGT KLAR JA ZUR PF!!!

57,3% JA!

  • Christine
  • 08.02.09 | 12:38 Uhr

So, wir fahren bilateral weiter. Ein EU-Beitritt ist somit vom Tisch.

  • Christine
  • 07.02.09 | 17:53 Uhr

Guetnachtamsächsi i zäh Minute isch no chli früeh, Henry ;-)

Ginestra, Henry,
bei einem Nein wäre das Gescheiteste eine sofortige weitere Abstimmung über die Fortführung der PF, was problemlos zu einem Ja führen würde.

Aber es gibt ja ein Ja.

So wie man jetzt die Banker umzudrehen versucht auf einen Weg der Ethik und Verantwortung, was ich absolut nötig und in Ordnung finde, sollte man den Politiker in die Pflicht nehmen.

Uebrigens soll die SBG bis zur Fusion mit dem Bankverein das 13te Monatsgehalt gekannt haben. Das Boni-Uebel, das den normalen Kundenberater zum Umsatzgetriebenen umfunktioniert hat, ist also dem Ex-Bankverein anzulasten.

  • Ginestra
  • 07.02.09 | 17:33 Uhr

"Wie ist das weitere Vorgehen des BR, wenn es morgen ein Nein gibt?"

Das, Christine, darf die verlogene Bande eben nicht vor der Abstimmung sagen, weil sonst die ganze Lügenkampagne der Befürworter noch vollständig zusammenbricht.

  • HenryVIII
  • 07.02.09 | 17:10 Uhr

@ Christine

Wenn ich mich richtig erinnere will unsere Calamity Rey am Donnerstag nach Brüssel fliegen. Guetnachtamsächsi.

  • Christine
  • 07.02.09 | 16:07 Uhr

.. spielerische Art und Weise ..

  • Christine
  • 07.02.09 | 16:06 Uhr

Mörderische Abstimmung.

Auf "bilaterale.ch" darf man nun mit dem Apfel auf Raben werfen und diese damit auf spielerische ermorden, nachdem diese zuerst unseren Schweizer Pass attackiert hatten. Langsam komme ich diesen Plakaten auf die Schliche: Wir spielen Spiele.

Wie ist das weitere Vorgehen des BR, wenn es morgen ein Nein gibt?

  • Ginestra
  • 07.02.09 | 13:59 Uhr

Der Bundesrat bekommt nämlich in keiner Art und Weise einen Auftrag die Bilateralen I zu kündigen. Das kann man nicht genug wiederholen.

Dass sich die gewählten Behörden aber dermassen stark in die Lügenkampagne der Economiesuisse einbringen (www.bilaterale.ch), hat sich der Stimmbürger jedoch auch zum guten Teil selber zuzschreiben. Mit der hohen Ablehnung der Initiative gegen Behördenpropaganda, hat der Stimmbürger der Regierung klar singnalisiert, dass er belogen werden will.

  • Ginestra
  • 07.02.09 | 13:54 Uhr

Die Frage ist natürlich: Wie viele Zuwanderer erträgt die Schweiz? Und wer profitiert wirklich davon?

Wäre ich im Baugewerbe oder z.B. Verkäufer von Alarmanlagen, Überwachungskameras oder würde einen Sicherheitsdienst betreiben, wäre ich vielleicht auch in der FDP und würde die Economiesuisse unterstützen.

Die Pauschalbesteuerungsabkommen sind mir auf jeden Fall ein Dorn im Auge und Subventionen für Neuansiedlungen von ausländischen Unternehmen sind eine verdammte Sauerei. Migros und Coop gingen schön auf die Barrikaden, würde man Aldi und Lidl staatliches Bauland zu einem symbolischen Preis verkaufen und die Filialen noch für 5 oder 10 Jahre von der Steuer befreien. In anderen Branchen wird das aber gemacht, die einheimischen KMU haben in der Regel nicht die Mittel, sich dagegen wirksam zu wehren. Noch weniger wenn die Neuansiedlungen in einem Nachbarkanton subventioniert werden. Die meisten KMU sind ja nicht flächendeckend präsent wie eben z.B. die Grossverteiler.

Gegen Deutsche die hier nicht bevorteilt werden, habe ich grundsätzlich nichts. Die Verteuerung von Mieten und die überfüllten Züge und Strassen betreffen mich realtiv wenig.
Was aber gar nicht geht, ist, dass die Behörden die Stimmbürger belügen und den Arbeitern ernsthafte Nachteile androhen, falls sie sich erfrechen sollten, das PF-Paket abzulehnen.

  • chateau
  • 07.02.09 | 12:13 Uhr

Ginestra: Ich wage jetzt einmal kühn zu behaupten, dass der Thurgauer Nein stimmen wird. Die paar BAuernknechtli, die Walter und Konsorten brauchen, finden sich auch so.
Hingegen kann ich aus eigener Erfahrung sagen, dass das Eindringen der Germanen, neben Gewinn für einige (Wohnungsbau) ekelhaft ist. Inzwischen kaufen die Deutschen hunderte Wohnungen auf. Die Bauwut am Bodensee ist ohne Beispiel. Deutsche betätigen sich auch als Beizer.
Kurz, wir werden ethnisch bedrängt.Deutschland würde eine Massenwanderung von Schweizern sofort mit Eilgesetzen stoppen.
Für Unternehmer ist der deutsche Personalmarkt ausserordentlich wichtig, aber seit Jahren schon.Da braucht es keine PF.
Die Schweizer Arbeitnehmer sehen das wohl etwas anders, so hoffe ich.
Ich finde persönlich einen einzigen "Vorteil" bez. Einwanderung von Deutschen. Es sind keine Kopftücher dabei. Muslime und Orthodoxe aus BAlkan und Türkei
waren lange Zeit eine der wichtigsten Gruppen, jetzt auch bei Einbürgerungen.

  • Ginestra
  • 07.02.09 | 10:03 Uhr

"was regt ihr euch also auf?"

Wenn man den Missbrauch fördert, duldet oder sogar gutheisst, dann bringt das viele Nettosteuerzahler auf die Palme. Versuch Dich doch einfach einmal gedanklich in die Lage eines Nettosteuerzahlers zu versetzen.

  • Ginestra
  • 07.02.09 | 09:30 Uhr

"ist das vergleichbar mit den abstimmungen im nationalrat?"

Du meinst, wenn CVP, Grüne, Sozialisten und Kommunisten geschlossen eine Widmer-Schlumpf oder einen Walter wählen?

Wir werden ja bald sehen, wie das ist in Mostindien bei den Milch- und Bahnbauern.

Die SVP hat 51 von 130 Sitzen im Parlament:
http://www.nzz.ch/nachrichten/schweiz/thurgau__1.702932.html

Die Delegierten fassten mit 123:44 die JA-Parole zum PF-Paket.

Das entspräche rund 10% (26% von 39%) NEIN-Stimmen von SVP-Wählern. Auch wenn die EDU und SD-Wähler 100% Nein stimmen, müsste also im Thurgau das PF-Paket mit über 80% JA angenommen werden, oder?

  • Taxilomax
  • 07.02.09 | 08:33 Uhr

"...wer denn von der Führung so alles JA stimmt..."

ist das vergleichbar mit den abstimmungen im nationalrat? dann haben alle nr kein rückgrat?

  • Ginestra
  • 07.02.09 | 08:05 Uhr

"ist das nicht noch arroganter als wenn er nur spuhler gemeint hätte?"

Wenn Delegierte gegen ihre eigene Überzeugung und erst nachdem sie sich umgeschaut haben, wer denn von der Führung so alles JA stimmt, den Stimmzettel in die Höhe halten, dann fehlt es halt irgendwo an Rückgrat, würde ich meinen.

Ob Hutter Unternehmerin ist, kann ich nicht beurteilen. Es scheint ein Familienbetrieb zu sein. Längst nicht jeder Geschäftsführer ist auch Unternehmer.

Vor allem kleinere Coiffeure, Garagisten, Bäcker, Wirte können sich nicht aktiv politisch bei der SVP engagieren, weil sie sonst durch Boykottaufrufe und Verleumdungskampagnen der Lieben und Netten existentiell bedroht werden.

  • Taxilomax
  • 07.02.09 | 07:47 Uhr

"Das fehlende Rückgrat hat Blocher nämlich nicht Spuhler vorgeworfen, sondern den Delegierten."

ist das nicht noch arroganter als wenn er nur spuhler gemeint hätte?


"NR Giezendanner zum Unternehmer hochschreiben will..."

da ist natürlich die unternehmerin hutter und ihre 'hönd' extrem unternehmerischer und repräsentiert DEN unternehmertyp der svp. hat es keinen coiffeur in der svp?


"Jedes System kann man missbrauchen."

seit wann so einsichtig? was regt ihr euch also auf?

  • Taxilomax
  • 07.02.09 | 07:43 Uhr

"dem FAmiliennachzug und denMassen aus nicht kompatiblen Kulturen Südosteuropas..."

Griechenland?

"Selbst die Pensionskassen haben riesige Milliardenverluste erlitten."

gierige UBS oder slowaken?

"Nichts ist mehr sicher und muss refinanziert werden,..."

nix is' fix? polen?

  • chateau
  • 06.02.09 | 23:29 Uhr

Spuhler, Walter, Giezendanner usf. sind zwar Exponenten, aber einer gewissen Unternehmergruppe.Sie sind keinesfalls Vertreter der grossen und breiten Wählerschaft der SVP. Blocher weiss doch genauer wer die SVP-Wähler sind und diese Gruppe ist die überwiegende Mehrheit. Auf die kommt es an bei den Wahlen, nicht auf Spuhler, Walter, Giezendanner.
Ich bin fest davon überzeugt, dass kluge SChweizer die materielle Seite der PF längst erkannt haben und in der Regel ist Verlass auf den gesunden Menschenverstand der STeuerzahler und Arbeitnehmer. Unternehmer gibt es in der ganzen Schweiz ca. 300'000 und die sind mehrheitlich bei der FDP. Aber wählen tut ja nur ein Bruchteil davon.
Intelligente Unternehmer müssten schon lange gemerkt haben, dass si mit dem ungehinderten "Import" das Misstrauen der SChweizer Arbeitnehmer geweckt haben.Hinzu kommt das beispiellose Malaise mit dem FAmiliennachzug und denMassen aus nicht kompatiblen Kulturen Südosteuropas usw.Alle Sozialwerke sind auf dem Weg in den BAnkrott. Selbst die Pensionskassen haben riesige Milliardenverluste erlitten. Nichts ist mehr sicher und muss refinanziert werden, von den heutigen Arbeinehmern, die stimmen gehen oder auch nicht.
Merke: Wer nicht stimmt, über den wird bestimmt.

  • Ginestra
  • 06.02.09 | 17:13 Uhr

Der Tagesanlüger schmeisst weiter mit Dreck:
http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Blocher-wird-am-Sonntag-auch-ein-Ja-ueberleben/story/20698242

"Via Sonntagspresse liess Blocher angeblich durchblicken, der Stadler-Rail-Chef beschaffe sich seine Bahnaufträge mit Schmiergeld."

Ja, eine unbewiesene Behauptung eines Journis aus dem Hause Tagesanlüger. Man produziert die "Fakten" offensichtlich am liebsten gleich selber in dieser famosen Firma.

Und der EX-UBS-VR Spuhler war so blöd, sich darüber aufzuregen.

Genau das Gleiche mit dem "faulen Nest". Spuhler war nicht in Frauenfeld ist aber wieder so blöd, sich via Medien verlauten zu lassen. Das fehlende Rückgrat hat Blocher nämlich nicht Spuhler vorgeworfen, sondern den Delegierten. Blocher hat sogar Verständnis dafür gezeigt, dass die Staatsbahnen in Rumänien und Bulgarien wichtige Kunden für Spuhler sein können. Tatsächlich angegriffen hat er Walter. Nur war das den Medien offensichtlich nicht spannend genug.

Dass der Tagesanlüger NR Giezendanner zum Unternehmer hochschreiben will, unterstreicht die Qualitäten dieses Medienhauses zusätzlich.

  • Ginestra
  • 06.02.09 | 15:54 Uhr

"australien? dort, wo man für jeden scheiss punkte bekommt?"

Deutsch gibt es leider nur das:
http://www.immi.gov.au/allforms/foreign/994iger.pdf

Hier die Liste mit den Punkten:
http://www.immi.gov.au/allforms/pdf/1121i.pdf

"und das soll verhindern, dass kollegen von kollegen einem einen job beschaffen?"

Jedes System kann man missbrauchen. Aber z.B. als Moldawier einen Bulgarischen Pass zu kaufen ist nun wirklich keine Kunst.

  • Taxilomax
  • 06.02.09 | 15:36 Uhr

@ginestra:

nein, das war nicht die antwort von cb.

  • Ginestra
  • 06.02.09 | 15:34 Uhr

Es ist ja heute kein Geheimnis mehr, dass gute KV-Absolventen besser deutsch können als so manche (Goldküsten-)Maturandin.

Wer aber wie ein Tschäppät mit seinen Bildungsrucksack angeben muss, verfügt in der Regel über keinen besonderen Leistungausweis. Das schleckt keine Geiss weg.

  • Taxilomax
  • 06.02.09 | 15:29 Uhr

"Glauben Sie im Ernst, dass bei einem Nein die Schweiz und die EU an den Tisch kommen würden und die EU sagt: Okay, ihr dürft wünschen, was ihr wollt? Ich habe den Eindruck, dass wir bei einem Nein genau am gleichen Ort landen wie jetzt mit einem Ja, bloss mit schlechteren Konditionen."

das ist die frage, die cb gestellt wurde.

Was war die Antwort?

  • Jeanna
  • 06.02.09 | 15:16 Uhr

Sie „geben“ den Staatsphobiker und was Demokratie ist, wird ihnen in Herrlichberg und Hallau vorgekaut. Und dann als „eigenständiges Denken“ apostrophiert.

  • Taxilomax
  • 06.02.09 | 15:11 Uhr

australien? dort, wo man für jeden scheiss punkte bekommt? und das soll verhindern, dass kollegen von kollegen einem einen job beschaffen?

(siehe schreckensszenarien von mediabühler...)

das heisst, es können millionen von rumänen in die schweiz kommen und punkte sammeln? so ohne kontigente? so ohne visumspflicht? und alle diese sollen für das sozialsystem und steuern zahlen aber nichts davon zurückerhalten? na, europa wirds freuen!

wir leben inmitten von europa - nicht am arsch der welt und das sogar noch umverkehrt!

  • Zara Zarathustra
  • 06.02.09 | 15:04 Uhr

Den staatsgläubigsten und eifrigsten Nationalisten unter den Völkischen war noch kein Argument zu blöd, ihre Nationalstaatshörigkeit zu rechtfertigen.
Das Dumme ist, dass diese von jeglicher Literatur unbelasteten Nationalstaats-Kapitalisten noch nicht einmal merken, dass sie den Staat am nötigsten haben und schon immer hatten mit ihrer Grenzbürokratie und ihrem Territorialfetischismus. Aber woher will das einer auch wissen, der erst in diesen Foren das Schreiben einigermassen erlernte und nichts vom Geld, geschweige denn vom Staat versteht.

  • Ginestra
  • 06.02.09 | 14:53 Uhr

"cumulus? coopkarte? ubs key-club punkte?

und das soll machen, dass die arbeiter in einer krise wieder zurückgehen? nur einer mit 100 punkten darf bleiben?"

Der Name spielt keine Rolle. Den Aufenthaltsstatus könnte man von der Punktzahl abhängig machen. Australien hat so etwas.

  • Ginestra
  • 06.02.09 | 14:51 Uhr

"So sind sie eben, die Nationalisten. Nur deren heissgeliebtem Nationalstaat trauen sie zu, beurteilen zu können, wer hier eine Arbeit antreten soll und wer nicht."

Ich kann zwar nicht für Nationalisten antworten, möchte aber darauf hinweisen, dass auch noch ein guter Teil der Zuwanderung über Familiennachzug ausserhalb der PF stattfindet. Wir Staatskritischen finden es in Ordnung, wenn Schweizer ihre Familienmitglieder nachziehen können und der Staat dazu nichts zu sagen hat. Mit der Personenfreizügigkeit bringt aber der Familiennachzug der Ausländer möglicherweise doch stärkere Nachteile für die Schweiz.

Leider sehen die Feministinnen auch kein Problem darin, dass die aussereuropäischen Ehepartner von Schweizern krass benachteiligt werden. Die russische Ehefrau eines Deutschen zählt hier in der Schweiz vom Tag der Hochzeit an als Deutsche mit vollem Zugang zu allen sogar staatlichen Arbeitsstellen. Selbst Staatsanwältin könnte die werden.
Heiratet die gleiche Russin einen Schweizer, hat sie Pech gehabt.
6.5 Jahre bleibt sie Bürgerin 2. Klasse.

  • Taxilomax
  • 06.02.09 | 14:33 Uhr

cumulus? coopkarte? ubs key-club punkte?

und das soll machen, dass die arbeiter in einer krise wieder zurückgehen? nur einer mit 100 punkten darf bleiben?

  • Ginestra
  • 06.02.09 | 14:29 Uhr

"es kommt wieder das raus, was wir jetzt schon haben. kontigente, "

Das muss nicht unbedingt sein. Es gibt z.B. auch noch Punktesysteme.

  • Zara Zarathustra
  • 06.02.09 | 14:29 Uhr

So sind sie eben, die Nationalisten. Nur deren heissgeliebtem Nationalstaat trauen sie zu, beurteilen zu können, wer hier eine Arbeit antreten soll und wer nicht.

  • Christine
  • 06.02.09 | 14:25 Uhr

4 Enten und 3 Enz ian
hollderi di o wohlan ..

  • Ginestra
  • 06.02.09 | 14:25 Uhr

"Gleeerigi Lüütli !"

Nur mit der Interpunktion hapert's manchmal noch.

Ich ärgere mich aber auch darüber, dass man hier keine Korrekturen machen darf und dass die zuletzt kommentierten Artikel nicht auf der Startseite aufgeführt werden.

Geschätzte Weltwoche, die Korrekturfunktion könnte man ja zeitlich beschränken.

  • Taxilomax
  • 06.02.09 | 14:20 Uhr

"Das ist im Interesse der Wirtschaft. Sie werden sehen, auch andere europäische Staaten werden auf diese Personenfreizügigkeit zurückkommen."

ja, aber was will man denn noch weiter aushandeln? ein kontigent von 11 rumänen für den fcb? und dann jedes jahr 3 auf die ersatzbank?

es kommt wieder das raus, was wir jetzt schon haben. kontigente, kontigente, kontigente, kontigente, kontinenz, kongruenz, pertinenz.

also, was soll der aufstand?

  • Jeanna
  • 06.02.09 | 14:19 Uhr

Und zu den abgemerkten Begriffen kommen noch abgemerkter Satzbau und Stilistik.

Gleeerigi Lüütli !

  • Taxilomax
  • 06.02.09 | 14:17 Uhr

@ginestra:

"Die bilateralen Verträge neu aushandeln?

Blocher: Sicher die Personenfreizügigkeit."

  • Christine
  • 06.02.09 | 14:15 Uhr

Ich ereifere mich erst wieder, wenn am Sonntag die Analysen zur Abstimmung gemacht werden. Bereits steht mir schon ein Haar zu Berg.

  • Ginestra
  • 06.02.09 | 14:14 Uhr

Zara Zarathustra, schön, dass Du auch wieder einmal etwas Fundiertes zum Thema beiträgst. Weiter so!

  • Ginestra
  • 06.02.09 | 14:10 Uhr

Ja, unvermeidlich, weil man vorher nicht mehr studiert hat und die Auswirkungen immer noch falsch einschätzt. Von Allerheilmittel Anpreisung keine Spur.

  • Zara Zarathustra
  • 06.02.09 | 14:07 Uhr

Jetzt auch noch der "Kontraindikator". Bald bleiben keine Begriffe mehr übrig, die mir dieses kopierende Komplexhäufchen Elend nicht nachgeplappert hat.

  • Taxilomax
  • 06.02.09 | 13:41 Uhr

@ginestra

"Ob am 8. Februar 2009 ein Ja oder ein Nein resultiert: Neuverhandlungen mit anderen Bedingungen für die Personenfreizügigkeit sehe ich als unvermeidlich."

zitat cb.

  • Ginestra
  • 06.02.09 | 13:21 Uhr

"neuverhandlungen - die er jetzt als allerheilmittel anpreist"

Aber das, Taxi, ist einfach schon wieder schamlos gelogen!

  • Ginestra
  • 06.02.09 | 13:16 Uhr

Armer Taxi Deine Einfältigkeit ist bemitleidenswert.

http://www.hrtoday.ch/hrtoday/de/hr_services/newsticker/103476/Doris_Leuthard_Kein_Risiko_f%C3%BCr_Rezession_in_der_Schweiz

Von 1993 habe ich keine Zahlen, aber die Zahlen 94,95,96 sprechen nicht gerade für unseren Taxi...
http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/06/02/blank/data.html

"sein eigenes verhandlungsresultat niedermacht" Hast Du dafür irgendwelche Beweise, oder fantasierst Du Dir einfach etwas zusammen?

  • Taxilomax
  • 06.02.09 | 13:02 Uhr

ich sehe es wie blocher. es ist nur die überhitzung, die jetzt wegschmilzt. die auftragslage wird wieder auf normaltemperatur sinken, das wars.

die grösste pleitewelle gab es in den 90er jahren. nach dem nein zum ewr.

br leuthard hat da gar nichts zu sagen oder machen. es sind sieben. und vielleicht unterliegt sie ja wie cb 6:1. armer tropf.

wenn ich bedenke, dass cb sein eigenes verhandlungsresultat niedermacht, dann kann ich es kaum erwarten, wenn er die neuverhandlungen - die er jetzt als allerheilmittel anpreist und mit ihm die ganzen schreiberlinge der we-wo und den hardlinern und spezialisten im forum - zerzaust.

  • Ginestra
  • 06.02.09 | 12:42 Uhr

http://www.nzz.ch/nachrichten/wirtschaft/aktuell/der_abschwung_verschaerft_sich_1.1919029.html

http://www.nzz.ch/nachrichten/wirtschaft/aktuell/pleitewelle_erfasst_auch_die_schweiz_1.1918857.html

Tja, Frau BR Leuthard und was versprechen Sie uns in Sachen Personenfreizügigkeit? Als Kontraindikator sind Sie wohl nicht zu schlagen...

  • Ginestra
  • 06.02.09 | 12:34 Uhr

Zu tun gibt es immer etwas, Zarathustra, nur die Rendite ist manchmal nicht direkt finanzieller Natur.

  • Zara Zarathustra
  • 06.02.09 | 11:37 Uhr

Wer hilft diesen Trauerpflanzen, über deren unermesslichen Schmerz über den Rauskick des notorisch lügenden, sektiererischen Jahrhundertschafs hinwegzukommen ? Gerade jetzt, da sie im Zuge des kollabierenden Nationalstaats-Kapitalismus nichts mehr zu tun haben, benötigten sie mehr Trost denn je.

  • Jeanna
  • 06.02.09 | 11:27 Uhr

Zur abgemerkten Beitragsstruktur:

Das nächste Mal den Beitrag mit den höchsten Nummernzahlen zuerst posten und den mit den niedrigsten - also ab 1. - zuletzt.

Bitte, gern geschehen.

  • Ginestra
  • 06.02.09 | 11:26 Uhr

Zum letzten Punkt: Blocher wollte noch nicht und vor allem nicht einzig über die Ausdehnung der Personenfreizügigkeit verhandeln. Blocher wurde vor Abschluss der Verhandlungen vom Affentänzerparlament abgewählt. Verantwortlich dafür, dass überhaupt diese Verhandlungen aufgenommen wurden, ist der Gesamtbundesrat. Blocher unterlag 6:1

Als Argument lasse ich gelten, dass sich die Befürworter nicht zutrauen und auch nicht über die Köpfe verfügen, bessere Resultate zu verhandeln.

  • Ginestra
  • 06.02.09 | 11:17 Uhr

7. Klar steigt die Ausländerkriminalität mit der Zahl der Ausländer, ausser wenn die zugewanderten Ausländer sehr viel weniger straffällig werden. Möglicherweise steigt die Ausländerkriminalität aber sogar überproportional, was aber nicht einmal behauptet wird.

8. Die Kündigungslüge: Die Kernlüge auf der die ganze Lügenkampagne der Befürworter aufgebaut ist. Genau deshalb ist es ja so verwerflich, dass das Affentänzerparlament so ein Paket geschnürt hat und damit die direkte Demokratie mit Schuhen bewirft! Es sind und bleiben ZWEI Fragen, die bloss EU-Beitrittsfanatiker beide mit JA beantworten können.

  • Ginestra
  • 06.02.09 | 11:07 Uhr

4. "Arbetisplätze" "Zugewanderte vor allem Stellen besetzen, für die in der Schweiz keine geeignete Person gefunden werden konnte" Von 2002 bis Juni 2006 galt generell der Inländervorrang für die EU-8 bleibt das noch bis 2011 so.
Auch hier also absolut unredliche Propaganda, weil sich die zitierten Berichte gar nicht mit der vollen Freizügigkeit, die seit 19 Monaten in Kraft ist, befassen.

5. Das AHV "Argument" Es bestreitet gar niemand, dass die sehr zahlreich neu Eingewanderten, mehr AHV-Beiträge bezahlen als diejenigen Ausländer beziehen, die sich nie einbürgern liessen.

6. "Die Zahl offener Stellen kontrolliert die Zuwanderung" Auch das ist einfach nur schamlos gelogen. Familiennachzug und Selbstständigerwerbende hängen nicht von der Zahl offener Stellen ab.

  • Ginestra
  • 06.02.09 | 10:57 Uhr

Die von unseren Behörden gestützte Lügenkampagne der Befürworter im Detail:

http://www.bilaterale.ch/?gclid=CKmL-uW5x5gCFQpJtAodzhNm1Q

Und angeblich widerlegten falschen Argumente der Gegner (PDF auf der Seite)

1. Es bestreitet niemand, dass das Affentänzerparlament demokratisch gewählt wurde. Aber auch ein demokratisch gewähltes Parlament kann gegen die direkte Demokratie vorgehen und diese mit faulen Tricks auszuschalten versuchen.

2. "Erpressungen der EU". Blödsinn! Nicht die EU versucht uns zu erpressen sondern eben unser demokratisch gewähltes Parlament

3. "Lohnabschlüsse strafen Lügen" Ja, vor allem die der öffentlichen Hand, treiben den Durchschnitt nach oben. http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/10-Prozent-mehr-Lohn-fuer-Topbeamte-beim-Bund/story/31282410
Man verteilt immer noch die Scheingewinne der Banken...
nachdem man ja früher so grausam gespart hat:
http://www.arbeitgeber.ch/webexplorer.cfm?ddid=9E31C2D7-282B-4E9B-89CCF71BD374C542&id=54&tlid=1

4. "Arbetisplätze" "Zugewanderte vor allem Stellen besetzen, für die in der Schweiz keine geeignete Person gefunden werden konnte" Von 2002 bis Juni 2006 galt generell der Inländervorrang für die EU-8 bleib

  • Zara Zarathustra
  • 06.02.09 | 10:48 Uhr

Lieber mb, warum machst Du Dich eigentlich für die direkte Demokratie stark, wenn Du glaubst, bei den Stimmbürgern handle es sich mehrheitlich um manipulierte Hohlköpfe ? Das tiefste durchschnittliche Bildungsniveau haben erwiesenermassen die SVP-Wähler, weshalb sie auch einen Guru brauchen, dessen Meinung sie immer und ausnahmslos und eins zu eins nachplappern. Dieser Ginschter da ist dafür das beste Beispiel. Es ist völlig undenkbar, dass solche Kälber jemals eine vom Metzger abweichende Meinung zu vertreten sich imstande sähen.

"Das Kleingewerbe zusammen mit den KMU's tragen den allergrössten Teil (circa 70 %) der Wertschöpfung der Schweiz."

Die abgeschottete Binnenwirtschaft fürchtet den Wettbewerb wie der Teufel das Weihwasser, das ist schon klar. Aber längst nicht alle KMU können und wollen sich den Isolationismus und die à-la-carte Globalisierung der Nationalisten in ihren grenzbeschützten Gärtchen jenseits des Wettbewerbs leisten. Die sind bei weitem nicht so blöd wie ein Mörgeli in seinem subventionierten Gärtchen das gerne hätte. Kaum ein Land ist von freiem Kapital-, Waren- und Personenverkehr derart abhängig wie die Schweiz.

Gruss / Z.

  • Ginestra
  • 06.02.09 | 10:07 Uhr

"dass coop und migros für eine öffnung sind ist eigentlich unerwartet, weil die öffnung einen preisdruck erzeugt (lidl, aldi, parallelimporte usw.)."

Die PF mit der EU-15 steht eben NICHT zur Debatte am 8. Februar.
Lidl und Aldi rekrutieren ihr Personal (noch) nicht in Rumänien und Bulgarien.

  • Ginestra
  • 06.02.09 | 09:58 Uhr

Hallo Economiesuisse!

http://www.come-to-switzerland.com/

  • Ginestra
  • 06.02.09 | 09:46 Uhr

"von wem hängen denn die kmu's ab?

wen beliefern sie?"

Das kommt halt ganz darauf an.

Ein Bäcker kann zum Beispiel Privatkunden oder den Staat beliefern. Gärtner, Ingenieurbüros, Autogaragen ebenfalls. Zahnbürstenfabriken, Kosmetikstudios, Detailhändler haben eher selten öffentliche Aufträge.

  • Taxilomax
  • 06.02.09 | 09:32 Uhr

von wem hängen denn die kmu's ab?

wen beliefern sie?

man sollte die erleichterung der rahmenbedingungen für die kmu's (steuern, verwaltungsaufwand) nicht mit der pfz verwechseln. die wirtschaft ist ein zusammenhängender koloss, alle einzelteile spielen ineinander.

die zusammenhänge können bis ins endlose gesponnen werden (einzelfälle auf beiden seiten gibt es immer)!

dass coop und migros für eine öffnung sind ist eigentlich unerwartet, weil die öffnung einen preisdruck erzeugt (lidl, aldi, parallelimporte usw.).

  • mediabuehler
  • 06.02.09 | 09:24 Uhr

In Bezug auf die PFZ wird die breit angelegte Kampagne für ein JA (z.B. gestern an der Bahnhofstrasse in Zürich Jungscharen mit sündhaft teurem Werbematerial!!) dazu führen, dass "die dümmlichen Kälber die ihre Metzger selber wählen" am Schluss - ohne genaues zu wissen, JA stimmen werden, "weil man doch nicht NEIN stimmen könne, wenn fast alle JA sagen." Und wenn die - prinzipiell - von allen Seiten attackierte SVP nicht einma l insgesamt in der Lage ist die NEIN-Parole zu beschliessen, kann doch nur ein JA das Richtige sein. Das sind die Vorgänge in den manipulierten Hohlköpfen unserer Mitbürger. Fakten zu bringen nützt dann nichts mehr. Der Mainstream für ein JA ist unerträglich.

Was der einfache Bürger nicht kennt sind die Zusammenhänge. Das Kleingewerbe zusammen mit den KMU's tragen den allergrössten Teil (circa 70 %) der Wertschöpfung der Schweiz. Das sogenannte "soziale Kapital" - also Migros und COOP - sind logischerweise für ein JA, weil sie sich dadurch Lohndruck und mehr Konsumenten ausrechnen. Ihre für die Markenartikel sackteuren Kunden-Postillen deren Werbeflächen sozusagen "erpresst" werden, weil die Markenartikler ja von den Grossverteilern abhängig sind, schreien denn auch laut für ein JA. Das Grosskapital und die Grossindustrie tut ohnehin was für sie am vorteilhaftesten ist - hier oder in Billiglohnländern.

Und die PFZ unterminiert ganau die Substanz unseres Wohlstandes, das Kleingewerbe, das hier zu 100 % ihre Wertschöpfung erbringt.

  • Taxilomax
  • 06.02.09 | 06:30 Uhr

neu ist dann nicht nur der bundesrat gegen das eigene volk, sondern auch das parlament, ausser natürlich den berglern und den anderen, die diese um jeden preis unterstützen - ist ja klar, wer das ist, oder?

(es hat ja interessanterweise auch einen beitrag zu den bergen in der wewo).

unglaublich, dieser populismus. diese berechenbarkeit der nächsten 'politischen' aktionen der volchsvertreter, betonung auf 'vertreter'.

und es gibt leute, die sich diesen honig um den mund schmieren lassen und aufhören zu hinterfragen.

  • Taxilomax
  • 06.02.09 | 06:13 Uhr

"Einfache Leute haben mehr mit Einwanderern zu tun als die Mittelschichten: Es herrscht die neue Ungleichheit vor der multikulturellen Herausforderung."

so ein bullshit. willkommen im elfenbeinturm der cüpli-journis. ich sollte mir abgewöhnen, die artikel zu lesen und beim überfliegen derselben bleiben.

wird jetzt eine neue grenze gezogen? zwischen den 'armen' wählern und den anderen, die eh nur für sich wählen? unglaublich. die classe riche (?) die zusammen mit der classe politique zu verdammen ist?

"glaubt man Umfragen, würde sie (pf) in kaum einem Land eine sichere Mehrheit erhalten."

in der schweiz hatte sie das zweimal. wo liegt das problem? die realpolitik widerspricht den hirngespinsten und der latenten paranoia.

  • R. B.
  • 05.02.09 | 21:47 Uhr

Überspitzt:

- ohne Stau keine Grünen
- ohne Lohndumping keine Gewerkschaften
- ohne Asylanten keine Caritas
- ohne Personenfreizügigkeit keine Manager mit Millionenboni
- ohne Einwanderung keine reichen Liegenschaftsbesitzer
- ohne EU-Beitritt keine gutbezahlten Politiker

man sagt dem "induzierte Nachfrage"

  • chateau
  • 05.02.09 | 20:02 Uhr

Alles ist verhandelbar! Mich lehrte einmal ein alter Fuchs dass die wichtigste Klausel in einem Vertrag die Kündigungsklausel ist. Damit bin ich gut gefahren. Wenn Verträge einseitige Nach- oder Vorteile erbringen, dann muss man sie auflösen bzw. kündigen und neu verhandeln.
Denjenigen, die die Verträge mit der EU gemacht haben und als Schweizer eine sogenannte Guillotineklausel eingebaut haben, muss ich gratulieren, zu ihrer Vorsicht. Das Gezeter der Unternehmer, der economiesuisse, der Vertreter der Gewerkschaften, von GAillard und Konsorten in nicht angebracht. Verträge müssen von Zeit zu Zeit überarbeitet werden, um entstandene Abweichungen zu korrigieren. Die Massenzuwanderung, der luxuriöse Charakter unserer Sozialleistungen, der bereits vielfach bewiesene Missbrauch sind Auswüchse, die zu korrigieren sind.
Es passiert nichts wesentlich, wenn die Schweizer Nein stimmen.
Man muss sich an den Tisch setzen und verhandeln. Punkt.

  • Ginestra
  • 05.02.09 | 16:44 Uhr

"dem preis, den neuverhandlungen mit sich bringen werden."

Man muss ja nicht gleich alles neu verhandeln. Und das Abkommen über die Erweiterung ist nun einmal ausschliesslich im Interesse der EU. Uns eilt das nicht.

Aus meiner Sicht könnte man bis 2011 oder 2012 warten und dann entscheiden ob es für die Zuwanderung absolute Obergrenzen braucht oder ob es so geht, wie es jetzt mit der EU-15 läuft.

  • Taxilomax
  • 05.02.09 | 16:20 Uhr

nein, nicht angst vor racheakten sondern vor dem preis, den neuverhandlungen mit sich bringen werden.

  • Ginestra
  • 05.02.09 | 16:13 Uhr

"ja, und dann gibt es nur ein grosses ch-bashing, mit dem ziel, für die eigenen bürger ein exempel zu statuieren und klar und
unmissverständlich die grenzen zu ziehen."

Was ist jetzt das für ein Argument, Taxi? Ja aus Angst vor Racheakten - ist es das was Du uns ans Herz legen möchtest?

  • Taxilomax
  • 05.02.09 | 15:59 Uhr

"Stimmte die Schweiz daher Nein, dürfte in Brüssel betretenes Schweigen ausbrechen. Wie will man den eigenen Bürgern erklären, dass sie nichts zu sagen haben, während die Insulaner in den Alpen das Projekt der europäischen Einigung erneut verschmähen?"

ja, und dann gibt es nur ein grosses ch-bashing, mit dem ziel, für die eigenen bürger ein exempel zu statuieren und klar und unmissverständlich die grenzen zu ziehen.

wie kann man nur so dumm sein und sich im eigenen artikel derart widersprechen? vielleicht liegt es an den co-autoren. oder sind sie schon 'weich' geworden?

"Weichsinnige lügen nach meinen Erfahrungen aber besonders schamlos (Zitat Ginestra)."

  • Taxilomax
  • 05.02.09 | 15:54 Uhr

seit wann so staatstragend und vorbildlich? kreide gefressen? oder 'weich' geworden?

  • Ginestra
  • 05.02.09 | 15:51 Uhr

"wir können als partner der eu wenn es denn nötig sein wird, kontigente einführen. die eu macht uns das jetzt vor. wieso sollen wir es jetzt und ab 2011 nicht machen können?"

Nein, Taxi, wir können nicht einfach wieder Kontingente einführen, wir können bloss kündigen - und dann kommt eben die besagte Guillotine-Klausel zum Einsatz.

Wenn einzelne EU-Staaten sich nicht an die Vorgaben aus Brüssel halten, ist das nicht das Gleiche, wie wenn wir, die wir uns gewohnt sind Verträge einzuhalten, das machen.

  • Taxilomax
  • 05.02.09 | 15:49 Uhr

da kann aber der nr reimann nichts dafür.

  • Ginestra
  • 05.02.09 | 15:40 Uhr

"wann lügt ein mensch?"

Das ist nicht immer ganz klar, manche lügen einfach weil sie zu dumm sind. Weichsinnige lügen nach meinen Erfahrungen aber besonders schamlos.

  • Taxilomax
  • 05.02.09 | 15:33 Uhr

"Freizügigkeit je nachdem"

das ist doch ein argument für die pf. je nach bedarf kann die pf reglementiert werden.

all die szenarien und schreckensgespenster, die nun an die wände gemalt werden, sind doch für die katz. wir können als partner der eu wenn es denn nötig sein wird, kontigente einführen. die eu macht uns das jetzt vor. wieso sollen wir es jetzt und ab 2011 nicht machen können?

  • Taxilomax
  • 05.02.09 | 15:27 Uhr

lügen haben kurze beine.

wann lügt ein mensch? wenn er dem blick ausweicht und nach unten schaut? oder war es wenn er den blick nicht halten kann?

  • Ginestra
  • 05.02.09 | 15:06 Uhr

So ist es, Jeanna. Die Roten verstehen keinen Spass:

http://www.dabeibleiben.ch/

  • Jeanna
  • 05.02.09 | 14:54 Uhr

Tja, der „besonnene“ Ideenreiche vom rechten Jungidiotenrand der SackmesserSekte ist ja bekannt für seine „Affinität“ in Sachen Internetnutzung via Webseiten-Gestaltung:

Zuerst gelacht, dann nachgedacht: SVP-Nationalrat sorgt im Web für Ärger. Für Lukas Reimann war es ein Jux, die Jungparteien von SP, FDP und CVP fanden es aber gar nicht lustig: Der St. Galler parodierte eine Website und hat jetzt eine Klage am Hals.

ttp://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Zuerst-gelacht-dann-nachgedacht-SVPNationalrat-sorgt-im-Web-fuer-rger/story/30442045

Bye und schlaft gut (weiter)

  • Zara Zarathustra
  • 05.02.09 | 14:18 Uhr

Zum Glück sind hier nur noch arbeitslose Debitorenbuchalter im Dauereinsatz für die Sekte.

  • Ginestra
  • 05.02.09 | 14:06 Uhr

Ui, da ist noch einer durch die Zensur gerutscht, der wohl nicht veröffentlicht hätte werden dürfen:

"Günther Meier
09:56 Uhr

Inszenierungsjournalismus pur! Da werden Gerüchte kolportiert und bewusst ungeprüft gestreut, um missliebige Personen öffentlich zu diskreditieren. Damit richtet man Kollateralschaden an und beschädigt das Image der involvierten Personen. Bei den Kommunisten war der nächste Schritt ein "Volksprozess" mit Hinrichtung, bei den Sozialisten fortgesetzte Rufmordkampagne. Der Tagi macht da wacker mit!"

Oder dieser Herr Meier ist ein wirklich wichtiger Kunde des Tagesanlügerkonzerns...

  • Ginestra
  • 05.02.09 | 13:47 Uhr

Jeanna, Du kannst es Dir vielleicht nicht vorstellen, aber zwei Firmen in denen die gleichen Personen beteiligt sind, haben nicht unbedingt etwas miteinander zu tun.

http://www.easymonitoring.ch/handelsregister/chamaeleon_media_gmbh_894793.aspx

http://www.easymonitoring.ch/handelsregister/swag_schweizerische_wertpapierabrechnungsgesellschaft_909150.aspx

Wieso die Medien die Werbung auf dieser Seite noch nicht thematisiert haben?

http://konto-schweiz.ch/?Konto_er%F6ffnen

  • Ginestra
  • 05.02.09 | 13:26 Uhr

Den Sozen die ausschliesslich vom Staat leben, denen kann das natürlich nicht passieren, die haben keine Geschäftspartner. Höchstens Mäzene wie z. B. Dieter Behring nicht wahr, Frau Ständerätin Fetz?

  • Jeanna
  • 05.02.09 | 13:18 Uhr

Dem Freudentag-Toneli sein Strache. Und dem Fun4You seinen Mattes mit einem Gäthke im Hintergrund.

““Martin Faber
09:51 Uhr

Wenn jemand einen Geschäftspartner hat, welcher so schöne Webseiten wie: www.adolf-hitler.ch und www.nationalsozialismus.ch betrieben hat, frage ich mich, ob diese Person als Volksvertreter in Bern sein soll.““

Thanx ! Aber bei Fragen wende ich mich grundsätzlich nur an Zurechnungsfähige.

  • Zara Zarathustra
  • 05.02.09 | 12:37 Uhr

Pleite sind nicht die Sozialwerke, sondern der Parteisponsor UBS, dem der Steuerzahler in einer ersten Rettungsübung bereits 68 Milliarden Franken nachzuwerfen gezwungen wird vom rechtsblöden Parlament, ohne jegliche Auflagen, damit diese Gelder an neu anzuwerbende Wert-Abschöpfer in den USA umverteilt werden können.

http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/UBS-koedert-USKundenberater-mit-hohen-Boni/story/15557572

  • Ginestra
  • 05.02.09 | 12:36 Uhr

"Hat der Ideenreiche eigentlich inzwischen der Ayaan Hirsi sein ivor zwei Jahren n Aussicht gestelltes Bleiberecht - ja gar ihre Einbürgerung - realisiert ?"

Letzten Frühling war er auf jeden Fall noch dran:

http://www.lukas-reimann.ch/datein/doku/zeitung/2008/08052008E.pdf

Nächste Woche hat er sicher wieder mehr Zeit, Fragen von besorgten Bürgerinnen zu beantworten.

post@lukas-reimann.ch

  • chateau
  • 05.02.09 | 12:29 Uhr

Mr. Di Giovanni. Ihre Argumentation kann nicht überzeugen, da die Schweiz in Europa das überfremdetste Land ist mit einem Anteil von über 30% (inkl. der eingebürgerten Covenience-Schweizer).
Aber, Sie können die Schweiz ja auch ganz verschenken.
Es geht hier um das Signal. Ein Ja bedeutet ein weltweites Signal, eine Einladung zur Steigerung dieser irrsinnigen Zuwanderung, deren Auswirkungen wir jetzt schon nicht mehr bezahlen können. Siehe Pleite-Sozialwerke.

  • chateau
  • 05.02.09 | 12:24 Uhr

Und nicht vergessen. Bei einem Nein ist die Verhandlungsposition der EU gegen über stärker denn je. Die Schweiz beschäftigt im Inland, im Ausland, und Grenzgänger mitgerechnet so etwa 3 Millionen EU-Bürger.Kein EU-Land möchte diese Arbeitsplätze gefährden. Die Arbeitsmarktsituation in den EU-Ländern ist so prekär (Tumulte in Griechenland, Streiks allerorten, Streiks englischer Arbeiter gegen italienische Fremdarbeiter), dass sie für jeden Arbeitsplatz den Schweizer Unternehmen bieten und der die AL-Statistiken dieser Länder verbessert, dankbar sein wird(muss).

  • chateau
  • 05.02.09 | 12:17 Uhr

Was unsere GENIALEN Verhandler aus Bern so verhandelt haben. DAs kann man auf einen kurzen Nenner bringen: Vorteile für Ausländer die Nachteile für die Schweizer:
Beispiel. Ausländer aus den EU-Ländern dürfen 180 Tage lang sich in der Schweiz aufhalten z.B. als Tourist etc.Bedingung ist dass zwischen einem zweimaligen Aufenthalt von 90 Tagen eine Pause von einem Monat eingeshaltet werden muss.
Nun der Clou (was selbst sog. Repräsentanten der Auslandschweizer nicht einmal wissen) Ein Auslandschweizer darf NIE mehr als 90 Tage pro Jahr in der Schweiz (seiner Heimat) sein. Bleibt er mehr als 14 TAge an einem Stück, so muss er sich anmelden und für ein ganzes Jahr Steuern zahlen.
DAS IST DIE WAHRHEIT.

  • Jeanna
  • 05.02.09 | 11:53 Uhr

Fun4You in trouble ! Aber Schappoh ... seine "Souveränität" im Umgang damit, konnte gestern in der Rundschau bestaunt werden. Gegenüber seinem besonnenen Auftritt in der Arena ein unverkennbarer Fortschritt.

Aber was mich wunder nähme: Weiss das vielleicht jemand aus derselben Sekte? Hat der Ideenreiche eigentlich inzwischen der Ayaan Hirsi sein ivor zwei Jahren n Aussicht gestelltes Bleiberecht - ja gar ihre Einbürgerung - realisiert ?

  • Ginestra
  • 05.02.09 | 11:32 Uhr

"Aber die Personenfreizügigkeit mit der EU-27 ist nun plötzlich ein schwerwiegendes Problem ?"

Wir wissen noch nicht, was passiert, wenn der Inländervorrang gegenüber der EU-8 2011 fällt. Ohne diese Erfahrungen können wir heute eine Ausdehnung auf Rumänien und Bulgarien nicht empfehlen. Die 19 Monate Erfahrung mit der vollen PF gegenüber der EU-15 lassen das nicht zu.

Du kannst natürlich jetzt sagen: Wenn es nicht funktioniert 2011 dann kündigen wir halt dann. Ja, das ist auch eine Möglichkeit.
Aber wem die direkte Demokratie auch nur ein bisschen etwas wert ist, der stimmt schon nur wegen des unwürdigen Paketes NEIN.

  • Zara Zarathustra
  • 05.02.09 | 11:22 Uhr

So ist es Taxilomax. In Spanien sind nicht die Ausländer das Problem, sondern, wie jetzt überall, der implodierende Idiotenkapitalismus à la Blocher-Ebner-Ospel und Konsorten. Das hat mit Ausländern nicht das geringste zu tun.

  • Ginestra
  • 05.02.09 | 11:21 Uhr

"Aber ihr könnt gerne weiterhin nach vom Staat festgelegte Quoten für Arbeitskräfte schreien und euch gleichzeitig für liberal halten."

Kein einziger souveräner Staat auf diesem Planeten hat die Personenfreizügkeit mit Nachbarstaaten. Auch die klassischen Einwanderungsländer, USA, Kanada, Australien, Neuseeland alle haben ihre Beschränkungen. Nur die grössenwahnsinnige Schweiz denkt, sie könne einer halben Milliarde Menschen den Rechtsanspruch auf Zuwanderung geben.

Und schau einmal die nach wie vor bestehenden Beschränkungen innerhalb der EU an! Wenn es nicht einmal innerhalb der EU ohne Beschränkungen geht, wie soll es dann für uns gehen. Man muss schon sehr, sehr optimistisch sein was die wirtschaftliche Entwicklung des Balkans angeht um JA zu stimmen. Ein demokratisches JA dazu könnten wir aber akzeptieren.

Was wir uns nicht bieten lassen sind die Erpressungsversuche und Lügen von gewählten Behörden und die demokratieunwürdige, verfassungswidrige Zusammenlegung zweier verschiedener Fragen durch das Affentänzerparlament.

Die Befürworterlügen von Economiesuisse et al sind weniger schlimm.

  • Taxilomax
  • 05.02.09 | 11:17 Uhr

@alle

gemäss den ersten hochrechnungen aus den brieflichen abstimmungen wird ein ja mit einem anteil von 80% erwartet.

@mediabühler

die spanier haben schon seit 10 jahren probleme mit den südamerikanern. ich nehme an, dass in spanien nicht unbedingt die eu-ausländer das problem sind.

  • Zara Zarathustra
  • 05.02.09 | 11:15 Uhr

Wir sollten es wagen. Oder morgen. Oder vielleicht nicht. Wer weiss ...

So ändert sich die Meinung der strammen Sektierer, Stefan. Je nach Tagesform des Guru. Mangels eigenem Hirn.

  • mediabuehler
  • 05.02.09 | 11:13 Uhr

Stefan Di Giovanni
Deine positive Einstellung trotz Deines doch würdigen Alters sei Dir unbenommen. Die Tatsachen in D sprechen aber eine komplett andere Sprache. Offenbar müssen es die Schweizer am eigenen Leibe erfahren.

Und noch etwas: Die gutgläubigen, kuhäugigen Schweizer werden klar mehrheitlich ein JA einlegen. Die Spanier mit offenbar bald 20 % Arbeitslosen und 900'000 billigen Arbeitskräften aus Rumänien und Bulgarien würden das - wenn sie könnten - nie und nimmer tun.

  • Stefan Di Giovanni
  • 05.02.09 | 11:05 Uhr

"Aber an der Personenfreizügikeit mit der EU-25 ändert sich an der Abstimmung vom Sonntag ja auch nichts."

Genau, an der Personenfreizügigkeit mit der EU-25 ändert sich nichts. Aber die Personenfreizügigkeit mit der EU-27 ist nun plötzlich ein schwerwiegendes Problem ? Was hat sich denn da auf einmal grundlegend verändert ?

  • Ginestra
  • 05.02.09 | 11:02 Uhr

"Die Schweizer Wirtschaft verlangt nach gutausgebildeten Arbeitskräften, in der Regel Fachleute, Akademiker etc. "Scheinselbständige", Betrüger etc. werden die Ausnahme bleiben."

Ja, diese Arbeitskräfte können wir immer ins Land lassen, dazu braucht es nicht einmal eine Personenfreizügikeit. Aber an der Personenfreizügikeit mit der EU-25 ändert sich an der Abstimmung vom Sonntag ja auch nichts.

  • Ginestra
  • 05.02.09 | 10:56 Uhr

"Damit ein polnischer Spengler hierherkommt, muss er vor allem einen Arbeitsvertrag eines schweizerischen Unternehmens in der Tasche haben."

Ich sehe, Du kannst immer noch nicht folgen. Ein Arbeitsvertrag nützt einem Polen gar nichts ohne Einwilligung des Migrationsamtes, das den Nachweis überprüft, dass kein geeigneter Schweizer und niemand geeigneter aus der EU-15 gefunden werden konnte. Solche Fachkräfte gibt es, sie sind aber selten.

  • Zara Zarathustra
  • 05.02.09 | 10:42 Uhr

Dem Christkindchen sein besonnener Herr Reimann.
Wundert sich noch irgend jemand über das Umfeld solcher Young-4-Fun-Figuren, diesen Geistesgreisen von Geburt ?
Die Ziegenhirten vom Balkan und deren funktionierende Familien-Clans sind für die Zeit nach dem Zerfall der Nationalstaaten jedenfalls wesentlich besser gerüstet als so ein Reimann mit seinen blitzblank polierten Griffelchen. Solche geschniegelten Geiferi braucht bald niemand mehr, und der heissgeliebte Nationalstaat wird unseren Nationalisten auch nicht mehr helfen. Dem Ueli seine Staatsmilitaristen sowieso nicht, mangels Zaster.

  • Stefan Di Giovanni
  • 05.02.09 | 10:39 Uhr

"Konkret: Um einen polnischen Spengler hier anzustellen, müsste man den Nachweis erbringen in der Schweiz und in der EU-15 keinen gefunden zu haben. Kannst Du folgen?"


Damit ein polnischer Spengler hierherkommt, muss er vor allem einen Arbeitsvertrag eines schweizerischen Unternehmens in der Tasche haben. Eure Panikmache betreffend Polenschwemme, Roma-Betrügern und all die anderen Lügen hat die Mehrheit des Schweizer Volkes durchschaut. Aber ihr könnt gerne weiterhin nach vom Staat festgelegte Quoten für Arbeitskräfte schreien und euch gleichzeitig für liberal halten. Dann sorgt ihr wenigstens für ein bisschen unfreiwillige Unterhaltung.

Ausserdem gibt es auch in den EU-15-Staaten relativ strukturschwache Gebiete im Vergleich zu der Schweiz. Trotzdem sind die Portugiesen oder Süditaliener nicht in Scharen eingefallen. Gekommen sind hauptsächlich gutausgebildete Deutsche, die Steuern und in die ALV einzahlen.

Die Schweiz befindet sich in einem Strukturwandel. Die Schweizer Wirtschaft verlangt nach gutausgebildeten Arbeitskräften, in der Regel Fachleute, Akademiker etc. "Scheinselbständige", Betrüger etc. werden die Ausnahme bleiben. Eure Präventiv-Paranoia ist es deshalb nicht wert, auf die gutausgebildeten Arbeitskräfte zu verzichten und den Strukturwandel der Schweiz zu verlangsamen.

  • Ginestra
  • 05.02.09 | 10:22 Uhr

"Dass ihnen aber die Gewerkschaftsmitglieder blind in den Abgrund folgen"

Teilweise werden die wohl den Schutzversprechungen glauben schenken. Und Abgrund ist natürlich relativ. Verglichen mit Afrika und weiten Teilen Asiens sind die Bedingungen in der heutigen EU immer noch ausgezeichnet. Um der verhassten SVP den Abstimmungerfolg zu verwehren, ist man wohl bereit, gewisse Abstriche zu machen. Die zusätzlichen Millionen an Sozialleistungen pro Jahr sind ja vielleicht sogar günstiger als die möglichen Abschreibungen der Nationalbank auf den UBS-Papieren.

  • mediabuehler
  • 05.02.09 | 10:06 Uhr

Ginestra
Ich verstehe die Gewerkschafter - also die Arbeitenden selber - nicht, die für eine JA votieren. Die Gewerkschaften sind für die PFZ wegen dem Lohndruck und können so ihre Notwendigkeit rechtfertigen. Dass ihnen aber die Gewerkschaftsmitglieder blind in den Abgrund folgen, bleibt für mich unverständlich.

Bald werden wir die Wahrheit ja wissen. Meine Familie und der grösste Teil meines gewerblich orientierten Beziehungsnetzes haben ein klares NEIN brieflich eingelegt.

  • Ginestra
  • 05.02.09 | 09:54 Uhr

"Die Kontingente sind nicht mal jetzt erschöpft."

Inländervorrang -> googel mal danach

Bereits in der EU-15 gibt es ein enormes Angebot an Arbeitskräften und die alle haben auch Vorrang gegenüber EU-8-Arbeitskräften in der Schweiz noch bis 2011.

Konkret: Um einen polnischen Spengler hier anzustellen, müsste man den Nachweis erbringen in der Schweiz und in der EU-15 keinen gefunden zu haben. Kannst Du folgen?

  • Stefan Di Giovanni
  • 05.02.09 | 09:48 Uhr

"Woher willst du das wissen"

Die Kontingente sind nicht mal jetzt erschöpft. Auf welch wundersame Weise soll sich das bis 2011 ändern, so dass Tausende von rumänischen "Pseudo-Selbständigen" (na, da hab ich euch doch ein passendes Stichwort für eure nächste Schmutzkampagne geliefert, oder ?)
und betrügerischen Roma nun plötzlich in die Schweiz einfallen ?

  • Ginestra
  • 05.02.09 | 09:37 Uhr

"obschon nicht mal die Polen und Slowaken so richtig in die Schweiz einfallen möchten"

Woher willst Du das wissen? Das zeigt sich dann 2011. Fakt ist, dass selbst die Toitschen die Beschränkungen gegenüber Polen weiter aufrecht erhalten. Die Scheisse hast Du aber sicher nicht in der Hose, das ist offensichtlich.

  • Ginestra
  • 05.02.09 | 09:33 Uhr

Propagandaministerin MCR im Blick:

"Mit der Aussage, ein Nein wäre «Gift für die Wirtschaft», machten Sie die Stimmbürger laut Schwander «psychisch widerstands­unfähig».
Gift ist schädlich. Ein Nein zur Abstimmungsvorlage vom kommenden Sonntag würde unserer Wirtschaft tatsächlich schaden und damit auch Arbeitsplätze gefährden. Darum setzen sich sowohl Arbeitgeber als auch Gewerk­schaften für ein Ja ein."

Als Unternehmer kann ich Ihnen versichern, Frau Bundesrätin, dass uns ein Nein nicht schadet, aber wir können ev. ein bisschen später und weniger frei auswählen, wen wir hier in der Schweiz anstellen. Das Bevölkerungswachstum in der Schweiz könnte weniger stark ansteigen ohne Freizügikeit mit Rumänien, Bulgarien und zukünftigen Mitgliedern der EU. Die Nettozuwanderung betrug aber schon 2007 1.1% für 2008 finde ich keine Zahlen, weniger waren es aber bestimmt nicht. Mir reicht das.

Eine noch höhere Zuwanderung wäre gut für Bodenspekulanten, Detailhändler. Eine höhere Sockelarbeitlosigkeit hilft das Personal günstiger zu halten.
Das wiederum hilft den Gewerkschaften, deshalb sind die zum grösseren Teil auch für eine höhre Zuwanderung.

http://www.nzz.ch/nachrichten/schweiz/zuwanderung_aus_der_eu_verteuert_mieten_1.657665.html

http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/kanton/Zahl-deutscher-Zuwanderer-bricht-alle-Rekorde/story/12320209

  • mediabuehler
  • 05.02.09 | 08:54 Uhr

Praktisch mögliche Auswüchse mit dem freien Persoenenverkehr:

Altersversorgung auf Kosten der Schweiz

Lebenslange Fürsorgeleistungen - auch für Familiennachzug

Nutzung der bereits maroden IV-Versicherung

Nutzung der Arbeitslosenversicherung - ohne vorher je Geld eingezahlt zu haben

Krankentaggeld, das ein Einwanderer im Extremfall bis zu 720 Tage einlösen kann - ohne je einen Tag in der Schweiz gearbeitet zu haben

Ausbildung der Jugend auf Kosten der Schweiz

Nutzung der teuren medizinischen Versorgung der Schweiz

Sogar Alimentenbevorschussung

Eines der grössten Probleme - die Einwanderung als Selbständige: Jeder kann bei uns seine selbständige Arbeit als Maler, Putzkraft, Gärtner, Maurer usw. usw. anbieten - zu Billigsthonoraren, und niemand in der Schweiz unter den Gewerbetreibenden kann da mithalten. Sie alle haben einen Rechtsanspruch, bei uns als Selbständige ihrem Gewerbe nachzugehen und eine mindstens fünfjährige Aufenthaltsbewilligung zu erhalten. Ob sie zu zehnt in einer Dreizim­merwohnung wohnen oder ob sie gar in Bussen oder mit Billigstflügen übers Wochenende in die Heimat geflogen werden, geht die Schweiz nicht an. Dies alles absolut legal, unabhängig vom Stundenansatz, für den diese Menschen arbeiten. Wer immer sie in die Schweiz schickt, muss nur dafür sorgen, dass die Formalitäten richtig erledigt werden (Anmeldung als selbständig Erwerbende, Lösen der Mehrwertsteuernummer, etc.).

  • Stefan Di Giovanni
  • 05.02.09 | 08:42 Uhr

"Ein Nein bringt die EU zur raison und als Bittsteller...."

So sehen also heutzutage schweizerische Grossmachtfantasien aus. Wir machen böhse böhse EU putt, ganz fest kaputtt....

Die Rechtskonservativen haben vor den Rumänen und Bulgaren die Hosen bereits voll, obschon nicht mal die Polen und Slowaken so richtig in die Schweiz einfallen möchten. Sogar deren Roma bleiben zu Hause und trotzdem üben sich die rechtskonservativen Hosenscheisserchen bereits kräftig in Präventiv-Paranoia. Schtaahtskontingente für "diä främde Fötzel" und Schtaahtsmilliarden für die UBS ohne jegliche Auflagen aber Bonizahlungen der Staatsbank weiterhin mit "unternehmerischer Entscheidungsfreiheit" begründen. Wer wählt eigentlich noch solche Witzfiguren ?

  • Ginestra
  • 05.02.09 | 00:03 Uhr

Der erschreckende Wissensstand von Tagi-Konsumentinnen:

"Karin Meiner
20:30 Uhr

Wer war noch der Linke, der diese Verträge gefordert und dann ausgehandelt hat. Hiess der nicht Blocher? Als Tiger ist er gestartet und zum Bettvorleger ist er geworden."

"Verträge gefordert" Nein, Frau Meiner, hat er nicht! Aber gegen seinen Willen musste er sie verhandeln und vor dem Abschluss der Verhandlungen wurde seine Abwahl bejubelt und betanzt.

  • Ginestra
  • 04.02.09 | 23:41 Uhr

http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Dubiose-Website--jetzt-streitet-Reimann-mit-Economiesuisse/story/24433115

Economiesuisse nimmt also die verleumderischen Mutmassungen im Tagesanlüger zum Anlass Inserate zu schalten. Was sagt uns Stimmbürger das? Traut Economiesuisse ihrer landesweiten Lügenkampagne mit der Kündigungslüge nicht mehr? Sehen diese Totengräber der Demokratie den Erfolg ihrer Zig-Millionen schweren Lügenkampagne dermassen in Gefahr? Die grosse Mehrheit der Parteien, des Affentänzerparlamentes und die ganzen Systemmedien mit ihren Lügen vom automatischen Wegfall der Bilateralen und den leeren Spitälern konnten die Stimmbürger noch nicht genug beeinflussen?

  • chateau
  • 04.02.09 | 23:16 Uhr

Gratuliere zum guten evtl. zu späten Artikel. Ich habe längst nein gestimmt, aber andere haben brieflich schon ja gestimmt.
Alle EU-Staaten haben ihre Tricks, die Freizügigkeit zu behindern, nur die SChweiz will weiterhin offene Scheunentore.
In Brüssel weiss man ganz genau, wieviele EU-Bürger in der SChweiz sind, wieviele als Grenzgänger täglich kommen und wieviele von Schweizer Ko nzernen in der EU beschäftigt werden. So über den Daumen etwa. drei Millionen. Die EU will diese Leute n i e zurückhaben in ihre, von täglichen Streiks und schweren Unruhen (Griechenland) geschüttelten Heimatländer. Die Arbeitslosenprobleme sind enorm und die Zahlen nähern sich der 20-Millionengrenze.
Ein Nein bringt die EU zur raison und als Bittsteller, schon wegen der Arbeitsmarktlage.
Freundliche Grüsse an den Katastrophenfürst.

 
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