Bundesrat

Job am Katapult

Sie sind meist jung, spielen höchst undurchsichtige Rollen, verdienen sehr gut und machen rasch Karriere: Die persönlichen Mitarbeiter der Bundesräte sind die unkontrollierten Machtfaktoren in Bern.

Von Urs Paul Engeler

Neugewählte Bundesräte verkünden oft hochgemut, sie könnten auf die Hilfe von persönlichen Mitarbeitern, in Bern kurz PMs genannt, getrost verzichten. Auch Ueli Maurer verzichtet ausdrücklich auf die Anstellung von «freischwebenden Neutronen ausserhalb der Strukturen und Prozesse», wie sein Sprecher Jean-Blaise Defago sich ausdrückt. Nach ein, zwei Jahren haben die meisten Magistraten, stiller und leiser, das Kontingent von zwei PMs, das ihnen zusteht, bereits ausgeschöpft. Zu interessant sind die Möglichkeiten, die das umstrittene Instrument bietet für die Herren und nicht minder für die Knechte.

Unglücksfälle, wie BDP-Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf sie in ihrem ersten Jahr produziert hat, sind die Ausnahmen. Den ersten persönlichen Mitarbeiter, Sébastien Leprat, 38, einen früheren FDP-Funktionär aus dem familiären Umfeld von alt Bundesrat Adolf Ogi (SVP), hat sie im bösen Streit nach elf Monaten bereits geschasst. Auch die zweite Beraterin, Ruth Reusser, vormals resolute Vizedirektorin im Bundesamt für Justiz, hat sie nach kurzer Zeit der Zwietracht vor die Türe gestellt. Nun versucht es die Ministerin, die als beratungsresistent gilt, mit einem dritten Beistand: Stefan Costa, 41, eine Hinterlassenschaft ihres gescheiterten Partei- und Amtskollegen Samuel Schmid.

Doch dieses Zerwürfnis ist der Ausnahmefall, normalerweise sind die Verhältnisse zwischen den Bundesräten und ihren Handlangern inniger, langlebiger und lohnender. Die PMs werden in der Regel nicht entlassen, sondern befördert, in der Regel kurz vor Ende der Dienstzeit des Magistraten. Aus unbekannten Gehilfen werden dann, nicht selten fast über Nacht, Amtsdirektoren (etwa Peter Hablützel, zusammen mit dem Schriftsteller Peter Bichsel intellektuelle Gehhilfe für SP-Bundesrat Willi Ritschard), Bündner Bahndirektoren (Silvio Fasciati, Leon Schlumpfs Begleiter), Vizedirektoren, Generalsekretäre, Botschafter, Professoren, Kommunikationschefs oder Staatssekretär, Regierungsrätin (wie die Freiburgerin Isabelle Chassot, die CVP-Bundesrätin Ruth Metzler führte), auch Bundeskanzlerin (Corina Casanova, die dem CVP-Mann Joseph Deiss zudiente) oder Vizekanzler (Thomas Helbling, der die Militär- und Sportminister Ogi und Schmid stützte).


Der Weg nach oben

Die Liste der rund hundert Personen, die sich ehemalige PMs nennen können, bietet einen beachtlichen Querschnitt durch die politische, wirtschaftliche und diplomatische Prominenz der Schweiz. Alt Staatssekretär Franz A. Blankart (Sekretär der SP-Bundesräte Willy Spühler und Pierre Graber) führt die lange Tabelle der Berater an, die Botschafter geworden sind. Weiter finden sich darauf Leute wie Jacques de Watteville (Vertreter der Schweiz bei der EU), der Luzerner Bernhard Marfurt, der im schwierigen EMD den Luzerner Kaspar Villiger schützte, Dante Martinelli (Chef der ständigen Uno-Mission in Genf), Johannes Matyassy (Chef des bundeseigenen PR-Büros Präsenz Schweiz) oder Urs Ziswiler (Botschafter in den USA). Der Job im Dunstkreis eines Bundesrats ist der wohl exklusivste und sonderbarste Beruf und die steilste Rampe nach weit oben, gewissermassen ein Katapult.

Schwierig ist allein der Start. «Man muss es offen und ehrlich sagen», erklärt Klaus Hug, von 1976 bis 1979 persönlicher Mitarbeiter von Bundesrat Kurt Furgler (CVP), zwischen 1984 und 1991 Direktor des zentralen Bundesamtes für Industrie, Gewerbe und Arbeit (Biga) und heute Wirtschaftsanwalt mit beachtlichen Mandaten an der Schnittstelle zur hohen Politik: «PM wird man durch Beziehung.» Hug war dem fordernden Furgler als rühriger Zentralpräsident des katholischen Studentenvereins (StV) aufgefallen und wurde nach Bern berufen, als Vorgänger Edgar Fasel als Informationschef zu Sandoz wechselte. Den St. Galler Walter Fust, der diesen Vertrauensposten 1984 einnahm, entdeckte der St. Galler Furgler bei einem Staatsbesuch in Tokio. Der beflissene Botschaftsangestellte spielte den perfekten Reiseführer und leitete so eine Karriere ein, die ihn schliesslich an die Spitze der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (Deza) trug, zum Verwalter von Milliarden-Budgets und zum internationalen Humanitätsstar machte.

Fürstliche Saläre

Noch nie wurde der Posten eines persönlichen Beraters ausgeschrieben; die meisten der Assistenten werden in der Partei oder im persönlich-beruflichen Umfeld rekrutiert – und zu höchst komfortablen Konditionen angestellt. Die Newcomer, die keinerlei Verantwortung in der Hierarchielinie haben, die auch kaum politische Rechenschaft ablegen müssen und die allein ihrem Herrn oder ihrer Herrin verpflichtet sind, figurieren in den Lohnklassen um 30 und 31, verdienen also zwischen 190 000 und 200 000 Franken pro Jahr, die üblichen Orts- und Familienzulagen nicht inbegriffen. Finanziell sind sie Abteilungschefs oder Vizedirektoren gleichgestellt. Bei einer Trennung können sie zudem Ansprüche auf mindestens einen Monats- und maximal einen zusätzlichen Jahreslohn geltend machen. Dieser Fallschirm wird allerdings nur in Sonderfällen wie im aktuellen Konflikt zwischen Widmer-Schlumpf und Sébastien Leprat, der eine fünfstellige Abgangsentschädigung erhält, geöffnet. Normalerweise werden die Diener intern weitergereicht oder bei Freunden in der Wirtschaft (Novartis ist eine solche Abnahmestelle) und in Annexbetrieben wie der Swisscom oder beim Nationalfonds verstaut.

Als beliebte Belohnung bietet sich die Direktion der Eidgenössischen Alkoholverwaltung an: Bis Mitte letzten Jahres stand dem gemütlichen Amt Lucien Erard vor, der als persönlicher Mitarbeiter von Aussenminister Pierre Aubert (SP) gestartet war. Abgelöst wurde Erard durch Alexandre Schmidt, 38, den persönlichen Mitarbeiter von Finanzminister Hans-Rudolf Merz (FDP).
Noch konsequenter agierte Otto Stich (SP), der ohne seine Beiräte Jean-Noël Rey und Elisabeth Baumann keinen Fuss aus dem Büro setzte. Die beiden flankierten ihn selbst bei Verhandlungen vor den Parlamentskommissionen. Rey, der unmittelbar nach der Wahl des wilden Kandidaten Stich zum neuen Bundesrat übergelaufen war, erntete schliesslich den Posten eines Generaldirektors der Post. Seiner Vertrauten Elisabeth Baumann, die ihm auch im Hotel «Bern» zur Seite sass, übergab er die Leitung der Pensionskasse des Bundes, die ins fürchterliche Chaos stürzte und als milliardenteurer Sanierungsfall endete.
Argwohn wecken weniger die stolzen Saläre und lukrativen Pöstchen als die unklaren, nirgends definierten Rollen der Frischlinge mit Exklusivzugang zum Departementschef. Eine Verordnung aus den achtziger Jahren, die nach lauten Klagen aus der Verwaltung über Friktionen und Kompetenzkriege Leitplanken setzen wollte, wurde zwölf Jahre später wieder abgeschafft. Seither sind die Bundesräte ganz frei, wie sie die Famuli einsetzen. Kurz gefasst machen sie alles, was dem Magistraten nützt: Sie pflegen Beziehungen zur eigenen Partei, zu wichtigen Personen und Organisationen, auch zu Lobbyisten, setzen Reden auf, sekundieren den Chef bei Auftritten, beobachten die andern Departemente und Polittrends, schreiben Berichte, flüstern hinter verschlossenen Türen ein, raten zu oder ab.

Stab der Frauen

Die höchstentwickelte Form der individuellen, vom Departement ganz abgehobenen Beratung hat SP-Bundesrat Moritz Leuenberger geschaffen. Juristin Martina Buol, die er als Sekretärin der parlamentarischen Verkehrskommissionen schätzen gelernt hat, leitet einen stattlichen «persönlichen Stab des Departementsvorstehers», der elf Personen umfasst. Da diese Angestellten überwiegend Mitarbeiterinnen sind und da Herr und Gefolgschaft sich in permanenter gegenseitiger Bestätigung ergehen, wird Leuenbergers Anhang nur «Les Moritzettes» genannt.
Selbst Direktoren und Vizedirektoren der Bundesämter erscheint die Funktion der PMs nur nebulös. Vorsichtige sprechen von «Spannungsfeldern», «verlängerten Wegen» und «diffusen Spielregeln». Für andere bilden die Berater eigentliche «Fremdkörper im Departement», eine Art «Nebenregierung» oder gar «Schattenorganisation, die sich eher nervös, unvermittelt und mit wenig Hintergrundwissen in ganz normal laufende Geschäfte einmischt». Selbstkritisch reflektiert ein ehemaliger PM, der keine Bundeslaufbahn eingeschlagen, sondern eine Beratungsfirma gegründet hat, seine jugendlichen Aktivitäten: «Man gerät plötzlich in eine Welt, in die man aufgrund seiner Herkunft und Biografie (noch) nicht hingehört. Man verliert den Boden unter den Füssen und fängt an, den Glanz und die kleine Macht zu geniessen. Die meisten beginnen sich zu überschätzen.»

Tatsächlich regieren die persönlichen Mitarbeiter meist munter mit, den Fokus stets auf die Aussenwirkung aller Handlungen des Chefs gerichtet. Sie sind wesentlich für dessen Image in den Medien und in der Öffentlichkeit zuständig. Diese Aufgabe hat bereits in den achtziger Jahren Adolf Ogi zur zentralen Richtlinie entwickelt. Marc Furrer, 1988 vom DRS-Radiomann zum Geheimrat an der Seite des Berner Bundesrats aufgestiegen, bezeichnete sich selbst ungeniert als «Aussenminister» seines Herrn. Er rechtfertigte damit nicht nur seine ungewöhnliche Präsenz an europäischen Verkehrsministerkonferenzen, sondern auch die Kontrolle aller wichtigen Dossiers sowie direkte Interventionen bei Interviews, wenn Adolf Ogis Antworten heikle Formen anzunehmen drohten. Der Lohn für die perfekte PR-Arbeit war gebührend: Furrer wurde Direktor des Bundesamtes für Kommunikation (Bakom) und amtet heute als Präsident der Eidgenössischen Kommunikationskommission (ComCom).
Unglücklicher verlief die Fortführung der Glorifizierung Ogis im Wehrministerium. Furrers Nachfolger, als «Ogi-Boys» belächelt, vermochten nichts gegen die Realitäten des Departements und der Armee. Hastige Umbesetzungen waren die Folge.
Eigentliche Unglücksfälle in der Geschichte der persönlichen Politberatung ereigneten sich nur zwei. 1990 sprach das Bundesgericht Katharina E. Schoop, treue Mitarbeiterin von Elisabeth Kopp (FDP), der Verletzung des Amtsgeheimnisses schuldig. Sie hatte auf Weisung ihrer Vorgesetzten deren Mann Hans W. telefonisch über ein drohendes Strafverfahren (Affäre Shakarchi) orientiert. Und 2004 musste Raphaël Saborit, ein Mann an der Seite von Pascal Couchepin (FDP), sein Berner Pult räumen, weil er einen vertraulichen Antrag von Bundesrat Christoph Blocher (SVP) Westschweizer Lobbyisten zugefaxt hatte. Trotz dieses Delikts arbeitet er weiterhin im Bundesdienst als freischwebendes Element im internationalen Genf.

Kommentare

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  • werni425
  • 21.01.09 | 13:53 Uhr

Che584,
Die Schleimer lesen die WeWo, weil sie diejenigen, die noch gerade denken, von ihren eigenen Positionen überzeugen wollen. Wohlvestanden, sie lesen nur die Artikel, zu denen sie ohne Abo Zugang haben. Ich genisse alleweil deren Kommentare, dennn sie bestärken mich in meinen Annahmen. Solche Leute kann die Schweiz problemlos ertragen. Wie sind gegen Führer und möchtegern Verfüherer gewapnet. Wie gesagt, man muss die Position der Kontrahenten kennen um dagegen zu steuern.
Werni

  • Che584
  • 20.01.09 | 17:57 Uhr

@markb
wieso lesen Sie überhaupt die Weltwoche?

  • Jeanna
  • 19.01.09 | 17:07 Uhr

Wer lesen kann ist (wäre) klar im Vorteil.

Ich habe lediglich Heiri kritisiert wegen seinem Zensuraufruf. Heiri, das ist der, welcher keine Beiträge schreibt zu irgendwelchenT hemen, sondern diese Foren ausschliesslich zur Anpöbelung anderer Foristen benutzt.

Mit dieser Richtigstellung.

  • lupo331
  • 19.01.09 | 16:51 Uhr

@markb

Sie - wenigstens teilweise - zu widerlegen scheint mir gar nicht so schwierig zu sein.

Meistens mischen Sie Kraut mit Rüben und verlangen z.B., dass Missstände in Zürich in einem Artikel über Bundesbern abgehandelt werden. Es gehört einfach nicht hierhin, was eine RR des Kantons Zürich gemacht haben soll. Ein Lehrer würde Ihnen die Note ungenügend, weil am Thema vorbeigeschrieben, geben.

Dann behaupten Sie, es würde die SVP geschont, obwohl überaus kritisch über die Ogi-Boys geschrieben wird. Entweder wissen Sie nicht, dass BR Ogi zur SVP gehörte oder Sie wollen es einfach nicht wissen. Ihre Hetztiraden wären dann nämlich gar nicht mehr möglich.

In früheren Forumsbeiträgen haben Sie wenigstens noch anständig, als allwissender und abgehobener Intellektueller argumentiert, aber in letzter Zeit scheinen Sie die Nerven verloren zu haben und argumentieren jenseits der Grenze des Akzeptierbaren. Da bin ich mit Henry einer Meinung.

Allerdings haben Sie ja aber in Jeanna eine standhafte Mitstreiterin gewonnen, die Ihnen mit ihren einseitigen Kommentaren gegen Israel noch viel an politischer Propaganda und Ideologie vermitteln kann.

  • Jeanna
  • 18.01.09 | 20:04 Uhr

Los emal, Heiri ! Wer Zara Zarathustra als Wurm bezeichnet und sich auch sonst notorisch so einiges (!) an primitiven und verleumderischen Äusserungen über andere Foristen "leistet" sollte sein dummes Maul nicht so weit aufreissen und nach Zensur - "mal sehen, was sich machen lässt" - schreien.

Sämtliche (!) Deiner ""Beiträge"" beziehen sich nicht auf irgendwelche Themen, sondern bestehen ausschliesslich aus Anpöbelungen anderer Foristen.

  • HenryVIII
  • 18.01.09 | 10:08 Uhr

@ markb

Wegen solchen persönlichen, verleumderischen Angriffen wurden im alten Forum schon Teilnehmer vom Webmaster ausgeschloosen. Mal sehen was sich machen lässt.

  • marekc
  • 18.01.09 | 09:56 Uhr

Bin sehr gespannt, wie sich Herr Bundesrat Mauer in dem Zusammenhang entwickeln wird. Ich mag den direkten Still und den unverblümten Inhalt Ihrer Bundesbernartikel.

  • markb
  • 17.01.09 | 21:28 Uhr

Wer sich Henry VIII nennt also sich mit einem frauenmordenden, syphilitisch vollständig debilen, Frauenvergewaltiger identifiziert, sollte besser den Mund halten. Jede Qualifizierung anderer Blogger verpufft ins Nichts und ist nichts anderes als durchgeknalletes Gelabber eines Syphilitikers!

  • HenryVIII
  • 17.01.09 | 18:15 Uhr

Es ist immer wieder lustig zu sehen, wie unsere lieben Linken und WeWo Hasser absolut davon überzeugt sind, dass sie die Einzigen sind, welche die Wahrheit mit dem grossen Löffel gefressen haben.

  • markb
  • 16.01.09 | 18:25 Uhr

@ mediabühler

...Sie sollten nicht ideologisch fundierte Behauptungen von sich geben.... lol! Wissen Sie eigentlich noch was Sie da sagen und schreiben? Sicher nicht! Wer halt nur den Lügnern, Diffamierern und Hetzern der SVP an den Lippen hängt und meint, das WeWo Geschreibsel sei etwas anderes als ideologisch fundierte Behauptungen, der macht sich selber zur Dumpfbacke! Widerlegen Sie eines meiner Statements;das wird Ihnen nicht gelingen! Weil es eben so ist und nicht die vermeintliche Scheuklappen Heuchelei der WeWo... schreiben was ist...??!! Das ich nicht lache!

  • mediabuehler
  • 16.01.09 | 16:10 Uhr

markb
Das sind alles gehässige absolut an den Haaren herbei gezogenen Unterstellungen. Oder sind Sie etwa ein Insider der dafür Beweise vorlegen kann? Sie sollten nicht ideologisch fundierte Behauptungen von sich geben, denn Sie könnten einmal dafür belangt werden.

  • markb
  • 16.01.09 | 14:42 Uhr

Die übliche zynisch süffisante rechte Einheitssosse von Engeler! Die personellen Fehleistungen von SVP Exekutivmitgliedern werden selbstverständlich immer vollständig ausgeblendet. Dass Maurer sich seinen Beraterstab bereits vollständig aus der SVP Parteizentrale bestückt hat zB. Oder erinnern wir uns an die Dauerfehlleistungen einer RR Fuhrer;die Hausfrau Politikerin hat dutzende von Millionen an Folgekosten durch ihre Mobberei und ihre Streitsucht verursacht. Praktisch alle Amtsdirektoren mussten gehen. Millionenabfindungen waren die Folge.

Wie üblich dass tiefste Boulevard Äffchen Niveau von Engeler! Offensichtlich werden bei der WeWo Boni und Prämien bezahlt indem man die SVP von sämtlicher Kritik verschont. Ich möchte besser nicht wissen wer die bezahlt... Wer die Geldgeber von Köppel sind weiss man ja! Wes Brot ich ess des Lied ich sing!

  • mediabuehler
  • 16.01.09 | 08:57 Uhr

Alle Achtung! Gut recherciert. Aber bedenken wir doch nur - Bundesräte die seriös denken sind einsame Menschen, die nie genau wissen können, wer es eigentlich ehrlich mit ihnen meint, wer nur schleimt vor der magistralen Machtfülle. Und so muss Loyalität eben in barer Münze erworben werden. Ein Magistrat der aus "schlechteren Zeiten" gut Freunde besitzt und auf solche Leute zurückgreifen kann ist ein Glückspilz.

  • Schlemihl
  • 15.01.09 | 12:31 Uhr

@antonomous:

Vielleicht schaust du dich zuerst mal informieren, was Korruption überhaupt ist!!!!

  • Schlemihl
  • 15.01.09 | 12:29 Uhr

Als ob es das in Grossunternehmen in der Privatwirtschaft nicht gäbe!

Schauen wir uns doch mal die Situation in den USA. Dort ist das noch viel extremer! Und von Berlusconis Mafia-Staat Italien wollen wir gar nicht erst sprechen.

Ausserdem Regierungsrätin wird man nicht durch Vetternwirtschaft, sondern durch eine demokratische Wahl, Herr Engeler!!!

  • autonomous
  • 15.01.09 | 07:58 Uhr

Sache git's.
Mir imponieren die Politiker in Bern und anderswo schon lange nicht mehr.
Mit solchen Enthüllungen sieht man, dass wir fast nur Politzwerge haben.
Es erschaudert einem richtig.
Wer hat gesagt, bei uns herrsche keine Korruption?

 
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