Die Polizistin leitet seit bald zwei Jahren die Fachgruppe Milieu- und Sexualdelikte der Zürcher Stadtpolizei. Zuvor war sie lange Jahre bei der Kriminalpolizei unter anderem als Revierdetektivin tätig. Die 43-Jährige gehörte zu den ersten Frauen bei der Stadtpolizei, mittlerweile ist sie zwanzig Jahre dabei. Sie wirkt nur auf den ersten Blick zackig und hemdsärmelig, im Gespräch findet man sich einer herzlichen und auch lustigen Frau gegenüber, die sich ernsthaft Sorgen macht über manches, was sie täglich bei ihrer Arbeit in der grössten Schweizer Stadt sieht.
Montanile arbeitet in einer Männerwelt und sagt: «Ich konnte immer Frau sein und bleiben.» Sie sei mehrheitlich unter Jungs aufgewachsen und habe keine Probleme mit der teilweise derben, manchmal auch sexistischen Sprache der Männer, wenn sie unter sich sind. Ihr gegenüber sei man immer respektvoll gewesen. Klar, es gab Männer, die sagten, eine Frau habe bei der Polizei nichts zu suchen. Sie habe deren Ansicht akzeptiert und trotzdem gut und problemlos mit ihnen zusammengearbeitet. (dn)













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