Editorial

Bilaterale

Ungebremste Zuwanderung bringt Wohlstandsverluste. Die Lehren des Pazifikkriegs.

Von Roger Köppel

Die Leserbriefseite der Neuen Zürcher Zeitung bringt oft Einsichten, die im redaktionellen Teil vergeblich gesucht werden. Am letzten Dienstag hiess es in einer erstaunlich direkten Zuschrift: Mit der Absegnung der bilateralen Personenfreizügigkeitsabkommen im nächsten Februar verliere die Schweiz «jede Möglichkeit, zu entscheiden, wie viele Menschen einwandern dürfen und welche Anforderungen sie erfüllen müssen». Darum geht es. Will die Schweiz weitgehend die Kontrolle über die Zuwanderung abgeben oder nicht? Jedes drittklassige Hotel hat einen Portier, der darauf achtet, dass die richtigen Leute ins Haus kommen.

Die Sache ist weniger kompliziert, als sie dargestellt wird. Ungebremste Zuwanderung verwässert die Qualität. Kein international erfolgreicher Fussballverein nimmt alle Spieler auf, die gerne für ihn spielen würden. Man akzeptiert nur die besten, die in aufwendigen Verfahren ermittelt werden. Wenn einer die Leistung nicht mehr bringt, muss er sich anderswo umsehen.
Die Schweiz ist eine Art Real Madrid der Industrie- und Dienstleistungsstaaten. Die Löhne sind hoch, die Lebensqualität ist hervorragend, die Attraktivität beträchtlich. Hier kommt der erste Denkfehler der Bilateralisten: Um weiterhin erfolgreich zu sein, braucht die Schweizer Wirtschaft tatsächlich auch hervorragende Gastarbeiter und Auslandprofis. Aber sie braucht keine bilateralen Verträge mit der EU, die ihr Souveränität entwinden; sie braucht einen offenen Arbeitsmarkt ohne flankierende Abschottungen. Den kann sie aus eigener Kraft gestalten.
Die Bilateralisten bewegen sich im Widerspruch: Auf der einen Seite reden sie uns ein, der Zuwanderungsautomatismus auch und gerade mit vormodernen Oststaaten wie Rumänien oder Bulgarien sei im vitalen Eigeninteresse der Schweiz. Auf der anderen Seite behaupten sie, eine Ablehnung der Personenfreizügigkeit würde scharfe Vergeltungsmassnahmen der EU nach sich ziehen. Beides kann gleichzeitig nicht wahr sein.
Droht die EU für den Fall eines Neins, ist ein Ja im Interesse der EU, sonst würde sie nicht drohen. Ist die Personenfreizügigkeit wirklich im Schweizer Interesse, braucht es keine Drohungen. Tatsache ist eben: Das Freizügigkeitsabkommen ist vor allem im Interesse der EU, deshalb würde sich die EU über eine Ablehnung der Verträge durch die Schweiz ärgern. Warum? Weil die EU als nichtdemokratisches Gebilde ihre Ideologie der Grenzaufhebung und der supranationalen Staatswerdung besser verkaufen könnte, wenn ein urdemokratisches Land wie die Schweiz seine Grenzen freiwillig aufhebt.
Dies ist aus Sicht der Europäischen Union nachvollziehbar und legitim, aber dass führende Schweizer Politiker ihren Landsleuten dauernd den Bären aufbinden, der Personenbilateralismus sei im Interesse der Schweiz, ist ein sichtbares Zeichen für vorauseilenden Gehorsam. Nach wie vor wird in Bern der politischen Sehnsuchtsoase Brüssel entgegengearbeitet.

Jedes Land ist stolz auf seine Eigenheiten und legt Wert darauf, anders sein zu wollen als andere Länder. Führende Politiker und Parteien der Schweiz freilich setzen seit Jahren alles daran, die Schweiz immer gleicher und verwechselbarer zu machen im grossen europäischen Einheitsbrei. Anpassung kann vernünftig sein, aber sie darf wesentliche Qualitäten nicht beeinträchtigen. Eine herausragende Qualität der Schweiz sind ihre direktdemokratischen Institutionen.

Die Leute haben viel zu sagen, überwachen die Politik und achten darauf, dass der Staat der Wirtschaft nicht mehr Steuern abverlangt als nötig. Die Freizügigkeitsabkommen bringen weitere Einschränkungen der direkten Demokratie. Demokratieverlust heisst Souveränitätsverlust heisst Kontrollverlust. Dass sich gerade führende Unternehmer und Wirtschaftsverbände blind hinter die EU-Kampagne stellen, ist ein betrüblicher Beleg für die Tatsache, wie wenig selbst gestandene Geschäftsleute die Politik des Landes verstehen, dem sie ihren Wohlstand verdanken.

Die Schweiz ist eine herausragende Marke. Ihre Unabhängigkeit macht nicht nur den Reiz, sondern auch eine wesentliche Qualität des Standorts aus. Als reiches Land wird sie eine unkontrollierte Zuwanderung mit Wohlstandsverlusten bezahlen, genauso wie auch Eliteuniversitäten oder Fussballspitzenklubs ihr Niveau ohne strenge Zugangskontrolle nicht halten können.

Die blauäugigen Gutachten, die von wissenschaftlichen Forschungsstellen im Auftrag politisch interessierter Kreise erstaunlich devot abgeliefert werden, berichten freudig von «durchwegs positiven» Auswirkungen der Freizügigkeit, obschon die Wohlstandsgewinne der Schweiz ehrlicherweise nicht auf Verträge zurückgeführt werden können, die erst seit wenigen Jahren in Kraft sind und ausserdem in ausserordentlich günstige Konjunkturzeiten fallen. Die Schweiz war und ist eines der weltoffensten Länder der Welt. Ob sie es bleiben will, hat sie selber in der Hand. Dazu braucht es keine Verträge, die man ihr mit Drohungen und unausgegorenen Analysen aufschwatzt.

Über die Feiertage habe ich endlich Max Hastings monumentale Studie über das Ende des Pazifikkriegs gelesen, Geschichtsschreibung, wie man sie in der Schweiz, wohl auch aus Mangel an geeigneten Stoffen, so nicht zu lesen bekommt. Die entscheidende Frage bleibt: Warum haben die Japaner in einer absehbaren Harakiri-Aktion ihre Ehre, ihren Wohlstand und ihr kulturelles Erbe derart leichtfertig aufs Spiel gesetzt? Der spektakuläre, strategisch zweitrangige Hinterhaltsangriff auf Pearl Harbor lenkte nur die geballte Vernichtungskraft der grössten Industrienation auf das im Vergleich winzige fernöstliche Inselreich mit den bekannten, verheerenden Folgen.

Warum der Irrsinn? Antwort nach der Lektüre: Die Japaner glaubten, sie könnten damit durchkommen. Ihre Kriegsmaschinerie wurde auf der Grundlage einer gewaltigen Erkenntnislücke entfesselt. Weil man nichts von den Amerikanern wusste, unterschätzte man sie. Die beiden Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki machten abschliessend deutlich, dass sich Weltkriege für Aggressoren nicht lohnen. Die grösste und nachhaltigste Friedensleistung des letzten Jahrhunderts verdanken wir den schlimmsten Waffen, die jemals erfunden wurden.

Kommentare

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  • tigergigi
  • 09.02.09 | 23:07 Uhr

dieser Artikel ist um es mal anständig zu sagen, etwas daneben geraten, Herr Köppel. Vor allem der Vergleich am Schluss mit Pearl Harbor, wirklich total daneben! Aber eben, den unverbesserlichen rechtskonservativen Kräften fällt immer wieder irgend ein Scheinargument oder ein völlig daneben geratener Vergleich ein, mit dem sie versuchen, den Stimmbürger für dumm zu verkaufen.

Es wird Zeit, dass diese Zwängerei mit der Isolation und gegen die Bilateralen aufhört! Aber am gleichen Abend, nach einer völlig klaren Abstimmung (und einer klaren und laut hörbaren Ohrfeige für die SVP) bereits wieder von der nächsten Initiative gegen die PF zu sprechen, halte ich doch für eine gehörige Frechheit.

  • Schlemihl
  • 08.02.09 | 13:36 Uhr

Verstand hat sich gegen rechtskonservative Ideologie und Fremdenfeindlichkeit durchgesetzt!

Sachliche Argumente haben sich gegen Angstmacherei und Unwahrheiten durchgesetzt!

Ein ganz klares Resultat!!!

Es wird wirklich langsam Zeit, dass die Isolationisten den Volkswillen akzeptieren!!!

  • Lohmann
  • 08.02.09 | 12:41 Uhr

APPENZELL AUSSERRHODEN SAGT KLAR JA ZUR PF!!!

57,3% JA!

  • werni425
  • 01.02.09 | 19:06 Uhr

Wenn die Zuwanderung ein Segen für die Krankenkassen ist, sollte zuerst mal die Rechnung gemacht werden, wieviel einer in die KK einbezahlt bis er zum "Ziehen" kommt und bis er schliesslich ablebt. Also wenn einer im Alter von 30 kommt, hatt er für die gesunden Jahre nichts einbezahlt. Und nun beginnt sein Bezug. Warum jagen sich die Krankenkassen die Jungen gegenseitig ab? Weil die nicht rentieren? Rentieren heisst kleinere Beiträge für die andern.
Werni

  • Christine
  • 01.02.09 | 18:57 Uhr

Fortsetzung:

Ich verstehe sehr gut, dass Dich die Ignoranten nerven, die aus taktischen Gründen plötzlich den Umweltschutz entdecken. Mich nervt, dass sich immer nur, in Politik und Gesellschaft, alles um den Menschen dreht.

Die Ueberforderung der Natur liegt an der Masse Mensch (und seiner "Entourage“ aka Technik, Infrastruktur und dergleichen), da möchte ich die Einwanderung als eine Begründung nicht a priori ausschliessen.

  • Christine
  • 01.02.09 | 18:56 Uhr

@Schlemihl.
Es ging in meiner Theorie nicht um die Anzahl Menschen, sondern um den Grundsatz, den Beweggrund der Migration: Geld und materieller Wohlstand. Und das führt zur Frage, wie weit man dafür Verständnis fordern kann, resp. wie weit man Verständnis für Nichtverständnis haben sollte.

Es gibt immer zwei Seiten der Migration: Den Einwanderer und das Einwanderungsland und damit das Wollen und das Gewähren. Dabei ist Konflikt einfach nicht zu umgehen, also ich wüsste nicht, wie, solange wir Länder haben, Länder mit Grenzen, einem Kuchen gleich, der reichen muss. Statt sich nur vehement für das eine oder andere einzusetzen und zu polarisieren, kann man sich einfach mal Verschiedenes durch den Kopf gehen lassen, z.B. : Wir öffnen dem Menschen den "Käfig" noch weiter, damit er sich freier bewegen kann, noch freier, als er es ehe schon kann. Er ist in seinem Land nämlich nicht eingesperrt. --> Statt sich immer nur um das vermeintliche Wohl der Menschen zu kümmern mit ihrem unendlichen Raffdrang, wäre es durchaus mal einen Gedanken wert, den Käfig der Tiere zu öffnen, die s i n d nämlich eingesperrt und würden sich ganz gerne, als mindestes, auch mal strecken können.

Fortsetzung..

  • Christine
  • 31.01.09 | 22:10 Uhr

@Schlemihl

".. keine Ahnung davon.." Ich auch nicht :-)

Aber so viel schon: Du bist so, wie Dein Sternzeichen sagt, Du seist (mit x anderen beeinflussenden Faktoren), aber Du wirst beim Kennenlernen zuerst mit Deinem Aszendenten wahr genommen. ;-))

Uebrigens sind wir bei den Chinesen jetzt im Jahr des Ochsen (keine Ahnung, was das bedeutet), und selber bin ich Drache. Ein Chinese, mit dem ich ein Jahr zusammen arbeitete, klärte mich auf, der Drache sei das meist "begehrte" und beste Zeichen. Find i au.

Schönen Abend

PS: Das andere Post ist wie immer interessant. Vielleicht entgegne ich später noch.

  • Schlemihl
  • 31.01.09 | 18:20 Uhr

@Christine:

Was die Astrologie betrifft, da habe ich keine Ahnung davon :-) Ich glaube auch nicht daran. Ich weiss nicht mal, was ein Aszendent ist ;-)

  • Schlemihl
  • 31.01.09 | 18:17 Uhr

@Christine:

Wir haben seit über zweieinhalb Jahren die kontigentierte PF mit den 8 osteuropäischen EU-Staaten.

Gemäss deiner Behauptung müssten ja viele Leute aus diesen Ländern in die Schweiz kommen, weil man hier mehr verdient. Tatsache ist: Es sind wesentlich weniger Leute gekommen als eigentlich hätten kommen dürfen!!! Deine Theorie stimmt nicht mit der Realität überein.

Es gibt zudem noch die Lebensunterhaltskosten, die in der Schweiz sehr hoch sind!

Und ausserdem: In die Schweiz darf ja nur kommen, wer einen Arbeitsvertrag hat und also von der Schweizer Wirtschaft geholt wird.

Was die Natur und die Landschaft betrifft, da bin ich mit dir einig, auf die müssen wir acht geben. ABER: GERADE DIE PARTEIEN, DIE DIE PF ABLEHNEN, KÜMMERN SICH JA KEINEN DEUT UM DIE NATUR!!! SVP- UND LEGA-POLITIKER BAHAUPTEN JA ES HABE NIE EIN WALDSTERBEN GEGEBEN UND DER TREIBHAUSEFFEKT EXISTIERE NICHT!!!

Das regt mich wirklich auf, dass die grössten Ignoranten betreffend Umweltschutz (ich meine nicht dich, sondern die Politiker und ihre Anhänger der genannten Parteien) jetzt plötzlich vorgeben sie würden sich für die Natur interessieren.

WIR BRAUCHEN EINE BESSERE RAUMPLANUNG UND ANREIZSYSTEME (Förderung des Umstiegs auf erneuerbare Energien, neue Transportsysteme) UM DIE NATUR ZU SCHÜTZEN! Die Überforderung der Natur liegt sicherlich nicht an der Einwanderung!

  • Christine
  • 30.01.09 | 20:07 Uhr

Die Wanderlust ist im Binneneuropa der kleinste Faktor in der ganzen PF.

Bei der PF ist die Geldkomponente der wichtigste Faktor. Daraus schliessen die meisten Leute auf ihre Lebensqualität und ziehen dorthin, wo es finanziell lukrativ ist. Sind das edle Gründe, die ein Jeder einsehen und akzeptieren sollte? Um der Verträge Willen? Was ist mit den "stillen" Gründen, Natur, Landschaft, die überfordert werden?

Ich frag ja nur.

  • Schlemihl
  • 30.01.09 | 19:52 Uhr

Da kann ich Ihnen nur zustimmen mein lieber Kröger!

Es wurde ja schon unheimlich viel Unsinn von den PF-Gegnern behauptet, aber dies übertrifft wirklich alles!

Die Rechtskonservativen weigern sich konsequent die Fakten zur Kenntnis zu nehmen. Sie behaupten lieber irgendeinen Unsinn, der erwiesenermassen falsch ist!

Einfach lachhaft, chateau!!!

  • Kröger
  • 30.01.09 | 19:40 Uhr

@chateau:

SCHWACHSINN!

DIE PF IST EIN SEGEN FÜR DIE SOZIALVERSICHERUNGEN!

DU HAST KEINE AHNUNG!

  • chateau
  • 30.01.09 | 16:44 Uhr

Fortsetzung:................also ein Nein zum gehört zum Selbsterhaltungstrieb.
Das Problem dabei ist, dass die nicht-SVP Parteien zu etwa 80% (gemäss dem Meinungs-Manipulanten Langfeld), wenn sie ihren geistigen "Führern" und den verlinksten Medien wie SF und DRS glauben, ja stimmen werden. Die Arbeiter und sonstigen Proletarier der Schweiz, auch mit Hochschulabschluss, haben das Denken in die Rumpelkammer gestellt. Bei ja werden sie es bezahlen müssen, wie folgt:

1. ALV: die Bezugsdauer wird auf 180 Tage verkürzt und auf daws Niveau der Sozialhilfe reduziert.
2. IV: Alle IV-Leistungen werden, vorerst um 20% später um 30% gekürzt, um die völlige Pleite dieser Institution zu vermeiden. REnten für Ausländer im In- und Ausland werden vorerst einmal völlig gestoppt und nur noch wieder aufgenommen, wenn zwei Vertrauensärzte den Kranken-Zustand allenfalls bestätigen.
3. Alle Krankenkassen Mitglieder müssen auf ein Jahr auf jegliche Prämienerstattung verzichten,notfalls unter Zwangsverkauf ihres Autos,
und volle Prämien bezahlen.
4. Es wird ein absolutes Verbot erstellt, nach dem niemand mehr frühzeitige Pensionierungen durchführen kann z.L. der Soz.werke. Gilt besonders für Funktionäre.
5. Jeder Zuwanderer muss ein Eintrittsgeld in die KK bezahlen, pro Jahr Fr. 500.-, also bei einem 30 jährigenFr. 15'000.-zwecks Aeufnung der Reserven.
Wenn jemand bessere Vorschläge zur Lösung des Problems hat, bitte.

  • chateau
  • 30.01.09 | 16:27 Uhr

Die Ausplünderung der Sozialwerke, ein Problem, von Blocher angezeigt, das nicht einmal Schneider-Ammann versteht.Zusätzlich zu IV, ALV AHV und weiteren sozialen "Wohltaten", hat selbst unser oberster "Experte" im Gesundheitswesen Mr. Couchepin noch nicht einmal begriffen, weshalb wir diese Krankenkassenmisere haben. Zukünftige ausserordentliche Prämienerhöhungen von ca. 20%(!!!) seien zu erwarten. Dazu muss man sich erinnern, dass es Couchepin war der zur Reduktion der Reserven anstiftete! Er kennt einfach seine Dossiers nicht und wenn ein Bundesrat meint, man könne ganz einfach die Kosten reduzieren, indem man einmal weniger zum Arzt gehe, dann würde ich ihm empfehlen, zum Psychiater zu gehen wg. einer solchen Aussage.
Aber ich kann dem Herrn auch verraten, wie unsere Krankenkassen geplündert werden bzw. deren Reserven.
Wenn pro Jahr hunderttausend Personen netto zuwandern, also die Auswanderer bereits berücksichtigt, dann haben wir diejenigen Prämien nicht erhalten und werden sie nie mehr erhalten, die diese Zuwanderer im Laufe ihres Lebens hätten bezahlen müssen. Jeder, der in die Schweiz einwandert hat den Schweizer KK keine Prämien bezahlt und seine ärztlichen Leistungen in der Schweiz werden von all jenen bezahlt, die bisher Prämien bezahlten bzw. aus der Reserve finanziert.
Kostenpunkt für die andern Prämienzahler: 2(Zwei) Milliarden pro Jahr oder 20 Milliarden für 1 Mio. Einwanderer. So einfach ist das.Rechne.
Also Nein zu PF.

  • Christine
  • 30.01.09 | 14:49 Uhr

Hallo, Nove,

".. das Schweizer Stimmvolk möglichst desorientiert an die Urne zu schicken". Das ist die Auswirkung des Päcklis, Nove. Wer darauf ausgerichtet ist, dass er, wie versprochen, zur Ausdehnung separat abstimmen kann, ist tatsächlich desorientiert. Ihm geht das Ja, sowohl das Nein gegen seine Ueberzeugung. Wie soll er also stimmen?

Das Parlament war diesbezüglich ein dummes Parlament. Vor dem Päckli-Schnüren hätte es nämlich, wenn es schon schnürt, eine Ueberzeugungskampagne starten müssen, um zu erreichen, dass die Bevölkerung in der Weiterführung und der Ausdehnung die "Einheit der Materie" sieht. Gelungen wäre es nach den Versprechungen wahrscheinlich nicht, aber was jetzt herrscht, ist eine Chaos-Diskussion, wo die eine Seite der andern erklären will, was dieser schon längst klar ist. Jeder weiss um die Verlängerung, und jeder weiss um die Ausdehnung. Das müsste in keiner einzigen Diskussion heiss geredet werden, wenn wir zwei Vorlagen hätten. Was für ein Schuss.

PS: ".. sich neu zu erfinden." So ist es halt mit dem Kreislauf im Kreis: "Round and round the garden, like a Teddy Bear, one step, two step, tickly under there... das macht man schon den Babies schmackhaft, das "round and round" ;-)

  • Nove
  • 30.01.09 | 13:39 Uhr

Blocher und Schneider-Ammann werden nur noch durch die beiden (!) Interviewer unterboten, für jedermann einsehbare Kommentare sind nicht erlaubt und würden auch nicht viel bringen, geht man von den bisherigen Erfahrungen mit dem neuen Format aus. Die sog. Abstimmungskampagnen sind eine einzige Schande für die Schweiz und die Medien spielen fröhlich mit in dieser Scharade, welche offenbar zum Ziel hat, das Schweizer Stimmvolk möglichst desorientiert an die Urne zu schicken. Herr Schwander prüft nun eine Starfanzeige gegen Frau Calmy-Rey, vermutlich in der Hoffnung, der Strafrichter erkläre ihm dann irgendwann im Sommer, worum es am 8. Februar eigentlich gegangen ist. Als nächstes folgt wohl eine Klage von Herrn Blocher gegen sein eigenes Ich vor circa ein paar Monaten. Auch Herr Köppel kann im Falle eines Nein eine Gegendarstellung von sich selbst im Editorial publizieren, mit dem Inhalt, dass die Schweiz nur mit Bezug auf Bulgarien und Rumänien Real Madrid sei und man die Arbeitslosigkeit eines Osteuropäers noch so gerne finanziere, solange sein Name nicht auf -escu endet. Bis ein paar 20-jährige erneut das Referendum ergreifen und man wieder gezwungen sein wird, sich neu zu erfinden.

  • Christine
  • 29.01.09 | 15:42 Uhr

"Alles andere ist mir ein bisschen zu wage."

Stimmt! Schlemihl, ich kann gar nicht anders, mein Aszendent ist nämlich Waage, und die drückt, wie es scheint, überall durch.

Man ist ihm einfach ausgeliefert, dem Aszendenten, der einen so schonungslos zum Dependenten macht. Nicht zum Deppen, by the way.

Auch Dir schönen Wochenrest.

  • Jeanna
  • 29.01.09 | 14:31 Uhr

"""In einem kleinen Dorf fällt jeder Eingewanderte, selbst wenn er nur aus dem Nachbardorf kommt, sofort auf."""

So ist es ! Noch ist's nicht so wahnsinnig lang her, dass ""der "für Puff sorgende" fremde Fötzel"" bloss einer aus dem nächsten oder übernächsten Dorf war.

Und dass Bewohner urbaner Gebilde einfach abgestumpfter sind stimmt in solch plakativer Verallgemeinerung auch nicht.

  • Schlemihl
  • 29.01.09 | 14:11 Uhr

Guten Tag, liebe Christine

In einem Punkt bin ich mit dir einverstanden. In Grossstädten nimmt man die Einwanderung weniger wahr als in kleinen Dörfern. Grossstädte sind in der Regel anonymer. In einem kleinen Dorf fällt jeder Eingewanderte, selbst wenn er nur aus dem Nachbardorf kommt, sofort auf.

Alles andere ist mir ein bischen zu wage. ;-)

Dir einen schönen Wochenrest

  • Christine
  • 28.01.09 | 20:13 Uhr

Lieber Schlemihl,

ich muss grad selber lachen. Bitte lass Dich nicht irritieren. Du denkst viel "gerader" und in Zahlen als ich das tue. Also, lass Dich nicht irritieren durch meine Gedanken.

Gruss
Christine

  • Christine
  • 28.01.09 | 20:12 Uhr

Fortsetzung:

Erfolgt die Zuwanderung in die Stadt, fällt sie weniger auf, obwohl sie mehr ins Gewicht fällt. Auf dem Land ist es umgekehrt. Der Städter ist also abgestumpft und erträgt problemlos weiteres Bevölkerungswachstum. Je mehr, umso abgestumpfter und unsensibler reagiert er auf weitere Veränderung oder Verdrängung in seinem Umfeld. Weitere Zuwanderung, weitere Kulturen stören ihn nicht. Er nimmt sie auf, indem er "durchlässig" wird: Nichts stört ihn mehr. Er ist offen für alles, fühlt sich in jedem überfüllten Etablissement wohl, nur nicht mehr in seinem "Zuhause", das mittlerweile auf ein Zimmer geschrumpft ist, das er nicht einmal mehr zum Rückzug zu sich selber braucht. Er ist irgendein Multietwas geworden.

Diesen Prozess der langsam steten Abstumpfung hat der Ländler (noch) vor sich. Ergo seine Abneigung, sein Aufbäumen gegen Zuwanderung.

PS: Lieber Schlehmihl, hoffentlich haut es Dich nicht grad aus den Socken ob diesen Gedanken ;-)

PPS: Man muss sich die Gänsefüsschen oder :-) selber dazusetzen.

  • Christine
  • 28.01.09 | 20:10 Uhr

„Wovon sprichst Du genau?“

Danke, lieber Schlemihl, für das Nachfragen. Deine Frage beinhaltet bereits die Antwort: Ich spreche von nichts genauem. Die Masse, der Raum, das Rabiat und das Dumpf sind generalisierend. Es soll andeuten, womit zu rechnen ist, wenn zuviel Masse auf zu engem Raum Platz finden muss.

Dieses "zuviel Masse auf zu engem Raum" lässt sich nicht einfach auf die Bevölkerungsdichte reduzieren. Es hängt davon ab, was die Menschen aus dem Fleck Raum "herausholen" müssen: In der Stadt nichts, sie kommen also ohne Boden aus, und auf dem Land alles, sie brauchen den Boden. Das sind schon mal zwei grundlegend verschiedene Situationen.

Fortsetzung ..

  • Schlemihl
  • 28.01.09 | 13:23 Uhr

@Christine:

Du sprichst von "Masse" und "zu engem Raum". Wovon sprichst du genau? Nenn mir eine Beispiel. Wo findet eine "Masseneinwanderung" statt und wo ist der "Raum zu eng"?

Du sprichst doch nicht von der Schweiz?! Und du sprichst doch nicht von der Einwanderung aus Rumänien und Bulgarien?!

Um deinen Vergleich mit der Massentierhaltung einordnen zu können, muss ich wissen wovon du genau sprichst.

  • Christine
  • 28.01.09 | 12:45 Uhr

Die Masse macht's, Schlemihl, die Masse. Die Masse auf zu engem Raum. Schlussends machts sie rabiat oder dumpf. Da sind wir wie die armen Viecher in ihrer Massentierhaltungskäfigen.

Aber nicht nur. Am Beispiel meiner Enten musste ich verwundert, aber ich musste, zur Kenntnis nehmen, dass Freilauf und viel Platz nicht vom Streiten mit seinesgleichen abhält. Das ging mir richtiggehend auf die Nerven, half aber nichts. Das hätte denen nicht wurster sein können. ;-)

  • Schlemihl
  • 28.01.09 | 08:51 Uhr

@Christine:

Die guten Erfahrungen in Genf mit Einwandern und die fehlenden Erfahrungen in andern Regionen sind sicherlich ein wichtiger Grund für die Abstimmungsresultate. "Was der Mensch nicht kennt, macht ihm Angst".

Es ist aber sicherlich nicht der einzige Grund, da hast du recht. Die politische Ausrichtung der Mehrheit der Bevölkerung (eher gesellschaftlich und aussenpolitisch liberal oder eben eher rechtskonservativ) ist sicherlich auch ein Grund.

Ich wollte mit diesem Beispiel aufzeigen, dass die Behauptung, die von Teilen der SVP und anderen Rechtsparteien stetts aufgestellt wird, wonach die Bevölkerung genug habe von Einwanderung und Fremdenfeindlichkeit die Folge der massiven Einwanderung sei, eben nicht stimmt!!! Genf ist ein gutes Gegenbeispiel. Und Fremdenfeindlichkeit kommt eben auch gerade dort vor, wo die Einwanderung sehr gering ist!!!

  • Christine
  • 27.01.09 | 19:58 Uhr

Stell ich das so dar, lieber Schlemihl? Eigentlich wollte ich meine Sicht aufzeigen, weshalb das "Puff" um die Migration normal ist.

Deine Beispiele um Fremdenfeindlichkeit/Fremdenfreundlichkeit zeigen auf, wie es ist, aber nicht, w i e es dazu gekommen ist. Das wäre viel interessanter zu wissen:

Warum lehnen Völker Fremdes ab? Stichwort: Vorsicht.
Warum akzeptieren Völker Fremdes? Stichwort: Zutrauen.

Warum können beide nach einiger Erfahrung ins Gegenteil kippen?

Das ist so vielschichtig und interessant, dass ich mich zurücklehnen und den Antworten zuhören möchte.

Lässt sich die Zustimmung der Kantone mit grossem Ausländeranteil wirklich nur damit erklären, dass sie die Erfahrung gemacht haben und diese positiv sehen, resp. umgekehrt bei der Ablehnung in Kantonen mit kleinem oder keinem Ausländeranteil?

  • Schlemihl
  • 27.01.09 | 15:16 Uhr

@Christine:

Du stellst es so dar als ob Fremdenfeindlichkeit und Rassismus eine "logische Folge" der Einwanderung wären. Tatsache ist aber, dass gerade in der Schweiz in Kantonen und Regionen mit kleiner Einwanderung und Ausländeranteil die Fremdenfeindlichkeit und die Angst vor Einwandern am grössten ist. Im Kanton Genf mit dem klar höchsten Ausländeranteil und dem klar höchsten Anteil Immigranten reagiert die Bevölkerung viel offener auf Einwanderung. Politische Vorlagen der SVP waren im Kanton Genf chancenlos.

In Kantonen, die kaum von der Einwanderung betroffen sind wie zum Beispiel Glarus oder Schwyz oder die gewisse ländliche Gebiete im Kanton Solothurn (Kerngebiet der PNOS) wird viel feindlicher auf Einwanderer.

Die 18-Prozent-Initiative hatte in Kantonen mit sehr niedrigem Ausländeranteil die höchste Zustimmung und in Kantonen mit hohem Ausländeranteil eine sehr niedrige Zustimmung!!!

  • Christine
  • 27.01.09 | 13:33 Uhr

Fortsetzung:

Nun haben wir fliessende Wanderbewegungen, teils beeinflussbar dank Abkommen mit anderen Ländern, teils unbeeinflussbar dank weltweitem Ungleichgewicht, die in statische Gebilde eindringen, ohne das Wissen, wie sie in welchem Masse wieder abfliessen. Somit sind die statischen Gebilde gefordert, dauernd entweder am Einfliessen oder am Ausfliessen zu schräubeln (so nach dem Douglas-Prinzip des "come in and find out", den ein Passant so schön mit "komm herein und find Deinen Weg wieder hinaus" interpretiert hat). Dabei tauchen dann all die Wirrnisse auf, die sich Populismus, Fremdenfeindlichkeit, Fremdenfreundlichkeit, Rassismus, Dummheit und wie sie alle heissen, an den Kopf werfen. Es geht gar nicht anders. Daran führt kein Weg vorbei, solange wir eigenständige Staaten haben. Und hätten wir grenzenlos nur noch einen Riesenstaat müssten auch dort Mechanismen gefunden werden, die Bevölkerung zu verteilen, um Ballungszentren versus Oeden zu vermeiden und mit den vorhandenen Ressourcen und Infrastrukturen klar zu kommen.

Ich bin für eigenständige Länder mit eigener Kultur, die sich durch Migration belebt und auffrischt. Das ist leider nur möglich mit einem bestimmten Mass an "Puff", wie wir es zur Zeit erfahren.

  • Christine
  • 27.01.09 | 13:31 Uhr

@Schlemihl

Immigration und Vergleiche mit anderen Ländern dienen wozu? Eigentlich zu nichts, ausser dazu, Klagen über ein Zuviel zu begründen.
Die grundsätzliche Frage ist immer die Gleiche: Wieviele Menschen verträgt eine begrenzte Menge Land? Das ist die erste Frage überhaupt (die allerdings und nur, auf Zeit begrenzt, gekippt werden kann durch Katastrophen und Desaster, welche Wanderbewegungen auslösen). D a s sollte schlüssig festgestellt werden können, damit ein Ausgangspunkt zur Migration feststeht.

Dieser Punkt geht komplett unter, weil sich eine unantastbare Zahl als Antwort zu dieser Frage nicht errechnen lässt, oder er wird scheu angegangen mit „wir haben den Platz nicht“.

Fortsetzung ..

  • Schlemihl
  • 27.01.09 | 11:21 Uhr

@Christine:

In Grossbritannien wir zur Zeit leider auch sehr viel Populismus betrieben. Schauen wir doch mal die Fakten an: Die Nettomigrationsrate in GB ist vergleichbar mit derjenigen in Deutschland, Italien oder der Schweiz und hat keineswegs derart stark zugenommen.

Zudem kommt immer noch die grosse Mehrheit der Eiwanderer aus Nicht-EU-Staaten, vor allem aus ehemaligen britischen Kolonien!!! Die Mehrheit der Einwanderung ist also eine FOLGE DER KOLONIALPOLITIK und hat NICHTS MIT DER PF zu tun. Die Zahl der Einwanderer aus Rumänien und Bulgarien nach GB ist sooo klein, dass man sie vernachlässigen kann!

Die britische Regierung begründet die Beschränkung der Einwanderung ja mit der schlechten wirtschaftlichen Lage. Seit Ende der 90er Jahre hat die Regierung die Einwanderung ja gezielt gefördert.

  • Christine
  • 27.01.09 | 10:25 Uhr

Hallo Schlemihl

ja, Umfragen muss man mit Skepsis begegnen, da hast Du recht.

Ich habe angegeben, dass 2000 Leute befragt wurden. Wenn 4% mit einem klaren Ja antworten, darf man die restlichen 96% von 2000 Leuten ruhig dem Nein-Lager zuordnen. Mindestens kann man nicht von einem Ja ausgehen, sonst hätten sie auch mit Ja geantwortet.

Die Mitteilung, dass London die Arbeitszuwanderung aus Bulgarien und Rumänien stoppt, stand heute im Teletext. Die Begründungen dafür werden die gleichen sein wie zitiert aus dem verlinkten Artikel. Wichtig scheint mir nach die vor der Schluss, dass der Masse und nicht der Herkunft wegen ein Riegel geschoben wird oder werden muss.

  • Schlemihl
  • 27.01.09 | 09:36 Uhr

Korrektur:

Von den 48%, die sich interessierten, waren 11 unentschlossen...

  • Schlemihl
  • 27.01.09 | 09:33 Uhr

@Christine:

Umfrageergenisse sollte man korrekt interpretieren:

Wenn nur 4% der befragten Briten der Meinung sind, dass die Regierung die Einwanderung im Griff hat, heisst das noch lange nicht, dass 96% der Befragten der Meinung sind, dass die Regierung die Einwanderung nicht im Griff hat!!!

Bei seriösen, repräsentativen Umfragen gibt es immer einen grossen Anteil, den diese Fragen gar nicht interessiert. Dann gibt es einen Anteil, der keine Meinung hat oder unentschlossen ist oder ganz einfach differenzierter denkt!

Zum Beispiel: Bei der Umfrage betreffend PF in der Schweiz vom Januar waren 52% der Befragten uninteressiert und 11% unentschlossen oder hatten keine Meinung. (n=1201; Fehler +/- 2,9% bei einem Signifikanzniveau von 95%)

Ausserdem sollte bei seriöser Zitierweise von Umfragen immer zumindest angegeben werden, wie viele Leute befragt wurden und wie gross der Fehler bei welchem Signifikanzniveau ist.

Zudem ist der Artikel, den du zitierst, ja nicht gerade aktuell.

  • Schlemihl
  • 27.01.09 | 09:15 Uhr

@Christine:

Liebe Christine, der Grossteil der Gegner der PF wollen tatsächlich die Bilateralen zu Fall bringen. Deshalb behaupten sie ja auch, ein Nein habe keinen Einfluss auf die Bilateralen I. Man muss sich ja nur mal anschauen welche Parteien geschlossen gegen die PF sind: SD, EDU, PNOS, Lega, Junge SVP. Alles Parteien am äussersten rechten Rand oder gar rechtsextreme Parteien (im Falle der PNOS). Alle diese Parteien sind ja gegen die Bilateralen Verträge als Ganzes!

Bei der SVP ist die PF umstritten. 9 von 16 SVP-Regierungsräte sind übrigens in Pro-Komitees. Selbst Blocher ist ja persönlich für die PF mit Rumänien und Bulgarien.

Die Befürworter eines EU-Beitritts sind sicher nicht so dumm und stimmen am 8.Februar Nein. Alle Organisationen, die den EU-Beitritt der Schweiz anstreben, haben klar die JA-Parole herausgegeben.

  • Christine
  • 27.01.09 | 07:05 Uhr

"Die Einwanderungswelle hat den Briten viele Vorteile gebracht"

aber

"Jetzt macht London die Schotten dicht"

und

"Mehrheit der Briten beurteilt die EU-Erweiterung um Bulgarien und Rumänien negativ" (obwohl sie (gem. Bericht des Innenministerium) befinden, die Osteuropäer seien „zuverlässiger und motivierter“ als einheimische Arbeiter).

96% von 2000 Befragten glauben, die Regierung habe die Zuwanderung nicht unter Kontrolle, Dreiviertel der Briten befürworten striktere Beschränkungen für Arbeitsmigranten.

Es geht also nicht um Diskriminierung von Migranten oder Ländern, sondern um die Masse der Einwanderung.

http://www.eurasischesmagazin.de/artikel/?artikelID=20070112

  • Christine
  • 26.01.09 | 12:59 Uhr

Jetzt könntest Du ja noch folgendes zur PF überlegen, lieber Schlemihl:

Die Nein-Stimmer, hoffen mit dem Nein auf ein Wegfallen der Bilateralen und nachfolgend auf den EU-Beitritt der Schweiz zur EU. Was sagst Du nun?

Hinter einem Nein können sich nämlich dunkelste Winkelzüge und böseste Absichten verbergen, aber da muss man erst drauf kommen.

  • Schlemihl
  • 25.01.09 | 20:59 Uhr

@Christine
@becq

Frau Hutter hat Unsinn am Laufmeter erzählt. Aber wer eben die Fakten nicht kennt, nimmt ihr das auch noch ab!

Ein Beispiel: Sie hat behauptet seit 2007 seien 900'000 Rumänen und Bulgaren nach Spanien eingewandert. Falsch!!! Richtig ist: Heute leben 900'000 aus diesen Ländern in Spanien. Der Grossteil ist aber in den 90er Jahren eingewandert. Am 1.1.2007 lebten schon 750'000 in Spanien.

Die Umfrage zur PF hat klar gezeigt, dass Leute mit höherer Bildung die PF klar befürworten, währenddem Leute mit tieferer Bildung die PF ablehnen. Offensichtlich scheint eben nicht jeder in der Schweiz die Vorlage wirklich zu verstehen!

@becq: Die Staatsangehörigen von Rumänien nennt man Rumänen und nicht Roma.

  • Christine
  • 25.01.09 | 14:22 Uhr

Es ist ja nicht so, Schlemihl, dass mir die Auflösung einer EU, die als Wasserkopf in Brüssel über eine Einheitsmenge bestimmen will, nicht gefiele. Nein, ich bin eher der Meinung, dass Politiker sich kaum ihrer selbst entledigen werden. Und ob die Bevölkerung ihre Lethargie jemals ablegen wird, weiss ich auch nicht. Ich segle ja schön selber mit im Alltagsleben, wie jeder andere auch.

  • Christine
  • 25.01.09 | 13:52 Uhr

Ha ha ha, lieber Schlemihl.

Frau Hutter hat tatsächlich Sachkompetenz. Sie hat sich in die Materie eingearbeitet, und sie hat sich souverän dazu geäussert. Hast Du das nicht gemerkt?

Den Gedanken einer sich auflösenden EU interessant zu finden, heisst nicht, ihn auch zu glauben. Meine zwei Pünktli nach dem "ist" sollten leichte Ironie in die Aussage bringen. Hast Du das nicht gemerkt?

  • becq
  • 25.01.09 | 12:49 Uhr

Liebe/r Schlemihl

Frau Hutter hat die Diskussion beherrscht und hat die besseren Argumente.

Frau Leuthard stand wie ein begossener Pudel da und man merkte, dass Sie auch nicht ganz glücklich mit dem Kuschen vor der EU ist.

Nehmt euch mal Irland als Vorbild, die Schweiz hat zu viele Trümpfe in der Hand. Wenn wir Bulgaren oder Roma brauchen, dann holen wir diese bei Bedarf, auch ohne Freizügigkeit.

Es werden Lösungen gefunden werden, wie auch die Deutschen weiterhin ohne viel Administration bei uns in den Spitältern arbeiten können. Das ist Sache der Schweiz, wie kompliziert wir das ausgestalten wollen.

Ein herzhaftes und überzeugtes NEIN am 8.2. - freue mich.

  • Schlemihl
  • 25.01.09 | 11:35 Uhr

Liebe naive und gutgläubige Christine,

Jetzt schüttelt es mich aber vor Lachen:

1. Jasmin Hutter in der Sache kompetent -> Lachkrampf
Jasmin Hutter hat sich fürchterlich blamiert in der Arena! Wer das nicht gemerkt hat...

2. Auflösung der EU: Nur weil irgend ein Globi das in der Arena behauptet, blaubt ihm das unsere naive Christine auch, also bitte!!!

  • Christine
  • 24.01.09 | 09:59 Uhr

Gibt es denn hier einen Deutschen, zufällig, der hier arbeitet und etwas dazu zu sagen hätte?

Interessant war die Bemerkung in der Arena, dass die EU Auflösungsgedanken hege, so still und heimlich.. oder wie war das?

Und wir machen hier so ein Brimborium über etwas, das sich im Auflösen begriffen ist.. (die Grammatik tönt etwas komisch am Schluss, ein Deutscher soll mir das soch bitte verbessern ;-)

Schönen Tag.

  • Christine
  • 24.01.09 | 09:40 Uhr

Hier

http://www.sf.tv/sf1/arena/forum/forum.php?forumid=1690

kann man sich durch Kommentare zur Abstimmung vom 8.2.2009 durchlesen.

Auf der Gegner-Seite wurde übrigens argumentativ sehr gut debattiert. Jasmin Hutter ist in der Sache kompetent und wird manch einen überzeugt haben.

Erstaunlich sind die Voten Zugewanderter: Ein deutscher Bekannter schätzt die Schweiz, "wo der Einzelne noch etwas zählt". Sie kommen hierher, weil sie hier die Freiheit finden, die sie zuhause nicht mehr haben.. Lässt einen doch nachdenken, oder?

  • Schlemihl
  • 22.01.09 | 16:51 Uhr

@Christine:

Die Schweiz hat sich für den bilateralen Weg entschieden. Und die bilateralen Verhandlungen funktionnieren nun mal mit Paket-Lösungen. Einseitiges Rosinenpicken geht eben nicht immer.

Die Bilateralen I sind ein Paket bestehend aus 7 Abkommen. Dieses Paket kann aber nur als Ganzes angenommen oder abgelehnt werden.

Ein Grundsatz der Bilateralen ist zudem, dass für alle EU-Mitgliedsstaaten die gleichen Vertragsinhalte gelten müssen und die gleichen Abkommen in Kraft sein müssen. Für neuen EU-Staaten gibt es natürlich Übergangsregelungen.

Kommen neue EU-Mitglieder dazu, hat die Schweiz jedes Mal die Möglichkeit zu entscheiden, ob sie die Bilateralen auf diese Staaten erweitern will oder die Bilateralen mit allen EU-Staaten beenden und neu verhandeln will.

Über die PF mit Rumänien und Bulgarien einzeln abzustimmen, macht deshalb grundsätzlich keinen Sinn. Am ehrlichsten wäre es gewesen, man hätte die Weiterführung und Ausdehnung der Bilateralen I als Ganzes zur Abstimmung gebracht.

  • Schlemihl
  • 22.01.09 | 16:34 Uhr

@Christine:

Es ist natürlich jedem Stimmbürger überlassen auf welchen Grundlagen er sich entscheidet. Er darf selbstverständlich auch eine Münze werfen und so entscheiden.

Politische Parteien haben aber meiner Meinung nach eine gewisse Verantwortung korrekt zu informieren, insbesondere Regierungsparteien haben diese Verantwortung. Mit ihren Raben-Plakaten nimmt die SVP diese Verantwortung mit Sicherheit nicht wahr.

  • Christine
  • 22.01.09 | 06:36 Uhr

@Schlemihl

So wie es bei mir der Fall ist bei meinem Ja, nämlich, dass es bei den beiden Ländern Bulgarien und Rumänien auch nicht mehr drauf ankommt, wird ein Nein bei den Gegnern nicht nur eine Abneigung gegen die Bevölkerung aus diesen Staaten beinhalten, sondern generell die Meinung, dass es bei diesen beiden Ländern sehr wohl drauf ankomme. Auch wenn die volle PF erst 2019 in Kraft tritt. Das ist absolut legitim und verständlich.

Das andere grosse Anliegen der Nein-Stimmer, dass nämlich zukünftige Erweiterungen genau gleich über die Bühne laufen werden wie dieses Mal, ist auch für mich ein Stein des Anstosses: Wieder wird die Bevölkerung ausgeklammert werden wie bei diesem ärgerlichen Päckli heute (als Denkzettel für das Parlament sollte man tatsächlich mit Nein stimmen!) und der Möglichkeit beraubt werden, über die PF mit neu dazu gekommenen EU-Beitrittsländern einzeln abstimmen zu können.

  • Schlemihl
  • 21.01.09 | 21:52 Uhr

@Christine:

Vielleicht hast du recht, vielleicht sollte man diese Plakate einfach ignorieren. Schliesslich disqualifiziert sich die SVP mit diesen Plakaten selbst.

Das Problem ist aber, dass sie ein völlig falsches Bild von Rumänien und Bulgarien vermittelt (Es gibt ja auch noch die Plakate von den Einbrechern). Leider nehmen sich viele Stimmbürger nicht die Mühe sich über die beiden Staaten zu informieren, sondern sie glauben blind, was ihnen die SVP vorgaukelt!

  • Schlemihl
  • 21.01.09 | 21:36 Uhr

@Christine:

Ich halte es für richtig und verständlich, dass Rumänien hier interveniert hat. Man stelle sich den umgekehrten Fall vor. Dann wäre die SVP, die erste Partei, die intervenieren würde und vom Bundesrat gar Sanktionen gegen Rumänien fordern würde. (Von Seiten der SVP kamen ja sogar Forderungen, die deutschen Autobahnen für deutsche Lastwagen zu sperren).

Rumänien ging es mitnichten darum, sich in den Abstimmungskampf einzumischen. Sondern es ging darum, sicher zu stellen, dass die Grundrechte in der Schweiz auch für Rumänen gelten. Rumänien wollte hier eine Bestätigung der offiziellen Schweiz. Die Sorge der Rumänen ist ja nicht unbegründet, schliesslich war es eine Regierungspartei, die die halbe Schweiz mit Raben-Plakaten vollgepflastert hat!!!

Viele Freunde, Bekannte und Geschäftspartner aus dem Ausland fragen mich jeweils erstaunt, was denn hier los sei. Sie können fast nicht glauben, dass eine Regierungspartei solche Plakate verbreitet. Schon bei den Schäfchen-Plakaten waren sie sehr verwundert.

Diese Plakate schaden dem Ruf der Schweiz im Ausland.

  • Christine
  • 21.01.09 | 19:35 Uhr

Hallo Schlemihl, nein die politische Lage in Rumänien kenne ich nicht. Das ist aber auch nicht nötig, wenn ich das Intervenieren bei uns und die Aussagen des Botschafters zu selbigem kommentiere.

Ignorieren ist eine Funktion, die man intelligenterweise hin und wieder einschalten sollte. Das wird Dir nicht anders ergehen, weil auch Du Dich nicht von allem jederzeit beeinflussen lassen kannst. Das wäre tödlich. Plakate ignorieren und sich deren Beeinflussung entziehen steht deren Verdammung gegenüber. Welches besser ist, hängt davon ab, wie schwer man das Verschulden solcher Plakate einschätzt bei der Frage der Volksverhetzung. Betrachte ich sie als volksverhetzend, muss ich sie verdammen. Finde ich sie einfach nicht gut, nicht nötig, aber ungefährlich, kann ich sie ignorieren.

  • Schlemihl
  • 21.01.09 | 08:39 Uhr

@Christine:

Liebe Christine,

Mit deinem Kommentar beweisst du einmal mehr, dass die politische Lage in Rumänien nicht kennst. Auch in Rumänien wird Wahlkampf geführt, auch mit Plakaten. Und das offizielle Rumänien mischt sich auch nicht in Wahlkämpfe ein.

In einem Rechtsstaat gibt es allerdings gewisse Grundrechte. So bespielsweise, dass Personen nicht aufgrund ihrer Herkunft diskriminiert werden dürfen. Es zeigt sich, dass das offizielle Rumänien in Gegensatz zu gewissen Rechtsparteien in der Schweiz dieses Grundrecht kapiert hat!

Du scheinst Spezialistin im Ignorieren zu sein. Ich persönlich halte es für problematisch Grundrechte zu ignorieren!

Ausserdem ist es etwas problematisch, dass eine Partei, die in der Landesregierung vertreten ist, solch fremdenfeindliche Abstimmungspropaganda macht!

  • Christine
  • 21.01.09 | 06:53 Uhr

Rumänien verlangt von der Bundesrats-Schweiz eine offizielle Entschuldigung für die Raben-Plakate der SVP. Es fühle sich beleidigt.

Aufklärung musste geleistet werden von Botschafter Hürzeler, dass es sich nicht gehöre für eine Behörde, in "solche demokratische Debatten einzugreifen".

Dies sagt einerseits aus, wie weit Rumänien noch zu gehen hat, um das Funktionieren einer Demokratie verstehen zu können, da deren Politiker-Mentalität noch immer davon auszugehen scheint, dass die Obrigkeit eines Landes dem Volk das Denken und sich Aeussern vorzuschreiben habe.

Andererseits sagt es aus, wie Kontraproduktiv das inländische Schüren von Emotionen sein kann, wenn es um Plakate geht, die man ohne weiteres auch ignorieren könnte. "Wehret den Anfängen" als Begründung für das Schüren ist dabei eine gewagte Unterstellung, die einen Zusammenhang mit unsäglichsten Zeiten herstellen soll.

http://tagesschau.sf.tv/nachrichten/archiv/2009/01/20/schweiz/svp_plakat_rumaenien_zitiert_botschafter

  • Schlemihl
  • 17.01.09 | 21:30 Uhr

Ich habe überall gute Erfahrungen gemacht, insbesondere auch beim Tagi. Der Tagesanzeiger akzeptiert alle Kommentare, die nicht diskriminierend, rassistisch oder ehrverletzung sind!

Bei Leserbriefen habe ich insbesondere bei der Weltwoche schlechte Erfahrungen gemacht!

  • steff56
  • 17.01.09 | 20:34 Uhr

Wahlkampf in den Medien ?
Der Tagi versucht sich im Wahlkampf mit unlauteren Mitteln zu behaupten.
Von meinen 5 Kommentaren wurden nur 1 einziger veröffentlicht !!! Ich bin klar gegen die PF und habe dies auch so in möglichst gewählter Form kundgetan.
Scheinbar werden aber alle sachlichen Kommentare die gegen die PF sind schlicht aussortiert. Sind "unabhängige" Zeitungen so ? Wenn eine Zeitung zu allen möglichen Themen eine Kommentarspalte eröffnet sollten auch alle Argumente und Kommentare darin platz haben.

Wie sind diesbezüglich Eure Erfahrungen ?

  • Schlemihl
  • 17.01.09 | 20:32 Uhr

@chateau:

Du hast so was von keine Ahnung und schreibst hier nur Unsinn!!!

1. Wir werden auch keine abslolute PF haben! Die PF gilt nur für die EU-Staaten. Genau wie Deutschland!

2. Die AHV hat kein Geld an der Börse verloren!!! AHV-Gelder werden nicht an der Börse angelegt!!! AHV ist nicht gleich Pensionskasse!!!

3. Wenn ein gesunder Deutscher mit 30 in die Schweiz kommt und nie ernsthaft krank oder verletzt wird;mit 40 dann das Land wieder verlässt, dann zahlt er 10 Jahre ein ohne was zu beziehen!!! Genau gleich bei ALV und IV! Deshalb profitieren die schweizer Sozialversicherungen!

  • chateau
  • 17.01.09 | 19:50 Uhr

Das Märchen von den rentablen Einwanderern. Was passiert, wenn jemand in die Schweiz arbeiten kommt? Er muss in eine Krankenkasseeintreten, es sei denn er sei entsprechend versichert. Ich kenne die Gesetze nicht im Detail.Nehmen wir an die Person sei dreissig Jahre alt(deutscher Kader).
Tritt diese Person ein in eine KK oder BetriebsKK, dann kann sie SOFORT von unserem Krankensystem profitieren, OHNE JE EINEN BEITRAG BEZAHLT ZU HABEN! Mit dreissig Jahren beträgt der Lebensaufwand für die Krankenkasse ca. 2'500 Fr. pro Jahr, also 75'000.- für die dreissig Jahre. Einverstanden? Diese Nachzahlung wird der Einwanderer nie mehr nachholen. Ja, wenn er auswandert, dann erledigt sich das Problem, aber nur teilweise, denn wir haben das zuweitteuerste System der Welt.Da wir aber seit fünfzig Jahren eine NETTOZUWANDERUNG haben von ca. 1,5 bis 2,5 Millionen Zuwanderern kann die Summe nichtbezahlter Prämien, die bei Kindern natürlich kleiner ist, damit MULTIPLIZIERT werden. Wer da von profitablen Einwanderern reden kann, kann nicht rechnen. Auch wenn es das Seco und Economiesuisse sind.
Tatsache ist, und das darf nicht übersehen werden, dass ALLE UEBRIGEN KK-Mitglieder die Reserven hergeben müssen für die Einwanderer (TRick von Herrn Couchepin)und die Kosten der Einwanderer mitfinanzieren Müssen.
Ich warte gerne auf den Gegenbeweis.

  • chateau
  • 17.01.09 | 19:32 Uhr

Im übrigen Europa, besonders aber in den USA und in Canada ist die Weltkrise da. Pro Monat fünfhunderrtausend Arbeitslose mehr. Zwei bis drei Millionen mussten ihr Haus verlassen, wg. Foreclosure. Die Hauspreise sinken wie Steine im Wasser. Das ganze Bankwesen ist nicht nur korrupt, sondern steht vor dem Kollaps. Die UBS soll zahlen für Madoff!!!!!In Luxemburg. (Welche Perversion!) UBS und CS Steuern, die fehlen, werden Herr Merz und dem Kanton Zürich noch zu schaffen machen. Die "Geldverteile" werden kein Geld mehr haben zum verteilen(Gott sei Dank). Deshalb müssen die Steuern und Abgaben erhöht werden. Wg. IV und bald weg. ALV und AHV. Wieviele Milliarden hat die AHV verloren?Wer die alten Börsenmantras glaubt, dass sich die Kurse wieder erholen, den vertröste ich auf 2020! Die nächsten Jahre sind Krise, Krise, Krise und die alten Werte werden wieder wichtig sein.

  • chateau
  • 17.01.09 | 19:23 Uhr

Stopp Einwanderung! Die Amerikaner bauen Zäune, kilometerlang. Die Kanadier sieben ihre zukünftigen Einwanderer mit allen Tricks. Medizinische Prüfungen, Kapitalnachweise sind nur die Minima, um Zutritt zum gelobten Land zu erhalten. Wir Schweizer sperrren die Tore auf. Die Bevölkerung von 15 Europäischen Staaten hat jetzt die PFK, in der Schweiz um Arbeit zu suchen (zwei mal 90 Tage lang, mit Unterbruch)oder als selbs- tändiger Maler, Maurer, Installateur (nicht aber Bundesrat, REgierungsrat, Polizist, Notar, Spezialarzt) zu werden. In der Schweiz kann man zwei bis drei Mal mehr verdienen als im übrigen Europa. Mein Nein ist im Wahlbüro schon angekommen, zum Schutz der Arbeitschancen für junge Schweiz. WIR MUESSEN KONTINGENTE SCHAFFEN WIE DIE USE, CANADA ODER DEUTSCHLAND (Green Card). KEIN LAND HAT EINE ABSOLUTE FREIZUEGIKEIT, KEIN LAND.

  • Christine
  • 14.01.09 | 21:16 Uhr

Hallo, Gallus

Für Forschung im Gebiet der analytischen Chemie, Nanotechnik, an der ETH ZH können für einzelne Projekte Fördergelder aus verschiedenen Fonds beantragt werden. Auch von der EU. Man solle also im Februar richtig abstimmen, wurde mit einem Augenzwinkern an einer kleinen Veranstaltung bemerkt. Dies nur so als kleine Zwischenbemerkung. ;-)

Hier herrschen seit 10 Tagen Eistage, weshalb einige kleine Seen zum Schlittschuhlaufen freigegeben sind. Grad hat es 1 Stunde feinst in die Kälte geschneit. Sieht schön aus, die verzuckerte Landschaft. Aber eigentlich warte ich bereits auf den Frühling und wärmere Zeiten.

Ich hoffe, dass bei Dir keine Blizzards toben und Du nicht vom Strom abgeschnitten bist.

Herzlich
Christine

  • Lohmann
  • 14.01.09 | 20:10 Uhr

@ikarus:

Ja, in 1-2 Jahren wissen wir mehr. Ich freue mich drauf!!!

Darf ich dich erinnern was die Gegner der PF vor 7 respektive 3 Jahren für Schreckensszenarien verbreitet hatten:

- Erhöhung der Arbeitslosigkeit auf EU-Niveau
- verheerende Folgen für die Sozialversicherungen
- Ausschöpfung der Kontingente der osteuropäischen EU-Staaten
- zunehmende Einwanderung in konjunkturell schlechten Zeiten

Heute wissen wir, dass nichts von dem eingetroffen ist! Es war reine Angstmacherei!

  • Lohmann
  • 14.01.09 | 16:01 Uhr

@ mediabuehler:

Werter mediabuehler,
ich will ja deiner Bekannten, Frau Eleniana von Habsburg nicht zu nahe treten. Aber nur weil sie direkt vom letzten österreichischen Kaiser abstammt muss sie nicht unbedingt kompetent sein und ihre Aussagen niht zwingend glaubwürdig...

Inwiefern ist Frau Eleniana von Habsburg denn mit der letzten österreichischen Kaiser Karl I. verwandt?

  • ikarus
  • 14.01.09 | 15:28 Uhr

@Lohmann:
Warten wir mal ab wie diese Zahlen in 1-2 Jahren aussehen. Sie sind ja während einer wirtschaftlichen Schönwetterperiode zustande gekommen, oder?

  • mediabuehler
  • 14.01.09 | 15:27 Uhr

Wörtlich zitiert von einer mir Bekannten, eine direkt vom letzten Österreichischen Kaiser abstammende Frau, Eleniana von Habsburg:

"Mich beunruhigt, dass 50% der Schweizer gar nicht wissen, was für ein Unheil auf sie zukommt, wenn sie bei dieser Mogelpackung ja stimmen. Mich beruhigt aber, dass die restlichen 50% der Schweizer wissen, auf was es ankommt und sie bei dieser Mogelpackung ganz deutlich NEIN stimmen!"

  • Ginestra
  • 14.01.09 | 15:23 Uhr

Mediabühler ist halt nicht so hohl, dass er sich von ein paar schöngefärbten Hochkonjunkturzahlen ablenken lässt.

Bei der massiven Zuwanderung +75'000 und den stark steigenden Einbürgerungen +50'000 ist es nichts als logisch, dass im letzten Jahr die EU-Ausländer mehr einzahlten als die (noch) nicht eingebürgerten Rentner bezogen.

  • Lohmann
  • 14.01.09 | 14:41 Uhr

@mediabuehler:

Dir scheint offensichtlich der Gesamtüberblick über die Sozialversicherungen zu fehlen. Für die Sozialversicherungen als Ganzes ist die PF ein Segen!!!

Schauen wir uns doch mal die Ausgaben für die einzelnen Sozialversicherungen an:
AHV 35 Mrd
IV 12 Mrd
ALV 5 Mrd

Du siehst also wir geben 7mal so viel aus für die AHV wie für die ALV.

EU-Ausländer zahlen über 1,5 Mrd mehr in die AHV ein als sie beziehen!!!

Auch bei der IV zahlen EU-Ausländer mehr ein als sie beziehen.

EU-Ausländer beziehen gerade mal 1 Mrd an Arbeitslosengeldern. Zahlen aber auch fast so viel ein.

Gesamthaft bleibt ein "Überschuss" von rund 1,5 Mrd!!!

Betrachtet man nun alle Ausländer sieht die Bilanz ebenfalls positiv aus. Bei der IV resultiert da zwar ein "Verlust". Der "Verlust" bei der ALV ist etwas grösser, aber der "Überschuss" bei der AHV ist noch grösser!!!

Du pickst irgend einen Punkt heraus und willst uns dann anhand eines einzelnen Punktes weismachen, was für verheerende Folgen die PF habe. Dir fehlt aber der Blick aufs Ganze. Du solltest die Relationen in Auge behalten!!!

  • werni425
  • 14.01.09 | 14:25 Uhr

Lohmann und viele andere,
Es ist schon krass, wie die Argumente an den Haaren herbeigezogen werden. Ob die Schweiz den Vorsprung halten muss, ist ein Frage ob die Leute mit dem was sie haben, zuzfrieden sind und sein können. Die Befürworter des PF wollen ja dass das Niveau gehalten wird oder noch höher geht. Dann will man alle andern Staaten auch aufpäppeln. Und gleichzeitig will man Resourcen einparen.
Kann mir einer einmal sagen wie das gehen soll?
Die Chinesen und Inder haben in den letzten Jahren einen starken Aufschwung erlebt und andere Nationen werden folgen. Das endet schon jetzt in einem Kampf, geldmässig, um Rohöl, Gas und Stahl und CO2-Ausstoss. In Darfour führen sie Krieg. Ist es nicht absurd unseren Standard zu halten, die andern zu entwickeln und dann über Resourcenverbrauch zu klagen? Offenbar gibt es die Quadratur des Kreises.
Sobald der Lebensstandard bei uns sinken wird (weniger Kaufkraft mit dem Lohn), wird es dann schon anders tönen.
Werni

  • Lohmann
  • 14.01.09 | 14:20 Uhr

@Gallus:

Man merkt, dass du die Diskussion hier nicht verfolgt hast!!! Informiere dich doch zuerst um was es geht!!!

Richtig, Gallus, es ist sehr erfreulich, dass es den Iren heute besser geht als 1980. Das ist auch im Interesse der Exportnation Schweiz! Ein Verdienst des Erfolgsmodells EU!!!

  • Gallus
  • 14.01.09 | 13:55 Uhr

Lohmann 14.01.09 12:12
@buccaneer:

1980 lagen zwischen der Schweiz und Irland betreffend Lebensstandard noch Welten. Dieser Unterschied ist heute wesentlich kleiner!!!

Lohmann 14.01.09 12:10
@ Christine:

Was ist denn so schlimm daran, wenn Staaten aufgepäpelt werden? Oder hättest du lieber, dass es diesen Staaten schlecht geht?

??

Das heisst offenbar, dass es früher Irland schlecht(er) ging, und dass es heute besser geht? Das wäre ja positiv, nicht? Weshalb soll das für die Schweiz eine negative Entwicklung sein? Muss die Schweiz immer - was weiss ich - 30 – 50 % reicher sein als Irland oder Skandinavien? Falls sich der Abstand verringert, ist das eine Katastrophe? The sky is falling, the sky is falling! Wir müssen unbedingt unsere Wirtschaft weiter ankurbeln, um diesen Vorsprung einzuhalten, gleichgültig, wieviel mehr Einwohner wir dafür brauchen. Und der einzige Weg dazu ist ein sofortiger Beitritt zur EU. Ist das Deine Meinung?

  • mediabuehler
  • 14.01.09 | 13:09 Uhr

Nur zum Nachlesen - Ihr ach so gut informierten EU-Schleimer:
Die Arbeitslosenzahlen steigen seit Beginn der Wirtschaftskrise zügig an – und zwar bei den Ausländern aus der EU stärker als bei den Schweizern. Das zeigen Zahlen aus dem Kanton Zürich. Dennoch argumentiert der Bund: «Die Arbeitslosenquote der EU-15-Angehörigen ist nur halb so gross wie die der Drittstaatenangehörigen.» Allerdings erwähnt er nicht, dass die Arbeitslosenquote der EU-Bürger praktisch doppelt so hoch wie jene der Schweizer ist. Und der Bund muss sich bei der Aufschlüsselung nach Nationalitäten auf Zahlen stützen, die bereits ein Jahr alt sind und damit aus der Hochkonjunktur stammen. Neuere Statistiken, welche auch die Krise abbilden, gibt es laut Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) nicht.

Eine Expertengruppe des Bundes geht davon aus, dass die Arbeitslosigkeit wegen der Wirtschaftskrise von 2,6 Prozent im laufenden Jahr auf 4,3 Prozent im Jahr 2010 steigen wird. Und Stalder von der Nationalbank kommt zum Schluss: «Über die langfristigen Folgen der Arbeitsmarktöffnung, die auch das Verhalten in konjunkturellen Schwächephasen einschliessen, kann derzeit nur spekuliert werden.»

Tolle Zuversicht - muss ich schon sagen!

  • mediabuehler
  • 14.01.09 | 13:02 Uhr

Ja Lohmann, und wenn der Stier Euter hätte, wäre es eine Kuh. Wie gesagt: Arbeitslosenzahlen der EU-Bürger in der Schweiz mit denen der Schweizer Bürger vergleichen!!!

  • Lohmann
  • 14.01.09 | 12:16 Uhr

@werni:

Das ist doch Unsinn! Herr Bäumle und Herr Spuhler beispielsweise kritisieren die Linken andauernd. Niemand käme aber auf die Idee diese als Nazis zu bezeichnen!!!

In diesem Forum habe ich noch niemanden als Nazi bezeichnet. Ich werde aber andauernd bei der kleinsten Kritik an der Weltwoche oder der SVP als Linksextremist abgestempelt...

  • Lohmann
  • 14.01.09 | 12:12 Uhr

@buccaneer:

1980 lagen zwischen der Schweiz und Irland betreffend Lebensstandard noch Welten. Dieser Unterschied ist heute wesentlich kleiner!!!

  • Lohmann
  • 14.01.09 | 12:10 Uhr

@ Christine:

Was ist denn so schlimm daran, wenn Staaten aufgepäpelt werden? Oder hättest du lieber, dass es diesen Staaten schlecht geht?

Bis heute ist noch kein Land aus der EU ausgetreten und das wird noch einige Zeit so bleiben. Wer verlässt schliesslich schon freiwillig ein Erfolgsmodell!?

  • werni425
  • 14.01.09 | 10:23 Uhr

Lohmann,
Und jeder der Links kritisiert ist ein Nazi.
Werni

  • Lohmann
  • 14.01.09 | 09:32 Uhr

@mediabuehler:

Dann hinterfragst du sicherlich auch die Argumente der PF-Gegner kritisch. Im übrigen wurde das Referendum gegen die PF ausschliesslich von kleinen RECHTSAUSSEN Parteien lanciert, die grösstenteils eine sehr fragwürdige Ideologie vertreten.

Die Zustimmung für die PF reicht von Grünen, SP, Grünliberale, CVP, FDP bis BDP. Auch grosse Teile der SVP sind für die PF. Und die betrachten sicherlich nicht alle die PF durch eine links ideologische Rosabrille!

Es ist schon interessant. Jeder der rechtsaussen kritisiert, wird gleich als Linker abgestempelt! Auch ich bin ein sehr kritischer Mensch und hinterfrage alles. Ich bin auch mit vielem was von links kommt nicht einverstanden!

Du hast recht, es ist nicht Zeit für Experimente! Deshalb sollten wir auf keinen Fall die Bilateralen Verträge gefährden!!!!!!!!!!!! Das wäre ein verheerendes Experiment!!!!

  • mediabuehler
  • 14.01.09 | 08:46 Uhr

Lohmann, ich bin ein kritischer Mensch und hinterfrage alles - nicht nur das was von Links kommt - auch das was von Rechts kommt. Die Leute die hier schreiben wissen das sehr gut! Das macht mich glaubwürdig.

Wer aber nur durch eine links ideologische Rosabrille sieht bildet sich mit der Zeit ein, dass alles Konservative aus Prinzip schlecht ist. Ihr EU-Turbos - kommt doch endlich wieder auf den Boden der Wirklichkeit zurück. Wir haben Rezession und diese wird uns eine lange Zeit beschäftigen. Es ist nicht die Zeit für Experimente sondern für konservatives Masshalten!

Und ein kleiner Tipp: Seht Euch einmal die Arbeitslosen-Prozentzahlen der Leute aus der EU an! Das sagt alles! Und wer bezahlt diese "Sozialkosten"?

  • buccaneer
  • 14.01.09 | 01:00 Uhr

Die Schweiz ein dicht bevölkertes Land ist das zweitgrösste Einwanderungsland der Welt. Es wird nur noch durch Saudi-Arabien geschlagen, aber bürgern, glaube ich niemanden ein.

Sind alle grössenwahnsinnig geworden?

  • buccaneer
  • 14.01.09 | 00:09 Uhr

@Lohmann
Irland zerbricht gerade. Die staatliche Arbeitsagentur(FAS) meldet, dass sie in diesem Jahr mit einer 12 % Arbeitlosenquote rechnet. In 2005 war sie noch bei 5 % und das war weit unter dem Durchschnitt der Eurozone.
Nettomigrationsrate (Migranten/1000 Einwohner)
Schweiz 9.2007-8.2008 22
Kanada 2007 6
USA 2007 3
Japan 2007 0
Indonesien 2007 0
Wir haben die 7fache Nettomigrationrate der USA. Wenn wir das weitermachen, werden die Strassen und Bahnen völlig verstopft sein und die Mieten werden viel stärker steigen als die Löhne.
Nein Danke!

  • Lohmann
  • 13.01.09 | 23:17 Uhr

@mediabuehler:

Ich war 1994 das erste Mal beruflich in Bulgarien, 1996 das erste Mal in Rumänien. Letzten Sommer war ich das letzte Mal in den beiden Staaten. Zudem habe ich einige Zeit in Brasov und Plovdiv gelebt und gearbeitet. Es ist enorm was für eine Entwicklung diese beiden Länder gemacht haben!!! Beide Länder haben ein grosses Potential!

Deine beruflichen Beziehungen zu Rumänien und Bulgarien scheinen nicht sehr gefestigt zu sein, wenn dir diese Entwicklung nicht aufgefallen ist.

Aber wer natürlich mit einer solchen Einstellung und solchen Vorurteilen nach Rum und Bul geht... Beruflich nerve ich mich immer über diese ewig nörgelnden typischen Bünzli-Schweizer auf, die in anderen Ländern immer nur herum meckern!!!

Die Wirtschaft wird kaum über Jahrzehnte hinweg lahmen! Schon mal was von Konjunkturzyklen gehört?!

Die Schweiz liegt betreffend Lebensstandard wirklich sehr weit vorne. Allerdings sicherlich nicht uneinholbar!!! Die skandinavischen Länder liegen da auf einem ähnlichen Level. Zudem haben andere Staaten wie beispielsweise Österreich oder Irland in den 90er Jahren stark aufgeholt.

  • Kröger
  • 13.01.09 | 22:10 Uhr

@mediabuehler:

Vorurteile sind imun gegen Fakten, das ist mir schon klar...

  • steff56
  • 13.01.09 | 22:00 Uhr

Mich stört vor allem das unser Parlament versucht uns Stimmbürger, mit
der "Päcklilösung" für dumm zu verkaufen. Deshalb werde ich Nein stimmen.

Und zu EWS
Lasst doch dieses blöde "Schweizerin des Jahres" Im heutigen Tagi wird EWS
bereits für Ihre, in Zukunft härtere Gangart im Asylbereich getadelt. Der Aufschrei der Linken wird wohl nicht lange auf sich warten lassen.

EWS die eher rechts politisiert spielt auf lange Sicht der rechten nämlich nur zu: Bei der nächsten Wahl eines Bundesrates wird die SVP nämlich zu Recht auf einen 2 Bundesrat der SVP pochen(28% der Stimmen), da ja EWS nun zur BDP gehört.
Die Linken werden sich dann erklären müssen wiso jetzt die "schweizerin des Jahres" und von Ihr gewählter Bundesrat nicht mehr gut genug sein soll.
Bin jetzt schon gespannt wie die SP dieses Problem lösen will.

  • Christine
  • 13.01.09 | 19:58 Uhr

Hallo, lieber HP,

ist man kein Freund des EU-Gebildes, hinterfragt man jedes weitere Land, das dazukommen soll, etwas, das der EU-Freund vielleicht dann bei der Türkei einmal tun wird.

Heute wird die Ablehnung eines Landes von diesem als Affront betrachtet. Warum eigentlich? Ist das ein solch exclusiver Club, diese EU? Wie schon gesagt, zählt vor allem das Geld, das erhalten wird. Prosperiert das Land, wird es selbstbewusst und will wieder raus (Irland).

Vielleicht liegt die Funktion einer zukünftigen EU in der eines Durchlauferhitzers: Jedes einzelne Mitgliedsland wird aufgepäppelt oder durchlauferhitzt, bis es auf eigenen Wohlstandsbeinen steht, dann wird es entlassen in die Freiheit. Und so weiter, bis alle Länder aufgepäppelt sind und sich die EU auf diese Art amortisiert und aufgelöst hat.

.. ;-)

  • Christine
  • 13.01.09 | 19:35 Uhr

Danke, Lohmann, für Deinen Reisetipp.

Ja, es ist ja unglaublicherweise so, dass die Welt an vielen Ecken schön ist und dass sich überall liebe Menschen finden, denen es nie in den Sinn käme, nicht gastfreundlich, hilfsbereit und gut zu sein. Jeder zeigt dem Touristen, dem Gastarbeiter, dem Fremden mit Freude sein Land und heisst ihn willkommen.

Warum hat diese Grundeinstellung gekippt? Weil Viele unterschiedlichster Motivation mit unterschiedlichsten Ansprüchen in eine bestehende Gesellschaft drängen, die sich mit dieser Flut an Anforderungen überfordert fühlt. Die Einstellung kippt, und die vorher offenen Arme werden nun zur Abwehr ausgestreckt. Das muss man einfach mal verstehen als einfachsten Auslöser.

Alles weitere ist ein Ringen um das sich Arrangieren mit einer Situation, die man selbstverständlich nicht lösen kann, indem man allein die Arme zur Abwehr ausstreckt. Und in diesem Prozess stecken wir schon seit ewig mitten drin. Wie lang diese Ewigkeit noch andauert dauert, weiss ich nicht. Wahrscheinlich bis in alle Ewigkeit, aber wir finden Lösungen.

  • werni425
  • 13.01.09 | 16:11 Uhr

mediabühler,
Danke für den Kommentar bezüglich in der Welt herumreisen. Ich reiste nicht nur in der Welt herum sondern arbeitete während Jahren in den verschiedensten Ländern. Rumänien kenne ich nur von einer Freundin, mit de ich auf Besuch war, aber das täglich Gespräch sagte mir viel. Was die Plauderi hier im Forum nie merken werden.
Die unterste Stufe der Gesllschaft, also die Person, ist in fast allen Ländern ähnlich. Erst mit der nächsten Stufe, Familie und dann höher, ändert sich das Verhalten und der Kodex.
Amerikaner, Ungar, Pole, Schwede, Festlandchinese, Japi, Irländer, Syrier, Schwede, Däne, italiener, AbuDahbi Gastarbeiter und Bürger, Schweizer, Franzose, sie haben die gleichen Probleme und Freuden.
Werni

  • werni425
  • 13.01.09 | 16:03 Uhr

Kröger,
Ob ich ein hoffnungsloser Fall bin, ist eigentlich egal. Ich muss nicht Recht haben, denn mit dem Thema Widmer bin ich im Reinen. Sie ist schlicht nicht glaubwürdig und hat meine Vorstellung von Geradlinigkeit , Treu und Glauben, Respekt vor Parteimitgliedern und Parteiprogram (2 von 12 Dossier sind ihr genehm) schwer verletzt.
Ich probiere mir einzureden, dass nicht alle Bündener, die ja mehrheitlich die Widmer unterstützen, nicht gleich unmoralisch sind. Jeder hat halt seine eigene Vorstellung von Moral. Gilt auch für den S. Schmid.
Und ich schrieb ja auch, dass sie (die sagte: Ueli, Du brauchts keine Angst zu haben) und der Adressat davon, jetzt sogar mindestens wöchentlich im gleichen Sitzungszimmer zusammen sind.
Nochmals, sie hat die Politikerkaste desavouriert.

Werni

  • mediabuehler
  • 13.01.09 | 13:07 Uhr

Guten Tag liebe Christine
Für mich war schon die Aufnahme der ehemaligen Warschaupakt-Staaten Polen, Tschechien etc. das Ende der Fahnenstange. Bulgarien und Rumänien können unsere streitbaren Freunde hier so viel gutreden wie sie wollen. Die Mentalität ist einfach so, dass die Leute die etwas wach sind in diesen Ländern glauben, dass wir ihnen etwas schuldig sind. Und diese Leute nutzen uns schon heute aus. Die EU-Administration hat sicher nicht ohne Grund Hunderte von Millionen Entwicklungsgelder zurückgestellt. Diejenigen die meine, die mit krimineller Energie sind schlauer als wir. Die Jahrzehnte-lange Abgeschlossenheit hinter dem "Eisernen Vorhang" hat den grossen Rest dieser Länder, sicher noch diese und die nächste Generation apathisch werden lassen.

In einer Zeit in der die Entwicklung der Wirtschaft nicht mehr so läuft, ich glaube auf Jahrzehnte hinaus!, sollte man mit der Aufstockung des Arbeitsmarktes vorsichtig umgehen und nicht denken "es wird dann schon wieder gut gehen".

Es wird viel geredet von grossartigen Wirtschaftszahlen, die aber gemäss Adam Riese nicht nur von effektiven Zahlen abhängen sondern vom Niveau von dem man startet. In Bezug auf den Lebensstandard liegt die Schweiz fast uneinholbar vorne. Wer wie ich 10 Jahre lang auf der ganzen Welt in Geschäften herumgereist ist, weiss sicher besser von was er spricht - auf jeden Fall weiss ich mehr als viele "Ferien-Erfahrungs-Besserwisser.

  • Lohmann
  • 13.01.09 | 12:57 Uhr

Liebe Christine,

ich kann dir nur empfehlen, die beiden Länder mal zu besuchen. Sehr sehenswert und sehr freundliche Leute und ausserdem sichere Reiseländer.

  • Kröger
  • 13.01.09 | 12:19 Uhr

Die Reaktionen von Hans Fehr, Toni Bortoluzzi und anderen SVP-Exponenten zeigen klar wie nervös man bei der SVP ob der Wahl von EWS zur Schweizerin der Jahres ist!

Kein SVP-Vertreter geniesst annähernd so viel Glaubwürdigkeit bei der Bevölkerung wie EWS!!! Und das beeuruhigt die SVP gewaltig. Die Hetzkampagne gegen EWS ging nach hinter los!!!

  • Kröger
  • 13.01.09 | 12:16 Uhr

@Werni:

Du bist ein hoffnungsloser Fall!

Die SVP hat EWS beschuldigt, also wäre es an der SVP Beweise zu liefern!

  • Christine
  • 13.01.09 | 07:07 Uhr

Schluss: Danach kann man die logische Folgerung machen, dass eine Ablehnung der einzelnen Länder (oder auch der ganzen EU) genau so legitim rein auf der Geldfrage beruhen kann.

PS: ich habe schon gesagt, dass ich mit ja stimmen werde, weil ich der Meinung bin, dass es auf diese beiden Länder auch nicht mehr drauf ankommt. PPS: Bei der Türkei ziehe ich den Strich. Dieses Land gehört nicht in die EU-Familie.

  • Christine
  • 13.01.09 | 06:52 Uhr

@Lohmann

Nein, ich kenne beide Länder nicht.

Vielfach können die Leute ihre Befürchtungen mit für sie plausiblen Begründungen erläutern. Die für mich unrealistische Unterstellung, als Beispiel, der 11. September 2001 sei mit Wissen/im Auftrag der USA-Regierung geschehen, ist so ein Beispiel (ok, etwas weiter hergeholt). Wobei die vernünftigste Reaktion noch die sein kann, dass man zugibt, man wisse es nicht.

Das müsste man bei diesem Zuschauer ebenfalls anwenden: Man wisse es nicht. Das Zusammenwachsen Europas haben wir der EU zu "verdanken". Dass einzelne Länder dazu drängen, Teil dieses Gebildes zu werden, hat in erster Linie mit Geld zu tun: Erst kämpfen sie (z.B. Kosovo) um Unabhängigkeit, um sich danach dem Gebilde EU unterzuordnen. Das ist rein eine Frage des Geldes und der Prosperität, die dadurch voraussichtlich zu erwarten sind. Der Friedensgedanke hat nebst dem Wunsch nach Wohlergehen für Europa und dem Suchen nach einem geeinten Gegenpart zu Amerika bei der Gründung der EU eine Rolle gespielt, beim Beitrittswunsch eines Landes ist er in der Bevölkerung kein vordergründiges Kriterium.

  • Lohmann
  • 12.01.09 | 22:56 Uhr

@ Christine

Liebe Christine, es gibt gerechtfertigte Befürchtungen auf der einen Seite und unbegründete Angst auf der anderen Seite.

Wenn jemand Angst hat, dass Russland heimlich die Kontrolle übernimmt (fragt sich nur über was?), dann ist das auf eine Russland-Phobie gewisser Leute zurückzuführen, die noch nicht gemerkt haben, dass der Kalte Krieg zu Ende ist!!!

Wer behauptet, Russland wolle der EU beitreten, der hat nun wirklich keine Ahnung von diesm Land!!! Die Ukraine und die Türkei haben sicherlich Interesse an einem EU-Beitritt, die EU-Mitgliedsländer sind da aber sehr, sehr kritisch eingestellt. Einem Beitritt müssten alle EU-Mitgliedsstaaten einstimmig zustimmen. In der nächsten Zeit eher unwahrscheinlich.

RUMÄNIEN UND BULGARIEN ALS KOMMUNISTISCHE STAATEN ZU BEZEICHNEN, IST NUN WIRKLICH DER GIPFEL DER IGNORANZ!!!

Warst du schon mal in Rumänien oder Bulgarien, Christine?

  • Christine
  • 12.01.09 | 22:02 Uhr

Ergänzung zum Talk:

Zeigt der Telefonanruf des Zuschauers nicht sehr schön auf, welcher Art die Gedanken und Befürchtungen in der Bevölkerung sind. Auf die leichte Schulter nehmen kann man das nicht, egal, wie man zu solchen Aussagen steht. Mir war nicht bewusst, wie weit und worum sich die Sorgen der Leute drehen. Nur schon der Gedanke, Russland wolle leise und heimlich Kontrolle übernehmen.. Das sind ernste Gedanken, die man z.B. nicht einfach zynisch abtun kann.

  • Christine
  • 12.01.09 | 21:57 Uhr

Hallo, Patricia :-)

  • Patricia
  • 12.01.09 | 21:30 Uhr

Lohmann, bitte setze mich auch noch auf Deine heutige "schwerer Schlag Liste".
Es würde mich interessieren, wie oft die Linken die Repeat-Taste drücken mussten, um dieses Ergebnis zu erzielen.

  • Christine
  • 12.01.09 | 20:35 Uhr

Herr Lohmann.

Im Talk heute sprach der-wie-nennst-Du-ihn Hochangebetete über die PF mit Bulgarien und Rumänien. Sehr interessante Argumentation, auch die eines Zuschauers, der anmerkte, dass nach diesen beiden kommunistischen Ländern bald die Türkei nachrücke, die Ukraine, und Russland werde folgen, und schlussends würden uns letztere mittels einer friendly invasion, sozusagen, in die Tasche stecken, zerkrümeln und fertig, Händeabwisch, Schweiz. Cool.

PS: Das Gespräch nervte des lauten Geschnurrs beider Teilnehmer wegen, und das M. Gilli zu meinem Leidwesen in seine Moderatoren-Fragerei mit einbaute.

  • werni425
  • 12.01.09 | 13:13 Uhr

Lohmann etc.
Die Wahl zur Schweizerin des Jahres zeigt wie tauglich solche Mittel sind und dann von den Befürwortern als Argument für die Betroffene verwendet wird. Ich sagte lediglich, dass neuerdings die Qualitäten wie, Lügen, Egoismus, Ausnützen einer Organisation für eigene Ambitionen und falsche Angaben, schweiztauglich wird.

Wer schreibt denn nun so arg dagegen?

Für mich hat die Widmer die Politiker krass ins schlechte Licht gesetzt.
Mehr nicht.
Und da gibt es noch die Schrift wie die Widmer mit dem SVP Programm übereinstimmt. Aus 12 Positionen gerade mal 2. Und so eine nennt sich Parteimitglied. Was bedeutet nun Partei. Gleiche Intresse, oder?
Aber schön ist wie die Widmer Befürworter nach Argumenten suchen. Man lernt neu zu i9nterpretieren.
Werni

  • mediabuehler
  • 12.01.09 | 13:11 Uhr

Ja, lieber Lohmann, die 70 % sagen wohl nicht viel aus über die gute Frau Widmer-Schlumpf - aber sehr wohl über das telefonierende Fernsehpublikum. Ich habe das Ganze übrigens erst wahrgenommen, als das Staatsfernsehen am Tag danach X-mal darüber berichtete. Ich habe kurz gestutzt und es dann als frühzeitiger, etwas geschmackloser 1. April-Scherz eingestuft.

Und abschliessend zur "demokratischen" Wahl der hochdotierten Dame aus GR: In der Tat haben die Mitte-links-Parteien das Spiel gewonnen - das gebe ich zu. Nur ist das kein Ruhmesblatt, denn insgeheim kann sich darüber eigentlich niemand freuen. Es ist vielmehr das Zeichen einer galoppierenden politischen Dekadenz. Ich werde schon aus diesem Grunde nie und nimmer einer Partei angehören, denn deren Selbstzwecke widert mich an.

Und Zara: Ich stimme Dir bei, dass die 65 Milliaraden an den grössten schweizerischen Finanzenvernichter - ohne nachhaltige Auflagen - keine Leistung darstellt sondern ein Akt der Panik, der Hörigkeit der Politiker - allen voran von Frau WS.

  • werni425
  • 12.01.09 | 13:04 Uhr

Kröger,
Warum soll sie beweisen was sie getn hat, wenn es zu ihrem Vorteil war? Dmit hat sie ja das Ganze zugegeben.
Werni

  • Lohmann
  • 12.01.09 | 12:22 Uhr

Ergänzung letzter Satz:

Sie sind nicht in der Lage die demokratische Wahl von EWS zur Bundesrätin zu akzeptieren. Dies zeichnet schlechte Demokraten aus!!!

  • Lohmann
  • 12.01.09 | 12:19 Uhr

@ mediabuehler:

Ich gebe dir teilweise recht: Hohe Wahlsiege mir 80%, 90% der Stimmen für den Sieger, lassen meistens darauf schliessen, dass es sich da um einen totalitären Staat handelt.

Nur diese Behauptung schon bei 70% aufzustellen ist etwas gewagt. Aussendem gibt es immer wiederAusnahmen. Jacques Chirac wurde vor einigen Jahren mit über 80% der Stimmen zu französischen Präsidenten gewählt.

Im Fall von der Wahl von EWS zur Schweizerin des Jahreshandelt es sich ja nicht um eine politische Wahl!

Deine Reaktion zeigt aber, dass viele Blocher-Anhänger diese Wahl als schallende Ohrfeige empfinden. Denn für sie ist EWS eben immer noch die "böse Veräterin und Lügnerin". Sie sind nicht in der Lage diese demokratische Wahl zu akzeptieren und das zeichnet schlechte Demokraten aus!!!

  • Zara Zarathustra
  • 12.01.09 | 12:09 Uhr

Einige Kapitalisten haben noch immer nicht begriffen, dass sie es sind, die den Staat am dringendsten benötigen und ihn auch am effektivsten unterwandern. Siehe das bürgerliche Kapitalisten-Lobby-Parlament, das auflagenfrei 68 Milliarden beim Steuerzahler abzockt und an dessen Sponsor weiterleitet. Nur das kapitalistische Fussvolk hat das Spiel nicht durchschaut, infolge ihrer geradezu legendären Dummheit, die alles abkaufen und nachplappern was ihre Vorbeter ihnen vorbrösmelen.

  • Zara Zarathustra
  • 12.01.09 | 12:02 Uhr

Glaubt denn Dein Beziehungsumfeld, man solle einen Vertreter des dopingverseuchten Ausdauersports zum Schweizer des Jahres küren ? Das ist doch der Gipfel der Ignoranz, lieber mb.
Weder eine EWS noch ein Cancellara sind in Tat und Wahrheit Schweizer des Jahres. Da müsste man an ganz anderen Orten suchen.

  • Ginestra
  • 12.01.09 | 11:56 Uhr

Das öffnet doch immerhin manchem die Augen, weshalb wir die Staatspropaganda bekämpfen. Staatsmedien braucht es überhaupt nicht, sie dienen bloss der Beweihräucherung der Behörden.
Nicht einmal der staatliche Wetterbericht taugt etwas...

Dass bald alle Medienhäuser auf Sendekonzessionen angewiesen sind, die nicht etwa versteigert werden, sondern von den Sozis an Gesinnungsgenossen verteilt, ist eine weitere Blüte der Filzokratie und ebenfalls zu bekämpfen.

  • Lohmann
  • 12.01.09 | 11:53 Uhr

@ Christine:

Wenn ich sehe wie viele Kommentare diese kleine Provokation von Kröger ausgelöst hat, dann ist da eben schon was dran.

Mediabuehler führt sogar Umfragen in seinem politisch bundgemischten Beziehungsumfeld durch und stellt wilde Theorien betreffend totalitäre, diktatorische Staaten.

Eure Kommentare zeigen eure nach wie vor vorhandene Empörung gegen die demokratische Abwahl von Blocher und zeigen, dass ihr nicht objektiv über EWS urteilen könnt, weil sie für euch immer noch ein Feindbild ist.

Und jetzt erhält diese "Verräterin", "Lügnerin", wie ihr sie nennt 70% der Stimmen bei der Wahl zur Schweizerin des Jahres.

  • Christine
  • 12.01.09 | 11:40 Uhr

Ach wohin, Lohmann. Was bastelst Du Dir da auch zusammen. Hochangebetet und so.. Zudem habe ich doch schon geschrieben, dass man diese Wahl nicht überbewerten soll.

  • mediabuehler
  • 12.01.09 | 11:39 Uhr

Wenn mir jemand erklären kann, wie in unserem Land auf normale Art und Weise 70 % Zuspruch für eine Person zustande kommen kann, bin ich äusserst dankbar! Vielleicht hat die konzertierte Telefonaktion von gewissen Kreisen sogar zu viel Erfolg gehabt, sodass das Ganze jetzt zu auffällig ist. Nur in totalitären, diktatorisch fundierten Staaten (linken und rechten) hören wir von solchen "Resultaten".

Auf jeden Fall hat meine kleine Umfrage in meinem politisch bundgemischten Beziehungsumfeld Cancellara klar als Schweizer des Jahres deklariert.

  • Lohmann
  • 12.01.09 | 11:32 Uhr

@Giestra
@Christine
@Werni
@mediabuehler

Eure Reaktionen zeigen klar, dass die Wahl von EWS zur Schweizerin des Jahres für die Rechtskonservativen ein schwerer Schlag ist.

Ihr könnt die demokratische Abwahl und das Versagen eures hochangebeteten Anführers einfach nicht akzeptieren. Ein höchst undemokratisches Verhalten, das nur schlechte Verlierer an den Tag legen!!!

  • Jeanna
  • 12.01.09 | 11:07 Uhr

Los emal guet zue, Chrischchindli, ich säg's nur eimal:

Wenn's um Rechtfertigung geht, in Deinem Fall insbesondere auch um die "hohe Kunst" der Selbstrechtfertigung, wärest Du die Erste, die sich diesbezüglich immer wiedermal einige selbstkritische Gedanken leisten sollte. Und wen nman sich denn schon so brennend für Psüchologie zu interessieren scheint.

Mit wohlmeindem Gruss von "Omi"

  • Christine
  • 12.01.09 | 10:45 Uhr

Gelungenes Brimborium einer Rechtfertigung.

  • Kröger
  • 12.01.09 | 10:45 Uhr

@Werni:

Du hast aber ein merkwürdiges Rechtsverständnis!

Gemäss deinen Kommentaren, muss also die Beschuldigte ihr Unschuld beweisen. Schon mal was von der Unschuldsvermutung gehört!?

  • Jeanna
  • 12.01.09 | 10:27 Uhr

Und am Vorabend des Untergangs der Schweiz –also schon bald, Teleblocher gibt den Termin noch bekannt - pilgern wir bedächtigen Schrittes ein letztes Mal auf die Kuhfladenwiese, genehmigen uns zum Abschied aller Abschiede ein paar Chrüüüterschnapps und lauschen ein letztes Mal Gerhard dem jüngeren und dem älteren wie alles seinen schröcklichen Gang in’s Verderben nahm an jenem schwarzen Tag im Dezember 07.


@Christine

Achso, achso !, nebst der Frage, ob man den kennen muss: Kugelkugel.

“““Felix von Cube, geboren 1927 in Stuttgart, Dr.rer.nat., war als Professor für Pädagogik an verschiedenen deutschen Universitäten tätig. Seit 1997 ist er Geschäftsführer der Prof. v. Cube GmbH BioLogik der Führung und Fortbildung.
Bei seinen ungezählten Vorträgen stellt er immer wieder unter Beweis, daß naturwissenschaftliche Erkenntnisse über menschliches Verhalten nicht nur verständlich sondern auch humorvoll vermittelt werden können und so manchem Zuhörer ein Flow-Erlebnis verschaffen.“““

Er tritt auch im Phärnsehen auf. Achso !
Und ich fall noch immer nicht vom Stuhl vor Beeindruckung und Ehrfurcht. Die zitierte Passage sagt in ihrer Plattheit ! – und obendrein unter Bezugnahme auf eine Regierungsform - alles und nichts.
Ausserdem gehören verwendete Fremdtexte als solche gekennzeichnet. Irgendwo, irgendwas abschreiben kann ja jede/r.

  • Coubert
  • 12.01.09 | 10:20 Uhr

>> "dass der Fall für jemanden mit IQ > 50 eigentlich klar sein müsste."

Klar ist eigentlich nur, dass es nicht den geringsten Beweis dafür gibt, dass EWS jemals irgendwelche Garantien abgab.

Der herbeiphantasierte "Wortbruch" oder "Lüge" bleibt damit eine Verleumdung der Schweizerischen Verleumder Partei.

"Mörder" und "Lügner" teilen sie aus, ohne jeden Beweis.

  • PeterPan
  • 12.01.09 | 10:06 Uhr

Herr Köppel
Bitte geben Sie mal ehrlich zu, wieviel Geld Sie und die Weltwoche insgesamt von Blocher und SVP-nahen Kreisen erhält, um solchen Müll zu schreiben! Falls Sie eine öffentliche Bekanntgabe scheuen (vielleicht schämen Sie sich ja), können Sie mir die Angaben gerne auf mein privates Mail übermitteln. Ich garantiere Ihnen vollste Diskretion.

  • Ginestra
  • 12.01.09 | 09:44 Uhr

Wenn der philosophische Ramschhändler auftritt, kann ja Jeanna mit ihren unterstützenden Worthülsen und ihren verstellbaren Massstäben auch nicht weit sein, oder?

  • Zara Zarathustra
  • 12.01.09 | 09:38 Uhr

Tja, lieber mb. Da könnt Ihr noch dutzende verschiedene Umfragen machen, oder auch Wahlen. Eine EWS wird immer haushoch vor den Blochers, Maurers und Brunners obsiegen. Diese Leute sind nicht majorztauglich, wofür sie den Tatbeweis immer wieder von neuem erbringen. NOCH sind wir nicht so weit, dass eine Mehrheit radikal rechts wählt.

  • Zara Zarathustra
  • 12.01.09 | 09:27 Uhr

Und abermals quatscht der Staatsmilitarismus-Fan, Stalker und Schnüffler vom Dienst über Charakter. Und erst noch über einen unterirdischen, weil er keine eigene Sprache hat, sondern immer nur kopiert, von seinen vermeintlichen Gegnern, denen er alles abgemerkt hat in all den Jahren, dieser erbarmenswürdige Komplexhaufen, der sich verzweifelt von Menschen zu emanzipieren versucht, welchen er doch immer nur nacheifert.

  • Ginestra
  • 12.01.09 | 09:17 Uhr

Davon gibt es keinen Link. Zeitungen haben in der Regel nicht alle Beiträge online. Hämmerle hatte aber jene Aussagen nie dementiert.

Die Aussagen von Wyss, Hämmerle, Darbellay und Deiner Bundesrätin widersprechen sich tatsächlich so, dass der Fall für jemanden mit IQ > 50 eigentlich klar sein müsste.

"Wir haben es vorbereitet" :
http://tv.rebell.tv/p2672.html

  • Coubert
  • 12.01.09 | 08:53 Uhr

>> "Hämmerle hat ein entsprechendes Interview gegeben in einem österreichischen Blättchen."

Link? Natürlich nicht.

Was heisst "entsprechend?" Wenn ich alle die Verleumdungen hier sehe, dann kann ich mir ausmalen, was alles mit "entsprechend" gemeint sein kann.

Ueli Maurer - der sie zur Kandidatin gekürt hat - musste zugeben, dass er nichts Schriftliches von ihr bekam. Jeder mit IQ > 50 kann daraus schliessen, was das bedeutete. Der Rest von UMs Aussagen und zweideutigem Gegacker sind nicht relevant.

Also: BEWEISE her! Jetzt!
Sonst seid Ihr Verleumder, nix weiter.

  • Ginestra
  • 12.01.09 | 08:46 Uhr

Hämmerle hat ein entsprechendes Interview gegeben in einem österreichischen Blättchen. Aber Du darfst natürlich weiter an die unbefleckte Empfängnis glauben.

Wie bereits gesagt, als Ersatz für Schmid hätten wir selbst so eine genommen. Wir hatten ja auch Schmid wieder vorgeschlagen 2007.
Ein Stück weit kann man dem politischen Gegner immer entgegen kommen.

  • Coubert
  • 12.01.09 | 08:31 Uhr

>> "Die Tatsache, dass EWS ihre Wahl mit Hämmerle (SP) heimlich vorbereitet hat,"

Gibt es eine BEWEIS für diese angebliche "Tatsache"? Ist überhaupt allen klar was ein "Beweis" oder eine "Tatsache" ist?

Im übrigen hat Ueli Maurer die EWS als BR-Kandidatin ins Spiel gebracht: "Ein sehr valable Kandidatin".

Das Parlament hat ihn ernst genommen, schon damals.

  • Ginestra
  • 12.01.09 | 08:27 Uhr

Die Tatsache, dass EWS ihre Wahl mit Hämmerle (SP) heimlich vorbereitet hat, zeigt einen nach unseren Massstäben unterirdisch verlogenen Charakter. Die mediale Unterstützung des Staatssenders (der mit dem 1.2 Milliarden-Budget) verstärkt dies bloss noch. Dass insbesondere Dienstverweigerer, Minimalsteuerzahler und Staatsangestellte sowie "Unternehmer" mit Staatsaufträgen das ganz anders sehen, ist auch klar.

  • Coubert
  • 12.01.09 | 08:10 Uhr

>> "die Lügen, Intrigen und Wortbruch als Auszeichnung interpretieren!"

Falls das an die Adresse der EWS geht: gibt es handfeste BEWEISE für die "Lügen" und den "Wortbruch" , oder ist das nur eine weitere Verleumdung?

Gerieren sich schon Verleumder als Hüter der Moral in unserem Land?

  • mediabuehler
  • 12.01.09 | 08:00 Uhr

Dass Frau Widmer-Schlumpf mit 70 % Wähleranteil zur "Schweizerin des Jahres" erkoren worden ist, ist schon kurios genug. Dass diese Dame aber diese Wahlfarce des Schweizer Fernsehen offensichtlich noch ernst nimmt, gibt die gesamte Landesregierung der Lächerlichkeit preis! Das gesamte Szenario gleicht einer billigen TV-Soap. Mein Gott - ist das Ganze peinlich. Und ich verliere mehr und mehr den Glauben an meine Mitbürger die Lügen, Intrigen und Wortbruch als Auszeichnung interpretieren!

  • Coubert
  • 12.01.09 | 07:53 Uhr

Werni: "Da stehen Aussage gegen Aussage."

Nein, werni, eine "Aussage" reicht nicht, um "Lüge" nachzuweisen. Ohne Beweis der unwahren Aussage bleibt es Verleumdung.

Aber Lügen und Verleumden gehört ja zum Handwerkszeug Eures Angehimmelten. ERWIESENERMASSEN!

  • Coubert
  • 12.01.09 | 07:50 Uhr

>> Apropos ... Albisgüetlirede. Das war doch eine Privatveranstaltung, oder? So mit Eintritt und Einladung.

Tja, das Fernsehen war auch eingeladen. Privat halt?

Und so ist es landesweit herausgekommen, dass der abgew. Justizminister ohne Beweise und Urteile andern Leuten Morde in die Schuhe schiebt.

So, und jetzt könnt Ihr Eure EWS-"Verrats"-Wichsvorlagen wieder hervorholen.

  • werni425
  • 12.01.09 | 07:46 Uhr

Coubert,
Da stehen Aussage gegen Aussage. Sie hatte handfeste Gründe. Nur schon Mitglied einer Partei zu sein, hätte bedingt, dass man die Leitung informiert.
Mit solchen Vereinsmitgliedern und Managern wird privat ganz andrs umgegangen. Im Kriegsfall landet man vor dem Pelleton.

Und stellen sie sich vor, beide sind jetzt im Bundesrat!!!!!!!!!!!!! Nur der Maurer ist für mich glaubwürdiger. Ich habe wohl das Recht mir eine eigene Meinung zubilden, oder?
Ist doch schön.

Werni

  • werni425
  • 12.01.09 | 07:38 Uhr

Kröger,
Die Metzler Abwahl war schon rein rechnerisch okay. Der Deiss hielt sich ja nur, um die Metzler zu opfern und geht dann nach eingen Monaten in den Ruhestand. Das ist "christliches" Verhalten. Jeder sah das Spielchen. Und auch jetzt sind die Zirkusleute der Blocherwaahl am ghen. Marti, Daguet etc. Was ward deren politischer Auftrag, um nachher so schnell auszusteigen?
Apropos Blocher und Albisgüetlirede. Das war doch eine Privatveranstaltung, oder? So mit Eintritt und Einladung.
Werni

  • Coubert
  • 12.01.09 | 07:37 Uhr

Werni

Wie steht mit dem Nachweis der Lüge bei der EWS? Schon vorangekommen? Oder kommt die Zurücknahme?

  • werni425
  • 12.01.09 | 07:29 Uhr

Coubert,
Parteipolitik sehen SIe wohl nur bei den SVP Bundesräten. Die Andern waren und sind ja so kollegial. Einige wissen nicht einmal was eine Kollege ist. Wie taub und blind sind Sie?
Werni

  • werni425
  • 12.01.09 | 07:25 Uhr

Kröger,
Es stimmt, das einige der ersten offiziellen Kandiaten der SP nicht geählt wurden. Dann gingen sie ins Hinterstübchen und präsentierten mit Knirschen einen Kanditaten und der wurde gewählt. Was bei mathey hinter den kulissen lief, ist wohl bekannt. Da war die Sache mit der Schlumpf noch harmlos. Wenn Sie kontern, dann aber bitte korrekt.
Werni

  • Coubert
  • 12.01.09 | 07:24 Uhr

Jetzt versteh't ich erst die Psyocholgie:

Weil das Läberwüürschtli Blocher halt nie Bundespräsident wurde und werden wird, drum versucht er nun über das PF-Abkommen ein EWR-Reloaded: seine aller-, allerletzte Chance, sich nochmal ins nationale Spiel zu bringen.

Der EWR-Abstimmung verdankt er ja seinen Aufstieg zum grossen Vorletzt-Jahrhundertpolitiker der Schweiz. So ist das mit dieser Sorte Egoshootern, wenn sie alt werden. Sie versuchen ideenlos hat noch einmal, was früher mal erfolgreich war.

Mit der PF als Sache hat das alles gar nichts zu tun.

  • Christine
  • 12.01.09 | 07:19 Uhr

Zara, Blocher und Bundesrat sind ja mittlerweile kein Thema mehr. Vor lauter Konzentration auf Blocher sollte einfach die unschöne Geschichte vor der eigentlich Bundesratswahl nicht vergessen werden. D i e wird als Politposse in die Annalen eingehen.

Schönen Tag.

  • Christine
  • 12.01.09 | 07:12 Uhr

"Ich glaub, mich streift ein Bus". Ja, das wird so sein, Jeanna.

Prof. Dr. Felix von Cube äussert sich zum Thema "Agression im Alltag" dahingehend, dass sich eine Schlussfolgerung wie die gemachte folgern lässt:

"Der Vorteil einer Demokratie ist, dass sie es zulässt, resp. sogar fördert, den lebensnotwendigen Agressionstrieb des Menschen mittels Streitgesprächen nach innen auszutragen. Fehlt die Demokratie, werden solche Agressionen nach aussen getragen. Womit wir beim elenden Thema Krieg wären. Wenn Krieg schon nicht verboten wird, müsste jedes Land nach dem Vorbild der Schweiz wenigstens die Demokratie einführen.."

  • Coubert
  • 12.01.09 | 07:11 Uhr

>> "EWS muss man nicht verleumden."

Nein, es wird hier freiwillig getan.

  • Ginestra
  • 12.01.09 | 00:10 Uhr

EWS muss man nicht verleumden. Sie hat sich selber erledigt und wird wahrscheinlich 2011 Geschichte. Ein unrühmlicher Platz ist ihr sicher.

  • Coubert
  • 11.01.09 | 23:46 Uhr

>> "Juristisch kann man ihr wohl zwar keine Lüge anhängen, aber das ist auch gar nicht nötig.

Nein, zum Verleumden ist das nicht nötig. Im Gegenteil.

>> "Blocher hat sich entschuldigt, weil es nie seine Absicht war die beiden Albaner anzugreifen,"

Er hat sich trötzlersich für seine Lüge über den Sachverhalt der Verleumdung entschuldigt. Gegenüber den Albanern hat er sich nie entschuldigt.

  • Ginestra
  • 11.01.09 | 23:34 Uhr

"Und die "Lüge der EWS" bleibt eine Verleumdung."

Blocher hat sich entschuldigt, weil es nie seine Absicht war die beiden Albaner anzugreifen, sondern die geschützten Werkstätten.

EWS kann sich gar nicht entschuldigen. Was sie gemacht hat, geschah in voller Absicht mit Anlauf und Bedenkzeit. Juristisch kann man ihr wohl zwar keine Lüge anhängen, aber das ist auch gar nicht nötig.

  • Ginestra
  • 11.01.09 | 23:24 Uhr

Siehst Du, Jeanna, manche denken halt schon ein paar Ecken weiter. Weil viele Dinge lassen sich halt nicht einfach von einem Tag auf den anderen wieder zurückholen, wenn man sie denn in ein paar Jahren plötzlich eine Mehrheit vermisst. Eine Mehrheit die halt für gewöhnlich eben nicht sehr weit voraus denkt.

  • Zara Zarathustra
  • 11.01.09 | 23:21 Uhr

Man weiss ja mittlerweile zum Glück genau, mit was für einem Gesellen man es mit diesem abgew. Justizminister zu tun hatte.
Solche Leute werden schliesslich nicht aus Jux abgewählt.
Je mehr sich die Anhänger des Abgew. auf Diskussionen über diese Schandtaten einlassen, desto besser. Dem Anführer stünden wohl die Haare zu Berge angesichts dieser Dummheit seiner Anhänger, dank denen man diese ungeniessbaren Suppen immer am Köcheln halten kann. Es läuft gut....

http://www.ignoranz.ch/item/christoph-blochers-grosse-luege/
http://www.bertschis.net/blocher-facts.htm

  • Coubert
  • 11.01.09 | 23:18 Uhr

>> "Ja klar, Trotteli Couertli,"

Beleidigungne helfen hier auch nicht weiter. Der Lügner bleibt ein Lügner, und er unterstellter als Justizminister Dritten gebenüber Morde ohne Beweis.

Und die "Lüge der EWS" bleibt eine Verleumdung.

Verleumder verleumden eben. Was sonst?

  • Jeanna
  • 11.01.09 | 23:16 Uhr

Ja, in England war das Volk (!) geschlossen dagegen, dass der "komepetente" Bliar the poodle zusammen mit Dubya in den Irak einmarschierte. Er tat es trotzdem.

Und von Demokratieabbau schwatzen in der Schweiz neben dem Sektenführer bloss noch "Der schreiben was ist"-Köppel. Gemäss dessen Befunden haben wir ja bereits nordkoreanische Verhältnisse und demnächst Erziehungs-Kolchosen

  • Ginestra
  • 11.01.09 | 23:02 Uhr

In allen Krieg führenden Nationen hat auf jeden Fall die Regierung mehr Kompetenzen und die Bevölkerung weniger zu sagen als hier.
Das müsste man sich beim Demokratieabbau vielleicht schon auch einmal überlegen.

  • Jeanna
  • 11.01.09 | 22:54 Uhr

Der helle Wahnsinn, was hier abläuft, Coubert.

Aber den Vogel schiesst dieses hohle möchtegernpsychologische Geplapper ab:

"""Der Vorteil einer Demokratie ist, dass sie es zulässt, resp. sogar fördert, den lebensnotwendigen Agressionstrieb des Menschen mittels Streitgesprächen nach innen auszutragen. Fehlt die Demokratie, werden solche Agressionen nach aussen getragen. Womit wir beim elenden Thema Krieg wären. Wenn Krieg schon nicht verboten wird, müsste jedes Land nach dem Vorbild der Schweiz wenigstens die Demokratie einführen.."""

Ich glaub' mich streift ein Bus.

  • Ginestra
  • 11.01.09 | 22:52 Uhr

Ja klar, Trotteli Couertli, deshalb war ja auch in der schriftlichen Rede von mutmasslichen Kriminellen die Rede. Aber es ging wie gesagt nicht um die Albaner sondern um unsere eigenen geschützten Werkstätten.

  • Ginestra
  • 11.01.09 | 22:50 Uhr

Der Justizminister machte darauf aufmerksam, dass gegen zwei von Interpol gesuchte Albaner nicht mehr weiter ermittelt werden konnte, weil sie hier fragwürdig schnell Asyl erhielten.
So habe ich das in etwa in Erinnerung.

  • Coubert
  • 11.01.09 | 22:45 Uhr

"«In hohem Mass erstaunt» über die Äusserungen des Justizministers ist der Aargauer Ständerat und ehemalige Bundesrichter Thomas Pfisterer (fdp.). «Niemand ist berechtigt, jemanden als kriminell zu bezeichnen, der nicht rechtskräftig verurteilt ist. Das verletzt die Grundregeln des rechtsstaatlichen Anstandes», sagt Pfisterer."

So geht das zu in der Vollchspartei. "Lüge" und "Mord" austeilen - ohne Veurteilung und ohne Beweis. Das ist also das Neo-Schweizertum à la SVP. Bhüetis Gott!

  • Coubert
  • 11.01.09 | 22:37 Uhr

>>"Das war eben kein laufendes Verfahren mehr."

Also noch schlimmer: der Justizminister untertellt ohne Beweise und entgegen der Beurteilung durch das Bundesgericht andern Leuten einen Mord!
Man hat ihn wirklich zu Recht geschasst. Bravo Bundesversammmlung!

Von einem Beweis der Lüge bei EWS natürlich weiterhin nicht ein Hauch. Nur Geschwätz.

  • Ginestra
  • 11.01.09 | 22:24 Uhr

Das war eben kein laufendes Verfahren mehr. Oder werden die Albaner jetzt doch noch ausgeliefert?

  • Ginestra
  • 11.01.09 | 22:17 Uhr

"Und "ausgehebelt" hat die Bundesversammlung. Da war Frau EWS nicht mal anwesend."

Unbestritten. Aber die Sozis brauchten eine Verräterin um die christlichen Heuchler und die Grünen auf einen Nenner mit Ihnen und den Kommunisten zu bringen. Mit einem eigenen wäre es wohl nicht gelungen oder mind. wäre die Schadenfreude und der entsprechende Affentanz im Parlament nicht so schön gewesen.

  • Coubert
  • 11.01.09 | 22:15 Uhr

>> "die schriftliche Fassung war von Anfang an korrekt und lag auch so vor"

Zu einzelnen laufenden Verfahren hat sich die Exekutive nie nicht zu äussern. Und natürlich wollen alle Hetzer und Lügner ihre Treiben kleinreden, wenn man sie erwischt.

Aber hier geht es um jene, die die EWS der Lüge bezichtigen und verleumden, ohne irgendwas vorweisen zu können.

  • Coubert
  • 11.01.09 | 22:08 Uhr

>> "tempi passati."

Genau. Konzentrieren wir uns auf das Morgen und führen wir kein Scheintheöterli auf wegen ein paar Rumänen oder Bulgaren, die sowieso jederzeit unser Land besuchen können, wenn sie wollen.

  • Ginestra
  • 11.01.09 | 22:07 Uhr

Coubert, die schriftliche Fassung war von Anfang an korrekt und lag auch so vor, ausserdem hat sich Blocher für die mündliche Unterlassung entschuldigt. Es ging ja auch nicht darum wie kriminell die Albaner sind, sondern um die lausige Arbeit von Gerichten und Rekurskomissionen.

Der Bilderberger der mit voller Absicht beleidigt und ganz bewusst gelogen hat kann sich halt nicht so einfach entschuldigen, schon klar, dass Euch Naziwitzler das wurmt.

  • Christine
  • 11.01.09 | 22:06 Uhr

Ein Bundesrat für lebenslänglich, Kröger? Nein, natürlich nicht. Die BR wissen eigentlich immer selber, wann es Zeit ist zu gehen. Eine Amtszeitbeschränkung finde ich nicht sinnvoll, weil viel wissen verloren geht. Dass das Parlament immer wieder entscheiden muss, ist ebenfalls sinnvoll. Aber eben, dieses Mal mit Blocher .. Unschön halt.

Schönen Abend noch.

  • Gallus
  • 11.01.09 | 21:55 Uhr

Coubert:

“Derart unvefroren Parteipolitik und Parteipropaganda als Bunderat aus dem Bundeshaus heraus zu betreiben ist unschweizerisch…”

ein erstaunlicher Satz, den kein überzeugter Sozialdemokrat vor etwa zwanzig Jahren von sich gegeben hätte. Damit gibt man ja direkt zu, dass es typisch schweizerische Eigenschaften gibt, die positiv sind! Wo die Schweiz, man staune, möglicherweise etwas besser macht als das Ausland. Vor nicht zu langer Zeit wäre eine solche Aussage als faschistoider/protonazihafter Patriotismus oder Nationalismus angeprangert worden.

Auch Frau Wyss (oder Weiss) hat vor ein paar Wochen etwas Ähnliches gesagt, etwa im Sinne, dass das Benehmen der SVP “unschweizerisch” sei. Und damit wollte sie bestimmt kein Kompliment machen. Als überzeugte Linke hätte sie doch konsequenterweise “uneuropäisch” oder “im Widerspruch zum Völkerrecht” sagen sollen.

  • Christine
  • 11.01.09 | 21:50 Uhr

Ja, Coubi, ist ja auch tempi passati. Geflogen ist er, ja, aber einen Triller gezwitschert hat er dabei nicht.

Der Vorteil einer Demokratie ist, dass sie es zulässt, resp. sogar fördert, den lebensnotwendigen Agressionstrieb des Menschen mittels Streitgesprächen nach innen auszutragen. Fehlt die Demokratie, werden solche Agressionen nach aussen getragen. Womit wir beim elenden Thema Krieg wären. Wenn Krieg schon nicht verboten wird, müsste jedes Land nach dem Vorbild der Schweiz wenigstens die Demokratie einführen..

  • Kröger
  • 11.01.09 | 21:35 Uhr

@Christine:

Und was ist mit der Nicht-Wiederwahl von Frau Metzler? Dadurch kam Blocher erst in den Bundesrat!

Es ist nun mal so, dass ein BR nur für vier Jahre gewählt ist und sich am Ende der vierjährigen Legislaturperiode der Wiederwahl durch das neue Parlament stellen muss! Oder möchtest du, dass ein BR lebenslänglich unantastbar ist?

Du als Frau kennst Lilian Uchtenhagen sicherlich. Frauen wie ihr hast du es zu verdanken, dass du als Frau heute wählen und abstimmen kannst! Leider hat ihr das Engagement für das Frauenstimmrecht bei den rechtskonservativen Politikern viele Feinde geschaffen!

  • Coubert
  • 11.01.09 | 21:34 Uhr

>> "Wer jedoch mit dem politischen Gegner darüber redet, wie man einen eigenen BR aushebeln könnte, ist für mich in der Partei untragbar und im höchsten Masse charakterlos."

Huiuiui!

Aber ein Nachweis der Lüge wäre auch das noch lange nicht, so wie er beim abgew. Bundesrat erbracht wurde.

Und "ausgehebelt" hat die Bundesversammlung. Da war Frau EWS nicht mal anwesend.

Was sie mit NR Hämmerle in Wirklichkeit besprochen hat (die SVP-"Verrats"-Wichsvorlagen interessieren mich nicht) , das ist nicht zufällig auf Youtube, oder?

  • Ginestra
  • 11.01.09 | 21:28 Uhr

Ja klar, als Ersatz für Schmid hätten wir sie neben Blocher ja auch genommen, aber nicht statt Blocher und neben Schmid!

Wer jedoch mit dem politischen Gegner darüber redet, wie man einen eigenen BR aushebeln könnte, ist für mich in der Partei untragbar und im höchsten Masse charakterlos.

  • Coubert
  • 11.01.09 | 21:23 Uhr

>> "es sei nicht des politischen Inhaltes, sondern des Stils wegen. Findest Du das nicht auch unglaublich?"

Derart unvefroren Parteipolitik und Parteipropaganda als Bunderat aus dem Bundeshaus heraus zu betreiben ist unschweizerisch und hat im Konkordanzsystem und in einer Kollegialbehörde nichts verloren.

Die Rechnung ist nicht aufgegangen, die angestrebte Mehrheit hat er nicht bekommen. Damit ist er am Ende völlig zu Recht rausgeflogen. Er hat es selber verjuxt.

  • Christine
  • 11.01.09 | 21:15 Uhr

Diese Nicht-Wahlen habe ich nicht hautnah verfolgt. Dass es öfters "fies" zu und her geht, glaube ich jedoch sofort. Mindestens nach meinem Guschti.

Hier geht es aber um eine Nicht-Wiederwahl. Das ist etwas anderes. Eine Nicht-Wiederwahl, die, man höre und staune, nur des "schlechten Stils" des Magistraten wegen nötig gewesen sein. Es wurde explizit und ausdrücklich erklärt, es sei nicht des politischen Inhaltes, sondern des Stils wegen. Findest Du das nicht auch unglaublich? Als ob Frau Moral persönlich Einzug gehalten hätte im Parlament. So etwas ist auch nur in der Schweiz möglich. Und auf dieses Moral-Palaver macht nun die ganze Schweiz.

Na gut, irgendwie ist es auch wieder toll, dass so etwas in der Schweiz möglich ist. "Es getuns ja gud, in unserm Schwizer Ländli" würde Stöhlker wohl sagen.

  • HenryVIII
  • 11.01.09 | 21:15 Uhr

Besser als in der Satire-Sendung "Classe Politique" kann man die Schlumpf-Tochter charakterlich nicht darstellen.

  • Coubert
  • 11.01.09 | 21:13 Uhr

>> "EWS konnte sich nicht mehr so genau erinnern wann und wie viele Male sie mit Hämmerle über eine BR-Kandidatur geredet hatte. "

Wann hat sie behauptet, das nie getan zu haben? Link please. Youtube, Radio? Und bitte keine SVP-"Aussagen" zitieren.

Hint:
"Frau EWS ist eine sehr valable BR-Kandidatin", U. Maurer.
Der SVP-Präsident hat selber ihre Kandidatur ins Spiel gebrcht.

  • Kröger
  • 11.01.09 | 21:01 Uhr

@Christine:

Ich nehme an, dann betrachtest du das Vorspiel zu den Nicht-Wahlen von Lilian Uchtenhagen und Chritiane Brunner auch als "fieses Spiel"!

  • Kröger
  • 11.01.09 | 20:57 Uhr

@ Werni:

Es ist in der Geschichte der Bundesratswahlen oft vorgekommen, dass Kandidaten gewählt wurden, die nicht vorgeschlagen waren!!! Meistens war die SP das Opfer. Die SVP hatte dieses Spiel immer mitgespielt!

Otto Stich war nicht vorgeschlagen. Offizielle Kandidatin der SP war Lilian Uchtenhagen. Christoph Blocher hatte damals das Parlament aufgefordert nicht die offizielle Kandidatin der SP zu wählen, sondern einen Sprengkandidaten!

Auch Christiane Brunner war offizielle Kandidatin der SP und wurde nicht gewählt unter anderem wegen der SVP.

Es gibt mehrere weitere offizielle Kandidaten (vor allem der SP) die nicht gewählt wurden!

Bevor du einen solchen Unsinn schreibst, solltest du dich besser mal informieren!

  • werni425
  • 11.01.09 | 20:44 Uhr

Kröger,
Die Widmer war Mitglied der SVP Schweiz. Die Delegierten der SVP Kantonalparteien hatten den Kurs festgelegt. Und da entschied die Mehrheit für Blocher und Schmid. Ist jetzt die SVP Graubünden ein Mitglied der SVP CH oder nicht? Es gibt bei der Kokondanz nicht den Willen des Volkes, sonst wäre es etwas anderes. Es gibt den Willen der Wähler der verscheidenen Parteien und dies wurde schon vielfach bewiesen. Und die Parteien sollen vertreten sein. Bis jetzt wurden ausser Blocher immer diejenigen gewählt, welche von der eigenen partei schlussendlich akzeptiert wurden. Ich glaube sogar der Stich war vorgeschlagen. Die Widmer wurde nie auch nur als mögliche gehandelt. Und wenn die Widmer die Schweizerin des Jahres ist, mögen Sie das goutieren. Für mich beweist es rein garnichts. Lustig übrigens wie die BdP im Graubünden schon von der neuen SVP überholt wurde. Wie deuten Sie denn das? Wo wurde iregndwann bestätigt, dass der Blocher nicht zur Zufriedenheit des Volkes arbeitete? Die Calmy-Rey sagte ja explizit im Fernsehen: "Der Bundesrat funktioniert gut". Vor der Blocher-Abwahl. Ob der Leuenberger und die andern wohl zur Zufriedenheit des Volkes abreiten?
Die Presse und soger die Stimmen des Forums deuten da in einer anderen Richtung.
Aber nur weiter mit Ihren eigenen Interpretationen.

Werni

  • Ginestra
  • 11.01.09 | 20:41 Uhr

Ja, Coubert, EWS konnte sich nicht mehr so genau erinnern wann und wie viele Male sie mit Hämmerle über eine BR-Kandidatur geredet hatte.
Blocher konnte sich auch nicht mehr so genau an die mündliche Rede im Albisgüetli erinnern und hatte die schriftliche Fassung im Kopf, als ihn ein Sozi Wochen (!) nach der Rede im Parlament damit überfiel.
Als ihm klar wurde, dass er mündlich das mutmasslich weg gelassaen hatte, entschuldigte Blocher sich in aller Form.

Auf jeden Fall hat EWS Maurer erfolgreich glauben lassen, sie würde die Partei nicht hintergehen. Unterschrieben hat sie wohlweislich nichts. Dass das Staatsfernsehen solche Charakterzüge auch noch auszeichnet passt gut ins Bild.

  • Coubert
  • 11.01.09 | 20:37 Uhr

@Werni
>> "Wäre es so, dass sie die Wahrheit sagt, wäre der Beweis schon lange auf dem Tisch."

SIE müssen den Vorwurf der Lüge beweisen. Da Sie das nicht können oder wollen, sind SIE der Verleumder.

Soange bis Sie die Behauptung nicht zurücknehmen oder den Beweis für die Lüge antreten wollen, solange betätigen Sie sich verleumderisch.

  • Christine
  • 11.01.09 | 20:01 Uhr

Nein, Kröger, die Bundesratswahl selber war ein demokratischer Prozess. Als fieses Spiel betrachte ich das Vorspiel zur Wahl. Es wurde ja zur Genüge dokumentiert.

  • Kröger
  • 11.01.09 | 19:55 Uhr

@Christine:

Du betrachtest den demokratischen Prozess der Bundesratswahl also als "fieses Spiel". Ein merkwüriges Demokratie-Verständnis hast du!!!

Das Parlament hat die Pflicht, Bundesräte, die ihre Aufgabe nicht zur Zufriedenheit des Volkes erledigen und dem Land schaden abzuwählen! Bei Blocher war das der Fall. Das Parlament hat im Interesse des Landes gehandelt und den Willen der Mehrheit der Bevölkerung befolgt!

EWS hat die Wahl angenommen;auch das in Interesse und nach dem Willen des Volkes!

Die Wahl von EWS zur Schweizerin des Jahres bestätigt dies ein weiteres Mal!

  • Kröger
  • 11.01.09 | 19:44 Uhr

@werni:

1. Im OR steht nirgens etwas, dass Lügen verboten sind! Verwechselst du das OR mit den 10 Geboten???

2. EWS muss gar nichts beweisen. Wenn die SVP ihr vorwirft, sie hätte gelogen, dann wäre es an der SVP das zu beweisen!!! Diesen Beweis ist die SVP bis heute schuldig geblieben. Genau: Wenn sie gelogen hätte, dann wäre das schon lange auf dem Tisch....

3. EWS hat keinen Vertragsbruch begangen!!!

4. Mit der Swissair und der UBS hat das rein gar nichts zu tun!!!

Was bist du eigentlich für einer? Hier im Forum wurde ja schon viel Falsches geschrieben, aber dz übertriffst alles!!!

  • Christine
  • 11.01.09 | 19:38 Uhr

Werni, mir widerstrebt es zudem, einen Magistraten für seine Arbeit zu loben, wenn ich ihn gleichzeitig in seinem Werdegang zum Magistraten als Mitspieler in einem fiesen Spiel betrachte.

Soll ich das einfach vergessen und gelten lassen, dass sein Wohltun und gutes Arbeiten diese Vorgeschichte auslöscht? Das verlangen nämlich diejenigen, die erwarten, dass man EWS nur noch nach ihrem jetzigen Arbeiten beurteilt. Dem, der sich mit ihrem Werdegang zur BR einverstanden erklärt, ist das natürlich kein Dilemma. Dem anderen schon. Und das wird nicht berücksichtigt.

  • werni425
  • 11.01.09 | 19:17 Uhr

Coubert,
Wie naiv sind Sie? Wäre es so, dass sie die Wahrheit sagt, wäre der Beweis schon lange auf dem Tisch. Nichts lässt sich heute mehr verstecken. Siehe Nef etc.
Werni

  • kazoo
  • 11.01.09 | 19:10 Uhr

Frau Widmer-Schlumpf: Herzliche Gratulation!

  • Coubert
  • 11.01.09 | 19:07 Uhr

>> Im OR steht irgendwo, dass Lügen nicht erlaubt ist.

EWS hat nie gelogen. Es ist eine unbewiesene Behauptung. Was Sie hier betreiben, das nennt man Verleumdung.

Gelogen hat hingegen Alt-BR Blocher. Das ist erwiesen. Er musste also aus dem Amt entfernt werden, da haben Sie recht.

  • werni425
  • 11.01.09 | 18:55 Uhr

Kröger,
Mit der Wahl der Widmer zur Schweizerin des Jahres wie Sie schreiben, wird also Lügen, Verrat, Hintergehen von Mitgliedern eines Vereins/Partei, Vertragsbruch, Trittbrettfahren, kurzfristiger Egoismus, Ausnützen einer Situtation als Tugend und wünschenswerte Eigenschaft eines Bürgers salonfähig. Im OR steht irgendwo, dass Lügen nicht erlaubt ist.
Kein Wunder gibt es da Swissair, UBS, CS etc. Aber es spielt ja von nun an keine Rolle.
Werni

  • Ginestra
  • 11.01.09 | 17:16 Uhr

Für Jeanna war ja auch dieser Fall schon vor dem Abschluss der Ermittlungen völlig klar...

http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/europa/Fall-Mannichl-Zweifel-an-der-Version-des-Polizeichefs/story/22496816

  • Jeanna
  • 11.01.09 | 16:06 Uhr

Ja, das Lügen, die Eingeweide, das Notorische, das Charakteristische, dieses Rückgrat aus Gummi.

Dieses nie recht wissen, was grösser sein soll: Mitleid oder Verachtung.


Ja, und Töchter auch ein paar.

  • Zara Zarathustra
  • 11.01.09 | 16:00 Uhr

Idiotenkapitalismus und Sozialismus für die Reichen nicht nur durch die bürgerliche Schweizer Regierung:

Die Lage sei grotesk: Der deutsche Staat springe der gefährdeten Commerzbank bei und riskiere Staatsvermögen, das von den Steuerzahlern stamme. Aber nur die Linkspartei prangeren dies als Enteignung der Bürger an – um Zockerschulden der Bank zu begleichen. Damit habe die SED-Nachfolgepartei leider recht, schreibt Mathias Döpfner als Vorstandsvorsitzender der Axel Springer AG.

...und die Linkspartei habe recht. Die Teilverstaatlichung der Commerzbank sei – so sagt der Fraktionsgeschäftsführer Ulrich Maurer – eine „planlose Verschleuderung von Staatsvermögen“. Das stimme. Und es sei auch richtig, wenn er sage, der Staat blättere das Vierfache des Commerzbank-Marktwertes hin, ohne wirklichen Einfluss auf die Kreditpolitik zu erhalten. Und Maurer habe leider auch recht, wenn er sage: „Die Steuerzahler werden enteignet, um die Zockerschulden der Commerzbank und ihrer bisherigen Eigentümer zu begleichen.“

  • Zara Zarathustra
  • 11.01.09 | 15:24 Uhr

Ja, Jeanna, ein Lügner bis in die Eingeweide, dieser notorische Schnüffler und Stalker.

Eben, bezeichnend. So bezeichnend wie auch das Abtauchen des Rocker, der den Tausender, den er auf diesen stalkenden Lügner setzte und verlor, nun halt lieber für sich behält im Hinblick auf die Wirtschaftskrise. Das ist mir noch ein Volk, diese Völkischen. Wirklich schneidige Leute.
Heil dir, Helvetia! Hast noch der Söhne ja ...

  • Coubert
  • 11.01.09 | 14:25 Uhr

Warum hat .. und warum ist ...?

Alles vergossene Milch. Man kann abstimmen, soviel man will. Die Gleichbehandlung der Bürger ist eine Grundsäule der EU, und es wird kein Abkommen herausschauen mit rosinenpickerischer Ungleichbehandlung. Darüber muss man nur 5 Minuten nachdenkenken. Wenn man es kann.

Entweder - Oder, Ihr Heulsusen!

Und wenn keine PF, dann tretet Ihr die Bilateralen gleich mit in die Tonne. So steht's, ganz egal, was der Staatspenionist Blocher seinem Vollch verspricht.
Auch die Ems-Chefin, Frau Martullo-Blocher, ist ein couragierte Frau. Sie will keinen Kommentar zur PF-Abstimmung abgeben. Alles HosenscheisserInnen unter der Fuchtel von diesem ausgeleierten A-loch.

  • Jeanna
  • 11.01.09 | 14:06 Uhr

"""Was ja Jeanna als allererstes überprüfen musste, als die neue Seite aufgeschaltet wurde."""

Was erstunken, erlogen und im Oberstübchen eines notorischen Lügenboldes so dargestellt wird. Schon zum 2. Mal. Trotz Richtigstellung meinerseits ! Aber wo "wahr" ist, was so ein Oberstübchen vor sich hin lafert hat Wahrheit eh' keine Chance.

Eigentlich gibt's nichts mehr zu sagen, Zara, da alles schon gesagt ist zu solch abgrundtief bedauernswerten durch Foren marodierende Charakterpfeifen. Zu erwarten sind bloss weitere Belege dafür. Was sonst.

  • Ginestra
  • 11.01.09 | 14:01 Uhr

Und warum hat eigentlich der BR 2008 (ohne Blocher) vorgesehen, zwei separate Abstimmungen durchführen zu lassen.

  • Ginestra
  • 11.01.09 | 13:58 Uhr

Dann hat also Deiss und die Regierung damals schamlos gelogen und sich noch nie dafür entschuldigt?

  • Coubert
  • 11.01.09 | 13:52 Uhr

Ich schätze die drirekte Demokratie auch. Aber zu meinen, andern repäsentativ-emokrtische Gesellschaften seien "undeomkratisch", das ist Unsinn.


Das "Dreckspäckli" ist dumme Propaganda. Die "Alternative", von der der rechtsnationale Teil der SVP faselt, die existiert nicht. Genausowenig, wie man über PF mit RO und/oder PF mit BG getrennt wird abstimmen können.

D.h.: abstimmen kann man natürlich: man kann auch direktdemokratisch darüber abstimmen, ob der Sommer schön weden soll. Seldwyla ist überall.

  • Ginestra
  • 11.01.09 | 13:39 Uhr

Coubert, uns reicht es eben nicht, nur Regierungsleute zu wählen, die etwas versprechen. Wir wollen so weit wie möglich und sinnvoll direktdemokratisch mitbestimmen. Denn gewählte Beamte wechseln immer die Seite. Durch solche "Dreckspäckli" und Staatsmedienpropaganda soll die direkte (unangenheme) Mitsprache der Bürger beschnitten werden.

  • Ginestra
  • 11.01.09 | 13:34 Uhr

Der Einzige der hier bzw. im alten Forum "Arschloch" austeilte, warst Du, lieber Z. Der Moderator oder die Moderatorin hat es gelöscht und zugreifen kann man auf die alten Beweise leider auch nicht mehr. Was ja Jeanna als allererstes überprüfen musste, als die neue Seite aufgeschaltet wurde. Passen tut es natürlich schon zu dienstverweigernden Minimalsteuerzahlern.

  • Coubert
  • 11.01.09 | 13:34 Uhr

>> "Die Bürger der EU-25 haben ja nicht darüber abgestimmt, ob und was für Verträge sie mit Rumänien und Bulgarien zu akzeptieren haben."

Sie können jederzeit Regierungen wählen, die den EU-Austritt versprechen. In einigen Ländern werden durchaus Volkabstimmungen abgehalten.

Wenn wir Stimmrechtsalter ab 16 einführen wollen, dann können wir auch nicht die Jurassier und die Tessiner per Abstimmung davon auschliessen.

Aber vielleicht wird die EU die Rosinenpickerei à la SVP begeistert aufnehmen. Wer weiss?

Und es passiert nichts mit den Bilateralen. Der EU-Experte Blocher hat's versprochen.

  • Zara Zarathustra
  • 11.01.09 | 13:21 Uhr

Es ist nur Bezeichnend, dass einer, der selber "Arschloch" austeilte, dies bejammert, wenn die Bezeichnung einmal auf ihn selber zukommt, nach jahrelanger anonymer Stalkerei à la Ostblock-Stalinismus.

Bezeichnend.

  • Ginestra
  • 11.01.09 | 13:10 Uhr

Aber es ist für mich schon angenehm zu lesen, dass die Naziwitzler(innen) ausser "Scheisse im Hirn", "Arschloch", "Mörgele", "völkisch" usw. keine Argumente gegen die direkte Demokratie haben.

  • Ginestra
  • 11.01.09 | 12:46 Uhr

Weisst Du, Jeanna, wir sind halt demokratisch eingestellt und können mit dem (Ost)-Sozialismus nicht so viel anfangen wie Du.

Die Bürger der EU-25 haben ja nicht darüber abgestimmt, ob und was für Verträge sie mit Rumänien und Bulgarien zu akzeptieren haben.

  • metlagel
  • 11.01.09 | 12:37 Uhr

Wer die interviews und die interviewten vor der Sendung gesehen hat konnte leicht feststellen welche Propaganda fur EWS gtrieben wurde. Manipulation des Volkes auf hoechster Ebene.

"Wir leben in einer verrueckten Zeit: Immer mehr Vorgetaeuschtes erntet echte Begeisterung" Ernst Ferstl

  • Christine
  • 11.01.09 | 12:37 Uhr

So, ich muss jetzt Sonntag machen.

  • Christine
  • 11.01.09 | 12:37 Uhr

Heee ... !

"O blaset mir doch i d'Schue"

.. hed öppis .. :-)

  • Coubert
  • 11.01.09 | 12:21 Uhr

@Christine

Über das, was "Courage" bei strammen ParteisoldatInnen und FunktionärInnen ist, da brauchst Du mich nicht aufzuklären.

Ich wünsche mir Exekutiv-Politiker, die sich couragiert und unabhängig von "Parteilinie" und "offiziellem Gedankengut" nach ihren ÜBERZEUGUNGEN für das WOHL UNSERES LANDES einsetzen.

Zum Glück ist Frau Furrer nicht Bundesrätin geworden damals.

  • Jeanna
  • 11.01.09 | 12:16 Uhr

""Offene Schädeldecke halt""

Aber für die dampfende Kacke darin, sind keine (!) Vögel verantwortlich.

Der nackte Wahnsinn, was hierad infinitum daher palavert wird.

  • Coubert
  • 11.01.09 | 12:16 Uhr

>> "Ich bin nur im Moment gegen die Ausdehnung auf die beiden Balkanstaaten, weil uns das wirklich keine Vorteile bringt."

Wofür SVPler "im Moment" sind, das ist mir egal. Sie sind "im nächsten Moment" eh' wieder für das Gegenteil, so wie ihr Angehimmelter.

Dass man es als ralistisch einschätzt, dass man zwei- oder dreimal abstimmen soll, um der EU bei einer ihrer Grundsäulen - der Gleichbehandlung ihrer Bürger - dann allen Ernstes Rosinenpicker-Vorschläge unterbreiten will, das zeigt, dass da offensichtlich irgendwo mehr als Rabenvogeldreck in die Hirni geschissen wurde.

Dass man nicht konsequenterweise getrennte Abstimmungen über RO und/oder BG verlangt und sogar noch von "Sonderbehandlungen" für eine ethnisch-kulturelle Staatsbürger-Untergruppe wie den Romas faselt, das zeigt, dass der psychsiche Zustand - aus klinischer Sicht - als eher ernst eingeschätzt weden muss.

  • Zara Zarathustra
  • 11.01.09 | 12:14 Uhr

Christine, als eifrigste weibliche Parteigängerin der Hatz-Plakatpartei solltest Du Dein Parteigängertum nicht leugnen, sondern Courage zeigen.

Mir hei e Verein, i ghöre derzue
Und d'Lüt säge: Lue dä ghört o derzue
Und mängisch ghören i würklech derzue
Und i sta derzue

Und de gsehn i de settig, die ghöre derzue
Und hei doch mit mir im Grund gno nüt z'tue
Und anderi won i doch piess derzue
Ghöre nid derzue

Und ou was si mache, die wo derzue
Tüe ghöre, da standen i nid geng derzue
Und mängisch frage mi d'Lüt: Du lue
Ghörsch du da derzue?

Und i wirde verläge, sta nümm rächt derzue
Und dänken: O blaset mir doch i d'Schue
Und gibe nume ganz ungärn zue:
Ja i ghöre derzue

Und de dänken i albe de doch wider: lue
S'ghört dä und dise ja ou no derzue
Und de ghören i doch wider gärn derzue
Und i sta derzue

So ghör i derzue, ghöre glych nid derzue
Und stande derzue, stande glych nid derzue
Bi mängisch stolz und ha mängisch gnue
Und das ghört derzue

  • Zara Zarathustra
  • 11.01.09 | 12:07 Uhr

Ja, Coubert, so ist er halt, der Stalker.
Und solche Leute sind halt immer gerade für das, wofür deren Guru ist. Mangels eigenem Hirn. Wenn der Guru sagt, wir sollten es wagen, dann sagen die Sektierer, wir sollten es wagen. Wenn der Guru sagt, momentan bin ich gerade wieder dagegen, dann sagen die Sektierer, "momentan bin ich gerade wieder dagegen".

Offene Schädeldecke halt.

  • Christine
  • 11.01.09 | 12:06 Uhr

Coubert, Frau Fuhrer ist für die PF, äussert sich aber öffentlich nicht dazu?

Das heisst nur eines: Da sie Parteimitglied ist, torpediert sie die offizielle Haltung der Partei nicht, indem sie sich öffentlich für die PF einsetzt.

Nie und nimmer versteckt sie sich mit ihrer Meinung vor der Oeffentlichkeit.

Courage ist gar nicht einfach zu definieren und zu erkennen.

  • Ginestra
  • 11.01.09 | 11:58 Uhr

Coubert, ich unterstütze auch die Verlängerung der PF-Abkommen. Ich bin nur im Moment gegen die Ausdehnung auf die beiden Balkanstaaten, weil uns das wirklich keine Vorteile bringt. Ich bin kein Bauer und brauche keine billigen Erntehelfer für Produkte die ich bloss dank Importschutz verkaufen kann. Unsere Produkte/Dienstleistungen kann man weltweit kaufen. Die Kunden sind überwiegendst privat.

  • Coubert
  • 11.01.09 | 11:47 Uhr

@Zara: der anonyme Stalker mischt sich in eine Debatte über Courage ein. Wahnsinn, Wahnsinn!

  • Coubert
  • 11.01.09 | 11:46 Uhr

@Christine

Was echte SVP-"Courage" ist, zeigt Frau ZH-Regierungsrätin Rita Furrer: sie unterstützt das Personenfreizügigkeitsabkommen, schaut aber dafür, das es die (SVP-) Öffentlichkeit nichts davon merkt und will daher auch an keiner Veranstaltung auftreten.

So rückgratlos und wankelmütig wie der Abgew.

  • Zara Zarathustra
  • 11.01.09 | 11:43 Uhr

Jetzt wagen es die 68-Milliarden Franken-Durchwinker-Duckmäuser von der Plakatpartei doch tatsächlich noch, das Thema UBS aufzugreifen.

Wahnsinn - der nackte Wahnsinn

  • Ginestra
  • 11.01.09 | 11:28 Uhr

Und was hältst Du, Zara, eigentlich von den furchtlosen UBS-Managern? Die doch so mutig die Expansion in Nordamerika vorantrieben? Beaufsichtig von Staatsauftragsmilliardär Spuhler...

Oder war vielleicht der SBB-Milliardenauftrag auch schon dazu bestimmt, das UBS-Kapital in der Stadler Rail zu schützen und zu stützen?

  • Ginestra
  • 11.01.09 | 11:22 Uhr

"Zara Zarathustra 11.01.09 11:07

Die Simmung über die Ausdehnung der PF wird in erster Linie von der Angst beeinflusst."

Genau der Staatssender macht mit Zwangsgebührengeldern Angstpropaganda:
http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/10vor10-mit-gravierender-Falschinformation/story/29117310

  • Kröger
  • 11.01.09 | 11:14 Uhr

@Ginestra:

1. EWS ist erst seit einem Jahr im Amt. Wenn die Asylzahlen im Jahr 2008 angestiegen sind, dann sind das noch die Folgen der Amtsführung ihres Vorgängers!

2. Dass die Asylzahlen in der Ära Blocher gesunken sind, ist sicherlich nicht der Verdienst Blochers. Er hat von der guten Vorarbeit seiner Vorgängerin Metzler profitiert. Ausserdem sind in diesem Zeitraum die Asylzahlen europaweit gesunken!

3. Das Ansteigen der Asylzahlen ist ein europaweiter Trend.

Möglichst niedrige Asylzahlen, das scheint das Hauptziel der SVP-Politik zu sein. Geht die Wirtschaft aufgrund der Isolationspolitik zu Grunde - egal. Hauptsache wir haben tiefe Asylzahlen!!!!

  • Christine
  • 11.01.09 | 11:14 Uhr

Ja, wem ist die Schädeldecke denn nicht auch schon offengestanden. Man muss halt schauen, dass keine Kacke rein fällt.

  • Zara Zarathustra
  • 11.01.09 | 11:07 Uhr

Sind halt ausgesprochen schlechte Verlierer, die Völkischen.
Wie Baader und Blocher im Bundeshaus, so deren Anhänger und Anhängsel.
Die Simmung über die Ausdehnung der PF wird in erster Linie von der Angst beeinflusst. Ein Umschwung ist aber wie vor der Einbürgerungsabstimmung durchaus möglich, wenn man den Schreihälsen noch genügend Möglichkeiten gibt, gegen EWS anzutreten. Und ja, Coubert hat's am schönsten formuliert:

"Weil ein Alt-Bundesrat sich Illusionen über die Integration Resteuropas hingab, drum spielen sie nun die "Vertäubeleten" und rennen ihrem Wendehals Blocher hintendrein, der von Konkordanz-Wahlsystem bis Personenfreizügigkeit schon alle mögliche Positionen vertreten hat, vermutlich synchron mit dem Wechsel seiner ausgeleierten Unterhosen.

Das Volk soll nun die PF ablehen, um später die PF anzunehmen, dann aber ohne RO und BG. Mit diesem Ergebnis gehen wir dann zu EU und wollen über eine Ausnahme zu einem entscheidenden Grundprinzip verhandeln. Und für die Rasse der Romas dann noch eine "eidgenössische Sonderbehandlung".

Wer an den "Erfolg" von sowas glaubt, dem ist die Schädeldecke offengestanden, als ein Rabenvogel seine Kacke fallen liess."

  • Ginestra
  • 11.01.09 | 11:04 Uhr

Ja, dass die obersten Beamten für die Steuermillionen auch ab und zu am Wochenende etwas machen und sich etwas mehr als 40h pro Woche einsetzen, das halten wir tatsächlich für selbstverständlich.

  • Christine
  • 11.01.09 | 11:02 Uhr

Und "völkisch" mag ich auch im Jahr der Gegenwart noch immer nicht.

  • Ginestra
  • 11.01.09 | 11:00 Uhr

Und wer Samstag Abend vor der Glotze sitzt, hat einen SF-Propagandasender eingeschaltet?

  • Christine
  • 11.01.09 | 10:59 Uhr

Miggu, ihre Leistungen taste ich nicht an. Es widerstrebt mir auch, einen BR für etwas zu loben, das selbstverständlich ist: Gut zu arbeiten. Die Beweggründe zur Wahl interessierten mich.

Politisch habe ich keine Parteilinie.

  • Ginestra
  • 11.01.09 | 10:53 Uhr

Ja, EWS erfüllt die Ziele Ihrer Wähler, die Asylzahlen steigen...
Bundespersonal wird aufgestockt.

  • Ginestra
  • 11.01.09 | 10:51 Uhr

ROFL, ROFL, ROFL

"Bekanntlich ist das Volk, das am Samstag abend vor der Glotze sitzt, eher SVP-freundlich gesinnt. "

  • Ginestra
  • 11.01.09 | 10:49 Uhr

Auf den Meinungsumschwung hoffen wir auch:

http://tagesschau.sf.tv/nachrichten/archiv/2009/01/09/schweiz/ja_tendenz_fuer_personenfreizuegigkeit

Aber gegen die Staatspropaganda der Befürworter ist es halt schon sehr, sehr schwer.

  • Coubert
  • 11.01.09 | 10:49 Uhr

>> "Von "couragiert", Coubi, ist mir nichts bekannt."

Doch, Christine, solchen Drücken der Blocher-Entourage (Erpessungen, Drohungen, Schmähungen, Sippenhaft) standzuhalten und wegzustecken, das braucht Courage. Und wie.

Die Popularität der EWS (ob am TV oder in der Bevölkerung) zeigt eben, dass das Führertum, das die Bevöllcherung anhimmelt, von der klaren Mehrheit der Bevölkerung als Unschweizerisch identifiziert wird. Das Volk ahnt langsam, wer die Abbrecher des Schweizertums sind.

  • Miggu,dasKnechtli
  • 11.01.09 | 10:43 Uhr

Re: Christine

>> "Zudem, wer hat denn gewählt? Ein Publikum, das Fernsehshows schaut. Wetten dass, einer gewinnt, deal or no deal, eine Show eben. Hast Du mitgemacht? Ich nicht."

Bekanntlich ist das Volk, das am Samstag abend vor der Glotze sitzt, eher SVP-freundlich gesinnt. Coubert sieht das glasklar: Wir Schweizer haben ein feines Gspür, was echte Leistung ist. Davon hat ein Chr. Bl. sicher auch einmal profitiert, nun ist das jetzt eben Eveline Widmer-Schlumpf. Warum haben Du und Ginestra so Mühe, eine Leistung von jemand anzuerkennen, der/die nicht auf Eurer Linie politisiert?


Re: Ginestra
Selten hat ein Votum von Dir so verzweifelt getönt wie Deine Replik auf Coubert. Auch das ein Beweis, wie recht er hat!

  • Kröger
  • 11.01.09 | 10:40 Uhr

Christine,

Es ist ein klares Votum an die Adresse der SVP. "So nicht!" "So springt man nicht mit einer demokratisch gewählten Bundesrätin um!"

  • Zara Zarathustra
  • 11.01.09 | 10:31 Uhr

Und in der Arena nächsten Freitag darf dann das Toneli wieder ran gegen EWS. Damit bestehen gute Chancen, dass es nochmals einen Meinungsumschwung gibt wie vor der Einbürgerungsinitiative, als die beiden Riesenstaatsmänner von EWS im Alleingang locker an die Wand gespielt wurden.
Dass EWS (gerade auch dank den Schreihälsen Brunner, Blocher, Mörgeli, Fehr) zur respektiertesten Bundesrätin aufsteigen würde, hatten wir damals schon prophezeit, und so ist es nun folgerichtig auch gekommen. Diese Dampfplauderer vom radikalst rechten Flügel der Völkischen sind nunmal nicht majorztauglich, auch wenn sie das lange Zeit allen Ernstes glaubten, als sie noch eine Vollchswahl des Bundesrates postulierten. Mittlerweile dämmer es ihnen aber, dass da draussen das Volk wählt, und eben nicht das Vollch.

  • Christine
  • 11.01.09 | 10:26 Uhr

Ja, doch, ich habe es gelesen, Kröger, aber bei meiner Antwort ignoriert, ja, stimmt.

Ich wollte die Beweggründe betonen. Ich sehe sie nicht im Bereich "tapfere David" gegen "Goliath", sondern als manifestierten BR-Wahl-Nachklang, gemischt mit einer nicht leicht definierbaren, aber doch noch nachvollziehbaren Gerührtheit über diese "einzigartige Jahrhundertwahl", die zeigt, dass "Gerechtigkeit über das Böse obsiegen kann". Diesem erhabenen Gefühl scheint der Abstimmende mit Gänsehaut gefrönt zu haben.

Eigentlich wird EWS damit no schiär missbraucht.

  • Kröger
  • 11.01.09 | 10:02 Uhr

Christine,

Offensichtlich hast du meinen Kommentar nicht zu Ende gelesen.

Es war vor allem eine Votum gegen den Politstil der SVP und der Hetzkampagne gegen EWS...

Natürlich war es keine repräsentative Abstimmung, aber der Vorsprung war derart hoch, da hätten auch die SVP-Anhänger nichts dran ändern können...

  • Ginestra
  • 11.01.09 | 09:58 Uhr

Schweizer Bevölkerung = SF-Konsument und Televoter

Hahahahahahaaaa, Coubert, damit hast Du Dich ein für allemal und definitv erledigt!

Mit 1.2 Milliarden CHF Staatspropaganda-Budget (pro Jahr) im Rücken, lässt sich leicht politisieren. Und dass die Vereinalochtochter schlechter wäre als die anderen 6 Beamten die 2008 am Ruder waren, hat ja auch niemand behauptet.

  • Christine
  • 11.01.09 | 09:47 Uhr

Von "couragiert", Coubi, ist mir nichts bekannt. Das braucht doch keinen Mut, seinem "Grind" zu folgen, wenn man einen BR-Sitz als Ziel in ihm hat.

Zudem, wer hat denn gewählt? Ein Publikum, das Fernsehshows schaut. Wetten dass, einer gewinnt, deal or no deal, eine Show eben. Hast Du mitgemacht? Ich nicht.

  • Coubert
  • 11.01.09 | 09:40 Uhr

>> "dass es vielmehr immer noch Zeichen der Abneigung gegen Chr. Blocher ist"

Anerkennung für eine couragierte Politikerin, die sich nicht von der Erpressungsmaschine des Abgew. und seiner Entourage hat einschüchtern liess. Und für eine Politikern, die ruhig und sachbezogen arbeitet.

Die Schweizer Bevölkerung hat eben ein Gschpüri dafür, was Schweizerisch und was Unschweizerisch ist. Das muss sie sich nicht erst von einer rechtsnational gesinnten "Vollchs"partei erklären lassen.

  • Christine
  • 11.01.09 | 09:28 Uhr

Kröger, das ist nicht (nur) als Zeichen der Anerkennung für die Arbeit BR EWS zu sehen.

Es ist im Kontext des gesamten Geschehens rund um ihre Wahl zu sehen und hat dahingehend abgeschwächt zu werden, dass es vielmehr immer noch Zeichen der Abneigung gegen Chr. Blocher ist, die daraus resultierend bei ihr in Zuneigung umschlägt. BR EWS ist nicht lange genug im Amt, um eine derartige Wertschätzung rein ihrer Arbeit wegen erhalten zu können. Da muss man sich keine Illusionen machen. Weder über die Beweggründe noch über die Wichtigkeit dieser Wahl.

  • Kröger
  • 11.01.09 | 09:15 Uhr

EVELINE WIDMER-SCHLUMPF ZUR SCHWEIZERIN DES JAHRES 2008 GEWÄHLT!!!

Mit 70% der Stimmen und einem überwältigenden Vorsprung (der zweitplazierte Fabian Cancelara erhielt knapp 8%) wurde EWS gestern zur Schweizerin des Jahres 2008 gewählt.

Ein Zeichen für die Wertschätzung der Schweizer Bevölkerung für die ausgezeichneten Arbeit der BDP-Bundesrätin!

Aber vor allem auch ein VOTUM GEGEN DEN POLITSTIL DER SVP und die HETZKAMPAGNE GEGEN EWS, DIE VON DER WELTWOCHE UNTERSTÜTZT WURDE!!!

  • Jeanna
  • 10.01.09 | 23:17 Uhr

Eben ! Als man vor 4 Jahren die Bände sprechende B'thselem Statistik publizierte, wurde man blöd und primitiv angemacht. Desgleichen vor 3 Jahren, desgleichen vor 2 Jahren. Hat jemand widersprochen. Ausser den üblichen 2 ? Nein. Vor 1 Woche wurde sie nur noch ignoriert. Ausser von den 2 üblichen.

Wir sind da in der Insel der Glückseligen.
Hört endlich auf zu lafern, einfach damit gelafert ist mit Euren alles nach gusto nivellierenden und "wahrnehmenden Befunden" von wegen "Befehlen, die befolgt werden müssen".

Opfer nach 15 Kriegstagen

Palästinenser:
Tote : 802
Kinder: 251
Frauen: 98
Verletzte : 3'310
Kinder: 744
Frauen: 660

Israelis:
Zivilisten: 4
Soldaten: 8
Verletzte: 110

Sie sagen, der Terrorismus muss bekämpft werden und produzieren ihn selber! Sie sagen, Atomwaffen müssen bekämpft werden und haben sie selber! Sie sagen, Diktaturen müssen bekämpft werden und sind selber eine! Sie sagen, Demokratie muss verbreitet werden und bauen sie bei sich ab! Sie sagen, sie wollen Frieden und verbreiten aber Krieg! Sie sagen, sie kämpfen für Menschenrechte und foltern ohne Reue! An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen!!!

  • Christine
  • 10.01.09 | 22:49 Uhr

Und wie viele wie sie wurden schon umgebracht.. nur, weil sie sich schützend vor andere hinstellten..

Weil es Befehle gibt, die befolgt werden müssen.

Gute Nacht.

  • Zara Zarathustra
  • 10.01.09 | 22:35 Uhr

Einige verweigern den Staatsmilitarismus, andere sind begeisterte Staatsmilitaristen, und wieder andere stellen sich den staatsmilitaristischen Terroristen entgegen.

http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2009/01/eine-frau-steht-den-verbrechern-im-weg.html

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,600398,00.html

  • Christine
  • 10.01.09 | 22:31 Uhr

Hallo Ginestra, dass Krähen Schäden anrichten auf den Feldern ist so, und wir müssen sie natürlich davon abhalten, uns die Keimlinge wegzufressen. Sie fressen allerdings auch Schnecken und Mäuse, welche ebenso Schäden am Saatgut anrichten.

Diese Vögel sind sensible Tiere. Früher hing man Krähenkadaver zur Abschreckung für andere Krähen auf die Felder, jetzt darf man das nicht mehr tun, zwar nicht, weil das Leichenfledderei wäre, sondern wegen Seuchengefahr, oder so. Zur Abschreckung darf man noch die Krähenfedern aushängen, und dass sogar das abschreckend wirk, zeigt halt schon ein, wie steht es andernorts geschrieben?: "gefestigtes Sozialverhalten und einen überirdischen IQ". Traumattribute auch für unsereins, gell.

  • Coubert
  • 10.01.09 | 19:36 Uhr

>> "gute Ideen, welche sofort abgrundtief schlecht werden, sobald sie die SVP aufgreift. "

Da muss man schgon sagen, welche Idee wann genau.

Ausser der Anti-Ausländernummer wechseln die Anführer dieser Polit-Bewegung ihre Positionen schneller als saubere Leute ihre Socken.

Man schaue nur mal, was der Blocher alles schon verzapft zur Personenfreizügigkeit.

  • punt
  • 10.01.09 | 19:08 Uhr

Gute Raben, schlechte Raben, Rabenraben! Soso, hat sich also die SVP einmal mehr geirrt…
Aber wenn mich mein fotografisches Gedächtnis nicht völlig im Stich lässt, ist das Rabenplakat praktisch völlig identisch mit dem Buchdeckel von "Die unheimlichen Patrioten".
Gut, so nehmen wir halt zur Kenntnis, dass die Raben in den letzten 20 Jahren anständig und harmlos geworden sind. Dass sich höchstens noch die linken Raben mit den rechten zanken. Und dass die Politolinken wieder mal Ideenlieferanten waren, gute Ideen, welche sofort abgrundtief schlecht werden, sobald sie die SVP aufgreift. Womit diese hat mit ihren Plakaten wieder mal ihr Ziel erreicht hat: Man macht ein Mordiogeschrei, und Wähler und Stimmer aus dem Volk schliessen, da muss was dran sein.
Wer am Schluss die Fliegenhirni sind ist auch bereits bekannt.

  • Ginestra
  • 10.01.09 | 17:52 Uhr

Also als dienstverweigernder Teilzeitler im Steuerparadies ist man schon im gewissen Sinne intelligent. Die Stubenfliege z.B. beherrscht es nicht, andere die Arbeit machen zu lassen.

  • HenryVIII
  • 10.01.09 | 16:55 Uhr

Schön, dass Zara uns belehrt über das IQ der Raben.
Und diese Belehrung kommt ausgerechnet von einem Neandertaler
mit dem IQ einer Stubenfliege !

  • Coubert
  • 10.01.09 | 14:55 Uhr

Ja, Zara, gegen die Rabenhirnis sind das nur Spatzenhirnis. Wobei auch das gegenüber den Spatzen unfair ist.

Weil ein Alt-Bundesrat sich Illusionen über die Integration Resteuropas hingab, drum spielen sie nun die "Vertäubeleten" und rennen ihrem Wendehals Blocher hintendein, der von Konkordanz-Wahlsystem bis Personenfreizügigkeit schon alle mögliche Positionen vertreten hat, vermutlich synchron mit dem Wechsel seiner ausgeleierten Unterhosen.

Das Volk soll nun die PF ablehen, um später die PF anzunehmen, dann aber ohne RO und BG. Mit diesem Ergebnis gehen wir dann zu EU und wollen über eine Ausnahme zu einem entscheidenden Grundprinzip verhandeln. Und für die Rasse der Romas dann noch eine "eidgenössische Sonderbehandlung".

Wer an den "Erfolg" von sowas glaubt, dem ist die Schädeldecke offengestanden, als ein Rabenvogel seine Kacke fallen liess.

  • Zara Zarathustra
  • 10.01.09 | 13:24 Uhr

Der IQ der Rabenvögel ist erwiesenermassen auf einem ganz anderen Niveau wie jener der Vertreter der Hatzplakat-Partei, welcher bekanntlich unterirdisch ist, wie sie uns immer wieder aufs neue vorführen. Als ob es noch weiterer Belege dazu bedürfe.

  • Ginestra
  • 10.01.09 | 13:05 Uhr

Hallo Christine,

die SVP-Basis ist rural und bodenständig. Wer schon einmal einen Acker eingesät hat, weiss, dass die Krähen nicht nur zum Vorteil der Menschen sind und Nesträuberei kommt bei Saatkrähen ja auch vor.

Aber es ist halt auch wirklich schwierig die Deisschen Lügen und das undemokratische Verhalten der Parlamentsmehrheit auf ein Plakat zu bringen.

  • gutemine
  • 10.01.09 | 12:21 Uhr

"Demokratieverlust heisst Souveränitätsverlust heisst Kontrollverlust",

dozierte kurzsichtig hinter seinen dicken Gläsern hervorblinzelnd und mit fest zugeknöpfter Kravatte R. K.

  • Christine
  • 10.01.09 | 11:42 Uhr

Coubi, mein Sitzplatz ist vollgestreut mit Vogelfutter. A mess, aber die Vögel freut's.

Jetzt habe ich lange Zeit zwei riesigen Raben und zwei grossen Elstern zugeschaut, wie sie sich mit majestätischem Gang bedienten. Sie sind wirklich klug, die Rabenvögel und das Plakat ist ich-weiss-nicht-für-wen-gemacht. Obwohl ich weiss, wie perfid Werbung sein kann, indem sie beeinflusst, wo man sich nicht beeinflusst fühlt, tut man den Plakaten doch zuviel der Ehre an und dem Bürger zu wenig, wenn man meint, er fliege unbedingt und unaufhaltsam auf diese Bildli und lasse sich davon beeinflussen.

So, die grosse Stadt ruft.

  • Christine
  • 10.01.09 | 11:34 Uhr

Falls Obama ehrlich bleibt in seinem Handeln, Zara, erwarte ich nicht, dass seine Befürworter ihn fallen lassen. Das wäre einfach ein zu billiges Stimmvolk, wenn es Bemühungen nicht anerkannte, oder den Ernst einer Lage einfach versuchte, einem Obama alleine zur Bewältigung zu überlassen. Der Support für ihn muss bleiben, ansonsten alle Bemühungen um eine Stabilisierung der Situation noch mit Aufruhr belastet würden.

Ja, das ist kein guter Gedanke, der Verschwörungsgedanke, der insinuiert, dass man ihn "gelassen" hat, Präsident zu werden, um das Bild vom "fähigen Schwarzen" mit dieser unbewältigbaren Krise ein für alle mal vom Tisch zu haben.

Gruss

  • Jeanna
  • 10.01.09 | 11:09 Uhr

Fakten haben die Vollchspartei noch nie gross gestört, wenn's darum geht, dem Vollch auch bildlich "näher" zu bringen was Sache ist. Dass dafür immer wieder die unschuldige Tierwelt her halten muss, erstaunt überhaupt nicht.

http://www.tagesanzeiger.ch/wissen/natur/Raben-Intelligent-treu-und-heimatverbunden/story/22181887

  • Coubert
  • 10.01.09 | 10:37 Uhr

Das Ausschlachten der mittelalterlichen Vorurteile und Emotionen gegen Rabenvögel - einer klugen Tierart mit gefestigtem Sozialverhalten - zeigt eigentlich wunderbar die schon brutale Dummheit der Vollchspartei.

  • Coubert
  • 10.01.09 | 10:33 Uhr

"Dass es bei einem Nein ein "Riesenpuff" mit der EU gäbe, glaube ich übrigens nicht."

Nein. Die werden ruhig erklären, was in neuen Bilateralen möglich ist und was nicht mehr. Dann wird man jahrelang verhandeln. Den europäischen Autoxporteuren wird's wurscht sein, die Lobbyisten der EU-Konkurrenten der Schweizer Exportindustrie werden alles daran setzen, die CH-Industrie schlechter zustellen.

Die EU wird das sowenig machen, wie Deutschland damals einseitige Verfügungen wegen dem Fulgregime vornahm. Der Blocher hat's grad gestern im Fernsehen versprochen.

Damals Kloten, jetzt die ganze Schweiz. Wir können dann ja auch irgendwo prozessieren gehen.

  • Zara Zarathustra
  • 10.01.09 | 10:28 Uhr

Obama und vor allem seine Leute in den Schlüsselpositionen (meist alt eingesessene Vertreter des Systems, der Finanzoligarchie, Israel-Lobby etc., ohne jeglichen Change) sind jetzt die treibenden Kräfte in dieser finalen Phase des Kapitalismus, dessen Transformation in den Stamokap, in die Sowjetisierung. Wer soll die 2 Billionen an Schuldpapieren zeichnen, die man in diesem legendären Jahr 2009 zwecks Fütterung des Kettenbriefs aufzulegen gedenkt ?
Allein bei Obamas Rhetorik sehen wir den grossen CHANGE, da ist bereits jetzt, noch vor Amtsantritt schon mehr von Katastrophe die Rede als von HOPE und Prosperität.
Doch das war absehbar. Absehbar ist auch, wie schnell sich der jetzige Zuspruch, den er noch geniesst, ins Gegenteil verkehren wird. Und dann gnade ihm jener Gott, der in seinem Oberstübchen rumgeistert. Schade, dass die Mutter aller Katastrophen ausgerechnet mit dem ersten schwarzen Präsidenten zusammenprallt. Wäre ich ein Verschwörungstheoretiker, wäre ich versucht zu sagen: das kann kein Zufall sein ...

Gruss

  • Christine
  • 10.01.09 | 10:06 Uhr

Im Februar, Stefan, wird nicht nur mit Zahlen im Kopf, sondern auch mit dem Bauch abgestimmt werden. Und der sagt in düsteren Zeiten: Rückzug ins Reduit. Warten wir die Abstimmung ab.

Ich bin dafür, weil es bei diesen beiden Ländern auch nicht mehr drauf ankommt. Legitim finde ich es jedoch allemal, dagegen zu sein. Besonders das Falschspiel unserer Politiker, das erst vermittelte, es könne jeweils getrennt abgestimmt werden könne, um es danach zu widerrufen, kratzt mich, im Fall, immer noch extrem im Hals.

Dass es bei einem Nein ein "Riesenpuff" mit der EU gäbe, glaube ich übrigens nicht.

  • Christine
  • 10.01.09 | 09:53 Uhr

@Zara

Mit dem Zitieren des "yes, we can" haust Du natürlich immer auch den Obama mit und nicht nur die ganze Clique (obwohl Obama ja auch dazu gehört), die sich Deiner Ansicht nach jetzt nur noch windet und rodet und denkt, sie könne dem Debakel entkommen.

Obama verdient die Chance, etwas zu tun. Sein "yes, we can" zur Ueberwindung der Krise hat mehr Chance als es ein "yes, we can" zur Ueberwindung des Todes hätte. Von daher stehen die Chancen also gar nicht so schlecht, dass sein "yes, we can" mehr als nur ein frommer Wunsch bleibt. Wünsche ich mir.

  • Zara Zarathustra
  • 10.01.09 | 09:18 Uhr

YES, WE CAN, Coubert !

Lenins Stamokap naht mit Riesenschritten. Es kommt halt, wie es kommen musste, und eben nicht so, wie die Wirtschafts-Theologen sich das vorphantasieren.

  • Coubert
  • 10.01.09 | 09:15 Uhr

Wenn der Vorletztjahhundertpolitiker Blocher eine spätere"Sonderregelung für Romas" verlangt - wie geht das eigentlich? Haben Romas einen R-Stempel im rumänischen Pass?

Oder müssen die eidgenössischen Grenzärzte mit einer DNA-Analyse die rassischen Voraussetzungen für eine R-Klassifikation abklären? Oder reicht eine Namensanalyse? Und was machen wir mit den Halb- und Viertel-Romas?

Wir sollten mal in den Archiven des Reiches blättern gehen - dort finden sich sicher wertvolle Anleitungen zur Umsetzung solcher Direktiven.

  • Coubert
  • 09.01.09 | 23:45 Uhr

Neues zu "La crise n'existe pas".

Warum sollte ausgerechnet die Schweiz von der globalen Krise mitbetroffen sein? Aus der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung:

"Der McKinsey-Manager Jürgen Kluge hat sich für den Aufbau einer zweiten Treuhandanstalt zur Absicherung von Unternehmen in der Finanzkrise ausgesprochen. Die Anstalt solle im Notfall auch im Kern gesunde Unternehmen verstaatlichen können. 'Ich bin ein überzeugter Marktwirtschaftler, ich sehe aber auch durch meine Klientengespräche, in welcher Größenordnung eine Pleitewelle auf uns zukommt.
....
Deshalb brauchen wir eine Treuhand II mit einem Vorstand, einem Aufsichtsrat und einer Charta', so der frühere Deutschlandchef von McKinsey. Das alles sei notwendig, 'damit wir vorbereitet sind, wenn der Tsunami anrollt', so Kluge,"

  • Stefan Di Giovanni
  • 09.01.09 | 15:12 Uhr

Hallo BVG, schön dich mal wieder zu lesen. Bist du wieder öfters hier ? Ich habe in letzter Zeit ziemlich wenig mitbekommen hier. Ach, man vermisst das alte Forum schon arg...

Club der neoliberalen Säue ? Hmm, der Begriff "Neoliberal" verwirrt mich ehrlich gesagt schon seit längerem. Auf der einen Seite verknüpft man neoliberal mit bonigeilen Managern, ideologieverblendeten Oekonomen oder Publizisten, die den Staat am liebsten gänzlich abschaffen wollen. Auf der anderen Seite steht bei Wikipedia etwas von "sozialer Marktwirtschaft", "Abgrenzung gegenüber dem Laisser-faire-Kapitalismus" und "Markt, der durch den Staat gewährleistet wird" etc. Irgendwie habe ich das Gefühl, der Begriff Neoliberalismus wird ziemlich oft falsch verstanden. Und das gilt nicht nur für seine Kritiker, sondern auch m.Erachtens für viele, die sich als neoliberal bezeichnen.

Aber die Vorzüge eines offenen Arbeitsmarktes (selbstverständlich in Kombination mit den ausgleichenden, abfedernden flankierenden Massnahmen) sollten eigentlich offensichtlich sein. Trotzdem wird es wahrscheinlich ziemlich knapp werden im Februar....

  • Brunnenvergifter
  • 09.01.09 | 14:39 Uhr

Hallo Stefan

Mit dieser Bewerbung scheint einer Aufnahme in den Klub der neoliberalen Säue nichts mehr im Wege zu stehen. Chapeau.

Ein weiterer Fehler in Köppels Argumentation: Der Staat Schweiz ist nicht mit der Real Madrid AG zu vergleichen, sondern mit dem SFV. Den Vereinen entsprechen in dieser Analogie die Unternehmungen.

  • Stefan Di Giovanni
  • 09.01.09 | 13:07 Uhr

3. Argument "Vormoderne Oststaaten" Immerhin spricht er nicht von den "Slawen als minderwertige Rasse"....Es zeugt von unglaublicher Arroganz, diese Länder vormodern zu nennen, beide Länder befinden sich nicht mehr im Mittelalter, Herr Köppel. Bulgarien und Rumänien haben sich in jüngster Zeit stark weiterentwickelt und dieser Trend wird sich nach Aufnahme in die EU auch weiter fortsetzen. So wie sich noch jedes Land weiterentwickelt hat, das in die EU aufgenommen wurde....

4. Die EU ist von der Schweiz abhängig und umgekehrt: Das stimmt, nur geht es hier um das Verhältnis. Die Schweiz ist weitaus abhängiger von der EU als umgekehrt, das gilt es bei allem falsch verstandenen Patriotismus und Vaterlandsliebe des Herrn Köppel festzuhalten. Sie sind doch sonst so ein nüchterner, pragmatischer und realpolitisch denkender Mensch, Herr Köppel...

Zusatz an RB: Das BIP setzt sich aus Konsum, Investitionen, Staatsausgaben und Nettoexporte zusammen. Kann ein Unternehmen aus einem grösseren Arbeitsmarkt auswählen und somit seinen Fortbestand sichern, wird es auch in Zukunft Investitionen tätigen. Zweiter Punkt: Die PF-Arbeitnehmer erhalten Lohn und geben ihn zu einem grossen Teil in der Schweiz auch wieder aus. Dies führt zu mehr Konsum. Mehr Investitionen und mehr Konsum = höheres BIP. Es braucht also nicht extra einen Brunetti, um die Auswirkungen der PF auf das Wachstum herzuleiten...

  • Stefan Di Giovanni
  • 09.01.09 | 12:38 Uhr

1. Unkontrollierte Einwanderung: Ist mir echt schleierhaft, weshalb gewisse Leute diesem "Argument" noch immer auf den Leim gehen: Es gibt keine unkontrollierte Einwanderung, die Personenfreizügigkeit betrifft nur Leute, die einen CH-Arbeitsvertrag in der Tasche haben. Die Einwanderung wird also primär vom Arbeitsmarkt gesteuert. Dem Karikaturliberalen Köppel und seinen Mitstreitern ist demzufolge eine staatlich kontrollierte Einwanderung lieber, am besten noch garniert mit ethnischen Selektionskriterien (Sonderregelungen für Roma etc..)

Die Schweiz Real Madrid AG nimmt nur diejenigen Spieler auf, die sie möchte. Es kann keine Rede davon sein, dass nun alle für den Klub spielen dürfen.

2. Belastung der Sozialwerke: Fakt ist, dass es dank der PF mehr Beitragszahler als Beitragsbezüger gibt. Und es wäre unglaublich kurzsichtig, aufgrund kurzfristiger Konjunkturprognosen eine langfristige Strukturmassnahme wie die PF zu verwerfen. Zudem hat die PF mehrheitlich gut ausgebildete Arbeitnehmer angezogen. Diese sind dementsprechend mobil und können sich schneller eine neue Stelle suchen oder sind schneller wieder angestellt. Ohne Immigration hätte die Schweiz das Wachstum der letzten Jahre niemals bewältigen können und wäre viel eher in die Rezession abgerutscht. Und dann hätten wir auch eine dementsprechend höhere Belastung der Sozialwerke. Das dafür dann ganz ohne Personenfreizügigkeit.....

  • R. B.
  • 09.01.09 | 11:24 Uhr

@Ginestra
Werde die 100 Fr. der AUNS in Ihrem Namen zukommen lassen.

  • gutemine
  • 09.01.09 | 08:51 Uhr
  • Christine
  • 08.01.09 | 22:12 Uhr

Lösung:

1) Huch! Du hast Dich in mich verknallt und bist eifersüchtig auf Zara. Schön :-)

2) Huch! Du hast Dich nicht in mich verknallt und bist eifersüchtig auf mich.
Schön :-)

  • kazoo
  • 08.01.09 | 21:06 Uhr

Christine wünscht sich von Zara, bei dem sie kreidefressend landen möchte, eine "Wegleitung zur Bewältigung" des grossen "Hauen und Stechen". Ach du meine Güte...

Den Lenintext hat sie nicht verstanden, kann "nicht formulieren", was sie denkt, aber "es regt schon zum Nachdenken an." Sowieso.

Sag, Mädchen, wie soll etwas, das Du weder verstehst, noch formulieren kannst, zum Nachdenken anregen?

Surreal.

  • Zara Zarathustra
  • 08.01.09 | 19:43 Uhr

Schönen guten Abend, Christine

Nach Lenin ist der imperialistische Staatsmonopolkapitalismus die höchste und zugleich auch die letzte Phase des Kapitalismus, der in den Vollsozialismus führt.
Demgegenüber glaube ich eher, dass er direkt in die Katastrophe kippt. Aber ich lasse mich gerne überraschen und gegebenenfalls eines besseren belehren.

  • Christine
  • 08.01.09 | 19:07 Uhr

Danke, Zara.

"Hauen und Stechen". Dann muss man davon ausgehen, dass die Banken (alle) ihre Pforten schliessen? Du gehst davon aus? Das ist ein grässliches Szenario, bei dem tatsächlich eine Wegleitung zur Bewältigung Not täte.

Durch Lenin habe ich mich durchgeackert. Ich verstehe es als Beschrieb, so, wie das System jetzt funktioniert. Dass es kollabiert, schreibt er nicht. Ketzerisch könnte ich annehmen, er hänge ein Resumée an, das erklärt, dass dieses System an sich für eine ungerechte Verteilung sorge, gleichzeitig aber auch dafür sorge, dass für "jeden etwas abfalle". Aber wahrscheinlich müsste man das einfach wissen, dass es nicht funktionieren kann und kollabieren muss. Und um Lenin zu verstehen, müsste man seine Schriften kennen. Ich kenne sie nicht.

Es regt zum Nachdenken an: Z.B. wem gehört der gesellschaftliche Reichtum? Gehört dem, der etwas aufbaut nicht mehr, als dem, der nachher mithilft? Ich kann es nicht formulieren, aber es regt schon zum Nachdenken an.

  • Felix Baerlocher
  • 08.01.09 | 18:36 Uhr

Alle diese Endzeitprophezeiungen lassen sich einfacher und zielgenauer in einen in der Ökologie üblichen Dreisatz zusammenfassen:

I. All species [“Grossunternehmen”] have the potential to grow to infinite numbers.
II. None do.
II. And Life goes on.

  • Taxilomax
  • 08.01.09 | 16:58 Uhr

@Zara

Nichts gegen Lenin oder Sie, Zara. Ehre, wem Ehre gebührt.

  • Zara Zarathustra
  • 08.01.09 | 16:40 Uhr

Findest Du nicht, Taxilomax, dass Lenin das Endstadium des Kapitalismus, da er nur noch eine Karikatur seiner selbst ist, erstaunlich oder erschreckend gut vorweggenommen hat ?

  • Taxilomax
  • 08.01.09 | 15:56 Uhr

RK hat sich gerade siebenmal übergeben und liegt klinisch tot auf seinem Schreibtisch. Doch halt: Seine Hand beginnt verdächtig zu zucken , seine Krawatte verfärbt sich rot, er wischt sich die restliche Kotze von seinen noch schmäleren Lippen. Er tankt wild um seinen Bürotisch und ruft:

'Wie gut, dass niemand weiss, dass ich Lenin Zarathustra heiss.'

  • Zara Zarathustra
  • 08.01.09 | 15:40 Uhr

Fortsetzung:
Der ökonomische Einfluss der Großunternehmen wirke in die politische Sphäre hinein. Über Verbindungen zum Staat würden die Konzerne die Richtung und Maßnahmen der Politik zugunsten ihrer Interessen lenken und beeinflussen. Diese Einflussnahme erfolge durch Verbandslobbys (z.B. Industriellenvereinigung), wechselseitigen Personalaustausch zwischen Wirtschaft und Politik sowie institutionalisierte Bündnisse (z.B. „Sozialpartnerschaft“). Letztlich sei der imperialistische Staat ideeller Gesamtkapitalist, der im Dienste der Monopole wirke.

Aus Wladimir Iljitsch Lenin:
Der Imperialismus als höchstes Stadium des Kapitalismus

  • Zara Zarathustra
  • 08.01.09 | 15:39 Uhr

Lenin:
"In politischer Hinsicht seien staatliche Eingriffe in die kapitalistische Produktionsweise charakteristisch für den Stamokap. Diese Regulierung zeichne sich aus durch staatliche Steuerpolitik, Subventionen, Investitionen, Verteilungspolitik, Sozialtransfers etc. Durch diese staatlichen Einflüsse gelinge es, den kapitalistischen Grundwiderspruch zwischen gesellschaftlicher Produktion und privatkapitalistischer Aneignung zu entschärfen. Denn unter den Bedingungen der wissenschaftlich-technischen Revolution seien trotz des immensen Reichtums der Großunternehmen zwecks Erhaltung derer Verwertungsbedingungen staatliche Ausgaben erforderlich, um zum einen durch Subventionen kostenintensive, produktivitätssteigernde Investitionen der Großunternehmen mitzufinanzieren und zum anderen über staatliche Nachfragepolitik für eine Kompensation des Rückgangs der Binnennachfrage zu sorgen, der mit der monopolistischen Aneignung gesellschaftlichen Reichtums verbunden sei. Zu guter Letzt sorge der Staat also immer für eine Beschleunigung der kapitalistischen Akkumulation im Sinne der Konzerne, für Umverteilung von unten nach oben und für die Reproduktion des gesamten monopolkapitalistischen Systems."
ff.

  • Zara Zarathustra
  • 08.01.09 | 15:39 Uhr

Das Gegenszenario wäre folgendes: Die entscheidenden Grössen der Gesellschaft sehen es endlich ein, dass kapitalistische Zinseszinssysteme immer wieder in sich selbst enden und untergehen müssen. Basierend auf dieser Erkenntnis sollten Strukturen in der Gesellschaft aufgebaut werden, die uns auf den Tag, an dem die Banken die Pforten schliessen, vorbereiten, auf dass sich nicht die Pforten der Hölle öffnen und ein unkontrolliertes Hauen und Stechen jeder gegen jeden entfesselt werden möge.

Lenin hat das Grosse Finale erstaunlich gut beschrieben. Sollte einem zu denken geben:

  • Christine
  • 08.01.09 | 15:19 Uhr

Weil es neben Schatten auch Sonne gibt, Zara, hätte ich jetzt gerne und unbedingt ein Gegenszenario der aufbauenden Art von Dir. Nebst dem längerfristigen unbedingt auch ein kurzfristiges. Du kannst den kommunen Menschen, der nie was böses getan hat, nicht einfach in die Dunkelheit absaufen lassen. Ok, Dein längerfristiges Szenario ist mir (teilweise) bekannt. Aber so lange haben wir nicht Zeit, um wieder auf die Sonnenseite zu kommen, falls es zum Absturz kommt.

  • Taxilomax
  • 08.01.09 | 15:18 Uhr

@ginestra

guter witz!

  • Zara Zarathustra
  • 08.01.09 | 15:03 Uhr

Dem Herrn Obama dämmert auch langsam, was es geschlagen hat.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,600142,00.html

  • Ginestra
  • 08.01.09 | 14:27 Uhr

Danke, R.B., gerne können Sie den Betrag auf PC 30-10011-5 einzahlen. Besten Dank!

  • R. B.
  • 08.01.09 | 14:16 Uhr

@Ginestra

Das kleine Volk der Liechtensteiner habe ich ganz vergessen. Sie kriegen die 100 Fr. Wohin senden oder sind Sie mal in Zürich?

Ich hätte den Wettbewerb präzisieren sollen: Es gelten nur EU-Länder mit voller EU-Personenfreizügigkeit.

  • Ginestra
  • 08.01.09 | 14:02 Uhr

Korrektur:

Sie können mir die 100 Fr. gerne schicken!

  • Ginestra
  • 08.01.09 | 14:01 Uhr

"Und der erste, der mir einen Schweizer benennt, der in der Schweiz zur Vermeidung der Arbeitslosenunterstützung im Ausland einen Job angenommen hat, der bekommt 100 Fr."

Im Fürstentum Liechtenstein haben schon viele von der Arbeitslosigkeit bedrohte Rheintaler schweizerischer Abstammung eine neue Stelle gefunden. Sie mir die 100 Fr. schicken!

  • Zara Zarathustra
  • 08.01.09 | 13:52 Uhr

Halli Hallo Gutemine

Mit Elliottwellen, Fraktalen, Fibonacci-Verhältnissen und ähnlichem in der Natur befassen sich Wissenschaftler wie Mandelbrot, weil es Wissenschaft ist und nicht Kaffeesatzleserei, wie der abergläubische Durchsschnitts-Sapius fatalerweise meint.

wir sehen uns ! (noch vor dem Eintritt ins Zeitalter der Subsistenzwirtschaft, so die Wellen aller Wellen es zulassen)

fröhlich,
Z.

  • werni425
  • 08.01.09 | 13:45 Uhr

Taxilomax,
Das Wehklagen wegen der Bürokratie liegt bei der selbst. Und wenn die Firmen wollten, könnten sie schon Druck ausüben. Der eugen schrieb es ja in den Foren genügend und die Zusammensetzung der Bundesversammlubng sagt viel aus.
Das ist auch das Grundüberl bei den Baubewilligungen und Umweltschutzabklärungen. Dafür wollte man das Verbandsbeschwerderecht abschaffen.

Die Behörden bestätigen ja jetzt gerade ihr Unvermögen und tun sich noch dabei beim PF exponieren, statt die ganze Bürokratie zu hinterfragen.
Rosinenpicker sind es und unprodiktive Arbeitsplätze schaffen sie.
Werni

  • R. B.
  • 08.01.09 | 13:28 Uhr

@Taxilomax

Die ganzen Vertragswerke sind so aufgebaut, dass Ausländer nicht diskriminiert werden. Der Handlungsspielraum ist ziemlich gleich Null (siehe Fluglärm Flughafen Zürich). Das ist eigentlich normal, beide Parteien sollen von den Verträgen profitieren.

Die Schweiz muss sich folglich der EU anpassen, wenn sie nicht unterlaufen werden will. Diejenigen die auf staatliche Leistungen (Spitäler, Schutz, Erziehung etc.) angewiesen sind, werden es spüren. Ebenso müssen sich die Schweizer Hausbesitzer fragen, ob sie ihre Hypotheken mit EU-Löhnen noch bezahlen können.

Nun ist aber die Schweiz als kleines Land angeweisen, anders zu sein, als die EU. Sonst werden, weder qualifizierte Deutsche in der Schweiz arbeiten wollen, noch Firmen in der Schweiz produzieren wollen. Da werden wir am Schluss schlechter als die EU dastehen, egal ob als EU-Mitglied oder nicht.

Erstaunt bin ich, weshalb so viele Schweizer gerne die Möglichkeit haben wollen im Ausland zu arbeiten, aber dann doch nicht im Ausland arbeiten wollen. Und der erste, der mir einen Schweizer benennt, der in der Schweiz zur Vermeidung der Arbeitslosenunterstützung im Ausland einen Job angenommen hat, der bekommt 100 Fr.

  • R. B.
  • 08.01.09 | 12:52 Uhr

An: Brunnenvergifter

Habe das VWL-Studium noch vor dem Wirken von Prof. Brunetti abgeschlossen. Danke für den Hinweis.

Prof. Brunetti war als geschäftsführender Direktor des Europainstitut tätig. Da ist es offensichtlich, dass nicht genehme Faktoren - wie Sie es richtig erwähnt haben - ausgeblendet werden.

  • Zara Zarathustra
  • 08.01.09 | 11:09 Uhr

Nein, Romana, vor dem, was ich schrieb, haben sich die Leute noch nie gefürchtet in all' den Jahren. Im Gegenteil, man fühlte sich geradezu erheitert. Erst nach und nach vergeht ihnen das Lachen.

Die Leute fürchteten sich nicht vor dem kapitalistischen Kettenbriefsystem, das in sich selbst enden MUSSTE, sondern vor irgend welchem irrelevanten Mist, den die Völkischen auf ihre Plakate schmierten.

Grüsse / Z.

  • gutemine
  • 08.01.09 | 11:03 Uhr

Stimmt, Zarathustra, die Erkenntnisse aus Deiner Elliot-Kurven-Teesatz-und Eingeweiden-Schau solltest Du lieber für Dich behalten, zumal die schlechteste aller möglichen Welten durch Deine Reden auch nicht besser wird.

  • Rudenz
  • 08.01.09 | 10:58 Uhr

In einigen Jahren werden wir die Resultate der Personenfreizügigkeit sehen: Bankrotte Sozialwerke, auf die noch nie dagewesen Verschärfungen (hartzIV-mässig) zukommen. Gettoquartiere (no-go-areas) wegen den bildungsfernen Migranten, die niemand mehr beschäftigen will und bei denen keiner mehr wohnen will.
Die Finanzkrise wird es richten.
Die Bundeswahlen 2011 werden spannend und versprechen weitere Umwälzungen.

  • pensa
  • 08.01.09 | 10:44 Uhr

Herrn Köppel kann man keinen Vorwurf machen, wenn er die Meinung seiner Geldgeber übernimmt und verbreitet. Das ist das Recht eines jeden Bürgers. Wenn im Februar die NEIN Stimmenden sich durchsetzen sollten, erfolgt dies primär wegen der aktuellen Verunsicherung der Arbeitnehmenden durch die kriselnde Wirtschaft und die schwarzseherischen Medien- und SVP-Kampagnen. Die täglichen Zeitungsmeldungen über Raser aus dem Balkan, rumänische Diebe und israelische Krieger schüren den Ausländerhass der Beeinflussbaren zusätzlich. Die Zeche für ein NEIN wird die junge Generation in der Zukunft bezahlen.

  • Taxilomax
  • 08.01.09 | 10:32 Uhr

@Pfeifferling308

'Das Zitat hat mit Personenfreizügigkeit überhaupt nichts zu tun.'

Das ist DIE Grundlage für das PF.


'Auch ohne Abkommen kommen in die Schweiz die Leute, die kommen wollen.'

Hast du noch die Wehklagen der Firmen in den Ohren, die erst nach Wochen oder Monaten eine Arbeitsbewilligung erhalten haben? Von wegen Bürokratie!


'aber die Schweiz muss auch die unerwünschten reinlassen, d.h. diejenigen, die unser Sozialsystem belasten.'

Leider kann das nicht bei jedem der eine Arbeitsbewilligung erhält von vorneherein ausgeschlossen werden. Sonst wären wir alle eine perfekte Mme Etoile. Vielleicht belasten Sie ja das Sozialsystem in nächster Zeit?


'da sie langfristig, nach Einbürgerung oder in der nächsten Generation, ein zusätzliches linkes Wählerpotential bilden.'

Wenn das so wäre, wäre die Dame links von T. Brunner eine waschechte Linke (bei der Pressekonferenz gegen die PF).

Die Besten beissen die Raben.

  • Brunnenvergifter
  • 08.01.09 | 10:31 Uhr

An R. B.:

"Nicht mal in den einfachsten Modellen im ersten Jahr VWL an der Uni war das BIP von der Personenfreizügigkeit abhängig. Können sich so viele Professoren irren?"

Da irren Sie sich. Im Buch «Volkswirtschaftslehre - Eine Einführung für die Schweiz» von Prof. Aymo Brunetti wird die Personenfreizügigkeit mit der EU implizit und explizit als ein wohlstandserhöhender Faktor erwähnt. Allerdings werden dabei externe Effekte (wie eben z.B. die zusätzliche Kosten für die Sozialwerke in einer Rezession) nicht berücksichtigt.

  • kurtkoblet
  • 08.01.09 | 10:26 Uhr

herzig, vorallem die kommentare plus EG , sind wir nun od. sind wir nun ein volk von deppen ?
dies wird per entscheid im feb. 09 bestätigt. wer will den und für was eine erweiterung ? die industrie für billige arbeitskräfte. das papier über gesetzliche bestimmungen wer und wann einreisen und in der ch aktiv werden darf, halte ich für papier....!!!!
fakt ist, die koriphäen welche sich hier vorstellen, werden, bei bedarf selbstverstänlich angestellt werden. wer sowieso langeweile per bankkonto verspürt od. bloss schumacher, bowie und wie sie alle heissen sich nennt- ist sowieso inkl. freibrief willkommen.
man versucht den schweizern ganz klar gleichmacherei zu verkaufen = resultat : vorsowjetische zustände. weder BIP noch standard ist zu halten. logisch: qualität fällt= nachfrage nach chprodukten & sozialapparat muss massiv aufgebaut werden. sanspapier sind schon da!!!!!!
2tes problem : diese leute werden wieder einmal nicht integriert(randgruppe,kommukationsprobleme,wohnsituation) , weder sozial noch wirtschaftlich. was rufen billige löhne nach sich ? inkompetentes personal, schlechte od. keine ausbildung und familiennachzug in die arbeitslosigkeit. wieso wollen den alle die schweiz gleichmachen ? warum nicht lesotho od. burundi? hier gibts mehr zu holen! doch vorsicht, einmal geöffnet (offnung angenommen= EG beigetreten) gibt's kein zurück mehr.
kurtkoblet - velorennfahrer in pension

  • amslerh
  • 08.01.09 | 10:26 Uhr

Diese Abstimmung zur Personenfreizügkeit ist bei einem JA die Letzte zu diesem Thema. Deshalb NEIN, lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.

  • Zara Zarathustra
  • 08.01.09 | 10:21 Uhr

Wenn Köppel seinen journalistischen Ruf als strammer und maximal abhängiger Parteisoldat ruinieren will, dann ist das in erster Linie sein Problem. Das Wort "liberal" aus diesem Munde vermag seit langem bestenfalls noch ein gequältes Lächeln zu erzeugen.

Die Angstkampagne der Plakatpartei hat aber durchaus Chancen in dieser Zeit des Kollapses des Kapitalismus. Angst essen Seele auf, und auf diesem Klavier spielten die Völkischen noch immer am besten. Die Angst hat eine grandiose Zukunft vor sich, und die Einzigen, die für die Zukunft gut aufgestellt sind, sind (wieder einmal) die Kommunisten im Regenwald, die noch alle kapitalistischen Untergänge in den letzten 5'000 Jahren überlebt haben. Für alle Anderen wird der Uebergang vom Kapitalismus zur staatenlosen Subsistenzwirtschaft, mit dem Zwischenschritt des Vollsozialismus, wo Banken nur noch dem Staat Geld leihen, eine traumatische Erfahrung werden. Zumindest für jene, die diese Erfahrung zu überleben das zweifelhafte Vergnügen zu haben sich determiniert sehen werden.

Schönen guten Tag

Z.

  • pfifferling308
  • 08.01.09 | 10:15 Uhr

@markb
Das Zitat hat mit Personenfreizügigkeit überhaupt nichts zu tun. Solche Zugangsbedingungen kann die Schweiz auch ohne Freizügigkeitsabkommen souverän festlegen und anwenden. Auch ohne Abkommen kommen in die Schweiz die Leute, die kommen wollen (z.B. die hochqualifizierten, solange die Schweiz für sie attraktiv ist);die Schweiz muss aber diejenigen nicht akzeptieren, die sie nicht haben will (z.B. die Sozialmigranten). Selbst mit dem Abkommen kommen nur die Leute, die kommen wollen (d.h. nicht mehr hochqualifizierte als ohne Abkommen), aber die Schweiz muss auch die unerwünschten reinlassen, d.h. diejenigen, die unser Sozialsystem belasten. Diese sind jedoch der Linken besonders willkommen, da sie langfristig, nach Einbürgerung oder in der nächsten Generation, ein zusätzliches linkes Wählerpotential bilden. Die Sozialkosten müssen im Endeffekt ohnehin von den Schichten berappt werden, die grossenteils nicht links angesiedelt sind: eine Win-Win-Situation für die Linke.

  • markb
  • 08.01.09 | 09:14 Uhr

Also hier nochmals für die Betonköpfe, die nicht lesen wollen oder können:

" ..EINE AUFENTHALTSBEWILLIGUNG ERHÄLT, WER EINEN ARBEITSVERTRAG HAT, NACHWEISLICH SELBSTÄNDIG ERWERBEND IST ODER NACHWEISLICH SEINEN LEBENSUNTERHALT AUS EIGENEN MITTELN BESTREITEN KANN.."

Das hat weder mit offenen Türen, Migration, Asyl oder illegalen Aufenthaltern etwas zu tun sondern mit einem GEGENSEITIGEN Personenfreizügigkeitsabkommen mit der EU. Jeder zweite Franken unseres BIP wird mit dem Ausland verdient und legt die Basis unseres Wohlstandes. All die Headoffices ausländischer Firmen in der Schweiz sind erst nach Unterzeichnung der Bilateralen und mit der PFZ entstanden! Diese Geldströme und Arbeitsplätze können auch wieder in die andere Richtung gehen, wenn die CH sich abschottet und absichtlich ihrem Standort und ihrer Rechtssicherheit schadet! Die zehn Jahre Stagnation der CH nach dem EWR Nein sind ein Fakt (s. mein Post unten) und ein gutes Beispiel, wo wir uns hinbewegen, sollte das Volk so dumm sein und sich selber die Basis unseres Wohlstandes kaputtmachen!

  • lupo331
  • 08.01.09 | 09:00 Uhr

@markb
Da behauptet doch tatsächlich einer, er wisse wie eine Volkswirtschaft in einer globalisierten Welt funktioniert. Das hätte ich mir als Ökonom nicht einmal im 1. Semester meines Studiums erlaubt. Ich merkte nämlich schon da, dass Ökonomen nichts wissen. Gut sind sie allerdings in der nachträglichen Geschichtsschreibung des Geschehenen. Der wichtigste Begriff während der Unterstufe war ceteris paribus. Ein Wichtigtuerbegriff wie Median der nichts anderes aussagt, als dass man sich in einer Modellannahme befindet, die tausende von Einflussfaktoren nicht berücksichtigt.

Kommt dazu, dass Sie wirklich ein schlechter Ökonom sind, da Sie die wichtigen Fragen nicht stellen:

- Ist eventuell die Entwicklung des BIP der Schweiz unterdurchschnittlich, weil es von einer anderen, sprich viel höheren Ausgangslage erfolgte?
- Ist eventuell auch die Qualität des Wachstums entscheidend und sind es nicht nur die nackten Zahlen? Sie hecheln sicher den Leuten des Club of Rome (Grenzen des Wachstums) hinterher. Dann müssen Sie diese Frage stellen.

- Wie werden die Sozialwerke belastet, wenn die Firmen in guten Zeiten Leute holen, die sie in schlechten Zeiten auf Kosten des Stattes entlassen?
(Stichwort in der Unterstufe: externe Kosten).

Erstaunt bin ich auch über Ihre persönlichen Angriffe gegen alles was gegen die bilateralen Verträge ist. Uns wurde Sachlichkeit als wichtiges Prinzip zum Erkennen ökonomischer Sachverhalte vermittelt.

  • werni425
  • 08.01.09 | 08:55 Uhr

markb,
Nochmals, 100 Mia. weniger Wachstum hat uns für 100Mia. Energieverbrauch erspart. Oder gibt es reale Produkte und Service, die keine Energie brauchen? Klären sie mich auf.
Werni

  • Taxilomax
  • 08.01.09 | 08:54 Uhr

@R.B.

Vielen Dank. Als Scheinselbständiger werden Sie wenigstens unsere ALV nicht belasten.

Sie übersehen dass nicht nur der Eingang durch eine Türe 'geschützt' ist, sondern dass jedes Zimmer eine Türe hat.

Meiner Meinung nach ist die Hauptüre für EU-Bürger offen und kann/darf gemäss Verträge nicht geschlossen werden (Freizügigkeit - Nacktheit). Die Türe zu den einzelnen Zimmern (z.B. Leistungen, Gebühren - LSVA) sind aber noch dran und können je nach Bedarf verändert werden.

  • R. B.
  • 08.01.09 | 08:26 Uhr

@MARKB (Nachtrag): Nachdem ich seit über 20 Jahren Selbständigerwerbender bin, musste ich kürzlich erstmals die SCHEIN-Selbständigkeitsprüfung der SVA über mich ergehen lassen. Diese Prüfung kann auf vielfältige Art ausgehebelt werden.

  • R. B.
  • 08.01.09 | 08:11 Uhr

@MARKB: Es ist nur dumm, wenn man die Türe abreisst, nur weil die Türe früher vielleicht zu wenig offen war. Mit einer Türe kann man den Eingang steuern, ohne Türe nicht mehr. Solange man möchte, dass die Türe ganz offen ist, ist es gleich, ob die Türe noch dran ist oder nicht. Sobald jedoch die Türe teilweise geschlossen werden sollte, zeigen sich die Vorteile der Türe. Weshalb haben wir an unseren Häusern Türen? Im Sommer brauchen wir die Türen doch nicht.

Flankierende Massnahmen an den offenen Eingänge kosten erst dann richtig viel Geld, wenn die Türe besser teilweise geschlossen hätte sein sollen.

Nicht mal in den einfachsten Modellen im ersten Jahr VWL an der Uni war das BIP von der Personenfreizügigkeit abhängig. Können sich so viele Professoren irren? Es hängt eher von der Innvovation, Brachenmix, Outsourcing und vielen weiteren Faktoren ab, dass der Wachstum in anderen Ländern in dieser Periode mehr gestiegen ist.

Zudem eine Gegenfrage: Weshalb haben andere EU-Länder, trotz vollständiger EU-Integration schlechter als die Schweiz abgeschnitten?

  • Taxilomax
  • 08.01.09 | 06:25 Uhr

Alles in allem ein Text, den jeder unterschreiben könnte. Was aber fehlt ist die Alternative zu den Bilateralen. Die Bilateralten nur unter dem Aspekt der Fremdenängstlichkeit zu betrachten ist absolut einseitig und dumm.

Lässt man nun diesen Aspekt weg, unterschreibt wieder jeder (auch Köppel) blind (!) diese bilateralen Verträge.

Irgendetwas geht in diesen Köpfen (von nicht dummen Leuten) vor, das ich nicht verstehen kann, bzw. nie verstehen werde.

  • markb
  • 08.01.09 | 00:41 Uhr

Nochmals ein verlorenes Jahrzehnt für die Schweiz??? Wirtschaftliche Stagnation, Wohlstandsverlust und gefährdete Sozialwerke?

Die CH hat nach der Ablehnung des EWR 10 Jahre stagniert. Erst mit der Unterzeichnung der Bilateralen und der PFZ hat sich die Wirtschaft deutlich dynamisiert und die Auslandinvestitionen in den Standort CH sind aufgrund der gewonnenen Rechtssicherheit markant angestiegen!

Hier der Wachstums-Vergleich mit 7 EU Ländern vergleichbarer Grösse (inkl. Norwegen)

Durchschnittliches Wachstum 1993-2003 (OECD) erste Zahl, zweite Zahl BIP Wachstum über 10 Jahre

Irland 7,9% 113,9%
Finnland 3,6% 42,4%
Norwegen 3,0% 34,4%
Schweden 2,8% 31,8%
Belgien 2,2% 24,3%
Oesterreich 2,2% 24,3%
Dänemark 2,1% 23,1%

SCHWEIZ 1,3% 13,8%

Im Vegleich zum Median der 7er Gruppe hat die CH über 100 Milliarden an Wohlstand liegen lassen! Irland konnte die Steuern mehr als halbieren. Die Staatsverschuldung der von den Rechten immer so gescholtenen skand. Länder liegt heute unter der der CH! Das sind Fakten und nicht heisse Luft!

Die Referendisten sind Hetzer und Brandsitifter und grenzen mit ihren Lügen an Landesverräter!

  • markb
  • 08.01.09 | 00:21 Uhr

Köppel wird nie erwachsen! Er provoziert wieder nur mit Unwahrheiten und mit Null Ahnung über die Grundlagen einer funktionierenden Volkswsirtschaft in einer globalisierten Welt! Sogar die AUNS hat letztes Frühjahr gegen das Referendum entschieden, inkl. Blocher!!! Umgefallen ist die SVP erst, als die SD wieder aus der Gruft stiegen und das xenophobe Wahlvolk am rechten Rand wieder abzugraben drohte! Eine feige und heuchlerische Wende Blochers!

Bevor man hier irgendeinen Quatsch schreibt, sollte man allermindestens Wissen, um was es mit der PFZ geht! Das Abkommen sieht ganz klare Grundbedingungen für die EU Bürger vor, die sich in der CH niederlassen wollen:

" ..EINE AUFENTHALTSBEWILLIGUNG ERHÄLT, WER EINE ARBEITSVERTRAG HAT, SELBSTÄNDIG ERWERBEND IST ODER DEN LEBENSUNTERHALT NACHWEISLICH AUS EIGENEN MITTELN BESTREITEN KANN..."

Die Referendisten und natürlich Köppel sind im falschen Film. die PFZ hat absolut nichts mit Asyl Migration und illegaler Einwanderung zu tun sondern eben mit den Grundbedingungen einer funktionierenden Volkswirtschaft! Wieder schreiben WAS NICHT IST! Köppel, wie üblich! Anstatt immer noch Friedmann Zuegs zu verzapfen, sollte sich Köppel volkswirtschaftliches Basiswissen (Economics / Samuelson zB) aneigenen, bevor hier nur polemisch, heisse Luft abzulassen!!!

  • Schlemihl
  • 07.01.09 | 22:50 Uhr

Herr Köppel spielt sich einmal mehr als Experte in Wirtschaftspolitik und als Kenner der Schweizer Politik auf.

Er wirft den Schweizer Wirtschaftsvertretern vor, sie würden die Politik der Schweiz nicht verstehen. Das schreibt ausgerechnet einer, der behauptet, in der Schweiz habe es immer eine rein mathematische Konkordanz gegeben.

Zudem braucht Köppel die Begriffe "Bilaterale Verträge" und "Personenfreizügigkeit" als Synonyme und versucht zu verschleiern, dass die PF nur eines von etwa 20 Abkommen der Bilateralen Verträge ist.

Er behauptet ohne Begründung, die PF würde die Demokratie der Schweiz einschränken. Diese Behauptung ist natürlich völlig lächerlich. Die PF hat überhaupt keinen Einfluss auf das demokratische System der Schweiz!!!

Die PF ist im Interesse der Schweiz und der EU, deshalb hat die EU ein Interesse daran, dass die Schweiz die PF annimmt!

Das sind nur einige Beispiele der völlig lachhaften Argumentation von Roger Köppel. Wer nicht erkennt, was für einen Unsinn Roger Köppel hier schreibt, kann einem nur Leid tun!!!

 
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