Strafrechtsprofessor Daniel Jositsch kritisierte Vogels Handhabung des Strafverfahrens in der Weltwoche: «Man kann es drehen, wie man will: Nach dem, was öffentlich bekannt ist, geht die Einstellungsverfügung nicht auf.» Selbst wenn man die Einstellung des Verfahrens als rechtlich einwandfrei bewerte, wie es die Justizdirektion des Kantons Zürich tue, hätte die Staatsanwältin Nefs Berufung dennoch stoppen müssen. Der Rechtsprofessor Stefan Trechsel ist mit Jositsch einig: Vogel hätte von sich aus aktiv werden sollen, um Nef zu verhindern. Trechsel meint, sie hätte sich durch ihren Vorgesetzten vom Amtsgeheimnis entbinden lassen und dann etwa Bundesrat Schmid informieren können.
Sonntagsblick, 28.Dezember 2008
Die Feuilletons von New York bis Genf sind entzückt. Und da hätte man wenigstens von der Weltwoche, deren Verleger die Künstlerin in einer Inseratekampagne einst eine Frau wünschte, etwas Kritisches erwartet. Aber sogar Roger Köppels Blatt feierte sie mit einer Titelgeschichte. Wer bei jeglicher Couleur so viel positive Reaktionen auslöst, avanciert zwangsläufig zur Hoffnungsträgerin. Gerade ihr Umgang mit Köppel zeigt exemplarisch ihre stets mit Wortmalerei korrelierende Kreativität: Wer in Pipilottis Nähe eine Position vertritt, die etwas rechts von Grasgrün liegt, hört die Frage «Tuesch köppele?».
Sonntag, 28. Dezember 2008
Durch seine CD mit der Streichmusik Alder erlangte Bligg in der ganzen Schweiz einen grossen Bekanntheitsgrad. Wie er kürzlich in einem Interview in der Weltwoche sagte, er habe bei den Aufnahmen mit der Streichmusik Alder bemerkt, dass Instrumente wie das Hackbrett, der Kontrabass oder das Akkordeon gar nicht so weit entfernt von Hip-Hop-Klängen entfernt sind. So habe er das Experiment gewagt, und es sei alles gut gegangen.
St. Galler Tagblatt, 22. Dezember 2008
«Le Liechtenstein met genou à terre face aux Etats-Unis», titrait jeudi la Weltwoche. L’heb-domadaire zurichois apprécie ainsi la substance de l’accord conclu le 8 décembre entre Vaduz et Washington: Tax Information Exchange Agreement (TIEA). Dans ce traité, la Principauté consent, il est vrai, d’énormes concessions en matière de secret bancaire.
Tribune de Genève, 19. Dezember 2008













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