Gesellschaft

Die ewigen Buben

Sie sind zwischen dreissig und fünfzig und wild entschlossen, nicht erwachsen zu werden. Ihre Frauen und Freundinnen verzweifeln, die Soziologen rätseln: Will keiner mehr ein Mann werden?

Von Beatrice Schlag

Er sei Berufsjugendlicher, spottete der Kollege im viel zu kurzen Kriegsreporter-Gilet mit den Patronentaschen – er war 33 und Kulturredaktor – schon vor zehn Jahren. Es gibt wenig, was Frauen an Männern mehr entzückt als Selbstironie. Sie fanden ihn alle toll. Etwas albern in seiner jugendlichen Abenteurerkluft, dafür höchst unterhaltsam verspielt. Das Wort «Berufsjugendlicher» war noch kaum verbreitet, die Weigerung erwachsener Männer, sich erwachsen zu benehmen, noch nicht als Massenphänomen erkannt.

«Ich wünschte, meine Freundin würde zufällig schwanger, denn ich hätte gern ein Kind.»

Zehn Jahre später laufen Legionen von Männern zwischen dreissig und fünfzig in zerschlissenen Jeans und übereinander getragenen T-Shirts herum, von Zwölfjährigen in ihrer Kleidung kaum zu unterscheiden. Wer bei Google das Stichwort «berufsjugendlich» eingibt, kann über 15 000 Einträge durchkämmen. Die meisten stammen von Männern. In westlichen Ländern klagen unzählige Frauen im gebärfähigen Alter, dass sie trotz Kinderwunsch und tickender biologischer Uhr keinen Nachwuchs haben, weil ihre Partner sich nicht dazu durchringen können, Familienväter zu werden. Sie fühlen sich noch nicht reif, sich so viel Verantwortung aufzubürden.
«Sind die Männer schuld an der niedrigen Geburtenrate?», fragte die deutsche Tageszeitung Die Welt und zitierte eine Studie, laut der sich 43 Prozent der deutschen Männer zwischen 18 und 39 weigern, eine Familie zu gründen. Im Magazin bekannte Finn Canonica, 42, heute Chefredaktor, «dass meine Erscheinung nur der logische Ausdruck eines Menschen ist, der nie richtig ins Fach der Erwachsenen gewechselt hat».
Dani P. sieht nicht aus wie ein Berufsjugendlicher. Der 35-Jährige trägt keine Turn-, sondern Lederschuhe und lieber weisse Hemden als T-Shirts. Vierzigjährige, die noch immer im Schlabberlook in Szenebars herumhängen, findet er «grauenhaft deprimierend». Für erwachsen hält ihn seine Freundin allerdings mitnichten, und er gibt ihr ohne Vorbehalt recht. «Ich möchte ja den Hebel umlegen, aber ich schiebe es immer wieder hinaus. Wenn meine Freundin etwas von ‹reifer werden› sagt, höre ich nur ‹langweilig werden›. Es weckt sofort den Impuls, über die Stränge zu schlagen, Bier zu trinken, eine Linie Koks zu ziehen, mit Freunden abzustürzen.» Dani wohnt allein in einer kleinen Wohnung, deren Ordnungszustand er als chronisch chaotisch beschreibt. Alle zwei Monate kommt seine Mutter zum Putzen und Aufräumen angereist. Danach ist der Kühlschrank gefüllt, und auf dem Tisch stehen Blumen. «Alle meine Freunde lachen mich aus, aber sie will das tun. Und meine Steuererklärung macht mein Vater.»
Er habe, sagt Dani, mit sich immer eine Abmachung gehabt: bis 30 studieren, viel ausprobieren, reisen, den richtigen Job finden. Bis 35 die richtige Frau finden. Bis 40 Vater sein und ein Kind haben, das am Samstagmorgen auf ihm herumhüpft. Noch hält er sich an seinen Plan. Bis vor einem Jahr war er Single, «der niemandem etwas schuldete». Er studierte, reiste, hatte Sex mit vielen Frauen und hatte Freunde, mit denen er regelmässig und begeistert in irgendwelchen Bars verkam. Als er 30 war, kam das Jobangebot, auf das er gehofft hatte.
Sein Dilemma begann, als er sich verliebte. «Ich wusste, die Frau muss ich packen. Sie ist wunderschön und lieb, die beste, die ich mir vorstellen kann. Dass sie mir intellektuell überlegen ist, gradliniger denken kann, schlagfertiger ist als ich, finde ich cool. Ich habe Ehrfurcht vor klugen Frauen, also durchaus auch Furcht. Aber wenn sie mich am Montag fragt, ob wir uns am nächsten Samstag treffen können, drehe ich durch. Woher weiss ich denn am Montag, was am Samstag ist?»

«Es geht nicht um den Applaus der Frauen. Wer cool sein will, liegt prinzipiell falsch.»

Er hat nicht nur Angst vor dem Verplant-sein, vor der Verbindlichkeit von Terminen. Die Abende mit seinen Freunden sind langweiliger geworden, seit Dani versucht, treu zu bleiben. Er gestattet sich keine Aufrisse mehr. An seinem Verlangen, mit anderen Frauen zu schlafen, hat sich nichts geändert, «auch wenn der Kopf etwas anderes sagt. Aber wenn eine Frau mit Netzstrümpfen ins Tram kommt, kann ich nur noch eins denken.»
Einer seiner Freunde wohnt seit wenigen Wochen mit einer Frau zusammen, weil er sich zu alt fand für die Kneipentouren mit den Kumpels. «Inzwischen darf er nicht mehr kiffen daheim, sitzt neben ihr vor dem Fernseher und langweilt sich. Er hatte diesen grossen Druck, erwachsen zu werden. Jetzt ist er tod-traurig und kommt zum Kiffen zu mir nach Hause», sagt Dani. Die Besorgnis in seiner Stimme ist unüberhörbar.
Die Partnerin eines anderen Freundes wurde vor kurzem schwanger, und der Freund ist jetzt schon nervös, ob er wohl künftig noch die «Simpsons» schauen darf. «Du musst wissen», sagt Dani, «dass uns Homer Simpson heilig ist. Er ist der ewige Bub, der Bier trinkt, fernsieht und abends mit den Kumpels an der Bar sitzt. Er vermasselt ständig alles und hat trotzdem eine Traumfamilie.»

Den Unernst zelebrieren

Danis andere Heilige sind Agent Jack Bauer aus «24» und vor allem «The Big Lebowski», der unwiderstehliche Dude. Mindestens dreissig Mal hat er den Film gesehen, allein und mit den Kumpels. Einer von ihnen kann ganze Abendunterhaltungen einzig mit Zitaten aus dem Film bestreiten. «Der Dude geht den ganzen Tag im Bademantel herum, kifft, trinkt White Russian, spielt Bowling und stiehlt sich vor jeder Verantwortung davon», sagt Dani, «das ist die ultimative Glücksfantasie.» Er selber könne «endlos versacken, Zeitung lesen, fernsehen, trinken. Es geht mir dabei nicht unbedingt gut, aber manchmal ist da keine Energie für mehr.» Dani hat einen hektischen Job und nur selten Acht-Stunden-Tage. In seinem Arbeitsleben verhält er sich durchaus erwachsen, privat will er ein Leben, in dem Verlässlichkeit so selten wie möglich gefordert ist.

Dass die jugendliche Unbeschwertheit anhalten könnte, hält er für eine Illusion. «Vieles beginnt sich zu wiederholen, Drogen, Frauen. Die Songs, die dich zum Weinen brachten, funktionieren nicht mehr. Ich weiss, dass es das Grösste für mich sein wird, wenn ich einmal ein Kind habe. Aber ich müsste mich jetzt für meine Freundin entscheiden, auf mein cooles Leben mit den Kumpels verzichten. Die Vorstellung erschreckt mich. Ich sehe mich eingespurt, eingesperrt, weiss Monate im Voraus, dass wir sonntags mit dem Kind bei den Eltern oder Schwiegereltern sein werden. Ich hab die Kraft nicht, diesen Schritt zu tun. Ich wünschte, meine Freundin würde zufällig schwanger, denn ich hätte gern ein Kind. Aber selber würde ich den Entscheid nie fällen können. Deswegen der feige Wunsch.» Auf die Frage, was in seinen Augen ein Mann ist, antwortet der 35-Jährige: «Einer, der sexuell seinen Mann steht, eine Frau im Bett hat, seine Triebe auslebt, seine Frau tröstet und sie beschützt. Einer, der eine Arbeit hat, die ihm Selbstbe- stätigung gibt, der Fleisch isst und grilliert, der den Unernst des Lebens herstellt und zelebriert.»
Jeder kennt in seiner Umgebung mehr oder weniger junge Männer, die den Unernst des Lebens mit einer Hingabe zelebrieren, die Frauen in völlige Ratlosigkeit stürzt. Diese Männer scheinen nie so glücklich, wie wenn sie mit Kumpels zusammensitzen oder in Videospiele und ins Internet abtauchen. Verbindlichkeiten eingehen, Verantwortung übernehmen, sich für eine Partnerschaft entscheiden, Kinder zeugen – was gemeinhin unter Erwachsensein verstanden wurde, scheint bei immer mehr männlichen Erwachsenen vor allem Beklemmung und Abwehr auszulösen.
Kino und Fernsehen reagierten schnell auf die spasswütigen Bubenmänner. Auf Cary Grant, den König der männlichen Gentlemen, folgte auf der Leinwand eine Generation später Hugh Grant («About a Boy»), der ewig un- erwachsene Charmebolzen, der sich durchs Leben albert. Stars wie John Cusack («High Fidelity»), Seth Rogen («Knocked Up»), Owen Wilson und Vince Vaughn («Wedding Crashers») priesen ein unbekümmertes Leben der Männerfreundschaften, in dem Frauen als durchaus kluge und attraktive Wesen auftreten, deren Geniessbarkeit allerdings begrenzt ist. Denn weibliche sexuelle Lust wird nun fast immer mit der Forderung an den Mann gekoppelt, sich auf sie einzulassen. Was für Frauen eine normale Folge von Verliebtheit ist, erscheint den jugendlichen Männern als lästiger Anspruch. In den neuen Kumpelfilmen in den USA Bromance-(Brother-Romance-)Movies genannt sind Frauen ausserhalb des Bettes vor allem nörgelige Kritikerinnen infantiler männlicher Gruppenrituale, deren dringlichstes Anliegen es ist, den Mann seinen Kumpels zu entfremden. Fernsehserien wie «Seinfeld», «Friends», «Grey’s Anatomy» oder «Entourage» feiern das kollektive Single-Le-ben als Dauerzustand, wo die unverbindliche Wohligkeit im Rudel die Sehnsucht nach Liebe, Familie und Kinder wenn nicht ersetzt, so doch weitgehend überspielt. Für das Sexual- leben muss der One-Night-Stand genügen.
Über die Frage, wieso Männern die Lust am Erwachsensein so gründlich abhanden gekommen ist, zerbrechen sich Soziologen und Psychologen weltweit den Kopf. Sie kommen zu sehr unterschiedlichen Antworten. Trifft die Vermutung zu, dass Jugendliche keinen Anlass sehen, erwachsen zu werden, weil sie das, was am Erwachsensein einst reizvoll schien, bereits als Jugendliche tun dürfen? Hat recht, wer behauptet, die Frauenemanzipation habe die Männer derart radikal um ihre traditionelle Rolle gebracht, dass viele sich für gar nichts mehr entscheiden können ausser die Kumpelrolle? Und wenn ja, warum ist Männern nicht zuzumuten, genauso über ihre neue Rolle in der Gesellschaft nachzudenken, wie Frauen das seit vierzig Jahren tun? «Es geht darum, den Schalter von Passivität auf Aktivität zu kippen und sich nicht zu fragen, wie es wirkt», sagen die Brüder Andreas und Stephan Lebert, Autoren der «Anleitung zum Männlichsein». «Männer kennen ihre Bedürfnisse nicht. Es geht nicht um den Applaus der Frauen. Wer cool sein will, liegt prinzipiell falsch.»

Luftmatratze statt Leistungsansprüche

Nicht die Emanzipation der Frauen sei der Grund für die neue männliche Kindlichkeit, sagen Wirtschaftswissenschaftler, sondern die neuen beruflichen Anforderungen: Kein Mann kann heute einerseits mobil, dauerhaft erfolgreich und finanziell unabhängig sein und andrerseits ein stabiler Familienvater mit einem berechenbaren Lebenslauf, beides einst Gradmesser von Erwachsensein. Das würde zum Teil erklären, warum Männer mit hohem Bildungsgrad deutlich stärker vor familiärer Verantwortung zurückschrecken als weniger Gebildete. Andrerseits verdienen inzwischen viel mehr Frauen mit, was den finanziellen Druck auf potenzielle Väter verringert. Offenbar mit nicht sehr weit reichendem Einfluss auf ihre Familienfreudigkeit.

Einen interessanten Erklärungsversuch des Bubenmann-Phänomens unternimmt der amerikanische Historiker Gary Cross in seinem soeben erschienenen Buch «Men to Boys: The Making of Modern Immaturity». Er vergleicht bei seiner Suche nach Gründen das ideale Männerbild der letzten drei Generationen: Die Vätergeneration, die im Zweiten Weltkrieg eingezogen wurde, die nach Kriegsende geborenen Babyboomers und die auf Reife pfeifenden Bubenmänner von heute.
Cross kommt zum Schluss, dass die wortkargen, strengen Väter der Kriegsgeneration viel zu autoritär waren, um spielerisch mit ihren Kindern umgehen zu können. «Die Maxime ‹Vater weiss es am besten› war damals so untauglich wie heute», sagt Cross, «diese Vä-ter waren mehr Ernährer als Erzieher.» Ihre Söhne waren Teenager, als Rockmusik und Proteste gegen Autoritäten Mitte der sechziger Jahre auch all jene Jugendlichen aufmüpfig zu machen begannen, die sich für Politik wenig interessierten. Der Slogan «Trau keinem über dreissig» holte jeden Teenager ab. Filmfiguren wie Dustin Hoffman als Ben in «The Graduate», die lieber auf der Luftmatratze im Pool lagen, als die Leistungsansprüche der Väter zu befriedigen, wurden zu Vorbildern der Babyboomer-Generation. Und welcher Teenager war gegen die Forderung nach freien Drogen und freier Sexualität?
Westernheld John Wayne, Idol der Väter, «wurde für uns zum Inbegriff des stummen, autoritären, wenig greifbaren Vaters», schreibt Babyboomer Cross, «aber hat meine Generation wirklich etwas dazu beigetragen, den Begriff ‹Männlichkeit› zu modernisieren? Die Männer meiner Generation waren nicht nett zu Frauen, weil sie Gleichberechtigung bejahten, sondern weil sie Angst hatten, als Sexisten beschimpft zu werden. Sie waren energielose Feiglinge. Entweder sie machten ihre Frauen zu ihren Müttern, oder sie blieben bei den Eltern wohnen. Wir haben die Verantwortung des Älterwerdens abgelehnt und bejahten die Vergnügungssucht und den Narzissmus der Jugend. Wir haben das Ideal des neuen Mannes nie erfüllt.»
Wer über die Bubenmänner von heute schimpft, den erinnert Cross an Bill Clinton, Hugh Hefner und George W. Bush und fragt, ob jemand sie je als erwachsen empfunden habe. Der Jugendlichkeitswahn habe mit seiner Generation angefangen. Lösungen zu finden, sagt Gary Cross, sei nicht Aufgabe von Historikern, «aber wir sollten einige Dinge neu angehen. Zum Beispiel die nie zu Ende gedachte Vorstellung einer reifen Männlichkeit, die die Hege der Kinder und die Gleichheit zwischen den Geschlechtern begrüsst.»

Kommentare

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  • gutemine
  • 11.02.09 | 16:18 Uhr

Hallo becq und ewige Singles!

Nehmt euch bloss vor den Frauen in Acht. Sie sind extrem gefährlich. Vorallem seitdem sie emanzipiert sind!

http://www.youtube.com/watch?v=G5ka5P5GGiA

Grüsserchen von Gutemine

  • becq
  • 10.02.09 | 23:23 Uhr

leungjan, woher hast du deine erkenntnisse? gib mir mal deine literatur! HERRLICH dein beitrag. ich bleibe auf weiteres begehrter single :) auf zahlpapi hab ich keinen bock und auf torschlussfrauen auch nicht.

  • leungjan
  • 03.02.09 | 09:43 Uhr

Herrlich weiblich, der Artikel, wie auch die Kommentare... Das alles sollte ein Mann sein: Geschmackvoll gekleidet, aber kein Schönling; einfühlsam, aber kein Waschlappen; männlich, aber kein Macho; gut verdienend, aber kein Karrieremensch; unterhaltsam, aber kein Clown, verspielt, aber nicht kindisch, ein erfahrener Liebhaber, aber treu...usw. Die Kriterien für jede dieser Eigenschaften können je nach Tageslaune der betreffenden Frau mal in die eine oder andere Richtung pendeln; was heute zuviel ist, ist morgen zuwenig. Um dies alles zu erfüllen, muss ein Mann Jongleur, Seiltänzer und Hellseher in einem sein. Und erfüllt er alle diese Kriterien, wirft frau ihm vor, er sei zu perfekt, hätte keine Ecken und Kanten...

Marlene Dietrich hat es treffend formuliert: "Die meisten Frauen setzen alles daran, einen Mann zu ändern, und wenn sie ihn dann geändert haben, mögen sie ihn nicht mehr."

Denkt mal drüber nach, ihr Nörgeltanten...;-)

  • becq
  • 25.01.09 | 18:55 Uhr

Es gibt viele Studien die zeigen, dass die Partnerschaft intensiver ist OHNE Kinder- oder: mindestens so glücklich. Man reibt sich nicht an Erziehungsfragen auf, wird nicht mit haarsträubenden Missbrauchs und Unfall/Selbstmordszenarien der Kinder beglückt. Kinder sind meist reine Selbstverwirklichung. Die Schweiz stirbt aus, Europa auch. Na und ? Ein paar Leute weniger auf dem Planeten sind absolut no Problem. Und wenn die Afrikanerinnen auch unseren Standard hätten, wäre es dasselbe in "grün" / äh schwarz. Fazit: Kinder ja, aber nur wenn beide 100% wollen.

Wieso Männer noch Buben sein sollen ?! Viele Männer distanzieren sich von Frauen, weil diese plötzlich mit einem unbändigen inneren Drang daherkommen. Legt das ab- wir sind genauso unerwachsen/erwachsen wie das schwache Geschlecht.

  • Patricia
  • 17.01.09 | 21:40 Uhr

Hallo liebe Juliette,

Soso, Du bist also nicht sein Dienstmädchen ;-)

Wir müssen uns entscheiden, ob wir ihm die Kleider parat machen wollen, oder nicht: sollte er einen guten Geschmack haben in diesen Dingen, dann muss es ihm nicht unbedingt abgenommen werden.
Wenn nicht, dann ist es besser, wir schreiten ein. Vielleicht ist er wirklich unbeholfen? Einer, der immer am krampfen ist, hat vielleicht wirklich keine Ahnung davon, was gut aussieht. Oder, er zieht wenn möglich noch 1 Woche lang die gleichen Kleider an. Allerdings muss es auch nicht übertrieben werden: Einen Schönling will ich nun doch nicht haben ;-)

  • Juliette
  • 15.01.09 | 23:20 Uhr

Patricia, du willst du nicht behaupten, du hättest es nicht verdient ;-)

Was Waschlappen betrifft, bin ich mit dir einverstanden. Mit dem Kleider parat machen allerdings nicht. Ich bin doch nicht sein Dienstmädchen (oder zumindest nur in gewissen Situationen ;-) )

  • Patricia
  • 15.01.09 | 22:41 Uhr

Juliette, ich bin nicht sicher, ob er sich das getrauen würde. Es könnte sein, dass ich noch in Rage kommen könnte, etwa wie Doris Day in voller Action. Aber er muss sich wirklich nicht beklagen, wenn das Essen nicht parat ist. Was kann ich dafür, wenn er mich über seine dauernden Terminverschiebungen nicht informiert? Er hat seine Agenda einfach nicht im Griff. Fürs Putzen habe ich auch kaum Zeit, bis ich nur schon alle Zeitungen gelesen habe...

Obwohl, Du siehst das völlig richtig, ein Waschlappen ist nichts für mich ;-)

  • Juliette
  • 15.01.09 | 14:51 Uhr

@Patricia:

Und wenn das Essen nicht rechtzeitig parat ist oder du nicht sauber geputzt hast, legt er dich zur Strafe übers Knie und versohlt dir den Po.

... aber vielleicht gefällt dir das ja ;-)

  • Patricia
  • 14.01.09 | 22:58 Uhr

@ gutemine
@ Lohmann

Der "ach so erwachsene Mann von früher", wie Ihr es nennt, hat bestimmt ein Familienleben im traditionellen Sinn gelebt. Also, ich sehe dies auch heute noch als das ideale Modell.

So verwerflich fände ich es nicht, meinem Mann zu kochen und wenn möglich auch die Kleider parat zu machen. Schliesslich liebe ich ihn. Und manch einer ist doch wirklich hilflos. Ausserdem ist es schlauer, so kann ich ihn gleich etwas geschmackvoller kleiden. Vielleicht ist er auch noch farbenblind?
Ein Vater sollte sich schon ein wenig mehr Zeit nehmen können, als sich nur sonntags um die Kinder zu kümmern. Aber ob ihm das zum Vorwurf gemacht werden kann, wenn er dauernd am krampfen ist?

Vor allem ein vielbeschäftigter und erfolgreicher Mann braucht eine Frau an seiner Seite, die ihn unterstützt und ihm einiges abnehmen kann. Er muss aber ihre Arbeit schätzen und es ihr auch ab und zu zeigen.
Aber das alles geht nur, wenn die Frau nicht auch noch einer vollen auswärtigen Beschäftigung nachgehen muss, sonst würde es wirklich zu viel werden.

  • gutemine
  • 14.01.09 | 10:13 Uhr

Ja, und dem ach so erwachsene Mann von früher legte seine Frau morgens die Kleider parat, da er sie sonst im Kleiderschrank nicht hätte finden können. Die Anzüge, Hemden und Krawatten kaufte ebenfalls seine Mutti für ihn ein. Ein Spiegelei konnte er sich nicht selber zubereiten und frau musste sich glücklich nennen, wenn ihr Göttergatte wenigstens wusste, wie man eine Banane schält.

  • Lohmann
  • 13.01.09 | 23:27 Uhr

Die ach-so-erwachsenen Männer von früher haben es sich natürlich auch einfach gemacht:

Die Frauen haben die gesamte Hausarbeit gemacht und praktisch die ganze Betreuung der Kinder übernommen. Wenn es gut ging hat er sich gerade mal am Sonntag um die Kinder gekümmert.

Haltet ihr denn ein solches Verhalten für erwachsen?

  • Patricia
  • 13.01.09 | 22:07 Uhr

Ja, die Emanzipation ist auch nicht alles. Es kann damit nicht umgegangen werden. Weder die Männer können dies, noch die Frauen.

Bruno Koch sagt, "Sex ist relativ frei verfügbar und der Marktwert einer Frau mit Kinderwunsch ist extrem gesunken". Das stimmt und daran sind hauptsächlich gewisse Frauen schuld. Meines Erachtens hat der ständige Wechsel von einem Partner zum anderen überhaupt nichts mit Emanzipation zu tun. Das Gegenteil ist der Fall, sie verhalten sich wie Männer. Kein Wunder, zeigen die Männer immer geringere Wertschätzung den Frauen gegenüber und sind enttäuscht. Bin ich jetzt altmodisch? Wahrscheinlich.
"Vater" schreibt von Frauen, die ihre Männer schlagen. Ich frage mich, was für Frauen manche Männer aussuchen? Auch in meinen grössten Wutausbrüchen werde ich doch nicht handgreiflich - es ist höchstens ein lautes Türezuschlagen zu hören. Dass ein Mann nach der Trennung finanziell kaum mehr überleben kann, finde ich nicht richtig. Aber ich glaube, das kommt oft vor. Auch die festgesetzten Besuchszeiten für die Kinder finde ich unmöglich.
Vielen fehlt es einfach an gegenseitigem Respekt und Achtung.

  • Christine
  • 12.01.09 | 20:08 Uhr

Zu KdN:
"Wenn wir uns entscheiden keine Kinder zu haben, im Leben anderer Werte zu leben, keine Frau, keine Familie und keine einseitige Abhängigkeit wollen, dann ist das unser Recht, schreibt darüber, was Ihr wollt!"

Absolut in Ordnung. Es käme mir nicht in den Sinn, diese Einstellung zu kritisieren. Als Aussenstehende, wohlverstanden, denn ich stelle mir vor, dass es für Verheiratete tragisch sein muss, wenn die Frau Kinder will und der Mann nicht. Ebenso tragisch finde ich, Kinder zu bekommen, oder bekommen zu müssen unter solchen Bedingungen. Das kann zur Trennung führen, wenn die Kinder da sind, und damit zu dem traurigen Szenario, das Vater beschreibt.

Zu Vater noch der Gedanke: Ein Mann, der Kinder will und bekommt, aus Liebe zu Kindern, oder aus Liebe zum Familiengedanken, lässt sich wohl kaum durch solche negativen Szenarien abschrecken. Er wird diese negativen Erfahrungen erst selber erleben müssen, bevor er verbittert diese als Gründe für einen verminderten Kinderwunsch seiner Artgenossen anführen kann. Es wird eher KdN's Begründung sein, die zutrifft. Stelle ich mir vor.

  • Vater
  • 12.01.09 | 19:29 Uhr

Soso,
da wundert sich die Damenwelt, daß wir Männer immer seltener Väter werden wollen.
In der heutigen Zeit, ist das Vatersein mit massiven unkalkulierbaren Risiken verbunden: Mit einem Bein steht man im Knast, mit dem anderen in der Obdachlosigkeit.
Wenn die Herzensdame genug hat, läßt sie ihn sitzen und verklagt ihn auf Unterhalt, wenn er nicht freiwillig zahlt. Selbst Durchschnittsverdiener können dann kaum noch von dem, was übrig bleibt, leben. Darüber hinaus ist es üblich, dem Vater jeglichen Kontakt zu den Kindern zu verweigern. Logo: Beschäftigt er sich mit den Kindern, kann er nicht noch zusätzlich arbeiten. Also verdient er kein Zusatzeinkommen. Also bekommt sie weniger von dem, was er verdient.
Reicht ihr das nicht, wird er noch flux wegen Kindesmißhandlung oder oder sexuellem Mißbrauch / Vergewaltigung angezeigt, oft erfolgreich.

Staat, Politik und Justiz fördern weiterhin die feministische Ideologie, Männer zunehmend zu entrechten und zu unterdrücken. Frauen dürfen Männer krankenhausreif schlagen, man nennt das dann "cool", oder "starke Frau". Umgekehrt reicht eine einzige Ohrfeige, um den Mann als brutalen Schläger abzustempeln.
Solange die Rechte des Mannes derart mit Füßen getreten werden, braucht Frau sich nicht zu wundern, daß wir Männer nicht mehr Vater werden wollen.
Was man früher als "Sklaven", "Leibeigene" oder "Zwangsarbeiter" bezeichnete, heißt heute schlicht "Vater".

Dies schreibt ein leidgeprüfter Vater....

  • gutemine
  • 09.01.09 | 19:53 Uhr

Au Backe! Die Männerwelt emanzipiert sich...

  • KdN
  • 09.01.09 | 09:24 Uhr

Schönes neues Jahr

Die Frage, ob Mann heute Kinder haben will, ist vergleichbar mit der Frage, ob Frau abtreiben will!

Euer Bauch gehört Euch!

Unser Schwanz aber, gehört uns!

Wenn wir uns entscheiden keine Kinder zu haben, im Leben anderer Werte zu leben, keine Frau, keine Familie und keine einseitige Abhängigkeit wollen, dann ist das unser Recht, schreibt darüber, was Ihr wollt!

Natürlich passt das vielen Frauen nicht, nur was soll’s!
Interessiert uns schlecht weg nicht!

Brunokoch hat recht, wieso soll ich mich zum Sklaven machen?

Frauen wollen heute ihren Weg gehen. Richtig so, dann steht aber bitte uns nicht im Weg, wir wissen was wir wollen, und im Gegensatz zu vielen Frauen, übernehmen wir auch die Verantwortung für unser Tun.

Gruss
KdN

  • brunokoch
  • 08.01.09 | 18:45 Uhr

Tja, das ist schon bitter für die Damenwelt. Da spuren die Jungs nicht mehr so richtig wie Frau es gerne hätte. Was ist da schiefgelaufen wenn es für eine stetig steigende Anzahl von Männern attraktiver ist mit den Kumpels etwas zu unternehmen, oder einen Abend vor dem PC zu verbringen als sich auf die Suche nach einer geeigneten Partnerin zu machen? Tatsache ist: In Zeiten in denen Sex relativ frei verfügbar ist (wechselnde Partnerschaften, Bordellbesuch, Internet), ist der Marktwert einer Frau mit Kinderwunsch extrem gesunken. Warum sich also so einen Klotz ans Bein binden? Um Kinder zu kriegen? Das hat sich in den letzten Jahrzehnten für Millionen Väter als Eintrittskarte ins Armenhaus erwiesen, jeder Trennungsvater kann ein Liedchen davon singen. Die vielen väterdiskriminierenden Gesetze wirken inzwischen wie ein Hemmschuh auf die Geburtenrate. Nicht einmal das Sorgerecht hat ein jeder Vater. Aber anstatt hier anzusetzen und endlich einmal echte Gleichberechtigung walten zu lassen (das gilt auch für die finanzielle Versorgung der Familie) werden Männer lieber als kleine Jungs diffamiert, die keine Verantwortung übernehmen wollen. Wie wäre es, wenn die Damenwelt einmal aus ihrem kollektiven Infantilismus herauskommen würde, und bereit wäre selber die finanzielle Verantwortung für eine Familie zu übernehmen bevor sie mit dem Finger auf andere zeigt?

  • Ichselbst
  • 08.01.09 | 12:18 Uhr

"Im Magazin bekannte Finn Canonica, 42, heute Chefredaktor, «dass meine Erscheinung nur der logische Ausdruck eines Menschen ist, der nie richtig ins Fach der Erwachsenen gewechselt hat»."

Das war ja wohl ein klassisches Eigentor, liebes Mädchen. Ihr Berufstand scheint also demnach von Kindsköpfen geleitet. Und Sie selbst haben es ja soweit nicht mal gebracht.

Langsam verstehe ich auch, weshalb Sie sich echauffieren: Das ist scheinbar der Frust einer Frau, die - trotz aller "Reife" - mit ansehen musste, wie Turnschuh-befusste, in Used-Look gekleidete Berufsjugendliche ganz unerwachsen beruflich an ihr vorbeizogen, während sie Bücher über, naja, "Sex" schreibt - das lässt auch die Unerfolgreichste zu Brot kommen.

Ja, gute Journalistinnen sind rar.

  • Ichselbst
  • 08.01.09 | 12:07 Uhr

«Sind die Männer schuld an der niedrigen Geburtenrate?»

Das kann man ja nur hoffen. Das ist nämlich Emanzipation.

  • Ichselbst
  • 08.01.09 | 12:02 Uhr

Ach Frau Schlag,

immer wenn ich Artikel wie die Ihren lese, überkommt mich unweigerlich das Gefühl, dass es sich bei dem/der Verfasser/in um ein frustriertes armes Würstchen handelt.

Wie verzweifelt muss eine Frau sein, die sich derart über freiheitliches und unabhängiges Verhalten anderer echauffiert ...?

Sie scheinen als - hoffentlich - emanzipierte Frau tatsächlich in einem reinen Männerkosmos zu leben, denn Ihnen entgehen scheinbar die "emanzipierten" "Gina-Wild-Style-Party-Dildo-Muschis", die - auch mit weit über 30 - zwar sämtliche Diskos von Hamubrg bis München kennen, sich "total sexy und selbstbewusst" kleiden und "Bitch" als Kompliment empfinden. Die rennen mit Zöpfchen und Mini rum und lassen sich ganz selbstbewusst von jedem daher gelaufenen Bubenmann vernaschen. Wow, das sind ja mal erwachsene Frauen. Hut ab.

Sie schreiben vom Begrüßen der "Gleichheit der Geschlechter". Fangen Sie ruhig an damit, Frau Schlag.

  • abcd
  • 08.01.09 | 11:32 Uhr

Um was gehts es denn in diesem Artikel ? Männer sind nicht so, so wird wieder einmal konstatiert, wie sie sein sollten. Und wie sollten sie sein, die Männer ? Genau so, wie sie die Frauen wollen, d.h zuallererst mal nützlich. Nein, nicht für die Gesellschaft, für die Frau natürlich.

Blindgänger wie der im Artikel beschriebene sind natürlich unzuverlässig. Vor allem aber will der Blindgänger kein Kind, weil, so heisst es da, er die grosse Verantwortung scheut. Was mit Verantwortung wohl gemeint sein könnte ? Anschaffen ?

Das Genöhle der Weiber verfolgt einen Zweck ! Nein, nicht Bauer sucht Frau, sondern Möchtegernmuddi sucht Versorger. Aber der Ewigbube will nicht. Woran das wohl liegen könnte. Unerklärlich !

  • Christine
  • 08.01.09 | 06:55 Uhr

Ja Dir nicht, lieber Lohmann.

Wenn der Nick nicht haaargenau bis auf's Pünktli sich mit dem richtigen Nick deckt, lässt sich der gewiefte Forenteilnehmer nicht täuschen.

Ich achte peinlichst auf jedes Pünktli, ob es auch korrekt platziert ist. Da kenne ich nichts. Wenn's mit dem Pünktli stimmt, stimmt's auch mit dem Punkt.

.

  • Lohmann
  • 06.01.09 | 22:06 Uhr

Liebe Christine

Falsch, meine Liebe, mir hat niemand den Nick gestohlen!

Irgend ein Witzbold hat aber versucht, mit dem Nick "Lohman" (mit einem n) die anderen Forums-Benutzer zu täuschen!

Übrigens, du gibst ja selbst zu, dass es im neuen "Forum" immer gewisse Probleme mit den Nicks gab...

  • Christine
  • 06.01.09 | 19:50 Uhr

Nein, lieber Schlemihl und Lohmann, meine Kindereien finden ausschliesslich unter meinem Nick "Christine" statt. Verbrieft und verboten und very true.

Ein Post schrieb ich hier mit einem anderen Nick, und das auch nur, weil es mir bei der Umstellung auf das neue "Forum" aus unerfindlichen Gründen ein Passwort statt des Nicks als meinen Nick erschienen liess.

PS: ... Dir hat aber doch wer Deinen Nick gestohlen, wenn das Dein erstes Post ist. Vielleicht Hippie-Gschpängschterlets hiä?

Betr. Gespenster: Gemäss einer "Galileo" - Dokumentation sollen Infraschall-Töne (so tief, dass sie nur von einigen Tieren, jedoch nicht von Menschen gehört werden können) für Halluzinationen verantwortlich sein.

  • Schlemihl
  • 06.01.09 | 16:16 Uhr

Liebe Christine

ich muss dich leider enttäuschen und dir deine Schadenfreude nehmen!

Niemand hat sich meinen Benutzernamen geschnappt!!! Dieser wurde auch nie geändert seit es das neue "Forum" gibt!

Offensichtlich hat es der Weltwoche-Webmaster immer noch nicht ganz im Griff betreffend Doppelbesetzung von Namen...

Ich hoffe doch, du hast nichts mit dieser Kinderei zu tun!

Übrigens, das ist mein erster Kommentar zu diesem Artikel!

Der echte Schlemihl

  • Lohmann
  • 06.01.09 | 12:59 Uhr

Ich weiss zwar nicht wer hinter dieser äusserst lustigen Aktion steckt....Korse? mediabuehler? Werni? Christine?

Der- oder diejenige sollte aber zur Kenntniss nehmen: Der echte LohmaNN schreibt sich mit NN!!!!!!!!!!

  • Christine
  • 06.01.09 | 11:55 Uhr

Wenn Du etwas länger mit zweien herumgalloppierst, merk man es, lauert Dir auf und dann geht es Dir as Läbig. Wie dem S und L.

Ich find Dpplncks sehr fiesisch. Sie kennen einen und nützen den Informationsvorsprung schamlos-boshaft aus, diese trüben Tassen.

  • cornel
  • 06.01.09 | 11:35 Uhr

und welchen Nick hab ick?

  • Christine
  • 06.01.09 | 08:45 Uhr

Ihr dürft halt nicht so einfach eure Nicks ändern und dann wieder zurück ändern, ihr Frösche ! In der Pause dazwischen schnappt euch einer den Namen weg.

Schnappi schnappt's, Ihr Doppelgänger. :-)

  • Christine
  • 06.01.09 | 07:25 Uhr

Die Verzweiflung, also, die spürt man bis in alle Knochen, den Hilferuf, den hört man wie den Schall als Ohrfeige hin an die Wewo und zurück als noch gewaltigere Fläddere an uns Geplagte, die wir uns hier mit einem "Forum" abquälen müssen. Müssen.

Verzweifelter, ich verstehe Dir. :-)

  • mediabuehler
  • 06.01.09 | 07:12 Uhr

Der Schlemil kommt mir vor wie der Kauz der sagte:

"Gestern wusste ich noch nicht was ein Ingenör ist und heute bin ich einen!"

  • Patricia
  • 05.01.09 | 23:18 Uhr

Da haben wir die EWIGEN BUBEN!

  • Jeanna
  • 05.01.09 | 23:16 Uhr

Genau, hab's geahnt. Und weil sie so kreatief sind , multiplizieren sie sich auch noch. Sie (plural) so's denn überhaupt mehrere sind.

Scheissforum in der Tat, dass dies schon wieder möglich ist. Nachdem das Forum noch am Tag des Aufschaltens genau deswegen 3 Tage lang deaktiviert werden musste. Und nicht wegen "dem grossen Besucheransturm." !

  • Schlemihl
  • 05.01.09 | 23:15 Uhr

Ich bin Schlehmil

und jemand benutzt da meinen Benutzernamen...
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Dumm gelaufen, nicht war, Schleimi!
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  • Lohman
  • 05.01.09 | 23:07 Uhr

Ich bin Lohman und argumentiere immer sachlich:

1. Die Kontingente wurden nur zu 70% ausgenutzt...bla bla bla

2. Ich trage eine Dreitagebart weils bequem ist und bla bla bla

3.bla bla bla...

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  • Jeana
  • 05.01.09 | 23:03 Uhr

Ich bin Jeana

und muss

zu allem

meinen Senf

dazugeben!
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  • Schlemihl
  • 05.01.09 | 23:00 Uhr

@mediabuehler:

Du verfügst leider nicht über die nötige Interlligenz um mit mit über ein so wichtiges Thema wie Gesichtsbehaarung zu diskutieren!!!
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Schleimi, der Besserwisser

  • Jeanna
  • 05.01.09 | 22:54 Uhr

Ah, die Forenintellegentsija hat wieder mal einen Anfall von Mitteilsamkeit. Und gleich als Trojka.

Ja, Dumpfbacken aller Grössenordnung, vereinigt Euch. Gemeinsam seid ihr noch beklopfter als einzeln.

  • Schlemihl
  • 05.01.09 | 22:50 Uhr

@mediabuehler:

Ich bin Schleimi Schlehmil und bin ein superschlauer Besserwisser!

Ich weiss ohnehin alles beesser als du!
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  • Zara zara
  • 05.01.09 | 22:47 Uhr

Wichtige Mitteilung:
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Ich bin ein linker Besserwisser!

  • Zara zara
  • 05.01.09 | 22:46 Uhr

@mediabuehler + christine:

Aufgrund der Tatsache, dass ich ein Idiot bin, sage ich euch, ihr seit Vollkoffer

  • Zara zara
  • 05.01.09 | 22:42 Uhr

Ich bin Zara und bin ein Dinstverweigerer....
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  • Korse1
  • 05.01.09 | 22:37 Uhr

Zara, du Bananenfresser!
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Schleimi, du Schleimer!
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Lohman, du Hohlmann!
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  • Korse1
  • 05.01.09 | 22:36 Uhr

Zara
!
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Schleimi
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Hohlmann
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Idioten!
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Scheiss Forum!

  • Nicklaus08
  • 05.01.09 | 22:33 Uhr

Hohlmann

Hohlmann


Hohlmann
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?
?
?
?

  • Nicklaus08
  • 05.01.09 | 22:32 Uhr

Das gilt auch für Lohman-Hohlmann!!!

  • Nicklaus08
  • 05.01.09 | 22:32 Uhr

Schleimil, verpiss dich!!!


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  • Nicklaus08
  • 05.01.09 | 22:31 Uhr

Genau Werni!

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  • werni
  • 05.01.09 | 22:29 Uhr

Schleimi ist ein Angeeber und Plauderi!


!!



Angeber







Plauderi








!!!!

Werni

  • werni
  • 05.01.09 | 22:27 Uhr

Das


ist




ein




supper




Artiekel!

!













¨!!!!
!¨!

Werni

  • Schlemihl
  • 05.01.09 | 22:15 Uhr

@Patricia:

Bei der Aufzählung der verschiedenen Kategorien bringst du "Lebenseinstellungen" und Berufsgruppen durcheinander. Was willst du wissen, was ich von Beruf bin oder was für eine "Lebenseinstellung" ich habe? Du musst dich schon entscheiden...

Ausserdem lassen sich die meisten Menschen nicht so einfach in eine Kategorie einteilen, meinst du nicht auch, meine liebe Patricia...

  • Schlemihl
  • 05.01.09 | 22:11 Uhr

@mediabuehler:

Danke für dein Angebot, aber wie gesagt bisher hatte ich in dieser Hinsicht noch nie Probleme...

Richtig, das Gesicht sollte gepflegt sein. Allerdings können auch Bärte gepflegt sein.

Du behauptest Bärte seien in der Gastronomie und der Medizin nicht möglich. Das ist falsch! Es gibt Spitzenköche mit Schnauz und Top-Chirurgen mit Vollbart!

Ich trage in der Regel einen Dreitagebart aus Bequemlichkeit und weil die Rasur angenehmer ist als bei einer vollständigen Rasur. Ein Vollbart hingegen finde ich auch nicht bequem. Ob Bärte schön sind, überlasse ich der Beurteilung anderer.

Als Mathematiker sage ich dir, was wirklich logisch ist, ist nie falsch!!! Nur bezeichnen viele Leute Sachverhalte als logisch, die es in Wirklichkeit eben nicht sind. Gewisse Zahlen und Fakten sind objektiv. Beispielsweise die Tatsache, dass die Kontingente der 10 neuen Staaten der EU-25 bei nur zu 70% ausgelastet waren.

  • Patricia
  • 05.01.09 | 21:46 Uhr

Lohmann, zu welcher Kategorie zählst Du Dich denn? Wir müssen einen Anhaltspunkt haben, damit wir Dich besser einschätzen bzw. beraten können ;-)

ewiger Bube, Privatier, Dozent, Landadel, Apotheker, Rocker, Lebemann, Polizist, Taxifahrer, Journalist, Jet-Set, Lehrer, Paradiesvogel, Jurist, Zuhälter, Hippie, Coiffeur, staatlicher Bankangest. in leitender Funktion.

  • Patricia
  • 05.01.09 | 20:58 Uhr

Christine, heute war ein guter Tag. Ich war "frisch und munter". Kein Wunder, nach zwei Wochen faulenzen. Es war wie zu Teenagers Zeiten.

Aber die Pflicht ruft. Jetzt ist fertig lustig. Der Wecker kennt kein Erbarmen und erschreckt mich wieder jeden Morgen aufs Neue. Es wartet sehr viel Arbeit auf mich (ich werde mich sehr bald wieder sehr Erwachsen fühlen). Ich hoffe, Du hattest auch einen angenehmen Tag.

  • Christine
  • 05.01.09 | 07:14 Uhr

Patricia, ja, die Zeit vergeht zu schnell !

Ich wünsche Dir einen schönen Tag heute, sagen wir, nicht um die hundert, aber so um die gegenwärtigen vierzig :-)

  • mediabuehler
  • 05.01.09 | 06:57 Uhr

Guten Tag Lohmann
Ich verdiene mein Geld u.a. mit Beratungen. Gerne stehe ich bei Interesse zur Verfügung. Hier lasse ich hin und wieder ein paar Regeln einflissen. Fest steht, dass ein ungepflegtes Gesicht von Leuten die ein öffentliches Amt ausüben oder sonstwie in der Öffentlichkeit stehen, Regeln in Bezug auf den "persönlichen Businessauftritt" kennen sollten. Bärte in allen Erscheinungsformen, die ein Gesicht verdecken, verunstalten, verändern sind nicht empfehlenswert, bei Berufen in den Bereichen Medizin, Gastronomie etc. sogar unmöglich. Den Beweis habe ich mit Hunderten von Befragungen von Kursteilnehmern auch persönlich abgeklärt. Es ist eben einfach so, dass in der heutigen Zeit in der westlich ausgerichteten Welt Leute mit Gesichtshaaren ein Risiko eingehen - mit Ausnahmen. Kaum jemand wird es stören, wenn ein Mann keinen Bart trägt - umgekehrt schon. Und offenbar und gemäss Ihren Voten vertreten Sie ja die Ansicht, dass Dreitage- und andere Bärte etwas Schönes sind.

In Bezug auf Sachlichkeit schliesse ich das Thema insofern ab, als dass ich sage, dass alle Leute die irgendwie ideologisch argumentieren, eben nicht sachlich sind. Viele Dinge die sich logisch anhören, erweisen sich im Nachhinein aber als falsch. Die Geschichte ist voll davon. Das ist ja auch das Traurige an der "aktuellen" Sachlichkeit, die nicht die Wahrheit sein muss. Aber das sind philosphische Ebenen, die hier nicht hinpassen. Bei der Osteinwanderung ist Italien ein gutes Beispiel.

  • Lohmann
  • 04.01.09 | 23:27 Uhr

@mediabuehler:

Dass Inneres und Äusseres in Harmonie sein sollten, damit hast du wahrscheinlich sogar recht.

Nicht mal du weisst alles?! Jetzt bin ich aber ein wenig enttäuscht, lieber mediabuehler!

Du bist mir aber noch eine Antwort betreffend meinem Auftreten schuldig! Schon vergessen?

Mir ist in anderen Zusammenhängen aufgefallen, dass du sachlichen Diskussionen öfters ausweichst. Beispielsweise beim Thema Einwanderung: Du kommst immer mit dem Märchen der Masseneinwanderung aus Osten. Sachlichen Argumenten hast du aber nichts entgegenzusetzen...

  • Patricia
  • 04.01.09 | 22:13 Uhr

Hallo Lieber Mitleser

Das neue Jahr fängt ja gut an. Wie mir doch Dein Kompliment gut tut. Hoffentlich geht es weiter so. Danke!

Lieber Gruss,
Patricia

  • Patricia
  • 04.01.09 | 22:08 Uhr

Hallo Christine

Bei mir ist das unterschiedlich. Es gibt Tage, da fühle ich mich wie 100. An anderen Tagen aber wie 10, dann kann ich etwas übermütig sein. Es kommt stark auf meine Launen an, sowie auch auf die körperliche Verfassung.

Ich bin in einer glücklichen Familie aufgewachsen, selber habe ich nun aber keine. Warum weiss ich auch nicht. Die Zeit vergeht zu schnell.

  • Mitleser
  • 04.01.09 | 17:25 Uhr

Liebe Patricia, ich werde 51. Dich finde ich total süss. Tschüss!

  • Christine
  • 04.01.09 | 17:23 Uhr

O, Patricia, natürlich meine ich nicht Deine Familie, sondern Dein Beispiel! Pardon, wenn das falsch rüber kam.

  • Christine
  • 04.01.09 | 17:17 Uhr

Hallo Patricia

Das mit dem "ewigjung" spielt sich ja im Kopf ab. Das Verrückte ist, dass der Körper viel schneller altert als der Geist. Nach welchem soll man sich nun kleiden? Unbedingt auch nach dem Kopf, meine ich. Früher war das Leben in Zahlen genormt, von 1 - 20 Zeit für sich, von 20-40 Kinder aufziehen, und von 40 bis 100 sich alt fühlen. Dass dies aufgebrochen ist, finde ich schön, denn innerlich bleiben die Gefühle und das Wesen jung. Man muss sich als Aussenstehender nur noch daran gewöhnen, dass sich diese nun auch nach aussen tragen dürfen.

In Spanien vor vielen Jahren ging mir so richtig ein Licht auf, dass auch alte Menschen jung sind, dass sie sich verlieben, dass sie neues lernen und dass das gut und schön ist.

Das Szenario Deiner Familie wirkt düster und trostlos. Gut, dass es nicht von allen Familien so empfunden wird. Selber kenne ich das nicht, ich habe keine Kinder.

  • mediabuehler
  • 04.01.09 | 17:16 Uhr

Ja, lieber Lohamnn, da habe ich also doch recht gehabt ...

Sie wissen offenbar nicht, dass Inneres und Äusseres in Harmonie sein sollten. Das drückt sich auch im Stil eines Menschen aus. "Klasse" haben ist mit einer Symbiose des Ganzen verbunden. Das hat rein gar nichts zu tun mit "mehr scheinen als sein" - um Ihren Jargon zu verwenden.

Und ideologisch fundierte Sachlichkeit ist bei Ihnen wie übrigens auch bei allen anderen Leuten die eine Meinung vertreten eben subjektiv.

Aber niemand kann schliesslich alles wissen, nicht wahr?

  • Patricia
  • 04.01.09 | 17:08 Uhr

Verzeihung: 43! - Ich werde 43.
Schon wieder vertippt! Dieses Alter stimmt aber wirklich.
Mit mir geht es rasant bergab....
Ich glaube, ich muss jetzt einmal etwas essen und eine Pause machen.

Lieber Gruss,
Patricia

  • Patricia
  • 04.01.09 | 17:04 Uhr

Lieber Mitleser

Du hast aber ein gutes Gedächtnis.
Eine Dame fragt man das nicht. Aber bei Dir mache ich jetzt mal eine Ausnahme.

Ich muss manchmal wirklich rechnen, um zu wissen, wie alt ich bin.
Vielleicht hatte ich mich vertippt. Jedenfalls werde ich in kurzem 42. Warum willst Du das eigentlich so genau wissen? Wie alt bis Du denn?

  • Patricia
  • 04.01.09 | 16:48 Uhr

Komisch ist nur, dass nach Aufhebung des Konkubinatsverbots es zu noch mehr Scheidungen kommt. Sollte nicht das Gegenteil der Fall sein? Das Zusammenleben konnte ja vorher lange genug ausprobiert werden.

Auch was Krruckotzch unten meint, stimmt genau. Die Ansprüche sind sehr hoch.
Ich kann auch gut verstehen, dass einem Mann angst und bange wird, sollte er zum Familienvater werden. Er hat doch eine sehr hohe Verantwortung. Und die Frauen stellen auch immer höhere Ansprüche und wollen jeden erdenklichen Luxus. Kann er ihnen diesen Luxus nicht bieten, fühlt er sich wenn möglich noch als Versager. Dann muss die Frau auch einer Arbeit nachgehen und die Kinder kommen in die Krippe. Abends kommen alle todmüde nach Hause. Die Frau muss selbstverständlich noch den Haushalt machen, sich um die Kinder und den schlechtgelaunten Ehemann kümmern. Alles auf Kosten eines traditionellen Familienlebens.

  • Mitleser
  • 04.01.09 | 16:40 Uhr

Liebe Patricia, im alten Forum - letztes Jahr - hattest Du angegeben, Du seist 43 Jahre alt. Ich erinnere mich ganz genau. Was stimmt?

  • Patricia
  • 04.01.09 | 16:27 Uhr

Mit dem “Ewigjung” muss aber aufgepasst werden, damit es mit der Zeit nicht lächerlich wirkt. Es werden alle älter, das ist nun einmal so. Aber natürlich haben wir es in der heutigen Zeit schon besser, als die früheren Generationen. Wenn ich nur schon an meine beiden Grossmütter zurückdenke.
Beide kleideten sich mit 40 schon wie mit 80, grossmutterhaft. Allerdings lebten sie ein ganz anderes Leben und waren nur für ihre Familie da.
Ich bin 42. Ob ich mich mit 80 auch noch gleich kleiden werde? Dann würde ich ja noch immer Jeans tragen! An mediabuehler: Es sind tadellose, keine mit Löcher oder stark verwaschene. Und immer schön die Chanel-Tasche dazu.

Aber ich finde, man sollte sich möglichst dem Anlass entsprechend kleiden. Es stellt auch eine Wertschätzung den anderen gegenüber dar. Jeder sieht gerne etwas Schönes.

Das Kompliment meines Vaters an meine Mutter, wenn ihm gefällt, was er sieht (er spricht nicht viel):
„Ohä!“

  • Lohmann
  • 04.01.09 | 12:10 Uhr

@mediabuehler:

Wie trete ich denn deiner Meinung nach auf? Da bin ich aber gespannt!

Sachliche und logische Argumentation scheint nicht ihre Stärke zu sein, sie kommen eben lieber mit "Auftreten" und "Gesichtsbehaarung"...

Lieber Schein als Sein!, nicht wahr werter mediabuehler

Aber ich kann sie beruhigen, ich bin in einem internationalen Umfeld tätig und mein Auftreten wurde noch nie bemängelt...

  • Krruckotzch
  • 04.01.09 | 11:00 Uhr

Viele Männer und Frauen haben heute mehr und familienrelevantere Zwänge, wie weniger Zeit, zudem höhere Ansprüche an Vieles bis Alles und eben auch die Möglichkeit der sicheren Verhütung. Nur daran scheitert es ja, dass all die sexuellen Vergnügungen regelhaft folgenlos bleiben - und man weiterhin Playboy, oder eben Playmate, eine Gespielin, bleiben kann und bleibt! Viele sexuell aktive bzw. Abenteuerlustige gehen halt davon aus, dass der verhütete Zustand der Normalzustand ist - was früher so quasi nur im beruflichen Bereich erwartet werden konnte. (Interessant daran, dass man bzw. Frau sich auch gern so zurecht macht).

Nun hat mal also mehr Kinder, auch haben wohl insgesamt weniger junge Leute welche, und also hat man auch mehr Lebenszeit zum spielen. Ein Kind bekommt man ja auch etwas bis deutlich einfacher groß und durch als mehrere.
Es ist dies halt die Intensivierung des Lebens hin zu großem Wohlstand, auf Kosten der biologischen Fortpflanzung, ein Ausdruck auch der Entwicklung der Technik und der Eigentumsverhältnisse. Entweder man ist in Arbeit - hat dann viel Geld, aber wenig Zeit und Nerven, oder man hat Kinder, und damit deutlich weniger Geld aber auch etwas weniger Kapazität für die Arbeit oder die Entspannung. (Was sich statistisch ja wohl doch immer noch etwas mehr bei den Frauen zeigt.) Dass manche "Unterschichtler" unter Mißachtung ungeschriebener Regeln sich "nur" über die Kinder "ihre" gesellschaftl. Annerkennung holen, wirkt insgesamt irritierend.

  • Christine
  • 04.01.09 | 10:05 Uhr

Hallo, Patricia

Danke für die guten Wünsche, auch Dir ein gutes, gesundes 2009.

Die Gesellschaft ist dauernd im Wandel. Da ändern sich die Rollen der Geschlechter immer mal wieder. Im kürzeren Zeitraum war 1968 so ein Jahr des Rollenwechsels, das vor allem Zwänge für die Frauen beendete, aber auch gesellschaftliche Zwänge, wie das Konkubinatsverbot, das als Folge zwar erst in den siebzigern und sogar erst neunzigern aufgehoben wurde.

Heute fällt vor allem auf, dass sich die Verantwortung des Einzelnen auf sich selber beschränkt und die Verantwortung für die Familie im engeren (Kinder) und die Gesellschaft im weiteren (alte Menschen) Sinn an den Staat delegiert worden ist. Derart aus der Verantwortung entlassen, erlaubt es die Selbstentfaltung, oder wie man das nennen möchte, des Einzelnen, ohne Furcht vor moralischen und anderen Zwängen (Scheidung ist etwas vom Einfachsten heutzutage). Er entdeckt sich selber vermehrt, wird sich wichtiger, fühlt sich freier, kleidet sich dementsprechend auch "freier" und möchte diesen Zustand so lange wie möglich geniessen: Ewigjung.

  • mediabuehler
  • 04.01.09 | 09:12 Uhr

Wenn ich so lese über was und vor allem wie Lohmann schreibt, kann ich mir in etwa auch vorstellen wie er auftritt.

  • kazoo
  • 03.01.09 | 23:41 Uhr

Tönt verlockend.

  • Patricia
  • 03.01.09 | 23:37 Uhr

@ kazoo

Das ist eine einfache Analyse: "Der ewige Bube im Konkubinat"
Kurz und bündig zusammengefasst.

Es ist mir schon klar, dass dies nun jeden Mann erschreckt. Das ist wieder ganz typisch für mich. Tut mir leid. Soll ich nun mit einer Beruhigungsspritze vorbeikommen?

  • kazoo
  • 03.01.09 | 22:43 Uhr

@ Lohmann

Völlig einverstanden! Schwache Leistung. Das Puer-Aeternus-Thema ist sowas von plattgewalzt. Alle Monate wieder!

@ Patricia

Diagnose: Krankenschwestersyndrom?

  • Krruckotzch
  • 03.01.09 | 22:41 Uhr

Nun hatte ich mich auch noch bei den Buchstaben verzählt, vor lauter Aufregung, wodurch die Schluhstussbotschaft gekappt wurde!

Deshalb dieselbstige in Gänze nun hier:

Hallotiria Hallotirallala, das neue Jahr ist dahaha - drum kürzt nun endlich Euer Haharrahahaar!

Euer Euer Krrrkitzch
(Das bzw. der andere, also der obige ist ja nur mein T-shirt-Name, meine Tarnkappentracht.)

  • Krruckotzch
  • 03.01.09 | 22:31 Uhr

Gutjahr, allseits! Also ommrum und auch unnerum.
(Ausgewachsene und Ausgebuffte hier bitte nicht weiter lesen...- akute Zeitverschwendung!)

Geht ja gleich wieder los, das neue Jahr, wie das alte aufgehört hat, meine Damen und Herren, äh, meine Jungs und Mädels: Mit Männer-Bashing. Also Hände weg von solchen Frauen, oder wenigstens einen der Füße. Nichts für schön und ungut gibt es jetzt die Möglichkeit der künstlichen Befruchtung durch anonyme Spender (wovon auch immer) für fertile Frauen.
Prostahatschta!

Was wollt ich dazu eigentlich sagen? Ach ja: Wieso soll denn der Bush Dabbljuh nun auch ein Berufsjugendlicher sein - wegen seinem gelegentlich jungenhaftem Lächeln - oder, ich wag es kaum zu denken, geschweige denn hierhin zu schreiben, wegen seiner z.T. infantilen Politik? Vergessen wird das also lieber, und wenden wir uns Höherem, ja sogar dem Höchsten zu.

Sind wir nicht alle die Kinder Gottes - und das bis zum letzten Tag - wenn nicht darüber hinaus, meine Lieben im Herrn...? (Neenee, heute mal nicht im Suff...!)
Aporporos Gott - Du Heiliger Vater also. Ist unser lieber Bruder Benedictus Gebenedeitus nicht auch noch ein Bub?
Und wurde nicht dieser gewisse Jesus - auch sein Name sei geheiligt(!), immer und immer wieder bis in alle Ewigkeit - nicht schon im Mittelalter fast stets als Langhaar-Träger dargestellt? Gut, das führt jetzt etwas zu weit.

Hollotria, das neu Jahr ist da, drummh kürtzt nun endlich, mal Euer Hiha-Hahahaar!!

Euer Krrrkitzsch

  • Patricia
  • 03.01.09 | 22:26 Uhr

Euch allen viel Glück fürs 2009!

Vermutlich ist es ganz einfach: Früher wurde Man(n) sozusagen einfach ins kalte Wasser geworfen. Da gab es noch das Konkubinatsverbot und es musste bald einmal geheiratet werden. Es gab kein langes Zaudern, es blieb dem Mann nichts anderes übrig, als schnellstens erwachsen zu werden.

Die moderne und emanzipierte Zeit ist ihm enorm entgegen gekommen: nun kann er den ewigen Buben mimen. Wenn er Glück hat, findet er dann doch noch seine wahre Traumfrau. Sodann geschieht das Wunder, und er wird über Nacht zum Erwachsenen, welcher die Verantwortung mit Freude übernimmt.

  • Lohmann
  • 03.01.09 | 20:09 Uhr

Ich halte, es tut mir leid das so sagen zu müssen, nicht sehr viel von diesem Artikel. Er ist ein simples Zusammenfügen pseudo-wissenschaftlicher und anderer unwesentlichen Aussagen ohne logische Argumentation.

Bevor sie über dieses Thema schreibt, sollte Frau Schlag doch zuerst mal definieren was ein "erwachsener Mann" ist oder ihrer Meinung nach sein soll. Das ganze auf die Kleidung und das Vaterwerden zu reduzieren ist etwas billig. Diese Definition wäre eine Minimalbedingung gewesen um einigermassen sinnvoll über dieses Thema schreiben zu können.

Übrigens, was ist mit den 50jährigen Frauen, die sich wie magersüchtige Teenies anziehen?

@mediabuehler: Ich habe in diesem Artikel das Thema "männliche Gesichtsbehaarung", den "Code" vermisst. Hätte gut zum anderen Gelabber gepasst...

  • Christine
  • 03.01.09 | 13:00 Uhr

Und für Dich, lieber HP ! :-)

  • mediabuehler
  • 03.01.09 | 12:56 Uhr

Ein erfreuliches 2009 für Dich, Christine!
Ich habe auch nichts gegen Leute die etwas durchgeknallt sind - solange sie mir nicht persönlich ins Gehege kommen und mich in meiner Intimsphäre stören. Aber beispielsweise ein Tischnachbar beim Essen der stinkt und gröhlt, der mich anquatscht und belästigt, veranlasst mich unverzüglich ein Lokal zu verlassen. Beim Zugfahren habe ich auch solche Dimge erlebt. Ich reise schon deshalb selten mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Aber auf Distanz soll jeder das tun und lassen können was er will - damit anfreunden muss ich mich trotzdem nicht.

Grüsse

  • Christine
  • 03.01.09 | 10:43 Uhr

Je älter ich werde, umso mehr plädiere ich dafür, dass jedem seine Anstrengungen belassen werden, die er unternimmt, mit der Endlichkeit des Lebens fertig zu werden. Es geht nämlich um viel mehr als nur um das Berufsleben. Dort geht es um Anpassung an Regeln und Normen. Beim ganzen Rest geht es um das ureigene Leben, das immer kürzer wird, was von einigen oder vielleicht von allen mit Verzweiflung zur Kenntnis genommen werden muss.

Gestern auf der Bahnhofstrasse in Zürich: Ein lässiger Typ, um die 50, laut singend (naja, sprechsingend) mit Stulpensocken und ähnlicher Mütze aufgemotzt, der anscheinend versuchte, mit irgend etwas klar zu kommen. Betrunken schien er nicht, vielleicht ein wenig aufgedoped, vielleicht einfach nur ein wenig "übere". Mir gefiel er.

  • mediabuehler
  • 03.01.09 | 08:26 Uhr

Ich kann den Beitrag nachvollziehen. Zwar sind solche berufsjugendlichen Männer nicht unbedingt Weicheier, aber ihre Einstellung ist sehr auf ihr eigenes Befinden ausgerichtet und sie nehmen sich selber zu ernst.

Ich als Image- und Outfitberater weiss ein Lied davon zu singen, denn diese Männer glauben, ihre individuell originelle Jugendlichkeit halte sie vom Altern ab. Aber in ihrem krampfhaften Bestreben jugendlich und up to date zu bleiben, laufen sie Gefahr ihre angemessene Würde zu verlieren. Und indem sie eben unbedingt jugentlich bleiben wollen, wählen diese Männer meistens die gleichen Attribute - Dreitagebärte, ungepflegtes Outfit, künstlich mit Gelee zerzauste Haarfrisuren, Ohrringe usw. usw., und weil fast alle entsprechenden Männer diese Mittel für die krampfhafte Zurschaustellung ihrer immerwährenden Jugendlichkeit anwenden sind sie alles andere als das was sie eigentlich bezwecken, auf keinen Fall aber Individualisten - oft leider nur lächerliche Figuren!

  • Frabuner
  • 02.01.09 | 16:42 Uhr

Mannfrauen und Profrauengesetze entmannen die Buben - höchste Zeit, die gesetzliche Ehe zu eliminieren.

  • Nae
  • 02.01.09 | 15:08 Uhr

Der Artikel von Beatrice Schlag trifft ziemlich in's Schwarze, nur ist es leider nur die halbe Wahrheit. Denn der Artikel geht davon aus, dass dieses "Nicht-erwachsen-werden-wollen" vor allem den privaten Bereich und dort die Gründung einer Familie betrifft. Das stimmt nicht, den beruflichen betrifft es mindestens ebenso. Wer sich im Privatleben so benimmt, wie im Artikel beschrieben, benimmt sich auch im Berufsleben so: kindisch. Und es kommt unweigerlich so heraus, wie es herauskommen muss, nämlich wie ein grosser Sandhaufen, wo all diese Berufsjugendlichen sich natürlich wenn immer möglich als Chefs aufspielen, und wir daher im Arbeitsleben je länger je mehr von kindischen "Führungskräften" herumdirigiert werden. Natürlich nicht zum Wohl der Firma, sondern bestenfalls zum Wohl der Karriere dieser Berufsjugendlichen. Die aktuelle Finanzkrise hat ja letztlich ihren Ursprung genau in diesem unreifen Verhalten von Menschen, die angeblich Verantwortung tragen, aber offenbar die Bedeutung dieses Wortes nicht kennen. Und da wundert es noch, dass diejenigen, die wirklich fähig wären, Führungsverantwortung im Berufsleben zu tragen, heute dankend ablehnen und in Deckung gehen, da sie diesen Zirkus nicht mitmachen wollen, den man offenbar in den Führungsetagen mitmachen muss. Es gäbe übrigens noch mehr interessante Beispiele, z.B. aus Politik und Militär...

  • ttsdhp
  • 01.01.09 | 21:50 Uhr

Die im Artikel erwaehnten Wirtschaftswissenschaftler habe schon recht: Mann sollte es beruflich schon zu etwas bringen koennen, was heute aber selten mit einer 40-Stunden-Woche und ohne Mobilitaet zu schaffen ist. Gluecklich schaetzt sich wer da eine unbefristete Anstellung hat. Trotzdem sollte Mann ein vorbildlicher Vater und Ehemann sein, um nicht nur finanziell, aber auch soziologisch stabile und politisch korrekte Verhaeltnisse fuer die Familie zu schaffen: Abends im Haushalt mitzuhelfen und die Kinder in den Schlaf zu wiegen ist Pflicht, plus Familienzeit am Wochenende. Mann sollte aber gaaanz viel Verstaendnis fuer die Partnerin haben, sie wie eine Koenigin behandeln, ihr trotzdem ihren Freiraum lassen, aber hochmotiviert im Bett sein. Klar, es gibt ein Paar solche Maenner. Viel Glueck bei der Suche.

  • panda
  • 01.01.09 | 21:02 Uhr

Frau Schlag hat natürlich vollkommen Recht, wie so meistens. Aber sie schreibt nur die halbe Wahrheit. Es sind nämlich nicht nur die Männer, sondern in demselben Ausmass auch die Frauen, die nicht (mehr) erwachsen werden wollen. Oder können Sie eine Mutter von ihrer Tochter allein am Verhalten oder der Kleidung unterscheiden? Ganz ohne auf die Fältchen im Gesicht zu achten? Nein, die wahre Pest ist die Infantilisierung der Gesellschaft las Ganzes, nicht nur der Männer.

 
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