Editorial

Madoff

Der Milliardendieb war auch Kassenwart. Unser Bundesrat in Brüssel. Werte 2009.

Von Roger Köppel

Der Fall des vornehmen Finanzverbrechers Bernard L. Madoff wächst sich zum grössten Anlagebetrug in der Geschichte aus. Der bis zuletzt hochangesehene Milliardengauner zimmerte während zweier Jahrzehnten ein an albanische Geldpyramiden erinnerndes Ponzi-Schneeballschema und vernichtete rund 50 Milliarden Dollar. Die besten Banken der Welt gehörten zu seinen Kunden. Hochdekorierte Vermögensverwalter aus der Schweiz hielten dem Grossbetrüger ahnungslos ihre Millionen zu. Madoff spendete für Hochschulen und wohltätige Zwecke. Zahlreiche Politiker dankten ihm für seine grosszügigen Parteispenden. Zugleich sass der Betrüger in den Aufsichtsgremien, die ihn erfolglos beaufsichtigten. Der Dieb war gleichzeitig Kassenwart.

Der Fall ist ein Romanstoff, aber auch ein Lehrstück. Madoff war der definitive Globalschurke im Tarnkleid des onkelhaften Ehrenmanns. Der deutsche Immobilienhochstapler Jürgen Schneider vertraute nach eigenen Angaben auf perfekte Anzüge, ein Toupet und die stets makellose Ledermappe, um die Investoren zu narren. Madoff täuschte die Stars der Investmentbranche und die amerikanische Börsenaufsicht und die renommiertesten Revisionsgesellschaften, indem er seine Kunden seigneural nur in den besten Klubs und auf Empfehlung rekrutierte.
Man sah es ihm sogar nach, dass er seine Bücher von einer obskuren kleinen Revisionsgesellschaft prüfen liess. Niemand durchschaute die Praktiken des begabten Scharlatans, als er das Vertrauen seiner jüdischen Glaubensgenossen in Stiftungen und Wohltätigkeitsfonds jahrelang aufs Übelste missbrauchte. Den Kontrolleuren fiel nichts auf. Madoffs glanzvolle Scheinkonstrukte seien immer buchstabengetreu überprüft, nach Massgabe der Gesetze überwacht worden.
Hier liegt die eigentliche Pointe des Skandals: Kein Finanzplatz ist stärker reguliert als der amerikanische. Keine andere Wirtschaft unterliegt mehr staatlichen Kontrollen. Dass es trotzdem zum massivsten Finanzverbrechen der neueren Wirtschaftsgeschichte kam, zeigt anschaulich, dass die Hoffnung auf die segensreiche Kraft von immer noch mehr Gesetzen und Reglementierungen trügerisch, ja schädlich ist. Madoffs Fall macht deutlich, dass Betrüger unter Umständen von den Auflagen profitieren, durch die sie eigentlich verhindert werden sollten. Je dichter die Regulierungen, desto kleiner die Schlupflöcher. Das ist die Lehre dieses tragikomischen Jahrhundertfalls: Man sah vor lauter Paragrafen den offensichtlichen Betrug nicht mehr.

Der bundesrätliche Ausflug nach Brüssel zur Schlichtung des Steuerstreits wird allseits als vernünftig gelobt. Die Süddeutsche Zeitung spricht von einem cleveren Schachzug unseres Finanzministers. Der Tages-Anzeiger gibt zu, der Druck aus Brüssel sei zwar nicht gerechtfertigt, aber das Entgegenkommen der Schweiz dennoch richtig. Bundesrat Hans-Rudolf Merz stellte dem EU-Kommissionspräsidenten Barroso offenbar in Aussicht, 10 000 Schweizer Briefkastenfirmen verbieten zu wollen. Der gleiche Magistrat, der noch vor wenigen Jahren unmissverständlich erklärt hatte, es gebe «keine Verhandlungen mit der EU», steigt jetzt nicht nur in Verhandlungen mit Brüssel ein, er bietet darüber hinaus auch von sich aus eine für die Schweiz eher nachteilige Massnahme an, nur um den Druck zu lindern, den sogar der Tages-Anzeiger für nicht gerechtfertigt hält. Merz wackelt. Er hat nicht Wort gehalten.

Natürlich kann man darüber streiten, ob es im Konflikt mit der EU nicht besser ist, manchmal massvoll nachzugeben, statt auf Konfrontation zu setzen. Selbstverständlich hat die Schweiz als kleines Land ein legitimes Interesse daran, seine Nachbarn nicht unnötig zu provozieren. Dennoch ergeben sich mit Blick auf die Merz-Vorlage Fragezeichen. Erstens: Warum wurde der Bundesrat überhaupt von sich aus aktiv? Die rechtliche Grundlage der EU-Kritik am Schweizer Steuersystem gilt parteiübergreifend als dünn bis absurd. Der musterschülerhafte Finanzminister will es Europa mehr als recht machen. Zweitens: Warum sollen bestimmte Firmentypen verboten werden, nur weil es der EU nicht passt, wenn unsere Kantone aufgrund demokratischer Entscheide in- und ausländische Holdinggesellschaften unterschiedlich besteuern? Auf dem Tisch liegt, wenn man schon einknicken will, ein viel besserer Plan. SVP-Nationalrat Spuhler lancierte einen parlamentarischen Vorstoss mit dem Ziel, in- und ausländische Holdings gleich zu besteuern, allerdings auf tiefem Niveau. Damit wäre der EU der Wind aus den Segeln genommen, denn sie stört sich vor allem daran, dass ausländische Holdings in gewissen Kantonen steuerlich bevorteilt werden. Bundesrat Merz spielte mit einer ähnlichen Idee, aber er fürchtete den Druck der kantonalen Finanzdirektoren, die wegen drohender Einnahmeausfälle Alarm schlugen.
Die Beispiele belegen: Das bundesrätliche Einlenken ist weder besonders smart noch besonders mutig. Die Brüssel-Reise unserer Regierung nährt eher den Verdacht, dass es nach aussen wie nach innen an der Kraft fehlt, einem ungerechtfertigten Angriff auf steuerliche Souveränitätsrechte unseres Landes entgegenzutreten. Es zeichnet sich ab, was in diesem Editorial schon vor Monaten als Gefahr geschildert wurde: Finanzminister Merz geht von einer falschen Voraussetzung aus. Wie er in einer seiner Reden im Sommer erklärte, glaubt er nicht mehr daran, dass die Schweiz ihr Steuersystem «ohne internationale Akzeptanz» aufrechterhalten kann. Wenn er die Akzeptanz herstellen will, indem er vorauseilend den schweizerischen Steuerstandort schwächt, begibt er sich auf einen Irrweg.

Die Wirtschaftskrise fördert den staatlichen Aktivismus. Deutschland, Frankreich, England und die USA bauen gewaltige Konjunkturankurbelungsprogramme. Wenn die Leute aus Angst sparen, soll wenigstens der öffentliche Sektor Geld ausgeben. Ist dieser Gedanke, der in zahllosen Tischgesprächen wiederholt wird, richtig? Nein. Auch in Krisenzeiten gelten liberale Einsichten. Wenn es schlecht läuft, müssen die Bürger gestärkt werden, nicht die Staaten. Steuersenkungen sind bessere Konjunkturprogramme als Subventionen. Die Leute haben ein besseres Gespür als staatliche Organe, wann und wie sie ihr Geld investieren sollen. Indem man ihnen mehr übriglässt, entstehen bessere Voraussetzungen für den Aufschwung. Eigenverantwortung und Freiheit bleiben die wichtigsten Grundwerte im nächsten Jahr, gerade weil sie in der Krise nicht beachtet werden.

Kommentare

Bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel zu kommentieren

  • juarez
  • 09.01.09 | 14:24 Uhr

@ Eleonora & Jeanna

Meine lieben "Frauen", Es gibt tausende Quellen, und wenn man die richtigen zusammensucht, bekommt man auch die gewünschte Sicht.

Die Gründung von Israel in diesem Gebiet durch die 'UN' und die willkürlichen Grenzziehungen war der Anstoss zu all diesen Problemen. Es wird nie Frieden geben. Israel ist von Feinden umgeben und muss sich verteidigen.

  • Eleonora
  • 31.12.08 | 11:33 Uhr

@Jeanna

Tja, ich bin noch nicht so versiert mit diesem verkrueppelten Forum. Den letzten Satz hat's doch glatt "zensuriert", dabei ist er doch wichtig:

"The public was surprised because they didn't know that Abdel Nasser had wanted this (Anm.: eine friedliche Loesung) all along, but Israel sabotaged it. "

Wie 1949, als ein umfassendes Friedensangebot der Araber an der "intransigence of Israel (Orig. UN-Dok) scheiterte. Und alle dannach und noch werden, bis es keine Palaestinenser mehr gibt dafuer aber Grossisrael.

Wie es ueber der Knesset heisst: "Vom Nil bis zum Euphrates ist dein Land Israel"

Tschuesschen

  • Eleonora
  • 31.12.08 | 11:24 Uhr

@Jeanna

Re iranische Juden: du triffst wie immer den Kern der Sache. Mit den irakischen Juden ist es auch so eine Sache (lies das Buch: The Jews of Iraq by Naeim Giladi). Oder lies hier, wenn du magst (http://www.ameu.org/printer.asp?iid=36&aid=72). Da sagt er so Sachen wie:

"I write this article for the same reason I wrote my book: to tell the American people, and especially American Jews, that Jews from Islamic lands did not emigrate willingly to Israel; that, to force them to leave, Jews killed Jews; and that, to buy time to confiscate ever more Arab lands, Jews on numerous occasions rejected genuine peace initiatives from their Arab neighbors. "

Interessant der letzte Nebensatz. Wie oft haben wir das schon - mit Doks untermauert - gesagt? Und was nuetzte es ...?

Er bestaetigt weiter:

"All the while, Ben Gurion continued to talk about the Hitler of the Middle East. This brainwashing went on until late September, 1970, when Gamal Abdel Nasser passed away. Then, miracle of miracles, David Ben Gurion told the press:

A week before he died I received an envoy from Abdel Nasser who asked to meet with me urgently in order to solve the problems between Israel and the Arab world.
The public was surprised because they didn't know that Abdel Nasser had wanted this all along, but Israel sabotaged it. "

Soviel zur nur-Frieden-wollenden- Nation ...

Dir alles Liebe, Eleonora

  • Eleonora
  • 31.12.08 | 11:16 Uhr

Liebe Jeanna

Damit du gutgelaunt in's Neue Jsahr rutschen kannst, hier noch der Witz des Jahres, ueber den ich heute morgen zufaellig gestolpert bin.

Tony BLiar, seines Zeichen doch der neue Friedensengel im Nahen Osten, meinte:

"... I regularly read the Koran everyday,” describing the Prophet Muhammad as an enormous cultural force." (http://www.almasry-alyoum.com/article2.aspx?ArticleID=191939)

Erst wurde er Katholik und nun liest er den Koran. Er wollte sich allerdings nicht aeussern, ob er naechstens konvertieren will ... :-). Da oeffnen sich ungeahnte Perspektiven - bald wird er noch als Terrorist gehandelt und wird vielleicht nach Guantanamo verfrachtet????

~*~*~

  • Jeanna
  • 31.12.08 | 00:02 Uhr

Und natürlich auch Dir einen guten Rutsch, Eleonora !

Mal sehen, was es bringt ... über das Persönliche und mein persönliches Umfeld hinaus, sehe ich allerdings kaum Grund für Optimismus.

Liebe Grüsse !

Jeanna

  • Jeanna
  • 30.12.08 | 23:54 Uhr

ff

... eine ebenfalls verlogene Schauergestalt und einer der eifrigsten Klinkenputzer im Weissen Haus und im Pentagon

Und was all die "Freunde Israels" in den Zeitungen so absondern ist einfach absonderlich. Da wird z.B noch und nöcher allen Ernstes gefragt, wo eigentlich all das EU-Geld für die Hamas bei der Hamas hinfliesse
The Hamas ? It's the Fahtag, getting EU-money, stupids ! Was Avnery Abbas schon längst attestiert hat, wissen wir ja. Und wie zielgerichtet und gut das Geld dort "aufgehhoben" ist, wissen wir auch.

Hilfslieferungen in den Gazastreifen - via Schiffe - hingegen werden regelmässig schickaniert oder sogar angegriffen.

Das EU-Parlament sondert wieder Worthülsen ab und gibt sich "optimistiach". Und die Olmert-Abknutscherin Merkel und den Steinmeier sollte man auf den Mond schiessen

  • Jeanna
  • 30.12.08 | 23:42 Uhr

Liebe Eleonora

Ja, die iranischen Juden! Was gingen da für Stories um die Welt im 07. Ich hatte ja darüber berichtet: Anthony Loewenstein war zu jener Zait mehrere Monate im Iran und war in engem Kontakt mit seinen Glaubensbrüdern. Israel ""bearbeitete" sie, machte ihnen ein Geldangebot, um sie in "ihr Heimatland" Israel zu locken, konkret ""dorthin, wo sie endlich in Sicherheit seien". ALLE besprachen sich miteinander, lehnten ebenso irritiert wie "dankend" ab mit den Worten "Was bitte schön sollen wir dort ? Unsere Heimat ist hier im Iran. Niemand wurde indessen zurückgehalten. Wer gehen wollte, war völlig frei zu gehen. Blöd einfach, dass niemand gehen wollte !


Das wiederum war dann ein Sachverhalt, der nicht medial um den Globus kreiste ! Im Gegensatz zur vorgesehenen ""Rettungsaktion"".

......

Tom Segev formuliert einige kluge Gedanken.
http://www.tagesanzeiger.ch/meinungen/dossier/kolumnen--kommentare/Die-Hamas-laesst-sich-keine-Lektion-erteilen/story/13682458

Wer ein bisschen Bescheid weiss, weiss dass es um den Wahlkamp geht und sonst gar nichts. Und hinter allem steht natürlich auch Bibi Netanjahu, eine ebenfalls verlogene Schauerkestalt. der Extraklasse. Und ausserdem einer der eifrigsten Klinkenputzer im weissen Haus und im Pentagon.

Und ich reibe mir die Augen ob gewisser "Freunde Israels" auch in den hiesigen Zeitungen. Da wird tatsächlich noch und nöcher gefragt, wo denn al das

  • Eleonora
  • 30.12.08 | 23:06 Uhr

Und vom Haaretz-ticker noch das Neueste:

"22:44 MK Ariel: Cut off Gaza communication so media won`t know Palestinian side (Haaretz) "

Wieso? Kriegsverbrechen bzw. Verbrechen gegen die Menschlichkeit lassen sich heute nicht mehr so einfach vertuschen. Mittlerweilen ist es eh' zu spaet dazu.

  • Eleonora
  • 30.12.08 | 22:53 Uhr

@Jeanna

Habe an dich gedacht, als ich diesen Artikel las "Iran Jews stage pro-Palestinian rally near UN offices in Tehran " (http://www.haaretz.com/hasen/spages/1051290.html).

Vor allem: "Still, others prefer to remain in Iran. There are rarely reports of the community suffering from antagonism or aggression from their neighbors or from the government." Dieser Brocken scheint Israel im Hals steckenzubleiben ... .

Geld half nicht, Antagonismus half nicht, nund protestieren sie sogar - was nun?

Und dann gibt's sogar einen juedischen Parlamentarier im Iran! Sachen gibt's.


Heb en guete Rutsch und alles Gute im Neuen Jahr :-)

  • Eleonora
  • 30.12.08 | 22:35 Uhr

@Christine

Du hast schon recht. Ueber die 8 Jahre meiner Teilnahme an diesem Forum habe ich (und auch Andere) unzaehlige israelische und nicht-israelische Quellen angegeben, welche man nach eigenem Gusto zusaetzlich konsultieren kann/soll. Schliesslich runden mehrere Quellen das Bild ab.

Zu Gaza: Hamas ist bloss der Vorwand. Denn die gibt es erst seit '87 (dank ruehriger Mithilfe von Arik Sharon) als Gegengewicht zur PLO. Die Idee war, Zwist in den Pali-Reihen zu kreieren. Waere IL wirklich an Frieden interessiert, haette es massenweise Gelegenheiten gegeben. Vor Hamas, seit Hamas.

Der "Friedenswille" kommt klar in der West Bank zum Ausdruck: seit Annapolis wurden die checkpoints/roadblocks von 521 auf 699 erhoeht und die Siedlungsaktivitaeten nahmen um das 38-fache zu. Ja, macht Sinn - als Vorbereitung zum ewigen Frieden. Das sollte wohl ein Geschenk an die Puppet Abu Mazen sein ...

Warum kann ich bloss nicht so ganz daran glauben?

Und wer brach z.B. das Wye-River Abkommen? Tenet-Plan? Road Map? Refuesierte Beirut 2000? Oder 1949 wenn dir das lieben ist - etc.etc. Alles Makulatur, bevor die Tinte trocken war, dank dem unverbruechlichen Friedenswillen von Israel.

Ja ja ...

  • Christine
  • 30.12.08 | 16:03 Uhr

"Diese Gedanken nicht zu kennen, ist nun wirklich kein Verlust".
Dochdoch, Kazoo, für mich wäre das schon ein Verlust.

Danke, dass Du mir meine eigenen Gedanken zugestehst. Dann seien nun, nach Heines Gedanken, auch Dir ein paar eigene vergönnt. Wohlan :-)

  • kazoo
  • 30.12.08 | 14:54 Uhr

Ja gut, dann akzeptiere halt nicht, dass es Krieg gibt. Das ist dem Krieg egal. Er hat keine Ohren, Dich zu hören und keine Augen, Deine Gedanken zu lesen. Diese Gedanken nicht zu kennen, ist nun wirklich kein Verlust.

„Friedliche Gesinnung. Wünsche: bescheidene Hütte, Strohdach, aber gutes Bett, gutes Essen, Milch und Butter, sehr frisch, vor dem Fenster Blumen, vor der Türe einige schöne Bäume, und wenn der liebe Gott mich ganz glücklich machen will, lässt er mich die Freude erleben, dass an diesen Bäumen etwa sechs bis sieben meiner Feinde aufgehängt werden. Mit gerührtem Herzen werde ich ihnen vor ihrem Tode alle Unbill verzeihen, die sie mir im Leben zugefügt. Ja, man muss seinen Feinden verzeihen, aber nicht früher, als bis sie gehenkt worden. Versöhnlichkeit, Liebe, Barmherzigkeit.“ Heinrich Heine

  • Christine
  • 30.12.08 | 13:24 Uhr

Kazoo

"Kinder Mund tut Wahres kund"

Du schreibst sehr viel Wahres, Kazoo. Du bestätigst mit Argumenten meine Aussage, dass Krieg nicht auszurotten ist.

Du akzeptierst das.

Was ist, wenn man das nicht akzeptiert? Was genau ist der Denkfehler, wenn ich aus diesem Nicht-Akzeptieren heraus wünsche, dass Krieg verboten gehörte? Eine solch simple Wunschvorstellung sollte weder Aufruhr noch Ablehnung hervorrufen, auch wenn sie nichts mit der Realität zu tun hat. Im Gegenteil, sie sollte ein Kopfnicken hervorrufen. Wie kann etwas Gutes ein Denkfehler sein?

Völlig Wurst ist dabei, ob der Wunsch intelligent oder dumm ist. Dumm ist, wenn man sich gar nichts mehr wünscht. Realität hin oder her.

  • kazoo
  • 30.12.08 | 11:50 Uhr

Form.

  • kazoo
  • 30.12.08 | 11:48 Uhr

Nein, Christine, ich habe noch nie gesagt: "Dieser Scheisskrieg gehört verboten." Das ist die Aussage eines Kindes, das noch nicht über ein ausgebildetes Verstandesorgan verfügt. Ich bin kein Kind. Krieg ist eine entfesselte Aggression, die unermessliches Leid über die betroffenen Menschen bringt. Seit der Antike kennen wir Massaker, Perversion und enthemmtes Verhalten grausamsten Ausmasses. Bildung und Erziehung müssen gefördert, Armut muss weltweit strukturell bekämpft werden, um Kriege zu verhindern. Hoffnungsvolle Menschen mit echten Perspektiven sind weniger gewalts- und kriegsanfällig. Aber niemals dürfen wir uns der Illusion hingeben, dass Bildung, Erziehung und Wohlstand vor jedem Krieg schützen würde. Das zivilisierte Häutchen der Menschen ist immer dünn, sehr dünn. Fast alle Menschen tragen einen Anteil Lust in sich, der verführbar ist zum Destruktiven.

In unserer Welt (08), die manchmal friedlich scheint, sind gewisse Gewaltaktionen aber nötig. So muss meiner Meinung nach die Hamas-Organisation völlig zerschlagen werden. Dass Israel z.T. Staatsterrorismus betreibt, bleibt dabei unbestritten.

Du schreibst: "Krieg wird nicht menschlicher und nicht besser, indem man ihn wie eine Torte mit Schnörkeln aka Rules and Regulations verziert."

Deine Aussage wird nicht intelligenter, indem Du sie mit einer schiefen Metapher verzierst. Du musst an Deinen Denkfehlern arbeiten, nicht an der Verschlimmbesserung der Form.

  • Jeanna
  • 30.12.08 | 11:19 Uhr

Bitte nicht Eleonora instrumentalisieren zum Aufwerten und „Schmücken“ der eigenen Ignoranz.

Danke.

  • Christine
  • 30.12.08 | 11:07 Uhr

Vielleicht gibt es noch andere Quellen als Eleonora? Sie wäre wohl die erste, die das nicht in Frage stellen würde.

  • Christine
  • 30.12.08 | 10:58 Uhr

Als Du?

  • Zara Zarathustra
  • 30.12.08 | 10:54 Uhr

Es ist schon erschreckend, Christine.
Nach all dem, was Eleonora die letzten Jahre an Aufklärung geleistet hat, kommst Du nun wieder mit dieser Hamas-Frage daher. Wahnsinn. Alles Gute im Neuen Jahr. Mach's besser !

"Wer den Leser kennt, der tut nichts mehr für den Leser"

  • Christine
  • 30.12.08 | 09:22 Uhr

Kazoo

Also, wenn Du Dir den ganzen Kriegsscheiss vor Augen hältst, dann ist die Aussage, er gehöre verboten, wohl die überlegteste und nicht die unüberlegteste. Krieg wird nicht menschlicher und nicht besser, indem man ihn wie eine Torte mit Schnörkeln aka Rules and Regulations verziert.

Wie gesagt, ich glaube nicht, dass Krieg ausrottbar ist. Er gehört zu uns, scheint's, wie das Amen in der Kirche, also werden wir ihn weiter kultivieren. Nichtsdestotrotz kann man guten Glaubens den Ausruf tun, dass er verboten gehörte. Oder hast Du noch nie gesagt: Dieser Scheisskrieg gehört verboten. ?

  • Christine
  • 30.12.08 | 09:07 Uhr

Wie könnte Israel, wenn es sich zurück zöge, je in Frieden mit einem Staat Palästina leben, wenn es eine Hamas gibt, deren erklärtes Ziel die Vernichtung Israels ist? Oder würde dieses Ziel bei einem Rückzug hinfällig?

Wenn ein Rückzug Israels den Frieden gewährte, ist mir nicht erklärlich, warum sich Israel nicht schon lange aus den besetzten Gebieten zurück gezogen hat.

  • Zara Zarathustra
  • 29.12.08 | 21:55 Uhr

Dieser Apartheidstaat wird nur noch dümmer, schon aus demographischen Gründen. Die Ultraorthod-Ochsen gebären, die Liberalen ziehen weg und die Politiker buhlen um die Wählerstimmen dieser demographisch degenerierenden Spezies, indem sie Menschen massakrieren. Dass die FDJ-Kreatur dazu noch applaudiert, passt ins Bild, das diese Kreatur seit eh und je abgibt.

O Ekel Ekel Ekel

  • Coubert
  • 29.12.08 | 20:46 Uhr

>> kazoo 29.12.08 17:13
>> Ob das Ihre "Privatsachen" sind, Herr Insistierer (mit Ihren Worten wohl "Herr Töibeli")

Erst sich einfältig herausschwatzen, dann wieder gifteln, wenn einem die Tatsachen unter die Nase gerieben werden.

Zur Sache kommt freilich nie etwas.

qed.

  • Jeanna
  • 29.12.08 | 17:42 Uhr

Nicht die Hälfte weglassen, wenn Du mich schon zitierst, Heiri.

Aber danke einewäg für einen weiteren Deiner wie immer hochintelligenten ""Beiträge"".
Btw. Möchtest Du Dich nicht im Pijama-Forum unten noch ein weiteres Mal über Sämis Nasenbluten lustig machen ? Meine ja bloss und ist inetwa Deine Liga.

  • kazoo
  • 29.12.08 | 17:13 Uhr

Ob das Ihre "Privatsachen" sind, Herr Insistierer (mit Ihren Worten wohl "Herr Töibeli"), weiss ich nicht. Für Ihre "Privatsachen" (hässlicher Begriff, übrigens) sind Sie allein zuständig. Falls Sie Ihrer Frau einen Mist geschenkt haben: Sorry, ich bin Schuld!

Ich habe die von Ihnen zitierten Worte gewählt, um auszudrücken, dass momentane persönliche Befindlichkeiten, die doch bitteschön nicht die Ihren sein müssen, Reaktionen beeinflussen können.

  • HenryVIII
  • 29.12.08 | 17:01 Uhr

@ Jeanna

Ich bin keine Amerikahasserin.
Dasselbe gilt für IL.

Wie sagen die Basler ? Verzell du das am Fährimaa.

  • Coubert
  • 29.12.08 | 15:06 Uhr

>>" kazoo 29.12.08 14:47
>>"Privatsachen"? Haltungen.

Ach so. Aber schauen wir weiter auf die Fakten:

>> "kazoo 29.12.08 12:03
>> " Nicht das richtige Weihnachtsgeschenk bekommen? Krach mit Ihrer Frau/Ihrem Mann?"

  • kazoo
  • 29.12.08 | 15:01 Uhr

Okay.

  • Jeanna
  • 29.12.08 | 14:58 Uhr

@kazoo:

Ich bin keine Amerikahasserin.

Oder mit Leonard Cohen gesagt: ""I love the country, but I can't stand the scene.""

Dasselbe gilt für IL

  • kazoo
  • 29.12.08 | 14:47 Uhr

"Privatsachen"? Haltungen.

  • Coubert
  • 29.12.08 | 14:45 Uhr

@kazoo

Sie könne unten nachlesen, dass Sie sich vor allem über Privatsachen der Beitagsschreiber geäussert haben.
Auch jetzt äussern Sie sich nur zu den Beitragschreibern selber.
In der Sache selbst "wollen" Sie nach eigenem Bekunden gar nichts vorbringen.

qed.

  • kazoo
  • 29.12.08 | 14:33 Uhr

@ Coubert

Über 250 Kommentare = "Schrumpfforum"? Spezielle Wahrnehmung. "Unterstellte Privatsachen"? Please! Ich habe vorhin einige Ihrer folkloristisch-populär-dialektal gefärbeten Nullaussagen gelesen. Sie brillieren weder durch Sachlichkeit, noch durch übertriebene Freundlichkeit, sondern durch Wiederholung. Ich verzichte nicht auf proisraelische Fakten, weil ich sie nicht irgendwo zusammenkratzen und posten könnte, sondern weil ich sie nicht liefern will. Die Meinungen sind - aus welchen (individuellen) Gründen auch immer - schon längst gemacht. Sie werden nun zum 100sten Mal aufgewärmt. Das war mein einziges Statement. Ich wollte gar keinen Schlagabtausch auf Faktenbasis, denn ich erachte diesen als sinnlos. Die unüberlegten, im besten Fall naiven Bemerkungen von "Christine" haben mich provoziert, hier etwas zu schreiben.

@ Jeanna

Dein Windchen weht ja auch beständig, meine Liebe. Die Gush-News sind mir bekannt. Sie sind zum Teil absolut berechtigt und der reinste Balsam für Amerikahasserinnen. ad hominem/ad mulierum: Dies sei Dir gegönnt.

@ Eleonora

"Nicht zu hart zu diesem "Kazoo"?" Hart? Ich bitte Sie, das ist doch ein simpler Dialog im Rahmen einer Reihe von Kommentaren/Meinungen (!), die vielleicht vier Leutchen lesen - mich mitgezählt. Servus!

  • Eleonora
  • 29.12.08 | 12:48 Uhr

Sali Coubert

Danke fuer den link. Interessant, wenn man sich die Details ansieht, welche das MfA Israel's immer so schoen auflistet. Wer etwas Kenntnis der Geographie hat, stellt fest, dass die absolute Mehrheit der "zivilen" Opfer illegale Siedler sind sowie Militaerpersonal. Gem. Genfer Konvention durchaus legitime Ziele des Widerstandes.

Die Antwort waere dann doch einfach: Israel beendet endlich die Okkupation, zieht die Siedler vom fremden Land ab und gibt das gestohlene Land zurueck. Israel zieht sich auf die Grenze von vor 1967 zurueck, akzeptiert endlich definitive Grenzen, gibt sich sogar eine Verfassung und benimmt sich im allgemeinen wie ein normaler Staat in der Staatengemeinschaft.

Israel will Sicherheit? Wirkliche Sicherheit kann nur erlangt werden, wenn man Frieden auf gleicher Augenhoehe schliesst, nicht Unterwerfung, Unterdrueckung und Rassismus. Ohne Spezialstatus und ohne "auserwaehlte Kinder" sein zu wollen. Eben normal.

Dir schoenen Gruss und es guets Neuis, Eleonora

PS Sei nicht zu hart mit diesem "Kazoo" - wie koennte er Israel kritisieren??

  • Jeanna
  • 29.12.08 | 12:39 Uhr

Ach so, daher weht Dein Windchen, kazoo.

Gut, dann habe ich für Dich eine "antisemitische" Quelle, die ""antisemitischer"" nicht sein könnte.
http://zope.gush-shalom.org/index_en.html

Das ist natürlich bei weitem nicht die einzige ! Ich könnte Dir aberdutzende israelische Autoren nennen, die ganz in ""antisemitischer"" Weise, die menschenverachtenden Machenschaften des Apartheidsstaates IL seit Jahren anprangern.

Aber meine Erfahrung ist, dass Leute, die einfach mit der Amihass- und Antisemitismuskeule operieren müssen, über ein ganz spezielles ""Urteilsvermögen"" verfügen. Da haben sogar kritische jüdische und israelische Bürger keine Chance. Wo käme ein selbsternannt ""Vorurteilsfreier"" fernab von Alltagsrealitäten und ihrem Geschütz auch hin, ohne diese Keule und mit (!) dümmlichen Mutmassungen ad hominem, nicht wahr.

  • Coubert
  • 29.12.08 | 12:11 Uhr

>> "für (verkappte) Antisemiten im allgemeinen"

Das ist immer der Schönste.

Und fast so schön: statt sich zur Sache zu äussern, kommentiert man jene, die Fakten vorbringen, und das am besten zu unterstellten Privatsachen.

Ein echtes Schrumpfforum.

  • kazoo
  • 29.12.08 | 12:03 Uhr

Die jüngsten Gewaltereignisse: ein gefundenes Fressen für notorische und auf dem linken Auge blinde Amerika- und Israelhasser, für (verkappte) Antisemiten im allgemeinen und ein wunderbares Ventil für alle, denen heute Morgen etwas übers Leberchen gekrochen ist. Nicht das richtige Weihnachtsgeschenk bekommen? Krach mit Ihrer Frau/Ihrem Mann? Schön, wenn allerlei Fakten herbeigebracht werden können. Letztlich untermauern diese lediglich bereits lange vorhandene Vorurteile und Gesinnungen.

Die Hamas muss ein für alle Mal zerschlagen werden. Diese Forderung bedeutet nicht, dass Israel keine Schuld auf sich geladen hat, indem sie u.a. illegale Siedlungen toleriert und UN-Resolutionen ignoriert.

@ Christine

Das, was ich Dir gesagt habe, wurde Dir bereits gesagt? Dann heisst das: Du lernst nicht.

  • Jeanna
  • 29.12.08 | 11:27 Uhr

Die objektiven Opfer-Zahlen ! Die Quelle könnte ja unverdächtiger nicht sein.
Auch die Opferstatistik der israelisch-palästinensischen Menschenrechtsorganisation B'thselem spricht Bände.
Und noch mehr Bände spricht auch mein posting samz link weiter unten ""451:11 für Israel""

Dann die 91 UN-Resolutionen, von denen noch keine einzige eingehalten worden ist.

Und noch mehr Bände spricht das, ws Eleonora all die Jahre hier schon dargelegt hat.

Das alles sind ja schliesslich keine Geheimnisse.

Mit dieser Aktion versucht eine verlogene, korrupte Regierung mit katastrophalem Leistungsausweis und mit Blick auf die Wahlen im Feb.09 Wasser auf ihre Mühlen zu lenken. War schon im Libanonkrieg im Sommer 06 dasselbe, Vorwand war der entführte Shalit
Und was war das für ein Aufschrei, als damals schon MCR IL Unverhältnismässigkeit vorwarf worauf die alttestamentarische Schauergestalt des IL-Botschafters empört angewackelt und angegeifert kam: Sie ruiniere das Ansehen der Schweiz im Ausland. Da kam dann auch die ""Welt""-Woche nicht umhin sich seitenlang zu empören.

Aber ich finde es gut, dass auch Leute, die von nichts eine Ahnung haben oder haben wollen, sich auch noch zur gegenwärtigen Ungeheuerlichkeit verlauten lassen.

  • Coubert
  • 29.12.08 | 11:17 Uhr

Noch der ganze Link:

http://www.mfa.gov.il/MFA/Terrorism-+Obstacle+to+Peace/Palestinian+terror+since+2000/Victims+of+Palestinian+Violence+and+Terrorism+sinc.htm

In Israel stehen Wahlen an, und bei der Terror-Schutzmacht in Washington herrscht Interregnum. Man nützt die Zeit, um dann bei Obama wieder kreidefresserisch zu schleimen. Und Obama hat ja schon gezeigt, dass er begriffen hat, welchen Staatsterrorimsus man als gut&edel zu erachten hat.

Die westlichen Plapper-Medien haben ja schon ihren Lieblingshitler:
http://www.spiegelfechter.com/wordpress/208/herzlich-willkommen-grausamer-diktator

  • Christine
  • 29.12.08 | 11:13 Uhr

Das wurde mir genau so schon einmal hier gesagt, Kazoo.

Zur Utopie taugt eben alles, das nicht machbar ist, das macht ja die Utopie gerade aus. Ich bin der Ansicht, dass Krieg nicht auszurotten ist. Und da dies keine Utopie ist, drängen sich Utopien geradezu auf, egal, wie Du das nennst. Uebrigens sollen Ideen nicht durch eine gleichzeitige Machbarkeitsstudie unterdrückt werden. Die Umsetzung einer Idee kommt erst an zweiter Stelle, nämlich nachdem die Idee geboren ist.

Wie würdest Du denn Krieg bekämpfen? Mit Rules and Regulations? Die haben wir ja schon, die Regeln für den Krieg. Mit Deinem Statement gibst Du mir recht: Krieg kann nicht ausgerottet werden.

  • Coubert
  • 29.12.08 | 11:00 Uhr

Wen man die objektiven Opfer-Zahlen (Quelle: israel. Verteidigungministerium) anschaut, dann muss man schliessen, dass der Konflikt zu versiegen drohte:

http://www.mfa.gov.il/NR/rdonlyres/181B91B2-BDF3-4BC2-AA23-59C4D8816F87/0/wounded20017.jpg

http://www.mfa.gov.il/NR/rdonlyres/8A5B1966-2BBA-4FFC-9C6A-D2F15E290E76/0/suicideattacks20007.jpg

Hoffentlich hat unsere Aussenministerin wieder den Mut, das Wort "unverhältnismässigkeit" in den Mund zu nehmen. Sie ist ja in aussenpolitischen Dingen keine A...kriecherin wie der der Abgew.

  • kazoo
  • 29.12.08 | 10:46 Uhr

Ein Kriegsverbot setzte ja voraus, dass eine Instanz da wäre, die Kampfhandlungen verbietet. Wie stellen Sie sich das vor? Eine Radiodurchsage "von oben" alle paar Wochen? Ich bitte Sie! Ihre Vorstellung taugt nicht zur Utopie, zeugt aber von Naivität, wenn nicht schlimmer.

  • Christine
  • 29.12.08 | 09:46 Uhr

Eleonora,

das einzige, das etwas brächte, wäre den Krieg zu verbieten. Klar ist das eine Utopie, doch nur diese brächte etwas. Da kann Zara noch lange sagen, dass sich angegriffene Länder verteidigen können müssen. Sich verteidigen, heisst Krieg. Ausser eben, dieser wäre verboten. Als Verteidigung muss eine Alternative zu Krieg gefunden werden. Ich sehe nicht, wie sich sonst jemals etwas würde ändern können.

Ausser Tinas Utopie vom Menschen, der sich ändert, würde wahr.

  • Eleonora
  • 29.12.08 | 00:27 Uhr

@Henry

Noch eine kleine Auffrischung Ihres Gedaechtnisses, wenn Sie gestatten:

Israel BESETZT palaestinensisches Land - nicht umgekehrt.

Israel IGNORIERT saemtliches internationales Gesetz und saemtliche UNO-SC-Resolutionen - nicht umgekehrt.

Israel STIEHLT seit Jahrzehnten fremdes Land und Aquifere - nicht umgekehrt.

Israel BESIEDELT seit Jahrzehntes widerrechtlich und illegal fremdes Land - nicht umgekehrt.

Was soll's - schlafen Sie gut.

Eleonora

  • Eleonora
  • 29.12.08 | 00:23 Uhr

Ja, Jeanna, diese zynische Unverfrohrenheit einer Religionsgemeinschaft, welche solchen Verfolgungen ausgesetzt waren, erstaunt - vor allem aber entsetzt! - immer wieder.

Wie sagte Yitzhak Shamir bereits 1989 (Time Interview, 30. Jan. 1989): "We hate those P.L.O. people because they make us kill Arab children". Nur keine Verantwrotung fuer das eigene Handeln uebernehmen, schliesslich sind sie immer und immer und immer nur die Opfer! Und weiter: "We must be brutally violent to innocent people". Ach ja? We must? Warum? Um Gross-Israel zu verwirklichen?

Wie der von dir verlinkte Artikel vermerkt: "Israel sagt, es beabsichtige nicht, palästinensische Kinder zu töten, aber sie sterben weiter. Wir haben wirklich nicht die Absicht, dies zu tun. Und noch einmal, wir wollten dies nicht tun. Wir haben dies nie beabsichtigt. Doch wie gewöhnlich, auch wenn wir nicht die Absicht haben – wir trafen sie. Wir trafen schon 1000 Mal - unabsichtlich. Wir haben seit dem Ausbruch der 2. Intifada am 29. September 2000 im ganzen 1000 palästinensische Kinder getötet. Ein Tausend."

Und

"Und für jene, die noch wissen wollen, was von ihrem Gewissen übrig bleibt, wenn es sich um die Zahl der von Palästinensern getöteten israelischen Kinder handelt, hier die Information: Seit Beginn des Jahres 2004 töteten die Palästinenser 11 israelische Kinder. Während der selben Zeit töteten wir 452 palästinensische Kinder."

Dem ist nichts anzufuegen.

  • Jeanna
  • 28.12.08 | 23:32 Uhr

Und immer wieder schneidet's etwas ab, obschon die vorgegebene Anzahl Zeichen nicht ausgeschöpft wurde:

Und ich kann die vorgestanzten Worthülsen jetzt einmal mehr der sogenannten Staatengem .....
.....einschaft inkl. des UN-Sicherheitsrates nicht mehr hören ! Wer hat von den insgesamt 91 UN-Resolutionen noch keine einzige eingehalten, sondern sie gebrochen, noch bevor die Tinte trocken war ? Eben ! Die Früchte dieser zynischen Unverfrorenheit gehen auf . Immer !

Wo das alles noch hinführt ? Wir werden sehen (müssen). Endlich aufwachen wäre angesagt.

Dir auch, Eleonora

J.

  • Jeanna
  • 28.12.08 | 23:24 Uhr

Ja, Eleonora:

"""Realpolitik vor den israelischen Wahlen, nichts anderes. Wie ueblich ausgetragen auf dem Leben der Palaestinenser unter wohlwollendem Schweigen der Weltgemeinschaft. """

Realpolitik einer bis in die Eingeweide verlogenen und korrupten Bande !

Und nichts Neues, sondern einfach immer mehr desselben. Zur exemplarischen Erinnerung und zur erwähnten Metapher, die längst Standard, ja Gesetzmässigkeit ist:

...................

452 : 11 für Israel von Jeanna (verfasst am 19.05.2008 09:56:07 Uhr)
Und alles weitere folgt daraus !

Denn hinter solchen exemplarischen Resultaten steht eine Gesinnung !
Eine Gesinnung, die von der sogenannten Staatengemeinschaft noch und nöcher geduldet und somit aktiv unterstützt wird. "Gut" "weiss" dieselbe Staatengemeinschaft wer und wo die "Terroristen" sind.

http://www.zmag.de/artikel/wir-haben-nicht-die-absicht-sie-zu-toeten .

...................

Es soll mir niemand erzählen, dass diese Aktion ohne Wissen der USA und mindestens auch Deutschlands (Merkel und Steinmeier !) gestartet worden ist !

Und ich kann die vorgestanzten Worthülsen jetzt einmal mehr der sogenannten Staatengemeinschaft inkl. des Sicherheitsrates der UNO nicht mehr hören . Wer hat von den insgesamt 91 UN-Resolutionen noch keine einzige eingehalten, sondern sie gebrochen noch bevor die Tinte trocken war ? Eben ! Der Zynismus trägt Früchte.
Wo das alles noch hinführt ? Es sieht schlecht aus. Wir werd

  • Eleonora
  • 28.12.08 | 22:53 Uhr

Slogans aus der Demonstration in Tel Aviv:

""Jews and Arabs Refuse to be Enemies!" / In Gaza and Sderot, Children Want to Live!" / War is a disaster - Peace is the solution!" / Stop the War! Return to the Truce!" / Silence the guns - Save the peoples!" / Barak, Barak, hey, hey, hey - How many did you kill today?" / "Bloodshed will not buy you power!" / "The blood is flowing for the ministers' prestige!" / "The blood is flowing for the polls of the corrupt parties!" / "No to War! - Back to Negotiations!"

Wer mehr lesen will gehe auf http://toibillboard.info/Day1.htm bzw. auf die Website von "The Other Israel": http://otherisrael.home.igc.org/

  • Eleonora
  • 28.12.08 | 22:23 Uhr

Uebrigens Jeanna, hast du diese unglaubliche Geschichte gelesen?

http://www.mail.com/layoutengine.aspx?page=Article.aspx&articlepath=APNews\General-Entertainment\20081228\Books-Holocaust-Memoir.xml&cat=entertainment&subcat=&pageid=1

Eine weitere Geschichte der Holocaust Industry, welches wiederum Munition fuer die Antisemiten und Holocaust-Leugner liefert. Und dann schreien wieder alle, wenn berechtigte Fragen gestellt werden - das Rad dreht sich unaufhoerlich, wem dienen solche Geschichten (ausser dem eigenen Bankkonto)?

Gruss, Eleonora

  • Eleonora
  • 28.12.08 | 22:14 Uhr

Liebe Jeanna

Realpolitik vor den israelischen Wahlen, nichts anderes. Wie ueblich ausgetragen auf dem Leben der Palaestinenser unter wohlwollendem Schweigen der Weltgemeinschaft. Ja, ja, e in paar Lippenbekenntnisse gab's wohl. Aber all' jene, welchen die demokratische Wahl der Hamas nie passte, sind sich einig - gruenes Licht fuer das Massaker ... wir wissen von nichts!

Allen voran unsere arabischen Diktatoren, angefuehrt von unserem Groefaz. Al Masri Al Yom hatte heute ein "herrliches" Bild unseres Aussenministers, wie er Tzipi vorsorglich an der Hand von der Pressekonferenz wegfuehrte. Das Laecheln solltest du sehen - zum kotzen. Natuerlich dementieren sie non-stop. Suleyman hat jedoch der Presse gegenueber zugegeben, dass Aegypten vorinformiert war. Wer sagt's denn - Sauhaefeli : Saudeckeli.

Die Strasse brodelt und ueberall sind die Menschen zu 10'000enden auf den Strassen. Die Frage ist bloss: wo ist (wenn ueberhaupt) der zuendende Funke? Oder braucht es noch mehr, bis die Menschen endlich den Mut haben, wider die Repression und Drangsalierung, aufzustehen?

Wer weiss - die kommenden Tage werden es zeigen.

Dir wuensche ich von Herzen ... du weisst schon was :-), Eleonora

  • Eleonora
  • 28.12.08 | 22:05 Uhr

@Henry

Ich weiss, es tut oftmals weh, wenn man mit der Wahrheit konfrontiert ist. Falls Ihnen die diversen Berichterstattungen nicht mehr im Gedaechtnis sein sollten - hier zur Auffrischung aus berufenem Munde; Gush Shalom registriert solches minutioes:

"The escalation towards war could and should have been avoided. It was the State of Israel which broke the truce, in the 'ticking tunnel' raid on the night of the US elections two months ago. " (Aus der dringenden Pressemitteilung, ebenso aus seiner Website ersichtlich bzw. der Haaretz bzw. B'tselem bzw. den anderen israelischen und internationalen Medien)

Wie ich immer wieder sage: der Faden der Geschichte kann nicht einfach am polit-passenden Zeitpunkt aufgegriffen und weitergesponnen werden. Es gibt immer wieder und vermehrt Menschen, welche dieses fiese Spiel nicht (mehr) mitmachen.

Aber Sie haetten sicher als Palaestinenser - ungeachtet der kontinuierlichen israelischen Angriffe - das Waffenstillstandsabkommen ad infinitum aufrecht erhalten und respektiert. Selbstverstaendlich ... ich hoffe, dass wenigstens Sie das glauben ...

Eleonora

  • HenryVIII
  • 28.12.08 | 18:13 Uhr

Vielen Dank Eleonora für ihren perfekt ausgewogene Berichterstattung.
Wer war hat denn das "Waffenstillstandsabkommen" (oder wie immer das Ding auch hiess) nach 6 Monaten gekündigt und mit dem Abschuss von Raketen begonnen ?

  • Jeanna
  • 28.12.08 | 17:12 Uhr

Einfach um Dir das Gefühl zu geben, Eleonora, dass Du nicht allein bist mit Deinem Entsetzen.

250 (by now alread more) "worthless"" lifes and hundreds of injured within some hours for 2 lifes within months.

More than just a relational metapher !

Die "Begründungen" für diese Aktion stinken einmal mehr zum Himmel. Taten sie jemals etwas anders ? Nein.

  • Eleonora
  • 28.12.08 | 16:36 Uhr

Der untenstehenden, dringenen Pressemitteilung von Gush Shalom moechte ich noch die andere Stimme Israel's folgen lassen - jene der Menschen Israel's:

Sun, 28 Dec 2008 01:31:49 +0200

Just before we send this out we participated in a near spontaneous protest against the bloodbath on Gaza. At least a thousand activists got together after frantic use of email, phone and sms and held a march through the streets of Tel Aviv, harassed by mounted police (5 young activists got arrested), culminating in a rally outside the Defence Ministry gates. Olmert was holding there his warlike press conference.

For updates please look the coming days into our website.

מעט לפני ששלחנו לכם מסר זה השתתפנו במאחה ספונטנית נגד מרחץ הדמים בעזה. צעדת מחאה של לפחות אלף פעילי שלום מכל מיני ארגונים ותנועות דרך רחובות תל אביב, תוך התנכלות של שוטרים רכובים (חמישה פעילים צעירים נעצרו) הסתיימה בעצרת מחאה מול שערי משרד הביטחון, שם קיים אולמרט את מסיבת העיתונאים המלחמתית שלו.

http://zope.gush-shalom.org/home/en/events

~*~*

Ich weiss, dies ist das "falsche" Forum ... aber welches ist das Richtige, wenn es um gezielte Massaker geht?

Eleonora

  • Eleonora
  • 28.12.08 | 16:33 Uhr

http://zope.gush-shalom.org/home/en/events/1230387660

The war in Gaza – vicious folly of a bankrupt government (and Amos Oz will soon regret having supported it)

The war in Gaza, the bloodshed, killing, destruction and suffering on both sides of the border, are the vicious folly of a bankrupt government. A government which let itself be dragged by adventurous officers and cheap nationalist demagoguery, dragged into a destructive and unnecessary war which will bring no solution to any problem – neither to the communities of southern Israel under the rain of missiles nor to the terrible poverty and suffering of besieged Gaza. On the day after the war the same problems will remain – with the addition of many bereaved families, wounded people crippled for life, and piles of rubble and destruction.

The escalation towards war could and should have been avoided. It was the State of Israel which broke the truce, in the 'ticking tunnel' raid on the night of the US elections two months ago. Since then the army went on stoking the fires of escalation with calculated raids and killings, whenever the shooting of missiles on Israel decreased.

The cycle of bloodshed could and should be broken. The ceasefire can be restored immediately, and on firmer foundations. It is the right of Israel to demand a complete end to shooting on its territory and citizens – but it must stop all attacks from its side, end completely the siege and starvation of Gaza's million and stop interfering wi

  • Eleonora
  • 28.12.08 | 16:30 Uhr

(Fortsetzung und Ende der Pressemitteilung)

The cycle of bloodshed could and should be broken. The ceasefire can be restored immediately, and on firmer foundations. It is the right of Israel to demand a complete end to shooting on its territory and citizens – but it must stop all attacks from its side, end completely the siege and starvation of Gaza's million and half inhabitants, and stop interfering with the Palestinians' right to choose their own leaders.

Ehud Barak's declaration that he is stopping the elections campaign in order to concentrate on the Gaza offensive is a joke. The war in Gaza is itself Barak's elections campaign, a cynical attempt to buy votes with the blood and suffering in Netivot and Sderot, Gaza and Beit Hanun. Also so-called peace seekers such as Amos Oz, who give this offensive their support and encouragement, could not afterwards shrug off responsibility.

Contact: Adam Keller, Gush Shalom Spokesperson, adam@gush-shalom.org

  • Jeanna
  • 27.12.08 | 13:37 Uhr

Verachtung, abgrundtiefe Verachtung, wie’s abgrundtiefe Verlogenheit halt nun mal nicht anders verdient, Josef.

Und was das mit meiner Einladung zu tun haben soll, darf bzw. muss wohl Dein Geheimnis bleiben, Sepp. Am 15. Jaguar, ja. Meine Mail-Adresse hast Du ja.

  • Josef
  • 27.12.08 | 13:27 Uhr

Nachdem Du, liebe Jeanna, Deinen Ekel vor homosexuellen und pädophilen Priesterns so klar und eindeutig manifasteriert hast: Möchtest Du mich immer noch zu Deinem Essen im privaten Rahmen einladen ?

  • Jeanna
  • 27.12.08 | 10:40 Uhr

Gut gemachte Ablenkung bringt’s einfach.

Da müssen sich die Christkinder und Religionspatridioten wenigstens nicht über den ehemaligen Hitlerjungen Papa-Ratzi – der ehemalige Chef der Glaubenskongregation (das ist die Nachfolgeorganisation der Inquisition) aufregen. Der kann zum Fest der Lüühüübe ruhig hinterletzten Stuss rauslassen wie ““Ausbreitung der Homosexualität zerstöre die Werke Gottes““ und setzt sie gleich mit dem Abholzen der Regenwälder. Und sagt „natürliche“ Liebe – er meint wohl Sex – sei nur möglich zwischen Mann und Frau. Genau, deshalb gibt’s ja auch keine homosexuellen Priester. Ganz zu schweigen – oder eben gerade nicht ! – von all den pädophilen Priestern.

  • Christine
  • 27.12.08 | 10:30 Uhr

.. angepeilte Aufregung .. lach :-)

Es stehen mir die Haare zu Berge. Stell Dir das mal vor.

  • Zara Zarathustra
  • 27.12.08 | 10:00 Uhr

Der Akt hat das Ziel voll erreicht. Der Channel hat die volle Aufmerksamkeit erfahren dank der angepeilten Aufregung der Christkinder und Religionspatrioten dieser Welt.

  • Christine
  • 27.12.08 | 09:28 Uhr

Ein sinnloser Akt, dieser Aufruf zu einer Rede. Ein sinnloser Aufruf zu einem Nichts. Das Ergebnis einer gelangweilten Suche nach etwas, etwas.. einfach nach etwas.

  • Zara Zarathustra
  • 27.12.08 | 08:54 Uhr

Nein Pet77, das hat Zara Zarathustra der Dritte und Allerletzte nun weissgott ausführlich genug studiert, als dass er weiss, dass es sich bei der Erfindung des Kapitals (=Schulden) um den einen unsterblichen Schandfleck der Menschheit handelt. Nichts könnte den Zwang zur Gewalt besser symbolisieren als Geld (=Schulden) und Zinseszinsdruck. Gerade das Erstarken der Faschisten allerorten damals war eine Folge kapitalgebtriebenen Drucks.
Auch die russische Katastrophe war eine Folge des Befreiungsversuch von der Schuldknechtschaft. Es ist immer das selbe und die nächste Katastrophe, die Mutter aller Katastrophen steht gerade vor der Haustüre. Die Leute werden sich fortan um ganz andere Dinge sorgen als um eine Rede Ahmadinedschads oder des Prunk-Papstes, der aus dem Prunk-Vatikan heraus zu mehr Bescheidenheit aufruft. Das sind einfach noch die allerletzten Possen in der finalen Phase des Kapitalismus, wo er notwendigerweise zu einer Karikatur seiner selbst wird. War gar nicht anders möglich.

  • Josef
  • 27.12.08 | 01:18 Uhr

Das Leben, lieber @Petseventyseven, fordert IMMER Tote, und zwar haargenau soviele wie es Lebende gibt. Woraus Du aber aus meinem Beitrag den Schluss ziehst, ich würde eine Petflasche als LEBENFSGEFÄHRLICH bezeichnen, ist für mich nicht nahvollziehbar. War ja auch nur ein Scherz, Seventyseven-Sunsetstrip.

  • Josef
  • 27.12.08 | 01:05 Uhr

Lieber @Werni425
Den Armeewaffengegnern geht es grundsätzlich nicht um die Verhinderung von Selbstmorden, sondern um den Schutz von unschuldigen Miteinbezogenen solcher Vorfälle vor den Folgen und Umständen eines solchen Unsinns, wie es ein Suizid nach Ansicht der Armeewaffengegner eben ist. Mit Lenin hat das gar nichts zu tun. Der war ja auch nur dafür, dass das Volk IM KAMPF, NICHT ABER IM FRIEDEN bewaffnet sei. WARUM aber ein Mensch Suizid auszuführen in Erwägung zieht, darüber hat er sich nicht geäussert – noch nicht einmal als Vehikel.

  • PET77
  • 27.12.08 | 00:49 Uhr

Josef,

Alleine der letzte Weltkrieg hat weit über fünfzig Millionen Tote gefordert.

Weil nicht einmal das Dir zu denken geben kann, lassen wir mal offen, wer gemäss Deiner Aussage eine LEBENSGEFÄHRLICHE Flasche ist.

  • Josef
  • 27.12.08 | 00:29 Uhr

@pet77 (Flasche?)
Deine Hinterfragung des Titels "Alexander 'des Grossen' " scheint mir reichlich naiv zu sein. Willst Du diese teils historische, teils legendäre Figur tatsächlich auf den Typ reduzieren, der “ständig nur vor sich hin mordete und ganze Landstriche verwüstete und alle erschlagen oder erstechen liess, die sich seinen Soldaten nicht als Tribut – inklusive Weiber – ergaben ? Dann stellst Du dessen Gegnern nicht eben das beste Zeugnis aus.

  • werni425
  • 26.12.08 | 20:13 Uhr

Liebe Armeewaffengegner,
Die Ihr ja alle so ziemlich auch der Linie Marx und Leninin argumentiert, nehmt bitte zur Kenntnis, dass der Lenin explizit verlangte, dass das Volk bewaffnet sein soll. Wer in der Schweiz das Volk ist, ist wohl klar. Hatte Lenin etwa Unrecht? Haben unsere (Pseudo-) Eliten etwa Angst vor dem Volk und nehmen das Vehikel Selbsmord als Argument zur Entwaffnung?

  • Christine
  • 26.12.08 | 19:06 Uhr

Henry, mehr als den Kopf schütteln kann man wirklich nicht, ob der Einladung an Ahmadinedschad, nebst der Queen eine Weihnachtsansprache an die Nation zu halten.

Darob darf noch lange gelacht werden.

  • PET77
  • 26.12.08 | 18:26 Uhr

Zara,
Das räuberische Überfallen ist kein "Sündenfall", sondern eine Naturgesetzmässigkeit. Nichts zu arbeiten und von anderen zu schmarotzen, das ist eben viel bequemer und wird dort durchgesetzt, wo man das kann. Ein kurzes Leben in Saus und Braus kann erstrebenswerter sein, als ein langes Dahindümpeln in gehorsamer Ohnmacht. Ist Charakter-Sache.

Räuber sind beweglich, Bauern müssen sesshaft sein und müssen deshalb still halten, wenn sie von einer in Burgen / Festungen / Forts etablierten Übermacht bis auf das zum Überleben Notwendigste regelmässig ausgeraubt werden. Ich habe nie begriffen, wie dumme Historiker Alexander "den Grossen" nennen konnten. Dieser Halunke hat ständig nur vor sich hin gemordet und ganze Landstriche verwüstet. Wer seinen Soldaten nicht alles als Tribut - inklusive Weiber - gab, der galt als Feind und wurde erschlagen oder erstochen.

Alle Kriege drehten sich nur um zusätzliche Steuer-Einnahmen und um diesbezügliche Übermacht gegenüber den anderen auch so Schlauen. Die einen kommandieren, die anderen arbeiten.

Nochmals: Lieber Kapital als Insignium der Herrschaft als (Nazi-)Gewalt !!! Bitte denk darüber nach.

Immerhin müssen diejenigen, welche sich Kapital aneignen, wenigstens über eine gewisse Einsicht in Staat und Wirtschaft verfügen - zusätzlich zur blossen Sachkenntnis. Wie sagte Franz Josef Strauss: "Haben sie ein Vermögen ? Wenn nein, dann rede ich nicht mit ihnen, denn sie haben nichts begriffen."

  • PET77
  • 26.12.08 | 17:50 Uhr

Wieder ein guter Artikel von Roger Köppel. Ich abonniere spontan ab Jahreswechsel die WELTWOCHE.

Ich wohne in Aarau und werde immer wieder von Prospekten und einzelnen Probe-Exemplaren einer hiesigen Tages-Zeitung belästigt.

Der dortige Chef-Redakteur sollte Herrn Köppel für zehntausend Franken Tages-Gage dazu animieren, sich die guten Markt-Chancen einer Zeitung gegenüber dem Fernsehen erklären zu lassen.

Wir hatten zwanzig Jahre lang diese Tages-Zeitung abonniert - bis wir das kritiklose, den Main-Stream verkörpernde, langweilende und flaue Geschwätz nicht mehr ausgehalten haben. Eine Erklärung für diese bequeme Kritiklosigkeit habe ich später gefunden: Etwa um die 70 % der Kosten werden von Inserat-Einnahmen finanziert, daher steht an oberster Priorität: ja niemandem auf die Zehen zu treten und das Volk ja nicht zum eigenen Denken anzuregen, das könnte vielleicht auch noch in eigene geistige Schwerst-Arbeit ausarten.

  • HenryVIII
  • 26.12.08 | 14:36 Uhr

Dekadenz der westlichen Medien ?

Ich glaube, liebe Christine, es ist weitergehend. Es ist die Dekadenz des Westens. Leider.

  • Christine
  • 25.12.08 | 20:16 Uhr

Channel 4: Frohe Weihnachten? Dekadenz der westlichen Medien? Provokation? Kopfschüttel.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,598318,00.html

  • Gallus
  • 24.12.08 | 18:53 Uhr

Ich glaube, er hat auch den "Partisan" gesungen. Allerdings war es ein ziemlich langes Konzert (über drei Stunden), und ich war in Gedanken häufig noch bei einem früheren Lied. Bei uns hat er während des ganzen Konzerts einen Hut getragen.

Was die Penan und ihre ideale Gesellschaft betrifft - da sollte man zumindest seit den Arbeiten von Mead etwas skeptisch sein. Sie war ja ziemlich naiv, und die Eingeborenen hatten grosses Vergnügen daran, sie an der Nase herumzuführen.

Wenn man schon von einmaligen Sündenfällen sprichen will, müsste man die frühere Geschichte der Primaten untersuchen, nicht Homo homini lupus, sondern Homo homini simiolus (ich weiss nicht, ob das Zitat ganz stimmt, aus dem Gedächtnis).

Oder noch fundamentaler: der Sündenfall war der erste autotrophe Organismus mit Zähnen.

Jetzt muss ich mich aber unseren Gästen widmen, die ersten stehen bereits an der Haustüre.

Schönen Abend
Gallus

  • Zara Zarathustra
  • 24.12.08 | 16:19 Uhr

Noch was, Gallus: Hat er auch den "Partisan" gesungen ?
Hat mich am Zürcher Konzert am meisten beeindruckt.
Ich war noch Tage später wie berauscht.

http://www.youtube.com/watch?v=x2I5UYkcPAY

  • Zara Zarathustra
  • 24.12.08 | 16:14 Uhr

Die Penan wollen keine Nachbargemeinde überfallen, Gallus. Wozu auch ! Sie horten nicht, sie teilen. Dass Primaten-Kommunen eine fremde überfallen, diese unterjochen, einen Staat gründen und Tribut verlangen, war ein einmaliger Sündenfall, der sich dann schneeballartig ausbreitete, parallel mit dem Geld und den Schulden. Doch damit ist es bald vorbei.

Fürchte nun nichts mehr !

  • Gallus
  • 24.12.08 | 15:49 Uhr

Genau Zara:
"...a return to suspicion, superstition, return to the tribal paranoia.."
Tribal paranoia - zurück zu den 150 Personen starken Kommunen, wo nur lokale "Erkenntnisse" (sprich Aberglauben) als gültig betrachtet werden, wo es das Ziel ist, die Nachbargemeinde zu überfallen und zu unterjochen.

Das ist übrigens (trotz allem) mein Lieblingslied von Cohen - vor ein paar Monaten habe ich es live in Moncton erlebt. Ich interpretiere es eher als Warnung, was passieren könnte, wenn wir aus falscher Sentimentalität zurück zu unseren Primaten Wurzeln zurück sinken.

  • Zara Zarathustra
  • 24.12.08 | 15:04 Uhr

Genau Gallus: with a grain of salt !

Gowdy: In the title song of your new recording, The Future, it says, "There'll be the breaking of the ancient Western code / Your private life will suddenly explode / There'll be fires on the road... / I've seen the future, baby it is murder." How are we to take this?

Leonard Cohen: With a grain of salt, I guess. "There'll be the breaking of the ancient Western code, I mean your private life will suddenly explode." That is this whole investment in private space that the West has painfully established over the centuries. That is specifically what is going to collapse. "There will be phantoms, there'll be fires on the road" -- a return to suspicion, superstition, return to the tribal paranoia and the white man dancing. It evokes a scene of the end of things but with certain variations.

  • Gallus
  • 24.12.08 | 14:49 Uhr

Vielen Dank, Zara! allerdings, wie sollte ich frohe Tage verbringen können, wenn ich Deine Zukunftsvisionen ernst nehmen würde? Allerdings, wie man hier sagt, ich interpretiere Deine Beiträge "with a grain of salt". Jedenfalls hoffe ich, dass auch Du schöne? frohe? Ferientage verbringen wirst (soweit Du dazu in der Lage bist).
Unsere Stromversorgung ist immer noch etwas unregelmässig - ich will etwas schreiben, und die Verbindung ist weg - ein paar Minuten später ist sie wieder da. Zum Glück heizen wir mit Holz
Gallus

  • Zara Zarathustra
  • 24.12.08 | 14:40 Uhr

Hallo Gallus. Oesterreicher war ich einmal, aber nicht lange. Das sind Phantasten, wie uns der legendäre Larry so eindrücklich demonstriert hat. Ich predige hier seit Jahren, dass die grosse Deflation, und eben keine Inflation auf uns zukommt, und exakt diese Deflation haben wir seit 2 Monaten in den meisten Ländern.
Das wird sich jetzt dramatisch beschleunigen und nicht nur den Oesterreichern wird noch Hören und Sehen vergehen.

frohe Tage auch Dir und den Deinen in Kanada !

Z.

  • Jeanna
  • 24.12.08 | 13:55 Uhr

Also ob das "Schreiben wie es ist"-Born auch dabei war im Irak hat er so nie bestätigt ... vermutlich hat er sich glaubwürdig erzählen lassen.
Denn McCain und ein paar Begutachter waren im März 07 dort. Was sie vorfanden muss ein Ort des Friedens, der Freude und des Eierkuchens gewesen sein. Der sogar eine fröhliche Schnäppchentour auf den Märkten erlaubte: "Wir haben Teppiche für 50 Dollar gekauft". Vorgezogene Weihnachtseinkäufe quasi.

http://www.freace.de/artikel/200704/020407a.html

Und danke für den Poetry-Slam. Auch einer der weiss wie's halt so ist und läuft. Und ein anderer hat vor langer-langer Zeit mal gesagt, "entweder ist Weihnacht jeden Tag möglich. Oder dann halt nie."

Um keine feierlichen Gefühle zu verletzen, poste ich jetzt nicht eine dadaistische Bethlehemsszene aus dem Jahre 1914, die da lautet "Josef und Maria (betend) ramba,ramba,ramba".

  • Gallus
  • 24.12.08 | 13:43 Uhr

Fortsetzung

"School: Austrian
Forecast: THE END OF THE WORLD IS COMING, to be followed by hyperinflation.
Strategy: Invest in something tangible and then hide it from everybody.
Picks: Buy gold and then bury it in your backyard when nobody is looking.
Synopsis: Buy gold. Then buy some more. And never, ever, sell it.
Result: People will think you’re weird because you babble endlessly about Ayn Rand, Ludwig von Mises and Weimar Germany. (“After all, if it could happen there, it could happen anywhere.”) "

  • Gallus
  • 24.12.08 | 13:41 Uhr

Zara,
du bist offenbar endgültig zu den Österreichern übergelaufen
(quelle habe ich leider verlegt)

"Investment Strategies for the New Year by School of Economic Thought

School: Supply Side
Forecast: The worst is behind us. There will be moderate growth, low inflation and low unemployment. (Goldilocks!)
Strategy: Invest in what everybody else is investing in (the current bubble).
Picks: Buy real estate and financial stocks on the margin. (“After all, they’re not making any more land!”)
Synopsis: Buy high, sell low.
Result: People will feel sorry for you because you lost your shirt.

School: Behavioralist
Forecast: There is a new exotic bubble brewing somewhere.
Strategy: Find the new exotic bubble and invest in it before everybody else does (and then sell before everybody else does).
Picks: Just ask Robert Shiller.
Synopsis: Buy low, sell high.
Result: People will be surprised to learn that you retired early to Bora Bora.

School: New Keynesian
Forecast: There will be depression, deflation, and high unemployment, to be followed by a slow grueling recovery.
Strategy: Wait until the bottom before investing.
Picks: Pay off your debts and save cash in an FDIC insured account (for now).
Synopsis: Don’t buy (this year).
Result: People will be happy to learn you didn’t lose your shirt.

  • Zara Zarathustra
  • 24.12.08 | 13:17 Uhr

Ja, Coubert. Eine solche Gesellschaft MUSS das Ende der Geschichte sein.

Was sagt B.Bouvier dazu:

"Wie mit und zeitgleich der SU der Kommunismus
untergegangen ist und an ihm gescheitert,
so scheitern soeben die US (spiegelbildlich)
am "Kapitalismus" - und mit ihm
sein gesamtes konzeptionelles Umfeld ("Europa").
Im US-Bürgerkrieg werden die USA in Teilstaaten
zerfallen.

Beides sind materievergötzemde Systeme
und scheitern an sich selbst."

  • Coubert
  • 24.12.08 | 13:17 Uhr

War Born, der grösste Irak-Sieg&Friedens-Verkünder aller Zeiten, eigentlich schon mal im modernen US-Irak?

"Der Publizist Paul Flieder hat die Grüne Zone Bagdads verlassen und den Irak so erlebt, wie er wirklich ist. Sein Bericht spricht allen Zeugnissen vom nahen Frieden Hohn."

http://www.zeit.de/2008/52/Irak-Reportage

  • Zara Zarathustra
  • 24.12.08 | 11:28 Uhr

Der genialste Oekonom des deutschsprachigen Raumes, Dr. Paul C. Martin, ist deswegen der genialste Oekonom, weil er Historiker, Soziologe und Anthropologe zugleich ist. Genau wie ich postuliert er staatenlose, solidarische Kleinstkollektiven, und ich habe das Privileg, mich gelegentlich schriftlich mit ihm austauschen zu dürfen. Wir werden unfreiwilligerweise wieder dorthin zurückkehren:

"Diesmal wird es ein Tag im tiefsten Frieden sein,
der die Wahrheit bringt.
Ein Tag wie jeder andere.
Und doch wird es der Tag sein,
an dem sich die Pforten der Hölle öffnen."

PCM

  • Zara Zarathustra
  • 24.12.08 | 11:14 Uhr

Herr Straumann hat, ohne es zu wissen, zweifellos Recht, Romana. Die heutige Situation ist mit 1929 nur insofern vergleichbar, als dass sie sich in allen Belangen dramatischer darstellt und die Fallhöhe wesentlich höher ist.

An diesem alles entscheidenden Graphen wird niemand vorbeikommen. Historiker schon gar nicht. Nichts könnte den Kettenbrief namens Kapitalismus besser, und das, was kommen muss, anschaulicher darstellen:

http://www.urbandigs.com/total-credit-debt-percentage-gdp.jpg

  • Zara Zarathustra
  • 24.12.08 | 09:49 Uhr

In dieser Weltwirtschaftskrise, Coubert, bei der die Fallhöhe klar höher ist als 1929 mit nachfolgendem Weltkrieg, glaube ich nicht, dass die Rechtsnationalen in den Abendländern abermals an die Macht gelangen können. Dazu ist die Abscheu vor dieser grauenerregenden Spezies nach den Erfahrungen, die man mit ihr gemacht hat, zu gross und zu breit in der Bevölkerung verankert.
Man darf gespannt sein, wie sich die Gesellschaft organisiert, wenn's "räblet".

  • Coubert
  • 24.12.08 | 07:41 Uhr

@Zara

"Schneidige Typen, diese Rechtsnationalen."

Der wesentliche Unterschied zwischen den S-Bahn-Rüpeln und den Polit-Rüpeln der SVP ist der, dass die S-Bahn-Rüpel nie auf die durchgeknallte Idee kämen, ihre Pöbeleien würden der "Verbesserung" der Schweiz dienen.

  • Ginestra
  • 24.12.08 | 06:31 Uhr
  • Ginestra
  • 24.12.08 | 06:07 Uhr

"Jedenfalls weiss ich jetzt als Nettosteuerzahler, wie der abgew. Staatspensionst gearbeitet hat: mit frechen Lügen. Dumm genug war er auch noch, sich vor laufender Kamera erwischen zu lassen."

Wenn Du schon in Mehrzahl schreibst, solltest Du vielleicht noch etwas mehr als diesen läppischen Versprecher, für den sich Dr. Blocher selbstverständlich entschuldigt hat, aufzählen können.

  • Zara Zarathustra
  • 23.12.08 | 23:09 Uhr

Hier glaubt ein 0815-Primat anscheinend, man könne sich selber zum Primaten ernennen.

verrückte Welt, die Welt vereinzelter missglückter Primaten ...

  • Zara Zarathustra
  • 23.12.08 | 22:53 Uhr

Als ob der notorische Stalker, Blockwart, Schnüffler und Staatsmilitarist in Personalunion nicht schon selber "Arschloch" ausgeteilt hätte in den WeWo Foren. Heuchler also auch noch, der verschlagene Feigling, auf den der Rocky einen Tausender gesetzt und verloren hat, und sich hier nun nicht mehr blicken lassen kann.
Schneidige Typen, diese Rechtsnationalen.

  • Coubert
  • 23.12.08 | 22:46 Uhr

>> "Viele Nettosteuerzahler interessiert es eben, wie BGR, ARK, GPK-SR usw. "arbeiten".

Jedenfalls weiss ich jetzt als Nettosteuerzahler, wie der abgew. Staatspensionst gearbeitet hat: mit frechen Lügen. Dumm genug war er auch noch, sich vor laufender Kamera erwischen zu lassen.

Und welches Werk wird bleiben, vom "Jahrhundertpolitiker", wenn das Geläute seiner lärmigen Worte verklungen ist? Vermutlich, dass er die nie abgehaltene Abstimmung über den EU-Beitritt gewonnen hat.

Oder kürzer: Schall & Rauch.

  • HenryVIII
  • 23.12.08 | 22:02 Uhr

Man lese mal den Beitrag von 21:18 unseres selbsternannten Primaten und Nassnasen-Affen Zara. Entbehrt - wie immer - jeglicher Hirnsubstanz.
Gilt übrigens auch für seine Muse Jeanna.

  • Ginestra
  • 23.12.08 | 21:46 Uhr

"Dass ein "Justizminister" sich zu Propagandazwecken zu laufenden Verahren äussert und Vorverurteilungen vornimmt, das ist schlimm genug."

Viele Nettosteuerzahler interessiert es eben, wie BGR, ARK, GPK-SR usw. "arbeiten". Dass die Sozis gerne ohne das lästige Stimmvolk regieren und nach ihrem Gusto schalten und verwalten möchten, ist auch bekannt. Deshalb ja die Staatsmedien als Jubelperser. Infotainment à la 10vor10 lässt grüssen.

http://www.svp.ch/index.html?page_id=2277&l=2

  • Ginestra
  • 23.12.08 | 21:32 Uhr

Der "Arschloch"-Austeiler kommt langsam wieder Form. Hopp Z. Du kannst das noch besser!

  • Zara Zarathustra
  • 23.12.08 | 21:18 Uhr

Siehst Du, Coubert. Die idiotischsten Argumente werden hervorgebracht, um die jedermann bekannte Tatsache zu leugnen, dass etliche Morde und Selbstmorde nur im Affekt bei griffbereiter Armeewaffe stattfinden. Wie der Sämi und der Heiland der Sektierer.

Mit der Staatswaffe in der Hand argumentieren sie noch gegen den Sozialismus, diese rechtsnationalen Sozialisten und Etatisten. Auch dazu sind sie sich nicht zu blöd, diese Grüsel. Passt halt alles zusammen. Blockwart, Schnüffler, Stalker, Staatsmilitarist, Vührer-Nachbeter und Waffennarr in Personalunion.

  • Ginestra
  • 23.12.08 | 20:47 Uhr

Und Armeewaffen sind ja auch nur ein Bruchteil aller privaten Waffen. Vorerst trauen sich die Sozialisten noch nicht die private Jagd zu verbieten, aber das kommt noch, so sicher wie das Amen in der Kirche.

  • Ginestra
  • 23.12.08 | 20:43 Uhr

Ist halt blöd, dass man die Schützen nicht befragen kann, ob sie auch mit Hammer zugeschlagen hätten. Aber Euch Sozialisten geht es auch gar nicht um den mehr oder weniger qualvollen Tod von Opfern, das ist klar und offensichtlich. Die privaten Waffen sind der Sozidiktatur im Wege.

  • Coubert
  • 23.12.08 | 20:22 Uhr

>>"Wo Schusswaffen vorkommen wird es immer extra erwähnt in der Systempresse:"

Gemeinerweise werden in der "Systempresse" Tatsachen aufgelistet, wer alles durch diese Armeewaffen mit in Gras beissen muss, bevor einer dieser traurigen "Landesverteidiger" sich selber entleibt: Töchter, Söhne, Ehefrauen.

Und die Rechtsnationalen machen Wäscheleinen-Witzchen drüber.
Söttigi Grüsel!

  • Coubert
  • 23.12.08 | 20:17 Uhr

>> "von Blocher mündlich als kriminell verunglimpften Albaner noch."

Dass ein "Justizminister" sich zu Propagandazwecken zu laufenden Verahren äussert und Vorverurteilungen vornimmt, das ist schlimm genug.

Dass er das Parlament daüber noch anlügt und frech abstreitet, es getan zu haben, das zeigt, wer die echten, feigen S-Bahn-Pöbler in diesem Lande sind.

  • Ginestra
  • 23.12.08 | 19:43 Uhr

Von den Opfern linker Politik wollen wir jetzt lieber nicht anfangen, das brächte den Server in nullkommanichts zum Erliegen. Denn im Gegensatz zu Pasquale Brumann leben die beiden mutmasslichen von Blocher mündlich als kriminell verunglimpften Albaner noch.

  • Christine
  • 23.12.08 | 19:34 Uhr

Mit was für düsteren Tipps schlurpft ihr hier herum, Coubi?

Verrat uns lieber, wie Du Deine Brunsli und Vanillekipferl am liebsten isst. Rare? Medium? Well done?

  • Ginestra
  • 23.12.08 | 19:28 Uhr

Wo Schusswaffen vorkommen wird es immer extra erwähnt in der Systempresse:

http://www.blick.ch/news/schweiz/artikel25449

  • Coubert
  • 23.12.08 | 19:11 Uhr

Ja, und kürzlich hat einer wieder seine ganze Famlie an der Wöschhänki aufgehängt, bevor er sich selber aufknüpfte.

Aber wer einer Partei beitritt, die Kriminalstatistiken fälscht und überführte Lügner anhimmelt ....


Die S-Bahn-Pöbler sind unter uns, und sich behaupten noch, sie seien die echten "Schweizer". Guet Nacht, Schwiizerland... und phüeti Gott! Vor däne Abbrächer.

  • Ginestra
  • 23.12.08 | 17:42 Uhr

Ja, diese griffbereiten Schnürsenkel, Wäscheleinen usw. mit denen man sich aufhängen und Gartenschläuche mit denen man die Autoabgase ins Auto umleiten kann, sollte man auch dringendst in Zeughäuser bringen...

  • Jeanna
  • 23.12.08 | 17:30 Uhr

Ja, und keine der anderen Koniferen hier widerspricht, wenn einer solch nicht enden wollenden widerwärtigen, zynischen , opferverhöhnenden Stuss rauslässt. Nicht mal der Turbochrist da. Der hat halt auch "Gescheiteres" zu erzählen und kann sich deshalb auch ein abschliessendes Sprüchlein an andere Adressen "nicht verkneifen".

Fr. W. !

  • Zara Zarathustra
  • 23.12.08 | 14:38 Uhr

Gut, beim Ginschter muss man sich nicht wundern, da zu limitiert.
Der betet als Sektierer einfach eins zu eins das nach, was ihm sein Guru vorbetet. Immer, ohne Ausnahme. Nicht ein einziges mal eine gegenteilige Position. Eine Kreatur ohne jegliche Eigenständigkeit. Da könnte schon Mitleid aufkommen.

Beim Sämi und beim Blocher ist das ein anderer Fall. Die erzählen diesen widerwärtigen, zynischen, opferverhöhnenden Stuss sowohl wider besseres Wissen als auch wider besseren Wissens. JEDER auch nur einigermassen aufgeklärte Zeitgenosse und Eidgenosse weiss, dass ein erheblicher Teil der Suizide im Affekt über die Bühne gehen und folglich nicht stattfänden, wenn keine Waffe griffbereit ist. Das leugnen sie ohne jegliche Skrupel.

  • Jeanna
  • 23.12.08 | 14:19 Uhr

vielleicht ist der Heiri 8 der Nikolausi 08 ist. Die ""Qualität"" der Beiträge ist jedenfalls identisch !

  • Coubert
  • 23.12.08 | 14:15 Uhr

" HenryVIII 23.12.08 13:59
Ja, Korse, der Dschungel-Laferi Zara zählt sich ja selbst zu den Primaten.
Ich würde mal vermuten, dass er der Untergruppe der Feuchtnasen-Affen angehört. Basierend auf der "Qualität" seiner Beiträge. Jedenfalls hat er es noch nicht bis zum Homo Sapiens gebracht. Alles klar."

Noch ein S-Bahn-Pöbler.

  • eidgenosse
  • 23.12.08 | 13:59 Uhr

.....und vielleicht haben einige ja am letzten So giacobbo&müller gesehen: nehmt euch alle die message von ernst sieber zu herzen....

spenden sind bei ihm (sws - Sozialwerke Pfarrer Sieber ) sehr gut aufgehoben

in dem sinne, von herzen besinnliche weihnachten allen.

etwas kann ich mir nicht verkneiffen:
@zara:
du nimmst dir das motto der nächstenliebe schon jetzt zu herzen, freut mich besonders!! also teile doch deine banane mit deinen "kommentargesellen", nur sei nicht so "rassistisch" und erlaube dies nicht nur den (deinen) primaten......

  • HenryVIII
  • 23.12.08 | 13:59 Uhr

Ja, Korse, der Dschungel-Laferi Zara zählt sich ja selbst zu den Primaten.
Ich würde mal vermuten, dass er der Untergruppe der Feuchtnasen-Affen angehört. Basierend auf der "Qualität" seiner Beiträge. Jedenfalls hat er es noch nicht bis zum Homo Sapiens gebracht. Alles klar.

  • Jeanna
  • 23.12.08 | 13:41 Uhr

Ja, der nackte Wahnsinn, dieser Scheffdozänt in allen Sackgassen.

Und gut gibt's den "Tagesanlüger" ... natürlich nur wenn etwas drin steht, was in so ein Laferi-Oberstübchen passt.
Ich erspare mir all das dummdreiste Gelafer aufzuzählen, weil etwas drin stand, das nicht kompatibel war mit dem Ginschter-Universum.

  • Coubert
  • 23.12.08 | 13:05 Uhr

Sind das alles Romas oder was?

Mir brauchst Du nicht zu erklären, dass die Sitten verludert sind. Man sieht es hier im Forum, wie oft herumbeleidigt wird. In diesem Sinne gehörst Du allemal ganz vorn zu den S-Bahn-Pöblern.

  • Ginestra
  • 23.12.08 | 13:01 Uhr

Auch beim "erweiterten" Selbstmord werden die Armeewaffen auf allernächste Nähe eingesetzt, bei der man auch mit Äxten, Schraubenziehern, Daunenkissen, Küchenmessern, Stricknadeln usw. das gleiche Ergebnis erzielt. Also ein absolutes Nullargument der Sozialisten, die sich aber zu Recht vor dem bewaffneten Bürger fürchten. Sozialismus lässt sich der bewaffnete Bürger nämlich nicht diktieren. In Diktaturen gibt es keine privaten Schusswaffen.

  • Coubert
  • 23.12.08 | 12:49 Uhr

Ja, Selbtsmord mit Armeewaffen bietet viele, viele Vorteile. Oft werden auch noch ein paar Verwandte vorher liquidiert, und das erspart denen den Gram und den Schmerz.

Am schlimmsten sind alle diejenigen, die ihre ganze Familie vor den Zug stossen, bevor sie selber auf die Geleise springen.

  • Ginestra
  • 23.12.08 | 11:56 Uhr

Wer sich mit der Armeewaffe erschiesst, hält den Verkehr nicht auf und unschuldige Lokführer und Lastwagenchauffeure müssen die Menscherei auch nicht anschauen. Die Leichenteile liegen auch nicht über Hunderte Meter verteilt und müssen auch nicht gesucht werden...

  • Zara Zarathustra
  • 23.12.08 | 11:40 Uhr

Der Kapitalismus ist absurd, Körsel. Du siehst ja, was er hervorbringt: lauter Fragezeichen.

Die Erfindung des Eigentums ist ein Witz, und dem Primaten widernatürlich. Primaten horten nicht - Primaten teilen.

Fröhl. Weihnachten allerseits

Z.

  • Korse
  • 23.12.08 | 11:31 Uhr

"Das Wichtige ist der Ausblick. Nicht der Rückspiegel."

Völlig richtig Cou Cou, schadet aber trotzdem nicht wenn man/frau seine Geschichte kennt .........................

und zum Ausblick, WANN gründet/eröffnet nun unser Dschungel-Laferi Zara Zarathustra seine Velöli- und Windrädli Fabriken inkl. die ein paar tausend Workers ????????????????????????????????????????????

Verfügst Du diesbezüglich über den weltoffenen Ausblick ?????????????

Was ist das
0 ?
0 ?
0 ?
0 ?
0 ?
0 ?
0 ?
0 ?
0 ?
soll eine "Forumspalttform" sein .................... oder erkennt bereits jemand eine Weiterentwicklung des Forums ?????????????????????????????????????????????

  • Zara Zarathustra
  • 23.12.08 | 11:20 Uhr

Die Hirnlosen sähen es natürlich gerne, wenn Verweigerer des Staatsmilitarismus auch heute noch im Staatsgefängnis landen würden. Etatistische Perverslinge bis in die Eingeweide.

Erst kürzlich wieder so ein tragischer Fall mit der Armeewaffe.

http://facts.ch/articles/1661042-blochers-neffe-selbstmord-mit-sturmgewehr

  • Coubert
  • 23.12.08 | 10:31 Uhr

Nein, Ginestra, alles falsch verstanden.

Für 2008 erwartet Rolex ein Rekordjahr. Der Absturz betrifft die letzten 3 Monate von 2008: "La crise n'existe pas".

Das Wichtige ist der Ausblick. Nicht der Rückspiegel.

  • Ginestra
  • 23.12.08 | 10:24 Uhr

Tja, Coubert, ich kann mich ja selber noch an Zeiten erinnern, wo man auf Baustellen alles, aber auch wirklich alles, liegen lassen konnte in der Pause und vieles auch am Wochenende. Wir hatten doch das Haus in meiner Kindheit nie abgeschlossen. Heute undenkbar!

  • Ginestra
  • 23.12.08 | 10:21 Uhr

Wann die 4.8Mia 2007 ? Dann relativiert sich der jüngste Umsatzrückgang aber gewaltigst, findest Du nicht, Coubert?

  • Coubert
  • 23.12.08 | 09:49 Uhr

Hier müssen wir auch noch flicken:

"Ginestra 22.12.08 17:27
Wahrscheinlich nicht, aber bei Coubert wundert das nicht.
SMH
Mitarbeiter 21'268 (31. Dez. 2006)
Umsatz 5,941 Mrd. CHF (2007) [2]
ROLEX
Mitarbeiter ca. 5'800 (2006)
Umsatz ca. 2,9 – 3,0 Mrd. CHF (2006)"

>>>>>>>>>>>>>>>>>>

"Der Stiftungsrat ist das oberste Steuerungsorgan des Rolex-Imperiums, das laut der Wirtschaftsdatenbank Teledata einen Jahresumsatz von rund 4,8 Mrd. Fr. erzielt."

  • Coubert
  • 23.12.08 | 09:42 Uhr

"Der Dieb, der ruft: haltet den Dieb"

Seit 100 Jahren steigt die Kriminalität "dramatisch" an, wenn man den Rechtsaussen glauben will. Inzwischen sind schon 162 % der Bevölkerung kriminell.

Wenn schon nicht in der Statistik, dann immerhin in derMaisfeld-Logik.

  • Ginestra
  • 23.12.08 | 09:02 Uhr

"Ginschter behauptet (beweislos wie immer), der österreischische Staat fälsche die Kriminalstatistiken, weil man dort nach Schengen keinen Anstieg findet."

Dann lies einmal die Kommentare unter Deinem verlinkten Beitrag. Dass man schon die Jahre zuvor die Grenzen schrittweise immer löchriger gemacht hat, muss man ja nicht erwähnen.
Diebesbanden die jedes Jahr in den Maisfeldern hausen, wissen schon jetzt, welche Übergänge in die Schweiz unbewacht sind.

  • Christine
  • 23.12.08 | 08:53 Uhr

@Zara

Ja, dieses Unerträgliche für die Zurückgebliebenen, das macht es wohl aus.

So sehr meine Gedanken viel eher um Begründungen sich drehen wie „weil man hätte helfen können“, „weil man ihnen hätte zeigen können, wie schön das Leben sein kann“, „weil etwas zu Ende ist, das einmalig und auch schön hätte weiter gehen können“ und Aehnliches, so ist schlussends Deine Aussage die richtige: Weil sie alle diese Begründungen und Dafürs und Dagegens wie „Krankheit, Alter, genug vom Leben, Selbstbestimmung, das darf man aus religiösen Gründen nicht, etc.“ mit einschliesst und diese sogar als müssige Ueberlegung abhakt. Weil schlussends die Auswirkungen nur für die Hinterbliebenen zu ertragen sind und in keinem Falle und nie für den Verstorbenen.

Eigentlich empfinde ich diese Begründung als tröstlich.

  • Korse
  • 23.12.08 | 08:25 Uhr

Ja ja Henry

ausgerechnet das Sekundant von ZaZa so von wegen lafer lafer lafer

Jeanna 22.12.08 20:01
Pseudoargumentatives, hirnloses lafern um des Laferns willen. Motto: Hauptsache, die Zeit vergeht.

es fehlt doch noch einiges so von wegen

vööööööööööööölkisch
vooooooooolk
es läääääääääääääuft gut
SSSSSSSSSSSSSSSSVP

aber imerhin sind sie in "guter" Gesellschaft .................................

http://www.blick.ch/news/schweiz/vielleicht-verschwindet-er-einfach-108238

die Frage ist wohl eher wann diese Löcher fertig sind

http://www.alptransit.ch/pages/d/

und der Rest wird sich ergeben ........................................................... nicht vergessen Arbeit ist anstrengend, wie unser Mc Thu Thu ...................................... konsternierte ! Eine unglaubliche Frechheit, dass mann trotz akademischer Bildung sich noch diesen Schmerzen aussetzen muss.

Was haben die Mc Kin.................. Boys den Industriebetrieben während Jahren empfohlen ???????????

Änderungskündigungen aber subitooooooooooooooooo !!!!!!!!!!!!!!!!! Und was empfehlen sie den Finanzperlen ??????????????????????????????????

  • Coubert
  • 23.12.08 | 08:24 Uhr

Ginschter behauptet (beweislos wie immer), der österreischische Staat fälsche die Kriminalstatistiken, weil man dort nach Schengen keinen Anstieg findet.

Die einzigen, die beim NACHWEISLICHEN Fälschen von Kriminalstatistiken erwischt wurden, das sind die Zürcher SVPler.
Die haben dann gesagt, die Fälschung sei bei der Fax-Übermittlung entstanden (sic).

Die dümmsten Lugis sind auch die frechsten Lugis.

  • HenryVIII
  • 22.12.08 | 20:25 Uhr

Richtig Jeanna. Danke für dein Inhaltsverzeichnis.

  • Jeanna
  • 22.12.08 | 20:01 Uhr

Pseudoargumentatives, hirnloses lafern um des Laferns willen. Motto: Hauptsache, die Zeit vergeht.

  • Ginestra
  • 22.12.08 | 19:39 Uhr

Wer für Dich sein Leben riskieren muss und Deine Sicherheit garantieren muss, hat es wohl noch verdient, dass man ihm eine persönliche Waffe gibt, die er mit nach Hause nehmen kann.

http://www.nzz.ch/nachrichten/schweiz
/geheimnisumwitterte_truppe__1.1551710.html

Ausserdem hat mir der Staat beigebracht, wie man theoretisch mit versch. Hilfsmitteln Gegner tötet. Armeewaffen sind da nur eine Möglichkeit. Was wollt Ihr als nächstes verbieten? Was ist den Sozialisten sonst noch im Weg?

  • Jeanna
  • 22.12.08 | 19:28 Uhr

Verpiss Dich Ginschter, mit dieser unterirdisch zynischen Absonderung.
Armeewaffen gehören in's Zeughaus und nicht auf den Estrich oder in irgendeinen Wohnungsschrank. PUNKT !

  • Jeanna
  • 22.12.08 | 19:06 Uhr

Oder wenn sich wie in Bonstetten ein bislang völlig unauffälliger 12-jähriger Schüler vor den Zug wirft. Weil er 15 Franken aus der Silvesterkasse seiner Klasse stibitzt hat und es abstreiten "musste". Vieles läuft aus dem Ruder in dieser Kopf stehenden Welt. Das wird noch extrem zunehmen.

  • Ginestra
  • 22.12.08 | 19:01 Uhr

Verbietet die Eisenbahnen!

Das darf doch nicht sein, dass man sich fast überall zu Fuss zum nächsten Geleise aufmachen kann.

  • Zara Zarathustra
  • 22.12.08 | 18:55 Uhr

@Christine

weil Selbstmorde für die Angehörigen, speziell die Kinder, nichts Lustiges sind.

  • Christine
  • 22.12.08 | 18:28 Uhr

@Zara: Wieso sind wir eigentlich derart gegen Selbstmorde?

  • Christine
  • 22.12.08 | 18:25 Uhr

Henry, neein ! Den Korsen kannst Du nicht auf eine Insel verbannen, uns sind schon so viele Gute hier abhanden gekommen, dass es diesbezüglich nichts mehr verträgt.

Korse: Ich gebe Dir nach wie vor Recht mit dem "Forum". Es ist tragisch. :-(

Coubi: Account nur be- nicht ge-knakkt. :-)

  • Zara Zarathustra
  • 22.12.08 | 17:46 Uhr

Die gesponserten rechtsnationalen Sozialisten wickeln doch nicht ihren konkursiten Sponsor ab, Coubert. Nicht mal eine einzige Auflage dürfen die ihrem konkursiten Sponsor zumuten, wenn sie ihm 68 Milliarden Steuergelder rüberschieben.

Und ja, zum Verdruss der Rechtsnationalen ist die Mordrate im monokulturellen Finnland höher als in der multikulturellen Schweiz.
Dafür ist bei uns die Suizidrate schön hoch. Ist ja auch praktisch, wenn die Armeewaffe zuhause griffbereit ist.

  • Coubert
  • 22.12.08 | 17:46 Uhr

Rolex ist die umsatzstärkste Uhrenmarke.
SMH hingegen ist ein Konzern, keine Uhren-Marke.

Öpfel und Birrli.

  • Ginestra
  • 22.12.08 | 17:39 Uhr

Von Untergang schreibst bloss Du. Dein Genosse Leuenberger sieht bereits klarer, was z.B. von Balkanrasern zu halten ist, aber davon gehen wir ja nicht gleich unter.
Die Frage ist einfach: Für wen ist Schengen ein Vorteil und für wen eher ein Nachteil. Für die Alarmanlagen- und Zutrittsystemverkäufer sicher ein Vorteil. Für die Securitas ebenfalls.
Die Hoffnung, dass sich die Gebiete mit den schlechteren Werten mehr verbessern als sich die Gebiete mit den guten Werten verschlechtern, muss sich zuerst noch erfüllen.

  • Ginestra
  • 22.12.08 | 17:27 Uhr

Wahrscheinlich nicht, aber bei Coubert wundert das nicht.

SMH
Mitarbeiter 21'268 (31. Dez. 2006)
Umsatz 5,941 Mrd. CHF (2007) [2]

ROLEX
Mitarbeiter ca. 5'800 (2006)
Umsatz ca. 2,9 – 3,0 Mrd. CHF (2006)

  • Coubert
  • 22.12.08 | 17:25 Uhr

Wg. Schengen:

Da mach ich mir keine Sorgen, dass die österr. Rechtsnationalen mächtig auf die Pauke hauen würden, wenn Felix Austria wirklich an der rumänischen Roma-Kleinkriminellen-Weltverschwörung unterzugehen drohte.

Schliesslich sind das immer noch die Original-Nazis. Aber unser Abstimmungskampf wird zeigen, dass der Abstand schmilzt.

  • Coubert
  • 22.12.08 | 17:16 Uhr

Uhrenkrise: Rolex ist der grösste Player, umsatzmässig

Aus der NZZ (8-tung, Systempresse)

"Im November, dem bedeutendsten Monat für die Branche, sind die Exporte in die USA um 25% abgesackt. Amerika ist jedoch der wichtigste Markt für Rolex. Tourneau, eine der grössten Uhrenhandelsketten in den USA, verkaufte im November rund 40% weniger Rolex als im Vorjahr, wie gutunterrichtete Quellen wissen wollen.

Der grösste Uhrenhändler in Asien, Xinyu Hengdeli, hat im November 30% weniger Rolex verkauft und sitzt auf einem Lagerbestand, der für 16 Monate reicht."

Klingt eher nach Lungenentzündung.

"La crise n'existe pas", R. Köppel

  • HenryVIII
  • 22.12.08 | 16:49 Uhr

Dank der Umstellung des Forum-Systems sind wir den unerträglichen "Drakula & Caligula" und eine seine vervielfältigten Kleistereien losgeworden. Jetzt müsste man eigentlich nur noch den Korse und sein ? auf die Insel verbannen.

  • Ginestra
  • 22.12.08 | 16:47 Uhr

@Coubert
Und kaum reden wir davon, meldet sich die Uhrenblase:
http://www.nzz.ch/finanzen/nachrichten/_awp?ID_NEWS=92683781&ID_INSTRUMENT=0

  • Ginestra
  • 22.12.08 | 16:29 Uhr

"Die paar Kasino-Banken, die richtig in Sch.. gegriffen haben, die sind für den Zahlungsverkehr allemal entbehrlich. Man hätte die Pleitebanken kontrolliert abwickeln können. Das hätte man mit einem Bruchteil der Milliarden machen können."

Nur komisch haben Eure 7 Bundesräte das nicht geschnallt. Wir waren nämlich zu dem Zeitpunkt nicht in der Regierung vertreten...

  • Ginestra
  • 22.12.08 | 16:25 Uhr

"Dass Zinsen in einem debitistischen System längerfristig und im Schnitt zwangsläufig über der Inflation liegen,"

Ja, die Frage ist: Wie viel? Und worauf basieren die Rentenversprechungen bzw. was fordern Deine Genossen?

  • Ginestra
  • 22.12.08 | 16:21 Uhr

Ja, die österreichischen Regierungsärsche leckenden Blätter müssen auch noch ein paar Beruhigungspillen drucken. Auf eine Volksabstimmung will es auch in Österreich die Regierung ganz sicher nicht ankommen lassen. Und wie so ein Innenministerium arbeitet, wissen wir ja auch. Darum bereitet man schon auf die richtigen Zahlen vor, die man dann der Finanzkrise zuschreiben kann.

Die Kommentare sprechen für sich.

Und es ist ja auch klar, dass sich die negativen Einflüsse schleichend ausbreiten. Die Kriminalitätsrate geht sicher nicht von einem Jahr zum anderen um Faktoren nach oben.
Die Nivellierung braucht in beide Richtungen Zeit.

  • Jeanna
  • 22.12.08 | 15:58 Uhr

Wenn denen mal die "Fälle" davon schwimmen - bzw. die "Themen" ausgehen - können sie dann definitiv einpacken. Ausser die one more idiot theorie - ist das letzte was übrig bleibt. Wes möglicherweise alles andere als unwahrscheinlich ist.

  • Zara Zarathustra
  • 22.12.08 | 15:46 Uhr

Ja, so sind die Relationen, Coubert.
Zahlungsverkehr ! Auf so einen Schwachsinn muss man erst einmal kommen. Hat der Guru und Amigo des Totalversagers und Sponsors der Partei wahrscheinlich irgendwann mal zum besten gegeben.

  • Christine
  • 22.12.08 | 15:34 Uhr

@Zara, Coubi, Ginster

Ich lese mit Interesse und Vergnügen, immer wenn ich ein Päuschen mir erlauben kann in diesen Laurizeiten vor Weihnachten, und staune, wie trockene Materie an Reiz gewinnt. Nun, sie geht ja auch irgendwie einisch as Läbig.

  • Coubert
  • 22.12.08 | 15:30 Uhr

"Schengen: Ende der Hysterie"

http://derstandard.at/?url=/?id=1229796904256

"Was wurde nicht eindringlich vor steigenden Kriminalitätsraten gewarnt: Passiert ist rein gar nichts"


Ich seh sie schon, die Plakate der Rechtsnationalen:
"Schweizer, kauft nicht bei Romas".

  • Coubert
  • 22.12.08 | 15:26 Uhr

>> "Über die Stabilisierung der für den Zahlungsverkehr unentbehrlichen Banken braucht man nämlich nicht zu diskutieren."

Die paar Kasino-Banken, die richtig in Sch.. gegriffen haben, die sind für den Zahlungsverkehr allemal entbehrlich. Man hätte die Pleitebanken kontrolliert abwickeln können. Das hätte man mit einem Bruchteil der Milliarden machen können.

Die "bürgerlichen" Finanzplatz-Sozialisten wollten den Pleitiers noch nicht mal eine klitzkleine Auflage machen für den Geldhaufen, den sie rüberschieben. Pro Million an die bürgerlich-sozialistischen Parteien kriegt man 3 Milliarden Stütze zurück. Was für ein Geschäft!

  • Zara Zarathustra
  • 22.12.08 | 15:20 Uhr

Nun schwafelt der Stalker noch was von Zinsen und Inflation, als ob ein Literaturloser davon auch nur ansatzweise irgend eine Ahnung haben könnte. Aber all' diese Nullen werden jetzt langsam gewahr, dass halt eben doch Deflation ansteht und nicht Inflation, wie die Lärrier und die Stalker, die solchen Lärriern noch an den Lippen hingen, dümmlicherweise glaubten.

Dass Zinsen in einem debitistischen System längerfristig und im Schnitt zwangsläufig über der Inflation liegen, können solche Googler auch nicht wissen. Woher auch. Steht nicht auf den Plakaten ihrer Sekte.

  • Ginestra
  • 22.12.08 | 14:49 Uhr

Mir schimmerts grad, Du verwechselst zwar nichts, kannst aber trotzdem nicht sagen, woher Du den Betrag von 700Mrd CHF hast...

  • Ginestra
  • 22.12.08 | 14:36 Uhr

Ja weisst Du, Frusti, es hat schon Zeiten gegeben, da waren die Zinsen niedriger als die Inflation. Die risiklosen Zinsen können nämlich tatsächlich nicht ewig deutlich über der Inflation liegen, das hast Du ja schon begriffen.

  • Jeanna
  • 22.12.08 | 14:33 Uhr

Danke für den "aufschlussreichen* Dozentenbeitrag, Ginschter aller Ginschter.

Nein: ich "verwechsle" gar nichts. Dass Du - u.a. ! - von Relationen und/oder relationalen Exempeln und obendrein mit implizit potentiellen Extrapolationen keinen Schimmer hast, ist unter Deinem Sünneli allerdings nichts Neues.

  • Zara Zarathustra
  • 22.12.08 | 14:23 Uhr

Yes, we can, Jeanna ! Der Staat macht jetzt anstelle der schwindsüchtigen Gross-Kapitalisten den Neuschuldner und lender of the first and only resort, nachdem er bisher nur der lender of last resort war. So schnell geht das, wenn einem Kettenbriefsystem die Maske abgezogen wird. Dass ein solches System zwangsläufig in sich selbst enden muss, werden sie aber auch DANACH noch nicht begriffen haben. Dazu müsste man eben rechnen können und nicht nur glauben, allen ernstes glauben, dass eine zur ewigen Aufschuldung verdammte Zinseszins-Gesellschaft etwas ist, das Bestand haben könne. So blöd möchte ich auch einmal sein, aber nur für einen Tag, um zu spüren, wie sich das anfühlt.
Und dann wäre ich für 5 Minuten einmal gerne ein Rechtsnationaler. DAS muss ein Feeling sein !

  • Ginestra
  • 22.12.08 | 14:15 Uhr

Du meinst wegen der Steuerbefreiung der AHV? Im Gegenzug wären natürlich die Sonderrabatte bei Eintritten und Bahnbilletten, welche die Genossen für Ihre Klientel eingerichtet haben, abzuschaffen.

Monopolisten? SBB, SRG, Migros, Coop, Post und die FMH sind wohl eine eigene Partei...

  • Zara Zarathustra
  • 22.12.08 | 14:05 Uhr

Symptomatisch, dass hier nur noch der Literaturlose "für" die Wirtschaft schreibt. Und für die nationalen, völkischen Sozialisten, die in völkisch-sozialistischster Manier die Rentiere, ihre beste Klientel, speziell bevorzugen wollen. Wie will man auch den Wählerschwund stoppen, wenn nicht durch noch mehr Sozialismus und Umverteilung zu ihrer treuesten Klientel, den Abzockern, Monopolisten, Militaristen, Agraristen, Rentner etc.

  • Ginestra
  • 22.12.08 | 14:03 Uhr

"700 Mia (aufschnauf!), nö doch nicht, ok, dann halt 1300. What's next ?"

Woher hast Du die 700 Mia? Verwechselst Du vielleicht das US-Paket für deren Finanzbranche mit einem Konjunkturprogramm?
Das muss man auseinanderhalten. Über die Stabilisierung der für den Zahlungsverkehr unentbehrlichen Banken braucht man nämlich nicht zu diskutieren. Über Konjunkturprogramme hingegen schon.

Dringend benötigte Infrastruktur jetzt zu erstellen oder zu erneuern, kann durchaus ebenso Sinn machen wie Steuersenkungen und die Senkung der Leitzinse.

Aber einfach irgenwo mehr Geld ohne klare Ziele und messbare Ergebnisse in die Bildung oder Entwicklungshilfe, wo das leider häufig der Fall ist, zu stecken, ist auch jetzt nicht angebracht.

  • Coubert
  • 22.12.08 | 13:57 Uhr

>> "Klar ist, dass die utopischen Rentenvorstellungen ... sich nicht erfüllen werden."

Wenn wir auf das Management unserer Grossbanken und auf die SVP-Pensionkässeliverwalter der Blospner GmbH schauen: die haben die topischen Vorstellungen von Geld ohne Leistung, Goldene Fallschirmlein und Vollkasko jedenfalls durchsetzen können.

Und dafür sollen ihnen der Bürger auch noch Steuererleichterungen einräumen.

  • Ginestra
  • 22.12.08 | 12:57 Uhr

Klar ist, dass die utopischen Rentenvorstellungen der Linken sich nicht erfüllen werden. Bis 35 kostenlos studieren, dann 20 Jahre Staatsangestellter mit 20h Woche und noch div. Mutterschafts- und Vaterschafts- und Weiterbildungurlauben dazwischen und dann bei vollem Gehalt mit 55 in Pension, liebe Genossen, das will und kann die Wirtschaft gar nie bezahlen... auch mit 80 staatlichen Atomkraftwerken nicht, wie Euch inzwischen die Franzosen bestätigen können.

  • Coubert
  • 22.12.08 | 12:56 Uhr

>> "Und noch klarer ist der Finanzmarkt nicht wegen transparenter Freiheit sondern wegen Regulierung aus dem Ruder gelaufen."

Wäre noch zu untersuchen, welche politischen Parteien Millionenbeträge von den Grossbanken entgegengenommen haben und sich bei der Lockerung der Eigenkapitalregeln entgegengkommend gezeigt haben.

Wobei - zu "untersuchen" gibts da nichts. Man weiss es.

  • Jeanna
  • 22.12.08 | 12:53 Uhr

Und immer wieder mal "merkt" einer noch (!) etwas, ist kurz überrascht und schaut in die Badewanne, ob der Schtaat evtl. doch noch nicht ganz ersäuft ist (Norquist)

"""Der Internationale Währungsfonds will noch stärkere Anstrengungen im Kampf gegen die anrollende Wirtschaftskrise. Für IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn ist klar: «2009 wird wirklich ein schlechtes Jahr, und vor allem: Mich beunruhigt vor allem, dass unsere Prognose, obschon bereits sehr düster, noch schlimmer ausfallen muss, wenn wir nicht genügend Stimulus schaffen.» Dies sagte Strauss-Kahn der BBC.

Zur Ankurbelung der Konjunktur sollten die Staatshaushalte noch weiter belastet werden, so die Forderung des IWF-Chefs. Die Massnahmen, die letztes Jahr beim G-20-Gipfel beschlossen worden waren, genügten nicht. Damit neuer Schub in die Weltwirtschaft komme, brauche es staatliche Ausgabenspritzen in der Grössenordnung von 2 Prozent der weltweiten Wirtschaftsleistung - also rund 1300 Milliarden Franken."""

700 Mia (aufschnauf!), nö doch nicht, ok, dann halt 1300. What's next ?

  • Zara Zarathustra
  • 22.12.08 | 12:20 Uhr

Die Kapitalisten haben den Kapitalismus leider nie verstanden, weswegen sie auch nicht wissen können, wie hoch die Fallhöhe im Vergleich mit der Weltwirtschaftskrise vor 80 Jahren mittlerweile ist, jetzt, da netto keine Neuschuldner mehr aufzutreiben sind für die Fortführung des Kettenbriefs.
Und deshalb glauben sie halt weiterhin, man habe es mit einem Subprime- und Autöli-Problem zu tun. So kommt das halt, wenn man von nichts eine Ahnung hat.

http://www.urbandigs.com/total-credit-debt-percentage-gdp.jpg

  • Ginestra
  • 22.12.08 | 11:58 Uhr

Tja, Coubert, bei der Finanzindustrie ist ja schon einmal ein wesentlicher Teil der Luft draussen (hoffe ich wenigstens)

Richtig ist, dass die Uhrenexporte auch zurückgehen werden. Die sind sich aber, so weit ich das beurteilen kann, zumindest bewusst, dass Luxusgüter nicht immer gleich stark nachgefragt werden.
Die sind hoffentlich gewappnet für eine Durststrecke.

Man wird sehen.

  • Ginestra
  • 22.12.08 | 11:50 Uhr

Hallo Korse,

bei Rieter ist halt das Managment nicht so besonders, finde ich.
Baumer wie GF sind nicht existenziell vom PW-Geschäft abhängig.
Klar drückt das auf die Ergebnisse, aber bedroht sind die wohl nicht direkt. Wobei ich auch nur von draussen daransehe. Ich kenne aber in allen Betrieben Leute persönlich und könnte einmal eine Umfrage starten, wenn es Dir hilft :)

Grüsse K.

  • Zara Zarathustra
  • 22.12.08 | 11:26 Uhr

Machen sich gut, diese Beiträge der Völkischen.

Die Schweiz gewinnt.

  • Coubert
  • 22.12.08 | 11:04 Uhr

>> "Die Schweiz ist aber ganz allgemein weniger vom platzen des Autobalons betroffen als andere Länder, das sah Köppel schon richtig."

Da sind noch Uhrenballons, Finanzindustrieballons, etc. Schaon mer mal.

  • Korse
  • 22.12.08 | 11:02 Uhr

Habs noch fast vergessen !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Ist unser ZaZa nicht am gründen von ein paar Velöli- und Windrädli-Gleichstrom Fabrikli ?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
Personal wird es in Kürze wohl genügend anstellen können und Löhne BEZAHLEN, wenn es auch nur ein brauchbares Produkt verkauft hat !!!!!!! Wer soll unserem ZaZa WAS abkaufen
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?

  • Korse
  • 22.12.08 | 10:58 Uhr

Dummheit kann man nicht verbieten. Und sie zu demonstrieren natürlich auch nicht...................... SO ist es und die Bananen verfaulen im Dschungel.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
Und was geschieht täglich im Dschungel, leben UND sterben und ist dies etwas neues ?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
Welche Parteien wollen billiges Geld resp. KEINE Zinsen zahlen sondern nur nehmen ?????????????????????????????????????????????????????????????????????????

PS

@Ginestra 22.12.08 10:28
Tja, Coubert, ich hatte meine Gründe, mich von der Autoindustrie unabhängig zu machen. (WIE wird man unabhängig ?)

Die Schweiz ist aber ganz allgemein weniger vom platzen des Autobalons betroffen als andere Länder, das sah Köppel schon richtig.

Frag mal Rieter AG, Baumer Frauenfeld, GF usw. usf. ................................

  • Zara Zarathustra
  • 22.12.08 | 10:43 Uhr

Die Naivsten glaubten, es sei ein Subprime-Hypotheken-Problem, später glaubten sie, es sei ein Finanzwirtschaftsproblem, und heute glauben sie, es sei ein Finanzwirtschafts- und Autoindustrie-Problem. Und morgen werden sie dann wieder staunen.
Dummheit kann man nicht verbieten. Und sie zu demonstrieren natürlich auch nicht.

  • Zara Zarathustra
  • 22.12.08 | 10:38 Uhr

Der crise-n'existe-pas Köppel ist ein Fall für die Fasnacht, Coubert. Und die kommt bald. Ob Blochers Amigo in Basel auch wieder zugegen sein wird ?

  • Ginestra
  • 22.12.08 | 10:28 Uhr

Tja, Coubert, ich hatte meine Gründe, mich von der Autoindustrie unabhängig zu machen.

Die Schweiz ist aber ganz allgemein weniger vom platzen des Autobalons betroffen als andere Länder, das sah Köppel schon richtig.

  • Ginestra
  • 22.12.08 | 10:24 Uhr

Eine EURO stellt schliesslich keine Wertschöpfung dar und funktioniert nur mit staatlichen Subventionen. Andere Unterhaltungsindustrien müssen sich auch an die geltenden Regeln halten.

  • Zara Zarathustra
  • 22.12.08 | 10:18 Uhr

Ja, die brauchen eine Kräuter-Polizei, diese Eigenverantwortler, Coubert. Und der Irrsinns-Flügel innerhalb dieser Partei verlangte sogar während der EURO die Aufrechterhaltung der Polizei-Stunde in den Spelunken.

  • Coubert
  • 22.12.08 | 10:01 Uhr

Korse, hast Du den account von Christine geknackt? Gib's zu!

  • Coubert
  • 22.12.08 | 10:00 Uhr

"Toyota spricht von beispielloser Notlage"

http://www.nzz.ch/nachrichten/wirtschaft/unternehmen/toyota_verlust__1.1547222.html

Die sollten Köppel lesen: "La crise n'existe pas"

  • Christine
  • 22.12.08 | 09:59 Uhr

Nein, noch eines, "Grauen erregende Spezies"... and bloooood all over the placsssssssse...

  • Christine
  • 22.12.08 | 09:56 Uhr

So, fertig "gwäg". Muss wieder arbeiten.

  • Christine
  • 22.12.08 | 09:55 Uhr

Rauchen ist ungesund. Hast Du noch nie eine Lunge husten gehört? Der Tschugger kommt ihretwegen. Schnupfen ist angesagt. Mit einer Erkältung geht das sogar in einem Aufwisch.

  • Coubert
  • 22.12.08 | 09:49 Uhr

>> "Weniger Eigenverantwortung heisst die Losung ... "

Diese Enten plädieren sogar dafür, dass jedem mündigen Bürger, der ein harmloses Kräutlein in seiner Stube wachsen lässt und dann für sich ganz alleine raucht, ein Tschugger auf den Buckel gejagt wird.

  • Christine
  • 22.12.08 | 09:44 Uhr

Entenmännli machen "chwää chwää", Entenfraueli machen "gwäg gwäg gwäg GWÄÄÄÄGGG gwäg gwäg gwäg gwä".

  • Zara Zarathustra
  • 22.12.08 | 09:41 Uhr

Vielen dämmert es ja langsam, nach diesen Miliarden-Possen, wo die Sozialisten hocken: In den rechtsgewickelten USA oder im rechtsbürgerlichen Schweizer Parlament. Nur die Unverfrorendsten und Dümmsten beten die alte Leier aus dem letzten Jahrhundert runter, werfen mit aberwitzigen Summen an Steuergeldern um sich und versuchen, das Totalversagen des unmündigen Blospnertums auch noch dem demokratischen Staat anzuhängen.
Weniger Eigenverantwortung heisst die Losung bei dieser Grauen erregenden Spezies, die den kapitalistischen Kettenbrief, der immer neue und noch mehr Nachschuldner braucht, schneller versenkten als man dies für möglich hielt. Nur der Staat kann jetzt noch den Neuschuldner machen in diesem Kettenbrief und das Ende hinauszögern. Und das auch nur solange noch ein bisschen "credere" da ist.

  • Coubert
  • 22.12.08 | 09:29 Uhr

Classe-Politique-Funtionäre & Staatpensionisten & Marktabschotter & sozialistische Versprechungen.

Für das alles steht die SVP ein.

"Wenn es quakt wie eine Ente, wenn es watschelt wie eine Ente, wenn es ausieht wie eine Ente - dann ist es eine Ente."

  • Ginestra
  • 22.12.08 | 08:30 Uhr

"Sozialismus funktioniert nie!" muss es natürlich heissen.

Zwischen sozial und sozialistisch gibt es eben einen Unterschied, Coubert.

  • Coubert
  • 22.12.08 | 07:02 Uhr

>> "Sozialismus funktiniert nie! "

Solange die SVP kein Initiative zur Abschaffung der Sozialwerke startet, solange bleibt sie die Sozialistische Volks Partei: so sozial wie alle andern.

Nur verlogen halt. Ist auch kein Wunder: der Häuptling, der abgew. Staatspensionst, ist ja ein Abzocker und Wendehals und Lügner wie er im Buche steht.

  • Ginestra
  • 22.12.08 | 05:38 Uhr

Klar ist, woher die realexistierende Gefahr herkommt:
http://www.nzz.ch/nachrichten/zuerich/mit_flaschen_und_feuerwerk_polizisten_attackiert_1.1543891.html

Und noch klarer ist der Finanzmarkt nicht wegen transparenter Freiheit sondern wegen Regulierung aus dem Ruder gelaufen.

Und wenn eine private Unternehmung (z.B: die UBS) nicht mehr Konkurs gehen kann, ohne schwerste volkswirtschaftliche Nebenwirkungen, ist das auch ein krasses Staatsversagen.

Aber letztendlich wird jede Form von Staat nur von der Realwirtschaft und den Nettosteuerzahlern finanziert und garantiert, da können die Linken noch so toben, Sozialismus funktiniert nie! Höchstens als globale Diktatur - wie sie die NationalSOZIALISTEN ja anstrebten.

  • Jeanna
  • 21.12.08 | 23:35 Uhr

Meine Befürchtung ist, dass Staaten, die nun den Totengräbern sowohl des ach so absurdum geführten "freien und sich selbst regulierenden" Marktes wie auch des Staates (Zit: wie hiess er schon wieder ? ""Der Staat muss so klein werden, dass man ihn in einer Badewanne ersäufen kann"") überall beispringen "dürfen" sich bald noch konkret mit anderen Problemen befassen "dürfen": Nebst zunehmender Arbeits- und Chancenlosgkeit auch mit einem Vormarsch des Nationalismus übelster Sorte und mit Rechtsradikalismus ... Anzeichen dafür gibt's bereits überall. Dann wären wir wieder soweit, wie ""wir" schon mal gewesen sind.

  • Zara Zarathustra
  • 21.12.08 | 23:17 Uhr

Nun müssen auch noch die Amerikaner für die Rekordpleitebank und den Schrott von Blochers Amigo herhalten. Nur nicht die Pleitiers selber. Aber was will man von dieser Sorte Eigenverantwortler und Staatskapitalisten auch anderes erwarten als den notorischen Versuch, eigenes Versagen irgendwelchen Dritten anzuhängen, vorzugsweise dem Staat, der ihnen den Schrott auch noch abnehmen und für den Schutz des Zusammengerafften aufkommen soll.
Sehr schön, wie sie sich demaskieren, die letzten verbliebenen Cheerleader des Irrsinns. Die meisten sind längst in Deckung gegangen. Aus gutem Grund.

  • Jeanna
  • 21.12.08 | 23:06 Uhr

Lafer-lafer und spekulier eines Plaktgebildeten darüber worüber ein Zurechungsfähiger wohl noch nie etwas gehört hat. Ja, warum auch nicht.

  • Ginestra
  • 21.12.08 | 22:39 Uhr

Es ist wohl die Aufgabe einer Nationalbank auf die Interventionen von ausländischen Zentralbanken zu reagieren. Überdies wäre ohne diese ausländischen Eingriffe in fast alle wichtigen Finanzplätze der Mittelabfluss bei der UBS wohl nicht so hoch ausgefallen. Einmal ganz abgesehen davon, dass am Anfang der US-Immobilienblase der amerikanische Staat stand.

Dass diese solidarischen, staatenlosen Kommunen andere Kommunen überfallen, ausrauben und versklaven, wenn sich die Überfallenen nicht verteidigen können, davon hat der hochgebildete, belesene Filosohv aber noch nie etwas gehört?

  • Zara Zarathustra
  • 21.12.08 | 22:34 Uhr

Swindler's List gehört eigentlich in dieses Forum.

http://www.effedieffe.com/content/view/5649/183/

  • Zara Zarathustra
  • 21.12.08 | 21:44 Uhr

Der Plakatler hat bis heute nicht bemerkt, dass die Rekordpleitebank ohne rettende Staats-Abermilliarden im Austausch gegen den Schrott schon längst dem Kollaps anheim gefallen wäre.

Und dass Staatskapitalisten das Gewaltmonopol am liebsten beim Staat sehen, ist klar. Ohne Staat gibt es keine Kapitalisten, sondern solidarische, staatenlose Kommunen ohne Abschöpfung.

Und dorthin geht es jetzt auch zügigen Schrittes wieder, nachdem dieses kurze Intermezzo der totalen Abschöpfung eine schnelles, verdientes Ende findet.

http://photos4.meetupstatic.com/photos/event/6/2/9/f/event_925247.jpeg

  • Ginestra
  • 21.12.08 | 21:08 Uhr

Das Gewaltmonopol liegt nun einmal erfahrungsgemäss einfach am besten beim Staat und da am besten bei einer Milizarmee.

Dass gewisse Schmarotzer denken, man könne darauf verzichten, weil man sie die letzten paar Jahrzehnte zum Glück (!) nicht einsetzen musste, ändert nichts daran.

Was das Engagement der öffentlichen Kassen bei der UBS kosten wird, ist aber noch völlig offen, auch wenn die rotgrünen Geistesgrössen das Gegenteil behaupten und bereits jetzt vom grösstmöglichen Abschreiber ausgehen.

  • Zara Zarathustra
  • 21.12.08 | 20:05 Uhr

Man fragt sich, wie es einer zum Teilzeit-Debitorenbuchhalter gebracht hat, der eine vom Staat mit Abermilliarden gerettete Rekord-Pleitebank als Nettosteuerzahler bezeichnet. Die Dummheit der völkischen Plakatler ist anscheinend ohne Gleichen. Kunststück glauben solche Abschöpfer, sie seien selber Nettozahler. Zum Glück dürfen sie diese geballte Dummheit hier auch öffentlich demonstrieren, samt ihrer Zuneigung zum Staatsmilitär, der idiotischsten und ineffizientesten aller staatlichen Organisationen.

  • Ginestra
  • 21.12.08 | 18:48 Uhr

Im Moment zählt die UBS noch zu den Nettosteuerzahlern.

Und die Abschaffung der nationalen Erschöpfung folgerte eigentlich die internationale also globale Erschöpfung, aber die EU-Beitrittswilligen verfolgen halt ihr Ziel nicht ehrlich, weil sie ehrlich keine Chance haben in der direkten Demokratie.

Von staatshörigen Dienstverweigerern, die ins ausländerarme Steuerparadies ziehen, um als Teilzeitler dank der umgangenen Progression doppelt zu profitieren, erwartet man auch nichts anderes.

  • Zara Zarathustra
  • 21.12.08 | 17:48 Uhr

Dass nur der literaturfreie Plakatler vom anonymen Stalker-Flügel der Völkischen diesen durchsichtigen Schwachsinn verteidigt, ist so erfreulich wie bezeichnend.
Diese Unternullen haben den Staat noch immer am dringendsten nötig gehabt, was sie einem immer wieder von neuem demonstrieren. Die selben wandelnden Karikaturen verjubeln auch 60 Milliarden ohne jegliche Auflagen mit einem einzigen Federstrich und verlinken im selben Atemzug wieder irgendwelchen xenophoben Kleinkram.

Das Blospnertum ahnt vielleicht noch nicht, dass in der kommenden Revolution Millionen von Hungernden aus den Städten sich übers flache Land ergiessen und an all diese Türen der Abschöpfer in den vormaligen Idyllen klopfen werden.
Es wird ihnen noch früh genug dämmern. Von zwei der Dreien hört man mittlerweile keinen Piep mehr. Beim Dritten dauerts auch nicht mehr lange.

  • Ginestra
  • 21.12.08 | 16:59 Uhr

Ja, Coubert, patentierte Güter (augenommen Medikamente) kauft man ziemlich freiwillig.

Für die Balkanisierung unseres Landes bezahlen die Nettostuerzahler viel weniger freiwillig: http://www.nzz.ch/nachrichten/zuerich/15_randalierer_in_schlieren_verhaftet__1.1536285.html

  • Ginestra
  • 21.12.08 | 16:56 Uhr

"Abschöpfen, abzocken, zusammenraffen."
Dienstverweigerer, Teilzeitler, Steuerparadies.

Genau, die staatliche Dummverteilung macht's möglich!

  • Coubert
  • 21.12.08 | 16:50 Uhr

"Wenn man für die patentierte Klinge nicht den geforderten Preis bezahlen will, muss man sich halt mit Klingen rasieren, deren Patent abgelaufen ist oder die Haare wachsen lassen..."

Die Staatsprotektionisten wie sie leiben und leben ... einfach herrlich.

  • Ginestra
  • 21.12.08 | 16:35 Uhr

Wenn man für die patentierte Klinge nicht den geforderten Preis bezahlen will, muss man sich halt mit Klingen rasieren, deren Patent abgelaufen ist oder die Haare wachsen lassen...
Und dass ungefähr jede staatliche Regulierung missbraucht werden kann, sollte sich auch langsam herumgesprochen haben.

EU-Anhängern und EU-Beitrittswilligen ist aber jedes noch so an den Haaren herbeigezogene Argumentchen recht, um Beitrittshürden abzubauen, gell Coubert.

Die regionale Erschöpfung bringt schlussendlich mehr Nachteile als Vorteile, aber den Händlern ist das natürlich egal, die sind sowieso immer auf den schnellen Profit aus.

  • Coubert
  • 21.12.08 | 15:17 Uhr

@Zara

Ursprünglich war der Patentschutz eine reiner Nachahmerschutz. Der Paralleimport von Webstühlen oder Schiffsgrossmotoren war kein Thema.

Interessant wurde der staatliche grantierte Vermarktungsschutz erst mit Patenten auf Massenprodukten mit riesiger Stückzahl und den Scheininnovationen.

Der Abgew. hat ja empfohlen, dass man z.B. die Pseudo-Innovationen vor Gericht anfechten soll: der Parallel-Importeur von "innovativen" Rasierklingen soll also erst ein risikoreiches Gerichtsverfahren auf sich nehmen, bevor der Schweizer seine Klinge so billig kriegt wie in Waldshut.

In der Pharmabranche ist es klar: die Werbe- und Schmiergelder, die bezahlt werden, damit die neuen, "innovativen" Massenmedikamente verschrieben werden, die sind in der Schweiz höher. Die sollen wir natürlich mitfinazieren helfen müssen.

  • Zara Zarathustra
  • 21.12.08 | 14:52 Uhr

So sind sie halt, Coubert, unsere rechtsnationalen Etatisten.
Wollen unter Staatsschutz Monopolrenten abschöpfen, wo es nur geht. Aber bloss keine Gegenleistungen erbringen an den selben Staat. Abschöpfen, abzocken, zusammenraffen. Das Blospner-Prinzip halt.

  • Coubert
  • 20.12.08 | 22:39 Uhr

>> "mit der Abkehr von der nationalen Erschöpfung hin zur noch(!) willkürlicheren regionalen Erschöpfung"

Bingo. Der staatliche Vermarktungsschutz hat nichts mit dem Nachahmerschutz des der Patentidee zu tun.

Weg mit all diesen "Erschöpfungsregeln", die gutbezahlte Lobbyisten den Politikern aufschwatzen konnten.

  • Schlemihl
  • 20.12.08 | 18:16 Uhr

Richtig Zara,

Die Pharma-Lobby scheint einen grossen Teil der Parlamentarier fest im Griff zu haben. Zum Wohl der schweizer Vokswirtschaft können wir nur hoffen, dass es denen auch bald an den Kragen geht!!!

  • Zara Zarathustra
  • 20.12.08 | 18:06 Uhr

Die beknackten Abschöpfer von der Pharma sind noch nicht geknackt. Die haben anscheinend zu viele Lobbyisten gekauft.
In einer Volksabstimmung gehts dann hoffentlich auch denen an den Kragen. So dumm ist wohl nicht einmal die Basis der SVP, geschweige denn der FDP, als dass sie ihrer eigenen classe politique diesen durchsichtigen Scheiss abkauft.

  • Ginestra
  • 20.12.08 | 17:49 Uhr

Dass der Pöbel sich von den Populisten aufschwatzen lässt, mit der Abkehr von der nationalen Erschöpfung hin zur noch(!) willkürlicheren regionalen Erschöpfung sei irgend etwas für die Volkswirtschaft gewonnen, ist leider offensichtlich.

  • Coubert
  • 20.12.08 | 16:54 Uhr

>> "denn gerade diese Parteien predigen ja immer..."

Nun wird die Innovationskraft der Schweizer zum Erliegen kommen.

So wie damals der Katalysator das Ende des Automobils eingeleitet hat. Ich kann mich an die Argumente der Auto-Lobbyisten noch erinnern ...

  • Schlemihl
  • 20.12.08 | 16:33 Uhr

Ja zu Parallelimporten! Endlich!

Diese Woche hat das Parlament endlich einen sehr wichtigen Entscheid zu Gunsten unserer Volkswirtschaft getroffen!

Und das gegen den Willen der Lobbyisten und Wettbewerbsverhinderer der SVP und FDP, die ganz offensichtlich lieber Lobby-Interessen verfolgen als sich für das Wohl der ganzen Volkswirtschaft einsetzten.

Äusserst peinlich, denn gerade diese Parteien predigen ja immer die freie Marktwirtschaft. Aber wenns ums eigene Gärtchen geht....

  • Ginestra
  • 20.12.08 | 14:49 Uhr

Ja der mit Zwangsgebühren finanzierte Propagandasender hat eigene Regeln wie und welche Leute er zu welchen Themen einlädt.

Und live ist das Kasperlitheater selbstverständlich auch nicht, aber das kümmert die staatshörigen Scheininformierten ja nicht...

  • Jeanna
  • 20.12.08 | 14:38 Uhr

Ja: Die rechtsnationalen Seelen und ihr Geploder ... egal worum's geht.

Live-Performance gestern wieder mal in der Arena (zur Raserproblematik).

Chapeau ehemaliger Rennfahrer Müller (FDP AG) und Jositsch, die im Verlauf der Sendung zu konstruktiven, griffigen Lösungsansätzen gelangten und glaubwürdig versprachen, sich umgehend gemeinsam an die Ausarbeitung eines konkreten Umsetzungskonzeptes zu machen zu handen der Frühjahrssession des Parlamentes. Unter Hinweis, dass es sich dann dort wieder mal deutlich zeigen werde, wem an "verhebenden" Lösungen in dieser Sache gelegen sei und wem eben nicht (wie leider auch schon).

Goldener Kaktus mit Eichenlaub an den Herrn Glarner (SVP AG), der nichts anderes tat, als bis zum Abwinken das Ausländerproblem zu "bewirtschaften". Lösungsansätze: 0.

Und Dreher ist halt Dreher ... vermochte wenigsten allmählich von seiner hinlänglich bekannten, zynischen Schnoddrigkeit etwas weg zu kommen.

  • Coubert
  • 20.12.08 | 13:57 Uhr

@turik

Was glaubst denn Du, wann die SVP ihren Sozialismus überwunden haben wird und diese Volksinititiven startet?

Abgew. BR Blocher hat ja kürzlich referiert, dass alles Soziale Privatsache sein soll. Kommen da noch Taten oder ist das alles Geploder?

  • Ginestra
  • 20.12.08 | 13:48 Uhr

MCRs Angestellte:

http://www.nzz.ch/nachrichten/schweiz/schengen-visa_botschaften_1.1525286.html

"Andere Länder hatten auch Probleme..." Ja klar, aber wieso zum Teufel bezahlen wir Wertschöpfer unseren Staatsangestellten noch die höheren Gehälter?

  • Zara Zarathustra
  • 20.12.08 | 13:41 Uhr

Ich finde es auch gut, Coubert, dass man uns die geballte Schaffenskraft der rechtsnationalen Seele hier vorführt.

Es läuft gut.

  • turik
  • 20.12.08 | 12:48 Uhr

Jetzt bin ich richtig stolz auf meine WeWo.

Es gibt wohl kaum ein anderes Forum, das die Grösse hat, so kindische Beiträge wie die Neuesten von "Coubert" und "Korse" stehen zu lassen.

  • Coubert
  • 20.12.08 | 12:04 Uhr

Solange die SVP keine Initiative startet zu:

- Abschaffung der AHV
- Abschaffung der Sozialhilfe
- Abschaffung der Arbeitslosenhilfe
- Abschaffung ...

solange sind sie genauso Sozialisten wie alle, alle andern.

Die Sozialistische Volks Partei

  • Korse
  • 20.12.08 | 11:56 Uhr

Die Rechtsnationalen ????????????? könneN stolz sein auf ihren An-hänger.
Ab und zu schwenkt die Kamera zu den
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
An - hängern !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

http://www.sf.tv/videoplayer/sa_player.php?divid=vplayer494ccbde97f45&skinid=popup&referrer=http%3A//www.sf.tv/sf1/literaturclub/index.php&usage=

  • Korse
  • 20.12.08 | 11:49 Uhr

Die 19 Seiten des (Raumentwicklungsgesetz, REG) bereits gelesen Cou Cou oder doch nur verwelkte Sprüche
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????
oder nicht?
PS
DANKE beim abfüllen!

  • Coubert
  • 20.12.08 | 11:49 Uhr

Die Rechtsnationalen könne stolz sein auf ihren Anhänger.

  • Korse
  • 20.12.08 | 11:45 Uhr

Komm schon, Korse, hau Deine Fragezeichen rein!
aber sicher !
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

noch Fragen?

  • Coubert
  • 20.12.08 | 11:45 Uhr

Solange die SVP keine Initiative startet zu:

- Abschaffung der AHV
- Abschaffung der Sozialhilfe
- Abschaffung der Arbeitslosenhilfe
- Abschaffung ...

solange sind sie genauso Sozialisten wie alle, alle andern.

  • Korse
  • 20.12.08 | 11:43 Uhr

Das nennt sich service publi .........................................................:
:
:
:
:
:
:
:
:
:
:
:
:
:
:
:
:
:
:
:
:
:
:
:
:
:
:
:
:
:
:
:
:
:
:
:
:
:
:
:
:
:
:
:
:
:
:
:
:
:
:
:
:
:
:
:
:
:
:
:
:
:
:::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::
http://www.sf.tv/sf1/literaturclub/index.php
jämmerlich !
Das äh äh äh äh äh äh wird nur noch durch die staatshörige Iris Radisch überboten (die Wurzeln der Reichsgeschichte sind noch immer am gedeihen!)

  • Korse
  • 20.12.08 | 11:37 Uhr

Damit niemand sagen kann er habe es nicht gewusst als die kommunistische Planungswirtschaft von unserem jämmerlichen Büchleinleser äh äh äh äh zur Vernehmlassung vorgeschlagen wurde
:
:
:
:
:
:
:
:
:
:
:
:
:
:
:
:
:
:
:
:
:
:
:
:
:
:
:
:
:
:
:
:
:
:
:
:
:
:
:
:
:
:
:
:
:
:
:
:
:
:
:
:
:
:
:
:
:
:
:
:
:
:
:
:
:
:
:
:
::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::
Vernehmlassungsentwurf
Entwurf
Bundesgesetz
über die Raumentwicklung
(Raumentwicklungsgesetz, REG) aus:

http://www.admin.ch/aktuell/00089/index.html?lang=de&msg-id=24535
und
dies soll ein bürgerlicher Bundesrat sein !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  • Coubert
  • 20.12.08 | 11:37 Uhr

Und hinauf:

Es ist natürlich schön, wennder Staat nicht nur Nachahmerschutz garantiert, sondern gleich noch einen Vermarktungschutz. Am schönsten ist es es, wenn der Staat hilft, einem Markteilnehmer zu verbieten, sein für gutes Geld erworbenes Eigentum einem anderm verkaufen zu dürfen.

Das nennt man "Schutz des Eigentums" der SVP. Anderort heisst es Schutz des "Föifers und Wegglis".

"Ich hab Deinen Föfer, aber Dein Weggli gehört immer noch mir."
Staatseidank.

  • Coubert
  • 20.12.08 | 11:35 Uhr

Solange die SVP keine Initiative startet zu:

- Abschaffung der AHV
- Abschaffung der Sozialhilfe
- Abschaffung der Arbeitslosenhilfe
- Abschaffung ...

solange sind sie genauso Sozialisten wie alle, alle andern. Auf das bizzeli mehr oder weniger kommt's nicht an. Mutlose Sozialsiten halt, weil sie nicht mal zu ihrer Politik stehen können.


Komm schon, Korse, hau Deine Fragezeichen rein! Zur Sache was vorzubringen kannst Du doch eh' nix.

  • Korse
  • 20.12.08 | 11:30 Uhr

Könnte nicht unser Zara Zarathustra die Rose gelegentlich kompostieren
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
??????????????????????????????????????????????????????????????????????????
so hätten wenigstens die Kompostwürmer was zu fressen ....................

  • Korse
  • 20.12.08 | 11:28 Uhr

Wieso sollen nicht z.B. die Löhne unserer Angestellten (BR und so..........) gesenkt werden auf das EU Rumänien Niveaux
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
????????????????????????????????????????????????????????????????????????????
oder gilt der Markt IMMER NUR für die ANDEREN ?

  • Korse
  • 20.12.08 | 11:26 Uhr

"Föifers und Wegglis" nennt die imer noch verwelkte Rose wohl die Freizügigkeit zusammen mit den flankierenden Massnahmen oder doch nicht
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
?
??????????????????????????????????????????????????????????????????????????????
oder wie lange soll dieses dämliche Forum so noch vor sich hin vegetieren?

  • Coubert
  • 20.12.08 | 10:20 Uhr

Es ist natürlich schön, wennder Staat nicht nur Nachahmerschutz garantiert, sondern gleich noch einen Vermarktungschutz. Am schönsten ist es es, wenn der Staat hilft, einem Markteilnehmer zu verbieten, sein für gutes Geld erworbenes Eigentum einem anderm verkaufen zu dürfen.

Das nennt man "Schutz des Eigentums" der SVP. Anderort heisst es Schutz des "Föifers und Wegglis".

"Ich hab Deinen Föfer, aber Dein Weggli gehört immer noch mir."
Staatseidank.

  • Zara Zarathustra
  • 19.12.08 | 20:42 Uhr

Der plakatgebildete Literaturlose nimmt wieder mal das Wort Intellekt ins sein anonymes Stalker-Maul und verlinkt die auf die Plakatpartei und deren durchsichtigen Pfründler-Quatsch.

Zum Glück werden diese geschützten Werkstätten nun dem Wettbewerb ausgesetzt.

  • Ginestra
  • 19.12.08 | 15:36 Uhr

Die Migrosmunisten und Coopisten sind halt schlauer als die meisten Journalisten ( Als die von der Inlandredaktion sowieso) und EUphoriker. Dass der gewöhnliche Velofahrer einer Gaby Huber oder einem Peter Spuhler intellektuell nicht folgen kann, ist ja auch keine Überraschung.
Was von der EU Bevorzugung zu halten ist, wird die WTO sicher bald einmal feststellen.

http://www.svp.ch/?page_id=4184

  • Zara Zarathustra
  • 19.12.08 | 12:57 Uhr

Noch eine Abfuhr für die rechtsbürgerlichen Etatisten, Pfründler und Illiberalen.

http://www.nzz.ch/nachrichten/schweiz/jahrelanges_hin_und_her_um_parallelimporte_beendet__1.1508087.html

  • Zara Zarathustra
  • 19.12.08 | 10:19 Uhr

Du bist gut, Josef. Die Schweizer Familien, welche bekanntlich den Staat repräsentieren, HABEN sehr wohl zu verzinsende Bundesschulden, die man jetzt einfach so per Kriegsrecht ohne jegliche Auflagen mittels Zuhülfenahme des rechtsdümmlichen Parlaments aufstockt, ohne die Basis zu befragen.
Aber dem gemeinen Eidgenoss, zu welchen ich Dich bisher nicht zu zählen mich veranlasst sah, genügt ja bereits die ILLUSION der Demokratie, indem er über den Kebab-Stand im Dorfzentrum abstimmen kann.
Oh trauriges Geschlecht ...

  • mediabuehler
  • 19.12.08 | 09:29 Uhr

Hallo Miggu,dasKnechtli
Stöhlker ist ein ehemaliger Farner Public Relations-Mann, der alles bei Rudolf Farner gelernt hat was er kann. Ich möchte Klaus Stöhlker nicht werten, denn das ist unmöglich. Er ist wohl der Beste PR-Mann für sich selber. Ich denke, dass wir Alt-BR Villiger auch nicht werten können, denn er hat keine Spuren hinterlassen.

  • Jeanna
  • 19.12.08 | 01:10 Uhr

Schade, Josef !

Schick' mir doch trotzdem mal ein Mail. Dann kann man Dich ein anderes Mal rechtzeitig in die Terminauswahl einbeziehen , ja?

Und das was Du geglaubt und herbei gehofft hast, konnte doch niemand wissen, Josef. Weshalb ich mir nun für meine mangelnden hellseherischen Fähigkeiten auch keine Vorwürfe mache, bzw. machen will.
Sollte sich am Daseinszweck oder an den denselbigen entscheidenden Kräften noch etwas ändern, dann lass es mich ungeniert wissen und sei's auch erst am 13. oder 14.

Wie auch immer: Alles-alles Gute und Schöne Dir und Deinen Lieben.

Herzlich:

J.

  • Josef
  • 18.12.08 | 23:31 Uhr

„Und dann glaubst Du ja wohl nicht im Ernst, dass man da einfach aufkreuzt.“

Doch, liebe Jeanna, das glaubte und sehnte ich herbei. Ob Du’s glaubst, oder nicht.

Am 15. Jänner aber, ob ich es nun möchte, wollte, müsste oder dürfte, kann ich Deinem Wunsche nicht nachkommen, da für diesen Zeitpunkt bereits andere Kräfte über meinen Daseinszweck entschieden haben.

Und abermals

J.

  • Jeanna
  • 18.12.08 | 22:21 Uhr

Achso, DAS war gemeint mit der Softwähr ... na ich kann mich ja halt - als Ausnahme von der Regel - auch mal verinterpretieren.

Klar, weiss jeder und jede, die es wissen will, in welcher Postleitzahl Deine Behausung steht, das ist dann aber auch schon alles. Der "Rest" müsste erschnüffelt werden. Und dann glaubst Du ja wohl nicht im Ernst, dass man da einfach aufkreuzt.

Konnst Du jetzt auch am 15. ? Ja oder ja ?

Auch !

J.

  • Josef
  • 18.12.08 | 22:00 Uhr

Da bin ich wieder, ZsaZsu !

Beinahe hätte ich Deine Antwort in “Fang und Figgsie“ verpasst, da ich nie und nimmer glaubte, eine sönige dortselbst noch vorfinden zu dürfen. Nun aber, da ich sie gelesen habe, bin ich in nicht geringem Masse verwirrt ob der dort vorgefundene Einladung in die e-feuumrankte Höhle einer Löwin. Wenn ich bedenke, dass mein Wohnsitz samt zugehöriger Adresse und zeitweiligem Freizeitaufenthalt seit mehr als fünf Jahren jederfrau und und jedermann allgemein bekannt sein müsste, stimmt es mich zwar nachdenklich aber ernüchternd, dass mich in dieser Zeit auch nicht eine einzige g’wundrige Seele aufzusuchen versuchte.

Was aber meinst Du mit „Seinem letzten Satz“ ? Falls Du das „Herz“ meinst: Ich meinte damit das förmliche rote Herz, das ich mittels HTML hinzaubern konnte. Mit MEINEM Herz ist alles in bester Ordnung.

Herzlich

Zso Zso

  • Jeanna
  • 18.12.08 | 21:37 Uhr

""Der vermisste Dürrenmatt."" ... wie immer seiner Zeit voraushinkend gewesen:

http://www.tagesanzeiger.ch/kultur/theater/Die-Staatsbank-hilft-zahlt-deine-Gaunereien/story/20644776

  • culatello
  • 18.12.08 | 21:30 Uhr

In der Tat gibt es Etatisten hüben wie drüben, aber oft ist links nicht rechts und national nicht international - oder umgekehrt oder gar nicht. Agrarsubventionen und aufgeblähte Militärapparate zeugen von staatlichem Konjunkturdoping und überholten Partikularinteressen. Der UBS-Fall ist ein staatpolitischer und ordnungspolitischer Sündenfall erster Kajüte. 'Too big to fail': Bedeutet das, dass die Kontrollbehörde für Monopole versagt hat?
Andererseits wollte ich auf diesen seltsamen Beigeschmack und die Ismen aufmerksam machen, die in diesem Forum zugegen sind. Der sehr vermisste Dürrenmatt drückte es so aus: "Ideologien sind Ausreden, an der Macht zu bleiben, oder Vorwände, an die Macht zu kommen. Aber die Macht kann nur mit den Mitteln der Macht behauptet oder erobert werden: Mit der Gewalt. So rechtfertigen die Ideologen nicht nur die Macht, sie verklären auch die Gewalt, mit deren Opfern sie nachträglich wie Beerdigungsinstitute verfahren: Sie richten her, was sie hingerichtet haben." ...also Blocher, Bush, Berlusconi usw. usf.

  • Josef
  • 18.12.08 | 21:25 Uhr

Moment, liebe Jeanna, da gehe ich gleich mal suchen.

  • Jeanna
  • 18.12.08 | 21:23 Uhr

Möchtest Du vielleicht auch noch auf meine Antwort an Dich im Fix und Foxi-"Forum" antworten, Josef ?

  • Josef
  • 18.12.08 | 21:12 Uhr

Manchmal, Zara Zarathustra, kann ich Deine Ergüsse hier in den Foren mit Gelassenheit ertragen, weil ich Dich ja vor gut einem Jahr im Terrasse kennenlernen durfte. Aber manchmal machst Du mich wütend, wenn Du solchen Stuss rauslässt wie die hirnrissige Statistik, nach welcher angeblich jede Schweizer Familie einem Pleite-Unternehmen dreissigtausend Franken nachwerfen muss. Was man nicht hat, kann man niemandem nachwerfen. Man kann höchstens etwas, was einem eigentlich aus der Sichtweise der Evolution nie zustand, künftig nicht mehr erhalten. So wie die kranke Gazelle ihr weiteres Leben, wenn sie das Opfer eines hungrigen Löwen wird.

  • Zara Zarathustra
  • 18.12.08 | 20:47 Uhr

Wer, wie die Rechtsnationalen, in ultra-etatistischer Manier einem einzigen Pleite-Unternehmen Dreissigtausend Franken pro Familie nachwirft, sollte NIE mehr auch nur ein einziges mal sich erdreisten, die Worte Etatismus und Eigenverantwortung in den Mund zu nehmen. Die Leute sollen abdanken und sich nicht wundern, dass diese hohlen Phrasen niemand mehr ernst nimmt. Das einzig Gute an dieser rechtsbürgerlichen Verblödung von Steuergeldern ist, dass für deren weitere etatistische Steckenpferde, Agrarismus, Militarismus und Idiotismus um so weniger übrig bleibt.

  • culatello
  • 18.12.08 | 20:04 Uhr

Momentan gibt es für Etatisten, Keynesianer (der Staat sorgt mit Aufträgen jedweder Art für Konjunktur-Doping, insofern hat Herr K. die Grundstufe bestanden) und Antiliberale kein halten. In der Tat gibt es auch sehr viel offenen Flankenraum, der momentan ihren Angriffen und Sperrfeuer ausgesetzt sind. Macht natürlich deren Argumente nicht besser!
Was mir ein bisschen abgeht, oder auf den Nikolaussack, sind stets Gewehr bei Fuss präsente, einer leichten Unart von Logorrhoe anheim gefallene Ideologiebeamte - braver Soldat schweig! Beeindruckend, wie -->totaler Kadavergehorsam immer in stark ideologisiertem Kontext auftritt, schliesslich immer auf eine einzelne Person zielt, welche die Werte der 'Gruppe' nicht teilt. Diese/r Abweichler/in gehört mindestens gemassregelt, denn die Moral und das Gute sind ja eh auf der Seite der geheimen Etatisten Polizei. Also. Richard Strauss ja, aber immer die andere gleiche Z. Platte spielen - nein; wer will diese denn hören?
Anyway. K. Hinweis' auf die bereits sattsam vorhandenen Kontrollen hat nicht Quantität (würde ja im -->Totalitarismus enden, der hat aber schlussendlich auch nichts gegen das einzelne, subversive Objekt und den Drang nach Freiheit ausrichten können), sondern deren Qualität in den Mittelpunkt gestellt. Richtig so, denn diese hängt im Handeln oder in der Kontrolle vom Ausführenden, Einzelnen oder - Achtung, liebe Kommunitaristen - Individuum ab. Für Humanisten: dem tugendhaften Individuum.

  • Miggu,dasKnechtli
  • 18.12.08 | 16:29 Uhr

Re: mediabuehler

>> "Gib mir ein paar Millionen und ich mache Dir aus jedem Kartoffelsack einen Bundesrat."

Der Klaus Stöhlker hat das bei Villiger, wenn ich mich nicht täusche, wesentlich billiger zustande gebracht. Nicht zuletzt, wenn ich mich recht erinnere, durch einen Artikel in der Weltwoche.
Wobei Villiger nicht unbedingt ein Kartoffelsack war.

Saluti
knechtli

  • Coubert
  • 18.12.08 | 12:27 Uhr

>> "Steuersenkungen sind bessere Konjunkturprogramme als Subventionen."
1. Vorgezogene Infrastrukturinvestitionen sind keine Subventionen.

2. Steuersenkungen, die nicht als Erparnisse zu jenen solid agierenden Banken wandern werden, die schon eh schon im Geld ersaufen, dürfen ausschliesslich am unteren Einkomensende erfolgen, wenn sie wirksam werden sollen.

>> "Die Leute haben ein besseres Gespür ..... wann und wie sie ihr Geld investieren sollen"
3. Viel vom Geld, was Private ausgeben, sind keine *Investitionen*.

Liebe WeWo-Journis: schenkt Eurem Kollegen und Scheffredakter ein VWL-Büchlein für die Grundstufe.
Das kurbelt 1. die Konjunktur an und könnte sich - abhängig von der mentalen Verfassung des Beschenkten- 2. sogar unter "Investitionen" rechnen lassen.

  • Coubert
  • 18.12.08 | 11:35 Uhr

"Swatch (-3,8% auf 143,10 CHF) und Richemont (-5,3% auf 20,44 CHF) gehören zur kleinen Gruppe der Verlierer. Beide werden von den im November markant rückläfigen Uhrenexporten zurückgebunden."

Und den Börsentubelis muss das mit den Novembertagen auch mal jemand erklären.

  • Coubert
  • 18.12.08 | 11:33 Uhr

Ach so.

Dier Uhrenimporteure dieser Welt importieren von 8:00 bis 17:00 werktags, mit einer Stunde Mittagspause.

Weniger Arbeitszeit, weniger Import. Logo.

  • pfifferling308
  • 18.12.08 | 10:34 Uhr

@Coubert

Nominell gingen die Importe um 13,4 % und korrigiert um 4,3 % zurück.
Die Importe sind also immer weniger wichtig.
Der Aussenhadelsbilanzüberschuss betrug 2,2 Mrd. Fr. Eine zu vernachlässigende Grösse.

Im Vergleich mit 2007 hatte der November 2 Arbeitstage weniger (5 Wochenenden statt 4), was 10 % weniger Geschäften entspricht und eigentlich nur Pedanten interessiert.

Coubert ist keiner. Er sieht die grossen Linien.

  • Coubert
  • 18.12.08 | 09:17 Uhr

"Uhrenexporte im November um 15 Prozent eingebrochen....Der November ist traditionell der wichtigste Monat für die Branche."

"La crise n'existe pas", Roger Köppel.

(Das Zitieren weiterer grossen Worte wollen wir dem Herrn Scheffredakter ersparen. Es weihnachtet ja schon.)

  • Coubert
  • 18.12.08 | 08:47 Uhr

"Die Exporte sanken im Vergleich zum Vorjahresmonat nominell um 10,1%, wie die Eidgenössische Zollverwaltung am Donnerstag mitteilte. Real machte der Rückgang 11,4% aus."

Die Exporte sind also immer weniger wichtig. Ein guter Zeitpunkt, die Bilateralen aufzukünden. Hopp SVP!

  • mediabuehler
  • 18.12.08 | 08:34 Uhr

Wir haben nun einmal den schwächsten Bundesrat aller Zeiten - ein Siebnergremium ohne Rückgrat. Leider wird auch der neu gewählte Bundesrat Ulrich Maurer, der bis heute zwar immer seine Linie durchgezogen hat, zum Schaden der anderen Parteien, daran nichts ändern können. Ich denke, dass Maurer sich kollegial eingliedert und so der Schweizer Politik verloren geht.

Die Pilgerfahrt der Drei war mehr als peinlich. Wo bleiben die starken Persönlichkeiten, die halten was sie versprechen? Ich wiederhole, was mir vor vielen Jahren einmal der PR- und Werbegigant Dr. Rudolf Farner sinngemäss gesagt hat:

"Gib mir ein paar Millionen und ich mache Dir aus jedem Kartoffelsack einen Bundesrat!"

  • pfifferling308
  • 18.12.08 | 00:34 Uhr

Ein dickes Bravo an Zara Zarathustra für seinen (oder ihren?) ideologiefreien Durchblick, auf die real existierende Wirtschaft ebeso wie auf den real existierenden Sozialismus. Dank Zara wissen wir nun, was Sache ist und wie's in Wirklichkeit funktioniert. Zara sagt's uns. Zara ist das genaue Gegenteil des lustigen Herrn Köppel. Ein jämmerlicher Zarathustra halt.

  • Zara Zarathustra
  • 17.12.08 | 22:39 Uhr

"Die Wirtschaftskrise fördert den staatlichen Aktivismus."

Genau. Und zwar in dem Masse, dass der lustige Herr Köppel und seine rechtnationalen Gesinnungsgenossen nichts dagegen einzuwenden haben, wenn jede Schweizer Familie dazu verdammt wird, einer einzigen Bank 30'000 Franken ohne jegliche Auflagen in deren unersättlichen Schlund zu kippen. Immer ein bisschen Schaum schlagen auf irgendwelchen Nebenkriegsschauplätzen.
Zu durchsichtig, Herr Köppel. Nimmt keiner mehr ernst. Ergebt Euch.

Ladet Euren ideologischen Ballast ab, sonst kommt Ihr nicht vorwärts.

http://www9.picfront.org/picture/mXGr75VEVM/img/Esel.JPG

 
|

weitere Ausgaben