Bundesrat

Politik aus dem Hinterhalt

In Bern wurde ein weiteres Kapitel Unehrlichkeit geschrieben. Die linke Hälfte des Parlaments will die Konkordanz, die sie öffentlich beschwört, abschaffen. Das macht die schwierige Aufgabe für den neugewählten Bundesrat Ueli Maurer etwas einfacher.

Von Urs Paul Engeler

Haarscharfer Sieg: Der frisch gekürte Bundesrat Ueli Maurer bei der Vereidigung. Bild: Keystone

Ueli Maurer ist der 112. Bundesrat der Eidgenossenschaft; der offizielle Kandidat wurde gewählt; die Schweizerische Volkspartei (SVP), die wählerstärkste Partei, wird wieder in die Landesregierung eingebunden; die Konkordanz ist damit wieder hergestellt. In Bern herrscht die neue Normalität.

Dieser Schein täuscht gewaltig. Das hinterhältige Spiel der Linken und Grünen, unterstützt von einem schönen Teil der Mitte-Parteien CVP und FDP, war von Anfang an darauf angelegt, die Konkordanz zu sprengen und die SVP weiter auszugrenzen. Zwar beschwor Ursula Wyss, Fraktionschefin der SP, die Sozialdemokraten stünden zur Einbindung aller grossen Parteien in die Regierung. Gearbeitet hat sie im Hintergrund exakt in die Gegenrichtung. Gleich gemein war das Spiel der Grünen, deren Sprecherin Therese Frösch zwar nichts von Konkordanz und dergleichen schwafelte, aber die Öffentlichkeit mit einem andern Manöver an der Nase herumführte. Die GPS bekräftigte nochmals die Kandidatur ihres Waadtländer Ständerats Luc Recordon, um ihm einige Minuten später keine einzige ihrer immerhin 24 Stimmen zu geben.
Bereits am Dienstagmittag, also Stunden vor dem SP-Hearing mit Ueli Maurer, hatte Hans-Jürg Fehr, der frühere Präsident der SP, über den Kanal von Radio DRS angekündigt, dass er und Parteigenossen sich nun aktiv auf die Suche nach einem Sprengkandidaten machen werden. Dass Maurer im Gespräch mit der linken Clique nicht eine minimale Chance haben würde, stand vor dem Beginn des Gesprächs mit den SVP-Kandidaten bereits fest. Ganz oben auf der Liste der möglichen Verräter standen Ständerat Hannes Germann (SH), ein Mann, der bei der Erweiterung der Personenfreizügigkeit das Lager schon gewechselt hatte (im Rat: nein, aktuell im Pro-Komitee), und Nationalrat Hansjörg Walter (TG), den anpassungsfähigen Präsidenten des Bauernverbandes. Doch je intensiver die Abwerbungsgespräche geführt wurden, umso energischer reagierte die SVP-Fraktionsleitung, die diesmal ihre Leute im Griff hatte.
Spätestens als der Name des Schwyzer Regierungsrats Walter Stählin sich als Sternschnuppe entpuppte und als Hansjörg Walter Charakter bewies und (unter grossem Applaus) in der Fraktion und vor dem ersten Wahlgang der Bundesversammlung seinen Verzicht erklärte, war Plan A der linken Feinde der Konkordanz, die Schein-Einbindung der SVP mit einem Aussenseiter, gescheitert. Für diesen Fall aktivierten die Verschwörer der ominösen «Gruppe 13» ihre Alternativ-, ja Wunschstrategie, den totalen Bruch mit der Allparteienregierung, den Rausschmiss der SVP.

Nicht obwohl Hansjörg Walter deutlich deklariert hatte, er stehe nicht zur Verfügung, sondern gerade weil er dieses Votum abgegeben hatte, wollten die vereinigten SVP-Gegner (Linke, Grüne und CVP) ihn nun zum Wahlsieg pushen. Die Idee des diabolischen Manövers: Man forderte von Walter die definitive Zurückweisung der Wahl und hätte diese Absage als Bruch der Konkordanz durch die SVP interpretiert. Damit wäre der Weg frei gewesen für die Kür von Urs Schwaller, den Fraktionschef der CVP.

 

«Jetzt muss der Urs sich parat machen»

Die Grünen mit ihrem Marionetten-Kandidaten Recordon freuten sich bereits, zum Teil gar am ganzen Körper zitternd, dass der grosse Coup, der zweite Schlag nach der Abwahl von Christoph Blocher, gelingen werde. Hämisch grinsend vor dem vermeintlichen Triumph, sagte der Zürcher Daniel Vischer: «Wollen Sie den Namen des nächsten Bundesrats wissen? Er heisst Schwaller! Sie werden sehen.» Der Zuger CVP-Mann Gerhard Pfister rief schon vor dem letzten Wahlgang laut in die Runde: «So, jetzt muss der Urs sich parat machen!» Und der Bieler Stadtpräsident und Nationalrat Hans Stöckli (SP), aktives Mitglied der «Gruppe 13», telefonierte per Handy vernehmlich und siegessicher mit einem Strippenzieher ausserhalb des Parlaments: «Ich weiss, dass für das Volk draussen alles wie Kasperlitheater wirkt. Aber wir hatten nun mal keine andere Wahl, als auf diese Weise vorzugehen.»

Das schäbige Spiel der Linken und Grünen sowie der gierigen CVP hatte nicht nur gegenüber der Person von Hansjörg Walter nichts mit «Anstand und Respekt» oder anderen Worten zu tun, die Links-Grün-Mitte immer wieder scheinheilig predigen. Walter sollte als billige Manövriermasse in eine unmögliche Situation gebracht werden. Jemanden gegen dessen Willen zu wählen – nur um einem Dritten zu schaden und einem Vierten zu nützen, ist menschenverachtend.
Nun darf, politisch gesehen, jede Partei die Konkordanz aufkündigen und die Idee einer links-grünen Einheitsregierung mit einigen Hampelfrauen und -männern aus der Mitte verfolgen. Verwerflich ist allerdings, dass diese Umkrempelung der tradierten Verhältnisse nicht offen – und vor allem vor den eidgenössischen Wahlen – deklariert wird. So ist die unwürdige Heimtücke letztlich der wiederholte Versuch, den Wähler zu betrügen und die politischen Mehrheiten im Volk, die dem Trio CVP, GPS und SP nicht passen, im Bundeshaus zu «korrigieren».
Der Wahlkörper hat sich damit weitgehend desavouiert. Das macht die Aufgabe für Ueli Maurer etwas einfacher.

Kommentare

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  • Jeffund
  • 03.05.09 | 23:54 Uhr

Liebe Kollegen,

Ueber die Weltwoche und ihre Qualitätsjournalismus werden wir noch lange lachen: "La crise n'existe pas"...

  • Christine
  • 20.12.08 | 19:28 Uhr

Ja, verstehe, was Du meinst, Lohmann.

Mir schwebt noch H. Bütler damals von der NZZ vor dem geistigen Auge, wie er öfters im NZZ-Standpunkte seine Punkte vertrat, und wenn ich mir R. Köppel dagegen vorstelle: Da müssen ja zwei komplett verschiedene Produkte herausschauen. ;-)

  • Lohmann
  • 20.12.08 | 00:27 Uhr

Danke Coubert, danke NZZ

für diesen ausgezeichneten Artikel!

@Christine: Das verstehe ich unter Qualitätsjournalismus, liebe Christine

  • Jeanna
  • 19.12.08 | 20:29 Uhr

Interessant immer wieder mal, woran Du Dich so ““erinnerst““. Steht leider im tiefen Schatten all dessen, woran Du Dich nicht erinnerst.

Schlaf gut.

  • Christine
  • 19.12.08 | 19:55 Uhr

Wie erinnere ich mich an die widerliche Hetze gegen A. Heer, dem sich Frau nicht scheute, mit Worten aus "talentiertem" Mund seiner Physiognomie wegen anzuhängen, er schaue aus wie einer dieser Wächter in diesen KZ-Filmen.

Ja. Nichts wird je gelernt. Nichts. Nirgends.

  • Jeanna
  • 19.12.08 | 19:45 Uhr

““Sozialhygiene““
http://www.thata.ch/jourdanmondedipljenische.htm

Zweiundsiebzig Jahre nach Beginn der Aktion beseitigen die Ergebnisse einer historischen Studie auch die letzten Unklarheiten über deren Beurteilung: Bundesrätin Ruth Dreifuss (die schweizerische Innenministerin) bezeichnete das "Hilfswerk" im Juni 1998 öffentlich als "tragisches Beispiel der Diskriminierung und Verfolgung einer Minderheit, weil deren Lebensstil sich von dem der Mehrheit unterschied".

  • Jeanna
  • 19.12.08 | 19:38 Uhr

"Les damnés de la terre" ... die ewigen Sündenböcke und Projektionsflächen für alle, alles und jedes ! Eines der traurigsten Kapitel.

Wie war das schon wieder in der Schweiz ? Mit unseren (!) Roma, die Jenische genannt werden. Jene gutgemeint-grauenhafte, unmenschliche Aktion der Pro-Juventute unter demTitel "Kinder der Landstrasse" ... die nichts anderes tat, als Jenischen die Kinder wegzunehmen !

Nichts wird je gelernt. Nichts. Nirgends.

  • Coubert
  • 19.12.08 | 19:13 Uhr

http://www.nzz.ch/nachrichten/schweiz/europas_wenig_geliebte_minderheit_1.1503181.html

Nach den Italienern über die Tamilen zu den Romas.

Bei der Hetze gegen die Romas können die Rechtsnationalen sogar auf historisches Erbe zurückgreifen. Vielleicht kann man für die Plakatwerbung gegen die Personenfreizügigkeit auf Bilder aus dem physiognomischen Archiv des Reiches zurückgreifen. Wer weiss?

  • Christine
  • 19.12.08 | 08:49 Uhr

Ah, Coubi, Du meinst es etwas anders. Nein, die Plakate selber sind natürlich nicht Schelte am Wähler.

  • Christine
  • 19.12.08 | 08:32 Uhr

Coubi, stimmt! Natürlich nicht ausschliesslich. Warum aber soll man nur den Verführer und nicht auch den Verführten schelten dürfen? Eigenverantwortung?

  • Coubert
  • 19.12.08 | 06:26 Uhr

"Coubert versteht z.B. die Aussage U. Maurers ganz anders als ich, habe ich gemerkt: "So lange ich Neger sage, bleibt die Kamera auf mir" fasste ich als Schelte an die Medien auf, wohingegen Coubi es als Maurer-Syndrom versteht, die Kamera auf sich gerichtet zu halten."

So habe ich das noch nie gesehen.

Man kann also die Naziplakat-Hetze des rechtsnationalen Flügels der SVP als Schelte am Wähler auffassen, weil er darauf hereinfällt.

  • Christine
  • 18.12.08 | 16:45 Uhr

Lach ;-), Lohmann, "dass die WeWo keine Zeitung sei" ist natürlich keine Abwertung. Im Gegenteil.

Ich kann Dir in allem zustimmen betreffend "sollte", wenn Du mich so direkt fragst.

Ich akzeptiere aber, dass dieses "sollte" sein Soll nicht erfüllt.

Schönen Nachmittag noch, es dunkelt bereits.

  • Lohmann
  • 18.12.08 | 15:36 Uhr

@Christine:

Ich kann mich im Grossen und Ganzen den Erläuterungen von Schlemihl anschliessen.

Stimmst du mir aber soweit zu, dass eine Zeitung und ein "Zeitungsmagazin" gründlich recherchieren sollte und dass Fakten in Artikeln stimmen sollten?

Stimmst du mir auch zu, dass es man in der Sache hart kritisieren darf aber doch einen minimalen Respekt und eine gewisse Fairness vor der Person wahren sollte?

Es freut mich übrigens sehr aus deinem "Mund" zu "hören", dass die Weltwoche keine Zeitung sei!!!

  • Christine
  • 18.12.08 | 14:54 Uhr

Hallo, Schlemihl

warum überhaupt die beiden vergleichen, die WeWo und die NZZ? Die NZZ ist eine Zeitung und die WeWo ein Zeitungsmagazin (oder so).

Dass eine Zeitung oder ein Magazin ganz anders daher kommt, als ich es mir wünschen täte, stört mich nicht im geringsten, ich kann ja ausweichen auf andere Medien. Zudem sehe ich nicht ganz, dass man auf d i e Wahrheit pocht, als hätte man sie selber gepachtet. Meinen Wahrheitsanspruch setze ich bei Medien nie auf "absolut", weil das nämlich nicht erfüllt werden kann.

Du nervst Dich ab Öppisem, das mich nicht nervt, weil ich es nicht wie Du auffasse. Coubert versteht z.B. die Aussage U. Maurers ganz anders als ich, habe ich gemerkt: "So lange ich Neger sage, bleibt die Kamera auf mir" fasste ich als Schelte an die Medien auf, wohingegen Coubi es als Maurer-Syndrom versteht, die Kamera auf sich gerichtet zu halten.

Anstand und Fairness, Schlemihl, erfahre ich ebenfalls z.T. anders. Falsches, intrigantes, edel verpacktes dummdofes Intrigantentum löscht mir ab, wohingegen es die nicht stört, die sich an schöner Verpackung ergötzen.

Grüss Dich
Christine

  • Schlemihl
  • 18.12.08 | 10:36 Uhr

@Henry VIII:

Du hast offensichtlich gar nichts begriffen!

Ich Differenziertheit gefordert. Diese Differenziertheit fehlte und fehlt ja gerade bei Staatsmedien in Diktaturen! In Diktaturen wird eben gerade die Meinung der Regierungspartei als die einzig Wahre angesehen. Das habe ich ja gerade kritisiert!

Leider stellt auch die Weltwoche die Meinung der SVP als die einzig Wahre dar! Und das zeugt nicht von Qualität!

  • Schlemihl
  • 18.12.08 | 10:30 Uhr

@Christine:

Liebe Christine

Du hast recht, es ist wichtig, dass es in der Schweiz viele, teils sehr unterschiedliche Medien gibt.

Und ich habe auch gar nichts dagegen, dass es Medien von hoher Qualität wie die NZZ und Medien mit niedrigerer Qualität wie den Blick oder die Weltwoche gibt.

Du wirst kaum abstreiten, dass die Weltwoche weniger differenziert und weniger objektiv berichtet als bespielsweise die NZZ.

Es ist aber wichtig, dass es Medien gibt, die sehr differenziert berichten und nicht nur schwarz/weiss, gut/böse wie das leider die Weltwoche oft macht.

Ausserdem gehört ein minimales Mass an Anstand und Fairness dazu, wenn man es mit Menschen zu tun hat! Dieses Mass hat die Weltwoche in den letzten Jahren leider ab und zu vermissen lassen!!!!!!!!

  • Christine
  • 17.12.08 | 20:14 Uhr

@Ginestra

"http://www.tagesanzeiger.ch/digital/internet/Hackerangriff-Auch-Bund-raet-von-Explorer-ab/story/18423853

Mir glaubst Du es ja nicht..."

Vielen Dank, Ginestra! Ich weiss, ich sollte mir dieses "Zeugs" zu Herzen nehmen und mich darum kümmern. Aber mir stiiinkt das, dieses mich um solches kümmern Müssen. Ein kleine, menschliche Schwäche halt, die sich auch zeigt, wenn etwa Erneuerungen von Versicherungen anstehen, oder geprüft werden sollte, ob man ausreichend oder überversichert ist. Boah...

Ich mache also weiter mit dem IE. Wenn er abstürzt schaue ich weiter. ;-)

Grüss Dich
Christine

  • HenryVIII
  • 17.12.08 | 16:52 Uhr

Ganz richtig Christine.

Der Schlehmil und der Lohmann waren eben Nachrichtendienst-Funktionäre im verblichenen Arbeiter- und Bauernstaat. Darum ihr lechzen nach einer Einheitsmeinung.

  • Christine
  • 17.12.08 | 12:35 Uhr

Ja, lieber Schlemihl, Du sagst es selber richtig:

"Du hast recht, Medien sind keine Heiligen, sie sind "Berichterstatter und Analysierer". Aber in der Qualität und der Art und Weise der Berichterstattung und der Analyse gibt es grosse Unterschiede."

Gäbe es die (grossen) Unterschiede nicht, könnten wir grad so guet eine Staatspresse haben. An die man dann, notabene einzige Informationsquelle, wohl zu "glauben" hätte. Somit ist die Meinungsvielfalt in der Presse, die aus den Analysen verschiedenster Gesichtspunkte entsteht, doch immer und in jedem Fall vor zu ziehen.

  • eidgenosse
  • 17.12.08 | 12:01 Uhr

oder selbstgerecht "weiterqualifizieren"....

  • Ginestra
  • 17.12.08 | 12:00 Uhr

So weit daneben wie das staatsangestellte Duschdorisli war aber Köppel mit seinen Prognosen noch nie.

  • rrooney
  • 17.12.08 | 11:24 Uhr

@werni425
"Danke der WeWo für die Qualitätsbeiträge , die sich nach geraumer Zeit immer selbst bestätigen oder bestätigt werden."

Sie meinen Beiträge wie "La crise n'existe pas"? ;-))

  • Coubert
  • 17.12.08 | 11:23 Uhr

In jedem gehässigen Kommentar zur Person kann man die implizite Zustimmung zum Inhalt des Beitrags erkennen.

  • eidgenosse
  • 17.12.08 | 11:18 Uhr

@coubi

wie wohlig muss es ihnen sein, dass sie "die anderen" sofort und ohne bedenken immer mit den nazis vergleichen resp. zuordnen.

ich vermute, sie haben ein ausgesprochen reines herz.... ?????????????

  • Schlemihl
  • 17.12.08 | 09:13 Uhr

@Christine:

Du hast recht, Medien sind keine Heiligen, sie sind "Berichterstatter und Analysierer". Aber in der Qualität und der Art und Weise der Berichterstattung und der Analyse gibt es grosse Unterschiede. Vergleich doch mal die Berichterstattung über die Bundesratswahl der NZZ mit derjenigen der Weltwoche:

Die Weltwoche druckt "Fandungsfotos" auf ihrer Titelseite und wirft diesen Leuten vor sie würden quasi Verrat an der Schweiz begehen. Für die Weltwoche ist die SVP klar im Recht, die "Linke Hälfte des Parlaments", was das auch immer sein soll, ist im Unrecht.

Die NZZ hat wesentlich sachbezogener und objektiver berichtet! Sie hat einerseits die Ausschlussklausel der SVP kritisiert, andererseits aber auch SP, Grüne und Teile der CVP und FDP, die einen Kandidaten gewählt haben, der offiziell seinen Verzicht verkündet hatte.

Zudem hat es die NZZ auch nicht versäumt zu erwähnen, dass in der Vergangenheit immer wieder inoffizielle Kandidaten gewählt wurden oder zumindest viele Stimmen erhalten haben. Z.B. Stich, Tschudi, Matthey bei der SP. Aber beispielsweise auch bei der Wahl von Joseph Deiss (Die CVP hatte ein 3er Ticket vorgeschlagen) hatte die SVP keinen der offiziellen Kandidaten unterstützt!

Diese Fakten wären bei der Analyse des Vorgefallenen wesentlich gewesen, werden bei der Weltwoche aber mit keinem Wort erwähnt!!!

  • Coubert
  • 17.12.08 | 08:38 Uhr

"Solange ich "Neger" sage, bleibt die Kamera auf mir", BR Ueli Maurer

Nichts kann die Verluderung einer Partei besser dokumentieren als dieser Satz ihres Wunsch-Bundesrates.

Die Kampfstifeliträger machen das gleiche mit "Heil H."-Grüssen.

  • werni425
  • 17.12.08 | 07:29 Uhr

An die Missionare im Forum,
Ich werde mich im neuen Jahr nicht ändern. Eure Beiträge betrachte ich als Denkanstösse und Grundlage für meine konsequentes Handel. Wohlverstanden heisst das nicht, dass ich denen folgen werde. Aber reagieren tu ich schon darauf.
Danke der WeWo für die Qualitätsbeiträge , die sich nach geraumer Zeit immer selbst bestätigen oder bestätigt werden.

  • Christine
  • 17.12.08 | 06:59 Uhr

Hallo lieber Lohmann, danke für Deine Mühe.

Kleine Ausreisser leisten sich alle Medien, da bildet die WeWo keine Ausnahme. Man merkt das an den kleingedruckten "wir entschuldigen uns für.." in der jeweils nächsten Ausgabe.

Die WeWo, wie andere Medien auch, sind weder Bibel noch sakrosanktes Wahrheitsverbreitungs-Instrumentarium, sondern Berichterstatter und Analysierer. Die Berichterstattung soll dem Fakt entsprechend wahr sein, die Analyse in ihrer Interpretation ehrlich.

  • Coubert
  • 16.12.08 | 23:33 Uhr

>> "Immerhin ist niemand gezwungen der Wewo Geld zu geben."

Es scheint tatsächlich eher so, dass diese WeWo - was wunder- gezwungen ist, von gewissen Kreisen Geld zu nehmen.

Man darf nur nicht wissen, von wem. So wie bei den Politkampagnen der Schweizerischen Vührer Partei.

  • Jeanna
  • 16.12.08 | 23:18 Uhr

Was in den USA """""passierte""""" und weiterhin passiert betrifft sehr wohl und markant auch "unsere einzigartige" Demokratie. Und daran sind bekanntlich nicht "die Sozialisten" schuld. Wie der hinterletzte Depp wissen könnte, so er denn wollen können würde.

Und was im exemplarischen Hebron (IL) passiert betrifft unsere "einzigartige Demokratie" und noch vielmehr unsere noch viel "einzigartigere" Neutralität ebenfalls. Unsere einzigartig neutrale Neutralität hat ja nicht nur mit IL Waffengeschäfte am laufen, sondern liefert überall hin ! Gerade jetzt auch nach Pakistan. Wo jene Regierung hockt, die sich noch nie entscheiden konnte, ob sie die dort ein Rückzugsgebiet geniessenden Taliban und Al Quaida-Angehörigen bekämpfen oder mit ihnen kooperieren soll.
Und auch Dein "Sozialist" Blocher war (zusammen mit Merz) dick im Geschäft mit dem Apartheidsregime in Südafrika.

Hat alles wahnsinnig "glorreiche" Tradition in dieser unserer einzigartigen Demokratie und Neutralität.

  • Windrider51
  • 16.12.08 | 23:06 Uhr

Sie sind sich wieder einmal am Auf-die-Schulter-Klopfen, die ewigen Anti-WeWo-Stänkerer. Glauben die denn tatsächlich, es würde sich jemand die Mühe machen, deren Behauptungen zu widerlegen? Wer soll sich diesen Schwachsinn denn antun?

Nur mal kurz einen Aspekt daraus: das Unterdrücken von Fakten und die Recherchen danach!

Stockers Orginalton vor einigen Monaten: Missbrauch im Sozialbereich gibt nicht. Kürzlich war von ihr zu hören, dass die Dreistigkeit beim Bescheissen zugenommen habe. Und wer hat's entdeckt ! Die WeWo !

Als ruchbar wurde, dass öffentliche Gelder beim Tsunami-Debakel von unseren Bundesbeauftragten sinnlos verbraten wurden (Schulen ohne Schüler, Spitäler ohne Aerzte und Patienten z.B.), hat man zuerst gelogen, dann abgestritten und schliesslich doch einer Untersuchung zugestimmt. Untersucht wurde aber nur, ob richtig verbucht wurde. Ob die Gelder zweckmässig und wirkungsvoll eingesetzt wurden, wäre "eine zu umfangreiche Untersuchung" geworden. Das heisst doch im Klartext, dass mit dieser Untersuchung bzw. der Berichterstattung darüber das Volk verarscht wurde. Es ging doch gar nie darum, auf welchem Konto welche Zahlung verbucht wurde, sondern ob das Geld sinnvoll eingesetzt war oder nicht. Und wer hat auf diesen Sachverhalt hingewiesen! Die WeWo !

Ich könnte diese Uebung noch stundenlang weiterführen, es ist mir aber einfach zu dumm.

Solche Meinung ignoriert man am besten.

Ich werde mich künftig wieder daran halten.

  • Schlemihl
  • 16.12.08 | 22:47 Uhr

@Lohmann:

Natürlich hat bisher niemand deine Argumentation widerlegt. Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen; da gibt es nichts zu widerlegen!

Den blinden Weltwoche-Gläubigen fehlen jegliche Argumente!

  • Ginestra
  • 16.12.08 | 22:41 Uhr

Immerhin ist niemand gezwungen der Wewo Geld zu geben. Nicht wie wir Zwangsgebührenzahler, die wir Staatsmedien gar nicht konsumieren wollen. Mindestens um die Radiogebühren kommt man nämlich unmöglich, heute wo jedes Mobiltelefon auch noch ein UKW-Empfänger eingebaut hat.

Und unsere einzigartige direkte Demokratie kann man eben nicht in New York oder Hebron verteidigen. Dazu muss man schon gegen die hiesigen Sozialisten ankämpfen und deren Machenschaften schonungslos offenlegen.

  • Lohmann
  • 16.12.08 | 22:24 Uhr

@ Henry VIII:

Ich habe genau begründet weshalb die "Weltwoche" keine Qualitätszeitung mehr ist!

Bisher hat niemand meine Argumentation widerlegen können. Du offensichtlich auch nicht!

Alle Kritiker als Linksextremisten und Anarchisten abzustempeln ist typisch für das Niveau der "Weltwoche". (Siehe Punkt 3. auf meiner Liste)

  • HenryVIII
  • 16.12.08 | 22:02 Uhr

Für relativ kurze Zeit nachdem diese neue Forum-Version aufgeschaltet war, ging es einigermassen gesittet zu und her hier.

In den letzten paar Wochen ist das Niveau wieder bedenklich am "absaufen".

Die Linksextremisten, Anarchisten und WeWo-Hasser haben sich mittlerweile zurecht gefunden und beglücken uns wiederum mit ihrem absolut widerlichen und inhaltlosen Ergüssen.

Nur weiter so. Es wird vermutlich unumgänglich sein, ALLE Artikel
mit einem * zu versehen.

  • turik
  • 16.12.08 | 20:39 Uhr

Ich bin schon froh, dass hier sich immer die gleiche Handvoll Enthusiasten für einen Linksschwenk dieser so schwer gleichzuschaltenden Weltwoche einsetzen.
Sie muss endlich weg vom populistischen Blabla und der Ässvaupehphilie zu den wirklich wichtigen Themen unserer Tage.

Im Gegensatz dazu liefert der Tages-Anzeiger auch heute wieder bedeutungsvolle Facts zur abverheiten BR-Wahl, OBERSTE Headline am 16.12.2008 20.15 h:
"«Papi, machs doch, du kannst Bundesrat werden!»
Hätte SVP-Nationalrat Hansjörg Walter auf seine Kinder gehört, wäre der Thurgauer Bundesrat geworden.

Da kann sich die Weltwoche eine dicke Scheibe davon abschneiden.
Knallhart recherchiert.
Ein beeindruckendes, dokumentarisches Zeitdokument.
So kommt journalistischer Tiefgang daher.

  • Jeanna
  • 16.12.08 | 16:49 Uhr

Ja, Eleonora, so ist der ""Being W." auf seiner Abschiedstournee doch noch zu seiner mit den beiden Schuhen mitgeflognen Widmungen mehr als verdienten Auszeichnung gekommen. Weit mehr verdient wäre allerdings, ihn samt seinem Cheney dort hin zu stellen wo er hingehört: Vor ein Kriegsgericht.

Aber solcherlei interessiert die geneigte Kundschaft der ""Welt""-woche schon längst nicht mehr.

Auch nicht , dass in den USA jeder 10. Bürger inzwischen nur noch dank Lebensmittelmarken einigermassen über die Runden kommt. Immerhin hat man dort begriffen, dass es eine Krise gibt. Anders als der "La crise n'existe pas" Verleger dieses Blattes.

Auch nicht von Interesse ist natürlich was in Hebron z.B. abläuft und wo sogar das Olmert gesagt hat, es herrschten unhaltbare Pogrom-artige Zustände. Ebensowenig interssiert's wie sich dort anlässlich der Wahlen ein deutlicher Rechtsrutsch abzeichnet.

Die ""Reduit-Schweiz-Trauergemeinde" hat andere Probleme. Und die ""Welt""woche sagt ihr wöchentlich, was für welche !

Liebe Grüsse nach "unten"

J.

  • Eleonora
  • 16.12.08 | 16:16 Uhr

«Jetzt muss der Urs sich parat machen» Worueber man sich bloss alles ereifern kann! Und in welcher Art - "Chapeau" WeWo, wie sachlich du immer noch informierst ...

Ob sich wohl ein WeWo Journi auch zum Schuhe werfen hinreissen lassen wuerde? Wohl kaum. Erstens kennt man diese schlimmste Form der Beleidigung im europaeischen Raum nicht und zweitens wuerde ihm wahrscheinlich - unter derselben Voraussetzung der militaerischen und sonstigen Besetzung - der Mut fehlen.

Denn die Konsequenzen, welche Muntadhar al-Zeidi, der irakische Journalist, zu tragen hat, sind kein Zuckerlecken. Aber vielleicht haben die Richter ein Einsehen und akzeptieren, dass Widerstand gegen Fremdbesatzung kein kriminelles, strafbares Delikt ist.

Zu wuenschen waere es diesem mutigen Journalisten.

  • Ginestra
  • 16.12.08 | 15:06 Uhr
  • Lohmann
  • 16.12.08 | 14:52 Uhr

@ Christine (2.Teil):

Man könnte leicht ein ganzes Buch darüber schreiben, inwiefern die Weltwoche keine Qualitätszeitung mehr ist!

Aber wie du selbst siehst, fehlt mir hier der Platz...

  • Lohmann
  • 16.12.08 | 14:49 Uhr

@Christine:

Liebe Christine, von einer Qualitätszeitung erwarte ich, dass sie unter anderem diese 4 Punkte erfüllt:

1. Objektivität und Unabhängigkeit
2. Korrektheit der Fakten, kein Weglassen relevanter Tatsachen, zuverlässige Recherche
3. Kritik auf sachlicher Ebene, keine persönlichen Diffamierungen
4. keine aus der Luft gegriffenen Behauptungen, die am Tag der Veröffentlichung klar widerlegt werden

1. Die Weltwoche vertritt in allen wichtigen Themen die Haltung der SVP. Sie betreibt sogar Wahlwerbung für die SVP. Es fehlt Transparenz über die Geldgeber der Weltwoche.

2. "Ueli Maurer ist der 112. Bundesrat". Dieser einfache Fall zeigt die ungenügende Recherche der Weltwoche auf. Weiter hatte die Weltwoche behauptet beim Land, auf dem das Eisstadion in Langnau gebaut werden soll, handle es sich um Bauland. In Wirklichkeit ist es aber Land für öffentliche Nutzung! Weiter hat die Weltwoche verschwiegen, dass in der Vergangenheit schon oft inoffizielle Bundesräte gewählt wurden. Das sind nur ein paar Beispiele. Die Liste kann fast beliebig verlängert werden...

3. Die Weltwoche hat immer wieder Personen unsachlich persönlich beleidigt und diffamiert! "Wenn der Charakter ein lebenswichtiges Organ wäre,..."

4. "La crise n'existe pas". Das sagt schon alles.

Liebe Christine, man könnte leicht ein ganzen Buch darüber schreiben, inwiefern die Weltwoche keine Qualitätszeitung mehr ist!

Hier fehlt mir leider der Platz für weitere Ausführungen...

  • eidgenosse
  • 16.12.08 | 14:25 Uhr

@jeanne+lohmann

interessant, dass ihr als erhabene solchen ramsch wie wewo diskutiert und euch damit abgebt.......ihr lechzt ja nach qualität und strotzt vor wissen!

  • Christine
  • 16.12.08 | 13:58 Uhr

Selbstverständlich ist die Weltwoche eine Qualitätszeitung, lieber Lohmann.

  • Lohmann
  • 16.12.08 | 13:23 Uhr

@rrooney:

Das Problem ist, dass dieses nationalkonservative Propagandablatt, das sich selbst immer noch "Weltwoche" nennt, schon lange keine Qualitätszeitung mehr ist!

Objektive und unabhängige Berichterstattung ist eben kaum möglich, wenn man von rechtskonservativen Geldgebern abhängig ist!!!

  • Ginestra
  • 16.12.08 | 13:17 Uhr

Ja klar, man sollte die Tatsachen so umschreiben, dass sich die Linken beim Lesen so gut fühlen, wie sie sich selber halten, diese Gutmenschen. Sonst teilt Sozifrau unreflektiertes, provinzielles Käseblatt aus.

  • Jeanna
  • 16.12.08 | 12:31 Uhr

@rrooney:

"""Ausdrücke, wie "linken Feinde der Konkordanz", "geschwafel der Therese Frösch", "Verschwörer", "Verräter", "diabolisches Manöver" sollten eigentlich in einer Qualitätszeitung mit dem Anspruch reflektiert zu berichten, nicht dermassen häufig vorkommen."""

In einer Qualitätszeitung nicht. Aber in einem zum offenkundigen Sprachrohr einer Kantonalpartei (Blocher-Flügel der SVP) mutierten Zeitung nicht überraschend, sondern Programm. Da kann sich dieses Sprachrohr noch lange weiterhin (!) grossspurig "Weltwoche" nennen.

  • werni425
  • 16.12.08 | 07:18 Uhr

Gallus,
Ihr Beitrag zum Faschismus (Orwell; der mit dem 84?) wird die Geuferi nicht überzeugen. Aber es ist so, dass die das Wünschbare definieren. 1933 wurde das Wünschbare auch von der Mehrheit (intellektuellen) denfiniert. Und 1918 in Russland auch, und in China und Nordkorea, Kuba und sonst noch.

  • rrooney
  • 16.12.08 | 00:02 Uhr

Ausdrücke, wie "linken Feinde der Konkordanz", "geschwafel der Therese Frösch", "Verschwörer", "Verräter", "diabolisches Manöver" sollten eigentlich in einer Qualitätszeitung mit dem Anspruch reflektiert zu berichten, nicht dermassen häufig vorkommen.

  • Marignano
  • 15.12.08 | 22:03 Uhr

"Das macht die Aufgabe für Ueli Maurer etwas einfacher." Soso. Ist die "Aufgabe" so etwas ähnliches wie der "Auftrag"?

Ich habe gelesen, Herr Maurer will die Schweizer Armee zur besten der Welt machen.
Besser als die US-amerikanische?
Besser als die russische?
Besser als die nordkoreanische?
Oder genügt es schon, wenn sie besser ist als die italienische, die österreichische, die französische und die deutsche. Das wären ja die direkt erreichbaren "Wettbewerber" (wenn wir Liechtenstein hier mal auslassen, es hat ja keine Armee - ist das nicht eigentlich die beste der Welt?)

Man soll seine Ziele ja präzise definieren. Woran erkennt man die "beste Armee der Welt"? Was ist überhaupt eine "gute Armee"?

Und eine "gute Armee" ist sicherlich teuer. Oder spart das gleichzeitig auch noch Geld?

Ich glaube, die Aufgabe für Ueli Maurer ist sehr einfach. Weil er eigentlich gar keine Aufgabe hat. Genau genommen ist es zum Glück völlig unwichtig, wer Chef des VBS ist und was er anstellt.

Das ist die gute Nachricht.

Mag er sich wichtig fühlen und seinen Spass dabei haben.

  • Schlemihl
  • 15.12.08 | 21:23 Uhr

@rrooney:

Zu deinen beiden Fragen:

1. Richtig, Ueli Maurer ist natürlich der 111. Bundesrat. Aber die Weltwoche der Ära Köppel nimmt es eben mit Fakten nicht mehr so genau. Es ist eigentlich ein Detail, zeigt aber gut auf, wie unseriös heute bei der Weltwoche recherchiert wird!

Es ist sicherlich auch kein Zufall, dass dieser Fehler in einem Artikel von Urs Paul Engeler passiert. Dieser hat hier im Forum nicht umsonst den Übernamen "Märchenonkel".

2. Auch hier hast du völlig recht, die Konkordanz wurde in keinem Moment angegriffen. Die Weltwoche, das Parteiblatt der SVP, versucht uns weiszumachen, dass in der schweizer Konkordanz die Parteien die Bundesräte bestimmen und diese vom Parlament nicht noch abgesegnet werden dürfen. Jeder, der die Geschichte der Bundesratswahlen nur ein wenig kennt, weiss, dass immer wieder Sprengkandidaten gewählt wurden. Das ist das Recht des Parlaments, das auch in der Verfassung verankert ist.

  • rrooney
  • 15.12.08 | 20:54 Uhr

Wenn Walter gewählt worden wäre, hätte die SVP daraus lernen, und einen MEHRHEITSFÄHIGEN Kandidaten aufstellen müssen . Er wäre gewählt worden.

  • rrooney
  • 15.12.08 | 20:45 Uhr

Zwei Fragen:

Ist Ueli Maurer nicht der 111. Bundesrat?

Und viel wichtiger:

Wieso unterstellen Sie der "Linken" Hälfte des Parlaments die Konkordanz brechen zu wollen, wo doch das Parlament geschlossen (!!) einen SVP-Parlamentarier gewählt hat? Es geht den Parlamentarier nicht um den Auschluss der SVP, sondern um die Person Ueli Maurer.
Die SVP hat mit iherem Zweierticket die Wahlfreiheit des Parlaments untergraben. Das Politik-System der Schweiz ist darauf angelegt, dass eine Partei ihren eigenen Bundesrat nicht selber bestimmen kann. Die Verantwortung trägt das Parlament. Ich kann keinen Konkordanzbruch erkennen...!?

  • Coubert
  • 15.12.08 | 20:14 Uhr

Dass für SVPler "liberal" ein Schimpfwort ist, dass muss man nicht lange erklären.

>> "Personenkult gepaart mit Dogmatismus und der "Bestrafung" von "abweichender" Meinung."

Eben.

  • HenryVIII
  • 15.12.08 | 19:48 Uhr

@ Coubert

Schon wieder so eine sozialistisch-kommunistische Um-Interpretation eines Begriffes ! Genau wie "liberal". Da man mit dem Unwort "sozialistisch" keinen Staat mehr machen kann, hat man das Wort "liberal" umgedeutet.
"Grammatikalischer Diebstahl" heisst das. Es geht etwas länger bis die Europäer das kapieren. In den USA ist "liberal" bereits zu einem Schimpfwort degeneriert. Schade. Kaputt gemacht von den Sozialisten.

  • Gallus
  • 15.12.08 | 19:29 Uhr

Stalinismus, Nazismus, Fascismus

“The word Fascism has now no meaning except insofar as it signifies ‘something not desirable’… Words of this kind are often used in a consciously dishonest way.”

Orwell, in “Politics and the English Language"

  • werni425
  • 15.12.08 | 17:34 Uhr

Coubert,
Wenn Sie den Stalinimus so interpretieren, ist er ja äusserst harmlos gewesen. Die Geschichte sagt etwas anderes. Nur, ich sehe da keine Linie zur SVP. Sie etwa?

  • Coubert
  • 15.12.08 | 16:35 Uhr

Unter Stalinismus wird u.a. auch Personenkult gepaart mit Dogmatismus und der "Bestrafung" von "abweichender" Meinungen verstanden.

Also: die SVP wird von einem stalinistischen Flügel dominiert. Noch.

  • werni425
  • 15.12.08 | 16:01 Uhr

Coubert,
Wissen Sie, dass es in einer Partei eine gewisse geminsame Meinung geben muss und die meistens von der Leitung in zusammenarbeit mir der Basis erarbeitet wir?
Darum ist man ja Ppartei. Und apropos anderer Meinung bei den nicht SVP Parteien sieht es dann ganz brutal aus. SP, Grün usw lässt grüssen.
Werni

  • HenryVIII
  • 15.12.08 | 15:59 Uhr

Coubert machen Sie einen Kopfstand ?

Der stalinistische Flügel ist bei dem anarchistischen Stosstrupp der WoZ Redaktion - der sich hier in diesen Foren suhlt - zu orten.

  • Coubert
  • 15.12.08 | 15:41 Uhr

>> "Bei der SVP herrscht Vielfalt von Meinung."

Das glaube ich gern.

Nur äussern darf man keine "abweichende", sonst kommen die Diffamierungs-Kampagnen der Entourage.

Darum finde ich es für die SVP und die Schweiz gut, wenn der stalinistische SVP-Flügel geschwächt wird.

  • Jeanna
  • 15.12.08 | 13:06 Uhr

"""Ich weiss nur, dass der Droh- und Erpresserstil ziemlich offensichtlich am Ende ist"""

Die Nummer hat ausgedient und zieht nicht mehr. Auch das notorische Verrat- und Komplottgeschrei und das Zeigen mit dem Finger auf andere.

Aber wer weiss: Ueli hat ja noch vor seiner hauchdünnsten aller denkbar hauchdünnen Wahl "gedroht", die Basis werde sich radikalisieren ...

Was er wohl für eine Basis gemeint hat ? Jene von denen man sich "schon immer ganz klar distanziert hat"?

Oder so wie eine Basis u.a. im Freischtaat Bayern draussen. Dort hat man jetzt dieser Basis wiedermal (!) "den Kampf" angesagt.

  • werni425
  • 15.12.08 | 12:53 Uhr

Coubert,
Kennen Sie den Unterschied zwischen einer Kaderpartei undder SVP? Bei der SVP herrscht Vielfalt von Meinung. Das hat natürlich auch seine Nachteile, ist mir aber lieber als Stalinismus/NAZI

  • Coubert
  • 15.12.08 | 12:27 Uhr

>> "sollten dannzumal ja die Genossen Brunner, Baader, Amstutz, Mörgeli etc. nicht mehr gewählt werden ?"

Wer auf die Listen kommt, das weiss ich nicht. Ich weiss nur, dass der Droh- und Erpresserstil ziemlich offensichtlich am Ende ist. Der rechtsnationale Flügel mit dem Programm "SVP als Schweiz-Abbruch GmbH" hat in dieser Form ausgespielt.
Und was mit Pop-Bewegungen wird, wenn die Mobilisation der Massen einmal zum Stillstand gekommen ist, das hat man schon oft gesehen.

  • Josef
  • 15.12.08 | 10:19 Uhr

@Coubert
Danke, dass Du mich so diskret auf meinen Geogravieh-Vehler hingewiesen hast:-)
Inwiefern die SVP-Basis diese Art von Führung nicht länger goutiert, werden wir in drei Jahren sehen. Nach Deiner Prognose ‘es läuft gut‘ sollten dannzumal ja die Genossen Brunner, Baader, Amstutz, Mörgeli etc. nicht mehr gewählt werden ?

  • werni425
  • 15.12.08 | 10:14 Uhr

Schlemihl,
Sie mögen ja recht haben mit Ihrer Ansicht. Aber genau so kann man die den Teil der Gesundheitsindustrie betrachten, der richtig einschöpft, die spitzenmedizin und deren Umfeld. Und dass natürlich der ewige Frieden ausgebrochen ist, ist so sicher wie noch vor 2 Jahren die Akrienkurse immer gestiegen sind.
Änderungen nach negative sind immer schneller als ins Positive.

Und den mit der Geburtenrate schnallen Sie halt einfach nicht. Oder es passt nicht in Ihr Bild. Macht nichts, ändert aber an der Tatsache, dass es seit 1960 wirtschaftlich ein Nullsummenspiel ist, nichts. Und wegen dem Murer, schrieb ich ja, dass ich nicht sicher bin.
Aber Sie sind so perfekt, dass Sie solche Sätze als nicht akzeptierbar betrachten.
Und was die Ausgaben für Verkehrsberuhigung sind, und dazu gehören sämtlich Strassenbauasugaben, haben Sie wohl keine Ahnung über das Budget.
Verdienen Sie etwa an solchen Aufträgen und kommen beim VBS zu kurz?

  • Schlemihl
  • 15.12.08 | 09:36 Uhr

@Werni:

Ich weiss, Zahlen sind nicht deine Stärke. So hast du ja in diesem und dem alten Forum behauptet die Sterberate in der Schweiz sei seit 1960 höher als die Geburtenrate oder Ueli Maurer hätte im ersten Wahlgang der Zürcher Ständeratswahlen mehr Stimmen geholt als alle anderen Nichtgewählten zusammen...

Aber schau dir doch mal die Ausgaben für die Landesverteidigung an. Ein Drittel der Angestellten der Bundesverwaltung arbeitet im VBS. Das sind riesige Personalkosten!

Dagegen sind die Ausgaben für Verkehrsberuhigung und Entwicklungshilfe fast unbedeutend!

  • Coubert
  • 15.12.08 | 08:47 Uhr

>> " Du findesst es also gut, wenn der SVP die Basis entzogen wird ? Oder wie muss ich Deine Aussage verstehehen ?"

Nein, ich finde es gut, wenn die SVP diese Art von Führung nicht länger goutiert. Und das scheint zunehmend der Fall zu sein.

Es läuft gut.

  • werni425
  • 15.12.08 | 07:43 Uhr

Schlemihl,
gut dass Sie wissen, dass bei der Armee und der Landwirtschaft so gespart werden kann. Bei den öffentlichen Ausgaben, die nichts bringen (Verkehrsberuhigung, Vorschriften zu Mehrkosten jedwelcher Art) oder Mehrverbrauch von Energie (welche ja bei uns bis auf Hydro und Atom, CO2 lastig ist oder harte Arbeit verlangt) würde zig-mal mehr drinn liegen.

Bei der Entwicklungshilfe geht es nicht gegen sie sondern wie sie verwendet wird und dies mit einem Wirkungsgrad der beschämend ist (Aufwanf, Resultat und Verwaltung)

  • Josef
  • 15.12.08 | 07:04 Uhr

@Coubert
“Schön zu sehen, wie der rechtsnationale Vührer-Haufen auseinanderbröselt. Gut für die SVP, und gut für die Schweiz.“

Es fällt mir auf, Coubert, dass Dir das Wohl der SVP sehr am Herzen liegt Ich muss Dich aber daran erinnern, dass die Basis der SVP, das Stimmvollch, unter dem Slogan ‘Blocher stärken, SVP wählen‘ Vertreter dieses Vührer-Haufens in die Räte gewählt hat. Du findesst es also gut, wenn der SVP die Basis entzogen wird ? Oder wie muss ich Deine Aussage verstehehen ?

  • Coubert
  • 14.12.08 | 23:34 Uhr

>> "unser einzelner Bundesrat und die gute Handvoll Ständeräte verhindern alles..."

Gute Rede, Mann! Von denen erwarte eh' niemand etwas Konstruktives. Ihre Wähler sind opferfühlige Jammeris oder fiese Heckenschützen wie der A-Auslecker-Lugi.

  • Ginestra
  • 14.12.08 | 23:24 Uhr

Klar unser einzelner Bundesrat und die gute Handvoll Ständeräte verhindern alles...

  • Schlemihl
  • 14.12.08 | 23:15 Uhr

Und was für konkrete Ergebnisse hat denn Christoph Mörgeli vorzuweisen?

Wenn du die Steuern senken willst musst du nicht bei der Entwicklungshilfe sparen. Wo fast nichts ist, kann auch nicht viel gespart werden!

Da würden die Armee oder die Landwirtschaftssubventionen wesentlich mehr bewirken. Und welche Partei verhindert Einsparungen in diesen Bereichen? Die SVP!

  • Ginestra
  • 14.12.08 | 23:09 Uhr

Schon klar, dass für die Schlehmils nicht das Ergebnis zählt, sondern die Zufriedenheit der Gutmenschen, die Steuergelder verteilen.

  • Schlemihl
  • 14.12.08 | 23:00 Uhr

Nur durch das Einreichen von Motionen, die das Ziel haben die Entwicklungshilfe zu schwächen, hat man noch nichts zu einer konstruktiven Lösung beigetragen!

  • Ginestra
  • 14.12.08 | 22:55 Uhr

"Bestes Beispiel ist Christoph Mörgeli . Er ist einer dieser SVPler die kaum je konstruktive Lösungsvorschläge unterbreiten"

Kaum je? Mit dem BDP-Leuten nimmt er es dann längstens auf!

Z.B: http://www.parlament.ch/D/Suche/Seiten/geschaefte.aspx?gesch_id=20083213

  • Coubert
  • 14.12.08 | 22:43 Uhr

>> "die z'leid Einen wählen wollen, der zum Voraus verzichtet."

Und hinterher angenommen hätte.

Schön zu sehen, wie der rechtsnationale Vührer-Haufen auseinanderbröselt. Gut für die SVP, und gut für die Schweiz.

  • Schlemihl
  • 14.12.08 | 21:48 Uhr

@Werni:

"lifere, nöd lafere"

Völlig richtig Werni, das ist gefordert in Exekutiv-Ämtern. Das ist ja auch der Grund weshalb das Volk fast keine SVPler in Exekutiv-Ämtere wählt!

Im Nationalrat hingegen gibt es viele die nur "lafere" und nichts "lifere"!

Bestes Beispiel ist Christoph Mörgeli - ich wünsche ihm an dieser Stelle gute Genesung. Er ist einer dieser SVPler die kaum je konstruktive Lösungsvorschläge unterbreiten sondern nur destruktiv kritisieren oder eben "lafere".

  • werni425
  • 14.12.08 | 19:24 Uhr

Turik,
Gut geschrieben. All die Geiferer gegen die SVP und speziell gegen die WeWo haben eines gemeinsam. Sie missionieren mit ihrer globalen Wahrheit und merken nicht dass sie Inzüchtler sind. Die Stärke der WeWo ist, dass alle respektiert sind. Soll mir einer eine andere Zeitschrift zeigen, die so offen ist.
Schade ist das neue Forum zu weit vom alten entfernt. Vermeeeschlechteret, leider Herr Köppel.

Schön erfreute mich, dass der Mörgeli schon aus dem Bett konnte. Meine Gedanken und Wünsche sind bei ihm und Ständerat Leuenberger.
Glückwunsch auch dem Schlüer fürs Wiedereinsteigen. Mutig!

Den Schäumenden einen ruhigen Abend und den andern einen guten.

  • turik
  • 14.12.08 | 18:44 Uhr

an werni425:
Betreffend dem seitenweise abgesonderten Gutmenschenunanstand stimme ich Dir amüsiert zu.

Aber vermutlich sind diese stark engagierten Schreiber trotz ihrem hier im Forum verspritzten Hass Abonnenten der Weltwoche, sonst würden sie sich doch niemals ausgerechnet dieses Forum hier für ihre Mission impossible aussuchen.

Ausser etwas üblen Geruch erreichen sie hier doch etwa gleichviel, wie wenn wir in einem CVP- oder SP-Forum über Parlamentarier lästern würden, die z'leid Einen wählen wollen, der zum Voraus verzichtet.

  • werni425
  • 14.12.08 | 16:10 Uhr

Die letzten 7 Seiten waren eine richtige Freude. Schön wie sich die Gutmenschen ihren Anstand demontieren.
Man sollte einmal ein Auswertung der Beiträge machen und dann die Werte den Personen zuordnen. Nicht der Worte sondern des Inhaltes.

Und dass die SVP mehr Pöstchen braucht, ist nicht ihr Ziel. Auf der unteren Regierungsebene ist sie sehr gut vertreten und im Kanton Zürich, dem wohl fortschrittlichsten und kräftigsten, sogar meistens in der Mehrheit.
Das schöne ist eben, dass die Leute um Blocher und jetzt hoffentlich um Maurer einfach nicht mit dem Rest schwimmen und so einen Gegenpol bilden.

Lifere, nöd lafere

Und von wegen Regenwaldkommunismus. Der wird kommen, da hat der Pseudo-Älpler schon recht. Aber der kommt noch langsamer als die Südpolschmelze oder es wagt einer einen globalen Atomkrieg. Nur, dies wird mich definitiv nicht betreffen. Ich schaue dann vom Ofen 27 oder der Wolke 9 zu.

  • Zara Zarathustra
  • 14.12.08 | 13:26 Uhr

Es läuft gut.

Der anonyme Deppenflügel gegen die Nicht-Anonymen. Blocher gegen Spuhler. Giezendanner gegen Blocher. Walter gegen Muurer.
Die Berner gegen das Geschlüer. Naziplakatler gegen Moderate.

hopp Schwiiz

  • Ginestra
  • 14.12.08 | 12:40 Uhr

Die Karrieristen und Wischiwaschis, die es selbstverständlich bei uns auch gibt, wünschen sich logischerweise mehr Ämtchen und mehr Support durch die Systemmedien. Im Filz dabei zu sein hat viele Vorteile - für gewisse Leute.

  • Schlemihl
  • 14.12.08 | 11:52 Uhr

Ausserdem was bringen der SVP 29% Wähleranteil, wenn sie im Ständerat, der zweiten gleichberechtigten Kammer kaum vertreten ist, wenn sie in dern Kantonsregierungen nur spärlich vertreten ist und wenn sie kaum Sachvorlagen durchbringt!

Viele in der SVP machen sich diese Gedanken mittlerweile auch. Und immer mehr merken, dass der Blocher-Mauer-Kurs in die Sackgasse führt!

  • Ginestra
  • 14.12.08 | 11:50 Uhr

"Coubert 14.12.08 11:32

Klar die seriöse Presse ist der "Trumpfpuur" und die WeWo mit den unbekannten Hintergrund-Financiers."

Das sagst Du nicht ich. Ich versuche genau zu lesen und die Motivation zu hinterfragen. Wenn man nicht selber dabei war, ist es sowieso etwas schwierig.

  • Schlemihl
  • 14.12.08 | 11:48 Uhr

Ginestra, was ich gesagt habe, ist dass ein grosser Teil der SVP-Wähler die Politik eines H.J. Walter derjenigen von Ueli Maurer vorzieht!

Ich bin wirklich gespannt auf 2011. Vor allem auf die Resultate im Kanton Bern, dem Kanton mit der zweitgrössten SVP-Kantonalpartei! Die verschiedenen Gemeinderatswahlen lieferten da schon einen Vorgeschmack!

  • Coubert
  • 14.12.08 | 11:32 Uhr

Klar die seriöse Presse ist der "Trumpfpuur" und die WeWo mit den unbekannten Hintergrund-Financiers.

Der Lugi und seine Anhänger halt ...

  • Ginestra
  • 14.12.08 | 11:26 Uhr

"Sogar die alte Tante von der Falkenstrasse hat es recherchiert."

Ein sehr gutes Beispiel wie die Schmierfinken der Systemmedien einander abschreiben, ja. Für Unterhaltung ist gesorgt...

  • Ginestra
  • 14.12.08 | 11:23 Uhr

Tja, Schlemihl, was an den feuchten Träumen von Euch BDPlern ist, werden wir 2011 ja sehen.

  • Schlemihl
  • 14.12.08 | 11:19 Uhr

Ein grosser Teil der 29% SVP-Wähler haben die SVP nicht wegen Blocher und Maurer sondern wegen Leuten wie Spuhler, Walter, Schmid, Haller, Gadient, Widmer-Schlumpf,... gewählt.

Die SVP prahlt immer mit ihren 29%. Gleichzeitig bezeichnet sie Leute wie Walter als keine "echten SVPler".

Folglich hat die Blocher-SVP niemals einen Wähleranteil von 29%.

  • Ginestra
  • 14.12.08 | 11:17 Uhr

"HenryVIII 14.12.08 11:12

SCHEINBAR stand sein Unternehmen aber kurz vor der Pleite und G. MUSSTE verkaufen."

Da war der erste Artikel in der Wewo vielleicht tatsächlich etwas unscharf. Möglicherweise hätte Giezendanner selbstständig bleiben können, dazu die Firma aber so viel kleiner machen müssen, dass ihm der Verkauf an die LA leichter fiel.

  • Coubert
  • 14.12.08 | 11:15 Uhr

Rührend, Ihr zwei!

Es läuft gut.

  • Ginestra
  • 14.12.08 | 11:13 Uhr

Coubert, bist Du nüchtern? Dass Spuhler sich von Journalisten leicht aufstacheln und ins Bockshorn jagen lässt, ist nun einmal definitiv kein Geheimnis.
Zeugen was Blocher dem Journalisten gesagt hat, wie Du dem Tagesanlüger glauben wolltest, gibt es selbstverständlich keine.

Und ja, die Schmierfinken der Systemmedien kennen wir langsam...

  • HenryVIII
  • 14.12.08 | 11:12 Uhr

Die wirtschaftliche Situation von Giezendanner . . .

Ich kenne den Inhalt des Briefes nicht, den Giezendanner an die Fraktionsmitglieder verteilte.
FAKT ist jedoch: Giezendanner verkaufte sein Transportunternehmen an die Firma "Lagerhäuser Aarau".

SCHEINBAR stand sein Unternehmen aber kurz vor der Pleite und G. MUSSTE verkaufen.

  • Ginestra
  • 14.12.08 | 11:07 Uhr

Immerhin hat man so einmal der Öffentlichkeit in Erinnerung gerufen, dass Giezendanner gar kein Unternehmer ist sondern Angestellter:

http://www.la-aarau.ch/la_organigramm.html

Ob die Firma alleine überlebt hätte, spielt da keine Rolle.

  • Coubert
  • 14.12.08 | 11:00 Uhr

"Verschiedene Fraktionsmitglieder haben am Sonntag gegenüber der NZZ diesen Sachverhalt zwar bestätigt, ..."

http://www.nzz.ch/_1.1335228.html

Sogar die alte Tante von der Falkenstrasse hat es recherchiert.

Komm, Ginschter, Ihr müsst ja nicht noch Eure Unterhosen runterlassen in dieser Sache, gell?

  • Coubert
  • 14.12.08 | 10:52 Uhr

Jaja, und die Welt ist eine Scheibe.

Man kennt die Methödeli der rechtsnationalen Lügner:

Der Zweite, der sich zu Wort meldete, tat dies auf diskretere Art: Ulrich Giezendanner, der sich als Geg­ner einer Blocher-Kandidatur und Kämpfer für mehr Anstand in der SVP-Fraktion
exponiert hatte, verteilte einen Brief an alle 60 Fraktionsmitglieder.
Darin schildert er, wie die «Weltwoche», angeblich alimentiert von
SVP­Leuten aus Christoph Blochers Gefolgschaft, Unwahrheiten über seine wirtschaftliche Situation verbreitete: «Ganz offensichtlich versuchten diese Kollegen mit wirtschaftlichem Druck, mich ih­rem Diktat zu unterwerfen», schreibt Giezendanner. Es mache ihm Mühe, «wenn Fraktionskol­legen mit Lügen und Intrigen ver­suchen, mich wirtschaftlich und politisch zu schädigen»."

  • Ginestra
  • 14.12.08 | 10:51 Uhr

"Coubert 14.12.08 10:39

Vermutlich sind da sind noch ganz, ganz viele in der falschen Partei."

Die Bauernfunktionäre können nicht anders, die sind auch auf BR Widmer viel mehr angewiesen als auf BR Leuthard. Deshalb sagt der Maurer jetzt auch, dass Widmer intelligenter sei.

  • Ginestra
  • 14.12.08 | 10:41 Uhr

Coubi, Du bist doch nicht ganz dicht, wenn Du das als Beweis für eine Tatsache siehst. Die Zeugen bestätigen nämlich lediglich,
dass Spuhler Blocher verdächtigte, weil der etwas einfacher gestrickte Spuhler sich von einem Journalisten hat aufbringen lassen.
Aber diese Schmierenartikel im Tagesanlüger erreichen tatsächlich, dass ein gewisser Prozentsatz daraus die gewünschten Schlüsse zieht.

  • Coubert
  • 14.12.08 | 10:39 Uhr

>> "Danach war klar, dass Walter in der falschen Partei ist."

Vermutlich sind da sind noch ganz, ganz viele in der falschen Partei.

Es läuft gut.

  • Coubert
  • 14.12.08 | 10:21 Uhr

"Fünf Augenzeugen bestätigen gegenüber dem «Sonntag» den ... Vorfall ..."

Ruhig weitergoogeln mit <Blocher & Spuhler & Schmiergeld>.


"Blocher: «Das würde ich nie tun». "
Und der Lugi bleibt sich treu.

  • HenryVIII
  • 14.12.08 | 10:18 Uhr

Das Radio Interview am Samstag Mittag mit Walter war augen/ohrenöffnend. Danach war klar, dass Walter in der falschen Partei ist. SO etwas von Naivität !

Der Walter liess sich von der Redaktorin eins ums andere mal aufs Glatteis führen. Und der Bauernführer merkte es nicht einmal ! Der wäre - mit absoluter Bestimmtheit - noch katastrophaler gewesen als Sämi.

  • Ginestra
  • 14.12.08 | 10:04 Uhr

"Coubert 13.12.08 23:54

So wie der Blocher hinterrücks herumreicht, dass der Spuhler seinen Erfolg nur Schmiergeldzahlungen verdankt?

Schöne GsellenInne sind Ihr!"

Hast Du dafür irgendwelche Ohrenzeugen?

  • Ginestra
  • 14.12.08 | 09:45 Uhr

"2. haben viele der 12.12.-SVP-Neumitglieder die Mitgliederbeiträge gar nicht bezahlt."

Das ist so, besonders in der Sektion von Walter und eigentlich überall da, wo die Wischiwaschi-Leute tonangebend sind. Nicht vergessen, in Graubünden, Bern und Thurgau gehört die SVP weitgehend zum System oder dominiert es sogar.

  • Coubert
  • 14.12.08 | 09:21 Uhr

Walter in der NZZ heute:

1. hätte er die Wahl wohl angenommen und sich die SVP wieder selber aus der Regierung ausgeschlossen.

2. haben viele der 12.12.-SVP-Neumitglieder die Mitgliederbeiträge gar nicht bezahlt.


Und man muss wohl HPE heissen, um aus 243 : 0 für die SVP bei einer Leerstimme den Bruch der Konkordanz erkennen zu können. Dieser "Journalist" ist so eine lärmig-dumme Nullnummer wie die "Neumitglieder".

  • Christine
  • 14.12.08 | 00:24 Uhr

Schön gute Nacht.

  • Jeanna
  • 14.12.08 | 00:23 Uhr

Es tut einem immer wieder (!) fast physisch weh, Coubert, all diesen hanebüchernen, bis in die Eingeweide ignoranten Plapper-Quark zu lesen .

  • Christine
  • 14.12.08 | 00:22 Uhr

@Coubert

So fängt der Rechtschaffene den Sonntag an. ;-)

  • Coubert
  • 14.12.08 | 00:12 Uhr

@Chrsitine:
"Was der Blocher mit dem Spuhler interessiert mich nicht. "

Ich weiss, wie man sich "Wahrheiten" zusammenkleistert.

"Selig die .... denn ihrer ist das Himmelreich" wusste schon der Herr.

Aber es gibt ein Leben vor dem Tod.

  • Coubert
  • 14.12.08 | 00:10 Uhr

@Ginestra

"Das ist ja genau der Unterschied. Blocher hat das bloss vorgeschlagen. "

Wir wissen, wessen Geistes Kind der Lugi ist. Vorne so, und hinten so. Zum Glück hatten wir die sechs anderen.

  • Christine
  • 14.12.08 | 00:04 Uhr

Coubi, wenn ich intrigantes Verhalten so richtig mit bekomme und es verfolge, widert es mich an. Ich bekomme aber den meisten Mist nicht mit, weil ich es gar nicht wissen will und nicht verfolge. Ich mache doch den Deckel nicht für jeden Mist auf wie ein Abfallkübel.

Was der Blocher mit dem Spuhler interessiert mich nicht. Das handelt man, ausser man ist einer der Beiden, unter Tratsch und Klatsch ab.

Host me?

  • Ginestra
  • 14.12.08 | 00:00 Uhr

" Coubert 13.12.08 23:51

@Ginestra
"Nein, Coubert, da bleibt es nicht bei Anfragen."

Doch.
Zum Glück hat der Bundesrat den Antrag von Altbundesrat Blocher abgewiesen, als dieser Spezial-Abfindungen für seine Ems-Spezis wollte, die er auf die Pöschtlis in Bern holte.

So verlogene Brüder seid Ihr, Ihr Schleimer!"

Da hast Du etwas nicht verstanden! Das ist ja genau der Unterschied. Blocher hat das bloss vorgeschlagen. Bei den Bauern bleibt es nicht bei Vorschlägen.

  • Coubert
  • 13.12.08 | 23:54 Uhr

@Chrsitine: "Intrigantes Verhalten finde ich nunmal nicht gut."

So wie der Blocher hinterrücks herumreicht, dass der Spuhler seinen Erfolg nur Schmiergeldzahlungen verdankt?

Schöne GsellenInne sind Ihr!

  • Coubert
  • 13.12.08 | 23:51 Uhr

@Ginestra
"Nein, Coubert, da bleibt es nicht bei Anfragen."

Doch.
Zum Glück hat der Bundesrat den Antrag von Altbundesrat Blocher abgewiesen, als dieser Spezial-Abfindungen für seine Ems-Spezis wollte, die er auf die Pöschtlis in Bern holte.

So verlogene Brüder seid Ihr, Ihr Schleimer!

  • Christine
  • 13.12.08 | 23:27 Uhr

Weil ich die Dame nicht kenne, Küken, kann ich keine persönliche Aversion gegen sie haben. Ich muss mich auf ihre Handlungen abstützen. Intrigantes Verhalten finde ich nunmal nicht gut.

  • Jeanna
  • 13.12.08 | 23:24 Uhr

Abgesehen davon, dass es noch gar nicht abschliessend klar ist, was für gröbere Rettungspakete NOCH geschnürt werden müssen.


"""La crise n'existe pas. Die Schweiz gewinnt. Die Idiotie auch.""" Auf das - allerdings auch global gesehen - und die diversen Protagonisten im Fachbereich Idiotie und Charakterlumperei, sprach ich im Zshg. mit "dem Vormarsch" an.

Das Merkel, das sich unlängst noch als "Vordenkerin" in Sachen Klimaschutz feiern liess und die sich (noch kurz vor dem Kollaps den niemand ahnen konnte, weil das ja klar ist) ein symbolisch-dekoratives Fotoshooting in Grönland genehmigte, plädiert nun für die Befreiung der Dreckschleuderindustrie (Stahlwerke, Braunkohle etc.) von umweltbezogenen Auflagen, Aus- und Abgaben. Konjunkturankurbelung heisst ihr Zauberwort.

  • Ginestra
  • 13.12.08 | 23:19 Uhr

Rechnen tue ich im Moment noch gar nichts. Jetzt warten wir zuerst einmal ab, wer welche Überkapazitäten wo abbaut und was für Staatsinterventionen gemacht werden. Dann kann man wieder investieren.

  • Zara Zarathustra
  • 13.12.08 | 23:05 Uhr

ja, und diese Nullen rechnen auch noch allen Ernstes mit einem Gewinn bei solchen Manövern ohne Auflagen unter Kriegsrecht. Dabei kann man jetzt schon den dreifachen Betrag der ersten 6 Milliarden abschreiben.

La crise n'existe pas. Die Schweiz gewinnt. Die Idiotie auch.

  • Ginestra
  • 13.12.08 | 22:54 Uhr

Obwohl es wahrscheinlich halt doch über die Hutschnur von Z. geht, wiederhole ich hier gerne noch einmal, dass es sich bei dem UBS Stützungspaket im Moment noch nicht um eine Ausgabe handelt. Was die ganze Übung gekostet hat, sieht man erst in etwa 3 Jahren und das beste ist, es liegt durchaus auch noch ein beträchtlicher Gewinn für den Staat drin bei dieser Lösung.
Aber auch wenn es eine Ausgabe wird, die UBS wird wohl weiter zu den Nettosteuerzahlern gehören.

  • Jeanna
  • 13.12.08 | 22:44 Uhr

Ja, scham- , rückgrat- und würdelos das ganze grossmäulige Geschwafel dieser wahlweise faktenausblendenden, faktenverdrehenden oder nach gusto interpretierenden "Wir hardliner", "Wir dings", "Wir bums" "Wir was alles noch"-Unternull mit ihrer erbärmlichen geistigen Heimat.

Bezeichnend "schön" auch, wie Coubert aus anderem einschlägig berufenem Munde einen Ratschlag bekam, wie mit solch Primitivlingen und Plakatparteilern umgegangen werden soll.

  • Zara Zarathustra
  • 13.12.08 | 22:17 Uhr

ja, uns dutzende Begriffe abzumerken ist so ziemlich die einzige Kernkompetenz des Literaturlosen vom anonymen Weicheier-Flügel der Plakatpartei. Dass solche Unternullen eine Verschleuderung eines zehnfachen Agrarbudgets an eine einzige Sponsor-Bank ohne jegliche Auflagen durchwinken, während sie gegen ein Mutterschaftsversicherüngelchen zu Felde ziehen, zeigt, wes Geistes Kind sie sind. Vom Kampf ihres Heilspredigers gegen das Frauenstimmrecht schon gar nicht reden. Abartig bis in die Eingeweide.

  • Ginestra
  • 13.12.08 | 20:53 Uhr

Schau, Z. , wenn die UBS wirklich hopps geht, dann kommt es auch nicht mehr darauf an...

Erholt sie sich aber wieder, dann waren das keine Subventionen wie bei der Landwirtschaft oder dem ÖV, denn die Finanzwirtschaft hat in den letzten Jahrzehnten Abermilliarden an Steuern netto an den Staat abgeführt. Die Wertschöpfung pro Kopf ist auf mittlere Frist in der Finanzwirtschaft wesentlich höher als in den meisten Branchen. Also schöpft der Staat da auch mehr ab. Kannst Du dem folgen?

  • Jeanna
  • 13.12.08 | 20:26 Uhr

Von Effizienzsteigerung lafert der Laferi auch etwas. Und das Wort "Kernkompetenz" hat er bereits abgemerkt.

  • Zara Zarathustra
  • 13.12.08 | 20:18 Uhr

Wenn sich anonyme Weicheier, Stalker, Blockwarte, Lugis u.ä. als Hardliner bezeichnen, dann ist der Irrsinn nicht mehr weit.

Und diese hardlinernden Weicheier überweisen gerade ohne jegliche Auflagen ein 10-faches Agrar-Budget einer einzigen Bank, die die Partei sponsert.

Wie unterirdisch dumm darf man eigentlich sein, um in diesen Foren mitzumachen ?

  • Zara Zarathustra
  • 13.12.08 | 20:12 Uhr

O.T.:
Unserem legendären Oreleonis sein Hedge-Fund Guru (dä Bescht), den er vor kurzem noch allen Ernstes einem Soros gegenüberstellen wollte, muss gerade einstweilen seinen Laden dicht machen. Tja, so läuft das jetzt mit dem Kapitalismus. Einer nach dem andern macht den Laden dicht.

http://www.bloomberg.com/apps/news?pid=20601087&sid=afKCOsImdwgU&refer=worldwide

  • Ginestra
  • 13.12.08 | 20:06 Uhr

"So wie sie Blocher für seine Ems-Spezis wollte, die er aufs Pöschtli im Bundesamt holte?"

Nein, Coubert, da bleibt es nicht bei Anfragen. Und diese Regelungen sind auch nicht zum Vorteil der Nettosteuerzahler. Sparen und Effizienzsteigerung in der Verwaltung sind nicht gerade die Kernkompetenzen von Bauernfunktionären. Sich überall einschleimen schon eher.

  • Ginestra
  • 13.12.08 | 19:56 Uhr

Der Schweizer "Dilaog" soso..

Der Bauernpräsident will nicht, dass wir Hardliner die Missstände wirklich schonungslos anprangern, weil er um seine Subventionen fürchtet. Oder dass er und seine Wischiwaschibrüder plötzlich die Gesetze selber alle einhalten müssten oder dass Kesslers Klagen nicht mehr so leicht versanden könnten usw.

Filzokratie bringt viele Vorteile - für gewisse Leute.

  • Zara Zarathustra
  • 13.12.08 | 19:53 Uhr

Wer gefordert ist, Christkindchen, hat der Herr Walter klipp und klar zum Ausdruck gebracht. Deine persönlichen Aversionen sind da völlig irrelevant.

  • Christine
  • 13.12.08 | 19:25 Uhr

@Coubert

Dann wären vor allem U. Wyss et al gefordert, das Intrigieren zu unterlassen.

  • Coubert
  • 13.12.08 | 19:14 Uhr

@Christine: "Er empfindet die Situation als verchachlet und er ist kein Intrigant."

Genau. Auch er spricht im Radio davon, dass eine andere Kultur des Dialogs in die SVP einziehen muss. Der Schweizer Dilaog eben.

Aber meinetwegen kann man ja an den "Dialog" von Blocher, Ginestra, Korse etc. weiter glauben. Hat uns ja vorangebracht, nach all den Jahren, gell?

  • Christine
  • 13.12.08 | 19:10 Uhr

Mach Deine Pfoten nicht grösser, als sie sind, Coubi. Zudem sind sie für besseres vorgesehen, als zu zermalmen.

Ich kenne ein Wort, das "ignorieren" heisst. Damit lässt sich viel vermeiden.

  • Christine
  • 13.12.08 | 19:03 Uhr

Eben, so sehe ich ihn ja auch, Coubi: Er empfindet die Situation als verchachlet und er ist kein Intrigant.

Darum hätte er auch ohne die Ausschlussklausel nicht angenommen.

  • Jeanna
  • 13.12.08 | 19:00 Uhr

Allerdings, Coubert, gelegentlich könnte man schon handgreiflich werden. Lediglich die intakten Selbstbeherrschungs-Reflexe halten einem davon ab.

  • Coubert
  • 13.12.08 | 18:54 Uhr

@Ginestar: "Sonderregelungen"

So wie sie Blocher für seine Ems-Spezis wollte, die er aufs Pöschtli im Bundesamt holte?

  • Coubert
  • 13.12.08 | 18:51 Uhr

" HenryVIII 13.12.08 16:10
Der Sämi hatte das (sog.) Nasenbluten und dann das "Augenwasser" und die Heulsuse Walter schaute ebenso zerknirscht aus der Wäsche wie die Schlumpf-Tochter. Zum Verwechseln ähnlich."

Wenn ich an Gewalt glauben würde: solche traurigen Knilche wie Euch würd' ich zwischen den Handflächen zermahlen. Jeder der mich persönlich kennt weiss was ich meine.

Sei Gott vor, dass ich es eines Tages tun muss.

  • Coubert
  • 13.12.08 | 18:47 Uhr

>> "Warum hat H. Walter nicht für sich selber gestimmt? "

Was Ehre ist, das werden die Lugis nie erahnen.

  • Christine
  • 13.12.08 | 18:32 Uhr

@Zara

Warum hat H. Walter nicht für sich selber gestimmt? Weil eben auch meine Aussage zutrifft.

Und wenn sie nicht zutrifft, habe ich mich in seiner Person komplett getäuscht. Das kommt vor.

  • Ginestra
  • 13.12.08 | 18:06 Uhr

So als Kontrast zur Zusammenfassung des Tagesanlügers:
http://www.drs.ch/lib/player/radio.php?audiourl=rtsp://audio.drs.ch/drs1/samstagsrundschau/081213_saru.mp3&sg=10000064&sh=10062642

Und logo will und muss der Staatsgärtnerpräsident möglichst beliebt sein. Die Staatsgärtner profitieren ja bei weitem nicht nur bei den Direktzahlungen. Sondergesetze, Sonderregelungen, Importschutz, Ökoprämien und Steuerbefreiungen wo man hinschaut.

  • Jeanna
  • 13.12.08 | 18:03 Uhr

Stimmmt, Korse: Den Vormarsch versuchen, hätte es heissen müssen.
Das hängt irgendwie damit zusammen, dass diese Gattungen noch nie die berühmten 2 Worte verstanden haben die da lauten "game over"

  • Korse
  • 13.12.08 | 17:38 Uhr

Urs Paul Engeler muss/kann ein guter Journi sein, der Artikel trifft wohl den Kern der Sache, er ist nun auf Platz eins der gelesenen !
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wo ist das brauchbare Forum ??????????????????????????????????????????????????????????????????????????????

  • Korse
  • 13.12.08 | 17:32 Uhr

"Das Spassspiessertum sowie v.a. auch das Deppen- und Charakterlumpentum wird sich in einer ungewohnten Welt "der dünner werdenden Luft"" jedoch nochmals auf den Vormarsch begeben."

Nur den Vormarsch bestreite ich, dem Rest kann ich zu 100% zustimmen
!
! (und nochmals für die angeblichen Informatiker dieses Forum's)

!
! (und nochmals für die angeblichen Informatiker dieses Forum's)
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! (und nochmals für die angeblichen Informatiker dieses Forum's)
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! (und nochmals für die angeblichen Informatiker dieses Forum's)
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! (und nochmals für die angeblichen Informatiker dieses Forum's)
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! (und nochmals für die angeblichen Informatiker dieses Forum's)
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! (und nochmals für die angeblichen Informatiker dieses Forum's)
!
! (und nochmals für die angeblichen Informatiker dieses Forum's)

und

hast Du dieses kreative Formular bereits ausgefüllt, Du kannst Dich zusammen mit zaza & co. als BR melden

http://www.sp-ps.ch/?id=622

???????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????

  • tigergigi
  • 13.12.08 | 16:17 Uhr

... Hinterlistige können wohl kaum anders Handeln. Oder? Diese Politik, ob von links, rechts oder wo auch immer, ist nicht ernst zu nehmen. Die Spezies Politiker ist wie sie ist . Punkt! Nicht Hinterlistige, normale Bürger, denen ein kleines Quentchen Ehrlichkeit in die Wiege gelegt worden ist, können in der Politik keinen Job machen.

  • Jeanna
  • 13.12.08 | 16:13 Uhr

"""Solche Individuen werden in der Natur, der richtigen Welt, nicht geduldet."""

Das Spassspiessertum sowie v.a. auch das Deppen- und Charakterlumpentum wird sich in einer ungewohnten Welt "der dünner werdenden Luft"" jedoch nochmals auf den Vormarsch begeben.

  • HenryVIII
  • 13.12.08 | 16:10 Uhr

Die Vereinigte Linke Verschwörerbande wollte klammheimlich einen "Sämi-Schmid-Klon" wählen. Der Sämi hatte das (sog.) Nasenbluten und dann das "Augenwasser" und die Heulsuse Walter schaute ebenso zerknirscht aus der Wäsche wie die Schlumpf-Tochter. Zum Verwechseln ähnlich.

  • Zara Zarathustra
  • 13.12.08 | 15:52 Uhr

Tja, Christine.

"Ein grosser Teil des Parlamentes habe sich für eine konstruktive Politik und den Respekt vor Andersdenkenden ausgesprochen, indem es ihn unterstützt habe. Die SVP-Parlamentarier müssten dies zur Kenntnis nehmen.

Das hauchdünne Wahlergebnis zu Gunsten Ueli Maurers habe sich ergeben, weil die SVP zu wenig selbstkritisch gewesen sei. «Die Partei war nicht mutig genug für eine echte Doppelkandidatur», sagte Walter. Er hoffe, dass eine kommende Bundesratswahl nicht wieder unter «Erpressung diktiert» werde."

  • Zara Zarathustra
  • 13.12.08 | 15:44 Uhr

Das Leben eines Raffer-Deppen unter Staatsschutz ist schon von Beginn weg ein künstliches in einer suizidalen, wertabschöpfenden Kunstwelt.
Solche Individuen werden in der Natur, der richtigen Welt, nicht geduldet. Und genau dorthin zurück, oder besser gesagt, vorwärts, wird es gehen, auch wenn diese Dummköpfe glauben, es käme lediglich eine Rezession, dumm wie sie sind.

  • Zara Zarathustra
  • 13.12.08 | 15:33 Uhr

Solche Raffer-Deppen gibt es in einer Welt ohne Staat, in der Welt der staatenlosen Solidargemeinschaften (Regenwaldkommunisten etc.) nicht. Hat es nie gegeben. Und dorthin geht es auch wieder. Die Raffer-Deppen mit ihren Staatsarmeen werden es nicht verhindern können. Aber sie werden noch ein paar Milliarden Individuen liquidieren auf dem Weg dortin. Wie das halt so üblich ist bei diesen gesichts- und geschichtslosen Volltrotteln.

  • Ginestra
  • 13.12.08 | 15:23 Uhr

Ja, dass der Staat das Eigentum (Geraffte gemäss Z.) schützt, ist wohl die wichtigste Grundlage für das was die allermeisten Menschen als Wohlstand bezeichnen. Das gibt dann unter anderem auch den "Chemical Alis" die Mittel, einigen Leuten das Leben künstlich zu verlängern. So ist das halt in der Welt der Grosskapitalisten.

  • Zara Zarathustra
  • 13.12.08 | 15:11 Uhr

Der Tag ist nicht fern, an dem der Ueli und seine Leute die Militaristen auf das revoltierende Volk loslassen dürfen.
Wie das halt so üblich ist, wenn die Grosskapitalisten in Bedrängnis geraten. Dazu ist die Staats-Armee schliesslich da. Und überhaupt der Staat, um den Raffern das Geraffte zu sichern. Dies ist der Ursprung eines jeden Staates und Machtapparates, auch wenn literaturlose, gesichts- und geschichtslose Deppen darüber nichts wissen können. Woher auch.

  • Coubert
  • 13.12.08 | 13:36 Uhr

Ginschter legt wieder jemandem Aussagen in dem Mund, die der nie gemacht hat.

Aber wir wissen ja, aus welchem grossen Kanton die Nazi-Plakatpartei des Lugis ihre Propaganda-Techniken abgekupfert hat.

"Solange ich Neger sage, bleibt die Kamera auf mir drauf", Bundesrat Maurer.

  • Ginestra
  • 13.12.08 | 13:30 Uhr

Klar die Systemfeinde sind keine Journalisten, sondern Verbrecher oder Geisteskranke die mindestens hinter Gitter gehören. Danke für Deine Offenheit, Coubert.

  • Ginestra
  • 13.12.08 | 13:28 Uhr
  • Coubert
  • 13.12.08 | 13:27 Uhr

Niemand will Journalisten mit einem Berufsverbot belegen. Und selbst wenn, Engeler ist Stammtischler, Parteipropagandist und Spindoctor. Er würde gar nicht unter diese Berufsgattung fallen.

Ja, Zara, in dieser Bastion der "Aufrichtigkeit", die eine erwiesenen Lugi vergöttert, da darf man nicht mal wissen, wer der reiche Mann ist, dessen Meinung diese armen Kerlis frei zu verbreiten haben.

Das geht's den Original-Stalinisten noch ehrlicher zu.

  • Jeanna
  • 13.12.08 | 13:21 Uhr

Ja, Coubert, und mit dem "sogenannten" Völkerrecht und "operativ zu entfernendem Blinddarm" etc.etc.etc. ist's vorerst wahrscheinlich auch mal vorbei.

Im Baader und seinem Gesicht nach zu schliessen gestern rumorte es gewaltig, wie da der Ueli auf konziliant machte.

  • Zara Zarathustra
  • 13.12.08 | 13:14 Uhr

"Tintenklecksende Lohnbuben", kann man da nur noch konstatieren, Coubert. Oder Scholl-Latour zitieren:

"Die Freiheit der Presse im Westen, wobei die viel besser ist als anderswo, ist letztlich die Freiheit von 200 reichen Leuten ihre Meinung zu veröffentlichen."

Einige Medien machen es wenigstens transparent, wer sie sponsert. Die "unabhängige" Weltwoche ist auch dazu noch zu feige.

  • Ginestra
  • 13.12.08 | 13:10 Uhr

Ja, das würde den Sozis so passen, die nicht genehmen Journalisten gleich mit einem Berufsverbot zu belegen und aus dem Bundeshaus zu entfernen.
In China und Kuba ist die SVP leider noch nicht so stark:
http://www.nzz.ch/nachrichten/medien/journalisten_haft_online_1.1358933.html

  • Coubert
  • 13.12.08 | 13:09 Uhr

>> "Wir sind schon ganz Ohr"

Wir auch. Für den Schleim und die Kreide, die der offizielle SVP-Bundesrat nun überall verbreitet. Nach dem Lugi nun der Schleimi.

"Ich will das gar nicht" & "Ich kann das gar nicht", Ueli Muurer.

Hey, jetzt muss er auch nicht mehr "Neger" sagen, um auf den TV-Schirm zu kommen.

  • Ginestra
  • 13.12.08 | 13:05 Uhr

"Jeanna 13.12.08 12:25

Im Prinzip hast Du völlig recht, Gutemine.

Andererseits soll - ja muss - man solchem, mittlerweile schon tradiertem, Schmierenjournalismus durchaus etwas entgegensetzen. Z.B. FAKTEN. Erst recht bei diesem Blatt, dessen Chefredaktor sich das Credo ""Schreiben was ist"" auf die journalistische Fahne geschrieben hat ... ein Hohn und Etikettenschwindel sondergleichen."

Wir sind schon ganz Ohr für Eure Argumente! Die Frau Dr. auf dem Podestli hatte auf jeden Fall keine...

  • Coubert
  • 13.12.08 | 12:42 Uhr

>> "Also auswandern."

Dann wähl Dir doch ein neues Parlament: "SVP wählen, Muurer stärken."!

Ich kann mit diesem Parlament gut leben. Ich habe mehr Respekt vor ihm als vor den Rechtsnationalen. Mich hat nichts überrascht von dem was da passierte. Das Betroffenheits- und Opfergetue des HPE ist nur eklig.

Das Parlament muss sich von niemandem vorschreiben oder ein seiner Wahl-FREIHeIT einengen lassen, wen es zu wählen hat. In dieser Sache ist es mit Alt-Bundesrat Blocher ganz dezidiert einer Meinung:
"Wählen tut das Parlament einen Bundesrat, nicht eine Partei, das ist immer so gewesen" — Christoph Blocher (1983)

  • Coubert
  • 13.12.08 | 12:34 Uhr

Ich muss noch unter meinen Fernseher abstauben. Da liegt soviel Kreide von gestern abend, von jenem Bundesrat, der vor der Wahl noch gesagt hat, dass er "gar nicht wolle" und "das gar nicht könne".

Und das alles nennt man "Aufrichtigkeit" im Christinischen Universum.

Luhja, sog I!

  • Christine
  • 13.12.08 | 12:29 Uhr

Also auswandern. Bastawursta.

Das ist gar nicht so einfach, Coubi. Z.B. nach Afrika: Als wäre man ein Kind muss alles neu gelernt werden: Was heissen die Wolken am Himmel, wenn ich hinauf schaue, welche Pflanzen darf ich essen, wenn ich nicht vergiftet werden will, wo finde ich Wasser, und darf ich es trinken, welche Tiere können mir gefährlich werden?

Wohin würde es denn den Coubi ziehen?

  • Coubert
  • 13.12.08 | 12:27 Uhr

@gutemine

Ja, HPE hat mit diesem Artikel den üblichen Level seines Stammtisch-Journalismus nochmals markant abgesenkt.

Diese journalistische Dumpfbacke kennt weder die Geschichte der Bundesratswahlen noch weiss er, was die Position der SVP in dieser Sache immer war:

"Wählen tut das Parlament einen Bundesrat, nicht eine Partei, das ist immer so gewesen" — Christoph Blocher (1983)

  • Jeanna
  • 13.12.08 | 12:25 Uhr

Im Prinzip hast Du völlig recht, Gutemine.

Andererseits soll - ja muss - man solchem, mittlerweile schon tradiertem, Schmierenjournalismus durchaus etwas entgegensetzen. Z.B. FAKTEN. Erst recht bei diesem Blatt, dessen Chefredaktor sich das Credo ""Schreiben was ist"" auf die journalistische Fahne geschrieben hat ... ein Hohn und Etikettenschwindel sondergleichen.

  • Coubert
  • 13.12.08 | 12:20 Uhr

>> "...nicht davon ausgehen willst, dass Walter lügte, dann musst Du davon ausgehen, dass er die Wahrheit sagte. Das ist nämlich immer noch die grundsätzliche Ausgangslage, wenn ein Mensch etwas sagt."

Auch Hans-Peter Tschudi sagte damals, er würde nicht annehmen. Dann wurde der gegen den "offiziellen" Bringolf doch gewählt, und er nahm und wurde ein tüchtiger Bundesrat. Walter hat seine Chance halt verpasst.

Das Parlament wählt. Und Basta. Wem das nicht passt, der soll sich ein neues Parlament wählen oder auswandern.

  • Christine
  • 13.12.08 | 12:17 Uhr

@Schlemihl

Da ist doch ein ganzes Potpourri im Gange von Wissen und Nichtwissen und Vermutungen und von 'soll man die Bevölkerung verunsichern oder soll man sie nicht verunsichern' und von 'was ist verunsichern', etc.

Das geht Dir und mir so und den Medien grad auch, die trotz Informationsvorsprung gewisse Entwicklungen anscheinend auch nicht voraussehen können. Und wenn sie die Entwicklungstendenz zu kennen vermeinen, zweifeln sie, was der Bevölkerung an Mitteilung auf welche Art mitgeteilt werden soll (siehe eingangs betr. verunsichern).

Wenn so ein Satz fällt in der Arena, wie ".. solange am Automaten noch Geld bezogen werden kann.." (oder ähnlich), beschleicht mich schon ein ungut gschmuches Gefühl.

  • gutemine
  • 13.12.08 | 11:58 Uhr

Dieser Artikel von UPE ist derart primitiv und auf dem untersten Niveau journalistischer Hetze angelangt, dass eigentlich schon jeder Kommentar dafür zu schade ist.

  • Schlemihl
  • 13.12.08 | 11:56 Uhr

@Korse:

Wir sind alle tief beeindruckt, dass du ganz alleine die ?-Taste auf deiner Tastatur gefunden hast!

Bravo, sehr gut gemacht! Wir sind stolz auf dich!

  • Christine
  • 13.12.08 | 11:56 Uhr

@Zara

Ganz sicher habe ich H. Walter genau so wehmütig empfunden, wie ihn wohl alle so empfunden haben. Seine Wehmut war nicht zu übersehen. Das rechne ich aber nicht nur dem entgangenen Amt zu, das wäre zu schlicht und würde ihm sicherlich nicht gerecht, sondern einer ganzen Palette von Empfindungen angesichts einer für ihn vielleicht so etwas wie verchachleten Situation. Er wird kein Intrigant sein, und der ganzen Situation, wie sie nach dem 12.12.2007 entstanden ist, hilflos und, eben, wehmütig gegenüber stehen. Das ist nicht, was er sich unter Politik vorstellt: Intrigen und Falschheit durch die Bande.

Aber das darf nicht ausschlaggebend sein, ihn zum Bundesrat zu wählen. Das war ihm wohl auch klar. Und ihm war wohl auch klar, dass das Amt nie mehr so nah sein würde wie jetzt, dass er es gerne annehmen würde, es gleichzeitig aber als nicht richtig erachtete. Und das erfüllte ihn mit Wehmut. Das hat nichts mit der Ausschluss-Klausel zu tun, das wäre viel zu kurz gegriffen.

  • Schlemihl
  • 13.12.08 | 11:51 Uhr

@Christine:

Selbst die "La crise n'existe pas"-Weltwoche hat es jetzt offensichtlich realisiert...

Interessant ist der Gesinnungswandel von Herrn Köppel und seinen Leuten: Zuerst existiert die Krise nicht und dann ist plöztlich alles ganz schrecklich... Vielleicht weil die Weltwoche selbst Stellen streichen muss auf Anfang Jahr (Allerdings hat das mehr mit Missmanagement zu tun, als mit der Krise!)...

  • Schlemihl
  • 13.12.08 | 11:26 Uhr

@Werni

Das hat überhaupt nichts mit einer Vorwahl zu tun!!!

Exekutive ist nicht gleich Legislative! Also macht es auch Sinn, das Volk zweimal wählen zu lassen. Das ist demokratisch!

Die SVP lässt die Bundesräte lieber durch Parteivorstände bestimmen, weil sie offensichtlich Angst vor dem Urteil des Volkes und der Volksvertreter hat!

  • Zara Zarathustra
  • 13.12.08 | 11:24 Uhr

Es ist den kleinen Wernis unbenommen, ihr Geld den Visiönlern und Abzockern Blocher, Ebner, Schiltknecht und Ospel anzuvertrauen.

Und ja, Coubert, jeder wusste es. Und nicht erst nach Walters wehmütigem Interview nach der Wahl. Was die Christkinder dieser Welt aber nicht mal dann zu realisieren sich in der Lage sehen.
Wie auch, ohne jegliches Gschpüüri.

  • Schlemihl
  • 13.12.08 | 11:22 Uhr

@Lohmann

Ja, die SVP hatte ja immer behauptet Blocher sei der Beste.

Aber ganz offensichtlich haben sie Angst vor dem Urteil des Volkes!!!

Plötzlich wollen die Rechtskonservativen nichts mehr von einer Volkswahl es Bundesrates wissen!

  • Christine
  • 13.12.08 | 10:08 Uhr

@Werni

A propos Geld anvertrauen:

Eine Bemerkung in der Arena ist mir eingefahren: "Grosse Teile in der Bevölkerung merken ja noch nichts von der Krise, da man nach wie vor noch Geld beziehen kann am Automaten" ..

  • Christine
  • 13.12.08 | 10:03 Uhr

@Korse

"Wie lange wird diese dämliche Forums-Unkonstruktion noch weiter betrieben?".

Wie Du komme ich auch nicht los davon, das neue Forum immer wieder zu bemängeln. Nur scheint das bei der WeWo nichts zu fruchten. Es ist traurig.

Es ist auch traurig, dass mein dauerndes Gejammer nichts nützt, folglich muss ich mich damit abfinden (was ich aber nicht tue ;-)).

Plexiglas-Podest? Habe ich nicht bemerkt.

  • Korse
  • 13.12.08 | 09:51 Uhr

Es gibt auch eine Partei welche Bundesräte im Internet sucht !

"Ich könnte mir vorstellen, in naher oder auch ganz ferner Zukunft ..." :

http://www.sp-ps.ch/?id=622

Nicht vergessen im richtigen Kästli einen Haken zu setzen !

http://www.sp-ps.ch/?id=622

Nicht vergessen im richtigen Kästli einen Haken zu setzen !

http://www.sp-ps.ch/?id=622

Nicht vergessen im richtigen Kästli einen Haken zu setzen !

http://www.sp-ps.ch/?id=622

Nicht vergessen im richtigen Kästli einen Haken zu setzen !

http://www.sp-ps.ch/?id=622

Nicht vergessen im richtigen Kästli einen Haken zu setzen !

Wie lange wird diese dämliche Forums-Unkonstruktion noch weiter betrieben

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  • werni425
  • 13.12.08 | 09:39 Uhr

Christine,
Schön die Argumentation von Ihnen. Lustiger sind aber immer mehr die Konstrukte und Annahmen der Maurergegner im Forum als auch deren geistige Stellung im Leben. Denen würde ich keinen Cent anvertrauen, weniger als der UBS und CS.

Es amüsiert die Phantasie.

  • Korse
  • 13.12.08 | 09:33 Uhr

BR Maurer steht immerhin auf dem Boden, bei NR Wyss, muss das goebbelinsche SF DRS wie gesendet ein Plexiglas-Podest vorhalten, wieso, um Kleinkariertheit zu erheben ?
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http://www.sf.tv/sf1/arena/index.php

Ist die SP tatsächlich in so einem erbärmlichem Zustand ?
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  • Christine
  • 13.12.08 | 09:17 Uhr

Das Parlament wusste mitnichten, Coubi, was diesbezüglich die "Wahrheit" ist. Wenn Du nicht davon ausgehen willst, dass Walter lügte, dann musst Du davon ausgehen, dass er die Wahrheit sagte. Das ist nämlich immer noch die grundsätzliche Ausgangslage, wenn ein Mensch etwas sagt. Esoterisches Orakeln mögen Einzelne im Parlament betreiben, als Begründung für eine Wahl ist es aber nicht im Parlament sondern höchstens in Hogwarts angesagt.

Zudem glaube ich kaum, dass es einem Parlament reichen darf, ihn zu wählen, wenn Einer mit einem "ich will" als Begründung in den Bundesrat einziehen will. Und noch zudemer muss auch seine Fraktion wollen, sonst hat der den Rückhalt im Parlament nicht, weil die anderen Fraktionen ihn in Sachfragen nicht stützen würden.

  • Coubert
  • 13.12.08 | 08:47 Uhr

>> "ich finde es höchst unanständig und respektlos vom linken lager einen kanditaten (hansjörg walter) zu wählen, obwohl dieser kurz zuvor mitteilt, dass er das amt nicht antreten wird."

Jeder im Parlament wusste, dass Walter in WAHRHEIT nichts lieber werden will als Bundesrat. Man siehe nur Geifer-Baader, der Walter noch im Saal vor laufenden Kameras "nachbearbeiten" musste.

Das Parlament hat den neostalinistischen Dräcklereien des rechtsnationalen Flügels der SVP zu Recht keine Beachtung geschenkt.

  • steffwolff
  • 13.12.08 | 02:25 Uhr

einmal mehr schwer von der linken enttäuscht,

ich finde es höchst unanständig und respektlos vom linken lager einen kanditaten (hansjörg walter) zu wählen, obwohl dieser kurz zuvor mitteilt, dass er das amt nicht antreten wird.

wie durch ein kleines wunder ist die schweiz vor einer weiteren egoistischen verschwörung verschont worden.

genau die personen und gruppierungen, welche der svp schlechten stil vorwerfen, beteiligen sich an hinterhältigen undurchsichtigen aktionen zur beabsichtigten schwächung der svp. ..da kann man meiner meinung nach nicht mal mehr von stil reden..anstand, moral und fairness müssten endlich wider nach bern zurückkehren!

  • Lohmann
  • 12.12.08 | 18:17 Uhr

Es ist interessant zu beobachten, dass die SVP und ihre Anhänger plötzlich Angst vor dem Volk haben!!!

Die SVP brachte ja selbst vor einigen Jahren den Vorschlag zu einer Volkswahl des Bundesrats nach Majorz.

Die SVP forderte immer mehr Einfluss durch das Volk!

Die SVP schrie immer nach starken Persönlichkeiten im Bundesrat!

Dann gibt es nur eine Lösung: Eine Personenwahl durch das Volk!

  • Korse
  • 12.12.08 | 17:57 Uhr

@ markb 12.12.08 14:28

"ICH habe das Hilfspaket an die UBS scharf kritisiert!" ja so was, eine tatsächlich sackstarke Aussage und ansonsten wohl eher etwas

s

so

sol

solr

solrn

solrni

solrnih

hirn los los los los los los

hirnl

hirn hirn hirn hirn

hir

hi hi hi hi

h

aber an Bildung wird es wohl nicht fehlen oder ??????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????

  • Schlemihl
  • 12.12.08 | 15:36 Uhr

Ja, Coubert, man sollte sich allerdings fragen, ob der betroffene Polizist nur Handlanger war und da noch ganz andere involviert waren, z.B.:

Gewisse Medien, die seit langem eine Kampagne gegen Schmid führten...
Gewisse Parteigrössen

  • Coubert
  • 12.12.08 | 15:33 Uhr

@Schlehmil

Die, die kein Geld bekommen haben, das ist die SP. Die hätte auch die laschen Eigenkapitalvorschriften nicht abgenickt, und ironischerweise damit den Bankenplatz Schweiz ernorm aufgewertet.

Vom "Fähigschten" mit seinen Kenntnissen und Freunderln in der Finanzindustrie haben wir leider erst hinrerher etwas gehört. Als Bundesrat hat er auch da Magermilch geliefert.

  • Coubert
  • 12.12.08 | 15:27 Uhr

Und bei Zürcher Polizei scheint es einem weiteren SVP-Dräckler an den Kragen zu gehen, aber diemal richtig.

  • Schlemihl
  • 12.12.08 | 15:24 Uhr

Weisst du Zara, die SVP hat ja schliesslich während Jahren Parteispenden von der UBS erhalten. Da müssen sie sich schon etwas erkenntlich zeigen und ja nicht kritisch nachfragen und ja keine Auflagen machen.

Die SVP behauptet ja immer: "Der Staat darf sich nicht in die Wirtschaft einmischen!". Für Banken und die Landwirtschaft gilt dies offensichtlich nicht!

  • Coubert
  • 12.12.08 | 15:08 Uhr

>> "hinterhältig wäre es, Internas über einen Parteikollegen öffentlich zu verbreiten."

So wie Fix und Foxi. Nur dass sie dazu noch mit unbewiesenen Behauptungen ihre ParteikollegenInnen diffamieren.

Walter freiwillig verzichtet? Verzichtet auf seine Nichwahl oder was?

Der Geifer-Baader hat aber ganz noch schön ernst mit ihm reden wollen/müssen, um der Freiwilligkeit im Fall der Fälle etwas nachzuhelfen. Hat er ihm eines der bekannten Blocher-Maurer-Dräckspiielchen angedroht, falls ....?

  • Schlemihl
  • 12.12.08 | 14:59 Uhr

@werni:

Richtig werni, die FDP-Wähler folgten nicht den Parolen der FDP-Delegierten!

Warum nicht? Weil die FDP-Wähler im Gegensatz zu den FDP-Delegierten Maurer nicht im Ständerat wollten!

Was sollte die FDP daraus schliessen? Mehr auf ihre Wähler hören und sich klar von der SVP distanzieren!!!

Übrigens die CVP, die sich in Zürich klar von der SVP distanzierte und mit den Grünliberalen zusammenspannte, war nach den Grünliberalen die Wahlsiegerin in Zürich! Ca. 40% mehr Wähler als 2003!

  • Zara Zarathustra
  • 12.12.08 | 14:54 Uhr

äs isch jetz äbe wie im Chriäg, lieber markb. Frag' den Oschpel-Amigo. Und da muss nunmal Kriegsrecht her, wenn es gilt, jeder Schweizer Familie 30'000 Franken abzuknöpfen, ohne jegliche Auflagen. Hauptsache, wir können weiterhin über jedes Marroni-Hüsli abstimmen. Darauf kommt es schliesslich an in einer ächten Demokratie nach dem Gusto der völkischen Ultras.

  • Ginestra
  • 12.12.08 | 14:53 Uhr

Nein, Jeanna, hinterhältig wäre es, Internas über einen Parteikollegen öffentlich zu verbreiten. Ich würde Stefan auch nicht einen konkreten Fall schildern, sondern höchstens worum es geht. Walter hat immerhin freiwillig verzichtet.

  • werni425
  • 12.12.08 | 14:29 Uhr

Schlemihl,
Die Basis wählt Delegierten resp. was die zu bestimmen haben und die geben die Parole und dann wählt das Volk. Und bei der FDP hat einfach deren Volk die Parole ihrer Delegierten nicht befolgt, die sie vorher vorgaben. Wo liegt das Problem? Eben, zuerst den Eigenen über die Runde bringen und dann den andern verseckeln.
Bei der CVP ist die partei noch weiter vom Wähler entfernt.
Die Rechnungen wurden ja schon gezeigt.

  • markb
  • 12.12.08 | 14:28 Uhr

@ lupo

Gehen Sie auf die Seite der JSVP! Dort gehören die hinrlosen Papageien und Nachplapperi hin. Sie haben meinem Posts überhaupt nichts entgegenzusetzen, weder haben Sie noch das Geringste verstanden! Die Sprache der Wut im Bauch über alles und jedes ohne das Hirn einzuschalten, ist die gängige, altbekannte "Ausdrucksweise" der verblendeten SVPler! Wann checken Sie und ihresgleichen endlich, dass die Blocher-SVP sie seit Jahren mit einem neo-ultraLiberalismus über den Tisch zieht! Ich habe das Hilfspaket an die UBS scharf kritisiert! Von den Ospel Spezies Blocher und Maurer hört man nichts! Dafür darf jede und jeder mit 10'000 chf für ameriikanischen Immobilienschrott geradestehen! Jeder echte SVPler sollte darob aufschreien und auf die Strasse gehen! Die WeWo berichtet lieber über ein paar hundertausend Franken Sozialmissbrauch in einer zweijährigen Hetzkampagne! Wenn's um die Geldgeberklientel von Köppel geht, da schweigt das Blatt.!Es geht ja halt nur um lumpige 70'000'000'000 Milliarden Fränkli!? Dozieren Sie nicht über "Checks and Balances" wenn Sie den ganzen Staatskundeunterricht verpennt haben und noch nie etwas gehört haben was Volksverführer unter Ausschaltung des Rechtsstaates und der Verfassung in der Geschichte angerichtet haben!

  • Jeanna
  • 12.12.08 | 14:25 Uhr

""Gehört nicht an die Öffentlichkeit"": Geht's noch einen Zacken dümmer und hinterhältiger ?

Angesichts der Tatsache, was solche Pfeifen durchaus und notorisch an Diffamierung und Verhöhnung in der Öffentlichkeit verbreiten.

  • Schlemihl
  • 12.12.08 | 14:20 Uhr

@Josef:

In allen Kantonen werden Exekutivwahlen nach Majorz durchgeführt. Das hat gute Gründe: In der Regierung will man Persönlichkeiten, die in der Bevölkerung breit abgestützt sind und nicht einfach gewählt werden, weil die Partei erfolgreich war und sie einen guten Listenplatz hatten.

Eine gerechte Vertretung der Kantone/Regionen und Sprachgruppen würdest du bei einer Proporzwahl erst recht nicht erreichen. Du sagst ja selbst, bei der SVP wäre die Chance gross, dass zwei Zürcher gewählt würden. Am Ende hätten wir dann viele Zürcher im Bundesrat und keine Romands und keine Tessiner.

Sieh dir mal das Wahlsystem im Kanton Bern an. Dort gibt es Majorzwahlen mit einem garantierten Sitz für den Berner Jura. Das wäre auch auf Bundesebene vorstellbar (2 garantierte Sitze für Romandie und Tessin z.B.).

Heute sind die Regionen ausserdem ungenügend berücksichtigt: 2 ostschweizer aber keine innerschweizer Vertretung, 2 Zürcher aber kein Vertreter aus Bern oder Basel,....

  • Ginestra
  • 12.12.08 | 14:19 Uhr

Gib mir Deine private Emailadresse und ich schreibe es Dir.
Das gehört nicht in die Öffentlichkeit und ich lasse mich damit nicht zitieren.

Dass Ihr lieber Flaschen in den Bundesrat wählt, erklärt natürlich weshalb MCR und der Hauertspazierengehenlasser für Euch im BR sitzen. Korrupte Botschaftsangestellte sind aber nicht das Ziel der SVP, deshalb müssen bei uns BR-Kandidaten gewisse Minimalanforderungen erfüllen.

  • Stefan Di Giovanni
  • 12.12.08 | 13:58 Uhr

@Ginestra

Was befähigt denn Ueli Maurer eher zum Bundesrat als Walter ? Beide sind für mehr Agrarismus und waren fast ihr ganzes Leben lang ausschliesslich von Steuergeldern abhängig (mir ist es ja grundsätzlich egal, ob einer beim Staat oder in der Marktwirtschaft tätig ist. Für gewisse Blocheristen ist dies aber offenbar ein ausschlaggebendes Kriterium...)

Aber immerhin hat Herr Walter auf Neger-Sprüche und systematisches Verhöhnen der politischen Gegner verzichtet. Insofern ist er also viel geeigneter für den Sitz in einer Landesregierung.

Ausserdem ist es nicht nötig, dass "die Beschte" "Die fähigschte" und "d'Nummere eins" in den Bundesrat einzieht. Im Bundesrat sind primär kompromissfähige Leute gefragt. Der grosse Vorteil unseres politischen Systems ist, dass es keine starken Figuren braucht. Wichtig ist, dass unsere politischen Institutionen stark sind und somit relativ unabhängig von einzelnen Figuren sind. Deshalb ist die Schweiz mit bundesrätlichem Mittelmass bis anhin nicht schlecht gefahren.

  • Josef
  • 12.12.08 | 13:53 Uhr

Da hast Du Recht, Schlemihl, bei einer Majorzwahl durch das Volk hätte Maurer tatsächlich keine Chance gehabt. Eine Volkswahl im Majorzsystem ist jedoch kaum durchsetzbar. Man denke nur an eine gerechte Verteilung der Mandate nach Kantons- und Regionsstärken sowie Sprachgruppen. Somit käme bei einer Volkswahl nur eine Art Proporzsystem in Frage. Und nach diesem System, Schlemihl, sässen heute ziemlich sicher zwei echte SVP-Vertreter im Bundesrat. Die Chance, dass einer davon Ueli Maurer hiesse, und der andere Christoph Blocher, wäre relativ gross.

  • Ginestra
  • 12.12.08 | 13:32 Uhr

"Ja, dem Mehrheitswillen des SVP-Volchs. Der Bundesrat wird aber- leider, leider- von allen gewahlt und nicht von irgendeiner Parteileitung.

PS: Entspricht das wirklich dem Mehrheitswillen der SVP-Leute ? Fand hier mal eine interne Abstimmung statt ?"

Ja da wird ständig abgestimmt, wir sind ja nicht in Sizilien, aber Du kannst Dich ja wie gesagt gerne bei Deiner lokalen SVP bewerben.

Wenn Ihr Linken den Walter tatsächlich für Euren fähigsten Kandidaten haltet, könnt Ihr Euch meines Beileids versichert sein. Ich halte nämlich einen Boris Banga oder einen Jositsch für geeigneter als Bundesrat. Dass Ihr Sozis den grünen Clown nicht wählen wolltet, kann ich aber schon noch verstehen.

  • Schlemihl
  • 12.12.08 | 13:15 Uhr

@werni:

Es ist immer noch das Volk, das wählt und nicht Parteien! Wenn also die FDP ein Wahlversprechen macht, heisst das noch lange nicht, dass sich die FDP-Wähler daran halten müssen!!!

Und selbst wenn alle FDP-Wähler Maurer gewählt hätten, hätte es nicht gerreicht! Schau dir mal die Resultate an!!!

Das war ja gerade das Problem von Maurer. Es ist für grosse Teile der FDP-Basis unwählbar!!!

Deshalb verliert die SVP ja auch die meisten Majorzwahlen! Weil sie keine Unterstützung von Wählern anderer Parteien haben! Weil sie keine mehrheitsfähigen Kandidaten haben!

Bei einer Volkswahl des Bundesrats wäre Maurer chancenlos gewesen!!!

  • lupo331
  • 12.12.08 | 13:11 Uhr

@markb

Und Sie, der mich mit seinen Worthülsen und unbelegten Behauptungen langweilt, behaupten tatsächlich, Sie verstünden die Gesamtzusammenhänge in ihrer ganzen Komplexität. That's the joke auf the day. Und die schlimmste Worthülse, diejenige in dem Sie auf "Checks and Balances" anspielen, hätten Sie lieber wegelassen. Seit der Finanzkrise wissen wir ja, wie gut diese Instrumente funktionieren. Auf superkluge Schwätzer wie Sie, die mir die Welt erklären wollen, reagiere ich mittlerweile ein wenig gereizt. So und jetzt zurück zu Ihren UBS-Kunden. Viel Vergnügen beim Erklären der erfolgreichen "Checks and Balances".

  • Stefan Di Giovanni
  • 12.12.08 | 13:02 Uhr

@Ginestra

"Mit der Ausschlussklausel wird nämlich dem Mehrheitswillen Rechnung getragen."

Ja, dem Mehrheitswillen des SVP-Volchs. Der Bundesrat wird aber- leider, leider- von allen gewahlt und nicht von irgendeiner Parteileitung.

PS: Entspricht das wirklich dem Mehrheitswillen der SVP-Leute ? Fand hier mal eine interne Abstimmung statt ?

  • werni425
  • 12.12.08 | 12:32 Uhr

Schlemihl,
Sie zeigen ja dass der Maurer 40% mehr als die dritte hatte. Dass dann halt die Hasser der FDP ihr Wahlversprechen (versprochen ist versprochen) nicht einhielten, ist halt Businessrisk. Trittbrettfahrer und Schwindler haben wir wahrlich genug. Und was ist der Unterschied zwischen Grün und Rot? Keiner im Politisieren.

  • markb
  • 12.12.08 | 12:32 Uhr

Tendenziöses Palaver, wie immer aus dem Engeler Munde! Die Abschätzigkeit, die Verhöhnung und Lächerlichmachung Engelers ggü der grossen Mehrheit des Parlamentes, der grossen Mehrheit des Volkes, steht dem harten ideologischen Kern der rechtsnationalen Truppe in nichts nach! Ein Journalist, der tatsächlich glaubt die blochersche Ideologie der Errichtung einer Volksdiktatur ohne Checks and Balances sei das Richtige, der hat nicht nur absolut nichts aus der Geschichte gelernt, der macht sich mitschuldig an nationalistischem Extremismus! Jede und jeder der die Gesamtzusammenhänge in ihrer ganzen Komplexität sehen will, weiss ganz genau, dass der harte SVP Kurs die Schweiz ins abseits, in die materielle und geistige Verarmung führt. Analysieren Sie viel besser mal die Variante Schweiz, in der die SVP alle ihre Anliegen der letzten 15 Jahre durchgebracht hätte! 10 Jahr Stagnation nach dem EWR Nein, ^über 100 Milliarden verpasster Mehrwert und Volksvermögen. Keine Bilateralen Verträge. Isolation, Stillstand, Sozialwerke nicht mehr finanzierbar, der Zusammehalt der Schweiz am Auseinanderbrechen! Das wäre die SVP Schweiz! Anstatt hier immer noch mehr Oel ins Feuer der rechtsnationalen Ideologie zu schütten, wäre Ihnen empfohlen, die kritischen, analytischen Bereiche des Gehirns wieder mal zu aktivieren! und zu schreiben "Was ist" und eben nicht "was nicht ist". Ihr Oberindianer Köppel prahlt ja immer mit dieser zynischen Parole, die nichts ist als ein leeres Versprechen!

  • werni425
  • 12.12.08 | 12:26 Uhr

Giovanni,
Lärm und Egotrips? Ich galube die wurden von Aussenstehenden gemacht. Presse. Was die Calmy und der Couchpin veranstalteten war wohl vom Feinsten.

Und so nebenbei, die Calmy wurde öffentlicgh zitiert, dass der Bundesrat mit Blocher gut funktioniert. War im SF.
Hat sie das nicht gesagt? Hat sie nicht die Wahrheit gesagt?

  • Schlemihl
  • 12.12.08 | 12:22 Uhr

@werni

Werni und Zahlen, das ist ein Kapitel für sich!

Werni, du behauptest also allen Ernstes Maurer hätte im ersten Wahlgang der Ständeratswahlen in Zürich mehr Stimmen geholt als alle anderen Nichtgewählten zusammen!

Hier die Resultate:
Gunzwiler (FDP): 183'000
Maurer (SVP): 150'000
Galladé (SP): 111'000
Diener (glp): 100'000
Vischer (Grüne): 61'000
Ricklin (CVP): 40'000
Diverse: 82'000

Nur Galladé, Diener, Vischer und Ricklin hatten zusammen schon mehr als doppelt so viele Stimmen wie Maurer.

  • Schlemihl
  • 12.12.08 | 12:12 Uhr

@noname.ch:

Richtig, SP und Grüne brauchten auch einige Zeit bis sie in den Regierungen vertreten waren.

Nur bei der SVP ist der Trend sogar leicht rückläufig. 1984 hatte sie bereits 17 Regierungsratssitze, heute nur noch 16. Die Grünen hatten ihre Sitze in der gleichen Zeitspanne verfünffacht!

Im Ständerat hat die SVP im Vergleich zu 2003 einen Viertel ihrer Sitze verloren und das in den Kantonen Bern und Zürich, wo die SVP jahrelang vertreten war!

  • Zara Zarathustra
  • 12.12.08 | 12:09 Uhr

Die rechtsnationalen Sozialisten (Agrarismus, Militarismus, Steuergelder für konkursite Banken und Parteispender) können zum Glück nur in Konkordanz-"Wahlen" bestehen, bei welchen es sich nicht um eigentliche Wahlen handelt.
Bei richtigen Personen-Wahlen sind sie dort, wo sie hingehören: im Abseits.

  • Ginestra
  • 12.12.08 | 11:56 Uhr

Was die Sozialisten so alles als "undemokratisch" bezeichnen, spricht ja auch Bände.
Mit der Ausschlussklausel wird nämlich dem Mehrheitswillen Rechnung getragen. Es steht allen Personen frei, sich bei der SVP-Sektion ihrer Wohngemeinde als Mitglied zu bewerben und dann die Delegierten der SVP zu wählen.
Dass die Sozialisten das Parteiprogramm der anderen Parteien diktieren möchten ist so, weil der Sozialismus ein eigentliches Einparteiensystem ist. Mit freiheitlicher Konkurenz ist der Sozialismus in direkten Demokratien nie mehrheitsfähig, deshalb bekämpfen alle Sozialisten die direkte Demokratie und in der ersten Phase für einen Richterstaat und sogenannt "übergeordnetes" Recht. Ziel ist das Glozireich also der weltweite Sozialismus!

  • Stefan Di Giovanni
  • 12.12.08 | 11:56 Uhr

@noname

"Warum versucht man eigentlich jemanden zu wählen, der noch vor der Wahl seinen Verzicht erklärt?"

Weil sich das Parlament nicht durch undemokratische Ausschlussklauseln erpressen lassen darf.

@Henry
Nur weil auch die BDP eine Ausschlussklausel hat, macht sie deswegen nicht demokratischer.

Verteidigungsmassnahme ? Das Parlament hat 2003 das Experiment mit Blocher gewagt. Was folgte, waren vier Jahre Lärm und Egotrips. Wenn die SVP nach der Abwahl Blochers und der Wahl von Eveline Widmer-Schlumpf (damals SVP !!!) Bundesräte und ganze Kantonalsektionen aus der Partei wirft und eine undemokratische Ausschlussklausel beschliesst, so ist das keine Verteidigungsmassnahme, sondern Erpressung. Und es kann dem Parlament herzlich wurscht sein, wer jetzt nach Defintion der Blocher-Jünger nun ein "echter" SVPler und wer ein "falscher" ist, wer nur ein "halber" oder "ganzer" Bundesrat ist. Das ist einzig und allein das Problem der Blocheristen.

  • noname.ch
  • 12.12.08 | 11:41 Uhr

@schlehmil
Es ist nur eine Frage der Zeit bis sich die Proporzwahlstärke auch in den Majorzwahlen niederschlägt. Die SP (und auch die Grünen) brauchte auch Jahrzente bis sie in den Ständerat und die Regierungsräte einzog, trotz guten Proporzergebnissen. In einigen Kantonen ist die SVP schon drin, in anderen schon nah dran. Die SVP ist in den meisten Kantone noch sehr jung. Es ist absehbar, dass Sie auch im Ständerat und in den Regierungsräten zulegen wird. Wahrscheinlich schneller und mehr als es dem Schlemil lieb ist.

  • werni425
  • 12.12.08 | 11:37 Uhr

Schlehmil,
Auch Sie nehmen den Wahlmodus als sakrosankt an. Dass man den nicht einfach ändern kann, hat die Geschichte gezeigt. wie lange ging es, bis die Christlichen und Sozis in den Parlamenten vertreten waren? Und dann im Bundesrat?
Geben Sie sich mehr Mühe, lesen Sie die Stimmenresultate. Sie sagen viel. Oder sind Sie der Meinung dass jede Wahl eine Vorwahl braucht? Auch ein Standpunkt.
Man könnte ja bei Sachentscheiden noch das Mehr all Stimmberechtigten einführen! Auch eine Variante, oder?

  • HenryVIII
  • 12.12.08 | 11:27 Uhr

@ Stefan.

Die "undemokratische Ausschlussklausel" kennt nicht nur die SVP.
Meines Wissens kennt dies auch die neu gegründete BDP oder heisst die DPB oder PBD oder BP ? Und da gibt es auch noch eine Andere. Der Name ist mir nicht mehr präsent.

Und die Ausschlussklausel ist ja eine reine Verteidigungsmassnahme, nachdem die Vereinigten Verliererparteien der SVP systematisch und vorsätzlich immer wieder ans Bein gepinkelt haben.

  • noname.ch
  • 12.12.08 | 11:26 Uhr

Zum Verzicht von Bauernpräsident Walter:
Ueli Maurer ist ebenfalls ein Bauernfunktionär. Mit diesem Manöver hätten die LinksGrünen/CVP vor allem auch die Bauern gespalten. Ausserdem hätte ein grosser Teil der SVP-Basis Bauernpräsident Walter eine Annahme der Wahl übel genommen. Die Anliegen der Bauern wären dann auch in der SVP unter Druck gekommen. Die Bauern hätten sich so gesehen selbst "gelinkt" (oder sich selbst gelyncht).

Dass sich Walter über die vielen Stimmen der Hinterückszerstörer "geehrt" fühlte, zeigt seine unbedarfte Art. Ich fühle mich jedenfalls nicht geehrt wenn ich von vielen missbraucht werde um meine Partei und meinen Berufstand zu spalten.

Warum versucht man eigentlich jemanden zu wählen, der noch vor der Wahl seinen Verzicht erklärt?

  • Schlemihl
  • 12.12.08 | 11:24 Uhr

@noname.ch

Wieso hat die SVP nur insgesamt 16 Sitze in kantonalen Regierungen und die CVP und die FDP je über 40, die SP über 30?

Weil die Regierungsräte nach Majorz gewählt werden und die SVP diese Wahlen mehrheitlich verliert!!!

Weshalb ist die SVP nur viertstärkste Partei im Ständerat?

Weil Ständerate nach Majorz gewählt werden und die SVP diese Wahlen meistens verliert!!!

Bei Majorzwahlen genügt es nicht 29% Wähleranteile zu holen. Es braucht eben Kandidaten, die bei über 50% der Wahlbevölkerung Zustimmung geniessen! Diese Kandidaten hat die SVP nicht!!!

  • noname.ch
  • 12.12.08 | 10:53 Uhr

Die Mär von den verlorenen SVP-Majorzwahlen:
Sowohl in St. Gallen als auch in Zürich sind die Ständeratswahlen für die SVP nur verloren gegangen, weil allen anderen Parteien zusammengespannt haben und die SP auch noch zum vornherein freiwillig verzichtet hat. Trotzdem hat die SVP alleine gegen alle 46%(!) gemacht. So gesehen sind dies keine Niederlagen, sondern ein Zeichen von grosser Stärke. Schon bald wird die SVP in diversen Kantonen auch in Majorzwahlen gewinnen.

  • Stefan Di Giovanni
  • 12.12.08 | 10:44 Uhr

@Ginestra

"obwohl dieser klar und deutlich vor dem Parlament gesagt hat, dass er so ein "Geschenk" von diesen Leuten dann doch nicht annehmen möchte!"

Ob er wohl auch Nein gesagt hätte, wenn nicht diese undemokratische Ausschlussklausel bestehen würde und eine Annahme nicht einen möglichen Ausschluss aus der Partei bedeutet hätte ?

"Wenn jeder Schweizer 7 Wunschkandidaten auf einen Zettel schreiben könnte, wäre der Name Walter wohl kaum überdurchschnittlich vertreten, oder?"

Wenn jeder Schweizer das tun könnte, wären weder Blochi noch Maurer jemals Bundesrat geworden....

  • werni425
  • 12.12.08 | 10:06 Uhr

biber83,
Sie zeigen es gerade. Ob absolutes Mehr oder nicht, ist eine Positionsfrage. Die darf ich doch hinterfragen, oder? Es gibt veschiedenste Methoden und jede hat ihre Berechtigung aber auch ihre Nachteile.
Warum hat man dan bei den Nationalratswahlen kein absolutes Mehr? Und meistens maxorz und nicht mehr Proporz?

Und die Schleimerei zeigte sich ja gerade bei den Zürcher Ständeratswahlen. Der 2. aus dem ersten Wahlgang wurde nicht gewählt obwohl er mehr hat als der Rest zusammen (glaube ich ..) . Wie der Rest lief, wissen wir.

  • Ginestra
  • 12.12.08 | 09:29 Uhr

Tja, Klaus, Sie machen Ihrem Pseudonym alle Ehre. Da wollen die vereinigten politischen Gegner und politischen Verlierer der letzten Jahrzehnte, dem Bauernpräsidenten aus der SVP ein Ämtchen im Wert von mehreren Millionen CHF hinten rein schieben, obwohl dieser klar und deutlich vor dem Parlament gesagt hat, dass er so ein "Geschenk" von diesen Leuten dann doch nicht annehmen möchte! Statt sich zu fragen, was denn die Anforderungen der Bevölkerung an einen Bundesrat sein könnten.
Wenn jeder Schweizer 7 Wunschkandidaten auf einen Zettel schreiben könnte, wäre der Name Walter wohl kaum überdurchschnittlich vertreten, oder?

  • Christine
  • 12.12.08 | 09:20 Uhr

Ha, Coubi, "ä flättere den Schnudergoofe".

Sagte ich ja auch, andernorts, nach den dekadenten Tänzli am 12.12.07 setzt's bald Watschen im Parlament.

Ha :-)

  • Klaus100
  • 12.12.08 | 08:59 Uhr

Über den tendenziösen und einseitigen Kommentar von vermutlich SVP-Wähler Herr Engeler kann ich nur den Kopf schütteln. Ich glaube die Parteien haben mit der Wahl eines verdienten SVP-Poltikers klar gezeigt, dass sie zur Konkordanz stehen. Abgesehen von den Grünen, die für mich ein Kindergartenspiel getrieben haben, haben sowohl SP wie CVP klar Stellung bezogen. Dass ein anderen als der offizielle Kandidat gewält wird, ist absolut nicht neu. Das haben SVP-Politiker auch schon mit der SP gemacht. Nur dann würde die Weltwoche wohl nicht schreien. Dass man jedoch dem Parlament einen abgewählten Scheinkandidaten präsentiert ist ein Affront und dass man verdiente Partei-Mitglieder dadurch unter Druck setzt, dass sie bei Annahme der Wahl aus der Partei ausgeschlossen werden (trotz allenfals demokratischem und hohheitlichem Parlamentsentscheid) spricht für sich. Vielleicht kann die Weltwoche auch mal darüber schreiben. Ist wohl zu gefährlich, wenn man auch in diesem Blatt einmal die SVP kritisieren würde.

  • Ginestra
  • 12.12.08 | 08:45 Uhr

Danke, Tina, dass Du wenigstens noch so ehrlich bist und zugibst, vom Tagesanlügerkonzern verwirrt zu werden. http://www.tamedia.ch/de/produkte/Zeitungen/Seiten/DerBund.aspx
Andere lafern lieber von allgemeinen realexistierenden Realitäten und Erkenntnisständen, obwohl Sie über keinerlei Insiderkenntnisse verfügen, aber übertünchen möchten, sich ausschliesslich auf die Unterhaltung der Systemmedien zu stützen, um ein intellektuellen Schein zu wahren, nicht wahr Jeanna?

  • Hackel
  • 12.12.08 | 08:10 Uhr

@ Gargamel:

zu:
"was ist bloss aus der einstigen qualitätszeitung wewo für ein käseblatt geworden, das tut einem ja richtig in der seele weh. wo einst giganten vom format eines meienberg schrieben, kläffen heute nur noch zwergpinscher. pamphlete anstelle von literarisch hochstehendem journalismus."

Um die vierzig Jahre lang hab ich die WELTWOCHE gelesen - selbst noch als Abonnentin in Uebersee die letzten zehn Jahre - und alle ihre Chefredaktoren und Wandlungen geschaetzt und mitgetragen. Nun aber hab ich buchstaeblich keine Lust mehr.
Ich weiss nicht: vielleicht ueberlebt die WeWo derzeit dank Sponsoring seitens der SVP oder der Grosszuegigkeit des Milliardaers Blocher.
Roger Koeppel ist ja wirklich journalistisch nicht grade das Gelbe vom Ei.
Da haette "unser" Brunnenvergifterli schon mehr Format!

Wie dem auch sei: ich schau mal ab und zu rein, vielleicht tut sich ja wieder was in Richtung Unabhaengigkeit und Qualitaet ueber den Tag, gar die Woche hinaus.

Gruss aus dem Kaff unterm Gurten,
Tina

  • Hackel
  • 12.12.08 | 07:55 Uhr

@ Ginestra:

Wie jeden Morgen hab ich gestern den Berner BUND gelesen, dann die ZEIT,
der Artikel ueber Hansjuerg Walters Ueberzeugtwordensein, dass er verzichten soll, stand im BUND (wenn ich mich nicht irre).
Es ist ja verstaendlich, dass die SVP im Falle seiner Wahl nicht gleich den Bauernverband zusammen mit ihm haette aus der Partei schmeissen wollen.

Dass seine Familie gegen seine Kandidatur gewesen sei und er halt auch noch immer gerne puure ... das kam in dem dem Artikel schon anders heraus: schon als Bub waere er gerne Bundesrat geworden, und nun war er so nahe dran ...

In der ZEIT wurde soeben mein Artikel kommentiert: "Die Gesinnungspolizei der SP und Gruenen...hat verloren" - ja, manche "human beings" erkennen sich selbst nicht im Spiegel. Da cha me de nuet mache.

Guten Morgen-Gruesse,
Tina

  • gert
  • 12.12.08 | 01:20 Uhr

Engeler hat recht, wenn er schreibt, die CVP hat Walter gewählt, um Schwaller bringen zu können. Zu dieser Analyse bin ich bereits VOR der Wahl in meinem Blog (http://intelligert.wordpress.com/2008/12/10/bundesratspoker) gekommen.
Erschreckend, dass die meisten Journalisten auch nach der Wahl nicht begreifen (oder nicht begreifen wollen?), was da abgegangen ist.

  • Coubert
  • 12.12.08 | 00:09 Uhr

Das wär ja no de bescht.

Än eigeni Bundesrötin userüehre und dänn no ein zweite Sitz cho go verlange. Ä Flättere chönd er haa, ihr Schnudergoofe!

  • Coubert
  • 12.12.08 | 00:06 Uhr

@die Rechtsnationalen

Den 2. Sitz habt Ihr für die Opfefühligkeit Eures Vührers verjoggelet.

ER war es Euch wert, eine ganze Kantonalpartei für die gekränkte Seele Eures Heilands auszuschliessen. Den BR-Sitz kriegt ihr auf Jahre nicht zurück.

Schleichts Euch! Mehr als vorgestern ist für Euch nicht mehr drin.

  • biber83
  • 11.12.08 | 22:05 Uhr

lieber werni

zu ihrer aussage:
"In Majorzwahlen gewinnen die SVP meistens am meisten Stimmen, doch verhindert die Klausel des absoluten Mehrs die Wahl. Beim 2. Wählen sind dann die Schleimer wieder am Drücker. Man könnte doch einfach den ersten Wahlgang als gültig erklären, oder?"

erstens: wenn die svp die meisten stimmen machen würde, dann würde sie demnach auch in den meisten fällen das absolute mehr erreichen, nicht?
zweitens: sie stören sich also am absoluten mehr? nur weil es ihnen anscheinend im wege steht? schönes demokratieverständnis.
und drittens: alle politischen gegner unisono als schleimer zu betiteln spricht für sich.

kleiner exkurs zu den regierungsratswahlen ag:
die svp hat auch hier ihren "anspruch" auf zwei sitze geltend gemacht, argument wählerstärke. deshalb hat man alex hürzeler, welcher alleine reelle chancen gehabt hätte, noch luzi stamm "angehängt".
es ist nicht das wahlprozeder und nicht die "schleimer", welche die svp den regierungsratseintritt verwehren, sondern wie so oft die partei selbst.

  • werni425
  • 11.12.08 | 20:29 Uhr

Schön sind die Schäumenden. Aber eben Schümli.
So 25% sind echte SVP Wähler. Aber mal zu den andern 75% gehen und sie über Inhalte zu fragen, würde zeigen dass noch vielmehr SVP denken.

Apropos Steuerkraft: die SVP Leute mögen wohl weniger Steruern zahlen. Nach Zarathustra und allen Gutmenschen zocken die aber auch weniger ab. Abzocken ist mehr als man zum Leben, lies einfachen Leben (Zwingli, Calvin) braucht.

In Majorzwahlen gewinnen die SVP meistens am meisten Stimmen, doch verhindert die Klausel des absoluten Mehrs die Wahl. Beim 2. Wählen sind dann die Schleimer wieder am Drücker. Man könnte doch einfach den ersten Wahlgang als gültig erklären, oder?

Den Walter habe ich kürzlich hautnah erlebt und konkret angesprochen. Sowas von Wischiwaschi ist uns mit Maurer erspart geblieben.

Warum wollen eigentlich alle der WeWo zeigen wie sie schreiben soll? Genüsslich lese ich eben gerne linke wie auch WeWo Positionen. Erstaunlich was herauskommt und die Schäumerei bestätigt es.

Momentan tut mir nur einer sehr am Herzen liegen.

Dem Mörgeli nur das Bestmögliche.

  • Ginestra
  • 11.12.08 | 19:37 Uhr

@Fragefrosch

Die Parlamentarier dürfen selbstverständlich auch 7 SVP Mitglieder in den Bundesrat wählen. Nur haben wir auf Grund der Erfahrungen beschlossen, dass wir niemanden als SVP-Bundesrat und damit Mitglied der Bundeshausfraktion akzeptieren, der nicht eine deutliche Mehrheit von Fraktion und Parteivorstand hinter sich hat.

  • Fragerschorsch
  • 11.12.08 | 19:14 Uhr

@alle Wähler der Schweizerischen Volkspartei

Ich möchte eines einfach noch wissen, von allen welche die SVP wählen. Warum kann man nur Maurer oder Blocher von der SVP in den Bundesrat wählen?

Gibt es unter den über 50zig anderen National und Ständeräte der SVP niemanden welche auch die Fähgikeiten hätten?

Und das schlimmste noch, warum würde man einen anderen gleich ausschliessen wenn er Bundesrat werden würde bzw. annehmen würde? Muss ich also annehmen das alle SVP Parlamentarier ausser Herr Maurer und Blocher nicht wirklich die SVP vertretten?????

Ich bin auf ihre Antwort gespannt?

  • Zara Zarathustra
  • 11.12.08 | 18:14 Uhr

Die Völkischen brauchen die Konkordanz, da sie lediglich in Konkordanzwahlen in die Exekutiven gewählt werden. Wogegen echte Majorzwahlen zeigen, dass diese Dampfplauderer in Exektiven eben nichts zu suchen haben.

  • HenryVIII
  • 11.12.08 | 18:07 Uhr

Hallo "Luftgetrockneter Nussschinken".

Bin völlig mit Ihnen einverstanden.

Konkordanz war IMMER arithmetisch definiert, bis zu dem Moment, als es den "Vereinigten Verliererparteien" nicht mehr ins Kalkül passte. Da musste eine neue Definition her. Möglichst eine wolkige, dehnbare, nach Belieben von den Gutmenschen interpretierbare.

Das ganze unerträgliche Affentheater um die BR-Wahl könnte vermieden werden durch TRANSPARENZ. Die Wahl müüste nicht geheim, sondern offen, d.h. unter NAMENSAUFRUF erfolgen.

Wird wohl leider ein frommer Wunsch bleiben. Denn die Hinterbänkler, Messerstecher, Intriganten, Lügner etc. etc. werden sich ihren einzigen Moment als Wichtigtuer nicht nehmen lassen.

  • Nie SVP-Wähler
  • 11.12.08 | 17:24 Uhr

@HenryVIII. Wieviele Stimmen hate Blocher????? Eben! Inkl. ganz rechts!

  • culatello
  • 11.12.08 | 16:56 Uhr

Die untenstehenden, verbissenen AntiSVP/ProSVP - Kommentare zeigen Eines mit Sicherheit auf: Der Begriff Konkordanz, wie er auch redaktionsweit von der Weltwoche auf die Arithmetik reduziert und gebraucht wird, ist politisch-inhaltlich unhaltbar. Es gibt folgerichtig keine Konkordanz im politischen Leben wie auch im Bundesrat. Alles andere ist heuchlerisch. Zurecht so: Es braucht auch keine für alle und alles! Unverständlich die mystische Verklärung einer Notlösung aus Kriegskabinettzeiten. Nirgends ist in der Konstruktion der Schweiz eine Konkordanz vorgesehen. Für die Günder wäre Konkordanz eher Firlefanz.
Richtigerweise fordert Engeler im Artikel Ehrlichkeit. Diese sollte endlich in der Transparenz von Exekutivmitgliederwahlen (Schluss mit dem unsäglichen Theater) und mit klaren, programmatischen Koalitionen umgesetzt werden. Somit erhielte Oppostion auch einen Inhalt und Koalitionsfähigkeit (statt Konkordanz) ebenfalls einen. Die Etatisten müssten endlich Farbe bekennen und die SVP ein bisschen politisches savoir faire beweisen, in dem sie endlich Allianzen schmieden würde, welche tatsächlich etwas verändern in diesem Lande.

  • HenryVIII
  • 11.12.08 | 16:11 Uhr

Ich bin der Ansicht, dass Brunner jetzt nicht unbedingt die Sozialisten attackieren sollte. Die SP ist der "politische Feind" und daran lässt sich kaum etwas ändern. Zudem haben die insofern mit "offenem Visier" "gekämpft" indem sie immer behaupteten keinen SVP BR zu wählen.
Was man ins Visier nehmen muss, ist die unsägliche Darbellay CVP mit ihrem Verschwörer-Programm. Die SVP sollte über genügend Mittel verfügen um in den CVP-Landen neue SVP Sektionen zu gründen und so die CVP an die Wand zu fahren.

  • HenryVIII
  • 11.12.08 | 16:05 Uhr

@ Nie

Wo haben Sie denn gestern 15% bis 18% gesehen ? Und was waren diese 15% bis 18% ?

  • willi08
  • 11.12.08 | 16:00 Uhr

Die Weltwoche macht sich nur noch lächerlich!

Man muss sich das mal vor Augen halten. Die SVP hat 243 Stimmen bekommen. Also die nummerische Konkordanz wurde eingehalten.... und nun schreit Toni Brunner und die Weltwoche danach, dass die Links-Grünen hinterhältiges Spiel getrieben hätten , SVP Superhirn Toni Brunnder geht sogar soweit, dass er der SP einen Sitz streitig machen will und im selben Atemzug erzählt er weiterhin die SVP stehe zur Konkordanz. Das ist nur noch lächerlich, Herr Brunner...und Weltwoche!

  • Nie SVP-Wähler
  • 11.12.08 | 14:54 Uhr

Die Weltwoche^ist innenpolitisch zur reinen Blocher und SVP Hauspostille mutiert.

Die SVP ist KEINE einheitliche 29% Partei. Dazu gehören ein wertkonservativer, wirtschaftsliberaler Flügel. Und es gehört dazu ein Rechtsaussen--Flügel, der in Frankreich Front National und in Deutschland NPD wählt. Es bleiben - wie gestern gesehen 15 % is 18% - das hat man gestern gesehen. Auch wenn Toneli & Co dabei schäumen.

  • Jeanna
  • 11.12.08 | 14:33 Uhr

"""Die Blocherjünger gehen mit dem Wind wie der letzte abgeknabberte Grashalm."""

Und wenn so ein Oppositionskomiker von der Hallauer-Connection per Zufall selbst mal einen Link als "Referenz" postet aus der von ihm ansonsten notorisch als ""Schtaatsmedium"" diffamierten NZZ oder sogar aus dem"Tagesanlüger"" hat das lediglich DEN Stellenwert, der ihm zukommt: vermeintliche mediale Untermauerung seines ""wertschöpfenden"" Gelafers. Und dies seit Forengedenken. Tauglich gerade mal als zuverlässiger Kontraindikator. Man beachte auch das unablässige Eibauen und Absondern seiner immer gleichen Textbausteine ... egal worum es geht.

(Ebenso jämmerlich wie erwartungsgemäss aufschlussreich, wie die Blocherjünger den Einzug Maurers, ihres "Zweitbeschten", in den BR ""feiern". Und Toneli zur Feier des Tages bereits amoklaufend.)

  • Ginestra
  • 11.12.08 | 14:06 Uhr

Ja, Schlehmil, die Staatsgärtner sind auf eine möglichst breite Unterstützung angewiesen. Nicht nur damit man gegen Leute wie Kessler vorgehen kann...
Bei Kessler kann man übrigens erfahren, wie diese Anständigen sich gegenüber Andersdenkenden verhalten und wie der Rechtsstaat der Filzler gelegentlich funktioniert.

  • Taxilomax
  • 11.12.08 | 14:03 Uhr

"Er (Walter) sei ein Mann, der nicht auf Druck reagiert. "

Problematisch denke ich, ist es dann, wenn nur auf ein Körperteil Druck ausgeübt wird. Dann kanns schon mal farbig werden.

Aber wer glaubt schon dieser linken Postille (NZZ)!

eins, zwei oder drei, ihr müsst euch entscheiden sonst ist es vorbei...

Die Blocherjünger gehen mit dem Wind wie der letzte abgeknabberte Grashalm.

  • gargamel
  • 11.12.08 | 13:55 Uhr

@ginestra: interessanter artikel, den sie hier verlinken, besonders dann der zweite teil:

(nzz-online) Viel hält er [Walter] von dem automatischen Ausschluss ohnehin nicht: Eine solche Klausel hätte er nie in die Statuten aufgenommen. «Sie zeigt die Schwäche der Partei», sagte Walter. Der Gradmesser sei, dass Politik mit Anstand und Respekt vor den politisch Andersdenkenden betrieben werde.

An diesem Massstab will er offenbar auch den neuen Bundesrat messen: Er hoffe, dass Maurer den Rollenwechsel schaffe und «staatsmännisches Format» beweise, sagte Walter: «Die Stimmen, die ich bekommen habe, sind ein Warnschuss der aufgenommen werden will.»

  • gargamel
  • 11.12.08 | 13:41 Uhr

@schlemihl: die svp macht das zurecht, weil sie eben nur einen br-sitz hat!

mein tipp an die sp: moritz und micheline aus der partei werfen und sofort 2 sitze fordern, weil man ja keinen habe.

  • Ginestra
  • 11.12.08 | 13:40 Uhr

"Hackel 11.12.08 09:33

Dass Hansjuerg Walter unter massivem Druck seine Verzichtserklaerung abgeben musste, wirft nochmals ein grelles Licht auf das Innenleben der SVP. Das Konkordanz-System moege uns - das Volch - weiterhin vor Entweder-oder-Ideologen wie Christoph Blocher und seine eingeschworenen Juenger bewahren!"

Tja, Frau Hackel, ich weiss ja nicht woher Sie Ihre Informationen beziehen, aber die NZZ widerspricht Ihnen da schon einmal gewaltig: http://www.nzz.ch/nachrichten/schweiz/bundesratswahl_walter_1.1401651.html

  • Taxilomax
  • 11.12.08 | 13:39 Uhr

@ginestra

Haben Sie das gleiche nicht schon mal gebracht?

"Und je weniger die Leute etwas mit wohlstandsrelevanter Wertschöpfung zu tun haben..."

War das nicht letzte Woche, bei Fix und Foxi?

Aber was sage ich da: das Thema ist ja das selbe.

  • Schlemihl
  • 11.12.08 | 13:29 Uhr

@Ginestra:

Du solltest zur Kenntnis nehmen, dass SVP-Wähler nur einen kleinen Teil des Staates finanzieren.

Du weisst ja, SVP-Wähler zahlen durchschnittlich weniger Steuern als die Wähler anderer Parteien!

  • Schlemihl
  • 11.12.08 | 13:25 Uhr

Es ist schon erstaunlich, wie schnell die SVP plötzlich wieder von der Konkordanz abweicht und einen BR-Sitz der SP angreifen will...

  • Ginestra
  • 11.12.08 | 13:15 Uhr

"Wer untergräbt da eigentlich mit allen Mitteln demokratische Wahlprozedere ?" demowas? Was bitte hat eine geheime BR-Wahl mit dem Volkswillen zu tun? Jeder Parlamentarier verfolgt zuerst einmal seine eigenen Interessen und es ist eher Zufall, wenn sich diese mit denen der Bürger, die ihn gewählt haben, zu 100% übereinstimmen.

Jemanden zu wählen, der klar und unmissverständlich vor der vereinigten Bundesversammlung erklärt hat, dass er nicht zur Verfügung steht, nur um einer Partei zu schaden und eine Verzögerung der BR-Wahl zu provozieren, kommt bei denen die diesen Staat finanzieren müssen (!) auf jeden Fall gar nicht gut an.

  • gargamel
  • 11.12.08 | 13:09 Uhr

möchtet ihr untereinander bleiben in eurem sandkasten? nicht, dass noch neue gedanken in euren hirnen einzug halten könnten?

heiratet ihr am schluss auch nur untereinander (jasmin hutter-hutter comes to mind)?

  • .
  • 11.12.08 | 13:04 Uhr

Haben sich die WOZ-Leser wieder mal ins falsche Forum verirrt? Liebe WOZ-Kinder, Ihr seid im falschen Sandkasten!

  • papajules
  • 11.12.08 | 12:58 Uhr

Kobra
Viele der Forenschreiber haben das selbe Niveau wie die Bundesratswahl abgelaufen ist, nämlich keines. Sachlich und objektiv zu bleiben ist wahrlich nicht jedermanns Sache.

  • gargamel
  • 11.12.08 | 12:55 Uhr

der toneli läuft amok: bei der nächsten br-wahl möchte er einen sitz der sp (weil, die haben ja 2 und die svp nur einen... jaja...). und hat nach diesem wahlresultat tatsächlich irgedwie das gefühl, fdp & cvp würden bei einer solchen racheaktion mithelfen. galloppierender realitätsverlust...

  • Ginestra
  • 11.12.08 | 12:50 Uhr

Klar ist es den Linken egal, ob ein Bundesratskandidat ein Departement auch effizient führen könnte. Und je weniger die Leute etwas mit wohlstandsrelevanter Wertschöpfung zu tun haben, desto grösser die Unterstützung für die Filzokratie, die von diesen Leuten euphemistisch "inhaltliche Konkordanz" genannt wird.

  • gargamel
  • 11.12.08 | 12:43 Uhr

vor fast genau einem jahr (wir erinnern uns) hab' ich in einem anderen forum mal diese interessante geschichte, die nichts von ihrer aktualität verloren hat, gepostet:

--------------------

die "nzz am sonntag" (dieses linke kampfblatt) hat ein interessantes zitat von dem blocher chrigel ausgegraben.

vor sieben jahren erklärte der in einem interview mit dem tagi, er selbst habe sich bei bundesratswahlen nicht immer an die vorschläge der parteien gehalten. mit verweis auf die wahl von deiss sagte blochi:

"letztes mal habe ich zum beispiel peter hess gewählt (hess war nicht offizieller kandidat der cvp). ich mache ja auch niemandem einen vorwurf, wenn er die von uns nominierten kandidaten nicht wählt. jedermann ist frei. ich bin auch dagegen, wenn wir uns so verhalten wie die sozialdemokraten bei der wahl von francis matthey (die sp forderte matthey auf, zu verzichten). ich werde mich gegen einen sitzungsunterbruch aussprechen, wenn unsere kandidaten durchfallen."

frei nach dem motto: "was kümmert mich mein blödes geschwätz von gestern."

  • Jeanna
  • 11.12.08 | 12:41 Uhr

Und vielleicht, sollte es ein lichter Moment mal zulassen, denkt mal einen Moment nüchtern nach:

Wer untergräbt da eigentlich mit allen Mitteln demokratische Wahlprozedere ? Und fängt damit schon mal gegenüber treuen Parteimitgliedern in den eigenen Reihen an ? Und schafft dafür Ausgangslagen mittels einer doktrinären, erpresserischen Ausschlussklausel.

""Der Bundesrat wird vom Parlament gewählt"" (Blocher, 1983)

  • Schlemihl
  • 11.12.08 | 12:32 Uhr

Die Argumentation der SVP und der Weltwoche ist so etwas von widersprüchlich, dass jeder der einigermassen logisch denken kann, über einen einigermassen gesunden Menschenverstand verfügt und eine minimal Ahnung von Staatskunde und Schweizer Geschichte hat, diese durchschaut!!!

Die SVP hat jahrzehntelang immer wieder offizielle Kandidaten der SP und auch der CVP nicht gewählt. Bei den SP-Kandidaten (Frauen inbegriffen) lautete die Begründung immer, sie würden die minimalen inhaltlichen Bedingungen nicht erfüllen. Heute behauptet die SVP, die Konkordanz sei rein nummerisch und es dürfe keine inhaltlichen Bedingungen geben.

Zudem behauptet die SVP heute, wer einen offiziellen Kandidaten nicht wähle, greife die Konkordanz an.

Folglich hat also die SVP jahrzehntelang die Konkordanz angegriffen!!!

  • Jeanna
  • 11.12.08 | 12:30 Uhr

Hier noch das vorher "abgeschnuttene"

Daran wird sich - mit tatkräftiger "journalistischer" (Definition siehe vorangehender Abschnitt) Unterstützung der WeWo und ihrem ""Auftrag"" - leider auch nichts ändern !

  • Jeanna
  • 11.12.08 | 12:25 Uhr

Nochmals zuhanden der Aufgewühlten und aus der Haut Fahrenden:
Ueli Maurer hat bei seiner Annahme der Wahl gesagt; "Diese Wahlt ist ein Ja zur Konkordanz.""

UND: Was ich instinktiv geahnt habe, wurde gestern Nacht beim Radiohören bestätigt:

Walter wäre nach eigenen Aussagen (!) alles andere als abgeneigt gewesen (!), eine allfällige Wahl zum BR anzunehmen. Es war sein eigenes Ansinnen. niemand hat ihn dazu gezwungen.

Hingegen wurde er in der Nacht vor der Wahl von Fraktionschef Baader buchstäblich gezwungen zu verzichten.
Walters Verzicht und Nichtannahmeerklärung noch vor Beginn des Prozederes beinflusste die Wahl massgeblich.

Ohne diese vorgängige - ihm explizit aufgezwungene - Verzichterklärung hiesse der neue SVP-Bundesrat Walter und zwar schon im 2. Wahlgang !

Und nun lasst Euch fröhlich weiter (!) Eure Aversionen pflegen und bestätigen. Nichts wäre geeigneter als Engelers hasstriefende Horrorstory über ein ""menschenverachtendes"" Wahlgeschehens. Mit ernst zu nehmendem Journalismus hat das allerdings hinten und vorne nichts zu tun

Jeder zurechnungsfähige Bürger wünscht sich seit langem schon nur noch eine Rückkehr in pragmatische Sachpolitik anstatt nur noch Personalpolitik, wie sie von der SVP seit einem Jahr ausschliesslich betrieben und zelebriert wird.
Daran wird sich - mit tatkräftiger "journalistischer" (Definition siehe vorangehender Abschnitt) Unterstützung der WeWo und ihrem ""Auftrag"" - leider auch nichts ändern !

  • Stefan Di Giovanni
  • 11.12.08 | 11:52 Uhr

@mediabühler

Eure Empörung ist vermessen. Empörend ist einzig und allein die Ausschlussklausel der SVP, die erst zu diesem ganzen Theater führte. SP, Grüne und CVP haben gestern IMMER Personen der SVP gewählt. Und es darf diese dabei nicht interessieren, dass gewählte Personen, die nicht Blocher-Linie entsprechen, danach von der SVP ausgeschlossen werden. Das ist einzig und allein das Problem der SVP ! Das Parlament darf sich schliesslich nicht erpressen lassen.

  • gargamel
  • 11.12.08 | 11:46 Uhr

@mediabühler: für eine partei, deren wichtigster exponent gerade letzthin für weniger anstand in der politik plädierte, benimmt sich die svp ausgesprochen weinerlich. austeilen tut sie ja gerne, aber einstecken ist nicht so sehr ihre sache...

btw. ist das etwas, was ich an maurer durchaus zu schätzen weiss: der mann heult nicht gleich, wenn mal jemand zurückhaut. insofern: wenn's denn ein svp-hardliner sein muss, dann am ehesten noch maurer.

  • gargamel
  • 11.12.08 | 11:38 Uhr

und dabei ist wikipedia noch nicht mal falsch. der gute herr engeler hat einfach nicht gemerkt, dass der sämi 2x aufgeführt ist: einmal als bundesrat für die svp und einmal als bundesrat für die bdp...

  • mediabuehler
  • 11.12.08 | 11:38 Uhr

Urs Paul Engeler schreibt genau das was der traurigen Wahrheit entspricht. Mit Fairness und richtig verstandener Demokratie haben solche Ränkespiele nichts mehr zu tun. Ein wahrhaftiges Glück, dass doch noch der Richtige die Wahl gewonnen hat. Die Manipulationen von Personen ist abscheuerregend - auch wenn sie für einmal fehlgeschlagen sind!

Wenn einer es verdient hat, BR zu werden unter all' diesen Sprücheklopfern und selbsternannten Besserwissern ist es Ueli Maurer. Und wenn die Linken, Grünen und Pseudo-Christen (CVP) sowie einige der Wischiwaschi-FDP meinen sie müssten der SVP und ihren Exponenten allenfalls wiedereinmal schlechten Stil vorwerfen, sitzen sie ganz schön im Glashaus!

Auch der Auftritt von Cavalli, Kreis und Zapfl im letzten "Club" hat offenbart wer "Klasse" hat und wer nur mit Worthülsen operiert. Wer seine Gesprächpartner auf solche Art und Weise rüppelhaft überfährt, hat schlicht seine Kinderstube verpasst! Frau Maier wird sicher sehr gut wissen, wer aus der Runde Anstand hatte und wer nicht!

  • gargamel
  • 11.12.08 | 11:33 Uhr

der "sorgfältige" journalist engeler hat seine zahl aus der verlässlichen quelle wikipedia. zählt man in der tabelle mit der anzahl bundesräte pro partei alle zusammen, so kommt man, mit maurer, auf 112...

  • Coubert
  • 11.12.08 | 11:30 Uhr

Das ist ja die Komik an diesen selbsterklärten "Echt"-Schweizern und Attackierern auf unsere Politkultur:

Sie haben weder eine Ahnung von unserer Geschichte noch sind sie die Opfer und Märtyrer, zu denen sie sich stilisieren wolen.

  • Coubert
  • 11.12.08 | 11:23 Uhr

@Zanetti

Es sind fünf Gewählte in der Geschichte der Eidgenossenschaft, die die Wahl zum BR ausschlugen.

Also: falsch! Setzen!

  • Lohmann
  • 11.12.08 | 11:21 Uhr

Als "sorgfältiger" Journalist sollte UPE wissen, dass die Wahl alleine nicht reicht um Bundesrat zu werden. Es braucht auch eine Wahlannahme und eine Vereidigung!

Die Wahl von Francis Matthey ist ein gutes Beispiel, das aufzeigt wie die SVP in der Vergangenheit selbst immer wieder offizielle Kandidaten nicht unterstützt hat.

Damals hatte bei der SVP aber niemand von einem Angriff auf die Konkordanz gesprochen. Auch die Weltwoche scheint diese Wahl offensichtlich vergessen zu haben.

So widersprüchlich ist die Argumentation der SVP und der Weltwoche!!!

  • gargamel
  • 11.12.08 | 11:20 Uhr

@zanetti: nice try... nur gilt man erst als bundesrat, wenn man die wahl annimmt bzw. vereidigt wurde.

  • gargamel
  • 11.12.08 | 11:18 Uhr

@henryVIII: nichts gegen eine intelligente, rechte publikation. auch als gemässigter linker würde ich sowas durchaus lesen.
leider erfüllt die wewo imho nur gerade das "rechts", von "intelligent" ist da nicht viel zu finden. der grösste teil der politischen artikel bewegt sich auf dem niveau von kampfschriften und zeichnet sich vor allem durch kritiklose kadavertreue gegenüber christoph blochers svp und dem neoliberalismus aus. entweder wird der politische gegner verhöhnt und beschimpft, oder man suhlt sich im selbstmitleid. das ist nicht meine vorstellung von gutem journalismus.
und btw: die nzz links der mitte anzusiedeln zeugt von einer arg verschobenen optik.

  • Zanetti638
  • 11.12.08 | 11:11 Uhr

Das mit der Zählung derBundesräte ist einfach zu erklären: Als sorgfältiger Journalist hat UPE Francis Matthey mitgezählt, der nach seiner demokratischen Wahl von der eigenen Partei - den Sozialdemokraten - gezwungen wurde, das Amt auszuschlagen.

  • Coubert
  • 11.12.08 | 11:02 Uhr

Hinterhältigerweise hat unser Parlament dem rechtsnationalen Flügel als Antwort auf die Droh- und Erpessungsgebärden zum zweiten Mal ins Gesicht gespuckt.

Diesmal auf besonders elegante Weise.

  • HenryVIII
  • 11.12.08 | 10:50 Uhr

Für Selbst-Denker ist die WeWo ein MUSS, um sich eine ausgewogene selbständige Meinung bilden zu können. Als Gegenpol zum linken Mainstream der gesamten elektronischen undt Print-Medien (inkl. NZZ).

  • gargamel
  • 11.12.08 | 10:44 Uhr

was ist bloss aus der einstigen qualitätszeitung wewo für ein käseblatt geworden, das tut einem ja richtig in der seele weh. wo einst giganten vom format eines meienberg schrieben, kläffen heute nur noch zwergpinscher. pamphlete anstelle von literarisch hochstehendem journalismus.

traurig, traurig...

  • Taxilomax
  • 11.12.08 | 10:18 Uhr

@LOHMANN

Sorry, aber ich sehe nicht ein, warum man ausgewogen informieren sollte. Alle anderen Zeitungen machen es ja auch nicht. Diese linken Postillen.

Ich denke, dass alle Leser der WeWo über die Dauer der Zeit die Meinung der Redation übernehmen. Sie unterschätzen die psychodelische Wirkung dieser Lektüre. Wird während dem Lesen auch noch genickt, so potenziert sich die Wirkung auf die Hirnwindungen.

  • Lohmann
  • 11.12.08 | 10:17 Uhr

Den Namen "WELTwoche" hat dieses nationalkonservative Wochenblatt längst nicht mehr verdient.

Ich schlage deshalb den Namen "Zwärgeland-Woche" - in Anlehnung an den Song von Tinu Heiniger - vor.

  • Lohmann
  • 11.12.08 | 10:12 Uhr

@Schlemihl:

Das ist eben der Unterschied zwischen einer unabhängigen, objektiven Zeitung und einem Propaganda-Blatt.

In einer unabhängigen, objektiven Zeitung werden auch kritische Leserbriefe gedruckt und es wird auf eine gewisse Ausgewogenheit geachtet.

@Christine:

Du bist doch nicht so naiv und glaubst wirklich, dass es keine kritischen Leserbriefe gab zu den Artikeln zur Bundesratswahl...

  • Taxilomax
  • 11.12.08 | 10:09 Uhr

@zanetti638

"Wer so denkt, hat Vorurteile und ist in seiner Sichtweise beschränkt - auch wenn er sich vermutlich als "weltoffen" bezeichnet."

Aber wenigstens liest er die Weltwoche. Und so heisst es nun:

"auch wenn er sich vermutlich als weltWOCHEoffen bezeichnet."

Auch UM hat klar und missverständlich gesagt, dass er kein Kandidat sei, hat dann aber seine Meinung geändert. Er wollte ja nicht gegen Blocher antreten, wie alle von den Kantonssektionen angemeldeten Interessenten. Alle haben dann freiwillig auf eine Kandidatur verzichtet - zugunsten von Blocher. Ging ja wohl schön in die Hose. Die SVP hat sich von den anderen Parteien diktieren lassen, wen sie bitte schön aufzustellen habe.

  • Zara Zarathustra
  • 11.12.08 | 09:58 Uhr

Auf den Punkt gebracht, Tina.

Grüsse / Z.

  • Taxilomax
  • 11.12.08 | 09:45 Uhr

@sun fun

Objektiv gesehen finde ich es aber immer noch absolut überraschend, dass eine Aussage eines SVP-Politikers (... menschenverachtend) am nächsten Tag in der WeWo zu lesen ist.

Es erstaunt mich und wenn Sie darüber nachdenken, sollte dies auch Sie erstaunen.

  • Hackel
  • 11.12.08 | 09:33 Uhr

Ich schreibe jetzt (fuers Erste zu diesem Thema) hier:

http://kommentare.zeit.de/contributions/post/

Das ist ein tolles Forum, hab zu meinem Erstaunen erfahren, dass ich schon seit ueber einem Jahr dort Mitglied bin. Nun werde ich wohl oefters mal dort meine Schreibe ueben ;-)

Dass Hansjuerg Walter unter massivem Druck seine Verzichtserklaerung abgeben musste, wirft nochmals ein grelles Licht auf das Innenleben der SVP. Das Konkordanz-System moege uns - das Volch - weiterhin vor Entweder-oder-Ideologen wie Christoph Blocher und seine eingeschworenen Juenger bewahren!

Genuss am Schnee und schoenes Weekend wuenscht Euch
Tina

PS. Jacky Poo's erste Erfahrungen mit Schnee begeistern ihn sehr.

  • sun fun
  • 11.12.08 | 09:32 Uhr

lieber taxomax, wenn du nachgeplapper lesen willst musst du andere zeitungen lesen, im übrigen

I have to return your compliment

  • Taxilomax
  • 11.12.08 | 09:10 Uhr

"Jemanden gegen dessen Willen zu wählen – nur um einem Dritten zu schaden und einem Vierten zu nützen, ist menschenverachtend."

Komisch, dass dieser Spruch gestern Abend in Bern auch gefallen ist. Wo bleibt die Unabhängigkeit und Gelassenheit der WeWo? Nur alles nachplappern ist ja auch keine grosse redaktionelle Leistung und eines Scheffredaktors wie Roger Köppel absolut unwürdig.

Und wenn man dem Kandidaten richtig zugehört hat, hätte er es sich überlegt, die Wahl doch noch anzunehmen. Es wäre wie bei EWS gewesen.

  • Coubert
  • 11.12.08 | 09:03 Uhr

@Markus Reinhard

Der "Spreng"kandidat wude am Abend vorher in der Tagesschau, in "10 vor 1o" und im Ziischtigsclub öffentlich gehandelt. Jeder Interessierte wusste, was jene tun werden, die tagelang gesagt hatten, dass sie Maurer nicht wählen wollen.

Das Fazit von gestern: Rechtsnational hat "ausgschissen".

Und lesen Sie nicht nur die WeWo, die ist 10 Jahre hintendrein.

  • Taxilomax
  • 11.12.08 | 09:01 Uhr

"Verwerflich ist allerdings, dass diese Umkrempelung der tradierten Verhältnisse nicht offen – und vor allem vor den eidgenössischen Wahlen – deklariert wird."

Ich denke, es war und ist kein Geheimnis, dass die SP die SVP (aus Zürich) aus dem Bundesrat haben will. Ich denke, es ist kein Geheimnis, dass ein SP-Bundesrat/rätin keine Stimmer der SVP erhalten hat, bzw. wird.

Wo also ist das Problem? Warum so polemisch und einseitig?

  • Taxilomax
  • 11.12.08 | 08:58 Uhr

@ sun fun


... and nothing to say...

  • Markus Reinhard
  • 11.12.08 | 08:55 Uhr

Ein sehr guter Artikel, welcher (einmal) mehr aufzeigt, wie unehrlich es in Bern her und zu geht. Eigentlich ein Trauerspiel und unserer Demokratie unwürdig, dass wir uns derart von den Damen und Herren Mitte-Links manipulieren und steuern lassen. Ich auf alle Fälle abonniere jetzt^die Weltwoche!

  • Coubert
  • 11.12.08 | 08:39 Uhr

Nicht alle Rechtsbürgerlichen sind mehr in Geiselhaft des rechtsnationalen Flügels der Pop-Bewegung.

Diese Erkenntnis vom 12.12.07 und 10.12.08 treibt offenbar Schaum aufs Maul der Opferfühligen.

  • sun fun
  • 11.12.08 | 08:04 Uhr

es freut mich, dass es doch noch einige foristen gibt die nicht in den hasserfüllten linken einheitsbrei einstimmen. tagaus tagein wird man verunglimpft und pauschal in extreme ecken gestellt, als rassist und nazi verschrien etc. macht nichts, arbeiten wir weiter hart und zahlen steuern, zum dank gibt es dann ein messer in den rücken

  • Zampata
  • 11.12.08 | 07:39 Uhr

Die Würde des Parlaments?

Im Parlament wird viel über Stil, Anstand und Würde gesprochen.

Genau die Politiker die diese drei Grundwerte für sich in Anspruch nehmen, haben sie m.E. am 10.12.2008, mit Füssen getreten.

Wenn grosse Teile eines Parlamentes die Wahl eines Bundesrates zur Farce verkommen lassen und einen vor der Versammlung stehenden Redner richtig gehend auslachen, zweifle ich am Anstand und der Würde dieser Parlamentarier. Diese Szene war unwürdig und passt eigentlich nur ins Casinotheater Winterthur.

Hier war die NR-Präsidentin Chiara Simoneschi Cortesi gefragt, aber sie muss noch sehr viel lernen. Da eine Bundesratswahl gemäss dem Verhalten einiger Politiker ja so lustig ist, kann man ein einmaliges Gelächter noch tolerieren. Aber beim zweiten Mal hört der Spass auf.
Ein Tipp an die Nationalratspräidentin: "Bei Ihnen steht auf dem Tisch eine Glocke, die Sie auch benützen dürfen und sollten".
2. Tipp: "Bei der nächsten Vereidigung eines Bundesrates, nächstes Jahr möglich da einige Rücktritte überfällig sind, sollten Sie besser vorbereitet sein (Zettel nicht verlegen!) und nicht alle auf das Sprechen der Eidesformel warten lassen. Denken Sie daran, schwören tun nicht alle so vorschnell wie Frau Eveline Widmer-Schlumpf".
Aber ich gebe Ihnen, Frau Nationalratspräsidentin Chiara Simoneschi Cortesi, gerne die Zeit die Sie benötigen um sich in Ihr Amt einzuarbeiten.

Diese Zeit wird Ueli Maurer ja doch nicht gegeben.
Viel Glück U.M.
Zampata

  • Christine
  • 11.12.08 | 07:08 Uhr

Leserbriefe, Schlemihl, werden von Lesern geschrieben, welche die Weltwoche auch lesen.

Forumsbeiträge halt vielfach nicht.

  • Christine
  • 11.12.08 | 07:01 Uhr

Noch tiefere Analysen, Fragerschorsch? Um dem Sachverhalt eine Tiefe zu geben, die er nicht hat?

Die einzige objektive Feststellung zu den Bundesratswahlen ist die Tatsache, dass ein Bundesrat hat gewählt werden müssen und gewählt worden ist. Wie willst Du aus Deiner subjektiven Sicht heraus objektiv beurteilen können, wie das Geschehen im Umfeld dieser Wahl objektiv hätte zu analysieren gewesen sein sollen?

  • pfifferling308
  • 11.12.08 | 05:31 Uhr

Wenn Parlamentarier, unter mantramässigem Absingen des Wortes «Konkordanz», genau diese Konkordanz in einer himmeltraurigen Provinzlausbubenposse zu torpedieren suchen, indem sie die grösste Partei des Landes daran hindern wollen, einen Bundesrat wählen zu lassen, dessen Linie derjenigen der weit überwiegenden Mehrheit ihrer Wählerschaft entspricht: wie anders soll man das charakterisieren, als wie UPE das getan hat? Wobei er noch die Bezeichnung «würdelos» ausgelassen hat. Waren die 121 weniger schmierig, weil sie so zahlreich waren? Ist Parlamentarier eine Funktion, die von Amtes wegen Charakter (ich meine anständigen Charakter) garantiert? Ist es nicht eher so, dass sich die Blase gegen die Würde des Amtes und des Parlamentes vergangen hat, um die sie sich aber souverän foutiert, weil der Zweck alle Mittel heiligt und das Wort «Würde» in ihrem Sprachschatz ohnehin nicht vorkommt?
Man braucht nicht der SVP anzugehören, um als Bürger über das tief deprimiert und besorgt zu sein, was sich in Bern mit an Gewohnheit grenzender Regelmässigkeit abspielt. Und man ist versucht zu finden, UPE habe sich eher noch zurückgehalten.

  • kuala
  • 11.12.08 | 01:50 Uhr

Hinterhältig, diabolisch, hämisch, schäbig, gierig, scheinheilig, menschenverachtend, heimtückisch, betrügerisch – so nennt der Autor 121 Parlamentarier, die das Recht hatten, irgend jemanden zu wählen. Mit welchem Recht beleidigt der Autor?

  • Fragerschorsch
  • 11.12.08 | 00:32 Uhr

Sehr geehrter Herr Redakteur, sehr geehrten Leser

Ich habe am folgenden Artikel 2 Sachen zu bemängeln.

1. Der Artikel enthält Fehler
(Ueli Maurer ist der 111 Bundesrat nicht der 112)

2. Der Artikel ist nicht Objektiv
(Die Gegenseite wurde nicht beleuchtet, es wird kritisiert dies aber nicht auf einer soliden objektiven Grundlage, sonder, so scheint es mir, frei von der "Leber" weg.)

Meine Feststellung: Dieser Artikel ist pointiert geschrieben, aber als objektiver Blick auf die Wahl untauglich und folglich nur als zweitMedium zu gebrauchen.

Ich erwarte von einem Hauptberuflichen Journalisten tiefere Analysen.

Die immer wieder aufkommende Kritik das die Weltwoche eine SVP-Woche wird/ist beginnt scharfe Konturen anzunehmen.

  • Schlemihl
  • 10.12.08 | 23:38 Uhr

@coubert:

Ja, vielleicht sollten die Herren Köppel und Engeler mal einen Blick in ein Geschichts- oder Staatskundebuch werfen.

Ich habe übrigens mal die von der Weltwoche gedruckten Leserbriefe zum Thema Bundesratswahl angeschaut. Natürlich stimmen alle Verfasser der Weltwoche voll und ganz zu.

Soviel zum Thema Ausgewogenheit...

  • biber83
  • 10.12.08 | 23:30 Uhr

erstaundlich, wie ein emotional verfasster kurzkommentar wellen schlagen kann.
kurz vorab: was ich bis vor einiger zeit stets an der weltwoche mochte war eben gerade nicht eine links- oder rechts-lastigkeit, sondern eine ausgewogene und abwechslungsreiche berichterstattung.
den artikel von herrn engeler (er möge mir den falsch geschriebenen namen, ebenso wie den von chefredaktor köppel, nicht verübeln) habe ich sehr wohl gelesen. wie immer verbiessen und herablassend über seine erzfeinde, die von ihm betitelte "linke-clique" und abweichelnde mitte.
dass eine weitere erpresser-kandidatur seitens der svp bei vielen parlamentariern nicht gut ankommt, dürfte wohl seit der abwahl blochers klar sein. trotzdem hat man auf ein schein-zweierticket mit blocher und murer gesetzt, andere svp kandidaten waren ja durch die ominöse parteiauschlussklausel faktisch nicht möglich. was dies noch mit demokratie zu tun haben soll, ist mir schleierhaft.
dass durch diese klauses parteikollege walter in diese unangenehme lage gebracht wurde, hat nicht die politische gegnerschaft, sondern die svp selbst zu verantworten.
viel mehr sollte doch interessieren wie es jetzt weiter geht. wie verhält sich die svp nach der wahl ihres 2te-wahl-wunschkandidaten im parlament? wen bringt sie bei der nächsten vakanz, wieder einen hardliner oder lässt sie sich diesmal auf kompromisse ein?

30% sind nicht das volk - rgierungsratswahlen im aargau lassen grüssen...

  • Stefan Di Giovanni
  • 10.12.08 | 23:26 Uhr

Ja, ich frage mich, in was für einer verkehrten Welt gewisse Leute leben. In dieser Welt sind Hetzplakate Ausdruck einer "lebendigen Demokratie" während eine Wahl zum Bundesrat "menschenverachtend" ist....

  • Coubert
  • 10.12.08 | 23:17 Uhr

@Zara

Der HPE weiss halt offenbar nicht, was Bunderatswahlen sind und wie sie historisch abliefen. Tschudi wurde auch gegen seinen Willen gewählt. Ob das damals schon "menschenverachtend" war, zum Bunderat gewählt zu werden?

Heute morgen war noch so ein Pop-Bewegter im TV, der fand zu Walter, "man wolle die SVP zu einem Bundesrat erpressen". Vermutlich empfindet der auch die 70% des Nicht-SVP-Restvolkes eine Erpressung.

Sachä gits ...

  • Jeanna
  • 10.12.08 | 23:08 Uhr

Man hat's ja zwar kommen sehen müssen:
Die spinnen, die Sieger und ihre Schreihälse
http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/SVPChef-Brunner-bezeichnet-SPStrategie-als-Drecksspiel/story/14578658

Der Laie wundert sich und der Fachmann reibt sich irritiert die Augen, wie wir da folgendes "lernen":

Konkordanz ist also nicht dann, wenn eine der wählerstärksten Parteien, von der sich Teile abgespalten haben und die "ächten" ja selbst auf Schlingerkurs geraten sind, nun wieder einen Bundesrat hat. Sondern wenn sich das ganze Parlament in seiner Wahlfreiheit von der demokratiefeindlichen Ausschlussklausel der SVP einschüchtern lassen hätte !


(Und ja, Coubert: sowohl Psychologie und in gravierenderen Fällen die Psychiatrie verfügt über eine entsprechende Terminologie.)

  • Coubert
  • 10.12.08 | 23:07 Uhr

Fix und Foxi, das zählt eben doppelt.

Überhaupt haben SVPler grosse Mühe, zwischen sich selber und Blocher zu unterscheiden. Sowohl Baader als Maurer haben sich gleich versprochen heute.

"Wir sind Blocher"?

Naja, "Wir sind Muurer", das war heute. Auch wenn nur um ein Muggeseckeli.

  • Zara Zarathustra
  • 10.12.08 | 23:07 Uhr

Herr Engeler ist halt ein hundskommuner Gutmensch, eine richtig zarte Seele, die es einfach nicht mehr ertragen kann, dass Bundesratswahlen strategisch ablaufen und in den Hinterzimmern ausgeknobelt werden. Er möchte, dass Bundesräte nicht gewählt, sondern von der Partei bestimmt und dann von der Bundesversammlung ohne aufmucken durchgewunken werden.

Winke Winke

Z.

  • Schlemihl
  • 10.12.08 | 23:02 Uhr

Gemäss Urs Paul "Märchenonkel" Engeler ist Ueli Maurer also der 112. Bundesrat der Schweiz.

Herr Engeler, haben sie Herrn Blocher doppelt gezählt?

Einmal mehr eine Falschmeldung aus der Feder von Urs Paul Engeler. Wobei es sich diesmal eher um eine harmlose handelt.

  • Stefan Di Giovanni
  • 10.12.08 | 23:01 Uhr

Tja Ueli, das war äusserst knapp. Da wirst du dich in nächster Zeit ziemlich in Acht nehmen müssen. Bei einer einzigen Stimme Vorsprung genügt nur 1x die Wiederholung deines "Neger"-Sprüchleins und du bist in drei Jahren wieder weg...Von all den anderen Dünnpfiffen, die sich dein ehemaliger Scheff während seiner Amtszeit erlaubt hat, und mit denen er nur die anderen sechs vom Arbeiten abgehalten hat, ganz zu schweigen. Es scheint also ganz so, dass es endlich wieder etwas ruhiger um die ganze "Bundesroot"-Angelegenheit wird und sich die Politik wieder um viel wichtigere Dinge kümmern kann, wie z.b. Finanzkrise, Energiekrise, Umweltkrise etc...

  • Schlemihl
  • 10.12.08 | 22:46 Uhr

Aber, aber Herr Engeler

Ich begreiffe schon, dass sie enttäuscht sind, das Blocher chancenlos war.

Aber doch nicht schon wieder eine neue Märchengeschichte zusammenspinnen. Sie wollen doch nicht schon wieder ihrem Übernamen alle Ehre machen?!

  • Coubert
  • 10.12.08 | 22:43 Uhr

Ja, Jeanna

Die Opferfühligkeit hat sich derart verselbständigt, dass sie sogar die Wahl des Wunschkandidaten noch in Opfer-Wut versetzt. Die Pychiatrie kennt sicher einen Terminus für diese Verkrümmung, die ihnen das Grösste aller Opfer jahrzehntelang eingepeitscht hat.

  • Jeanna
  • 10.12.08 | 22:31 Uhr

Ueli hat bei Annahme der Wahl gesagt ""Diese Wahl ist ein Ja zur Konkordanz.""

Im Paralleluniversum der untröstlichen Trauergemeinde ist das halt noch nicht angekommen. Und die Wewo liefert ihnen ja weiter Futter, damit sie nicht mit dem Chaflen aufhören müssen. Sonst träten ja womöglich noch Entzugserscheinungen auf.

  • Zara Zarathustra
  • 10.12.08 | 22:07 Uhr

Das stimmt Christine. Der Mann ist eher ein Grosses Maul als ein Grosses Ohr.

  • Coubert
  • 10.12.08 | 22:03 Uhr

Ach Christine

Frau Wyss hat klar gesagt, U. Maurer sei für die SP nicht wählbar, aber man stehe zur Konkordanz.
Man muss nicht Quantenphysik studiert haben, um dieses Statement dekodieren zu können, oder?

Jedenfalss: während die Classe-Politique der SVP begriffen zu haben scheint, was ihnen heute mitgeteilt wurde, scheint die Basis noch ein wenig regredieren zu wollen und gefällt sich im herumstämpfelen über den Erfolg ihres Wunschkandidaten (die Kandidatur des Abgew. war ja ein bisschen balooney von Anfang an)

  • Christine
  • 10.12.08 | 21:56 Uhr

Coubi, Du bist mitten im Umlageverfahren.

Guet Nacht
Christine
:-)

  • Coubert
  • 10.12.08 | 21:49 Uhr

Frère Jacques

Ein glänzender Tag des Parlaments und geradezu eine Machtdemonstration der echten Konkordanz. Innerhalb 12 Monaten hat die Koalition der Venünftigen die Blochersche Rüpel-SVP diszipliniert.

Nichts beweist das besser als HPEs Wuteselei. Der Mann hat begriffen, was die Stunde geschlagen hat.

  • Christine
  • 10.12.08 | 21:40 Uhr

Der U. Maurer hört Dich nicht, Zara, wenn Du aus dem Forum hier piepst. So grosse Ohren hat er nicht.

Und wo man in UPEs Artikel "Wut" und dergleichen erkennen kann, weiss ich nicht. Der Artikel beschreibt nüchtern, wie es sich abspielte, weshalb er wohl Einigen so einfährt, dass Wut aufkommt, die man dann auf UPE umlegt.

Als Beispiel: Warum hat U. Wyss vor den Wahlen so "eindrücklich" die Wichtigkeit von Hearings beschrieben, wenn sie während den Wahlen bereit ist, diese mit einem nonchalanten Federwisch vom Tisch zu fegen und H. Walter ohne Hearing zu wählen? Weil krumme Falschmünzerei betrieben wird. Darum.

  • Frère Jacques
  • 10.12.08 | 21:38 Uhr

Na Zarafrustra, heute war wohl nicht so dein Tag und der deiner anti-demokratischen, links-totalitären Genossen.

  • Zara Zarathustra
  • 10.12.08 | 21:27 Uhr

FOXI darf jetzt die Armee noch einmal halbieren, wenn dem geliebten Staat der Zaster wegbricht. Immer schön sparen, gell Ueli !
Nöd luggloo !

  • Zara Zarathustra
  • 10.12.08 | 21:18 Uhr

Mich tangiert das ja nicht, dass die Weltwoche diesen wahnwitzigen rechtsnationalen Schrumpfkurs fährt. Tangiert sind die Mitarbeiter, die unter diesem suizidalen Konzept über die Klinge springen müssen.

Es grüsst den Wolf

Z.

  • Coubert
  • 10.12.08 | 21:15 Uhr

Die dümmliche Stammtisch-Wut des HPE ist nur zu verstehen, weil er das Ende nicht nurBlochers, sondern der Blocherschen Pop-Bewegung erkannt hat. Die ZH-SVP ist am Ende, die brutalstmögliche knappe Wahl des Parteisoldaten und Classe-Politique-Manns Maurer ihr kläglicher Abgesang. Der zweite SVP-Sitz bleibt auf Jahre verjoggelet und die Partei gespalten.

  • lupo331
  • 10.12.08 | 20:46 Uhr

@Zara

Aha, nun ist also die Reichweite einer Zeitung bzw. Zeitschrift das einzige Kriterium für den Erfolg. Das ist doch toll: dann fordern wir ab sofort Bild-Niveau für die Weltwoche.

Im Übrigen ist die Reichweite der Weltwoche nach wie vor gut. Sollte die sinkende Reichweite tatsächlich durch völkische Berichterstattung ausgelöst werden und wirklich ein ernst zu nehmender Massstab sein, dann müsste ja der Blick längstens "Mein Kampf" heissen.

Aber ehrlich gesagt kann ich mittlerweile nicht einmal mehr über die abstrusen Theorien von Zara schmunzeln und lasse von jetzt an meine Kommentare bleiben.

  • lupo331
  • 10.12.08 | 20:35 Uhr

@biber83

Schäbig, das ist genau das richtige Wort für Ihren Beitrag, gehören Sie doch scheinbar zu den Leuten, die nach einem Vorfall, der Ihnen nicht passt, Zeter und Mordio schreien und alles verunglimpfen, was nicht nach ihrem Gusto ist.

Sie haben übrigens noch vergessen zu erwähnen, dass alle SVP - Mitglieder ungebildete Proleten, braune Parteisoldaten und durch Blochers Geld ferngesteuerte Roboter sind. Realsatire lässt grüssen.

UPE ist einer der renommiertesten Autoren der Schweiz und Sie wollen uns glauben machen, dass er nur ein Sprachrohr der SVP sei? Wie verblendet kann ein Mensch sein, um solchen Blödsinn zu behaupten?

Legen Sie doch einmal Ihre Realitäten oder wenigstens Ihre Interessenbindungen auf den Tisch. Vielleicht wird dann vieles klarer. Falls Sie ein Freund vorgefasster Meinungen gegen rechts sind, empfehle ich Ihnen dringend die Lektüre der WOZ und einen Beitritt bei der grünen Partei.

  • Zara Zarathustra
  • 10.12.08 | 20:32 Uhr

Man hat noch nichts gelernt bei der Weltwoche von der schrumpfenden Reichweite. Völkische Woche statt Weltwoche ist kein zukunftsfähiges Konzept. Ob sie es eines Tages noch begreifen werden ?

  • 00407800
  • 10.12.08 | 20:28 Uhr

112. Bundesrat? ...alle anderen Medien berichten, dass es sich um den 111. Bundesrat handelt.
http://www.google.ch/search?source=ig&hl=de&rlz=&=&q=maurer+111&btnG=Google-Suche&meta=lr%3D

  • Zanetti638
  • 10.12.08 | 19:14 Uhr

@biber83
Was bitte ist an diesem Artikel verbissen?

Stimmt es etwa nicht, dass fast die Hälfte der Bundesversammlung einem Kandidaten die Stimme gegeben hat, der zuvor unmissverständlich klar gemacht hat, dass er gar kein Kandidat ist?

Stimmt es etwa nicht, dass der betreffende Mann damit in eine unmögliche Situation gebracht worden ist?

Stimmt es etwa nicht, dass die 24 Frauen und Mannen der Grünen ihren Kandidaten nicht gewählt haben, obwohl sie bis zum Schluss behaupteten, es sei ihnen mit der Kandidatur ernst?

Stimmt es etwa nicht, dass die SP sich genau gegenteilig zu dem verhalten hat, wie es die Fraktionspräsidentin vor dem Parlament angekündigt hat?

Stimmt es etwa nicht, dass die "Gruppe 13" die SVP aus dem Bundesrat werfen und damit die Konkordanz beenden wollte?

Stimmt es etwa nicht, dass ein Hearing zur Farce verkommt, wenn sich die einladende Partei bereits im Vorfeld auf die Suche nach Alternativkandidaten macht?

Zum Schluss: Es ist etwas nicht deswegen schlecht, weil es sich wie "ein SVP-Forumsbeitrag" liest. Wer so denkt, hat Vorurteile und ist in seiner Sichtweise beschränkt - auch wenn er sich vermutlich als "weltoffen" bezeichnet.

  • .
  • 10.12.08 | 18:39 Uhr

@biber83: Ich wette, dass Sie (a) weder diesen gutgeschriebenen Artikel von Urs Paul Engeler gelesen haben noch (b) ein Weltwoche-Abonnement besitzen. Aber selbst wenn: Ich habe die Weltwoche vor kurzem abonniert, gerade weil ich dort die fundierten Analysen und Kommentare von Herrn Engeler lesen und geniessen kann. Ich bin des weiteren froh, dass Gesinnungsgenossen wie Sie nicht Hoheit über die wahre "Realität" besitzen.

  • Che584
  • 10.12.08 | 18:19 Uhr

@biber83
irgendwie habe ich das Gefühl, als hätten Sie den Text von UPE
gar nicht gelesen?? Ihr Kommentar ist einfach nur lächerlich; erklären Sie doch mal Ihre "Realität"!
übrigens: die Herren heissen Engeler und Köppel
und übrigens: glaube kaum, dass die WW auf Sie angewiesen ist...

  • Gekko
  • 10.12.08 | 18:18 Uhr

@ biber83

Welche konspirativen Kräfte im Umfeld von Wyss, Frösch und Darbelley entstehen können, Hilfe leistend zur Usurpation der Macht, wissen wir alle spätestens seit der Abwahl von BRB letztes Jahr. Wurde ja für für alle Denkfaulen überdies schön aufgemacht dokumentiert von SFDRS.

Eventuell haben Sie in der Tat an einer andern Publikation deutlich mehr Freude, als an der WW. An Auswahl wird es Ihnen nicht mangeln. Medien, welche frischfröhlich dem linken Gedankengut fröhnen gibt es zu Genüge.

Mit freundlichem Gruss

Gekko

  • biber83
  • 10.12.08 | 17:06 Uhr

Schäbig!

Wieder einmal zeigt uns Urs Paul Engler seine absolut verbissene ideologische Anbetung der SVP. Sein Bericht liest sich wie ein SVP-Forumsbeitrag und hat mit der Realität wenig gemeinsam.
Von der Weltwoche, welche sich immer mit ihrere anderen Art rühmt ein weitere Schritt hin zum SVP-Käseblatt!
Vielen Dank an die Herren Engler und Köppler, SIe haben es geschafft, das ich die Weltwoche nicht mehr abonniere!

 
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