Politik

«Fix und Foxi»

Maurer oder Blocher: Für den Zürcher SP-Nationalrat Andreas Gross ist das einerlei. Er will einen Bundesrat ohne Blocher-SVP.

Von Markus Somm

Sie sind Mitglied der «Gruppe 13», die Ueli Maurers Wahl in den Bundesrat verhindern will. Warum?

Ueli Maurer vertritt meines Erachtens die gleichen politischen Grundsätze wie Christoph Blocher. Wir haben Blocher nicht abgewählt, um ein Jahr später einen ähnlichen Politiker erneut zu wählen. Man hat die Konkordanz seit 1999 auf eine rein mathematische Formel reduziert. Wer so und so viel Wähleranteil hat, erhält so und so viele Sitze. Wir glauben, dass mehr dazugehört: Achtung für die Gewaltenteilung, Respekt vor den Menschenrechten, Respekt vor der Verfassung, vor allem Respekt vor dem Andersdenkenden. Das ist das Herz der Konkordanz: dass man den Andersartigen braucht, um der Lösung eines politischen Problems auf die Spur zu kommen. So können wir alle am ehesten lernen. Die Blocher-&-Maurer-SVP respektiert den Andersdenkenden nicht nur nicht, sie verhöhnt ihn.

Wer definiert diesen Konsens? Das ist doch willkürlich.

Gewiss nicht. Wir haben uns seit Jahren mit der Konkordanz befasst: Politiker, Wissenschaftler, Intellektuelle. Sie gehört zum republikanischen Fundament der modernen Schweiz. Ihr Kern liegt im grundsätzlichen Respekt gegenüber der politischen Vielfalt. Es gibt dazu viele Texte, unzählige Diskussionen, ich habe zwei Bücher zum Thema herausgegeben. Die Abwahl von Blocher war ein Ergebnis dieser Auseinandersetzungen. Solange sich die SVP dem entzieht, plädiere ich für eine kleine Konkordanz.

Der SP hat man vor dem Zweiten Weltkrieg jahrelang den Zugang zur Regierung verwehrt mit dem Argument, sie sei gegen die Landesverteidigung. War das demnach richtig?

Nein. In der Konkordanz darf es programmatischen Dissens geben, aber nicht in Bezug auf die fundamentalen demokratischen Grundrechte.

Für die Bürgerlichen war jemand, der wie Sie vor einigen Jahren noch die Armee abschaffen wollte, ein Landesverräter. Sie verletzten in deren Augen genauso fundamentale Auffassungen über dieses Land.

Herr Blocher hat unsere Institutionen im Allgemeinen und besonders Andersdenkende verhöhnt. Hält man sich nicht an diese Grundregeln, dann würde die Regierung so viel Energie verschleissen.

29 Prozent der Wähler haben 2007 die SVP gewählt. Es ist die stärkste Partei. Haben diese Wähler kein Recht, dass ihre Anliegen in der Regierung vertreten werden?

Doch, sofern sie die anderen 71 Prozent achten. In der Schweiz gibt es diese irrige Vorstellung, dass wie im Parlament auch in der Regierung alle Kräfte vertreten sein müssen. Für die Regierung gelten andere Regeln: Sie muss auch effizient, kreativ und mutig sein. Sie braucht einfach immer wieder Mehrheiten im Parlament und im Volk.

Dann müsste man konsequenterweise zu einem Konkurrenzmodell wechseln wie im Ausland, mit einer Regierung und einer Opposition, die spezielle Rechte hätte. Mit dem Begriff «Konkordanz» verwedeln Sie, was Ihnen vorschwebt: eine Mehrheits-Regierung – keine Konkordanz-Regierung.

Keineswegs. Konkordanz basierte immer auf grundlegenden Gemeinsamkeiten und programmatischen Differenzen. Es ist Ausdruck der Denkfaulheit, einfach alle politischen Kräfte in die Regierung zu würfeln und dann zu schauen, ob sie es miteinander können. Leute, die den Gegner verachten und ihn klein machen, haben keinen Platz in der Regierung.

Sie haben Christoph Blocher und Ueli Maurer als «Fix und Foxi» bezeichnet. Sie machen Ihre Gegner klein.

Das sind zwei heitere Figuren aus einer Jugendzeitschrift. Ich habe das Bild benutzt, um zu zeigen, wie ähnlich die beiden einander sind. Blocher ist der Herr, Maurer der Assistent. Wenn man Blocher abwählt, macht es keinen Sinn, nachher seinen wichtigsten Assistenten zu wählen.

«Fix und Foxi» sind zwei Witzfiguren. Ist das Respekt vor Andersdenkenden?

Das ist nicht respektlos, höchstens lustig, und Humor hat Herr Maurer durchaus.

Welche SVP-Vertreter sind für Sie überhaupt wählbar?

Alle sind wählbar, die die Verfassung und die Gewaltenteilung akzeptieren und die dem Andersdenkenden gegenüber den nötigen Respekt zeigen. Es geht nicht um programmatische Punkte, sondern um die Grundprinzipien des Rechtsstaates.

Die Partei, die am vehementesten gegen Blocher gekämpft hat, Ihre SP, hat 2007 die grösste Niederlage ihrer Geschichte erlitten.

Ich sehe es genau umgekehrt: Die SP hat Blochers Politikverständnis zu wenig thematisiert. Das habe ich im Vorfeld häufig kritisiert. Es gibt aber auch in der FDP und in der CVP überzeugte Gegner von Blocher. Wer Blocher verhindern wollte, konnte SP, FDP, CVP oder Grüne wählen. Und das haben 70 Prozent der Wähler getan. Um mit Blocher selbst zu sprechen: Wir hatten von 70 Prozent der Wähler den Auftrag erhalten, ihn nicht zu wählen. Das gilt auch für Maurer. Er ist fast ein Klon von Blocher – ohne die Qualitäten, die Blocher zum Teil durchaus hat.

Sie haben Samuel Schmid jahrelang unterstützt. Die Geschäftsprüfungskommission (GPK) hat ihm eben ein äusserst schlechtes Zeugnis ausgestellt. Haben Sie sich geirrt?

Schmid hat Fehler begangen, er hat diese auch zugegeben. Aber er wurde Opfer eines Rachefeldzugs der SVP und von Leuten an der Armeespitze, die frustriert waren, dass ihnen ein so junger Armeechef vorgezogen worden war. Schmid war nie so schlecht, wie seine Gegner ihn dargestellt haben. Ich hätte mir auch gewünscht, dass er die Armeereform rascher vorangetrieben hätte. Mir war aber bewusst, dass er ein Berner SVP-Vertreter ist, der vor allem so viel macht, wie die Mehrheit zulässt. Ich habe Schmid immer aus charakterlichen Gründen unterstützt – obwohl er politisch mir nicht ganz entspricht. Das gehört eben zur Konkordanz. Damit habe ich den Tatbeweis erbracht, dass ich Konkordanz nicht so willkürlich definiere, wie Sie mir unterstellen.

Kommentare

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  • Schlemihl
  • 09.01.09 | 21:03 Uhr

@Werni:

Wenn du nicht mal merkst, dass du dir widersprichst, ist es umso bedenklicher!

Ich kann andere Denkweisen ohne weiteres akzeptieren. Es gibt aber naturwissenschaftliche Fakten, die erwiesen sind, lieber Werni. Wenn du nun etwas behauptest, das diesen Fakten widerspricht und offensichtlich falsch ist, und ich das dann bemängle, dann hat das nichts mit der Aktzeptanz oder Nicht-Aktzeptanz einer Denkweise zu tun. Es ist schlicht und einfach falsch!

Ausserdem ist es, um richtig argumentieren zu können, eben wichtig richtige Zahlen und Fakten zu verwenden. Wenn du also behauptest, dass die Sterberate in der Schweiz seit den 60er Jahren höher sei als die Geburtenrate, dann ist das eben auch falsch. Und eine Argumentation, die auf falschen Zahlen und Fakten beruht, ist unsinnig!

Mit deiner Vermutung liegst du daneben. Offenbar haben schon andere vergeblich versucht mit dir sachlich zu diskutieren...

Übrigens ich habe im Ausland gearbeitet. Wobei dieses Wissen nicht unbedingt mehr Wert ist als das Wissen, das man sich aus Büchern oder beim Reisen aneignet!

  • werni425
  • 09.01.09 | 07:30 Uhr

Schlmihl,
Ich widerspreche mir nicht. Nie war ich gegen Migration und die andern Sachen sind Unterschiebungen von Ihnen. Das mit den Genen überlasse ich nun Ihnen. Offensichtlich können Sie sich nicht in Denkweisen anderer einfühlen, sonst würden Sie verstehen. Sie haben ein Manko, Sie schulmeistern und glauben die Wahrheit zu wissen. Dazu rechnen Sie immer sehr genau und präzise. Bekanntlich ist das Leben sehr unbestimmt also ungefähr mit grossen Bandbreiten.
Mit Ihren Argumenten zeigen Sie auch, dass Sie das Wissen entweder aus Lexiken, Internet oder Reisen haben, nicht aber von berfuflichen Aufenthalten im ausland über Monate und Jahre. Ich vermute immer noch, dass Sie Eugen sind und noch einen Zacken zugelegt haben.
Aber machen Sie weiter Kraut mit Rüben zu verwechseln.
Werni

  • Schlemihl
  • 08.01.09 | 23:14 Uhr

@Werni:

Du hast dir selbst widersprochen: Wenn immer schon migriert wurde, heisst das eben gerade, dass die Gene nicht im Umkreis bleiben, sondern sich in der ganzen Welt verteilen!!!

Richtig, unsere Vorfahren kommen aus Afrika. Du und ich tragen die Gene dieser Vorfahren in uns, genau wie die Inuit in Grönland und die Aborigines in Australien. Diese Gene haben sich auf der ganzen Welt ausgebreitet, sie sind nicht im Umkreis geblieben, um das Ganze in deinen Worten auszudrücken!

Wir beiden, die Inuit, die Aborigines haben also praktisch die gleichen Gene obwohl wir ganz verschiedenen Völkern, Nationen angehören!

Folglich haben die Gene keinen Einfluss auf die Volkszugehörigkeit!!!

  • werni425
  • 08.01.09 | 08:13 Uhr

Schlemihl,
Nicht ventilieren. Wissenschafftlich ist auch, das besonders bei den Arabern das gleiche Problem viel öfters auftritt. Und ich schrieb ja, dass es ein gesellschaftliches Problem ist. Und die Bergtäler und Inseln sind natürlich alle voller Inzucht. Man weiss, dass dies zutrift, möchte es aber gerne diesen Leuten als Mackel anhängen. Die sind ja so hinterwäldlerisch. Und was noch alles auf den alpen so passiert. Senn und Magd, Grossvater mit ENkelin, götti mit Göttibueb.
Also was wollen Sie mir beweisen? Tatsache ist, dass immer migriert wurde und die eigenen Gene meistens im Umkreis bleiben. Kamen nicht unsere Vorfahren aus Ost-Afrika?
Werni

  • Schlemihl
  • 07.01.09 | 23:56 Uhr

@Werni:

Ich dachte eigentlich, dümmer gehts nimmer. Aber du übertriffst dich doch jedesmal.

Deine Argumentation (wenn man da überhaupt noch von Argumentation sprechen kann) wird immer stupider!

Es ist wissenschaftlich belegt, dass Inzucht gerade in Bergtälern (nicht nur in den Alpen) und auf abgelegenen Inseln stärker ausgeprägt war.

Du hast mir immer noch nicht verraten, was du für eine Vermutung hast!

  • werni425
  • 07.01.09 | 21:06 Uhr

Schlemih,
Habe ich jemals geschrieben, dass Inzucht meine Wunschvorstellung ist?
Und wohlverstanden, Inzest führte noch bis vor kurzem zu direkter Inzucht. Keine Verhütung.
Und der mit den Inseln und Alptälern ist auch so ein hartnäckiger Unsinn. Macht sich natürlich gut aus Ihrer Position. Es ist die Gesellschaft und deren Sitten.
Aber wiieter lafer statt lifere.
Werni

  • Schlemihl
  • 07.01.09 | 16:02 Uhr

@Werni:

Unter Inzucht versteht man im allgemeinen die bevorzugte Paarung zwischen relativ nahen Blutsverwandten, mit der Folge, dass genetisch möglichst reinerbige Nachfahren entstehen. Also genau deine Wunschvorstellung!!!

Inzucht kann durch starke Abgeschlossenheit einer Bevölkerung auftreten - etwa auf einer kleinen Insel oder in einem Gebirgstal.

Inzucht nicht mit Inzest verwechseln, lieber Werni, das ist was anderes!

Was vermutest du denn, werter Werni? Ich bin gespannt!

  • werni425
  • 07.01.09 | 12:41 Uhr

Schlemihl,
Wissen Sie was Inzucht ist? Die Welt war schon immer global nur sind die Hindernisse in der letzten Zeit kleiner.
Dass sich Mensch, Familie, Clan, Volk nicht mit andern Individuen und somit am Schluss mit andern Völkern mischt, scheint Ihnen nicht in den Sinn gekommen zu sein. Wo liegt hier Inzucht? Ich vermute etwas.
Werni

  • Schlemihl
  • 06.01.09 | 22:28 Uhr

@Werni:

Was du hier beschreibst mit deiner Bemerkung ist eine INZUCHT-Gesellschaft!!!

Wir leben heute aber in einer globalisierten Welt und unsere Gesellschaft entwickelt sich immer mehr zu einer Multi-kulti-Gesellschaft!

Ein grosser Teil der Schweizer und Schweizerinnen heiraten heute Ausländerinnen und Ausländer. Es gibt sehr viele Familien, die sich nicht eindeutig einem Clan oder einem Volk zuordnen lassen!

  • werni425
  • 06.01.09 | 07:42 Uhr

Schlehmil,
Sie verstehen immer noch nicht und ob ich eine Ahnung habe, haben mir schon Andere bestätigt. Lassen wir es.
Nur noch eine Bemerkung: Mensch-> Familie-> Clan-> Staat (Volk)
Werni

  • Schlemihl
  • 05.01.09 | 21:55 Uhr

@Werni:

Offenbar hast du meinen Ratschlag nicht befolgt und keinen Blick in ein Biologiebuch geworfen. Deine Aussagen bestätigen mir einmal mehr, dass du keine Ahnung hast, was Gene sind!!!

Das will ich dir nicht vorwerfen. Allerdings solltest du nicht von Dingen schreiben, von denen du keine Ahnung hast!!!

Vielleicht hast du mal was von der Völkerungwanderung gehört. Wir Schweizer sind übrings genetisch gesehen Mischlinge, genau wie die Deutschen auch und überhaupt keine einheitliche Gruppe.

Nochmals: Volkszugehörigkeit ensteht durch Sprache, Geschichte, Kultur, aber nicht durch Genetik!

Übringens, ich bin nicht deutscher Herkunft. War aber schon ein paar mal im ehemaligen Ostdeutschland. Kann ich dir nur empfehlen Werni: Erfurt, Weimar, Jena, Leipzig, Dresden,... tolle Städte!!!!

  • werni425
  • 05.01.09 | 20:21 Uhr

Schlemihl,
Auch schon etwas von Blut und Erde gehört? Auch schon etwas von Gene weitergeben, gelesen? Auch schon gemerkt, dass die meisten Gene in der Umgebung bleiben, einzelne "Genhaufen" mit dem "Gehäuse" migrieren?
Sie schein deutscher oder gar ostdeutscher Herkunft zu sein. Genetische merkmale haben nichts mit der Zugehörigkeit zu tun. Doch häufen sich gewisse halt eben schon.
Aber sSie können ja gar nicht folgen. Wahrscheinlich ist meine Schreibe zu einfach für Sie.
Werni

  • Schlemihl
  • 30.12.08 | 23:19 Uhr

@Werni:

Vorweg, werter Werni, auch ich wünsche dir ein gutes neues Jahr.

Natürlich nehme ich an, dass auch du vor dem Schreiben etwas überlegst; allerdings ist das Ergebnis dieser Überlegungen jeweils sehr enttäuschend!

Bevor du über Gene schreibst, solltest du vielleicht mal einen Blick in ein Biologiebuch werfen! GENE haben nicht das geringste mit ERDE zu tun!

Die Nazis haben Volkszugehörigkeit fälschlicherweise mit genetischen Merkmalen beschrieben. Sie haben die "Juden" und die "Deutschen" fälschlicherweise als genetische "Rassen" bezeichnet!

Die Volkzugehörigkeit als Schweizer, Deutscher, Brasilianer hat rein gar nichts mit Genetik zu tun! Das sind wissenschaftliche Fakten, begreiff das doch endlich!

  • werni425
  • 26.12.08 | 19:39 Uhr

Schlemihl,
Wie gesagt, Sie wollen nicht akzeptieren, dass Gene halt mit Blut und Erde zu tun haben. Die sind erst seit einigen Jahrzehnten wirklich mobil. vorher wurden sie relative leicht absobiert. Ueberlegen Sie jetzt vor dem Ventilieren.
Und das ganze Theater hat mit Blut und Erde zu tun und an dem wird sich die Welt die naechsten Jahre noch wundern. Die internationale Solidaritaet ist nicht existent. Sie wird nur von den Staerkeren (Geld, Intelligenz, Waffen, Resourcen etc.)vorgeschoben.
Trotzdem, Weihnachten ist vorbei und ich wuensche Ihnen ein gutes 2009 mit einwenig mehr Verstehenwollen. Nehmen Sie einfach an, dass der Andre auch etwas beim Schreiben ueberlegt.

  • Christine
  • 21.12.08 | 09:32 Uhr

@Schlemihl und Eidgenosse

"Dass Engländer keine Deutschen sein wollen und umgekehrt, liegt wohl kaum an den "Genen", sondern an der Sprache, der Kultur, der Geschichte,..."

Da müsste ich doch direkt meine beiden Verwandten fragen.

Aber es ist natürlich viel einfacher: Ein Engländer will kein Deutscher sein und umgekehrt, weil Keiner jemand anders sein will. Selbst ihr würdet Euch nicht aufgeben wollen, um ein anderer zu sein. Nicht, wenn das möglich wäre. Nie. Das müsstet Ihr mir beweisen.

Also, der Streitpunkt ist in dieser Formulierung hinfällig. Die Formulierung müsste richtigerweise dahin gehen, warum der eine den andern nicht mag und nicht, warum er ihn nicht sein wolle.

Seit Menschengedenken "mögen" die Menschen einander nicht. Ihr seht ja selber, dass wir uns noch immer mit Fremdenfeindlichkeit auseinandersetzen. Ein Urzustand. Fast schon normal. Oder nicht?

  • eidgenosse
  • 19.12.08 | 11:38 Uhr

@schlemi

amüsiere dich nur weiter - das wird wohl dein ziel sein....

aber nun hast dus begriffen und ich gratuliere dir zu deiner gefundenen wortwahl: volkszugehörigkeit wäre das korrekt gewesen!

  • Schlemihl
  • 19.12.08 | 09:25 Uhr

@eidgenosse:

Werter eidgenosse, einerseits amüsiere ich mich köstlich, denn die Bahauptungen von dir und Werni sind so falsch, dass sie schon fast unterhaltsam sind! Andererseits ist eure Unwissenheit erschreckend und wenn ich lese, was für Schlüsse ihr bedingt durch Unwissenheit zieht, dann ist das schon fast traurig.

Dass Engländer keine Deutschen sein wollen und umgekehr, liegt wohl kaum an den "Genen", sondern an der Sprache, der Kultur, der Geschichte,...

Ihr verwechselt Volkszugehörigkeit mit Genetik!!! Kultur ist NICHT gleich "Gene"!!! "Gene" sind etwas rein NATURWISSENSCHAFTLICHES!!!

Bei Brasilianern und Kolumbianern wird deine Argumentation richtiggehend absurd! Ein Brasilianer afrikanischer Abstammung hat sicherlich "mehr genetische Gemeinsamkeiten" mit einem Kolumbianer afrikanischer Abstammung als mit einem Brasilianer portugisischer Abstammung.

Eine Nation, ein Volk ist gekennzeichnet durch die SPRACHE, die KULTUR, die GESCHICHTE oder die RELIGION.

In der Schweiz ist sicherlich die gemeinsame Geschichte das entscheidende Element. Und natürlich spielten auch immer geographische Gegebenheiten (Gebirge, Flüsse,...) eine Rolle, da gebe ich Werni sogar recht.

Mit den "Genen" hat das aber überhaupt nichts zu tun!

  • eidgenosse
  • 18.12.08 | 20:54 Uhr

@schlemi,

durchatmen und versuchen die EIGENE brille auch wieder einmal abzulegen und gründlich zu reinigen...

die von die verlachten werni-"gene" können m.E. den umstand ausmachen, dass die deutschen nicht unbedingt engländer sein wollen und brasilianer keine kolumbianer oder tibeter keine chinesen; also entweder ist in der wernschen aussage die geografie einzig entscheindend oder dann die "gene", weil "man einander riechen" kann oder "die chemie stimmt untereinander".....

oder beides zusammen!

irgendwie versuchen locker bleiben - denn wenn du willst, verstehst du auch was er meint...
schlaf nochmals drüber, damit nicht gleich die richterklinge brauchst; bekommt dir nicht so....

pfus guet

  • Schlemihl
  • 18.12.08 | 14:52 Uhr

@Werni:

Deine Argumentation wird immer absurder!!!

Nationalsozialismus und Rechtsextremismus sind extreme Formen von Nationalismus. Ohne Nationalismus hätte es keinen Nationalsozialismus und keine Apartheid gegeben.

"Gene heisst nur, wo die nächsten Verwandten und Bekannten sind." ????

Willst du uns damit sagen, dass Bekannschaft etwas mit "Genen" zu tun hat?

Willst du sagen, dass die Schweiz eine Nation ist, weil wir die gleichen oder ähnliche "Gene" haben? Meinst du damit "Nationalismus, der sich an Genen orientiert"?

  • werni425
  • 18.12.08 | 13:35 Uhr

Schlemihl,
Nationalismus hat wenig mit NSDAP zu tun, wohl aber mit Kaiserreich, Frankreich und United Kingdom, k.u.k. und Sozialismus.
Sicher nicht mit grenzüberschreitenden Regionen.

Gene heisst nur, wo die nächsten Verwandten und Bekannten sind. Wussten Sie, dass in England ausserordentlich viele Gensequenzen von Özi vorhanden sind? Und der Nationalismus basiert halt immer auf einer Nation und Nationen sind momentan in Europa am erstärken. Man liest es täglich in den Zeitungen und die Politiker werden nicht müde. Auch im Sport fahren alle daruf ab.

  • Schlemihl
  • 18.12.08 | 10:52 Uhr

@Werni:

"Und der Nationalismus wird wieder verstärkt werden. Denn dieser orientiert sich an der Geographie und an den Genen."

Bist du, werter Werni, dir eigentlich bewusst was für einen Unsinn du da schreibst!!!

Der Nationalismus der NSDAP und des Apartheitsregimes in Südafrika hatten sich auch "an den Genen orientiert".

Vielleicht macht du dir darüber mal ein paar Gedanken!

  • werni425
  • 18.12.08 | 07:19 Uhr

Josef,
Es stimmt, dass Sie nicht über Gut und Schlecht direkt Aussagen machten. Aber den mit dem Mehlsack merkt man um 5 Ecken. Die einen schreiben direkt, die andern um die Ecke, doch der Gedanke und Wunsch zählt, nicht die Art und Weise.
Das ist der Unterschied zwischen SVP und dem Rest, WeWo und dem Rest. Schön wie die Gewerkschaftesbasis gegen das Freizügigkeitsabkommen schreibt; natürlich nicht mit der SVP zusammen, aber der Wunsch ist der Gleiche.

  • Jeanna
  • 17.12.08 | 21:30 Uhr

@Josef:

Korr: von vornherein.

Nehme aber an, Du hast's auch trotz Dippveler verstanden.

  • Jeanna
  • 17.12.08 | 21:24 Uhr

Nicht ganz, Josef: ZsaZsu, hiess das.

Und zu Seinem letzten Satz: Verzell bis so guet kä Geischterbahn !

Am 15. Januar findet bei mir ein Nachtessen mit ein paar wenigen Handverlesenen statt. Hätte ich eine e-mail-Adresse von Dir gehabt, hätte ich Dich ebenfalls eingeladen.

Jetzt machen wir's halt andersrum:
Hier ist meine e-mail-Adresse: e-feuille@bluewin.ch

Es ist mir komplett wurscht, wer die nun bespammt ... Armleuchter tummeln sich hier ja genug. Und ich habe ja auch noch eine andere.

ABER:
Du meldest Dich bei mir ... im Sinne von an ! "Den Josef machen" gilt nicht, einfach dass das klar ist. Und ich weiss, dass die Kommenden nicht unglücklich sind, wenn Du auch kommst, einfach dass auch das von vornheitn klar ist.

HERZLICH

J.

  • Josef
  • 17.12.08 | 20:52 Uhr

@werni425
Sag das nicht, Werni, von Gut und Schlecht habe ich etwa die gleiche Ahnung wie von Gut und Böse. Für diese Sparte ist Zara Zarathustra zuständig. Trotzdem wünsche ich auch Dir erholsame Festtage und ein erfolgreiches, glückliches, gesegnetes neues Jahr.

  • Josef
  • 17.12.08 | 20:48 Uhr

Herzlichen Dank, liebe Zsa-Zsa, (habe ich das noch richtig in Erinnerung ?) für Deine lieben Grüsse und Deine Glückwünsche, die ich auf diesem nicht mehr ungewohnten Wege zu erwidern versuche. Doch das Herz kriege ich nicht mehr hin. Mit meiner Software muss irgendwas flöten gegangen sein.

  • werni425
  • 17.12.08 | 12:37 Uhr

Josef,
Lieber ein Mehlsack als Pfeffersack. Glückwunsch, dass auch Sie exakt wissen, was gut und schlecht ist.

  • Jeanna
  • 17.12.08 | 11:32 Uhr

Ja, von mir aus, lieber Zso-Zso.
Nur geht's eigentlich schon längst nicht mehr darum. Bzw. halt doch immer wieder und dies in einem allgemeineren Kontext und auch in grösseren Zusammenhängen ... wie ich es ja in meinem Beitrag an Schlemihl dargelegt habe. Nämlich um das doch sehr - sagen wir mal - "eigenwillige"Journalismus- und Berichterstattungs-Verständnis der ""Welt""-woche, wofür einem ja permanent Beispiele geliefert werden. Die einen fühlen sich damit aus den Herzen gesprochen und andere halt eben nicht.

Doch wenn wir schon bei Herzen sind, dann einfach noch dies:

Herzliche Grüsse, Zso-Zso-Sepp und alles Gute auf allen Deinen Wegen und in allen erdenklichen Sinnen

J.

  • eidgenosse
  • 17.12.08 | 11:15 Uhr

@schlemi

AHV-SP:
so könnte es ja irgendwie funktionieren, die andere meinung anhören und anerkennen, dass man nicht als einziger die weisheit pachten kann

umwelt: hier erkenne ich wiederum die tatsache, dass der mensch sich nicht aus der verantwortung stehlen kann. er hilft tatkräftig mit bei der verschmutzung. die frage ist doch lediglich auf welchem weg wir dieses problem lösen => mit hysterie und sturem glauben, dass nur dieser eine wissenschaftler "seriös" sei und die "richtigen" daten liefere, ist meiner ansicht nach nicht gerade sehr objektiv (wie war es beim waldsterben in der CH?)

also geniesse den schnee und vielleicht entdeckst du ja in den flocken, dass wir menschen nicht imstande sind, auch nur eine dieser flocken zu stoppen; der mensch ist nicht allem mächtig, auch wenn "wir's" manchmal gerne hätten......

  • Josef
  • 17.12.08 | 10:41 Uhr

@Jeanna
Auf die Gefahr hin, mich damit auch unter den von Dir, liebe Jeanna, als “faktenresistente und –verweigernde (!) Wernis (Plural) hier – notabene seit Forengedenken“ vermuten zu müssen, möchte ich behaupten, dass unser aller Werni sehr wohl zwischen Majorz- und Proporzwahlen zu unterscheiden vermag. Er vermag vielleicht den Unterschied nicht richtig zu verstehen, wie Schlemihl feststellt, doch das muss er für den aufgestellten Vergleich zwischen den Stimmen für Schlüer und z.B. Galladé auch gar nicht. Es ist und bleibt ein Fakt, dass auf Stimmzetteln im Kanton Zürich der Name Schlüer häufiger stand als z.B. der Name Galladé, was jedoch nicht für die Wahl Schlüers in den Nationalrat reichte, weil eben das Proporzsystem zur Anwendung kam. Das ändert jedoch nichts an der Vermutung, dass im Kanton Zürich mehr WählerInnen einen Mehlsack als eine Galladé in der Legislative wünschten, was dem WahlvolchIn ein äusserst schlechtes Zeugnis ausstellt.Und das, liebe Jeanna, ist doch erstaunlich, oder ?

  • Jeanna
  • 17.12.08 | 10:21 Uhr

Tja, Schlemihl. Wie's um die Wahrnehmung von Realitäten bestellt ist, sieht man ja einmal mehr und exemplarisch (!) wie das Journalismus-Verständnis und somit der Berichterstattungs-Stil der WeWo verteidigt wird. Alles weitere folgt daraus.

Wenn's um das Herunterspielen, ja sogar Verhöhnen, der Klimaproblematik geht z.B., lässt dieselbe WeWo Leute wie Miersch und Maxeiner zu Worte kommen. Geht's um das Herunterspielen, ja sogar Verfälschen, der hochbrisanten Gentechnologie und ihrer nachweislich erschütternden Bestrebungen und Resultate (wenn auch noch nicht bei uns, aber in den USA, in Afrika und Asien) gerade im Agrarproduktionsbereich fest in der Hand des Monsanto-Konzerns und seiner z.T. schon kriminell wahrgenommenen Eigeninteressen wider alle Versprechungen, welche diese Technologie einst verheissen hat, kommt ein Beda Stadler zu Wort.

Was für eine Zeitung ! ... und alles unter dem Titel "Unabhängigkeit" und "gegen den Mainstream schreiben". Gegen Realitäten anschreiben, müsste das eigentlich korrekterweise heissen. Jüngstes Beispiel: die journalistische Glanzleistung "La crise n'existe pas."

  • werni425
  • 17.12.08 | 07:35 Uhr

Schlemihl,
Sie sind gut im Ausweichen. Was wesentlich ist, ist auch so eine Aussage. Wesentlich ist 29% SVP, oder? Und der Nationalismus wird wieder verstärkt werden. Denn dieser orientiert sich an der Geographie und den Genen. Es stimmt, es wird schlimm werden. Die merkel und ihre Helfer, als auch die EU demonstrieren es täglich. Lenin nannte das Imperialismus. Wussten SIe auch, dass Lenin das Volk gegen die Elite bewaffnen wollte?

  • Schlemihl
  • 16.12.08 | 22:39 Uhr

Ja, Jeanna

Es handelt sich hier wahrscheinlich um hoffnungslose Fälle; aber die Hoffnung stirbt zuletzt....

Da wird auf uns noch einiges zukommen. Und die SVP wird dann wieder über die Flüchtlinge, die als Folge der Klimaerwärmung zu uns flüchten werden, jammern!

Schade auch, dass man in der Schweiz die wirtschaftlichen Chancen der Erneuerbaren Energien noch nicht erkannt hat. Die Schweiz muss aufpassen in diesem Bereich nicht den Anschluss zu verlieren!

  • Jeanna
  • 16.12.08 | 20:44 Uhr

Es sei Dir einmal explizit gedankt dafür, Schlemihl, dass Du Zeit, Wissen und Geduld aufbringst den faktenresistenten und -verweigernden (!) Wernis (Plural) hier - notabene seit Forengedenken - dennoch versuchst dieselben aufzuzeigen. Doch wie soll einer, der u.a. und offensichtlich nicht mal zwischen Majorz- und Proporzwahlen zu unterscheiden vermag, um ein ungleich mehrfaches komplexere Zusammenhänge wie z.B. die Klimaproblematik kapieren. Aktuellste Messungen ergeben erneut drastische Reduzierung der Eisschicht-Volumen in der Arktis sowie eine gegenüber 2006 nochmalige bedenkliche Verdünnung der Ozonschicht über der Arktis.
Auswirkungen auf die Tierwelt sind nicht erst seit gestern bereits mehr als augenfällig und nehmen zu. Auch menschliche Siedlungen sind erwiesenermassen bereites betroffen.

Auswirkungen der anthropogenen - also von der notorisch abgestrittenen ! - Klimaerwärmung finden selbstverständlich nicht nur in der Arktis statt !

Aber man kann natürlich weiterhin Postkarten aus der Zeit von Escher angucken und lakonisch "belehrend" daherlafern.

  • Schlemihl
  • 16.12.08 | 20:07 Uhr

@Werni:

Ich weiss, du legst keinen grossen Wert auf wissenschftliche Fakten. Trotzdem sei hier nochmals erwähnt, dass die Durchschnittstemperatur der Erde in den letzten Jahrzehnten massiv zugenommen hat, dass der CO2 anteil massiv zugenommen hat und dass es wissenschaftlich unbestritten ist, dass CO2 durch den sogenannten Treibhauseffekt zur Steigerung der Temperatur beiträgt!!! Das sagen allen seriösen Wissenschaftler!

Und jetzt lies nochmals genau was ich geschrieben habe. Der vom Mensch verursachte Treihauseffekt ist ein wesentlicher Teil des Problems. Selbstverständlich gibt es auch noch den natürlichen Treibhauseffekt und andere Faktoren, die das Klima beeinflussen.

Aber zu bestreiten, dass die CO2-Emissionen schwerwiegende Folgen haben, ist unseriös! Eine solche Argumentation ist rein ideologisch und nimmt klare Fakten nicht zur Kenntnis!!!

  • Schlemihl
  • 16.12.08 | 19:52 Uhr

@eidgenosse:

Was die Haltung betreffend Revision der Sozialversicherungen betrifft gebe ich dir sogar recht. Vor allem bei der AHV nimmt die SP die demographische Entwicklung nicht zur Kenntnis!

Die Haltung der Grünen betreffend Umweltschutz hat allerdings nichts mit Ideologie zu tun sondern beruht auf wissenschaftlichen Tatsachen. Im Gegenteil, die konservativen Kreise, die solche wissenschaftlichen Fakten nicht zur Kenntnis nehmen will, argumentiert viel ideologischer!!!

Zudem sind Investitionen in erneuerbare Energien eine Riesenchance für die Wirtschaft. Das haben jetzt sogar die USA erkannt. Die skandinavischen Länder sind da zum Teil schon wesentlich weiter. Die Schweiz muss aufpassen, dass sie nicht den Anschluss verliert!

  • werni425
  • 16.12.08 | 19:15 Uhr

Schlemihl,
Bevor Sie von Fakten bezüglich Klimaerwärmung reden und als bewiesen bezeichnen, meine Stanardfrage an Bhäupetli: Würdest Du Dir Deine Hand abhacken lassen? Das Nein kommt dann umgehend. Tönt etwas banal und brutal aber alle reagieren gleich. Auch die Supersicheren.

Und nun zu Ihren Fakten. Schauen Sie sich mal Ansichten von Konrad Escher von der Lindt an bezüglich Gletscher und dann sehr alte, alte und nicht mehr so junge Ansichtskarten. Sie werden feststellen, dass die Gletscher vor 100 und auch 70 Jahren äusserst stark schmolzen. Und da war der CO2 Ausstoss verglichen mit dem seit 1975 vernachlässigbar.

Und hören Sie endlich mit der Ideaologie auf. Es tönt so abgedroschen.

  • eidgenosse
  • 16.12.08 | 16:27 Uhr

@ schlemi

sp: wie erklärst du mir die TRADITIONELLE haltung der partei bezüglich sozialwerke, wo jede revision (=versuch zu einer verbesserung für ALLE CH-bürger, nicht nur sp-wähler) auf abbau (=angstmacherei) geprüft wird!

grüne: wie erklärst du mir die IDEOLOGISCHE haltung der partei bezüglich umweltanliegen, wo alles was emissionen (zBsp. ja auch die herstellung von hardware für die ÖV-freaks) verursacht verschwinden muss oder blechen; die teuren tickets werden dann natürlich subventioniert (wie bei den bauern !!) und vorallem haben die noch nie die EU (=grüner NATIONALISMUS) angegangen hinsichtlich deren formulierten ökö-zielen und rabenschwarzen realitäten !!!
geschweige denn vom weltuntergang durch die verschmutzung (klimamodelle sind der neue glauben, sprich die einzige wahrheit?!!?), die nur wir menschen verursachen (=angstmacherei, du MENSCH bist schuld)

somit wissen wir, dass diese parteien also nur den verstand und die vernunft gebrauchen; beachtliche erkenntnis!!

  • Schlemihl
  • 16.12.08 | 15:20 Uhr

@eidgenosse:

Wer seine Argumentation nicht mit Fakten belegen kann, muss sich eben auf Ideologie, Nationalismus, Angst und Tradition berufen (Siehe SVP) anstatt auf Verstand und Vernunft!!!

Was die globale Klimaerwärmung betrifft:
Wer die eindeutigen Zahlen und Fakten, die uns die Wissenschaftler seit Jahrzehnten liefern, ernst genommen hat und die richtigen Schlüsse daraus gezogen hat, wusste schon lange vor Kyoto, dass es die zu einem grossen Teil vom Mensch verursachte Klimaerwärmung gibt!!!

Das grosse Medienecho kam erst viel später.

Ich bin kein Hellseher und hätte wie die meisten nicht mit der Finanzkrise gerechnet. Weshalb? Weil wir den Fakten nicht genügend Bedeutung geschenkt haben! Es gab klare Anzeichen, vor allem in den USA.

Es geht darum die richtigen Schlüsse für die Zukunft zu ziehen. Beispielsweise, wenn Fakten klar belegen, dass das EWR-Nein verheerende Folgen für die Schweizer Wirtschaft hatte, dann sollten wir nicht noch mal den gleichen Fehler machen und die Bilateralen in den Sand setzen!!!

  • eidgenosse
  • 16.12.08 | 14:35 Uhr

@schlemi

du lässt schön tief blicken - deine hoffnung in zahlen und fakten gegenüber menschlicher erfahrung rsp. tradition sprechen bände....

aber du hast ja anhand der "zahlen und fakten" wie alle anderen erdenbewohner auch erkannt wann und wie die finanzkrise kommt - genauso wie du aus "zahlen und fakten" mit bestimmheit die ursache der medial tranpsortierten klimakrise (die wir ja seit kioto) kennst und beheben kannst......

und so einer beschimpft EINE partei, sie sei ideologisch verblendet ??????????

  • Schlemihl
  • 16.12.08 | 13:58 Uhr

@Werni:

Willkommen im 21. Jahrhundert!

Ich gar nicht einverstanden mit dir. Ich hoffe Zahlen und Fakten spielen in Zukunft noch eine viel wichtigere Rolle und dass die Bedeutung von Nationalismus und Tradition kleiner wird!

Es löst bei mir sehr grosses Unbehagen aus, wenn neokonservative Kräfte, die offensichtlich nichts aus der Geschichte gelernt haben, in verschiedenen Ländern an Einfluss gewinnen!

Du hast den Unterschied zwischen Majorz und Proporz offensichtlich immer noch nicht begriffen!

  • werni425
  • 16.12.08 | 07:29 Uhr

Schlemihl,
Sie merken es immer noch nicht. Der Schlüer hatte einfach mehr Stimmen. Z. B. im Kanton Zürich. Den mit Graubüdnen ist einfach so drin als Vergleich. Wissen Sie, die Leute verstehen den alltag viel zu viel als exakte Wissenschaft. Da liegt das Problem. Es wird alles verjuristet, ccomputertauglich, berechenbar.
Dabei ist unser Leben doch eben gerade nicht abstrakt erfassbar.

  • Schlemihl
  • 15.12.08 | 23:22 Uhr

@Werni:

Zudem zeigt dein Beitrag einmal mehr, dass du den Unterschied zwischen Majorz und Proporz nicht begriffen hast!

Bei Proporzwahlen wählt man in erster Linie Parteien und nicht Personen. Die Stimmenzahlen der einzelnen Kandidaten sind nur innerhalb einer Liste relevant und vergleichbar!!!

  • Schlemihl
  • 15.12.08 | 23:14 Uhr

@Werni:

Jetzt machst du dich aber endgültig lächerlich, wenn du Wahlergebnisse aus dem Kanton Zürich mit solchen aus dem Kanton Graubünden vergleichst!!!!!!!!!!!

Es gibt ja auch ein paar Wähler mehr in Zürich als in Graubünden, oder?

Ausserdem ist es nicht besonders schwierig 138'000 Stimmern zu holen, wenn man einen guten Listenplatz auf der Liste der SVP in Kanton Zürich hat! Selbst ein Mehlsack würde da über 100'000 Stimmen holen!

  • werni425
  • 15.12.08 | 12:12 Uhr

Schlemihl,
Lesen Sie mal:
Schlüer 138'000
Gallade 120'000
Gross 96'000
Goll 94'000
Bäumle 77'000
Vischer 77'000
Wyss 88'000
Teuscher 75'000
Daguet 51'000
Wasserfallen 51'000
Meier-Schatz 45'000
Fässler 35'000
Janiak 35'000
Leutenegger 30'000
Rechsteiner SG 33'000
Leverat 28'000
Rechsteiner BL 26'000
Hassler 22'000
Leuenberger 22'000
Fasel 19'000
Hämmerle 17'000

Was sind das für kräfteverhältnisse, gell?

  • Schlemihl
  • 14.12.08 | 11:58 Uhr

Natalie Rickli, die hat ja einen gewaltigen politischen Leistukngsausweis vorzuweisen! Wirklich beachtlich, Ginestra...

Islam-Hasser Schlüer wird die Unstimmigkeiten in der SVP-Fraktion noch weiter anheizen.

  • Ginestra
  • 12.12.08 | 09:41 Uhr

Ein bisschen mehr Stimmen als die allermeisten Linken Parlamentarier in Bern hat er dann doch noch erhalten der abgewählte Schlüer. Aber neben einem Alfred Heer und einer Natalie Rickli sieht halt selbst ein Schlüer etwas blass aus...

  • Jeanna
  • 11.12.08 | 19:06 Uhr

Ja, Kegelbruder.

Nach reiflicher Ûberlegung will dieser vom Volk nicht ohne Grund abgewählte halt erneut dem Vatterland dienen und benutzt diesmal die bequeme Rutschbahn am Volkswillen vorbei. Na, wenn d a s nicht verlockend ist.

Einfach herrlich, diese sich aufopfernden Dämokraten.

  • Kegelbruder
  • 11.12.08 | 18:39 Uhr

Na also,da haben wirs! Schlüer is back!

Der Zweitbeste plus Schlüer. Eine Steilvorlage für Giaccobbo. Und für uns? Neben ab und zu etwas Aerger, ein super Kabarettprogramm.

  • Jeanna
  • 10.12.08 | 21:44 Uhr

Motivatorisch kann er vermutlich schon etwas erreichen. Aber die Zeiten, als der Böfei noch hinter jedem Strauch lauerte und man wie wild drauflos posten konnte sind schon längst vorbei.
Heutzutage, wo kein Mensch weiss wieviel anderweitige Rettungspakete noch zu schnüren sein werden, da die wahre Bedrohungslage von wo ganz anders her kommt, ist erst mal "Helm ab und Nachdenken" angsagt. Also Reduktion im Endeffekt.

  • Jeanna
  • 10.12.08 | 21:24 Uhr

Foxi ? Ist das der 112. ? Denn laut Engeler wurde der 112. BR gewählt? Er meinte allerdings klar Maurer. Wobei der UPE ziemlich am Schäumen ist ... daher vielleicht auch sein numerisches "Weiterdenken".

Immerhin hat der ""Ich stehe nicht zur Verfügung. Ich könnte das nicht""-Ueli bei Annahme seiner Wahl als 111. BR freudestrahlend erklärt ""Diese Wahl ist eine Rückkehr in die Konkordanz."

Wie auch immer.
Wie unspektakuläre Brötchen er als VBS-Boss backen wird, merkt er dann wohl schon noch.

  • Coubert
  • 10.12.08 | 21:00 Uhr

Foxi wird mit seiner Armee auf klein aber fein machen müssen:

http://www.nzz.ch/nachrichten/schweiz/maurer_muss__1.1396154.html

"Ueli Maurer erwarten im VBS zum Teil eher unattraktive Aufgaben und solche, die ihn in Konflikt mit seiner Partei bringen werden. Der Bundesrat hatte an seiner letzten Klausursitzung beschlossen, dass die Armee weiter zu verkleinern ist. Informiert wurde ziemlich verklausuliert; Regierungssprecher Oswald Sigg bestätigt aber auf Anfrage, dass der Beschluss bedeutet, «die Armee sowohl in den Personalbeständen wie auch in der Materialausrüstung noch stärker abzubauen als bisher geplant,"

  • Coubert
  • 10.12.08 | 20:01 Uhr

>> Und wir werden wieder ""die beste Armee der Welt haben""

Ich kann mich noch an die beste Fluglinie der Welt und an die beste Bank der Welt erinnern.

Aber im d' Rööhre ufmache sind sie schon immer Schwiizermeischter gewesen.

  • Ginestra
  • 10.12.08 | 17:07 Uhr

Da kannst Du sicher sein, dass wir den Rechtsstaat gegen die Filzler verteidigen werden.

  • Jeanna
  • 10.12.08 | 16:59 Uhr

Jeder, der des Lesens kundig ist, weiss, was Du alles zusammeninterpretierst und zusammenlügst.

Viel Spass weiterhin in der Opposition und was alles so dafür gehalten wird

  • Ginestra
  • 10.12.08 | 16:50 Uhr

Du machst das dauernd. Tagesanlügers Spekulationen werden nirgends so schnell zur unumstösslichen Wahrheit wie bei Jeanna.

  • Zara Zarathustra
  • 10.12.08 | 16:47 Uhr

Freund - Feind - Parteifreund ! Viel Spass Ueli, mit den anonymen Feiglingen in den Sektionen draussen, die Dir schon am Tag der Wahl Dreck entgegenschleudern.

  • Jeanna
  • 10.12.08 | 16:38 Uhr

""Unterstellerin voN Dienst"" .... mach mal halblang, Blockwartchen

  • Ginestra
  • 10.12.08 | 16:04 Uhr

Die Israeli in der Beziehung zu schlagen, ist tatsächlich sehr ehrgeizig. Ich glaube nicht, dass Ueli das schafft und schon gar nicht in 3 Jahren.
Aber als Ziel darf man das ja schon formulieren und "wieder" hat die Unterstellerin von Dienst wohl bewusst nicht in die Anführungszeichen genommen...

  • Ginestra
  • 10.12.08 | 15:56 Uhr

1. Von den grössten international tätigen Unternehmen in der Schweiz sind ja auch die wenigsten schweizerische Firmen. Zweitens kommt es natürlich sehr auf die Fragestellung an, die man ja bekanntlich für bestimmte Anal-üsenergebnisse meist lieber verheimlicht.

  • Jeanna
  • 10.12.08 | 15:49 Uhr

Und wir werden wieder ""die beste Armee der Welt haben"", sagt der Zweitbeschte.

(Irgendwo sagte jemand: Im VBS hört man seltsame Geräusche. Obwohl schon ein Schreibtisch für Blocher reingestellt werde.)

  • Coubert
  • 10.12.08 | 15:27 Uhr

"und die SVP ist DIE Wirtschaftspartei der Exportnation Schweiz."

Drum zockt sie jetzt mit den Bilateralen ein bisschen herum.

"Ueli Maurer .... spricht im Hotel Kreuz zu seinen Fans und bezeichnet sich als Prototypen der SVP."

  • Jeanna
  • 10.12.08 | 15:19 Uhr

Im oppositionellen Wir von der Exportinduschtrie-Ginschter-Universum herrschen halt andere Realitäten. Mal schauen, wie lange es dauert, bis der ""Ich stehe nicht zur Verfügung. Ich könnte das nicht"-Ueli zum Blinddarm und zum Verräter wird. Und in Hallau wieder die Sackmesser gezückt werden müssen.

  • Schlemihl
  • 10.12.08 | 15:05 Uhr

@Zara:
Ja, es ist köstlich wie respektlos die Rechtskonservativen mir ihren eigenen Leuten umgehen. Für viele Sektenmitglieder gibt es eben nur einen Sektenführer und das ist nicht Maurer.

Auch Roger "Diederich Hessling" Köppel wird nicht begeistert sein von der Wahl Maurers.

Und es wird noch viel besser, wenn Maurer Entscheide treffen muss, die den Rechtskonservativen nicht passen. Das wird köstlich!

  • Schlemihl
  • 10.12.08 | 14:59 Uhr

@Ginestra:
Wahlanalysen haben gezeigt, dass deine Behauptung falsch ist. Die SVP hatte besonders hohe Wähleranteile in der Landwirtschaft und im Kleingewerbe, beispielsweise bei Handwerkern.

Auch schnitt die SVP bei Arbeitslosen und Sozialhilfebezügern so gut ab wie keiner andere Partei!

Bei Unternehmen die international tätig sind, schnitt die SVP allerdings sehr schlecht ab. Was nicht verwundert, denn die SVP hat dem Ruf der Schweiz enorm geschadet und die Bedingungen für die Exportindustrie verschlechtert.

Ausserdem hat sich die Exportindustrie immer klar für den EWR und für die Bilateralen inkl. PF ausgesprochen! Die Haltung der SVP in diesen Fragen kennen wir ja.

Eine Wirtschaftspartei würde sich niemals gegen einen EWR oder die Bilateralen stellen!!! Die SVP ist alles andere als eine Wirtschaftspartei. Sie ist eine sehr ideologisch geprägte, nationalkonservative Partei!!!

  • Zara Zarathustra
  • 10.12.08 | 14:51 Uhr

Dä Zweitbescht und frischgekürte BR wird bereits verhöhnt vom anonymen Stalkerflügel der SVP.

Es läuft gut.

  • Schlemihl
  • 10.12.08 | 14:41 Uhr

@Henry VIII:
1. Die FDP hatte bei den Nationalratswahlen in den meisten Kantonen eine Listenverbindung mit der SVP. Meines Wissens hatten sie nirgens eine mit der SP. In der Stadt Bern spannten sie sogar mit den Schweizer Demokraten zusammen.

2. Mitteparteien, die sich klar von der SVP distanzierten wie die CVP und GLP im Kanton Zürich legten zu - auf Kosten der FDP! Das gleiche gilt für die GLP und die BDP bei den Wahlen in der Stadt Bern!

3. Politologen der Uni Zürich haben klar gezeigt, dass sich in erster Linie die SVP seit 1991 politisch ins rechtskonservative Lager bewegt hat! Die Positionen der FDP und CVP haben nur wenig verändert.

1991 hatten Rechtsaussenparteien einen Wähleranteil von über 13%, heute sind sie von der Bildfläche verschwunden. Weshalb wohl???

4. Das die FDP und die SP bei 9 von 11 Vorlagen gleich gestimmt haben lässt überhaupt keine repräsentative Aussage zu. Sieht man sich Steuervorlagen oder AHV-Vorlagen an, waren die beiden Parteien praktisch nie gleicher Meinung!

  • Ginestra
  • 10.12.08 | 14:39 Uhr

Wie es im nationalen Parlament und in den Parlamenten der Kantone, in denen wir tätig sind, aussieht, ist mir schon länger klar.

Die SVP hat aber etwa 700'000 Wähler im ganzen Land, weit mehr als jede andere Partei und die SVP ist DIE Wirtschaftspartei der Exportnation Schweiz.

  • Schlemihl
  • 10.12.08 | 14:24 Uhr

@Ginestra:
Du scheinst deine eigene Partei nicht zu kennen!

Schauen wir uns die SVP-Fraktion an:
25% Bauern
25% Kleingewerbler
15% Staatsangestellte
15% Juristen

Rest: Angestellte, Vollzeitpolitiker, Ärzte, ...

Nur Spuhler und Wandfluh sind in der Exportindustrie tätig!

  • HenryVIII
  • 10.12.08 | 14:05 Uhr

@ Schlemihl

"Die FDP hat es einmal mehr verpasst, sich gegen rechts abzugrenzen".

Schlemihl, wenn man den Kopfstand macht und gleichzeitig schielt, dann wird man das vermutlich so sehen. Die FDP rutscht langsam aber sicher gegen die 10% Grenze (wie in Deutschland) weil sie zu einer Linkspartei verkommen ist. Es gibt da diverse Analysen die dies belegen. Unter anderem im heutigen Tages-Anlüger (S. 13):

"FREISINNIGE STIMMEN FAST WIE SP-WAEHLER"

"Bei 9 von 11 Vorlagen haben sie tendenziell gleich gestimmt." Amen.

  • Coubert
  • 10.12.08 | 13:26 Uhr

"SVP wählen, Ueli Muurer stärken"

  • Ginestra
  • 10.12.08 | 13:12 Uhr

Ja klar, deshalb bin ich ja auch der SVP beigetreten, weil ich mir mehr schaden will und die SVP mir am meisten geschadet hat. Ist doch logisch, oder? Genau so Blocher, Wandfluh, Spuhler usw.

  • Schlemihl
  • 10.12.08 | 13:05 Uhr

@Ginestra:
Du weisst ja sicher welche Partei die Staatsgärtner immer unterstützt und schaut, dass sie ja genügend Subventionen bekommen? Die SVP!!!!!
Deshalb hat die SVP ja gerade unter den Bauern eine solch grosse Anhängerschaft!

Was die Exportindustrie betrifft: Keine Partei hat der Exportindustrie in den letzten Jahrzehnten derart geschadet wie die SVP!

  • Jeanna
  • 10.12.08 | 12:59 Uhr

Im Prinzip ist es ja ein Trauerspiel sondergleichen, dass auf diese Weise der Wille zur Konkordanz an den Tag gelegt werden musste. Und am Tag der Menschenrechte einer zum BR gekürt wurde, zu dessen Leistungsausweis ganz klar und zentral, die Ausgrenzung, Diffamierung und Verhöhnung gehört, auch jener, mit denen er nun zusammenarbeiten muss. Nebst der notorischen Titulierung des Völkerrechtes als "sogenanntes". Einerseits. Und andererseits wäre jemand mit solch praktisch nicht-existenter autonomer Motivation und Fähigkeiten "in der Realität draussen" schon nach dem 1. Bewerbungsgespräch für eine Führungsposition wieder nach Hause geschickt worden.

Man wird bald sehen, wie weit her es ist mit seinen treuherzigen Versprechen und dem bekundeten Respekt. Ich jedenfalls möchte nicht in seiner Haut stecken und die erforderlichen geistigen "Spitzkehren" machen müssen und soll es ihm nicht gleich ergehen wie dem Guru.

  • Ginestra
  • 10.12.08 | 12:53 Uhr

Der Staatsgärtnerpräsident muss bei den Linken beliebt sein. Auf den Respekt der Exportindustrie sind die Staatsgärtner nicht angewiesen. Bei den aktuellen Mehrheiten im Parlament sowieso nicht.

  • Lohmann
  • 10.12.08 | 12:53 Uhr

Ueli Maurer tut mir schon jetzt leid, wenn er seiner Partei beibringen muss, dass...

... es weiterhin Auslaneinsätze der Armee gibt
... Friedensförderung weiterhin ein Teil des Aufgabengebiets der Armee ist
... die Luftwaffe weiterhin im Ausland Trainingsflüge absolviert
... die Armee weiterhin international zusammen arbeitet
... die finanziellen und personellen Mittel nicht ausreichen für eine Armee, wie sie die SVP gern hätte
... es keine Armee wie in den 60er Jahren geben wird wie dies die SVP gern hätte

Das wird interessant werden!

  • HenryVIII
  • 10.12.08 | 12:48 Uhr

@ Zara

Alles ist gut.

  • Schlemihl
  • 10.12.08 | 12:37 Uhr

@Ginestra:

Es ist doch immer wieder amüsant wie respektlos ihr mit euren eigenen Leuten umgeht...

  • Schlemihl
  • 10.12.08 | 12:32 Uhr

@Lohmann:
Du hast recht, einer der grossen Verlierer dieser Wahl ist Roger "Diederich Hessling" Köppel. Mit dem heutigen Tag kann man Rogers "Kaiser" endgültig einen schönen Ruhestand wünschen.

Weiter ist die FDP eine Verliererin dieses Tages (ohne dass sie das wahrscheinlich realisiert hat): Die FDP hat es einmal mehr verpasst, sich gegen rechts abzugrenzen.

Sie wird weiter an Wähleranteilen verlieren und der Vorsprung auf die CVP wird immer kleiner (trotz der Fusion der FDP mit den Liberalen). Die CVP-Fraktion ist heute schon stärker als die diejenige der FDP!

Für die Verteidigung des 2. BR-Sitz sieht es für die FDP schlecht aus. CVP, SP und Grüne haben eine stabile Mehrheit in der Bundesversammlung!

  • Lohmann
  • 10.12.08 | 12:17 Uhr

@Korse:

Es freut mich, dass du dich über solche Kleinigkeiten freuen kannst!

Du hast natürlich recht: Hält er sich nicht an die Spielregeln, wird er schon in 3 Jahren abgewählt.

Umso besser!!!

  • Korse
  • 10.12.08 | 11:52 Uhr

@Lohmann

" Hält sich Maurer nicht an die Spielregeln, geht es ihm in 4 Jahren gleich wie Blocher!!! "

Analog falsche Aussagen wie zur kommenden Abstimmung die Wählerinnen und Wähler werden in knapp

3 J
3 Ja
3 Jahr
3 Jahre
3 Jahren
3 Jahren w
3 Jahren wä
3 Jahren wäh
3 Jahren wähl
3 Jahren wähle

3 Jahren wählen
3 Jahren wählen
3 Jahren wählen

und zuerst wohl noch ein wenig nachdenken, so von wegen Gut, Fluri, Egerszegi & Co.

  • Zara Zarathustra
  • 10.12.08 | 11:43 Uhr

Nicht lange haben sie's ausgehalten, die Schrumpfkur in der Obbosition. Man will anscheinend den Konkurs des Shareholder-Value-Kapitalismus selber mitverwalten und -gestalten, mit einem todsicheren Schwenk hin zu Nationalem Sozialismus. Jede Wette.

  • Ginestra
  • 10.12.08 | 11:38 Uhr

243 Stimmen für Bauernfunktionäre das sagt einiges aus über dieses Parlament...

Der Bauernpräsident ist der Prototyp eines Filzokraten und die Stimmen für ihn das Bekenntnis zur Filzokratie!

  • Lohmann
  • 10.12.08 | 11:27 Uhr

@Ginestra:

Jetzt siehst du nur, wie sich die anderen Parteien an die Konkordanz halten!

Die Angst vor der Opposition war nicht da, sonst hätten nicht 121 Walter die Stimme gegeben!!!

Alle haben erkannt, dass die Oppostition der SVP ein Flop war;auch die SVP selbst. Deshalb haben sie ja auch Blocher nur als Scheinkandidaten nominiert und ihn nach dem ersten Wahlgang zurückgezogen.

(Oder wie war das genau mit dem Rückzug? - Peinlicher Versprecher, Herr Baader!!!)

  • Lohmann
  • 10.12.08 | 11:23 Uhr

Der Verlierer dieser Wahl ist Roger Köppel!

Er hatte sich stets dafür ausgesprochen, dass Christoph Blocher der einzig wahre SVP-Bundesrat sein könne. Dumm gelaufen, Roger Köppel!

  • Jeanna
  • 10.12.08 | 11:12 Uhr

SEINE ganzen .........Textbausteine sind natürlich gemeint.

Bleibt die Frage: "Quo vadis" Blocherwoche ?

  • Ginestra
  • 10.12.08 | 11:08 Uhr

Dass die Angst der Regierung vor unserer Opposition dermassen gross ist, hätte ich jetzt auch nicht erwartet. 243 von 244 Stimmen für die SVP!

  • Jeanna
  • 10.12.08 | 11:03 Uhr

Das Wahlresultat 122:121 für den "Ich stehe nicht zur Verfügung. Ich könnte das nicht"war ein ganz klares Bekenntnis zur Konkordanz ! Einfach und zurecht nicht nach Massgabe und Begriffs-Strapazierung des Zürcher Flügels.

Nach unweigerlichem Einkehren des Alltags tritt unweigerlich meine Zwickmühlen-These zur BR-Rollengestaltung des Ueli inkraft.

Nun nimmt mich nur noch der Befund des ""La crise n'existe pas"-Scheffredackters wunder. Super Auftritt gestern im Club: Die ganzen bis zum Abwinken bekannten Textbausteine wurden wieder mal abgesondert.

  • gutemine
  • 10.12.08 | 10:48 Uhr

Fix ist nun entgültig Foxi. So ein Jammer für die Blocher-Woche!

  • Lohmann
  • 10.12.08 | 10:40 Uhr

Ja, Viktor Giaccobo wird sich freuen!

  • Irin
  • 10.12.08 | 10:28 Uhr

Ich bin erleichtert, dass es Ueli Maurer im 3. Wahlgang - wenn auch nur mit einem Punkt Vorsprung - geschafft hat. Somit wird die SVP wieder in die Regierung eingebunden. Ich wünsche ihm dazu viel Glück, Kraft und Weisheit für sein nicht leichtes Amt.

Die Wahlen verfolgete ich übers Radio 24 und musste über die "gescheite" Politphilosphin Dr. Regula Stämpfli lachen. Sie verkündete kurz vor dem Ausgang des 3. Wahlganges, dass noch kein Bundesrat gewählt sei im 3. Wahlgang. Bei der Bekanntgabe der Wahl Maurers war die Entäuschung bei ihr so gross, dass sie meinte, da würden die Stimmen sicher nochmals nachgezählt werden, da könne was nicht stimmen ...

  • Lohmann
  • 10.12.08 | 10:26 Uhr

Ueli Maurer ist in einer sehr schwachen Position als Bundesrat:

1. Ihm fehlt der Rückhalt im Volk!

2. Ihm fehlt der Rückhalt im Parlament. Das Parlament hätte Walter bevorzugt. Dieser hat aber unter massivem Druck der SVP-Spitze einen Wahlverzicht bekannt gegeben.

Hält sich Maurer nicht an die Spielregeln, geht es ihm in 4 Jahren gleich wie Blocher!!!

  • Kegelbruder
  • 10.12.08 | 10:24 Uhr

Also für Kabarettisten ist das ja ein schöner Tag. Und auch wir werden sicher viel zu lachen haben in den nächsten Jahren.

  • Coubert
  • 10.12.08 | 10:18 Uhr

Die Blocher-Flättere sitzt: das Muurerli mit seiner Stimme Vorsprung wird sich ganz schön anständig aufführen, sonst ist er nächstesmal gleich wieder draussen.

Die Nicht-Blocheristen der SVP, die für echte Konkordanz eintreten, die sind auch klar gestärkt.

  • Lohmann
  • 10.12.08 | 10:14 Uhr

Riesen-Schlappe für Köppel-Liebling Blocher!!!

Ich wünsche Ihnen einen schönen Ruhestand; Herr Blocher!

  • ORELL
  • 10.12.08 | 09:26 Uhr

Pitch 10.12.2008
A. Gross spricht über Fix und Foxi , er hat in seinem Entwicklungsstadium Lupo sein Ebenbild vergessen der dumme Hund merkte immer alles viel spät.

  • Coubert
  • 10.12.08 | 08:28 Uhr

>> Ah, nö, gegen eigene weiss ich nicht. Kein Link.

Das macht Fix und Foxi so speziell. Diffamierende Behauptungen ohne Beweise gegen verdiente Parteilmitglieder, die sich halt nicht "linientreu" verhalten. Der rechtsnationale Stalinismus in seiner schönsten Form.

  • Christine
  • 10.12.08 | 06:49 Uhr

Ah, nö, gegen eigene weiss ich nicht. Kein Link.

Aber sie haben gedräcklet, am 12.12.07, und sie dräcklen jetzt, indem sie beide den Hearings jetzt einen Stellenwert zubemessen, den sie am 12.12.07 komplett fallen gelassen haben. Kein Hearing damals mit Frau BR Widmer, nada, nichts. Und heute? Eine auf Ernsthaftigkeit einstudierte Mimik, besonders bei Frau Wyss, die Seriosität glaubhaft machen will, indem sie betont, dass man wichtige Fragen gestellt hätte und zu dem einstimmigen Beschluss gekommen sei, dass keiner der Kandidaten genüge. Ja, wer könnte ihr denn überhaupt noch Rechtschaffenheit abnehmen?

Coubi, Politik gefällt nicht unbedingt. Lassen wir uns überraschen heute, was da noch untergriffig aus der unteren Schublade hervorgezaubert wird.

Gruss und schönen Tag
Christine

  • Coubert
  • 10.12.08 | 00:01 Uhr

>> "Chr. Darbellay und U. Wyss "

Die beiden dräcklen gegen eigene, verdiente Parteimitglieder? Link please.

  • Christine
  • 09.12.08 | 19:44 Uhr

@Coubi

Bald komme ich nicht mehr umhin, mir Deine Ausdrucksweise anzueignen, fühlen danach tue ich nämlich bereits und sie Chr. Darbellay und U. Wyss überzustülpen. "Dräcklen" passt und "Fix und Foxi" auch. Aber eigentlich reicht "fiese Hämiker", die versuchen, wieder gut zu machen. Für sich selber, natürlich, für ihr Image, das doch beträchtlichen Schaden genommen hat. Es ist ihnen einfach nicht zu trauen. Respektive, es ist überhaupt keinem zu trauen. Doch ihnen noch ein wenig weniger, diesen Untergriffigen.

  • eidgenosse
  • 09.12.08 | 17:15 Uhr

@Jeanne: "mein problem" ist halt, dass mein gedächtnis analog dem recycling den abfall sondiert; wiederverwertbar und verbrennbar.....

ich unterstellte nicht, ich fragte / du unterstelltest auch nicht, du diffamierst

@zara: nehme ich gerne zur kenntnis; es wäre damit auch nicht die bibel gemeint gewesen - nein da weiss ich, dass du diese nicht verstehst. dafür hat sich jemand die mühe genommen und die zusammenhänge aus den wissenschaftlichen fakten der geschichte und den prohezeiungen der bibel dargestellt - dabei sind die von dir genannten reiche [babylonien, griechen, 1. röm. reich, etc bis eben hin zum 2. röm. reich = EU (Gründungsstadt Rom)] ausgeführt; erstaunlicherweise decken sich dann die gesicherten fakten (anerkannte geschichte) mit den prophezeiungen => zieht dich warm an, es kann losgehen.......vielleicht nicht heute, morgen; vielleicht aber schon....on verra / falls du den tipp willst, lasse es mich wissen - auch du könntest noch staunen, selbst wenn du bis morgen mittwoch warten musst :-)

und nun alle heute abend club schauen und sich amusieren...like roger waters sings in 1992 - amused to death

  • Jeanna
  • 09.12.08 | 15:14 Uhr

@ Eidgenosse: Wer behauptete denn, dass in besagtem Artikel etwas darüber gestanden hätte. Also ich nicht."Mein Problem" ist halt, dass ich ein Gedächtnis habe.

Und bevor Du mir unterstellst, ich unterstelle Deinen SVPlern etwas, hier lies halt selbst:

http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/SVP-setzt-ihre-Leute-einer-Gefahr-aus/story/21190076

““Heikel oder harmlos?

Doch ist die Kooperation tatsächlich so harmlos? Darf eine demokratische Partei mit einer Sekte gemeinsame Sache machen?

«Dass sich Exponenten aus unterschiedlichen Segmenten auf der gleichen Seite wiederfinden, gibt es in der Politik immer wieder», sagt der Politologe Andreas Ladner. «In diesem Fall ist es jedoch keine klassische unheilige Allianz.» Einerseits profitiere die SVP davon, dass die Scientologen mit ihnen für die gleiche Sache kämpfen, andererseits komme sie womöglich in Verruf, weil sie mit der Sekte in Verbindung gebracht werde.““

  • Zara Zarathustra
  • 09.12.08 | 14:45 Uhr

Danke für den Tipp, lieber Eidgenoss. Ist sicher gut gemeint. Aber im Gegensatz zu Fix und Foxi kann ich mit Esoterik und dunkelstem Aberglaube nichts anfangen.

Liebe Grüsse / Z.

  • eidgenosse
  • 09.12.08 | 14:33 Uhr

@jeanne+zara
dass ihr beide nichts mit dem christlichen glauben anfangen könnt, wissen wir nun. danke.

woher jedoch nehmt ihr euch das recht derart abschätzig über bekennende christen zu urteilen?
im besagten artikel steht nichts über scientology, warum nur diese unterstellungen?

@zara: deine ankündigungen zum weltuntergang sind ja interessant; willst eine handfeste literatur mit klaren informationen - in äusserst wenigen punkten sind deine aussagen gar nicht so verfehlt......nur musst die richtige quelle lesen und verstehen!

  • Jeanna
  • 09.12.08 | 14:16 Uhr

Ja, keine Mühe mit Opus dei. Und bekanntlich ja auch keine Mühe mit Scientology. Auch keine Mühe, dass diesen ""Binnenwirtschaftern" ihre Plakate von rechtsradikalen Gruppierungen in halb Europa 1:1 übernommen werden. "Kreativität" kennt ja bekanntlich keine Grenzen - Abschottungskurs hin oder her.

Und dann "Die christlichen Werte, die christlichen Werte" erst !

Und im Gegensatz zum Guru will er dann also ganz-ganz tüchtig gefeiert werden, wenn's morgen klappt.

  • Zara Zarathustra
  • 09.12.08 | 13:39 Uhr

Ja, Fix und Foxi auch beim Dräcklen. Aber der Foxi sei eine Spur weniger abergläubisch als Fix. Oder welcher ist eigentlich Fix und welcher Foxi ?

http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/dossier/ueli-maurer/Wie-haeltst-Dus-mit-der-Religion/story/14539475

  • Ginestra
  • 09.12.08 | 12:27 Uhr

Ja, aber ganz ausgestanden ist es hoffentlich für diesen weichsinnigen, naziwtzelnden Bilderberger noch nicht! Auch wenn jetzt sogar Du den Martinacher Ex-Gemeindepräsidenten nicht mehr verteidigst und offen sagst, was er ist.

  • Coubert
  • 09.12.08 | 12:23 Uhr

Ist sowieso bemerkenswert, wie die beiden Dräckler ihre Parteimitglieder mit untergriffigen Behauptungen diffamieren.

Spuhler "verdanke seinen Erfolg Bestechungsgeldern", und Frau-Widmer-Schlumpf "habe Grantien abgegeben".

Suuberi Härrschafte, die beiden Kandidaten der Rechtsnationalen. Fix und Foxi, auch beim Dräcklen.

  • Coubert
  • 09.12.08 | 11:34 Uhr

Wer der grosse Lugi vor dem Herrn ist, dass ist den Akten des Parlaments festgehalten.

Lügen entstehen nicht durch ein Phantasie-Telefonat vom zweitbeschte Dräckler, dem Ueli Muurer, auch wenn sich das die Rechtsnationalen so wünschen.

  • Ginestra
  • 09.12.08 | 11:19 Uhr

Sagt die Lügnerin und Coubert glaubt's. Ha-ha-ha.

  • Jeanna
  • 09.12.08 | 11:19 Uhr

Der extremal Gebildete, der in diesen Foren überhaupt gelernt hat, wie man ganze Sätze schreibt, lafert auch noch einen lustigen "Beitrag" zum Unterschied von ""einmaligen Investitionen" (ha-ha, aber an den Storch glauben ist ja nicht verboten) vs wiederkehren Ausgaben. Ja, warum auch nicht ? Null Schimmer von sowas wie Relationen macht's möglich.

  • Coubert
  • 09.12.08 | 11:15 Uhr

"Dä Bescht" hat seine Zahlen getürkt. Dä fähigscht Türgg, also.
Wir ahnten ja schon immer, dass das ein politischer Magermilch-Melker ist.

"Die Justizministerin Eveline Widmer-Schlumpf übt Kritik an ihrem Vorgänger Christoph Blocher. Er sei hinsichtlich der Asylgesuche von einem zu optimistischen Szenario ausgegangen.
...
Blocher rechnete mit höchstens 12'000 Gesuchen pro Jahr. «Gestützt auf die Statistik der vergangenen Jahre wäre aber schon damals erkennbar gewesen, dass es so nicht weitergehen wird, sondern die Zahlen wahrscheinlich wieder einmal steigen würden», erklärte Widmer-Schlumpf in einem Interview der «Neuen Luzerner Zeitung» vom Dienstag. 2008 werden rund 15'000 Gesuche erwartet.
....
In den vergangenen acht Jahren gab es im Schnitt 17'500 Gesuche. Diese Zahl sei nicht davon abhängig, wer dem Justizdepartement vorsteht, sagte Widmer-Schlumpf."

  • Coubert
  • 09.12.08 | 11:10 Uhr

>> "einer einmaligen Investition"

Ist da der Ankauf von 40 Mia Rest-Toxic-Schrott im Tausch zu 60 Mia Fr. Cash - das wertvollste Finazprodukt, was es heutzutage gibt- gemeint? Dann bekommt "einmalige" Investition natürlich ein tiefere Bedeutung.

Preisfrage: wann werden wir nachschiessen müssen? Sonst haben sich ja die ersten 68 Mias nicht "gelohnt".

  • Ginestra
  • 09.12.08 | 11:03 Uhr

Unsere Extremgebildeten setzen doch tatsächlich jährlich wiederkehrende Ausgaben mit einer einmaligen Investition gleich. Da sieht man wieder einmal, was all die jährlichen Bildungsmilliarden nützen...

  • Kegelbruder
  • 09.12.08 | 11:00 Uhr

@Stefan Di Giovanni: Was heisst hier: "Unsere Bürgerlichen haben mal wieder nichts kapiert.."?

Die Brüder haben sehr wohl kapiert. Nämlich, dass sie jetzt in der Pflicht sind, nachdem sie jahrelang Schmiergelder kassiert haben. Dies ist der wirkliche Skandal.

  • Stefan Di Giovanni
  • 09.12.08 | 10:40 Uhr

Toll, wir schmeissen der UBS ohne jegliche Auflagen einfach so 68 Milliarden in den Rachen. Unsere Bürgerlichen haben mal wieder nichts kapiert, im Gegensatz zu konservativen Regierungen in anderen Ländern. Offenbar ist in der Schweiz die "kai-Iigriff-vom-Stdaaht"-Ideologie derart fest in den Köpfen verankert, dass nicht mal dieser Super-GAU ein Umdenken bewirkt.

Und ein bisschen Herumschräublen am Aktienrecht allein genügt nicht. Welcher Aktionär hätte in den "guten" UBS-Zeiten denn z.b. das perverse Vergütungssystem wirklich in Frage gestellt ? Schliesslich haben von den fiktiven Gewinnen damals alle profitiert, auch die Aktionäre. Weshalb sollte man dann als Aktionär noch kritische Fragen stellen ?

Aber Hauptsache Herr Merz ist happy mit dem neuen Vergütungssystem der UBS. Dass solche Corporate-Governance-Regeln beliebig veränderbar sind und in "guten" Zeiten schnell wieder über den Haufen geworfen werden, hat die UBS bereits einmal bewiesen.

Wahnsinn, der helle Wahnsinn. Aber Hauptsache das Muurerli wird in den Bundesrat gewählt, das ist jetzt viel wichtiger....

  • Christine
  • 09.12.08 | 10:37 Uhr

"So ist es, Christine."

Danke, Zara, dass Du mir in dem Punkt beipflichtest. Der Rest ist subjektive Wahrnehmung, da muss ein jeder mit sich selber klar kommen.

  • Zara Zarathustra
  • 09.12.08 | 10:21 Uhr

So ist es, Christine. Niemand mit Herzensbildung würde sich derart leidenschaftlich für die helvetischen Tierschergen und Plakatdrucker stark machen. Alles eine längst demaskierte Fratze.

Und zu Turik. Die Mehrheitsverhältnisse bei diesen ohne jegliche Auflagen durchgewunkenen 68 Milliarden waren eindeutig.

  • Coubert
  • 09.12.08 | 10:19 Uhr

UBS: Resultat 11 : 0 .

Blospner sitzt halt fest im Sattel.

Die 60 Milliarden "gewinnbringenden" Schrott-Papierli, die schon "werteduziert" waren, seien seit dem Stichtag nochmal 20 Milliarden abgeschmiert. Also 60 für40 müssen wir jetzt dannb blechen. Und wenn es so weitergeht, werden wir die UBS eh' nicht halten können, egal welches Notrecht die Staatslenker anrufen.
Kursziel Null.

Die Blospner-GmbH würde besser mal den geordneten Untergang vorbereiten als linke Anträge abschmnettern.

  • Christine
  • 09.12.08 | 10:11 Uhr

Wenn's an Herzensbildung fehlt, ist jede Bildung für die Katz.

  • Jeanna
  • 09.12.08 | 10:09 Uhr

Tja, 68 Mia unter Kriegsrecht aus dem Boden gestampft für die Rettung einer verantwortungs- und schamlos ruinierten Vorzeigefirma. Inkl. vertrauensselig generösem Verzicht auf Auflagen. Man ist halt wieder mal Sonderfall, nöd wahr.

So als Indikator für die Erachtung von Notwendigkeiten:
Für Bildung müssen 5,5 Mia reichen.
Und für Umweltschutz 3,5 Mia.

  • HenryVIII
  • 09.12.08 | 10:06 Uhr

Elf Aenderungsanträge der Linken anlässlich der UBS Sonderdebatte abgeschmettert. Resultat 11 : 0 .

Zara, Alles ist gut.
Zara, Alles ist gut.
Zara, Alles ist gut.

Zara, Alles ist gut.
Zara, Alles ist gut.
Zara, Alles ist gut.

Zara, Alles ist gut.
Zara, Alles ist gut.
Zara, Alles ist gut.

Zara, Alles ist gut.
Zara, Alles ist gut.

  • turik
  • 09.12.08 | 09:55 Uhr

Da habe ich jetzt eine Verständnisfrage an Frau Zarathustra, die schreibt:
"Eine lustige Demokratie übrigens, diese Schweiz. Ueber jeden Quark darf die Bevölkerung abstimmen, aber bei alles entscheidenden 68 Milliarden, die für das Land ein systemisches Risiko bedeuten, ruft man einfach das Kriegsrecht aus. Und die rechtsbürgerlichen Totengräber nicken das Ganze auch noch ohne jegliche Auflagen durch..."

Wenn das Parlament (im Bedarfsfall zusammen mit dem Stöckli) locker eine rechtsbürgerliche Kandidatur wegknipsen kann, zeigt das doch die bestehenden Mehrheitsverhältnisse. Oder sehe ich das falsch?

  • Coubert
  • 09.12.08 | 09:49 Uhr

@Gallus
Zwischen einem Forümler, einem Nationalrat und erst einem Bundesrat besteht ein Unterschied.

@Ginestra:
Es steht uns wirklich frei, alle möglichen internationalen Verträge zu künden. Wir können z.B. locker die Bilateralen bachab schicken, aus der WTO austreten, die Genfer Verträge lösen. Macht die Initiativen, statt von "sogenanntem" Völkerrecht schnurren.

Ürigens ist unsere Neutralität auch ein rein völkerrechtliches Konstrukt. Schafft mal ein bisschen Ordnung in Euren Oberstüblis.


Ihr seid wirklich Brieggis!

  • Zara Zarathustra
  • 09.12.08 | 09:40 Uhr

Schon klar, Gallus, dass die Völkischen es nicht gerne sehen, wenn sie als Völkische bezeichnet werden. Oder als Plakatpartei, oder gar Naziplakatpartei. Aber wenn man mit SVP/NPD Plakaten, also nazihaften Plakaten die Klientel antreibt, muss man sich das wohl oder übel anhören müssen, da es zutrifft.

Eine lustige Demokratie übrigens, diese Schweiz. Ueber jeden Quark darf die Bevölkerung abstimmen, aber bei alles entscheidenden 68 Milliarden, die für das Land ein systemisches Risiko bedeuten, ruft man einfach das Kriegsrecht aus. Und die rechtsbürgerlichen Totengräber nicken das Ganze auch noch ohne jegliche Auflagen durch, ohne einen Votanten ans Pult zu schicken. Ein Aequivalent unserer, von den Völkischen immer leidenschaftlich bekämpften Entwicklungshilfe von mehreren Jahrzehten, für eine einzige Spenderfirma der Bürgerlichen.

Und der literaturlose Foren-Stalker quatscht wieder mal über Bildung. Als ob hier nicht jeder selber während all' den Jahren feststellen konnte, dass Jeanna im Gegensatz zum Literaturlosen über eine umfassende Bildung verfügt.

  • Christine
  • 09.12.08 | 07:52 Uhr

Ja, Gallus, etwas Abstand hilft. Nur manchmal, manchmal ist die Sicht halt so schön, dass man keinen Abstand davon nehmen will.

Grüss Dich
Christine

  • Christine
  • 09.12.08 | 07:21 Uhr

@Coubi

Relativieren tun wir alle, nur nennt es sich nicht in aller Leute Ansicht "relativieren", sondern "sachlich anders sehen":

Man solle doch Couchepins Mengele-Aussage als sicher nicht so gemeint, und als kleinen Scherz aus seinem Oberstübchen betrachten.

  • Ginestra
  • 09.12.08 | 07:04 Uhr

Tja, Coubert, Dein Vergleich von Verfassung und Völkerrecht zieht wie erwartet nur bei http://www.antisvp.antifa.net -Gebildeten, denn Dein Vergleich ist ganau so sachlich wie http://www.antisvp.antifa.net

Über die Verfassung haben wir demokratisch abgestimmt über ein Völkerrecht nicht. Und auch die Verfassung ist nicht sakrosankt, die können wir Schweizer nämlich jederzeit ändern. Zumindest so lange die Sozialisten noch nicht die absolute Macht haben.

  • Gallus
  • 09.12.08 | 00:53 Uhr

Es kommt eben auf die Perspektive an. Etwas Abstand hilft.

http://www.youtube.com/watch?v=tQNUTzu08Gg

  • Gallus
  • 09.12.08 | 00:42 Uhr

verhöhnende ""Verbalismen"
etwa wie Vollch, Naziplakatpartei, Tonelli, Muurerli, völkisch?
Das wäre wohl Absolutismus im Gegensatz zu Relativismus.

ᑒᑀᔜᕩᕾ
ᏇᏊ ᏈᎣᏰ

Ja Christine, etwas Ähnliches gab es auch hier: in einem Altersheim wurden "leftovers" aufgetischt (wie man es vermutlich in jedem Haushalt macht). Das war natürlich gegen die absolute Menschenwürde.
Oder der Unsinn mit dem"Self esteem" - je dümmer oder fauler ein Student ist, desto grösser sein "Self esteem'
noch schönen Abend
Gallus

  • Jeanna
  • 08.12.08 | 23:38 Uhr

Danke Coubert für die (von Dir erwartungsgemäss) sachliche, zutreffende ! Anwort ... bin erst jetzt nach Hause gekommen.

Der "Ich stehe nicht zur Verfügung. Ich könnte das nicht" -Ueli ist ja auch darüber hinaus für seine verhöhnenden ""Verbalismen" bekannt. Auch ad hominem. Ich kann manchmal die scheinheilig-blöden, herabspielenden Gesichter nicht mehr sehen, wenn solche Typen dann darauf angesprochen werden.

  • Coubert
  • 08.12.08 | 23:13 Uhr

>> "... zum Völkerrecht, oder zu Menschenrechten ..., wie wenn deren Interpretation etwa eindeutig wäre."

Nur weil Interpretations- oder Auslegungsspielräume bestehen, nennt man etwas noch nicht "sogenannt".

Teile unserer Verfassung könne auch unterschiedlich interpretiert werden, aber wir wollen keine Regierenden, die von unserer "sogenannten" Verfassung reden.

Nein, das "sogenannte" Völkerrecht gehört in das rechtsnationale Slangikon, so wie das "Neger" rufen. Nicht auf Relativierer machen jetzt, gelt?

  • Christine
  • 08.12.08 | 22:51 Uhr

Hallo lieber Gallus :-)

Das erinnert mich an die halbe Bratwurst. Der Heimleiter gab den Heimbewohnern e i n e h a l b e B r a t w u r s t, abgeschnitten von einer ganzen Bratwurst, auf den Teller ! Da sie sowieso immer nur die Hälfte ässen und die andere Hälfte stehen liessen und er unter allgemeinem Spardruck litt.

Im Altenheim entbrannte daraufhin ein wilder Streit, der sogar in der Zeitung ausgetragen wurde: Ein halbe angeschnittene Bratwurst war unwürdig. Jeder sollte das Recht auf eine ganze, unversehrte Bratwurst haben. Eine schnelle Lösung war vonnöten, und sie wurde auch gefunden: Ab sofort hatte der Metzger den Auftrag, ganze Bratwürste halb so gross zu machen. Womit jeder wieder eine ganze Bratwurst auf dem Teller hatte und der Heimleiter dem Spardruck trotzdem nachgeben konnte.

Im Flugzeug hiesse das im Umkehrsinn, eine ganze Bratwurst doppelt so gross zu machen, also einen Sitz doppelt so gross. Voilà. Problem gelöst. :-)

Herzlichen Gruss
Christine

  • Gallus
  • 08.12.08 | 21:21 Uhr

Es sollte Sitzplätze, nicht Flugplatzsätze heissen ("airplane seats"

  • Gallus
  • 08.12.08 | 21:18 Uhr

Wenn das so einfach wäre...
Leider besteht heute oft die Neigung, nicht genehme Massnahmen oder Referenden als im Gegensatz zum Völkerrecht, oder zu Menschenrechten zu erklären, wie wenn deren Interpretation etwa eindeutig wäre.

Wenn eine Person zwei Flugplatzsätze benötigt wegen Übergewicht, zwingen uns dann die Menschenrechte dazu, ihr zwei Plätze zum Preis eines Platzes zur Verfügung zu stellen? In Kanada ja, in den US nicht.

Wenn ich eine Phobie davor habe, von anderen Menschen beführt zu werden, habe ich dann ebenfalls Recht auf einen zweiten (Gratis) Platz?

  • Jeanna
  • 08.12.08 | 20:40 Uhr

Hoppla, da schnitt es was ab:

.......... und z. B. nicht das verfassungsrechtlich zugrunde Völkerrecht notorisch (!) ""sogenanntes Völkerrecht"" nennen. Z.B !!!
Ich bin mit Deinem letzten Abschnitt und der vorhängigen Frage völlig einverstanden.

  • Jeanna
  • 08.12.08 | 20:34 Uhr

""In Goznamen durchwinken"" ... ja, geht mir auch so, Stefan, mit der unverkennbaren Skepsis, die in Deinem Goznamen mitschwingt. Und eigentlich ist's es ja einfach in ""Konkordanz"-Namen. Also in einer rein arithmetisch forcierten und verstandenen Begrifflichkeit. Damit habe ich etwelche Mühe.
Sowie ich auch meine Mühe habe mit der mehrfach betonten Ausschlussklausel allfälligen anderen SVPlern gegenüber, die "es wagen sollten" ... zeigt wieder mal schön, dass es SVP-seitig einmal mehr halt bloss um Personalpolitik selbst in den eigenen Reihen geht: Blocher oder Mauerer. Punkt! Im Prinzip eine inplizite Desavouierung anderen SVPlern gegenüber. Verbunden mit weiteren Ankündigungen von "Unheil" auch an das Wahlgremium, die Bundesversammlung: ""Wenn ihr nicht den B. oder den M. wählt, wird sich die SVP-Wählerbasis radikalisieren."" Was soll das, bitte schön? Die SVP und die SP will morgen von Maurer Red und Anwort, was er denn damit wieder meine.

Und wie schon gesagt: Wird M. gewählt kommt er in eine Zwickmühle: Hält er nämlich das, was er verspricht, wird er ja nach der Blocherdoktrin automatisch zum ""Verräter"".
Hält er nicht was er verspricht, dann machte er sich selbst zur Mogelpackung.

Eine weitere Punkt ist, dass er als BR sein bisheriges "Vokabularium" anpassen müsste ... und z. B. nicht das verfassungsrechtlich zugrundeliegende Völkerrecht notorisch (!) "sogenanntes Völkerrecht" nennen. Ich bin mit Deiner Frage und dem letzten Abschnitt völlig einverstanden.

  • Christine
  • 08.12.08 | 19:01 Uhr

Hallo Stefan

wie Du sage ich auch: Wählt den U. Maurer und hört auf mit dem Theater.

Affentheater nannten es vorhin im Talk auch R. Köppel und E. Kopp. Sie wünschen sich ein Ende, und sie haben recht damit.

  • Christine
  • 08.12.08 | 18:56 Uhr

@Zara

Deinem echten toi, toi, toi schliesse ich mich an.

  • Jeanna
  • 08.12.08 | 18:08 Uhr

Das ist doch selbstverständlich, Franz, dass man sowas KEINEM wünscht.

(Ich sage jetzt nicht, welcher SVP-Politiker (nein nicht Mörgeli) gesagt hat, ""er glaube nicht, dass Merz noch der richtige Finanzminister sei"", kaum zeichnete es sich ab, dass er ins Amt zurückkehren werden können.)

  • Zara Zarathustra
  • 08.12.08 | 17:02 Uhr

Hier noch, bitte sehr, die Mutter aller Blasen auf dem Graph aller Graphen:

http://www.lsg.musin.de/geschichte/Material/stat/Weltbevoelkerung.gif

  • staunender
  • 08.12.08 | 13:57 Uhr

@Zara,
das ist sehr anständig von Dir! Das wünscht man wirklich keinem.
Ich Danke Dir für Dein Toi toi toi, Christoph Mörgeli!

Mit Gruss
Franz

  • Zara Zarathustra
  • 08.12.08 | 13:40 Uhr

"Kein Gefühl mehr in den Beinen"

Es ist irgendwie sonderbar, aber man wünscht es tatsächlich KEINEM. Toi toi toi , Christoph Mörgeli !

  • Jeanna
  • 08.12.08 | 13:07 Uhr

Zara mit seinen unbestechlichen Antennen und seinem analytischen Verstand "hinkt" halt der Zeit voraus.
Es hat ja auch Jahre gedauert, bis es zu genau diesem sich vor unser aller Augen abspielenden Kollaps des Finanzsystems kam, vor dem Zara seit Jahren warnte.

Systemimmanente Dynamiken foutieren sich halt um Wunschdenken und -glauben irgendwelcher Sapiüsser.

  • Stefan Di Giovanni
  • 08.12.08 | 12:55 Uhr

10'000'000x lieber Luc Recordon in den Bundesrat als Muurer. In der Klima- und Wirtschaftspolitik stehen wir vor gewaltigen Problemen, die nur global gelöst werden können. Wie soll da einer dieses Land wesentlich voranbringen, der Umweltprobleme und Klimaerwärmung negiert, in Wirtschaftsfragen nur die vom Scheff vorgegebene Leerformel "Mehr Freiheit, weniger Staat" zu bieten hat (und gleichzeitig mehr Protektionismus und Agrarsubventionen fordert), der am liebsten die Frauen zurück am Herd haben möchte, der Hetzplakate "mitgestaltet" und diebische Freude hat, wenn er das Wort "Neger" in einer Rede 5x wiederholen darf.

Was soll so einer bringen ?

Das einzige was für Maurer spricht, ist ein System namens Konkordanz. Dieses System erachte ich für erhaltenswert. Deshalb soll man den Muurerli halt in Goznamen durchwinken. Das Parlament sollte allerdings gewisse Auflagen erstellen. Sobald er als Bundesrat Rechtsstaat und Völkerrecht in Frage stellt und diese gegen "Demokratie" (oder was er dafür hält) ausspielt, dann wird er halt in vier Jahren nicht mehr wiedergewählt. So einfach ist das.

  • Zara Zarathustra
  • 08.12.08 | 12:49 Uhr

Hast Du eine Ahnung, Christine. Selbst von diesen Dreivierteln leben 99 Prozent in widernatürlichen Grosskollektiven unter der Fuchtel des Zinseszins, unter der sämtliche Strukturen, die ein autarkes Leben ermöglichten, verschwunden, sprich: abgeschöpft sind. Der Grossteil der Ackerflächen weltweit wird künstlich bewässert und künstlich gedüngt, auf der Basis von Oel, das niemand mehr verschiffen wird. Schon gar nicht von Glencore, dem umsatzstärksten Schweizer Unternehmen, dem gerade das Vertrauen (credere) abhanden kommt. Der "Yes-we-Can" versucht noch verzweifelt, das Leben der US-Autoindustrie mit 20 Milliarden an Volksvermögen um zwei Monate zu verlängern. Allein daran kann man ersehen, wie hoffnungslos überfordert die Leute mit der Situation inzwischen sind. Das Ganze ist ein einziger Witz.

  • Christine
  • 08.12.08 | 12:23 Uhr

Mach mir keine Angst, Zara.

Doch, es kann anders sein. 3/4 der Menschheit leben bereits so, dass sie gar nichts mehr verlieren können. Wenn es zum Schlimmsten kommt, wird sich unser Viertel nach unten anpassen, auf den Level dieser drei Viertel. Als würden wir uns von einer 5-Zimmer-Wohnung in eine 1-Zimmer-Wohnung begeben. So etwas kann man aushalten. An einen nuklearen Gau glaube ich nicht, also werden wir noch uns, die Tiere und die Natur haben. Wir werden aber das Geld und damit auch die Technik nicht mehr haben, um an beiden letzteren Mord (Tierfabriken) und Raubbau (Rodungen, etc.) in grossem Stil zu betreiben. Es wird eine Neuorientierung geben und danach ein Vorwärts.

Vielleicht sprichst Du ja davon, wenn Du schreibst, "Mutter Erde wird dieser Epoche ein Ende setzen". Doch wird es nicht Mutter Erde sein, es wird "nur" der Mangel an Geld sein, der ein Finanzsystem und alle falschen Werte, die wir um das Geld herum uns aufgebaut haben, zusammenkrachen lässt. Mensch, Tier und Natur werden weiter sein.

Wenn es so weit kommt, will ich es s o glauben.

  • Zara Zarathustra
  • 08.12.08 | 10:32 Uhr

Doch, Christkindchen, es steht, leider leider, der Gesamtkollaps der Zivilisation vor der Tür. Kann gar nicht anders sein bei so viel grassierender Ignoranz. Das geht jetzt dann alles sehr schnell.
Der Planet schüttelt sich kurz und kräftig, und der Grossteil dieser kulturlosen, grosskollektivistischen Spezies wird verschwunden sein. Falls das ganze Spektakel nichtnuklear über die Bühne gehen sollte, können sich die wenigen fleischgewordenen Ueberbleibsel neu formieren in kleinen Kommunen (Kommunismus).
Kurz: Mutter Erde wird dieser Epoche ein Ende setzen, der Epoche der Mega-Kollektiven, der Epoche der Geldherrschaft, der aberwitzigen Abschöpfung aller Werte durch technischen "Fortschritt", bar jeder wirklichen Kunst, sich auszeichnend durch den völligen Werteverlust. Und der Westen wird schlechger gerüstet sein auf das, was kommen muss. In Russland wissen noch die meisten Familien, wie man über die Runden kommt, wenn nichts mehr funktioniert. Bei uns wissen das nur noch die wenigsten. Man weiss gerade noch knapp wie man den gigantischen Müll trennt, den wir hinterlassen. Im wahrsten Sinne des Wortes zum Totlachen diese sogenannte Zivilisation, wo als Massstab aller Massstäbe in Sachen Wert des Individuums die Höhe seines abgesonderten Müllberges gilt. O Ekel Ekel Ekel !

  • Christine
  • 08.12.08 | 06:48 Uhr

@Zara

Es steht kein Gesamtkollaps der Zivilisation vor der Tür, und es sind nicht "meine" Tierschergen.

  • Lohmann
  • 07.12.08 | 23:43 Uhr

Ja, und dann ist es eben auch noch unglaublich bitter, wenn das schöne Vorurteil über die minimalschteuerzahlenden linken Staatsdiener nicht stimmt...

Vor allem weil die SVP ja gerade von solchen Vorurteilen lebt!

Andererseits, seit wann interessiert es die Rechtskonservativen, ob etwas stimmt oder nicht...

  • Zara Zarathustra
  • 07.12.08 | 23:41 Uhr

Spielt alles keine Rolle mehr. Das Kartenhaus der quasi steuerzahlenden Wert-Abschöpfer mit ihren durchgeknallten Finanz- und Pillen-Visionen bricht ein für alle mal zusammen. Sie haben es geschafft.

  • Jeanna
  • 07.12.08 | 23:38 Uhr

Es wurmt den Stalker halt extrem, dass er trotz seiner Schnüffler- und Blockwartmentalität nicht rausgefunden hat, wo und wie ich wertschöpfte und meinen Lohn VERDIENTE.

  • Lohmann
  • 07.12.08 | 23:33 Uhr

Ginestra, ich nehme an, du sprichst wieder von Herrn Mörgeli, der als Medizinalhistoriker ja wirklich kein "wohlstandsrelavante Leistung" erbringt...

  • Ginestra
  • 07.12.08 | 23:29 Uhr

Selbstverständlich kann man auch Geld "verdienen" ohne irgend eine wohlstandsrelevante Leistung erbringen zu müssen, Jeanna.

  • Lohmann
  • 07.12.08 | 23:25 Uhr

Meinst du damit das hohe Gehalt von Staatsdiener Mörgeli?

Tatsache ist, dass SP-Wähler im Durchschnitt klar den höheren Bildungsstand haben als SVP-Wähler und deshalb auch mehr verdienen und auch mehr Steuern zahlen.

Zudem gibts bei SPlern auch weniger, die sich vor dem Steuerzahlen drücken wie Walti Frey

  • Jeanna
  • 07.12.08 | 23:21 Uhr

Tja, Zara, schön wie mit schlafwandlerischer Sicherheit zusammenfindet, was zusammen passt. Nichts Neues allerdings unter demSünneli.

@Lohmann:
Nein, das weiss der Verleumder vom Dienst nicht. Ob aus Dummheit oder Absicht sei dahingestellt. Ich tippe auf Beides ... und ich täusche mich selten.

  • Ginestra
  • 07.12.08 | 23:16 Uhr

Brutto vielleicht schon. Man kennt ja die Gehälter und Pensionen der Staatsdiener...

  • Lohmann
  • 07.12.08 | 23:12 Uhr

@Ginestra:

Du weisst hoffentlich, dass SP-Wähler im Durchschnitt klar mehr Steuern zahlen als SVP-Wähler.

Das ist Tatsache!!!

  • Zara Zarathustra
  • 07.12.08 | 23:11 Uhr

Der literaturlose Staatsmilitarist und das Christkind mit ihren Tierschergen.

Kostet Eure Leidenschaft ruhig noch aus, solange dieses Portal noch existiert, denn das wird nicht mehr lange der Fall sein.
Es wird seinen Betrieb demnächst einstellen, so wie alle Betriebe ihren Betrieb demnächst einstellen werden. Ich weiss, Ihr könnt Euch das nicht vorstellen, so wie auch der "la crise n'existe pas"-Redaktor der Völkischen Woche sich das nicht vorstellen kann mit seiner sagenhaften Wirtschafts- und Polit-Esoterik. Das gesamte Shareholder-Value-Kartenhaus dieser sozionomischen Versagertruppe bricht nun ein- für allemal zusammen. Es geht nun zügig zurück in die Steinzeit, auch was die Anzahl Sapiüsser betrifft. Kurz: der Gesamtkollaps der Zivilisation steht vor der Tür.

Schönen guten Abend

Z.

  • Jeanna
  • 07.12.08 | 23:03 Uhr

He-he ! Schmierenkomödianten voll in Fahrt. So guet.

  • Ginestra
  • 07.12.08 | 23:03 Uhr

Schon klar, dass ihr Anhänger einer Mittelinksregierung am liebsten bloss Jubelperser im Parlament hättet und die SVPler in Sibirien.

  • Christine
  • 07.12.08 | 22:57 Uhr

@Ginestra

Scheint keine sehr sympathische Site zu sein.

Guet Nacht.

  • Coubert
  • 07.12.08 | 22:54 Uhr

>> "die können wir also richtig angreifen und kritisieren.."
Die Kernkompetenz der Pop-Bewegung. Eigentlich die einzige.

Die kommenden Zeiten werden Lösungen brauchen, und da sind die rechtsnationalen Tötschlis halt gar nicht zu gebrauchen. Die Aargauer haben das ganz schnell begriffen ...

  • Ginestra
  • 07.12.08 | 22:45 Uhr

Ja, Christine, s allgemeine Nivea vo dene Dienschtverweigerer und Minimalschtürzahler vom Widmer-Schlumpf-Fan-Club chasch do schtudiere: http://www.antisvp.antifa.net

  • Ginestra
  • 07.12.08 | 22:41 Uhr

Immerhin sind im Aargau Kandidaten von anderen Parteien gewählt worden und keine Abweichler die uns zugerechnet werden können. Die können wir also richtig angreifen und kritisieren und das werden unsere Parlamentarier im Argau hoffentlich auch machen.

  • Christine
  • 07.12.08 | 22:34 Uhr

Die Definition von SVP ist blöd. Genau so wie die Verwendung von völkisch.

So.

  • Christine
  • 07.12.08 | 22:31 Uhr

Ja hetsch nöd chöne warte? Nur ei Minute?

Aber Dein Anliegen ist dringend, Zara, Verschwörungstheorien müssen platziert werden, wenn der Drang es verlangt. Huuu....

Ich bin gespannt auf den Krimi am Mittwoch.

  • Coubert
  • 07.12.08 | 22:29 Uhr

>> "lieber ohne SVP regieren würden aber sich offensichtlich doch nicht trauen."

Das Aargauer Volk hat sich ja schon mal getraut. Vielleicht schupfen sie im Hoffungslauf noch eins der Tötschli auf's Pöschtli. Der Konkordanz zuliebe.

>> "einen unserer Kandidaten,"
Mehrzahl? Sind wir witzig aufgelegt heut' abend?

  • Christine
  • 07.12.08 | 22:27 Uhr

cont. :
den Grundwerten starker Parteien vorbei wählt. Beides aber wurde in den vergangenen Jahren mit der SVP abwechselnd praktiziert: 2000 mit der Wahl von Samuel Schmid (gegen zwei offizielle Kandidaten), 2003 mit dem überraschend geglückten Ultimatum Blochers und nun 2007 mit dessen Nichtbestätigung und der Wahl von Samuel Schmid und Eveline Widmer-Schlumpf.
Will die Vereinigte Bundesversammlung weiterhin die Verantwortung der Regierungswahl wahrnehmen, so sollte sie entweder den Grundwerten der erwünschten Regierungsparteien auch personell besser Rechnung tragen oder aber auf die Beteiligung einer ideologisch missliebigen Partei im Bundesrat besser ganz verzichten. Alles andere erweist sich als Alibi-Konkordanz – also als eine Regierung, deren Rückhalt im Parlament wesentlich geringer ist, als es die Parteizugehörigkeit ihrer Mitglieder wünschen liesse.

unquote

  • Zara Zarathustra
  • 07.12.08 | 22:26 Uhr

Ob der Ueli von der Schweizerischen Viehhaltungs Partei (SVP) wohl alle Stimmen der SVP bekommt ? Die setzen sicher wieder ihre Spitzel und Schnüffler neben die Aufmüpfigen.

  • Christine
  • 07.12.08 | 22:26 Uhr

@ Coubi.
Verpackern à la Andi Gross, die ihre Fiesigkeiten in lustigem (ha ha, auch Couchepins Mengele lässt grüssen) und, schlimmer, intellektuell angehauchtem Verpackungsmaterial verpacken, wirft man nichts vor, weil man a) beeindruckt ist, oder b) nichts merkt. Auf einen unverpackten "Neger" hingegen lässt sich mit dem Finger deuten, weil den ja auch alle sehen, und das Verwenden dieses Wortes ja eindeutigerweise nichts anderes als Rassismus zulassen muss. Sog. Wohlverhalten in der Ausdrucksweise heisst noch gar nichts. Was meinst Du, wieviele Politiker nur und ausschliesslich schönbewortet durch die Politgegend ziehen, denen man den intgriganten, berechnenenden Politiker nicht ansieht?

Die Grünen müssten sehr wohl konkordieren und zwar im Sinne von ein System akzeptieren. Oder sollen Parteien erst zu einem politischen System stehen, wenn sie direkt davon profitieren, also BR-Partei sind?.

Der automatische Ausschluss aus der Partei als Reaktion auf die Annahme der Wahl von E. Widmer-Schlumpf ist verständlich. Ob er gut ist sei dahingestellt.

Zur Konkordanz aus der NZZ On Line:
quote
Es ist zwar richtig, dass es das Konkordanzsystem nicht verträgt, wenn einzelne Parteien der Vereinigten Bundesversammlung «ihre» Bundesräte gleich ultimativ aufzwingen wollen. Umgekehrt verträgt es die Konkordanz in der halbdirekten Demokratie auf Dauer aber ebenso wenig, wenn eine Parlamentsmehrheit regelmässig an den Grundwerten starker Parteien vorbei wählt. (to be cont.)

  • Ginestra
  • 07.12.08 | 22:02 Uhr

Was fantasiert die 6-sprachige http://www.antisvp.antifa.net - Intellektuelle bloss wieder zusamen? Klar wird regiert in Bern. Es wurde ja in den 90ern auch regiert.

Erpresst fühlen sich diejenigen, die zwar lieber ohne SVP regieren würden aber sich offensichtlich doch nicht trauen.

Entweder wählt das Parlament einen unserer Kandidaten, dann kehren wir wieder zur Konkordanz zurück, wie wir sie bis 2007 hatten, oder dann halt nicht, dann darf die Mittelinksregierung alleine regieren bis 2011.

  • Jeanna
  • 07.12.08 | 21:41 Uhr

Eine Partei, die nach einem Jahr "Opposition" nun meint ohne sie gehe regiuerungsmässig gar nichts und gleichzeitig hofft, ""dass es schief läuft in Bern"", um daraus dann irgendein "Kapital" zu schlagen, hat wohl ein paar ernsthafte, grundsätzliche Probleme. Auch inbezug auf ihr Selbstverständnis.

  • Zara Zarathustra
  • 07.12.08 | 21:32 Uhr

Der radikalste Flügel der rechten Radikalen droht mit Radikalisierung. So guet, nöd ?

  • turik
  • 07.12.08 | 21:12 Uhr

Ich kenne den Kandiaten Maurer persönlich und bin überzeugt, das mit ihm eine wieder sachlichere Berner Politik möglich ist. Jetzt, wo die wirtschaftlichen Umstände schwieriger werden, ist das Einbinden aller politischen Kräfte das Gebot der Stunde.

Wird aber, geboren aus dem Hass der Wahlverlierer der letzten Jahre (wie er auch hier im Forum grünlich trieft) ein clandestiner Abtrünniger aus der SVP gewählt, um uns als Partei möglichst zu schaden, wird das nicht nur SVP-Wähler an der Basis radikalisieren, sondern auch angewiderte, ansonsten Politikferne.

Hoffen wir also, es läuft schief in Bern. Dann hätte die SVP ein zweites Mal zu danken.
Die 13'000 Parteieintritte nach der der gemischelten Abwahl von Chr. Blocher und dem Gegröle in der vereinigten BV sind Tatsache.

  • Coubert
  • 07.12.08 | 20:39 Uhr

Nur weil einer ständig "Neger" sagt und das Völkerrecht als ein "sogenanntes" verhöhnt, deswegen ist er sicher noch kein Teufel. Aber halt auch nicht unbedingt zum Bundesrat geeignet.

Soviel ich weiss, sind die Grünen keine Regierungspartei. Ich wüsste nicht, was die zu konkordieren hätten.

Mit dem automatischen Auschluss für nicht offizielle Kandidaten will die SVP das Parteiendiktat für die BR-Wahl durchdrücken. Dies sieht unsere Verfassung aber nirgends vor, und auch unser Politsystem nicht:

"Wählen tut das Parlament einen Bundesrat, nicht eine Partei, das ist immer so gewesen" — Christoph Blocher (1983)

Zudem wäre die SVP wieder die erste Partei, die sich nicht mehr daran halten würde, wenn es ihnen einen Vorteil bringt. Mir kännet diä lingge Siäche langsam.

  • Christine
  • 07.12.08 | 19:23 Uhr

Coubi, es geht ja nicht um einen Teufel, den man in den BR wählen soll, das soll man auch als Ungläubiger zugeben können.

Die Grünen präsentieren Herrn Recordon. Wie findest Du denn das? Eine Partei schert sich grossartig um die Konkordanz und tanzt mit einem nicht Berechtigten an. Wenn das kein Affentheater ist.

Ich sag es nochmals: Blocher hätte nicht abgewählt werden dürfen, und einer der beiden Aufgestellten (sie sind ja eigentlich recht uufgschtellt, di Ufgschtellte) soll gewählt werden. Ich verstehe das Affentheater längers je weniger, es nervt mich sogar, das um die sog. Hearings und die Erfüllung der eigenen diffusen "Moral(!)-Vorstellungen veranstaltet wird. Da nützt es einen Pusteblas, wenn hiezu vermeintlich Abverheites aus den Registern einzelner herausgesucht wird.

Jeder Vernünftige wird sagen: Hier wird blöd getan.

Schönen Gruss, Coubi. Verliefen Deine Tests zufriedenstellend? Man darf einfach nicht der Versuchung verfallen, das "Forum" mit dem Forum vergleichen zu wollen, habe ich mittlerweile herausgefunden. ;-)

  • Jeanna
  • 07.12.08 | 16:11 Uhr

This Jenny ... ja, der ist mir schon vor 2 Jahren mal aufgefallen. Die Glotze lief. Ich war in der Küche beschäftigt. Und mir fiel auf, dass da einer dauernd irgendwas bellte. Als ich nachschauen ging, sah ich, dass das Jenny war.

..........

Wir blenden zurück: Nach der Niederlage die Selbstzerfleischung
http://www.antisvp.antifa.net/wordpress/2007/12/18/nach-der-niederlage-die-selbstzerfleischung/

Der Jasmin
Giezendanner gegen Mörgeli
Jenny gegen Schmid
Spuhler gegen Brunner

Hat sich irgendwas geändert ? Nein. Im Gegenteil.

"Es läuft gut" mit den seit einem Jahr durch die Gegend eiernden Oppositionskomikern.

  • Zara Zarathustra
  • 07.12.08 | 15:28 Uhr

Blinddarm oder Falschmünzer oder beides in Personalunion. Na, wenn das keine Perspektiven sind für einen völkischen BR !

Habt Ihr an der Arena auch den kleinen Kobold aus dem Glarnerland in die Runde plärren sehen ? Den Buuumeischter ?

  • Jeanna
  • 07.12.08 | 14:51 Uhr

Der ""Ich stehe nicht zurVerfügung. Ich könnte das nicht""-Ueli und ""begnadete"" Diffamierer an vorderster Front bislang immer aktiv dabei, kommt einfach in eine Zwickmühle: Wenn er hält, was er nun "treuherzig" verspricht, ist er nicht mehr kompatibel mit der Blocher/Mörgeli-Doktrin. Wird also automatisch zum "Verräter". Wenn er nicht hält, was er jetzt verspricht, dann ist er ein mieser, kleiner Falschmünzer.

Vielleicht sollte ihm das mal jemand verklickern, da er offenbar von selbst nicht drauf kommt.

  • Coubert
  • 07.12.08 | 14:24 Uhr

>> "die SVP aus der Regierung haben will"

Da wollte die SVP raus, so wie sich die Restschweiz erinnert.

Aber von mir aus können sie das Muurerli durchwinken - auch wenn der dann wie der Töneli die Akten nach Herrlichberg zur Beurteilung senden muss.

Ob drinnen oder draussen - die Pop-Bewegung ist so oder so ein lärmiger Non-Valeur, wenn es um Lösungen geht. Selbst die Aargauer Stimmbürger glauben nicht, dass man solche Tötschli in der Regierung braucht.

  • Ginestra
  • 07.12.08 | 14:01 Uhr

Ja, VOR dem 12.12.2007 waren es bereits über 29% und sicher würde eine neue Intrige und der Versuch einen passendes SVP-Mitglied gegen unseren Willen zu wählen, zu einer Radikalisierung der Basis führen.
Wenn das Parlament die SVP aus der Regierung haben will, tut es gut daran, einen aus dem aktuellen Regierungslager zu wählen.

  • Jeanna
  • 07.12.08 | 13:48 Uhr

Na und, Zara ?
Um über den eigenen, kaum noch übersehbaren, Zerfall hinwegzutäuschen muss nun zuerst mal wieder der erneut drohende Untergang der Schweiz am 10.12. an sämtliche Wände gemalt werden. Und man beruft sich noch immer auf die 30% Wähler, denen man verpflichtet sei. Ja, VOR der Spaltung ! Nicht mal mehr zwei und zwei zusammenzählen können sie offenbar, diese Arithmetiker von der Hallauer-Connection. Nicht zuletzt unzähligen SVP-Wählern löscht das egomanische Geblocher-Gemörgel-Gemaurer-Gebrunner nämlich zunehmend ab.

  • Ginestra
  • 07.12.08 | 13:44 Uhr

Und die Kundschaft des Naziwitzlerblattes von der Falkenstrasse freut sich auch bereits über einen möglichen Konkurs von Glencore...

http://www.nzz.ch/nachrichten/wissenschaft/verspieltes_vertrauen_1.1367950.html

  • Zara Zarathustra
  • 07.12.08 | 12:49 Uhr

Gerade kollabiert mit Glencore das umsatzstärkste Unternehmen der Schweiz.
Hat weltweit gemäss eigenen Angaben direkt und indirekt immerhin mehr als 50'000 Primaten in Lohn und Brot.

In dieser Krise braucht es jetzt dringend die Vertreter des Shareholder-Value-Abzockertums in der Regierung.

Also predigt der Wahnsinn ....

  • Coubert
  • 07.12.08 | 11:32 Uhr

>> "Andi Gross ist ein Hetzer"
"Solange ich Neger sage, bleibt die Kamera auf mir", Ueli Maurer, (der neue Muurer im Bundesrat?)

"Betroffenheitsdemonstration": Sind die armen SVP-Chögli gemeint, die uns den 62. Untergang der Schweiz prophezeihen, wenn man sie in jener Opposition beliesse, in die diese Pop-Bewegung per Parteibeschluss bekanntlich hin wollte?
Werden sie sich vor einem Konzentrationslager versammeln und abfilmen lassen, um dazu ein bisschen im Mörgele-Style zu brieggen?


"Wählen tut das Parlament einen Bundesrat, nicht eine Partei, das ist immer so gewesen" — Christoph Blocher (1983)

Aber der sagt allerding schon jeden Tag schon das Gegenteil von gestern.

  • Zara Zarathustra
  • 07.12.08 | 11:24 Uhr

Andi Gross ist ein Hetzer und dem Christkindchen ihre Hatz-Plakatler und Tierschergen sind gute Zuhörer.
Wer, nebst den rechten Radikalen, deren Chef-Einpeitscher nun vor der Radikalisierung ihrer Basis warnen(!), soll solchen notorisch umgekehrten und durchsichtigen Quark eigentlich abkaufen ?
Man soll mir einmal einen Solchen zeigen.

Aber wie gesagt, Christkindchen, DU musst mit Deinen Tierschergen leben. Ich zum Glück nicht.

  • Christine
  • 07.12.08 | 11:05 Uhr

"hinüber" :-). Wie wahr.

  • Christine
  • 07.12.08 | 10:56 Uhr

@Turik

Ausserhalb des Forum spielt sich zur Zeit soviel Heuchelei ab, dass es fast nicht mehr zum Aushalten ist. In jedem Talk, in jeder Diskussion wird das "Gute" beschworen, das man natürlich und notabene für sich gepachtet zu haben glaut, resp. es den Zuhörer glauben machen will. Man glaubt es fast nicht, wie viele Politiker unisono vereint von Respekt sprechen, den sie nun plötzlich im Umgang miteinander entdeckt zu haben glauben. Fast schon macht die diesbezüglich sittsam gehütete Betroffenheitsdemonstration einen lachen. Wenn's nicht traurig wäre.

  • Christine
  • 07.12.08 | 10:49 Uhr

Küken, Hetze ist nicht gut. Anprangern dagegen schon.

Andi Gross ist ein Hetzer.

  • mitleser
  • 07.12.08 | 10:05 Uhr

Jeanna, ich gebe dir recht. deine beschreibung trifft den nagel auf den kopf. eine spammerin ersten grades und von nix eine ahnung.

  • Jeanna
  • 07.12.08 | 01:19 Uhr

„Nothing else to do ?“

Eine überaus grundsätzliche Frage, die sich so ein Chrischchindli angesichts seiner diversen Performancen in diesen Foren vielleicht am besten mal selbst stellen würde. So es denn überhaupt auch nur ansatzweise können würde. Was nachweislich nicht der Fall ist. Und dies in etwelchen Kontexten.
Auch nicht, wenn man wutentbrannt lieber Demontstrationen für die Schicksale von gequälten Schafen oder frierenden Hunden fordert, anstatt einer Solidaritätskundgebung für die (vom Chrischkindli selbstrefenziell (!) eigenköpfig abqualifizierte) EWS . Eindimensionalität im Quadrat. Was so ein Christkind allerdings nicht daran hindert sich noch und nöcher als fundamentales SVP-Groupie zu outen, (die SVP die noch zu sämtlichen Tierschutznahmen bloss nein gesagt hat.)
Motto immer wieder: „Ich ich habe zwar von nichts einen Schimmer, will auch keine haben, aber zu allem eine Meinung.“ Und genau so kommt’s dann auch notorisch daher und hinüber.

  • Zara Zarathustra
  • 06.12.08 | 23:47 Uhr

Den Christkindern ihre Uelis finden halt, Tiere seien Sachen, und so stimmen diese Schergen dann konsequenterweise auch ab bei der entsprechenden Motion. Wogegen einem "verschlagenen" Andreas Gross so etwas wohl nicht einmal im Traum einfallen würde.
Wenn die Christkinder diese Tierschergen wählen, dann müssen sie das zum Glück mit ihren eigenen Gewissen vereinbaren und nicht mit meinem.

  • turik
  • 06.12.08 | 23:01 Uhr

Weisst Du, Christine, das ist schon recht so.
Die SVP-Hetzerchen meinen es gut mit uns.
Sie sind engagieren sich hier mit so viel Herzblut nur, um uns zu retten.

  • Christine
  • 06.12.08 | 22:22 Uhr

Ach miechen unsere SVP-Hetzerchen doch mal ein Päuschen. Nothing else to do?

  • Jeanna
  • 06.12.08 | 21:50 Uhr

Deiner SVP *schiebt* niemand etwas in die Schuhe. Turik. Es sind die selbst zurechtgeschusterten Schuhe, die sich die SVP selbst verpasst und angezogen hat. An diesen SVP-Schuhem haben andere rechtsradikale Gruppierungen Gefallen gefunden und watscheln in deshalb in halb Europa auch darin.

Aber um in der inländischen Grössenordnung zu bleiben: Heraufstilisierte egomanische Kultfiguren auf einem Frustrationstrip und ihre servil-devoten Wasserträger haben in einer funktionierenden Demokratie nichts verloren. Weil: Hallauer-Recht bricht halt nun mal nicht Bundesrecht. Auch wenn das ein paar - aber immer wenigere - offenbar noch so sehen.

  • Zara Zarathustra
  • 06.12.08 | 21:06 Uhr

Tja, Turik. Die SVP und die NPD drucken die Hatz-Plakate. Respekt gegenüber den Verantwortlichen dieser Schmierereien braucht es keinen. Ich wüsste nicht, wozu.

  • turik
  • 06.12.08 | 20:57 Uhr

"egal ob Blocher oder Maurer gewählt würde. Beide sind nicht konkordanztauglich...", ."...Sein aktives Mitwirken am gift- und gallespeienden Diffamierungs-Kurs...", "...Das diktatorisch erzwungene "Zweierticket" der SVP ist eine Farce sondergleichen...", "...mit ihrem grossspurig angekündigten total peinlich in die Hosen gegangenen "Oppositionskurs".., "...ernüchtert von dieser lächerlichen Performance...":

Ein schöner Beweis, wo der Schreibstil herkommt, der unserer SVP andauernd in die Schuhe geschoben wird.

  • Ginestra
  • 06.12.08 | 20:49 Uhr

"Das diktatorisch erzwungene "Zweierticket" der SVP ist eine Farce sondergleichen."

Das können bloss Leute so sehen, die die SVP unbedingt in der Regierung haben wollen. Es steht dem Parlament völlig frei irgend eine wählbare Person als BR zu wählen. Bloss ist die dann nicht automatisch Mitglied der SVP oder ein SVP-Bundesrat bzw. SVP-Bundesrätin.

Und ich weiss natürlich nicht, was Ihr Sozialisten Euch von einer Oppsition erwartet habt, aber ich bin ganz zufrieden, wenn man berücksichtigt, dass da noch etliche staatsabhängige Funktionäre für uns in der Fraktion sitzen.

  • Jeanna
  • 06.12.08 | 17:49 Uhr

@ .
Richtig: Es ist - bzw. wäre !- egal ob Blocher oder Maurer gewählt würde. Beide sind nicht konkordanztauglich .... auch wenn Maurer "aus aktuellem Anlass" Kreide gefressen zu haben scheint. Sein aktives Mitwirken am gift- und gallespeienden Diffamierungs-Kurs der SVP schleckt keine Geiss weg. Das diktatorisch erzwungene "Zweierticket" der SVP ist eine Farce sondergleichen. Weite Teile des Volkes durchschauen diese Farce.

Der Rest ist reines Wunschdenken: Die SVP schwächt sich selbst mit ihrem rein arithmetischen (!) Konkordanzverständnis. Einerseits. Andererseits mit ihrem grossspurig angekündigten total peinlich in die Hosen gegangenen ""Oppositionskurs". Offenbar kann sie sich nicht entscheiden, ob sie innerhalb der Regierungsverantwortung oder halt bloss ausserhalb ""Oppositionspolitik"" betreiben möchte. Weite Teile des Volkes sind ernüchtert von dieser lächerlichen Performance, die sich ausserdem an nichts als an einer einzigen, hochstilisierten Kultfigur und ihren Wasserträgern orientiert.
Abgesehen davon. dass dieses "Ich oder keiner"-Gehabe nicht kompatibel ist (!) mit einem funktionierenden Demokratieverständnis. Allmählich dämmert diese Einsicht offenbar auch in den SVP-Reihen .

  • .
  • 06.12.08 | 09:51 Uhr

Egal, ob C. Blocher oder U. Maurer gewählt wird oder nicht: Die SVP wird gestärkt werden. Die Zahl derer, welche die Mauscheleien und Verknüngelungen unserer Bundesratsparteien sowie deren Sandkastenspiele satt haben, nimmt beständig zu. Dies sind nicht einmal SVP-Wähler, sondern Leute, die politisch wenig interessiert oder apolitisch sind. Dass in Bundesbern etwas grundsätzlich falsch läuft, merken wohl alle – jene ausgenommen, die in linker Verblendung durch die Gegend schweben.
Ein Beispiel ist die verfassungswidrige Verknüpfung zweier Vorlagen, über die wir im kommenden Februar abstimmen müssen. Offenbar haben die Bundesratsparteien inkl. Grüne keine Ahnung, was "Einheit der Materie" bedeutet. Mit drohendem Fingerzeig aber auf Volksinitiativen einzudreschen, die angeblich gegen Völker- und Menschenrecht verstiessen, das liegt ihnen am Herzen. Es ist ganz klar: Die Bundesratsparteien sind auf der einen Seite, die Interessen des Volkes auf der anderen Seite – ein Blick auf die Resultate der genannten Volksinitiativen spricht Bände.
Ich kenne in meinem Umfeld keinen, der die unsägliche Aushebelung der direkten Demokratie durch die Bundesratsparteien im Parlament goutiert. Einige werden nicht stimmen gehen, die Mehrheit wird aber aus Prinzip ein Nein einlegen. Ich bin mir sicher, dass bei einem Nein innerhalb von zwei Monaten eine neue Abstimmung anstehen wird mit zwei getrennten Vorlagen. Den elitären Zirkeln in unserem linkslastigen Parlament gehören die Flügel gestutzt.

  • turik
  • 06.12.08 | 08:07 Uhr

Wenn Chr.Blocher in seiner typischen Prägnanz sagt:
"In der Konkordanz darf es programmatischen Dissens geben, aber nicht in Bezug auf die fundamentalen demokratischen Grundrechte.", könnte man dem doch nur zustimmen.

  • turik
  • 06.12.08 | 08:02 Uhr

Nehmen wir an, keiner der beiden SVP-Kandidaten wird zum BR gekürt, sondern wieder eine zynisch ausgesuchte SVP-Provokation.

Das könnte dann einen nicht beabsichtigen Einfluss auf die ebenfalls in Bern zusammengemischelte Abstimmungsvorlage über die Personenfreizügigkeit haben, bei der sich viele SVPler zu Recht noch nicht entschieden haben.

Umso mehr, wenn in der vereinigten Bundesversammlung nach geglückter Tat wieder gegrölt wird.

  • Zara Zarathustra
  • 05.12.08 | 21:31 Uhr

Ein notorischer, jahrelanger Stalker, Schnüffler, Blockwart und verstohlener, anonymer SVP-Politiker doziert über den Charakter seiner Parteifreunde.

Es läuft gut.

  • Zara Zarathustra
  • 05.12.08 | 21:25 Uhr

Nur noch der literaturlose, stalkende Hochstapler weibelt für die Obbositionellen, die dringend in den BR wollen, da sie nur bei Konkordanzwahlen eine Chance haben, nicht aber bei Majorzwaheln. Mensch, ist das langweilig. Früher gab's noch Konkurrenten in diesen Foren, jetzt nur noch diesen Plakatgebildeten.

  • Ginestra
  • 05.12.08 | 19:04 Uhr

Man muss sich den von Zarafrustra verlinkten allerbiligsten Unterhaltungsartikel tatsächlich einmal genauer anschauen.
So "arbeiten" die Speichellecker vom Tagesanlüger oft.
"Es war vor einer Woche" ja und dann was war dann...
Und das mit der 2/3 Mehrheit ist nun wirklich definitv keine Neuigkeit ebenso, dass es im Parlament noch mehr Leute mit Widmer-Schlumpf-Charakter hat. Also alles in allem einfach substanzloser aufgewärmter Quatsch. Es glaubt doch niemand im Ernst, dass ein zweiter Fall EWS die 2/3 Mehrheit hätte, oder?

  • Jeanna
  • 05.12.08 | 18:54 Uhr

Ja, ist halt extrem suboptimal gelaufen mit der majestätsbeleidigt-grossmäulig angekündigten Opposition.

  • kurtkoblet
  • 05.12.08 | 17:41 Uhr

jesus ist also doch auferstanden; die rechnung des initierten disasters haben die sozis ja noch nie bezahlt. schön ist's von vaterland und gleichmacherei zu leben. man erinnert sich ungern an den kommunismus , den übervater der sozis - wer und wo hat soviele menschen ins elend gestürzt wie stalin/lenin und knechte ? eine hirnlose bande die vom menschen auf vegetationsstufe träumt; gitarrenspielen vor lagerfeuer und so - die srg strahlt's dann freitagabend in unsere stuben , gell ?
sachlich: was kann, falls die vehement angekündigt, ja aufgedrängte krise kommt , irgendein soziales konzept bewirken=? zu beatworten nach "raumschiff enterprise" im jahr 2200. weder stärke noch motivation ist intus - wo waren den die traumgesichter vor jeder grösseren links-rechts abschierung? wenn sie nicht der anlass waren ? zuerst liberal rote jäckchen schwingen (mao-bibel nicht verkehrt halten) und dann den armen (eigendefinition wer anspruch hat) helfen - rezept : goldküste & cüplicharme. author musste wegen kopfschmerzen nach gelesenem artikel ins bett (selber bezahlt = heileffekt inklusive).

  • Zara Zarathustra
  • 05.12.08 | 17:25 Uhr

Die Völkischen möchten wenigstens im BR mitregieren, wenn sie vom Vollch schon nirgends gewählt werden. Konkordanz ist für solche Figuren auch die einzige Möglichkeit, gewählt zu werden.

  • Lohmann
  • 05.12.08 | 16:32 Uhr

Ja, Jeanna, ich bin schon gespannt auf die nächste Verschwörungs-Story der Weltwoche.

Aber nur weiter so! Je abstruser die Geschichten der Weltwoche werden, je mehr Leute sie verunglimpft, desto mehr schadet das Blocher und seiner SVP.

Deshalb, nur weiter so, Roger K.!!!

  • Ginestra
  • 05.12.08 | 16:24 Uhr

An die staatsmediengläubigen, naziwitzelndnen Regierungsanhänger:

Die SVP war selbstverständlich schon immer eine Volkspartei, mit den verschiedensten Interessenvertretern die alle ihre eigenen Richtungen verfolgten.

Und die Parlamentarier wurden ja noch alle vor dem 12.12.2007 gewählt. Man kann halt immer nur mit dem Material mauern das vorhanden ist, deshalb die Kompromisskandidatur Maurer.

Und ich möchte den Regierungsanhänger sehen, der einfach so auf ein paar Millionen verzichtet, die man ihm nachwerfen möchte. Francis Matthey war bestimmt die Ausnahme, als er sich mit einer lebenslänglichen Rente als Staatsrat zufrieden gab und nicht noch eine als Bundesrat wollte.

  • Jeanna
  • 05.12.08 | 16:23 Uhr

Die WeWo kann sich mental wohl schon mal auf die nächste Staffel einer ""Komplott-Verrat-Soap-Opera" einstellen.

  • Lohmann
  • 05.12.08 | 16:04 Uhr

Die Sekte gerät in Panik!

Offenbar herrschen da chaotische Verhältnisse bei den Nationalkonservativen!

Sehr gut!!!

  • Jeanna
  • 05.12.08 | 15:37 Uhr

Eigentlich war's zu erwarten und ist somit alles andere als überraschend.

In einer ""Ewigkeit"" (O-Ton Fix und Foxi im Club) auch wenn sie nur eine Woche dauert, liegt halt vieles drin. Kadavergehorsam scheint offenbar passé zu sein, wenn's "um die Wurst" geht. Und: ""Bei uns gibt es sehr viele unterschiedliche Meinungen"", so das gebetsmühlenartig runtergeleierte Mantra, war wohl nix, ausser zweckdienliches Wunschdenken des Gurus und seiner Zöglinge..

Ja, es läuft gut. Und für 2011 wahrscheinlich noch besser.

  • Zara Zarathustra
  • 05.12.08 | 15:07 Uhr

Fix und Foxi und deren Parteifreunde. Oder: wer in einer solchen Partei mittut, braucht keine Feinde mehr.

Es läuft gut in der Union des crétins ...


http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Jetzt-fallen-Ueli-Maurer-die-Parteikollegen-in-den-Ruecken/story/21841163

  • Christine
  • 05.12.08 | 13:45 Uhr

@Taxilomax

Im Nachhinein hätte und wäre und wenn versuchen anzuwenden, ist müssig. Weil es das nicht gibt. Weil es so gekommen ist und nicht anders.

Aber natürlich sage ich auch, mit dem EWR wären wir bereits in der EU, etwas, das nicht anzustreben ist, wie die Wirtschaft und Bevölkerung mittlerweile weiss. Die Politik hat es damals halt verchachlet: Der BR fand es ja nicht für nötig, das Beitrittsgesuch zur EU zu unterlassen, während er für den EWR warb. Das war der Tod des EWR. Selber tschuld. Hätte er damals ... aber eben, müssig, weil es nichts anderes gibt, als das, was ist.

Isch doch klar. ;-)

  • Taxilomax
  • 05.12.08 | 13:34 Uhr

@ Ginestra

Genau. Und da hätte das Volk auch nichts mehr zu sagen gehabt. Die armen wären einfach so den bösen Europäern zum Frass vorgeworfen worden und heute wären wir das Armenhaus von Europa und unsere Banken hätten einen Bankkonto-Auskunftsschalter für die Funktionäre aus Europa. Oder was eigentlich auch noch hätte passieren können: wir wären längst ein Bundesland von Deutschland, und zwar mit dem Namen 'Welschland'. Wer sagt, dass dies nicht hätte passieren können?

F+F sei Dank.

  • Ginestra
  • 05.12.08 | 13:23 Uhr

@Schlemihl

Der EU-Beitritt wäre nach einem EWR-JA nie und nimmer mehr zu verhindern gewesen. Und hatten Sie damals den Acquis communautaire überhaupt gelesen?

  • Taxilomax
  • 05.12.08 | 13:20 Uhr

@Schlehmil

"Diese Kunst beherrschen Blocher und seine Wasserträger aus dem ff."

Ich glaube es heisst neu nicht mehr 'aus dem ff' sondern 'als F+F'.

@ alle anderen

der EWR ist abzulehnen. Auch die PF. Es ist der Beitritt zur EU anzustreben.

  • Schlemihl
  • 05.12.08 | 13:05 Uhr

@ Jeanna:

Genau, man erinnere sich nur an die lächerlichen Broschüren, die Blocher an alle Haushalte verschicken liess. Reine Ideologie und Angstmacherei! Kein einziges sachliches Argument!

@Ginestra:

Ich habe mit keinem Wort von EU-Beitritt gesprochen. Ich habe vom EWR und der PF als Teil der Bilateralen gesprochen! Aber den Unterschied habt ihr Rechten noch nie begriffen!

  • Ginestra
  • 05.12.08 | 13:00 Uhr

Ja, Jeanna, es ist halt schon so, dass die Beamten im EDA der Korruption überführt wurden und nicht im EJPD....

Da sieht erfreulicherweise auch Dick Marty von der FDP noch klar.

  • Kröger1
  • 05.12.08 | 12:49 Uhr

Die Weltwoche publiziert also nun schon "Schwarze Listen" mit Fotos auf dem Titelblatt!

So tief ist sie schon gesunken...

  • Jeanna
  • 05.12.08 | 12:47 Uhr

Fakten waren noch nie ausschlaggebend für sektenhaftes Verehrertum von angeblichen Heilsbringern und -garanten, Schlemihl.

Und Angstmacherei und -schürerei. Gespenster an die Wand malen, hat schon immer funktioniert und somit ihren Zweck erfüllt. Diese Kunst beherrschen Blocher und seine Wasserträger aus dem ff.

"Langsam" dämmert's ja auch bei vielen eigenen Leuten und erst recht im Volk draussen.

  • Ginestra
  • 05.12.08 | 12:35 Uhr

Dass Euch die direkte Demokratie ein Dorn im Auge ist, müsst Ihr hier nicht täglich wiederholen. Das ist bei allen Linkstotalitären so.

Der EU-Beitritt ist schlicht und einfach kein mehrheitsfähiges Thema. Deshalb müsst Ihr den ja über die Funktionärsebene im Versteckten vorantreiben.

  • Schlemihl
  • 05.12.08 | 12:26 Uhr

Völlig richtig, Zara!!!

Es ist doch immer wieder erstaunlich, wie viele Leute in diesem Land nicht wahrhaben wollen, wie verheerend das EWR-Nein war!!!

Obwohl dies Zahlen und Fakten klar belegen!

Die Argumentation der EWR-Gegner war - wie die Argumentation der PF-Gegner heute - immer durch nationalistische Ideologie geprägt und nicht durch Sachlichkeit und Fakten.

  • Zara Zarathustra
  • 05.12.08 | 11:41 Uhr

Der grösste Wert-Abschöpfer aller Zeiten ist eindeutig der Jahrhundertgötze der völkischen Sektierer. Nach 1991 hat dieser Geselle unserem Land das tiefste Wachstum der gesamten OECD während einem vollen Jahrzehnt beschert. Macht 50 Milliarden.
Hinzu kommen überhöhte Preise durch Abschottung und Monopolgewinne von 500 Milliarden in dieser Zeitspanne. Darüber hinaus zockte er mit seinen Amigos und deren Visionen noch die Kleinsparer aufs schamloseste ab.
Dass die blinden und ergebenen Götzendiener das alles verkehrt herum sehen, ist logisch, sonst wären sie ja keine blinden und ergebenen Götzendiener. Literaturlose Schwachköpfe liessen sich noch immer alle erdenklichen Abartigkeiten andrehen.

  • Ginestra
  • 05.12.08 | 11:20 Uhr

@Taxilomax
Maurer ist ja genau deshalb auch bei den anderen viel beliebter.

  • Taxilomax
  • 05.12.08 | 11:02 Uhr

@ Ginestra

Na ja, das mit der Wertschöpfung - ausser du meinst dîe Anzahl Kinder - würde ich so nicht ohne weiteres in diese Diskussion werfen.

Vollblutpolitiker und Ex-Spesengenössler - Miles and MORE - eignen sich nicht gerade, um der hart arbeitenden ausländischen Bevölkerung die schweizerische Tugenden klarzumachen.

Aber eigentlich waren sich ja alle einig, dass Maurer gewählt wird. Also wo ist das Problem? Ausser natürlich bei F&F.

  • Ginestra
  • 05.12.08 | 10:55 Uhr

Ja, liebe Jeanna, je wertschöpfungsferner die Schichten, desto besser kommt so ein Forster, Bärenbold und Haldimann halt an.

  • Jeanna
  • 05.12.08 | 10:51 Uhr

@Taxilomax

Wie der Ueli und sein Blocher - oder vice versa - im Club rübergekommen sind habe ich hier bereits gestern erwähnt.

Dass die hinaufstilisierte Kultfigur und ihre Wasserträger von ihren glühenden Verehrern in noch jeder (!) Diskussionssendung anders wahrgenommen werden, als von nüchternen Zuschauern, liegt in der Natur der Sache. Deshalb wird ja auch die ""Erbärmlichkeit"" mit schlafwandlerischer Sicherheit bei allen anderen ""diagnostiziertt"".

  • Taxilomax
  • 05.12.08 | 10:37 Uhr

@ Ginestra

Nur weil UM und CB wie Fix und Foxi ausgesehen und gelabert oder besser sich dem Establishment angebiedert haben, kann nun nicht einfach die Schuld der Gier der BundeshausberichterInnen angelastet werden. Das ist nun aber absolut zu einfach.

UM und CB wären besser erst gar nicht erschienen oder hätten am besten die Klappe gehalten. Das wäre linientreu.

  • Ginestra
  • 05.12.08 | 10:28 Uhr

Wer die Erbärmlichkeit der speichelleckenden Bundeshausberichter/innen der Systemmedien einmal in voller Pracht sehen möchte, dem sei übrigens der Club von letzten Dienstagabend wärmstens empfohlen.

  • Ginestra
  • 05.12.08 | 10:22 Uhr

"wegen der Existenz eines demokratisch gefällten Volksentscheides" Nein, nicht wegen des Volksentscheides, sondern wegen der Art und Weise der gerichtlichen Auslegung eines Gesetztesartikels, der mit vielen Lügen und gewaltiger Behördenpropaganda dem Volk schmackhaft gemacht werden musste.

  • Ginestra
  • 05.12.08 | 10:18 Uhr

Nein, Schleimihl, so war es natürlich nicht. Die SVP will nicht unbedingt mit der SP zusammen regieren.
Und die Zauberformel war natürlich schon das Einbinden der grossen Parteien gemäss ihrer Wählerstärke.

Wir könnten uns aber damit abfinden, zusammen mit der SP zu regieren, wenn das Parlament unsere Kandidaten wählen würde.

  • Schlemihl
  • 05.12.08 | 10:15 Uhr

Taxilomax, ich gebe dir recht, die CVP hat unter Präsident Darbellay ein Profil bekommen und grenzt sich meist klar gegen links und rechts ab.

Der FDP ist das bis anhin nicht gelungen. Sie hat es verpasst, sich klar gegen rechts abzugrenzen und lässt sich viel zu oft von der SVP instrumentalisieren!

Ich hoffe die CVP verspielt ihre neue Glaubwürdigkeit nicht mit der Wahl von Maurer!

Die Grünen haben schon jetzt gewonnen! Sie sind die einzige Partei, die sich klar gegen einen SVP-Hardliner ausgesprochen hat. Bei einem sehr grossen Teil der Bevölkerung kommt das gut an!

  • Jeanna
  • 05.12.08 | 10:14 Uhr

@Schlemihl

Differenzierungsfähigkeit und das Messen mit gleich langen Ellen war noch nie Sache von Anhängern. Schon gar nicht jener der Plakatpartei und wenn es um eine "Kultfigur" und ihre Entourage geht.

"Vergesssen", die Operation Hannibal, um Metzler abzuservieren und Blocher reinzuschrauben.. "Vergessen" wer die grössten Austeiler und Diffamierer sind. "Vergessen", wie der "Fähigschte und Beschte" in der Türkei Bauchweh bekam, wegen der Existenz eines demokratisch gefällten Volksentscheides. Vergessen, was uns seine Abschottungspolitik schon alles gekostet hat. Vergessen, wie diese Partei zunehmend nur noch (selbstglorifzierende und andererseits höhnische, diffamierende) Personalpolitik betreibt anstatt sich konstruktiv , konsensfähig und pragmatisch in der Sachpolitik zu beteiligen.

Undsoweiterundsofortendlos

  • Taxilomax
  • 05.12.08 | 09:59 Uhr

@ mediabühler

Zitat:
"Ich achte Sachlichkeit und verachte subjektive Statements. "

Es gibt reihenweise subjektive Statments in den bisherigen Kommentaren. Und Sie wählen ausgerechneten meinen Stuss aus, um Ihre Sachlichkeit und Subjektivität zu demonstrieren? Alle Achtung.

Wobei auch 'Stuss' und 'unqualifiziert' subjektive Statements sind.

Oder haben Sie vergessen zu bemerken, dass Sie Stuss und Unsachlichkeit und Subjektivität erst dann tolerieren, wenn es nach Ihren Gutdünken läuft.

  • Schlemihl
  • 05.12.08 | 09:51 Uhr

Die Vergesslichkeit der SVP und ihrer Anhänger ist doch wirklich immer wieder erstaunlich:

Heute beharrt die SVP auf einer rein rechnerischen Konkordanz.

Es ist aber noch nicht so lange her, da hat die SVP versucht der SP einen Sitz im Bundesrat wegzunehmen, obwohl die beiden Sitze der SP damals aufgrund der Wählerstärke unbestritten waren.

Heute will die SVP, dass die Parteien ihr Bundesräte selbst bestimmen können und die Bundesversammlung einer der offiziellen Kandidaten wählen muss.

Jahrzentelang hat aber die SVP die offiziellen Kandidaten der SP nicht gewählt und genau das gemacht, was sie den anderen bei der Wahl von EWS vorwerfen!!! Auch offizielle Kandidaten der CVP wurden teilweise nicht unterstützt.

  • mediabuehler
  • 05.12.08 | 09:37 Uhr

Ja, liebe Christine, ich bin wieder im Fahrt, denn ich widerspreche einfach Leuten die wenig Insiderwissen haben und unqualifizierten, rein ideologisch begründeten Stuss schreiben. Ich achte Sachlichkeit und verachte subjektive Statements. Mit der CVP habe ich wie Du weisst meine persönlichen Erfahrungen. Ich habe mit CVP-Räten im Vergleich mit SVP-Exponenten in Bezug auf Zuverlässigkeit keine positiven Erfahrungen machen können.

Einen schönen Tag für Dich und viel Erfreuliches! HP

  • mediabuehler
  • 05.12.08 | 09:29 Uhr

Christine hat recht, werter Lohmann, denn in der Tat wurden vor der BR-Wahl sogar Zettelchen die den Namen von Widmer-Schlumpf getragen haben herumgereicht, vor allem bei welschen Mitgliedern des Parlamentes. Es war in der Folge zwar eine demokratische Wahl denn niemand von den Parlamentariern wurde meines Wissens an Leib und Leben bedroht wenn er seine Stimme Christoph Blocher gegeben hätte, aber eine konzertierte, unwürdige Farce war die Wahl schon, denn eins ist klar: man wollte dem Vormarsch der SVP schaden - was auch vortrefflich gelungen ist - wenn die Initiatoren das auch nicht alles vorausgesehen hatten.

Was kann man also dagegen sagen? Die BR-Wahl ist eine Wahl die von Intrigen und Hinterhältigkeiten dominiert wird. Im Normalfall wählt man einer anderen Partei nicht die fähigste Person sondern eine der eigenen Partei genehme, also wenig profilierte. Der Sinn einer Regierung für ein Land wäre es aber, die Bestmöglichen zu wählen. Und da die Schweizer Regierung ohnehin eine Kollegialbehörde ist in der die Sieben Mehrheitsentscheide akzeptieren müssen, kann eine starke Person die nicht nur reagiert sondern auch agieren möchte schon ein Fremdkörper sein, den man nicht haben möchte.

  • Ginestra
  • 05.12.08 | 09:21 Uhr

Es halt bloss eine Charakterfrage, ob man die eigenen Parteikollegen anlügt, um sich noch eine lebenslängliche Rente zu sichern. Und was muss man für einen Charakter haben, um mit dem ärgsten politischen Gegner zusammenzuarbeiten um ein anerkanntes Ausnahmetalent, übrigens mit dem grösstmöglichen Rückhalt in der eigenen Partei, aus dem Amt zu drängen?
Gut, ahnen hätte man es können, wenn man sich an das Verhalten der Vereinalochtochter bei der Verleumdungs- und Medienkampagne gegen Aliesch erinnerte. Und klar war es ein Fehler von den Oberen, sie damals in Schutz zu nehmen.

  • Lohmann
  • 05.12.08 | 08:53 Uhr

@Christine:

Die Behauptung von Mörgeli, EWS sei vielen Parlamentariern vor der Wahl eine unbekannte gewesen, ist einfach lächerlich!

EWS war jahrelang Regierungsrätin in Graubünden und war massgeblich daran beteiligt, dass seit Jahrzehnten wieder einmal eine Standesinitiative der Kantone zustande gekommen ist.

Ihr Arbeit als Regierungsrätin wurde übrigens selbst von den Oberen der Zürcher SVP immer wieder gelobt.

EWS war vor ihrer Wahl eine bekannte Politgrösse und hatte im Gegensatz zu Ueli Maurer reichlich Exekutiv-Erfahrung auf Kantonsebene.

Übrigens, bei der Wahl von BR Stich wurde von der SVP und anderen Bürgerlichen auch ein Mann ohne jegliches Hearing gewählt. Obwohl die SP eine andere offizielle Kandidatin hatte.

Ob Hearings überhaupt nötig sind, darüber kann man sich streiten.

  • Taxilomax
  • 05.12.08 | 08:37 Uhr

@ Christine

Es beschämt mich ein bisschen, dass ich nun vom Säuetreiber zum Edelmann mutiert bin.

Aber so ist nun mal die Politik. Da gibt es keine Übergangszeiten. Täglich werden die Karten gemischt und die Charaktereigenschaften gewechselt.$

Nur: Wehe dem, ders durchschaut!

  • Taxilomax
  • 05.12.08 | 08:31 Uhr

@mediabühler

Na ja, eigentlich war es ja als Kompliment an die CVP gedacht. Aber wenn Sie das nun so interpretieren...

  • Christine
  • 05.12.08 | 08:19 Uhr

Hallo, lieber Mediabuehler :-)

ich sehe, Du bist bereits in Fahrt.

Herzlichen Gruss
Christine

  • Christine
  • 05.12.08 | 08:17 Uhr

@Taxilomax

Ein edler Ansatz, dieses Lanze-Brechen für die CVP, Herr Winkelried.

Ich breche hiermit eine für die Säue, indem ich keine mehr durch irgendwelche Strassen treiben werde. Ab sofort siehst Du mich mit ihnen spazieren gehen. Gefällt mir sowieso viel besser. Aber die Richtung gebe dabei ich an. Das beschwöre ich. Ausser ich schummle jetzt.

  • mediabuehler
  • 05.12.08 | 08:13 Uhr

Ja, ja, Taxilomax, wenn ich Ihre "intelligenten" Kommentare lese, wundere ich mich nicht mehr, dass solche Leute wie Sie wirklich keine Ahnung von Demokratie haben können. Verblendet und mit einem bolschewistischen Eifer werden Andersdenkende desavouiert - und wenn es möglich wäre sogar massakriert?

Sie haben keine Ahnung von Zusammenhängen. Vielleicht ist bei Ihnen noch nicht alles vorloren, wenn Sie fähig sind zur Überlegung, dass vor allem die SVP und ihre Umgebung von der eher linkslastigen Journalistenhorde in den Fokus gerückt worden ist - seit Jahren! Und offenbar gibt es dort mehr politische Substanz und Interessanteres zu (abzu)schreiben als bei den sogenannten Mitte-Links-Parteien, den Katholischen und den freisinnigen Gutmenschen.

Und reden Sie sich ruhig ein, was Sie schreiben. Und werden Sie glücklich damit.

  • Taxilomax
  • 05.12.08 | 08:10 Uhr

@ Christine

Jupp. Ich schreibe ja auch Kommentare in der Weltwoche. Mann soll ja keine ungeschriebene Regeln brechen.

Aber: ich habe als Nicht-CVP-Wähler eine Lanze für die CVP gebrochen. Ich bin halt auch ein Winkelried. Aber nicht dass Sie denken, dass ich hier die offizielle Meinung der CVP zuwidergebe und ich als CVP-Obmann die Säue pflege. Auf keinen Fall.

  • Christine
  • 05.12.08 | 08:00 Uhr

@Taxilomax

Du meinst, nicht nur Du, sondern auch ich betreibe ein "Sau-Durch-die-Strassen-Treiben"?

  • Taxilomax
  • 05.12.08 | 07:52 Uhr

@ Christine

"Sie sind mir mit Ihrer Verschlagenheit ein Graus."

"Eine Farce eben."

"Wie Mörgeli zu Recht erwähnte, hatte ein grosser Teil des Parlaments keine Ahnung, wer E. Widmer-Schlumpf überhaupt war"

Ach ja?

  • Christine
  • 05.12.08 | 07:31 Uhr

@Taxilomax

"Die CVP hingegen gibt sich das richtige Profil und gibt dem Gewäsche und Geblubbere der abartig völkischen, grasfressenden und ovoschlürfenden SVP bis zum Wahltag keine Chance, die grinsende, verhöhnende Fratze des Urpopulismus in ihre Gefilde hineinzulassen".

So tönt es, das "Sau-durch-die-Strassen-Treiben". Mein Ding ist das nicht.

  • Taxilomax
  • 05.12.08 | 07:07 Uhr

Es stellt sich die Frage, ob Bundesbern fähig ist, Maurer nicht zu wählen und damit die FDP zum zweiten Mal bloss zu stellen, da sie aus irgendeiner Schwäche heraus, die Orden der SVP jeweils nachvollzieht und das geradewegs bis zum bitteren Ende - nur Nullprozentpartei. Die FDP ist eine Partei ohne Kanten, ohne Profil und absolut gefangen in den Zwängen der falschen Konkordanz. Die CVP hingegen gibt sich das richtige Profil und gibt dem Gewäsche und Geblubbere der abartig völkischen, grasfressenden und ovoschlürfenden SVP bis zum Wahltag keine Chance, die grinsende, verhöhnende Fratze des Urpopulismus in ihre Gefilde hineinzulassen.

Ist es nicht so, dass alle Spuhlers, Giezendanners, Äbis, Berner/Bündner SVP es nicht mehr aushalten - aushielten -, dieses Schmierentheater? Dieses ewige Sau-durch-die Strassen-Treiben unter dem Deckmantel des sog. Volkes - und dies wie es auch sein muss - zum Wohle des sog. Volkes? Die neue Schweizer Art der Steinigung? Und alle sehen zu - alle, nein, es gibt noch Politiker, die sich auflehnen. Sehr zum Verdruss der Parteisoldaten.

  • Christine
  • 05.12.08 | 06:37 Uhr

@Lohmann

"Bei Maurer bestehen doch erhebliche Zweifel, ob er in der Lage ist dieses Amt in guter Qualität auszuüben".

Wie Mörgeli zu Recht erwähnte, hatte ein grosser Teil des Parlaments keine Ahnung, wer E. Widmer-Schlumpf überhaupt war. Man wählte blind, verzichtete selbstverständlich auf Hearings und war damit willens zu akzeptieren, was immer da auch kommen möge. Aber das scheint Dich nicht zu stören, diese ganze Farce? Herr Hani von der CVP ist diesbezüglich auch ganz proper: Er will sich seine Meinung über Maurer in 15 Minuten Hearing bilden, nachdem er das während all den Jahren Zusammenarbeit bis anhin noch nicht fertig gebracht hat.

Du hast schon recht, Konkordanz heisst wirklich nicht, die von einer Partei Vorgeschlagenen blind zu wählen. Wie es aussieht, heisst es, blind die nicht Vorgeschlagenen zu wählen. Eine Farce eben.

  • Lohmann
  • 04.12.08 | 23:01 Uhr

Nein, Ginestra

Ich bin nicht am Medizinhistorischen Institut der Uni Zürich beschäftigt, wie dein Herr Mörgeli!

  • Ginestra
  • 04.12.08 | 22:00 Uhr

Soso, mit welchen Bundesämtern hat denn der Herr Lohmann so zu tun im Alltag? Er ist aber nicht etwa selbst in einer geschützten Werkstätte beschäftigt?

  • Lohmann
  • 04.12.08 | 21:44 Uhr

Die Weltwoche scheint offensichtlich den Begriff "Konkordanz" nicht wirklich begriffen zu haben.

Konkordanz heisst nicht, dass das Parlament einfach blind die von einer Partei vorgeschlagenen Kandidaten wählt.

Sind diese Kandidaten ungeeignet einen BR-Posten zu übernehmen, ist es sogar die Pflicht des Parlaments diese nicht zu wählen!

Blocher ist mit Sicherheit ungeeignet für diesen Posten, das haben seine vier Amtsjahre mehr als deutlich gezeigt und das Parlament hat ihn richtigerweise abgewählt.

Bei Maurer bestehen doch erhebliche Zweifel, ob er in der Lage ist dieses Amt in guter Qualität auszuüben.

Ausserdem hat das Parlament schon oft offizielle Kandidaten nicht gewählt!!! Das scheint die Weltwoche aber vergessen zu haben.

  • Frère Jacques
  • 04.12.08 | 19:45 Uhr

Zum ganzen Thema drängt sich natürlich noch die Frage auf, ob denn für die Print- und elektronischen Medien nicht auch eine Wahrheits-Kommission geschaffen werden müsste. Denn wer würde schon behaupten wollen, dass in diesen Medien die Wahrheit und nichts als die Wahrheit verbreitet werde ? Oder sieht die Kommissionsmehrheit dazu keinen Anlass, da diese Medien ja seit geraumer Zeit so brav die ihnen passenden Meinungen (nicht Wahrheiten) verbreiten ?

Abschliessend ist noch anzumerken, dass mit diesem Vorhaben von politischer Seite einmal mehr versucht wird, den Artikel 16 (insbesondere Absatz 2) der Bundesverfassung zu unterlaufen. Wenn schon, dann sollte in der Schweiz endlich die Verfassungsgerichtsbarkeit eingeführt werden.

Es seien deshalb alle Politiker, denen die Demokratie mehr als nur der Durchmarsch zum Totalitarismus bedeutet, dazu aufgerufen, sich vehement gegen dieses Bevormundungsgremium auszusprechen.

  • Frère Jacques
  • 04.12.08 | 19:44 Uhr

Dieser Vorschlag ist ein Frontalangriff auf die Demokratie, eines mündigen Bürgers unwürdig und zeigt die letztlich totalitäre Gesinnung dieser Leute (bestimmt hat es bei den 13 Ja-Stimmenden auch Mitläufer; aber das hilft ja, wie wir aus der Geschichte wissen, dann eben auch nicht weiter, wenn es einmal soweit ist).

Als besonders absurd muss man auch den Vorschlag bezeichnen, dass in dieser Wahrheits-Kommission Alt-Bundesräte Einsitz nehmen sollen. Gerade diese haben sich in der Vergangenheit korrekterweise nach ihrem Rücktritt im allgemeinen nicht mehr aktiv in die Politik eingemischt. Natürlich gibt es auch da ein paar unrühmliche Ausnahmen: allen voran Alt-Bundesrat Friedrich, der nun offenbar seine auffällig kurze Amtszeit damit kompensieren muss, dass er seine Meinungen und Stimm-Empfehlungen des öfteren im Radio DRS meint kommunizieren zu müssen. Und gerade er wurde als ein mögliches Mitglied des Wahrheitsministeriums genannt. Aber eben: dann würden seine Meinungen auf wunderbare Weise zu Wahrheiten erhoben. Würden wir nicht alle einen solchen Staat lieben ?

Als weiteres mögliches Mitglied wurde in diesem Zusammenhang Jean Ziegler genannt. Ein begnadeter Polemiker, der ab und zu ganz originelle Positionen einnimmt. Aber mit der Wahrheit nimmt er es bisweilen nicht so genau, wie wir allerspätestens seit dem Erscheinen seines Buches "Die Schweiz, das Gold und die Toten " wissen. Offenbar ist für darin enthaltene Aussagen nicht der geringste Beweis vorhanden. Wahrlich, es braucht schon einiges an Chuzpe um einen Jean Ziegler für eine Wahrheits-Kommission vorzuschlagen.

  • Frère Jacques
  • 04.12.08 | 19:43 Uhr

Andreas Gross ist ein gefährlicher Anti-Demokrat wie man schon 2001 feststellen konnte:

Big brother and little sister

Wie zu hören und zu lesen ist, will die Staatspolitische Kommission des Nationalrates eine sogenannte Wahrheits-Kommission installieren, die bei Abstimmungskämpfen entscheiden soll, welche Argumente der Wahrheit entsprächen und welche eben nicht. Das heisst, ein Gremium aus sieben vorab Ex-Politikern kann also faktisch bestimmen, was die Wahrheit ist. Welch ungeheuerliche Anmassung !
Da das Gremium vom Bundesrat eingesetzt werden soll – und nicht etwa demokratisch gewählt würde – sind selbstverständlich immer die Argumente des Bundesrates richtig...

Das erinnert doch ziemlich stark an das in George Orwell's "1984" beschriebene Wahrheitsministerium. Wenn das das Volk schluckt, könnte dann als nächste Stufe gerade auch noch die Gedankenpolizei etabliert werden. Und einem der Exponenten dieses Vorschlages (Andreas Gross) würde die zukünftige Aufgabe als Vorsteher des Friedensministeriums doch gut anstehen, da er in der Schweiz ja nur noch freiwillige Soldaten will für das was in der Neusprache "Friedensmission" heisst.
Entscheidend sei die präventive Wirkung, sagte Gross vor den Medien – aha, also Selbstkontrolle ist angesagt: zuerst darf man nicht mehr schreiben, was man denkt und dann darf man nicht mehr denken was man denkt - ein Gedankenverbrechen eben.

Herrn Gross zur Seite dürfte dabei auch Kommissionsmitglied Cécile Bühlmann sein, die ja bekanntlich keine Gelegenheit auslässt, andere Leute daran zu hindern ihre Meinung frei zu äussern, andernfalls sie mit strafrechtlichen Konsequenzen oder je nach dem mit der Aufhebung der parlamentarischen Immunität zu rec

  • Nove
  • 04.12.08 | 16:46 Uhr

Ho! Ho! Ho! - und ein Fass voller Rum.

Der Andi Gross, der hält euch für dumm.

Ho! Ho! Ho! - und ein Fass voller Rum.

  • medor
  • 04.12.08 | 16:01 Uhr

Ich muss schon sagen Herr Gross, sie sind wahrlich ein grosser Redner, argumentieren plausibel und vergleichen nur Leute mit lustigen Comic-Figuren, nicht zur Beleidigung nur zur Belustigung!
Die letzte Frage hat sie aber in Schwierigkeiten gebracht: Wie sollten sie erklären, warum sie bis zuletzt an Schmied festhielten?
"Aus charakterlichen Gründen" erklären sie uns. Schmied ist ja sooo ein grundehrlicher Mensch genau wie sie oder?

  • Jeanna
  • 04.12.08 | 15:44 Uhr

Ja, gerade auch die jüngsten Wahlresultate sprechen ja eine deutliche Sprache ! Es entbehrt nicht einer gewissen Realsatire, dass die SVP-eigenen ""Sprachkünstler- und gestalter"" - diese selbsternannten, einzig übriggebliebenen Vertreter "des Volkes" - das weder verstehen noch akzeptieren wollen.
Maurer schaffte es nicht in den Ständerat. Schlüer nicht mehr in den NR, könnte aber im Falle eines Falles wieder ""nachrutschen"". Die ganze, unsägliche Schmierenkomödie zu diesem "Zweierticket" für den BR spricht Bände. Aber wo das Motto gilt ""Hallauer-Recht bricht Bundesrecht"" nicht erstaunlich.

U.M in den Bundesrat wählen hiesse gleichzeitig auch C.B. mitwählen. Wer etwas anderes glaubt, ist bodenlos naiv und lässt sich täuschen von den pseudo-staatsmännischen (!) Absonderungen von U.M. Hat man ganz klar auch im Ziischtigsclub gesehen. ""Der gute Zuhörer"" unterbrach ständig alles und alle. Das allmählich nur noch wissende Lächeln von Bundeshaus-Journalist Hanspeter Forster verriet mehr über diesem Jahrhundert-Demagogen und heraufstilisierte Kultfigur als ihr hätte lieb sein dürfen.

  • Zara Zarathustra
  • 04.12.08 | 15:03 Uhr

Kein Wunder, wollen die Völkischen den BR nicht mehr vom Vollch wählen lassen, wenn sie die Resultate sehen, die Personenwahlen immer wieder hervorbringen.

  • Ginestra
  • 04.12.08 | 14:13 Uhr

"Regierungsverantwortung" so wie Dein Genosse Hauertspazierengehenlasser?
Dass die Sozialisten schon immer gegen die direkte Demokratie waren, ist nun einmal eine Tatsache, die ihr mit noch so schwülstigen Umschreibungen und Umdeutungen nicht zum Verschwinden bringt.
Und klar muss man die Missstände anprangern und zwar ohne Rücksicht darauf, ob sich die Verursacher vielleicht betupft fühlen könnten.

  • Jeanna
  • 04.12.08 | 12:56 Uhr

So ist es Andi Gross: Eine sehr differenzierte Definition zur Grundidee Konkordanz und eine thematisch überfällige, klare Absage an ein begriffliches „Verständnis“ als rein mathematische Formel.

Der „Leistungsausweis“ gerade der Protagonisten mit und um Blocher in Sachen Willkür und Unterlaufung besagter Grundidee gegenüber ist beachtlich. Deren Berufung auf „die Konkordanz“ hat denn auch etwas zunehmend schizophrenes an sich. Der „Leistungsausweis“ in Sachen Verhöhnung politisch Andersdenkender sowie auch weiten Teilen der Bevölkerung (!) ist offensichtlich und umfangreich.

Da war und ist gerade auch der Ueli immer an vorderster Front dabei: Schmid „ein Blinddarm der operativ entfernt werden müsse.“ Der „Ich stehe nicht zur Verfügung. Ich könnte das nicht“-Maurer fühlte sich unlängst auch öffentlich bemüssigt daran zu zweifeln, ob Merz „noch der richtige Finanzminister sei“. Um wirklich nur zwei Beispiele zu nennen.

Die Liste nur schon dieses einen Parteisoldaten wäre endlos fortzusetzen.

Aber wehe, man ist nicht tel quel bereit solche Leute (!) mit offenen Armen in der Regierungsverantwortung zu empfangen. Dann hallt das Empörungs-Abscheu-Geschrei der ZwiedenkerInnen durch das halbe Land. Aber nur dann!

  • Zara Zarathustra
  • 04.12.08 | 12:55 Uhr

In der Schweiz gibt es eigentlich wenige, die die direkte Demokratie so enthusiastisch vertreten wie Andri Gross.
Die Heuchler, die die abgekarteten und seit eh und je strategisch ablaufenden Bundesratswahlen nur dann kritisieren, wenn die Strategien ihnen persönlich gegen den Strich gehen, kann man nicht ernst nehmen.

  • VOLTaire
  • 04.12.08 | 12:46 Uhr

Mich erinnert Herr Gross irgendwie an das kleine Arschloch. Das kleine Arschloch ist eine heitere Figur eines bekannten Erwachsenen-Cartoons. Nein, das ist nicht respektlos. Ich will mit dem Bild nur zum Ausdruck bringen, was ich von einem altlinken, gescheiterten Armee-Abschaffer halte, der jetzt die direkte Demokratie abschaffen will. Kleine Arschlöcher plädieren für die kleine Konkordanz. Nein, das ist nicht respektlos, höchstens lustig.

Das machen wir Anständigen so: Wir vergleichen unsere politischen Gegner mit Witzfiguren und meinen es dabei nur lustig.

  • Zara Zarathustra
  • 04.12.08 | 10:45 Uhr

Ich habe die damalige Situation der Weltwirtschaftskrise nicht mit der heutigen, sondern mit der kommenden, drohenden Situation in der erneut sich abzeichnenden Weltwirtschaftskrise verglichen.
Ich wüsste nicht, warum die rechtsnationalen europäischen Plakatparteien in der kommenden Weltwirtschaftskrise weniger fatal sein sollten als in derjenigen von anno dazumal.

  • lupo331
  • 04.12.08 | 10:13 Uhr

Nachtrag zu Zara: Wahnsinn - der nackte Wahnsinn, wenn Du allen Ernstes die damaligen Verhältnisse in Europa mit der heutigen Schweiz in Verbindung bringst. Einfach nur lächerlich.

  • lupo331
  • 04.12.08 | 10:11 Uhr

So ist es, Zara. Wenn Dir nichts mehr einfällt, spielst Du auf den Nationalsozialismus an. Einfach zu billig, dem Armeeabschaffer Gross so nach dem Mund zu reden. Und meines Wissens wären die Nationalsozialisten sowieso an die Macht gekommen, auch ohne vorherige Einbindung, die jetzt plötzlich entscheidend gewesen sein soll.

  • Zara Zarathustra
  • 04.12.08 | 09:55 Uhr

So ist es, Andi Gross. Vertreter des Hatz-Plakat-Flügels gehören in keine Regierung. Das war schon in der letzten Weltwirtschaftskrise fatal und wird es auch in der kommenden wieder sein, falls man tatsächlich abermals so saublöd ist in Europa, und den selben "Fehler" nach läppischen 70 Jahren zu wiederholen gedenkt.

Wahnsinn - der nackte Wahnsinn

  • lupo331
  • 04.12.08 | 09:52 Uhr

"Andreas Gross" ist ab heute, nach der Lektüre dieses Interviews, für mich das Synonym für politische Machtspiele ohne Rücksicht auf Verluste und Verlogenheit.

  • mediabuehler
  • 04.12.08 | 09:07 Uhr

Wenn intellektuelle Politiker die Bodenhaftung verloren haben, haben sie auch ihre politische Verantwortung aus den Augen verloren - oder tragen zumindest ideologische Scheuklappen.

Gerade der sich grenzenlos überschätzende Gross fällt durch links-ideologische Blindheit auf. Seine pseudo-marxistischen Irrwege sind aber Holzwege - und wohin diese führen wissen nicht nur Förster!

Politisch Andersdenkende werden gnadenlos ausgegrenzt - ohne dass man sich auch nur ein Minimum in die Richtung eines Konsenses bewegt. Solche Leute sind für jedes Land politische Dinosaurier - tunnelblick-behaftete linke Ewiggestrige!

  • sun fun
  • 04.12.08 | 09:00 Uhr

unser spesenritter und turbo europäer, er der sich selber nicht immer sehr fair verhalten hat, bestimmt was stil und ton sein sollen, was lustig und nicht lustig, was man darf und nicht darf, er aus der linken ecke welche krankhaft immer toleranz predigen, sowas von parteiisch das geht auf keine kuhhaut, er soll wählen was er für gut haltet, die quittung wird kommen

  • Taxilomax
  • 04.12.08 | 08:27 Uhr

A. Gross hat den Kampf aufgenommen gegen Fix und Foxi und vertritt somit die Interessen der SP-/und Grünenwähler. Es herrscht Gegenwind, der kalt ins Gesicht bläst. Sind sie es sichs gewohnt? Halten sie es aus? Die Mehrheit (des Parlaments) wird entscheiden, die Ängstlichen bleiben auf der Strecke - jetzt und im Jahr 2011. Klare Aussagen, klare Ankündigungen. Blocher raus - Maurer rein. Oder doch nicht?

  • Christine
  • 04.12.08 | 06:33 Uhr

Herr Andi Gross, Sie können Ihren Hass noch so "humorig" und "leichtfüssig" verpacken, man riecht ihn gegen den Wind.

Sie sind mir mit Ihrer Verschlagenheit ein Graus.

 
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