Intern

Wer ist Ueli Maurer, was will er erreichen, wenn er zum Bundesrat gewählt wird? Inland-Redaktor Andreas Kunz befragte Parlamentarier aus allen Fraktionen über Maurers Persönlichkeit, seine Einstellung zu Konkordanz und Frauen und seine Ziele als Bundesrat. Die Recherche gestaltete sich unerwartet schwierig. Eine Woche vor der Wahl wollten sich seine politischen Gegner nicht in die Karten blicken lassen, und Maurers Parteikollegen überschütteten ihn fast ausnahmslos mit Lob. Sollten die Aussagen, die über ihn gemacht werden, alle stimmen, wählt das Parlament den besten Bundesrat aller Zeiten.

Jeremias Gotthelf hielt den Fortschritt für eine «Landplage Europas». Wo man im Haus den Fuss absetze, «tritt man auf diese Schlange», klagte der Emmentaler Dichter und Pfarrer. Im Kanton Bern steckt noch immer viel Gotthelf. Es gibt keinen Flugplatz, der diesen Namen verdient. Keine Schlüsselindustrie. Keine Grossbank. Keine Zeitung mit überregionaler Ausstrahlung. Kein urbanes Zentrum. Dafür beherbergt der Kanton die Bundeshauptstadt. Auf welchem Amt auch immer ein Anruf entgegengenommen wird: Man spricht Berndeutsch. Peter Keller über den Kanton, der eine einzige, grossartige Landschaft ist.

Lord Skidelsky, emeritierter Professor für Politische Ökonomie an der Universität Warwick, gilt als weltbester Kenner von John Maynard Keynes, dessen volkswirtschaftliche Theorien in der gegenwärtigen Krise besonders aktuell scheinen. Skidelsky studierte in Oxford Geschichte und spezialisierte sich bald auf die dreissiger Jahre und die grosse Weltwirtschaftskrise. Er schrieb Bücher über die Labour-Regierung von 1929 bis 1931, eine Biografie des britischen Faschistenführers Sir Oswald Mosley und dann die grosse dreibändige Keynes-Biografie. In den achtziger Jahren war er einer der Mitgründer der Sozialdemokratischen Partei, schloss sich später den Tories an und sitzt heute als crossbencher (Parteiloser) im Oberhaus. Ausland-Redaktor Hanspeter Born hat ihn in London getroffen.

Wenn der weltgrösste Lebensmittelkonzern einlädt, kommen Journalisten aus Spanien, Sibirien, Malaysia, den Emiraten. Als einzige Deutschschweizer Journalistin war Carmen Gasser in Lausanne und verfolgte die Ausführungen der Nestlé-Manager, wie sie über die Lebensmittel der Zukunft dozierten. Die Besser-Essen-Forscher haben sich vorgenommen, eine geballte Ladung neuer Produkte zu kreieren, Lebensmittel mit Zusatznutzen.

In Folge 2 des Fortsetzungsromans «Doppelpass», den Charles Lewinsky exklusiv für die Weltwoche schreibt, fand die Verlobungsfeier des afrikanischen Fussballers Tom Keita statt. Klubpräsident und Politiker Eidenbenz gehörte zu den auffälligsten Gästen. Lesen Sie jetzt Folge 3.

Wegen der Bundesrats-Ersatzwahlen vom kommenden Mittwoch müssen wir den Abschluss des Heftes hinausschieben. Einzelne Abonnenten werden die nächste Ausgabe deshalb möglicherweise erst am Freitag im Briefkasten haben. Wir möchten uns für die allfällige Verspätung jetzt schon entschuldigen.
Ihre Weltwoche

Kommentare

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  • Christine
  • 12.12.08 | 09:05 Uhr

schnell wär' gelernt
was besternt
wird entfernt
doch entfernt
wird gelernt
nicht besternt


Kein Mensch find't sich mehr, Bice. Diese "Forum" ist ein Quark.

  • Bice63
  • 08.12.08 | 10:19 Uhr

in der WELTWOCHE
(sorry, herr Jandl)

bitte ist hier frei
nein hier ist besternt
danke
bitte ist hier frei
nein hier ist besetzt
danke
ist hier frei
hier ist vernagelt
danke
ist hier frei
verbohrt
danke
bitte
nein
danke
hier frei
besetzt
danke
ist hier frei
nein hier ist leider bekloppt
danke
ist hier frei
bitte
danke

  • Larry
  • 05.12.08 | 13:38 Uhr

Robert Skidelsky mag "weltbester Kenner von John Maynard Keynes" sein, ist jedoch vor allem ein fabianistischer Propagandist und seine Bücher über Keynes sind keine Biographien, sondern Hagiographien.

S. http://mises.org/story/891

 
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