Fredmund Malik

«Das Debakel kommt erst»

Die Rettungsaktionen für Banken hätten nur einen kurzzeitigen Effekt, sagt Professor Fredmund Malik. Das Shareholder-Value-Denken gehöre abgeschafft, geldgetriebene Manager müssten entlassen werden. An eine rasche Erholung der Wirtschaft glaubt er nicht.

Von Carmen Gasser

Herr Malik, Sie gelten als Krisenprophet, der im Nachhinein meist recht bekam. Ende der Neunziger kritisierten Sie, Martin Ebners Aktiensparpläne für Kleinanleger seien zu riskant. Später warnten Sie vor einem Platzen der New-Economy-Blase und den Risiken des amerikanischen Marktes für die Welt. Warum ist es nun so still um Sie geworden?

Es ist tragisch, aber interessant zu sehen, wie viele Krisenexperten es nun in den Talkshows, Arenen und in der Presse gibt, die vorher keinen Ton über eine mögliche Krise verlauten liessen. Ich kritisierte als Erster die Auswüchse in den USA, einige andere haben nachgezogen. Daher muss ich damit nicht hausieren gehen, denn meine Meinung ist bekannt.

Das Wirtschaftssystem spielt verrückt. Börsen rauschen von oben nach unten. Banken kollabieren. Der Staat greift als Retter ein. Was denken Sie bei solchen Nachrichten?

Es ist der totale Kollaps der neoliberalen Illusionen. Die Staatseingriffe bei den Banken gehen in Richtung Staatskapitalismus. Ob daraus eine Planwirtschaft entsteht, lasse ich mal offen – hoffentlich nicht. Was an der Oberfläche als Finanzkrise erscheint, ist in Wahrheit der Totalbankrott der amerikanischen Managementlehren, die komplexe Systeme nicht erfassen können, denn ohne diese hätte es zu diesem Desaster nicht kommen können.

Wäre dies tatsächlich das Ende des Neoliberalismus, was käme danach?

Es herrscht ein Missverständnis darüber, was Märkte können und was nicht. Die herkömmliche Marktwirtschaft ist ja nicht angenehm. Jeder Kenner weiss, es ist ein miserables System, aber alle andern sind noch viel schlechter. Es ist einfach das geringste Übel. Märkte korrigieren, aber erst, wenn es zu spät ist, mit riesigen Schäden. So entstanden bisher mit der Regelmässigkeit von sechzig bis siebzig Jahren Krisen.

Wie gesagt, was wäre die Alternative?

Funktionierende Märkte statt neolibera-le Schönwetter-Veranstaltungen. Märkte brauchen kybernetische Systeme und daher neue Regeln zum Funktionieren. Die stabilisierenden Regeln sind ausser Kraft gesetzt worden, zerstörerische Kräfte wurden jeden Tag noch höher gelobt.

«Zerstörerische Kräfte» klingt abstrakt. Können Sie konkreter werden?

Der Kern des Übels ist die aus den USA kommende Corporate Governance, die von dort aus auf die ganze Welt ausstrahlte. Die heutige Situation ist die Folge einer völlig fehlgeleiteten Unternehmensführung aufgrund des Shareholder-Value-Denkens, das impliziert, Unternehmen seien da, um reiche Leute noch reicher zu machen. So kam es zu falschen Bankenstrategien, kurzfristigem Denken, das zu schlechter Personalpolitik führte und geldgetriebene Manager an die Spitze der Unternehmen brachte.

De facto haben die Bankenmanager versagt und eine der grössten Krisen der Weltwirtschaft verursacht.

Die Manager sind aber natürlich nicht alleine Schuld. Tausende von Consultants haben schlechte Kompensationssysteme eingeführt, Headhunter die falschen Leute ausgesucht und uns weismachen wollen, dass nur die teuersten Manager die besten seien, dabei hätte das Debakel, das wir jetzt haben, auch von billigen Managern verursacht werden können. Dann all diese Unternehmensberater mit ihren Wertsteigerungsstrategien und ihrem Corporate-Governance-Unfug. Und jene Firmen, die kritiklos die amerikanische Rechnungslegungsvorschriften übernommen haben, ohne daran zu denken, dass wir hierzulande Vorschriften hatten, die viel solidere und bessere Bilanzen ermöglichten.

Warum hat niemand den Kollaps kommen sehen?

Weil man die falschen Methoden benützt. Alan Greenspan ist ein genialer Mann und hätte den Kollaps erkennen müssen, stattdessen hat er eine Blase nach der anderen produziert. Wenn man sieht, dass eine Börse derartigen Aufschwung nimmt, muss man sich fragen warum. Die Turbos dafür waren Gier und Schulden, nicht die vermeintlich guten Ergebnisse der Unternehmen, wie man glaubte. Die US-Wirtschaft wurde hochstilisiert, dabei war sie in Wirklichkeit seit 1995 im Niedergang. Schaut man sich die langfristigen Zahlen an, gibt es keinen einzigen Faktor, der nach oben zeigte, darunter das Aussenhandelsdefizit, der Verschuldungsgrad, die Produktivität oder die reale Investitionsquote, die die niedrigste seit dem Zweiten Weltkrieg ist. Zudem sind die Wirtschaftszahlen der USA seit 1994 geschönt.

Das klingt nach Verschwörungstheorie.

Ich sage nicht, dass die Zahlen gefälscht sind. Sie sind vielmehr aufpoliert. Die Wachstumsraten in den USA von 2 bis 2,5 Prozent wurden jahrelang zu schön ausgewiesen, ebenso die Produktivitätszahlen.

Denken Sie, mit den staatlichen Rettungspaketen für die Banken ist nun das Schlimmste vorbei?

Nein. Denn wir müssen mit schwerwiegenden Konsequenzen für die Wirtschaft rechnen. Sie befindet sich in einer Deflation, zum ersten Mal seit den dreissiger Jahren. Noch bis vor wenigen Wochen hat man von Inflation gesprochen, obwohl der Deflationskrebs schon lange wuchert. Nun sinken die Preise auf breiter Front. Und zwar dort, wo man es für unmöglich gehalten hatte, im Sachwertbereich, an den Aktienmärkten ebenso wie im Immobiliensektor, bei den Rohstoffen und Edelmetallen. Private kaufen nicht, weil sie es morgen billiger bekommen. Die Umsätze der Unternehmen sinken, weshalb diese die Kosten senken müssen. Die Arbeitslosigkeit wird zunehmen, viele Unternehmen werden eingehen. Die Steuereinnahmen werden um 20 bis 40 Prozent sinken.

Der erfolgreiche Investor Warren Buffett ist gegenteiliger Ansicht. Er geht davon aus, dass die Börsen den Tiefpunkt erreicht haben und es sich jetzt lohnen würde einzusteigen.

Es kann in den kommenden Monaten an den Börsen eine Erholung geben, in der Grössenordnung von etwa 30 bis 50 Prozent. Das macht die Leute glauben, wir hätten das Schlimmste hinter uns, die Massnahmen hätten gegriffen. Der Alkoholiker wurde durch den Schnaps geheilt, wir können so weitermachen wie bisher. Dann wird das Debakel erst beginnen. So war es noch jedes Mal, wie uns die Finanzgeschichte zeigt. Von November 1929 bis April 1930 hat sich der Dow Jones nach dem Crash um die Hälfte erholt. Danach hat erst die wirkliche Talfahrt begonnen.

Wie weit abwärts kann es denn noch gehen?

Jede Hausse geht dorthin, wo sie hergekommen ist. Der Bullenmarkt hat 1982 bei einem Dow Jones von 1000 gestartet. Selbst wenn der Dow Jones nur auf 2000 Punkte sinkt, ist das gewaltig. Die Krise wird daher erst gegen 2012 überwunden sein, aber nur, wenn man umzudenken bereit ist. Herr Buffett ist somit bei Goldman Sachs wohl zu früh eingestiegen.

Kann man als Privater auf all das reagieren?

Als Bergsteiger habe ich gelernt, dass es zwei Arten von Alpinisten gibt, die Kühnen und die Alten. Ich gehöre zu den Letzteren, denn wenn man als Bergsteiger alt werden will, muss man sich vorbereiten auf schlechtes Wetter, Schnee und Sturm. Wenn das Wetter hält, wunderbar. An guter Vorbereitung ist noch niemand pleitegegangen. Aber an oberflächlichem Beschönigen der Krise, an naivem Gottvertrauen schon. Gott hilft, aber nur den Vorbereiteten.

Vorbereitung klingt gut, aber wie?

Für Private heisst das, dass Geld im Moment das Wichtigste ist. Unternehmen sollten einen guten Krisenplan und eine neue Strategie in der Schublade haben.

Für einen Neoliberalen-Gegner wie Sie dürfte wohl nichts dagegen sprechen, dass die Politik der UBS mit einem 68-Milliarden-Franken-Paket aus der Patsche hilft?

Der Patient liegt auf der Notfallstation, ihm muss geholfen werden. Aber in Wirklichkeit ist es so, dass man einen Alkoholiker mit Schnaps therapiert. Es hilft, wenn er zittert, aber es heilt nicht den Alkoholismus. Die Lösung ist nicht in den ökonomischen Bereichen zu suchen, sondern in der Abwendung von der fehlgeleiteten Shareholder-Value-Philosophie. Diese Pervertierung sieht man jetzt selbst in der Politik.

Inwiefern?

Die staatlich zugeführten Mittel, so hört man aus den USA, sollen massgeblich dazu verwendet werden, den Aktionären eine Dividende zu bezahlen, damit der Kurs nicht fällt. Das ist ein Irrenhaus. Die Kurse sind schon gefallen. Zudem sollen mit den zugeführten Mitteln Boni bezahlt werden. Die UBS braucht sieben Milliarden und will, so hiess es, nun Boni in etwa derselben Höhe ausbezahlen. Wofür? Für den Verlust, den sie eingefahren hat? Das ist ein krankes System. Die Politik hat ihr Pulver verschossen. Für eine zweite Hilfswelle dieser Art fehlen die Mittel. Da muss sich die Bankenbranche bzw. die Wirtschaft schon selber retten.

Hat die Wirtschaft das Potenzial dazu?

Es ist ein radikaler, tiefgreifender Umbau von Unternehmen nötig, die sich am Shareholder-Value-System orientierten. Diese Irrlehre hat vielen Managern das Leben einfach gemacht. Man konnte jeden Tag am Börsenkurs ablesen, ob die Firma eine Wertsteigerung verzeichnete oder nicht. Das hat aber nichts mit funktionierendem Management zu tun, sondern ist Kindergarten. Die tägliche Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit und des Kundennutzens muss oberstes Gebot sein und nicht, die Aktionäre reich zu machen, indem die Gewinne maximiert werden. Was übrigens sehr einfach ist. Man schraubt das Marketing runter, investiert nichts mehr in die Ausbildung, drosselt die Innovationen. Kurzfristig steigt der Gewinn. Genau damit macht man die Aktionäre aber arm, weil es zu Lasten der Leistungsfähigkeit des Unternehmens geht. Reich werden Aktionäre durch zufriedene Kunden, aber nicht umgekehrt.

Diese Systemkrise als Anlass, in den Unternehmen aufzuräumen?

Ja, und nicht nur dort. Man kann jetzt eine riesige Müllabfuhr machen, Consultants, die am alten Denken festhalten, rausschmeissen, Organisationsstrukturen verändern wie die Matrixorganisation, die nur eine Behinderung darstellt, das Controlling verbessern, Finanzkennziffern wie das Ebitda verbannen, dafür das von mir vorgeschlagene EAE, earnings after everything, einführen, Reserven bilden und mit dem Transparenzspuk aufhören. Wieso soll ich als Unternehmen meinem Konkurrenten auf einer Roadshow meine Strategie aufdecken? Zudem sollten die Rechte der sogenannten Investoren eingeschränkt werden.

«Sogenannte» Investoren?

Man muss zwischen Papier-Aktionären und Unternehmer-Aktionären unterscheiden. In den USA werden jährlich neunzig Prozent der Aktien umgeschichtet. Diese «Investoren» sind nicht Share-Holder, sondern Share-Turner. Man sollte Papier-Investoren das Stimmrecht entziehen. Wenn man an der Bestellung des Verwaltungsrats mitwirken will, soll man die Aktien für die Amtsdauer halten müssen. Wer aber seine Aktien sofort verkaufen will, was ja erlaubt sein soll, sollte nicht mitwirken dürfen bei der Bestellung der Organe. Papier-Investoren sind Leute, die Aktien kaufen, weil sie an die Performance des Papiers glauben, nicht an das Unternehmen. Das sind zwei verschiedene Dinge. Ein wirklicher Aktionär ist Eigentümer, der genau dann bleibt, wenn es dem Unternehmen schlechtgeht.

Laut dieser Folgerung müsste den Hedge-Funds das Stimmrecht aberkannt werden.

Ja, aber die wird es in zwei, drei Jahren ohnehin nicht mehr geben. Wer braucht schon Hedge-Funds? Welche Funktion erfüllen sie? Gar keine. Private-Equity-Funds schon eher. Aber die müssen sich jetzt auch langfristig orientieren. Schnell eine Braut innert dreier Jahre schönmachen, damit sie geheiratet wird, nein, das funktioniert nicht mehr. Private-Equity-Funds werden sich umorientieren und sich als langfristige Strategen bewähren müssen.

Laut wird gefordert, dass Managerlöhne plafoniert werden sollen. Zu Recht?

Nein, das ist die ureigenste Aufgabe des Verwaltungsrats die er sich hat aus der Hand nehmen lassen –, am Ende des Jahres zu entscheiden, wie viel aus dem Ergebnis, wenn überhaupt, zur Verfügung gestellt wird, um das Kader zu honorieren. Das kann mehr sein, oder gar nichts. Lukas Mühlemann, ehemaliger CEO der CS, hat es innert dreier Jahre verstanden, die Bank zu ruinieren. Als die CS in der Folge von Oswald Grübel gerettet wurde, sind Leute gekommen, die ihm den Bonus streitig gemacht haben. Wer, wenn nicht jemand, der eine Bank rettete, soll einen Bonus bekommen, habe ich damals im «Kassensturz» plädiert. Im Moment wird ein ganzer Berufsstand desavouiert, der sorgfältige Arbeit macht, gesunde Unternehmen hat und tüchtige Mitarbeiter. Über die wird nicht geschrieben. Es sind die Egomanen, die Personenkult betrieben haben, über die man liest. Die es übrigens nicht nur im Bankensektor gibt. Ich denke da nur an einen Jürgen Schrempp . . .

. . . den ehemaligen Daimler-Chrysler-Chef?

Ich wurde damals, Ende der neunziger Jahre, in Zusammenhang mit der Fusion zwischen Daimler und Chrysler aufgefordert, vor sechzig Managern, die mit dieser Aufgabe beschäftigt waren, zu referieren, wie man so eine Aufgabe bewerkstelligt. Meine Antwort war, dass es nicht funktionieren, sondern scheitern werde. Das hat mich Aufträge gekostet. Herr Schrempp hat durch die Fusion dann an die sechzig Milliarden Euro vernichtet, aber er konnte Kritik eben nicht aushalten.

Das Vertrauen in die Wirtschaft ist angeknackst. Kann es wiederhergestellt werden?

Jetzt müssen richtige Unternehmer in die Arenen, gestandene Leute wie ein Nicolas Hayek, auch Peter Brabeck, Edgar Oehler, oder ein Johann Schneider-Ammann, der zwar auftritt, aber nur sehr milde. Die müssten jetzt reden, und nicht Verbandsfunktionäre, Pressesprecher oder die Funktionäre einer Economiesuisse, die mitgewirkt haben bei diesem Corporate-Governance-Zirkus. Die richtigen Unternehmer und guten Manager, die es von Anfang an besser gemacht haben, müssen bekennen, dass bei einigen die Unternehmensführung aus dem Ruder gelaufen ist, und nun zeigen, wie es besser laufen soll.

Welches werden die Gewinner dieser Bankenkrise sein?

Unternehmen können Konkurrenten, die an falschen Strategien festhalten, zu tiefen Preisen übernehmen. Man kann in Technologien investieren, die bislang keine Chance hatten, und man hat die Jahrhundertchance, jetzt alles zu ändern, was man schon immer ändern wollte, auch in der Politik. Sehen Sie, auch wenn es uns schlechter geht, wird es uns noch immer viel besser gehen als jeder anderen Generation vor uns. Es wird uns vielleicht nicht mehr so gut gehen wie ein Jahr zuvor. Aber heutzutage kann man auf Konsum verzichten, ohne dass einem etwas fehlt. Ich habe drei Wintermäntel, was macht es mir, wenn ich nächstes Jahr keinen kaufe. Früher haben die Menschen einen Mantel gekauft, weil sie gefroren haben. Damit es aber bessergehen kann, muss man radikal umdenken. Bildlich gesprochen: Die Raupe muss sterben, weil ein Schmetterling geboren werden will.

Kommentare

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  • Mike Keller
  • 28.06.10 | 16:39 Uhr

Das Problem ist nicht der Shareholder Value Ansatz, aber die Kurzfristigkeit von Wert-Steigerungen, die dann eben ein System mit der entsprechenden Volatilität ins Schwanken oder zum Absturz bringen. Wenn man nur langfristig z.B. bei den Börsen finanzieren könnte, würde das Verhalten der Manager aber auch Investoren zum Positiven ändern, d.h. Manipulation und kurzfristiges Engineering würde sich nicht mehr auszahlen. Wobei man dann einige Börsen wahrscheinlich schliessen könnte und wieder eher direkt investiert, halt eben als Unternehmer im grossen oder kleinen Rahmen.

  • Jeanna
  • 18.05.09 | 20:32 Uhr

Die Krise ist tiefgreifend - tiefgreifender - als sich das Viele vorzustellen dazu überhaupt in der Lage gesehen hätten. Was Wunder, dass auch (bislang) Undenkbares gedacht wird: z.B. Negativzinsen als Lösung ... oder einfach aus der Not geborene professorale Sumpflüten ? Eine Betrachtung dazu:

http://blog.zeitenwende.ch/hansruedi-ramsauer/professorale-sumpfblueten/

  • Jeanna
  • 14.05.09 | 20:23 Uhr

Das Verzocken astronomischer Summen war offensichtlich einiges einfacher als nun die sinnvolle Verteilung des hoffnungsfroh gesprochenen Konjunkturprogrammes über 787 Milliarden $.
Seltsamkeiten – um nicht zu sagen veritable Skurrilitäten – sind dabei nur die Schaumkronen eines organisatorischen Absurdistans der Extraklasse. Doch ""nach Aussen hin läuft alles nach Plan"" ... wie u.a. beteuert wird. Aha, nach Aussen hin ... und erst noch nach Plan. Congratulations !

Realsatiren pur ... bei der einem das Lachen allerdings so ziemlich im Hals stecken bleibt:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,624731,00.html

  • Jeanna
  • 11.05.09 | 23:21 Uhr

Zusätzlich zum vorangehenden Posting:

Das Funktionieren des kapitalistischen Kettenbriefsystems wird übrigens von Dr. Paul C. Martin in seinem 1990 erschienenen Buch „Der Kapitalismus – ein System, das funktioniert“ ausführlich beschrieben. Das „Funktionieren“ ist indessen dermassen an Bedingungen geknüpft, dass bei deren Ausbleiben das „Funktionieren“ unweigerlich in’s Scheitern kippt.

Also in akkurat das, was sich seit einiger Zeit mit allen dominoartigen Konsequenzen vor unser aller Augen abspielt. Und noch sind die letzten Dominosteine nicht gefallen !

  • Jeanna
  • 11.05.09 | 23:18 Uhr

Aus dem FAZ-Blog von Thomas Stobl:
Wiederholt sich die Geschichte ?
“““Das Prinzip eines Pyramiden- oder Kettenbriefspiels ist schnell erklärt: Alle Teilnehmer erwarten, nach ihnen würden weitere Spieler einsteigen, aus deren Einsatz dann die Rückzahlung des eigenen Spielgeldes bestritten sowie das - zumeist sagenhafte - Gewinnversprechen der Organisatoren eingelöst wird. Weil die ganze Nummer logischerweise nur solange funktionieren kann, als neu hinzutretende Teilnehmer gefunden werden, andernfalls alle übrigen noch im Spiel befindlichen Spieler alles verlieren, sind derartige Kettenbriefspiele üblicherweise gesetzlich verboten. Bis auf eines, zufällig das größte Pyramidenspiel überhaupt: Der Kapitalismus.
Dieses Spiel ist absolut legal, seine erfolgreichen Spieler werden zumeist als „Helden" verehrt und rangieren in den gesellschaftlichen Hierarchien an oberster Stelle. Die goldene Regel im Kapitalismus lautet: Solange zur Bedienung aller Schulden neue Nachschuldner gefunden werden, läuft alles wunderbar. Bleiben diese aber aus, dann heißt es: Game over!“““

ff

http://faz-community.faz.net/blogs/chaos/archive/2009/04/27/wiederholt-sich-die-geschichte-das-will-ich-doch-gar-nicht-wissen.aspx

  • Jeanna
  • 07.05.09 | 18:51 Uhr

Robert Skidelsky: Verrat der Ökonomen
http://www.project-syndicate.org/commentary/skidelsky16/German

“““Alle epochalen Ereignisse beruhen auf Vorstellungen – einer Korrelierung normalerweise unverbundener Ereignisse, die die Menschheit aus ihrem üblichen Trott herausreißt. Derartige Vorstellungen bringen hervor, was der Autor Nassim Nicholas Taleb „schwarze Schwäne“ genannt hat: unvorhersehbare Ereignisse mit enormen Auswirkungen. Eine kleine Zahl dieser schwarzen Schwäne, so Taleb „erklärt fast alles, was in unserer Welt passiert“.“““

ff

Btw: Nassim Talebs Schwarzer Schwäne habe ich hier bereits schon mal erwähnt. Auch dass noch längst nicht alle gelandet, aber bereits im Anflug seien ... dies insbesondere und nicht zuletzt aufgrund der Tatsache, dass ausgerechnet unbelehrbare (Mit-)Gestalter des Debakels bereits daran sind ihre nächsten Deals zu drehen (siehe Flassbeck, sowie auch die aufgezeigten unsäglichen Verstrickungen im vorangehenden posting. Die problematischen Dynamiken, die sich daraus unweigerlich entwickeln werden lassen die brisante Frage was da eigentlich gerettet werden soll noch lange nicht verstummen.

  • Jeanna
  • 06.05.09 | 15:19 Uhr

Staatliche Rettungspakete auf Kosten der Steuerzahler soweit das Auge reicht und dies bei gleichzeitig kontinuierlicher Schrumpfung von Steuereinnahmen weil ebenso kontinuierlich immer mehr Leute am völligen Rand ihrer Existenz vor sich hin dümpeln müssen und nur noch dank Lebensmittelmarken und Suppenküchen überleben können. Oder weiterhin bloss auf Pump leben. (Laut einer Umfrage sähen sich 50% der US-Bürger nicht in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen länger als einen (1) Monat nachzukommen, verlören sie schon morgen ihren Job, was zweifellos noch vielen blühen wird.)

Und immer wieder (!) tauchen die selben ihr Süppchen kochenden Namen auf. Und mitten drin immer ... na? ... na? ... genau: Tim Geithner !
“““Die zahlreichen Verknüpfungen zwischen Goldman Sachs, der FED und der amerikanischen Regierung haben schon öfters für Stirnrunzeln gesorgt. Doch die Machenschaften blieben Randnotizen. Die Frage ist, wie lange noch, denn das Wall Street Journal hat einen weiteren Fall aufgedeckt.

Der Drehtüreffekt zwischen Grosskonzernen und der Regierung ist ein alt bekanntes wenn auch sehr ärgerliches Phänomen. Doch noch schlimmer ist es, wenn es jemand schafft auf beiden Seiten der Türe gleichzeitig zu sitzen. Geschafft hat es - einmal dürfen Sie raten - wieder einmal Goldman Sachs.“““

ff

http://blog.zeitenwende.ch/hansruedi-ramsauer/immer-wieder-goldman-sachs/

  • Jeanna
  • 04.05.09 | 22:40 Uhr

Am Sonntag sprach Heiner Flassbeck in „Sternstunde der Philosophie“

Hier eine ausgesprochen eindrückliche, umfassende Analyse zum Thema „Panik im Finanzkasino und ihre Folgen“ ... an denen noch lange gekaut werden wird. Noch sehr lange!

“““Warum hat niemand sonst darauf geachtet, warum hat kein Finanzminister dieser Welt Alarm geschlagen, warum hat kein Forschungsinstitut vorher erklärt, dass das nicht gutgehen kann? Die Antwort ist einfach: Weil die Meisten schon gar nicht mehr hinschauen und wenn sie hinschauen, schauen sie gleich wieder weg, weil es ja so peinlich wäre, wenn man sagen müsste, da macht ein Markt vollkommenen Blödsinn, da läuft etwas fundamental schief, obwohl es der globale Finanzmarkt mit all seinen smarten Bankern ist, der da das Ruder in der Hand hat.““

ff
http://www.blaetter.de/artikel.php?pr=2945

Rechts auch noch die Links für weitere Darlegungen, z. b. „Euorpäische Krisenignoranz“ sowie „Glasperlenspiel oder Ökonomie“

  • Jeanna
  • 03.05.09 | 16:33 Uhr

Doch wer schaut schon auf Schuldenuhren ! „Alle“ setzen verzweifelt hoffnungsfroh auf „Rettungspakete“ und Konjunkturankurbelungs-Programme, von denen wir noch längst nicht alle gesehen haben, wetten? Genau. Und woher „kommt“ das Geld dafür ? Und was „bewirkt“ dieses Geld ?
Zum Beispiel das hier:
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,622426,00.html

Und das bezieht sich bloss auf Deutschland !

  • Jeanna
  • 03.05.09 | 16:28 Uhr

Sie tickt und tickt und tickt, die Schuldenuhr

http://wissen.spiegel.de/wissen/dokument/rh/un/dokument.html?titel=Schuldenuhr&id=Schuldenuhr&top=Wikipedia&suchbegriff=schuldenstand&quellen=&qcrubrik=artikel

“““Eine Schuldenuhr ist ein öffentlicher digitaler Zähler, der die aktuelle Staatsverschuldung anzeigt. Die erste Schuldenuhr wurde 1989 in New York, an der Kreuzung von 42nd Street und Avenue of the Americas auf Initiative des Immobilienhändlers Seymour Durst installiert. Als im September 2008 die Staatsverschuldung der USA 14-stellig wurde, reichte die vorgesehene Anzahl der Stellen nicht aus, und es musste das Dollarzeichen in der ersten Position durch die Ziffer 1 ersetzt werden.“““
ff.
Ja, man fragt sich bloss, wie „lange“ es nochdauert, bis es auch das Ersetzen des Dollarzeichens durch eine 1 nicht mehr „tut“.

“““Kritik an der Schuldenuhr:
Heiner Flassbeck kritisiert, die Einseitigkeit und plakative Wirkung der Schuldenuhr und regt an, eine Uhr mit der Anzeige des Vermögens(zuwachses) daneben zu stellen.“““

Auf den ersten Blick dünkte mich die parallele (!) Anzeige des V-Zuwachses absurd.
Auf den zweiten Blick muss ich sagen: Doch warum nicht! Das würde die ganze Drastik (und deren Folgen) des zunehmenden – und es wird NOCH zunehmender werden - Auseinanderklaffens veranschaulichen. Weltweit.

  • Jeanna
  • 02.05.09 | 16:41 Uhr

Sogenannte „Schweinegrippe“-Hype sei „Dank“ scheint (!) das finanzmarktliche und realwirtschaftliche Geschehen und seine ungebrochen stattfindende Dynamik (!) etwas in den Hintergrund getreten zu sein. Die Betonung indessen liegt auf „scheint“.

Es war DIE Zauberformel aller Zauberformeln, die zwar kein Donald Duck verstanden hat aber inbrünstig nicht nur daran glaubte, sondern sie anwandte, welche letztlich alles losgetreten hat und dorthin führte, wo sie hinführen musste: In den Absturz, denn sie wirkte wie eine Droge. David X. Li’s Gauss’sche Copula Funktion
http://www.boersennotizbuch.de/die-formel-die-wall-steet-gekillt-hat.php

Ich habe sie vor geraumer Zeit schon mal gepostet. Und was bestimmt nicht nur ich mich frage, ist nun: Was für Zauberformeln und Glaubenssätzen, an die erneut geglaubt wird was das Zeug hält, spielen wohl jetzt wieder für eine Rolle bei all den Versuchen das zutode gedopte Pferd – mangels den bisherigen, aber weggebrochenen Nachschuldnern (!), nun bis zu einer nicht ausgeschlossenen Serie von Staatsbankrotten - wieder zum Traben zu bringen.

Wir werden sehen (müssen).

  • Jeanna
  • 29.04.09 | 20:31 Uhr

Nachdem wir alle etwas geschmunzelt haben über das gescheiterte Projektchen aus der „Kaderschmiede“ für zukünftige Mänätscher, hier ein zu recht besorgter Blick auf die ganzen „Rettungspaket“-Aktivitäten. Und fragen uns einmal mehr, was da eigentlich gerettet werden soll. Richtig: Ein Weiterfunktionieren des (kapitalistischen) Kettenbriefsystems ... also ein System, das vital (!) auf Nachschuldner angewiesen ist. Ein zentrales Problem dabei ist, dass genau die zusehends wegbrechen ! So hat man sich in verzweifeltem Effort für anderweitige Formen weiterer Aufschuldungen astronomischer Ausmasse entschlossen ... um besagtes „zu Tode gerittenes Pferd“ zu reanimieren und am weiteren Traben zu halten.
Der Haken dabei:
Gewinner dieser Lösung ist nur die Elite, wie das in jedem Pyramidenspiel der Fall ist, das nun um eine weitere Etage aufgestockt werden soll.

Eine systemanalytische Betrachtung:
http://blog.zeitenwende.ch/hansruedi-ramsauer/moses-und-die-wirtschaftskrise/

  • Jeanna
  • 29.04.09 | 12:05 Uhr

Mal was zum (leicht säuerlichen) Schmunzeln und in a nutshell. Aus einer „Kaderschmiede“ künftiger Mänätscher. Ein „praxisorientiertes Projektchen“. Und sein klägliches Scheitern.

“““Das Ganze entsprang einer Bieridee: Ein Dozent war 2005 mit seinen Wirtschaftsstudenten auf Studienreise in England und zu Besuch in einer Brauerei. Dort begann es in den Köpfen zu gären: Gutes englisches Bier wollten sie importieren und in einem eigenen Pub selber ausschenken. Die Wirtschaftstheorie anhand der Praxis einer Wirtschaft eins zu eins umsetzen. Dieses Ziel gefiel auch der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW), die das Projekt als Start-up mit einem Darlehen von 25'000 Franken unterstützte und Aktien für 60'000 Franken zeichnete. Total investierte man 300'000 Franken - und feierte im Januar 2007 Eröffnung.“““

““““Doch schon ein Jahr später hatten sich Schulden von 150'000 Franken angehäuft, und der ZHAW-Dozent Markus Prandini, der als Retter und Verwaltungsratspräsident eingesprungen war, musste einräumen, dass «zahlreiche betriebswirtschaftliche Grundregeln missachtet wurden».“““

http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/winterthur/Angehende-Manager-reiten-das-Pub-der-Hochschule-in-die-Pleite/story/18900859

  • Jeanna
  • 27.04.09 | 23:44 Uhr

Ja, Zara ... das ist ja gerade das Verrückte, dass es doch immer wieder geschafft wird, selbst noch das zu überbieten was man ihnen durchaus zutraut ... aus gutem Grund. Allerdings guckte ja der sprichwörtliche Wurm schon ziemlich von Anfang an aus diesem Geithner. Und nun ist er halt ganz rausgekrochen.

Btw. Es macht mir Spass und ist mir eineEhre, dieses Forum auf Topposition zu halten ! (Die Leserzahlen danken es irgendwie :-) ) Ganz im Kontrast zu den notorischen Unsäglichkeiten in gewissen anderen Foren. Du weisst schon !

Platzier doch auch wieder mal einen Beitrag hier, wenn Du magst.

  • Zara Zarathustra
  • 27.04.09 | 22:37 Uhr

Ja, Jeanna. HOPE und CHANGE. Wer hätte diese kriminelle Groteske je für möglich gehalten. Nicht einmal ich, der ich denen weissgott vieles zutraue.

  • Jeanna
  • 27.04.09 | 13:40 Uhr

Nein aber auch, wer hätte das gedacht ! Oder: Schon wieder eine ""Überraschung"“:

Zit. Dr. Paul C. Martin:
“““In der NYT heute ein Mega-Verriss von Tim Geithner. Er sei eine klassische Marionette der Wall Street-Granden gewesen und habe sich - ausweislich seines Terminkalenders (liegt komplett vor) - ständig mit den betreffenden Herren getroffen. Von irgendeiner "Unabhängigkeit" des Chefs der mächtigsten ZB (Fed NY) demnach keine Spur. Auch nicht von seiner eigentlichen Funktion als "Überwacher" diverser Finanzgebaren. Es fehlt eigentlich nur noch das Geld- bzw. Scheck-Übergabe-Video. Steuern hatte er bereits hinterzogen (später, enttarnt) gezahlt.“““

http://www.nytimes.com/2009/04/27/business/27geithner.html?_r=2&th&emc=th

  • Jeanna
  • 24.04.09 | 18:32 Uhr

Gerald Celente: Violent Revolution will start soon
http://www.youtube.com/watch?v=oCP7FaYejYg&feature=related

Der Herr Wirtschaftsprofessor Max Otte hingegen hat eine „rettungspaketmässige Glanzidee“ wie den in Deutschland ab Herbst zu erwartenden Zuständen mit Obdachlosen, Suppenküchen, Zeltstädten etc. und den dadurch sprunghaft ansteigenden Sozialkosten begegnet und v.a.vorgebeugt werden könnte. Unter anderem schlägt er ein Ausland-Reiseverbot für Deutsche vor, der Herr Wirtschaftsprofessor. Tja, warum auch nicht ! Da können die Bürger noch lange demonstrieren gehen, wie schon geschehen, und skandieren “WIR zahlen nicht für EURE Krise !“
“““Das halte ich für theoretisch machbar. Ob es auch politisch machbar sein würde, wage ich zu bezweifeln.“““

?Was müsste jetzt geschehen?

“““Die Programme, die es ja schon gibt, sehr viel schneller als bisher umsetzen. Alles ist beschlossen. Man merkt nur nichts davon. Es muss einfach schneller gehen. Dann schaffen wir auch die Umkehr.“““

?Und wen nicht?

“““Dann sind wir alle mit unserem Latein am Ende.“““

http://www.berlinonline.de/berliner-kurier/print/politik/260921.html

  • Jeanna
  • 24.04.09 | 16:26 Uhr

Und noch etwas zu den oszillierenden und zuweilen optimistisch stimmenden Börsenkursen:
Das mag für clevere daytrader, welche Charts richtig interpretieren und nutzen können interessant und lukrativ sein, aber bestimmt nicht für all die "Otto und Ottilie Normalverbraucher" in den Gefilden des wirklichen Lebens und die bald keinenTag mehr wissen, ob sie nicht schon morgen auch auf der Strasse stehen.

  • Jeanna
  • 24.04.09 | 16:06 Uhr

Der Realist Nouriel Roubini wieder. Warnt vor surrealen Optimismen und nennt die teils optimistisch stimmenden Börsenkurse das was sie nun mal sind: Hüpfer einer toten Katze.

Und so ist es natürlich ... jedenfalls für alle, die halt auch „zum Fenster rausschauen“: Astronomische Staatsverschuldungen, das Ausbleiben dringend nötiger Nachschuldner für ein Weiterfunktionieren des Kettenbriefsystems, flächendeckend gravierende Einbrüche bei Exporten und Arbeitsplätzen, inkl. vorprogrammierte „weitere Überraschungen“ und somit „Überraschte“ ... etceteraundsoweiter ... das „ganze Programm“ halt bei einstürzenden Kartenhäusern ...und dies global. Oder mit anderen Worten: Noch sind nicht alle schwarzen Schwäne gelandet ... aber klar im Anflug.
http://www.globalresearch.ca/index.php?context=va&aid=13308

  • Jeanna
  • 21.04.09 | 17:58 Uhr

Die Qual der Wahl !
Oder wenn Prognosen notorisch auseinanderdriften. Oder wiedermal für "Überraschungen" sorgen.
Oder wenn Prognosen „langsam“ ähnlich oszillieren wie die Börsenkurse.
Oder vom Glauben und seiner Schwierigkeit eine Kongruenz mit den Realitäten zu erreichen, da dieselben sich um den Glauben bekanntlich schon immer schnöd foutierten.

http://blog.zeitenwende.ch/hansruedi-ramsauer/geithner-oder-iwf---die-qual-der-wahl/

  • Jeanna
  • 19.04.09 | 20:53 Uhr

Noch und nöcher ständige Abwärtskorrekturen ... ein veritables Charakteristikum, seit die fundamentale Krise ausgebrochen ist und unaufhaltsam ihren in sich logischen Lauf nimmt.

Dazu gehört auch, dass zunächst davon ausgegangen wurde, es handle sich um eine amerikanische Krise. Als dann klar wurde, dass auch Europa betroffen ist, wurde erklärt, es handle sich um ein reines Bankenproblem, welches keinen Einfluss auf die Realwirtschaft habe. Als auch dieser ““Befund““ unhaltbar wurde, begann man die ““Erholungskarte““ zu spielen, wonach die Krise bald vorbei sei. Was wiederum kaum etwas anderes ist als einfach eine zweckoptimische Ansicht / Definition. Der Einbruch ist indessen von einer derartigen Schärfe, die allerdings noch längst nicht alle ihre Facetten gezeigt hat, dass mittlerweilen bereits eine Stabilisierung auf dem derzeitigen Niveau mit Erleichterung aufgenommen wird ! Weitere Abwärtskorrekturen werden jedoch zwangsläufig folgen. Die Krise hat längst eine Eigendynamik entwickelt. Und zuviele Verursacher und verursachende Faktoren sind nun ""im Lager"" der ""Retter"" ohne eine systemisch quintessentiell erforderliche Einsicht oder Einsichtsfähigkeit.

http://www.handelsblatt.com/politik/konjunktur-nachrichten/iwf-chef-wir-sind-noch-nicht-ueber-den-berg;2244580

  • Jeanna
  • 18.04.09 | 14:49 Uhr

Und in logischer Konsequenz reifen global die unweigerlichen Früchte des an seinem logischen Ende angelangten Kreditbriefsystems des Raubtier- und Idiotenkapitalismus.
So gibt es denn vordergründig (!) auch erfreulichere und ansehnlichere „Früchte“ als z.B. die zunehmenden Tentcities in God’s own country ennet dem grossen Teich, wie z.B. diese Lageschilderung aus Hongkong und insbesondere Australien:

„Fazit“ mit Bild am Schluss: “““Tip: Wer Zeit und ein bisschen Kohle hat, mache sich nach down under auf, es ist traumhaft. Cairns hat auch im April-Juni die beste Zeit, und ohne Touris ist es einfach super. Den Daintree Rainforest sollte man auch noch anschauen, solange er nicht abgeholzt ist.“““
http://www.dasgelbeforum.de.org/forum_entry.php?id=96775

Genau: Solange er noch nicht abgeholzt ist.
Doch die Konjunkturprogramm-Ankurbler und Rettungspakete-Schnürer agieren ja weltweit auf Hochtouren. Und was bei näherem Hinsehen gerettet, reanamiert, werden soll ist ja klar: Ein systemisch zum Scheitern verurteiltes Kettenbriefsystems. Siehe auch Befund von Stiglitz im vorangegangen post. Und Stiglitz ist nur einer (1), der den Versuch einer Neuauflage des Schwindels erkannt hat.

  • Jeanna
  • 17.04.09 | 16:53 Uhr

Die Lametta und der Lack des umjubelten Hoffnungsträgers ist auf allen Ebenen sowas von ab ! Man kann nicht nach vorne blicken und so tun, als gäb’s die Vergangenheit- insbesondere die jüngste – nicht!

Ebene 1:
„Die Wirtschaft“, ihre vermeintlichen Rettungspakete und was Joseph Stiglitz davon hält: ““The people who designed the plans are either in the pocket of the banks or they’re incompetent.““
http://www.bloomberg.com/apps/news?pid=20601087&sid=afYsmJyngAXQ&refer=home

Ebene 2: Verzicht auf Strafverfolgung von Folterern:
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,619492,00.html

“““Der neue US-Präsident will unbedingt nach vorne blicken.
Doch daheim in Washington geht es am Donnerstag zur gleichen Stunde schon wieder um die Vergangenheit. Das Weiße Haus verschickt eine Pressemitteilung, welche die guten Nachrichten aus Mexiko rasch überschattet. Geht es nach Obamas Willen, müssen CIA-Agenten wegen harter Verhörmethoden gegen Terrorverdächtige nicht mit Strafverfolgung rechnen - solange sie bloß Befehle und Memo-Anweisungen der höchsten Bush-Regierungsebene ausgeführt haben.“““

  • markb
  • 11.04.09 | 18:35 Uhr

Da müllt man hier zum 100 x ten mal den gleichen Quatsch, missbraucht das Forum seit Wochen für eigene Propagandazwecke mit dem immer gleichen unbrauchbaren geistigen Abfall und wundert sich dann noch, dass da ein Moderator endlich checkt, dass da nicht nur Parkbusszettel verteilt werden müssen; nein der Abschleppdienst muss richtigerweise her, um die Dauerfalschparker J&Z. (das ist übrigens die gleiche Person, Herr oder Frau Moderator) endlich aus dem Verkehr zu ziehen. Es empfiehlt sich eine Verschrottung des Vehikels, da die hochstaplerische Besitzertype, kaum in der Lage sein wird die Busse zu bezahlen!

  • Jeanna
  • 09.04.09 | 20:50 Uhr

Sie haben meine e-mail Adresse und ich bitte Sie öffentlich, mir eine Erklärung für die Löschung zu geben.

Ich schreibe seit über vier Jahren in diesen Foren und fiel noch nie einer Löschung zum Opfer. Was nun wirkich nicht alle von sich behaupten können,

Noch besser wäre es aber wahrscheinlich, wenn Sie Ihre offenbar neue Strategie für jedermann deutlich ersichtlich in die Foren hängen würden.

Danke !

  • Jeanna
  • 09.04.09 | 20:43 Uhr

Hallo Moderator, was soll das ??? Es waren zwei Links mit Karikaturen zum Thema Stützmassnahmen, weder unanständig noch sonst was.

Ich versteh' das wirklich nicht mehr: Da schaut man WOCHENLANG zu, wie einer seine unterirdischen ad-hominem Verunglimpfungen absondert ... und schreitet nun plötzlich mit dem Stahlbesen durch die Foren und putzt auch Unverfängliches weg. Wie eben diese beiden Links.

  • Jeanna
  • 09.04.09 | 19:07 Uhr

Stützmassnahmen soweit das Auge reicht:

[gelöscht durch Moderator]

Und die oszillierenden – momentan (!) zwar wieder etwas nach oben – Indexe und Börsenkurse bilden letztlich lediglich Wetten (!) auf Zukunftserwartungen ab. Wie indessen jedes Kind weiss, werden Wetten eindeutig öfters verloren als gewonnen.

  • Jeanna
  • 09.04.09 | 12:52 Uhr

Mal eine Frage in den sogenannten Raum gestellt: Kann das sein ?

Da ja dieses nicht mehr ganz "junge", aber natürlich brandaktuell bleibende Forum kontinuierlich weiter "gefüttert" wird, nahm es mich mal wunder, wie denn so die Zugriffszahlen aussehen ... und ich war überrascht:
Am 6.4. um 22.00h waren es 5412
Heute am 9.4. 12.00 sind es 6428

Das finde ich erfreulich, frage mich allerdings auch ob der Zähler korrekt zählt.

Wie auch immer: "Wir bleiben dran". Das - jedenfalls für Realisten, die nun mal nicht [gelöscht durch Moderator] an das immerwährende Glücksverheissen eines Kettenbriefsystems glauben - zu erwarten gewesene (!) Debakel eines sich selbst ad absurdum geführt - pervertiert ! - habenden Systems zeigt ja praktisch täglich und allenthalben seine Gesichter (von denen wir noch längst nicht alle - aber schon viele - gesehen haben). Das Ganze ganz nach dem Motto: Eisberg voraus ? ... na dann: volle Fahrt ... los Jungs und stellen mer mal die Musik etwas lauter.

  • Larry
  • 07.04.09 | 22:01 Uhr

"Die internationale Staatlichkeit"

Ja, so kann man die Weltregierung auch nennen.

  • Jeanna
  • 06.04.09 | 00:22 Uhr

““Wir haben in einem Vierteljahrhundert eine Frivolitätskultur aufgebaut““.

Sloterdijk wieder ! Es ist mir unmöglich, einzelne Aussagen daraus rauszupflücken und dadurch evtl. einen speziellen Aussagewert zu geben.
Der Mann spricht umfassenden Klartext von a bis z ...

Einziger Einwand: Besagte Frivolitätskultur treibt schon "etwas länger" ihr Unwesen als bloss ein Vierteljahrhundert. Bekam aber mit dem Kollaps des sogenannten Kommunismus nochmals einen kräftigen Schub ... durch die sich feiernden "übrig gebliebenen" "systemischen" Sieger... en System dessen Kollaps wir das zweifelhafte Privileg haben mit eigenen Augen zu verfolgen ! Täglich.

Ein Interview mit Guido Kalberer:
http://www.tagesanzeiger.ch/kultur/buecher/Der-Feigling-will-nicht-beim-Namen-genannt-werden/story/26054798

  • Jeanna
  • 03.04.09 | 12:00 Uhr

Quod erat expectandum zum Zweiten:

Selbst die gute NZZ nennt die die „heroisch-historische“ Veranstaltung beim Namen: Getöse.

““Die Schlusserklärungen bestehen vor allem aus Versprechungen, die schnell vergessen gehen, gegen die unverfroren verstossen wird oder die bestenfalls inhaltsleer sind.““

““«London» zeigt, dass man beim notwendigen Kampf gegen die Krise zunehmend vergisst, dass Umwälzungen, Strukturwandel und schöpferische Zerstörung zu einer offenen Wirtschaft gehören und dass man auf diese Weise immer mehr in eine Lage schlittert, in der die Medizin gefährlicher ist als die Krankheit. Solcherart wird man trotz allem Getöse das Vertrauen nicht zurückgewinnen.““

http://www.nzz.ch/nachrichten/wirtschaft/aktuell/kommentar_medizin_g-20__1.2317477.html

  • Jeanna
  • 03.04.09 | 11:32 Uhr

QUOD ERAT EXPECTANDUM:

Wir leben in wahrhaft historischen Zeiten, da hat die Bundeskanzlerin recht. Womöglich setzt sich der Westen gerade den goldenen Schuss.

Nun feiern sie sich wieder. Die Steigerung von "zufrieden" heißt "historisch", zumindest in der Gipfel-Grammatik der deutschen Kanzlerin. Ein historischer Kompromiss sei erzielt, sagte sie zum Abschluss des G-20-Gipfels von London. Ein Wendepunkt sei erreicht, ergänzte US-Präsident Barack Obama. Hinter beiden leuchtete das Gipfelmotto: Stabilität, Wachstum, Arbeitsplätze.
Wenn der Weihrauch sich verzogen hat, wird der Blick frei werden auf das, was in London tatsächlich geschah. Die Gipfelteilnehmer sind den einfachen Weg gegangen. Ihr Beschluss, in absehbarer Zeit fünf Billionen Dollar in die kollabierende Weltwirtschaft zu pumpen, könnte sich in der Tat als historischer Wendepunkt erweisen, aber als Wendepunkt nach unten. Die Staatengemeinschaft bekämpft die Krise, indem sie die nächstgrößere vorbereitet.

Es wäre wohl ehrlicher gewesen, die Gipfelteilnehmer hätten an die Wand geschrieben: "Verschuldung, Arbeitslosigkeit, Inflation".

ff

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,617151,00.html

  • Jeanna
  • 02.04.09 | 13:55 Uhr

Malik in einem Interview mit Gunnar Heinsohn

http://www.malik-mzsg.ch/corporate/htm/1761/de/Malik_Management_Mail_-_Ausgabe_42_-_02.04.2009.htm/?#Artikel0

„Was müsste getan werden?

Heinsohn: Noch wird das System nicht verstanden. Geld ist kein Gut und der Zins nicht sein Preis, bei dessen Senkung es zur Markträumung aller anderen Güter käme. Geld ist eine Forderung gegen das Eigentum seiner Schaffer (Zentralbanken) und Weiterverleiher (Geschäftsbanken), die für dieses Unfreimachen ihres Eigentums Zins fordern müssen.
Weil man das System nicht versteht, kann man sich nach dem Hyperirrtum der Zinsnullung nicht einmal die kleineren Übel herauspicken, die ja alle dafür sorgen müssen, dass Geld an Firmen und Arbeitskräfte gelangt. Mit Billionen Staatsschulden werden unheilbare Banken gestützt, statt sie krachen zu lassen und mit diesen Mitteln sowie einer allgemeinen Einlagensicherung "good banks" aufzubauen, die frei von "toxic assets" sind. Ihnen würden die Kunden und auch das beste Personal aus den gescheiterten Banken umgehend zuströmen.“

ff

  • Jeanna
  • 02.04.09 | 13:54 Uhr

Aber die Frage aller Fragen und weil effektiv das System – im Sinne der Realitätsverkennung – nicht – vermutlich noch immer nicht – begriffen wird:

„Wo sind wir in drei Jahren?

Heinsohn: In drei Jahren haben wir vielleicht nochmals einen Crash. Weil das ungebrochen masslos aus den Zentralbanken herausgereichte Geld auch weiterhin nicht an Leistung geknüpft wird. Und vielleicht wird er noch heftiger als der Gegenwärtige. Wenn wir dann aber endlich das Richtige tun, sind die Firmen zwar nur noch die Hälfte wert, aber sie stünden ohne Schulden da und könnten von vorne beginnen.“

ff

  • Jeanna
  • 01.04.09 | 13:58 Uhr

Zur Feier des Tages ! !

http://www.dasgelbeforum.de.org/forum_entry.php?id=94341

Leider-leider nur ein genial gemachter Aprilscherz.

Sonst bestünde endlich Aussicht auf die Hoffnung, dass mit dem ganzen idiotenkapitalistischen Wahnsinn endlich aufgeräumt würde.

  • Jeanna
  • 29.03.09 | 21:46 Uhr

Die möglichen – bzw. sich ja bereits drastisch abzeichnenden – Auswirkungen der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise. Aufgezeigt im heutigen „Weltspiegel“ auf ARD.

Eindrücklich realistisch ... hab’s selbst gesehen und poste hier einen entsprechenden, verdankenswerterweise von einem Enrique reingestellten Hinweis:

http://www.dasgelbeforum.de.org/forum_entry.php?id=93903

  • Zara Zarathustra
  • 28.03.09 | 12:15 Uhr

Quatsch, PET77, so läuft das nicht mit dem Geld. Zuerst kommt der Kredit, und dann das Geld, sogenannte Ersparnisse.

  • PET77
  • 25.03.09 | 17:34 Uhr

Jeanna, das Grundproblem sieht anders aus: Du gibst Deiner Bank tausend Franken auf Dein Konto. (Vergessen wir alle anderen Banken, das ändert am Prinzip nichts, weil gegenseitig zwischen den Banken gültig)
Diese Bank verleiht Dein Geld. Der Kreditnehmer bezahlt Aussenstände (Schulden) auf Konti, das Geld landet also wieder bei Deiner Bank.
Diese kann das wieder zurück überwiesene Geld erneut verleihen.
Machen wir diesen Denkvorgang hundert mal, dann hat die Bank aus Deinen tausend Franken hunderttausend gemacht. Das ist in der Wirtschaftstheorie bekannt und nennt sich GELDSCHÖPFUNG. Die Banken können - wegen unqualifizierten Politikern, die das nicht kapieren - GELD MACHEN.

Jetzt drehen wir die Sache um: Nur zwei Bank-Kunden wollen zweitausend Franken von ihrem Konto abheben. Die Bank hat aber nur tatsächlich Deine tausend Franken, alles andere ist Giral- oder Computer-Geld. Sie kann kein fiktives (erfundenes) Geld auszahlen, sie ist zahlungs-unfähig, sie ist pleite ...

Ich frage mich, wie lange es braucht, bis solche einfachen Zusammenhänge begriffen werden. Banken können nicht existierendes Geld per Konti über Einzahlungen ständig gewährter Kredite erschaffen - bis zuviele Leute zugleich nicht existierendes Geld abheben wollen. Dann platzt die Seifenblase.

  • Jeanna
  • 21.03.09 | 21:14 Uhr

http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/amerika/Die-USA-verlieren-1000-Milliarden-im-Jahr/story/28181820

Und das FED wirft schon mal die Notenpresse an.

“Mit anderen Worten – noch mehr Geld drucken, noch mehr Inflation und noch einen Schritt näher Richtung Staatsbankrott.““
http://www.welt.de/finanzen/article3413527/Dr-Doom-vergleicht-US-Geldpolitik-mit-Simbabwe.html



“Sail on, sail on, you mighty ship of state““ ... but apparently no longer the way you meant it, L.C ....

  • Larry
  • 21.03.09 | 11:11 Uhr

The Fed Did It, and Greenspan Should Admit It

http://mises.org/story/3382

  • PET77
  • 19.03.09 | 22:42 Uhr

Jeanna,
Das Problem besteht tatsächlich darin, dass der Kapitän betrunken und die Mannschaft aus Idioten besteht. Die Weiber im Bundesrat wachsen sich zu einer Staats-Katastrophe aus.

Das Problem besteht darin, dass 70 bis 80 Prozent der Bevölkerung uninteressiert und damit gegenüber der Politik schwachsinnig ist. Beim letzten Weltkrieg wären über fünfzig Millionen Tote nicht möglich gewesen, wenn die Bevölkerung nicht schwachsinnig gewesen wäre. Wir schlittern in eine Krise in einer von Laien "auf Hausfrauenart" geführten Demokratie. Die wollen nur ein gutes Monats-Salär, bis LEISTUNG vom Stimmvieh ERZWUNGEN wird. Bis es mit Bluff und mit einfältigen Sprüchen nicht mehr geht, notfalls mit Gewalt wie beim Adolf oder wie in 1798. So einfach ist das.

Carmen Gasser, die aus Faulheit ihr Studium abgebrochen und keinerlei Ausbildung hat, antwortet nicht mal auf Mails. Ein stinkfaules Ding ist die. Ich protestiere gegen solche "Autoren".

Ich bezahle, ich bestimme. Alles klar ?

  • Jeanna
  • 22.02.09 | 15:43 Uhr

Übrigens:

Ich habe diesen zeitgeistigen Befund schon vor genau drei Jahren in diesen Foren mal gepostet .!
Für ganzen Text "weitere Informationen" aufklappen

  • Jeanna
  • 22.02.09 | 15:31 Uhr

Das Narrenschiff:

Ein Lied von Reinhard Mey ... passt sowohl hierhin und würde auch in's Forum "Staatsbank" passen ... und eigentlich und überhaupt zur Zeit an sich:

http://www.youtube.com/watch?v=8Lz_qPvKCsg

Der Steuermann lügt, der Kapitän ist betrunken
Und der Maschinist in dumpfe Lethargie versunken,
Die Mannschaft lauter meineidige Halunken,
Der Funker zu feig' um SOS zu funken.
Klabautermann führt das Narrenschiff
Volle Fahrt voraus und Kurs auf's Riff.

  • Jeanna
  • 19.02.09 | 18:20 Uhr

""" ...... als tatkräftig mit Ehrlichkeit, Redlichkeit und Bescheidenheit sein Leben und Auskommen in die Hand zu nehmen."""

Da kann ich dich beruhigen, Ikarus, ich habe mein Leben lang nichts anderes getan und gedenke auch nicht fürderhin etwas anderes zu tun.

  • ikarus
  • 19.02.09 | 16:19 Uhr

Als provinzieller Unternehmer kann ich dir sagen, liebe Jeanna, dein einsames geklöne hier ist in keiner Art und Weise konstruktiv.
Meiner Ansicht nach gibt es jetzt nichts anderes zu tun als die Ärmel hochzukrempeln und mittels harter Arbeit neue Werte zu schöpfen. Mir ist klar, dass es viel einfacher ist mit grossen Worten zu lamentieren und dabei möglichst die ganze Welt retten zu wollen - siehe Politik oder "Experten" hier im Forum - als tatkräftig mit Ehrlichkeit, Redlichkeit und Bescheidenheit sein Leben und Auskommen in die Hand zu nehmen.

  • Jeanna
  • 18.02.09 | 15:15 Uhr

Bankrotte soweit das Auge reicht:
Hier jedoch mal eine „Bankrotterklärung“ der etwas anderen Art ... leider-leider nur finanziell ! Paparatzi, Du Stellvertreter des ""Allgütigen"" auf Erden, müsstest Du denen jetzt nicht ein bisschen helfen ? Unter Deiner Soutane hat doch sehr vieles Platz, es geht doch schliesslichnicht nur um die Verkündigung "des Wortes", sondern noch viel mehr um den Erhalt "zivilisatorischer" Werte !

“““Als Reaktion auf Dutzende Klagen gegen Priester wegen sexuellen Missbrauchs hat der Jesuitenorden im Nordwesten der USA Gläubigerschutz beantragt.“““

http://www.tagesanzeiger.ch/panorama/vermischtes/Klagen-wegen-sexueller-Belaestigung-Jesuiten-in-den-USA-gehen-bankrott/story/18816662

  • Jeanna
  • 17.02.09 | 13:49 Uhr

http://www.tagesanzeiger.ch/meinungen/dossier/kolumnen--kommentareAnleger-als-nicht-denkende-Konstrukte/story/11086304

„Fortschritt“ ... oder wie ich vor Jahren schon gesagt habe: Wir schreiten fort, bis keiner mehr da ist.

Der Mensch als Teil einer Maschine. Und in der ideell-konzeptionellen „Perfektionierung“ als Teil einer Maschinerie.
““Wenn Menschen als Teil eines nicht menschlichen Apparates verstanden werden, gehen sie als Individuen in der Struktur auf.““

Da aber „dem Menschen“ sein individualistisches Selbstverständnis und Streben oder was er alles so dafür (!) hält nicht „auszutreiben“ ist, ist längst auch dieses Bedürfnis umfassend „bedient“ sprich: kommerzialisiert. Entstanden ist dadurch ein „optimistisches“ besitzorientiertes, konsumistisches, egozentrisches Spassspiessertum in allen Varianten einerseits. Andererseits Fluchtbereitschaft und Fluchten in irgendwelche „sinnstiftende“ Heilslehren und deren Verkünder ... mögen sie noch so absurd sein.

Null Voraussetzungen also für eine Subsistenzgemeinschaft oder –gesellschaft gar.

  • Jeanna
  • 16.02.09 | 17:08 Uhr

Überall beginnt’s zu gären ... ganz nach dem Motto „was lange gärt, wird endlich Wut.“
http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/europa/Tumult-im-franzoesischen-Ferienparadies/story/17068586

Während bei uns hier Leute noch nicht mal fähig sind unaufgeregt und ohne die Sau raus zu lassen 20 Minuten lang von A nach B zu pendeln. Kleiner Vorgeschmack schon mal ! Wird dann wohl ziemlich lustig, wenn hier mal „Ende der Fahnenstange“ ist
http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Schweizer-koennen-einfach-nicht-pendeln/story/21917111

  • Jeanna
  • 15.02.09 | 19:06 Uhr

"..... mit einer weitgehend zerstörten Umwelt als Kulisse !""

Und als weitere Kulisse mit einer weitgehenden Strohkopf- und Spassspiessergesellschaft, die in ihrem grenzenlosen wohlstandsverwöhnten Optimismus und ihren irgendwelchen "Heilsbringern" nachhechelnd keinen Schimmer mehr hat davon wie z.B. Subsistenzgesellschaften überhaupt funktionieren.

  • Jeanna
  • 15.02.09 | 18:02 Uhr

11 000 Milliarden: Die teuerste Rechnung alles Zeiten !
Und das sind "bloss" die in Moneten bezifferbaren Kosten astronomischen Ausmasses. Dimensionen die sich in Wirklichkeit kein Mensch mehr vorstellen kann, auch wenn "man" sich "nach und nach" an immer grössere Summen "zu gewöhnen" hat.

Was hingegen erst die Wenigsten vorzustellen überhaupt in der Lage sind, ist die Tatsache was dies an Konsequenzen und Dimensionen alles sonst noch heisst und heissen wird. Vielleicht da und dort nicht heute und morgen schon. Aber: Das "Stück" heisst definitiv "Game over" ... wie bei jedem Stück sonst üblich wartet indessen kein Applaus, sondern Zähneklappern und ein grauenvolles Hauen und Stechen wird beginnen ... mit einer weitgehend zerstörten Umwelt als Kulisse !

http://www.nzz.ch/nachrichten/startseite/steuerzahler_stuetzen_wirtschaft_mit_1_1_000_milliarden_franken_1.2003347.html

  • Jeanna
  • 13.02.09 | 11:36 Uhr

Liebes Stanserhorn:

""""aBR Blocher wäre der Mann, den man in die Führung der UBS holen müsste.""""

Dein Beitrag gehört eigentlich in Somm's Blocher-Biographie-Forum.

In diesem Forum geht's um andere Dinge und nicht um provinzielle "Lösungsvorschläge"

  • stanserhorn
  • 13.02.09 | 11:13 Uhr

Richtig ist, dass Unternehmer her müssen, solche, die selber vor ihre Leute und die Medien stehen, nicht "Sprecher" vorschicken, wenn es unangenehm wird. Der Unternehmer wirkt in erster Linie durch sein Können, seine Relichkeit und Gerechtigkeit sowie durch sein Vorbild. Was wir hatten und grössenteils noch haben, entspricht diesem Bild nicht. Leider zu oft im FDP-Umfeld. Sie sind raschestens zu ersetzen, da verantwortunsscheu. An Schneider-Amman ist zu zweifeln. Er zeigt zwar immer Besorgnis, aber seinen Worten folgen kaum echt dem Land dienende Taten. Er schwimmt mit im Strom der den EU-Beitritt befürwortenden FDP und der im gleichen Sinne agierenden Economiesuisse. aBR Blocher wäre der Mann, den man in die Führung der UBS holen müsste.

Der Einfluss von Economiesuisse ist zu gross. Auch der von diversen Verbänden und Interessensgruppen, wie Gewerebeverband (tut nichts für die kleinen Unternehmer), Bauernverband, Gewerkschaften, VCS, Gutmenschen-Organisationen linker Prägung, Caritas und HEKS, verschiedenste NGOs, die zum Ziel haben, unsere direkte Demokratie und Effizienz der Wirtschaft zu zerstören. Die Parteien haben zum Teil abgedankt, weil sie im Dienst der erwähnten Organisationen stehen. Bund und Parlamente wollen das Volk von oben her entmachten. Siehe z.B. die "Zensuren" der 3 "Damen" Bundesrätinnen nach der Abstimmung von 8.02.09. Wir haben eine im Grunde faschistische Entwicklung. Nur die SVP stemmt sich noch dagegen.
Johannes Fischer, Stans

  • Gregor
  • 13.02.09 | 01:57 Uhr

Korrektur: Die Kraken breiten sich aus - Schneller denn je.

  • Gregor
  • 13.02.09 | 01:56 Uhr

... nur so nebenbei, als Denkanstoss: Hat sich eigentlich schon mal jemand gefragt, von welcher Seite in diesen Zeiten Unmengen von "Risikokapital" zum Stopfen von Finanzlöchern kommt (nebst Steuerzahlern)?

Finanzkrisen dieser Art sind DER optimale Zeitpunkt, um Geld von Drogenhandel & Co. in die Realwirtschaft fliessen zu lassen, da fast jedes Mittel Recht ist um das Untergehen von Firmen zu verhindern.

Die Kraken breiten sich aus - Schneller den je.

  • Larry
  • 12.02.09 | 16:55 Uhr

"die Oekonomen: "wir haben uns geirrt""

Das genau gleiche Spektakel der Wendehälse und Opportunisten in staatlichem Dienste wie in den 1930ern. Und wieder kommen sie mit Keynes daher. Nichts neues unter der Sonne.

  • Jeanna
  • 11.02.09 | 15:35 Uhr

Gewinne winken ! Aha ... Anzeichen einer "neuen" Kultur. Oder: Wenn's nichts mehr zu verschachern gibt, verschachert man halt den Giftmüll. Ideen haben sie, das muss man ihnen lassen.

http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/konjunktur/GeierKapitalist-soll-ZombieBanken-retten/story/13354016

  • Jeanna
  • 10.02.09 | 12:54 Uhr

Und wieder was abgeschnitten, trotz ! .........

nicht zu unterschätzende Dynamiken ...
die allerdings eher im Fachbereich (!) Psychologie einzuordnen sind und nicht in der "Volkswirtschaft"

  • Jeanna
  • 10.02.09 | 12:50 Uhr

http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/UBS-Auch-in-der-Schweiz-verschwinden-600-bis-800-Stellen/story/30361051
Mit Abstand am besten gefällt mir dieser Satz:
““Auch innerhalb der Bank sei schwer zu verstehen, wie die Krise entstanden sei und wie sie die UBS betroffen habe, sagte Rohner zur Stimmung in der Firma: «Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter machen ihre Arbeit sehr gut – und dann passiert so etwas.»““

““passiert““ ? Sorry, nach meinem Verständnis kann man von „passieren“ sprechen, wenn z. B. der Blitz in eine Haus einschlägt und die ganze „Hütte“ abbrennt.

Ein paar Stories aus dem Alltag des Idiotenkapitalismus:

Der grösste Bankraub aller Zeiten. René Zeyer (war auch in der Arena letzten Freitag)

http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/0,2828,604619,00.html

Sechs Seiten .. leider nicht als file ““alles auf einer Seite““ möglich.

Zeyer wird von der „Fachwelt“ zwar als „Boulvardist“ belächelt. Nichtsdestotrotz beleuchtet er in der Wirkung und Auswirkung nicht zu unterschätzende Dynamiken ... die allerdings eindeutig im Fachbereich Psychologie anzusiedeln sind. Und weniger in der “Volkswirtschaft.“

  • Jeanna
  • 09.02.09 | 14:14 Uhr

Korr:
Doch zwischen Dämmern ZUM handlungsorientiertem Eingestehen (!) ........

  • Jeanna
  • 09.02.09 | 14:12 Uhr

Lösungen lägen bekanntlich in dem, was gemeinhin grundlegende Erkenntnis genannt wird. Einigen beginnts vielleicht langsam zu dämmern, dass sich die seit lumpigen (!) 20 Jahren selbst zutode gefeierte Idioten-Siegerpose des Kapitalismus schlicht vorbei ist. Doch zwischen Dämmern und handlungsorientiertem Eingestehen (!) wäre nochmals der berühmte sprichwörtliche entscheidende Schritt nötig. Was man "sieht" ist indessen ein Rumtorkeln und Pfeifen im dunklen Wald.

  • Jeanna
  • 09.02.09 | 13:31 Uhr

Danke, Zara, dass Du dieses Forum auch wiedermal "gefüttert" hast.

Werde selbst auch (wieder). Die "Enttäuschten"" und "folglich-tapfer-Lösungen-aus-irgendwelchen-Hüten-Zauberer" kommen uns ja so schnell nicht abhanden.

  • Christine
  • 09.02.09 | 13:16 Uhr

http://www.kuenzi.com/mf.htm

.. schon wieder kochen :-(

  • Zara Zarathustra
  • 09.02.09 | 12:10 Uhr
  • Zara Zarathustra
  • 09.02.09 | 12:06 Uhr

Ein Anlagetipp von Zara Zarathustra für das nahe postkapitalistische Zeitalter:

http://www.kuenzi.com/mf.htm

  • Zara Zarathustra
  • 09.02.09 | 12:04 Uhr

Merkels Schulden- und Spassbremse für 2020.
So guet ....

  • Zara Zarathustra
  • 09.02.09 | 12:02 Uhr

Der Herr Glos verslässt das sinkende Schiff. Viel Glück.

  • Zara Zarathustra
  • 09.02.09 | 12:01 Uhr

Es geht synchron dahin, in nie dagewesenem Tempo:

http://www.oecd.org/dataoecd/40/27/42123113.pdf

  • Zara Zarathustra
  • 09.02.09 | 11:55 Uhr

Wer ausser Malik und PCM erklärt diesen VWL-Esoterikern, was Kapitalismus ist ? Nämlich Debitismus.

http://www.dasgelbeforum.de.org/30434/messages/216887.htm

  • Zara Zarathustra
  • 09.02.09 | 11:51 Uhr

Und was lehren sie nun an den Universitäten, die Oekonomen ?
Immer noch Tauschwirtschaft ? Bedürfnis-Oekonomie und dergleichen mehr ?

  • Zara Zarathustra
  • 09.02.09 | 11:49 Uhr

ja, geirrt haben sie sich. Reichlich späte Einsicht, meint Malik zurecht.

  • Zara Zarathustra
  • 09.02.09 | 11:45 Uhr

Und im Herbst 2008 auch.

  • Zara Zarathustra
  • 09.02.09 | 11:45 Uhr

Und dann im Frühling 2008 glaubte er es auch wieder.

  • Zara Zarathustra
  • 09.02.09 | 11:44 Uhr

Er glaubte bekanntlich bereits im Herbst 2007, dass das gröbste überstanden sei.

  • Zara Zarathustra
  • 09.02.09 | 11:43 Uhr

Denn davon weiss der Ackermann eben nocht nichts, dass das Debakel erst beginnt.

  • Zara Zarathustra
  • 09.02.09 | 11:43 Uhr

Sofern ihn das implodierende Schneeballsystem nicht schon vorher hinwegfegt.

  • Zara Zarathustra
  • 09.02.09 | 11:41 Uhr

Bald kommt ja der Ackermann zur UBS

  • Jeanna
  • 06.02.09 | 15:34 Uhr

Quasi ein Modell ! Aufgezeigt an der UBS. Und dass mit Kurer ein Bock zum Gärtner gemacht wurde, habe ich schon gesagt, als er Ospels Nachfolge antrat. Hat sich bis dato (!) bloss bestätigt.

http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Der-UBSCrash--das-Drama-zwischen-zwei-Buchdeckeln/story/15006173

  • Jeanna
  • 05.02.09 | 11:28 Uhr

Eine abgefahrene Jammergestalt in Person.
Oder:
Gib uns unsere wöchentliche "Enttäuschung", oh Herr, und die "Kraft" darüber zu referieren.
Noch oderer:
Geh' doch einfach endlich golfen und halt die Klappe.

http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Deutsche-Bank-erleidet-Milliardenverlust/story/27843660

  • Jeanna
  • 04.02.09 | 14:24 Uhr

““La crise n’existe pas ... die Schweiz gewinnt.““

http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/konjunktur/Schweizer-Aussenhandel-dramatisch-eingebrochen/story/18504905

ABER:
http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Ausfuhr-von-Kriegsmaterial-RekordZunahme-um-55-Prozent/story/14826482

Immer dasselbe in diesem ach so der Neutralität verpflichteten Ländle: „Man“ nimmt das Geld halt wo es herkommt !

Und schaufelt es auch dorthin, wo es „am meisten“ bringt. Z.B. in die UBS, die – obschon alle Zeit und Notwendigkeit dafür vorhanden gewesen wäre - noch nicht mal die elementarsten Grundprinzipien der Kommunikation – gerade in Krisen - geschnallt hat

  • Jeanna
  • 03.02.09 | 14:08 Uhr

Welch „bahnbrechende Erkenntnis“ ! Die Welt braucht eine neue Kultur:
http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Die-Welt-braucht-eine-neue-Bankkultur/story/15570785

Bleibt die nicht bloss rhetorische Frage, woher die „kommen“ soll.

Sicher ist nur eines: Bestimmt nicht von diesen offensichtlich im Kern Unbelehr- weil Unbeirrbaren, diese „Exemplarischen !“ und ihresgleichen, die nichts anderes können und wollen als nach den nächsten Schlupflöchern zu suchen ...

http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/UBS-koedert-USKundenberater-mit-hohen-Boni/story/15557572

  • Jeanna
  • 02.02.09 | 15:47 Uhr

Und noch eine „inkauf genommene“ Auswirkung des weltweit bewunderten, hofierten und nun drastisch einbrechenden chinesischen Wirtschaftsbooms:
7% - also 1,1 Millionen - Neugeborene kommen jährlich mit Missbildungen zur Welt. Bei einem Viertel davon haben die Missbildungen genetische Ursachen in Kombination allerdings mit zusätzlich vermuteten schädliche Umwelteinflüssen. In mindestens einem von 10 Fällen jährlich ! – also 110'000 – sind die Missbildungen eindeutig auf giftige Umwelteinflüsse zurückzuführen. Und diese Zahlen betreffen „bloss“ die jährlich Neugeborenen. Nicht die ungleich viel grössere Zahl von schweren, gesundheitlichen Beeinträchtigungen und Schädigungen Heranwachsenden und Erwachsenen !

Aber ein Tibetfähnchen in einem Davoser Geschäft ist natürlich weit beunruhigender, das ist schon klar ! Und wenn man Wen Jibao heisst.

  • Jeanna
  • 02.02.09 | 14:27 Uhr

Das globale Debakel nimmt in allen Varianten unaufhaltsam seinen vorhergesagten Lauf:
http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/konjunktur/20-Millionen-Wanderarbeiter-auf-Jobsuche/story/31401547

Zum Glück nicht bei uns, gell ? Weil: "La crise n'existe pas" und die Schweiz - also die legendär lustige Insel der ewig verschonten Glückseligen - gewinnt.

  • Jeanna
  • 29.01.09 | 15:44 Uhr

http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/dossier/wef-2009/Ehemaliger-CDUGeneralsekretaer-kritisiert-das-WEF/story/29164275

Geissler zur Unfähigkeit, Globalisierung human zu gestalten. Die Ideologie der Marktgläubigkeit habe zum Bankrott des Kapitalismus geführt. Das jetzige System hat sich erledigt, es muss ersetzt werden durch eine ökosoziale Marktwirtschaft.

Oder: Was jede und jeder halbwegs urteilsfähige Zeitgenosse schon lange erkannte, die/der „Globalisierung“ schon immer als etwas anders verstand und erhofft hätte als das krakenhafte Ausbreiten von kurzfristiger Profitmaximierung für Wenige und das zunehmende Produzieren von Verlierern in allen erdenklichen Varianten und Auswirkungen.

Wann dämmert's endlich. Oder werden einfach noch mehr Ballone zum Aufblasen nachgeliefert ?

  • Jeanna
  • 28.01.09 | 10:56 Uhr

http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/konjunktur/Sinkende-Nachfrage-sinkendes-Angebot-sinkende-Beschaeftigung-sinkender-Konsum/story/29426270

Mittlerweile gilt dies praktisch für die ganze Welt.

Roubini:
Richtig, kein Industriestaat kann sich diesem konjunkturellen Niedergang entziehen. Das macht die Lage der Weltwirtschaft so bedrohlich: Der wirtschaftliche Einbruch überträgt sich von einem Land auf das andere. Der Rückgang der Binnennachfrage im einen Land führt zum Rückgang der Exporte im anderen Land und in der Folge auch zum Rückgang von dessen inländischer Nachfrage. So überträgt sich dieses Virus immer weiter. Wir befinden uns in einem Teufelskreis – sinkende Nachfrage, sinkendes Angebot, sinkende Beschäftigung, sinkender Konsum, sinkende Bautätigkeit. Die Abwärtsspirale beschränkt sich auch längst nicht mehr nur auf die Industriestaaten, die Schwellenländer sind davon ebenfalls voll erfasst worden.

  • Christine
  • 27.01.09 | 21:07 Uhr

..Baa ba babaa, baba baba bababaa..

  • Zara Zarathustra
  • 27.01.09 | 20:36 Uhr

Das Debakel kommt erst.

  • Zara Zarathustra
  • 27.01.09 | 20:34 Uhr

hallo

  • Zara Zarathustra
  • 27.01.09 | 20:34 Uhr

halli

  • Christine
  • 21.01.09 | 12:26 Uhr

Zara, munter-frisch virtuell, als Ueberbringer böser Nachrichten.

Das lässt hoffen, dass es real auch so munter-frisch zugeht.

  • Zara Zarathustra
  • 21.01.09 | 11:56 Uhr

La crise n'existe pas, die Schweiz gewinnt....

http://www.teleboerse.de/1089073.html

  • Zara Zarathustra
  • 21.01.09 | 11:53 Uhr
  • Christine
  • 19.01.09 | 19:03 Uhr

Who cares if t h e y disappear?

Here's how to make your own:

http://www.instructables.com/id/Toddler-Flinstone-Car/

Start now!

  • Zara Zarathustra
  • 19.01.09 | 16:50 Uhr
  • Zara Zarathustra
  • 19.01.09 | 16:49 Uhr
  • Zara Zarathustra
  • 19.01.09 | 16:48 Uhr
  • Zara Zarathustra
  • 19.01.09 | 16:47 Uhr
  • Jeanna
  • 18.01.09 | 15:41 Uhr

Abgetakelte und abtreten Müssende mit der katastrophalsten Hinterlassenschaft aller Zeiten können nicht einfach in ihren „wohlverdienten“ Sonnenuntergang reiten, sondern „müssen“ noch darüber hinaus ihre „Duftmarken“ absetzen:
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,601901,00.html
US-Präsident Bush ist fast schon aus dem Amt geschieden - und doch mächtig aktiv. Mit Dutzenden Last-Minute-Erlassen verankert er seine konservative Politik. Viele Vorschriften schaden der Umwelt und sind kaum rückgängig zu machen.

ff.

Wieder andere zetteln zur "Sicherung" ihres Wahlerfolges ein mörderisches Gemetzel an 1,5 Millionen Menschen an.

(Und in a nutshell rudert auch „der gute Zuhörer“ bereits heftig im nächsten Thementeich rum (Asylwesen) und schiesst seine Giftpfeile ab auf EWS.)

Der Wahnsinn feiert pausenlos Urstände und hat Hochkonjunktur.

  • Christine
  • 18.01.09 | 13:11 Uhr

Wendezeiten

Zeiten Zehntenweide Ende ?

  • Zara Zarathustra
  • 18.01.09 | 12:58 Uhr
  • Zara Zarathustra
  • 18.01.09 | 12:32 Uhr
  • Jeanna
  • 17.01.09 | 20:26 Uhr

When they poured across the border
was cautioned to surrender,
this I could not do;
took my gun and vanished.

  • Jeanna
  • 17.01.09 | 20:25 Uhr

I have changed my name so often,
I've lost my wife and children
but I have many friends,
and some of them are with me.

  • Jeanna
  • 17.01.09 | 20:25 Uhr

An old woman gave us shelter,
kept us hidden in the garret,
then the soldiers came;
she died without a whisper.

  • Jeanna
  • 17.01.09 | 20:24 Uhr

There were three of us this morning
I'm the only one this evening
but I must go on;
the frontiers are my prison.

  • Jeanna
  • 17.01.09 | 20:23 Uhr

Oh, the wind, the wind is blowing,
through the graves the wind is blowing,
freedom soon will come;
then we'll come from the shadows.

  • Jeanna
  • 17.01.09 | 20:22 Uhr

Les Allemands étaient chez moi
ils me dirent, "Signe toi,"
mais je n'ai pas peur;
j'ai repris mon arme.

  • Jeanna
  • 17.01.09 | 20:21 Uhr

J'ai changé cent fois de nom,
j'ai perdu femme et enfants
mais j'ai tant d'amis;
j'ai la France entière

  • Jeanna
  • 17.01.09 | 20:21 Uhr

Un vieil homme dans un grenier
pour la nuit nous a caché
les Allemands l'ont pris
il est mort sans surprise.

  • Jeanna
  • 17.01.09 | 15:45 Uhr

Und die Schnattergänse schnattern und die Quatschdrohnen quatschen ... denn sie die hatten schon immer viel zu tun und sorgen unaufhaltsam dafür, dass ihnen "der Stoff" nicht ausgeht. DAS "Risiko" - fürwahr - war noch nie kleiner.

  • Zara Zarathustra
  • 17.01.09 | 15:28 Uhr

Trag' mich fort von den wiederkehrenden nationalen Sozialisten

  • Zara Zarathustra
  • 17.01.09 | 15:27 Uhr

Komm, grosser schwarzer Vogel !

  • Zara Zarathustra
  • 17.01.09 | 15:03 Uhr

da wussten wir: es ist aus

  • Zara Zarathustra
  • 17.01.09 | 15:03 Uhr

und Lehrer um ihr Leben rannten

  • Zara Zarathustra
  • 17.01.09 | 15:02 Uhr

als schliesslich Kindergärten brannten

  • Zara Zarathustra
  • 17.01.09 | 15:01 Uhr

und in Autoreifen bissen

  • Zara Zarathustra
  • 17.01.09 | 15:01 Uhr

als sie Teddeybären zerrischen

  • Zara Zarathustra
  • 17.01.09 | 15:00 Uhr

und statt dessen die Kröten frassen

  • Zara Zarathustra
  • 17.01.09 | 14:59 Uhr

als sie ihr Brot nicht mehr assen

  • Zara Zarathustra
  • 17.01.09 | 14:59 Uhr

und im Zirkus nicht mehr lachten

  • Zara Zarathustra
  • 17.01.09 | 14:59 Uhr

als die Kinder Kröten nach Hause brachten

  • Zara Zarathustra
  • 17.01.09 | 14:55 Uhr

Wenn er aber aus seinem Schlaf erwacht ist, dann schlägt er in blindem Zorn alles kurz und klein, auch das was ihm noch helfen könnte.

  • Zara Zarathustra
  • 17.01.09 | 14:55 Uhr

Das deutsche Volk bewertete er wenig schmeichelhaft wie folgt:
Absolut Obrigkeitshörig, des Denkens entwöhnt, typischer Befehlsempfänger, ein Held vor dem Feind, aber ein totaler Mangel an Zivilcourage! Der typische Deutsche verteidigt sich erst dann, wenn er nichts mehr hat, was sich zu verteidigen lohnt.

  • Zara Zarathustra
  • 17.01.09 | 14:55 Uhr

C. F. von Weizsäcker sagte (vor 25 Jahren), dass sein Buch, welches er als sein letztes großes Werk bezeichnete, mit Sicherheit von der Bevölkerung nicht verstanden würde und die Dinge somit ihren Lauf nehmen!

  • Zara Zarathustra
  • 17.01.09 | 14:54 Uhr

Das System, welches für diese Verbrechen verantwortliche ist, heißt ‘unkontrollierter Kapitalismus‘.

  • Zara Zarathustra
  • 17.01.09 | 14:54 Uhr

12. Die Menschheit wird nach dem Niedergang des Kommunismus, das skrupelloseste und menschenverachtende System erleben, wie es die Menschheit noch niemals zuvor erlebt hat, ihr Armageddon.

  • Zara Zarathustra
  • 17.01.09 | 14:53 Uhr

11. Um Rohstoffbesitz und dem eigenen Machterhalt dienend, werden Großmächte Kriege mit Atomwaffen und anderen Massenvernichtungswaffen führen.

  • Zara Zarathustra
  • 17.01.09 | 14:53 Uhr

10. Zum Zweck der Machterhaltung wird man die Weltbevölkerung auf ein Minimum reduzieren. Dies geschieht mittels künstlich erzeugter Krankheiten. Hierbei werden Bio-Waffen als Seuchen deklariert, aber auch mittels gezielten Hungersnöten und Kriegen. Als Grund dient die Erkenntnis, dass die meisten Menschen ihre eigene Ernährung nicht mehr finanzieren können, jetzt wären die Reichen zu Hilfsmaßnahmen gezwungen, andernfalls entsteht für sie ein riesiges, gefährliches Konfliktpotential.

  • Zara Zarathustra
  • 17.01.09 | 14:53 Uhr

9. Die Kapitalwelt fördert wie eh und je, einen noch nie dagewesen Nationalismus (Faschismus), als Garant gegen einen eventuell wieder erstarkenden Kommunismus.

  • Zara Zarathustra
  • 17.01.09 | 14:52 Uhr

8. Die ergebenen Handlanger dieses Geldadels sind korrupte Politiker.

  • Zara Zarathustra
  • 17.01.09 | 14:52 Uhr

7. Um ihre Herrschaft zu sichern werden diese Eliten frühzeitig den totalen Überwachungsstaat schaffen, eine weltweite Diktatur einführen.

  • Zara Zarathustra
  • 17.01.09 | 14:52 Uhr

6. Die herrschende Elite wird gezwungen, zu ihrem eigenen Schutz Privatarmeen zu unterhalten.

  • Zara Zarathustra
  • 17.01.09 | 14:51 Uhr

5. Die Gefahr von Bürgerkriegen steigt weltweit dramatisch an.

  • Zara Zarathustra
  • 17.01.09 | 14:51 Uhr

4. ca. 20 Jahre nach dem Untergang des Kommunismus, werden in Deutschland wieder Menschen verhungern.

  • Zara Zarathustra
  • 17.01.09 | 14:50 Uhr

3. Alle Sozialsysteme werden mit dem Bankrott des Staats zusammenbrechen. Rentenzahlungen zuerst. Auslöser ist eine globale Wirtschaftskrise ungeheurer Dimension, die von Spekulanten ausgelöst wird.

  • Zara Zarathustra
  • 17.01.09 | 14:50 Uhr

2. die Löhne werden auf ein noch nie da gewesenes Minimum sinken.

  • Zara Zarathustra
  • 17.01.09 | 14:50 Uhr

1. Die Arbeitslosenzahlen werden weltweit ungeahnte Dimensionen erreichen.

  • Zara Zarathustra
  • 17.01.09 | 14:49 Uhr

Carl Friedrich von Weizsäcker:

  • Zara Zarathustra
  • 17.01.09 | 14:47 Uhr

peak Idiotie

  • Zara Zarathustra
  • 17.01.09 | 14:47 Uhr

peak oil

  • Zara Zarathustra
  • 17.01.09 | 14:47 Uhr

peak Mensch

  • Zara Zarathustra
  • 17.01.09 | 14:46 Uhr

sie haben fertig

  • Zara Zarathustra
  • 17.01.09 | 14:46 Uhr

aus die Maus

  • Zara Zarathustra
  • 17.01.09 | 14:46 Uhr

adios K.

  • Zara Zarathustra
  • 17.01.09 | 14:45 Uhr

auf nimmer wiedersehen

  • Zara Zarathustra
  • 17.01.09 | 14:45 Uhr

Der Kapitalismus verschwindet

  • Zara Zarathustra
  • 17.01.09 | 14:44 Uhr

es verschwindet der Kapitalismus

  • PET77
  • 26.12.08 | 17:21 Uhr

Das Ende von vorhin ist abgeschnitten, weil die entstehenden Zwischenräume beim Zeilenumbruch von der Maschine dooferweise mitgezählt werden. Die Zeichenanzahl ist also effektiv falsch, denn Zwischenräume sind für Nicht-Maschinen keine Zeichen. So gescheit ist nicht jeder Programmierer.

Aber diese Art von "Performance" wird noch schlimmer werden, weil immer mehr Programmier-Aufträge ans Ausland (z.B. an Indien) vergeben werden und der einheimische Programmier-Nachwuchs dadurch weiter - vordergründig Kosten sparend - vernachlässigt werden kann. In der Schweiz sind zusätzlich 1 400 indische Programmierer mit Sonder-Genehmigung am Werk - die graben den Einheimischen die kostbare Erfahrung ab.

Aber wegen der dem Volk eingeredeten Globalisierung muss ich mich eigentlich entschuldigen, dass ich an das Wohlergehen der Schweiz denke.

  • PET77
  • 26.12.08 | 17:02 Uhr

Zara, ein Grundbegriff aus der Wirtschafts-Theorie:
Zins ist definiert als "Lohn für Konsumverzicht".
Das Problem liegt an der Unwissenheit von Menschen, beispielsweise wenn riesige Einkommen legal ergaunert werden --- daran ist aber nicht "das Kapital" schuld; lieber Kapital als Gewalt ... [!!!]
Beispiel: Zahnärzte in der Schweiz raffen mit dem Trick "Tarif anstatt Stundenlohn" um die tausend Franken Stundenlohn und kommen oft auf über eine Million Jahreseinkommen. Das ist monopol. Erpressung, denn als ich eine Infektion an Zähnen hatte, da musste ich zum Zahnarzt - ganz egal, wieviel es kostet.
Kein sozialistischer oder grüner Politiker unternimmt etwas gegen diese Ausplünderung des Volkes. Ein anderer Punkt ist die Zahnreinigung, welche seit vielen Jahren sich selbständig machen wollenden Frauen verwehrt wird, damit Zahnärzte kräftig die Hand aufhalten und massiv verteuern können; ähnlich ist es mit der Anfertigung von Prothesen und vielem mehr.
Tatsache ist, dass wir in Demokratien völliger Verantwortungslosigkeit der Politiker leben.
Verantwortung bedeutet, dass für angerichtete Folgen GEHAFTET wird - mit dem Vermögen, mit dem Lohn, mit der Pension und mit Freiheitsentzug.
Stattdessen habe ich eine dekadente Diskussion gesehen, ob man das wohl verantworten könne, den an der Bankenkrise schuldig Verantwortlichen den Bonus zu entziehen ...
Ich vertrete "MbR" - Management by Results ... Gründe, also Ausreden, interessieren mich nicht: Es kommt auf das ERGEBNIS an !

  • Jeanna
  • 25.12.08 | 16:24 Uhr

Farewell, Harold Pinter.

Schon wieder einer weniger, der die Abgründe hinter dem Geschwätz erkannte. Schon in seinen Theaterstücken.

Hier zum Angedenken nochmals seine Rede anlässlich der Nobelpreisverleihung.
http://www.uni-kassel.de/fb5/frieden/themen/Friedenspreise/nobel-lit-pinter.html

  • Zara Zarathustra
  • 25.12.08 | 11:29 Uhr
  • Zara Zarathustra
  • 24.12.08 | 14:52 Uhr

Gegen die Zinseszins-Schuld- und Knechtschaftsgesellschaft kann man nichts tun, lieber PET77, ausser abschaffen, und zwar ein für allemal.
Ob die exponentiell per Zinseszins wachsenden Schulden mit dem Gewaltmetall Gold, mit Gerste oder Papier gedeckt waren, machte und macht letzten Endes keinen Unterschied aus. Alle Geldsysteme enden früher oder später in sich selbst.

  • PET77
  • 24.12.08 | 13:31 Uhr

"Unheil des Kapitalismus" oder Sach-Unverstand ?
Geld ist symbolisch gespeicherte Leistung - manueller oder gedanklicher Art. In einer ARBEITSTEILIGEN (spezialisierten) Gesellschaft kann niemand auf Geld verzichten !
Einer der wichtigsten Grundbegriffe ist der "Giralgeldmultiplikator": Zahle ich tausend Taler auf eine Bank ein, dann kann die Bank nicht nur diese als Kredit ausleihen, sondern dieser Kredit wird ausgegeben und endet letzten Endes wieder auf mehreren Bankkonti - und ist wieder weiter ausleihbar ... Durch diesen RÜCKFLUSS von Krediten wieder auf Konti machen die Banken im Durchschnitt aus den tausend Taler das sieben- bis neunfache.
Das ist Geldschöpfung (Computergeld) der keinerlei reale Leistung zugrunde liegt !
Durch Tricks lässt sich der Giralgeldmultiplikator weiter erhöhen - bis sich der Finanzsektor sozusagen von der realen Wirtschaft abgekoppelt hat und mit Fantasie-Geld operiert, dem keine wirkliche wirtschaftliche Leistung mehr gegenüber steht.
Jetzt braucht man nur den Gedankengang umzudrehen: Zieht man Geld ab, also realisiert man z.B. Gewinne, dann schrumpft die Fantasie-Geldmenge ebenfalls MULTIPLIKATIV als KETTENREAKTION weg - bis zum Geldmangel (ZahlungsUnfähigkeit). Denn jetzt beim "Kassensturz" kommt raus, dass viel nur Fantasie-Geld war.
Wer das verstanden hat, der hat den Kernpunkt der Krise verstanden - und der kann überlegen, was in Zukunft dagegen zu tun ist.

  • Jeanna
  • 24.12.08 | 11:07 Uhr

Ganzer "Schluss":
.........; die dramatis prsonae verändert sich nicht.""

  • Jeanna
  • 24.12.08 | 10:48 Uhr

Ja, die Historiker. Und die in sie gesetzte Hoffnung, dereinst zuhanden einer anderen Generation, anderen Generationen (!), Geschehnisse, deren Ursachen und Dynamiken zu erläutern. Sie werden also den "Menschen von Morgen" darlegen und verständlich zu machen
versuchen weshalb "die Menschen von gestern" gelacht oder geweint haben und sie werden zweifellos Gründe anführen können dafür.

Wir Heutigen können aber nicht wissen, in was für Dynamiken - (""Du dennkst du schiebst, dabei bist du es, der geschoben wird."" Tucholsky ) - sich die Menschen dannzumal bewegen und sich darin zurechtfinden müssen ... was dabei ihre Richtschnüre sein mögen und was für (Er)-Kenntnisse oder Einsichten sie dabei einzubeziehen willens und fähig sein werden.

DENN ... die dramatis personae verändert sich nicht , dabei wären wir so gerne auch optimistisch - in einem grösseren Rahmen verstanden - hätten wir, fänden wir dafür bloss einen Grund:

""Die Geschichtswissenschaftler versuchen, die Sache zu verstehen. Aber Geschichtswissenschaftler lügen. Nicht absichtlich. Ihr Job verlangt es von ihnen. Sie blicken zurück und sie haben das Gefühl, sie würden einen Plot erkennen. Von hieraus werden alle Umstände verzerrt, geschmiert und so eingepasst, dass sie in die Geschichte passen. Die grundlegenden Tatsachen bleiben die gleichen, ganz egal aus welcher Richtung man sie betrachtet; die dramatis personae verändern sich nicht.""

  • Zara Zarathustra
  • 24.12.08 | 10:39 Uhr

Schluss:

"Man hat sein Lüstchen für den Tag und sein Lüstchen für die Nacht: aber man ehrt die Gesundheit. „Wir haben das Glück erfunden“ - sagen die letzten Menschen und blinzeln.

  • Zara Zarathustra
  • 24.12.08 | 10:37 Uhr

Fortsetzung:

Die Erde ist dann klein geworden, und auf ihr hüpft der letzte Mensch, der Alles klein macht. Sein Geschlecht ist unaustilgbar, wie der Erdfloh; der letzte Mensch lebt am längsten.

„Wir haben das Glück erfunden“ - sagen die letzten Menschen und blinzeln.

Sie haben die Gegenden verlassen, wo es hart war zu leben: denn man braucht Wärme. Man liebt noch den Nachbar und reibt sich an ihm: denn man braucht Wärme.

Krank-werden und Misstrauen-haben gilt ihnen sündhaft: man geht achtsam einher. Ein Thor, der noch über Steine oder Menschen stolpert!

Ein wenig Gift ab und zu: das macht angenehme Träume. Und viel Gift zuletzt, zu einem angenehmen Sterben.

Man arbeitet noch, denn Arbeit ist eine Unterhaltung. Aber man sorgt, dass die Unterhaltung nicht angreife.

Man wird nicht mehr arm und reich: Beides ist zu beschwerlich. Wer will noch regieren? Wer noch gehorchen? Beides ist zu beschwerlich.

Kein Hirt und Eine Heerde! Jeder will das Gleiche, Jeder ist gleich: wer anders fühlt, geht freiwillig in's Irrenhaus.
„Ehemals war alle Welt irre“ - sagen die Feinsten und blinzeln.

Man ist klug und weiss Alles, was geschehn ist: so hat man kein Ende zu spotten. Man zankt sich noch, aber man versöhnt sich bald - sonst verdirbt es den Magen.

Man hat sein Lüstchen für den Tag und sein Lüstchen für die Nacht: aber man ehrt die Gesundheit. „Wir haben das Glück erfunden“ - sagen die letzten Menschen und blinzeln.

  • Zara Zarathustra
  • 24.12.08 | 10:36 Uhr

Jetzt wird immer klarer, dass Zarathustra richtig lag. Er war ein Seher. Ein Seher dessen, was kommen muss.
Er hatte die letzten Menschen glasklar vor Augen. Und das sind WIR.

Und also sprach Zarathustra zum Volke:

Es ist an der Zeit, dass der Mensch sichsein Ziel stecke. Es ist an der Zeit, dass der Mensch den Keim seiner höchsten Hoffnung pflanze.

Noch ist sein Boden dazu reich genug. Aber dieser Boden wird einst arm und zahm sein, und kein hoher Baum wird mehr aus ihm wachsen können.

Wehe! Es kommt die Zeit, wo der Mensch nicht mehr den Pfeil seiner Sehnsucht über den Menschen hinaus wirft, und die Sehne seines Bogens verlernt hat, zu schwirren!

Ich sage euch: man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können. Ich sage euch: ihr habt noch Chaos in euch.

Wehe! Es kommt die Zeit, wo der Mensch keinen Stern mehr gebären wird. Wehe! Es kommt die Zeit des verächtlichsten Menschen, der sich selber nicht mehr verachten kann.

Seht! Ich zeige euch den l e t z t e n M e n s c h e n.

„Was ist Liebe? Was ist Schöpfung? Was ist Sehnsucht? Was ist Stern?“ - so fragt der letzte Mensch und blinzelt.

ff.

  • Zara Zarathustra
  • 24.12.08 | 09:59 Uhr

Madoff - oder die Kapitalisten, die Totengräber des Kapitalismus:

"die Historiker entscheiden, ob die Leser lachen oder weinen. Sie können daraus ein Moralstück machen, oder eine unmoralische Farce. Sie können sich auf das Leid der Massen konzentrieren, oder auf das Scheitern der Führung, auf den Triumph einer Kaste... oder die Niederlage einer Klasse... oder die Niedertracht eines ganzen Berufszweigs. Schon jetzt erzählen sie ihre Geschichte. Das System ist gescheitert... und jetzt müssen wir es wieder in Ordnung bringen. Wir brauchen mehr Regulierung, sagt ein weiterer Nobelpreisträger, Joseph Stiglitz, in der aktuellen Ausgabe des Newsweek Magazins.

Zu schade, dass sie sich zurücklehnen können und das elegante Unheil des Kapitalismus genießen können. Innerhalb von 6 Monaten hat er 10.000 Porsches zerkratzt... mehr Monumente zerstört als Cromwell... und die Reichen noch schwerer in Mitleidenschaft gezogen als Mitterand. Eine Armee düsterer Bolschewiken hätte Jahrzehnte gebraucht, um so viel Vermögen umzuverteilen, ...und es wäre nicht halb so lustig gewesen. "

  • Jeanna
  • 24.12.08 | 00:21 Uhr

Verrückte Welt ... in a nutshell (!) täglich auf mannigfaltige und doch immer gleiche Art und Weise im Forum plakatiert.

  • Jeanna
  • 24.12.08 | 00:02 Uhr

An der Natur oder am Kaff liegt's nicht. Sämtliche Bad Goiserns, die Hallaus, die Flaachs und die Wasillas dieser Welt können nichts dafür, was für Figuren dort oder wo auch immer ihr Wesen zu treiben determiniert sind.

Und im "Madness on (not off)" Forum ist die Brigade der Geistesarbeiter wacker am marschieren.
Während die fröhliche Bitte, einer soll lieber wissen lassen, ob er die Guetzli lieber rare, medium oder well done möge sträflich ignoriert worden ist. Einfach keinen Humor haben sie, die Leute.

Ja, verrückte Welt

  • Zara Zarathustra
  • 23.12.08 | 23:03 Uhr

und im selben Kaff zur Schule gegangen wie der Jörgl.

verrückte Welt...

  • Jeanna
  • 23.12.08 | 22:01 Uhr

I heas.

Und ist bildlich genial umgesetzt.

  • Zara Zarathustra
  • 23.12.08 | 21:23 Uhr

fröhl. Weihnachten mit

Hubert von Goisern - " Heast as net "

http://www.youtube.com/watch?v=gE3kaTudv1M


wünscht

Zara Zarathustra Apokalyptikus der Dritte und Allerletze

  • PET77
  • 23.12.08 | 14:44 Uhr

Natürlich wirken Finanz-Spritzen nur kurzzeitig, wenn die kausalen Ursachen nicht beseitigt werden. Besonders deutlich wird das bei der amerikanischen Automobil-Industrie, wo die verpulverten Milliarden praktisch nur zur Lohn-Fortzahlung dienen. Geradezu lustig mutet an, dass dieselben Leute, welche den Karren in den Graben gefahren haben, jetzt Konzepte zur Sanierung vorlegen sollen - wobei deren Unfähigkeit dafür mit der Krise erwiesen ist.
Anders als Herr Malik sehe ich zwei Hauptursachen: Kredite haben denselben Effekt wie eine laufende Notenpresse - man kauft mit erschaffenem Geld ... bis die Giralgeldmenge so angewachsen ist, dass der gegenseitige Betrug wie eine Seifenblase platzt.
Besonders intelligent hat sich die Schweizer Politik beim zweiten Grund erwiesen: Tausende Millionen Franken Steuergelder an die zehn neuen EU-Ostländer zu verschenken, das bedeutet, dass diese ihre Infrastruktur ausbauen und modernste Maschinen anschaffen können. Weil die Rohstoffe auf dem Weltmarkt grosso modo für alle gleich teuer sind, so bedeutet das, dass wir gegen 20 % von unseren Lohnkosten nicht konkurrenzfähig sein können. Auf lange Sicht haben wir eine uns verarmen lassende Konkurrenz hochfinanziert. Von der stark ansteigenden und verteuernden Nachfrage nach Treibstoff und Rohstoffen mal abgesehen.
Gegen Absatzprobleme bei den Autos gibt es nur ein Rezept: Runter mit den Preisen = runter mit den Löhnen - dann gehen dem Volk die Augen auf, wohin sie ihre Politiker geführt haben.

  • Jeanna
  • 23.12.08 | 11:34 Uhr

Primaten gehören ja auch nicht zur Spezies „Krone der Schöpfung, weshalb sie - u.a. - auch keine Zauberformeln austüfteln und damit einen Nobelpreis gewinnen. Und die Zauberformel weiterhin ad absurdum praktizieren, obschon sie schon mal grandios scheiterte. An und in der Realität.

http://www.sf.tv/sf1/eco/sendung.php

  • Zara Zarathustra
  • 23.12.08 | 11:08 Uhr

Der Kapitalismus ist absurd.

Primaten horten nicht - Primaten teilen.

  • Jeanna
  • 22.12.08 | 10:48 Uhr

Lumpige "20 Jährchen" ... das muss man sich inzwischen nicht mal mehr vorstellen, da es sich vor unser aller Augen abspielt ... und den Unblinden nicht erst seit gestern.

Der einzig wahre Garant für Freiheit, Demokratie, Fortschritt, Prosperität und Gerechtigkeit ... also der Sieger über ein diktatorisches Knechtschaftssystem, vergeigt in seinem Siegestaumel alles, aufkosten von allen. Oder wenn Freiheit ad absurdum geführt wird und in grandioser Selbstdemontage gipfelt.


B. Bouviers Szenario gemahnt an Franz Hohlers "Rückeroberung" ... mit dem nicht zu vernachlässigenden Unterschied, dass Hohler sein Szenario skizziert hat als "die Welt noch in Ordnung war"

  • Zara Zarathustra
  • 22.12.08 | 10:30 Uhr

Forts.

- Zeitsprung _
(6 Monate später)

Die Masse obiger "20.000" ergiesst sich nun auch
aufs "Flache Land", da sie erkannt hat,
dass weiteres Verweilen nur den sicheren
Tod zur Folge haben wird.
Was die Bauern davon halten und wie diese
sich verhalten werden, überlasse ich der
Vorstellungskraft des geneigten Lesers.

- Zeitsprung-
(6 Jahre später)

"Grün" hat bereits weite Teile des ehemaligen
Zürich zurückerobert.
Wie in der Spätantike Roms auf dem Forum
grasen ein paar magere Ziegen.
Der Hirte haust im Baur au Lac.
Züerich hat noch 27 Bewohner.
Die Regierung sitzt in Andermatt.

Die Schweiz hat noch 200'000 Einwohner.
Ein Gutteil davon die Katastrophe überlebt habende
wehrhafte Kleinbauern.

  • Zara Zarathustra
  • 22.12.08 | 10:25 Uhr

Es wird bereits geplündert.
Die Feuerlöschzüge werden vom plündernden Pöbel
angegriffen.
Es brennt allerorten munter.
Die Polizei bleibt lieber zuhause und kümmert
sich um ihre Lieben.
Und die Feuerwehrleute auch.
Oma Künzli klettert durstig
6 Stockwerke ins Parterre und trinkt Wasser
aus der Limmat.
3 Tage später findet sie ein Plünderer
tot auf dem 3. Treppenabsatz und zieht ihr
den schmalen Goldreif vom welken Ringfinger.
Bis dorthin hatte sie sich trotz schwerster Koliken
noch schleppen können.

- Zeitsprung -
(6 Wochen später)

In Zürich leben noch 20.000 Menschen.
Vor allem die Kräftigsten.
Ganze Stadtteile sind abgebrannt.
Seuchen grassieren.
300'000 haben zu Fuss die Stadt verlassen.
Und Viele nicht mal den Stadtrand erreicht.

ff.

  • Zara Zarathustra
  • 22.12.08 | 10:22 Uhr

B. Bouvier skizzierte kürzlich das kommende Szenario für Frankreich und Paris. Uebertragen auf die Eidgenossenschaft sieht das dann inetwa so aus:

Nehmen wir mal "Zürich", - da kennen wir uns aus.
Aufgrund der revolutionären Wirren kentert
grad die öffentliche Ordnung.
Kein Ende abzusehen.
Die Banken sind dicht.
Und der Strom ist weg.
=>
Und damit auch sehr schnell das Wasser in den Leitungen,
weil die Hochbehälter trocken fallen.
Die Trams stehen verlassen in den Gleisen.
Die Tanksäulen fördern keinen Treibstoff mehr.
Nachts ist es dunkel.
Und es ist kalt, weil kein Brenner mehr läuft.
Alle Fahrstühle stehen.

Auf einen Schlag sind rund 70% aller "modernen" Berufe
hinfällig:
Taxifahrer, Friseure, Fremdenführer,
Strassenkehrer, Verkäuferinnen, Lehrer, Mode-Designer,
Bankbeamte, Fluglotsen, Finanzbeamte, Reiseveranstalter,
Fensterputzer, Strassenmaler, Elektroinstallateure,
Tankstellenpächter, Blumenverkäufer, Café-Betreiber,
Verkehrspolizisten, Juweliere, etc...etc...
Praktisch sämtliche Geschäfte sind geschlossen.
Die Supermärkte seit Tagen gähnend leer.

ff.

  • Zara Zarathustra
  • 22.12.08 | 10:08 Uhr

Wer hätte das gedacht, dass 20 Jährchen nach der SU nun die US am Ende sind ?

  • Jeanna
  • 21.12.08 | 23:59 Uhr

So-so:
“"We’re going to do everything we can."”

Das würde ja heissen, dass der Apartheidsstaat sowohl Prioritäten wie existentielle Strategien völlig anders setzen müsste als bislang.

Wir haben diesbezüglich zwar und trotz Überfälligkeit noch nichts (!) "gesehen".

(Ein Rechtsrusch für die Wahlen 09 ist bereits vorausgesagt. Und was das (dort) heisst, weiss man ja.)

  • Zara Zarathustra
  • 21.12.08 | 23:30 Uhr

Der israelische Finanzminister meinte denn auch, man werde alles tun, um die Deflation abzuwenden. Ja ja, nun merken langsam alle, dass Deflation kommt und eben nicht Inflation. Die waren halt auch nicht viel gescheiter als die Lärrier und all' die Finänzler, die innerhalb und ausserhalb dieser Foren ihr Wissen zum besten gaben.
Die spüren halt immer erst dann, was kommt, wenn es bereits da ist.

http://www.bloomberg.com/apps/news?pid=20601087&sid=aQP4ngI2yUag&refer=home

  • Jeanna
  • 21.12.08 | 22:57 Uhr

Ja, das ist ein ziemlich grundlegender Aspekt mit dieser bösen Geschichte, Zara. Das aus eigener Kraft ja nicht existenzfähige IL wird wohl noch seine blauen Wunder erleben, wenn da exemplarisch u.a. auch die spendenfreudige Solidarität der Diaspora brüchig geworden ist.

Aber auch das ist weiter nicht mehr überraschend, nachdem ja schon Summen in Millionenhöhe die den Holocaustüberlebenden zugedacht waren aufs vergnüglichste und schändlichste anderweitig verjubelt worden sind (Singer und Konsorten) ... und das war noch lange vor die Krise vom Trab in den Galopp überging.

  • Zara Zarathustra
  • 21.12.08 | 22:15 Uhr

Ja, eine böse Geschichte, die die Sache mit dem "credere" auch in dieser Society nachhaltig untergraben wird. Und ohne laufend neue Credits geht gar halt gar nichts in einer Kreditgesellschaft. Dann ist aus die Maus.

  • Christine
  • 21.12.08 | 21:42 Uhr

Swindler's list

Etwas vom Interessantesten zu lesen, um überhaupt eine Idee zu erhalten, wie so ein Schneeballsystem funktioniert und wie "effektvoll" die Auswirkungen sind, wenn es nicht mehr funktioniert. Und wie die Gier funktioniert, die aus viel noch viel mehr machen will. 10 - 12%? Ich habe schon mal die betrügerische Firma, ihren Chef, erwähnt, der mit solchen Rendite-Sätzen im süddeutschen Raum inserierte, Geldanleger anlockte und diesen Millionenbeträge aus der Tasche zog, bevor er hopps ging. Wenn Blut geleckt wird, gibt es kein Halten, obwohl die Unmöglichkeit einer solchen Rendite jedem hätte einleuchten sollen. Der Fall war für einige sehr tief.

PS: "Schneeballsystem-Spiele" im Kleinen sind bei uns verboten: Der Einzelne soll geschützt werden. Im Grossen hat man sie nicht im Griff.

  • Jeanna
  • 21.12.08 | 20:52 Uhr

Der helle Wahnsinn, Zara ! Wenn auch alles andere als überraschend ... Beschwörungsformeln, um der realexistierenden Realität ""doch noch etwas entgegenzusetzen"".
Und der mit der Swindlers-List entbehrt nicht einer speziellen Ungeheuerlichkeit ... wusste ich so nicht. Überrascht aber eigentlich auch nicht. Leider !

  • Zara Zarathustra
  • 21.12.08 | 20:35 Uhr

Forts.

Denn unsere unabhängige Notenbank in ihrer Weisheit, ist mit der Verfassung unter Gott, unsere alleinige Garantie von Freiheit, Recht und Demokratie. Dafür lohnt es sich täglich für die Gnade zu beten, die uns als Chef der FED durch das Volk der Vereinigten Staaten und seinem Präsidenten anvertraut ist". (Proceedings US-Congress, Washington DC, Bd. 555, S. 732 f).

  • Zara Zarathustra
  • 21.12.08 | 20:35 Uhr

Der Aberglaube des Oberguru der Kapitalisten:

Auszug aus dem Spatz vom 21.12.2008 - http://spatzseite.de/

Das Wesen dessen umreißt ein Wort des größten Geldgurus der letzten Jahrzehnte: Alan Greenspan. Der Vorsitzender der privaten US-Notenbank Federal Reserve, antwortete auf die Frage des Vorsitzenden des US-Kongreßausschusses für Kredit und Banken am 7. Juni 1996, ob er versichern könne, daß er mit seiner Geldmengen-Steuerungspolitik einen Einbruch wie 1929 verhindern könne, folgendes:

"Herr Vorsitzender, meine Damen und Herren, nicht monetäre Techniken und Details können uns sicher davor retten, sondern nur allein der immer feste, inbrünstige Glaube aller an die Kraft des Geldes, unserer Geld-Verfassung der Freiheit und Demokratie. Wenn wir nicht mehr an den US-Dollar glauben, an die wunderbare Stärke der USA und ihre Aufgabe für die Welt, allen Wohlstand und Freiheit zu bringen, dann sind wir verloren. Und die Kräfte der Finsternis, die nur darauf warten uns zu verderben, werden die Oberhand gewinnen. Wir werden immer wieder nur gerettet in der göttlichen Vorsehung und seinem uns gnädigen Willen, wenn wir an die rettende Kraft des Geldes immer wieder so fest glauben, wie an Gott und unsere Verfassung.
ff.

  • Zara Zarathustra
  • 21.12.08 | 20:21 Uhr
  • Jeanna
  • 21.12.08 | 17:46 Uhr

Genau ! Verdrängen heisst das "Erfolgs"-Rezept aller "Erfolgs"-Rezepte. Alles weitere folgt daraus ... inkl. die Prägung dessen, was "man" dann definitorisch "Bewusstheit" zu nennen sich bemüsssigt fühlt.

Denn: und nicht wahr: ""Verdrängung ist das was uns über Wasser hält"" Eine physikalische Erkenntnis aus der Schifffahrt. Und nur dort allein hat er - der Spruch - auch Gültigkeit. "Dummerweise".

  • Christine
  • 21.12.08 | 17:11 Uhr

@Zara

Den Leuten auf der Strasse mag es dämmern, sie verdrängen es jedoch. Das sehe ich an mir, an Kollegen und an den Antworten der befragten Passanten in Deutschland. Das Volk horcht auf, wenn Politiker warnende Worte an es richten. Wenn D u das machst, erschreckst Du mich und ein paar Andere damit, jedoch nicht "die Bevölkerung". Man will es nicht hören, und wenn man es hört, wie sollte man auch anders reagieren, als mit verdrängen und weiter machen.

Den Leuten in der Politik mag es ebenfalls dämmern. Wie spät es ist, und ob es zu spät ist kann ich überhaupt nicht beurteilen. Wie oft sind wir vielleicht schon an Krisen vorbei geschlittert, ohne uns dessen richtig bewusst gewesen zu sein (3. Weltkrieg, atomarer Supergau). Ich bin mit einer unbestimmten "Angst" im Rücken positiv eingestellt und frage mich, was für den kommunen Nichtpolitiker besser ist, einer Krise sehenden oder blinden Auges entgegen zu gehen?

  • Zara Zarathustra
  • 20.12.08 | 17:56 Uhr

Krise, wie sie nur "einmal in 100 Jahren auftrete".

Es dämmert den Leuten langsam...


http://www.n-tv.de/1074090.html

  • Jeanna
  • 19.12.08 | 13:43 Uhr

:-)

  • Zara Zarathustra
  • 19.12.08 | 13:07 Uhr

Yes, we can, Jeanna. Wir sind das Volk.

  • Zara Zarathustra
  • 19.12.08 | 12:59 Uhr

Noch eine Abfuhr für die rechtsbürgerlichen Etatisten, Pfründler und Illiberalen.

http://www.nzz.ch/nachrichten/schweiz/jahrelanges_hin_und_her_um_parallelimporte_beendet__1.1508087.html

  • Jeanna
  • 19.12.08 | 12:28 Uhr

Die CS immerhin lässt das blöde Volk mit seinen ihm parlamentarisch angedrehten Schrottpapieren nicht allein und setzt ein "Zeichen"" : Die CS-Boni werden künftig den Investment-Mänätschern dem Vernehmen nach nun auch mittels Schrottpapieren ausbezahlt.

Oder: "Piff, paff, puff: Wir haben etwas gelernt."
http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Credit-Suisse-Investmentbanker-erhalten-Schrottpapiere-als-Boni/story/27414952
Oder: Wenn der 1. April plötzlich Mitte Dezember stattfindet


"Sie waren nicht nur, sie sind lustig, diese ..................................................................................."

  • Christine
  • 19.12.08 | 11:42 Uhr

Das liegt halt schon in der Spezies begründet.

  • Zara Zarathustra
  • 19.12.08 | 11:22 Uhr

Wir sind ein blödes Volk.

  • Zara Zarathustra
  • 19.12.08 | 11:21 Uhr

Wir sind das Volk.

  • Zara Zarathustra
  • 19.12.08 | 11:21 Uhr

Die erste Schrott-Tranche für 16 Milliarden. Bravo !

  • Zara Zarathustra
  • 19.12.08 | 11:20 Uhr

Es geht los. Der Steuerzahler kauft jetzt den UBS-Schrott, den ihm das rechtsdümmliche Parlament aufnötigt.

  • Ginestra
  • 12.12.08 | 19:34 Uhr

Nicht nicht nötig... ah so ist das!

  • Ginestra
  • 12.12.08 | 19:33 Uhr

"Und auch durch das Gelernthaben mit Widersprüchen und in Widersprüchlichkeiten zu leben und trotzdem noch in den sprichwörtlichen Spiegel schauen zu können."

Das ist wohl tatsächlich DIE Grundvoraussetzung bei allen Linken, sonst müssten die ja den Sozialismus bekämpfen und wären damit gar keine Linke.

  • Jeanna
  • 12.12.08 | 18:18 Uhr

Und wenn ich sage ""Ist ja auch bei Dir nicht anders, Zara."" meine ich damit eine wesensmässige, charakterliche Grundehrlichkeit und Verlässlichkeit, die Vorspiegelungen falscher Tatsachen aus lauter Egozentrik nicht nicht nötig hat. Aber das weisst Du ja selbst.

  • Zara Zarathustra
  • 12.12.08 | 18:09 Uhr

Wie krank einer sein muss, tagein tagaus den selben Personen nachzustalken und sich auch noch als Dirigent eines multinationalen Unternehmens auszugeben, kann sich zum Glück jeder selber ausmalen.

  • Jeanna
  • 12.12.08 | 18:04 Uhr

Schon, Zara. Wobei Bildung nicht einfach durch das "Konsumieren" von Literatur entsteht, jedenfalls das nicht, was ich letztlich unter Bildung inkl. Herzensbildung verstehe. Sondern auch durch Differenzierungs- und Urteilsfähigkeit in Kontexten und grösseren Zusammenhängen, die etwas weiterreichen als bis gerade mal zum eigenen Tellerrand. Und auch durch das Gelernthaben mit Widersprüchen und in Widersprüchlichkeiten zu leben und trotzdem noch in den sprichwörtlichen Spiegel schauen zu können. Zu wissen, wozu ja zu sagen ist und wozu nur (!) nein gesagt werden kann. Der exemplarische (!) Aljoscha lässt grüssen. Ist ja auch bei Dir nicht anders, Zara.

  • Zara Zarathustra
  • 12.12.08 | 17:39 Uhr

Man fragt sich, wozu dieser literaturlose Stalker, Schnüffler und notorische Blockwart eigentlich schreibt.
Jeder Forist weiss, dass eine Jeanna literaturgebildet ist und der Stalker eben nicht. Nichts weiter als ein hochstapelnder Googler ohne tieferes Wissen.

  • Ginestra
  • 12.12.08 | 17:01 Uhr

"Das ist nichts weiter, als eine verdrehte, verlogene, spekulative Interpretation ... Deine Kernkompetenz."

Genau das könnte man so ziemlich unter jedes Deiner Naziwitzlerstatements setzen. So schnell wie Du lässt ja niemand irgendwelche Mutmassungen der Staatsmedien zu "realexistierenden Fakten und Realitäten" werden.

  • Jeanna
  • 12.12.08 | 16:46 Uhr

"""Es ist ja auch jedem hier klar, weshalb Du als allererstes nach der Aufschaltung der neuen Seiten überprüfen musstest (!), ob man vielleicht noch auf das alte Forum zugreifen kann. """

Das ist nichts weiter, als eine verdrehte, verlogene, spekulative Interpretation ... Deine Kernkompetenz.

Tschau

  • Ginestra
  • 12.12.08 | 16:29 Uhr

Ja, Jeanna, die neuen Seiten sind optimal für Dich, da man nicht mehr auf Deine Beiträge verlinken kann. Es ist ja auch jedem hier klar, weshalb Du als allererstes nach der Aufschaltung der neuen Seiten überprüfen musstest (!), ob man vielleicht noch auf das alte Forum zugreifen kann. Aber Deine Ausreden und Beschimpfungen sind auch so härzig (-:

  • Jeanna
  • 12.12.08 | 16:09 Uhr

Sagte ich ja: Sich in vermeintlichen lucida intervalla einen Anschein geben.

Aber dann hopp back to the roots aka ""Kernkompetenz"

PS:
Dein Link ist natürlich überhaupt nicht mein Informationsmedium. Es standen dort bloss aus einer anderen Quelle Originalzitate des Kobold aus dem Glarnerland drin und solche des Jasmin und weitere von Deinen Parteigenossen. Als Lügner und Verleumder bis in die Eingeweide, ist Dir dieser Sachverhalt natürlich voll bewusst.

  • Ginestra
  • 12.12.08 | 15:19 Uhr

http://www.antisvp.ch.vu/ , da bin ich gerne literaturlos...

  • Ginestra
  • 12.12.08 | 15:17 Uhr

Liebe Naziwitzler, markb, Jeanna, Zara usw., ja, wir kennen Eure "Literatur": http://www.antisvp.ch.vu/, da bin gerne literaturlos...

  • Zara Zarathustra
  • 12.12.08 | 14:44 Uhr

Als ob diese Null auch nur im entferntesten irgend etwas wüsste von der Geschichte, der Anthropologie, von der Eigentumsgesellschaft, der Geldgesellschaft, worauf diese basiert etc.
Stattdessen betet er seine dämlichen Floskeln runter, die man diesen Bildungsnullen eintrichtert. Aehnlich lächerlich ist es immer, wenn das Toneli zu dozieren beginnt. Als ob solche Jammergestalten jenseits der Plakatler irgend jemanden beeidrucken könnten.
Sie könnten es sich sparen. Man weiss, dass sie nichts wissen (können), die Literaturlosen. Woher auch.

  • Jeanna
  • 12.12.08 | 14:14 Uhr

Und in gelegentlichen, aber hoffnungslos vermeintlichen lucida intervalla versucht man, sich einen Anschein von Sachlichkeit und Sachkundigkeit zu geben, um über die eigentliche, umpteen times belegte, „Kernkompetenz“ hinweg zu täuschen.
So bleibt's ein Schuss in’s Ofenrohr. Sonst nix. Aber auch das müsste man halt zuerst und irgendwann mal schnallen, so man denn wollen (und auch noch können) würde.

L.H. zu zitieren erübrigt sich.

  • Ginestra
  • 12.12.08 | 14:10 Uhr

"Als ob es jemals Geldgesellschaften ohne Staat gegeben hätte.
Eigentum und Geld kam immer nur durch ein staatliches Machtgebilde zustande. Nur Kommunengesellschaften sind staatenlos."

Nö, Frusti, das bestreitet niemand, aber aus Sozialismus folgte noch immer Massenelend. Ausgezahlt hat sich Sozialismus meist nur für die erste Funktionärsgeneration...

  • Zara Zarathustra
  • 12.12.08 | 13:45 Uhr

Der Literaturlose phantasiert noch ein bisschen über Geschichte.
Ohne auch nur den blassesten eines Schimmers zu haben.

Als ob es jemals Geldgesellschaften ohne Staat gegeben hätte.
Eigentum und Geld kam immer nur durch ein staatliches Machtgebilde zustande. Nur Kommunengesellschaften sind staatenlos.
Aber will so eine Pfeife davon auch jemals etwas gehört haben. Steht halt nicht auf den völkischen Plakaten geschrieben.

  • Ginestra
  • 12.12.08 | 13:21 Uhr

Ja, den Staat muss man unter allen Umständen daran hindern zu kollabieren. Deshalb ist ja der Sozialismus so gefährlich! Bis jetzt waren es immer und ausschliesslich sozialistische Staatsgebilde, die zusammenbrachen und unendliches Elend über die Bevölkerung brachten. Da waren Monarchien noch besser.

  • Zara Zarathustra
  • 12.12.08 | 13:05 Uhr

Armselige Leutchen mit ihren Messiassen, den Totengräbern des Kapitalismus, die jetzt auch noch mitansehen müssen, dass ohne Staat gar nichts mehr geht und in ihrer Verzweiflung den Staat abzuzocken gewillt sind, um konkursite Grossfirmen und Wahlspender am "Leben" zu erhalten. Im Lichte dieser Katastrophe haben sie alle nichts mehr zu sagen. Sie sind zwar nicht verstummt, labern noch ein bisschen vor sich her, aber das ist auch alles.

  • Jeanna
  • 12.12.08 | 12:38 Uhr

Tja, nichts Neues unter dem Sünneli, bloss die ewige Wiederkehr des Gleichen. Die einen wissen das dank ein bisschen Schimmer von Empirie im Grundsatz und hören das Donnergrollen beizeiten. Andere spannen - quasi im Auge des Tornados - dann halt Schirme auf. Und noch andere sehen eine Rettung durch rechte Messiasse und deren ""hervorragende Eigenschaften"". Ja, warum auch nicht ?

Bis relativ bald

J.

  • Ginestra
  • 12.12.08 | 12:32 Uhr

Die Hoffnungsschimmer der Überwindenwollerinnen des Kapitalismus treiben wieder einmal seltsame Blüten.

  • Zara Zarathustra
  • 12.12.08 | 12:16 Uhr

ja, Jeanna, und jetzt sehen sie auch schon eine globale Rezession, kurz vor dem Kollaps. Die begreifen schnell, die Literaturlosen und Plakatgebildeten, die ausser der Stalkerei nichts mehr zu tun haben.

Und der Rocky, der dank dem anonymen SVP-Heini einen Tausender verloren hat, lässt sich wohlweislich nicht mehr blicken.
Grauslige Leute in dieser Partei. Feiglinge, Dampfplauderi, Tierschergen, Stalker, Plakatdeppen. Ein scheussliches Amalgam.

Grüsse nach unten.

Z.

  • Christine
  • 12.12.08 | 12:16 Uhr

Geh noch ein wenig talentiert über Toupées quasseln.

  • Jeanna
  • 12.12.08 | 12:08 Uhr

Das war absolut voraussehbar, Zara, dass ausgerechnet das hochstapelnde Debitorenbuchhalterchen und die Plaudertasche herbeihüpfen, wenn Du versuchst das Augenmerk auf das alles bestimmende und gestaltende Thema zu lenken.

Hauptsache, die Zeit vergeht. Noch ""hilft"" zuverlässigen Kontraindikatoren vielleicht das Lafern ein bisschen, da ja Glaube selig machen soll.

Grüsse ins Tal hinauf.

J.

  • Christine
  • 12.12.08 | 11:38 Uhr

Ein blödes "Forum". Da nützt alles Lauern nichts.

  • Christine
  • 12.12.08 | 11:36 Uhr

Ja. Deinen.

  • Ginestra
  • 12.12.08 | 11:35 Uhr

Tja, lieber Z., es ist nichts so beständig wie der Wandel. Es sind schon viel grössere Firmen als Rieter von der Bildfläche verschwunden. Und nein ein "Rezessiönchen" erwarte ich nicht, eher eine globale Rezession, die nicht in einem halben Jahr ausgestanden ist.
Und weil man ja die Entwicklung im Automobilsektor hat kommen sehen, hat man sich ja auch existenziell davon unabhängig gemacht.
Jedes Unternehmen der Privatwirtschaft muss untergehen können, sonst stimmt etwas mit den Wettbewerbsregeln nicht, das sollte Dir doch einleuchten, oder?
Also sollte der volkswirtschaftlich unabdingbare Zahlungsverkehr nicht untrennbar an irgendwelche Derivatpyramiden und Schundpapiere von Spekulanten gekoppelt werden dürfen. Ein Totalversagen der staatlichen Aufsicht würde ich sagen...
Man koppelt ja auch nicht die Trinkwasserversorgung an die Abwasserentsorgung, man verwendet dazu separate Leitungsnetze...

  • Zara Zarathustra
  • 12.12.08 | 11:28 Uhr

Du stehst neben den Schuhen

  • Christine
  • 12.12.08 | 11:04 Uhr

Du kommst mir vor wie ich.

Ich steh' auch nahtlos aneinander gereiht.

  • Zara Zarathustra
  • 12.12.08 | 10:53 Uhr

Das Blocher-Ebner-Ospel-Schiltknecht-Schiltbürgertum hat eine Welt geschaffen, die sie selber nicht verstanden und nun dastehen wie Vollhonks. Nach Tschernobyl konnten uns Kernpyhsiker wenigstens erklären, wo das Problem war. Die Finanz-Visions-Komiker können nichts mehr erklären. "äs isch jetz wiä im Chriäg", ist noch das Einzige, was diesen Sackmesser-Heinis einfällt.

  • Zara Zarathustra
  • 12.12.08 | 10:45 Uhr

hallo Rieter ! habt Ihr gehört, Ihr steht noch gut da. Sehr gut sogar.
Also hört auf zu jammern. Schweizer Autozulieferi und -Laferi sind immun gegen die Implosion der Autoindustrie. Weil das ja klar ist.
Schliesslich sind wir Sonderfälle.

  • Zara Zarathustra
  • 12.12.08 | 10:42 Uhr

Und jetzt, nachdem immer weniger Debitorenrechnungen zu verbuchen sind, merken dann bald auch die Debitorenbuchhalter langsam, dass nicht ein Rezessiönchen auf sie zukommt, sondern etwas ganz anderes.

  • Zara Zarathustra
  • 12.12.08 | 10:40 Uhr

Die anonymen SVP-Politiker haben noch nichts davon gehört, dass es Selbstmord wäre für jeden Politiker, ein wirtschaftliches Debakel zu verkünden.

  • Zara Zarathustra
  • 12.12.08 | 10:37 Uhr

In Griechenland spürt die Jugend wenigstens noch, dass der Idiotenkapitalismus des Blospnertums ins Verderben führt. In der satten Schweiz dagegen, wo die Fallhöhe höher ist als in Griechenland, werden die jungen völkischen Geistesgreise erst noch auf die Welt kommen müssen.

Die Griechen hinken der Zeit abermals voraus.

  • Zara Zarathustra
  • 12.12.08 | 10:32 Uhr

Es verschwindet der Idiotenkapitalismus des Blospnertums, und mit ihm der Kapitalismus überhaupt.

  • Zara Zarathustra
  • 12.12.08 | 10:31 Uhr

Es isch jetzt wiä im Chriäg, meinte der GröBaZ der Sektierer und Wertabschöpfer, als es galt, einem einzigen Schweizer Unternehmen 30'000 Franken pro Familie in den unersättlichen Rachen zu schieben.
Kriegsrecht in den alles entscheidenden Fragen, das ist das Demokratieverständnis der Rechtsnatis.

Und die Debitorenbuchalter haben für ihre Stalkerei weiterhin unendlich Zeit, jetzt, da die Debitorenrechnungen immer weniger werden.

  • Ginestra
  • 12.12.08 | 10:01 Uhr

Ja, Z. , dass es auch in China zurückgeht, habe ich schon gesehen, als Duschdorisli aus der Bundesverwaltung noch nirgends eine Rezession erkennen konnte.

Trotzdem steht die Schweiz noch relativ gut da, wenn man einmal von der Finanzindustrie absieht, sogar sehr gut.

Die Frage ist jetzt einfach, wie man die Beschäftigung stützt. Die einen wollen mehr Staatsangestellte, die irgendwelche Gräben ausheben und am nächsten Tag wieder zuschaufeln. Die anderen
setzen mehr auf wohlstandsfördernde Massnahmen wie Steuersenkungen oder Investitionen in zukunftsträchtige Technologien.

  • Jeanna
  • 12.12.08 | 00:29 Uhr

Das IST das zentrale und massgebliche Thema und wird es drastisch zunehmend bleiben

Und NICHT die Fix und Foxis, mit ihrem medial voll abgedreht rumröhrenden Sprachrohr ""Welt""woche mit ihrem notorischen Bedienungs-Schurnalismus ihrer rein aversionsgesteuerten Klientel.

Auch die Dok-Sendung ""Der schwarze Herbst - die Schweiz im Sog der Finanzkrise"" sprach Bände.

  • Zara Zarathustra
  • 11.12.08 | 23:26 Uhr

"Die Schweiz gewinnt" - die Weltwoche verliert

  • Zara Zarathustra
  • 11.12.08 | 23:16 Uhr

Erstmals Minuszinsen für Staatsanleihen im Lande der Ahnungslosen. Die Kapitalisten vertrauen nur noch dem Staat.

  • Zara Zarathustra
  • 11.12.08 | 23:14 Uhr

Auch China implodiert. Importe im Oktober minus 18 Prozent y/y.
Dafür ein sattes Plus an Repression.

  • Zara Zarathustra
  • 11.12.08 | 23:09 Uhr

Der Kapitalismus implodiert und womit beschäftigt sich der gemeine homo helveticus ? Richtig ! Mit Fix und Foxi.

  • Zara Zarathustra
  • 11.12.08 | 23:02 Uhr

Die Griechen hinken der Zeit einmal mehr voraus.

  • Zara Zarathustra
  • 11.12.08 | 23:00 Uhr

Die Oekonomen sind seit Wochen stumm

  • Zara Zarathustra
  • 11.12.08 | 22:59 Uhr

die Gewinnler gewinnen

  • Zara Zarathustra
  • 11.12.08 | 22:58 Uhr

die Schweiz gewinnt

  • Zara Zarathustra
  • 11.12.08 | 22:58 Uhr

weil, la crise n'existe pas

  • Zara Zarathustra
  • 11.12.08 | 22:57 Uhr

Die Nationalbank hat Panik

  • Ginestra
  • 04.12.08 | 07:57 Uhr

Der staatliche Verfaulungsprozess geht halt nicht so schnell vor sich, dass Staatsmedienkonsumenten die Weichenstellungen Richtung Zerstörung unbedingt erkennen können müssen, geschweige denn wenn sie nicht wollen.

  • Jeanna
  • 04.12.08 | 00:52 Uhr

Ja. Damit endli a Ruah is und die Demokratie samt Schweiz nicht schon wieder untergeht. Wie vor einem Jahr.

  • Zara Zarathustra
  • 03.12.08 | 23:36 Uhr

Fix und Foxi und Gerhard in den BR !

  • Zara Zarathustra
  • 03.12.08 | 16:57 Uhr

Du irrst, Henry. Allein von Fannie und Freddy hat der Staat 5 Billionen Schulden geerbt. Brutto natürlich.

  • HenryVIII
  • 03.12.08 | 12:05 Uhr

@ Zara
Zur Diskussion stand hier die STAATSVERSCHULDUNG.
D.h. die aufgelaufenen Schulden seit der *Gründung" der USA.

Die Sparquote die Du erwähnst, welche gegen Null tendiert, betrifft nicht den Staat sondern "private individuals". Und diese "Sparquota" ist ein Prozentsatz der sich auf ein Jahr bezieht.

Die Zahlenreihe bezieht sich übrigens auf die letzten verfügbaren Zahlen: 2007.

Die zusätzliche Verschuldung des lfd. Jahres kann man mit 1800 Billions beziffern. Darin enthalten sind u.a.

27 Billions für Bear Sterns
144 B. für AIG
200 B. für Freddie und Fannie
700 B. für sog. "Wall St. firms"
25 B. für "Detroit"
700 B. für das "Stimulus Packkage".

Insgesamt entspricht dies in etwa 12 % (nicht 50% wie von Dir erwähnt)
des GDP.
Die Staatsverschuldung würde damit auf 73% des GDP ansteigen.
Im Rahmen (oder besser) von einer Reihe von OECD Ländern.

  • Jeanna
  • 03.12.08 | 11:13 Uhr

Ja, Korse. Und in China ist ein Sack Reis umgefallen.

Leiiiider werden wir nie erfahren, was für eine Realität mit Deinem Maverick und Deiner Wasilla-Queen begonnen hätte.

Zu Obama haben wir auch schon längst gesagt, was zu sagen war. Also kein Grund die Repeat-Taste zu drücken.



""Sail on, sail on ... o mighty ship of state, to the shores of need ....................................""

Ja da gäb's in der Tat alle Köpfe und Hände voll zu tun. Nach acht Jahren ""Sicherheits- und Realpolitik"".

  • Zara Zarathustra
  • 03.12.08 | 09:47 Uhr

Diese Zahlen, Henry, sind erstens Schnee von gestern, da die USA sich allein mit der Verstaatlichung diverser Banken und Versicherungen eine Zusatzverschuldung von gegen 50 BIP-Prozenten aufgeladen haben, und zweitens werden die Staatsdefizite in Europa oder Japan durch die Sparquote mehrfach überkompensiert. Die USA mit einer Sparquote von gegen Null muss sich ihr Defizit vom Ausland finanzieren lassen, also immer weiter aufschulden im Ausland. Ein kleiner, aber feiner Unterschied.

  • Korse
  • 03.12.08 | 08:24 Uhr

Nun beginnt die Realität für Hrn. Obama

http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/amerika/Republikaner-gewinnt-Senatsstichwahl/story/13889507

Es lebe das Filibustern ..............................................................
Es lebe das Filibustern ..............................................................
Es lebe das Filibustern ..............................................................
Es lebe das Filibustern ..............................................................
Es lebe das Filibustern ..............................................................
Es lebe das Filibustern ..............................................................
Es lebe das Filibustern ..............................................................
Es lebe das Filibustern ..............................................................
Es lebe das Filibustern ..............................................................
Es lebe das Filibustern ..............................................................
Es lebe das Filibustern ..............................................................
Es lebe das Filibustern ..............................................................
Es lebe das Filibustern ..............................................................
Es lebe das Filibustern ..............................................................
Es lebe das Filibustern ..............................................................
Es lebe das Filibustern .....................................

  • HenryVIII
  • 02.12.08 | 17:23 Uhr

Die Staatsverschuldung (Public Debt) als % des GDP (BruttosozialProdukt).

  • HenryVIII
  • 02.12.08 | 17:21 Uhr

Die Amerikahasser werden nicht müde die Staatverschuldung der USA anzuprangern. Kein Knochen kümmert sich um die Fakten. Jeder Ignorant glaubt dies einfach so wie es kolportiert wird.

Hier die "List of countries by public debt"
gemäss: "The World Factbook" (auszugsweise):

- Japan 195 %
- Italy 104
- Singapur 101
- Belgium 85
- Norway 75
- Canada 65
- France 64
- Germany 63
- U S A 61
- Switzld 45
- Sweden 41
- Brazil 41

  • Jeanna
  • 02.12.08 | 12:07 Uhr

Klar, Korsilein, es ist Dir unbenommen, das pseudo-einsichtsfähige Geplapper dieses Verfassungsaushöhlers, Kriegverbrechers und dümmsten - ““Being W.““- US-Präsidenten aller Zeiten und seiner desaströsen Gesamtperformance (auch im eigenen Land!) inkl. Hinterlassenschaft einer angehäuften Staatsverschuldung nie dagewesenen, astronomischen Ausmasses ““Reflektionsfähigkeit““ zu nennen.

Nun geht er hin und will ein Buch schreiben ? Ein Buch ?? Er ?? Ja warum auch nicht ? Zeit wird er dafür ja genügend haben, da er zusammen mit seiner Gaunerbande nie dort stehen wird wo er hingehörte: Vor die Schranken eines Kriegsgerichtes..

  • Korse
  • 02.12.08 | 11:31 Uhr

Hat unser ZZZZZZZZZZZZZZZZZZZZZZZZZ so viele

http://static.twoday.net/umweltundgesundheit/images/schulden.jpg

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  • Zara Zarathustra
  • 02.12.08 | 10:53 Uhr

Nun, da das Zinseszins-System aufgrund fehlender Netto-Neuschuldner dessen systemimmanentes Ende erreicht, wird man bald staunen, wie wenig Staat und Polizei verfügbar ist, um den Volkszorn zu kanalisieren.

  • Coubert
  • 02.12.08 | 10:02 Uhr

Jawohl, weniger Staat ist gut:

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/29/29252/1.html

USA: "Obdachlose werden zunehmend Opfer von Gangs

Die Jugendgangs überfallen die Opfer bei Nacht, übergießen sie mit Benzin und zünden sie an. Oder sie werfen ihre Opfer ins Wasser. Oder prügeln sie mit Baseballschlägern zu Tode. Als Motive geben festgenommene Täter die Suche nach "thrill" oder "fun" an. Oft haben sie sich durch das Anschauen von sog. Bumfighting-Videos und mit Alkohol in Stimmung gebracht.

In "Bumfight"-Videos werden Obdachlose durch ein kleines Handgeld dazu gebracht, Passanten anzupöbeln, zu attackieren, Autos mit Hämmern zu traktieren, oder sich mit anderen Obdachlosen zu prügeln. Sich von anderen Leuten verprügeln zu lassen. Oder sie führen Selbstverstümmelung vor. Ein Obdachloser bindet sich einen belastbaren Faden an die Frontzähne. Am anderen Ende befindet sich ein schwerer Stein, den er sodann in die Tiefe plumpsen lässt. Als der Zahn dann immer noch nicht abreißt, lässt er sich von dem Videofilmer den Zahn mit einer Zange ziehen."

  • Korse
  • 02.12.08 | 08:46 Uhr
  • Larry
  • 29.11.08 | 15:44 Uhr

Zu meinen, das System sei an einer BWL-Doktrin gescheitert ist naiv. Der Kern liegt in den falschen wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen, genauer im Interventionismus. Das falsche Verhalten der Manager ist die Folge der falschen Rahmenbedingungen, nicht deren Ursache.

  • Zara Zarathustra
  • 28.11.08 | 15:08 Uhr

Wichtig ist ja, dass nun ein paar tausend Leute das Malik-Inverview lesen, wo sie erfahren können, dass die Shareholder Value-Deppen, repräsentiert durch das Blospnertum, die Netto-Wertabschöpfer waren und das System zufall brachten. Was ein literaturloser Politiker von der anonymen völkischen Fraktion unter diesem Interview noch für Kommentare abzusondern sich determiniert sieht, ist lediglich noch Zugabe und brutalstmöglicher Kontrast.

  • Ginestra
  • 28.11.08 | 14:55 Uhr
  • Korse
  • 28.11.08 | 14:53 Uhr

Lese wer will und darf:

http://dasmagazin.ch/

  • Zara Zarathustra
  • 28.11.08 | 14:38 Uhr

Dass regierende Politiker die Krise negieren, ist so alt wie es Absicht ist. Aber wenn ein Köppel als angeblich Unabhängiger solchen Stuss verzapft, dann wird's peinlich. Für die Literaturlosen reicht solcher Schmalspurjournalismus allerdings allemal.

  • Ginestra
  • 28.11.08 | 14:19 Uhr

Tja, Zara, dass die Schweiz in Mitteleuropa noch am glimpflichsten davonkommt ist ja immerhin noch möglich. Da würde ich jetzt ein bisschen abwarten oder halt den Artikel von Köppel noch einmal genau lesen. Lesen kannst Du ja.

  • Zara Zarathustra
  • 28.11.08 | 14:14 Uhr

La crise n'existe pas, die Schweiz gewinnt ! hiess es auf der Titelseite des Sprachrohrs der Plakatpartei an die Adresse der Plakatgebildeten, um kurz darauf die Krise samt Stellenabbau auszurufen.

Lustige Leute, diese Rechtsnationalen.

  • Jeanna
  • 28.11.08 | 13:48 Uhr

Tagein, tagaus.
Tagein, tagaus.
Tagein, tagaus.
Lafer
Lafer
Lafer

Und sogar der zit. ""Tagesanlüger"" - das ist eine Zeitung von denen mit den ""Sackprimitiven"" und den ""Journichrüppelchen"" wird von der Brutto- und Netto-Konifere zur Lektüre empfohlen ... übrigens nicht zum ersten Mal.

  • HenryVIII
  • 28.11.08 | 13:46 Uhr

Der Stoss-Trupp der anarchistischen WoZ Redaktion hat sich bereits wieder im neuen Forum eingenistet.

  • Ginestra
  • 28.11.08 | 13:25 Uhr

Ja, Coubert, Österreich hat deutlich mehr Bodenschätze als die Schweiz. Aber wenn Du nicht mehr weiter weisst, wird schnell das Thema gewechselt. Pudelrudel halt.

  • Coubert
  • 28.11.08 | 13:20 Uhr

Ja, Ginschter, ich kenne Dein profundes Wissen in komplexen Fragen.

"Österreich ist ein Erdöl-Land", z.B.

  • Ginestra
  • 28.11.08 | 13:15 Uhr

"Jeanna 28.11.08 13:09
Glückliche Firma, die sich solche Koniferen (noch) leisten kann."

Hallo Jeanna, sogar Dein Leibblatt widerspricht jetzt Eurer Regierung:

http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Schweizer-Wirtschaft-schrumpft/story/30264822

  • Ginestra
  • 28.11.08 | 13:10 Uhr

Lieber Coubert,

von Patentrecht hast Du leider nicht die leiseste Ahnung. Mit der Art der Erschöpfung lassen sich die Probleme definitv nicht lösen.
Das Thema ist aber viel zu komplex, als dass ich das einem absichtlich begriffsstutzigen Laien hier erklären könnte. Wichtig ist nur, dass Du selber weisst, dass Du wirklich überhaupt keine Ahnung hast und somit nicht auf die Polemik der staatlichen Unterhaltungsmedien und ev. Gewerkschaften/Sozialisten hereinfallen solltest.

  • Jeanna
  • 28.11.08 | 13:09 Uhr

Dank ""eigener Rechtsabteilung und eigenen Mitarbeitern"" tagein tagaus daherlafern, einfach damit dahergelafert sei und die Zeit vergeht, sowie die immer gleichen auf hundert und zurück abgelutschten Textbausteine aneinandergereiht seien .... kein Wunder, sondern naheliegend, dass bei derlei gestrickten Bildungsnullen obendrein (!) das Thema Wertschöpfung ad absurdum geführt und in seiner perversesten Umkehrung aller Werte ""zer- und vertreten"" wird. Tagein, tagaus.

Glückliche Firma, die sich solche Koniferen (noch) leisten kann.

  • Coubert
  • 28.11.08 | 12:55 Uhr

Ich glaube, der Sackprimitivling hier ist (wie so oft) der Neo-Staatspensionist:

Blocher:
" ... die Schweiz würde sich damit auf das Niveau «afrikanischer und Piratenstaaten» begeben. Das Patentrecht schütze privates Eigentum, argumentierte Blocher - und stellte die Gegner einer nationalen Erschöpfung in gewohnt polemischer Manier generell mit Gegnern von privatem Eigentum gleich."

Quelle: NZZ

  • Zara Zarathustra
  • 28.11.08 | 12:49 Uhr

Zum Glück legt sich fast nur noch der gangliengesteuerte Bolitiker vom anonymen SVP-Flügel für den Jahrhundertgötzen ins Zeug hier. Es läuft gut.

  • Ginestra
  • 28.11.08 | 12:41 Uhr

Bei gewissen Fortschritten in der pharmazeutischen Behandlung von gewissen Patienten kann man sich tatsächlich fragen, ob das angesichts der Überbevölkerung unseres Planten eine Wertschöpfung darstellt.

  • Zara Zarathustra
  • 28.11.08 | 12:26 Uhr

So ist das halt in der umgekehrten Welt der Behämmerten, wo Netto-Wert-Abschöpfer als Wertschöpfer gelten.

So sieht dann Wertschöpfung bei solchen Flachgeistern bildlich aus:

http://www.nzz.ch/images/Shanghai_defaultFormatImage_1.1315762.jpg

  • Ginestra
  • 28.11.08 | 12:22 Uhr

"Und wäreliwär hat sich für diesen Missbrauch besonders stark eingesetzt?" Deine sackprimitiven Unterstellungen würden Dich schon fast als staaliches Journichrüppeli beim Unterhaltungsmonopolistenpropagandaprogramm 10vor10 qualifizieren.

  • Coubert
  • 28.11.08 | 12:01 Uhr

Die Welt der Netto-Wertabschöpfer:

"Schwere Vorwürfe an die Pharma-Industrie"
http://www.nzz.ch/nachrichten/wirtschaft/aktuell/schwere_vorwuerfe_an_die_pharma-industrie_1.1324320.html

"Wenn ein Unternehmen 1300 Patente für ein einziges Arzneimittel einreicht, riecht das nach Missbrauch"

Und wäreliwär hat sich für diesen Missbrauch besonders stark eingesetzt?
Richtig! Dä Fähigscht der Netto-Wert-Abschöpfer

  • Coubert
  • 28.11.08 | 11:47 Uhr

>> "U. Mauerer hat jeweils so vehement dementiert,..."

Das kann nicht sein. Er hat gestern versichert, dass er weiterhin eine "geradlinige" und "klare" Politik betreiben werde ...

Oma aus dem grünen Herz Österreichs? Gratuliere! Mein Lieblingsbundesland.

@Ginestra: ER möchte ja gar nicht, und zum Glück muss ER auch nicht. Gönnen wir IHM seinen Ruhestand als Staatpensionist. Er braucht ihn sichtlich.

  • Christine
  • 28.11.08 | 11:33 Uhr

Coubilein, wo i geh und steh..

.. find ich Dich als gefreuten sich Aeusserer über unsere Politpensionisten.

Baader ist es also nicht geworden. U. Mauerer hat jeweils so vehement dementiert, dass ich seine Nomination nicht erwartete. Vielleicht lehnt er nach der Wahl ab und Chr. Blocher wird BR. Heute ist ja gar nichts mehr sicher.

http://de.youtube.com/watch?v=qmD-F8K0Y1g
PS: Meine Mutter kam aus der Steiermark. Beim Kochen hat sie das oft vor sich hin gejodelt.

  • Ginestra
  • 28.11.08 | 11:30 Uhr

Natürlich wäre es viel günstiger, Blocher noch einmal zu wählen, denn die Pension kann er ja nicht ein zweites Mal bekommen und Einarbeitungszeit braucht er auch nicht.

Kosten spielen der Regierungskoalition ja aber bekanntlich keine so grosse Rolle, es sind ja schliesslich nicht deren Wähler die den Hauptteil der Steuern und Abgaben leisten.

  • Coubert
  • 28.11.08 | 11:17 Uhr

Staatspensionisten sind Staatspensionisten.

Und Pöschtlisitzer sind Pöschtlisitzer. Jetzt habt Ihr wohl bald wieder einen.

Mal schauen, welche Fründli der nach Bern holt und ob er auch Sonderabfindungen will für seine Pöschtlijäger-Vetterlis. So wie der Staatspensionist aus Herrlichberg.

  • Zara Zarathustra
  • 28.11.08 | 11:15 Uhr

Ja, Coubert, spätestens nach der Lektüre von Maliks Beitrag müsste jedem Trottel klar werden, dass Shareholder-Value-Deppen und Visions-Abzocker die grössten Netto-Abschöpfer dieser nun kollabierenden Gesellschaft waren.
Die SVP.ch-gebildeten werden das allerdings nie erjagen. Wie auch.
Die dümmsten unter ihnen philosophieren über Werte, ohne auch nur ein einziges Werk der grossen Literatur gelesen zu haben. Aber eben, das ist das Gute an diesen Foren, dass sie dies hier auch zeigen dürfen, und dass fast nur noch der literaturlose SVP-Flügel für die Partei durch die Foren marodiert. Die Googler und Teilzeitstalker. Es läuft gut.

  • Ginestra
  • 28.11.08 | 10:11 Uhr

Lieber Coubert,
Nettozahler sind Nettozahler auch wenn sie eine AHV-Rente oder eine Pension vom Staat erhalten. Es gibt auch Rentner die nicht vom Staat abhängig sind.

  • Coubert
  • 28.11.08 | 09:53 Uhr

Die Staatspensionisten wie z.B. der abgew. Bundesroot nicht vergessen in der Liste.

  • Ginestra
  • 28.11.08 | 09:36 Uhr

Dass die Staatsabhängigen, Dienstverweigerer, Teilzeitler, Minimalsteuerzahler etc. heute in der Schweiz in der Mehrheit sind, könnte allerdings die Schweiz mittelfristig zerstören. Man schaue sich nur einmal die Arbeit der GPK auf nationaler Ebene an, da sieht man, was für Leute von dieser Mehrheit gewählt werden.

  • Zara Zarathustra
  • 28.11.08 | 09:23 Uhr

Ich finde es gut, dass man uns die SVP-ler hier weiterhin in der ungezähmten Form präsentiert und sie entsprechend gewähren lässt. Zensurierte Foren vermitteln nämlich ein verfälschtes Bild von dieser sagenhaften Spezies.

  • Korse
  • 28.11.08 | 08:23 Uhr

Es lebe die Volkskunst von
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von

http://www.preisegg4you.info/mediac/400_0/media/Warhol$20001.jpg

Es lebe die gelaunchte Copy Taste
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  • Korse
  • 28.11.08 | 08:19 Uhr

Welche Sekte wiederholt die immer gleichen Phrasen
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  • Zara Zarathustra
  • 27.11.08 | 15:50 Uhr

Die abgezockten Sektenbrüder haben sich freiwillig abzocken lassen von ihren Gurus. Wer hätte das gedacht, dass Sektenbrüder einen freien Willen haben. Und wenn es nur die Sektenbrüder wären, die ihrem Guru ihren Zehnten hingeschmissen haben, dann ginge es ja noch. Leider erwischte es auch viele Naive ausserhalb der Sekte.
Diese Brüder werden ihnen hoffentlich ein für allemal eine Lehre sein.

  • Coubert
  • 27.11.08 | 15:48 Uhr

Bei den "Visionen" haben auch Pensionkässeliverwalter gekauft. So kann man den Granden das Geld der Chrampfenden zuschaufeln. Ganz legal. Ein paar Brocken fallen von dort dann schon wieder zurück. Ein Händli wäscht das andere.

Wie gesagt: über die Tubelis, die ihr Wahl-Stimmen und ihr Geld direkt an die Blospners liefern, da reden wir nicht weiter.

  • Ginestra
  • 27.11.08 | 15:42 Uhr

Es steht immerhin in der Verfassung, dass wir das Land militärisch verteidigen wollen.

Die Kleinsparer haben alle freiwillig Visionen gekauft. Genauso freiwillig, wie sie irgendwelchen Ramsch in irgendwelchen Onlineläden kaufen. Bei Abzockern die bloss noch ein paar Stunden pro Woche arbeiten um die Steuern zu optimieren.

  • Zara Zarathustra
  • 27.11.08 | 15:36 Uhr

Wenn teilzeitstalkende und wertabschöpfende Staatsmilitarismus-Tölpel vom anonymen SVP-Politflügel hinter ihrem Kleinsparer abzockenden Götzen über Umverteilung philosophieren. Und die selben Tölpel verteidigen die helvetische Rekord-Umverteilungen in Richtung eines einzigen Unternehmens, seines Zeichens Sponsor der Sekte.
Kein Wunder, brauchen solche Seelchen einen Guru und verteidigen ihn kadavergehorsamst durch alle Böden. Aber so gehört es sich für abgezockte Sektenbrüder. Sollen sie ihrem Guru doch ihren Zehnten zuwerfen.

  • Ginestra
  • 27.11.08 | 15:35 Uhr

"Wir wollen gar nicht wissen, was diesen SVP-Wertabschöpfern um die Blospner-GmbH herum alles an "Beratungshonoraren", Provisionen, "Kick-Backs" und "Geschäftsführungsgebühren" aus den BVG-Geldern der Bürger zugeflossen ist."

Du meinst, Eure 7 Bundesräte und alle Regierungsparteien stecken mit den BVG-Abzockern unter einer Decke? Sonst würde doch etwas darüber bekannt werden, oder?

  • Coubert
  • 27.11.08 | 15:28 Uhr

@Zara

Wir wollen gar nicht wissen, was diesen SVP-Wertabschöpfern um die Blospner-GmbH herum alles an "Beratungshonoraren", Provisionen, "Kick-Backs" und "Geschäftsführungsgebühren" aus den BVG-Geldern der Bürger zugeflossen ist.

Die Oswaldisierung der arbeitenden Bürger, muss man das nennen.

  • Coubert
  • 27.11.08 | 15:23 Uhr

Ich habe gemeint, die toxischen Papierli werden sogar Gewinn abwerfen?

Jedenfalls hat dä Fahigscht trotz seiner excellenten Verbindungen zu Ospel keinen Finger gerührt zur rechten Zeit. Was Wunder.

Den Abgew. brauchen wir sicher nicht mehr im Bundesrat (wohin Gerhard der Jüngere ohnhin nicht hinkommt, der hat ja nicht mal mehr alle Stimmen seiner Partei)

Doch, Steuern muss ich zahlen, und zwar satt.
Aber zum Glück kein BVG. Ich bin nicht zur Zwangsabzocke zugunsten der SVP-Blospner-Truppe verpflichtet.

  • Ginestra
  • 27.11.08 | 15:16 Uhr

Du meinst so skrupellos als dienstverweigernder Teilzeitler in eine Steueroase zu ziehen und dann für mehr Staat, mehr Verwaltung und mehr Umverteilung zu sein?

  • Ginestra
  • 27.11.08 | 15:13 Uhr

"Von mir kriegen die Blospner-Abzock-Truppe sowieso nichts.
Weder Geld noch Stimmen. Das dürfen die Tubelis machen."

Vielen Dank für Deine Offenheit! Ich hatte Dich ja schon länger in Verdacht netto keine Steuern zu bezahlen. Also ist auch klar, dass Dich Ospels von Spuhler abgesegnete Fehler auch im schlimmsten Fall nie etwas kosten können. Ebner und Blocher waren nie auf Staatshilfe angewiesen.

  • Zara Zarathustra
  • 27.11.08 | 15:11 Uhr

Ja, Coubert, diese Wertabschöpferei und Uebervorteilung des Kleinbürgers war legal. Wenn du Dir Mühe gibst, gelingt Dir vielleicht eine vergleichbare Performance. Immer vorausgesetzt, Du seiest frei von Skrupeln wie diese ehrenwerten Herren, von welchen es immerhin nur noch EINER wagt, weiterhin sein Maul aufzureissen, auch wenn es nicht mehr viel nützt. Diese Bande ist (zumindest politisch) erledigt.

  • Coubert
  • 27.11.08 | 15:07 Uhr

Ich weiss.

Es geht ja nur um Transparenz. Wie im Artikel der NZZ gesagt.

Damit die Leute wissen, wer sie wie am Seil herunterlässt.

Von mir kriegen die Blospner-Abzock-Truppe sowieso nichts.
Weder Geld noch Stimmen. Das dürfen die Tubelis machen.

  • Ginestra
  • 27.11.08 | 15:01 Uhr

Coubert, es stehen Dir alle Möglichkeiten offen. Du darfst neben Deiner Finanzboutique auch jedes erdenkliche Geschäft betreiben.

  • Coubert
  • 27.11.08 | 14:48 Uhr

Ach Ginschter, die Ems ist das Chemi-Lädeli, das an der Blocherschen Finanzboutique angehängt ist.

So ähnlich wie Porsche: ein Hedge-Fond, der nebenher Autos baut. Dieses Quartal mit mehr Gewinn als Umsatz, aus der VW-Aktien-Zockerei. Wertschöpfung eben, im Blospner-SVP-Universum

  • Zara Zarathustra
  • 27.11.08 | 14:28 Uhr

"5 Millionen für ein Jahr VR-Präsidenten-Pöschtli in einer Gesellschaft, die nichts tut."

Ja, so effizient ist nicht einmal der Staat, dass er fürs Nichtstun bezahlt wird. Selbst ein Mörgeli in seiner geschützten Werkstätte wird wohl noch ein bisschen arbeiten müssen für seinen Lohn; ebenso der Präsident der Sekte.

  • Ginestra
  • 27.11.08 | 14:28 Uhr

Nein, Coubert, lieber Genosse Verleumder, die Wertschöpfung findet z.B. hier statt: http://www.ems-group.com

  • Coubert
  • 27.11.08 | 14:24 Uhr

Jaja, die Gier der BVG-Sparer.

Denen mit Provisionen und "Kick-Backs" und "Geschäftsführungsgebühren" das Rente-Geld aus dem Sack gezogen wird.

Von der Blocher/Ospel/Ebner-SVP-Clique.

Abzocker sind "Wertschöpfer". Aber nur im Ginschter-Universum.

  • Ginestra
  • 27.11.08 | 14:08 Uhr

"tumbe Oswalds haben für diese Abzocke bezahlt."

Was hatten denn die Oswald-Erben erwirtschaftet, wovon sie etwas bezahlen konnten? Oder sollte man die Bürger staatlich davon abhalten privat zu konsumieren und zu verkaufen. In der Sowjetunion auf Kuba und in Nordkorea kommt es nämlich nicht vor, dass Kleinsparer zur Gier nach Börsenrenditen verleitet werden...

  • Coubert
  • 27.11.08 | 13:11 Uhr

Ja , Zara, die mussten nie einen Finger rühren. Der Rest war Glaxco und noch ein Pharma-Papier. Das änderte sich nicht, nicht einmal in der Zusammensetzung. Ein reine Beteiligungsgesellschaft.

5 Millionen für ein Jahr VR-Präsidenten-Pöschtli in einer Gesellschaft, die nichts tut. Und viele gutgläubige, tumbe Oswalds haben für diese Abzocke bezahlt.

Im Ginschter-Universum heisst das "Wertschöpfung", übrigens

  • Jeanna
  • 27.11.08 | 13:10 Uhr

Und ewig ginstert, geistert und tappt es extremal intellektüll daherlafernd im Schatten durchfluteten Tal des Fähigschten und Beschten und "erklärt" dem Rest der Welt die Welt.

Das ist einrseits traurig und andererseits aber auch herrlich realsatirisch.

  • Zara Zarathustra
  • 27.11.08 | 13:04 Uhr

Man muss sich das einmal vorstellen. Da füllen ein paar Wertabschöpfer-Amigos ein Visions-Konto zu vier Fünfteln mit Roche-Papieren, und sobald diese im Wert steigen, schöpfen sie ein paar Millionen ab und verteilen sie unter sich. Man musste die dergestalt Abgezockten nicht mal mit dem Sackmesser bedrohen. Die zahlten freiwillig.
Wie sagte Hugo Stamm nochmal: "Nur die allerdümmsten Kälber ..."

  • Ginestra
  • 27.11.08 | 13:02 Uhr

"Ach sooo, wir sollten die Gross-Abzocker und Gross-Wertabschöpfer von Steuerlast befreien. So wie das Blocher schon mal vorgeschlagen hat." Hat er das? Meines Wissens hat er sich vor allem für mehr Effizienz beim Staat eingesetzt.

Effizienzsteigerungen in der Verwaltung, also im staatlichen Wasserkopf, kommen vor allem den KMU und den wertschöpfenden Mitarbeitern zu gute. Aber da die Staatsabhängigen inzwischen in der Mehrheit sind, muss es wohl zuerst ganz runter, bevor es wieder besser wird.

  • Coubert
  • 27.11.08 | 12:54 Uhr

Ach sooo, wir sollten die Gross-Abzocker und Gross-Wertabschöpfer von Steuerlast befreien. So wie das Blocher schon mal vorgeschlagen hat.

Blocher/Ospel/Ebner mit Spezialsteuersatz. Und Spezialabfindungen für die Blocher-Vetterlis auf den Bernern Pöschtli.

Alles ein bizzeli spezial für diese Herren.

Pfui Teufel! Solle sie endlich abhauen, auf die Cayman-Islands.

  • Zara Zarathustra
  • 27.11.08 | 12:53 Uhr

Der Propagandaminister dieser Sekte will den Literaturlosen in diesem Land weismachen, in der Weltwirtschaftskrise brauche es wieder rechtsnationale Anführer. Und Hunderttausende glauben solchen Scheiss auch noch.
Ist das nicht traurig ?

  • Ginestra
  • 27.11.08 | 12:47 Uhr

"Doch, Ginschter, das sind harte Daten. Aus den Geschäftsberichten der BZ-Visionen. In Stützli und Rappen ausgerechnet." Ja, populistisch aus dem Zusammenhang gerissen ohne Vergleich zu Wettbewerbern und zum Gesamtgeschäft... Aber dem Pöbel gefällt's anscheinend.

"So wie das Pöschtli-Verteilen des Abgewählten und seine Versuche, für seine Spezis & Vetterlis Abfindungen durchzudrücken, die über das hinausgingen, was "normale" (also nicht Blocher-Freunde) Beamte bekommen."
In weiser Voraussicht, dass das Aufräumerteam bei Erfolg eben sehr wahrscheinlich abgewählt und entlassen wird. Der Doppelbürger und Ogis Vorzimmertante lassen grüssen...

"Steuern?
In einem Jahr kassierte der Pharma-Visionen-VR-Präsident Blocher 5 Millionen Honorar. Sein Einkommen betrug laut Steuerausweise aber nur 2 Millionen. Sooo geht das dort zu, bei den Abzockern."

Die Frage war: Wieviel von den 3.07 Mia. direkt beim Staat gelandet ist. Dass Unternehmer nicht unbedingt jedes Jahr die höchsten Einkommen ausweisen ist auch nichts neues. Die Gesamtabgabenlast ist entscheidend und dafür müsste man einmal die Staatsquote korrekt ermitteln. Das wird der OECD für die Schweiz aber erfolgreich verboten. Schon Deiss liess die korrekten Zahlen umgehend von der OECD-Homepage entfernen...

  • Coubert
  • 27.11.08 | 12:36 Uhr

Die Schweiz hat Blocher/Ospel/Ebner-SVP-Bande (= Blospner) nicht gebraucht, um das zu werden, was sie ist.

Und die Schweiz wird diese Wertabschöpfer-Söili-Truppe auch sicher nicht brauchen, um weiterzukommen. Im Gegenteil.

  • Zara Zarathustra
  • 27.11.08 | 12:26 Uhr

Was sollen sie auch anderes tun können, die Berechenbaren, als die Quelle zu verunglimpfen, wenn die Wert-Abschöpfer entlarvt werden.

Etwas idiotischeres als die Visionen dieser Amigos hat das helvetische Unternehmertum kaum jemals hervorgebracht.
Aber so blöd sind halt die Anbeter dieser Jahrhundertfiguren.
Geschieht ihnen irgendwie recht, dass sie von ihren Götzen abgezockt werden.

  • Coubert
  • 27.11.08 | 12:24 Uhr

Doch, Ginschter, das sind harte Daten. Aus den Geschäftsberichten der BZ-Visionen. In Stützli und Rappen ausgerechnet.

So wie das Pöschtli-Verteilen des Abgewählten und seine Versuche, für seine Spezis & Vetterlis Abfindungen durchzudrücken, die über das hinausgingen, was "normale" (also nicht Blocher-Freunde) Beamte bekommen.

Steuern?
In einem Jahr kassierte der Pharma-Visionen-VR-Präsident Blocher 5 Millionen Honorar. Sein Einkommen betrug laut Steuerausweise aber nur 2 Millionen. Sooo geht das dort zu, bei den Abzockern.

Schlau halt, die Blocher/Ospel/Ebner-Wertabschöpfer.

  • Ginestra
  • 27.11.08 | 12:14 Uhr

Das sind keine Daten Coubert, das ist populistische Propaganda.

Wie hoch waren die Umsätze, die Steuern die der Staat einkassiert hat? Die ganze Staatsaufblähung der letzten Jahre basierte auch auf den Scheingewinnen der Finanzwirtschaft, das reale Wirtschaftswachstum in Mitteleuropa war ja insgesamt minim. Wir waren die einzigen die immer vor der Verwaltungsaufblähung warnten. Das wird Folgen haben für den Wohlstand in Mitteleuropa.

Blocher war nachweislich der einizge BR, der in Bern aufgeräumt hat und die Verwaltung produktiver machte.

  • Coubert
  • 27.11.08 | 12:09 Uhr

Ja, Ginschter, für die fettgenährten Wertabschöpfer-Schweinchen der Blocher/Ospel/Ebner-Truppe ist nichts kaputt. Sie können ja das meiste privat einbehalten.

  • Coubert
  • 27.11.08 | 12:01 Uhr

Ja, gell Ginschterli.

Wenn die Daten nicht zu widerlegen sind, dann kann versuchen die Quelle versuchen schlecht zu machen.

Wir erinnern uns ja auch noch an die Sonderabfindungern (!), die der Abgewählte für seine Ems-Spezis wollte, die er auf die Pöschtli im Justizdepartment befördert hat. Die Blocher-Söili sind halt gleicher als die andern.

Und 3 Milliarden "Geschäftsführungshonorare" für die vier BZ-Visionen in 6 Jahren.

DAS sind die Visionen der Blocher/Ospel/Ebner-SVP-Truppe.


Sag, Ginschterli, bist Du immer noch Mitglied in der Wertabschöpfer-Partei?

  • Ginestra
  • 27.11.08 | 11:45 Uhr

Unsere Intellektuellen zitieren wieder einmal aus Ihrer "Literatur"
Schön für die Macher von 20Minute...

  • Zara Zarathustra
  • 27.11.08 | 10:26 Uhr

Danke, Coubert !

Man soll es an alle Wände schreiben, wo es nur Wände gibt:

http://www.20min.ch/tools/suchen/story/27240454

  • Korse
  • 27.11.08 | 10:01 Uhr

Hier und noch ein KUNDE:

"Zara Zarathustra 27.11.08 09:36
Zum Jubiläum stellt man den Kunden das Forum ab. Ja, warum nicht."

  • Zara Zarathustra
  • 27.11.08 | 09:56 Uhr

Wo seid Ihr ?

  • Zara Zarathustra
  • 27.11.08 | 09:56 Uhr

Warum ist hier niemand ?

  • Zara Zarathustra
  • 27.11.08 | 09:44 Uhr

La crise n'existe pas. Es wird jetzt einfach einmal ein bisschen abgebaut, des Abbauens willen.

  • Zara Zarathustra
  • 27.11.08 | 09:39 Uhr

Schuld ist nicht die Strategie, auf Personenkult umgeschwenkt zu haben.

  • Zara Zarathustra
  • 27.11.08 | 09:38 Uhr

Schuld ist die Wirtschaftslage.

  • Zara Zarathustra
  • 27.11.08 | 09:37 Uhr

Zum Jubiläum müssen leider ein paar Leute gehen.

  • Zara Zarathustra
  • 27.11.08 | 09:36 Uhr

Zum Jubiläum stellt man den Kunden das Forum ab. Ja, warum nicht.

  • Zara Zarathustra
  • 27.11.08 | 09:32 Uhr

Los, los.
Liest das jetzt hundertmal, liebe Amigos der Amigos, und dann schreibt Ihr es an die Wandtafel.

"Die heutige Situation ist die Folge einer völlig fehlgeleiteten Unternehmensführung aufgrund des Shareholder-Value-Denkens, das impliziert, Unternehmen seien da, um reiche Leute noch reicher zu machen. So kam es zu falschen Bankenstrategien, kurzfristigem Denken, das zu schlechter Personalpolitik führte und geldgetriebene Manager an die Spitze der Unternehmen brachte."

  • Zara Zarathustra
  • 27.11.08 | 09:30 Uhr

Los.
Liest das jetzt hundertmal, liebe Amigos der Amigos, und dann schreibt Ihr es an die Wandtafel.

"Die heutige Situation ist die Folge einer völlig fehlgeleiteten Unternehmensführung aufgrund des Shareholder-Value-Denkens, das impliziert, Unternehmen seien da, um reiche Leute noch reicher zu machen. So kam es zu falschen Bankenstrategien, kurzfristigem Denken, das zu schlechter Personalpolitik führte und geldgetriebene Manager an die Spitze der Unternehmen brachte."

klar ?

  • Zara Zarathustra
  • 27.11.08 | 09:27 Uhr

Liest das jetzt hundertmal, liebe Amigos der Amigos, und dann schreibt Ihr es an die Wandtafel.

"Die heutige Situation ist die Folge einer völlig fehlgeleiteten Unternehmensführung aufgrund des Shareholder-Value-Denkens, das impliziert, Unternehmen seien da, um reiche Leute noch reicher zu machen. So kam es zu falschen Bankenstrategien, kurzfristigem Denken, das zu schlechter Personalpolitik führte und geldgetriebene Manager an die Spitze der Unternehmen brachte."

  • Zara Zarathustra
  • 26.11.08 | 23:43 Uhr

Dä Bescht stellt sich jetzt wieder zur Wahl. Dä Fähigscht. Das ist der mit seinen Amigos von der Shareholder-Value-Fraktion. Die Wertabschöpfer der Nation.

  • Bice
  • 22.11.08 | 15:07 Uhr

Mike Shiva und Mme Soleil lassen gruessen. 2012 gehts aufwaerts, "aber nur, wenn man umzudenken bereit ist." Was "umdenken" heisst, und wer alles dazu bereit sein muss, das bestimmt Herr Wirtschaftprofessor Malik. Im nachhinein. Er wird uns dann auch, wenn es so weit ist, sagen, ob die Bedingung erfuellt, d.h. ob genug umgedacht worden ist.

  • Zara Zarathustra
  • 20.11.08 | 00:02 Uhr

Und ja, Leute wie Hayek sollten sich jetzt einmischen, und nicht die Shareholder-Value Versager-Ideologen, die Totengräber des Kapitalismus im allgemeinen und der Finanzvisionen im besonderen.

  • Zara Zarathustra
  • 19.11.08 | 23:49 Uhr

Game over für den Blochnerschen Schärholder-Väljuu Voodoo-Zirkus, der die Welt in den Orkus reisst.
Und so einer glaubt allen Ernstes, IHN brauche das Land jetzt. Ausgerechnet !

 
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