Wir haben uns bemüht, die Gestaltung noch übersichtlicher und leserfreundlicher zu machen, die Navigation durch ein zweiseitiges Inhaltsverzeichnis zu erleichtern. Ausserdem wird durch die Einführung neuer Gefässe die Themenvielfalt im Geschichtenteil der Zeitschrift erhöht.
Die Weltwoche steht für faktenklaren Recherche-Journalismus, eine elegante Sprache und publizistische Kreativität in allen Bereichen. Sie hat seit ihrer Gründung auch die leichten und hedonistischen Seiten des Lebens als Kernkompetenz gepflegt. Aus dieser Tradition heraus haben wir die Stil-Seiten des Blattes ausgedehnt, neue Rubriken eingeführt und üppiger gestaltet, ohne die klassische, gehaltvolle Prägung des Auftritts zu vermindern.
Das mehrfachpreisgekrönte deutsche Grafik-Unternehmen Kircher Burkhardt modifizierte unser Layout und brachte seine grosse Erfahrung im Zeitungs- und Zeitschriftendesign ein. Die Kollegen waren unter anderem für die Neuentwicklung der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung verantwortlich, die wiederholt zur bestgestalteten Zeitung der Welt erkoren wurde.
Im Zuge der Umgestaltung wurde auch die Vernetzung von Magazin und Internet erhöht. Sie finden in Zukunft gelb markiert unsere Zusatzleistungen auf dem Netz: Artikel, die von professionellen Sprechern gelesen werden, oder die Dossiers, die das Themenspektrum abrunden und ergänzen.
Alex Baur hatte die Umtriebe der kolumbianischen Narco-Guerilla Farc in der Schweiz schon lange im Auge. Die Guerillas gehören zu den ein Spezialgebieten unseres Inlandredaktors, der mehrere Jahre in Südamerika gearbeitet hat. Doch es fehlten Beweise. Als die kolumbianische Polizei im März mehrere Computer der Farc beschlagnahmte, witterte Baur eine Chance und reiste nach Bogotá. Ein Polizeioffizier, den er um Zugang zu den Daten bat, schüttelte vorerst nur den Kopf: «Impossible!» Baur blieb hartnäckig und bekam schliesslich einen Einblick in die Dateien, wie ihn vor ihm noch kein ausländischer Journalist hatte. Was dabei zutage kam, übertraf alle Erwartungen: Die Schweiz diente der Guerilla als Europa-Drehscheibe - mit Wissen des EDA, das im Drama um die Farc-Geiseln alles andere als neutral agierte. Die verantwortliche Bundesrätin Micheline Calmy-Rey mochte dazu keine Stellung nehmen - doch die Mails sprechen für sich.
Am Ende seiner zweiten Amtszeit im Weissen Haus billigen bloss noch 23 Prozent seine Amtsführung. Seine Aussenpolitik gilt als gescheitert. Viele erklären ihm zum schlechtesten Präsidenten in der US-Geschichte. Die Rede ist nicht von George W. Bush, sondern von Harry S. Truman. Heute gilt Truman als einer der grössten amerikanischen Präsidenten. Barack Obama ist diesen Montag ehrfürchtig zum Wohnhaus in Independence gepilgert, wo Truman seinen Ruhestand verbrachte. Aber auch Bush hält den Mann aus Missouri für sein Vorbild. Was machte Truman zu einem aussergewöhnlichen Leader? Diesen Fragen geht Ausland-Redaktor Hanspeter Born in seinem Porträt nach.













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