Denn die Neapolitaner beschäftigt dieser Tage nicht nur das Problem des sich in den Strassen türmenden Abfalls, sondern - um einiges emotionaler - die Anwesenheit der Roma, Sinti, der Fahrenden. Seit einer Woche ist eine Menschenhatz im Gang, denn die Zigeuner werden für die hohe Kriminalität verantwortlich gemacht und mit der Camorra in Verbindung gebracht. Der Verdacht hat einiges auf sich.
Als es darum ging, den Schweizer Topkoch Ivo Adam zu interviewen, fanden sich schnell drei Freiwillige: Simon Brunner, David Schnapp und Thomas Widmer sind ausgesprochene Gern-Esser. Die Reise zu Adam gestaltete sich unerwartet schwierig: temporäre Sperrung der Gotthard-Bahnroute. Mit Mobility gelangte das Weltwoche-Grüppchen doch noch rechtzeitig nach Ascona ins «Ristorante Seven» zu seinem Siebengänger. Um halb elf Uhr abends setzte sich der Maestro dazu, offerierte eine Flasche seines besten Merlots, und man sprach zwei Stunden über die Realitäten der Spitzengastronomie, das beste Messer für die Küche, Glanz und Elend des Balsamico.
Bis heute macht sich in Namibia der Einfluss der Deutschen im ehemaligen Deutsch-Südwestafrika bemerkbar. Die Strassen in den Wellblechsiedlungen am Rande der Hauptstadt Windhuk tragen Namen wie «Hans-Dietrich-Genscher-Strasse». Doch Namibia gehört zu den Ländern mit den höchsten HIV-Raten. Auf 20 Prozent wird der Anteil der HIV-Positiven geschätzt. Lange haben Forscher gerätselt, warum Aids ausgerechnet im südlichen Afrika dermassen grassiert. Das Problem sind die im subsaharischen Afrika weitverbreiteten Parallelbeziehungen. Mehrere Partner oder Partnerinnen nebeneinander zu haben, ist epidemiologisch viel riskanter als die bei uns verbreitete «serielle Monogamie». Wissenschaftsredaktor David Signer nimmt das Sexualleben in Afrika unter die Lupe.
Tennisjournalist Sebastián Fest sah das spanische Muskelpaket Rafael Nadal das erste Mal das Racket schwingen, als er 16 Jahre alt war. Später besuchte Fest seinen Landsmann immer wieder in dessen Elternhaus in Mallorca. Im Gespräch mit der Weltwoche erzählt Nadal von seiner Beziehung zu Roger Federer, den er regelmässig schlägt, aber in der Weltrangliste nicht zu überholen vermag. Nadals Fazit: «Roger ist einfach besser als ich.»
Weltwoche-Autor Bruno Ziauddin wurde vom Traditionsverlag Rowohlt gebeten, sich in einem Buch aus Schweizer Sicht über die Deutschen lustig zu machen, unter besonderer Berücksichtigung der jüngsten Zuwanderungswelle. Ziauddin kam dem Wunsch gerne nach, er sprach mit einer feinen Auswahl der über 200 000 Deutschen, die in der Schweiz leben, und wagte sich am Ende sogar auf eine Exkursion nach Chemnitz, Essen, Bonn und Freiburg «zu denen nach Hause». Wir bringen einen exklusiven Vorabdruck aus «Grüezi Gummihälse. Warum uns die Deutschen manchmal auf die Nerven gehen».













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