Über nichts haben die Deutschen in letzter Zeit so aufgeregt diskutiert wie über das «Eva-Prinzip». Im Buch mit diesem Titel rät die ehemalige «Tagesschau»-Sprecherin Eva Herman ihren Geschlechtsgenossinnen zu mehr «Weiblichkeit» und preist, vor dem eigenen Erfahrungshintergrund einer flotten Karriere, die ungeteilte Mutterrolle. Das Statement löste eigentliche Hassorgien aus, es entstand eine Hysterie, die einem Hexenprozesses ähnelte.
Die Erregung ergriff auch die Schweiz. Als Herman im März zu einem Vortrag nach Bern reiste, versuchte eine Gruppe von «Aktivistinnen», die Autorin durch Störmanöver wie Klatschen und Schreien am Reden zu hindern. Im Tages-Anzeiger war darauf unter dem Titel «Eva, go home!» von «erfreulichen Nachrichten» zu lesen. Endlich sei Herman «heimgesucht» worden. Es sei zu hoffen, dass sie «tatsächlich nach Hause» gehe und sich «fortan stumm und für die Öffentlichkeit unsichtbar an den Herd stellt».
Selbst an harmlosen Tischrunden unter Studienfreunden und Arbeitskollegen verfinstert sich die Stimmung, wenn man es wagt, dem herrschenden Zeitgeist zu widersprechhen. Die klassische Familie, Frau zu Hause bei den Kindern, der Mann bei der Lohnarbeit im Büro, gilt als reaktionärer Ausfluss vergangener Epochen.
Gereizte Reaktionen
Weshalb ist die Debatte so verkrampft? Die Hausfrau, Mutter und Journalistin Marianne Siegenthaler, die den Hausfrauenberuf in einem Buch als «besten Job der Welt» gelobt hat, stellt fest, dass «vorwiegend diejenigen ein Problem haben, die selber gar keine Hausfrauen sind, also beispielsweise erwerbstätige Single-Frauen, Familienfrauen mit einem Teilzeitpensum (schon 10 Prozent reichen) oder voll berufstätige Mütter». Abgesehen von den lebensgeschichtlichen Gründen für die aggressive Gereiztheit der Reaktionen, ist das Thema offenbar eine der grossen Kampfzonen der Ideologie.
Ein witziger Kopf hat die alleinerziehende Mutter kürzlich als «Madonna des säkularen Sozialstaats» bezeichnet, die Soziologen sprechen vom Zeitalter der «postfamilialen Familie». Der Begriff verweist auf die vielen Nebenformen, die an die Stelle des traditionellen Modells getreten sind, und suggeriert, dass diese zum Normalfall werden. Die Realität sieht – trotz gewisser Auflösungserscheinungen, relativ hoher Scheidungsraten und einer Generation von Berufsjugendlichen, die noch mit vierzig dem Lebensstil von Zwanzigjährigen huldigt – anders aus. In der Schweiz lebten 1980 fast 90 Prozent der Kinder bei ihren verheirateten Eltern, heute sind es zwar etwas weniger, aber immer noch knapp 85 Prozent. Mit einem Elternteil zusammen wohnen 13 Prozent der Kinder, weniger als 3 Prozent werden von unverheirateten Eltern aufgezogen. Der Anteil der Einelternfamilien an den Privathaushalten ist in den letzten drei Jahrzehnten markant gestiegen, macht jedoch lediglich 5 Prozent aus.
Selbstbewusste Hausfrauen
Noch grösser ist die ideelle Bedeutung der Familie. Laut einer EU-Studie über «Wertorientierungen» in europäischen Ländern steht die Familie fast ausnahmslos zuoberst, vor Werten wie Arbeit, Freunde, Freizeit, Partnerschaft, Religion und Politik. Selbst Akademiker, die später heiraten und weniger Kinder kriegen als Nichtstudierte, bekennen sich überraschend deutlich zum klassischen Familienbild. Eine Untersuchung am Lehrstuhl für Soziologie und empirische Sozialforschung der Universität Hohenheim ergab, dass fast 94 Prozent der befragten Absolventen ausdrücklich eine Familie wünschen. Sie ist die Lebensform, die am stärksten mit Geborgenheit, Rückhalt und Zusammenhang verbunden wird. Alternative Lebenspartnerschaften akzeptieren die Befragten zwar, wünschen sie aber nicht für sich selbst. Im Schnitt möchten die Jungakademiker 2,4 Kinder – eines mehr als das derzeitige statistische Mittel. Die Bereitschaft, zugunsten von Kindern Karrierewünsche, Einkommen und persönliche Freiheit einzuschränken, ist relativ hoch. Auf einer Skala von 1 (niedrige Bereitschaft) bis 5 (hohe Bereitschaft) liegt der Durchschnittswert bei 3,9. Als Leitwert bleibt die traditionelle Familie unangefochten.
Angesichts solcher Realitäten ist die vor kurzem noch verbreitete Patchwork-Euphorie merklich abgeflaut. Es ist derzeit so etwas wie eine Emanzipation von der Emanzipationsbewegung zu beobachten. Die Frauenzeitschrift Annabelle, die mit Vorliebe Karrierefrauen porträtiert, warb für den Typus der «neuen Hausfrau», verschiedene Bücher – vornehmlich von Frauen geschrieben – singen ein Loblied auf die klassische Rollenverteilung.
Das sind neue Töne. Nach Jahrzehnten der Abwertung, die ironischerweise durch die Frauenrechtsbewegung mitverursacht wurde, treten Hausfrauen mit neuem Selbstbewusstsein auf. Sie werben für die Attraktivität eines Berufs, den sie aus freien Stücken gewählt haben.
Zum Beispiel Luzia Büchler-Meier aus Oberlunkhofen. «Wie erleichternd», schrieb die frühere Lehrerin und Ehefrau eines im Immobiliengeschäft tätigen Architekten vor drei Wochen in einem Leserbrief in der Aargauer Zeitung: «Jetzt scheint sich mein Berufsstand der Vollzeitmutter plötzlich wieder zu etablieren. Wie schön, wenn Frau sich demnächst nicht mehr erklären muss, wenn sie als Mutter ihre Kinder selber erziehen und prägen will und nicht durch stetig wechselndes Krippenpersonal.» Im Gespräch erklärt sie, ihr Gefühl und ihr Herz, aber auch ihr Wissen als Pädagogin sagten ihr, dass es «einem Kleinkind schadet, wenn es mehrheitlich fremdbetreut wird». Es gehe «etwas verloren», wenn Kinderhaben in erstet Linie als eine «Frage der Organisation» angesehen werde.
Der ruhende Pol
Als «Nur-Hausfrau» habe man immer ein wenig das Gefühl gehabt, man müsse sich rechtfertigen, «dass man sonst nichts macht», sagt Monica Fabbri. Die 47-Jährige wohnt mit ihrem Mann, einem Werkzeugzeichner, Sohn Claudio, 20, und Tochter Patricia, 18, in einer Reihenhaussiedlung in Zug. Für die Bankkauffrau war es «keine Frage», dass sie nach der Geburt ihres ersten Kindes zu Hause bleiben würde: «Diese Verantwortung wollte ich nicht abgeben.» Die «überzeugte Mutter» spricht im Rückblick von einer «super Zeit» – für sie und die Familie. Als «ruhender Pol» habe sie ihrem beruflich stark engagierten Mann den Rücken frei gehalten und das Gedeihen ihrer Kinder gefördert. Dies gegen aussen zu vermitteln, sei jedoch nicht immer leicht gewesen. In jenen Jahren, als alle irgendetwas «managten», erntete die Hausfrau oft herablassendes Schulterklopfen. Fabbri half sich mit Humor: Sie entwarf eine Visitenkarte als «Ho-Chi-Ga-Managerin» – für «House, Children, Garden».
Nicole Wohler, 30, ist Spielgruppenleiterin in Dübendorf, gibt sich aber am liebsten mit ihren eigenen Kindern ab. Die Frau eines selbständig erwerbenden Sicherheitsspezialisten arbeitet nur dann auswärts, wenn es ihre zwei Buben (der eine ist 8, der andere 6 Jahre alt) «nicht tangiert». In ihrer Kindheit, sagt Wohler, habe sie dieses «Glück» nicht gehabt, ihre Mutter ging ausser Haus einem Job nach. Manchmal musste sie als Kind das Mittagessen selber kochen, und die kleinen Sorgen des Alltags konnte sie der Mutter erst abends berichten, wenn diese müde war dafür kein Interesse mehr zeigte. Frage sie ihre Buben, ob sie möchten, dass sie häufiger arbeiten gehe, heisse es: «Nein, auf keinen Fall.» Die Erziehungsverantwortung sollten Eltern, «wenn möglich», selbst übernehmen. Krippen seien in erster Linie für Alleinstehende sowie für Familien da, die «wenig Einkommen haben und wirklich darauf angewiesen sind».
Wer ähnlich denkt wie Luzia Büchler-Meier, Monica Fabbri und Nicole Wohler, findet Unterstützung in der Hausfrauen- und Hausmännergewerkschaft – der vermutlich einzigen Gewerkschaft der Schweiz, die das Heil nicht einfach nur in staatlichen Regelungen sieht. Eines ihrer Ziele ist «ein neues Verständnis der Gleichstellung von Mann und Frau in dem Sinne, dass die Haus- und Familienarbeit denselben Stellenwert besitzt wie die Erwerbsarbeit». Und zwar unabhängig davon, «wer zu Hause die Kinder betreut und wer einer bezahlten Arbeit nachgeht».
Ende der Familienfeindschaft
Im Januar hat die Gewerkschaft ein Papier mit Vorschlägen zur finanziellen Entlastung von Familien «ohne zusätzliche Staatsausgaben» präsentiert. Darin heisst es: «Die berufliche Vorsorge der Zweiten Säule entzieht heute jungen Familien Geld und schüttet es nach der Pensionierung aus, zu einer Zeit, in der der Beitragszahlende normalerweise in sehr viel besseren Verhältnissen lebt. Eine Beitragspause in der Kleinkindphase würde die junge Familie spürbar entlasten.»
Ein zweiter Vorschlag betrifft die Kinderzulagen, die monatlich während 16 bis 25 Jahren in praktisch gleicher Höhe ausbezahlt werden. Dies, «obwohl der Bedarf im Vorschulalter am grössten wäre, da die Präsenz der Mutter beziehungsweise des Vaters in dieser Zeit am wichtigsten ist». Die Gewerkschaft regt an, die Zulagen anders zu verteilen: einen grösseren Beitrag bis zum fünften Lebensjahr des Kindes, danach entsprechend weniger.
Die treibende Kraft hinter der unkonventionellen Berufsvereinigung, die im dritten Jahr ihres Bestehens rund 200 Mitglieder zählt, ist die 40-jährige Susanne Hänni. Sie erzählt, dass sie, wie viele Kinder der 68er Generation, mit der Idee im Kopf aufgewachsen sei, «sicher kein Heimchen am Herd zu werden». Die Protagonisten der Studentenrevolte betrachteten die Familie als Hort der Repression, wo der Mensch zum autoritären Charakter verkrümmt werde. Der Wiener Otto Muehl war die schillernde Speerspitze einer Bewegung, die auch in der Schweiz Anhänger fand. Wer nicht in einer Kommune lebte, wurde als KFM tituliert – als «Kleinfamilienmitglied». Muehl schliesslich im Gefängnis, weil er sich in seinen auf «Entgrenzung» zielenden Kommunen wie ein mittelalterlicher Burgherr das «Recht auf die erste Nacht» herausnahm, auch bei Minderjährigen.
Die Zeiten dieser militanten Familienfeindschaft sind vorbei. Mittlerweile, stellt Susanne Hänni fest, sei die Familie wieder der «grosse Traum» der Jungen. Sie beobachtet zwei «klare Trends»: Erstens wollten Eltern ihre Kinder wieder vermehrt selber betreuen und höchstens ein, zwei Tage in eine Krippe geben. Zweitens sei es «im Moment die Idealvorstellung», dass sich Frau und Mann die Hausarbeit teilen und je zu 50 Prozent auswärts arbeiten. Noch tun das wenige. Im Jahr 2004 trugen 83 Prozent der Frauen in Paarhaushalten mit unter fünfzehnjährigen Kindern die Hauptverantwortung für die Hausarbeit, 13,2 Prozent der Paare übernahmen sie gemeinsam.
Risikofaktor Krippe
Dazu gehören Stefan und Lilian Hurschler aus Affoltern am Albis. Er arbeitet zweieinhalb Tage in der Woche als Sozialpädagoge mit geistig behinderten Erwachsenen, sie als Religionslehrerin. Die Hausarbeit und die Erziehung der beiden sieben- und fünfjährigen Mädchen sowie des zweimonatigen Buben teilen sie sich. Stefan Hurschler sagt, es sei für ihn wie für seine Frau wichtig, im Arbeitsprozess integriert zu bleiben, um regelmässig Kontakte ausserhalb der Familie zu pflegen und dort auch «Bestätigung» zu erfahren. Gleichzeitig wollten sie aber eine starke Beziehung zu den Kindern aufbauen. Das Modell sei zwar organisatorisch anstrengend, habe aber den Vorteil, dass einem «nie die Decke auf den Kopf falle»: «In einem Bereich tanken wir Energie für den anderen.» Hurschler ist überzeugt, dass es für ein Kind in den ersten Lebensjahren «extrem wichtig» ist, konstante Bezugspersonen zu haben. Nur so lasse sich jenes «Urvertrauen» aufbauen, das für eine positive Entwicklung des Kindes nötig sei.
Entwicklungspsychologen wie der Pionier der Bindungsforschung Sir John Bowlby haben dies in ihren Studien bestätigt. Zwar relativieren jüngere Untersuchungen die Ausschliesslichkeit der Mutter-Kind-Beziehung. In jedem Fall aber, schreibt der bekannte Kinderarzt Remo H. Largo, sind «regelmässige, zeitlich ausreichende und beständige Erfahrungen» die Voraussetzung dafür, dass ein Baby ein Verhältnis zu seinen Bezugspersonen aufbauen kann. Die bisher umfassendste Studie zum Thema hat im März das National Institute for Child Health and Human Development (NICHD), ein staatliches Forschungsinstitut in den USA, vorgelegt. Die Längsschnittuntersuchung begleitet Kinder seit 1991 von der Geburt an. Zu den wichtigsten Befunden zählt, dass Krippenkinder eine höhere Konzentration des Stresshormons Cortisol produzieren und aggressiver und ungehorsamer sind als ihre Altersgenossen, die in erster Linie zu Hause erzogen werden.
Die Resultate werden kontrovers diskutiert, denn an der Krippenfront wird derzeit die heisseste Schlacht der Familienpolitik geschlagen. Die Schweizer Sozialdemokraten fordern den Ausbau staatlich subventionierter und regulierter Betreuungsplätze im Umfang von 4 Milliarden Franken. In Berlin forciert die CDU-Familienministerin Ursula von der Leyen die flächendeckende Fremdbetreuung, an der sich Bund, Länder und Kommunen beteiligen sollen.
Hohle Selbstverwirklichungsphilosophie
Doch diese Staatsinterventionen zielen womöglich an den Bedürfnissen der Familien vorbei, vor allem wenn man auf die Bedürfnisse der Kinder und nicht nur diejenigen der Eltern abstellt. Gemäss einer aktuellen Untersuchung des Österreichischen Instituts für Familienforschung stösst die Ausserhausbetreuung von Kleinkindern auf wenig Akzeptanz. 37 Prozent der Befragten – Frauen und Männer – sehen sich selbst als den idealen Betreuer, 36 Prozent verweisen auf den Partner, auf Rang drei folgen die Grosseltern mit 7 und erst dahinter Krippen und Tagesmütter mit je 6 Prozent.
Beim Tagesmüttermodell betreut eine Frau, die meist selber Kinder hat, noch ein, zwei Kinder zusätzlich – womit sie sich einen Nebenverdienst erwirtschaften kann. Gemäss Auskunft der Hausfrauen- und Hausmännergewerkschaft kostet dieses Modell 70 bis 80 Franken pro Tag, während für einen Krippenplatz 100 und mehr Franken zu bezahlen sind. Die Tagesmutter sei flexibler als die Krippen und garantiere eine stabile Bezugsperson, sagt Susanne Hänni.
Der pragmatische Kurs der Gewerkschaft könnte sich in Zukunft bewähren. Die Fünfer-und-Weggli-Mentalität – Kinder, Karriere und eine Fremdbetreuung auf Kosten der Allgemeinheit – stösst an ihre Grenzen. Wenn bei einer Familie mit Kleinkindern beide Elternteile auswärts arbeiten, sind der Koordinationsaufwand und der Stress beträchtlich. Es ist, wie der bekannte Kommunikationstheoretiker Norbert Bolz schreibt, auf Dauer schwierig, eine Familie «als ob» zu führen. Die Versprechungen der Selbstverwirklichungsphilosophie erleben manche als hohl. Es sei nicht einzusehen, weshalb ein Bürojob erfüllender sein solle als das Leben mit ihren Kindern, sagt eine zweifache Mutter aus Zürich.
«Weniger Staat – mehr Eltern»
Am vergangenen Wochenende fand in Frankfurt eine Tagung des Familiennetzwerks Deutschland statt, dessen Motto den angezeigten Wandel ziemlich treffend umschreibt: «Weniger Staat – mehr Eltern». Die traditionelle Familie, die vorschnell für überholt erklärt wurde, ist eine unverwüstliche Lebensform. Im Kern ist sie anarchistisch, weil sie sich dem Zugriff der staatlichen Autorität und jeder Form von Planwirtschaft entzieht. Nicht zufällig haben totalitäre Systeme, von den Idealstaatsentwürfen Platons bis zum Sozialismus und Nationalsozialismus des 20. Jahrhunderts, versucht, die Familienbande aufzulösen. Letztlich vergeblich. Die Familie hat die staatsterroristischen Attacken ebenso überlebt wie die antibürgerliche Rhetorik der 68er. Und sie wird auch die Soziologen-Diagnose vom «postfamilialen» Zeitalter überleben.
Die bürgerliche Kernfamilie bleibt ein einzigartiges historisches Erfolgsmodell. Neben der Unversehrtheit des Individuums und der Garantie des Eigentums steht die Respektierung der familiären Privatsphäre am Ursprung des epochalen Aufstiegs der westlichen Industriegesellschaften. Als Vorzug der Familie liesse sich nennen, dass sie gleichsam kalt und warm ist: Die Arbeitsteilung zwischen Mann und Frau ermöglicht ökonomische Effizienz. Gleichzeitig bietet die Familie ihren Mitgliedern ein Mass an Geborgenheit und Herzenswärme, wie es keine andere Institution zu geben vermag.
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09.05.2007, Ausgabe 19/07
Die traditionelle Familie
Geborgenheit und Herzenswärme
Die traditionelle Familie galt als Auslaufmodell. Hausfrauen und Mütter wurden belächelt. Die herkömmliche Arbeitsteilung zwischen Mann und Frau kam in Verruf. Allmählich zeichnet sich eine Emanzipation vom angeblich emanzipierten Zeitgeist ab.

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