Vergangene Woche ist die grosse italienische Journalistin Oriana Fallaci im Alter von 77 Jahren gestorben. Ihre Bücher wurden in 30 Sprachen übersetzt und 20 Millionen Mal verkauft. Legendär waren ihre Interviews, die sie mit den mächtigen Männern dieser Welt führte: Dem verschlagenen Kissinger entlockte sie noch während des Vietnamkriegs das tödliche Eingeständnis, dass dieser Kampf im Dschungel nutzlos war – und den iranischen Revolutionsführer Chomeini forderte sie heraus, indem sie, die bekennende Atheistin, den Schleier vor seine Füsse warf. In den letzten Jahren schrieb sie mit der ihr eigenen Unerschrockenheit und Wut gegen den mächtig aufkommenden Islamismus an – womit sie sich neue Feinde schuf, nicht nur unter Muslimen, sondern ebenso unter verträumten Europäern, die nach wie vor daran glauben, mit tiefsinnigen Dialogen die islamistische Gefahr bannen zu können.
Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, dass wenige Tage vor Fallacis Tod der clash of civilizations erneut sichtbar wurde. Ein Zitat aus dem 14. Jahrhundert über den Islam, das der Papst in einer ausserordentlich intelligenten Rede untergebracht hatte, wurde für Tausende von Muslimen zum Anlass, auf die Strasse zu gehen und mit Rache und Gewalt zu drohen. Die katholische Kirche gehört traditionellerweise nicht zu den Vorkämpfern der Redefreiheit, trotzdem gönnen wir Liberalen selbst dem Papst die unumschränkte Meinungsfreiheit. Wer immer nun ängstlich moniert, Professor Ratzinger habe sich noch nicht ausreichend in seiner neuen Rolle zurechtgefunden und hätte das Gewicht seiner Worte bedenken müssen, verrät eine merkwürdige Auffassung von westlichen Werten. Wohin sind wir gekommen, dass nicht einmal der Papst mehr sich zum Unterschied zwischen Christentum und Islam äussern darf?
«Hey Thabo, spielen Sie ein Eins-gegen-Eins?» – «Mit Ihnen? Okay!» Thabo Sefolosha, der erste Schweizer, der in die National Basketball Association (NBA) aufgenommen worden ist, liess sich tatsächlich zu einem Duell gegen Redaktor Simon Brunner herab. Brunner, ehemaliges Mitglied der Volleyball-Jugendnationalmannschaft, hoffte auf den einen oder anderen Block, doch der neue Spieler der Chicago Bulls entwürdigte ihn derart, dass er sich weigerte, das Resultat in der Redaktion bekanntzugeben. Die Chronik einer der steilsten Karrieren im Schweizer Sport schrieb er trotzdem.













Kommentare