Rätoromanisch

Highlife im mausetoten Winkel

Anachronistisch, kryptisch, erpresserisch, exotisch, fanatisch, neurotisch, räuberisch: Diese Worte fallen einem ein zu Rätoromanisch. Erfinderisch auch. Das sind die paar Schweizer, die diese Sprache sprechen, wenn es um Subventionen geht: um gigantische Subventionen.

Von Urs Paul Engeler

Die Bündner Gletscher und das rätoromanische Sprachgebiet entwickeln sich parallel. Beide bilden sich zurück. Gletscher wie Rätoromanen rühren die Herzen der Pfleger, der Schützer und Retter. Beiden will die Politik mit allen untauglichen Mitteln helfen: den Gletschern mit einer CO2-Abgabe und den Rätoromanen mit immer mehr Millionen aus der Staatskasse – und neu mit einer «Sessiun» der eidgenössischen Räte im Bündner Feriendorf Flims, das für die kurze Dauer der Politveranstaltung wieder «Flem» heisst – wie vor mehr als hundert Jahren.

Die Homepage des Dorfes wird auf Englisch und Deutsch geführt: kein «Bun di!», kein «Bainvegni, charas visitadras ed chars visitaders!» oder so, sondern ein geschäftstüchtiges «Welcome! Packages for every budget!». Nur eine verschwindende Minderheit von sieben Prozent der Flimser spricht zu Hause etwas Rätoromanisch, in Zahlen 7 Prozent oder 203 der 2897 Einwohner. 1993, als die sprachliche Identität aller Bündner Gemeinden erfragt wurde, definierte Flims sich ohne Vorbehalt als «deutsch». Zehn Jahre später, unter dem Druck der professionellen Wächter über die Reste des Spracherbes, lautete die Selbstdeklaration «deutsch mit nur symbolischer Präsenz des Romanischen». Für die drei Wochen zwischen dem 18. September und dem 6. Oktober wird im anpassungsfähigen Dorf das nostalgische Folklorefähnchen «Flem» gehisst. Die Organisatoren versprechen den Parlamentariern und der andern Politprominenz den «Klang der romanischen Sprache».

Verantwortlich für die Darbietung dieser speziellen Laute sind freiwillige Eingeborene, die aus andern Gebieten des Kantons herbeigekarrt werden müssen: Für die Wallfahrer wird eine eigentliche Geräuschkulisse aufgebaut. Der Tagungsort ist darum ideal. Denn eindrücklicher könnten der Unsinn der Förderung einer Sprache, welche die meisten ihrer Funktionen verloren hat, und die inhaltliche Leere der politischen «Bekenntnisse zur viersprachigen Schweiz» nicht vorgezeigt werden als in Flem alias Flims. In seiner wehmütig-akribischen Analyse der «Aktuellen Lage des Romanischen» klagte der Wissenschaftler Jean-Jacques Furer* vergangenen Dezember zwar: «In Anbetracht der Tatsache, dass Flims als explizit ‹romanischer Ort› 2006 Sessionsort der eidgenössischen Räte sein soll, kann man sich fragen, ob eine solche Selbsteinschätzung genügt.» Und gegenüber der Weltwoche wird der Sprachenforscher jetzt noch bitterer: «Dass die Session nun tatsächlich in Flims stattfindet, ist ein Hohn für alle Romanen und eine ekelhafte Täuschung der Öffentlichkeit.»

Doch so spricht einer, der sich seit Jahrzehnten für den Erhalt des Rätoromanischen einsetzt und der verzweifelt daran glaubt, dass seine «eindeutigen und desolaten» Befunde nicht ganz zutreffen und dass der «kontinuierliche Auflösungsprozess» sich noch abwenden oder umdrehen lässt. Wer die Entwicklung jedoch nüchtern und aus der Distanz einschätzt, der findet in Flims alles, was es zur Lage des Romanischen derzeit zu sagen gibt: die Rückbildung der früheren Umgangssprache zu einer Zweit-, Nischen- oder Nebensprache, die Gleichgültigkeit der meisten Romanen gegenüber dieser Entwicklung (die vielerorts keineswegs als negativ beurteilt, sondern zum Teil sogar begrüsst wird), die immer lauteren Subventionsappelle einer schmalen Elite und das schlechte Gewissen der deutschsprachigen Mehrheit, das man mit immer mehr Fördergeldern, neuen Schutzerlassen, der künstlichen Pflege einer Illusion und dieser Pilgerreise in die Region Surselva zu beruhigen sucht.

Viel-, nicht viersprachig
Das Rätoromanische ist in Wahrheit nicht mehr die vierte, sondern nur die zehnte Sprache der Schweiz. Auf die Frage: «Welches ist die Sprache, in der Sie denken und die Sie am besten beherrschen?», welche die Volkszähler allen Bewohnern des Landes stellten, antworteten im Jahre 2000 noch 35095 Menschen mit «Rätoromanisch». 4,6 Millionen gaben «Deutsch» an, 1,485 Millionen «Französisch», 471000 «Italienisch», 111400 «Serbokroatisch», 94900 «Albanisch», 89500 «Portugiesisch», 77500 «Spanisch», 73400 «Englisch» und 44500 «Türkisch». Die – vor «anderen slawischen Sprachen» – noch zehntplatzierten Romanen halten derzeit einen Anteil von 0,48 Prozent der Bevölkerung. 1990 waren es 0,58 Prozent; 1980, kurz bevor die millionenschwere Förderung und Stützung durch den Bund richtig einsetzte, waren es immerhin 0,8 Prozent oder 51100 Menschen, die Romanisch als ihre erste Sprache bezeichneten. Die Hilfe hat womöglich mehr geschadet als genützt.

Die Schweiz ist nicht mehr vier-, sondern ausgesprochen vielsprachig. Nur die nationale Politik, die Verfassungsartikel und das Bundesgesetz über Finanzhilfen für die Erhaltung und Förderung der rätoromanischen und italienischen Sprache und Kultur verweigern sich hartnäckig dieser Wahrheit.

Als am 20. Februar 1938 das Rätoromanische offiziell zur vierten Nationalsprache erklärt wurde und als Schutzobjekt Einzug hielt in die Bundesverfassung, mag die Bestimmung noch eine gewisse Realität abgebildet haben. Rund 1,2 Prozent der Schweizer sprachen damals diese Sprache. Tatsächlich war die Verankerung im Grundgesetz jedoch ein rein politisch-symbolischer Akt, ein Element der «geistigen Landesverteidigung». Die Schweiz wollte gegen innen und gegen aussen dem Bild einer deutschlastigen Nation entgegenwirken. Die Betonung der Mehrsprachigkeit galt weniger der Erhaltung der sprachlichen Minderheit als der Distanz zum nationalsozialistischen Deutschland. Der Bundesrat zielte nicht auf die Rettung einer minoritären Sprache und Kultur, sondern er beschwor in seiner Botschaft ans Parlament vor allem die nationale Unabhängigkeit der Schweiz und den «Willen verschiedensprachiger Völkerschaften [...] die in geschichtlicher Schicksalsgemeinschaft erworbene Freiheit [...] zu verteidigen». Ausser minimalen Beiträgen an den Sprachverein Lia Rumantscha (LR) hatte die deklamatorische Bestimmung auch kaum konkrete Folgen.

Bis in einer dramatisch verfassten «Eingabe» die Bündner Regierung sich am 20. Januar 1981 an den Bundesrat wandte und verlangte, angesichts der schwierigen Lage der Rätoromanen müsse die Eidgenossenschaft ihre Beihilfen an die Lia Rumantscha massiv erhöhen und die Rettung der rätoromanischen Idiome zu einem nationalen Ziel machen. Initiiert hatten diesen Angriff das damalige forsche LR-Führungsduo, der SP-Politiker und Bundeskulturbeamte Romedi Arquint (Präsident) und Sekretär Bernard Cathomas (CVP). Der Bundesrat reagierte, indem er die Subventionen an die LR von 450000 flugs auf 1,5 Millionen Franken verdreifachte (heute werden bereits 4,6 Bundesmillionen für den Schutz des Rätoromanischen aufgewendet!) und eine Arbeitsgruppe einsetzte. Die Experten publizierten 1982 ihren Bericht mit dem Titel «21/2-sprachige Schweiz?» und mit einer Liste von zehn Empfehlungen, die von (noch mehr) Subventionen über obligatorische Übersetzung amtlicher Texte bis zu regional- und wirtschaftspolitischen Beihilfen reichten.

Die Anregungen der Berater, «deren Herzen für die Menschen schlagen, deren Existenzbedingungen und kulturelle Bedürfnisse letztlich die Empfehlungen leiten», wurden, bis hin zur Revision der Verfassung, umgesetzt. Seit 1996 ist Romanisch nicht nur Landessprache, sondern, im Verkehr mit der romanischsprachigen Bevölkerung, Amtssprache. Alle Romanen haben das Recht, mit den Bundesbehörden, in Wort und in Schrift, in einem ihrer Idiome zu verkehren. «Wenn wir ehrlich sind», meint heute Mitautor Hans Rudolf Dörig, damals Beamter im Bundesamt für Kultur, heute stellvertretender Generalsekretär des Departements für Umwelt, Verkehr, Energie, Kommunikation (Uvek), «und wenn wir die Zahlen anschauen, haben diese Bemühungen nicht viel genützt.»

Fehlender Lebensnerv
Es floss zwar sofort viel mehr Geld von Bern ins Bündnerland, und die Radio- und TV-Programme mit rätoromanischen Geschichten wurden ausgebaut. Doch die Tatsache blieb, dass die rätoromanische Sprache die kritische Grösse bei weitem nicht erreichte, um eine kulturelle und ökonomische Eigenständigkeit zu entwickeln. Ohne wirtschaftliches Fundament und ohne Menschen, die darin ihre Perspektive sehen, kann sich keine Sprache halten. «Wer nur Romanisch spricht und kein Deutsch, könnte gar keinen Beruf erlernen und müsste verhungern», meint Dörig. Ohne Deutsch fehlt den Romanen der Zugang zu Wirtschaft und Weltkultur; für die meisten von ihnen ist das Deutsche denn auch längst die wichtigste Sprache.

Mit viel Staatsgeld beatmet wird neben etwas Dorfkultur vor allem das intellektuelle Tun einer dünnen Schicht von Berufsromanen. So gleiten zwei Prozent der Fördermittel der Kulturstiftung Pro Helvetia Künstlern aus den 0,48 Prozent Romanen in die Tasche. Die Chance, dass ein rätoromanischer Text subventioniert wird, ist demnach viermal grösser als bei einem deutschsprachigen Werk; die niederschwellig angesetzte Förderung wird bisweilen als «Förderung von Dorftheater und Schülerliteratur» denunziert. Was die Pro Helvetia als grössten Erfolg feiert – die Finanzierung der Übersetzung von Oscar Peers «Accord» ins Französische («Coupe sombre») –, ist gut für den anerkannten Autor, der seinen Roman gut 3000 Mal verkaufte, aber ohne echte Relevanz für den Spracherhalt. Im Unterengadin sprächen noch einige hundert Menschen sein Vallader, klagt der Dichter selbst.

Beute für Subventionsjäger

Für 26 Millionen Franken hat die Radio e Televisiun Rumantscha (RTR) in der Churer Altstadt für sich und für ihre rund neunzig Bediensteten einen veritablen Palast, genannt Chasa RTR, einrichten lassen. Für den innen- wie aussenarchitektonischen Prunkbau feiern lässt sich SRG-Boss Armin Walpen (CVP), dem der jetzige RTR-Direktor Bernard Cathomas mit einem «Sala Walpen» im Innern des Hauses huldigt. Finanziert haben die gegenseitigen Geschenke die (Deutschschweizer) Gebührenzahler. Die rätoromanischen Programme kosten jährlich um die 22 Millionen Franken und sind – pro Kopf der Konsumenten gerechnet – genau sieben Mal teurer als die SRG-Sendungen für die Restschweiz. Und der weitere Ausbau des regionalen Nischensenders kommt zügig voran. Zurzeit senden die Romanen noch auf einem der Deutschschweizer Kanäle, demnächst sollen sie ihre eigene Info-Strasse (TVR) erhalten und für Leute, die alle Deutsch verstehen, täglich ein einstündiges Programm verbreiten können.

Dank genügend Bundessubventionen verbreitet die Schweizerische Depeschenagentur (sda) ihre Nachrichten auch auf Romanisch. In summa bezieht der grosse Tourismuskanton Graubünden, pro Kopf der Bevölkerung gemessen, hinter dem Jura und dem Kanton Uri am drittmeisten Bundesgeld. Jeder Bündnerin, jedem Bündner fliessen jährlich 4677 Franken aus der Bundeskasse zu. Dies alles noch ohne die Dutzenden von Millionen für die unsinnige «Porta Alpina» bei Sedrun, den 800 Meter langen Lift zu einem unterirdischen Neat-Bahnhof, deren Betrieb Dauerdefizite schreiben wird – zu Lasten der Eidgenossenschaft. In vorfreudiger Erwartung dieser regelmässigen Zahlungen wurde der Begriff «Porta Alpina» 2005 schon mal zum rätoromanischen «Wort des Jahres» gekürt. Würden auch die Kosten für die Übersetzungen, die Ausbildung des Personals und andere Dienstleistungen des Bundes den Romanen zugerechnet, wären sie die teuersten Mitbürger.

Der aus der Surselva stammende Schriftsteller Gion Mathias Cavelty verspottet diesen rätischen Reflex: «Die Rätoromanen sind erwiesenermassen sowohl die schönsten wie auch die klügsten Leute im Land (ich bin übrigens selbst einer). In idealen Fällen vereinigen sich diese beiden Qualitäten, und heraus kommt eine Mischung aus Renzo Blumenthal und Iso Camartin (diese Übermenschen haben natürlich den Körper von Camartin und das Hirn von Blumenthal). Von dem her können gar nicht genug Subventionsgelder in die Rumantschia fliessen. ‹Let it flow, let it flow, let it flow› ist deshalb auch das Lieblingslied aller Rätoromanen, egal, welches Idiom sie sprechen.»

Tatsächlich leisten die 35095 Romanen sich den Luxus, fünf verschiedene, regional strikt getrennte Dialekte (Sursilvan, Sutsilvan, Surmiran, Puter und Vallader) zu pflegen und die 1982 vom Deutschschweizer Professor Heinrich Schmid entwickelte romanische Einheits- oder Hochsprache, das Rumantsch Grischun (RG), mehrheitlich und entschieden, zum Teil gar erbittert, abzulehnen. Das wird so bleiben, auch wenn Microsoft demnächst eine RG-Version des Programms «Office» auflegen wird – subventioniert vom Kanton Graubünden mit Bundesmitteln. «Wenn ich im Münstertal auf Surselvisch etwas bestelle, erhalte ich eine Antwort auf Deutsch und nicht auf Vallader», fasst Cavelty die täglichen linguistischen Abgrenzungsmanöver zusammen. Das Romanische hat nur dann Charme, wenn die Laute der Ahnen klingen, wenn es nostalgisch betört – und nicht, wenn es nützt.

«Es steht sehr schlecht um das Romanische», schliesst Jean-Jacques Furer seine im Auftrag des Bundesamtes für Statistik verfasste Analyse: «Territorial, demographisch und verankerungsmässig» habe die Sprache «insbesondere in den letzten Jahrzehnten enorm an Gewicht verloren, was nicht wieder gut zu machen ist». Jede der nachfolgenden rätoromanischen Generationen werde noch kleiner sein: «Und eine wird sich letztlich als zu klein erweisen – letzte Mohikaner oder derniers carrés verdienen Achtung, sind aber zugleich die Bestätigung, dass die Sache endgültig verloren ist.»

Doch je weiter das Ziel entschwindet und je endgültiger der Sinn sich verliert, umso eifriger bis fanatischer tun die politischen Wohltäter, Geldspender und Erretter. Als emotionaler Höhepunkt der «Sessiun a Flem» war – neben der Umsetzung der CO2-Abgabe und allerlei regionalpolitischen Zuwendungen – die Beratung eines neuen Bundesgesetzes «über die Landessprachen und die Verständigung zwischen den Sprachgemeinschaften (SpG)» eingeplant. Der Entwurf, erarbeitet von einer Paritätischen Arbeitsgruppe Sprachengesetz Bund und Kantone (PAS), verfolgt zwei Richtungen der Mehrgeldbeschaffung: erstens die Aufstockung aller bisherigen Zuschüsse zugunsten minoritärer Sprachgemeinschaften, denn diese «haben Anspruch auf besondere staatliche Unterstützung», und zweitens die Schaffung neuer Fördereinrichtungen: zum Beispiel ein nationales Institut für Mehrsprachigkeit, neuartige Subventionen für den Romanischunterricht «ausserhalb des Sprachgebiets», für Erwachsene und für Schüler, sofern Eltern dies verlangen, sowie Geld für alle Organisationen, die «in mindestens einer Sprachregion die Verständigung fördern oder Grundlagenarbeit für die Förderung der individuellen Mehrsprachigkeit leisten».

Die Frage der Finanzierung des Wunschprogramms, ein Detail offenbar, hat die PAS ausgeklammert und an den Bundesrat delegiert. Die Regierung, die das Projekt ohnehin auf Eis legen wollte, lässt sich, klugerweise, Zeit, hält ihre Stellungnahme zu dieser parlamentarischen Offensive zurück und hat zumindest erreicht, dass das Sprachengesetz nicht in der unkontrollierbaren Atmosphäre der Flimser Spendensession beraten wird.

Zukunft heisst Geschichte
Sprachen und Kulturen entstehen, Sprachen und Kulturen vergehen, Sprachen entstehen. Die Bündner Gletscher und das rätoromanische Sprachgebiet entwickeln sich erstaunlich parallel. Als die Römer 15 Jahre vor Christus zu ihrem Alpenfeldzug starteten und das von Kelten und Rätiern bewohnte Gebiet unterwarfen, war das Klima um 1,5 bis 2 Grad wärmer als im 19. und 20. Jahrhundert. Viele Alpenübergänge, die noch heute von ewigem Eis bedeckt sind, waren damals passierbar. Und es gab die breiten und langen Gletscherzungen nicht, die weit in die Täler reichten. Die Eroberer aus dem Süden implementierten ihr Vulgärlatein vom Engadin bis in die Regionen Walensee (Welschensee), Vaduz und Montafon im Vorarlberg und verdrängten die – nicht geförderte und nicht geschützte – vorrömische, wahrscheinlich keltische Sprache. Diese scheint, ohne Wehmut zu wecken, noch in einzelnen Flurnamen – etwa dem Crap (= Felsen) Sogn Gion oberhalb Flims – durch.

Der hysterisch und anhaltend erfolglos betriebene Schutz des Rätoromanischen und des Klimas sind letztlich Versuche, historische Zufälligkeiten über ihre Zeit zu retten. Genützt haben die teuren Bemühungen, im Kanton Graubünden das Rad der Geschichte festzuhalten und zu blockieren, nur den Helfern und den Jägern der fetten Subventionen. Darum werden die Förderprogramme die Sprache überleben.


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*Jean-Jacques Furer: Die aktuelle Lage des Romanischen. Neuenburg, 2005. Herunterzuladen auf www.bfs.admin.ch


Nehmen Sie an unserer wöchentlichen Umfrage zu diesem Thema teil.
Frage: Rätoromanisch: Finden Sie die Förderung der vierten Landessprache sinnvoll?
www.weltwoche.ch/umfrage

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