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30.08.2006, Ausgabe 35/06

Teheran

Des Mullahs Kern

Drei Tage vor Ablauf des Uno-Ultimatums hat es Präsident Machmud Achmadinedschad abgelehnt, die Uran-Anreicherung einzustellen. Das Pokern geht also in die nächste Runde. Und mit ihm das iranische Atomprogramm.

Von Pierre Heumann

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Teheran, 26. August: In der Konzerthalle Vahdat, dem grössten Theater der Stadt, herrscht festliche Stimmung. Wenige Tage bevor das Ultimatum der Uno im Atomstreit ausläuft, wird ein Werk des Komponisten Kambiz Roshan Ravan uraufgeführt. Der Name der Sinfonie könnte kaum aktueller sein: «Atomenergie». Der Staat hat seinen leitenden Beamten und Akademikern Freikarten verteilt. Kunst und Politik, Vergnügen und Fortschritt gehen Hand in Hand.

Während die Elite des Gottesstaates den Klängen des Atom-Opus lauscht, sind rund 200 Kilometer südwestlich von Teheran Ingenieure an der Arbeit. Sie bereiten die nächste Etappe auf dem Weg zur A-Bombe vor. Nach dem Verklingen der «Atomenergie» weiht Präsident Machmud Achmadinedschad die neueste Atomanlage ein: einen Schwerwasser-Reaktor, wo grosse Mengen Plutonium anfallen werden, das zum Bau von Atombomben verwendet werden kann. Kaum hat Achmadinedschad das Band durchschnitten, vermeldet ein Armeesprecher einen weiteren militärischen Durchbruch – den Abschuss einer Rakete von einem U-Boot im Golf.

Die nukleare Aufrüstung wird systematisch vorangetrieben. In fünf bis zehn Jahren, so schätzten amerikanische Geheimdienstler im Februar, werde der Iran im Besitz der Nuklearwaffe sein. Noch in diesem Jahr könnte Teheran den «point of no return» erreichen: Dann wird der Iran in der Lage sein, genügend spaltbares Material für den Bau von Atomwaffen zu produzieren, ohne auf ausländische Hilfe angewiesen zu sein.

Falls der Westen für die nukleare Aufrüstung kein Verständnis habe, werde sich der Iran vom Atomwaffensperrvertrag zurückziehen, drohte am vergangenen Freitag der Vizesprecher des iranischen Parlaments, Mohammad-Resa Bahonar. Was bedeutet: Sein Land ist entschlossen, die A-Waffe herzustellen.

Nicht nur Künstler wie Roshan Ravan stellen sich in den Dienst der Atomstrategen, sondern – wichtiger noch – auch die staatlich besoldeten Geistlichen. Einflussreiche Ajatollahs haben dem Gebrauch der Nuklearwaffe bereits eine Fatwa gewidmet. Erzkonservative Geistliche, die dem Präsidenten Achmadinedschad nahestehen, erklärten im Februar die Bombe für Scharia-verträglich. Frühere Bedenken, wonach sich die Massenvernichtungswaffe mit dem islamischen Religionsgesetz nicht vereinbaren lasse, warfen sie über Bord.

Gegen den Besitz und den Einsatz der A-Waffe sei aus theologischer Sicht nichts einzuwenden, meinen sie jetzt. Es sei nur «natürlich», sich die Bombe zu beschaffen: «Die ganze Welt» verfüge darüber, und deshalb sei sie zur Selbstverteidigung nötig.

Die Begründung ist aufschlussreich. Teheran hatte nämlich während Jahren behauptet, mit der Nukleartechnologie bloss zivile Zwecke anzustreben. Der Iran, einer der grössten Ölexporteure, wolle sich für künftige Energieknappheiten wappnen und Kernkraftwerke bauen, hiess es. Doch gleichzeitig trieben iranische Physiker und Ingenieure im Geheimen die Arbeiten für den martialischen Einsatz der Kernenergie voran.

Spiel auf Zeit
Das Doppelspiel fiel den Politikern nicht sonderlich schwer. Die Perser sind Meisterdiplomaten und clevere Aussenpolitiker – nicht umsonst haben sie das Schachspiel erfunden. Mit geschickten Zügen spielten Chefdiplomaten und Unterhändler die Interessen der verschiedenen Staaten gegeneinander aus – und die Internationale Atomenergieagentur (IAEA) schluckte über Jahre die raffinierte Hinhaltetaktik.

Währenddessen deckten sich die Mullahs, dank des Segens der Wiener Überwachungsbehörde, mit all den Rotoren, Anlagen und Instrumenten ein, die für die Produktion einer A-Bombe nötig sind. Solange sie ihre wahren Absichten verheimlichten, stellte keiner kritische Fragen, die das lukrative Geschäft verdorben hätten.

Spätestens seit vier Jahren liegen aber klare Beweise vor, dass die iranische Nukleartechnologie nicht nur friedlichen Zwecken dient. Im August 2002 präsentierte eine iranische Exil-Oppositionsgruppe, der National Council of Resistance of Iran, Luftaufnahmen von bisher geheimen Nuklearanlagen. Damit war erwiesen, dass Teheran das Abkommen zur Nichtverbreitung von Atomwaffen unterlaufen hatte.

Nun wechselten Teherans Politiker die Taktik. Statt ihre Pläne abzustreiten, gingen sie in die Offensive. Vier Monate nach den Enthüllungen der Regimegegner räumten die Mullahs erstmals ein, in Natanz und Arak über Anreicherungsanlagen zu verfügen. Doch sie verwiesen auf den Atomwaffensperrvertrag, den sie formal einhielten, und pochten auf ihr Recht, Uran zu friedlichen Zwecken anzureichern.

Damit beseitigten sie das Misstrauen der anderen Staaten nicht. Diese Anlagen könnten, so amerikanische Experten, auch zum Bau von Atomwaffen dienen. Das verspätete, unter dem Druck von Enthüllungen zustande gekommene Bekenntnis aus Teheran liess im Westen Zweifel an der Glaubwürdigkeit der iranischen Behauptung wachsen, die Kernenergie bloss für zivile Zwecke benützen zu wollen. Zumal jetzt auch die IAEA in Wien bestätigte: Teheran habe «vergessen», über wichtige Bestandteile seines Nuklearprogramms zu rapportieren.

Das wäre ein günstiger Zeitpunkt gewesen, um die iranische Nuklearaufrüstung vor den Sicherheitsrat der Uno zu ziehen. Doch der Westen, das heisst vor allem die Europäer, wichen dem Konflikt aus und liessen sich auf eine lange Verhandlungsrunde mit dem Teheraner Regime ein. Im Oktober 2003 nahmen Grossbritannien, Frankreich und Deutschland namens der internationalen Gemeinschaft mit Teheran Kontakt auf. (Die USA haben seit den achtziger Jahren keine diplomatischen Beziehungen zu Teheran; die amerikanischen Interessen werden von der Schweiz stellvertretend wahrgenommen.) Die drei Europäer übernahmen fortan zwar die führende Rolle im Atom-Poker, hatten aber weder die Kraft noch das Gewicht, um sich gegenüber Teheran durchzusetzen.

Gleichwohl blieb die EU-3 optimistisch, manche würden sagen naiv. Trotz mehrerer Rückschläge hofften die Europäer immer wieder, den Iran auf einen zivilen Pfad locken zu können. Europa bot an, nicht nur Irans atomare Energiewünsche zu berücksichtigen, sondern auch Handelserleichterungen zu gewähren.

Allein, der gute Wille wurde nie honoriert. Die wirtschaftlichen Köder konnten den Iran nicht zum Verzicht auf das militärische Atomprogramm bewegen. Die gutgemeinten Versuche der Europäer, die Ajatollahs zu einem rein zivilen Atomprogramm zu verpflichten, scheiterten kläglich.

Denn während diskutiert und debattiert wurde, liess der Iran lediglich Aktivitäten in den bereits bekannten Anlagen des Anreicherungsprogramms überwachen. In den geheim gehaltenen Installationen dagegen gingen die Arbeiten munter weiter, weit weg von den Augen der Inspektoren. Die Mullahs benutzten die Diplomatie wie gehabt, um Zeit zu gewinnen.

«Einer der besten Witze unserer Zeit»

Jedes Mal, wenn man herausfand, dass der Iran seine Versprechen gebrochen hatte, pilgerten europäische Unterhändler nach Teheran, um es noch einmal mit gutem Zureden zu versuchen. Doch die Geduld zahlte sich nicht aus. «Während wir mit den Europäern verhandelten, rüsteten wir unsere Anlagen auf», fasste im März Chefunterhändler Hassan Rowhani die Ablenkungstaktik in einem Vortrag vor ausgewählten iranischen Geistlichen und Akademikern zusammen. «Indem wir uns zahm gaben, konnten wir unsere Arbeiten in Isfahan [einer Atomanlage im Zentrum des Iran] beenden.» Und im Februar 2005 machte sich Ali Laridschani, der den Revolutionsführer Chamenei im obersten Sicherheitsrat des Landes vertritt, gar über die Europäer lustig: Sie meinten doch in der Tat, den Iran zur Aufgabe des Anreicherungsprogramms bewegen zu können. «Das ist einer der besten Witze unserer Zeit», spottete Laridschani in einem Interview mit dem iranischen Fernsehen.

Den Einstieg ins Atomzeitalter bereitet Teheran seit Jahrzehnten systematisch vor. Bereits der Schah hatte in den sechziger Jahren einen nuklearen Traum. Er wolle zunächst Atomstrom erzeugen. Erst wenn ein Land in der Region die A-Bombe haben sollte, würde er nachziehen, sagte er einem Berater kurz bevor er ins Exil flüchten musste.

Die islamische Revolution und der Krieg gegen den Irak setzten den iranischen Ambitionen zwar ein vorläufiges Ende. Doch bereits 1986 luden die Ajatollahs iranische Nuklearwissenschaftler, die nach der islamischen Revolution geflüchtet waren, zu einer Konferenz in den Iran ein. Tickets und Unterkünfte wurden vom Staat gesponsert. Das war recht ungewöhnlich, pflegte doch die Islamische Republik abtrünnige Bürger bei ihrer Rückkehr weniger zu verwöhnen, als sie mit Prügeln und Gefängnis zu bestrafen. Die Ausnahme war indessen leicht verständlich: Das Land brauchte dringend Nuklearexperten. Unter dem Schah hatte die iranische Atomenergiebehörde 4500 Akademiker beschäftigt. Die Revolution trieb 3700 in die Flucht. Die Konferenz sollte versuchen, möglichst viele Exil-Fachleute nach Hause zurückzuholen.

Die Botschaft der gutbesuchten Tagung war klar und versetzte die westlichen Geheimdienste in Alarmbereitschaft: Der Iran verfolgt ein geheimes Programm zur Beschaffung der Bombe.

Gleichzeitig knüpfte Teheran einen Kontakt zu jenem Mann, der später als Vater der islamischen Bombe bekannt wurde: Dr. Abdul Qadir Khan. Der pakistanische Top-Nuklearwissenschaftler präsentierte seinen iranischen Auftraggebern eine bestechend einfache Idee, wie sie nuklear aufrüsten könnten, ohne im Westen Argwohn zu erzeugen. Das 1989 im Land gefundene natürliche Uran könnte helfen, die internationalen Kontrollen bei der Anreicherung zu umgehen. Khan offerierte, was zur Anreicherung von Uran nötig war, darunter auch Blaupausen für Zentrifugen.

Gefangen im Labyrinth der Mullahs

Der Countdown begann. Der Iran erhöhte das Budget für die Atomforschung massiv. Die Mittel erschienen allerdings nicht im offiziellen Staatshaushalt, sondern blieben streng geheim. Früh schon argwöhnten israelische Geheimdienste, dass die Atomtechnik von Teheran nicht bloss für zivile Zwecke eingesetzt werden solle. Aber die Wiener Atomenergieagentur (IAEA), welche die Nichtverbreitung von A-Waffen überprüfen sollte, beruhigte immer wieder. Teheran halte sich brav und beflissen an die Verträge und verfolge ausschliesslich friedliche Absichten.

Der Westen liess sich durch die Friedensbotschaften noch so gerne einlullen. Mitte der neunziger Jahre bewilligte selbst die Regierung Clinton Exporte sensibler Hightechprodukte nach Teheran: Turbinen oder Zentrifugen zum Beispiel. Die amerikanischen Handelsbehörden gestatteten 1993 auch die Lieferung wissenschaftlicher Geräte, die bei der Uran-Anreicherung nötig sind, an ein Institut in Teheran, wo heimlich Uran angereichert wurde. Die liberale Handelspolitik war verhängnisvoll. Denn die Vereinigten Staaten und Europa hätten in den neunziger Jahren das iranische Atomwaffenprogramm bis ins Unendliche verzögern können, meint Kenneth R. Timmerman in seinem Buch «Countdown to Crisis. The Coming Nuclear Showdown with Iran».

Während der Iran heute offiziell immer noch behauptet, am Atom bloss um der Energie willen interessiert zu sein, offenbaren Anstrengungen in der Raketentechnik die eigentlichen Absichten des Regimes. Vor drei Jahren bewilligte der oberste Revolutionsführer neue Mittel, um das Raketenprogramm zu beschleunigen. Parallel zu den Fortschritten in der Brennstoffkette kauft der Iran Raketen ein, die mit nuklearen Sprengköpfen ausgestattet werden können. Dank russischer, ukrainischer, chinesischer und nordkoreanischer Hilfe besitzt das Land heute bis zu 100 Shahab-3-Raketen mit einer Reichweite von 1300 Kilometern. Die Shahab-4, eine Weiterentwicklung, wird bis zu 2000 Kilometer weit fliegen können. Die Revolutionswächter testen auch Missiles, die auf Radarschirmen unsichtbar sind. Gleichzeitig treibt der Iran Aktivitäten im Weltraum voran – angeblich zur zivilen Nutzung. Die Satelliten können selbstredend auch militärisch eingesetzt werden.

Aus Teheraner Optik macht die nukleare Option durchaus Sinn. Der Gottesstaat will damit seinen Anspruch als regionale Supermacht untermauern. Nie war die Ausgangslage günstiger. Denn Teheran hat vom US-Krieg gegen den Terror profitiert. Nachdem das Regime in Bagdad gefallen ist, dehnen iranische Aktivisten den Einfluss Teherans über die Landesgrenzen aus. Erstmals spielen Schiiten im arabischen Raum eine dominante Rolle. Die schiitischen Bürger im Libanon, in Bahrain und in Saudi-Arabien werden intensiv von Teheran bearbeitet. Innerhalb der Region profitiert das Land zudem von der Passivität der arabischen Regierungen. Weder in der Irak- noch in der Libanon-Krise ist es diesen gelungen, mit einer Stimme zu sprechen.

Gleichzeitig sieht sich die islamische Republik in einem unsicheren Umfeld. Sie grenzt an sieben Länder und hat mit weiteren sechs Staaten im Golf eine Meeresgrenze. Sie fühlt sich zudem von feindlichen US-Truppen umgeben – nicht nur im Irak und in Afghanistan, sondern auch in der Türkei, in Zentralasien und im Persischen Golf. Bedroht werden könnte das regionale Gleichgewicht ferner durch Entwicklungen in Pakistan. Insbesondere Israel wird als feindlicher Nuklearstaat wahrgenommen. Weshalb, so fragen die iranischen Politiker, sollte ausgerechnet der Iran keine A-Bombe besitzen dürfen, wo doch Indien, Pakistan und Israel zur Atommacht aufsteigen durften, ohne dafür bestraft zu werden?

Auch innenpolitische Faktoren unterstützen die A-Option. «Präsident Achmadineschad konnte einen grossen Teil der Bevölkerung für das nukleare Programm gewinnen», sagt ein Journalist in Teheran. Der populistische Achmadinedschad hält nichts von Kompromissen mit dem Westen. In seiner apokalyptischen Weltsicht gibt es keinen Platz für Konzessionen. Er geht auf Konfrontationskurs, verwünscht Israel und die USA, unterstützt gleichzeitig Terrorgruppen wie die Hisbollah und die Hamas. Die Atombombe wäre sein ultimatives Argument.

Doch die Kontrolle über die Atompolitik untersteht letztlich nicht ihm, sondern drei innenpolitisch mächtigen Gruppen. Die Dreiteilung macht das Pokern um die Zukunft der A-Bombe schwierig und riskant. Die labyrinthischen Kompetenzverhältnisse erschweren die Verhandlungen des Westens ungemein. Und im Iran selbst können sie eine gefährliche Konkurrenz um die Macht über die Atomwaffen in Gang setzen.

Während Achmadineschads Aussenminister, der die Gespräche mit dem Ausland führt, keinerlei Macht hat, sondern lediglich Sprachrohr der offiziellen Politik ist, stehen in Wirklichkeit Irans oberster geistlicher Führer, Ajatollah Ali Chamenei, und EU-3-Spötter Laridschani, der von Chamenei zum Chef des Nationalen Sicherheitsrats ernannt worden ist, an der Spitze der Atompyramide. Das interne Kräftespiel wurde noch komplizierter, nachdem vor zwei Monaten ein neuer Think-Tank gegründet wurde – ebenfalls von Chamenei –, der «Strategische Rat für Aussenbeziehungen», dem als relativ gemässigt geltende prominente Politiker angehören. Der Rat soll die Aussenpolitik langfristig planen und ein Gegengewicht zu den extremen Positionen Achmadinedschads setzen.

Doch die eigentliche Kontrolle der nuklearen Operationen liegt bei den Revolutionswächtern, die eine Art Guerilla-Armee unterhalten und im Kabinett von Achmadinedschad prominent vertreten sind. Achmadinedschad war früher selber Mitglied einer Spezialeinheit der Revolutionswächter. Sie spielen eine entscheidende Rolle in der Atompolitik, da sie für die Sicherheit der gefährlichen Anlagen verantwortlich sind. Darüberhinaus sind sie auch für Kontakte zu ausländischen Terrororganisationen wie der Hisbollah zuständig. Es besteht mithin die reelle Gefahr, dass atomares Wissen an Terrormilizen ausserhalb des Iran gelangt: Zur Hisbollah im Libanon zum Beispiel oder zu Osama Bin Laden. Beide verfügen zum Regime in Teheran über vorzügliche Beziehungen.

Teheran, 29. August. Präsident Machmud Achmadinedschad hat die vom Sicherheitsrat geforderte Einstellung der umstrittenen Uran-Anreicherung abgelehnt. «Wir werden uns weder Drohungen noch Ultimaten beugen», sagte er drei Tage vor Ablauf des Uno-Ultimatums auf einer Pressekonferenz in Teheran.

Erschienen in der Weltwoche Ausgabe 35/06
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