Georg Brunold, Schweizer Journalist mit philosophischem Hintergrund, langjähriger NZZ-Afrika-Korrespondent und Buchautor, kennt Iran bestens aus eigener Anschauung. Für die Weltwoche schaut er zurück auf die grossartige Historie des Landes. In der Titelgeschichte über die Perser erzählt er von der Blüte und dem Niedergang des legendären Vielvölkerreiches und von der einst führenden Stellung Persiens in der Wissenschaft und den Künsten der Welt.
Der Kontrast des heutigen Regimes in Teheran zu seinen kulturell über die Jahrtausende hinweg strahlenden Vorgängerreichen könnte kaum grösser sein. Der heutige Iran ist im Griff einer xenophoben Mullahkratie, die sich international immer mehr isoliert. Einpeitscher der neuen radikalen Politik ist der im Juni 2005 gewählte Staatspräsident Machmud Achmadinedschad. Die Weltwoche druckt das bisher einzige Interview nach, das der eifernde Politiker und Holocaustleugner seit seiner Wahl zum Präsidenten einer westlichen Zeitung gegeben hat.
Die Politik der CIA hat sich seit dem 11. September 2001 grundlegend geändert. Im Gespräch mit unserem USA-Korrespondenten Alain Zucker beklagt die ehemalige CIA-Agentin Melissa Boyle Mahle, dass der Geheimdienst in den neunziger Jahren zu passiv und zu defensiv gewesen sei, was der nationalen Sicherheit geschadet habe. Nach 9/11 kam der Kurswechsel. Von da an war die Spionin an sogenannten Renditions beteiligt, dem Kidnapping von Terrorverdächtigen und dem geheimen Überführen in Drittländer. Als arabisch sprechende Agentin war sie in Operationen gegen Al-Quaida-Terroristen involviert. Das Gespräch über ein aussergewöhnliches Doppelleben.
«Verbrechen lohnt sich», sagt einer, der mit der Materie bestens vertraut ist: Valentin Landmann, schillernder Zürcher Anwalt. Einst brillierte er als heller Kopf an der Universität, schloss seine Studien mit den Höchstnoten ab, hielt Vorlesungen über Zivilrecht – und wurde später Milieuanwalt, der Junkies, Bordellbesitzer und die Hells Angels verteidigt. In seinem neusten Buch betrachtet Landmann die Geschäfte der Halb- und Unterwelt unter marktwirtschaftlichen Gesichtspunkten. Er zeigt zum Beispiel, wie Gesetze, die Verbrechen eigentlich verhindern wollen, oft selber zur ertragreichen Quelle für Verbrechen werden. Überraschendes von der dunklen Seite der Ökonomie.













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