Mit 14 vögelt er die Sängerin Cher, die ihn eigentlich «babysitten» soll. Sie mag es hart, sonst bleibt sie dem löwenmähnigen Jüngling nicht in Erinnerung. Fortan zieren Trophäen seinen Weg – Nina Hagen, Demi Moore, Heidi Klum. Und Drogen: Koks, Speed, Crystal Meth, die neue Billigdroge, die den schönen Namen «Tina» trägt. «Ein schwanzgetriebener Junkie bin ich aber nicht», so die Botschaft von «Scar Tissue», der Biografie des heute 42-jährigen Sängers der kalifornischen Rockband Red Hot Chili Peppers, berühmt geworden im Video zu «Under the Bridge», in dem er nackt und muskelbepackt durch die Wüste sprintet. Tatsächlich lesen sich seine Erinnerungen als Hymne auf California, diesen unerschöpflichen Quell der Popkultur. Typisch kalifornisch auch sein Damaskus: Er trifft den «Gott der Erleuchtung», den Dalai Lama, und wird zum Vegetarier. Nur von der Nadel mag er nicht lassen. Viermal im Tag erhält er, Hepatitis-C-krank, eine Ozon-Spritze. «Menschen spritzen sich, gehen ins Büro. Wo ist der Unterschied?»













Kommentare