Roger Köppel über weitere Vorschläge zur Beilegung des Steuerstreits mit Deutschland: Ein «Weissgeld»-System à la Liechtenstein sei nichts weiteres als eine gefährliche Schlaumeierei, und die Aufhebung der Unterscheidung von Steuerhinterziehung und Steuerbetrug widerspreche fundamental dem schweizerischen Staatsverständnis. Deprimierend findet Köppel das Verhalten des «windelweichen und wankelmütigen» Bundesrats.mehr...
Über dieses Dossier
Hier finden Sie alle bislang auf Weltwoche online publizierten Videokommentare. Weitere Videos:
Chefredaktor Roger Köppel ist gegen jegliche Konzessionen der Schweiz im Steuerstreit mit Deutschland. Zuerst müsse die deutsche Regierung die Datenklau-Affäre in Ordnung bringen, am besten durch Rückgabe der gestohlenen CD und Auslieferung des Datendiebs. Sorgen machen Köppel das Formtief von Bundesrat Merz und die offenbar schlechte Stimmung im Bundesrat.
Die Schweiz ist auf dem Weg in eine strukturelle linke Mehrheit, welche zu grossen Teilen am Tropf des Sozialstaats hängt: Dieses Fazit zieht Weltwoche-Chefredaktor Roger Köppel nach dem massiven Volks-Nein zur Senkung des Pensionskassen-Umwandlungssatzes. Die bürgerlichen Parteien scheinen nicht die Kraft zu haben, die verhängnisvolle Entwicklung aufzuhalten.
Die OECD erwägt, Steuerdelikte als Vorstufe zur Geldwäscherei zu betrachten. Da aber die OECD-Statuten für einen solchen Entscheid Einstimmigkeit fordern, müsse die Schweiz als Gründungsmitglied erst gar nicht darauf eintreten, sagt Chefredaktor Roger Köppel. Sollte die OECD abermals mit grauen oder schwarzen Listen drohen, so hätte die Schweiz nochmals die Gelegenheit, solche Erpressungversuche aus dem Ausland klar und deutlich anzuprangern.
Weltwoche-Wirtschaftschef René Lüchinger ist befremdet über Justizministerin Eveline Widmer-Schlumpfs Vorschlag, den Unterschied zwischen Steuerhinterziehung und Steuerbetrug auch im Inland aufzuheben. Ein solcher Schritt laufe dem schweizerischen Staatsverständnis, welches auf Vertrauen und Föderalismus aufbaut, völlig zuwider, so Lüchinger.
Roger Köppel über weitere Vorschläge zur Beilegung des Steuerstreits mit Deutschland: Ein «Weissgeld»-System à la Liechtenstein sei nichts weiteres als eine gefährliche Schlaumeierei, und die Aufhebung der Unterscheidung von Steuerhinterziehung und Steuerbetrug widerspreche fundamental dem schweizerischen Staatsverständnis. Deprimierend findet Köppel das Verhalten des «windelweichen und wankelmütigen» Bundesrats.
Chefredaktor Roger Köppel ist gegen jegliche Konzessionen der Schweiz im Steuerstreit mit Deutschland. Zuerst müsse die deutsche Regierung die Datenklau-Affäre in Ordnung bringen, am besten durch Rückgabe der gestohlenen CD und Auslieferung des Datendiebs. Sorgen machen Köppel das Formtief von Bundesrat Merz und die offenbar schlechte Stimmung im Bundesrat.
Aussenministerin Micheline Calmy-Rey hat an einer Diskussionsveranstaltung Verständnis für den Kauf von gestohlenen Bankkundendaten durch die deutsche Regierung geäussert. Weltwoche-Chefredaktor Roger Köppel findet Calmy-Reys Verhalten inakzeptabel: Wer derart nonchalant «plappernd» die schweizerische Rechtsordnung verrate, habe sein Mandat beim Volk verspielt.
Wirtschaftschef René Lüchinger zur Debatte um die Steuersünder-CD: Statt sich als Staatshehler zu betätigen, müsste Deutschland endlich seine wirtschaftlichen Rahmenbedingungen verbessern. Vom Schweizer Bundesrat erwartet Lüchinger, dass er mittels der aktuellen Doppelbesteuerungs-Verhandlungen Druck auf den nördlichen Nachbarn ausübt.
Viele der jüngsten Vorstösse von US-Präsident Obama zur Regulierung von Grossbanken verfehlten zwar ihr Ziel, sagt Chefredaktor Roger Köppel. Grundsätzlich begrüsst er aber Obamas Ansatz und Timing. Im Gegensatz dazu agierten die Schweizer Behörden nach wie vor viel zu zögerlich. Wie das rechtliche Seilziehen um die UBS-Kundendaten wieder zeige, könne eine Bankaffäre noch immer sehr schnell zur Staatsaffäre mutieren, so Köppel.
Die furchtbaren Folgen des Erdbebens auf Haiti führten mit brutaler Deutlichkeit die Wirkungslosigkeit der westlichen Entwicklungshilfe vor Augen, sagt Weltwoche-Chefredaktor Roger Köppel im Videokommentar. Ein Hauptgrund für die immens hohen Opferzahlen sei nämlich die trotz jahrzehntelangen Milliardeninvestitionen noch immer primitive und ärmliche Infrastruktur der Karibikinsel.
Die Aufregung rund um Post-Verwaltungsratspräsident Claude Béglé ist deplaziert, sagt Chefredaktor Roger Köppel im Weltwoche-Videokommentar. Was Béglé bislang zur Post-Strategie bekanntgegeben hat, ist keineswegs unvernünftig. Man soll Béglé - «ein ambitionierter, etwas zupackender Romand» - nun doch erst mal in Ruhe arbeiten lassen.
René Lüchinger blickt aus seiner Warte als Weltwoche-Wirtschaftschef auf das vergangene Jahrzehnt zurück. In Erinnerung bleiben das Grounding der Swissair und der Sündenfall der UBS in den USA. Während die erfolgreiche Übernahme der Swiss durch die Lufthansa den Schmerz über ersteres langsam aber sicher vergessen macht, wird letzteres auch in 50 Jahren ein Schandfleck in der Schweizer Wirtschaftsgeschichte bleiben.
Weltwoche-Chefredaktor Roger Köppel entkräftet Analogien, die Schweizer Medien und Politiker in der aktuellen Minarettverbots- und Demokratiedebatte zur Machtergreifung der Nationalsozialisten konstruieren wollen. Das Studium der damaligen Vorgänge zeigt: In wirklich freien Wahlen wurde Hitler nie vom Volk gewählt. Vielmehr wurde er von einer kleinen Macht-Elite ins Amt gehievt.
Eigentlich wollte Weltwoche-Chefredaktor Roger Köppel an dieser Stelle über die Kopenhagener Klimakonferenz reden. Erzürnt durch willfährige Interviews in den Sonntagszeitungen mit diversen Bundesräten, verurteilt er statt dessen erneut die Versuche der Eliten, das Ja des Volkes zum Minarettverbot zu hintertreiben.
Dass es auch am Tag fünf nach dem Ja zum Minarettverbot kein Mitglied des Schweizer Bundesrats fertiggebracht hat, sich klar hinter den Volksentscheid zu stellen, ist für Weltwoche-Chefredaktor Roger Köppel inakzeptabel. Besonders irritierend findet Köppel dieses Festhalten an einem «illoyalen Kollegialitätsprinzip» bei SVP-Bundesrat Ueli Maurer.
Ausflüchte und «händeringende Entschuldigungen» von Bundesrätin Widmer-Schlumpf und Nationalratspräsidentin Bruderer, Anrufung europäischer Gerichte, «Verachtung des Stimmvolks»: Die «riesige Unordnung» nach dem Ja zum Minarettverbot in der Schweiz veranlasst Verleger Roger Köppel, sich in einem weiteren Videokommentar mit scharfen Worten an die Abstimmungsverlierer zu wenden.
Keineswegs hat sich das Stimmvolk bei seinem Ja für ein Minarett-Verbot von Ängsten leiten lassen, widerspricht Roger Köppel dem Medien-Tenor in der Schweiz wie im Ausland. Mit diffusen Drohungen operierten im Abstimmungskampf primär die Initiativgegner. Höchst fragwürdig ist zudem deren Bestrebung, nun die Niederlage an der Urne mit einem juristischen Angriff auf die direkte Demokratie zu kompensieren.
Vor dem Hintergrund aktueller internationaler Druckversuche fordern Europa-Befürworter wieder einmal den EU-Beitritt der Schweiz. Dies dürfe und könne kein Thema sein, sagt Weltwoche-Wirtschaftschef René Lüchinger. Die bestens aufgestellte und krisenfeste Schweizer Volkswirtschaft würde bei einem Beitritt zur Union nur verlieren.
Ende 2009 werden hochgerechnet brutto 127'000 neue Ausländer in der Schweiz leben, bei gleichzeitig sinkender Rückwanderungsquote und abnehmender Effizienz bei der Behandlung von Asylgesuchen. Roger Köppel ist beunruhigt: Die Schweiz müsse Ihre Zuwanderungspolitik nun dringend nach dem Muster Kanada/USA anpassen.
Im aktuellen Steuerstreit mit Italien müsse ein Nachgeben der Schweiz wie im Fall UBS-USA um jeden Preis verhindert werden, sagt Wirtschaftschef René Lüchinger im Weltwoche-Videokommentar. Gefordert sei ein hartes Vorgehen der Politik.
Chefredaktor Roger Köppel führt seinen Standpunkt aus der SF-«Arena» zum Thema Übervölkerung weiter aus: Die von Grünen und FDP propagierten Rezepte zur Regulierung der Einwanderung seien untauglich und unliberal. Stattdessen müsse die Schweiz die Dossiers Schengen und Personenfreizügigkeit neu aushandeln, um wieder eine klare Landesgrenze einzuführen.
Weltwoche-Inlandchef Markus Somm stellt erstaunt fest, dass er in der Frage Schweiz-Europa mit dem grünen deutschen Ex-Aussenminister Joschka Fischer einig geht: Dieser habe nämlich richtig erkannt, dass ein EU-Beitritt für die Schweiz ein demokratischer Rückschritt wäre. Die direkte Demokratie der Schweiz sei von der EU - ein eher undemokratischer Zusammenschluss einzelner Regierungen - um Lichtjahre entfernt.
Fall Thilo Sarrazin: Er sei heilfroh, dass in der Schweiz über heisse Themen wie die Islamisierung noch offen und ungefiltert diskutiert werden könne, sagt Roger Köppel. Allerdings liessen die jüngsten Verbote von Minarett-Plakaten befürchten, dass auch in der Schweiz jene politischen Zensurmechanismen übernommen werden, wie sie in Deutschland immer noch allzu oft spielen.
Der Streit um das Pro-Plakat für ein Minarett-Verbot in der Schweiz ist eine Ausweichdiskussion, sagt Chefredaktor Roger Köppel im Weltwoche-Videokommentar. Debattiert werden müsse stattdessen die Frage, wie gross der Einfluss des Islams in diesem Land werden darf. Angesichts der Haltung auch gemässigter Moslems gegenüber dem radikalen Islamismus sei Misstrauen angebracht.
Roman Polanski ein Vergewaltiger und Kinderschänder, Le Corbusier ein Funktionär des nazistischen Vichy-Regimes: Aus aktuellem Anlass stellt Weltwoche-Kulturchef Philipp Gut die Frage nach der Moral von Künstlern. Statt Schattenseiten zu verdrängen und fragliche Personen gar noch mit Preisen zu ehren, sollten für Künstler endlich dieselben moralischen Massstäbe gelten wie für jeden anderen Menschen auch, fordert Gut.
Er sei zuversichtlich, dass eine schwarz-gelbe Koalition die immensen Probleme Deutschlands punkto Sozialstaat und Staatsverschuldung lösen könne, sagt Weltwoche-Chef Roger Köppel. Erst müsse sich jetzt aber zeigen, ob Kanzlerin Merkel und FDP-Chef Westerwelle mit dem Übel der Parteienherrschaft brechen und ihre Wahlprogramme tatsächlich einlösen können.
Noch am vergangenen Freitag war Weltwoche-Chefredaktor Roger Köppel auf Druck der FDP von der «Arena» mit Bundesrat Didier Burkhalter ausgeladen worden. Doch nach einem Proteststurm auf Foren und Blogs traf Burkhalter Köppel bereits am Montag zu einem grossen Interview. Dieses erscheint am Donnnerstag in der neuen Weltwoche. Sehen Sie hier, was Köppel direkt nach dem Gespräch zu sagen hatte.
Nestlé-Präsident Brabeck ärgert sich über Forderungen nach Lohnobergrenzen und droht implizit mit dem Wegzug von Nestlé aus der Schweiz. Sein Votum sei zwar etwas überspitzt, meint René Lüchinger, aber in Sachen Entlöhnung sei tatsächlich einiges in Unordnung geraten. Die Politik müsse sich aus der Lohndebatte heraushalten. Diese sei einzig und allein Sache der Verwaltungsräte.
Hätte die Schweiz mit einem starken Bundespräsidenten oder als EU-Mitglied bessere Karten in der Auseinandersetzung mit Libyens Präsident Gaddafi? Keineswegs, meint Chefredaktor Roger Köppel. Es genüge, wenn die Egoisten im Bundesrat ihre Hausaufgaben machen und - statt selbst das Rampenlicht zu suchen - Verhandlungen im Ausland von Chefbeamten vorbereiten lassen. Der Ruf nach Staatsreformen führe hingegen in die Irre.
Chefredaktor Roger Köppel zu den Landtagswahlen in den deutschen Bundesländern Thüringen, Sachsen und Saarland: Die Schwächung der beiden Regierungsparteien CDU und SPD erhöht die Chance einer Fortsetzung der Koalition. Vom Sieg Oskar Lafontaines - eine Art «linker Haider» des Saarlands - darf man sich auch vier Wochen vor der Bundestagswahl zu keiner Überbewertung der «Protest- und Verliererpartei Die Linke» verleiten lassen.
Der öffentlich ausgetragene Streit unter den Bundesräten nach Hans-Rudolf Merzs Libyen-Aktion stelle einen Tiefpunkt in der Geschichte der Institution Bundesrat dar, sagt unser Stv. Chefredaktor Markus Somm. Die Zeit für Reformen sei überfällig.
Es droht die Rasterfandung nach Steuersündern, der Schweizer Bankier alter Prägung wird vom Aussterben bedroht und die Verärgerung der Konkurrenz über die UBS nimmt zu: Wirtschaftschef René Lüchinger findet im Abkommen Schweiz-USA zum Fall UBS vor allem negative Punkte.
Chefredaktor Roger Köppel kann den optimistischen Medienstimmen zu den Verhandlungen Schweiz-USA im Fall UBS nicht zustimmen. Eine rückwirkende Kriminalisierung von zehntausenden von Bankkunden wäre ein unverzeihlicher Eingriff in die Schweizer Rechtsordnung und einer der grössten Treuebrüche in der Geschichte dieses Landes.
Barack Obama ist ein halbes Jahr im Amt. Weltwoche-Chefredaktor Roger Köppel bleibt skeptisch, ob das gigantische Umverteilungsprogramm des neuen Präsidenten die US-Wirtschaft aus der Krise führen wird. Seiner Meinung nach ist der Versöhner, der bislang auf das uneingeschränkte Lob der Medien zählen konnte, auf dem Boden der Realität angekommen.
Es mag aktuellere Themen geben, aber diese Woche beschäftigt den Chefredaktor eine historische Figur: Stefan Zweigs Buch über die legendäre schottische Königin Maria Stuart, die im 16. Jahrhundert in einem englischen Kerker endete. Faszinierend ist die Geschichte ebenso wie die oppulente, operettenhafte Sprache.
Eine Konzernchefin dürfe während der Krise nicht in den Mutterschaftsurlaub, schrieb Roger Köppel kürzlich in einem Editorial. Damit waren zahlreiche Leserinnen und Leser nicht einverstanden. Nun antwortet Köppel via Videokommentar: Keineswegs sei es seine Absicht, Frauen in Führungspositionen zu beleidigen, es gehe ihm vielmehr um die Frage, was gute Firmenführung in Krisenzeiten ausmacht.
In der bevorstehenden gerichtlichen Auseinandersetzung mit der amerikanischen Steuerbehörde müsse die UBS erst einmal Härte zeigen, sagt Wirtschafschef René Lüchinger im Weltwoche-Videokommentar. Ein allzu schnell herbeigeführter Kompromiss würde nur neue Begehrlichkeiten wecken.
Roger Köppel legt nach zum Thema Michael Jackson: Erst Produzent Quincy Jones habe das Wunderkind Michael Jackson richtig gross gemacht. Nach dem Wegfall dieser «Vaterfigur» Ende der 80er Jahre setzte Jacksons künstlerischer und persönlicher Niedergang ein. Die Rolle von Jones werde unterschätzt.
In der bevorstehenden gerichtlichen Auseinandersetzung mit der amerikanischen Steuerbehörde müsse die UBS erst einmal Härte zeigen, sagt Wirtschafschef René Lüchinger im Weltwoche-Videokommentar. Ein allzu schnell herbeigeführter Kompromiss würde nur neue Begehrlichkeiten wecken.
Roger Köppel legt nach zum Thema Michael Jackson: Erst Produzent Quincy Jones habe das Wunderkind Michael Jackson richtig gross gemacht. Nach dem Wegfall dieser «Vaterfigur» Ende der 80er Jahre setzte Jacksons künstlerischer und persönlicher Niedergang ein. Die Rolle von Jones werde unterschätzt.
«Michael Jackson brachte es fertig, inmitten einer Stahlgewitter-Show intime Momente zu schaffen.» Weltwoche-Chefredaktor Roger Köppel erinnert sich an ein denkwürdiges Jackson-Konzert und erklärt, weshalb er sich bei DJ Bobo entschuldigen musste.
Die aktuelle Strategie der Schweiz im Streit um das Bankkundengeheimnis und die Steuerhoheit sei naives Appeasement, sagt Roger Köppel im Weltwoche-Videokommentar. Die überhastete Unterzeichnung der Vorfassung eines Doppelbesteuerungsabkommens mit den USA zeige, dass es niemanden mehr gibt, der die Souveränität und Rechtsordnung der Schweiz mit harter Hand verteidigt.
Nach dem Rücktritt von FDP-Bundesrat Pascal Couchepin sollte die SVP gemäss den Regeln der arithmetischen Konkordanz endlich wieder einen zweiten Bundesrats-Sitz erhalten, sagt Roger Köppel im Weltwoche-Videokommentar. Absonderlich muteten die Ansprüche der 14,5-Prozent-Partei CVP auf einen zweiten Sitz an.
Wenn der Ständerat über die Abzocker-Initiative des Unternehmers Thomas Minder debattiert, so geht es auch um die Corporate Governance als Ganzes. Es sei richtig, den Aktionären jetzt mehr Macht zu geben, sagt Weltwoche-Chefredaktor Roger Köppel. Sie über Managerlöhne befinden zu lassen wäre hingegen ein «unheilige Verwischung der Fairness».
Sein Editorial zum Thema Familienbesteuerung hat Roger Köppel eine Flut von Leserbriefen, viel harsche Kritik, aber auch einiges an Zustimmung eingetragen. Im aktuellen Videokommentar erklärt der Weltwoche-Chefredaktor nochmals, weshalb niemand eine Familie gründen sollte, der sich keine Familie leisten kann.
Chefredaktor Roger Köppel zum Fall Karl-Heinz Kurras: Der Berliner Polizist Karl-Heinz Kurras erschoss den Studenten Benno Ohnesorg am 2. Juni 1967. Seit letzem Donnerstag ist bekannt, dass Kurras jahrelang für die Stasi arbeitete und Mitglied der SED war.
Chefredaktor Roger Köppel zum geplanten dritten Konjunkturprogramm des Bundes: Angesichts niederschmetternder Resultate in Deutschland und der speziellen Schweizer Situation ist grosse Skepsis angebracht.