Dossier

Meinungs- und Redefreiheit

Lufthoheit Kirchturm und Minarett in Wangen bei Olten

Rot-grüner Wächterrat

Das Minarett-Plakat der SVP soll flächendeckend verboten werden. Ein neuer Wächterrat aus amtlichen Zensoren und grossen Zeitungsverlagen sieht die Demokratie in Gefahr. Die Gesinnungshüter wollen die Redefreiheit beschneiden. Von Philipp Gut mehr...

Über dieses Dossier

Gesammelte Weltwoche-Artikel zur Meinungs-, Rede- und Pressefreiheit.

Islam

«Jetzt geht es wieder rückwärts»

Sollen die Plakate der Minarett-Gegner verboten werden? Henryk M. Broder über Toleranz.

Von Peter Keller mehr...

Sakralbauten

Keine Chance für einen Kirchturm

Höher, mächtiger, wichtiger: Muslime nutzen Architektur als Instrument der Macht.

Von Pierre Heumann mehr...

Alle Artikel dieses Dossiers

  • Videokommentar vom 14.12.2009 - «Volksentscheide lassen sich anhand von Weimar nicht schlechtreden»

    Weltwoche-Chefredaktor Roger Köppel entkräftet Analogien, die Schweizer Medien und Politiker in der aktuellen Minarettverbots- und Demokratiedebatte zur Machtergreifung der Nationalsozialisten konstruieren wollen. Das Studium der damaligen Vorgänge zeigt: In wirklich freien Wahlen wurde Hitler nie vom Volk gewählt. Vielmehr wurde er von einer kleinen Macht-Elite ins Amt gehievt.

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  • Videokommentar vom 07.12.2009 - «Devote Anbiederung von Journalisten an die Regierenden»

    Eigentlich wollte Weltwoche-Chefredaktor Roger Köppel an dieser Stelle über die Kopenhagener Klimakonferenz reden. Erzürnt durch willfährige Interviews in den Sonntagszeitungen mit diversen Bundesräten, verurteilt er statt dessen erneut die Versuche der Eliten, das Ja des Volkes zum Minarettverbot zu hintertreiben.

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  • Videokommentar vom 04.12.2009 - «Kollegialitätsprinzip der Illoyalität gegenüber der direkten Demokratie»

    Dass es auch am Tag fünf nach dem Ja zum Minarettverbot kein Mitglied des Schweizer Bundesrats fertiggebracht hat, sich klar hinter den Volksentscheid zu stellen, ist für Weltwoche-Chefredaktor Roger Köppel inakzeptabel. Besonders irritierend findet Köppel dieses Festhalten an einem «illoyalen Kollegialitätsprinzip» bei SVP-Bundesrat Ueli Maurer.

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  • Ausgabe 49/09

    Intern - Die Totengräber der Demokratie

    Nach dem Ja zur Minarett-Initiative wollen Politiker, Richter und Professoren den Volksentscheid kippen. Sie verbünden sich mit europäischen Eliten zu einer antidemokratischen Allianz. Das Austricksen des Souveräns hat System und Tradition.

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  • Videokommentar vom 01.12.2009 - «Völlig verwahrloste Auffassung demokratischer Prozesse»

    Ausflüchte und «händeringende Entschuldigungen» von Bundesrätin Widmer-Schlumpf und Nationalratspräsidentin Bruderer, Anrufung europäischer Gerichte, «Verachtung des Stimmvolks»: Die «riesige Unordnung» nach dem Ja zum Minarettverbot in der Schweiz veranlasst Verleger Roger Köppel, sich in einem weiteren Videokommentar mit scharfen Worten an die Abstimmungsverlierer zu wenden.

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  • Kommentar von Roger Köppel in der FAZ vom 1.12.2009 - Mutige Schweizer

    Auszüge aus einem Kommentar für die Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 1. Dezember 2009.

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  • Intern - Audio und Video zur Minarett-Debatte

    Das Minarettverbot sorgt in ganz Europa für heftige Debatten. In der SF-«Arena» diskutierten Weltwoche-Verleger Roger Köppel und Alice Schwarzer mit Roger Schawinksi. Und im SF-«Club» prallten die Weltwoche-Autoren Markus Somm und Christoph Mörgeli auf Antirassismus-Wächter Georg Kreis und den wutentbrannten Filmemacher Samir. Aufzeichnungen dieser und vieler vergangener Sendungen in unserer Übersicht.

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  • Videokommentar vom 30.11.2009 - «Abschreckungstherapie verfehlte ihre Wirkung, das Volk zeigt Mut»

    Keineswegs hat sich das Stimmvolk bei seinem Ja für ein Minarett-Verbot von Ängsten leiten lassen, widerspricht Roger Köppel dem Medien-Tenor in der Schweiz wie im Ausland. Mit diffusen Drohungen operierten im Abstimmungskampf primär die Initiativgegner. Höchst fragwürdig ist zudem deren Bestrebung, nun die Niederlage an der Urne mit einem juristischen Angriff auf die direkte Demokratie zu kompensieren.

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  • Ausgabe 48/09

    Islam-Debatte - Warum ich kein Hassprediger bin

    Die FDP rückt die Befürworter der Minarett-Initiative in die Nähe von Terroristen. Ein Initiat der ersten Stunde antwortet seinen Kritikern.

    Von Ulrich Schlüer mehr
  • Ausgabe 45/09

    Minarette: Pro - Brandstifterei

    Minarette sind keine Zeichen der Eroberung. Schweizer Muslime wollen zeigen, dass sie in diesem Land angekommen sind und sich wohl fühlen. Gewalt und Hass werden im Untergrund gesät, nicht in öffentlichen Moscheen.

    Von Semih Kutluca mehr
  • Ausgabe 45/09

    Minarette: Kontra - Grenzen der Religion

    Absolute Religionsfreiheit hat es in der Schweiz nie gegeben. Wie die Juden müssen auch die Muslime respektieren, dass es für die Glaubensausübung einen Rahmen gibt. Religiöser Stolz ist fehl am Platz.

    Von Beni Frenkel mehr
  • Videokommentar vom 19.10.2009 - «In Sachen Redefreiheit bewegen wir uns in die falsche Richtung»

    Fall Thilo Sarrazin: Er sei heilfroh, dass in der Schweiz über heisse Themen wie die Islamisierung noch offen und ungefiltert diskutiert werden könne, sagt Roger Köppel. Allerdings liessen die jüngsten Verbote von Minarett-Plakaten befürchten, dass auch in der Schweiz jene politischen Zensurmechanismen übernommen werden, wie sie in Deutschland immer noch allzu oft spielen.

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  • Videokommentar vom 12.10.2009 - «Frage muss lauten: Wie viel Islam tolerieren wir in der Schweiz?»

    Der Streit um das Pro-Plakat für ein Minarett-Verbot in der Schweiz ist eine Ausweichdiskussion, sagt Chefredaktor Roger Köppel im Weltwoche-Videokommentar. Debattiert werden müsse stattdessen die Frage, wie gross der Einfluss des Islams in diesem Land werden darf. Angesichts der Haltung auch gemässigter Moslems gegenüber dem radikalen Islamismus sei Misstrauen angebracht.

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  • Ausgabe 41/09

    Editorial - Minarette

    Staatliche Zensoren wollen eine echte Debatte über Minarette und Islam verhindern. Schweizer Grossverlage bejahen die neuen Denkverbote.

    Von Roger Köppel mehr
  • Ausgabe 41/09

    Sakralbauten - Keine Chance für einen Kirchturm

    Höher, mächtiger, wichtiger: Muslime nutzen Architektur als Instrument der Macht.

    Von Pierre Heumann mehr
  • Ausgabe 41/09

    Islam - «Jetzt geht es wieder rückwärts»

    Sollen die Plakate der Minarett-Gegner verboten werden? Henryk M. Broder über Toleranz.

    Von Peter Keller mehr
  • Ausgabe 41/09

    Minarette - Rot-grüner Wächterrat

    Das Minarett-Plakat der SVP soll flächendeckend verboten werden. Ein neuer Wächterrat aus amtlichen Zensoren und grossen Zeitungsverlagen sieht die Demokratie in Gefahr. Die Gesinnungshüter wollen die Redefreiheit beschneiden.

    Von Philipp Gut mehr
  • Ausgabe 39/09

    Medien - Im Schwitzkasten

    Schon früher geriet die Fernseh-»Arena» ins Druckfeld der Politik. Unabhängigkeit sieht anders aus.

    Von Andreas Kunz mehr
  • Videokommentar vom 21.09.2009 - «Wir werden Bundesrat Burkhalter auf die Finger schauen»

    Noch am vergangenen Freitag war Weltwoche-Chefredaktor Roger Köppel auf Druck der FDP von der «Arena» mit Bundesrat Didier Burkhalter ausgeladen worden. Doch nach einem Proteststurm auf Foren und Blogs traf Burkhalter Köppel bereits am Montag zu einem grossen Interview. Dieses erscheint am Donnnerstag in der neuen Weltwoche. Sehen Sie hier, was Köppel direkt nach dem Gespräch zu sagen hatte.

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  • Zensur - Irritation auf Foren und Blogs nach Köppels Arena-Ausladung

    Die Ausladung von Weltwoche-Chefredaktor Roger Köppel von der SF-«Arena» mit dem neuen Bundesrat Didier Burkhalter war in den letzten Tagen das Thema auf Schweizer News-Sites und Blogs. Ganz ohne sein Votum ging die Sendung zwar nicht über die Bühne, schaltete Köppel doch direkt davor einen Spot in eigener Sache. Am Montag dann rang sich Burkhalter zu einem Interview mit der Weltwoche durch.

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  • Ausgabe 24/08

    Kommentar - Unfreie Rede *

    Die Rede- und Meinungsäusserungsfreiheit in der Schweiz wird eingeschränkt. Das Anti-Rassismus-Gesetz ist immer deutlicher als Zensurparagraf erkennbar.

    Von Alex Baur mehr
  • Ausgabe 17/08

    Medien - Zwei Arten von Freiheit *

    Heute müssen wir den üblichen Heitersinn dieser Kolumne kurz unterbrechen. Denn um die Pressefreiheit steht es schlecht.

    Von Kurt W. Zimmermann mehr
  • Ausgabe 06/08

    Interview mit Anders Fogh Rasmussen, Weltwoche 06/08 - «Kampf um die freie Meinung»

    Als dänischer Ministerpräsident wurde Anders Fogh Rasmussen  als fremdenfeindlich attackiert und geriet im Streit um die Mohammed-Karikaturen ins Visier. Er sieht sich als klassischen Liberalen, der sich für freie Meinungsäusserung und die Aufklärung einsetzt. Wiederauflage zu Rasmussens Ernennung zum Nato-Generalsekretär.

    Von Thomas Schmid mehr
  • Ausgabe 46/07

    Debatte - Sind wir ein Volk von Rassisten?

    Bedroht das Antirassismusgesetz die Meinungsfreiheit? Nein. Anstand bleibt eine Tugend und schadet nicht.

    Von Georg Kreis mehr
  • Ausgabe 11/07

    Kommentar - Freie Rede

    Das Urteil gegen den türkischen Genozidleugner Perincek ist eine Peinlichkeit. Demokratien bekämpfen falsche Meinungen mit Argumenten, nicht mit Paragraphen.

    Von Roger Köppel mehr
  • Ausgabe 26/06

    WM - In good we trust

    Meinungsfreiheit ist manchmal grausamer als der Fussballgott – aber sei’s drum: Unser Kolumnist über die kühnen Köbianer.

    Von Simon Kuper mehr
  • Ausgabe 22/06

    Kulturkrieg - Die Wahrheit unterm Strich *

    Die dänischen Mohammed-Karikaturen wären im Altpapier verschwunden, hätten Imame sie nicht als willkommenes Aufhetzmittel für Muslime benutzt. Zwei Journalisten der seitdem weltbekannten Jyllands-Posten über die Inszenierung einer Empörung.

    Von John Hansen und Kim Hundevadt mehr
  • Ausgabe 17/06

    Salman Rushdie - «Vielleicht sind Sie weiser als ich»

    Ob er je bereut habe, die «Satanischen Verse» geschrieben zu haben? Ein Fehler sei gewesen, sich dafür zu entschuldigen. Und sonst? Salman Rushdie wäre lieber Sexsymbol als Schriftsteller. Sexsymbol – ein gutes Stichwort, auch über die Liebe zu reden mit André Müller.

    Von André Müller mehr
  • Ausgabe 08/06

    Nach dem Karikaturenstreit - Fatwa Morgana *

    Seit dem Karikaturenstreit fordern wieder alle den «Dialog der Kulturen». Das ist so sinnig, wie wenn man Kannibalen und Vegetarier an den runden Tisch bitten würde.

    Von Henryk M. Broder mehr
  • Ausgabe 07/06

    Freiheit - Freiheit kostet Mut *

    Wer vor lauter Toleranzdenken seine eigenen Werte vergisst, hat mehr als nur verloren – der ist verloren. Die Weltwoche druckt die Berliner Rede der von Islamisten verfolgten Ayaan Hirsi Ali.

    Von red mehr
  • Ausgabe 06/06

    Konkret - Kultur der Feigheit *

    Von Christoph Mörgeli mehr
  • Ausgabe 06/06

    Karikaturenstreit - Mohammed ist prächtig *

    In früheren Jahrhunderten war es im Islam üblich, den Religionsstifter zu zeigen. Die Bilderflut würde reichen, um jede Kurve seines Lebenslaufs zu illustrieren.

    Von Thomas Widmer mehr
  • Ausgabe 02/06

    Dänemark - Das kann ja Eiter werden *

    Karikaturen über den Islam haben Todesdrohungen und diplomatisches Grummeln zur Folge. Wieviel Demokratie darf man wagen?

    Von Hanspeter Born mehr
  • Ausgabe 43/05

    Direktübertragung - «Entfernt den Querbalken» *

    Von Ernst Kindhauser mehr
  • Ausgabe 31/05

    Kommentar - Der Fluch des Propheten

    Ungläubige dürfen abgeschlachtet werden, predigte Prophet Mohammed. Solange die Muslime an dessen Unfehlbarkeit festhalten, ist der Terrorismus nicht zu bremsen.

    Von Ayaan Hirsi Ali mehr
  • Ausgabe 14/05

    Bern-Bundeshaus - Denken verboten *

    Das Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) erklärt: «Redefreiheit schadet der Armee.» Das schreit nach einer Genfer Konversation.

    Von Heinrich L. Wirz mehr
  • Ausgabe 10/05

    Pressefreiheit - Da lachen die Hühner nicht *

    Schon harmlose Karikaturen sind für den Ministerpräsidenten zu viel. Er wünscht sich Freiheit von der Presse.

    Von Ayliz Baskin mehr
  • Ausgabe 08/05

    Kommentar - Verteidigt das Recht, beleidigt zu werden!

    In Grossbritannien will man verbieten, religiösen Hass zu predigen? Jawohl. 250 Jahre nach der Aufklärung kämpfen Politiker gegen die Meinungsfreiheit.

    Von Salman Rushdie mehr

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