Was sind die Erkenntnisse nach der E-Mail-Affäre? Erstens: Die ehrwürdige Klimaforschung hat ihre Unschuld verloren. Zweitens: In der Blogosphäre entsteht eine neue wissenschaftliche Öffentlichkeit. Drittens: Es ist erfreulich, dass die Fehler der Klima-Missionare aufgedeckt wurden. Von Jerome Ravetz mehr...
Über dieses Dossier
Von allem Anfang an hat die Weltwoche die Diskussion um Erderwärmung und Klimawandel kritisch begleitet. Hier finden Sie unsere gesammelte Berichterstattung zum Thema. Das Dossier Energiepolitik enthält weitere verwandte Artikel.
Schmelzen die Gletscher? Versiegen die Ernten? Steigen die Ozeane? Nicht alle Prognosen des IPCC stimmen. Gerade die These von dramatisch ansteigenden Meeresspiegeln lässt sich bei genauem Hinsehen nicht halten.
Wissenschaft und Politik glauben, dass ein menschenverursachter Klimawandel den Planeten gefährdet und Abhilfe nottut. Haben sie recht, oder sind sie einem Irrtum erlegen? Neue Erkenntnisse verändern jetzt die Debatte. Teil 1.
Wie weiter nach Climategate und dem gescheiterten Klimagipfel von Kopenhagen? Mit der Publikation des alternativen Kopenhagen-Manifests beteiligt sich die Weltwoche an einer europaweiten Debatte über die Zukunft der Erde und der Menschheit. Partner dieser Initiative sind das deutsche Debattenmagazin NovoArgumente, das britische Onlinemagazin Sp!ked, die schwedische Kulturzeitschrift Voltaire und die österreichische Tageszeitung Die Presse.
Schmelzende Gletscher rühren die Gemüter. Die Klima-Alarmisten bewirtschaften die Ängste und verdrängen wesentliche Fakten. Skepsis gegenüber der offiziellen Klimaforschung wird zur Bürgerpflicht.
Was sind die Erkenntnisse nach der E-Mail-Affäre? Erstens: Die ehrwürdige Klimaforschung hat ihre Unschuld verloren. Zweitens: In der Blogosphäre entsteht eine neue wissenschaftliche Öffentlichkeit. Drittens: Es ist erfreulich, dass die Fehler der Klima-Missionare aufgedeckt wurden.
Schmelzen die Gletscher? Versiegen die Ernten? Steigen die Ozeane? Nicht alle Prognosen des IPCC stimmen. Gerade die These von dramatisch ansteigenden Meeresspiegeln lässt sich bei genauem Hinsehen nicht halten.
Er war angetreten, die Welt zu retten. Doch jetzt kämpft Rajendra Pachauri um seinen Job. Fehlleistungen häufen sich. Die Übertreibungen entlarven den Leiter des Weltklimarats als Propagandisten.
Mit dem Argument, Holz sei klimaschonend, wird in der Schweiz der Bau von Holzkraftwerken vorangetrieben. Das Resultat ist fragwürdig: Die Atmosphäre wird während Jahrzehnten mit zusätzlichem CO2 belastet.
Die Veröffentlichung des E-Mail-Verkehrs führender Forscher wirft ein neues Licht auf die Klimadiskussion. Wie kam es zum Diebstahl? Was sind die Wirkungen? «Climategate», Teil 2.
Ökonomen sollten die Klimapolitik nicht den Naturwissenschaftlern überlassen. Die Reduktion des CO2-Ausstosses erfordert das Engagement der Volkswirtschaftler.
Wissenschaft und Politik glauben, dass ein menschenverursachter Klimawandel den Planeten gefährdet und Abhilfe nottut. Haben sie recht, oder sind sie einem Irrtum erlegen? Neue Erkenntnisse verändern jetzt die Debatte. Teil 1.
Das Scheitern des Weltklimagipfels in Kopenhagen ist ein historischer Einschnitt, der das Ende der Klimahysterie einläutet. Er markiert nicht nur das Versagen europäischer Umweltpolitik, sondern auch den Verlust der westlichen Vormachtstellung auf diplomatischem Parkett.
Nicht der Klimawandel muss uns Angst machen, sondern die dubiosen Methoden führender Forscher, die nicht erklären können, warum die Temperaturen nicht steigen.
Der Handel mit CO2-Zertifikaten ist eine Goldgrube für die Hilfswerke. Doch das meiste Geld verschlingt ein bürokratischer Apparat, dessen Hauptzweck die Erhaltung seiner selbst ist. Der Umwelt bringt der vom Staat mitfinanzierte Ablasshandel praktisch nichts.
Der CO2-Ausstoss wird zur moralischen Leitgrösse bis tief hinein ins Privatleben. An der Klimakonferenz von Kopenhagen toben Verteilkämpfe um Geld und Macht.
Hacker haben die E-Mail-Korrespondenz renommierter Klimaforscher veröffentlicht. «Climategate» erschüttert die Glaubwürdigkeit der Wissenschaft zutiefst.
Klimaschützer fordern, dass staatliche Verwaltungen ihren Ausstoss an Treibhausgasen anderswo wieder einsparen. Die Massnahmen bringen zu wenig, schlimmstenfalls sind sie wirkungslos. Es liesse sich bei tieferen Kosten weit mehr erreichen.
Firmen, Politiker und Wissenschaftler forderten auf dem Kopenhagener Umweltgipfel drastische Massnahmen — aus Eigennutz. Der «klimatisch-industrielle Komplex» wird zur Gefahr.
Die schlechteste Methode, CO2 zu reduzieren, ist, auf Subventionen zu setzen. Die jüngsten Vorschläge unserer Politiker zielen genau in diese Richtung.
In Zukunft werde es eher kälter, sagen Klimaforscher, die vor kurzem noch das Gegenteil behaupteten. Die These vom menschengemachten Treibhauseffekt wackelt.
Letzte Woche berichteten die Medien breit über das Abbrechen eines Eisbergs in der Antarktis. Schuld sei die globalen Erwärmung. Wahr ist: die Eisfläche wächst stetig.
In seiner Neujahrsansprache warnt der Papst vor der Klimahysterie, man solle Entscheidungen «ohne ideologische Beschleunigungen» treffen. Auszüge aus seiner Rede.
An der Klimakonferenz in Bali zeichnet sich eine Zeitenwende ab. Nicht mehr die USA sträuben sich gegen eine CO2-Reduktion, sondern die Entwicklungsländer.
15000 Klimaretter haben sich dieser Tage in Bali versammelt. Sie wohnen in Luxushotels und schaden der Umwelt. Von der Angst ums Klima lässt sich gut leben.
Die Klima-Initiative von Umweltminister Moritz Leuenberger stösst auf Widerspruch. Dem Bundesrat schwebt eine Rückkehr zur «2000-Watt-Gesellschaft» vor. Die eigene Behörde ist skeptisch.
Genauso wie Entwicklungsländer heute kassieren für den Aufbau von Infrastrukturen, die nie entstehen, werden sie morgen kassieren für Energie-Anlagen, die Potemkinsche Dörfer bleiben.
Die Natur zu schützen und zu bewahren, sei eine Pflicht von uns allen. Doch die Hysterie um den Klimawandel bedrohe unsere Freiheit, sagt der tschechische Staatspräsident.
Live Earth hatte wenige Zuschauer und schlechte Einschaltquoten. Der Veranstalter kann trotzdem zufrieden sein. Die Rechnung des Umweltmessias Al Gore ging auf.
Wissenschaftler, die sich zu Anwälten einer «guten Sache» machen, missbrauchen ihren Status. In der Klimadebatte üben sie Macht aus, ohne dafür haften zu müssen.
Der deutsche Meteorologe hat an allen IPCC-Berichten mitgearbeitet. Er kann das Wort «Klima» nicht mehr hören und sieht bei einer globalen Erwärmung Gewinner und Verlierer.
Der Eisbär ist zu einer Symbolfigur der Klimadebatte geworden. Schmilzt ihm das Eis weg? Muss er in kältere Weltzonen abwandern? Ist sein Bestand angesichts der Erderwärmung rückläufig? Untersuchungen belegen, dass die Befürchtungen übertrieben werden.
Das ökologische und ökonomische Elend der angeblich alternativen Energien: Sie werden stark überschätzt, sie belasten die Umwelt massiv, und sie provozieren ganz neue Konflikte zwischen Ernährungs- und Energiesicherheit.
Nach Studien in Oxford machte Nigel Lawson (geboren 1932) eine glänzende journalistische Karriere, bevor er als Mitglied der Konservativen Partei in die Politik einstieg. Er war einer der engsten Mitarbeiter von Premierministerin Margaret Thatcher. Mittlerweile als Lord Lawson dem Oberhaus angehörend, fiel er immer wieder mit unverblümten Stellungnahmen auf.
Nigel Lawson, der frühere Schatzkanzler Thatchers und pointierte Analyst des Zeitgeschehens, sieht ernsthaftere Gefahren als den Klimawandel und glaubt, dass die meisten Politiker vor den wirklichen Problemen flüchten.
Wissenschaftler, die an der Rolle des Menschen bei der globalen Erwärmung zweifeln, werden neuerdings als «Klimaleugner» abgekanzelt. Die Temperaturbehörde der Uno gebärdet sich als eine Art Wissensministerium.
Dieser Tage erscheint der Klimabericht der Uno. Die Weltbehörde will die Regierungen schockieren. Das Trendthema begeistert Politiker, die nichts Besseres zu tun haben.
Sonne, Vulkane, Erdachse: Alle natürlichen Faktoren deuten auf eine Kaltzeit hin. Für den Berner Klimatologen Heinz Wanner ist das ein eindeutiges Zeichen dafür, dass der Klimawandel vom Menschen verursacht wird.
Fast alle sind sich einig, dass eine Klimakatastrophe droht. Doch so wasserdicht ist die Faktenlage nicht, wir reden über unsichere Prognosen. Das ist keine Grundlage für weitreichende Entscheide, die den Wohlstand der Menschheit gefährden könnten. Es gäbe vernünftigere Gegenmassnahmen.
Einst deuteten Pfarrer jede Katastrophe als «Tatpredigt» Gottes und wollten Opfergeld. Heute erklären Politiker Unwetter zu Strafen der Natur und fordern die CO2-Abgabe.
Mit ihrem Nein zu Kioto haben sich die USA als Umwelt-Bösewicht profiliert.Ist den Amerikanern der Klimawandel einfach egal? Nein. Denn auf privater und regionaler Ebene sind sie innovativer als die Europäer.
Nur die Gemüter sind überhitzt: Das Geschwätz vom drohenden Kollaps des Weltklimas beruht auf fragwürdigen Annahmen und erzeugt falsche politische Handlungen.