Kaum ein Schweizer weiss, was in den rund 200 Moscheen im Land gepredigt wird. Die Behörden auch nicht. Dies ist das beunruhigendste Fazit der vertraulichen Imam-Studie, welche die Regierung unter Verschluss hält. Mindestens acht Imame treten als Hassprediger auf.
Seit dem Mittelalter wurden fünfzig Millionen Afrikaner versklavt. Hauptsächlich von islamischen Eroberern und Staaten. Erst die europäischen Siedler setzten dem brutalen Treiben ein Ende. Der deutsche Historiker Egon Flaig spricht von «humanitärem Kolonialismus».
Christliche Minderheiten sind weltweit bedroht. In muslimischen Ländern sind sie Fremde im eigenen Land und Sündenböcke für die Wut auf den «Kreuzritter-Westen». Sie gelten als Menschen zweiter Klasse.
Lange Zeit galt Indonesien als Musterbeispiel für religiöse Toleranz in einem islamischen Land. Jetzt baut der politische Islam seinen Einfluss aus. Christliche Feste werden verboten. Das Banken- und das Gesundheitssystem wird schleichend nach Glaubensgrundsätzen ausgerichtet.
Jehan Sadat vertritt unermüdlich das politische Erbe ihres Mannes, des ermordeten Präsidenten Anwar Sadat. Sie setzt sich für Frieden und Versöhnung im Nahen Osten ein. Und betet dafür, dass ihr Traum noch zu ihren Lebzeiten Realität wird.
Weltwoche-Chefredaktor Roger Köppel entkräftet Analogien, die Schweizer Medien und Politiker in der aktuellen Minarettverbots- und Demokratiedebatte zur Machtergreifung der Nationalsozialisten konstruieren wollen. Das Studium der damaligen Vorgänge zeigt: In wirklich freien Wahlen wurde Hitler nie vom Volk gewählt. Vielmehr wurde er von einer kleinen Macht-Elite ins Amt gehievt.
Charles Lewinsky, Jo Lang und Samir geisseln das Minarettverbot als Fortsetzung eines vermeintlich antisemitischen «Schächtverbots». Die Vergleiche sind sachlich unhaltbar, der Vorwurf der billigen Meinungsmache fällt auf die Absender zurück.
Lubna Ahmed al-Hussein trug im Sudan Hosen. Dafür wurde sie zu Peitschenhieben verurteilt. Erst als sie vor dem Gerichtsgebäude eine Demonstration organisierte, wurde die Strafe in eine Busse umgewandelt. Jetzt ist sie nach Frankreich geflohen.
Hier finden Sie Auszüge aus der Studie «Islamistische Imame» vom 29. Januar 2008. In Auftrag gegeben wurde der Bericht vom Stab Sicherheitsausschuss des Bundesrates in Zusammenarbeit mit dem EJPD, dem EDA und dem VBS. Beteiligt waren unter anderem die Bundeskriminalpolizei sowie die Nachrichtendienste.
Die Behauptung, die Muslime seien die Juden von heute, ist sehr beliebt, aber falsch. Die Angst vor dem Islam ist so begründet wie die Angst vor Naturkatastrophen.
Eigentlich wollte Weltwoche-Chefredaktor Roger Köppel an dieser Stelle über die Kopenhagener Klimakonferenz reden. Erzürnt durch willfährige Interviews in den Sonntagszeitungen mit diversen Bundesräten, verurteilt er statt dessen erneut die Versuche der Eliten, das Ja des Volkes zum Minarettverbot zu hintertreiben.
Dass es auch am Tag fünf nach dem Ja zum Minarettverbot kein Mitglied des Schweizer Bundesrats fertiggebracht hat, sich klar hinter den Volksentscheid zu stellen, ist für Weltwoche-Chefredaktor Roger Köppel inakzeptabel. Besonders irritierend findet Köppel dieses Festhalten an einem «illoyalen Kollegialitätsprinzip» bei SVP-Bundesrat Ueli Maurer.
Kaum ein Schweizer weiss, was in den rund 200 Moscheen im Land gepredigt wird. Die Behörden auch nicht. Dies ist das beunruhigendste Fazit der vertraulichen Imam-Studie, welche die Regierung unter Verschluss hält. Mindestens acht Imame treten als Hassprediger auf.
Dass der Islam sich so erfolgreich in Europa ausbreitet, ist nicht sein Verdienst. Er trifft auf ein religiöses Vakuum. Den christlichen Kirchen fehlt es an Selbstbewusstsein. Höchste Zeit, dass sie ihr Steuerprivileg verlieren und wieder kämpfen lernen.
Nach dem Ja zur Minarett-Initiative wollen Politiker, Richter und Professoren den Volksentscheid kippen. Sie verbünden sich mit europäischen Eliten zu einer antidemokratischen Allianz. Das Austricksen des Souveräns hat System und Tradition.
Ausflüchte und «händeringende Entschuldigungen» von Bundesrätin Widmer-Schlumpf und Nationalratspräsidentin Bruderer, Anrufung europäischer Gerichte, «Verachtung des Stimmvolks»: Die «riesige Unordnung» nach dem Ja zum Minarettverbot in der Schweiz veranlasst Verleger Roger Köppel, sich in einem weiteren Videokommentar mit scharfen Worten an die Abstimmungsverlierer zu wenden.
Das Minarettverbot sorgt in ganz Europa für heftige Debatten. In der SF-«Arena» diskutierten Weltwoche-Verleger Roger Köppel und Alice Schwarzer mit Roger Schawinksi. Und im SF-«Club» prallten die Weltwoche-Autoren Markus Somm und Christoph Mörgeli auf Antirassismus-Wächter Georg Kreis und den wutentbrannten Filmemacher Samir. Aufzeichnungen dieser und vieler vergangener Sendungen in unserer Übersicht.
Nach dem Ja zur Minarett-Initiative wollen Politiker, Richter und Professoren den Volksentscheid kippen. Sie verbünden sich mit europäischen Eliten zu einer antidemokratischen Allianz. Das Austricksen des Souveräns hat System und Tradition.
Keineswegs hat sich das Stimmvolk bei seinem Ja für ein Minarett-Verbot von Ängsten leiten lassen, widerspricht Roger Köppel dem Medien-Tenor in der Schweiz wie im Ausland. Mit diffusen Drohungen operierten im Abstimmungskampf primär die Initiativgegner. Höchst fragwürdig ist zudem deren Bestrebung, nun die Niederlage an der Urne mit einem juristischen Angriff auf die direkte Demokratie zu kompensieren.
Das überraschende und klare Ja des Souveräns zur Minarett-Verbotsinitiative ist ein Votum gegen den politischen Islam und sein mittelalterliches Rechtsverständnis. Die nächste Runde der Auseinandersetzung - vor dem europäischen Gerichtshof - scheint programmiert. Der Bundesrat ist gefordert: Er muss Europa und der Welt unsere Demokratie erklären – und sie notfalls mit Entschlossenheit verteidigen.
Frankreich debattiert über seine nationale Identität. Seit der Präsident die Spannungen mit den Muslimen offen austrägt, sieht sich die extreme Rechte bedrängt.
Geschlechtliche Liebe im Islam ist ein heikles Thema. Stimmen werden laut, die eine sexuelle Revolution forden, um die Muslime auch politisch zu befreien.
Minarette sind keine Zeichen der Eroberung. Schweizer Muslime wollen zeigen, dass sie in diesem Land angekommen sind und sich wohl fühlen. Gewalt und Hass werden im Untergrund gesät, nicht in öffentlichen Moscheen.
Absolute Religionsfreiheit hat es in der Schweiz nie gegeben. Wie die Juden müssen auch die Muslime respektieren, dass es für die Glaubensausübung einen Rahmen gibt. Religiöser Stolz ist fehl am Platz.
In den Niederlanden lässt sich der machtvolle Vormarsch des Islam in Europa deutlich beobachten. Unser Autor, ehemaliger Zürcher Regierungsrat, erlebt die Entwicklungen seit Jahren aus nächster Nähe.
Als nach dem Zweiten Weltkrieg immer mehr Einwanderer als billige Arbeitskräfte nach Europa geholt wurden, machte sich niemand Gedanken über die Folgen. Heute wird behauptet, die Zuwanderung fördere die Wirtschaft und rette den Wohlfahrtsstaat. Beides ist falsch.
Einwanderung wird als rasch verfügbare Verjüngungskur einer alternden Bevölkerung gesehen. Doch die ökonomischen und kulturellen Folgen werden verharmlost. Noch mehr Immigration ist keine sinnvolle Lösung.
Fall Thilo Sarrazin: Er sei heilfroh, dass in der Schweiz über heisse Themen wie die Islamisierung noch offen und ungefiltert diskutiert werden könne, sagt Roger Köppel. Allerdings liessen die jüngsten Verbote von Minarett-Plakaten befürchten, dass auch in der Schweiz jene politischen Zensurmechanismen übernommen werden, wie sie in Deutschland immer noch allzu oft spielen.
Schweizer Glück: Die meisten Muslime im Land kommen aus Gegenden, wo Religion praktisch keine Rolle spielt. Für die Scheinheiligkeit hiesiger Politiker sind sie gut genug.
Der konservative amerikanische Politologe Robert Kagan tritt für Gespräche mit Teheran über die Bombe der Mullahs ein. Man müsse der Welt beweisen, dass es der Iran nicht ernst meine mit dem Dialog.
Kampfrhetorik prägt den Koran, Gelassenheit liegt ihm fern. Das heilige Buch der Muslime ist das mächtigste unter den mächtigen Büchern. Analyse einer Kampfschrift und ein Vergleich mit Bibel und Tanach.
Der Streit um das Pro-Plakat für ein Minarett-Verbot in der Schweiz ist eine Ausweichdiskussion, sagt Chefredaktor Roger Köppel im Weltwoche-Videokommentar. Debattiert werden müsse stattdessen die Frage, wie gross der Einfluss des Islams in diesem Land werden darf. Angesichts der Haltung auch gemässigter Moslems gegenüber dem radikalen Islamismus sei Misstrauen angebracht.
Die Zahl der Muslime in der Schweiz nimmt rasant zu, brennende Fragen bleiben tabuisiert. Wie steht es mit ihrem Willen und der Fähigkeit, sich zu integrieren? Ist der Islam mit Rechtsstaat und Demokratie vereinbar?
Von Andreas Kunz, Philipp Gut, Urs Gehriger, Peter Keller und Pierre Heumannmehr
Die öffentliche Diskussion um die Pro-Plakate zur Minarett-Initiative bleibt, bei aller Erregung, merkwürdig befangen. Hinter der Initiative steht die drängende Frage, wie es mit der Islamisierung der Schweiz steht. Mit einem Schwerpunkt wollen wir die Debatte vertiefen.
Die Minarett-Initiative ist keine Katastrophe, sondern ein Segen. Endlich wird die entscheidende Frage diskutiert: Wie viel und welchen Islam wollen wir?
Das Minarett-Plakat der SVP soll flächendeckend verboten werden. Ein neuer Wächterrat aus amtlichen Zensoren und grossen Zeitungsverlagen sieht die Demokratie in Gefahr. Die Gesinnungshüter wollen die Redefreiheit beschneiden.
Die einst liberale und weltoffene Hauptstadt Ägyptens wird heute von Islamisten belagert. Deren Regeln haben sich im Alltag längst durchgesetzt. Die letzten Zeugnisse aus Kairos goldener Epoche zerfallen.
Otto von Habsburg ist der Sohn des letzten österreichischen Kaisers. Der begeisterte Europäer hält Sarkozy für einen grossen Staatsmann und Putin für einen Verbrecher. Er schätzt die islamische Welt und sieht in der Monarchie eine Chance für gewisse Länder.
Der frühere Uno-Generalsekretär Boutros Boutros-Ghali über das Auslaufmodell Nationalpolitik, die Unmöglichkeit, Demokratie zu exportieren, und seine Kindheit auf einem Schloss inmitten eines Elendsquartiers in Kairo.
Die Minarett-Initiative empört viele. Bereits der grosse Schweizer Historiker Jacob Burckhardt äusserte sich zum Islam. Er hielt ihn für einen «Sieg der Trivialität». Ist er also «islamophob»?
Das Stück «Biedermann und die Brandstifter» hatte Max Frisch als Parabel auf die Machtergreifung Hitlers geschrieben. Es wurde kürzlich in London mit Erfolg wieder aufgeführt. Viele nahmen den Klassiker mit neuen Augen wahr: als Warnung vor dem fanatischen Islamismus.
Immer mehr Muslime wenden sich gegen al-Qaidas Terrorstrategie. Nicht der Westen, sondern muslimische Zivilisten seien Leidtragende der Gewalt. Die Sympathien für Bin Laden sinken. Pulitzerpreisträger Lawrence Wright sieht eine Rebellion von innen.
Im Westen grassiere eine neue Besessenheit, behaupten Menschenrechtler und Muslimsprecher: Islamophobie. Doch dies ist ein Mythos, der gezielt geschürt wird. Islamkritische Stimmen sollen zum Schweigen gebracht werden.
Der Film «Fitna» von Geert Wilders wurde im Westen heftigst kritisiert. Der Streifen des niederländischen Politikers stachle zu Hass auf, indem er den Islam fälschlicherweise mit Gewalt gleichsetze. Diese Vorwürfe sind falsch, wie ein Studium des Korans zeigt.
Die Verstärkung der US-Truppen hat die Sicherheit im Irak verbessert. Ein wichtiger Grund für den Erfolg kam selbst für die Amerikaner überraschend. Sie erhielten Unterstützung durch die Stämme, die sich gegen al-Qaida erhoben. Eindrücke aus Diyala, der Hochburg der Terroristen.
Toni Blair hatte die muslimische Minderheit gleichsam unter Artenschutz gestellt. In England zeigen sich die Folgen einer selbstlosen Politik der Treuherzigkeit.
Der türkische Diplomat soll als Botschafter bei der OSZE den Umgang der Schweiz mit ihren Muslimen bewerten. Sein Land unterdrückt Christen, für die Schweiz fordert er Minarette
Muslime fordern den Bau von Minaretten in der Schweiz. Sind die Glaubenstürme Triumphzeichen islamischer Macht oder nur dekoratives Beiwerk ohne tiefere Bedeutung?
Der islamistische Terror ist auf dem Vormarsch. Das Vermächtnis des Irak-Kriegs wird hochgefährlich sein. Das sagt Lawrence Wright, Al-Qaida-Kenner und neuer Pulitzerpreisträger.
Der Islam ist die erste Religion, die über das Recht der Frau sprach, den Sex zu geniessen. Sagt Heba Qutb,die erste Sexberaterin in der arabischen Welt.
Eine deutsche Richterin hat islamisches über abendländisches Recht gestellt. In der Schweiz hat das höchste Gericht das Anliegen bereits in die Praxis umgesetzt.
Efraim Karsh wurde 1953 in Israel geboren und absolvierte seine Studien in Arabisch und Geschichte des Nahen Ostens in Jerusalem und Tel Aviv. Seit 20 Jahren lebt er in England und ist heute Professor und Direktor für Mittelmeerstudien am King’s College in London. Er schrieb zahlreiche historische Werke.
Der Historiker Efraim Karsh sieht den Hass der Islamisten auf das Abendland vor allem in einem Streben nach Weltherrschaft begründet. Der Westen solle aufhören, die Schuld für den Konflikt stets bei sich selbst zu suchen.
Gotteskrieger kontrollieren wieder das halbe Land. Ihre Führer haben ein neues Regelwerk erlassen. Die Weltwoche präsentiert das Dokument weltweit exklusiv.
Ihre Vernehmung hatte zur Verhaftung weiterer heiliger Krieger geführt: vierzehn CIA-Häftlinge, die laut George W. Bush neulich nach Guantánamo überstellt wurden.
Und dann doch: Die amerikanische Regierung musste die Verhörprotokolle von Guantánamo veröffentlichen. Doch dann: Seit nun einem halben Jahr sind sie frei zugänglich, aber niemand scheint sich dafür zu interessieren. Warum nur? Ein Blick in die Dokumente ist aufschlussreich.
Eine gute Woche nach den vereitelten Anschlägen beschäftigt die Frage: Wer sind die Männer, die den Massenmord geplant haben? Ein Augenschein in Walthamstow, der grössten pakistanischen Gemeinde Londons.
Sarkawi hat seinen Sohn vor laufender Kamera geköpft, und doch freut sich Michael Berg nicht über den Tod des Terroristen. Für ihn ist jeder kriegerische Sieg eine Niederlage.
732 wurden die Muslime bei Poitiers geschlagen, 1683 in Wien gedemütigt – und heute versuchen sie im dritten Anlauf, Europa einzunehmen. Orientalist Bernard Lewis warnte schon vor dem «Kampf der Kulturen», als al-Qaida ein Fremdwort war.
Nach der Hochzeit mit einer älteren, aber «guten Partie» hätte Mohammed als Businessman froh werden können. Aber er war ja zu Höchstem erkoren. Da das nicht alle so sahen, kam er zu dem Schluss: Wer Gott nicht hören will, muss sein Schwert fühlen. Thomas Widmer versucht, dem Propheten gerecht zu werden.
Was tun mit radikalen Imamen? Europäische Publizisten könnten darüber seitenlang sinnieren, die Amerikanerin Claire Berlinski sagt: einsperren. Sie wünscht dem alten Kontinent mehr von dem, was ihr Land im Überfluss hat – Selbstbewusstsein.
Wer sind wir Schweizer? Was erwarten wir von den muslimischen Einwanderern? Die CVP hat ihr Jahrhundertthema entdeckt. Sollte sich die Partei auf ihre christliche Tradition besinnen, hat sie wieder eine Zukunft.
Ist es Toleranz? Ist es Gleichgültigkeit? In den USA bleibt es jedem selber überlassen, woran er glauben will. Hauptsache, an den Markt. Mit dem Ergebnis, dass die arabisch-amerikanischen Bürger oft besser integriert sind als die amerikanisch-amerikanischen.
Wäre der Koran irgendein Bestseller, gäbe es bloss Leser oder Nichtleser. Aber dieses so gewalttätige wie gewaltige Werk beansprucht für sich, Gott zu verkörpern – und teilt damit die Welt gnadenlos in Gläubige und Verdammte. Kann man darin lesen, ohne dass es einem die Sprache verschlägt?
Wer vor lauter Toleranzdenken seine eigenen Werte vergisst, hat mehr als nur verloren – der ist verloren. Die Weltwoche druckt die Berliner Rede der von Islamisten verfolgten Ayaan Hirsi Ali.
Ein Lokal haben die türkischen Einwanderer in Wangen bei Olten schon, jetzt fehlt ihnen noch ein Minarett auf dem Dach. Die Schweizer und die Baukommission mekkan.
In früheren Jahrhunderten war es im Islam üblich, den Religionsstifter zu zeigen. Die Bilderflut würde reichen, um jede Kurve seines Lebenslaufs zu illustrieren.
Darf ein muslimisches Mädchen vom Turnen dispensiert werden? Nein. Der jüngste Entscheid zur Integration ist sexistisch, bigott – und die Spätfolge eines fatalen Fehlurteils.
Der Terroranschlag von Amman zeigt: Al-Sarkawi baut den Sinai und Gaza zur Basis für Attacken auf Israel aus. Sein Haupthindernis sind ausgerechnet andere Islamisten.
Vier Jahre nach dem 11. September dient Guantánamo weiterhin als Nachrichtenquelle gegen al-Qaida. Doch was bisher sprudelte, sind eher Vorwürfe gegen die US-Regierung: Wie lange darf ein Rechtsstaat im Zweifel gegen den Angeklagten urteilen? Besuch im Camp der unbegründeten Hoffnung.
Sarkawi bewegt sich fliessend von einem Schlachtfeld zum anderen, von der irakischen Wüste in den Cyberspace. Bush und seine Soldaten sind für den Terrorfürsten Statisten in einem Drama, in dem er allein Regie führt. Letzter Teil der Serie.
Junge Männer reisen in den Irak, um von Sarkawi zu Kriegern geadelt zu werden. Aber für den Prinzen von al-Qaida sind nur die Frömmsten gut genug – und sie dürfen weder Tod noch Folter fürchten. Teil zwei der Serie.
Abu Mussab al-Sarkawi war bis weit über seine Jugend hinaus bloss ein Taugenichts. Heute ist er al-Qaidas Statthalter im Irak und das grosse Idol der Islamisten – ein Mann der Untat, der auch selber das Messer zückt, um Feinde zu schlachten. Teil I der Serie: sein Aufstieg zum Terrormeister.
Von Urs Gehriger und Gregory Gilbert-Lodge (Illustration)mehr
Ein politischer Flüchtling aus Ägypten bringt die Schweiz ins Fadenkreuz von al-Qaida. Sein Terroraufruf ist ernst zu nehmen, doch die Behörden sind ratlos.
800 Jahre lang stand Spanien unter islamischer Herrschaft. Die maurische Epoche gilt als das goldene Zeitalter der kulturellen Blüte und der religiösen Toleranz unter Muslimen, Christen und Juden. Der Mythos von al-Andalus – zu schön, um wahr zu sein.
Der Autor dieses Beitrags ist der gefürchtetste Terrorist im Irak. Er rechnet mit seinem Ziehvater ab, der ihn zur Mässigung im Dschihad aufgerufen hatte.
Ungläubige dürfen abgeschlachtet werden, predigte Prophet Mohammed. Solange die Muslime an dessen Unfehlbarkeit festhalten, ist der Terrorismus nicht zu bremsen.
Im Vergleich zu Amr Khaleds Sendung ist das «Wort zum Sonntag» eine Hasspredigt: Allahs frommster Fernsehmann säuselt junge Muslime in aller Welt zu Tränen.
Das grösste Problem der Pakistaner im Exil ist nicht ihre soziale Lage. Sondern die Gefahr, ihre Kinder könnten dekadente Engländer werden. Schreibt Romancier Nadeem Aslam.
Nach den Anschlägen von London und Madrid ist sicher: Frankreich und Deutschland müssen nun sehr aufpassen. Selbst die Lösung des Nahostkonflikts dürfte die Mordlust der Islamisten nicht mildern, sagt der Dschihad-Experte Petter Nesser.
Der islamistische Terror ist keine Folge einer westlichen Kreuzzugs-Politik – die Gewalt ist in der muslimischen Welt angelegt. Und das kann sie nur selber ändern.
«Was man kennt, ist halbe Qual»: Aus einem detailreichen Handbuch lernen Terroristen der al-Qaida, wie sie Verhöre überstehen, ohne gleich weich zu werden.
Kein Zweifel: Als Dialogschreiber ist Allah mächtig. Er kann Szenen entwickeln, die mit ihrer erotischen Kraft «Sex and the City»-Freunde vom Videorecorder wegholen. Dass der Koran erst spät an Fahrt gewinnt, sollte niemanden abschrecken. Eine Rezension.
Alain Touraine, der international bekannteste französische Soziologe, hat das umstrittene Kopftuchverbot in seinem Land erst bekämpft, dann befürwortet. Warum? Er will auch, dass die Mehrheit vor der Minderheit geschützt wird.
Tariq Ramadan ist nicht zu fassen: Der Genfer bekennt sich zur Demokratie und predigt die islamistische Revolution in Europa. Für Time ist er ein Top-Intellektueller, für seine Muslimbrüder schlicht: der Heilsbringer. Wie gefährlich ist dieser Schweizer?
Auf einer in Kabul gekauften Festplatte fand ein amerikanischer Journalist E-Mails von al-Qaida: Sie zeigen die Pläne nach dem 11. September – aber auch Streit um Handyrechnungen.
Sie beteten und kämpften mit den Todespiloten des 11. September 2001. Trotzdem laufen sie frei herum. Jetzt wird ihr Prozess neu aufgerollt. Eine deutsche Justizposse.
Für den deutschen Orientalisten Hans-Peter Raddatz hört die Freiheit beim Kopftuch auf. Er warnt vor der Unterwanderung des demokratischen Rechtsstaats durch die Scharia – und vor den Gutgläubigen mit ihren süssen Träumen von Multikulti.
Nach den Bombenanschlägen von Madrid fürchtet Europa, die Islamisten seien auf dem Vormarsch. Die Wahrheit ist: Sie sind längst unter uns. Anatomie einer tödlichen Bedrohung.
Er war klug und wuchs in einer der angesehensten Familien Kairos auf: Ayman al-Zawahiri hätte als Arzt oder Anwalt mehr als Karriere machen können. Doch er wurde Vordenker des 11. September. Warum verliess er den bequemen Weg? Eine Spurensuche in Ägypten.
Saddam Hussein verfolgte die Schiiten mit brutaler Gewalt, jetzt bereiten sie sich auf die Rückkehr vor. Wird der Irak nun zum Gottesstaat nach iranischem Vorbild? Ein Besuch beim schiitischen Führer Ajatollah Mohammed Bakr al-Hakim, der in seinem Teheraner Exil die Fäden zieht.
Er war ein erfolgloser Prediger in Mekka. Am Tiefpunkt seines Lebens begann sein Aufstieg. Dank Raubritterei, Eroberungen und einer geschickten Heiratspolitik schuf er sich ein Weltreich: Mohammed, Gründer des Islam.
Mit Enthüllungen über den islamischen Terror macht das Wall Street Journal von sich reden. Jetzt wurde einer seiner Reporter in Pakistan ermordet. Die Kollegen lassen sich nicht einschüchtern
Gewalttätiger Islamismus darf von den Muslimen nicht totgeschwiegen werden, fordert der Islam-Experte und Freiburger Uni-Dozent Tariq Ramadan. Vielmehr ist Selbstkritik angebracht - und «gesunde Vorsicht»
Unter den Augen europäischer Politiker ist der Balkan zur Drehscheibe des organisierten Verbrechens geworden - und zum Einfallstor der islamistischen Fanatiker nach Europa